Sezession
1. Januar 2018

Einladung zum Hahnenkampf

Gastbeitrag / 71 Kommentare

von Thor Kunkel -- Dass in Köln erneut „friedlich unter Polizeischutz“ gefeiert wurde, darf uns nicht täuschen: Deutschland tanzt nach der tribalen Pfeife des Einwanderers. Es war dann mal wieder soweit – Silvester 2017/28,  ein dritter Anlauf zur beliebten Rape Night von Köln. Zwei Freunde des Verfassers waren vor Ort.

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Selbst wenn die Presse keine Zahlen mehr nennt oder nennen darf, die bedrückende, massive Anwesenheit der üblichen Rotten aggressiver Jung-Orientalen war auch gestern nicht zu übersehen. Dass es am Ende hieß, es habe in ganz Köln „nur“ 9 sexuelle Übergriffe gegeben, lag wahrscheinlich wieder einmal an dem irrwitzigen Polizeiaufgebot und einer für die angereisten „Südländer“ ungemütlichen Witterung, die sich Eisregen nennt.

Köln war gewappnet: Schon im Vorfeld hatte man bunte „Respekt-Armbändchen“ an junge Frauen verteilt; das mit der Reker’schen Armlänge Abstand hatte scheinbar nicht funktioniert. Vielleicht hatten es die Willkommenen auch gar nicht verstanden.

Deren Maske der Hilflosigkeit ist nach zwei Jahren gänzlich verschwunden, aus „Schutzbedürftigen“ sind dreiste, mit allen Wassern gewaschene Einforderer und Gewaltimporteure geworden, die Faust, Penis und Messer bei Gelegenheit als Gastgeschenke ausgepacken. Die Welt schrieb daher, von einer „mulmigen“ Feier in Köln, was die Atmosphäre auf der Domplatte um Mitternacht ganz gut beschreibt.

Auch die Frauen haben in den letzten zwei Jahren gelernt: Jede kann vom Nafri oder Mufl beglückt werden, beim Joggen, im Bus, in der U-Bahn, vor dem Supermarkt – oder halt auf der Domplatte in Köln. Im Grunde ist es egal, wo die Notzuchtbrigade zuschlägt. Wenn dann im Gedränge ein Finger die Unterwäsche erforscht, ist es in den seltensten Fällen der Freund. Es heißt, besonders die Kölner Frauen haben die Anti-Rape-Wear – eine moderne Varianten des Keuschheitsgürtels der Ritterzeit –  für sich entdeckt, sie antworten auf die Gefahr mit einer neuen Mode, anstatt endlich auf die Straße zu gehen und die Merkel-Clique zum Teufel zu jagen!

Dabei wären die Frauen wirklich der berufene Demonstrant, denn sie sind die Leidtragenden der schleichenden Muslimifizierung. Käme es in Deutschland einmal zu größeren Massenprotesten von Frauen, die sich weigerten, unter misogynen, mittelalterlich denkenden Einwanderern zu leben, – das Regime wäre erledigt. Doch da sämtliche lizensierten Gender- und Emanzipation-Priesterinnen seit zwei Jahren schweigen, schweigen auch sie.

Peinlicher war heute eigentlich nur das verstockte Rätselraten mancher Presseorgane: Warum sind die Mufls wieder angereist? Wollten sie auf der Domplatte nur feiern oder wollten sie mehr? Und warum rückten sie wieder in Bataillonsstärke an?

Na, warum wohl? Die meisten, die heute fest angestellt in Redaktionsstuben sitzen, wüßten selbst einen mitten ins Gesicht gepfefferten Fehdehandschuh als mißglücktes Nasenputzen zu verklären! Ein halbwegs objektiver Verstehenshelfer äußerte immerhin die Vermutung, die Anreisenden würden wohl an eine „Tradition“ anknüpfen wollen.

Echt jetzt? Ist das wirklich die letzte Tradition eines so dermaßen verwesten Deutschtums, daß die alljährliche Androhung eines weiteren Sex-Pogroms als "Tradition" nur angedeutet wird? Warum nennt man das Kind nicht beim Namen? All diese jungen, testosterongesteuerten Mohammedaner zeigen dem deutschen Weichei und seinem maroden Hippie-Staat einen Stinkefinger von der Größe des Burji Khalifa (seit 2010 immerhin das höchste Bauwerk der Erde).

In der Welt des aggressiven, afro-arabischen Streithahns geht es stets um den stupidesten Vergleich: „Dein Gott mag groß sein, Allah ist größer!“, – damit ist im Grunde alles über diese Menschen gesagt. Es war und ist unbegreiflich, wie der aufklärungsresistente und frauenfeindliche Überschuß gescheiterter muslimischer Systeme in der Lage sein sollte, unsere Gesellschaft in irgendeiner Form „zu bereichern“. Dieser Spruch muß von Anfang an als Hohn auf die mundtot gemachte Mehrheitsgesellschaft gemünzt worden sein, es gibt keine andere Erklärung, vor allem nicht angesichts der alljährlichen Realsatire von Köln. Von einem „Sicherheitskonzept, das wieder mal aufgegangen ist“, kann daher keine Rede sein, eine positive Bilanz dieser Nacht lässt sich beim besten Willen nicht ziehen.

Wieso werden die exorbitanten Kosten für all die polizeilichen Großeinsätze eigentlich nirgends in der Mainstream–Presse analysiert? Wenn man weiß, dass allein die Absicherung des letzten Kölner Karnevals offiziell mit 480 000 Euro beziffert wurden, dann dürften sich die Einsätze der vergangenen Nacht in Köln, Berlin, Hamburg auf Millionen summieren. Das heißt also zu den Milliarden, die sich der Schuld-und-Sühne-Deutsche sein gutes Gewissen kosten läßt, kommen jede Silvesternacht noch mal Millionen zur Sicherung von Leib und Leben hinzu, die Ausgaben sind offenbar nötig, damit man ungestört und ohne Import-Streß durchfeiern kann.

Daß die Befestigungsmaßnahmen der Kölner Domplatte gestern Nacht jene von 1794 – also während der französischen Besatzungszeit und mitten im Krieg –  noch übertrafen, ist sicherlich nur ein makabres Detail. Fakt ist auch: Vor lauter Betonpollern, Drängelgittern, Checkpoints und diskret „Safety areas“ genannten Schutzzonen für Frauen wurde gläubigen Christen der Zugang zur Heiligen Messe erschwert. Alles nur Zufall?

II.

Mit ihrer Selbstinszenierung als wandelnde Drohgebärde gegenüber deutschen Frauen und Christen haben Merkels Neubürger erneut gezeigt, dass sie nicht in friedlicher Absicht gekommen sind. Es mag archaisch klingen, und doch beginnt der molekulare Bürgerkrieg genau auf dieser flachsten Ebene menschlicher Konfliktbereitschaft. Es geht um Straßenzüge, Wohlviertel, öffentliche Plätze – auch Spielplätze für die eigenen Kinder, wenn man so will.

Das Muster ist seit der jüngeren Steinzeit dasselbe: Der Herausforderer signalisiert dem Mann, dessen Gebiet er beansprucht,  daß er es auch auf dessen Frau abgesehen hat; überlebt er dieses Signal (läßt der Geforderte den Widersacher also straffrei gewähren), empfiehlt sich dieser der Frau als der bessere, weil stärkere Mann. Daß diese Frau in Deutschland die Frau eines Kuffar, eines Ungläubigen ist, macht dem Muslim die Sache noch leichter. Der Koran kennt genug Suren, die die ihm die christliche Frau als rechtmäßige Beute versprechen.

Wer als westlich sozialisierter Mensch ernsthaft glaubt, diesem archaischen Prinzip überlegen zu sein, vergißt offenbar, wie auf dieser Welt Tatsachen geschaffen werden, und daß es zuletzt stets eine Frage der inneren Widerstandsfähigkeit ist, wenn es darm geht, wer als Sieger das Schlachtfeld verläßt.

Das Problem mit den Flüchtlingen ist tatsächlich, daß es in der Mehrzahl patriarchalisch erzogene Männer sind –  Männer, die es in ihrem Kulturkreis gewohnt sind, andere auf die Probe zu stellen und zu wetteifern, das heißt wirklich ernsthaft um den besten Platz an der Sonne zu konkurrieren - was sich für die pazifizierten, ihrer Lebensinstinkte verlustig gegangenen „Schrumpfgermanen“ bald zu einem ernsten Problem auswachsen dürfte.  

Wer gesicherte Erkenntnisse der Verhaltensforschung nicht völlig ausblenden will, wird sich an den Gedanken gewöhnen müssen, daß in einer ethnisch durchmischten Bevölkerung unentwegt Dominanzrituale ablaufen, und daß sich junge Männer mit Migrationshintergrund einfach mit jungen Deutschen anlegen müssen – weil es ihrem Status entspricht. Dazu gehört auch das Austesten des Mannes vor den Augen der Frau, mit der Absicht, diese in ihrem Wahlverhalten zu brüskieren. Der Mechanismus ist so primitiv wie hier beschrieben, und er ist die bewährte Methode, einen schwächeren, weil weniger vitalen Menschenschlag zu verdrängen. 

Im Unterschied zu den „Neusiedlern“, die ab 1528 in mehreren Immigrationswellen in Nord-Amerika einfielen und die dort ansässige Population in einem von Hollywood folkloristisch verbrämten Völkermord fast ganz ausrotteten, hassen die muslimischen Eroberer die deutschen „Indianer“ aber nicht wirklich: Sie sehen in ihnen nützliche Arbeitsesel und Mägde, die sie ausplündern dürfen. Alles, was der deutsche Staat ihnen schon freiwillig gibt (das Rund-um-Sorglos-Paket bestehend aus Sozial- und Krankenversicherung, Unterhalt, Kindergeld, Mietzuschuss, Telefonkarten, kostenlose Bildung und Gesundheitsvorsorge, die Ausstellung kostenloser Dokumente und Dolmetscher-Service) bestärkt ihre Vermutung, daß es hier noch mehr zu holen gibt.

Die meisten beantragen daher kein Asyl, sondern ein besseres Leben. Daß sie hier inzwischen „gut und gerne leben“ (wie es zynischer Weise in einer CDU-Wahlwerbung hieß) hat den deutsche Steueresel allein 2016  mindestens 23 Milliarden Euro gekostet. De facto ist die deutsche Regierung bereit, in jeden Sozialtouristen, der es übers Mittelmeer schafft, 450 000 Euro zu investieren.

Kein anderer Staat der Welt würde auf diese Idee kommen, Steuergelder einfach so zu verschenken. Das alle Asylanten – ausnahmslos alle – illegal sind, da sie durch sichere Drittländer angereist sind, setzt zudem ein fatales Signal. Der gewitzte orientalische Beutelschneider hat längst erkannt, daß er als „Flüchtling“ in Deutschland tatsächlich zu den Privilegierten gehört. Genau das nutzt er jetzt ungeniert aus.

Einen Heimvorteil für die Einheimischen gibt es nicht, das hat die geisteswirrte, politische Elite, die das eigene Volk zutiefst verachtet, tatsächlich geschafft. Während es in allen anderen Ländern der Erde normal ist, dass der Einheimische in seiner Heimat Schutz und Vorteile genießt, muß der gebürtige Deutsche in Merkel-Land bangen, daß er – weil er eben ein Deutscher ist – nicht auch noch benachteiligt wird.

 

III.

Das alles kommt übrigens nicht aus heiterem Himmel: Schon 2005, lange bevor sich die neue Völkerwanderung von Nordafrika nach Europa als Zwang zur zelebrierten „Willkommenskultur“ im deutschen Wolkenkuckucksheim manifestierte, stand bereits fest: Deutschland zählt zu den von Orientalen und Afrikanern bevorzugten Einwanderungsländern Europas, und schon damals war fast jeder willkommen:

Angeblich war das gut für den Arbeitsmarkt und die Rentenkassen des Landes. In Wirklichkeit war es der Anbeginn einer sozioökonomische Katastrophe, die in wenigen Jahren im totalen Crash des Sozialsystems und einem offenen Bürgerkrieg um die besten Wohngebiete, Jobs und auch Fortpflanzungschancen enden wird. Während frühere Migrationsbewegungen darauf abzielten, die Einkommenssituation der Gastarbeiter-Familie (im Herkunftsland) zu verbessern, sind es heute in der Mehrzahl als Flüchtlinge getarnte Glücksritter des orientalischen und nord-afrikanischen Mittelstands (die besagten „chic gekleideten, jungen Männer mit Rollköfferchen“ eben), die in Deutschlands Sozialsystem das bedingungslose Grundeinkommens auf Lebenszeit sehen.

Diese Herrschaften sind einfach hier um sich und ihre bereits gut betuchten Clans zu bereichern. Die sozialdarwinistischen Rahmenbedingungen ihrer Mittelmeer-Reise ist den meisten bewußt; als der dritte, vierte Sohn eines Ingenieurs aus Aleppo ist es die große Chance auf eine Art Lottogewinn. Mir fallen nicht viele Deutsche ein, die sich bei dieser Aussicht nicht umgekehrt auch auf den Weg machen würden.

Selbstverständlich gibt es neben diesen Spekulanten auch noch eine andere Sorte des Flüchtlings: Dabei handelt es sich um den echten Ausschuß Nord-Afrikas, den Funkenregen einer muslimisch entfachten Bevölkerungsschlacht gegen Europa, deren Auswirkungen auch Deutschland erstmals zu spüren bekommt. Serge Boret Bokwango, Mitglied der Ständigen Vertretung des Kongo bei den Vereinten Nationen in Genf (UNOG) veröffentlichte bereits am 8. Juni 2011 einen offenen Brief, der diese Massen trefflich charakterisierte: „Die Afrikaner, die ich in Italien sehe, sind der Abschaum und Müll Afrikas. Ich frage mich, weswegen Italien und andere europäische Staaten es tolerieren, dass sich solche Personen auf ihrem nationalen Territorium aufhalten.“  

Diese „Ratten“ – so Bokwango wortwörtlich – hätten die moralische Schwäche der Europäer erkannt.  Und jeder, dessen Asylantrag hier anerkannt wird, ruft ein Dutzend anderer nach und transportiert so das demografische, nordafrikanische Pulverfass mitten ins Herz von Europa. Sie sind nicht „wertvoller als Gold“, wie Martin Schulz einst werbewirksam betonte, sondern die Spreu ihrer jeweiligen Länder, die sich bekanntlich oft genug eine Rücküberführung abgelehnter Asylbewerber verweigern.

Aus guten Grund, wie man inzwischen weiß: Gewaltbereite, muslimische Männer – vor allem Muslime der ehemaligen Barbary Coast (die Mahgreb-Staaten bis nach Tunesien)  – waren auch schon lange vor der Einwanderungsinvasion ein Riesenproblem. Sie bauten die ersten Parallelgesellschaften in den Neunziger Jahren zu wahren anti-westlichen, islamischen Hochburgen aus. Und sie lebten ihre ureigenen Sitten rigoros aus:

Immer, wo ein Mann seine Frau mit Benzin übergießt und in Brand setzt, sie mit dem Auto zu Tode schleift oder sonst wie massakriert, der Bruder die schwangere Schwester ersticht – oder wo sich allgemein gesprochen eine maßlose, sadistische Brutalität Bahn bricht, hat der Täter in 99 von 100 Fällen einen Migrationshintergrund. 

Ausgerechnet ein marxistischer Erziehungswissenschaftler – Hartmut Kraus – bot in seinem Aufsatz Spätkapitalistische Gesellschaft und orthodoxer Islam  eine für Linke wohl inakzeptable Erklärung. Das „überdurchschnittliche, kriminelle Scheitern junger Muslime“ habe weniger mit der Benachteiligung durch die Mehrheitsgesellschaft, als viel mehr mit der Sozialisation im Herkunftsmilieu zu tun:

Letztendlich verkörpert die traditionalistisch-islamische Familie mit ihrer religiös übersteigerten Ehren- und Pflichtmoral eine kulturspezifische Variante des autoritäre Spießbürgertums, wie es für den deutschen Entwicklungskontext treffend von Wilhelm Reich sowie von Max Horkheimer, Erich Fromm und Herbert Marcuse beschrieben worden ist. Dabei erweist sich die patriarchalische Familie als Keimzelle einer totalitären Herrschaftsordnung sowie als Reproduktionsstätte nach innen unterwerfungsbereiter und nach außen aggressionsbereiter Subjektivität.

IV.

Gehen wir noch etwas tiefer und erkennen wir die Tatsache an, daß auch die heutigen Nordafrikaner, Araber und Orientalen die Endprodukte von langwierigen, sozio-kulturellen Entwicklungen sind. Um das grundaggressive Auftreten derer zu verstehen, die auch gestern wieder angereist kamen, um die geringste Schwäche des Rechtsstaats auszunützen und die „Kartoffeln“ vor Ort zu prüfen, lohnt sich ein kurzer Blick in ihre Vergangenheit und die Betrachtung eines Phänomens, das sich Kultur des Hahnenkampf nennt.

Man denkt unwillkürlich an Bangkok, Manila, Madagaskar, aber auch an das spanische Andalusien – doch angesichts dieser letzten Bastionen des cockfights wird oft vergessen, welchen Symbolwert der kämpfende Hahn in der arabischen Welt bis heute genießt. Die gleichgültige Grausamkeit gegenüber Mensch und Tier ist in vielen Ländern der Dritten Welt noch immer Teil einer Kulturtechnik, die den Menschen befähigt unter widrigsten Umständen zu überleben.

Der alltägliche Hahnenkampf im Hinterhof der Medina ist hier auch immer ein Mannbarkeitsritual. Indem Männer ihre Hähne gegeneinander antreten lassen, setzen sie symbolisch den eigenen Status aufs Spiel. Der sieghafte Hahn ist auch und nicht zuletzt der Gewinner des Harems (arab. Frauen).

Es war der Kunsthistoriker Ernst J. Grube, erster Kurator der islamischen Sammlung des Metropolitan Museums von New York, der schon in den Siebziger Jahren den Hahnenkampf zur „esoterischen Erotik“ der Islamisten erklärte. Gestützt wird diese These durch zahllose Beispiele der klassischen, arabischen Literatur.

Nicht nur der berühmte Polymathematiker al-Jahiz hinterließ hierzu bedeutende Schriften, auch das in der gesamten arabischen Welt bekannte Buch der Geschenke und Seltenheiten (Kitab al-Dhakha ir wa-l-Tuhaf), das zur Zeit des Kalifen al-Mustansir Billahs (im 11. Jahrhundert) entstand, beschreibt die tiefe Verflechtung des ritualisierten Hahnenkampfs mit der islamischen Aristokratie. Hier galt der Hahnenkampf als „Sport der jungen Männer“ (al-fityan) schlechthin, ganz so wie der Dichter Ibn Danyal ihn in seinem Schattenspiel al-Mutayyam beschrieb:

Gut denn. Deshalb ist ein Kampf ausgemachter Gegner unabhängig von einer bestimmten Gattung der Tiere. Der Hahnenkampf bleibt aber die Art, welche Bettlern wie Königen die größte Freude bereitet. 

Der „Kampf um alles“ wird so zu einem selbstreflexiven Prozess, der die Prämissen der Natur unterstreicht: Daß Hähne bereit sind mit anderen Hähnen zu kämpfen hat allein mit ihrem Revierverhalten zu tun. Der Stärkere tötet den Schwächeren und erwirbt so das uneingeschränkte Fortpflanzungsrecht. Das höhere Abbild dieser natürlichen Auslese ist die im Islam gängige Polygamie, die es einem „erfolgreichen“ Mann erlaubt sich Nebenfrauen – und auch Lustknaben – zu halten.

Es ist kein Geheimnis, dass Araber und Afrikaner ihre jungen Männer noch immer zu Streithähnen erziehen, selbst wenn die wenigsten das offen zugeben würden. Auch hierzu schrieb der bereits erwähnte Ibn Danyal:

Wehe dem Hahn, der antritt meinen Hahn zu bekämpfen. Das Blutvergießen, das sonst nicht hätte sein müssen, es kümmert ihn nicht.

Was sich hier poetisch verbrämt offenbart, ist eine knallharte Schule des Lebens, und es ist fraglich, was ein tief gedemütigtes Volk, dessen Männer vorsätzlich pazifiziert wurden, den Absolventen einer solchen Schule entgegenzusetzen hätten. Das wollüstige Nachgeben Deutschlands in einer sich seit Jahren verschlimmernden Schieflage erklärt sich vor allem aus der Effemination der Gesellschaft, die fest glaubt, ohne Männer auskommen zu können.

Aushalten, verteidigen, bewahren - das scheint in Deutschland nicht mehr zu gelten. Stattdessen tanzt man lieber nach der schrillen, tribalen Pfeife des Einwanderers

Fazit: Der aus dem Koma erwachte Patient Deutschland ist noch lange nicht über Berg. Die Tatsache, daß es gestern wiederum eines Aufgebots von 1400 Unordnungshütern bedurfte, um den Kölnern ihre ganz normale Silvesterfeier möglich zu machen, zeigt einmal mehr, wie schnell die Entstehung rechtsfreier Räume in deutschen Innenstädten verläuft. Selbst wenn diese Silvesternacht glimpflich verlief,  hat sich die Sicherheitslage inzwischen drastisch verschlechtert.

Die deutschen Opfer, die inzwischen wöchentlich mit ihrem Leben für den utopischen Traum der Elite von einem ahistorischen, rassefreien Menschenpark zahlen, werden nach wie vor von der Presse heruntergespielt. Seelische Eiseskälte sprach aus den Gesichtern der Laffen, die sich kürzlich am Breitscheidplatz trafen, um ein Gedenken der Opfer medienwirksam zu simulieren. Die Angehörigen bekamen nicht einmal ihre Anreise erstattet.

Der Brutalo-Kanake, der Mahgreb-Hahn und der verhaltensgestörte syrische Pascha haben dagegen in Deutschland ihr Eldorado gefunden, ein Land, in dem sie sich alles nehmen und rausnehmen können. Daß sie gestern daran gehindert wurden, fällt nicht ins Gewicht, wenn es in Deutschland auch in Zukunft an Männern fehlt, die die Einladung zum Hahnenkampf gebührend  erwidern.


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Kommentare (71)

Caroline Sommerfeld
1. Januar 2018 23:42

Warum so "wenig passiert" ist? Vielleicht ist das eine Erklärung. Die Frauen  haben verstanden und feiern zuhause.

In der Wiener U-Bahn, im Westbahnhof und im Vorortzug auch: vor allem Gruppen. Ich glaube, es war Klonovsky, der neulich darauf hinwies, daß früher das Wort "eine Gruppe" immer eine nähere Bestimmung der Form "...von xy" nach sich zog. Heute liefert ein unbestimmtes "Gruppen" für den zwischendenzeilenlesekundigen Deutschen schon genug Information.

Aufschlußreich auch die falsche Rückprojektion vieler Linker: es war alles schon immer so. Heut ein Gespräch mit jemandem, der mir ernsthaft versicherte, sobald sich große Menschengruppen in Feierstimmung einfänden, komme es zu Übergriffen. Ich fragte: "Vergewaltigungen?", was er völlig selbstverständlich bejahte. Falsche Rückprojektion gilt Psychologen als Abwehr- und Schutzmechanismus, wenn die Realität unerträglich ist, etwa bei Vergewaltigungsopfern. Deshalb ist es auch besonders schwierig, von solchen Opfern verwertbare Aussagen für juristische Prozesse zu bekommen. 

Herr K.
2. Januar 2018 01:31

Bravo, der beste Artikel seit Monaten! Endlich geht es mal um wesentliche Dinge, mit einer schwülstigen Moraldebatte lässt sich da kein Blumentopf gewinnen.

Da wage ich mal eine kleine Prognose in Ihrem Sinne: wer in Zukunft als ethnischer Deutscher vorwärts kommen will, wird eine Mischung aus rechtsintellektuell und Hooligan sein. Von daher kann ich allen Mit-Kommentatoren eine Einladung für die entsprechende Fankurve des regionalen Fußballvereins anbieten. Tribalismus ist heute voraussichtlich nicht abzuwenden, von daher SPORT FREI.

Theophrastus Bombastus
2. Januar 2018 01:59

Und noch was schlimmes: Geht dieser ganze Zirkus jetzt jahrelang so weiter, werden die kommenden Generationen denken, es war schon immer so. Die Qualitätsmedien tun ja ihr übriges dazu. Da werden die Exzesse und Polizeiaufgebote langsam als Normalität aufgefaßt.

Man muß nur allen immer wieder ins Gewissen reden, daß das ein Ausnahmezustand und keinesfalls schon immer da gewesen ist.

Der Gehenkte
2. Januar 2018 02:34

Wenn die Sezession auch weiterhin durch Qualität hervorstechen möchte, dann sollte sie in Zukunft auf Artikel dieser Sorte verzichten. Dieses Elaborat ist argumentativ, logisch, sprachlich und suggestiv eine maßlose Unterbietung des Selbstanspruches - sofern ich mich nicht geirrt habe.

Heinrich Brück
2. Januar 2018 03:19

Wer hat einem Hochintelligenzvolk einreden können, daß es Einwanderung braucht? Seit dem Cherusker und schon vorher waren wir nicht unfähig ohne Einwanderungsmaßnahmen zu überleben. Wer diesen Gedanken gegen die Einwanderungspolitik der Globalisten nicht mehr denken kann, wie die Einwanderungsbefürworter zeigen und es sich vormachen lassen, ist degenerierter als der SPD ihre Goldstücke. Seit wann brauchen wir Entwicklungshilfe? Es ist halt eine Konsumentenwirtschaft ("wertvoller als Gold" - ökonomisch systemerhaltend betrachtet), und wenn der Rubel rollt, dann freut sich zwar nicht der Mehrarbeiter oder Dafürarbeiter, aber so ganz freudlos ist die Chose für den Absahner nicht. Das System ist ohne dieses Denken nicht lebensfähig, und darum geht es. Man wird doppelt aufs Kreuz gelegt: Überproduktion einerseits, Bezahlung derselben andererseits. Damit das Denken nicht auf souveräne Ideen kommt... PI-News gehen gerade die emanzipierten Frauen aus. Die sterben aus. Und Alice Schwarzer wäre gerne Großmutter, aber nicht Mutter, was den Feminismus zur Wissenschaft der kinderlosen Großmütter werden läßt. Das ganze System ist ein Witz! Eigentlich nur möglich wenn diejenigen, die diesen ganzen Wohlstand erarbeiten, sich als Weicheier beschimpfen lassen, ohne etwas dagegen zu unternehmen. Männer, sucht euch keine emanzipierte Frau, sucht euch ein anständiges Weib! Dann lohnen auch die Hahnenkämpfe.

 

Der_Jürgen
2. Januar 2018 10:03

Besser kann man die Lage wohl nicht auf den Punkt bringen. Danke, Thor Kinkel. Was Sie schreiben, ist, bis auf einige Details, für keinen von uns mehr neu, aber die geballte Wucht der Argumente und die bilderreiche Sprache sind sehr imponierend.

Irrtümlich ist lediglich Kinkels Aussage, kein anderer Staat würde seine Steuergelder für dermassen irrsinnige Dinge verschwenden. In Frankreich und Schweden, auch in Teilen Belgiens und Englands, ist die Situation wohl noch wesentlich katastrophaler als in Deutschland. Auch dort finanziert ein tollwütig gewordenes Monster-System den Untergang des Volkes, dessen Schutz ihm obläge; auch dort nimmt die überwältigende Mehrheit der Autochthonen ihren Volkstod ergeben hin oder freut sich sogar darüber.  Die Medien sind dort ja in den Händen der Volksfeinde, genau wie in Deutschland.

Vielleicht erwachen die Westeuropäer unter dem Druck der Ereignisse doch noch rechtzeitig aus dem bleiernen Schlaf, in den ein tückischer Zwerg sie mit einem Gifttrunk versetzt hat. Und vielleicht bringen sie dann die Kraft auf, dieses Rumpelstilzchen beim Namen zu nennen.

Der_Jürgen
2. Januar 2018 10:26

@Der Gehenkte

"Dieses Elaborat ist argumentativ, logisch, sprachlich und suggestiv eine masslose Unterbietung des Selbstanspruches - sofern ich mich nicht geirrt habe."

Das Beste an Ihrer heutigen Wortmeldung, lieber Gehenkter, sind die letzten sechs Wörter. Ja, Sie haben sich geirrt und das übliche Niveau Ihrer Kommentare masslos unterboten, um Ihre eigene Wortwahl zu verwenden.

Wie @Herr K. zu Recht schreibt, ist mit Moraldebatten allein kein Blumentopf mehr zu gewinnen. Sie sind durchaus wichtig, aber nicht ausreichend. Es werden jene Ströme von Blut fliessen, vor denen der Seher Enoch Powell schon im April 1968 warnte, und mit Stefan-George-Zitaten werden Sie, werter Gehenkter, dann zwar unsereins beeindrucken, nicht aber einen kriminellen Nafri, Gambianer oder Afghanen, der nicht nach Germoney kommt, um an dessen Kultur teilzuhaben oder sie gar zu bereichern, sondern um abzuzocken und zu rauben, und natürlich um des "Ficki-Ficki" willen.

 

Caroline Sommerfeld
2. Januar 2018 11:17

Aus einem Beitrag in der "Welt" von gestern (ist das noch"Die Welt von gestern"?):

Hinweis: In einer ersten Version hatte es geheißen, dass in diesem Jahr laut Polizei verhältnismäßig wenige Frauen und viele Männer mit augenscheinlichem Migrationshintergrund auf der Reeperbahn unterwegs waren.

Die Deutsche Presseagentur korrigierte ihre Meldung um 14.38 Uhr: „Die Polizei hat ihre Angaben aus der Nacht widerrufen und mitgeteilt, dass es sich bei der Info zu Männern mit augenscheinlichem Migrationshintergrund um einen Einzelfall gehandelt habe.“

Zudem hieß es weiter, dass eine Polizeisprecherin nun lediglich von „einer Situation“ in der Nacht sprach, als auffällig wenige Frauen und viele junge Männer mit augenscheinlichem Migrationshintergrund in einer Straße unterwegs waren.

Die Bildunterschrift ist die alte: In Hamburg verlief die verregnte Silvesternacht verhältnismäßig friedlich. Nach den sexuellen Übergriffen vor zwei Jahren waren in diesem Jahr laut Polizei nur wenige Frauen auf der Reeperbahn unterwegs.

muotis
2. Januar 2018 11:34

Sehr guter Text, danke!

Herr K.
2. Januar 2018 12:15

@der gehenkte

Wenn man(n) die Nase zu hoch nimmt, dann stolpert's sich bekanntlich deswegen so schnell, weil der Blick für das Wesentliche verloren geht. In diesem Falle die Lebensrealität und der Pragmatismus. Ich werde äußerst ungern persönlich, aber Sie erscheinen mir als exakt das, an was die rechte Intellektuelle schon lange krankt: eingebildet auf die eigene logische Versiertheit, beschränkt sie sich selbst auf ein Kreisen um die Selbstvergewisserung in der Theorie. Von praktischen Gegenentwürfen (was bieten wir als Alternative zum Konsumkapitalismus?) ist wenig zu sehen, und das trotz angeblich geistiger Überlegenheit. Schuld sind natürlich immer die Anderen, mangelndes Testosteron ist selbstverständlich kein Faktor. Dabei wird leider auch verkannt, dass selbst wenn wir so bekloppt erzogen wurden und nicht daran Schuld sind, es dennoch immer noch eine realexistente Wehrlosigkeit faktisch gibt. Und die lässt sich nicht wegschreiben.

Es wird in den kommenden Jahren weniger darum gehen, ob etwas richtig ist, sondern WER sich durchsetzt. Sie können jetzt auch gerne das Klischee erfüllen und weiter schimpfen, das Leben wird Sie dennoch vom hohen Ross werfen. Trotz korrektem Reitstiles. Plumps! Einfach so.

RMH
2. Januar 2018 12:32

Es ist mittlerweile objektiv festzuhalten, dass sehr Vieles nicht mehr ohne einen Riesenapparat an Sicherheitsmaßnahmen geht. Angefangen von den Sicherheitsschikanen, denen man sich am Flughafen unterziehen muss (und zu denen man im Eigeninteresse mal lieber die Klappe hält und die mittlerweile so was von als Selbstverständlich angenommen werden - auch hier erinnern sich nur die Älteren, wie es einmal war), über die Merkel-Gedächtnispoller selbst auf irgendwelchen Provinzweihnachtsmärkten bis hin zu massiven Polizeiaufgeboten bei wirklich jeder denkbaren Art von größerer, öffentlicher Veranstaltung. 1400 Mann sichern die Domplatte ... da drängen sich Vergleiche auf, die man lieber nicht öffentlich schreibt.

Eigentlich müsste es doch auch einmal bei den Damen und Herren in der Polizei mehr als nur stumm im Inneren und evtl. in der Wahlkabine "klick" machen, wenn sie wieder an Weihnachten oder Silvester nicht mit ihrer Familie und ihren Freunden feiern können, sondern stattdessen für die Eitelkeit einer Elite, die eben Multi-Kulti ohne Rücksicht auf irgendwelche Nebenwirkungen angeordnet hat und das jetzt beinhart durchsetzt, Überstunden bis ins Unenendliche schrubben und ihre Köpfe hinhalten müssen.

Ich denke, zu viele kommen sich dabei aber noch zu gut und zu gebraucht dabei vor, um endlich einmal über Konsequenzen nach zu denken. Darüber hinaus sind unsere Sicherheitsorgane durchseucht mit Politruks aller Art - ohne die richtige Einstellung, ist dort schon lange keine Karriere mehr möglich und das gilt nicht erst seit der Migrationskrise sondern schon deutlich länger, bei der Polizei eigentlich schon immer. Verschlimmert wird das Ganze, dass es sich auch bei der Bundeswehr und in der Richterschaft mehrheitlich durchgesetzt hat. Der Staat ist totalitärer, als die meisten außerhalb der Leser hier, es sich auch nur ansatzweise denken können.

Der Gehenkte
2. Januar 2018 12:42

Damit der Schein erhalten bleibt und sich weiterhin sein falsches Bild machen kann:

Blöd trabt die menge drunten · scheucht sie nicht!

Was wäre stich der qualle · schnitt dem kraut!

Noch eine weile walte fromme stille

Und das getier das ihn mit lob befleckt

Und sich im moderdunste weiter mästet

Der ihn erwürgen half sei erst verendet!

Dann aber stehst du strahlend vor den zeiten

Wie andre führer mit der blutigen krone.

Der kam zu spät der flehend zu dir sagte:

Dort ist ein weg mehr über eisige felsen

Und horste grauser vögel – nun ist not:

Sich bannen in den kreis den liebe schliesst ..

Und wenn die strenge und gequälte stimme

Dann wie ein loblied tönt in blaue nacht

Und helle flut – so klagt: sie hätte singen

Nicht reden sollen diese neue seele!

Stefan George: Nietzsche

Odi profanum vulgus et arceo;
Favete linguis; carmina non prius
Audita Musarum sacerdos
Virginibus puerisque canto.

Wenn es die Zeit und die Redaktion erlaubt, werde ich später noch mal darlegen, was hier das Problem ist, besser: die Probleme.

 

Franz Bettinger
2. Januar 2018 12:45

@ Der Jürgen und @ Herr K sprechen mir aus der Seele. Keine Luftnummer, ein wohltuender Beitrag!

Zur gerade in die Diskussion, aber auch in die Kritik geratene Alters-Bestimmung unserer Goldstücke per Röntgen würde ich gerne etwas beisteuern: Bei jeder Neueinstellung einer Krankenschwester, ja auch jeder Putzfrau einer Klinik, wird eine Röntgen-Aufnahme der Lunge verlangt. Auch bei wiederholter Einreise in Länder wie Neuseeland, Australien usw. sind Röntgen der Lunge (zum Tuberkulose-Ausschluss) aber auch Blutentnahmen (zum Ausschluss z.B. von Aids, Leber-Erkrankungen...) vorgeschrieben. Da wird nicht nach der Strahlenbelastung gefragt, da zählt der Schutz der Allgemeinheit. Übrigens ist die Strahlenbelastung beim Röntgen der Handwurzel oder der Kniescheibe zur Altersbestimmung vernachlässigbar minimal. Es bestehe keine medizinische Indikation zum Röntgen, meint Montgomery. Nun, diese besteht auch nicht, wenn einem moselmischen oder jüdischen Jungen die Vorhaut abgeschnitten wird. Dies geschieht lediglich aus religiösen bzw. traditionellen Gründen. Wo war da der Protest des Herrn Montgomery (Präsident der Bundes-Ärztekammer)? Was für ein Heuchler! Fazit: Zur Prophylaxe und zum Schutz der Bevölkerung vor AIDS, Tbc usw. sind Röntgen- (Plural!) und Blut- und Stuhl-Untersuchungen (Plural) bei allen Einreisenden aus Risikoländern (dazu gehört ganz Afrika und der Nahe Osten) zur Vorschrift zu machen!

Nemo Obligatur
2. Januar 2018 12:47

Soll jetzt jedes Jahr so beginnen? Mit Polizeiaufgeboten an Knotenpunkten des öffentlichen Lebens und den erleichterten Meldungen, wonach die Nacht "überwiegend friedlich" verlaufen sei? Es ist ja noch nicht lange her, da bestanden die Nachrichten am 1. Januar vorwiegend aus der Verlustliste jener Trottel, die sich mit Böllern selbst geschädigt hatten. Und es ist ja nicht nur einmal im Jahr an Silvester. Es kommt ja kein Stadtfest mehr ohne Einlasskontrolle und Security und ohne Betonpoller gegen Amokfahrten. Wie sehen unsere Bahnhöfe und Fußgängerzonen aus? Inzwischen patroullieren die Ordnungshüter zu dritt oder viert, weil eine Festnahme von Verdächtigen sonst nicht mehr möglich ist.

Ich mache diese Rechnung auf: Bei steigendem Bedarf von Polizisten sind es nicht nur Steuergelder, die aufzubringen sind. Es müssen auch geeignete Kandidaten gefunden werden. Wie viele junge Männer und Frauen mit der nötigen körperlichen und sittlichen Eignung können wir aufbringen? Fehlen diese nicht an anderer Stelle? Über die Bundeswehr laufen Berichte um, wonach diese bis auf wenige Einheiten faktisch nicht mehr einsatzfähig ist. Mit "Zuwanderern" werden diese Lücken nicht zu schließen sein. Das dürfte jedem klar sein.

Noch ist der Kuchen groß, sind die Kassen voll, aber an der Fassade zeigen sich feine Risse. Meinungsforscher wundern sich, warum die Deutschen trotz der guten Konjunktur so pessimistisch sind. Vielleicht sind die Deutschen klüger als ihre Erforscher ahnen. Das Volk allerdings ist schon zu alt, um das sanfte Joch noch abzuwerfen. Zu Beginn des Jahres wurde es (NetzDG) zudem wieder etwas fester angezogen. Eine Folge ist, dass sich oppositionelle Gruppen schlechter vernetzen können. Unmutsäußerungen auf den populären Kanälen des Internets können und werden nun von den Netzbetreiber rasch unterbunden. Das Jahr ist noch keine zwei Tage alt und kennt schon erste Beispiele. Ich rede natürlich nur von rechter Opposition. Linke Gruppen kann man wohl getrost zur Reserve der ganz großen anti-deutschen Koalition zählen. Übrigens "Gruppen": Wer ist im Vorteil: Jener, dem bei Aufbau einer identitären Bewegung der Verfassungsschutz dräut, oder jener, der seine "Brüder und Cousins" mobilisiert?

Schmerzt es schon oder ist es immer noch komfortabel genug? Erst die nächste Rezession könnte zeigen, wie es hierzulande um die Widerstandskraft bestellt ist. Das nächste Verbrechen in Berlin oder der Provinz wird dazu nicht ausreichen.

H. M. Richter
2. Januar 2018 12:53

Ein Staat,  der das Leben seiner in ihm wohnenden Mütter, Frauen und Töchter nicht mehr anders glaubt schützen zu können, als für diese an seinem nationalen Symbol, seinem Wahrzeichen schlechthin - dem Brandenburger Tor - unmittelbar unterhalb der Siegesgöttin Victoria sogenannte "Schutzzonen" einzurichten und diese neuartigen Schutzräume nicht einmal mehr in seiner Landessprache benennt, sondern "Women's Safety Area[s]", hat keine Zukunft.

Rosenkranz
2. Januar 2018 13:27

Danke Herr Kunkel für den Artikel. Es ist hart einem Volk anzugehören, dessen zivilisatorische Blüte sich nie in voller Pracht gezeigt hat. Aber wie das nun mal mit den Zivilisationen so ist, nie war eine von Dauer. Ob es je Zivilisationen gegeben hat, die so schändlich untergegangen sind, wie es unsere heute gerade tut, weiß ich nicht.

Raskolnikow twitterte einmal: "In dem Augenblick, da der weiße Mann aufhört, es zuzulassen, wird es enden!" In diesem Sinne lese ich Thor Kunkels Artikel. Es ist mal wieder ein Tritt in den Hintern für uns Männer, uns nicht alles gefallen zu lassen und unseren eigenen Weg zu gehen. Einer Tribalisierung stehe ich dabei positiv gegenüber. Um die Frauen sollten uns erstmal weniger kümmern, denn deren Anpassungsfähigkeit an neue Gegebenheiten ist eh enorm. Der Tag ist nicht weit und die Merkels, von-der-Leyens mitsamt der unheilvollen Massendemokratie sind bald Geschichte. 

Herr K.
2. Januar 2018 13:51

@nemo

Da haben Sie völlig recht, erst mit einer Rezession kann es wieder bergauf gehen. Nur - wie da hinkommen ohne allzuviel Zeit zu verlieren?

Maiordomus
2. Januar 2018 13:57

@Der Gehenkte. Ich sehe es ähnlich wie Sie. Und Männer, die George zitierten, schafften immerhin die Verschwörung vom 20. Juli 1944. Wäre sie 10 Jahre früher gelungen, wie es unbedingt nötig und offenkundig war, das sah damals auch Adenauer, wäre Deutschland viel erspart geblieben. 

Hartwig aus LG8
2. Januar 2018 14:18

Ich könnte eine solche Analyse wie die hier Vorliegende von Thor Kunkel nicht anstellen, ohne mir den Kopf zu zermartern, was die Folgerungen für uns sein müssen; ich könnte sie nicht schreiben, ohne wenigstens den Versuch einer Handlungsempfehlung mitzugeben. 

Das, was mir einfällt, ist eine stärkere Orientierung an den Deutschen, die der realen Tribalisierung gewappnet begegnen wollen. Ich gehöre nicht zu ihnen, aber ich weiss, dass es sie gibt. Die guten Gründe, die einem Schulterschluss im Wege stehen, werden weniger.

Der Gehenkte
2. Januar 2018 14:43

Meine Kritik bezieht sich zuerst auf den Text, also nicht auf das Beschriebene, sondern das Beschreibende. Man muß zwischen Signifikant, Signifikat und Gegenstand unterscheiden.  Das heißt, daß einiges, was TK beschreibt natürlich der Realität entspricht, wenn auch längst nicht alles.

Sprache: Die Sprache ist suggestiv und vermeidet im ganzen Sprachgestus Objektivität. Das ist der Eintritt in die argumentative Hölle, denn wenn ich die Grenzen meines beschränkten Verstandes  als Kriterium von Aussagen über die Welt, besonders moralischer Art, mache, dann landen wir beim Solipsismus. Die ersten Kommentare bestätigen den Verdacht: Man beklatscht, was man hören will.

Zynismus: Die Sprache strotzt vor Zynismus – Begriffe wie „aggressive Jung-Orientalen“ (was ist das Gegenteil? Verblödete Alt-Okzidentalen?), „Notzuchtbrigade“, „afro-arabischer Streithahn“, „gewitzte orientalische Beutelschneider“, „Glücksritter“, „Brutalo-Kanake, der Maghreb-Hahn und der verhaltensgestörte syrische Pascha“, um nur einige zu nennen, haben keinerlei beschreibenden Wert, sondern sind rein pejorativ gemeint. Zynisch ist auch die permanente Unterstellung niedrigster Beweggründe aller.

Zahlen: Daraus ergeben sich die Zahlen. Das Problem der steigenden Kriminalität ist real aber es wird immer wieder der Eindruck erweckt, als sei der Muslim oder der Araber oder der Nordafrikaner per se kriminell, geil, vergewaltigend. Tatsächlich sprechen wir von Phänomenen im unteren einstelligen Prozentbereich, sowohl absolut als auch relativ. Unter allen Migranten erfüllt nur ein Bruchteil diese Tatbestände (die können sich lokal auch konzentrieren) – sofern man Kunkels Definition, daß bereits schon Hiersein kriminell sei ablehnt – und die Gesamtkriminalität wird durch diese Fälle nur geringfügig tangiert. Es wird der Eindruck erweckt, als befänden wir uns in einer vollkommen durchkriminalisierten Gesellschaft und das ist entweder dumm (Unkenntnis) oder unlauter .

Das gilt auch für den Terror. Sloterdijk nannte 9/11 einen Nadelstich (darüber kann man mal nachdenken) und man kann sich bei den zahlreichen koranischen und hadhitischen Quellen und der Desintegration des Nahen Ostens auch die Frage stellen: Warum gibt es so wenig Märtryer?

Empirie: Ich selbst habe in den letzten Jahren ca. 30 Migranten persönlich kennengelernt. Keiner von denen paßt in Kunkels Bild. Die Situation mag in anderen Gegenden dieses Landes prozentual geringfügig anders sein, aber auch in Köln wird man wohl nicht zwangsläufig erstochen oder vergewaltigt, wenn man mal zur Dönerbude rennt.

Logik: Immer wieder springt Kunkels Argument und wechselt er die Argumentationsebene. Dinge werden aneinandergereiht und Kausalbeziehungen konstruiert, die es nicht gibt. Mich wundert, daß erfahrene Leser – nur weil Ihre Meinung bestätigt wird, ihr Wunschbild – das goutieren können. Das Hahnenkampfbeispiel entbehrt nun jeder Logik – die Geschichte des Hahnenkampfes ist zudem global und transkulturell, vor allem britisch-amerikanisch: Man lese „Roots“.

Islam: Jeder hat ja heutzutage scheinbar den Koran gelesen – die meisten im suchenden Gestus: Zeige mir, wo Mohammed die Ungläubigen verflucht, das muß ich mir merken: „Der Koran kennt genug Suren, die die ihm die christliche Frau als rechtmäßige Beute versprechen.“ Aber das Buch ist komplex und widersprüchlich und überhaupt ist eine direkte Handlungsschlußfolgerung daraus überhaupt nicht abzuleiten.Die, die das terroristisch tun zählen sich in Tausenden gegen 1.6 Milliarden.

Der Islam ist ein extrem strenges Moralkorsett, viel strenger als der westl. Liberalismus. In ihm sind auch Mord, Vergewaltigung, Diebstahl sehr streng geregelt. Der wahre Muslim ist ein hoch moralischer Mensch, man kann sogar sagen: Muslime sind die besseren Christen.

Auch die Vielehe ist kein Luxusproblem (wie der etwa der Harem) und auch kein Unterwerfungsmechanismus europäischer Frauen, sondern wurde von Mohammed aus Fürsorge-Gründen legitimiert: damit sollten die Kriegerwitwen (meist der Familie)  materiell abgesichert werden, sofern der Mann eine Versorgung und die Gleichbehandlung garantieren kann. Diese Tradition wird nicht in allen muslimischen Gesellschaften gelebt.

Demographie: Jeder hat mittlerweile was von Heinsohn aufgeschnappt – die dritten, vierten Söhne werden zum Schlagwort. Heinsohn würde erschrecken, wenn er sähe, was „man“ aus ihm gemacht hat.

Begriffe: Nur ein Beispiel: „Das Problem mit den Flüchtlingen ist tatsächlich, daß es in der Mehrzahl patriarchalisch erzogene Männer sind –  Männer, die es in ihrem Kulturkreis gewohnt sind, andere auf die Probe zu stellen und zu wetteifern, das heißt wirklich ernsthaft um den besten Platz an der Sonne zu konkurrieren …“ Kunkel hat überhaupt nicht verstanden, was „Patriarchat“ meint, nämlich nicht den Kampf zwischen Männern – den kann es auch im Matriarchat geben -, sondern die Herrschaft der Väter und Männer. Wie das in modernen Zeiten funktioniert, haben in Dänemark die Väter der „Loyal til familia“-Gang gezeigt.

Prinzipiell sollte man Menschen mißtrauen, die leichtfertig von „immer“, „allen“, „stets“ etc. reden.

Das grundlegende Problem ist vor allem: nur aus korrekten Tatsachenbeschreibungen kann man eine (hoffentlich) gültige Handlungsanweisung, eine Strategie und eine Taktik, ableiten. Wer solchen gerührten Quark auch nur als „Analyse“ anerkennt, hat apriori keine Chance, sich richtig zu verhalten.

Und die „Sezession“ betreffend: Es gibt „PI-News“, die aufgrund des Informationsgehaltes unentbehrlich ist, durch ihren zynischen Ton aber alle Türen in die Mitte der Gesellschaft zuschlägt. Die hat Millionen Leser, ein Vielfaches der Sezession – warum also hier einen Markt schaffen, den es längst schon gibt? Nur als wirkliches Theorieorgan hat diese Seite eine Bestandsberechtigung.

S.J.
2. Januar 2018 15:48

Leider verabsäumt es der Staat, sich in den Momenten der Bewährungsprobe durchzusetzen bzw. überhaupt zu erkennen, dass es eine Bewährungsprobe, wenn nicht gar eine Machtprobe ist. In die Betrachtungen der deutschen Silvesternächte gehören auch die Krawalle der linksautonomen Szene in Leipzig, eine vergleichsweise minimalistische Wiederholung der G20-Randalen, sowie die Berichte aus vielen Städten über ganz normal erscheinende Jugendliche oder junge Männer, die sich einen Spaß daraus machten, mit Böllern Polizisten zu bewerfen oder wie in Düsseldorf in eindeutiger Zerstörungsabsicht von Brücken schwere Böller auf festgemachte Privatboote zu werfen. Das ist sicherlich das Resultat einer liberalistischen Gesellschaft, die jede Form von Konsequenz oder legitimer Härte verunglimpft, permanent von Deeskalation redet und in der folglich jeder schmalbrüstige Jüngling schnell den unerschütterlichen Eindruck gewinnen muss, man könne tun und lassen, was einem beliebt. Der perspektivlose Zustand eines Staates, der anscheinend kein Staat mehr sein will, wird durch die Migrationskrise nicht besser. Bezeichnend die gerade geäußerte Mahnung des ehemaligen Präsidenten des Bundesnachrichtendienstes, August Hanning, der in der WELT am 31.12.2017 mit den Worten zitiert wird: „So viele Leute ohne Identitätskontrolle ins Land zu lassen ist unter Sicherheitsaspekten grob fahrlässig. Zwischen innerer Sicherheit und einer effizienten Kontrolle von Außengrenzen besteht ein unauflöslicher Zusammenhang.“ Man wird außerdem feststellen, dass bei jeder angedachten Maßnahme (wie beispielsweise der Vorschlag einer verbindlichen medizinischen Alterskontrolle bei unbegleiteten Jugendlichen) sofort Heerscharen von Leuten laut werden, die jede Kontrolle in der unkontrollierten Zuwanderung rabulistisch zerreden. Zusammengefasst: Was soll ich als gesetzestreuer Bürger jemandem entgegnen, der mir aus Frust offen mitteilt (und das ist bereits mehrfach vorgefallen), diesen schwachen Staat und diese schwache Gesellschaft nicht mehr zu achten, beides in Zukunft nach Strich und Faden auszunutzen und sich nicht mehr anzustrengen? 

Maiordomus
2. Januar 2018 17:30

@Der Gehenkte. Das mit dem Theorie-Organ sehe ich ähnlich wie Sie, obwohl man akzeptieren muss, dass hier nicht nur Theoretiker und politische Philosophen mitdiskutieren sollen, sondern kluge Engagierte mit vielfältiger Lebenserfahrung, weil sich sonst das mittelalterliche Sprichwort "Die Gelehrten - die Verkehrten" in allzu dünner Luft schnell bewahrheiten könnte. Ihre sprachliche Analyse des leider intellektuell ungenügenden Artikels ganz oben  sollte indes als Herausforderung akzeptiert werden. Es gelingen Ihnen einige messerscharfe Volltreffer. Die unerbittliche intellektuelle Analyse ist auch ein Beitrag gegen das Abgleiten ins politische Sektierertum, auf dessen Basis nun wirklich nichts, aber auch gar nichts zum Besseren gewendet werden kann. 

Eike
2. Januar 2018 17:37

 

Nachdem man kürzlich auf sezession.de belehrt wurde, daß

<i>"Liebe zum Nächsten, auch zum Nächsten aus der Ferne"</i>

etwas Gutes sei, kommt dieser Artikel gerade rechtzeitig, um die Abonnementskündigung zu verhindern. Wer noch glaubt, im immer blutiger werdenden Zweifrontenkrieg gegen das Antideutsche Poilit-/Medienestablishment und die Invasoren mit moralinsaurer Überheblichkeit von Freizeitphilosophen überleben zu können, dem ist nicht mehr zu helfen.

 

A. Kovács
2. Januar 2018 17:57

@Der Gehenkte 2. Januar 2018 13:43

Eine Forderung nach Qualität hat ihre Berechtigung, aber Sie schütten das Kind mit dem Bade aus. Ihre Einlassungen wie die, man könne zur Döner-Bude rennen, ohne erstochen zu werden, oder jene, dass keiner der 30 Migranten, die Sie kennen, ins Schema passt, sind zynisch bzw. soziologisch irrelevant; Ihre Äußerungen zum Islam und den Muslimen sind bestenfalls naiv – so hat der Begriff „moralisch“ bei einer totalitären Herrschaftsideologie kaum einen Sinn. Ob ein intellektuelles Theorieorgan noch eine Berechtigung hat angesichts der Tatsache, dass monatlich weit über 15.000 Versorgungsmigranten (auch ein Heinsohn-Begriff und einer, für dessen Verwendung er sich kaum schämen dürfte) unkontrolliert über die offene Grenze ins Land strömen, wodurch in 30 Jahren die ethnische Zusammensetzung der dann bestimmenden Erwachsenengeneration mit Sicherheit mehrheitlich nicht-europäisch sein wird, darf gefragt werden. Bei Ihrer Kritik spüre ich die Blässe des Gedankens. Möglicherweise haben deshalb nur noch derbere Kaliber einen Sinn, wenn überhaupt. 

Das Relikt
2. Januar 2018 17:59

@ Der Gehenkte

Ihre Kritik ist solide, aber in ihrem Ausgrenzungsdrang unnötig. Es gibt mehr als eine Art einen Text zu schreiben. Verschiedene Texte haben verschiedene Funktionen. Die Sezession im Besonderen und die Neue Rechte im Allgemeinen haben Platz für mehr als eine Facette. Auch die Wut sollte schreiben dürfen, auch gerade hier. Als jemand der Sylvester arbeitenderweise in der Nähe jener "Männergruppen" verbringen musste, habe ich vollstes Verständnis für die Wut des Herrn Kunkel und habe seinen Text genossen, auch wenn mir bewusst ist, dass man das Phänomen auch differenzierter sehen kann. (Eine andere Frage ist, ob man dies überhaupt noch muss. Zu welchem Gewinn sollte es führen?)

@ Maierdomus  

"Und Männer, die George zitierten, schafften immerhin die Verschwörung vom 20. Juli 1944."

Naja, soweit ich weiß haben sie es gerade nicht geschafft. Wären die hehren Werte des Geheimen Deutschland mehr gewesen als nur Dichternebel, hätten sie wohl sichergestellt, dass der Reichskanzler nicht überlebt hätte - unter Opferung eines eigenen Lebens. Aber dieses Thema gehört ja eh eher in die Spalten der Jungen Cuckheit.

Herr K.
2. Januar 2018 18:12

@_der gehenkte

Grundsätzlich haben Sie recht, wenn Sie Zynismus etc. im Text wiedererkennen. Nur haben Sie meiner Meinung nach nicht zwangsläufig die Deutungshoheit wie die Sezession zu sein habe. Ich finde es erleichternd, zwischen all den kopflastigen, unemotionalen Artikeln auch etwas Abwechslung zu finden, das ergänzt das Œuvre doch ungemein. 

Das Problem entsteht hier immer wieder aus dem Umstand, dass es an einer konkreten Umleitung von der blitzgescheiten Theorie in die Praxis mangelt. Nur weil man das Bestehende analysiert hat, ist an der Zukunft noch gar nichts verändert.

Weiterhin ist es ein Irrtum zu glauben, man könne linear von einer Analyse die richtige Maßnahme ableiten. Das gilt lediglich für die Gesetze der Mechanik, im Bereich der Zirkularität ist man auf das Ausprobieren zurückgeworfen. Die Unterschiede der Systemtheorie und der Logik. 

Und jetzt sind wir schon wieder mittendrin im Plappern, da geh ich lieber zum Kampfsporttraining und treff mich mit den Kollegen vom Team Identitaire.

Stefanie
2. Januar 2018 18:32

Ich möchte dem Gehenkten beipflichten. Texte dieser Art wirken wunderbar befriedigend auf alle, die "damit endlich einmal Klartext " zu vernehmen meinen , es befreiend finden, die Lage so klar und überspitzt dargestellt zu sehen - doch eben darin liegt die Schwäche dieses Textes und vieler anderer in ähnlich gehaltenem Ton: Sie überzeichnen die Situation und bieten an den Haaren herbei gezogene Erklärungsansätze ( Hahnenkampf, Heinsohn, Hadithe und Sure Nr. sowieso), die sich recht leicht entkräften lassen. Vergleicht man die Realität mit dieser (polemischen?) Darstellung, kommt man auf die Erwiderung "So schlimm ist es nun auch wieder nicht!", die sich spiegelbildlich zu dem allgegenwärtigen "Es war ja schon immer so!" verhält. Er bestätigt den Mainstreamkonsument in seiner Haltung. Diejenigen, die sich durch die Silvesterübergriffe und ähnliche Vorfälle auf die Seite der Islamisierungskassandras haben ziehen lassen, sind schon seit Jahren in unserem Umfeld angekommen und sehen sich immer wieder aufs schrecklichste bestätigt, all jenen die mit der kognitiven Dissonanz gesegnet sind, sich durch solche Dinge nicht verunsichern zu lassen, werden auch durch Texte wie diesen und andere Berichte über "Männergruppen" nicht aufwachen. Ich weiß nicht, was es dazu braucht, diese Leute zu erreichen (wahrscheinlich sehr üble Erfahrungen im allernächsten Umfeld - wenn das überhaupt wirkt). Dies hier ist jedenfalls nichts als ein rechter Wohlfühltext zum Jahreseinstand.

Martin Himstedt
2. Januar 2018 19:09

Naja.

Im ersten Moment war ich auch etwas verwundert, dass so ein Artikel hier erscheint und wollte – wenn auch nicht so wortgewandt – etwas ähnliches Schreiben wie „Der Gehenkte“. Andererseits muss ich nun ausgerechnet Letzterem entgegenhalten:

„Der wahre Muslim ist ein hoch moralischer Mensch, man kann sogar sagen: Muslime sind die besseren Christen.“

Polemisch: Der wahre Konsument von Alkohol oder Nikotin oder von mir aus auch LSD, hat auch keine gesundheitlichen Probleme und mutmaßlich ein künstlerisch und kulturell reicheres Leben, als ein Straight Edger. Und möglicherweise ist der Islam in 700 Jahren tatsächlich das Beste, was der Welt geschehen konnte (ich glaube das im Übrigen nicht). Nur hilft uns das alles heute gar nichts.

"Die, die das terroristisch tun zählen sich in Tausenden gegen 1.6 Milliarden."

Henryk M. Broder hat einmal im TV gesagt, dass das Verhalten der Mehrheit für die Betrachtungsweise – in diesem Punkt – komplett irrelevant ist. Der aktiv terroristische Kern der RAF bestand aus vielleicht 60 Leuten – und hat es trotzdem geschafft, 60.000.000 in Atem zu halten. Bei unseren Freuden aus dem sonnigen Süden vermisse ich ferner eine Distanzierung – und erlebe stattdessen nur allzu oft eine Solidarisierung.

Bei uns (Großstadt, Region Vergleichbar mit Köln), war es Silvester übrigens ruhig. Und dennoch: Ausnahmslos alle, die ihre Böller uns gegenüber missbrauchten, waren türkischer beziehungsweise arabischer Herkunft. Das war aber auch bereits 1995 so. Sämtliche kritische Berichte kann ich seit dem Kindergarten, spätestens jedoch seit der Grundschule, aus eigener Erfahrung vollends bestätigen: Alle Menschen, mit denen ich seither Streß hatte, waren türkischer oder arabischer Herkunft – oder Muslime aus dem ehemaligen Juguslawien.

Es lebt also entweder manch anderer – oder eben doch ich selbst – in einem Paralleluniversum, welches mit der Realität nicht allzu viel gemein hat.

Solution
2. Januar 2018 19:11

Guter Artikel, Herr Kunkel! Mir gefällt besonders die Sprache.

 

RMH
2. Januar 2018 19:41

"Nur als wirkliches Theorieorgan hat diese Seite eine Bestandsberechtigung."

Dieser Charakter wird aber nicht beeinträchtigt oder verwässert, wenn ab und an mal ein Artikel erscheint, in dem ein bisschen mehr vom Leder gezogen wird. Der Autor ist immerhin Schriftsteller und die gehen naturgemäß etwas anders an die Sachen heran.

Im Debattenteil dieser Seiten wird die Vorgabe "Theorieorgan" ohnehin regelmäßg gsprengt. Rein anatomisch und übertragen betrachtet, muss auch ab und an der Furz mal raus, damit sich nichts ungesund anstaut.

In diesem Sinne, gutes Neues und ich finde es gerade hier so spannend, dass es zwischen Gralshütern der reinen Lehre, Pragmatikern, Rechten, echten Liberalen, Oberlehrern, Reformern versus Revolutionären und auch Linken immer wieder hoch her geht. Und damit es nicht allzu derbe wird, dafür sorgen die Freischalter hier schon.

Von daher: Seien wir froh im Jahre 2018, dass hier eine echte - wenn auch durchaus gelenkte oder besser in Bahnen gehaltene - Gegenöffentlichkeit sich bilden kann. Facebook, Twitter & Co. wurden ja, wie sich bereits am Tag 1 von 2018 zeigt, nunmehr einer strengen Zucht unerworfen und von daher ist jede andere Seite mehr als notwendig geworden. Wo es nach dem Willen unserer Etablierten hingehen soll, zeigen die oberflächlichen Nudging- und Meinunsabsauger- Seiten wie "bento."

Thomas S.
2. Januar 2018 19:50

Ich erinnere mich an einen großartigen Vortrag von Thor Kunkel, in dem dieser die mutmaßliche PR-Strategie hinter der "Willlkommenskultur" rekonstruierte und dabei auf sein umfangreiches PR-Wissen zurückgriff. Aus dem Vortrag zitiere ich heute noch und hätte mir sehr gewünscht, daß er veröffentlicht worden wäre.

Zwar kann es auch gewinnbringend sein, gute sprachliche Bilder etc. zu finden um die Emotionen auszudrücken, die angesichts des Geschehens naheliegen, aber m.E. gelingt dies Kunkel hier weniger gut als ihm seine Offenlegung der Manipulationsversuche hinter der "Willkommenskultur" gelungen war. Es wirkt so, als habe er einfach nur seiner Wut Ausdruck verleihen wollen. Dabei dürfte es hier wohl kaum einen Leser geben, dem es daran noch mangeln würde.

Martin S.
2. Januar 2018 19:52

@der Gehenkte

Ich frage mich angesichts Ihres Textes, was Sie hier bei SIN eigentlich suchen? Ihre differenzierende Argumentation passt doch perfekt zu denjenigen Kreisen im Lande, die stets nur den Einzelfall erkennen wollen. 

" ... man wird wohl nicht zwangsläufig erstochen oder vergewaltigt, wenn man mal zur Dönerbude rennt."

Na, dann ist doch alles in Ordnung. Wenn die Muslime sogar "die besseren Christen" sind, was stört Sie dann eigentlich noch?

Wieviele Dönerbuden und Moscheen, wieviele "Einzelfälle" sind Ihrer Meinung nach denn noch tolerabel?

Und wenn die Biodeutschen dereinst nur noch in Reservaten oder gated communities leben dürfen/können, wollen Sie dann erst anfangen zu kämpfen? 

Übrigens: Die Gesamtkriminalität wird durch diese Fälle eben nicht nur "geringfügig tangiert". Die Kriminalstatistik weist massive Erhöhungen aus! Aber man muss auch hier differenzieren: Es handelt sich ja nur um Fälle "regionaler Bedeutung" ...

Lotta Vorbeck
2. Januar 2018 20:30

@Der Gehenkte - 02. Januar 2018 - 01:43 PM

Die aus Afrika und dem Orient über's Mittelmeer oder den Balkan "herbeigeflohenen" Leute haben nach formal noch immer gültigem Recht in der BRD nichts, aber auch garnichts verloren oder zu suchen.

Aus diesem einen Umstand ergibt sich sämtliches andere.

Maiordomus
2. Januar 2018 20:34

Um hier noch allfällige Missverständnisse auszuräumen: Dass Frau Beatrix von Storch auf Twitter sich plakativ zum Teil so geäussert hat, wie es "Der Gehenkte" (Pseudonym nach einem Gedicht von Stefan George) beim Artikel von Thor Kunkel kritisierte, ist nicht eine geschmäcklerische Stil-Frage, sondern eine Textsortenfrage. Im plakativen Twitterstil gehorcht man nur dem Wesen des Politischen, dass man sich ungefähr so äussert, wie es Frau von Storch gemacht hat. Weniger gut wäre es gewesen, wenn sie auf diese Art eine Bundestagsrede formuliert hätte. Das ist, wie ich betonen möchte, keine Stilfrage oder Frage des guten Geschmacks, sondern eine Textsortenfrage. Desgleichen Thor Kunkel. In einem Forum, in dem es um politische Theorie geht und um die Vertiefung des langfristigen politischen Bewusstseins, passt die Propagandasprache nun mal nicht, weil dieselbe für Analysen nicht zielführend ist, ehrlich gesagt kommt die Propagandasprache als Parole auf dem Niveau "Vierbeiner gut; Zweibeiner schlecht" daher, wie es George Orwell in "Animal farm" einst  lehrbuchmässig vorgeführt hat. @Der Gehenkte. Statt von  "Bestandsberechtigung" würde ich eher von Legitimation sprechen.

 

PS. Es dürfte also klar sein, dass der lächerliche Lärm um den Tweet von Frau Storch nichts daran ändert, dass es sich bei ihr im Rahmen des Kommunikationsziels der gewählten Textsorte um eine legitime politische Aussage handelte; es ist die Sprache der plakativen Empörung, die durchaus einen objektiven Grund hat. Bei der Hintergrundanalyse wären oder sind jedoch Differenzierungen unerlässlich. Kein brauchbarer Politiker schenkt der Primitivität von Schlagworten Glauben, wenn es darum geht, wirklich zu verstehen, wie etwas aufgekommen ist, wie es sich verhält und wohin es führen kann. Politiker, die wie Orwells Hühner nur Schlagworte von sich geben, sind für Formulierungen, die dem Verständnis der Zusammenhänge dienen, nicht verhandlungskompetent. Das nehme ich aber bei Frau von Storch nicht an. Falls sie ein politischer Profi ist, weiss sie sehr wohl, wie und wo und bei welcher Gelegenheit man welche Ausdrücke wählt, vgl. weiland Helmut Schmidt und Franz Josef Strauss.  

Hartwig aus LG8
2. Januar 2018 21:15

@ Der Gehenkte

Ich schreibe dies nicht, um Sie zu überzeugen, sondern nur, um Ihr lesenswertes Traktat nicht unwidersprochen im Raume stehen zu lassen (wobei es gewiss mehr als nur einen Widerspruch geben wird). Ich fasse mich wie üblich kurz:

Der Aufhänger Kunkels war die massive polizeiliche Absicherung von Silvesterfeierlichkeiten in deutschen Großstädten.  Mittlerweile also nicht nur linksextreme Gewaltexzesse zu Silvester, sondern auch moslemisch geprägter "Frauenklau". Seit 2015 omnipräsent auf jedem zweiten großstädtischen Volksfest. Ich selbst war zwar noch kein Augenzeuge derartigen Treibens; vermutlich alters- und neigungsbedingt; Sie vermutlich ebenfalls nicht direkt involviert. Aber am Fakt lässt sich nicht rütteln. Ich selbst verlasse das Haus nicht mehr unbewaffnet. Ich habe meine Frau und Tochter mit Reizgas ausgestattet (ja, sie verdrehen die Augen, wenn ich sie instruiere.). Meine Jungs müssen trainieren ...

Ich schrieb von "Analyse". Nun, eher trifft Polemik oder Streitschrift auf Kunkels Beitrag zu. Eine Polemik, die es dringend braucht. Seit Jahren ist auf dieser Plattform in und unter verschiedensten Artikeln zu lesen, dass es genug Analysen und Diagnosen gibt - an was es fehlte, sei die Tat.

Mein Motto heisst: "Jeder an seinem Platz."  @Gehenkter, ich erkenne Sie diesseits der Frontlinie. Es wird den glasklar argumentierenden Streiter an den "runden Tischen" und Debattierclubs brauchen. Aber die Schlacht wird auch und vor allem anderswo geschlagen ... wohl weniger in Malordomus'schen Bibliotheken. Es braucht Männer, die dahin gehen, wo es weh tut ... körperlich. SiN ist nicht das Forum dieser Männer, aber es sollte ein Forum sein,  was diese Männer anerkennt, unterstützt, feiert ...

(Moderation: Bitte in Gänze veröffentlichen oder in Gänze löschen.)

 

Caroline Sommerfeld
2. Januar 2018 21:40

Leute, kriegen wir vielleicht den Spagat zwischen intellektuellem Anspruch und Luftablassen hin ohne uns ad hominem zu beharken? Mich nerven Kommentare über Glasperlenspiele, Elfenbeintürmereien, Sinnlosigkeit meiner Gedanken und allgemeines Theoriebashing unter Theorieartikeln kolossal, das können alle mir glauben. Irgendjemandem schrieb ich einmal, er solle dann doch einfach ein anderes Hobby pflegen, als die Sezession zu lesen und sich dann zu beschweren, hier gäbe es ja bloß lauter intellektuelle Texte.

Genauso mühsam ist es aber, unter verbal tiefschlagenden Dampfablassertexten (nein, ich beginne keine neue Pirinccidebatte) Klagen über wenig schlüssige Argumentation und zu große Suggestivität zu lesen. Kunkel will gar keine Thesen zum Islam vorlegen (da sind übrigens die vom anderen Thor in dessen "Die entfesselte Freiheit" viel diskussionswürdiger). Das einzige, was man ihm und PI und den Satiren auf JouWatch vorwerfen kann, ist, wüst und laut zu den bereits Bekehrten zu predigen.

Selbstdenker
2. Januar 2018 21:44

so weing ist diesmal überhaupt nicht passiert wenn man sich verschiedene Medien anschaut. Wir haben uns schon an die harten Dinge gewöhnt, dass die kleinen Straftaten nicht mehr auffallen. Das ist schlimm genug. Mir gefällt der Artikel sehr gut, beschreibt er doch das ganze Elend und die kommenden Folgen.

Cacatum non est pictum
2. Januar 2018 21:49

@Der Gehenkte

Eigentlich wollte ich auf Herrn Kunkels Artikel - den ich grandios finde und als einen Paukenschlag zum Jahresauftakt betrachte - direkt Bezug nehmen. Aber nach Ihren sehr kritischen Einwänden fühle ich mich zu einer kleinen Replik an Sie aufgerufen. Immerhin haben Sie Ihrer ersten Wortmeldung noch eine längere Begründung nachgeschoben; andernfalls hätte man Ihnen Nörgelei vorwerfen müssen.

Sprache: Kunkels Beitrag hat natürlich Anklänge an den Pirincci-Sprachstil. Im Gegensatz zu Ihnen finde ich aber, daß diese Tonlage wie geschaffen ist für das behandelte Thema. Der Umstand, daß die Deutschen sich gerade von einer Armada junger männlicher Einwanderer massiv aus dem öffentlichen Raum verdrängen lassen, während sie diese Tragödie entweder gleichgültig hinnehmen oder mit allerlei armseligen Falschbehauptungen leugnen: Das ist in trockenem Jargon - ohne Zynismus, ohne Polemik, ohne Überspitzung - nicht angemessen zu würdigen.

Zahlen: Schon die offiziellen kriminalstatistischen Aufgliederungen sprechen für sich, was den Kriminalitätsanstieg durch die Einwanderung der Jahre 2015 und 2016 anbelangt. Dabei dürfen wir ruhig berücksichtigen, daß

- das Niveau der Ausländerkriminalität schon vor dem Jahr 2015 beträchtlich gewesen ist und

- die Erfassungsvorgaben das reale Ausmaß der auf Einwanderer zurückgehenden Delinquenz nicht erkennen lassen (wen wundert das schon!); man kann also noch ordentlich was draufschlagen

Das ergibt in der Gesamtschau ein recht düsteres Bild, wie ich meine, das weit mehr ist als nur ein Nadelstich oder eine Zahlenspielerei. Vor allem sind die Einwanderer - und insbesondere jene, die in den vergangenen zwei Jahren gekommen sind - in Kriminalitätssektoren aktiv, auf deren Taten die Bevölkerung sensibel reagiert, weil sie sich häufig in der Öffentlichkeit abspielen: Gewalt-, Raub- und Sexualdelikte.

Islam: Hier bin ich fast bei Ihnen. Auch mir ist die Einwanderungsdebatte zu sehr auf den Islam gemünzt (und ich glaube, daß es einflußreiche Interessengruppen gibt, die genau das forcieren). Allerdings kann man schlecht abstreiten, daß es im Resultat gravierende Unterschiede geben würde zwischen der Einwanderung von etwa buddhistischen Japanern (auch wenn es sich überwiegend um junge Männer handelte) und einer gleich großen Anzahl an muslimischen Orientalen. Es würden sogar erhebliche Differenzen zwischen Bosniaken und Arabern auftreten, wenngleich sie insgesamt geringer wären.

Eine theologische Kritik am Islam führt uns in der Einwanderungsdebatte nicht weiter. Erstens fehlt den meisten von uns die Kompetenz dafür. Und zweitens ist es - wie Kleine-Hartlage treffend sagt - nicht entscheidend, wie die Koransuren ausgelegt werden könnten, sondern wie sie in der deutschen Lebenswirklichkeit tatsächlich ausgelegt werden. Und hier ist der Trend zum Fundamentalismus unverkennbar. Der wiederum ist weitgehend inkompatibel mit der abendländischen Prägung unserer Kultur, mag auch diese Prägung immer stärker erodieren. Ihre (überspitzte) Behauptung, daß der wahre Moslem eigentlich der bessere Christ sei, ist daher entschieden zurückzuweisen.

Demographie: Sie ist der Faktor schlechthin im Komplex Masseneinwanderung. Und die Entwicklung verläuft rasant zu unseren Ungunsten. Die apokalyptischen Prognosen von Hepp und Sarrazin haben sich zu einem Gutteil schon bewahrheitet. Und ob Herr Kunkel mit der Terminologie Heinsohns nun Schindluder getrieben hat oder nicht - die Fakten liegen auf dem Tisch.

Mittlerweile werden fast alle größeren Brauchtumsveranstaltungen in Deutschland von erheblichen Sicherheitsmaßnahmen flankiert, um die ins Schafsgehege gelassenen Wölfe am Reißen zu hindern. Das ist schon mehr als betrüblich; aber wir stehen erst am Anfang der Verwerfungen, denn es deutet rein nichts darauf hin, daß man die Masseneinwanderung bald beenden wird. Es läßt sich also eine Verschlimmerung der ohnehin schon problematischen Zustände fast sicher voraussagen. Dafür braucht es kein statistisches Rüstzeug, sondern nur klaren Verstand. Thor Kunkel hat sich in seinen Ausführungen genau darauf bezogen; sie als gerührten Quark zu bezeichnen, schießt deshalb weit über das Ziel hinaus.

Sezession: Sosehr ich die Zeitschrift und das Netztagebuch und das Kommentariat schätze - ich glaube nicht, daß es gerade die stark verkopften philosophischen Debatten sind, die neue Anhänger in nennenswerter Zahl erzeugen. Mit Beiträgen wie dem kunkelschen wird man die Leute eher ans Thema Einwanderungskritik heranführen. Ihnen sollte man daher auch in gebührendem Umfang Raum geben.

Franz Bettinger
2. Januar 2018 21:57

@Gehenkter:

"Die Sprache (FB: des Autors) ist suggestiv und vermeidet im ganzen Sprachgestus Objektivität." Und: "Wenn ich die Grenzen meines beschränkten Verstandes zum Kriterium von Aussagen... mache, landen wir beim Solipsismus."

Im Gegenteil. Wer annimmt, sein Verstand sei nicht beschränkt, hat etwas Wesentliches nicht begriffen. Dass der Text von Thor Kunkel unverhohlen aus seiner ganz subjektiver Sicht geschrieben ist, macht ihn erst ehrlich. Im Vorgeben von Objektivität liegt oft schon die Unwahrheit.

Franz Bettinger
2. Januar 2018 22:10

@Gehenkter

"Der Islam ist ein extrem strenges Moralkorsett... In ihm sind auch Mord, Vergewaltigung und Diebstahl sehr streng geregelt. Der wahre Muslim ist ein hoch moralischer Mensch."

Dem stimme ich zu - auch mit der Vielehe habe ich kein Problem - mit der Einschränkung, dass sich die achtenswerte "Moral" der Muslime häufig nur auf andere Rechtgläubige bezieht, nicht auf Ungläubige. Letztere darf man betrügen. - Eine Anekdote zum "guten Islam", wenn ich darf:
 
Ich mag nicht, wenn ich eine Verschleierte sehe, die ihren Teppich ausrollt und auf die Knie fällt, um zu beten. Ich mag zur Schau gestellte Frömmigkeit nicht. Das Läuten von Kirchenglocken hasse ich auch, wahrscheinlich weil noch Lärm hinzu kommt. Einmal verbrachte ich eine Woche auf der zu Kenia gehörigen moslemischen Insel Lamu. Kein Auto, keine Motoren, nur Esel und Fußgänger. Wunderschön. Ich begann dort sogar, Sympathie für den Islam zu entwickeln. Sicherheit und Ordnung, das gefiel mir gut nach den anarchisch blutigen Verhältnissen, die ich in Nairobi erfahren hatte. Wir waren dort 2-mal nur knapp dem Tod entronnen. Meine Frau trägt eine Narbe davon im Gesicht. Recht und Ordnung auf Lamu, ja, das konnte ich genießen, auch wenn's die Scharia war! Die Leute da sagten mir, Probleme hätten sie nur mit denen, die gelegentlich aus Somalia rüber kämen. Diesen Dieben würde man die Hand abhacken und beim zweiten Mal einfach totschlagen. Es kämen kaum noch welche. Am Anfang fand ich das krass. Dann nicht mehr. Nur den Muezzin, der fünf mal über das mittelalterliche, aus Korallensteinen gebaute Dorf plärrte mit seiner grässlichen Stimme und in einer Sprache (arabisch), die kein Mensch verstand (auch kein Einheimischer) - den Kerl wünschte ich zum Teufel. Der Schrei-Gesang begann schon um 5.30 Uhr morgens!

Diese Dominanz des Religiösen, die einschüchternde Macht, die davon ausgeht! Ich kann mir nicht helfen, aber irgendwie erinnern mich die Verschleierten an Sklavinnen - und die demonstrativen Verneigungen auf den Gebetsteppichen und die plärrenden Rufer auf den Minaretten an Unterdrückung, Gewalt, Krieg, Terror und (vor allem) an Dummheit. Mir wäre lieber, wenn Religion nicht sichtbar und Privatsache bliebe.

Wie die Nazis sagen die Muslime offen und ehrlich, worum es ihnen geht. Und doch wollen wir es nicht verstehen. Also wörtlich könne man den Islam doch bitte schön nicht nehmen, sagen die Gutmenschen. Falsch! Am schwersten zu erklären ist leider immer das Offensichtliche, welches jeder zu ignorieren beschlossen hat.

Der_Jürgen
2. Januar 2018 22:44

@Der Gehenkte

Was Sie zum Phänomen der Ausländergewalt schreiben (wobei mit Ausländern hier natürlich in allererster Linie Orientalen und Afrikaner gemeint sind), stimmt einfach nicht. Lesen Sie hierzu z. B.:

https://michael-mannheimer.net/wp-content/uploads/2017/12/Import-von-Kriminellen-aus-Maghreb2.jpg

Der exorbitant hohe Anteil an Kriminellen unter den "Flüchtlingen" aus dem Maghreb hängt natürlich teilweise mit ihrer Sozialisierung und den gewalttätigen Traditionen ihrer Heimatländer zusammen, doch gibt es dafür auch einen anderen, sehr banalen Grund: Schon im Spätsommer 2015 trafen Berichte ein, wonach die Regierungen der Maghrebstaaten die Insassen ihrer Gefängnisse auf die "Flüchtlings"-Schiffe verfrachteten. Hätte ich an deren Stelle auch getan. Wenn es ein Land gibt, das so dumm ist, den Abschaum meines eigenen Landes aufzunehmen, würde ich ebenfalls alle Diebe, Räuber und Vergewaltiger aus meinen Gefängnissen auf Schiffe verbringen lassen, um Kosten zu sparen. Kein Wunder, dass sich diese Staaten gegen die Wiederaufnahme ihrer eigenen Bürger sträuben (allzu viele, die heimkehren müssen, sind es ja nicht; ein "Flüchtling" muss sich schon gehörig anstrengen, um aus Deutschland abgeschoben zu werden).

Von den in Deutschland lebenden Algeriern besteht die absolute Mehrheit aus Kriminellen. Dabei ist zu ergänzen, dass relativ geringfügige Delikte wie Diebstahl heute häufig gar nicht mehr verfolgt werden, weil die Polizei hierfür zu überlastet ist. Die Dunkelziffer wird also noch deutlich höher liegen.

Es wundert mich, dass ein so intelligenter Mann wie SIe so hoffnungslos weltfremd sein kann. Und da Sie Stefan George (der zufällig auch mein Lieblingsdichter ist) so verehren, hier einige Verse aus seinem gewaltigen Gedicht "Der Krieg", die es ihn sich haben und einen Thor Kunkel geradezu als Pazifisten erscheinen lassen:

".... Angehäufte Frevel / von allen zwang und glück genannt, verhehlter abfall / von mensch zu larve heischen Busse / Was ist IHM mord von hunderttausenden / vorm mord am leben selbst.

...

Die ihr die fuchtel schwingt auf leichenschwaden / wollt uns bewahren vor zu leichtem schlusse / und von der ägsten - von der Blutschmach. Stämme / die sie begehn sind wahllos auszurotten / wenn nicht ihr bestes gut zum banne geht.

Der lügt sich - schelm und narr: diesmal winkt sicher / das friedensreich. Verstrich die frist müsst wieder / ihr waten bis zum Knöchel und zum Knie / im most des grossen keltrers..."

Im Gegensatz zu Ihnen, werter @Gehenkter, aber augenscheinlich in Übereinklang mit vielen anderen Foristen möchte ich in Zukunft öfters Beiträge von Thor Kunkel hier lesen.

Anette
2. Januar 2018 23:03

Ich bleibe inzwischen zuhause - egal ob Silvester oder auch sonst. (Ausnahmen sind nur ausgewählte kulturelle Orte und Veranstaltungen, an denen ich keine Präsenz oder Bereicherungsintentionen dieser Invasoren vermute). Die "Leichtigkeit des Seins" ist mir seit 2015 abhanden gekommen. Ich fühle mich im öffentlichen Raum unwohl und bedroht im eigenen Land, suche permanent die andere Straßenseite, wenn Nafris und Konsorten einem wie gewohnt in Horden, dämlich grinsend und in einer fremden Sprache tönend entgegen kommen. Ich eile und stelle mich in der Hoffnung auf "Rudelschutz" zu den wenigen deutschen Männern, die einem im Straßengemenge, etwa an einer Ampel noch begegnen. Bedrückend und beklemmend finde ich es, wenn einem diese Ängste  als Xenophobie pathologisiert werden. Dennoch würde ich keinen Heller darauf verwetten wollen, daß der durchschnittliche deutsche Mann, dem seine Instinkte, sein Ehrgefühl und sein Kampfesgeist aberzogen wurden und werden, in der Not für einen das Schwert zücken würde.

Halali!

(Einstweilen bleibe ich zuhause)

 

 

Maiordomus
2. Januar 2018 23:07

@Bettinger. Die Zurücknahme von  bewusst subjektiver Polemik hat nichts zu tun mit mangelndem Eingeständnis der Beschränktheit des menschlichen Verstandes, eher schon im Gegenteil. Zum Beispiel war die reine Polemik von Münkler gegen Sieferle, wiewohl ganz subjektiv geschrieben vor lauter Wut auf "Nazis", ein Maximum an Dummheit, wie wir es hier nicht anstreben sollten. 

CJD
2. Januar 2018 23:30

Als ein sich eher selten zu Wort meldender SiN-Leser ist es mir im Rahmen dieser Diskussion wichtig, darauf hinzuweisen, daß es sicherlich etliche Leser gibt, welche die SiN-Plattform weniger als reine Akademie betrachten, als vielmehr als einen rechtsintellektuellen Salon, in welchem in gefälliger Breite und Tiefe einschlägige Themen auf hohem Niveau behandelt werden. An den Charakter und den Thymos appellierende Beiträge sind dabei ebenso wichtig wie die - ohnehin die meiste Zeit veranstalteten - reinen Glasperlenspiele. Folglich darf – wie obenstehend von Hr. Kunkel durchgeführt – selbstverständlich auch mal ein eher sportlicher und reißerischer Text veröffentlicht werden. Ich vergleiche den Kunkel'schen Text somit einem die Lebensgeister auffrischenden, lockeren Pausengespräch zwischen Seminarteilnehmern, welche sich den Rest des Tages dem Studium abstrakter Elfenbeinturm-Themen widmen.

 

Und allen Nörglern sei ins Stammbuch geschrieben, daß, sobald das örtliche Elektrizitätswerk ausfällt, jeder Forumsteilnehmer aufstehen muß und sich bei der als Nächstes anstehenden Versorgung mit Lebensmitteln und Brennstoff sofort und unmittelbar mit den von Hr. Kunkel beschriebenen Zuständen auf's Übelste konfrontiert sehen wird.

 

In der einen Hand ein philosophisches Grundlagenwerk, in der anderen Hand die Waffe – so schaut mir ein ganzer Deutscher aus.

 

Franz Bettinger
2. Januar 2018 23:36

@Maiordomus

"Dass Frau Beatrix von Storch auf Twitter sich so plakativ geäussert hat, wie es 'Der Gehenkte' bei Kunkels Artikel kritisiert, ist keine geschmäcklerische Stil-Frage, sondern eine Textsorten-Frage." So sehe ich das auch, verehrter MD.

Die AfD-Fraktions-Chefin verteidigt auf Facebook ihre Partei-Kollegin auch gleich mit etwa denselben Worten, für die von Storch eine Anzeige wegen Volks-Verhetzung erhielt. Weidel schrieb: "Das Jahr 2018 beginnt mit der Unterwerfung unserer Behörden vor den importierten marodierenden grapschenden prügelnden und Messer stechenden Migranten-Mobs, an die wir uns gefälligst gewöhnen sollen."

Das ist mutig von den Damen. Sie legen es offenbar darauf an, unseren Unrechts-Staat herauszufordern, indem sie gezielt genau das tun, was im Merkel-Maas -Universium zunehmend schwierig wird: Klartext zu reden und frei seine Meinung zu äußern. Bravo. Alles sehr begrüßens- und ehrenwert. So stelle ich mir den Frontkampf 'unserer' Partei vor: Keine Angst haben, sich nicht weg ducken, zu den Überzeugungen stehen. "Mein Gehirn und mein Wort gehören mir!" Vor allem erreichen wir auf die Weise eines: Öffentlichkeit. Die Öffentlichkeit wird der AfD dankbar sein. Die Bürger im Land werden verstehen. Sie werden zunehmend auf die richtige Seite rücken. Weiter so, Weidel und Storch!

Stil-Blüte
2. Januar 2018 23:40

Es lebe die internationale Solidarität mit der Tierquälerei! Eines meiner Lieblingsvolkslieder (neben Ännchen von Tharau)

https://youtu.be/DeQiij-V-QQ

Cacatum non est pictum
2. Januar 2018 23:43

@Hartwig aus LG8

"Das, was mir einfällt, ist eine stärkere Orientierung an den Deutschen, die der realen Tribalisierung gewappnet begegnen wollen. Ich gehöre nicht zu ihnen, aber ich weiss, dass es sie gibt. Die guten Gründe, die einem Schulterschluss im Wege stehen, werden weniger."

Was auch immer in den kommenden Jahren passieren wird: Diejenigen Selbstbehauptungswilligen unter uns werden sich miteinander solidarisieren und vernetzen müssen. Sie werden gehalten sein, Strategien zu entwerfen, Wehrhaftigkeit zu erlangen und Zusammenhalt zu praktizieren. Eine politische Lösung, die all das überflüssig machen würde, ist leider weit und breit nicht in Sicht.

Alle anderen mögen sich meinetwegen in ihr Schicksal fügen. Die werden mir egal sein. Aber es wird noch der eine oder andere dumm aus der Wäsche gucken, der heute die Prognosen eines Thor Kunkel bespöttelt. Si vis pacem para bellum.

@Lotta Vorbeck

"Die aus Afrika und dem Orient über's Mittelmeer oder den Balkan 'herbeigeflohenen' Leute haben nach formal noch immer gültigem Recht in der BRD nichts, aber auch garnichts verloren oder zu suchen.

Aus diesem einen Umstand ergibt sich sämtliches andere."

Gut, daß Sie auf diese populistische Weisheit aufmerksam machen. Wer auf dem Landweg in die Bundesrepublik einreist, kann kein Asylantragsrecht erlangen. Unmöglich. Der Geographie ist es geschuldet.

Dirk Ahlbrecht
3. Januar 2018 00:09

Meine persönliche Hoffnung auf „Besserung“ der Situation ruht einzig im (hoffentlich) baldigen Zusammenbruch des bestehenden Schuldgeldsystems. Dies könnte die Lage eventuell noch umkehren, weil schlichtweg kein Geld mehr da ist, das dieses Verbrechen erst ermöglicht hat.

Das hingegen der sog. Souverän aus eigenem Antrieb noch aufwacht, halte ich für ausgeschlossen. Ansonsten: Ganz großartiger Beitrag von Thor Kunkel.

Lotta Vorbeck
3. Januar 2018 00:14

@S.J. - 02. Januar 2018 - 02:48 PM

... Zusammengefasst: Was soll ich als gesetzestreuer Bürger jemandem entgegnen, der mir aus Frust offen mitteilt (und das ist bereits mehrfach vorgefallen), diesen schwachen Staat und diese schwache Gesellschaft nicht mehr zu achten, beides in Zukunft nach Strich und Faden auszunutzen und sich nicht mehr anzustrengen?"

 ______________________

 

Lutz Meyer schrieb am 26. April 2015 auf SiN:

Auzug

" ... Es geht um das „Nothwendige“. Es geht darum, zu erkennen, daß wir keinen (weder diesen noch einen anderen) Staat brauchen, der uns vorschreibt, wie wir zu leben und was wir zu denken haben. Es geht darum, den Staat durch uns selbst überflüssig zu machen (ich bitte zu beachten, daß darin eine gewisse ethische Herausforderung liegt, fast schon im Sinne des kategorischen Imperativs Kants). Und da der aktuelle Staat mit seinen Organisationen uns tendenziell eher am Leben hindert als uns dieses zu erleichtern, sollte uns der Abschied leicht fallen.

Was haben wir denn – von materiellen Dingen vielleicht abgesehen – noch zu verlieren? Wir gleichen in mancher Hinsicht doch längst schon Schiffbrüchigen, deren notdürftig zusammengezimmertes Floß mit jedem Wellenschlag kleiner, unsicherer und gefährdeter wird. Versuchen wir doch besser gar nicht erst, an die Gestade der Zivilisation heimzukehren, halten wir lieber Ausschau nach der kleinen unbewohnten Insel, um dort von Grund auf neu zu beginnen (metaphorisch gemeint, geographisch gibt es keine solchen Inseln mehr).

Wie der Abschied vom Staat, wie der Neuanfang ohne ihn zu gestalten ist? Die für den Abschied zu Gebote stehenden Mittel sind vielfältig, haben jedoch einen kleinsten gemeinsamen Nenner: Verweigerung. Boykott. Schluss machen. Wir können Wahlen verweigern oder mit ihnen spielen; wir können konsequent den Konsens aufkündigen. Wir können möglichst viele Konsumangebote ablehnen (Steuereinbußen!), Medien boykottieren, wir können ausschalten und weghören. Wir können den Staat, seine Institutionen und Vertreter dem Gespött preisgeben.

Wir können in unseren Köpfen die Spreu vom Weizen trennen. Wir können aufhören, Angst um unsere Besitzstände zu haben. Wir können versuchen, möglichst autark zu leben (das Modell des Henry David Thoreau ließe sich sicher optimieren). Wir können jegliche Identifikation mit diesem Staat und seinen Zielen verweigern. Warum sollten wir erhalten wollen, was uns abschaffen will? Komme mir jetzt bitte keiner mit dem Argument, das alles seien ursprünglich Ideen der Linken. Erstens ist das falsch (Linke ohne Herrschaftsanspruch sind undenkbar). Zweitens sind bei der Beurteilung von Ideen allein Eignung und Wirkungsmacht entscheidend.

Doch neben diesen negierenden Maßnahmen der Verweigerung, der Abkehr, sind vor allem Gründungen – also Schaffung lebensfähiger Grundlagen! – wichtig: Familie gründen und für deren Zusammenhalt sorgen; auch außerhalb der Familie den Zusammenschluss mit Menschen suchen, die ähnlich fühlen und denken, also Lebensgemeinschaften bilden; Unternehmungen und Wirtschaftskreisläufe im Kleinen gründen, die unabhängig von staatlicher Mittelvergabe sind; soziale Unterstützungsgemeinschaften in Richtung „Hilfe auf Gegenseitigkeit“ gründen – kurzum: in jeder Hinsicht eigeninitiativ und eigenverantwortlich handeln und sich von staatlichen Lock- und Knebelangeboten frei machen. Klingt anstrengend? Eine Zumutung? Ja, genau so ist es auch gemeint. Doch es wäre vorbildlich und im besten Sinne des Wortes virulent. ..."

 

# "Der Wahlpreuße von heute muß im Blick auf diesen Staat aufhören, sich wie ein Preuße zu benehmen. Wenn er es nicht tut, wird er zur lächerlichen Figur. Er wird zum nützlichen Idioten, der weiterhin stabilisiert, was andere mit seiner Unterstützung noch etwas länger und etwas ertragreicher aussaugen können." 

Götz Kubitschek, 18.11.2006

 

Selbstdenker
3. Januar 2018 00:55

@Franz Bettinger

gebe Ihnen vollkommen recht. Ich habe es ja schon in meinen ersten Kommentar geschrieben, man muss auch mal zum Angriff blasen. Wir befinden uns ja andauernd im Rückzugsgefecht und daher ist mir Thor Kunkels Text hoch willkommen.

Was die zwei AFD Damen betrifft, sind diese zum Frontalangriff übergegangen und der ist auch bitter notwendig. 

Lotta Vorbeck
3. Januar 2018 00:58

@Der_Jürgen - 02. Januar 2018 - 09:44

"... Der exorbitant hohe Anteil an Kriminellen unter den "Flüchtlingen" aus dem Maghreb hängt natürlich teilweise mit ihrer Sozialisierung und den gewalttätigen Traditionen ihrer Heimatländer zusammen, doch gibt es dafür auch einen anderen, sehr banalen Grund: Schon im Spätsommer 2015 trafen Berichte ein, wonach die Regierungen der Maghrebstaaten die Insassen ihrer Gefängnisse auf die "Flüchtlings"-Schiffe verfrachteten. Hätte ich an deren Stelle auch getan. Wenn es ein Land gibt, das so dumm ist, den Abschaum meines eigenen Landes aufzunehmen, würde ich ebenfalls alle Diebe, Räuber und Vergewaltiger aus meinen Gefängnissen auf Schiffe verbringen lassen, um Kosten zu sparen. ..."

Noch garnicht so übermäßig lange her, doch nahezu in Vergessenheit geraten: Während der 1980er Jahre rühmte sich die BRD damit, politische DDR-Gefangene aus humanitären Gründen (sic!) freizukaufen. Was man seinerzeit dem BRD-Publikum dezent verschwieg, war just der Umstand, daß die DDR, sozusagen immer Pakete schnürte, die nicht nur politische Gefangene, sondern als 'Beifang' auch gewöhnliche, in DDR-Gefängnissen einsitzende Kriminelle enthielten und auf diesem Wege ebenfalls in die BRD gelangten ... eigentlich genial: Im Rahmen sogenannter Weihnachtsamnestien, kamen die Leute frei, die BRD kaufte sie quasi auf und die DDR erhielt auf diesem Wege zusätzliche, frei konvertierbare Zahlungsmittel um beispielsweise Kaffee und Apfelsinen zu importieren. Was damals eher im kleinen, als nachbarschaftlicher Handel praktiziert wurde, wird nunmehr im großen Stil, tagtäglich per Flugzeugtransport transkontinental ins Werk gesetzt.

Siehe auch: Neujahrsansprache einer Bürgerin an ihre Kanzlerin - veröffentlicht am 01.01.2018

Auszug

"... Nein, wenn es ein Panne gab, wie neulich in einer Fernsehsendung, wo tatsächlich die authentische Stimme einer Erfurterin zu Wort kam, hörten Sie, was die Bürger tatsächlich bewegt: Die Folgen der von Ihnen selbstherrlich ausgelösten chaotischen Einwanderung von überwiegend jungen Männern aus frauenfeindlichen Kulturen. Bis heute wissen wir nicht genau, wer diese „Neubürger“(sic!) sind, woher sie wirklich kommen, noch welches Alter sie haben.

Von den wirklichen Problemen wollen Sie nichts hören, das hat Ihre Nicht-Antwort auf die Frage der Erfurterin klar gemacht. In Ihrer Neujahrsansprache gibt es dazu nur einen Satz: „Die sich fragen, wie wir die Zuwanderung in unser Land ordnen und steuern können.“ Mit „die“ sind wieder die „Menschen“ gemeint. Aber wer ist „wir“? Hinter diesem diffusen „wir“ verstecken Sie die konkrete Verantwortlichkeit der Politik und damit Ihre.

Sie denken gar nicht daran, Zuwanderung zu „ordnen“, denn dann müßten sie erstmal einen Stopp verhängen, bis alle wissen, wer zu uns kam, wie alt er ist und aus welchem Land er stammt.

Statt dessen „steuern“ Sie und ihre willigen Helfer die nächste chaotische Zuwanderungswelle auf die Bürger unseres Landes zu. Es werden nicht nur entsprechend verschiedener, der Öffentlichkeit nicht bekannter, Abmachungen immer neue „Schutzsuchende“ per Flugzeug ins Land geholt, die Politik bereitet den so genannten „Familiennachzug“ vor, der nach Schätzungen mindestens 1.200 000 „Neubürger“ ins Land holen wird.

Um die „Menschen“ nicht zu verunsichern werden von der Politik Zahlen im Zehntausender-Bereich genannt. Es gibt aber mehr als 300 000 „Flüchtlinge“ mit subsidärem Schutz. Wenn die nur ihre Ehepartner nachholen würden, wären das schon über 600 000 „Neubürger“. Kommen nur zwei Kinder hinzu, sind wir bei den 1.200 000. ..."

@Der_Jürgen - 02. Januar 2018 - 09:44

"... Von den in Deutschland lebenden Algeriern besteht die absolute Mehrheit aus Kriminellen. Dabei ist zu ergänzen, dass relativ geringfügige Delikte wie Diebstahl heute häufig gar nicht mehr verfolgt werden, weil die Polizei hierfür zu überlastet ist. Die Dunkelziffer wird also noch deutlich höher liegen. ..."

Außer Vietnamesen, Kubanern, Angolanern, Mosambikanern sammelte man in der DDR während der späten 1970er Jahre auch Erfahrungen, mit sogenannten Vertragsarbeitern aus Algerien. Diese Leute fielen auch im damaligen Arbeiter- und Bauernstaat durch Agressivität, exorbitante Faulheit und Unfähigkeit in Verbindung mit dem, was indessen verschleierend als "Antänzerei" bezeichnet wird auf. Allerdings sah man sich damals in der DDR sehr wohl dazu in der Lage, dieses messerschwingende, nordafrikanische Lumpenproletariat schleunigst wieder dorthin zu expedieren, wo es hergekommen war.

Heinrich Brück
3. Januar 2018 02:43

Als die Wehrpflicht ausgesetzt wurde, die endgültige Transformation der Bundeswehr vor der Tür stand, war mir eine Sache ziemlich klar: Die wollen einen Militärputsch verhindern! Ihn unmöglich machen. Hieß im Klartext, das Volk war noch nicht abgeschrieben.

Ein paar Jährchen später die Völkerwanderung potenziert, nicht von Berlin initiiert, gegen das Volk. Volle Härte. Das Ziel erlaubt keine positive Interpretation. Wer am längeren Hebel sitzt, dürfte kalkulieren können.

Eine anständige AfD-Lösung wird präferiert. Ist sie auch möglich?

Eldor
3. Januar 2018 12:11

Im Unterschied zum "Gehenkten" verweise ich darauf, daß der von ihm angegriffene Thor Kunkel wesentlich mit dafür gesorgt hat, daß die AfD mit bald 13% in den Bundestag eingezogen ist. Was dort zählte, war folglich auf dem sprichwörtlichen Platz. In Kunkels Beitrag ging es nun richtigerweise um die tatsächlichen öffentlichen Plätze und Räume in der BRD, die von Zuwanderern immer mehr in Besitz genommen werden, an denen vorbei sich die Einheimischen, sofern nicht in ihren Autos davon abgeriegelt, geduckt zur Arbeit oder in Schulen und Hochschulen schleichen. Um diese Erfahrung nicht täglich zu machen, muß man inzwischen wohl nahe der polnischen Grenze oder auf Helgoland leben. 

Man kann dem Schrifststeller Kunkel des weiteren die  "Blumigkeit" seiner Sprache ankreiden (für die angeblich auch das Arabische bekannt ist), ebenso halte ich jene Hahnenkämpfe als titelgebenden Aufhänger für unzweckmäßig, die ihm vorgeworfenen unzutreffenden Verallgemeinerungen sind aber keine. Es ging hier nicht um fromme muslimische Ladeninhaber in Kairo, saudi-arabische Rennkamelstallbesitzer, Universitätsprofessorinnen im Iran usw., sondern um die zu 70% männlichen und jungen Asylforderer und Landnehmer aus Afrika, der Levante, Afghanistan und Pakistan. Deren soziodemographische Zusammensetzung zwischen Ankerpersonen aus dem Mittelstand und Angehörigen des großstädtischem Proletariats der Herkunftsländer wurde c.g.s. von Kunkel zutreffend beschrieben, und wie der Gehenkte hier darauf kommt, daß damit Heinsohn delegitimiert sei, wird sein Geheimnis bleiben.

Die genannten Herkunftsländer zeichnen sich nach Untersuchungen der WHO durch mittlere IQs zw. 65 und 85 aus (die BRD liegt auf dieser Skala - noch - knapp unter 100), und weil dazu jeweils sog. Normalverteilungen mit Standardabweichungen im Bereich von 15 Punkten gehören, ist es eine Statistikaufgabe des ersten Studienjahrs, daraus auf die reale Zusammensetzung jener einst sog. Fachkräfte zu schließen.

Was die Sezession angeht, kann sie gerne ihre Alleinstellung als "rechtes Theorieorgan" behalten, sie sollte aber gelegentlich würdigen, daß sich ein Teil ihrer i.a. ohne vorgenannte Zahlen und Fakten auskommenden, sei es auch noch so historisch-kritischen, philosophischen und literarischen Beiträge den Lesern aus dem Bereich praktischer und technisch-naturwissenschaftlicher Berufe nicht erschließt, obwohl es auch für die es eines IQs bedarf, der ein bis zwei Standardabweichungen über dem Landesdurchschnitt liegt.

Den braucht es aber wiederum nicht, um mit Thor Kunkel festzustellen, daß angesichts von schätzungsweise 20...50 Mrd. €, die jährlich wegen illegaler Immigranten aufgewendet werden, die "Bude schon längst brennt".

Lotta Vorbeck
3. Januar 2018 13:31

@Anette - 02. Januar 2018 - 10:03 PM

"... Die "Leichtigkeit des Seins" ist mir seit 2015 abhanden gekommen. Ich fühle mich im öffentlichen Raum unwohl und bedroht im eigenen Land, suche permanent die andere Straßenseite, wenn Nafris und Konsorten einem wie gewohnt in Horden, dämlich grinsend und in einer fremden Sprache tönend entgegen kommen. Ich eile und stelle mich in der Hoffnung auf "Rudelschutz" zu den wenigen deutschen Männern, die einem im Straßengemenge, etwa an einer Ampel noch begegnen. Bedrückend und beklemmend finde ich es, wenn einem diese Ängste  als Xenophobie pathologisiert werden. Dennoch würde ich keinen Heller darauf verwetten wollen, daß der durchschnittliche deutsche Mann, dem seine Instinkte, sein Ehrgefühl und sein Kampfesgeist aberzogen wurden und werden, in der Not für einen das Schwert zücken würde. ..."

Halali!

(Einstweilen bleibe ich zuhause)"

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Werte @Anette, Ihr Pseudonym erinnert zunächst an die Anette von Aretin, die ex-Ehefrau des DDR-Propagandisten Karl Eduard von Schnitzler, mit vollständigem, bürgerlichen Namen hieß sie Marie Adelhaid Elisabeth Kunigunde Felicitas Klein, hier auf diesem etwas jüngeren Photo als die Frau im braunen Blazer zu sehen.

Da wir gerade bei "Was bin ich?" sind: Sie @Anette, gehen mit hoher Wahrscheinlichkeit recht in der Annahme, daß übergroße Mehrheit der systematisch verweiblichten BRD-Männchen - Akif Pirinçci würde es als "Verschwulung" bezeichnen - für niemanden (der eigenen Leute) in Not das Schwert zöge, um diesen zu verteidigen.

@Thor Kunkel schreibt völlig zutreffend:

"Auch die Frauen haben in den letzten zwei Jahren gelernt: Jede kann vom Nafri oder Mufl beglückt werden, beim Joggen, im Bus, in der U-Bahn, vor dem Supermarkt – oder halt auf der Domplatte in Köln. Im Grunde ist es egal, wo die Notzuchtbrigade zuschlägt. Wenn dann im Gedränge ein Finger die Unterwäsche erforscht, ist es in den seltensten Fällen der Freund. Es heißt, besonders die Kölner Frauen haben die Anti-Rape-Wear – eine moderne Varianten des Keuschheitsgürtels der Ritterzeit –  für sich entdeckt, sie antworten auf die Gefahr mit einer neuen Mode, anstatt endlich auf die Straße zu gehen und die Merkel-Clique zum Teufel zu jagen!

Dabei wären die Frauen wirklich der berufene Demonstrant, denn sie sind die Leidtragenden der schleichenden Muslimifizierung. Käme es in Deutschland einmal zu größeren Massenprotesten von Frauen, die sich weigerten, unter misogynen, mittelalterlich denkenden Einwanderern zu leben, – das Regime wäre erledigt. Doch da sämtliche lizensierten Gender- und Emanzipation-Priesterinnen seit zwei Jahren schweigen, schweigen auch sie."

Nunja, die teils bestens kampferprobten arabisch-afrikanischen Enemy Forces befinden sich in Divisionsstärke nunmehr bereits seit geraumer Zeit inmitten in der BRD. Im Falle einer koordiniert geführten, an mehreren Orten gleichzeitig begonnenen "Intifada" ginge die Merkel-Junta binnen Stunden über den Jordan.

Der Gehenkte
3. Januar 2018 16:11

Schlußwort: Vielen Dank für die wenigen verständnisvollen und zahlreichen anderen Anmerkungen:

@ Herr K.

"Einbildung" - es geht nicht um Ein- sondern um Ausbildung. Ist letztere gegeben, mag erstere gerechtfertigt sein. Sehr interessant, wie die bloße Einforderung von primärer Anständigkeit und intellektueller Redlichkeit, Selbstverständlichkeiten also, von einigen Kommentatoren zu weltfremdem Elitismus verklärt werden.

@ A. Kovács

"soziologisch irrelevant" - Wenn jemand mit Verabsolutierungen arbeitet, dann ist sogar schon das Einzelbeispiel soziologisch (statistisch) relevant. Irrelevant nach Ihrer Auffassung sind dann aber auch "Alle Menschen, mit denen ich seither Streß hatte, waren türkischer oder arabischer Herkunft" u.ä.

@ Das Relikt

"Auch die Wut sollte schreiben" - Natürlich! Müssen sogar! Daraus leitet sich die Form nicht ab.

@ Herr K

"Nur haben Sie meiner Meinung nach nicht zwangsläufig die Deutungshoheit wie die Sezession zu sein habe." - Da haben Sie leider recht, wie die Diskussion zeigt. Wenn ich sie hätte, die Deutungshoheit, dann würde ich hier ganz andere Saiten aufziehen ...!

"Weiterhin ist es ein Irrtum zu glauben, man könne linear von einer Analyse die richtige Maßnahme ableiten." - Ein Irrtum, den ich nicht begehe. Korrekte Analyse ist zwar eine notwendige Bedingung richtigen Handelns (wenn man den Zufall ignoriert) aber keine hinreichende.

@ Martin Himstedt et. al.

"Muslime sind die besseren Christen.“ - die Ironie der Aussage entgeht vor allen jenen, die sich am Zynismus waiden. Sie wurde zudem textlich-argumentativ begründet. Selbiges gilt für "Warum gibt es so wenig Märtyrer?"

@ RMH

"Rein anatomisch und übertragen betrachtet, muss auch ab und an der Furz mal raus, damit sich nichts ungesund anstaut." - Ich mußte laut lachen!

@ Martin S.

"Ich frage mich angesichts Ihres Textes, was Sie hier bei SIN eigentlich suchen?"

@ Lotta Vorbeck

"Die aus Afrika und dem Orient über's Mittelmeer oder den Balkan "herbeigeflohenen" Leute haben nach formal noch immer gültigem Recht in der BRD nichts, aber auch garnichts verloren oder zu suchen. Aus diesem einen Umstand ergibt sich sämtliches andere." - Alles, außer der Generalverdacht einer konstitutionellen Kriminalität! 

@ Hartwig aus LG8

zu: "moslemisch geprägter "Frauenklau""

"Aber die Schlacht wird auch und vor allem anderswo geschlagen ... wohl weniger in Malordomus'schen Bibliotheken. Es braucht Männer, die dahin gehen, wo es weh tut ... körperlich." - Diese "große Schlacht" wird es nicht geben, aber es wird Schlachten um die Deutungshoheit geben (siehe Link) und die werden öfter in Bibliotheken, Redaktionsstuben und einsamen Hinterzimmern geschlagen, als es einigen verständlich zu sein scheint. Das Konzept "Metapolitik", das hier der rote Faden sein sollte.

@ Caroline Sommerfeld

"Das einzige, was man ihm und PI und den Satiren auf JouWatch vorwerfen kann, ist, wüst und laut zu den bereits Bekehrten zu predigen." - Und die noch nicht Bekehrten von vornherein abzuschrecken, im Wortsinne zu verekeln. Das wiegt noch schwerer.

@ Franz Bettinger

"Wer annimmt, sein Verstand sei nicht beschränkt, hat etwas Wesentliches nicht begriffen." - Wer hat das je angenommen? Aus "wenn ich die Grenzen meines beschränkten Verstandes  als Kriterium von Aussagen über die Welt, besonders moralischer Art, mache", folgt doch nicht die von Ihnen unterstellte Überhebung - im Gegenteil!

@ Der_Jürgen

"Was Sie zum Phänomen der Ausländergewalt schreiben stimmt einfach nicht."

Aber Ihr Link verweist doch auf den Maghreb und eben nicht auf "die Ausländer" In ähnliche Richtung gehen ja die gestrigen Pfeifer-Erkenntnisse. Diese Studie bestätigt fast wortwörtlich exakt das, was man seit Herbst 2015 wissen konnte.

"Von den in Deutschland lebenden Algeriern besteht die absolute Mehrheit aus Kriminellen" - sagt und beweist wer? 

@Eldor

"Im Unterschied zum "Gehenkten" verweise ich darauf, daß der von ihm angegriffene Thor Kunkel wesentlich mit dafür gesorgt hat, daß die AfD mit bald 13% in den Bundestag eingezogen ist"

1. habe auch ich meinen bescheidenen Beitrag geliefert, der etwas größer als die Wahlstimme war

2. habe ich nicht Kunkel, sondern seinen Text angegriffen.

@ Cacatum non est pictum

"Sosehr ich die Zeitschrift und das Netztagebuch und das Kommentariat schätze - ich glaube nicht, daß es gerade die stark verkopften philosophischen Debatten sind, die neue Anhänger in nennenswerter Zahl erzeugen. Mit Beiträgen wie dem kunkelschen wird man die Leute eher ans Thema Einwanderungskritik heranführen." -

Hier muß die Sezession entscheiden: Qualität vs Quantität. Im Übrigen bezweifle ich, daß zynische und unseriöse Texte irgendjemand gewinnen können. Die Probleme sind groß und existentiell genug - man muß sie nicht aufbauschen! Nur eine adäquate Bearbeitung, die sich der Wahrheit verpflichtet fühlt, kann hier helfen. Besonders dann, wenn die Wahrheit weh tut und den eigenen Phantasien widerspricht.

 

 

S.J.
3. Januar 2018 22:48

@ Lotta Vorbeck

Danke für die Wegweisung. Es wird beherzigt.

@ Heinrich Brück

Ihre Anmerkungen zur Bundeswehr sollten um den Hinweis auf einen Vorfall im letzten Jahr ergänzt werden. In der Sommerzeit ist ein junger Mann während eines 12 Kilometer-Marsches zusammengebrochen und verstorben. Es war ein kaum erklärlicher Todesfall; leider passiert so etwas. Ich möchte auf keinen Fall geschmacklos wirken, wenn ich auf die Aufarbeitung zu sprechen komme. Im Öffentlich-Rechtlichen war in den Nachrichten eine sog. "Expertin" einer linken Partei zu sehen, für die feststand, dass ein Übungsmarsch für Soldaten über 12 Kilometer bei 28 Grad in der Sommerzeit einfach "unmenschlich" sei. Ich habe dieses Wort noch in den Ohren. Mit dieser Erklärung im öffentlich-rechtlichen Fernsehen ergibt sich, wie man sich denken kann, für jeden Offizier ein gewisser Druck, der aus meiner Sicht katastrophale Auswirkungen hat. Krieg ist kein Kinderspiel. Wie soll also eine Armee auf den Ernstfall vorbereitet werden, wenn es angeblich unzumutbar erscheint, unter den angegebenen Bedingungen 12 Kilometer zu marschieren, und gegen welchen Gegner soll eine solche Armee ohne verheerende Verluste innerhalb kürzester Zeit eigentlich bestehen? Zum Vergleich: Ein "probatus" (ein Soldat in der Ausbildung in der römischen Armee) sollte 36km mit deutlich mehr als 40kg Marschgepäck in fünf Stunden (!) - im Gelände - absolvieren, und der Mittelmeerraum ist um einiges heißer. Auch heutzutage finden jedes Wochenende Marathonläufe für Breitensportler statt. Wenn man dann noch bedenkt, dass unsere Bundeswehr es wichtig zu finden hat, 20.000 Sport-BHs und "zeitgemäße Ausgehuniformen" für "schwangere Soldatinnen" anzuschaffen (Pressemitteilung im Oktober 2016), dann sollte sich jeder im Klaren sein, dass diese Armee nicht auf ernste Herausforderungen eingestellt ist. Unsere symbolischen Einsätze mit ein paar Leuten in Mali oder Afghanistan spiegeln keinen Krisenfall wider.

 

Lotta Vorbeck
3. Januar 2018 22:55

@Der Gehenkte - 03. Januar 2018 - 03:11 PM

"... Nur eine adäquate Bearbeitung, die sich der Wahrheit verpflichtet fühlt, kann hier helfen. Besonders dann, wenn die Wahrheit weh tut und den eigenen Phantasien widerspricht."

___________________________

Womit wir directamente wieder bei der signifikant über dem Durchschnitt Angehöriger der Titularnation der BRD liegenden Delinquenz der aus morgenländisch-afrikanischen Gefilden millionenfach ins Land geschaufelten, testosteronbefeuerten Schätzchen wären.

Konservativer
4. Januar 2018 01:59

Geehrter Gehenkter

Sie fragten: ... "Von den in Deutschland lebenden Algeriern besteht die absolute Mehrheit aus Kriminellen" - sagt und beweist wer?

 

Zitat: "... Während 1.91% der Deutschen tatverdächtig sind, ist diese Rate bei vielen anderen Ländern sehr viel höher. So ist mehr als jeder zweite Algerier tatverdächtig, insgesamt 54.32%, also mehr als 28 mal so oft wie Deutsche. Dies wird nur noch übertroffen von Guinea-Bissau mit 56.78%. Dabei sind wohlgemerkt schon alle Straftaten herausgerechnet, die sich auf illegale Einreise oder illegalen Aufenthalt beziehen, selbst solche, die sich auf Einschleusen beziehen, z.B. Einschleusen mit Todesfolge. Außerdem ist jeder Tatverdächtige nur einmal genannt. Es is also tatsächlich mehr als jeder zweite dieser beiden Länder innerhalb nur eines Jahres tatverdächtig. ..."

Quelle: https://www.tichyseinblick.de/gastbeitrag/wenig-bekannte-fakten-zur-auslaenderkriminalitaet-in-deutschland/

Zum Begriff "Tatverdächtige" steht im oben verlinkten Artikel folgendes:

"... Zurück zur Frage, was es nun bedeutet, jemand ist kriminell oder ist krimineller als jemand anders. Nur weil jemand tatverdächtig ist, ist er noch lange nicht kriminell. Man kann allerdings davon ausgehen, dass die Polizei jemanden nicht grundlos einer Tat verdächtigt, sondern nur wenn es hinreichende Indizien gibt. Umgekehrt ist es wahrscheinlich, dass jemand, der nicht kriminell ist, auch keiner Straftat verdächtigt wird. Von daher gibt es sicher eine starke Korrelation zwischen tatverdächtig und kriminell sein. Wie diese genau aussieht, kann hier nicht beantwortet werden, da die Polizeiliche Kriminalstatistik eine Tatverdächtigenstatistik ist und nicht eine Straftäterstatistik. Aufgabe der Polizei ist es Tatverdächtige und die notwendigen Indizien zu ermitteln, nicht Tatverdächtige zu verurteilen. Anstatt “kriminell” zu definieren, definieren wir hier die Kriminalrate einer Gruppe von Menschen. Diese gibt prozentual an, wieviele Mitglieder dieser Gruppe innerhalb eines Jahres mindestens einmal tatverdächtig waren, das heißt der Prozentsatz der Tatverdächtigen dieser Gruppe...."

Jürg_Jenatsch
4. Januar 2018 09:54

Ich finde den Artikel größtenteils sehr gelungen und als guten Kontrast zur geistigen Onanie, in die so manche anderen Beiträge und ihre Kommentare abgeschweift sind. Oftmals weniger die Artikel, aber vor allem die Kommentarstränge verlieren sich dann in Literaturschlachten beachtlichen Ausmaßes. Da feuert der Gottfried Benn-Mörser seine Sprachsalven ab, während die Kuehnelt-Leddihn-Haubitze wuchtig antwortet. Im Hintergrund tackert  das Jünger MG und Stefan George illuminiert den literarischen Nachthimmel. Und das sind dann nur die bekannteren Namen in diesem epischen Literaturwettstreit. Was ich zudem besonders befremdlich finde, ist der Umstand, daß in diesem Kommentarstrang ein subjektiv Urteilender anderen Subjektivität vorhält und das Ganze im Namen einer Objektivität, dies sich anscheinend nur ihm erschließt. Also Objektivität gibt es in der klassischen Form ohnedies nicht, wird urteilen alle nur subjektiv. Entweder wir lernen es wieder unsere Mannschaft anzufeuern, oder das Spiel ist unwiderruflich gelaufen. Garniert wird dann die Argumentation mit Halbwahrheiten, persönlichen Erfahrungen d.h. Einzelfällen und empirisch definitiv falschen Zahlen. Geschrieben in einer achtenswert komplexen Sprache und umhüllt von Stefan George Gedichten nennt sich das dann zusammenfassend Metapolitik. Also mit so einer Metapolitik werden wir sicherlich einen relevanten Teil des Volkes für uns gewinnen. Dieses wird ja schon durch den Duktus abgeschreckt. Eher wird man im literarischen Salon glänzen, wenn so etwas in Deutschland noch existiert. Da trifft Thor Kunkel besser den Nerv des Volkes.

Halenberg
4. Januar 2018 15:25

@Der Gehenkte: Voellig bei Ihnen in der Beurteilung dieses Artikels.

"Das einzige, was man ihm und PI und den Satiren auf JouWatch vorwerfen kann, ist, wüst und laut zu den bereits Bekehrten zu predigen." - Und die noch nicht Bekehrten von vornherein abzuschrecken, im Wortsinne zu verekeln. Das wiegt noch schwerer.

Ein entscheidender Punkt. Kann man nicht oft genug wiederholen.

"Im Unterschied zum "Gehenkten" verweise ich darauf, daß der von ihm angegriffene Thor Kunkel wesentlich mit dafür gesorgt hat, daß die AfD mit bald 13% in den Bundestag eingezogen ist"

NUR fast 13% muss es heissen, bei den Lage in Deutschland. In welcher Weise auch immmer Herr Kunkel an der AfD Kampagne beteiligt war, depperte Plakate wie "Burka? Ich steh mehr auf Burgunder. etc." haben wohl kaum Neuwaehler gebracht. "Notzuchtbrigade" oder (nicht von Herrn Kunkel, aber leider aktuell) "Halbneger" werden auch keine bringen.

@ Martin S."Ich frage mich angesichts Ihres Textes, was Sie hier bei SIN eigentlich suchen?"

Unverschaemt. Leute wie Der Gehenkte (oder Maiordomus) machen den SiN Blog doch gerade erst interessant. Im Gegensatz zu manchen Kraftschreibern.  

Stil-Blüte
4. Januar 2018 18:56

'testosterongesteuert', 'IQ', 'Kriminalitätsstatistik' ist der Schaum auf der Springflut (wie früher der Tsunamie auf Deutsch genannt wurde) die das A l l l t ä g l i c h e, das gesamte Leben von der Wiege bis zur Bahre unterhöhlt und überspült haben. 

Beispiel: 'Wiege': Arabische Frau liegt mit deutscher Frau gemeinsam nach der Geburt in einem Zimmer. Nun geschieht, das, was jeder Diplomat im auswärtigen Diensten ganz selbstversztändlich als 'Kulturdifferenz' wissen muss, mit dem feinen Unterschied, daß es nun im eigenen Land geschieht Der ganze Clan erscheint lauthals und bleibt über Stunden, kann bei der Arztvisite nur mit Mühe vor die Tür geschoben werden und hält sich dann wieder stundenlang auf, während die deutsche Frau mit dem Vater des Kindes in Ruhe ihr Kind in intimer Atmosphäre willkommen heißen möchte.

Von den Leberwurststullenverbot in Kitas hat jeder schon gehört.

In einem Schrebergarten: Der ganze Bereich wird von der arabischen Familie nur als Acker für Tomaten benutzt; kein Schrebergärtner, der auf die Heckenhöhe in Zentimetern achtet, wagt aufzumucken.

Die Räudigkeit auf den Schulhöfen, in den Klassenzimmern, auf dem Heimweg ist sprichtwörtlich geworden.

Im Ramadan fügen sich inzwischen Lehrer, Arbeitgeber , Nachbarn den Geflogenheiten, nein,  Zumutungen des Ramadanfastens. 

Afrikaner und Ausländer aus dem Magreb haben keinen Sinn für Abfall, Schmutz, Dreck  (selten hat ihre Sprache ein Wort dafür). Wir sehen allerorten: Es stört sie nicht im geringsten, damit zu existieren. Nach dem Picknick mit Grillen im Park bleibt der Abfall zurück. Das Schlimmste: Die Ansteckung, die Virulenz auf Deutsche, der sprichtwörtliche Ordnungssinn und Gestaltungswille lässt nach (Ordnungsliebende, sagt eine neueste amerikanische Studie seien ausländerfeindlich; ihnen wird der 'Schwarze Peter' zugeschoben). 

Unsere deutsche Muttersprache verliert mehr und mehr an grammatikalischen Regeln der Hochsprache: 'Ich habe Rücken' sagt nicht etwa der Fleischer, wenn er neben Lammschulter auch -rücken hat, sondern jemand meint 'Rückenschmerzen', Irrtümer sind vorprogrammiert. Abgetan wird das als 'Jugendsprache'. 

Nicht Testosteron, IQ, Kriminalitätsstatistik definieren die Schieflage, sondern Mentalitätsbündel fremder Kulturen, die mit Europa, das nie klassisches Einwanderungsgebiet wie Australien, USA, Neuseeland war, wenig kompatibel ist (am ehesten noch rund um das Mittelmeer), dominieren mehr und mehr unseren stinknormlen Alltag.  

Die Überschwemmung hat vor Jahrzehnten begonnen; die Springflut war einfach nur der Gipfel (der Frechheit). 

Was die 'Kulturdiffernz' zwischen Intellektueller Analyse und dem gesunden Menschenverstand angeht, gehen einige Metaphysiker (Dürr) mit der Verknüofung von Poesie und Formel, von Waldgang und  Philosophie mit gutem Beispiel voran. Jünger und Heidegger haben tiefgreifende Analysen mit dem 'Waldgang' zu verknüpfen gewusst. Auch im neuen Jahr möchte ich bei SiN nicht das  'Sowohl-als-Auch', Thor Kinkel und 'der Gehenkte' missen.

@ Lotta Verbeck @ der_Jürgen

'Freikauf': Ergänzend: Seit Jahrzehnten hat es die Türkei verstanden, ihre missliebigen Störenfriede, die Kurden, nach Deutschland abzuschieben, die nun hier seit eben dieser Zeit gerne Krawalle inszenieren (erinnert sich noch jemand an die Demonstrationen auf der Autobahn mit Abbrennen der Autoreifen?)

Aber am allerbesten: Lutz Meyer  vom 26. 4. 2015 im Zitat: Wegweiser, Handlungsanleitungen, Tipps, Ansprache auch für diejenigen, die sich nichtr recht trauen oder nicht trhz wissen, was im kleinen Kreis zu tun ist. Lutz Meyer! Tauchen Sie wieder mal im neuen Jahr auf! 

  

 

     

Franz Bettinger
4. Januar 2018 23:58

@Stil-Blüte:

Ihr Beispiel von der Kultur-unsensiblen Belegung eines Zimmers in der Entbindungs-Station zeigt, wo die die Reise hingeht, und zwar ohne staatlichen Zwang von ganz oben, einfach aus Selbstschutz (der Ärzte und Schwestern gegenüber Fremden): In die Apartheit !!  Merkel schafft einen Apartheitsstaat. Nichts anderes sind Parallel-Gesellschaften. Von getrennten Zimmer im Krankenhaus bis zu getrennten Schulen, Toiletten, Bussen, Zügen, Kantinen, Feiertagen. So geht's, wenn man Öl und Wasser mischen will. Die Emulsion flockt immer wieder aus. Das wird nix. Vieles aber wird man nicht mehr trennen können, z.B. den Müll. Paradox: In Teilen ist eine heterogene multikulturelle Gesellschaft überhaupt nicht apart.

Cacatum non est pictum
5. Januar 2018 01:16

@Lotta Vorbeck

"Nunja, die teils bestens kampferprobten arabisch-afrikanischen Enemy Forces befinden sich in Divisionsstärke nunmehr bereits seit geraumer Zeit inmitten in der BRD. Im Falle einer koordiniert geführten, an mehreren Orten gleichzeitig begonnenen 'Intifada' ginge die Merkel-Junta binnen Stunden über den Jordan."

Sollten wir uns noch einmal national erheben, wird genau das passieren, was Sie da skizzieren. Man wird aus Deutschland ein zweites Syrien machen. Mit der Masse an importierten jungen Männern aus gewaltaffinen Kulturkreisen, die erstens in weiten Teilen von Haus aus mit Waffen umzugehen gelernt haben (Maghrebstaaten!) und zweitens zu einem vielleicht nicht geringen Teil sogar kriegserprobt sind (IS, Bürgerkriegserfahrung), wird sich dieses Vorhaben leicht umsetzen lassen. Die CIA hat jahrzehntelange logistische Erfahrung mit derlei Aufstandsanfachung. Die aktuellste Kostprobe erleben wir gerade im Iran. Das Drehbuch ist immer und immer wieder gleich: Organisation durch Geheimdienste, Finanzierung durch mächtige Bankiers. Deutschland würde erneut in Schutt und Asche liegen.

Vielleicht können wir diesem Schicksal entgehen, wenn wir die große Souveränitätsoffensive genau zu dem Zeitpunkt in Gang setzen, da die USA geopolitisch darniedergehen. Es wäre zu hoffen, daß sie dann keine logistischen Ressourcen für die Verbreitung von Chaos in fremden Staaten mehr bereitzustellen imstande sind. So würde ein entscheidendes Bindeglied fehlen zwischen den unversiegbaren Finanzquellen der Großbanken - in deren Interesse wohl alle bedeutenden Kriege und Revolutionen der letzten, sagen wir, 200 Jahre ins Werk gesetzt worden sind - und den zum Terror bereiten Fußtruppen.

Daß Merkel im Sog einer solchen Feuersbrunst demissionieren und nach Südamerika abhauen würde, mag wohl sein. Aber gegen sie, die nibelungentreue und ihr Volk hassende Erfüllungsgehilfin, wird man dergleichen Schritte sowieso nicht einzuleiten haben. Sie bellt auf Befehl und wird ihren Platz räumen, sobald man ihr das nahelegt.

@Halenberg

"Unverschaemt. Leute wie Der Gehenkte (oder Maiordomus) machen den SiN Blog doch gerade erst interessant. Im Gegensatz zu manchen Kraftschreibern."

Darüber gehen die Meinungen, wie dieser Kommentarstrang ja zeigt, ziemlich weit auseinander. Ich plädiere - bei aller Streitlust - auf jeden Fall dafür, daß wir die gemeinsamen Ziele und die gemeinsamen Gegner nicht aus den Augen verlieren. Und in dieser Hinsicht besteht doch bei den Autoren, Kommentatoren und Lesern der SiN zumindest ein gewisses Maß an Übereinkunft. Man muß höllisch aufpassen, die Trennlinie zwischen Auseinandersetzung und Selbstzerfleischung nicht gänzlich aufzulösen.

quarz
5. Januar 2018 02:08

@Anette

"Bedrückend und beklemmend finde ich es, wenn einem diese Ängste  als Xenophobie pathologisiert werden."

Interessant ist in diesem Zusammenhang, dass der in den Medien ad nauseam strapazierte Begriff "Xenophobie" in der Psychiatrie unbekannt ist. Hingegen ist die Oikophobie, die Angst vor dem Heimischen, eine medizinisch anerkannte psychische Krankheit, von der wiederum die Medien keine Kenntnis zu haben scheinen.

nom de guerre
5. Januar 2018 11:59

 

@ Halenberg

>>In welcher Weise auch immmer Herr Kunkel an der AfD Kampagne beteiligt war, depperte Plakate wie "Burka? Ich steh mehr auf Burgunder. etc." haben wohl kaum Neuwaehler gebracht. "Notzuchtbrigade" oder (nicht von Herrn Kunkel, aber leider aktuell) "Halbneger" werden auch keine bringen.<<

Sehe ich auch so. Ich verstehe beim besten Willen nicht, wieso Leute, die nicht bloß als Schriftsteller ihre Wut zu Papier bringen (Pirincci), sondern sich an den „mündigen Bürger“ wenden und im Fall des Herrn Maier aktive Politiker sind, sich so ausdrücken! (Ja, es soll ein Mitarbeiter gewesen sein; sorry, aber selbst wenn es so war und derjenige eigenmächtig gehandelt hat, das ist nun wirklich billig; so einen Chef würde ich nicht haben wollen.) Es mag sein, dass man damit bestimmte Wähler anspricht, aber es ist die Frage, ob die die AfD oder eine ähnliche Partei nicht ohnehin wählen würden. Bürgerliche Wähler schreckt man mit so etwas jedenfalls eher ab. Wer als rechtskonservative (oder wo auch immer genau zu verortende) Partei wirklich etwas verändern will, braucht schon ein bisschen mehr als 13% und muss in der Lage sein, irgendwann auch mal über eine Regierungsbeteiligung nachzudenken. Da hilft diese Sprache, die für mich nichts mit „einer muss doch mal die Wahrheit sagen“ zu tun hat, sicher nicht weiter.

Lotta Vorbeck
5. Januar 2018 13:09

@Cacatum non est pictum - 05. Januar 2018 - 00:16 AM

Sollten wir uns noch einmal national erheben, wird genau das passieren, was Sie da skizzieren. Man wird aus Deutschland ein zweites Syrien machen. 

... oder ein zweites Südafrika.

"Intifada" bezog sich nicht auf einen etwaigen Aufstand, des mehrheitlich obrigkeitshörigen, staatsmedienkonditionierten, rasant vergreisenden deutschen Restvolkes, sondern die Aktivierung der - Sie werter @Cacatum non est pictum wiesen bereits darauf hin - das Drehbuch für dererlei Geschehen ist immer wieder exakt dasselbe - nunmehr bereits flächendeckend im bunten BRD-Lande dislozierten, teils kriegerprobten Enemy Forces.

Es mag vier oder auch fünf Jahre her sein, als der Zukunftsforscher Gerald Celente - seinerzeit vom im Januar 2017 plötzlich verstorbenen Udo Ulfkotte immer mal wieder auf dem Nachrichtenportal des Kopp-Verlages zitiert - exakt jenes Drehbuch beschrieb, nach dem die BRD wohl in Zeitlupe, allerdings unaufhaltsam in eine apokalyptische Endzeitkrise zu rutschen scheint.

Die Aussage Björn Höckes "Die AfD ist die letzte evolutionäre Chnace auf Veränderung." gewinnt unter dem Eindruck des aktuellen Geschehens nochmals weiter an Gewicht.

Michael Klonovsky notierte auf Acta diurna zum gestrigen 4. Januar 2018:

"... "Feuerwehr-Präsident schlägt Alarm: 'Angriffe werden immer brutaler'", schreibt Bild (hier). "Acht Angriffe auf Einsatzkräfte und 57 Attacken gegen Einsatzfahrzeuge zählte alleine die Berliner Feuerwehr zum Jahreswechsel. Rettungssanitäter wurden sogar mit Schusswaffen bedroht." Der Mann heißt Hartmut Ziebs, geht mit keiner Silbe auf den mindestens mutmaßlichen Täterkreis ein – hatten wir früher wahrscheinlich auch schon, wurde halt nicht angezeigt – und sagt im Interview: "Alle Innenminister verurteilen diese Attacken. Aber das reicht nicht. Warum gehen die Bürger nicht auf die Straße und demonstrieren gegen Gewalt an Feuerwehrleuten? Angriffe auf die Feuerwehr sind Angriffe auf unsere Werte. Das Innenministerium in Hessen hat eine Schutzschleife in rot-weiß-blau als Zeichen der Solidarität herausgebracht. Rot für die Feuerwehr, weiß für die Rettungssanitäter und blau für die Polizei. Diese Schleife kann jeder als sichtbares Symbol gegen Gewalt auf Einsatzkräfte tragen."

Wenn hinreichend viele Solidarisierer die republikanische Schleife tragen, kann das nächste Silvester ja kommen! Pfeiffer wird parallel dazu eine Studie abliefern, dass gerade zum Jahreswechsel Perpektivlosigkeit und fehlende familiäre Einhegung zu Ausschreitungen führen. Aber mal Ernst beiseite: Der Feuerwehrchef ist ein gestandener, bislang offenbar nicht der Debilität verdächtigter Mann um die Sechzig, und er sondert solchen infantilen Schwachsinn ab. Sind diese Leute verrückt oder gekauft? Dass hier etwas absichtlich und vorsätzlich geduldet wird, kann ja kein Zurechnungsfähiger mehr übersehen.""

___________________________

@Cacatum non est pictum - 05. Januar 2018 - 00:16 AM

Daß Merkel im Sog einer solchen Feuersbrunst demissionieren und nach Südamerika abhauen würde, mag wohl sein. Aber gegen sie, die nibelungentreue und ihr Volk hassende Erfüllungsgehilfin, wird man dergleichen Schritte sowieso nicht einzuleiten haben. Sie bellt auf Befehl und wird ihren Platz räumen, sobald man ihr das nahelegt.

Auch dazu seien an dieser Stelle noch ein paar ergänzende Links nachgereicht, deren Wahrheitsgehalt jeder Leser für sich selber beurteilen mag:

# Auf Youtube findet sich dieses, indessen 132.466 Mal aufgerufene Kurzfilmchen. Beim Sprecher des Kommentars dürfte es sich der Stimme nach um Christoph Hörstel handeln:

Angela Merkel besitzt ein Haus in Paraguay als Zuflucht!

132.466 Aufrufe

Am 22.03.2016 veröffentlicht

Angela Merkel hat zumindest für sich schon einmal vorgesorgt, indem sie sich ein Haus als Flucht Stützpunkt in Südamerika, Paraguay, gekauft haben soll, natürlich finanziert durch die Steuerzahler! An was erinnert das nochmal?

P.S. Natürlich hat Herr Joachim Sauer dieses Anwesen gekauft, für all diejenigen, welche noch davon träumen, Frau Merkel selbst würde diesen Fehler machen. Auszüge davon gibt es mittlerweile genügend im Netz.

# eine in Paraguay ansässige Immobilienmaklerfirma teilt auf Ihrer Startseite mit:

Promis im Land der Sonne gesichtet... 

Paraguay-Investoren befinden sich in guter Promi-Gesellschaft. Offiziell 'besucht man Freunde, die hier leben', oder man trällert ein paar Lieder auf einer privaten Geburtstagsfete. Uschi Glas kennt schon seit ewigen Zeiten Paraguay und die noble Weber-Farm im Gran Chaco, Frau Merkel interessiert sich seit 2012 für die Aufforstung und einen Altersruhesitz, Roberto Blanco wohnte 2006 im Hotel Aquario (SanBer) und 'sah sich ein paar Tage lang nur mal so um'. Auch die bayerische Kabarettistin Lisa Fitz erkundete 2016 das Land. Über die anderen Promis, wie die Bush-Familie, hüllt sich die paraguayische Gerüchteküche allerdings in Schweigen... 

sowie

# Anne Will und die Merkel-Flucht nach Paraguay (Merkel-Sauer Hacienda)

Auszug

Die Spekulation über Merkels Weggang/Flucht aus Deutschland  nach ihrer absehbaren Abwahl gibt es schon länger, und auch abseits von Pegida und AfD, es wird jedoch versucht sie medial zu vertuschen, genauso wie Taharrusch-Rudelvergewaltigungen. 

Ein berechtigter Grund zur diesen Spekulationen ist etwa ein kolportierter Kauf eines Anwesens in Südamerika durch Merkels Ehemann Herrn Joachim Sauer. Das Südamerika-"Gerücht" findet 

sich auch noch auf paraguay-immobilien.info : 

"Promis im Land der Sonne gesichtet... 

Roberto Blanco, Uschi Glas, Angela Merkel, Lisa Fiz Paraguay-Investoren befinden sich in guter Promi-Gesellschaft. Offiziell "besucht man Freunde, die hier leben", oder man trällert ein paar Lieder auf einer privaten Geburtstagsfete. 

Uschi Glas kennt schon seit ewigen Zeiten Paraguay und die noble Weber-Farm im Gran Chaco, Frau Merkel interessiert sich seit 2012 für die Aufforstung und einen Altersruhesitz." 

https://paraguay-immobilien.info/ 

Mittlerweile  hat Merkels Ehemann Joachim Sauer wohl auch 2015 dort eine Hacienda/Ranch erworben. Wenn er also nicht vor der kinderlosen Mother dorthin flieht, so betrifft der Kauf beide. 

In einer anderen Szene hat Merkel Angela bei einem Auslandsbesuch der USA in "höchsten Tönen" von der Lebensqualität der USA "geschwärmt": Wer Merkels sonst vorherrschende Unterkühltheit und Emotionslosigkeit kennt, der musste mehr als stutzig werden. 

Lotta Vorbeck
5. Januar 2018 13:15

@Anette - 02. Januar 2018 - 10:03 PM

Hier noch ein Nachtrag für Sie:

# Krieg gegen Frauen

Deutschland erlebt eine Gewaltepidemie, die von jungen muslimischen Einwanderern ausgeht. Das Beschweigen der kulturellen Gründe durch die Medien hat etwas Gespenstisches. Das Thema gehört 2018 ganz oben auf die öffentliche Agenda

von Alexander Wendt

veröffentlicht am 28. Dezember 2017 auf PUBLICO

 

Stefanie
5. Januar 2018 14:17

@Stil-Blüte  "Seit Jahrzehnten hat es die Türkei verstanden, ihre missliebigen Störenfriede, die Kurden, nach Deutschland abzuschieben, die nun hier seit eben dieser Zeit gerne Krawalle inszenieren..."

Vielleicht liegt in den Spannungen zwischen den Einwanderergruppen ja auch eine Chance für uns. Im Rahmen von Zersetzungsarbeit könnte man Konflikte zwischen jenen Gruppen anfachen und dann dabei zusehen, wie sie sich gegenseitig in Schach halten. Damit könnte man sie vielleicht auch davon abhalten sich gegen die Deutschen zu verbünden (außer vielleicht gegen die Antifa - ob die sich von ihren gegenwärtigen Schützlingen auseinander divergieren lassen?) Leider fallen mir gerade keine Wege ein, auf denen man das verfolgen könntr. Ich bin mir sicher, daß bei den Großkopferten, die uns in diese Lage gebracht haben solche Strategiespiele an der Tagesordnung sind, allerdings mit uns (dem patriotischen Teil der Bevölkerung ) als eine Konfliktpartei. Viele hier scheinen auf einen großen Knall zu warten, nachdem sich das Volk erheben und die Eindringlinge hinauswerfen würde. Unter "normalen " Umständen wären wir dazu wahrscheinlich in der Lage, sogar in Unterzahl (wenn wir uns organisieren könnten und den technischen Vorteil ausnützen könnten), doch in so einem Fall könnte auch leicht ein UCK-Äquivalent mit Luftunterstützung auf uns zukommen.  Solange die herrschenden Strukturen in der Welt funktionieren, ist auf dem Schlachtfeld kein Blumentopf zu gewinnen. Daher ist alles gut, was das Bewusstsein für das Trennende schärft, sind Parallelgesellschaften und beginnende Appartheit ein Mittel, um einen Kern für die Reconquista zu erhalten. Texte wie dieser hier halten die Wut am köcheln, dafür sind sie gut. Doch ich merke an mir selbst wie ich langsam gegen die Ungeheuerlichkeiten abstumpfe. Daß mir auch bei den saftigsten Polemiken das Lachen allmählich vergeht (und diese Polemik hier hat dazu noch das Luxusproblem sich mit einem Klonovsky auf der einen und einem Pirinci auf der anderen Seite messen zu müssen ). Man hätte die Sache mit dem Hahnenkampf auch anders aufziehen können. Z.B. gibt es bei Steven Pinkers "The better angels of our nature" einen Abschnitt , in dem er auf den Zusammenhang des Zivilisierungsprozesses mit dem Rückgang des Appetits des Volkes für solche blutigen Spektakel wie Bärenhatz, Hexenverbrennung und öffentliches Rädern hinweist. Der Hahnenkampf gehört sicher in diese Reihe. Auch das Bücher - insbesondere Romanelesen stellt er in den Zusammenhang mit zunehmendem Einfühlungsvermögen anderen gegenüber und damit einem Rückgang der Gewalt. Unsere Neubürger haben es ja zum großen Teil nicht so mit dem Bücherlesen, während wir uns durch das Bild vom edlen Wilden und herzzerreißenden Geschichten über das harte Los der Flüchtlingskinder leicht weichklopfen lassen, unsere Interessen hinanzustellen. Vielleicht gibt es trotzdem Möglichkeiten den Zivilisierungsprozess der Einwanderer zu forcieren, wie er ja auch bei uns durch Zentralstaat, Rechtsstaat, Schulpflicht, humanistische und religiöse Erziehung zum Staatsbürger zustande kam.  Doch dazu muss ein Wille vorhanden sein und der Glaube, dass es möglich ist.

Heinrich Brück
5. Januar 2018 16:32

@ nom de guerre

Die unwichtige Bemerkung des AfD-Politikers hat 0,000 Einfluß auf die gemachte Politik. Sollte das Volk über Regierungsbeteiligung nachdenken wollen, was keine schlechte Idee wäre, werden noch ganz andere Bemerkungen eine Rolle spielen müssen. Und bis zu diesem Zeitpunkt kann man sich ja durch Wahlen Regierungsbeteiligung vorgaukeln lassen; ohne Rücksicht auf gemesserte Töchter, totgeschlagene Söhne, den täglichen Demütigungen etc. Diese konservative Eigenschaft, die kapitalistische (oder marktwirtschaftliche) Demokratie bis zum letzten Mann zu verteidigen, wird so langsam langweilig.  

Preußischblau
5. Januar 2018 21:19

Vielleicht ist es an der Zeit, ein bisschen mehr diejenigen zu werden, vor denen die Linken ständig warnen. Nur so ein Gedanke.  

Tipp für den Sonntagsheld: Roberto Spada 

nom de guerre
5. Januar 2018 22:10

@ Heinrich Brück

Wie viel Einfluss Jens Maier (bzw. seine Denkweise) auf die Politik der AfD hat, entzieht sich meiner Kenntnis. Allerdings hat sich „die Rechte“ über die Pack-Bemerkung des Herrn Gabriel – wie ich finde zu Recht – sehr aufgeregt, obwohl so etwas natürlich auch keinen unmittelbaren Einfluss auf die Politik der SPD hat (auch nicht in Form der ganzen Gegen-rechts-Kampagnen, die hätte es auch so gegeben). Allerdings ist sie symptomatisch für die Denkweise bestimmter Leute, die das eigene Volk in dem Moment, in dem es nicht spuren will und dies vielleicht etwas ungehobelt zum Ausdruck bringt, als Pack betrachtet. Und wenn ich Herrn Gabriel beim Wort nehme, darf ich das auch bei einem Herrn Maier tun, von dem ich ansonsten nur noch diese ebenfalls nicht vertrauensfördernde Breivik-Aussage kenne. Wie auch immer: Ich finde die Bezeichnung einer Person als Halbneger in herabsetzender Absicht ungehörig und die dahinterstehende Denkweise ist nicht meine; wenn Sie dagegen der Ansicht sein sollten, man könne das auch einfach deskriptiv und wertneutral auffassen, sei Ihnen das natürlich unbenommen. Aber wenn in unserem Land noch etwas gerettet werden soll (>>gemesserte Töchter, totgeschlagene Söhne, […] tägliche[..] Demütigungen etc.<< nennen Sie selbst als dringendes Problem), finde ich es nicht hilfreich, Leute, die man auf der Sachebene eigentlich für sich gewinnen könnte, durch eindeutig rassistische Töne vor den Kopf zu stoßen. Damit spielt man letztlich nur denen in die Hände, die hier gerne als „der Feind“ bezeichnet werden.

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