15. Januar 2019

Wenn Aeneas vor der Wahl steht

Martin Lichtmesz / 56 Kommentare

»Es ist gut, Hilfe zu leisten. Aber keine dauerhafte Ansiedlung. Ich denke, daß Europa den Europäern gehört.«

Martin Lichtmesz

Martin Lichtmesz ist freier Publizist und Übersetzer.

Diese Worte zur »Flüchtlingsfrage« sprach zum Schock der linksliberalen Öffentlichkeit kein Geringerer als der Dalai Lama auf einer Pressekonferenz in Malmö, Schweden, am 12. September 2018. Bereits 2016 hatte er in einem Interview mit der FAZ geäußert, daß den Flüchtlingen einerseits geholfen werden solle;

andererseits seien es aber »mittlerweile zu viele. Europa, zum Beispiel Deutschland, kann kein arabisches Land werden. Deutschland ist Deutschland. Auch moralisch gesehen finde ich, daß diese Flüchtlinge nur vorübergehend aufgenommen werden sollten. Das Ziel sollte sein, daß sie zurückkehren und beim Wiederaufbau ihrer eigenen Länder mithelfen.«

Nur wenige Tage vor der Pressekonferenz des Dalai Lama in Malmö hatte Bono, Frontmann von U2, Multimillionär und selbstherrlicher Globalist, während einer Show in Paris die Schwedendemokraten attackiert. In der Bühnenpersona des teuflischen »Macphisto« bejubelte er »ironisch« die Ergebnisse der schwedischen Reichstagswahl, die am selben Tag wie das Konzert stattfand.

»Ich wußte gar nicht, wie sehr ich die Schweden mag. Groß, blond, blauäugig … langweilig. Aber jetzt scheint es so, daß die Schweden beginnen, ihr arisches Potential zu entdecken.« Dann brüllte er den Namen des Chefs der Schwedendemokraten »Åkesson!« und streckte den Arm zum Hitlergruß aus.

Die »AfD Schwedens« hatte mit einem Stimmenanteil von 17,53 Prozent den dritten Platz erlangt, während die Sozialdemokraten zwar weiterhin an der Spitze blieben, jedoch ihr schlechtestes Wahlergebnis seit 110 Jahren einfuhren. Schweden ist das am gründlichsten politisch korrekte Land Skandinaviens und zugleich dasjenige, in dem die durch Masseneinwanderung hervorgerufenen Probleme am heftigsten eskalieren: steigende Kriminalitätsraten, Vergewaltigungsepidemien, Terroranschläge, Islamisierung und rasante Überfremdung, wobei Malmö, die drittgrößte Stadt Schwedens, besonders stark betroffen ist: Im Stadtteil Rosengård beträgt der Ausländeranteil bereits 85 Prozent.

Der Wahlerfolg der Schwedendemokraten fiel zwar hinter die Erwartungen zurück, ist aber doch beachtlich, wenn man in Rechnung stellt, daß der sozial-mediale Druck im konformistischen Schweden auf Vertreter und Anhänger der Partei sehr hoch ist und es kein Wahlgeheimnis gibt. Zusätzlich können die Sozialdemokraten mit der »ethnischen Wahl«, einem hohen Stimmenanteil von Migranten und Doppelpaßbesitzern, rechnen.

Der Dalai Lama hat also indirekt für die Schwedendemokraten Partei ergriffen, die dasselbe Prinzip vertreten wie die anderen »rechtspopulistischen« Parteien Westeuropas: Liberalität, humanitäre Hilfe und sogar Einwanderung an sich werden nicht grundsätzlich abgelehnt, aber es muß eine Grenze gesetzt werden, sobald die Identität der Aufnahmeländer gefährdet ist. Schweden soll Schweden, Deutschland Deutschland, Italien Italien, Frankreich Frankreich und – in der übergeordneten Perspektive – Europa Europa bleiben.

Das bedeutet letzten Endes nichts anderes, als die europäischen Völker in ihrer biologischen Substanz zu erhalten. In seinem Buch Reflections on the Revolution in Europe (2009) stellte Christopher Caldwell die Frage, ob Europa es selbst bleiben könne, wenn »andere Menschen« es bevölkerten – er verneinte das gleich selbst emphatisch. Andere machen sich an dieser Stelle weniger Sorgen. Der norwegische Anthropologe Thomas Hylland Eriksen formulierte die typische Haltung so: »Es gibt Dinge, um die man sich mehr Sorgen machen muß als über die Zukunft der weißen Rasse. Etwa die Werte der europäischen Aufklärung wie Menschlichkeit, Brüderlichkeit, Toleranz und Optimismus.«(zitiert nach gatesofvienna.net, 12. Juni 2012).

Auch die bekanntesten Mahner vor dem »Selbstmord Europas« (Douglas Murray) oder der »feindlichen Übernahme« (Thilo Sarrazin) konzentrieren sich häufig auf das Problem der Islamisierung, wodurch die Debatte weg von gewissen Minenfeldern auf eine Ebene der »Werte« und der »Kultur« verlegt wird. Inzwischen haben jedoch auch die meisten liberalen Islamkritiker begriffen, daß das europäische Migrationsproblem nicht allein eine Frage der Islamisierung ist. Schon bereiten die europäischen Eliten und ihre medialen Gehilfen ihre Nationen auf die nächste große Einwanderungswelle vor, die aus Schwarzafrika erfolgen wird. Nicht nur »Eurabien« (Bat Ye’Or) ist am Entstehen, sondern auch »Eurafrika« oder ein Hybrid aus beidem.

Im April 2018 verkündete Emmanuel Macron im französischen Fernsehen, daß Europa in ein Zeitalter »beispielloser« Massenmigration treten werde. Die Bevölkerungsexplosion Afrikas, kombiniert mit Armut, »Klimawandel« und »geopolitischen Konflikten« werde »über Jahre hinweg« eine Flutwelle von Afrikanern nach Europa spülen. Dabei berief er sich auf ein Buch des Afrikaforschers Stephen Smith, wonach die Zahl der in Europa lebenden Afrikaner innerhalb der nächsten dreißig Jahre von neun auf 150 bis 200 Millionen (!) anwachsen, also ein Viertel der europäischen Bevölkerung ausmachen werde.

Die europäischen Eliten und die UNO sehen hier nicht nur keinen Handlungsbedarf, Europa zu schützen, sondern bereiten stattdessen Wege vor, diese Invasion zu fördern, zu steuern und zu legalisieren. Als Matteo Salvini auf einem EU-Ministertreffen in Wien gegenüber dem luxemburgischen Migrationsminister Asselborn äußerte, »Wenn ihr in Luxemburg neue Migration braucht – in Italien helfe ich lieber den Italienern, daß sie wieder Kinder kriegen«, warf dieser vor Wut seine Kopfhörer auf den Tisch und fluchte unflätig.

Dieses demographische Problem, das die angestammten Völker zu Minderheiten in ihren Heimatländern machen wird, betrifft heute sämtliche westeuropäischen Nationen, und je weiter der Prozeß fortgeschritten ist, um so mehr treten überwunden geglaubte »rassische« Kategorien wieder in den Vordergrund, nicht zuletzt in der Sprache der »antirassistischen« Linken – hierzulande ist etwa »Weißdeutscher« der letzte Schrei, um die deutschen Staatsbürger ohne Migrationshintergrund oder auch bloß ohne nicht-europäischen Migrationshintergrund zu kennzeichnen.

Der gemeinsame Nenner der Völker und Ethnien, die nach Europa strömen, ist nicht der Islam, sondern ihre außereuropäische, »nicht-weiße« Herkunft. Und wer den Blick über Europa hinaus erweitert, wird feststellen, daß sich auch seine kolonialen angelsächsischen Ableger wie USA, Kanada, Australien oder Neuseeland in sehr ähnlichen demographischen Krisen befinden. Nicht anders verhält es sich in Rußland, dessen weiße, slawische Kernbevölkerung ebenfalls schrumpft, was ein Vakuum erzeugt, das zunehmend von zentralasiatischer und kaukasischer Binnenwanderung gefüllt wird.

Global gesehen sind die europäischstämmigen Völker in einer schwindenden Minderheit. 1950 stellten Weiße über ein Viertel der Weltbevölkerung, heute sind sie auf etwa 15 Prozent geschrumpft, 2060 werden es schätzungsweise nur mehr zehn Prozent sein. Der Anteil der Europäer an der Weltbevölkerung beträgt 2018 9,83 Prozent (worldofmeters.info), wobei die Millionen in Europa lebenden nicht-europäischen, nicht-weißen Migranten mitgezählt sind.

Wer also eine gesamteuropäische Politik ins Auge faßt, sollte damit rechnen, daß womöglich weite Teile des Kontinents in wenigen Jahrzehnten allenfalls nur noch geographisch als Europa bezeichnet werden können.

Der liberale Islamkritiker Michael Ley geht in seinem Buch Die letzten Europäer – Das neue Europa (Osnabrück 2017) davon aus, daß »die Idee des Kontinentalismus als geopolitische Alternative« aus demographischen Gründen kaum mehr zu verwirklichen sei. Europa werde sich »balkanisieren« oder »libanonisieren«, vor allem aber aufspalten in »islamisierte Länder und solche, die wenige oder so gut wie keine Muslime« aufweisen. Jene Länder, die von der – in einen neuen Totalitarismus mündenden – Islamisierung »verschont« bleiben, könnten die Basis für eine künftige »De-Islamisierung« bilden.

Eine solche »neue europäische Föderation« sei aus demographischen und ideologischen Gründen nur noch im Osten möglich. Innerhalb einer solchen Föderation sei die »Rückkehr zum National- und Rechtsstaat die wichtigste Voraussetzung für ein Überleben der europäischen Zivilisation. Dabei handelt es sich nicht um einen neuen Nationalismus, sondern um ein Selbstbestimmungsrecht souveräner Nationen.« Ihren Kristallisationspunkt könnten die Visegrád-Staaten Polen, Tschechien, Slowakei und Ungarn bilden, eine Gruppe, die um Österreich – »aus historischen, politischen, ökonomischen und geopolitischen Gründen ein prädestinierter Partner« –, Slowenien und die baltischen Staaten erweitert werden könnte. Vorstellbar »sei auch ein Anschluß der deutschen Freistaaten Bayern und Sachsen«.

Man könnte ergänzen: vor allem jener Teile Deutschlands,  die nach Aussage von Anetta Kahane »zu weiß« geblieben sind, und nicht zufällig dem Ostblock angehörten.

»Diese erwähnten Staaten«, so Ley, »könnten den Kernbestand einer neuen europäischen Zivilisation ausmachen, die sich wieder auf die Grundlagen ihrer Kulturen besinnt.« Von dieser alternativen Union der »letzten Europäer«, könnte vielleicht eines Tages eine gesamteuropäische Reconquista, ein »neues Europa« ausgehen.

Eine verwandte, aber um einiges radikalere Sicht der Dinge bietet der südafrikanische Autor Arthur Kemp in seiner Aufsatzsammlung Nova Europa (2013) an, die beinahe den gleichen Titel wie Leys Buch trägt. Kemps »historische Parallele« ist die Entwicklung Südafrikas, die zeige, wie entscheidend sich die Demographie auf das Schicksal der Völker und Nationen auswirke. Die zahlenmäßig stärkste Gruppe wird demnach immer das Wesen einer Gesellschaft in einem Territorium bestimmen, egal, wem es ursprünglich gehört hat. An der Politik der Apartheid kritisiert Kemp, daß sie weder demographisch noch moralisch haltbar war: die Herrschaft einer Minderheit über eine gewaltsam segregierte, rasant wachsende, überwältigende Mehrheit, auf deren Arbeitskraft sie auch noch angewiesen ist, ist auf die Dauer unmöglich.

Mit der Umwandlung Südafrikas in eine »Regenbogennation« hat sein Abstieg vom Erst- zum Drittweltland begonnen. Dreißig Jahre später sind weiße Farmer einer feindseligen schwarzen Regierung ausgeliefert, die nach ihrer ersatzlosen Enteignung strebt, sowie einer genozidalen Gewalt, die sich in bestialischen Mordserien niederschlägt, die bis dato tausende Opfer gefordert haben. Die bessere Lösung wäre ein Rückzug der Weißen in autonome, ethnisch homogene Gebiete gewesen, was allerdings den Preis gehabt hätte, fortan auf schwarze Arbeitskraft zu verzichten. Beispielhaft sieht Kemp diesen Ansatz in der Siedlung Orania in der Provinz Nordkap verwirklicht, die etwa 1500 Einwohner umfaßt und sich als Keimzelle eines erneuerten Burenstaats versteht.

Laut Kemp ist auch Europa auf dem Weg, sich in eine Art kontinentales Südafrika zu verwandeln, mit ähnlichen Folgen. Während Ley vor allem in den Kategorien muslimisch / nicht-muslimisch denkt, sieht Kemp eine grundsätzlichere Spaltung in weiß / nicht-weiß voraus. Ley denkt eher »staatlich« (ohne den Faktor Demographie auszublenden), Kemp eher »völkisch«. Im Gegensatz zu Ley stehen in Kemps Vision die »souveränen Nationen« insgesamt vor dem Zusammenbruch. Übrig bleiben werden womöglich nicht einmal die historischen europäischen Völker, sondern nur der »Rohstoff«, der sich zu neuen Ethnogenesen mischen und formen könnte. Kemp betrachtet ganz unverblümt die »weiße Rasse« als unhintergehbare Basis der europäischen Zivilisation. Den Begriff »Weiße« gebraucht Kemp synonym mit »Europäer«, mit nicht minderer Berechtigung als die universal akzeptierte Gleichsetzung von »Schwarzen« und »Afrikanern« (auch in Kombinationen wie »Afro-Amerikaner« oder »Afro-Deutsche«). »Sprache und nationale Identität sollten also nicht als größeres Problem betrachtet werden. Alle Ethnien und Kulturen sind rassischen Ursprungs, und solange nur die Rasse intakt bleibt, läßt sich fast alles Weitere zu einem späteren Zeitpunkt erneuern.«

Dabei lehnt Kemp – analog zu Leys Ablehnung des Nationalismus – jeglichen »rassischen Überlegenheitsanspruch« ab, betont stattdessen das »Selbstbestimmungsrecht der Völker« und das Recht der Weißen auf ein »europäisches Heimatland«. Er sieht einen Exodus jener Weißen vor, die nicht in dem post-nationalstaatlichen Vielvölker-Imperium der Globalisten leben wollen; diese müßten allerdings geeignete Siedlungsgebiete finden, etwa in Rußland, Weißrußland, Moldawien, in der Ukraine oder in den baltischen Staaten, die allesamt relativ dünn besiedelt sind und ebenfalls demographische Probleme haben. Voraussetzung sei allerdings die Kooperation der Staaten, in denen diese potentiellen Siedlungsgebiete liegen. Während Kemp Israel und den frühen Zionismus als Vorbild und Modell nennt, betont er, daß nicht derselbe Fehler begangen werden dürfe, ein angestammtes Volk gewaltsam zu verdrängen.

Diese langfristig vorzubereitende »Exit«-Strategie sieht Kemp als einzige Überlebenschance der weißen Rasse: Die fatale Kombination aus demographischem Schwund und Masseneinwanderung aus der dritten Welt hat eine Entwicklung in Gang gesetzt, die mit demokratischen Mitteln nicht mehr aufzuhalten ist – etwa mit der Wahl »rechtspopulistischer« Parteien, die kaum die notwendigen absoluten Mehrheiten erreichen können. Auch »gewaltsame Erhebungen« wären »von vornherein zum Scheitern verurteilt.« Und schließlich gäbe es »aus verschiedenen ideologischen und dysgenischen Gründen eine große Anzahl Weißer, die entweder unmöglich zu ›retten‹ sind oder nicht einmal gerettet werden wollen; diese Gruppe bildet die Mehrheit der heutigen Europäer«. Dies deckt sich in der Tat mit der Erfahrung, die man auch im »gespaltenen« Deutschland machen kann.

Der grenzenlose, thymosbefreite Konsum-Schmelztiegel am Ende der Geschichte scheint für viele eine attraktive Option zu sein; ob er sich verwirklichen läßt, steht auf einem anderen Blatt. Diejenigen, die heute in Deutschland »Wir sind das Volk« rufen und »Wir wollen nicht Bevölkerung, sondern wieder selbstbestimmtes Volk sein« meinen, sind heute in der Minderheit und werden vom deutschen Staat als Feinde bekämpft. Die sich selbst als die siegreichen »87 Prozent« feiern oder mit dem Hashtag #wirsindmehr brüsten, beteuern, daß sie in einem »bunten« Deutschland leben wollen, und meinen es vielleicht sogar subjektiv ehrlich. Der »Nationalmasochismus« ist gleichsam ihre zweite Natur geworden und häufig in eine seltsam nihilistische Gleichgültigkeit übergegangen.

Daher könne, so Kemp, nur eine Minderheit »gerettet« werden, »im Sinne eines Wachrüttelns der realen Folgen des modernen Liberalismus westlicher Prägung.« Dieser hat sich in der Tat wie ein HIV-Virus ausgewirkt, während die östlichen Länder den Kommunismus wie einen Schnupfen überstanden haben, der ihr Immunsystem zumindest teilweise gestärkt hat. Das bedeutet, daß die Mehrheit der Europäer den kommenden »genetischen Flaschenhals« nicht passieren, die demographische Krise nicht überleben wird. Kemp akzeptiert dieses Schicksal als unvermeidlich, und sieht den Rückzug als einzige Option: »Nur durch die Bewahrung unseres Volkes, wenn auch nur einer Kerngruppe, können wir unsere Kultur und Zivilisation bewahren.«

Diejenigen, die gewillt sind, die europäische Identität und Kultur zu wahren, müßten also in einem »weißen Ethnostaat« gesammelt werden, den Kemps deutscher Adept Johannes Scharf eine »Alternative zu Deutschland« nennt: »Geographische Konsolidierung als Strategie gegen das Verschwinden.« Selbst wenn man diese Siedlungsutopien ablehnt oder für unrealisierbar hält, wird man nicht um die Frage nach künftigen Sezessionen, Abspaltungen und Grenzziehungen herumkommen.

Wenn das »Finis Germaniae« unvermeidlich ist, steht Aeneas vor der Wahl, das brennende Troja mitsamt seiner Familie zu verlassen oder mit ihm unterzugehen.


Martin Lichtmesz

Martin Lichtmesz ist freier Publizist und Übersetzer.


Kommentare (56)

quarz
15. Januar 2019 09:21

"Dabei lehnt Kemp – analog zu Leys Ablehnung des Nationalismus – jeglichen »rassischen Überlegenheitsanspruch« ab"

Hier haben wir offenbar - selbst bei Leuten wie Kemp - einen hartnäckigen Rest an "Cuck"-Mentalität, aus der heraus Überlegenheitsurteile gemäß der politisch korrekten Maßgabe abgeleht werden.

Es ist aber empirisch erwiesen, dass manche menschlichen Populationen (man mag sie "Rassen" oder anders nennen) anderen menschlichen Populationen in gewissen Hinsichten überlegen sind. Und auch, dass diese Überlegenheit manchmal genetisch, also biologisch begründet ist, ist für einen rationalen, die Fakten sine ira et studio zur Kenntnis nehmenden Denker unübersehbar.

Pygmäen würden, hätten sie einen eigenen Staat, keine besonders erfolgreiche Basketball-Nationalmannschaft auf die kurzen Beine stellen. Und wer seine Information aus einer nüchternen Auswertung der einschlägigen Forschung bezieht (anstatt aus den fachfremden Medien), der weiß auch um gruppenspezfische IQ-Unterschiede zwischen Populationen und selbst darum, dass diese durch eine (man höre und staune) Mehrheit der Fachleute auf teilweise genetische Ursachen zurückgeführt werden (siehe Rindermanns "Survey of Expert Opinion on Intelligence", 2016).

Worin also besteht der Sinn, empirisch erwiesene Fakten im Einklang mit einer öffentlich erwünschten Ablehnung von "Überlegenheitsansprüchen" zu leugnen? Dass es diese Überlegenheiten gibt, impliziert ja nicht, dass die Unterlegenen wichiger Rechte wie des Rechtes auf Selbstbestimmung beraubt werden. Und es impliziert auch nicht, dass die in einer Hinsicht Unterlegenen nicht in einer anderen Hinsicht überlegen sein können (Überlegenheit ist ja generell schon begrifflich immer relativ zu einer bestimmten Hinsicht). So sind z.B. diejenigen, die intellektuell unterlegen sind, tendenziell zahlenmäßig überlegen. Und dies könnte ihnen den entschiedenden Vorteil in einem Verdrängungswettbewerb bescheren. Es sei denn, die intellektuell Überlegenen machen von ihrem Vorteil rationalen Gebrauch anstatt ihn in einem ideologischen Fieberwahn wegzuwerfen.

Valjean72
15. Januar 2019 10:13

Danke für den Artikel – das ist starker Tobak!

Und das sage ich, obwohl mir seit zwei, drei Jahren ähnliche Gedanken durch den Kopf gehen:

a) Siedlungsrückzug innerhalb Deutschlands in die ländlichen Mittelgebirgsregionen der östlichen Hälfte der BRD bei gleichzeitiger (vorübergehender?) Aufgabe westlicher Ballungszentren.

b) Sezession östlicher Bundesländer und Kooperation mit Österreich und den ostmitteleuropäischen Nachbarstaaten. (Was passiert mit dem multikulturellen Wien, was mit München?)

c) Siedlungsrückzug außerhalb Deutschlands und damit – so meine ich zumindest - auch außerhalb Europas. Insofern käme wohl nur Russland jenseits des Urals infrage.

Mir ist bewusst, dass das viele hier als eine Spinnerei auffassen werden aber der Artikel zeigt, dass verschiedene Vordenker solche Gedankenspiele bereits verfolgen.

Dieser Umstand allein sollte wiederum die Tragweite der Situation, der wir uns gegenüber sehen und welche im patriotischen Lager mE noch nicht so erfasst wurde, verdeutlichen.

Ein gebuertiger Hesse
15. Januar 2019 10:20

Sehr gute Darstellung der Lage. Ja, soweit ist es gekommen, daß wir überlegen müssen, uns anderswo "geographisch zu konsolidieren". Die Heimat, und sei es eine Wahlheimat, aufzugeben, bedeutet einen argen Schnitt, der Verlust und Unwiederbringliches einschließt. Die neuen Orte, die offenbar nirgends anders sein können als grundsätzlich im Osten, sind als neu zu errichtende Siedlungsgebiete für "Sezessionisten" noch kaum gefunden. Vermutlich braucht es wie immer Gründerväter, ruppige Typen, die vorausgehen und die eigene Flagge in den Boden setzen. Dann, so kann man hoffen, werden andere nachfolgen und etwas Neues, auch gemeinschaftlich Ausgerichtetes, beginnt.

Die Chancen, die darin stecken, sind noch kaum zu ermessen.

Dieter Rose
15. Januar 2019 10:31

Danke,
hier wird endlich meine Frage beantwortet:
Was tun?
- auswandern (zusatzantwort bitte: wohun?)
- untergehen (Selbstmord? )

Ich dachte eigentlich an eine weitere Antwort:
- kämpfen (und dafür hätte ich gerne mal
Vorschläge gehabt, wie wir einen solchen Kampf organisieren können, wie er aussehen muss)
Danke auch für eine Antwort darauf!

Baltas
15. Januar 2019 10:36

"»Wenn ihr in Luxemburg neue Migration braucht – in Italien helfe ich lieber den Italienern, daß sie wieder Kinder kriegen«, warf dieser vor Wut seine Kopfhörer auf den Tisch und fluchte unflätig. "
Ich lese hier seit Jahren mit, aber hier muss man aber fairerweise mit hinzutragen, dass der Asselborn da richtigerweise hinzugefügt hat dass Luxemburg all den italienischen Arbeitssuchenden in den 50ern bis 70ern eine Chance gegeben hat dort Arbeit zu finden und ihnen eine Lebensgrundlage gegeben hat.
Das meinte der Asselborn, natürlich ist das Aepfel mit Birnen verglichen aber in der Welt eines Sozialdemokraten in der es sowas wie Rassen nicht gibt eine verständliche Gegenantwort.
Auch sei hinzugefügt, dass die Portuguisen in diesem Land 16% ausmachen, und noch nie grossartig negativ aufgefallen sind, im Gegenteil, das könnte vielleicht auch einer der Gründe sein wieso diese Leute einfach nicht verstehen können dass Portuguisen und Araber etwas ganz verschiedenes sind, weil sie sich vom äusseren her nicht allzusehr unterscheiden.

Franz Bettinger
15. Januar 2019 10:51

Eine Exit-Strategie als einzige Überlebens-Chance der weißen Rasse? Wir sollen auswandern? Ha! Als wäre die Massenmigration natur- und schicksalshaft, unvermeidlich und alternativlos. Das sollen wir glauben? Wir hier auf SiN? Das ist wohl ein Witz! Massenmigration war nie naturhaft und die heutige schon gar nicht. Sie ist von Deep State geplant, inszeniert und finanziert, also von einer absoluten Mini-Minderheit superreicher gewissenloser Idioten, die glauben, Weltherrscher spielen zu sollen. Man kann das Rad nicht zurückdrehen? Ich denke, man kann. Es wird arg quietschen, aber man kann. Man muss nur wollen. Genau wie Merkel diesen unglaublichen Affenzirkus gewollt und auch bekommen hat, könnte ein Anti-Merkel die Stangen wieder aus dem Zelt ziehen. Ja, könnte! Aber zu meiner Verwunderung: Es ist kein Stangenzieher in Sicht. Keiner, der die Horror-Show mit einem Big Bang beendet. Na, vielleicht wird aus den Gelbhemden ja noch mehr. Traktoren, Mistgabeln, gewaltige Energie und Ausdauer haben sie immerhin. Die Rettung kommt manchmal von unerwarteter Seite. Nein, ich kann mich mit dem Untergang der Europäer (noch) nicht abfinden. Aeneas? Nein danke!
NB: Mit dem (verlogenen) Ruf "Wir sind mehr" begründeten auch die Bolchewiken ihr mörderisches Tun.

RMH
15. Januar 2019 10:53

Dazu passend:

Der Fall von Gondolin

https://antaios.de/detail/index/sArticle/78997

Irgendwie scheinen die Europäer/Weißen schon seit vielen Jahrzehnten von Untergangs-Memen geradezu besessen zu sein. Erst sich gründlich selber zerstören und schleifen und dann Dritte profitieren lassen. Und als ob gerade die Visegrad-Staaten (die im übrigen allenfalls 1 Generation Dekadenz-Rückstand gegen über dem Rest von Europa haben, der aber rasend schnell verringert wird) so richtig Bock auf ein paar flüchtende Deutsche hätten, ruft doch Fragezeichen hervor. Nein, wir stehen mit dem Rücken zur Wand, es gibt keinen Exit. Machen wir das beste daraus. Das Wissen, dass es eben keinen Exit gibt, kann auch motivierend sein. Es gibt kein Boot für Aeneas mehr.

Dieter Rose
15. Januar 2019 12:02

Ergänzung zu meinem Kommentar:

und unsere oberschwäbischen
Barockkirchen p.e.
sollen zu Moscheen werden?

Rosenkranz
15. Januar 2019 12:11

Ich bin auch der Meinung, daß es kein "Erwachen" der westeuropäischen Völker geben wird. Diese Völker trauen sich noch nicht einmal, in einer geheimen Wahl, Parteien mehrheitsfähig zu wählen, die sich für eine solide Grenzpolitik aussprechen. Und vergessen dürfen wir auch eines nicht, daß die AfD und ihre Schwestern im Ausland im Grunde tief liberale Parteien sind und damit auch Teil der Ideologie, die da Liberalismus heißt.

Uns bleibt daher nur eine Möglichkeit: Wir müssen uns zusammenfinden und uns selbst retten. Was Lichtmesz sehr gut herausgearbeitet hat ist, sich endlich nach Osten (oder nach einem Bergdorf in den Alpen) zu orientieren, um die Flamme des Abendlandes dort am Brennen zu halten.
Und der IB ins Stammbuch geschrieben: Ohne eigene Kinder wird es nicht funktionieren. Besonders das starke weibliche Geschlecht sollte sich überlegen, ob es die "Zwitscherei" und den Nadelstich-Aktivismus zugunsten der Kinder endlich mal herunterfährt.

John Haase
15. Januar 2019 12:29

Es ist bemerkenswert, wie man sich mit der Zeit gewissermaßen avantgardistisch radikalisiert, nicht? Das Wort "radikal" und seine Ableger meine ich in dem Sinne, die die Wortherkunft nahelegt: Radix - die Wurzel. Und die Wurzel, also das Eigentliche, Europas sind eben nicht die Aufklärung, die Menschenrechte und die drei-, zehn- und tausendfach verfluchten "westlich-europäischen Werte", sondern sie sind viel tiefer in den Menschen und im Land selbst angelegt. Böse Menschen werfen einem diese Radikalität mit dem Schlagwort Blut-und-Boden-Ideologie vor. Sie hat aber nichts zu tun mit dem Wort Extremismus, als dessen Synonym sie oft gebraucht wird. Ein Radikaler ist jemand, der sich um das Eigentliche sorgt, ein Extremist hingegen treibt die Dinge zu weit.

Vor noch zehn Jahren fühlte man sich in den Blogs und in den Kommentarbereichen radikal, weil man heimlich PI-News las und einer der rechten Kleinparteien seine Stimme gab. Dann kam die AfD und man schritt in der Radikalisierung fort: hier war sie, die Alternative! Man trat der Partei bei und versteckte seine Meinung in der Öffentlichkeit nicht mehr ganz so sorgfältig. Nun liegt diese Partei bei 15-20% und geändert hat sich nichts (woran die AfD keine Schuld trägt), es ist sogar noch schlimmer geworden und wieder zieht das kleine Häuflein, das wir sind, radikal voran, diesesmal in deutlich schwierigeres und härteres Gelände:

Um es kurz zu fassen und das Geschwafel sein zu lassen: Ich kann mich des Eindrucks nicht erwehren, daß zwischen den Zeilen der kleinen (wir) und großen (Kubitschek, Lichtmesz, Klonovsky, Broder uvm) Kommentatoren mehr und mehr die Einsicht durchscheint, daß sich unser Land nicht aus der Misere herauswählen können wird. Zu viel Schaden ist bereits angerichtet, zu tief ist die Fäulnis in die Institutionen eingedrungen, zu viele Landsleute sind geistig-seelisch unrettbar verrottet.

Zwischen den Zeilen bleibt diese Einsicht meiner Meinung nach aus zwei Gründen. Erstens ist da die Angst vor rechtlichen Konsequenzen und zweitens berechtigte Furcht gegenüber den Implikationen dieser Einsicht: die Demokratie ist der Untergang, es wird kein Retter kommen, nicht einmal ein mehr oder weniger benevolenter Diktator, es wird manch große und viele viele kleine Umstürze geben (und jeder davon ist gefährlich für die Betroffenen), rechtzeitige Migration ist vielleicht möglich, doch schwierig ist es, den richtigen Zeitpunkt und das Ziel auszuwählen, und vor allem: man kann nichts gegen all das tun. Weder "richtig wählen", noch Trinkwasser und Konserven horten, noch Kampfsport betreiben, noch "aufrütteln" des Umfeldes (um ein Wort des Feindes zu benutzen) werden irgendetwas nützen. Wenn eine Zivilisation untergeht, dann gehen ihre Cives mit unter und zu einem nicht geringen Teil auch körperlich.

Schwacher Trost: mit der Bagage, die uns derzeit regiert, hält der Laden nur noch ein paar Jahre, aber es mag sein, daß sich begabteres und ideologisch unverblendetes Personal findet, das Alles noch deutlich länger am Leben erhalten kann. Manche Zivilisationen gehen schnell und plötzlich unter, bei anderen zeigen sich die Zeichen bereits Jahrhunderte vorher sehr deutlich. Vielleicht gibt es noch Aufschub.

Durendal
15. Januar 2019 12:39

Fast alle solchen physischen Sezessionsversuche scheitern. Selbst wenn sie erfolgreich wären, würden sie nur dazu führen, dass sich der politisch wachere Teil einer Gruppe aus dieser entfernt und somit der Gruppe jegliche Chance auf Erneuerung nimmt.
Selbst in Südafrika, wo die Lage wesentlich schwieriger ist als sie es in Europa in den nächsten 30 Jahren sein wird und die Buren bessere kulturelle Voraussetzungen dafür mitbringen, gibt es nur eine insgesamt verschwindend kleine Zahl von Personen, die diesen Schritt vollzogen hat, und deren Siedlung Orania unter noch schwierigeren Bedingungen keine Chance hätte.
Erfolgreich sind hingegen oft die weniger spektakuläreren Sezessionen einzelner Gruppen, die ihre Parallelgesellschaften in für sie schwierigen Umfeldern bilden. Dafür gibt es Dutzende Beispiele.

Breckert
15. Januar 2019 12:59

Die Spaltung Europas in einen zivilisatorisch-konservativen Teil und in einen, nur temporär, bunten, multikulturellen, aber mittelfristig islamisch-tribalistischen Teil wurde ja schon häufiger beschrieben.

Unklar ist, wo dessen physische Grenze verlaufen würde.
Und wer alles dazu gehört, wenn sich das funktionelle Erbe der Aufklärung vom EU-Torso abspaltet.
Man spricht von östlichen EU-Ländern, die auch jetzt schon in der EU eine entsprechende Position einnehmen.
Also Ungarn, Tschechien, Österreich, vermutlich Bayern und auch Italien.
Mein Bundesland NRW gehört sicher nicht dazu, was mich aus persönlichen Gründen schmerzt, aber nicht um der vorherrschenden Meinung der hier praktizierten Politik willen.

Es böte sich damit die Chance, alle hoffnungslos linksindoktrinierten (ich halte "links" nicht per se für falsch, sondern als eine legitime politische Positionierung) ihrem Schicksal zu überlassen, welches in einem kommenden islamischen Staat ein eindeutiges sein wird.
Man könnte sich damit ohne große weitere Anstrengungen sozialpathologische Veränderungen wie Feminismus oder Marxismus vom Hals schaffen, da sich diese Gruppen naturgemäß von ganz allein im bunten Teil Europas konzentrieren würden.

Da Wissen, Leistungswillen und Kapital sich im anderen Teil sammeln würden, wäre auch von stabilen Verhältnissen (und Grenzen) auszugehen, während bei den Bunten Versorgungsengpässe und Gewaltorgien den Alltag übernähmen, wie es sich hier in NRW ja schon abzeichnet.

Zwei Sachen am Rande:
Noch bis kurz vor Merkels Willkommensoffensive zeigten Deutsche bei Umfragen zu etwa drei Viertel eine ablehnende Haltung zu Ausländern, so diese in Deutschland zu leben begehrten.
War immer ein großes Thema (Rassismus) in den einschlägigen Jammerpostillen.
Da kann mir nicht einleuchten, daß mit der Flutwelle von 2015 samt der dazugehörigen Gewaltorgien in deutschen Straßen die grundsätzliche Zustimmung dazu gestiegen sein soll.
Ich halte alle entsprechenden Umfragen für manipulativ gestellt oder gar plump gefälscht.
Das genaue Gegenteil ist der Fall.
"Wir sind mehr" ist eine vorsätzliche, staatlich beförderte Lüge.

Wie auch die Hetzjagden in Chemnitz und die Ausbootung Maaßens als Verfassungsschutzpräsident.
Vermutlich auch, um das hier möglich zu machen:
https://www.tagesschau.de/inland/afd-verfassungsschutz-141.html

Ich halte eine Änderung dieser Zustände durch demokratisches Handeln konservativer Kräfte aus der deutschen Republik heraus für nicht mehr möglich.

Sandstein
15. Januar 2019 13:36

Predige ich ja seit mindestens 2 Jahren hier, dass das ganze Geseier von Bürgerkrieg etc. fabulös ist und bleiben wird.
Deutschland wird eine Zukunft haben, dafür muss man sich aber mal frei machen von seinen wohlgeliebten Länder- und Staatsgrenzen.
Ich denke da z.B. an den Kleingartenbesitzer mit Kohlegrill, Bratmaxe und seiner geliebten Meck-Pomm Flagge. Albern und kleinbürgerlich.
Für solche Leute besteht Deutschland in den Grenzen der Bundesrepublik und den örtlichen Behörden. Aber wie ich mal irgendwo gelesen habe gibt und gab es ein deutsches Volk vor der Bundesrepublik, ja sogar vor dem Kaiserreich und es wird auch ein deutsches Volk nach dem geben, was wir jetzt Parlamentarismus und Bundesrepublik nennen.

herbstlicht
15. Januar 2019 13:57

»»Der Wahlerfolg der Schwedendemokraten fiel zwar hinter die Erwartungen zurück, ist aber doch beachtlich, wenn man in Rechnung stellt, daß... und es kein Wahlgeheimnis gibt. ««

Daß die Schwedendemokraten (SD) nicht über 20 Prozent bekamen lag wohl daran, daß die Altparteien, mit Ausnahme der Grünen und weitgehend der Linkspartei, einwanderungskritische Positionen in den Mund nahmen; Positionen der SD, welche sie wenige Jahre vorher als "inhuman" oder "unmöglich" abgewiesen hatten. Zur Entwicklung der Wählersympathien siehe

http://status.st/

wobei die zweite Graphik die Anteile zeigt, welche bei der "Sonntagsfrage" SD angaben (9 messende Institute und 1 Mittelwert (gelb)).

Man kann sich das Ergebniß der Reichstagswahl im September bis hinunter zu den einzelnen Wahlkreisen im Web anschauen:

https://www.expressen.se/nyheter/val-2018/valresultat/valresultat--se-vem-som-vinner-valet-dar-du-bor/
(Expressen ist ein große Tageszeitung in Stockholm.)

Anleitung zum Gebrauch:
#) Neben/über der kleinen Schwedenkarte steht "Välj län..."; klicke dies an.
#) Wir sehen nun ein Menü mit den Namen der schwedischen "Läns" (Verwaltungsbezirke, etymologisch: Lehen). Ich wähle "Örebro län" (Umlaute und a-Kringel sortieren im Schwedischen nach dem Z).
#) Wir sehen nun ein Menü mit den (Groß)Gemeinden im Örebro Län; ich wähle "Ljusnarsberg".
#) Nun sehen wir die Wahlbezirke der Gemeinde Ljusnarsberg; sowohl als Liste als auch Karte. Wir wählen "Ställdalen".

Weiter oben, über dem Balkendiagramm, steht nun:

Du tittar på valresultatet för valdistrikt
Ställdalen
i Ljusnarsberg kommun

Här röstade flest på Sverigedemokraterna och är större än båda blocken. Medelåldern är 53.2 år och medianinkomsten är 196,000 per år.

Dies ist ein Standardtext, in welchem lediglich einige Parameter von Wahlbezirk zu Wahlbezirk variieren. Ich übersetze diesen zeilenweise:

Du (Sie) siehst das Wahlresultat im Wahlbezirk
Ställdalen
in der Gemeinde Ljusnarsberg

Hier wählten die Meisten die Schwedendemokraten und diese sind stärker als beide Blöcke [Rot-Grün und Bürgerlich]. Durchschnitsalter ist 53,2 Jahre und Medianeinkommen ist 196000 [Schwedische Kronen] pro Jahr.

Das Balkendiagramm zeigt die Anteile der Parteien; von oben nach unten:
SD
S Sozialdemokraten
M Moderaterna. Partei des unseeligen Reinfeldt.
KD Kristdemokraten. Abspaltung von M. Sehen sich den deutschen C-Parteien verwandt.
V Vänstern. Linkspartei.
C Centern. Vormals Bauernpartei; unter der Vorsitzenden Anni Lööf linksliberal/globalistisch.
MP Miljöpartiet. Grüne
Ö Övriga. Sonstige
L Liberalerna. Vormals auch "Volkspartei"; heute ähnlich C.
F! Feministische Initiative ... !!!

Weiter unten findet sich noch:

Antal röstberättigade: 436 personer
Antal röster räknade: 346 personer

Anzahl Stimmberechtigter: 436
Anzahl gültiger Stimmen: 346

Wie kommt es zu Stimmanteilen von rund 40% für die Schwedendemokraten? Meinem Eindruck nach müssen zwei Dinge zusammentreffen: Kleinbürgertum (in Siedlungshäusern) und MENA-Wohngebiet in der Nähe. Ljusnarsberg liegt in der Landschaft Bergslagen, dem historischen Zentrum der schwedischen Montanindustrie, dessen Gruben (meist Eisenerz) bis in die 1970-er fast vollständig stillgelegt wurden. Nun gibt es dort überflüssige Arbeiterwohnungen ...

Übrigens findet man auch im Umkreis von Malmö Stimmanteile der SD von weit über 30%.

»»kein Wahlgeheimnis««
Das schwedische Wahlsystem erzwingt das Wahlgeheimnis zwar nicht, aber der einzelne Wähler kann sich durchaus schützen, indem er etwa mehr Wahlzettel an sich nimmt, als er benötigt, oder den Wahlzettel der Partei, welche er wählen will, selber mitbringt. Was er schließlich in den Umschlag steckt ist ja doch nicht einsehbar.

bb
15. Januar 2019 14:06

Meine Hoffnung liegt ganz auf Ostdeutschland.

Laurenz
15. Januar 2019 14:37

Im Westen nichts Neues ...... In Deutschland leben 231 Einwohner pro Quadratkilometer. Das reicht von Mecklenburg-Vorpommern mit 70 Einwohnern pro Quadrat-KM bis zum Ruhrpott mit über 1100 -. Damit ist Deutschland einer der am dichtesten besiedelten Staaten auf dem Planeten. Jeden Tag werden auf deutschem Territorium mehrere Fußballfelder versiegelt, eine ökologische Katastrophe. Von daher ist es eine ganz natürliche Reaktion, daß die Bevölkerung durch weniger Geburten dafür sorgt, daß die absolute Zahl an Einwohnern drastisch sinkt. Die sinkende Geburtenrate durch völlig nutzlose Zuwanderung zu kompensieren, ist anti-ökologische Politik. Jeder Zuwanderer will eine Wohnung, - Autofahren, furzt Methan, produziert Müll, wie Brauchwasser, braucht Energie. Das Argument einer "ungesunden" Bevölkerungspyramide ist absurd. Das Problem ist längst gelöst. In 30 Jahren sind die geburtenstarken Jahrgänge mehrheitlich tot, danach wird die Pyramide wieder ganz gesund aussehen. Und selbst dann wird Deutschland die wesentlich günstigere Bevölkerungsdichte Frankreichs von 103 Einwohnern pro Quadratkilometer nicht erreichen. Auch der sogenannte Pflegenotstand ist durch den Export von Rentnern einfacher zu bewältigen als durch den Import von etwaigen Pflegekräften. Aus wirtschaftlicher Not gehen heute schon viele Rentner nach Bulgarien oder Thailand. Von daher sind Bündnis 90/die Grünen alles, nur nicht grün. Was Herrn Josef Fischer angeht, so erlebte ich ihn mehrmals als hessischen Umweltminister im lokalen hessischen Wahlkampf. Das war wohl die einzige Zeit in seinem Leben, in der er etwas gearbeitet hatte, und wirklich für etwas stand. Nach seiner Ernennung zum Bundesaußenminister ließ er sich bei seinem Antrittsbesuch in den USA von Madeleine Albright kaufen, zurechtstutzen. Bis heute ist er zusammen mit dieser us amerikanischen Ex-Außenministerin Inhaber 2er politischer Beratungsfirmen, also Lobbyist.

andreia
15. Januar 2019 15:32

Sehr interessant und als Ostdeutscher finde ich es spannend, ob sich meine Heimat retten lässt.

Von was für Zeiträumen sprechen Sie hier?

Durendal
15. Januar 2019 16:26

Unter konservativen und traditionalistischen Christen wird gerade ein eigenes Sezessionsmodell unter dem Begriff "Benedikt-Option" diskutiert.
Es orientiert sich u.a. an parallelgesellschaftlichen Modellen, mit denen konservative Christen während der Herrschaft des Kommunismus in Osteuropa überlebten und die Erneuerung der durch den Kommunismus zerstörten Gesellschaften und Kulturen vorbereiteten.
Hier findet sich eine Zusammenfassung des Konzepts:
https://bundsanktmichael.org/wp-content/uploads/2019/01/20190110-Die-Benedikt-Option.pdf

Redaktion: Auch bei uns wurde dies bereits diskutiert. Martin Sellners vieldiskutierter Artikel kann hier abgerufen werden.

Valjean72
15. Januar 2019 17:33

Mein an Dieter Rose und Franz Bettinger für Ihre "standfest kämpferischen" und daher aufmunternden Kommentare.

Nach meinem Verständnis ist es aber wichtig, sich hin und wieder dieses mögliche (drohende, allerdings nicht unabwendbare) schwarze Schicksal zu vergegenwärtigen, um anschließend mit noch mehr Einsatz und Ausdauer für eine Wende einzutreten.

Wenn wir uns angesichts dieses betrüblichen Auswanderungs- bzw. Sezessionsszenario (welchem gleichwohl, sollte es jemals nötig sein, eine Chance inne wohnen würde) vor Augen führen, dass Andre Poggenburg geschasst wurde – mag er es darauf angelegt haben oder nicht - weil er es wagte in seinem Neujahrsgruß von „Volksgemeinschaft“ zu schreiben.

Parteipolitisch ist das gewiss erklär- und nachvollziehbar.

Allerdings sieht sich unser Volk (eben nicht: Bevölkerung) nach Lage der Dinge einer zwar schleichenden aber dennoch existenziellen Bedrohung gegenüber, die nun noch zunehmend an Fahrt gewinnt.

Angesichts dieser Situation ist das Begriffspaar „Volk“ und „Gemeinschaft“ mit dem, was es verkörpert, von existenzieller Bedeutung und weist uns den Weg.

Laurenz
15. Januar 2019 17:45

@Durendal .... wie überleben antike Kommunisten unter der Herrschaft von zeitgeistigen Kommunisten? Trotzki war ein gelehriger Schüler der Kirche. Er zerstörte, so gut er konnte, alle religiösen Strukturen, soweit die Tscheka, später GPU, ihrer habhaft werden konnte, um seiner eigenen Religion, ganz typisch, Absolutheit zu verschaffen. Trotzki war sich sogar dessen klar bewußt, daß die Religion des Marxismus' ökonomisch nicht ohne große Opfer funktionieren würde. Deswegen entwarf er die permanente Revolution, heute bekannt als Trotzkismus, um diese Tatsache zu verschleiern. Das machte die katholische Kirche, wie auch die orthodoxe Kirche, über Jahrhunderte nicht anders. Wenn sie "evangelische Mission" in der Suchmaschine eingeben, um dann zu sehen, wie viele Organisationen unter diesem Deckmantel weiterhin weltweit gelebte Kulturvernichtung betreiben, wird einem da nicht ganz christlich konservativ schlecht?
Die totalitäre Ideologie ist doch grundsätzlich dieselbe. Die entscheidende Frage ist, wer die Ideologie nutzt, die Macht innehält, und die anderen verdrängt, ausgrenzt. Dieser primitive Hirtenkult (Zitat Philipp Möller), genannt Christentum, führt immer zu demselben Resultat, da er genau für dieses geschaffen wurde. Castaneda beschrieb genau dieselbe Sezession der Schamanen Mexikos unter der allerkatholischsten Herrschaft der Spanier in Mexiko. Schamanen, die ihr Ego nicht in den Griff bekamen, ernteten ein Stück spanisches Blei, welches ihnen durch den Schädel ging. Kluge Schamenen oder Medizinmänner wurden Küster in einer Kirche.
Polarisierung in der politischen Kultur sorgt automatisch für eine entsprechende "Reaktion". Die protegierte Zerstörung unserer Kultur, siehe aktuell im Druck-Spiegel http://www.spiegel.de/plus/inventur-des-brauchtums-a-00000000-0002-0001-0000-000161789291, sorgt doch nachwievor dafür, daß sich ein ehemaliges großes Medium selbst vernichtet. Und die Ratzingers als Option anzusehen, ist doch den Bock zum Gärtner machen, schlichtweg bigott. Solange Kinderschänder, auch unter einem Ratzinger, in der Kirche straffrei ausgehen, braucht sich niemand über einen ewigen Verfall zu wundern. Auch einem Ratzinger schien Kinderschändung doch ganz christlich konservativ opportun zu sein. Weg damit.
Wenn man den 30jährigen Krieg aus dem 17. Jahrhundert als Vergleich heranzieht, oder die europäische Geschichte bezüglich des "Dunklen Mittelalters" aus dem Blickwinkel des als islamophob geltenden Dr. Bill Warner betrachtet, ist der heutige Kulturkampf bisher nur ein laues Lüftchen.

cso
15. Januar 2019 17:55

Ich bezweifle, daß es Enklaven oder eine territoriale Sezession auf unserem Boden geben wird. Die Idioten, die jetzt immer noch nicht genug von "Buntheit" und "Diversity" haben, werden alles letztlich in Schutt und Asche schlagen.

Sie werden nur durch Schmerz und Leid lernen, daß es keine andere Heimat gibt, als jene, die sie achtlos preisgegeben haben. Das wird noch eine ganze Weile dauern, weil diese Erkenntnis erst heranreifen kann, wenn der Staat nicht mehr in der Lage ist, seine Staatsdiener und Kostgänger pünktlich zu entlohnen.

Bis dahin bleibt genug Zeit, sich umfassend vorzubereiten. Wichtigste Dinge natürlich zuerst; dazu zähle ich beispielsweise, sein Hab und Gut im Notfall verteidigen und seine Familie schützen zu können. Auch ein eigener Garten und gutes Werkzeug gehört dazu.

Seine Familie sollte man nicht unvorbereitet lassen. Mein Älterster macht demnächst Abitur und möchte Maschinenbau studieren. Das darf er ernatürlich, aber nur unter der Bedingung, daß er zuvor eine Lehre als Elktriker absolviert. Der Ruf unserer Handwerksausbildung wird (noch) weltweit geschätzt, so daß man damit überall eine Chance auf einen Neuanfang haben wird.

Keine Illusionen

deutscheridentitaerer
15. Januar 2019 18:41

Der Artikel geht endlich wieder einmal ans Eingemachte.

So unverständlich es ist - das deutsche Volk wird wohl nicht mehr "aufwachen", auch wenn ich die Hoffnung darauf nicht ganz aufgegeben habe.

Es ist wie ein böser Fluch, dass Leute die den Irrsinn der Migrationspolitik erkennen, es mehrheitlich nicht schaffen, in geheimer Wahl AfD zu wählen. Von den armen Irren, die auf dem Refugees-Welcome-Trip hängen geblieben sind, ganz zu schweigen.

Allerdings sehe ich die Lage noch viel pessimistischer als der Artikel, als dass ich überhaupt keine Möglichkeit erkenne, der Misere durch Auswanderung zu entkommen. Individuell mag das eine Lösung sein. Das deutsche Volk wird sich so nicht retten.

Es wird also darauf hinauslaufen, dass wir hier im eigenen Land zur Minderheit werden, und zwar zu einer verfolgten und von allen Seiten attackierten. Das ist mittlerweile die Lage, von der alles weitere auszugehen hat.

Vielleicht ist das ja auch genau die richtige Kur, dass dieses auf den Hund gekommene Volk braucht. Vielleicht werden die Realitäten so drastisch, dass sie sich nicht mehr hinter Gedankenakrobatik verschleiern lassen. Es gibt ja genügend Völker, die lange als Minderheiten existieren konnten, allerdings nicht ohne einen beträchtlichen Blutzoll zu zahlen. Aber so ist das eben. 70 Jahre Dekadenz lässt die Geschichte eben nicht durchgehen, ohne sie sich mit einem Zinseszins an aufgeschobenem Leid vergüten zu lassen.

Der Bund Sankt Michael scheint mir das einzige Vorhaben, das sich dieses Szenarios ernsthaft angenommen hat.

Gotlandfahrer
15. Januar 2019 18:46

Aus meiner Sicht stellt sich die Frage entspannter: Was an dem heutigen westlichen Gesellschaftsmodell ist erhaltenswert? Die Früchte der europäischen Kultur und Aufklärung sind nur noch fauliger Kompost, wir leben auf einem Friedhof, auf dem die Leichen zum Tanz gezerrt werden. Wir sehen damit aber gleichzeitig auch dem Ende der Voraussetzungen des die Übernahmevölkerschaften päppelnden Bobosystems entgegen. China wird die Sponsorenschaft nicht übernehmen, denn das afrikanisierte Steinzeit-Islameuropa hat nichts zum Tauschen, anders als das rohstoffreiche Afrika. Wenn wir uns dann aber in einem dystopischen Häuserkampf um die letzte Raviolikonserve befinden, kommt es zur "Marktbereinigung". Voila, Evolution ist Coding und Hacking der geschaffenen Programme, Fitness-Tests. Wenn ich in der S-Bahn fahre, sehe ich, wie nah der nächste ist.

Gelddrucker
15. Januar 2019 18:48

Meine Hoffnung beruht darin, dass der allergrößte Teil der Bundesbürger noch nicht einmal vom drohenden Untergang ihres Volkes weiß. Selbst wenn man z.b. auf Facebook Leute fragt, die von "Heimschicken" reden, ob sie die IB kennen, kommt meist ein Nein. Meiner Ansicht ist noch einiges an Aufwachpotential da. Für die meisten sind "die Ausländer" eben immernoch die Fremden, die jetzt halt so schwupps in den letzten Jahren etwas mehr geworden sind. Dass sie selbst bald zu Fremden im eigenen Land werden, wissen sie nicht, so zumindest die Erfahrung aus meinem Umfeld. Werden die wahren demographischen Verhältnisse offengelegt, dürften wie Zuwächse verzeichnen.

Ich stimmt zu, dass in Westeuropa eine Partei wie die AfD niemals über 50% kommen wird, aber das braucht es für eine Wende auch nicht, denn ein nicht geringer Teil der Bevölkerung ist indifferent. 30-40 Prozent, und das sehe ich als realistisch an, denn der Rahmen des Sagbaren erweitert sich ebenso rasant wie die Einwandererzahlen, würden reichen. Entschlossenheit macht viel aus.

Dass wir einen handfesten Bürgerkrieg bekommen, in dem zwei Armeen aufeinandertreffen, denke ich nicht, jedoch schließe ich kriegsähnliche Zustände, Aufstände, Auseinandersetzungen verfeindeter Gruppen nicht aus. Die jüngsten Ereignisse (Fast-Totschlag, Bombenanschlag) weisen auf eine Verschärfung hin.

Zudem macht mir Hoffnung, dass laut Umfragen mittlerweile Le Pen vorne liegt. Vielleicht, hoffentlich, gibt es doch diesen Punkt wo die Schmerzgrenze erreicht wird in Sachen Umvolkung, wie jetzt in Frankreich. Richtig heftig trifft es doch lediglich die Grossstädte. In kleineren Städten, auf dem Land kann man noch richtig schön Frankreichurlaub machen und auch viele Gegenden von Paris sind noch sehr französisch.

Durendal
15. Januar 2019 19:06

@Wenn irgendein ein Herr Möller diejenige Religion, welche u.a. die abendländische Kultur erschaffen hat, tatsächlich als einen „primitiven Hirtenkult“ bezeichnet hat, empfehle ich ihm, sich zunächst einmal mit den Grundlagen der europäischen Geschichte auseinanderzusetzen, bevor er sich mit weiteren öffentlichen Äußerungen endgültig blamiert.
Castaneda-Anhängern empfehle ich ansonsten, ihren Drogenkonsum zu reduzieren. Nach einiger Zeit verschwinden dann die Halluzinationen meist von ganz alleine.

Fritz
15. Januar 2019 19:22

Ich möchte vor einem allzu biologisch/hautfarbemäßig orientierten Volksbegriff warnen.

Meine Frau ist eine Farbige aus Kolumbien; ich kenne das Land ganz gut.

In Kolumbien vollzieht sich die Rassenmischung seit 400 Jahren; dort kommt niemand auf die Idee, einen Schwarzen zu fragen, wo er herkommt, oder wo er sein gutes Spanisch gelernt habe. Alle wissen, dass die Schwarzen gegen ihren Willen ins Land gekommen sind und genauso kolumbianisch sind wie weiße Kolumbianer. (Mit Indigenen gibt es eine gewisse Feindseligkeit, gewissermaßen eine Art Opferwettbewerb).

Die kolumbianische Mentalität so wie ich sie kenne, diese Mischung aus Liebenswürdigkeit und Unzuverlässigkeit, findet sich unabhängig von der Hautfarbe.

Zuwanderung von Menschen anderer Kultur oder Hautfarbe ist nicht für sich ein Problem, Integration kann funktionieren, problematisch wird es erst, wenn es zu viele Zuwanderer werden, so dass sich eine Diaspora bildet, die die Kultur des Herkunftslandes erhält und die Integration verhindert.

Genau das erleben wir zur Zeit, besonders der sog. Familiennachzug wird zur Bildung von Banlieues wie in Frankreich führen, in denen fast nur Migranten leben und die Arbeitslosigkeit bei 50%+ liegt.

Wichtig wäre zunächst ein Stop der Zuwanderung und die Ausweisung von nicht integrationswilligen. Dann ließe sich das Problem mittelfristig vielleicht lösen.

Noch ein zweiter Punkt: ein neues weißes Kerneuropa mit Zentrum im Osten erscheint mir wenig realistisch. Bei zunehmendem Multikulturalismus im Westen wird die wirtschaftliche Leistungsfähigkeit nachlassen. Man kann nicht immer mehr Sozialhilfeempfänger ins Land holen bei gleichbleibendem bzw. abnehmendem Potential produktiv tätiger Menschen, irgendwann ist es nicht mehr zu finanzieren. Und dann ist mit Wanderungsbewegungen in die wohlhabenden Länder Osteuropas zu rechen.

Solution
15. Januar 2019 19:32

Schön, daß man hier realistisch argumentiert. Die AfD jedenfalls wird die Katastrophe nicht aufhalten.

Die betreffenden Bücher von Kemp und Scharf weisen in die richtige Richtung. Scharf z.B. ist offen für mehrere Modelle und empfiehlt eine Art "Wettbewerb" um das beste Modell - learning by doing.

Z.B. hat sich auch Volkmar Weiss in seinem grundlegenden Werk "Die Intelligenz und ihre Feinde" ansatzweise mit einer Zukunft der Restdeutschen in Enklaven oder ethnischen Inseln beschäftigt.

Gut, wenn wir über die alte BRD hinausdenken, deren Tage gezählt sind - ob man das wahrhaben will oder nicht.

Um 2070 sind wir Deutschen nach derzeitigem Stand in der Minderheit, doch die Probleme damit haben in manchen Ecken bereits längst angefangen.

nom de guerre
15. Januar 2019 19:44

Mir widerstreben solche Sezessions- oder Siedlungsüberlegungen. Zum einen aus rationalen Gründen: Wer sagt uns denn, dass Deutsche und Westeuropäer, die gerne Europäer bleiben wollen, in Osteuropa willkommen wären bzw. es ihren Nachfahren nicht in 200 oder 300 Jahren so ergehen würde wie den Volksdeutschen in verschiedenen Teilen Osteuropas im 20. Jahrhundert? Darauf verlassen würde ich mich jedenfalls nicht. Auch hinsichtlich der Reconquista, die von solchen europäisch gebliebenen Gebieten Europas irgendwann ausgehen könnte, bin ich skeptisch. Ich bin kein Experte für spanische Geschichte, aber soweit ich weiß, gab es dort während der Maurenherrschaft nie eine arabische Bevölkerungsmehrheit, außer vielleicht in Teilen Andalusiens. D.h., dort ging es um eine Rückeroberung der Herrschaft über die iberische Halbinsel und die Vertreibung einer Bevölkerungsminderheit, nicht aber - auf die heutige Lage übertragen - der gesamten durch die Einwanderung entstandenen afrikanisch-arabisch-europäischen Mischbevölkerung (und nur so wäre eine Reeuropäisierung aus meiner Sicht möglich; ob das nach 100 oder mehr Jahren ethisch vertretbar wäre, ist eine weitere Frage, die sich in diesem Kontext stellen würde). Im Übrigen wäre eine Zunahme der Bevölkerungsdichte Europas in den nächsten Jahrzehnten in dem im Artikel genannten Umfang und eine anschließende Fortsetzung dieses Trends in afrikanischer Manier nicht zuletzt auch eine ökologische Katastrophe - was gäbe es denn dann noch, was sich lohnte, zurückzuerobern?
Davon abgesehen möchte ich (d.h. ich ganz persönlich, das kann ja jeder anders sehen) aber auch schlicht und ergreifend meine Heimat nicht aufgeben - jedenfalls nicht, solange es noch anders geht. Die Masseneinwanderung ist keine Naturkatastrophe, sondern menschengemacht. Daher sollte man zumindest versuchen, den Prozess umzukehren. Wobei ich allerdings zugebe, dass ich nicht weiß, wie das gehen soll, solange die Mehrheit unserer Mitbürger das Problem nicht erfasst. Aber dennoch: Aeneas hat mit seiner Familie Troja verlassen - aber erst, als es wirklich brannte.

heinrichbrueck
15. Januar 2019 19:51

"Es ist wie ein böser Fluch, dass Leute die den Irrsinn der Migrationspolitik erkennen, es mehrheitlich nicht schaffen, in geheimer Wahl AfD zu wählen."

Die Erkenntnis des Irrsinns ist eine Sache, die AfD als Problemlösung eine ganz andere. Ich würde vermuten, die Mehrheit nimmt die AfD nicht als Problemlöser wahr.
Im Rahmen der Partei AfD wurden die Aussagen Kümmeltürke und Volksgemeinschaft zu Angstwörtern, von den drastischen Methoden einer Problemlösung gar nicht erst zu reden. Der böse Fluch ist nur die Funktionsweise der Demokratie.

Franz Bettinger
15. Januar 2019 20:35

@RMH: Für einfache Gemüter (wie mich) auf SiN: Ein Mem ist ein Vorurteil oder eine (durch Indoktrination entstandene) Vorstellung. Immer hübsch das Wörtchen Mem durch das auf Anhieb verständliche Wort 'Vorurteil' ersetzen, dann wird's was! Und den NPC, den Non Playing Character auch in die Mülltonne werfen und durch das schöne deutsche Wort Statist ersetzen; das trifft die Bedeutung besser als es mit 'Mitläufer' zu übersetzen. Wäre cool. Dies zur Psycho-Hygiene! Man muss nicht jeden Blödsinn mitmachen. - Ansonsten haben Sie recht, RMH, wir stehen mit dem Rücken an der Wand. Es gibt für die meisten Stamm-Deutschen keinen Exit.

Auch bin ich mit @Breckert der Meinung, dass in der brd und anderswo Wahlen wie Umfragen gefälscht werden, ja dass die auf gefälschten Umfragen beruhenden Prognosen uns mental auf die nächsten gefälschten Wahlen vorbereiten sollen. Das ist ihre Hauptaufgabe: uns nicht zum Staunen und Zweifeln über das Ergebnis zu bringen, so dass wir die Fälschung brav duldend akzeptieren.

Stil-Bluete
15. Januar 2019 20:38

@ Durendal

'Erfolgreich sind hingegen oft die weniger spektakuläreren Sezessionen einzelner Gruppen, die ihre Parallelgesellschaften in für sie schwierigen Umfeldern bilden. Dafür gibt es Dutzende Beispiele.'

Ihr Ansatz ist produktiv!

Parallele Gesellschaftsformen, die sich bewusst, aber geräuschlos konstituieren. Die Erfahrungen jener sammeln, die ihre Identität in der Vergangenheit nicht nur unter widrigsten Umständen bewahrten, sondern weitergaben und ihr Profil schärften:

a) Auswanderer (z. B. Amish-People , Siebenbürgener Sachsen, Russlanddeutsche) oder

b) Verfolgte gleicher Religiosität nach/in Deutschland, z. B. Brüdergemeine, Sorben, Hugenotten

c) Politisch Verfolgte im eigenen Land - 'Inneres Exil' - Bewahren durch Absondern und zugleich gesellschaftlich wirksam bleiben: Beispiele: ostdeutsche Christen in der DDR, Stiftungen mit/nach Osteuropa, Adel investiert in ihre Besitztümer ihrer Ahnen für ihre Nachkommen. u n d Öffentlichkeit.

d) lautlose Rückzugsorte in (Mittel-)Gebirgsgegenden - Tirol, Erzgebirge, Harz, Thüringen

e) Positiver Einfluss deutscher Verwaltung/Kultur auf Nachbarländer würdigen: Beispiele: Implementieren 'Sächsischen Kanzleisprache' in schwedische Verwaltung; Anwerben deutscher Siedler, Beamte nach Russland - Katharina II, Händel in London - Georg II. Bernsteinzimmer.
Nachbarschaft in den Grenzgebieten sprachlich, historisch, kulturell (Architektur!) aktivieren.

(Merkel sagte: Wir Deutschen sollten 'ab-geben'. Nein. Geben: Ja.

Wie könnten wir asiatische Einwanderer, die hier mit uns und bei uns völlig problemlos leben, für unser Anliegen gewinnen?

John Haase
15. Januar 2019 20:41

@ Fritz
Das "Modell" Kolumbien ist doch genau das, was wir fürchten. Plata o plomo statt Rechtsstaat.

Sylvia Taraba
15. Januar 2019 22:01

Ich bin entsetzt über Artikel, Analyse und Abwägungen, sowie über die (meisten) ähnlich gehaltenen zustimmenden Kommentare und Räsonnements...
Es mag eine Wahrheit drin liegen, der man sich nicht verschließen kann, aber man muss sie nicht akzeptieren.

Martin Lichtmess hat ein Buch verfasst: Kann nur (ein?) Gott uns retten? Nicht Auswandern ist die Frage, sondern Standhalten, innerlich und äußerlich, und dies zu vermitteln.

RMH
15. Januar 2019 22:03

„…, im Prinzip ist das Problem lösbar, aber in der Praxis ist es das nicht mehr, und auf diese Weise stirbt eine Zivilisation, ohne Scherereien, ohne Gefahren und ohne Drama und fast ohne Gemetzel, eine Zivilisation stirbt am bloßen Überdruss, am Abscheu vor sich selbst, was konnte mir die Sozialdemokratie bieten, offensichtlich nichts, nur ein Fortbestehen des Mangels, einen Aufruf zum Vergessen.“ (Michel Houellebecq, „Serotonin“, 2019)

Bislang dachte ich, das neue Buch von Houellebecq wäre nicht so am Puls der Zeit, wie sein letztes „Unterwerfung“.

Aber wenn ich die Diskussion und die Mehrheit der Beiträge hier verfolge, dann fühlt M.H. doch ganz gut den "Puls" und mir bietet die Rechte offensichtlich nichts, nur ein Fortbestehen des Mangels, einen Aufruf zur Flucht.

Meine Damen und Herren, das kann es doch nicht gewesen sein, dass wir uns über Siedlungs- und Rückzugsräume unterhalten, wo wir auch gerade Zuzug aus Russland, Polen, Ukraine etc. haben, die unsere Reihen mit füllen können (auch wenn mir persönlich das durchaus auch Probleme bereitet). Also in meiner Gemeinde im ach so verlorenen Westen haben die "Weißen" auf jeden Fall noch Zukunft (u.a. wegen dem weißen Zuzug aus den letzten 30 Jahren - und die gründen noch Familien und bekommen ordentlich Kinder).

Ich persönlich finde es eher spannend, wie sich das noch entwickeln wird und nehme die Herausforderung an (auch wenn ich mir die Zukunft eigentlich anders vorgestellt hatte).

clivestaples
15. Januar 2019 22:07

Zitat @Rosenkranz :
„...Und der IB ins Stammbuch geschrieben: Ohne eigene Kinder wird es nicht funktionieren. Besonders das starke weibliche Geschlecht sollte sich überlegen, ob es die "Zwitscherei" und den Nadelstich-Aktivismus zugunsten der Kinder endlich mal herunterfährt“

was die weiblichen IB Aktivistinnen betrifft : wir reden da über ein paar Dutzend, vielleicht Europaweit wenige hundert Personen. Das kann allenfalls ein wenig bedeutsamer Randaspekt einer Lösungsstrategie sein

Zitat @Dieter Rose :
„...Ich dachte eigentlich an eine weitere Antwort:
- kämpfen (und dafür hätte ich gerne mal
Vorschläge gehabt, wie wir einen solchen Kampf organisieren können, wie er aussehen muss)
Danke auch für eine Antwort darauf!“

Martin Lichtmesz zitiert in seiner Analyse ja Kemp, der
„...gewaltsame Erhebungen“ als »von vornherein zum Scheitern verurteilt“ sieht. Nun würde mich zwar ebenfalls interessieren, wie es um die theoretischen Chancen einer mit den Gelbwesten - bzw. dem was in naher Zukunft daraus noch erwachsen könnte - vergleichbaren, kämpferischen Erhebung der weißen Mittelschicht in Deutschland bestellt wäre...aber das Thema ist ein Minenfeld, das vermutlich schon deshalb und wohl auch aus strategischen Gründen - nicht öffentlich, für jedermann zugänglich - diskutiert werden kann. Ich meine aber ohnehin, dass jedenfalls der Oberbademeister dieser Seite, der „Sezession“ also, schon des öfteren von einem solchen möglichen Zustand der Anarchie abgeraten hat, und es als - im Grunde - einzige Hoffnung zum Ausdruck gebracht, dass der „ Sturz des Regimes auf jede zivilisierte Art und Weise stattfindet, wie wir es auch gewohnt sind, und wie wir es gewohnt sein sollten, und wie es einem sehr alt gewordenen Volk auch gut zu Gesicht steht“ ( Zitat Götz K. am 18.03.2018 auf der Buchmesse Leipzig)

Zitat @RMH
„...Und als ob gerade die Visegrad-Staaten (die im übrigen allenfalls 1 Generation Dekadenz-Rückstand gegen über dem Rest von Europa haben, der aber rasend schnell verringert wird) so richtig Bock auf ein paar flüchtende Deutsche hätten, ruft doch Fragezeichen hervor...“

Falls Deutsche etwa in Ungarn oder Rumänien, in letzterem auch in ihren traditionellen Siedlungsgebieten der Vergangenheit künftig unerwünscht sind, wäre das eine jedenfalls eine Option weniger, und der Plan B, auch mein Plan B ( oder C), wäre in Frage gestellt. Um das zu beurteilen weiß ich noch nicht genug darüber.

Gelddrucker
15. Januar 2019 22:33

Im Allgemeinen sind die Beiträge hier sehr pessimistisch, vielleicht die pessimistischsten, seit ich hier lese. Ca 1 Jahr.

Warum?

Nach einem Aufschwung dachten viele es geht so weiter, AfD +1% alle paar Monate, dann 40% bis 2021?

Die Indoktrination des Gegners läuft seit Jahrzehnten. Meint ihr das geht so mal eben raus aus den Köpfen? Unsere Positionen sind doch gerade erst dabei, im Mainstream zaghaft Fuß zu fassen.

In Ungarn sagte die Familienministerin (?) vor kurzem, man wolle die Geburtenraten der einheimischen Bevölkerung auf 2,1 (Reproduktionslevel) steigern und man wolle Qualität statt Quantität. Ich habe meinen Augen nicht getraut das war einer der schönsten Momente der ganzen letzten Zeit. Dann Salvinis Ankündigung, Italien wolle seine Bevölkerung nicht "ersetzen", und dafür sorgen, dass die Italiener genug Kinder bekommen.

Identitäre Positionen in der breiten Öffentlichkeit.

Wartet doch erst einmal ab bevor ihr nach einer kurzen Stagnationsphase den Teufel an die Wand malt. Mal sehen was Brexit, Europawahl und Sachsenwahl bringen.

Der_Juergen
15. Januar 2019 22:35

Eine nüchterne, wie üblich brillant formulierte Bestandesaufnahme von Lichtmesz und viele luzide Kommentare. Ich möchte zwei Punkte herausgreifen:

1) Wie u. a. @Franz Bettinger zu Recht hervorhebt, dürfen wir nicht frühzeitig die Flinte ins Korn werfen. Die Äneas-Option darf nur der letzte Ausweg sein. Vorausgesetzt, das Steuer wird in den nächsten fünf bis zehn Jahren herumgerissen, ist eine Rettung auch der westlichen Teile Deutschlands noch möglich. Sind die "Biodeutschen" allerdings erst einmal in der Minderheit, ist der Zug abgefahren.

Natürlich gilt: Je länger der Umsturz (sofern er kommt) hinausgeschoben wird, desto grösser wird das Blutvergiessen und desto brutaler werden die zur Rettung Deutschlands nötigen Massnahmen sein - bis hin zur gewaltsamen Vertreibung von Millionen. Aber die Retter Wiens haben bei der Bekämpfung der Türken ja auch keine übertriebenen Humanität an den Tag gelegt. Sie wäre übrigens tödlich gewesen.

2) Zu Kemp und Ley. Obwohl strikter Gegner eines reinen Biologismus, neige ich hier deutlich der Position Kemps zu. Von Michael Ley habe ich nur ein Buch gelesen, "Der Selbstmord Europas", das auf mich einen zwiespältigen Eindruck hinterliess. Seine Kritik am Islam ist sehr fundiert; hier ist der Mann in seinem Element. Den kritischen Geist, den er gegenüber dem Mohammedanismus an den Tag legt, lässt er bezüglich anderer Fragen leider vollkommen vermissen. Wenn man den Wikipedia-Eintrag zu ihm liest und erfährt, mit welchen Dingen er sich früher beschäftigt hat, laufen einem kalte Schauer über den Rücken: Politisch korrekter geht es nicht mehr.

Ebenso wie Sarrazin hätte Ley gegen die Einwanderung von Millionen Chinesen, Koreanern und hinduistischen Indern vermutlich gar nichts einzuwenden; schliesslich sind diese ja keine Muslime... Für einen echten Identitären/Nationalisten ist dies hingegen unannehmbar, denn auch diese Menschen sind Fremde, mögen sie auch einen weit höheren IQ haben als Schwarze und Araber und nur selten kriminell werden.

Fritz
15. Januar 2019 22:51

@ John Haase: Das Modell Kolumbien ist das Modell III. Welt, das genauso in ethnisch reinen Gesellschaften wie den arabischen oder afrikanischen vorkommt.

Frika Wies
15. Januar 2019 23:50

Ich möchte den Versuch unternehmen, den sprühenden Pessimismus des Artikels zu entkräften. Das beschriebene Reservat, in dem die letzten verbliebenen Weißen sich freiwillig zusammenpferchen, will ich mir nämlich noch nicht einmal als Plan B ausmalen. Zumal ich nicht glaube, daß dies ein Zusammenleben ohne ethnische Konflikte ergäbe.

1.)
Fangen wir bei den Menschenmassen an, die seit 2014 neu in unserer Land hereingeströmt sind. Es handelt sich hierbei, kriegsflüchtlingsbereinigt, in der Regel um junge alleinstehende Männer. Ohne Frauen keine Kinder. Ich halte es für Unsinn anzunehmen, daß europäische Frauen in nennenswerter Zahl Kinder mit diesen Männern bekommen werden. Noch nicht einmal die pro-Diversity-Frauen werden hier ihren Vermischungsabsichten Taten folgen lassen, denn diesbezüglich sind auch Diversity-Frauen in der Regel nur verbal aufgeschlossen. (Abgesehen davon, daß Frauen derartige Liaisonen oft nicht überleben, wie man ganz unzynisch feststellen muß.)

Wie sich die vielen jungen Männer ohne Chance auf Familiengründung gegenüber einheimischen Frauen benehmen werden, steht auf einem anderen Blatt. Aber rein demographisch gesehen stellen sie nur eine geringe Gefahr dar.

2.)
Kriegsflüchtlinge und sonstige Einwandere sollen und können nach Beendigung der Krisen in ihre Heimatländer zurückgeschickt werden. Gesetzliche Hürden können beseitigt werden. Ja, das wird einigen nicht gefallen, aber der Wille der Mehrheit zählt und ist vorhanden. Ja, dazu braucht es Politiker mit Eiern. Aber die stehen in den Starlöchern, nicht nur bei der AfD. Man traut sich noch nicht raus, weil das Klima draußen noch nicht warm genug ist. Aber auch hier stehen alle Zeichen auf Klimawandel.

3.)
Man darf nämlich nicht dem Eindruck verfallen, daß die pronational denkende Bevölkerung in der Minderheit ist. Wer pronational denkt, schweigt in der Regel aus Selbstschutz. Die linksliberale pro-Diversity-Fraktion hingegen ist laut und wird von der Öffentlichkeit künstlich noch lauter gemacht. Es geht dabei oft nicht um echte Überzeugungen, sondern darum, sich als der aktuell vorherrschenden Klasse zugehörig auszuweisen. Ich nehme es vielen auch nicht ab, daß sie wirklich so pro-Diversity sind, ohne jegliche Vorbehalte gegenüber Massenimmigration. Sie sind viel eher Opportunisten, die sich die Meinungen überstreifen wie ein trendiges Kleidungsstück, weil es eben gerade im Trend ist. Man will "dazugehören", auch mit seinen vertretenen Ansichten. Die aktuelle Mainstream-Meinung wird von vielen klaglos angenommen wie das Tagesgericht in der Kantine. Sobald die schweigende Mehrheit die Meinungshoheit gewinnt, werden auch viele der jetzigen pro-Diversity-Hanseln umschwenken.

4.)
Die aggressive Pro-Diversity-Hegemonie samt ihrer Inbeschlagnahme aller Institutionen wird ein Ende finden. Die Auswüchse der linksliberalen minderheitengeilen Politik sind schon derart verrückt, daß sich mir der Vergleich mit den Dinosauriern aufdrängt, die immer größer geworden waren bis sie auf einen Schlag ausgestorben sind.
Die Mehrheit der Bevölkerung will Politik für die Mehrheit der Bevölkerung. Wenn sich derzeit ein anderes Bild ergibt, dann wegen der beispiellosen Diffamierungskampagne gegenüber Parteien und Gruppen, die einen Wandel einleiten wollen.
Auch die immer aggressiver vorangetriebenen Repressionsversuche (Netzwerkdurchsetzungsgesetz und Co.) zeigen, daß es hier inzwischen einen sehr schweren Deckel braucht, der den kochenden Topf dichthalten soll. Noch nie in der Geschichte waren derartige Maßnahmen zur Unterdrückung der Bevölkerung erfolgreich. In einer digital vernetzten Welt, wo jeder mit jedem in den Austausch treten kann, wird es umso schwerer sein.
Nochmal: Es wird aktuell keine Minderheit zum Schweigen gebracht. Sondern die schweigende Mehrheit.

5.)
Wer Bildung hat, hat Macht. Es sind die Weißen/Europäer, die über die nötige Bildung verfügen um Europa nach ihren Vorstellungen zu gestalten. Sie sind es auch, die die ganze Veranstaltung finanzieren und verwalten, einschließlich der Zuwendungen gegenüber den Eingewanderten.
Warum sollen am Ende wir, die Weißen/Europäer, zurückweichen müssen, und nicht die Eingewanderten?

6.)
Es braucht nur wenige Menschen um einen echten kulturellen Wandel, gar eine Revolution, auszulösen. Man erinnere sich an die Achtundsechziger, die als relativ bescheidene Gruppe eine damals noch reaktionär-konservative Gesellschaft umgekrempelt haben. Auch hier wieder inspiriert und angetrieben durch entsprechende Bewegungen im Ausland, wie wir sie jetzt auch erleben, ob in den USA, Frankreich oder Osteuropa.

7.)
Daß es überhaupt so weit kommen konnte, daß eine immer stärker überfeinerte hypersensible Gesellschaft ihre Selbstaufgabe geradezu einfordert, ist die Folge des Überdrusses gegenüber dem westlichen Wohlstand, der viele mürbe macht und zu sozialen Experimenten animiert. Die starke Fokussierung auf das Individuum bei gleichzeitiger Vernachlässigung der Gemeinschaft konnte nur im spätmodernem Klima des Westens gedeihen. Aber auch das ist ein Dinosaurier, der seine maximale Größe langsam erreicht hat. Nämlich wenn wieder echte Probleme die Gesellschaft heimsuchen.
Ein Blick nach China zeigt das Anwachsen einer Spekulationsblase, deren Platzen alles in den Schatten stellen wird, was wir bis dato an Wirtschaftskrisen erlebt haben. Die Schockwelle wird besonders auch den Westen treffen und vielen Menschen, deren Gedanken jetzt noch um Mikroaggressionen und Quotenfrauen für Ampelmännchen kreisen, den Kopf geraderücken, aber sowas von.
Dazu kommen die noch schwer abschätzbaren Folgen der weiteren Digitalisierung mit dem Unruhe-Potential durch Millionen Arbeitslose.

Die Zeit für einen gesellschaftlichen Wandel ist so überfällig, daß es jetzt nicht angebracht ist, resigniert aufzugeben. Wir müssen auf diesen gesellschaftlichen Wandel hinarbeiten, uns intellektuell stark machen und kluge Köpfe heranziehen.
Die vollständige Islamisierung ist noch nicht besiegelt, man darf nicht einfach am Reißbrett mit dem Lineal die Kurve weiterzeichnen. Was aus Europa wird liegt in der Hand der Europäer, wenn sie dies wollen. Das christliche Abendland stand schon mehrere Mal vor seinem Untergang und hat dann doch noch einen überraschenden Sieg eingefahren, zum Beispiel bei der Seeschlacht von Lepanto, als eine kleine christliche Flotte eine riesige türkische Flotte zurückdrängen konnte. Das sollte uns Mut machen nicht aufzugeben, sondern weiter für den Erhalt unserer Heimat zu arbeiten.

Louise
16. Januar 2019 00:21

Mit diesem Artikel hat Lichtmesz mal wieder einen Meilenstein gesetzt. Die rege Beteiligung an der Debatte belegt, wie sehr dieses Thema allen auf dem Herzen liegt. Schon vor der letzten, immer noch anhaltenden Flüchtlingswelle (siehe Familiennachzug und „legalisierte“ Migration) sah die Prognose schlecht aus. Die Austausch-Maschinerie wurde 2015 abrupt beschleunigt, was für einige ein Aufwacherlebnis erzeugte. Eine Lösung kann bisher jedoch niemand aufzeigen, nur soweit sind sich die meisten in der bitteren Erkenntnis einig, daß uns die populistischen Parteien kaum retten werden. Das zeigt auch der Blick auf unseren westlichen Nachbarn Frankreich: schon bei der Wahl 2002 erreichte der Front National fast 20 Prozent der Wählerstimmen. Geändert hat sich dadurch so gut wie nichts. Selbst in den Städten, in denen der FN die „Regierungsgeschäfte“ übernehmen konnte, war es so gut wie unmöglich, die tatsächlichen Verhältnisse zu ändern. Schon deshalb, weil der ganze Verwaltungsapparat hätte ausgetauscht werden müssen. Und natürlich, weil das „demokratische“ System in Frankreich so höchst ungerecht eingerichtet ist, daß eine Partei, die mehr als ein Fünftel der Wähler repräsentiert, nicht in ebensolcher Stärke im Parlament vertreten ist. Auch der „Ventil“-Partei AFD werden Hürden in den Weg gelegt werden, sollte sie in die Nähe der Regierungsverantwortung gelangen. Zum Beispiel Wahlmanipulation. Oder man operiert mit geheimdienstlichen Methoden, um sie bei der Bevölkerung in Mißkredit zu bringen, z.B. ein Anschlag oder eine Schießerei, die angeblich ein radikalisierter AFDler verübt habe. Sowas hat auch schon bei anderen Parteien funktioniert… Dieses ganze Parteiensystem soll uns doch nur Vorgaukeln, wir hätten mit der Abgabe unserer Stimme am Wahltag tatsächlich eine Option, die Verhältnisse zu ändern und der Wille des Volkes sei die Legitimation der Regierung. Die, die die Fäden in der Macht halten, interessiert das Volk nicht im geringsten, es ist beschlossene Sache, sich der weißen Rasse zu entledigen und sie in eine buntbraune zu überführen, mit einer gewissen „weißen“ Herrscherschicht. Schließlich hat Coudenhove-Kalergi den Karlspreis nicht umsonst bekommen.
Venner schreibt: „Die technokratische Gesellschaft erschafft das Regime immer wieder von neuem.“ Man muß die Kraft besitzen, die tiefverankerten Strukturen der kapitalistischen Gesellschaft zu zerstören und ihr eine passende Alternative anzubieten. Wenn man nur die Köpfe der Hydra (Merkel) abschlägt, erwachsen sie neu. Wir können keine Wende erwarten, solange wir im Rahmen dieses kapitalistisch-liberalistisch-kommunistischen Konsum-Systems bleiben.
Zum demographischen Problem: Nicht einmal diejenigen, die sich als rechts verstehen, vieles erkannt haben, vielleicht sogar unter bestimmten Opfern einen politischen Kampf kämpfen, sind bereit, sich in ihren Familien mehr als 2, maximal 3 Kinder zuzumuten. Und das, obwohl bislang in unserem Sozialstaat niemand fürchten mußte, seinen Kindern nicht Nahrung, Kleidung, Obdach und Liebe bieten zu können. Es ist den meisten schlicht zu anstrengend. Die Lebensentwürfe sind zu sehr an Konsum und Hedonismus orientiert. Wir können dem „Geburtendjihad“ nichts entgegensetzen.
Wer hat nicht schon übers Auswandern nachgedacht? Nur würde es bedeuten, daß man selbst zum Ausländer wird, selbst zum Eindringling. Und ich stimme mit Nom de Guerre überein, daß man den Blick auf das Schicksal der Volksdeutschen werfen muß und fürchte, ohne negative Vorurteile bedienen zu wollen, man würde uns vielleicht zunächst im Osten einlassen, doch daß es immer wieder zu Pogromen kommen könnte, sollten die Einwanderer sich zum Beispiel als erfolgreicher und wirtschaftlich besser gestellt erweisen, oder eben einfach so, weil man sich nicht assimiliert. Interessant wäre, zu sondieren, in wie weit ein solches deutsches oder europäisches Siedlungsvorhaben im Osten von den Regierungen erwünscht wäre (Putin oder Orban?). Auch wenn das einen im Zweifelsfall nicht vor einem Lynchmob schützen wird.
Tja, der Zinseszins an aufgeschobenem Leid (@deutscher identitaerer) der vergangenen 70 Jahre. Doch hat unser Volk, haben unsere Völker in den Kriegsjahren davor nicht genug Leid, genug Blut gezollt, daß es für ein paar Jahrhunderte reichen möge?

Lotta Vorbeck
16. Januar 2019 02:02

@bb - 15. Januar 2019 - 02:06 PM

"Meine Hoffnung liegt ganz auf Ostdeutschland."

______________________________

Sie meinen Mitteldeutschland?

Lotta Vorbeck
16. Januar 2019 02:10

@Fritz - 15. Januar 2019 - 07:22 PM

"... Noch ein zweiter Punkt: ein neues weißes Kerneuropa mit Zentrum im Osten erscheint mir wenig realistisch. Bei zunehmendem Multikulturalismus im Westen wird die wirtschaftliche Leistungsfähigkeit nachlassen. Man kann nicht immer mehr Sozialhilfeempfänger ins Land holen bei gleichbleibendem bzw. abnehmendem Potential produktiv tätiger Menschen, irgendwann ist es nicht mehr zu finanzieren. Und dann ist mit Wanderungsbewegungen in die wohlhabenden Länder Osteuropas zu rechen."

______________________

Sicherlich wird ein sezessioniertes, weißes Kerneuropa wiederum Begehrlichkeiten bei der unmittelbaren Nachbarschaft der Bunten und Diversen wecken.

Mehr oder minder hochentwickelte, auf Zukunft und Fortbestand ausgerichtete Staaten unterhalten aus eben jenem Grunde gut ausgerüstetes, schlagkräftiges Militär nebst hochmobilen, solide bewaffneten, mit High-End-Gerätschaften operierenden Grenztruppen.

Lotta Vorbeck
16. Januar 2019 02:26

@clivestaples - 15. Januar 2019 - 10:07 PM

"... Falls Deutsche etwa in Ungarn oder Rumänien, in letzterem auch in ihren traditionellen Siedlungsgebieten der Vergangenheit künftig unerwünscht sind, wäre das eine jedenfalls eine Option weniger, und der Plan B, auch mein Plan B ( oder C), wäre in Frage gestellt. Um das zu beurteilen weiß ich noch nicht genug darüber."

_________________________________________

So denn überhaupt vorhanden, dürfte die Akzeptanz deutscher Einwanderer/Neusiedler in Ungarn oder Rumänien umgekehrt proportional zu deren steigender Zahl abnehmen.

Für Ihren eigenen Plan B (oder C) studieren sie doch einfach mal - das weltumspannende Rechnernetz macht's möglich - die jeweils aktuellen Einreise-, Aufenthalts- und Niederlassungsbestimmungen Ihrer potentiellen Zielländer. Sie werden schnell herausfinden, daß mit Ausnahme von Samoa (wo Sie nicht mal durch Eheschließung mit einem Samoaner die Niederlassungserlaubnis erhalten) es umso leichter wird ins Land gelassen zu werden, je mehr prall gefüllte Geldkoffer Sie in Ihrem persönlichen Fluchtgepäck mitführen.

Beabsichtigen Sie, sich ohne jene Geldkoffer in einem anderen Land dauerhaft niederzulassen, reduziert sich die Liste möglicher Fluchtdestinationen sofort auf eine Zahl im unteren, einstelligen Bereich und selbst in diesen Zielländern wären zunächst etliche, ebenfalls kostspielige Hürden zu nehmen, bevor Ihnen überhaupt eine dauerhafte Aufenthaltserlaubnis erteilt werden kann.

Dieter Rose
16. Januar 2019 06:57

Generalstreik wäre auch Kampf -
meines Wissens ist der Aufruf dazu
strafbar. Was bliebe?

richard4
16. Januar 2019 07:42

in Wien ist man in gewissen Gegenden in der krassen Minderheit oder gänzlich einer unter Fremden.
dazu passend ein Artikel über Berlin Kreuzberg --> https://www.publicomag.com/2019/01/generation-rueckzug/
Recht auf sein Land hin oder her. mit dem Verlust der eigenen Arbeiterschaft sind wir wohl oder übel auf Zuzug angewiesen.
wird der (Sozial-)Staat in 20, 30 Jahren noch funktionieren?
diese Frage ist für mich inzw. wichtiger geworden als das wälzen theoretischer Szenarien.

heinrichbrueck
16. Januar 2019 10:44

Wählermanipulation, nicht Wahlmanipulation. Im Kopf des Wählers befindet sich ein Meinungsmacher, was zudem legal ist, und der Wähler diese Fremdmeinung, was niemand gerne zugeben mag, als eigene denkt. Deshalb sind Wahlergebnisse auch kein Wunder oder Fluch. Sie können vorausgedacht werden.

In Friedenszeiten ist auch Krieg, und die Methode ist viel gefährlicher.

Lotta Vorbeck
16. Januar 2019 11:03

@richard4 - 16. Januar 2019 - 07:42 AM

"... wird der (Sozial-)Staat in 20, 30 Jahren noch funktionieren?
diese Frage ist für mich inzw. wichtiger geworden als das wälzen theoretischer Szenarien."

_______________________

Die Antwort, auf Ihre (rhetorische) Frage ob der sogenannte, von den zunehmend vergreisenden Restdeutschen getragene (Sozial-)Staat in 20, 30 Jahren noch funktionieren wird, dürfte auf der Hand liegen.

Inwieweit eben jener, den Geburtenjihad der seit Jahrzehnten nahezu ungehindert ins Land strömenden / per 'Familiennachzug' und 'Kettenmigration' aktiv ins Land geholten Fremden finanzierende (Sozial-)Staat, welcher durch gezielt gesetzte Fehlanreize zugleich dafür sorgt, daß die bestandserhaltende Reproduktion seiner Titularnation unterbleibt, möglicherweise die Wurzel des Übels darstellt, steht freilich noch auf einem gänzlich anderen Blatt geschrieben.

Andreas Walter
16. Januar 2019 15:18

Wobei sich ja Prodeutsche auch in mehrere Grossgruppen spalten. Weibchen und Männchen, Christen und Atheisten, Sozialisten und Kapitalisten, Native, Migranten und alle unsere Freunde in Übersee und auf der ganzen Welt. Jede dieser Gruppen hat unterschiedliche Möglichkeiten, mit dem diskutieren Sachverhalt umzugehen. Das macht es ja auch so schwierig, wie in einer Demokratie ja auch, den für alle gemeinsam richtigen Weg ausfindig zu machen.
Als Einzelner kann man ja auch nur Vorschläge bringen, beziehungsweise, nicht viel erreichen. Dann sind da aber auch noch immer die, die nie zufrieden sind, immer aus der Reihe tanzen müssen, eine Extrawurst haben wollen.

Je grösser und diverser die Gesamtgruppe, um so schwieriger der Konsens. Doch wenn selbst die EU es schon nicht auf die Reihe bekommt, wie soll das dann erst mit der ganzen Welt klappen. Vollkommen unmöglich, selbst wenn ich auch Ideen habe, wie man die Kurve vielleicht noch kriegen könnte. Zudem ist auch jede Region unterschiedlich, stellt dadurch unterschiedliche Anforderungen auch an das lokale Regiment.

Jung alt, gesund krank, klug weniger klug, erfahren unerfahren, gebildet ungebildet, wissend unwissend, selbstbewusst weniger selbstbewusst, selbstsicher unsicher, motiviert unmotiviert, einsichtig rebellisch, auch das schränkt ja die Möglichkeiten ein, macht die Menschen unterschiedlich, beeinflusst dadurch aber auch ihr denken und handeln.

Die "Nazis" wollten angeblich also nach Osten, die Bolschewisten wie es aussieht nach Westen. Warum haben sie nicht einfach getauscht? Dann würden wir heute friedlich mit den Russen in Russland leben und die Bolis in Europa. Den Russen darum klar machen, dass auch das Erdgas nicht ewig reichen wird, sie darum fleissige Deutsche, auch Ingenieure, durchaus gebrauchen könnten. Sprechen denn nicht auch schon viele junge Russen heute Englisch, und viele ältere Ostdeutsche auch etwas Russisch? Dazu dann noch die Buren aus Südafrika, und die Nachfahren der Briten nach Australien. Afrika ist dann wieder schwarz wie Ebenholz, und in Europa kann der Rest dann Muttikulti versuchen. Ausgerechnet mit Muslimen. Viel Spaß. Russen und Deutsche hat übrigens schon einmal geklappt. Ab 1764, 150 Jahre lang. Doch auch in den VSA gibt es historische Verbindungen. Auch die hätten eben nie durch negative Propaganda zerstört werden dürfen.

https://de.wikipedia.org/wiki/Deutschamerikaner#/media/File:Census-2000-Data-Top-US-Ancestries.jpg

https://en.wikipedia.org/wiki/Race_and_ethnicity_in_the_United_States#/media/File:Most_common_ancestries_in_the_United_States.svg

Bleistift
16. Januar 2019 15:34

Sehr geehrter Herr Lichtmesz, meine Glückwünsche zu diesem gelungenem Artikel, der nicht nur stilistisch sondern auch inhaltlich bewundernswert ehrlich und greifbar ist. Allerdings finde ich fehlt in ihren Aufzählungen, meiner Meinung nach, noch ein deutschsprachiger Autor, der sowohl den Zerfall Südafrikas in seinem Werk hervorragend dargestellt hat und erheblich mehr und aktuellere Informationen zu Orania gesammelt hat als jeder andere Autor der mir bekannt wäre. Weiterhin hat er am Ende seines Werkes Strategien vorgestellt, welche in die Richtung derer von Scharf und Kemp gehen, sich dabei aber viel konkreter auf die aktuelle deutsche Lage bezogen als die beiden anderen Autoren. Die Rede ist von Arnulf Brahm und seinem Buch "Kill the Boer!", welches ich Ihnen und allen anderen an einem neuen Europa und einer Sezession interessierten nur empfehlen kann.

Mit freundlichen Grüßen

Heinrich Loewe
16. Januar 2019 16:51

Hier ein sehr schöner Reisebericht aus dem russlanddeutschen Gebiet:
https://youtu.be/pTX9UlfkmzE
Die ganze Serie ist äußerst sehenswert.

Der Feinsinnige
16. Januar 2019 22:03

Für mich ist Auswanderung keine Option. Und „Sammlung in einem weißen Ethnostaat“ auch nicht. Derartige Gedankenspiele halte ich für völlig unrealistisch. Welcher durchschnittliche Deutsche/ Europäer ist wirklich in der Lage, so gut wie alles aufzugeben und auszuwandern? Das sind doch schon rein theoretisch die wenigsten. Die wirtschaftlichen, sprachlichen, physischen und psychischen Hürden sind für die meisten viel zu hoch. Und dann? Eine Lösung wäre das auch nicht. Wenn Deutschland und Europa wirklich wie Troia endeten, gäbe es auch kein zurück mehr. Es wäre wirklich das Ende.

Nein, „Finis Germaniae“ ist jedenfalls heute noch nicht unvermeidlich, genauso wenig wie Finis Europae. Ich gehe auch nicht davon aus, daß der Weg über die Auflösung der derzeitigen staatlichen Strukturen führt. Die werden wir sicher noch bitter nötig haben. Es kommt vielmehr darauf an, daß die richtigen Personen an den richtigen Stellen sitzen bzw. dorthin gelangen, um zu retten, was zu retten ist.

Und obwohl es quälend langsam geht, gebe ich meinen Glauben noch nicht auf, daß eine ausreichende Zahl von Deutschen und Europäern im Westen/Norden/Süden noch rechtzeitig aufwacht, um durch Wahlen fundamentale Veränderungen herbeizuführen. Die im Artikel zitierte Aussage von Macron müßte doch ein Katalysator für einen Erfolg von Frau Le Pen (oder ihrer Nichte Marion Maréchal) bei einer der nächsten Wahlen in Frankreich sein. Ausgerechnet Macron sagt es, also kein „Rechter“, und denkt offenbar keineswegs über Abwehrmaßnahmen nach, sondern sieht die von ihm selbst vorhergesagte Völkerwanderung als Schicksal an. Geht es noch deutlicher?

Allen, die meinen, wir Deutschen befänden uns schon jetzt in der Lage eines Aeneas, halte ich entgegen, daß dann ja sämtliche Bemühungen, auch und gerade diejenigen von Sezession/Antaios, IB, Ein Prozent, AFD, Bürgerbewegungen und und und … für die Katz wären. Die Erfolge all der Genannten aus den letzten Jahren zeigen, meine ich, das Gegenteil.

@Der_Jürgen:
Das Buch von Murray („Selbstmord Europas“) bewerte ich anders und viel positiver: Das Buch ist beklemmend und drastisch in seiner Darstellung, setzt sicher einen Schwerpunkt auf dem Islam, aber thematisiert genauso die Einwanderung aus Afrika. Schon im ersten Kapitel zitiert Murray Enoch Powells „Ströme von Blut“-Rede. Und: Gerade weil Murray so etabliert wie kaum ein anderer ist/ war, halte ich das Buch für so wertvoll. Solch einem Autor hören meist viel mehr Leute zu, als einem Autor mit einer durchgehend oppositionellen Vita – insoweit ist Murray vergleichbar mit der Rolle, die Sarrazin in Deutschland spielt. Meines Erachtens ein Glücksfall!

Sylvia Taraba
16. Januar 2019 23:05

@Frika Wies
Danke, dass Sie sich in die Andersdenkenden so überzeugend hineingedacht haben, sowie für die Formulierung 7 kluger Punkte und danke für Ihren folgenden Abschlusssatz:

„Die Zeit für einen gesellschaftlichen Wandel ist so überfällig, daß es jetzt nicht angebracht ist, resigniert aufzugeben. Wir müssen auf diesen gesellschaftlichen Wandel hinarbeiten, uns intellektuell stark machen und kluge Köpfe heranziehen (... ) Das christliche Abendland stand schon mehrere Mal vor seinem Untergang und hat dann doch noch einen überraschenden Sieg eingefahren, zum Beispiel bei der Seeschlacht von Lepanto, als eine kleine christliche Flotte eine riesige türkische Flotte zurückdrängen konnte. Das sollte uns Mut machen nicht aufzugeben, sondern weiter für den Erhalt unserer Heimat zu arbeiten.“
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DEUS VULT, was in letzter Zeit öfter zu lesen ist, heißt ja nicht, sich dem Räsonnement hinzugeben,

Denn auch wenn wir uns momentan in einer scheint’s deprimierenden Lage sehen, geht es womöglich darum, uns aufzurichten, um das Eigene zu schützen. Womöglich darum die Aussichtspunkte, Schleichwege, Abkürzungen auszuspähen, statt die Übermacht, die Fallstricke und Sackgassen ausführlich zu beschreiben. Oder uns den Marsch durch die Institutionen auszumalen.

Realismus und Nüchternheit ja, damit man sich der Natur des Menschen bewusst bleibt. Doch Glaube, Hoffnung, Kreativität und Lebensmut da wo es das Eigene zu retten gilt. Wenn Realismus in Pessimismus umschlägt, besteht die Gefahr das Eigene grundlos aufzugeben, wie so viele es derzeit tun. Auch hier. Wunderschön formuliert. Analyse und Aufklärung sind unschätzbar wertvoll und dienen der geistigen Schulung von immer noch Ahnungslosen. Aber muss unter Gleichdenkenden nicht immer auch das Ermutigende zur Sprache kommen? Muss es nicht ständig gesucht und ausgedrückt werden?

Es geht um Wichtiges. Es dürfte klar geworden sein, dass Heideggers Einsicht von 1956, die in die Frage mündete, kann nur ein Gott uns noch retten? schlagend ist. Dies heute umso mehr als die seit 50 Jahren forciert stattfindende Abwendung von der Kirche und in der Folge auch vom Glauben und von Gott – für uns heute die tatsächlich allem gegenwärtigen Geschehen zu Grunde liegende Frage auf Leben und Tod ist. Ohne die Ich- und Menschenwelt transzendierenden Kompass "nach oben", fehlen Rückbindung und damit Sinn, Orientierung und Kraft.

Ich meine Glauben und Beten nicht in selbstzufriedener, betulicher, bigotter Manier, als wäre einem heutzutage der Glauben wie selbstverständlich in den Schoß gefallen. Auch nicht als Nabelschau. Ich meine, dass die Auseinandersetzung mit Gott und mit dem Zweifel, und all den Fragen, die sich aus der Beziehung des Individuums zu (s)einer Kirche (Gottes) und zu Gott ergeben, dass diese Auseinandersetzung für jeden denkenden Menschen heute, wenn auch schwierig, unabdingbar ist.
Wegen der Aufrichtung und Bindung, gegen jede Beliebigkeit.

Was ich an der europäischen Generation Identitaire bewundere, warum ich Martin Sellner und die jungen Patrioten der IB unterstütze so gut ich kann, und was ich an ihnen liebe, das ist ihre fröhliche Ernsthaftigkeit, Gewitztheit und Gewissheit, ihre Zuversicht. Es ist ihr Mut und ihr Denken, nämlich dass das was wir seit 10 Jahren klar sichtbar an zerstörerischer Veränderung erleben, der sichtbar gewordene Bevölkerungsaustausch, aber auch, was unser auf ‚Brot und Spiele’ reduziertes Leben als Vielflieger, Hedonisten und Konsumenten, geistig und seelisch, ökonomisch und ökologisch nicht mehr verantwortbar ist und dieser Widerstand gegen keine wie immer geartete Karriere eintauschbar ist.
Gerade hier ist der Umschlagpunkt, sich, auf welche Weise auch immer, von neuem mit dem transzendenten Gott auseinander zu setzen, um sich nicht weiter dazu verführen zu lassen, sich in einer verflachenden, niederträchtigen Immanenz mit einem untergehenden Europa zufrieden zu geben.

Vor 15 Monaten bekam ich einen Rosenkranz (zur Rettung Österreichs) mit der Post und habe diesen Zufall angenommen. Ich bete ihn möglichst täglich und ab der Mitte des Gegrüßt seist Du Maria, wo es heißt Heilige Maria, Mutter Gottes; bitte für uns jetzt und in der Stunde unseres Todes, bete ich aus aktuellem Anlass weiter: bitte für unser Heimat- und Vaterland und die Weisheit der Politiker Österreichs und führe und leite uns in der Hingabe an den Widerstand gegen die Islamisierung Österreichs, - für ein freies Österreich, für Null-Einwanderung, für Re-Migration, für die De-Islamisierung Österreichs und für die Reconquista Europas.

In den fatalen Situationen, der 2. Wiener Türkenbelagerung und der Schlacht von Lepanto, wird Maria, die Mutter Gottes und Große Fürbitterin, für den entscheidenden Sieg verantwortlich gemacht. Durch das massenhaft dargebrachte Rosenkranz-Gebet wird an eine allgemeine Kraftzufuhr und Breitenwirkung der hierin gesammelten und geballten Energie geglaubt, die auch Gott von der Dringlichkeit des Anliegens, das Eigene zu retten, überzeugen kann ...
Ich bin überzeugt, dass Gott uns nur überzeugend findet, wenn wir in der Sache wirklich überzeugen.

GoetzGeorg
17. Januar 2019 18:17

Der demographische Zug ist in einigen Regionen Deutschlands so gut wie abgefahren. Allen Bundesländern voran steht NRW als erster Kandidat für eine deutsche Region unter Shariarecht bereit. (ausser Ost-Westfalen :) ) Lt. Klonovsky würde es sich dem künftigen Kalifat Antwerpen anschliessen. Ich könnte mir auch einen ISLAMISCHEN BUND DEUTSCHER LÄNDER vorstellen, zusammen mit anderen verkommenen Regionen wie in Hessen und Rheinland-Pfalz. In Pforzheim und Offenbach sind 80% aller Kinder unter 6 Jahren moslemisch, in vielen anderen Städten weit über 50%. Da kannst Du dann keine Polizei und Bundeswehr mehr hinschicken, um die FDGO gegen 80% der Bevölkerung durchzusetzen. (Nun bedeutet Islam, genauso wenig wie Sozialismus, Frieden, sondern Sie werden sich zwischen den muslimischen Glaubensrichtungen und tribalistischen Clan Rangeleien gleich wieder die Köpfe einschlagen, eben Neu-Arabien.)
Bayern wird eng mit Österreich und einem abgespaltenen Norditalien kooperieren zzgl. Visegrad Staaten. In diesen Regionen könnte dann auch ein Re-Migrationprozess stattfinden. Süditalien wird unter Führung der Mafia mit einem Heer aus sklavenartig gehaltenen Schwarzen einfache Produkte preiswert nach Nordeuropa exportieren. Frankreich kann ich mir fragmentiert auf verlorenem Posten vorstellen, es sei denn, deren innewohnenden Revolutionsgene nehmen noch einmal richtig Fahrt auf. Dann wird es eher blutig.
In Niedersachsen wird der Schweinefleischabsatz in‘s Stocken geraten und was braucht man sonst von Norddeutschland, ausser Airbus ? Ich setze meine Hoffnungen auf Sachsen und einige andere Bundesländer. Es ist auch nicht ganz unwichtig, auf die Landkarte zu schauen, welche Truppenteile unserer erbärmlichen, aber noch existierenden Bundeswehr wo stationiert sind. Im Falle des Eintritts o.g. Szenarien werden diese Abspaltungen nicht gänzlich friedlich verlaufen. Z.B. Die muslimischen Herren werden nicht „amused“ sein, wenn Ost-Westfalen sich nicht ebenso unterwerfen will. Da werden islamische Milizen keinen Spass verstehen und die Frage ist, ob wir mit unseren polizeilichen, wie militärischen Kräften Widerstand leisten können. Wird das noch unter einem Zentralkommando in Potsdam stattfinden ? All das sind Szenarien die ich in spätestens 15-20 Jahren für realistisch, leider teilweise für regelrecht zwingend halte. Manches oben beschriebene wird auch früher eintreten, deren Vorboten sehen wir jetzt schon.
Deutschland wird wieder „as usual“ in verschiedene Länder aufgeteilt. Wir sollten erst einmal versuchen, die östlichen und südlichen Regionen „zu halten“. Ich glaube nicht an die Zukunft unserer heutigen staatlichen Einheit. Das tut sehr weh.
Ach ja, und im Worstcase Szenario: Der arme Aeneas muss nicht gleich bis nach Eurasien flüchten. Ich wohne und arbeite seit 25 Jahren vorwiegend in Polen, ansonsten bin ich in Hamburg beheimatet. Ich geniesse und schätze es, gerade durch die jetzige Situation in D, immer mehr hier zu leben. Ich muss mir hier nicht täglich die wandelnden Hakenkreuzbinden des Islam (Kopftücher) auf der Strasse anschauen. Es gibt hier noch eine homogene weisse westeuropäische Gesellschaft mit reicher christlich-jüdischer Kultur. Männer sind Männer, Frauen sind Frauen. Letztere sind hier sicher und können abends problemlos joggen. Die derzeitige Regierung bemüht sich u.a. um eine Kinder- und Familienfreundliche Sozialpolitik mit einigem Erfolg. Und selbst die liberale Opposition ist meilenweit entfernt von linksgrün-faschistischen Rasse- und Sozialingenieurleistungen.
Warum in die Ferne schweifen, wenn das Gute ist so nah ? Macht `mal rübba nach Polen, also zumindest Urlaub !
Schöne Grüsse aus Danzig !

Gelddrucker
17. Januar 2019 22:32

Da muss ich sofort dazwischengrätschen, Falschinfos verbreiten ist hier nicht erwünscht.

"In Pforzheim und Offenbach sind 80% aller Kinder unter 6 Jahren moslemisch, in vielen anderen Städten weit über 50%."

Das ist völliger Unsinn. In Offenbach haben tatäschlich 80% Migrationshintergrund davon sind aber immer noch die meisten Einwanderer Italiener, Kroaten, Polen, etc, also Europäer.

An vorderster Front ist meines Wissens nach Duisburg, wo ca. 1 Drittel aller Kinder unter 6 Jahren Muslime sind. Das ist extrem besorgniserregend und drastisch, dennoch: Ich denke, WENN Westdeutschland fällt, dann ganz. Da spielt es keine Rolle ob hier und da ein paar mehr Prozent Muslime sind, früher oder später raucht der ganze Laden ab. Also im unaussprechlichen Falle eines Scheiterns.

heinrichbrueck
18. Januar 2019 10:16

Diese Szenarien, daß der Islam hier irgendwo übernimmt, halte ich für mehr als abenteuerlich. Eine Region mit mehrheitlich moslemischer Bevölkerung wird zwar keine Prachtregion, und Einheimische werden sich dort auch nicht besonders wohlfühlen, einige Regionen tatsächlich vorübergehend aufgegeben werden könnten, deshalb aber nicht gleich von einer Übernahme die Rede sein muß. Wie wollen sie denn überleben? Verkauft der kleine Ali Kamele im Teutoburger Wald?

Sandstein
18. Januar 2019 13:43

@ der Feinsinnige

ich habe ja oben versucht einen bestimmten Typus von Bundesbürgern herauszuarbeiten. Gebt ihnen das Doppelte an Steuern auf ihre Schultern, gebt ihnen mehr Arbeit und weniger Freizeit, gebt ihnen neue Nachbarn aus 100 Nationen, sagt ihnen, sie sollen einen ganzen Kontinent ernähen - alles kein Thema. Aber wenn man ihnen sagt, sie sollen ihr geliebtes Ländle verlassen und woanders neu anfangen, dann ist das "unrealistisch".
Klingt blöd: aber ich glaube Ihnen fehlt da einfach eine Dimension.

Ein Beispiel: die heutige Mark Brandenburg war einst Stammsitz des mächtigsten Suebenstammes. Die Semnonen sind Anfang des 3 Jh. n Chr. in den Süden abgewandert, und gaben dem heutigen Schwaben seinen Namen. In die ehemaligen Wohnsitze strömten Slawen aus dem Osten nach, und vermischten sich wohl mit der suebischen Restbevölkerung (siehe Flurnamen).
Im Zuge der deutschen Ostkolonisierung wurden dann Flamen, Franken, Friesen, Niedersachsen und Schwaben in der Mark angesiedelt.

Ist die Mark Brandenburg 300 n. Chr. also verloren gegangen? Wohl kaum.

Es gibt Menschen die sind unbeweglich, und es gibt Menschen die sind beweglich. Und dann gibt es solche, die sich bewegen.

Fällt mir gerade nicht ein, wer das so klug gesagt hat.

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