Sezession
1. Juli 2018

Sonntagsheld (67) – Deine Nacht für Afrika

Till-Lucas Wessels / 28 Kommentare

Lauren Southern ist zurück

Till-Lucas Wessels

Till-Lucas Wessels studiert und ist identitärer Aktivist sowie »Minenhund für zukünftig Zumutbares«.

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Ein gutes Jahr ist es her, dass die Kanadierin Lauren Southern ihre erste Würdigung als Sonntagsheldin einstrich. Jetzt folgt die zweite und zwar verdient. In den vergangenen 13 Monaten war Southern nicht nur maßgeblich am metapolitischen Erfolg der Mission "Defend Europe" beteiligt, sie arbeitete vor Allem auch an einer Dokumentation mit dem Titel "Farmlands".

In der knapp eineinhalbstündigen Reportage wird Southern auf ihrer Reise durch Südafrika begleitet; dort ist sie auf der Suche nach den Hintergründen der als "Plaasmorde" bzw, "Farm Murders" bekannt gewordenen Überfälle auf weiße Grundbesitzer in den ländlichen Regionen des Landes. Sie tritt mit dem Anspruch an ein möglichst breites Bild der Stimmung und Entwicklungen im Land vorzustellenn und als parteiischer Zuschauer kann ich gleich sagen: Das gelingt ihr. Vertreter der Regierung kommen genauso zu Wort wie Hinterbliebene ermorderter Farmer, Southern besucht die Burensiedlung "Orania", lässt schwarze Kommunisten, die mit einem Bürgerkrieg liebäugeln, ihre Zukunftspläne für das zerüttete Land präsentieren, und trifft die Bewegung der "Suidlanders", die sich auf eben diesen Bürgerkrieg mit Sorge vorbereiten.

Besonders interessant: Weil ihr die Informationen der südafrikanischen Regierung nicht vertrauenswürdig erscheinen, sucht Southern nach einer alternativen, verlässlichen Quelle um das Ausmaß der "Farm Murders" zu erfassen. Die findet sie in den "Blood Sisters", einer Firma für professionelle Tatortreinigung, die ihr das volle Ausmaß der Bestialität der Gewaltverbrechen aufzeigt. Das traurige Fazit: Fast jeden Tag reinigt die Firma Tatorte auf Farmen, stets sind die Opfer weiße Familien, die von jungen Schwarzen auf brutalste Art und Weise hingerichtet werden.
Als Grundrauschen dahinter firmiert das mutwillige Versagen der Regierung, die inzwischen Verfassungsänderungen plant, um weiße Farmer ohne Finanzausgleich enteignen zu können.

"Farmlands" ist ein hochwertiges Stück Infotainment von rechts, das nötige historische Vorwissen wird beim Zuschauer nicht vorausgesetzt, sondern zu Beginn des Filmes kompakt referiert. Prominente Argumente von Apartheidskritikern wie etwa die Mär vom geraubten Land, oder die Frage, weshalb die Buren Südafrika nicht einfach Richtung Europa, oder Australien verlassen, werden thematisiert, besprochen und mit der nötigen Vehemenz und Eindeutigkeit, die der politisch gebundene Journalismus ermöglicht, beantwortet.

Das ist ohnehin – ich erwähnte es schon im ersten Artikel – genau das, was ich an Lauren Southern schätze: Sie ist nicht unparteiisch, sondern vertritt auch dort wo sie als Journalistin auftritt, einen Standpunkt. Die steigende Qualität und Professionalität ihrer Produktionen kann sich inzwischen in jedem Fall mit vergleichbaren Absonderungen der linken Kulturindustrie messen. Mir persönlich hat die abendfüllende Dokumentation im übrigen wesentlich besser gefallen, als ihr vor kurzem veröffentlichtes Dugin-Interview; obgleich ich das Video, welches hier angeschaut werden kann, für eine interessante Möglichkeit zum Ersteinstig in Dugins Denken halte, schien mir Southern, die die emotional-metapolitische Verarbeitung rechter Themen inzwischen genauso gut beherrscht wie ihre Gegenparts bei Vice, im Angesicht von Philosophie und Spiritualität ein wenig verloren. Aber hey, man kann nicht alles haben.

Farmlands auf YouTube:


Till-Lucas Wessels

Till-Lucas Wessels studiert und ist identitärer Aktivist sowie »Minenhund für zukünftig Zumutbares«.

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Kommentare (28)

Solution
1. Juli 2018 23:05

Sehr gutes Video von LS.

Zu Afrika hat Alex Kurtagic in seinem Buch "Ja, Afrika muß zur Hölle gehen" alles gesagt.

Der_Juergen
2. Juli 2018 11:47

Wo immer Schwarzafrikaner unter anderen Volksgruppen leben, bilden sie die Unterschicht und fallen durch unverhältnismässig hohe Kriminalität auf. Ein Beispiel hierfür bieten die Südsudanesen in Melbourne; Material hierzu findet der Interessierte leicht im Netz. Wie Hernstein und Murray in "The Bell Curve" aufzeigen, ist hohe Kriminalität eng mit einem niedrigen IQ verknüpft, weil letzterer das betreffende Individuum daran hindert, Gefahren realistisch einzuschätzen.

Dass das in Deutschland und anderswo herrschende System zielbewusst Schwarzafrikaner und Muslime einschleust, hängt mit alle dem zusammen. Der alte Kontinent mit seiner Spiritualität soll vernichtet werden, und um dies zu bewerkstelligen, sind Schwarzafrikaner sowie Muslime (insbesondere sunnitische; für Alawiten und Schiiten gilt das viel weniger) das ideale Instrument. Ein negroides und islamisiertes Deutschland und Europa wird technologisch und kulturell steril sein; Innovationsgeist wird es nur noch bei der Erfindung neuer Hinrichtungsmethoden für "Feinde Allahs" an den Tag legen.

Die Gegenwart der Buren ist die Zukunft der weissen Europäer, es sei denn, dem Wahnsinn werde in naher Zukunft ein Ende bereitet. Dazu braucht es aber viel mehr als nur "Merkel muss weg".

@Solution
weist auf Alexander Kurtagic hin. Ich habe dessen grandiosen dystopischen Roman "Mister" eben zum zweiten Mal gelesen, diesmal in der vorzüglichen deutschen Übersetzung von Christine Mey, und lege ihn allen Sezessionisten, die es noch nicht kennen, eindringlich ans Herz.

MARCEL
2. Juli 2018 14:35

Die Gesetzgebung zur Apartheid nach dem Sieg der Nationalen Partei 1948 (Rassische Segregation gab es in Südafrika auch vorher) zielte auf einen Modus vivendi nicht miteinander kompatibler Bevölkerungsteile. Dies wurde von Burischen Ethnologen sowie Missionaren der Dutch Reformed Church ausgearbeitet. Es ging, wie es Verwoerd ausdrückte (der kein Nazi war!) um eine gute Nachbarschaft und um die Wahrung der jeweils eigenen Identität. In Zeiten der Bürgerrechtsbewegung und De-Kolonisierung in den 60igern konnte dies keine Chance haben.
Apartheid war kein Genozid! Die Farbigen sollten nicht ausgerottet werden, so wie es die Buren nun zu gewärtigen haben (wo bleibt der internationale Aufschrei?)
Es ist an der Zeit, unbefangen und fair die Hintergründe des Apartheids-Gedankens zu beleuchten.
Auch hierzulande könnte eine ähnliche Gesetzgebung nötig werden, will man auf zivile Art die bevorstehenden ethnischen Zusammenstöße eindämmen.
Grüße Marcel Kehlberg

Andreas Walter
2. Juli 2018 16:41

Von ehemals 120.000 "Litauer" noch Mitte der 1970er haben bis heute schon fast die Hälfte Südafrika verlassen. Ich vermute mal hauptsächlich die Jüngeren. Für weitere etwa 4,5 Millionen Weisse wird Südafrika jedoch zur Todesfalle werden. Denn auch junge Schwarze sind ungeduldig und auch die Wirtschaft des Landes geht seit dem Ende der Apartheit unter schwarzer Führung kontinuierlich den Bach runter.

Sowohl Kreuzfahrtschiffe wie aber auch Kriegsschiffe an der südamerikanischen Küste bräuchten jedoch mindestens 1 Woche, um Südafrika zu erreichen. Die meisten grossen Kreuzfahrtschiffe der Welt, etwa 200, operieren allerdings im Mittelmeer und in der Karibik. Sind also selbst bei gutem Wetter über dem Atlantik mindestens 2 Wochen entfernt vom Kap der Guten Hoffnung. In zwei Wochen hat der Bürgerkrieg/Genozid in Ruanda bereits geschätzte 250.000 Todesopfer gefordert. Auf südafrikanische Verhältnisse und Dimensionen übertragen bedeutet das dann bereits 1 Million ermordete Weisse.

Aus dem Grund mache ich mir darüber seit einigen Wochen Gedanken. Ob es möglich ist und wie es dann abzulaufen hätte, ablaufen könnte. Denn warum nur weisse Farmer, wie es Australien derzeit anbietet? Es gibt in Südafrika auch jede Menge weisse Facharbeiter, da können wir uns auch einen Teil abhängte Weisse aus Afrika leisten. Passt zumindest alles besser nach Deutschland als irgendwelche Schwarzen und Muslime ohne Papiere.

Die zugelassene Kapazität aller(!) Kreuzfahrtschiffe der Erde beträgt derzeit um die etwa 500.000 bis 600.000 Passagiere. Eine ASAP Evakuierung von etwa 4,5 Millionen Menschen wurde aber auf der ganzen Welt noch nie weder durchgeführt noch geplant. Sorgen macht mir aber nur die lange Überfahrt, denn auch die Gustloff (etwa 200 m lang) war nur für 1.465 Passagiere offiziell zugelassen. Die Queen Mary (300 m) für 2.139 und die Cap Arcona für 1.315 (auch etwa 200 m lang). Sie alle haben aber im Krieg und in der Not dann 5 bis 7 mal so viele Menschen transportiert. Rein theoretisch wäre es also machbar.

White Refugees. Oder sind von einem Genozid bedrohte Weisse keine Flüchtlinge? Dann holen wir sie mal her. Alles fängt auch hier mit einem Schiff an. Gewaltige PR inklusive. Das ist dann unser, weisses Heerlager der Heiligen.

Cacatum non est pictum
3. Juli 2018 01:42

Ein guter Dokumentarfilm, professionell erstellt und teilweise richtig ergreifend. Jemand, der die Zeit dafür hat (ich habe sie leider nicht), sollte ihn mit deutschem Untertitel versehen.

Das meiste war mir bereits bekannt, aber ich wußte z. B. nicht vom Ausmaß der täglichen gewaltsamen Proteste im Land. Das sieht ganz klar nach Vorbürgerkrieg aus. Wenn man die schwarze Aktivistin davon reden hört, daß man den Weißen all ihren Besitz wegzunehmen gedenkt, überkommt einen Gänsehaut. Ich kann verstehen, daß viele Buren mittlerweile auf alles gefaßt sind.

Vor kurzem habe ich im WDR-Radio oder im Deutschlandfunk einen Kurzbeitrag zur Lage in Südafrika gehört. Von der Regenbogennation war da wieder die Rede. Und daß es Probleme mit Korruption und ähnlichem gebe, aber daß auch Licht am Horizont zu sehen sei. Nicht ein Wort zu den rassisch motivierten Farmermorden, die oft an Bestialität nicht zu übertreffen sind. Nicht ein Wort zur Situation der Weißen, die möglicherweise einen Genozid zu gewärtigen haben. Ein selektives Propagandaschmierenstück der europäischen Postmoderne.

@MARCEL

Daß das Apartheidssystem auch ein Versuch war, ethnischen Spannungen vorzubeugen und eine solche Hölle zu verhindern, wie sie im obenerwähnten Dokumentarfilm geschildert wurde - das ist im medial über alle Maßen gehirngewaschenen Westen kaum jemandem begreiflich zu machen. Ich gebe zu, daß mir dieses Konzept bis vor etwa zwei Jahren selbst fremd war.

Es ist einem doch jahrzehnteleang etwas ganz anderes erzählt worden: Die bösen Buren haben die friedliebenden Schwarzen, denen Südafrika schon immer gehört hatte, unterdrückt, mitunter sogar abgeschlachtet (Soweto!). Aber der völlig zu unrecht 27 Jahre lang inhaftierfte Nelson Mandela hat seine schwarzen Landsleute - flankiert von einer überwältigenden Bürgerbewegung - letztlich in die politische Freiheit geführt. Seitdem leben Schwarze und Weiße wieder gleichberechtigt untereinander in der Rainbow Nation. Welch satanische Tatsachenverdrehung!

@Andreas Walter

Für Evakuierungspläne der beschriebenen Art könnte ich mich auch noch erwärmen, falls es wirklich hart auf hart kommt. Ich fühle mich diesen Menschen intuitiv stärker verbunden als all den orientalischen und afrikanischen Glücksrittern, die inzwischen bei uns eingesickert sind. Und um uns Kapazitäten für diesen Notfall zu verschaffen, gibt es ja einfache Lösungen, etwa umfangreiche Rückführungen der illegal nach Deutschland Eingereisten der letzten Jahr(zehnt)e. (Ich sehe schon die Bessermenschen vor ihrem Monitor hyperventilieren und ihrem Moralorgasmus entgegenstreben, während sie diese bösartigen Vorschläge lesen.)

Andreas Walter
3. Juli 2018 23:56

Das ist eine echte Kopfnuss, sage ich Euch.

Denn auch eine schnelle Eingreiftruppe per Luftbrücke, wo soll die bitte anfangen? Zu Fuss nach Ankunft. Die Weissen sind über das ganze Land verteilt, und das ist glaube ich 6 mal so gross wie Deutschland. Rebellen und Aufständische könnten sogar versuchen, die Flugzeuge schon bei der Landung abzuschießen. Also Fallschirmspringer bei Nacht? Gut, die könnten dann zivile Fahrzeuge einfach unter ihre Gewalt bringen, doch gepanzert sind die dann auch nicht. Also ab dann zum nächsten Militärstützpunkt und diesen einnehmen? Kampfjets zur Unterstützung kann man ja auch in der Luft auftanken, doch der Stützpunkt soll ja heil bleiben. Doch dann ist sofort auch schon richtiger Krieg, mit dem Militär der SANDF. Das ist jetzt nicht unbedingt die beste Armee der Welt, doch ohne mehrere Flugzeugträgerverbände vor Ort (3 bis 4?) auch nicht so ohne weiteres zu schlagen.

So ein Stützpunkt wäre aber gleichzeitig auch ein gutes "Fort", zu dem die Weissen dann fliehen versuchen könnten. Liegen aber auch nicht alle an der Küste. Also wie von dort dann weiter? Bewaffneter Konvoi und hunderte Busse?

Politisch Südafrika dazu zwingen, den Weissen wenigstens ein Homeland, den Volkstaat zu erlauben? Scheitert wieder an den ganzen bekloppten Linken auf der Welt.

Der ANC wird ausserdem steif und fest behaupten, dass er bereits alles auch für den Schutz der Weissen tut. In einem Film habe ich sogar gesehen wie einer rumjammert, dass er dazu einfach auch mehr moderne Militärausrüstung bräuchte. Die sei doch schon so veraltet. Schon klar, der Fuchs.

Doch darauf wird es in dieser korrupten Welt hinauslaufen. Diamanten und Gold, Bodenschätze gegen Waffen. Wie in ganz Afrika. Ein paar getötete Weisse (70.000?) sind da auch egal. Neger sind eh viel billiger, als Sklaven.

https://www.facebook.com/abc4corners/posts/1160177334033843

Doch wer hat auch den ANC in Südafrika seit Jahrzehnten tatkräftig unterstützt? Das wollt Ihr gar nicht wissen. Sind Informationen, die auch das deutschte Volk verunsichern könnten. Das will doch nun wirklich niemand, unsichere Deutsche. Mit etwas "Glück" lassen sie aber die Weissen langsam ausbluten, so das die meisten freiwillig auswandern. Wenn man ihnen die Gelegenheit dazu gibt und sie es ausserdem überhaupt wollen. Die meisten Menschen jedoch gewöhnen sich auch an Horror und Terror, wenn sie dem nur lange genug ausgesetzt sind. Das ist ja auch hier die Strategie, um die Löhne mit billigeren Sklaven zu senken. Weisse sind einfach zu teuer und darum noch viel zu viele auf der Welt. Die gesamte Elite sind doch gerade mal 36 Millionen Menschen (Dollar Millionäre). Der Rest konkurriert mit den restlichen 7,8 Milliarden um die grössten Brotkrumen, die vom Tisch der Reichen fallen. Das sind auch in Südafrika übrigens die gleiche Mischung an Leuten wie auch im Rest der halben Welt. Absolut beeindruckend.

Lotta Vorbeck
4. Juli 2018 08:38

@Andreas Walter - 2. Juli 2018 - 04:41 PM
@Cacatum non est pictum - 3. Juli 2018 - 01:42 AM

Jared Taylor nennt es "White Brotherhood": Löblich, daß Sie beide, lieber @Andreas Walter und Sie lieber @Cacatum non est pictum sich Gedanken darüber machen, wie die verbliebenen Weißen/Caucasians aus dem "Shithole" Südafrika evakuiert werden könnten.

In Israel ist man da aus anderem Holze geschnitzt, siehe auch

Operation Moses
https://de.wikipedia.org/wiki/Operation_Moses

"Zwischen dem 21. November 1984 und dem 5. Januar 1985 wurden fast 7000 Falaschen auf dem Luftweg mit Flugzeugen der TEA nach Israel gebracht. Die vom Sudan erlaubten Flüge wurden nachts im Geheimen durchgeführt. Dazu wurden die Flüchtlinge mit Bussen zu einem stillgelegten Teil eines Militärflugplatzes in der Nähe von Khartum gebracht und von dort über Brüssel nach Israel ausgeflogen. Nachdem der ehemalige israelische Minister Arie Leib Dulzin in einem Interview erste Informationen über die Flüge preisgegeben hatte, wurde darüber unter anderem in der New York Times berichtet. Am 5. Januar 1985 hielt der israelische Ministerpräsident Schimon Peres eine Pressekonferenz ab. Dabei wurde er von Journalisten auf die geheimen Flüge angesprochen und bestätigte diese. Auf Druck der arabischen Staaten entzog der Sudan der Fluggesellschaft TEA noch am selben Tag die Landerechte. Zu diesem Zeitpunkt hatte die Fluggesellschaft ca. 35 Flüge durchgeführt und insgesamt etwa 7000 Flüchtlinge nach Israel befördert. Nach dem Bekanntwerden der Operation blieben zunächst etwa 1000 Falaschen im Sudan zurück.

Die Ankömmlinge wurden in Israel anfänglich freudig begrüßt. Die Operation Moses war ein Erfolgserlebnis angesichts einer Wirtschaftskrise, des militärischen Konflikts im Libanon und einer nachlassenden Einwanderung nach Israel. Kleidung, Spielsachen, Geld, kostenlose medizinische Versorgung und Sprachunterricht wurden von der israelischen Bevölkerung gespendet."

Die Merkel-Junta läßt nächtens - unter der Tarnbezeichnung "Familienzusammenführung" illegale Einwanderer, vulgo Staatszerstörer aus Nahost in die BRD einfliegen - dies ist freilich eine andere Geschichte ...

Es wird gewiß keine großangelegte Evakuierungsaktion für die bedrängten Weißen Südafrikas geben. Haben Sie je davon gehört, daß ob des in Südafrika schleichend ins Werk gesetzten 'White Genocide' die sonst allfälligen "Sanktionen" des angeblichen "Werte-Westens" gegen das Land am Kap der Guten Hoffnung erwogen worden wären?

Wer von den weißen Südafrikanern bereit, sowie finanziell dazu in der Lage ist, unter Zurücklassung seines Besitzes sich nach Südamerika oder Australien zu retten, wird dies tun. Die anderen weißen Südafrikaner wird man kalt lächelnd ihrem (vorhersehbaren) Schicksal überlassen, genauso wie die laufende Ausrottung der letzten Christen in Nahost im selbsternannten "Werte-Westen" niemanden zu interessieren scheint.

Im ehemaligen Südwestafrika, sieht's nebenbei bemerkt unter dem namibischen SWAPO-Regime für die dortigen weißen Farmer nicht wesentlich besser aus.

Nachdem Südafrika unter dem herrschenden ANC ökonomisch und ideell total zerstört worden ist, eröffnet sich ganz im Süden Afrikas eine neue Spielwiese für die sattsam bekannten, gutmönschlichen Hölferorganisationen ...

Stefanie
4. Juli 2018 14:50

@Andreas Walter
Der eine Aktivist im Film spricht von einer "ersten und letzten Rückzugslinie", die sie zu halten planen. Dabei handelt es sich mit größter Wahrscheinlichkeit , um Gold - und Diamanten (und Uran?)minen, die eben die "internationale Hilfe" garantieren, auf die Reihe es in dem Fall ankommt. (Durch China?) Diese sind aber definitiv von besseren Trupoen als der SANDF abgesichert. Der Schlüssel dazu wäre die Kooperation der Betreiber, d.h. der tatsächlichen Besitzer /Anteilseigner/Gläubiger. Allerdings müssen diese vor 30/40 Jahren der Meinung gewesen sein, ihr Geschäft auch gut oder besser in einer Regenbogennation betreiben zu können. Ob sie ihre Meinung geändert haben?

Der Film wirkt außerordentlich professionell. Jemand muß ein passendes Skript geschrieben haben und eine klare Vorstellung gehabt haben , was für Bilder er braucht um seine Message rüberzubringen. Z.T. wirkt es für meinen Geschmack fast zu dick aufgetragen; z.B. die demonstrative klinische Sauberkeit in den Häusern und Vierteln der Weißen gegenüber dem Müll und dem Chaos in schwarz bevölkerten Straßenszenen. Oder die Flirterei des schwarzen Offiziellen mit Lauren Southerns, den diese als Versuch abtut, vom Thema abzulenken. Im Kontext eines professionell aufgezogenen Filmes, sind das wahrscheinlich keine zufälligen Aufnahmen. Sicher zeigen diese Bilder eine verdeutlichte Realität, doch Überspitzungen sind eben ein technisches Gegenstück zu Auslassungen (Lücken).
(Ich staune darüber, wie sehr ich mir schon angewöhnt habe, auf solche Subtexte zu achten. Der ÖRR ist halt echtes Bildungsfernsehen;-). Kurz: der Film macht auf mich den Eindruck von Propaganda. Und er ist auch so gemeint. - Herr Wessels sagt ja selbst, dass Lauren Southern nicht "neutral" berichten will, auch wenn sie es am Anfang des Films behauptet. Wahrscheinlich muss man es so machen wenn man Wirkung erzielen will: mit nackten Zahlen wird niemandem klar, was in SA abläuft.

Ronny Licht
4. Juli 2018 17:16

@Andreas Walter - 2. Juli 2018 - 04:41 PM [?]
@Cacatum non est pictum - 3. Juli 2018 - 01:42 AM [?]
@ Lotta Vorbeck - 4. Juli 2018 - 08:38 MEZ

Die vielen und grausamen Morde an den Farmern sind erschreckend und leider ein Resultat einer recht undurchsichtigen aber in jedem Fall tragischen Historie des Landes.
Wenn Sie in einer stillen Minute einmal neutralere Stimmen zu der Problemtatik Raum geben wollen, empfehle ich Ihnen diese beiden Artikel:

https://www.zeit.de/2012/07/DOS-Farmermorde/komplettansicht

https://www.stern.de/politik/ausland/kriminalitaet-in-suedafrika---weisse-farmer-im--feindesland--7617322.html

Soviel wird einem bei der Kurzlektüre klar: Es ist vor allem eine Frage von Armut und Reichtum. Beiden Artikeln entnehme ich aber auch, dass die Spirale der Gewalt von schwarzen und weißen Rassisten angefeuert wird.
Die Überfälle auf die Farmen gehen jedoch meist nur zu geringem Anteil auf rassistische Motive zurück. Es sind in über 90% der Fälle Raubmorddelikte, deren Täter sich meist auf Informationen ehemaliger Farmarbeiter verlassen, welche sich wiederum - begründet oder unbegründet - einst ungerecht behandelt gefühlt haben oder einfach nur abstauben wollen.
Dergleichen würde ich übrigens nicht jeden Farmer der sich verständlicherweise bewaffnet und sein Haus sichert als Rassisten bezeichnen.

Doch die nach wie vor von weißen Farmern ausgehende Gewalt gegen deren schwarzen Angestellte (dies wird von beide Seiten implizit und stellenweise direkt kommuniziert) ist allgegenwärtig. Ein ehemaliger Farmarbeiter drückt sich dazu wie in etwa folgt aus:
"Stirbt ein weißer Farmer ist es überall in den Medien. Wird ein Schwarzer erschossen oder eschlagen hört man nichts."

Übrigens spielt in der rassistischen Agitation eines Julius Malemas bspw. auch die Rache gegen die ehemaligen Unterdrücker als ein gewichtiges Motiv eine Rolle. Ich fühlte mich sofort an meinen Vater erinnert, der fast 10 1/2 Jahre in politischer Haft in der DDR verbrachte (u.a. Bautzen) und daneben einige soziale Tode erlebte, die sich einige neurechte Kommentarschreiber hier nicht einmal ernsthaft ausmalen können (AFD-Outing in der BRD vs. Staatsfeind in der DDR; #Realitätsduschen).
Er hoffte lange, dass es nach der politischen Wende eine von der Bevölkerung organisierte Hatz auf ehemalige elitäre Funktionäre aber auch Überzeugungstäter in Form von ABV oder HVDVP-Beamten gäbe, an denen er sich unter Einsatz seiner stabilen Physis liebend gern beteiligt hätte. Er wurde enttäuscht. Und das ist in diesem Fall auch gut so.

Zuletzt meine Fragen an Sie:
Warum machen sich Ihrer Ansicht nach keine der Buren von alleine auf den Weg nach Deutschland?
Es bräuchte gar keine vergleichbaren Hilfsprogramme wie für die derzeit hier Ankommenden.
Den Buren würden hier sicherlich alle Türen offen stehen. Oder zweifeln Sie das an?

Cacatum non est pictum
4. Juli 2018 23:42

@Ronny Licht

Ich hätte mir die von Ihnen verlinkten Artikel gern durchgelesen, aber in beiden Fällen waren dafür Anmeldungen notwendig, auf die ich aus unterschiedlichen Gründen verzichten will. Also muß ich passen.

"... Soviel wird einem bei der Kurzlektüre klar: Es ist vor allem eine Frage von Armut und Reichtum. Beiden Artikeln entnehme ich aber auch, dass die Spirale der Gewalt von schwarzen und weißen Rassisten angefeuert wird ..."

Natürlich. Wie immer, wenn Linke ein Phänomen erklären müssen, das sich ihren starren Denkmustern entzieht, wird materielle Schlechterstellung ins Spiel gebracht. Und außerdem wird den Opfern eine Mitschuld an ihrem Leiden zugesprochen. Das alte Lied eben. Langweilig, vorhersehbar, uninspiriert und vor allem ziemlich schäbig, was die Täter-Opfer-Umkehr anbelangt.

"... Die Überfälle auf die Farmen gehen jedoch meist nur zu geringem Anteil auf rassistische Motive zurück. Es sind in über 90% der Fälle Raubmorddelikte, deren Täter sich meist auf Informationen ehemaliger Farmarbeiter verlassen, welche sich wiederum - begründet oder unbegründet - einst ungerecht behandelt gefühlt haben oder einfach nur abstauben wollen ..."

Vergessen Sie das. Habgier als einziges Motiv erklärt nicht die epidemisch auftretenden Folterungen, Verstümmelungen, Vergewaltigungen und dergleichen, die mit den Farmermorden immer wieder einhergehen. Haben Sie sich den Film überhaupt angeschaut?

Peter Scholl-Latour hat Anfang der zweitausender Jahre in seinem Buch "Afrikanische Totenklage" schon auf dieses Phänomen hingewiesen. Und er, der ja nun wirklich ein profunder Kenner fremder Kulturen war, hat etwa einen alten Fruchtbarkeits-Stammesritus als Erklärung dafür angeboten, warum im Zuge dieser grauenvollen Verbrechen weit mehr als einmal Mädchen im Kleinkindalter von den Tätern penetriert worden sind.

Ja, so etwas gibt es, Herr Licht: tiefgehende kulturelle Unterschiede zwischen Angehörigen verschiedener Gruppen und Völker. Nicht jede Schandtat läßt sich mit dem Frust über mangelnde Konsummöglichkeiten erklären. Das ist zwar ein bestechend simples Deutungsmuster, das sich gut einfügt in die unverbindliche, seinsvergessene, luxussüchtige Welt des heutigen Abendlandes - aber es taugt halt nichts.

"... Zuletzt meine Fragen an Sie:
Warum machen sich Ihrer Ansicht nach keine der Buren von alleine auf den Weg nach Deutschland? ..."

Erstens, weil sie sich damit schwertun, das Land zu verlassen, in dem ihre Vorfahren seit Jahrhunderten siedelten. Es ist ihre Heimat; davon hat man nur eine, und wenn man sich aus ihr vertreiben läßt, ist man dauerhaft entwurzelt. Erkennen Sie die Parallelen zur Kritik an der Masseneinwanderung nach Europa?

Zweitens - das wurde im Film ausdrücklich gesagt - können sich die meisten Buren eine Auswanderung schlichtweg nicht leisten. Wenn es eines Tages also zu Bürgerkrieg und Völkermord kommen sollte, wird ihnen nichts anderes übrigbleiben, als ihre Haut zu verteidigen oder sich ihrem Schicksal zu ergeben.

Drittens findet die Auswanderung von Buren nach meinem Kenntnisstand hauptsächlich in Länder wie Australien und Neuseeland statt. Das mag vielleicht mit der englischen Amtssprache zu tun haben. Und Deutschland? Nun, hier sind in erster Linie orientalische und subsaharische Einwanderer zur Neuansiedlung willkommen. Nach Möglichkeit sunnitische Muslime mit archaischer Prägung, Anspruchshaltung, Herrschaftsattitüde und wenig Bildungsehrgeiz. Für rassistische Kartoffeln aus dem Transvaal oder der Kapregion ist hier kein Platz mehr. Pech gehabt!

Stefanie
5. Juli 2018 08:06

@Ronby Licht
Ich danke Ihnen sehr für die Links zu diesen beiden Artikeln, die die südafrikanische Situation so differenziert und mit "neutraler Stimme" darstellen. Da sieht man doch die kleinen Übertreibungen in L.S. Film gleich mit ganz anderen Augen.

Besonders der Zeit-Artikel ist ein wahres Lehrstück an "Qualitätsjournalismus": nicht nur, dass die Buren mit ihren Planwagen "Lebensraum "-Politik avant le lettre betrieben, nein auch der Bure, der auf seinem funkelniegenagelneuen Traktor über tausende Hektar Land gebietet und der keinen Blick für die Naturschönheiten des Landes übrig hat, ist wirklich sehr differenziert dargestellt. Und wer in seinem Wohnzimmer so etwas widerliches wie Gelsenkirchener Barock stehen hat, der verdient nun wirklich, daß die Zeit über ihn hinweggeht.

Dem Sternartikel merkt man an, dass er fünf Jahre später verfasst wurde. Allerdings trifft man in ihm immer noch auf Unverständnis, warum diese Burenlümmel solche häßlichen Dinge über die Schwarzen sagen, wo sie doch nur mit Folter und dem Tod bedroht werden.

Wo soll man nun bei Ihnen mit der Argumentation beginnen? Versuchen wir es über die Schiene des Klassenkampfes, den Sie in Südafrika am Werk sehen. Ich finde diesen Blickwinkel zwar etwas verengt, aber wenn einem keine anderen geistigen Werkzeuge außer Hammer( und Sicheln) zur Verfügung stehen, dann werden eben alle Probleme zu Nägeln. Die Frage lautet: warum finden sich überall auf der Welt die Schwarzen in der Klasse der Besitzlosen wieder? Oder um es mit Andreas Walter auszudrücken "Neger sind billiger als Weiße"(im Unterhalt?). Ich denke damit liegt er daneben, denn wenn Sie z.B. eine Goldmine betreiben wollen, dann ist die Frage von tausend Negern mit Spitzhacke gegen ein paar weiße (oder gelbe) Ingenieure mit Bohrgerät eben nicht nur eine Frage der Rentabilität, sondern ob Sie die Mine überhaupt betreiben können. Denn hier geht es nicht darum ein paar Nuggets aus dem Fluß zu waschen, sondern um Millionen Tonen Erz die aufgearbeitet werden müssen. Man benötigt dafür passende Infrastruktur vor Ort, Verarbeitung in der "entwickelten" Welt wie bei Erdöl ist logistisch nicht möglich.

Ähnlich sieht es bei den meisten landwirtschaftlichen Produkten aus. Wenigsten der Flughafen, von dem aus die Weintrauben etc. Exportiert werden muss funktionieren und vor allem zugänglich sein (ohne allzuviel "Wegezoll" durch offizielle und selbsternannte Beamte). Bei dem Erfolg, den die frischgebackenen schwarzen Farmer bei der Produktion haben, ist die Ankündigung das Land komplett in Schwarze Hände zu geben schon ein sehr makabres Ziel. Genau wie bei den Goldminen geht es hier nicht um "billige schwarze Sklaven " gegen weiße Facharbeiter, sondern um ein komplexes System, zu dem Düngemittel -, Pflanzenschutzmittel - und Traktorenfabriken gehören, die irgendjemand betreiben (können) muß. Sonst werden nicht lange 50 Millionen Menschen in diesrm Land überleben können. Die Ursache für die Unfähigkeit schwarz geführter Regierungen Bedingungen für einen modernen Industriestaat zu schaffen oder auch nur zu erhalten, führen nun geradewegs zu den "biologistischen" Erklärungen Lynns, Murrays, Rindermanns etc. "Biologistisch" bedeutet, ed gfht eben nicht um die Hautfarbe, sondern um Dinge jenseits von Haut und sogar Zellwand. Der Zellkern hat nichts mit Äußerlichkeiten und Oberfläche zu tun.

Da ich annehme, dass es für Sie nicht in Frage kommt, sich mit derartigen Publikationen zu befassen, schlage ich Ihnen ein anderes Buch vor: Jared Diamonds Guns, Germs and Steel. Dort werden Sie erfahren, dass es den Buren nur möglich war, Südafrika zu kolonisieren, weil sie dort nur mit der Steinzeitlichen Gegenwehr und Bevölkerungsdichte der Buschmänner konfrontiert waren. Die Bantuexpansion war einige Jahrhunderte vorher am Fish-River zum Halt gekommen, weil deren Vieh und Feldfrüchte nicht an das subtropische Klima Südafrikas angepasst waren. Die Vorfahren der Schwarzen, die heute Land "zurück"(!) Fordern, lebten damals noch gar nicht in Südafrika. Ist es nicht rassistisch Menschen das Eigentum an Land zuzusprechen, nur weil sie zufällig dieselbe Hautfarbe wie die Eingeborenen besitzen?

nom de guerre
5. Juli 2018 10:28

@ Ronny Licht
Ein kurzer Einwurf, da mich eine Stelle in Ihrem Kommentar besonders irritiert: Sie sprechen von Rache an den früheren Unterdrückern und führen entsprechende, im konkreten Fall durchaus nachvollziehbare Phantasien Ihres Vaters an. Dieser Vergleich hinkt auf mehreren Ebenen, denn erstens handelt es sich eben nur um Phantasien, deren Umsetzung Ihrer Vater offensichtlich nicht selbst zu initiieren bereit war, zweitens wollte er doch wohl nur tatsächlich am DDR-Unrecht Beteiligte "gejagt" sehen und drittens (vielleicht am wichtigsten) war er selbst betroffen und nicht bloß sein eigener Vater oder Großvater. Die Apartheid endete jedoch, wenn ich es richtig im Kopf habe, 1994. Gehen Sie wirklich davon aus, dass die Täter dieser Farmmorde von dem damals zum Teil geschehenen Unrecht persönlich betroffen waren? Es altersmäßig überhaupt gewesen sein können? Von den Opfern, bei denen es sich auch nicht immer um Buren mindestens mittleren Alters handelt, die also damals an irgendetwas beteiligt sein könnten (es aber nicht zwingend waren), sondern offenbar auch um Familien mit kleinen Kindern, einmal ganz zu schweigen.

Und warum die Buren nicht einfach auf eigene Faust versuchen, nach Deutschland auszuwandern? Das müssen Sie schon einen Buren fragen und nicht dieses Forum. Mein Tipp: Manche Leute hängen an ihrer gewohnten Lebensweise und an ihrer Heimat. Bauern - oder wie hier Farmer - oft besonders. Das kann man dumm und rückwärtsgewandt finden. Oder bewundernswert. Ganz wie's beliebt.

Im Übrigen habe ich meine Zweifel daran, dass diese Leute in Deutschland, wie es sich derzeit darstellt, so hochwillkommen wären, wie sie es eigentlich sein müssten...

Andreas Walter
5. Juli 2018 11:53

@Stefanie

Zum Glück finden sich ja (fast?) in jeder Ethnie immer auch ein paar Leute (gaußsche Glockenkurve) die in der Lage sind, auch Kernkraftwerke, Atombomben und Raketen zu bauen.

Die Frage im Wettkampf der Natur ist darum nur wie viele.

Ja, Südafrikas Untergrund birgt enorme Mengen an Uran.

Südafrika ist darum der Versuch mancher Leute, eine neue "Sowjetunion" dort auf die Beine zu stellen.

Eine Art real existierendes Wakanda.

Der grosse Vorteil dabei. Wie auch in Deutschland gab es dort eine "Nazi Vergangenheit", wenn auch nur light. Als Dreingabe dann aber auch noch den Kolonialismus. Weitere Vorteile aus mehreren Gründen, die isolierte geostrategische Lage und das relativ geringe Identifikationspotential mit dem Land, seinen Leuten und Problemen für den Rest der Welt, weil Neger. Denn natürlich ist Rassismus kein Hirngespinst, oder wie oft lesen Sie auch in der Hauptstrompresse darum etwas über den Südzipfel des riesigen Kontinents?

https://nds-nl.wikipedia.org/wiki/Afrika#/media/File:Africa_terrain.jpg

https://www.eufrika.org/wordpress/infografik-afrika-die-wahre-grose-eines-kontinents

Wenn nicht dort, dann also wo? Beinahe ideale Voraussetzungen, auch für eine Kooperation mit China. Die Angelsachsen oder Kommunisten heisst doch das Spiel, zumindest für den Rest der Welt. Wenn gerade keine weissen "Nazis" zur Verfügung stehen.

Ronny Licht
5. Juli 2018 12:17

@ Cacatum non est pictum

„Und außerdem wird den Opfern eine Mitschuld an ihrem Leiden zugesprochen.“

Nirgends lese ich die Zuweisung einer Mitschuld der Opfer heraus. Auch ist mit keinem meiner Worte eine „Täter-Opfer-Umkehr“ bezweckt worden.
Die materielle „Schlechterstellung“ ist nun mal vorhanden. Soviel kann man wohl auch aus der Ferne und ohne kritische Nachfrage und Investigation vor Ort annehmen. Und ich denke auch keine neuen Wahrheiten in den Raum zu werfen, wenn ich Armut und Kriminalität eine enge Beziehung bringe, die umso brisanter wird, wenn sich kleine Inseln des Wohlstandes (auch hier keine Schuldzuweisung) von eben dieser Armut umzingelt sehen. Die Umstände die dazu führten und führen stehen auf einem anderen Blatt. Wie „Linke“ das herleiten ist den Linken unbenommen.

„...Habgier als einziges Motiv erklärt nicht die epidemisch auftretenden Folterungen, Verstümmelungen, Vergewaltigungen und dergleichen [...]Peter Scholl-Latour hat Anfang der zweitausender Jahre in seinem Buch "Afrikanische Totenklage" schon auf dieses Phänomen hingewiesen.“

Stimmt. Hab ich ja bereits beschrieben. Interessant ist auch, was Scholl-Latour in einem BZ-Interview dazu preis gibt.[1] Scholl-Latour behauptete aber auch, dass in Pretoria „kein einziger weißer Mensch mehr lebt.“ Ein Blick in den Wikipedia-Artikel zu Pretoria (Kapitel „Bevölkerung“) [2] wie auch die Aussage eines Lesers in einem Südafrika-Blog [3] (Zitat: „Welcher Geist ihm diesen Unsinn geflüstert hat, werden wir nun nicht mehr erfahren. Ich kann euch beruhigen, es leben noch viele Weiße in Johannesburg und Pretoria. Ich bin einer von ihnen.“) relativieren diese Behauptung gelinde ausgedrückt „etwas“.

„Ja, so etwas gibt es, Herr Licht: tiefgehende kulturelle Unterschiede zwischen Angehörigen verschiedener Gruppen und Völker.“
Wo waren Sie nur vor und während meines Studiums? Heute lese ich von sog. „tiefgehenden kulturellen Unterschieden“ zum ersten mal. ;) Aber im Ernst: Ich habe das Gefühl Sie halten mich für Jemanden der folgende naive Weltsicht vertritt: „Da alle Menschen irgendwie gleich sind, spielen Unterschiede keine Rolle.“ Wenn irgendetwas an „Multikulti“ „gescheitert“ ist, dann der Gedanke, dass es sich in einer Gesellschaft in nationalen Grenzen prima nur nebeneinander, statt miteinander leben lässt. Das ist übrigens auch die Kernaussage von Angela Merkels Aussage „der Ansatz von Multikulti ist gescheitert“ (2010). Vielleicht auch ein Grund, warum ich hier schreibe,...

„Nicht jede Schandtat läßt sich mit dem Frust über mangelnde Konsummöglichkeiten erklären. Das ist zwar ein bestechend simples Deutungsmuster, das sich gut einfügt in die unverbindliche, seinsvergessene, luxussüchtige Welt des heutigen Abendlandes - aber es taugt halt nichts.“

Stimmt. Aber die Aussage untermalt nur Ihre eigenen Deutungsansätze einer meiner Aussagen. Ich käme schwerlich auf den Gedanken, komplexe Sachverhalte so zu vereinfachen.

Zu „Erstens...“

„...weil sie sich damit schwertun, das Land zu verlassen, in dem ihre Vorfahren seit Jahrhunderten siedelten..“

Auch deshalb fällt es mir auch schwer zu glauben, nach Deutschland kämen zu „95%“ Glücksritter und Sozialschmarotzer, denen es aus unerfindlichen Gründen egal ist ihre Heimat zu verlassen.

„Es ist ihre Heimat; davon hat man nur eine, und wenn man sich aus ihr vertreiben läßt, ist man dauerhaft entwurzelt.“
Wie stehen Sie eigentlich zu Südafrikas Natives Land Act von 1913?

Zu „Zweitens“

Ich hab den Film bisher nicht gesehen. Aber werde mir die Zeit nehmen.

Zu „Drittens“
Die Auswanderung in die näherligende, kultur- und sprachverwandten Länder teilen sich die Buren im Übrigen mit den im Nahen Osten Vertriebenen, die - wie die rechte pseudo-Hilfs-NGO „AHA!“ eben auch wissen sollte - in beachtlicher Mehrheit eben die Nachbarländer und nicht Europa ansteuern. Das untermalt auch Prima eine von der Sezession (Kositza oder Kaiser?) 2017 erwähnte Migration-Map [4], wo die Verfasser auf diesen Fakt hinweisen. Wir reden über einen geringen bis mittleren einstelligen Prozentsatz der Menschen über die Binnenmigration dieser Regionen hianus die in Europa ankommen.
„Und Deutschland? Nun, hier sind in erster Linie orientalische und subsaharische Einwanderer zur Neuansiedlung willkommen...“

Auch mit Blick auf Ihren zweiten Punkt muss ich Sie fragen:
Denken Sie ernsthaft, Deutschland würde nicht das Gleiche für die weißen, christlichen Buren
machen? Der Aufwand wäre viel geringer, da wahrscheinlich nicht einmal das Gros der Migrationsgegner etwas dagegen einzuwenden hätte. Hätten Sie es? Vielleicht gibt Ihnen die Antwort auch gleich einen Hinweis auf die Stichhaltigkeit von Austauschgedanken mit Blick auf Europa.

Abschließend:
Entspricht das was in Südafrika seit Jahrhunderten durch europäische Siedler stattgefunden hat nicht den Szenarien die man von den heutigen europäischen Rechten als sog. „Großen Austausch“, „Invasion“ oder „Okkupation“ durch „Kulturfremde“ zu hören bekommt (nochmal: ohne damit eine Rechtfertigung der Gewalt anzuführen)?
Und ist die derzeitige Konfliktlage unter den besprochenen Ethnien und sozialen Schichten, nicht ein Pendel der Zeitgeschichte, das unvermittelt zurückschlägt und leider durch falsche Politik in Gewalt eskaliert? Sind es nicht diese Pendelbewegungen, die sich einige Autoren und Kommentatoren angesichts einer beschworenen Dystopie hier insgeheim für Europa wünschen und stellenweise offen aussprechen? Manchmal könnte man den Eindruck haben, T-L-Wessels legt seine Artikel über Südafrika als Motivationsschübe und Handlungsleitfaden für einen drohenden Bürgerkriegt der „autochthonen“ Europäer gegen die „Invasoren“ unterm Halbmond an.

--- --- ---
[1] https://www.bz-berlin.de/artikel-archiv/die-groe-tragoedie-steht-noch-bevor
BZ: Was ist der Grund für diese Exzesse der Gewalt?
Latour: In den Jahrzehnten der Apartheid hat sich eine ungeheure Wut unter den Schwarzen aufgestaut. Sie wurden ja bewusst dumm gehalten. Nun sehen sie, dass mit der ersehnten Freiheit nicht automatisch der erhoffte Wohlstand für alle gekommen ist. Das ist aber nur die eine Seite. Viele der jugendlichen Gangs töten aus reiner Mordlust, die auch vor ihren schwarzen Brüdern und Schwestern nicht halt macht. Am meisten haben mich die massenhaften Vergewaltigungen junger Mädchen, ja Kinder, schockiert. Es herrscht die Zaubervorstellung, dass Geschlechtsverkehr mit einer Jungfrau immun macht gegen AIDS. Sogar zweijährige Kinder werden vergewaltigt.“

[2] https://de.wikipedia.org/wiki/Pretoria#Bev%C3%B6lkerung
„In der eigentlichen Stadt leben 741.651 Menschen,[7] in der Metropolregion 2.921.488 (Stand: 2011). Etwa 2.202.847 davon gehören zur schwarzen Bevölkerungsgruppe, 586.495 sind Weiße, 58.788 Coloureds und 53.744 Inder/Asiaten.“

[3] https://2010sdafrika.wordpress.com/2014/08/16/das-ist-skandalos/

[4] https://www.lucify.com/the-flow-towards-europe/

Ronny Licht
5. Juli 2018 12:27

@ Stefanie

„Ich danke Ihnen sehr für die Links zu diesen beiden Artikeln,...“

Gern geschehen.

„...über die Schiene des Klassenkampfes“

Ich bin kein Marxist/Leninist/Stalinist/Trotzkist/Maoist und sehe auch keinen „Klassenkampf“ in Südafrika. Ich sehe arm und reich und vor allem gemachte Ungleichheit - keine geuine. Das sehe ich auch vor meiner Haustür.

„Die Frage lautet: warum finden sich überall auf der Welt die Schwarzen in der Klasse der Besitzlosen wieder?“

Die Gegenfragen lauten:
Warum vereinfachen Sie unsachgemäß? In den USA bswp. herrscht mittlerweile ein anderes Bild.
Warum gibt es dort den sog. „White Trash“ in Trailerparks?
Warum gibt es in Russland so viel Armut? Warum gab es in Europa bis in das 20. Jh. in großen Teilen der Stadtbevölkerungen bitteren Armut?
Warum ist es für Sie verwunderlich, dass in fast ganz Afrika eine kleine privilegierte elitäre europäische (und z.T. arabische) Oberschicht über die schwarze Mehrheit mit Gewalt verfügen musste, weil sich anders der selbstauferlegte Machtanspruch nicht halten lassen konnte?
Hat Sklaverei vielleicht in diesem Kontext immer etwas mit struktureller und militärischer Übermacht der Versklavenden gegenüber der Versklavten zu tun?

„Minen“ und „Agrarwirtschaft“

Ein Blick in die Geschichte zeigt doch, dass Sklaverei nicht nur auch eng mit dem Kapitalismus und dessen Vorformen verbunden ist, sondern sogar daraus seine Rechtfertigung erhielt: Wem ich in seiner Beschaffenheit geringschätze und abwerte, kann ich ohne größere Umschweife einfacher verdingen und unterdrücken. Die wirtschaftlichen Bedingungen der Plantagenarbeit, Landwirtschaft und dem protoindustriellen Gewerbe in Amerika der frühen Neuzeit untermalen diese These. [1]
Interessant ist hier, dass es die Erkenntnis über die mangelnde Effizienz der Sklavenwirtschaft (Erwartungshaltung der Sklavenhalter vs. fehlender Motivation der Sklavenarbeiter) nicht sofort zu deren Ende geführt hat, sondern erst als Ergebnis religiös-humanitärer Bemühungen (Großbritannien 1833/ Brasilien 1888) politisch verboten wurde.

„Bei dem Erfolg [´´ ´´], den die frischgebackenen schwarzen Farmer bei der Produktion haben...“
sollte man sich ernsthaft fragen, warum sie nicht all die Jahrhunderte intensiv in die komplexen Mechanismen der Landwirtschaft integriert wurden und schon früher ein gerechterer Kompromiss angestrebt wurde, sodass sich die Übergabe in deren Hände konstruktiver und fairer gestaltet hätte.

Mit Lynn, Murray und Rindermann wollen Sie andeuten, dass europide Menschen Schwarzafrikanern von Natur aus, biologisch in einigen Bereichen überlegen sind? Und dass das dazu führt, das Schwarzafrika sich nur schwer selbst auf den Beinen halten kann?

„Da ich annehme, dass es für Sie nicht in Frage kommt, sich mit derartigen Publikationen zu befassen,...“

Da ich wissen will wer meine Nachbarn sind, schaue, höre und lese ich Rechts (sonst würde ich hier nicht kommentieren) und darunter z.B. auch den Fachkollegen Vonderach, der ebenfalls biologistisch und aus evolutionäranthropologischer Forschungsperspektive stellenweise unhaltbar argumentiert. Ich halte das schon irgendwie aus. ;)

„...dass es den Buren nur möglich war, Südafrika zu kolonisieren, weil sie dort nur mit der Steinzeitlichen Gegenwehr und Bevölkerungsdichte der Buschmänner konfrontiert waren.“
Da haben wir es wieder: Macht durch strukturelle und militärische Übermacht. Dazu kommen suprematistische und in dem Fall eurozentrische Wertevorstellungen, die technische Errungenschaften und gesellschaftliche Komplexität über tribale, naturnahe und „artgerechtere“ Lebensweise des Menschen setzen. Mit der vollkommenen Neolithisierung fingen die Probleme der Menschheit erst an. :)

„Ist es nicht rassistisch Menschen das Eigentum an Land zuzusprechen, nur weil sie zufällig dieselbe Hautfarbe wie die Eingeborenen besitzen?“

Ja. Ist es. Aber A) waren da auch noch andere ethnische Gruppen vor der Ankunft der Siedler, wie etwa Khoi San. B) Sollte die Lösung nicht ein Kompromiss sein, der - entgegen der Meinung einiger Vertreter der ANC wie auch den Brüdern im Geiste eines Le Blanches´ - alle gleichberechtigt und frei von tiefgreifenden Besitzansprüchen in Südafrika leben lässt? Oder dieser Gedanke schon kommunistisch?

Ein Frage noch:
Um was geht es Ihnen bei der Thematik „Südafrika und die Weißen“ vordergründig?

--- --- ---
[1] Kocka, Jürgen (2014), Plantagenwirtschaft und Sklaverei, in: Geschichte des Kapitalismus; Ch. Beck, S. 55-59.

Fritz
5. Juli 2018 12:40

Ich bitte doch zu differenzieren. Alle Menschen sind Nachkommen von schwarzen Afrikanern, von denen ein Teil nach Norden ausgewandert ist und ein anderer Teil nicht.

Durch mangelnde Sonne wurden erstere mit der Zeit heller, und durch die schwierigeren Lebensbedingungen entwickelten sie Werkzeuge, Landwirtschaft, Technik, Kultur usw.

Die letzteren taten das nicht und setzten im wesentlichen die Jäger und Sammler-Lebensweise der Vorfahren fort; es bestand für sie einfach kein Selektionsdruck, der sie zu anderem Verhalten hätte bewegen können.

Der Hinweis auf Jared Diamond ist sehr gut. In dem erwähnten Buch schreibt er:

"I expect that if the populations of Aboriginal Australia and Eurasia could have been interchanged during the Late Pleistocene, the original Aboriginal Australians would now be the ones occupying most of the Americas and Australia, as well as Eurasia, while the original Aboriginal Eurasians would be the ones now reduced to downtrodden population fragments in Australia."

Wobei man die Aboriginals auch durch Afrikaner ersetzen kann.

Ronny Licht
5. Juli 2018 12:47

Nachtrag:

Hier ist ein weiterer Beweis vom ARD vom Mai diesen Jahres, dasss dieses Thema auch in der deutschen Öffentlichkeit findet.

"Südafrika: Zeitenwende am Kap | Weltspiegel extra"

https://www.youtube.com/watch?v=0dMliQ9F-Ck

Andreas Walter
5. Juli 2018 12:52

Danke, Cacatum non est pictum, das Gleiche wollte ich Ronny auch erwidern.

Das lässt sich sogar in den VSA beobachten, wenn Schwarze sich Weisse als Opfer vornehmen. Da geht es auch nicht nur um Diebstahl, denn Leute kann man auch einfach nur fesseln, berauben und gut. David Cole hat vor einiger Zeit darüber auch schon berichtet. Von der teilweise unglaublichen Grausamkeit, die schwarze Täter an weissen Opfern ausleben. Hat mit Gruppendenken zu tun, wie sogar bei den Narcos in Mexiko, obwohl die alle sogar der gleichen Ethnie angehören (aus meiner weniger differenzierenden Sicht, obwohl es auch in Mexiko schon immer dutzende Stämme und unterschiedliche Kulturen gab).

Die Buren sind Bauern, was sollen die bitte beruflich in Deutschland, und für "white trash" haben wir hier doch auch kein Herz, nur für "arme Schwarze und Muslime". Erste beide Gruppen sind aber unter den Weissen in Südafrika die Schwächsten, und werden daher als erste jetzt vom schwarzen Rassismus getroffen.

Ronny Licht
5. Juli 2018 16:52

@nom de guerre
1. Ich geh jeder Wette ein, dass derzeit auch schwarze Menschen in Südafrika leben, die Ihren Wunsch nach Rache unterdrücken und den Gewaltphantasien nicht freien Lauf lassen. Das ist glücklicherweise ziemlich menschlich. Im Übrigen hat mein Vater einige Situationen nach der Wende genießen dürfen, in denen er an seinem Leid direkt Verantwortliche hat öffentlich bloß stellen dürfen. Er hat auch viele Gelegenheiten dazu genutzt, Unverbesserlichen den neuen Zeitgeist vor Augen zu halten.

2. Sicherlich hätte es im Idealfall lediglich die Täter betroffen. Aber diese Kategorien weicht in Umbruchzeiten gerne auf. Mir ging es aber eher um das irrationale Gefühl der Wut die in Rache ihren Ausdruck finden kann.

3. Wer als Schwarzer 1994 vielleicht 18/20 Jahre alt war hätte bereits genug erlebt und gesehen, um heute mit 42/44 (und die Jahre davor) Übergriffig zu werden. Mein Vater war zur Wende 44/45...

Ich habe übrigens keine Zweifel an der hypothetischen Hilfsbereitschaft gegenüber Buren in Duitsland. Weil ich nicht denke, dass die offene Hand sich nach Religion und Hautfarbe richtet sondern nach der Identität übergeordneten Kriterien "Mensch" und "hilfsbedürftig". Wie weit der letztere Punkt gefasst ist wird ja derzeit aktiv verhandelt.

Stefanie
5. Juli 2018 17:16

@Ronny Licht

"Warum vereinfachen Sie unsachgemäß? In den USA bswp. herrscht mittlerweile ein anderes Bild."
Natürlich gibt es auch wohlhabende Schwarze. In bestimmten Bereich (Showgeschäft, Sport) sogar sehr Reiche. Ein Teil hat sich auch in anderen Branchen hochgearbeitet ( der obere Teil aus der Glockenkurve), ein Teil hat durch Affirmative Action sein Stück vom Kuchen abbekommen. Ändert aber nichts an der gesellschaftlichen Schichtung als Ganzes. Die Kernthese aus Herrnstein und Murrays "The Bell Curve" lautet, daß die Einkommensverteilung größtenteils mit der Intellegenz der Menschen korrelliert. Weiße haben einen IQ von durchschnittlich 100. 15% von ihnen haben einen IQ unter 85 und können deshalb nur sehr einfache und schlechtbezahlte Tätigkeiten ausführen (und leben im Trailerpark). Bei den Schwarzen haben 50% einen IQ unter 85 und fallen in diese soziale Gruppe. (Mir ist klar, daß es auch andere Gründe gibt, aber die intellektuelle Leistungsfähigkeit ist eben der größte Gradmesser in westlichen Gesellschaften.)

"Warum gibt es in Russland so viel Armut? Warum gab es in Europa bis in das 20. Jh. in großen Teilen der Stadtbevölkerungen bitteren Armut?"
Die unteren Bevölkerungsschichten in Europa konnten sich ihren Anteil vom Kuchen durch das Gründen von Kartellen (Gewerkschaften) erkämpfen. Sowie durch das allgemeine Wahlrecht, daß nicht mehr an Besitz, bzw. Einkommen gekoppelt war. In Rußland fehlt wahrscheinlich die Koalitionsfreiheit, durch die man ähnliches erreichen
könnte. Vielleicht zum Glück?

"Warum ist es für Sie verwunderlich, dass in fast ganz Afrika eine kleine privilegierte elitäre europäische (und z.T. arabische) Oberschicht über die schwarze Mehrheit mit Gewalt verfügen musste, weil sich anders der selbstauferlegte Machtanspruch nicht halten lassen konnte?
Hat Sklaverei vielleicht in diesem Kontext immer etwas mit struktureller und militärischer Übermacht der Versklavenden gegenüber der Versklavten zu tun?"
"Da haben wir es wieder: Macht durch strukturelle und militärische Übermacht. Dazu kommen suprematistische und in dem Fall eurozentrische Wertevorstellungen, die technische Errungenschaften und gesellschaftliche Komplexität über tribale, naturnahe und „artgerechtere“ Lebensweise des Menschen setzen. Mit der vollkommenen Neolithisierung fingen die Probleme der Menschheit erst an. :) "
DIe strukturelle und militärische Übermacht als Mittel zu Eroberung und Unterdrückung zieht sich durch die ganze Geschichte. Es ist tatsächlich die "Neolithisierung", die das bedingt: landwirtschaftliches Mehrprodukt erlaubt den Ausbau einer Krieger/Priester/Handwerkerkaste, die militärische Fähigkeiten/Ideologie/Werkzeug für Eroberungskriege oder auch nur einfache Landnahme ermöglichen. Dadurch werden die reinen Jäger/Sammler-Gemeinschaften in unwirtliche Gebiete abgedrängt in denen keine Landwirtschaft möglich ist. Das trifft auf die von ihnen erwähnten Khoisan zu (übrigens ein pejorativer Begriff der Bantu für diese Völker) oder auch die Pygmäen. Die Bantu befanden sich etwa auf dem technischen Niveau der Eisenzeit und waren Ihnen daher überlegen. Den Buren konnten sie (als Zulus) nur deshalb gefährlich werden, weil die Engländer sie mit Schußwaffen versorgten. Es gibt also zwei Gruppen, die versuchten Südafrika zu kolonisieren.
Jetzt sind wir an dem Punkt, der mich an diesem Thema so beschäftigt: Die Buren ließen die Einwanderung der Bantu zu, da sie sie als Arbeitskräfte auf den Farmen und in den Minen benötigten. Sie konnten sie durch eine moderne Landwirtschaft ernähren und versorgten sie auch medizinisch in etwa auf europäischem Niveau. Dies führte zu einem enormen Bevölkerungszuwachs bei den Schwarzen, die zwar militärisch/technisch durchaus noch hätten eine Weile beherrscht werden können, doch auf Grund der moralischen Delegitimierung dieser Herrschaftsform übernahmen eben die Schwarzen die Macht im Lande. Seitdem befindet sich das Land im rasanten Niedergang. Der Stern-Artikel von 2017 berichtet im Grunde genommen von der Auflösung des staatlichen Gewaltmonopols. Das Land kann sich nicht mehr selbst ernähren. Daß liegt nicht nur daran, daß man den "armen, kleinen Negerlein" daß farmen besser hätte beibringen sollen. Einfache landwirtschaftliche Arbeiten sind in der Tat intellektuell nicht sehr anspruchsvoll, aber zum Führen enes Landwirtschaftlichen Betriebes gehört etwas mehr als das: Planung, Buchhaltung, Vermarkten, Sachverstand bei der Finanzierung von Investitionen, technisches Verständis für den Unterhalt des Maschinenparks. Da sind wir wieder bei der Glockenkurve des IQ (der Durchschnitt liegt in Schwarzafrika überigens nochmal eine Standartabweichung weiter unten, als bei den Afroamerikanern, so um die 70-80). Die wenigen, die die geistigen Fähigkeiten für solche komplexen Aufgaben haben, werden wahrscheinlich in der Verwaltung, als Ärzte oder in Industrieunternehmen arbeiten - dort mehr verdienen und bequemer leben. Es liegt auch an intrinsischer Motivation beim Arbeiten (Protestantismuns und Arbeitsethik), die diese Kultur viel weniger internalisiert hat, als die Europäer aus dem kapitalistischen Produktionszusammenhang. Die Sklaverei wurde aus eben diesem Grund abgeschafft: Sklaven/Leibeigene muß man mit dem Stock zur Arbeit treiben und irgendwie unterbringen und ernähren. Sie sind am besten dran möglichst wenig zu leisten, es steht ihnen ja kein eigenes Einkommen zu. Ein Lohnabhängiger hat stattdessen die Möhre des Leistungslohns bzw. sozialen Aufstiegs vor der Nase und muß sich um Ernährung und Unterkunft selber kümmern. Das macht einen großen Unterschied bei der Motivation! Daneben gibt es einen Skalierungseffekt: Größere Unternehmen können mehr Technik einsetzen, sich Spezialisieren, Rationalisieren. Werden die großen Farmen in kleine Parzellen aufgeteilt, verliert sich dieser Effekt. Um Großbetriebe aufzubauen bräuchte es mehr Kapital. Man könnte große Staatsbetriebe errichten, aber nach den Erfahrungen mit der Kollektivierung im letzten Jahrhundert würde ich eher abraten (siehe intrinsische Motivation bei Leibeigenen). Am Ende ist es eben doch eine Frage des Sündenfalls/der Neolithisierung: kleine, artgerechte Lebensformen sind für Mensch, Tier und Landschaft besser, aber da die Welt sich verändert hat, leben inzwischen deutlich mehr Menschen, als durch diese Art von Wirtschaft ernährt werden können. Kommt es zum Zivilationsabbruch - was eben das ist, was ich in Südafrika und auch anderswo befürchte, was wird dann aus diesen (50/70/90% ?) der Weltbevölkerung? Das beschränkt sich nicht nur auf Südafrika. Was wird aus den Millionen von Schwarzafrikanern, die von internationaler Hilfe abhängen, wenn die südafrikanische Entwicklung sich auf globaler Ebene vollziehen sollte? Man versteckt sich hinter moralischen Argumenten und Teilnahmerhetorik, aber eigentlich geht es um Macht und Ressourcen. Am Ende fällt die Macht in Hände, die den Ast absägt, auf dem sie sitzt. Übertragen sie das ganze auf ein Land wie Deutschland, das praktisch keine Rohstoffe besitzt und schon seit Jahrhunderten seine Bevölkerung nicht mehr aus dem eigen Land ernähren kann und darauf angewiesen ist, durch den Eintausch von Industriegütern gegen Nahrung und Rohstoffe zu ernähren. Was wenn die Bedingungen für diese Art zu wirtschaften wegfallen?
Soviel zu meiner Motivation für dieses Thema.
Wie sieht es bei Ihnen aus? Rührt Ihre gesteigerte Aktivität in diesem Forum aus eigenem Interesse oder wollen sie nur Ihr Engagment im "Kampf gegen Rechts" demonstrieren, weil gerade wieder Bewerbungen um den Fördertopf fällig sind?

Cacatum non est pictum
5. Juli 2018 21:47

@Stefanie

Großartig, Ihre Beiträge!

Zum Zivilisationsabbruch: Der wird früher oder später über uns bzw. unsere Nachkommen hereinbrechen. Der ausgeuferten Weltwirtschaft mit ihrem gigantischen Ressourcenverbrauch ist es geschuldet.

Die für mich einzig vorstellbare Alternative wäre ein gezielter Zivilisationsrückbau. Dieser Prozeß würde sich über Generationen hinziehen müssen. Am Ende stünde eine Deindustrialisierung durch: Entglobalisierung, Entflechtung, Entschleunigung, Verkleinerung, Regionalisierung und Retraditionalisierung des Wirtschaftsverkehrs. Mit viel Glück könnten so vielleicht die allergrößten Katastrophen abgewendet werden.

Wenn man die Erfahrungen der jüngeren Geschichte zugrunde legt, spricht aber wohl nichts dafür, daß sich diese Utopie verwirklichen ließe. Also wird Ihre Variante irgendwann zum Tragen kommen: die Schußfahrt in den Abgrund.

Nun sollten wir aber wenigstens in diesem Rahmen noch das Beste versuchen. Ein ganz gefährlicher Schrittmacher für den Zivilisationsabbruch ist der riesige Bevölkerungsüberschuß Afrikas. Wenn der sich nicht maßvoll zurückbauen läßt (siehe oben), dann wird er sich in großen Kriegen und Hungersnöten eben unkontrolliert und grausam von selbst dezimieren, sobald die Ressourcen schwinden.

Für uns Europäer lautet die Gretchenfrage: Lassen wir diese Apokalypse nur in Afrika geschehen, oder lassen wir sie in Afrika und Europa geschehen? Dort wird sie ohnehin vonstatten gehen, hier könnte sie eventuell noch verhindert werden, indem man diese wahnsinnige Massenumsiedlung endlich zum Erliegen bringt.

Lotta Vorbeck
5. Juli 2018 23:00

@Ronny Licht - 4. Juli 2018 - 05:16 PM

"... Wenn Sie in einer stillen Minute einmal neutralere Stimmen zu der Problemtatik Raum geben wollen, empfehle ich Ihnen diese beiden Artikel ..."

_____________________

War auf Reisen temporär ohne Zugang zum weltumspannenden Rechnernetz.

Von Ihnen direkt angesprochen, reagiere ich mit leichter Verzögerung: Nö, auch in einer stillen Minute besteht meinerseits keinerlei Bedarf pseudoneutralen Stimmen zu dieser "Problemtatik" (sic!) irgendwelchen Raum zu geben.

Der von Ihnen als "Problemtatik" apostrophierte Sachverhalt stellt sich tatsächlich als 'White Genocide' dar. Wer masochistisch veranlagt ist, mag sein eigenes Denken von "Zeit" und "Stern" betreuen lassen. Bei Lotta Vorbeck sind derartige Gazetten mit stringent durchgesetztem Hausverbot belegt und werden auch nicht mittels Kohlenzange angefaßt.

Cacatum non est pictum
5. Juli 2018 23:32

@Ronny Licht

"... Die materielle 'Schlechterstellung' ist nun mal vorhanden. Soviel kann man wohl auch aus der Ferne und ohne kritische Nachfrage und Investigation vor Ort annehmen. Und ich denke auch keine neuen Wahrheiten in den Raum zu werfen, wenn ich Armut und Kriminalität eine enge Beziehung bringe, die umso brisanter wird, wenn sich kleine Inseln des Wohlstandes (auch hier keine Schuldzuweisung) von eben dieser Armut umzingelt sehen ..."

Darin sind wir uns absolut einig. Nur ist mit dieser offenkundigen Tatsache längst nicht alles erklärbar.

"... Wenn irgendetwas an 'Multikulti' 'gescheitert' ist, dann der Gedanke, dass es sich in einer Gesellschaft in nationalen Grenzen prima nur nebeneinander, statt miteinander leben lässt ..."

Und genau hier verläuft die Bruchlinie zwischen Ihren Ansichten und jenen, die bei der Sezession (im Netz) wohl mehrheitlich vertreten werden. Sie gehen davon aus, daß es nur der gezielten Anstrengung bedarf, damit Menschen gleich welcher Herkunft im selben geographischen Raum gedeihlich zusammenleben können. Dem steht die andere Auffassung entgegen: Menschen sortieren sich nach ihresgleichen, und zwar um so mehr, je größer ihr Anteil an der Population in einem gegebenen Lebensraum ist.

Für diese Annahme spricht in meinen Augen so ziemlich alles, was wir in den mit der Brechstange zu "Einwanderungsländern" transformierten Nationen Mittel- und Nordeuropas beobachten können (in den Vereinigten Staaten ohnehin). Daran - an der Tendenz zur Segregation - würde auch ein Einreißen aller nationalen Grenzen nicht die Bohne ändern. Die One World wäre ein Flickenteppich ethnisch-religiös voneinander segregierter Gebiete; darauf gebe ich Ihnen Brief und Siegel.

"... Auch deshalb fällt es mir auch schwer zu glauben, nach Deutschland kämen zu '95%' Glücksritter und Sozialschmarotzer, denen es aus unerfindlichen Gründen egal ist ihre Heimat zu verlassen ..."

Egal wird es ihnen nicht sein. Aber sie übersiedeln eben aus unwirtlichen Gegenden in ein Land, wo es sich nach ihren Maßstäden paradiesisch leben läßt. Dafür nehmen sie den Verlust ihrer Heimat in Kauf.

"... Wir reden über einen geringen bis mittleren einstelligen Prozentsatz der Menschen über die Binnenmigration dieser Regionen hianus die in Europa ankommen ..."

Können Sie die Kölner Silvesternacht auch in Prozentsätzen rekapitulieren? Wissen Sie, diese Zahlenhuberei interessiert mich nur begrenzt. Ich sehe, was die Masseneinwanderung aus Afrika und dem Orient hier anrichtet, und schlußfolgere daraus, daß sie erstens beendet und zweitens weitestmöglich rückgängig gemacht gehört.

"... Auch mit Blick auf Ihren zweiten Punkt muss ich Sie fragen:
Denken Sie ernsthaft, Deutschland würde nicht das Gleiche für die weißen, christlichen Buren
machen? ..."

In der Tat, das denke ich. Nein: Ich weiß es sogar. Oder haben Sie maßgebliche Politiker des Bundestages schon einmal auf die Lage der Buren Bezug nehmen hören? Sehen Sie!

"... Entspricht das was in Südafrika seit Jahrhunderten durch europäische Siedler stattgefunden hat nicht den Szenarien die man von den heutigen europäischen Rechten als sog. 'Großen Austausch', 'Invasion' oder 'Okkupation' durch 'Kulturfremde' zu hören bekommt (nochmal: ohne damit eine Rechtfertigung der Gewalt anzuführen)? ..."

Keineswegs. Wie kommen Sie zu diesem Vergleich, der ja schon daran scheitert, daß die zahlenmäßig überschaubaren Ureinwohner Südafrikas die fremden Siedler nicht durch eigene Gremien ("Regierungen") in ihr Land importiert haben?

"... Und ist die derzeitige Konfliktlage unter den besprochenen Ethnien und sozialen Schichten, nicht ein Pendel der Zeitgeschichte, das unvermittelt zurückschlägt und leider durch falsche Politik in Gewalt eskaliert? Sind es nicht diese Pendelbewegungen, die sich einige Autoren und Kommentatoren angesichts einer beschworenen Dystopie hier insgeheim für Europa wünschen und stellenweise offen aussprechen? ..."

Das Pendel ist sicher eine gelungene Metapher. Übertragen auf Deutschland und Europa bedeutet es folgendes: Die unverantwortliche, ja obszöne Politik der Masseneinwanderung hat das Pendel mit Wucht zu einer Seite ausschlagen lassen. Der in der Tat absehbare Rückschlag ließe sich mit klugen politischen Maßnahmen vielleicht noch entscheidend abfedern. Wenn das nicht passiert - Gott bewahre -, können wir uns hier auf unerfreuliche Szenarien einstellen. Dann wird es, um die eigene Haut zu retten, unumgänglich sein, das Pendel zurückschlagen zu lassen. Als wünschenswert betrachte ich diese Option nicht, aber ich nehme für mich (und das gilt auch im übergeordneten Maßstab) das Recht auf Selbstverteidigung in Anspruch.

Fritz
6. Juli 2018 07:10

Sowas wie "Heimat" kennen die meisten Afrikaner garnicht. Meine Familie oder mein Stamm, dass ist ihr moralischer Horizont.

Valjean72
6. Juli 2018 09:35

Ronny Licht an Lotta Vorbeck:
“Den Buren würden hier sicherlich alle Türen offen stehen. Oder zweifeln Sie das an?“
---

Am zeitlichen Höhepunkt des Massenzustroms vorwiegend junger Männer aus dem afrikanisch-nahöstlichem Raum nach Kerneuropa, in einer Zeit als allein die Nennung des Begriffes „Obergrenze“ die öffentliche Ächtung nach sich zog, veröffentlichte NTV folgende Meldung:

Tausende Asylanträge abgelehnt

Ukrainer sollen abgeschoben werden

Infolge des Bürgerkriegs in der Ostukraine kamen Tausende Flüchtlinge nach Deutschland und beantragten Asyl. Nur wenige dürfen allerdings bleiben - der großen Mehrheit droht die Abschiebung.

(Quelle: https://www.n-tv.de/politik/Ukrainer-sollen-abgeschoben-werden-article16797666.html ; 19.01.2016)

Menschen aus dem Osten Europas, die legal nach Deutschland einreisten, die nicht ihre Ausweisdokumente wegwarfen, sondern sich auswiesen, Menschen, die unleugbar aus einem Krisengebiet zu uns kamen, darüber hinaus uns ethno-kulturell doch ungleich näher stehen, wurden wieder des Landes verwiesen, während die hiesigen Staatsorgane die afrikanisch-orientalische Massenwanderung ungebremst, unkontrolliert und ungesteuert weiter geschehen ließen.

Das ist doch höchst bemerkenswert oder etwa nicht? Zufall?

nom de guerre
6. Juli 2018 10:04

@ Ronny Licht
Was die hypothetische Hilfsbereitschaft gegenüber in "Duitsland" Zuflucht suchenden Buren angeht - let's agree to disagree. Oder besser: Werben Sie doch mal für eine entsprechende Hilfskampagne und schauen Sie, wie die öffentliche Meinung (genauer die in den Mainstreammedien veröffentlichte Meinung) reagieren wird.
Zu Wut und Rache bzw. zum Verschwimmen der Kategorien "an Unrecht beteiligt/nicht beteiligt" in Umbruchzeiten: Ja eben, in Umbruchzeiten. Die sind aber in Südafrika nunmehr fast 25 Jahre her. Außerdem ist es bekanntlich keineswegs so, dass dort keine Auseinandersetzung mit der Vergangenheit stattgefunden hätte, im Gegenteil galt die südafrikanische Herangehensweise mit der Wahrheitskommission meines Wissens nach lange Zeit als vorbildlich. Und nein, natürlich kann so etwas nicht jede einzelne Demütigung usw. eines Schwarzen durch einen weißen Südafrikaner aufwiegen. Aber wegen solcher Dinge bringt man niemanden um und man foltert ihn und seine Familie schon gar nicht zu Tode. Ferner kann ich Ihre Annahme, unter den Tätern der Farmmorde befänden sich in signifikantem Umfang Personen um die 45, nicht widerlegen, da ich die dafür notwendigen Daten nicht kenne. Aber so, wie die Dinge geschildert werden, handelt es sich doch eher um Taten, die üblicherweise junge Männer begehen (zumal in einem Land, in dem die durchschnittliche Lebenserwartung laut Wikipedia bei ca. 63 Jahren liegt - im Umkehrschluss wäre Ihr Vater als Schwarzer dort bei der Wende ein älterer bis alter Mann gewesen). Dass Gewalttaten überall auf der Welt hauptsächlich von jungen Männern begangen werden, wird man ja auch in Deutschland nicht müde zu betonen, wenn es um die Kriminalität junger Zuwanderer geht.

Andreas Walter
6. Juli 2018 10:33

@Lotta Vorbeck

Die empfohlene Doku der ARD ist sogar ganz OK, kratzt jedoch nur an der Oberfläche und achten Sie mal auf die Sendezeit:

https://www.daserste.de/information/politik-weltgeschehen/weltspiegel/reportage/sendung/suedafrika-216.html

Den Namen Gupta spricht sie jedoch, obwohl man es sogar förmlich erwartet, nicht aus, als es um Zuma geht.

Da aber fangen die Fragen erst an, was mit und in Südafrika tatsächlich los ist, denn die Regenbogennation ist auch dort nur das Märchen, das offizielle Narrativ, zu dem Künstler wie Zolani Mahola und Nicholas Klemp dann die Musik machen dürfen, und deswegen dabei auch reich und berühmt werden.

Hinter dem Theater für die Massen laufen allerdings ganz andere Geschäfte, die mit viel Geld, Gold und Uran, mit Diamanten und Kernkraft, Kohle und Rohstoffen aber auch mit Lebensmitteln zu tun haben. Da kommen plötzlich dann auch Inder ins Spiel, die mit Chinesen Geschäfte machen und dann nach Dubai fliehen, oder Schwarze, die Kernkraftwerke von Putin kaufen möchten, der MI6 und CIA ist natürlich auch an vorderster Front, also die Angelsachsen und ihre Freunde. Altes Geld und Neues Geld im Kampf um die Weltherrschaft, das findet auch in Südafrika schon seit jeher statt.

Wer es nicht glaubt, der soll sich nur mal folgende drei Artikel durchlesen. Allein der Titel in der Daily Mail, unbezahlbar:

https://www.dailymail.co.uk/news/article-4935310/South-Africa-hijacked-Indian-businessmen-brothers.html

Gupta-Familie, Wikipedia

https://web.archive.org/web/20160404014224/https://www.biznews.com/leadership/2015/07/06/unpacking-sas-nuclear-proposal-little-wonder-voters-are-suspicious/

Was das alles auch mit den Farmern, den Buren zu tun hat? Auch Lebensmittel kann man entweder im Land anbauen, oder man muss sie importierten. Für wenn daher der ANC tatsächlich arbeitet, das kann sich dann jeder selbst denken.

heinrichbrueck
6. Juli 2018 11:06

Die Daten liegen alle auf dem Tisch. Ein Yascha Mounk plauderte es in den Tagesthemen aus. Wiki beschreibt seine Position zum Nationalismus. Letzter Satz erinnert an Merkel: "Es muss mehr Ordnung in alle Formen von Migration kommen, damit Menschen den Eindruck haben, Recht und Ordnung werden durchgesetzt."
Was ist daran so schwer zu verstehen? Die weiße Menschheit soll ausgerottet werden. Sie steht auf der Abschußliste.
Hier sind einige Satiriker unterwegs; labern akademisch über rote Tücher, und sehen den Torero nicht. Steaks!

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