Kontrakultur – Schlaglichter

 Gastbeitrag

Nicht nur unsere Stammautoren tragen zu unserem Netztagebuch bei.

Wer Hal­le an der Saa­le zum ers­ten Mal sieht, wird die Stadt nicht lei­den kön­nen. Beson­ders wenn er aus dem Wes­ten kommt – es ist ein­fach so. Das liegt nun ein­mal in der Natur einer Ost- und Arbei­ter­stadt, von deren Höhen der Sozia­lis­mus eini­ge abge­schlif­fen hat, wäh­rend er die Tie­fen schmerz­haft her­voral­tern ließ oder allen­falls mit grau­em Beton in sei­ner häß­lichs­ten Form auf­goß. Und so ist die Saa­le­stadt in ihrer gan­zen Topo­gra­phie und der Bevöl­ke­rungs­zu­sam­men­set­zung der ver­schie­de­nen Stadt­tei­le eine stör­ri­sche Schön­heit, die erst ent­deckt wer­den muß – das tut man am bes­ten weder vom Bahn­hof noch von der Auto­bahn aus.

Ich wuß­te das nicht, als ich zuzog, war tat­säch­lich noch nie hier­ge­we­sen und schrieb mich auf Emp­feh­lung eines Freun­des blind an der Mar­tin-Luther- Uni­ver­si­tät ein. Das war 2011. Ein Jahr spä­ter kleb­te ich mei­nen ers­ten poli­ti­schen Auf­kle­ber über ein Wer­be­pla­kat für eine Queer-stu­dies-Ver- anstal­tung, das vor mei­ner Haus­tür hing.
Von die­sem Auf­kle­ber führt ein gera­der und in der Retro­spek­ti­ve logi­scher Weg bis zu die­sem Arti­kel, und auch wenn ich weiß, daß vie­le unse­rer Leser dar­auf ste­hen, will ich nicht groß aus dem Näh­käst­chen plau­dern. Nur soviel: Jeder Stu­dent beschließt irgend­wann, wie­viel ihn der poli­ti­sche Teil des Hoch­schul­le­bens angeht. Das kann von der Mit­glied­schaft in einer Stu­den­ten­ver­bin­dung über den Besuch des Anti­fa-Ple­nums bis hin zum poli­ti­schen Mord rei­chen. Der Groß­teil der Stu­den­ten aber möch­te – wie über­haupt der Groß­teil der Men­schen – haupt­säch­lich in Ruhe gelas­sen wer­den, und so ist ein Schritt ins Poli­ti­sche gleich­sam ein Schritt weg von der Belie­big­keit, weg von WG-Fei­ern und Biblio­theks­sä­len in einen Raum hin­ein, wo – ganz neu­tral gesagt – wesent­li­ches Den­ken und Han­deln mög­lich wird.

Dem poli­ti­schen Stu­den­ten wer­den ande­re Chif­fren in der Spra­che sei­ner Mit­men­schen auf­fal­len, er kann an kei­nem Later­nen­pfahl oder Strom­kas­ten vor­bei­ge­hen, ohne nach Auf­kle­bern oder Pla­ka­ten zu suchen, er unter­wirft sich frei­wil­li­gen Zwän­gen, die sei­nen Kom­mi­li­to­nen hirn­ris­sig erschei­nen, wenn sie sie mit­be­kom­men, und er ver­sucht, wenn sein Enga­ge­ment auf­rich­tig ist, auch ande­re für die­se Dis­zi­plin zu begeis­tern. Er stiehlt sich, und das ist nicht nur roman­ti­sie­rend gemeint, aus dem All­tag hin­aus und begibt sich in eine Gegenkultur.

II.
Der ers­te öffent­li­che Stamm­tisch der Grup­pe Kon­tra­kul­tur Hal­le fand im Herbst 2014 in dem prall­ge­füll­ten Neben­zim­mer einer schlecht­be­such­ten Kel­ler­knei­pe statt, die man ver­mut­lich nicht­mal für ihr Dart-Team kennt. Die Trup­pe war bunt­durch­mischt, unge­fähr die Hälf­te ist heu­te auf die eine oder ande­re Art und Wei­se noch dabei. Stamm­tisch – neben­bei bemerkt – kann hier wört­lich genom­men wer­den: Es gab Bier, Knak­ker und Musik aus der Dose, die der Wirt nicht aus­stel­len wollte.

Vor allem aber gab es schon weni­ge Wochen spä­ter einen Lese­kreis, der sich mit behut­sam aus­ge­wähl­ten Auf­sät­zen und Frag­men­ten der Gedan­ken­welt neu­rech­ter und iden­ti­tä­rer Prä­gung näher­te. Dazu: ein Pflicht­vor­trag für jeden, der es mit sei­nem Enga­ge­ment ernst meint. Manch ein Phi­lo­soph wür­de wahr­schein­lich die Hän­de über dem Kopf zusam­men­schla­gen, eigent­lich hät­ten wir mit Pla­tons Poli­teia anfan­gen müs­sen – wir aber lasen Klei­ne-Hart­la­ge und Licht­mesz, Ven­ner und di Tullio.
Mehr als eine wirk­li­che Bil­dungs­ver­an­stal­tung waren die­se Aben­de das genaue­re Abklop­fen eines vor­der­grün­dig vor­han­de­nen welt­an­schau­li­chen Grund­kon­sen­ses und auch die ers­te Prüf­schau: Wer hat etwas zu sagen? Wer hat sei­nen Vor­trag ernst­haft vor­be­rei­tet und wer nicht? Wo lie­gen die Stär­ken, wo die Defi­zi­te – kurz: Wer taugt, und wofür taugt er? Die­ses hal­be Jahr Lese­ar­beit, Anspan­nung und Vor­freu­de ist – das glau­be ich immer­noch – ein unschätz­ba­rer Vor­sprung, den wir vor den Ereig­nis­sen hat­ten, die in jenem Herbst ihre Schat­ten vor­auswar­fen und sich erst im Som­mer 2015 in ihrer gan­zen Vehe­menz und Unbe­dingt­heit offenbarten.

III.
»Patrio­ti­sche Euro­pä­er gegen die Isla­mi­sie­rung des Abend­lan­des« ist ein sper­ri­ger Name, wir fan­den ihn alle schei­ße. Aber vie­len Leu­ten schmeckt Brat­wurst mit Senf bes­ser als Lamm­kar­ree mit Scha­lot­ten-Port­wein-Jus, und plötz­lich war der Dresd­ner Neu­markt voll mit Men­schen. Als ich das ers­te Mal hin­fuhr, waren es 18000 – es war ein Erleb­nis, das sich nicht tri­via­li­sie­ren läßt. In mei­ner Erin­ne­rung ist das alles zu einem gro­ßen Gemäl­de zusam­men­ge­flos­sen: das vor­weih­nacht­lich kal­te Dres­den, der hei­ße Glüh­wein in der Hand, das war­me Licht der alten Later­nen, wel­ches Revo­lu­tio­nen im Herbst so reiz­voll macht.

Spä­ter dann Ein­kehr in der Dresd­ner Neu­stadt mit gesun­dem Selbst­be­wußt­sein und einer Fah­nen­stan­ge in der Hand – dunk­les Bier, Käse­spätz­le (ernst­haft, ja) und ver­schwö­re­ri­sche Gesprä­che inmit­ten von rot­wein­lin­ken Bobos. Auf der Rück­fahrt trotz aller Mas­sen­ver­ach­tung eine fast unver­schäm­te Ergrif­fen­heit, gleich­zei­tig das Unbe­ha­gen: Wie zer­brech­lich und sprö­de der bür­ger­li­che Wider­stand doch ist, wie abhän­gig von einer exis­ten­ti­el­len Bedro­hung – und die Fra­ge, wie­viel »Stil­le Nacht«, Taschen­lam­pen und Natio­nal­hym­ne dage­gen dann noch aus­rich­ten können.

IV.
Unse­re Ant­wort auf die­se Fra­ge heißt Akti­vis­mus. Wer bei Kon­tra­kul­tur Akti­vist ist, muß in sei­ne Wochen­pla­nung im Schnitt ein bis zwei zusätz­li­che Arbeits­ta­ge (Voll­zeit) mit­ein­rech­nen, Sport und Aktio­nen kom­men noch dazu. Was für ande­re ein Ritu­al, ein Hob­by oder eine Pha­se ist, haben wir zu unse­rem Lebens­ent­wurf gemacht.
Akti­vis­mus bedeu­tet vor allem Druck. Druck, den man aus­üben muß auf die Aku­pres­sur­punk­te der Öffent­lich­keit, Druck, den man ver­tei­len kann auf ver­schie­de­ne Schul­tern, der aber auch auf jedem ein­zel­nen las­tet und so auf den Ohren liegt, daß die Din­ge erst­mal durch ihn durch­müs­sen, bevor sie bei einem ankom­men. Der Druck schweißt zusam­men; wer ihm nicht gewach­sen ist, platzt ab. Bei ande­ren ist irgend­wann die Luft raus, das kann mal schnell gehen und mal schlei­chend. Egal was man tut: Die­ses Grund­rau­schen wird man nicht mehr los.
Inzwi­schen haben wir als ein­ge­spiel­te Trup­pe ein ganz gutes Gefühl im Umgang mit den Ven­ti­len ent­wi­ckelt, wir wis­sen, unter wel­chem Kes­sel gezün­delt wer­den muß, damit der Dampf durch die Roh­re des Gestells dröhnt. Und wenn es dann alle paar Wochen einen Angriff gibt, ein Feh­ler pas­siert oder ein Streit aus­bricht, wird klar: Wir bewe­gen uns an der Gren­ze des Baro­me­ters und im Bereich der Feinjustierungen.
Das alles funk­tio­niert nur, weil wir uns alle einig sind, daß wir es ernst mei­nen. Wenn unse­re Akti­vis­ten mit einem Ban­ner à la »NO WAY – You will not make Euro­pe your home!« Ille­ga­le in Emp­fang neh­men oder Schlep­per­boo­te im Mit­tel­meer blo­ckie­ren, dann ist das eine kla­re For­de­rung, die wir bis zum Ende durch­dacht haben. Akti­vis­mus kann Freu­de berei­ten, zum Lachen brin­gen und zum Heu­len komisch sein – aber das alles ist kein Spaß.

V.
Wer eine Sache ernst nimmt, der steckt Herz­blut hin­ein und ver­sucht, das best­mög­li­che Ergeb­nis zu erzie­len. Da braucht es immer wie­der die Typen, die drän­geln, die noch­mal mit dem Fein­strich drü­ber­ge­hen, wenn allen ande­ren nach acht Stun­den Ban­ner­ma­len die Knie weh­tun, aber auch die, die einen Witz machen, wenn einem gera­de die Stei­ne um die Ohren flie­gen. Mit der Zeit wird die Grup­pe zum einem rich­ti­gen Orga­nis­mus, in dem jeder und jede einen Ort hat, der über blo­ße Ämter mei­len­weit hinausgeht.

Daß von die­sem Grup­pen­ge­fühl ein Außen­ste­hen­der nicht viel mit­neh­men kann außer der Erfah­rung, nicht dazu­zu­ge­hö­ren, und dem Wunsch, das zu ändern, ist Gesetz. Die stu­den­ti­schen Lin­ken, jeden­falls die, mit denen wir es in Hal­le zu tun haben, ken­nen kei­ne ver­schwo­re­nen akti­vis­ti­schen Gemein­schaf­ten. Die Ver­ach­tung von ver­ti­ka­ler Ord­nung und Dis­zi­plin ver­un­mög­licht es ihnen, ein­an­der auf Augen­hö­he zu begeg­nen, wenn es dar­auf ankommt. Wo die Hier­ar­chie geäch­tet wird, muß sie über tau­send Umwe­ge, Win­kel­zü­ge und Befind­lich­kei­ten andau­ernd neu ver­han­delt wer­den. Dabei blei­ben auf der Stre­cke: Schlag­kraft, Kame­rad­schaft und Demut – es ist ein Struk­tur­pro­blem, wel­ches nur noch durch Mas­se kom­pen­siert wer­den kann.

VI.
Qua­li­tät wirkt anzie­hend. Schier unwi­der­steh­lich wird sie jedoch, wenn sie aus einer Rich­tung kommt, in der man sie nicht ver­mu­tet. Wir mer­ken das alle paar Wochen, wenn Jour­na­lis­ten uns in Hal­le besu­chen, zum Essen ein­la­den, klu­ge oder dum­me Fra­gen stel­len und am Ende ihrer Ent­geis­te­rung dar­über Aus­druck ver­lei­hen, daß wir unse­ren Akti­vis­mus pro­fes­sio­nell betrei­ben. Wir sind inzwi­schen so weit, daß wir mit dem, was wir
im Rah­men unse­rer poli­ti­schen Tätig­kei­ten gelernt und geübt haben, unse­ren Lebens­un­ter­halt ver­die­nen könn­ten. Ich bin mir sicher, daß das dem einen oder ande­ren Schreib­nicht­gut auf­fällt, der mit uns im Café sitzt, und man­cher wird beim Durch­ge­hen sei­ner Auf­zeich­nun­gen ver­wun­dert den Kopf geschüt­telt und sich gefragt haben, war­um wir so viel Arbeit in ein Pro­jekt ste­cken, das uns nur mit noch mehr Arbeit belohnt.

Dem zugrun­de liegt ein durch­ka­pi­ta­li­sier­tes Ver­ständ­nis von Dienst und Lohn, dem wir uns bewußt ent­zie­hen. Wirk­lich reiz­voll wird die Arbeit an einer Sache erst, wenn man sich dadurch nicht sei­nen Lebens­un­ter­halt ver­dient, son­dern das Leben selbst. Nichts ande­res macht die Iden­ti­tä­re Bewegung.

VII.
Vor ziem­lich genau einem Jahr fiel die Ent­schei­dung, in Hal­le ein rech­tes Haus­pro­jekt auf­zu­zie­hen. Damit hat­te sich von einem Tag auf den ande­ren der Fahr­plan für das Pro­jekt Kon­tra­kul­tur voll­stän­dig ver­scho­ben. Vor­her waren wir hän­de­rin­gend auf der Suche nach geeig­ne­ten Vor­trags­räu­men gewe­sen, jetzt soll­te es ein gan­zes Objekt wer­den mit Woh­nun­gen, Büros und Frei­zeit­räu­men. Die Nach­richt schlug ein wie eine Brand­bom­be, und sie kam genau zur rech­ten Zeit. Als Grup­pe hat­ten wir zu die­sem Zeit­punkt gewis­ser­ma­ßen einen Wachs­tums­zy­klus abge­schlos­sen: Der über­wäl­ti­gen­de Zulauf im Rah­men der Asyl­kri­se hat­te auf einen Schlag vie­le neue Gesich­ter in unse­re Rei­hen gespült, plötz­lich lag eine gan­ze gesell­schaft­li­che Flan­ke offen, in der wir uns fest­bei­ßen konn­ten, und wie jede rech­te Grup­pe tanz­ten wir im Som­mer 2015 den Zap­pel­tanz zwi­schen Bür­ger­be­we­gung und akti­vis­ti­scher Avantgarde.

Nun, ein Jahr spä­ter, waren wir auf einen sta­bi­len Kern und ein frucht­ba­res Umfeld zusam­men­ge­dampft. Aller­dings fehl­te die gro­ße Dyna­mik, die Wel­le, auf der man schwim­men konn­te. Mit­ten in die­se War­te­stim­mung hin­ein also die Nach­richt: »Män­ner, wir krie­gen ein Zentrum.«
So fin­gen wir an, unse­re Fes­tung aus­zu­bau­en. Dabei stan­den wir vor einer fast unlös­bar erschei­nen­den Auf­ga­be: Das Objekt, wel­ches direkt am geis­tes­wis­sen­schaft­li­chen Cam­pus lag, muß­te so lan­ge wie mög­lich geheim blei­ben; gleich­zei­tig waren in den Räum­lich­kei­ten jedoch Abriß- und Reno­vie­rungs­ar­bei­ten zu erledigen.

Wie das hin­ge­hau­en hat – ich kann es wirk­lich nicht sagen. Der eine oder ande­re hat im Rigips­staub sicher ein paar Mona­te sei­nes Lebens gelas­sen, ande­re ver­brach­ten ihren Fei­er­abend mit dem Vor­schlag­ham­mer und fie­len erst nachts wie aus­ge­fegt ins Bett, nur um am nächs­ten Nach­mit­tag wie­der auf der Mat­te zu stehen.
Par­al­lel dazu lie­fen die Pla­nun­gen und Kon­zep­tua­li­sie­run­gen auf Hoch­tou­ren – wenn wir jedes Pro­jekt ver­wirk­lich­ten, das ursprüng­lich für das Haus ange­dacht war, bräuch­ten wir ver­mut­lich das Dop­pel­te an Räum­lich­kei­ten. Das alles unter dem Man­tel des Schwei­gens. Ins­ge­samt haben wir gut ein Drei­vier­tel­jahr gezit­tert und geackert, bis alles stand. Einen Tag, nach­dem wir die Sicher­heits­ar­chi­tek­tur ange­bracht hat­ten, erschien der ers­te lin­ke Arti­kel – zu spät. Was bleibt, sind kos­me­ti­sche Klei­nig­kei­ten; im Moment schrei­ben wir an unse­rem Pro­gramm für den Herbst.
Am 11. Juli bestand das Zen­trum sei­ne ers­te Feu­er­pro­be. Von sei­ten der Stu­den­ten­ver­tre­tung hat­te man – pikiert ob so inti­mer Nähe, von unse­rer Haus­tür sind es zehn Meter bis zum stu­den­ti­schen Auf­ent­halts­raum – zu einer Demons­tra­ti­on gegen uns und unser Objekt aufgerufen.

Für uns war das eine will­kom­me­ne Gele­gen­heit, Flag­ge zu zei­gen, und man kann sagen: nach fast einem Jahr Ver­steck­spiel auch eine Befrei­ung. »Hal­le ist nicht Ham­burg – Patrio­tis­mus statt lin­ker Gewalt« war bereits am Mor­gen auf zwei Groß­trans­pa­ren­ten zu lesen, die wir in Rich­tung des geis­tes­wis­sen­schaft­li­chen Cam­pus aus unse­ren Fens­tern hängten.
Im Wind­schat­ten des G20-Gip­fels blieb der Tag bis auf klei­ne Zwi­schen­fäl­le ruhig, trotz­dem waren fast hun­dert Gäs­te gekom­men, um im Zwei­fels- fall die Tür zu hal­ten. Beim Auf­räu­men am Abend braucht kein Resü­mee gezo­gen zu wer­den: Über den Augen­rin­gen der durch Nacht­wa­chen und Auf­räum­ar­bei­ten über­mü­de­ten Kame­ra­den liegt das Lächeln genüg­sa­mer Zufrie­den­heit, spä­tes­tens als jeder sein Fei­er­abend­bier in der Hand hält.

Wir haben an die­sem Abend in unzäh­li­gen per­sön­li­chen Gesprä­chen eini­ge Ankün­di­gun­gen gemacht, die sich immer wie­der­holt haben. Ich möch­te sie hier nie­der­schrei­ben – sie gel­ten für die­je­ni­gen, die uns von Anfang an unter­stützt haben, für die­je­ni­gen, die ver­steckt den Erfolg oder Mißer­folg unse­res Pro­jekts abwar­ten, für die­je­ni­gen, die uns auf offe­ner Stra­ße mit unse­rem Namen anspre­chen, weil sie hof­fen, daß wir ihnen Infor­ma­tio­nen ver­kau­fen, und auch für den nächt­li­chen Besu­cher von letz­ter Woche, der ankün­dig­te, mit einer Hand­gra­na­te wie­der­zu­kom­men: Wir blei­ben grund­sätz­lich, wir blei­ben ver­schwie­gen, wir blei­ben wach. Wir bleiben.

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