Sezession
15. Oktober 2013

Wie grün waren die Nationalsozialisten?

Gastbeitrag

PDF der Druckfassung aus Sezession 56 / Oktober 2013

von Guy de Maertelaere

Es muß in den letzten Monaten, als BBC World Service noch zu hören war, gewesen sein. Es ging um Bücher mit verrückten Titeln. Ich hörte nur mit halbem Ohr zu, wurde aber aufmerksam, als der Redakteur ein Buch mit dem für ihn unvorstellbaren Titel erwähnte: »How green were the Nazis?«. Verrückter Titel? Für mich ganz und gar nicht.

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Die meist flapsig gemeinte Bemerkung, daß die Nationalsozialisten die ersten Grünen waren, wird häufiger gemacht, und man kann da in der Tat einiges aufzählen: Pläne, durch ein Naturschutzgebiet eine Eisenbahnstrecke zu bauen, wurden gestrichen. Eine bereits aus den zwanziger Jahren stammende Verordnung zum Schutz von Tieren und Pflanzen wurde endlich implementiert. Berufsbeamte erhielten Schulungen über Vogelschutz. Ein Jagdgesetz wurde tierfreundlicher gestaltet. Reklametafeln auf dem Lande wurden verhindert. Die öffentlichen Wälder und Parks wurden hergerichtet, neue Parks angelegt und eine Menge neuer Naturschutzgebiete ausgewiesen.

Anna Bramwell ist ein wichtiger Name für diejenigen, die sich mit dem ökologischen Denken in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts befassen, ehe dieses Denken »trendy« wurde und darüber hinaus größtenteils eine linksprogressive Richtung einschlug. Bramwell ist berühmt-berüchtigt für ihre These, daß es innerhalb der NSDAP einen echten grünen Flügel mit Rudolf Hess und Walther Darré als treibenden Kräften gab.

Hess war ein Anhänger der Anthroposophie Rudolf Steiners und versuchte als solcher, Steiners Auffassungen eines biodynamischen Landbaus umzusetzen. Darré hingegen, von 1933 bis 1942 Landwirtschaftsminister, wollte nichts von der Anthroposophie wissen, trat aber dennoch für die ökologische Landwirtschaft ein und wollte darüber hinaus aus Deutschland einen Agrarstaat mit einer neuen Landaristokratie machen.

Von Anfang an mußte der »grüne Flügel« mit Gegenspielern rechnen, Heydrich und Bormann etwa, und Herbert Backe, der von 1942 bis 1945 Darrés Nachfolger als Minister war. Als während des Krieges Deutschlands Chancen auf einen Sieg schwanden, wurde mehr Wert auf die Menge der Nahrung, die produziert werden konnte, gelegt, als auf deren pestizidfreie Herstellung.

Bramwell merkt an, daß dies das nationalsozialistische Deutschland dennoch nicht daran hinderte, einige kraftvolle Gesetze zum Schutz der Natur zu erlassen. Es war das erste europäische Land, das Naturschutzgebiete anlegte (Amerika tat dies bereits im 19. Jahrhundert). 1934 gab es die ersten Vorschriften zum Schutz von Baumplantagen, und ab 1940 wurden Hecken geschützt, um die Lebensräume wildlebender Tiere zu sichern.

Als ein berüchtigtes Pamphlet gilt in konservativ-ökologischen Kreisen Ecofascism – Lessons from the German Experience von Janet Biehl und Peter Staudenmaier. Im ersten Teil des Büchleins, geschrieben von Staudenmaier, geht es um diesen »Grünen Flügel« innerhalb der NSDAP. Tatsächlich muß sich Staudenmaier nicht erst von dessen Existenz überzeugen – dieser gibt ihm nämlich die passende Waffe an die Hand, um jedes auch nur vage rechtsgerichtete Denken zu verdammen.

Wichtiger noch als die Namen und Publikationen, die er erwähnt, ist der »reaktionäre Ökologismus«, auf den er seine Pfeile richtet und den er im grünen Flügel der NSDAP zu erkennen glaubt. Ausdrücklich sorgt er sich um den zunehmenden Mystizismus und Antihumanismus innerhalb der ökologischen Bewegung, bei dem die Erde wichtiger als der Mensch genommen wird, bei dem Gefühl und Intuition der Vernunft vorgezogen werden.

Nun aber zum Buch, das den Anlaß zu diesem Artikel bildet – How green were the Nazis?. Ideologisch interessant sind die Ausführungen der drei Herausgeber, ob der Nationalsozialismus nun modern oder reaktionär genannt werden müsse. Reaktionär wäre bis vor kurzem die allgemein erwartete Antwort gewesen; die Nationalsozialisten hätten zu vormodernen Zeiten zurück gewollt. Aber nun hat sich das umgekehrt.

Heute verweist man auf die modernen Propagandatechniken, auf die Förderung von Technologie und wissenschaftlichen Untersuchungen. Daher attestieren die Autoren dem Nationalsozialismus Modernität mit einem atavistisch-nostalgischem Rand, sei es auch nur, um einer Stimmung zu entsprechen. Und was das grüne Thema angeht: Die Menschen wurden angeregt, ökologische Landbautechniken anzuwenden, nutzten aber gleichzeitig auch künstliche Dünger und Pestizide, um die stets wachsende städtische Bevölkerung versorgen zu können.

Aber ein Zwiespalt blieb immer bestehen, selbst innerhalb des Deutschen Bundes Heimatschutz (DBH): Der grüne Flügel war eher nostalgisch und wollte zurück zu vorindustriellen Gewohnheiten und Traditionen. Andere hingegen waren weniger starr und verurteilten menschliche Eingriffe in die Landschaft nicht grundsätzlich.

Michael Imort von der kanadischen Wilfrid-Laurier-Universität liefert mit »Eternal Forest – Eternal Volk« einen der lesenswertesten Artikel des Bandes. Er beschreibt, wie die Nationalsozialisten entgegen allen Gepflogenheiten der Zeit die Wälder ökologisch nutzen wollten und den Holzertrag dabei vollkommen unbeachtet ließen.

Kein geringerer als Aldo Leopold, der Begründer der »Land Ethic«, wird zitiert mit einem Kommentar, der voller Lob ist für die deutschen Pläne. Das verwundert nicht so sehr, denn Leopolds Entwicklung als Hauptaufseher der amerikanischen Wälder war ebenso verlaufen: von einer zuerst mehr ökonomischen zu einer ökologischen Sicht.

Imort wirkt (teilweise) tatsächlich fasziniert von den grünen Visionen der deutschen Machthaber. Er läßt durchschimmern, daß es dem Reichsforstmeister Göring zwar vor allem um Machterweiterung ging, daß aber er und sein Stab »were ecologically aware to a degree not seen again until the 1980's«.

Eindrucksvoll ist die Auflistung einiger Punkte über die Haltung der Nationalsozialisten gegenüber einzelnen Bäumen und Baumarten, ihrem Nutzen und Wert für einen gesunden Wald einerseits und der Übertragung dieser Gedanken auf das Individuum als Teil eines gesunden Volkes andererseits – vor allem, weil dies auch bei heutigen Grünen ein nicht geklärtes Thema ist. Imort zeigt schließlich noch auf, daß die hier beschriebenen Prinzipien der Waldhege den Zweiten Weltkrieg überlebt haben und sogar Teil des Waldgesetzes 1975 in West-Deutschland waren.

Werfen wir erneut einen Blick auf Walther Darré. Die bereits erwähnte Anna Bramwell beschreibt ihn in ihrer Monographie Blood and Soil – Richard Walther Darré and Hitler's »Green Party« als Gegenpol zu Heinrich Himmler und dessen imperialistischen Visionen.

Sie versteht ihn als Vertreter einer echten Bauernnation und der ökologischen Landwirtschaft, als jemanden, dessen Ideen zwar Teil des Parteiprogramms der dreißiger Jahre waren, aber später von den Nationalsozialisten selbst verraten wurden. Bauern, so Darré, seien der Ursprung der deutschen ökonomischen und kulturellen Vitalität. Eine lange Tradition von Siedlungs- und Erbmustern habe das deutsche Volk geformt. Eine besondere Verbindung zwischen dem deutschen Volk (»Blut«) und dem Land (»Boden«) sah Darré als historischen Grundstein für das Überleben Deutschlands und für seine kulturelle Dominanz.

Schon lange vor den Nationalsozialisten, so schreibt Gesine Gerhard in ihrem Aufsatz »Breeding Pigs and People for the Third Reich«, habe man einen Zusammenhang von »Blut« und »Boden« erkannt. Agrarromantiker des 19. Jahrhunderts hatten die organische Einheit von Volk und Land betont und die Bauern als Rückgrat der Gesellschaft bezeichnet. Ernst Moritz Arndt verband Bauernromantik mit Nationalismus, als er den Staat dazu aufrief, die Bauern als Stützpfeiler des deutschen Volkes anzuerkennen, und der Soziologe Wilhelm Heinrich Riehl hatte ihren politischen Wert als konservativen Block in der Gesellschaft betont.

Darré gab jedoch »Blut und Boden« eine neue Konnotation. Blut war für ihn gleichbedeutend mit Rasse und die Bauern waren für ihn der Lebensquell der nordischen Rasse. Er wollte eine neue herrschende Klasse schaffen, die ihre Wurzeln im Bauerntum haben sollte. Darré war Spezialist für die genetische Selektion von Vieh und wollte seine Erkenntnisse aus der Tierzucht auf Menschen anwenden.

Neben die rassische Komponente stellte Darré noch den Lebensraum im Osten. Die Romantiker des 19. Jahrhunderts hatten den Boden als Charakteristikum für das deutsche Volk angesehen, aber für Darré war er die Rechtfertigung für die Erweiterung des deutschen Lebensraums und die Ansiedlung von Volksdeutschen dortselbst.

Während seiner beinahe zehnjährigen Tätigkeit als Minister konnte Darré einen Teil seiner Ideen durchsetzen. Die Idee eines »Landadels« blieb überwiegend ein theoretisches Konstrukt, lediglich die Idee eines »Erbhofs« wurde umgesetzt. Durch dieses Gesetz wurde geregelt, daß ein Bauernhof zwischen 7,5 und 125 Hektar beim Tod des Besitzers ungeteilt an einen einzigen, rassisch selektierten Erben übergehen mußte. Obwohl es vielerlei Widerstand gegen diese Neuregelung gab, war Hitler ein heftiger Befürworter: Jede weitere Diskussion wurde verboten.

Daß nun Blut, also Rasse, Abstammung, Sippe, für die Nationalsozialisten wichtig war, muß nicht mehr gesagt werden. Mark Bassin (London) untersucht in seinem Beitrag die Anstrengungen, die einige unternahmen und unternehmen mußten, um auch dem geologischen Begriff »Boden« und den daraus abgeleiteten Begriffen Heimat, Landschaft und Kulturlandschaft zu ihrem Recht zu verhelfen. In welchem Maß und wie ist das Wesen eines Volks verbunden mit geographischen Faktoren wie Klima, Bodenbeschaffenheit, Vegetation, natürlichen Ressourcen, Meeresnähe, Bevölkerungsverteilung?

Bereits in der völkischen Periode, die dem Nationalsozialismus vorausging, beschäftigte man sich mit den angeborenen Merkmalen und den Umweltfaktoren. Friedrich Ratzel, Begründer der politischen Geographie und damals ein einflußreicher konservativer Nationalist, erkannte den Zusammenhang zwischen den Lebensumständen als Ursache und dem Volkscharakter als Folge.

»Raum« war für ihn ein so wichtiger Faktor, daß er selbst die scheinbar wertlosen Sandwüsten in Afrika als mögliche Kolonien und damit als »Lieferanten« für Raum sah. Innerhalb der völkischen Bewegung beschränkten die meisten jedoch ihren Lebensraum auf den Heimatboden.

In den zwanziger Jahren gewann die Parole »Blut und Boden« Raum, wobei das Blut eindeutig der wichtigere Faktor war. Laut der gemäßigten Version legten die Umgebungsfaktoren die Rassemerkmale fest. So hätten die Juden ihre typischen Rassemerkmale durch ihr ursprüngliches Wüstenmilieu erhalten. In der Folge habe dann auch das Blut – entlang dieser bodengeprägten Grundlegung – die entscheidende Rolle gespielt.

Hitler selbst behauptete in den dreißiger Jahren, daß ein ärmliches geographisches Milieu die eine Rasse zu Höchstleistungen stimulieren könne, für eine andere aber bittere Armut und unangepaßte Nahrung bedeuten könne. Und Walter Darré war ein Protagonist der Theorie, wonach die Umweltfaktoren durch Rassefaktoren abgelöst würden. Es verwundert nicht, daß die Ideen von Ratzel im Dritten Reich auf wenig Beifall rechnen konnten, zumal er oft den »Rassismus« kritisierte.

Weniger bekannt als Darré ist Alwin Seifert, der tatsächlich als »grüner Nationalsozialist« bezeichnet werden kann. Er lebte von 1890 bis 1972, hatte vier verschiedene politische Systeme erlebt und erklärte, daß er über die Zeiten hinweg immer die gleichen Ideen vertreten habe.

Thomas Zeller nennt ihn in seinem Beitrag »The most prominent environmentalist in the Third Reich«. Er hatte den eher symbolischen Titel des »Reichslandschaftsanwalts« und mußte, ebenso wie Haushofer, fortwährend um seine Beziehung zum System ringen. Seine Umweltvision war anthropozentristisch, aber vielleicht doch ehrlicher und tiefgehender als bei Darré.

Seifert war nicht von Wildnis oder Natur, sondern von Landschaft ideologisch inspiriert. Landschaften mußten entworfen, gestaltet und notfalls auch geheilt werden. Als Landschaft bezeichnete er den kulturellen Raum, in dem Menschen und Natur aufeinander einwirkten. Wenn diese Interaktion harmonisch war, werde die Landschaft anziehend und schön. Wenn diese Beziehung jedoch gestört war, werde sie häßlich.

Seifert, der sich selbst nicht als einen traditionellen Naturschützer sah, wollte bei den menschlichen Eingriffen in die Landschaft ziemlich weit gehen. Industrialisierung und Modernisierung sollten ruhig ihren Platz haben, wenn die »Seele« nur ausgenommen sei. Eine wichtige Rolle in der Landschaftsgestaltung spielte für ihn natürlich der Landbau. 1930 wurde Seifert zum Adepten der Steinerschen Anthroposophie.

Die ökonomische Depression der frühen dreißiger Jahre war auch für Architekten wie Seifert eine harte Zeit. Er fand beim Autobahnbau Beschäftigung – Fritz Todt, der Chefingenieur des Projekts, wurde als Hauptredner bei einer Zusammenkunft von Naturschützern eingeladen. Obwohl er den Landschaftsschutz beim Autobahnbau faktisch verweigerte, versprach er dennoch, diesen gebührend zu berücksichtigen.

Bei der gleichen Versammlung äußerte sich Seifert über die »Veraltete Romantik« der traditionelleren Naturschützer. Er wurde offizieller Berater von Todt und konnte 15 eigene Mitarbeiter anstellen.

In der Zeit bis 1941, als das Autobahnprojekt beendet war, gab es kontinuierlich Streitereien zwischen ihm und den eher konventionellen Ingenieuren. Die Landschaftsarchitekten wollten Straßen in gebogenen Formen so wie in und um die großen Naturreservate in den Vereinigten Staaten. Die Ingenieure hingegen wollten gerade Straßen, so wie es bis dahin Norm gewesen war, und konnten sich damit überwiegend durchsetzen.

Das hingegen rief die Landschaftsarchitekten auf den Plan, angeführt von Seifert selbst, sich ideologisch zu positionieren. Sie wehrten sich gegen »Einwanderer« in das Ökosystem, exotische und importierte Pflanzen, die das einheimische ökologische Gleichgewicht zu stören drohten – ein Thema, das auch heute noch aktuell ist. Seifert agierte sehr geschickt und verstand es, die öffentliche Meinung auf seine Seite zu bringen.

Seifert wandte sich auch gegen eine »Versteppung« oder »Verwüstung« des Landes, die durch von den Ingenieuren gelegte Drainagen und den damit einhergehenden zu schnellen Wasserabfluß verursacht würden. Dämme wurden angelegt, Wasserläufe begradigt. Das führte zu Überschwemmungen stromabwärts, während gleichzeitig stromaufwärts Trockenheit auftrat. Seifert schilderte diese Zusammenhänge sehr holistisch-ökologisch. Der mechanische Blick auf die Natur müsse durch einen intuitiv-respektvollen ersetzt werden. In seiner organischen Vision war die Natur ein Ganzes, worin vom kleinsten Tautropfen bis zum ganzen Universum alles miteinander verwoben war.

Einige Beamte und Wissenschaftler waren so erbost über die Ausführungen Seiferts z. B. zum Wasserhaushalt, daß Darré Todt anwies, Seifert zum Schweigen zu bringen. Auch von dessen Ausführungen zum Steinerschen biodynamischen Landbau hielt er nichts. Doch Todt weigerte sich und auch Rudolf Hess unterstützte Seifert. Nach Hess' England-Flug 1941 wurden die Rudolf-Steiner-Schulen und der biodynamische Landbau verbannt.

Seifert war mit seiner Kritik an den Wasserwegen und hydroelektrischen Kraftwerken weniger erfolgreich als mit seiner Landschaftsarchitektur. Es gelang ihm aber, ein Staudammprojekt in den Alpen, das ganze Täler geflutet hätte, zu verhindern.

Die Frage bleibt stehen: Wie grün waren die Nationalsozialisten? Die Antwort kann nicht sehr spektakulär ausfallen, denn die Frage ähnelt der, ob ein Glas halbvoll oder halbleer sei. Die Nationalsozialisten beschlossen eine Reihe sehr naturgerichteter und tierfreundlicher Maßnahmen. Auf der anderen Seite gab es die modernistische und technokratische Seite und die Rücksichtslosigkeit gegen das Leben und den Lebensraum jener, die nicht dazugehören sollten.

Deutlich ist, daß die Nationalsozialisten keine überzeugten Grünen waren. Aber wer war das schon, lautet vielleicht die Gegenfrage. Ludwig Klages vielleicht, imerhin vertrat er schon zwei Jahrzehnte zuvor radikal-ökologische Standpunkte. Und Martin Heidegger war zwar ein Sympathisant der Nationalsozialisten, wurde aber immer grüner und eben wegen des Technokratischen-Modernistischen ging er auf Abstand – ihm waren die Nationalsozialisten nicht grün genug.

Blut und Boden – so anrüchig das auch klingen mag – bleiben wichtige Phänomene für jene, die heute nach nicht-ökonomischen Werten suchen. Wer unter »Blut« Verwandtschaft versteht, wird heutzutage bei Richard Hunt und seiner Bewegung »Alternative Green« fündig. Hunt sieht das ideale Zusammenleben in Dörfern mit nicht mehr als 500 Einwohnern. Das Zusammenleben auf Verwandtschaft zu gründen, ist in Nationalstaaten wie England, Deutschland oder Frankreich gar nicht so weit her.

Boden, als Synonym für geographische, biologische und klimatologische Faktoren, spielt in der zwar beschränkten, aber in Amerika nicht unwichtigen grünen Bewegung des »Bioregionalismus« ein Rolle.


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