Sezession
14. August 2018

Große Heimkehr statt Großer Austausch?

Gastbeitrag / 12 Kommentare

von Felix Ludwig -- Sprechen wir über einen Krieg, der schon längst begonnen hat:

Südafrika steht aktuell vor einer dramatischen Entwicklung, die nicht nur hierzulande medial unterzugehen droht. Dabei sollte gerade uns das Schicksal der Buren gründlich interessieren.

Seit der Abkehr von der Apartheid 1994 entstand das, was uns von der linksliberalen Lückenpresse als „Regenbogen-Nation“ verkauft werden soll. Eine Wortschöpfung, welche wohlklingende „Vielfalt“ und „Buntheit“ vorlügt, in der Realität jedoch Gewalt, Korruption, Enteignung und Unterdrückung der europäischstämmigen Südafrikaner bedeutet.

1994 war Südafrika das am weitesten entwickelte Land auf dem Kontinent, die wesentlichen progressiven Entwicklungen wurden seit dem Ende des Kolonialstaates Anfang der 60er von der weißen Bevölkerung geprägt.

Seit der Machtübernahme 1994 durch Nelson Mandelas African National Congress (ANC) und 2006 gab es etwa 420.000 Morde, was etwa 35.000 pro Jahr oder 95 Morde am Tag bedeutet. Hinzu kommen noch zahllose sonstige Verbrechen, die Wahrscheinlichkeit als Frau in Südafrika vergewaltigt zu werden liegt bei etwa 40%.

Tausende dieser Morde treffen nun auch die Boer, die Buren, die Nachfahren der meist aus Holland, Deutschland, Frankreich oder England stammenden weißen Siedler, welche vor etwa 300 Jahren begannen, an das damals menschenleere Kap zu kommen.

Von Morden kann hier eigentlich nur bedingt gesprochen werden, da die Betroffenen nicht selten auf grausamste Art und Weise abgeschlachtet werden, meist um ein Signal zu senden: Ein zwölfjähriger Junge wurde bei einem Überfall auf die Farm seiner Eltern in kochendes Wasser geworfen, eine dreijährige starb durch eine Massenvergewaltigung  undsoweiter.

Im Einzelnen finden also tagtäglich gewalttätige Übergriffe und (Raub)-Morde durch junge Schwarze statt. Erklärt bzw. relativiert wird dies durch die herrschende Regierung mit dem auch in Europa bekannten Terminus der „Perspektivlosigkeit“, einem Begriff, der auch bei uns in der Mainstreampresse immer dann auftritt, wenn es gilt, Kriminalität durch antisoziale Wesen zu bagatellisieren und die aufbegehrenden Kläger mundtot zu machen. (Seltsamerweise dient er nie als Erklärungsansatz für andere Ereignisse.)

Konkret bedeutet nun aber eine Bedrohung jener weißer Bauern auch eine Bedrohung des Landes, da diese mit der Produktion von Nahrungsmitteln die Überlebensfähigkeit garantieren.

Aktuell sieht die Regierung von Präsident Cyrill Ramaphosa daher vor, weiße Farmer aus „Gründen der Gerechtigkeit“ entschädigungslos zu enteignen, um der „Perspektivlosigkeit“ der schwarzen Bevölkerung etwas entgegenzustellen. Dabei operiert man mit dem Trick der Verkürzung: aus den Nachfahren der Siedler, welchen man kolonialistischen Rassismus vorwirft werden kurzerhand Rassisten, die dann völlig zu Recht enteignet werden können, schließlich hätten die ja ihren Besitz sich unrechtmäßig angeeignet und stünden im moralischen Abseits.

Diese Behauptung ist nicht haltbar. Man in einem unbewohnten Landstrich niemand etwas wegnehmen - es ist schlicht niemand da, dem man es wegnehmen könnte. Darüber sind die meisten schwarzen Südafrikaner selbst gar keine genuinen Ureinwohner, sie stammen meist aus Mittel-oder Westafrika.

Wer angesichts der M0rde nun einen #aufschrei vermutet, wie er hierzulande meist bei medialen Seifenblasen wie Brüderle stattfindet, oder gar das Engagement der UN erhofft, wird erwartungsgemäß enttäuscht. Nicht einmal eine Zubilligung des Asylstatus in der EU ist vorgesehen. Immerhin nehmen bisher begrüßenswerterweise Australien, Neuseeland, Georgien und Russland kleinere Zahlen von Buren auf.

Die große Mehrheit steckt nun entweder fest oder will nicht weichen, sondern für das, was sie als ihre Heimat bezeichnen kämpfen, trotz aller Widerstände. Inzwischen gibt es auch eine verarmte weiße Unterschicht (ca. 450.000), welche einem voraussichtlich kommendem Bürgerkrieg schutzlos ausgeliefert sein wird. Die noch bestehende Mittel-und Oberschicht hat sich mittlerweile auf eine bevorstehende Konfrontation eingerichtet und die „Suidlanders“ gegründet: eine Zivilverteidigungsgruppe, welche einen nationalen Notfallplan (den „Noodplan“) zur Evakuierung der bedrohten Minderheit vorsieht.

Dieser Notfallplan bietet jedoch nur kurz- bis mittelfristig eine Perspektive, langfristig wird unter dem Migrationsdruck des afrikanischen Kontinents in den nächsten 20 Jahren meiner Meinung nach eine Zukunft für Buren nicht wirklich vorstellbar sein.

Was nun? Grundsätzlich halte ich ein Verschweigen der Problematik für eine Fortführung dessen, was die Lückenpresse uns tagtäglich bietet, nämlich einseitiges Berichten zugunsten eines multikulturellen Luftschlosses. Die Frage, wie nun damit umgehen, bietet jedoch auch großes Potential zur Uneinigkeit. Aber Schweigen aus taktischen Gründen ist ebenso falsch. Im Wesentlichen kommen doch nun eigentlich folgende Optionen ins Spiel:

  1. Die Buren bleiben in Südafrika.
  2. Die Buren wandern aus.
  3. Eine Mischung aus 1. und 2.

1.: Wenn die weißen Südafrikaner in ihrem Geburtsland bleiben, werden Sie keine Chance auf eine Unterstützung der Regierung haben. Im Gegenteil: Die geplanten entschädigungslosen Landenteignungen sind erst der Anfang, mittlerweile gibt es auch Stimmen außerhalb der linksradikalen EFF, die eine Enteignung aller nicht-schwarzen Besitztümer fordern (auch die der asiatischstämmigen Bevölkerung, Inder, Malayen etc.). Somit ist mit einem dauerhaften Interessenskonflikt zu rechnen. Und wer kann garantieren, dass die schwarze, tötet-die-Weißen-singende Regierung bei einem Bürgerkrieg die burische Bevölkerung nicht zu „Terroristen“ erklärt und mittels regulärer militärischer Truppen bekämpft?

2.: Bei einer Auswanderung (wie sie im Übrigen bereits vor längerem begonnen hat, wenn auch nicht so kompakt wie nun seit 2016) steht für die Buren die Frage „Wohin?“. Aufgrund der guten Englisch-Kenntnisse plädieren viele für Australien und Neuseeland, wo sie bereits zum Teil Unterschlupf finden. Auch die USA sind ein Ziel, jedoch hat US-Präsident Donald Trump die Einwanderung bisher nicht legitimiert. In Kanada wurden real verfolgte burische Einwanderer kürzlich erst mit einem Verweis auf „Hate-Speech“ und „White-Supremacy“ zurückgeschickt, als Weißer könne man gar nicht Opfer sein.

Ebenso in Europa. Hier wurde und wird kriminellen und terroristischen Moslems das Tor weit geöffnet. Buren hingegen kämen aus einem sicheren Drittstaat, von daher bestünde keine Möglichkeit der Zuflucht.

Ich persönlich hingegen halte Europa für den richtigen Ort. Es sind schließlich Europiden, nicht nur genetisch, sondern auch kulturell. Es ist meiner Ansicht nach nicht zu erwarten, daß diese Leute unser Land überfremden, denn sie sind nicht fremd. Ich glaube sogar, dass sie bspw. in Holland nicht einmal umgehend erkannt würden. Sie haben die gleiche Religion, sie leben, denken und arbeiten wie Europäer. An dieser Stelle ist hierzu übrigens ein hilfreicher Artikel von Andreas Vonderach aus der Sezession 52/2013 empfehlen: „Wir selbst – anthropologisch“.

Nun ist allerdings auch verständlich, daß zum jetzigen Zeitpunkt eine Befürwortung der Einwanderung burischer Südafrikaner für viele ein taktisches Minusspiel bedeutet. Man könne Masseneinwanderung nicht vehement ablehnen und dann bejahen, wenn diejenigen weiß seien. Aber das ist aus meiner Sicht zu kurz gegriffen, wir wehren uns schließlich gegen eine kulturelle und ethnische Überfremdung, dagegen, daß „wir weniger“ und die „anderen mehr“ werden, mit uns als Minorität – wie in Südafrika. Buren wären lediglich nur mehr „von uns“, ein Gegengewicht zu Multikulti, mehr „wir“.

Auf die Frage nach unserer Haltung dazu kann es kein richtig oder falsch geben, jeder muss seine eigenen Schlüsse ziehen und entscheiden. Wer den Buren beim Bleiben helfen will, kann hier spenden. Wer bei der Übersiedlung helfen will, kann bei dieser Petition mit abstimmen. Es ist auch beides möglich.

Und hier ist Lauren Southerns Film über die Farmermorde in Südafrika (mit deutschen Untertiteln!). 1,2 Milionen Aufrufe innerhalb eines Monats sprechen für sich!


 Gastbeitrag

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Kommentare (12)

Gotlandfahrer
14. August 2018 14:39

Vielen Dank für die wiederkehrende Nennung dieses dramatischen Themas. Die Entscheidung müssen die Buren selber treffen. Allerdings gehe ich davon aus, dass mittelfristig die, die überleben, sich für das Auswandern entscheiden, wenn sie es noch können. Für unsereins sehe ich in der Beförderung des Auswanderungswunsches kein logisches Dilemma (ein ethisches ja schon mal überhaupt nicht), denn kaum ein Vorgang ist besser geeignet um zu verdeutlichen, dass der schwarzafrikanische (wie auch muslimische) Expansionsdrang nicht auf Kooperation gerichtet ist, sondern auf physische Vernichtung. Insofern wünsche ich mir eine aktive Benennung und Förderung burischer Asylbegehren in Deutschland. Zumindest müssten sie ja bis zu einer Entscheidung hierbleiben dürfen und auch danach könnte man sich der Rückführung mit rührseligen Aktionen widersetzen. Ein Mehr an Buren in unserem Land kann nur dazu beitragen, den irrsinnigen Trugschluss von der großen zu erwartenden Brüderlichkeit zu entlarven.

RMH
14. August 2018 14:43

Mich würden zu dem Thema einmal ein paar ungefilterte Meinungen von Leuten von vor Ort oder von Leuten mit guten Kontakten dahin interessieren - ich hatte das letzte Mal 2016 Kontakt zu (weißen) Inhabern einer dortigen Baufirma und die haben damals eher darüber geklagt, dass sie kein Personal bekommen, und wenn, dass dieses unzuverlässig geworden ist und dass sie von der jeweils örtlichen Verwaltung (in schwarzer Hand) schikaniert werden. Besonders optimistisch waren sie nicht, aber von der überbordenden Kriminalität haben sie nichts berichtet (vermutlich wurde das als bekannt vorausgesetzt).

Wie auch immer: Ich denke, es wird seriöser Weise auf Option 2 hinaus laufen und dann sehe ich hier die Commonwealth-Länder (und die Niederlanden) in der ersten Pflicht, auch wenn das "schwarze" Südafrika dort selber wieder seit 1994 Mitglied ist. Subsidiär natürlich dann auch Europa, keine Frage ... ich sehe auch keinen Widerspruch zur Haltung gegen die bisherige Massenmigration, da die weißen sicher nicht via Schlepper übers Mittelmeer einsickern werden sondern offiziell an unseren Botschaften sich melden werden. Zudem werden sie sich nicht erst in einem anderen Land einrichten, bevor sie merken, dass es bei uns mehr Sozialknete gibt, als im Zufluchtsland erster Wahl. Mit anderen Worten: Diese Art von Migration wird sicher komplett anders verlaufen, als die bisherige und dann auch geordnet sein und nicht illegal.

Bethmann
14. August 2018 16:12

Vielen Dank für diesen Beitrag! Ich möchte in diesem Zusammenhang darauf hinweisen, daß es in den USA gegenwärtig mindestens 44 Millionen Nachkommen deutscher Auswanderer gibt. Ganz bestimmt werden nicht alle davon unbedingt in das Land ihrer Väter zurück wollen. Aber: Bedenken wir, welche Anstrengungen seinerzeit unternommen worden sind, um die Russlanddeutschen, die ja in der Regel schon viel länger 'weg' waren, rückzuführen (ein Schritt, der uns angesichts der ethnischen Umwandlung unserer Städte womöglich demographisch die entscheidende Atempause verschafft haben könnte), möchte ich die Vorstellung einer Rückwanderung zumindest vieler Deutschamerikaner nach Deutschland, deren Geburtenraten im Übrigen weit höher sind als diejenigen der 'Hiergebliebenen', als mittelfristiges geopolitisches Ziel einer patriotischen Regierung nicht gänzlich verwerfen wollen.

quarz
14. August 2018 17:19

"Ebenso in Europa. Hier wurde und wird kriminellen und terroristischen Moslems das Tor weit geöffnet. Buren hingegen kämen aus einem sicheren Drittstaat, von daher bestünde keine Möglichkeit der Zuflucht. "

Am besten, sie greifen zu einer bewährten Methode: gondeln in einem Boot in der Nähe einer nordafrikanischen Küste herum, lassen sich "retten", und wenn sie erst mal hier sind, dann greifen sie halt auf die üblichen Tricks zurück, mit denen man eine Abschiebung verhindert. Im Endeffekt sind sie dann halt "nun mal da", wie die Kanzlerin einst zu kommentieren beliebte.

deutscheridentitaerer
14. August 2018 17:38

Auch in Südafrika scheint die Lage noch die Möglichkeit zu bieten, ein dem hierzulande ähnliches Gutmenschentum zu pflegen. So zumindest Ergebnis einiger Gespräche mit hier lebenden Südafrikanern.

Entweder erscheint die Lage von hier aus also perspektivisch verzerrt und ist nicht so schlimm, wie man es aus den gehäuften Schreckensmeldungen schließen würde. Oder die Gutmenschen wachen halt einfach nie auf.

Vermutlich eine Mischung aus beiden, auch in Deutschland ist es ja ohne Weiteres möglich in einer Weise zu leben, dass man mit Kriminalität gar nicht konfrontiert wird, aber die Toten und Vergewaltigten sind ja nun mal Tatsache.

t.gygax
14. August 2018 18:43

@deutscheridentitärer
Ich fürchte, Sie haben Recht. Dezember 2017 : Gespräch mit einem Studenten in einer süddeutschen Großstadt, der ein Jahr als Praktikant (nach dem ABI) bei einer christlichen Mission in Südafrika gearbeitet hat. Auf meine Frage nach den Berichten über die Kriminalität etc... nur die Antwort: " davon habe ich nichts mitbekommen, es war supergeil in Südafrika"
Kleine Erinnerung: 1991 eine deutsche Augenärztin zu mir, die mit ihrem Mann über 10 Jahre in Johannesburg gelebt hatte und nur der Kinder wegen nach Deutschland zurückging : " ja, also, es ist schon sehr gewalttätig. Jeden Montag behandelten wir in der Klinik schwerste Kopf und Augenverletzungen, die am Wochenende bei Bandenschlägereien entstanden waren. Das war eigentlich der Normalzustand, dass am Wochenende ganze Banden aufeinander los gingen". ( es handelte sich bei diesen Banden nicht um Weiße!)

eike
14. August 2018 19:50

Die Afrikaaner sind ein tragischer Fall weißer Verblendung, einer der vielen.

Intelligent, mutig, gut bewaffnet und (spätestens seit Rhodesien) wissend, daß "one-man-one-vote" ihre Ausrottung bedeuten würde, hätten sie mit Leichtigkeit rechtzeitig ihre verfehlte schwarze Homeland-Politik umkehren können und einen Teil des Landes als "white homeland" unabhängig machen können, mit Zugang zum Meer in Durban und/oder Kapstadt.

Stattdessen rannten Sie wie Lemminge in ihren Untergang, der in spätestens zwei Jahrzehnten abgeschlossen sein wird.

Bis dahin, werden die wenigen Verbliebenen sich noch in bewaffneten Konvois von Ort zu Ort bewegen ... das Gleiche, das den Deutschen in der BRD etwas später blühen wird.

Michael B.
14. August 2018 21:49

> Mich würden zu dem Thema einmal ein paar ungefilterte Meinungen von Leuten von vor Ort oder von Leuten mit guten Kontakten dahin interessieren

Ich zaehle mich nicht zu diesen Gruppen und kann insofern nur anekdotisch, allerdings aus spezifischer Perspektive, etwas dazu sagen. Ich hatte ca. 2010 eine Auswanderung nach Neuseeland erwogen und befand mich dazu einige Zeit in diesem Land. Ich hatte die Einwanderungsverfahren begonnen zu durchlaufen und kam dadurch mit einer Vielzahl von Leuten in Beruehrung, die dasselbe planten oder schon vollzogen hatten. Die weissen Suedafrikaner - und auch die Namibier - bildeten darunter eine sehr prominente Gruppe. Es sind ja nicht nur die bestialischen 'Farmmorde', andere Formen staatlich nicht verfolgter Kriminalitaet gibt es auch in den Staedten. So sind Entfuehrungen mit toedlichem Ausgang absolut keine Seltenheit. Fuer eine Familie war der Anlass ihre zweite Entfuehrung innerhalb einer Woche 'at gunpoint' direkt vor den Tueren ihrer gated community. Das wollten sie ihren Kindern nicht laenger antun. Sie haben lange vieles hingenommen.

Das uebrigens bildet auch eine Verbindung zu mir selbst und wohl vielen Leuten in diesem Land hier. Ich war damals allein und haette die Einwanderung wahrscheinlich spielend geschafft. Gelernter Mathematiker, damals schon seit 15 Jahren als Spezialist in der IT, auf beiden, short- and long term skill shortage Listen fuer Neuseeland, etc..
Ich habe das abgebrochen wegen eines Frauenhaars, welches bekanntlich mehr als zehn Pferde ziehen kann. Eine Frau aus einer grossen Familie mit norddeutschen und pommerschen Wurzeln, beide Eltern als Kind vertrieben durch den zeiten Weltkrieg. Heute habe ich Kinder und muss mir Gedanken machen, ob ich die paar Jahre bis ca. Mitte 50 die mir offiziell noch zur Einwanderung nach Neuseeland nach oben skizziertem procedere bleiben, dafuer nutze oder nicht. Die Gruende aus Deutschland zu verschwinden haben sich verstaerkt wie auch die Gruende, die mich binden.

Andreas Walter
15. August 2018 01:25

Wozu sollen die denn ausgerechnet nach Westeuropa kommen?

Um hier das Gleiche dann 20 oder 30 Jahre später noch mal zu erleben, nur dann eben auch noch mit den Muslimen?

Nach Europa, ein Kontinent ohne nennenswert Rohstoffe, Lebensraum und Energie?

Etwas weiter würde ich da schon mal langsam nachdenken.

Über den Ort, an dem auch noch meine Enkel und Urenkel in Ruhe, glücklich und zufrieden leben und alt werden können.

Sonst erfasst man ja auch gar nicht die ganze Problematik. Die Invasion und Bevölkerungsexplosion der Muslime und Afrikaner ist doch auch hier nur ein Problem von mehreren. Energie aber ist das Grösste, denn ohne Energie kein Kunstdünger. Ohne Kunstdünger aber kann Deutschland nicht mehr als 40 Millionen Menschen ernähren, in seinen heutigen Grenzen.

Deutsches Reich 1910 - 541.000km2 - Bevölkerung 65 Mill.
Deutschland 2010 - 357.000Km2 - Bevölkerung 82,5 Mill.

Klar, wir haben ja noch die Kohle, doch wollen wir die dann für alles verwenden? Heizen, Mobilität, Stromproduktion, Industrie?

Peak oil war nämlich schon, das kann man jetzt auch glauben oder nicht. Ist ähnlich wie mit der Klimaerwärmung, ein Propagandakrieg. Wer falsch liegt ist immer der Dumme.

Die Grünen aber wollen sogar noch weiter zurück, also auch keine Kohle. Dann landen wir bei 5 bis 20 Millionen, je nach Wetter-, Kriegs- und Seuchenlage:

https://www.uni-muenster.de/FNZ-Online/wirtschaft/grundstrukturen/unterpunkte/bevoelkerung.htm

Fritz
15. August 2018 08:10

Das deutsche Asylrecht besagt, dass politisch Verfolgte Recht auf Asyl in Deutschland haben. Politische Verfolgung wird dabei als durch staatliche Stellen ausgeübt definiert, weshalb z.B. auch Flüchtlinge aus dem Bürgerkireg in Kolumbien (vier Millionen Binnenflüchtlinge) kaum einen Chance auf Asyl in Deutschland hatten, da der Bürgerkrieg im wesentlichen von nichtstaatlichen Gruppen (Guerillas und Paramilitärische Gruppen der Großgrundbesitzer) getragen wurde.

Ähnlch dürfte es auch in deseim Fall sein, wo die Verfolgung von nichtformalen Gruppen ausgeht, auch wenn der Staat sie toleriert.

Der_Juergen
15. August 2018 10:09

Gäbe es in Deutschland eine nationale Regierung, so würden Buren, die hier zu leben wünschen, anstandslos aufgenommen. Sie würden über Nacht Deutsch lernen und mit ihrem Fleiss und ihrer Ehrlichkeit zum Wohl des Landes beitragen.

Unter den gegenwärtigen Umständen könnte ich allerdings keinem Buren guten Gewissens empfehlen, sich in der BRD niederzulassen. Russland käme eher in Frage. Dort gibt es grosse dünnbesiedelte Gebiete, die dringend Menschen brauchen, und ein Zustrom von Weissen mit christlicher Tradition täte Russland gut. Immerhin leben dort 20 Millionen Muslime, mit stetig steigender Tendenz.

Je mehr afrikanische Migranten die Europäer ins Land lassen, desto rascher werden sich die Verhältnisse dort den südafrikanischen angleichen. Das will offenbar nicht nur das antideutsche Kartell in der BRD, das will auch ein Mann wie Sanchez in Spanien, wo ja laufend Schiffe mit afrikanischen Eindringlingen anlegen dürfen.

Venator
15. August 2018 22:28

@eike
Ganz so einfach ist es auch nicht. Die AWB hatte seit ihrer Gründung, einen unabhängigen Burenstaat als politisches Ziel. Sie waren eben nur nicht in der Lage, ihr Ziele zu erreichen trotz Kooperationen mit dem der AVF und anderen.

Was ganz interessant ist, im Zusammenhang mit unserer Situation, hier in der BRD. Die AWB war mit ihren zehntausenden von Mitgliedern deutlich stärker als die IB und co hier jemals sein werden. Teilweise geht man, zu ihrer Blütezeit, von bis zu einer halben Mill. Unterstützer aus. Sie hatten gut organisierte und zahlenmäßig starke und gut organisierte paramilitärische Wenkkommandos. Mit der Ystergarde hatte man eine Elite Einheit, mit Angehörigen der südafrikanischen Sonderkampfverbände zur Hand. Es gab Anfang der 90ér Jahre einige spektakuläre Aktionen, die bekannteste vermutlich, die Erstürmung des Kempton Park World Trade Center in Johannesburg 1993, in dem gerade über das Ende der Weißen in Südafrika verhandelt wurde. Doch was hat das gebracht?

Letztendlich war alles umsonst und die Situation heute, ist wie sie ist. Ob die Gandhi Strategie erfolgversprechender gewesen wäre? Wohl kaum. Die Weißen mit Geld werden gehen ( sehr viele sind ja schon weg) die Weißen ohne Geld, werden dort untergehen und von ihren weißen "Brüder und Schwestern" weltweit, wird das nur mit einem Schulterzucken quittiert werden. Aber es ist eben immer noch das gleiche Pack, daß in den 80ern zu Free Mandela Konzerten gerannt ist. Von denen kann man ( und wir) nichts erwarten.

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