3. April 2019

ServusTV, oder: mit Kubitschek reden

Redaktion / 50 Kommentare

VIDEO ONLINE! Es ist ein Vergnügen, der linken und antifaschistischen Blase dabei zuzusehen, wie sie ausläuft. Ein Nadelstich reicht für gewöhnlich.

  • Sezession

Diesmal sticht die Einladung, die Götz Kubitschek vom österreichischen Sender ServusTV für das Gesprächsformat "Talk im Hangar 7" erhalten hat. Es wird um die Frage gehen: "Neue Rechte. Wie groß ist die Gefahr?". Als Gäste geladen sind unter anderem der Publizist Henryk M. Broder, der Jugendforscher Bernhard Heinzlmaier und - Götz Kubitschek.

Anlaß der Runde ist das Attentat von Christchurch und die Spende des Attentäters an Martin Sellner, den sicherlich europaweit bekanntesten Identitären. In der Programmvorschau heißt es:

Wie sollen wir mit neuen Rechten Bewegungen umgehen? Sind sie für unsere Demokratie wirklich gefährlich? Wie glaubhaft ist die Distanzierung der FPÖ, die in der Vergangenheit rege Verbindungen zu den Identitären pflegte? Wie einflussreich ist der Verein, dem Experten 300 Unterstützer attestieren? Wie wollen die neuen Rechten unsere Gesellschafft verändern? Sind die Warnungen berechtigt oder handelt es sich um reine Panikmache?

Kurzum: Es sollen Sachverhalte und Einschätzungen geklärt werden, und zwar mit einem der Mitteln, die einem Fernsehsender zur Verfügung stehen - mit einem Gespräch. Daß dabei mit Kubitschek (verantwortlicher Redakteur unserer Zeitschrift) ein tatsächlich einflußreicher Kopf der neuen Rechten Rede und Antwort stehen soll, ist ein Beweis für die Normalität, für deren Rückkehr unter anderem er selbst seit Jahren arbeitet.

Der "Talk im Hangar" findet bereits am 4. April, Donnerstag, statt, er wird in Österreich live ab 22.15 Uhr übertragen und in Deutschland um 23.35 freigestellt (und zwar hier, aber Achtung: Wer sich mit deutscher IP-Adresse einwählt, landet immer auf der deutschen Servus-Seite.)

Und nun noch kurz zur Blase, die ausläuft und immer weiter ausläuft. Expertin Natascha twittert sich seit 24h einen Wolf. Sie will nie und nimmer mit Kubitschek diskutieren und warnt alle, wirklich alle:

Das gilt übrigens auch für Alle, die sich sehenden Auges hinsetzen und Faschisten legitimieren, weil sie sich selbst für so besonders schlau und überlegen halten. Nein, niemand von euch wird Kubitschek rhetorisch entzaubern, hört auf so narzisstisch zu sein.

Ein Herr Opratka, über den nie jemand schreibt, hat dem Sender keine Zusage zur Debatte mit "Götz Fucking Kubitschek" (O-Ton Opratka) erteilt. Er schrieb an ServusTV von seiner Angst:

Herr Kubitschek ist auch nicht einfach ein "Rechter", sondern ein lupenreiner Faschist. Wenn es noch (!) ihm ginge, würden Menschen wie ich in einem Lager landen. Würden meine muslimischen und jüdischen und schwarzen FreundInnen in einem Lager landen.

Und eine Jutta Ditfurth aus Frankfurt schreibt:

#servustv bekommt offensichtlich wegen #Kubitschek und Faschismus-Aufwertung nur Absagen. Ich wüsste, wer zusagen würde, sag‘s aber nicht.

Schade. Aber: eh wurscht.

Zuletzt Robert Wagner, bisher 349 Follower, der sich in der Interpretation eines Satzes von Kubitschek versucht. Jener schrieb tatsächlich 2008 in seinem Büchlein Provokation:

Unser Ziel ist nicht die Beteiligung am Diskurs, sondern sein Ende als Konsensform, nicht ein Mitreden, sondern eine andere Sprache, nicht der Stehplatz im Salon, sondern die Beendigung der Party.

Robert Wagner liest daraus ab, Kubitschek wolle nicht diskutieren, sondern den Diskurs abwürgen.

Lesehilfe: Kubitschek will das Ende des Diskurses als Konsensform (also: wieder Dissens im Diskurs, Streit, wirklich andere Meinungen), er will keine Salon-Atmosphäre, sondern das Ende der Sorte Party, auf der diejenigen, die eine falsche Politik verantworten, unter sich über diese falsche Politik reden und dies als Diskurs verkaufen.

Stellen Sie sich das bitte so vor, Herr Wagner: Man simuliert Diskurs, lacht sich tot, verballert Spesen, quatscht über Karrieren - die Tür geht auf und die Spaßbremse kommt herein.

Wenn sie wieder weg ist, können Sie ja weiterfeiern.


  • Sezession

Kommentare (50)

MartinHimstedt
3. April 2019 16:58

Dieses ganze Twitter- YouTube- Social-Media-Gedöns nimmt surreale Züge an: Nachdem Angela Merkel 2015 meinem Leben eine gehörige Portion Abenteuer verlieh, muss ich heute mit ansehen, dass Bekannte von mir – indirekt – mit höchsten Regierungsbeamten wie Sebastian Kurz oder HC Strache kommunizieren, während diese – ebenfalls indirekt – mit jenen Bekannten schreiben. Ich erwische mich auch dabei, wie ich mehrmals täglich das Twitter-Profil von Martin Sellner checke, um zu prüfen, ob der gute Junge noch unter uns weilt: Das ist leider kein Scherz! Irgendeine Natascha, die sich selbst als herausragende Expertin zum Thema sieht, aber in jedem zweiten Tweet eine fundamentale Unwahrheit ins Internet … Der ganze Duktus dieser Personen entspricht jener der Pickerl, die überall in der Stadt verteilt sind. Dann will der Bade – Fucking! – Meister neuerdings irgendwelche Leute in Lager stecken: Die Lager mit dem "K" am Anfang, so wird unterschwellig kolportiert! Ständig grabt auch irgendjemand das bekannte Zitat aus "Provokation" aus (und bastelt damit Bildchen!): Ja genau, wenn Kubitschek diesen Satz nicht geschrieben hätte, wäre er Stammgast in jeder Talkshow! Gestern dann auch noch Bettina Gruber auf Twitter erspäht. Martin Lichtmesz scheint ebenfalls 24/7 aktiv zu sein. Weshalb tut man sich das an?

„Im Netz verliert jeder Gedanke seine Bedeutung“: Raus da!

Niekisch
3. April 2019 18:22

"„Im Netz verliert jeder Gedanke seine Bedeutung“: Raus da!"

@ MartinHimstedt 16:58: Sie meinen sicher den in Worte gegossenen Gedanken, den man im Netz immerhin im Gegensatz zu den meisten gedruckten Medien finden kann. Die Historisierung der Geschichte könnte anders gar nicht stattfinden. Ergo: drin bleiben!

Der_Juergen
3. April 2019 19:15

Götz Kubitschek ist eher als brillante Feder denn als begnadeter Redner bekannt, aber er wird es schon hinkriegen. Wir halten ihm die Daumen und sind überzeugt, dass er über keine Stöckchen springen wird.

Rodericus
3. April 2019 19:17

@MartinHimstedt

Den gleichen Gedanken mit dem Netz habe ich auch immer, aber jetzt sitze ich schon wieder hier :/

Man hat ja das Gefühl, dass man bei der Medienmaschinerie der Anderen (man schaue mal in den Arbeiter, da steht ja drin, wie es gemacht wird lol) eigentlich nur Verlieren und damit online seine Zeit verschwenden kann... (Bzw. ganz Wahnsinnig ob der ganzen neuen Meldungen über ,rechte Gewalt' und Bündnis XYgegenNaziRechteproQueerundVegan wird).

Aber es geht ja eigentlich gar nicht darum etwas zu gewinnen, also nicht den ,,Diskurs", sondern jemanden, also die paar Leute, die beginnen, Dinge zu hinterfragen.

Ich kann für mich sagen, dass ich ohne das Internet wohl nie so weit gekommen wäre. Und falls man gar nicht die Absicht hat, sich zu vernetzen oder zu informieren, kann man immer noch viele andere kecke Sachen machen, um sich die Zeit zu vertreiben.

LotNemez
3. April 2019 19:54

Talk im Hangar ist natürlich besser als nichts. Aber welche Reichweite hat die Sendung wirklich? Sellner war auch schon dort, meine ich, und es war keine große Sache. Wenn Kubitschek bei Sendungen wie hart aber fair eingeladen wird, bin ich gern bereit, mich an auslaufenden Blasen zu erfreuen. So ist's halt einfach mal ganz nett aus Schnellroda rauszukommen. Hehe!

LotNemez
3. April 2019 20:01

P.S. "Nein, niemand von euch wird Kubitschek rhetorisch entzaubern, hört auf so narzisstisch zu sein."

Ja gut, im Bundestag lässt sich auch niemand verzaubern, der sich nicht selbst entzaubert. Darum geht's in der Demokratie aber auch nicht. Wir sind ja nicht bei Harry Potter, wo man dem Gegner einfach sein Expelliarmus entgegenschleudern muss, um ihn zu magisch zu entwaffnen. Es geht tatsächlich darum, sich wieder einem fairen Diskurs anzunähern, der unseren tradierten Sitten gerecht wird. Das hat die Dame aber nicht verstanden, weil sie keine waschechte Demokratin ist.

clivestaples
3. April 2019 20:14

Zitat von „Der_Juergen“ : „Götz Kubitschek ist eher als brillante Feder denn als begnadeter Redner bekannt, aber er wird es schon hinkriegen“

Finden Sie? Auf den Mund gefallen ist er jedenfalls nicht, aber selbst wenn das so wäre... der Ruf des „Man in Black“, des dunklen Ritters sozusagen, eilt ihm voraus.

Ich bin mir ziemlich sicher, den anderen Teilnehmern der Sendung schlottern jetzt schon die Knie, außer Hendryk Broder vielleicht, aber der wird wohl kaum der eigentliche Gegner an diesem Abend sein, sieht das System Merkel und die schleichende Islamisierung Europas als Jude bekanntlich eher kritisch. Bei diesem Format sind meist vier bis sechs Gäste eingeladen. Ich bin gespannt wer noch dabei sein wird. Bisher ist außer Broder nur Bernhard Heinzlmaier, ein Jugendkulturforscher, bekannt. Die Bedingungen werden jedenfalls fairer sein, als in Talk-Sendungen des deutschen Fernsehens, wie „Anne Will“ und Konsorten.

Falls man nicht Martin heißt, empfängt man das ganze „Live“ übrigens über eine „App“, die man sich kostenlos laden kann.

silberzunge
3. April 2019 20:29

GK in einer Diskussionsrunde im Fernsehen, ist das nicht Weltpremiere? O-Ton, live gesendet. - LotNemez, es gab schon Schlimmeres, meine ich.

Kampeln, schneuzen, Pfoat anlegen und ab nach Salzburg!

clivestaples
3. April 2019 20:41

Auf der Seite findet sich noch der Hinweis, dass einzelne Sendungen nicht freigegeben sein können. Tja weiß man dann Morgen erst genau.

https://praxistipps.chip.de/servus-tv-in-deutschland-empfangen-so-gehts_47431

Ratwolf
3. April 2019 21:43

Ist Servus TV jetzt "Rechts"? Ich denke nicht. Man ist dort einfach nicht richtig "Links" geworden, so wie alles von ARD über faz/taz bis ZDF und Zeit.

Das eigentliche Thema der Terroranschläge in Europa durch "Rechte" im Stil von Christchurch ist für mich keines. Der Medienhype war ein angekartetes Spiel gegen die FPÖ. Es sind nicht die IB, Herr Sellner oder die neue Rechten, welche in Deutschland die schweren Gewalttaten verüben.

Laurenz
4. April 2019 00:03

Interessant. Ich habe mir, seit sich Herr Kubitschek vor ein paar Jahren als "der rechte Intellektuelle, - Verleger und Autor" etabliert hat, einige Interviews mit Ihm angesehen. Dabei wunderte ich mich bisher immer über das "rechte" Attribut. Herr Kubitschek mag ein internationaler Konservativer sein (nur in der Weltoase Zentraleuropa sind Konservative nicht das, was sie sonst weltweit sind), aber mir ist Er oft zu links und zu christlich, aber das gehört eben zu seiner Haltung, seine Sache. Das ist etwa gleichsam, wie Thilo Sarrazin vorzuwerfen, er sei kein überzeugter Sozialdemokrat. Wer kann das, außer Thilo Sarrazin selbst, schon wissen?

Daß die Möchtegern-Betroffenheits-Schickeria den Schwanz einzieht, war zu erwarten. Die Gefahr, sich gegen seltene Kompetenz lächerlich zu machen, ist zu groß. Zu dem schlauen Broder ist nur zu sagen, daß er wohl weiter vorausschaut, als der politisch interessierte Schnitt. Er denkt mutmaßlich, daß der politische Wind in Europa dreht. Vor Broders Frontwechsel waren Seine Stalking-Aktionen gegen Jürgen Elsässer, mit Verlaub, schäbig und erbärmlich.

Ich erinnere mich beim Lesen des Namens Ditfurth immer an ein Interview, in dem sie ihren mutmaßlichen früheren Lebensgefährten und Ex-Kommunisten Jürgen Elsässer als "Nazi" denunziert, wie einer gleichzeitigen Entfreundungsaktion von gemeinsamen Freunden auf Hatebook. Irgendwer macht sich bei dieser öffentlichen Person der unterlassenen Hilfeleistung schuldig. Das hat weder etwas mit Ironie noch mit "ad hominem" zu tun. Jedem seine Grillen, aber die Dame lebt jenseits einer Gesellschaft oder Gemeinschaft und ist zudem unwissentlich gefährlich.

@LotNemez ..... Sie haben in der Regel teure und nur selten günstige Promo-Strategien und die Eminenz der Einschaltquote, also der Reichweite einer Kampagne, nicht verstanden. Für die mediale Aufmerksamkeit, die Bundeskanzler Kurz, schlecht beraten und törichterweise, Herrn Sellner beschert hat, müssen Daimler oder Volkswagen mindestens einen 7-stelligen Betrag hinlegen (Kanzler Kurz hätte Rammstein als PR-Berater verpflichten sollen). Es macht für Herrn Kurz in der Regel nur Sinn, sich mit Gleichgestellten oder machtpolitisch Überlegenen anzulegen. Wenn sich der neo-k.u.k.-Herrscher Österreichs hegemonial mit offensichtlich Schwächeren anlegt, und sie auch noch verbieten will, macht das immer einen ängstlich, charakterlich schlechten Eindruck und man sublimiert den politischen Gegner. Vermutlich ist Bundeskanzler Kurz nervös wegen seiner Umfrage-Werte zur Europawahl. Sonst hätte man eine größere Parteispende aus dem rechten Lager zugunsten der ÖVP unterstellen können. Und für Servus TV, einem Pleite-Sender, ist das die Gelegenheit, Einschaltquote, also Marktwert ohne hohe Produktionskosten quasi aus dem nichts zu erschaffen.

Der_Juergen
4. April 2019 07:38

Zu Broder.

Dieser ist ein intelligenter Mann. Im Gegensatz zum Zentralrat mit dem unsäglichen Schuster an der Spitze hat er kapiert, dass die Islamisierung für die europäischen Juden eine Gefahr bedeutet und dass sich die Führung des Judentums mit ihrer verbissenen Förderung der islamischen Einwanderung in den Fuss schiesst, wie die Amerikaner zu sagen pflegen. Gegen eine Massenimmigration nicht-muslimischer Schwarzer hätte Broder nichts einzuwenden, sondern würde sie sogar begrüssen:

"Was ich völlig im Ernst gut finde, ist, dass die demographische Struktur Europas nicht mehr zu halten ist. Je eher die Europäer das einsehen, desto besser, Einige Städte sind schon recht farbig und nicht mehr arisch weiss, und dagegen kann man überhaupt nichts sagen." (www.hagalil.com/archiv/2006/07/europa.htm)

Also Anetta Kahane light. Wenn die AFD, diesen Mann wie einen Halbgott bei sich empfängt, um sich dadurch einen Persilschein zu besorgen (der ihr ja doch nicht ausgestellt wird; sie ist für die Medien auch weiterhin "antisemitisch"), lädt sie den Fuchs in den Hühnerstall. Herr Broder ist nicht unser Verbündeter und erst recht nicht unser Freund. Was er an Richtigem sagt, sagen Kubitschek und viele andere zehnmal besser.

Fürchtet euch vor den Danaern, auch wenn sie Geschenke bringen!

ratatoskr
4. April 2019 07:42

"außer Hendryk Broder vielleicht, aber der wird wohl kaum der eigentliche Gegner an diesem Abend sein, sieht das System Merkel und die schleichende Islamisierung Europas als Jude bekanntlich eher kritisch. "

Sind Sie noch ganz bei Sinnen? Immerhin schreiben Sie noch "vielleicht". Immerhin.

Zitate von Herrn Broder:

"…Im Prinzip habe ich nichts dagegen, dass jetzt Muslime nach Europa kommen, ganz im Gegenteil."

"Was ich völlig im Ernst gut finde ist, dass diese demografische Struktur Europas nicht mehr zu halten ist. Je eher die Europäer das einsehen, desto besser. Einige Städte sind schon recht farbig und nicht mehr «arisch» weiss, und dagegen kann man überhaupt nichts sagen."

"Ich würde gerne das weisse Europa aufgeben, aber ich würde ungern das demokratische Europa aufgeben"

Interview geführt von tachles, nachzulesen auf HaGalil. Links erspare ich mir jetzt mal, leicht zu finden.

Grüsse aus dem Alpen-Zwergstaat

Waldgaenger aus Schwaben
4. April 2019 08:33

Broder ist ein genialer Spötter und Provokateur. Wegen seines Auftritts bei der AfD hat er ziemlich Zores bekommen. Falls nicht gerade ein hard-core refugees-welcome-Protagonist in der Sendung sich als besseres Opfer für Broder präsentiert, wird er an Kubitschek sein Mütchen kühlen.

clivestaples
4. April 2019 13:06

@ratatoskr : das sind aber auch relativ alte Zitate von Broder. Seitdem hat sich die Lage in Europa bekanntlich verschärft. Zudem haben sie bei manchen Zitaten entscheidende Teile weggelassen, z.b. hier ( Tachles, 14.07. 2006) :
„.. Im Prinzip habe ich nichts dagegen, dass jetzt Muslime nach Europa kommen, ganz im Gegenteil.
Aber es gibt nun mal nicht integrationswillige oder nicht integrierbare Muslime, aber weil dies als Rassismus verstanden werden könnte, sagen sie Parallelgesellschaften. Hier gibt es indische, japanische, persische Parallelgesellschaften, von denen man nichts hört, die keine Gefahr und keine Bedrohung bedeuten...“

oder hier : „Zum ersten Mal in der Geschichte der Migration haben wir die Situation, dass Leute hierher kommen, die unsere Gesellschaft verachten, für schmutzig, amoralisch und unwürdig halten, die von Schweinefressern reden und von Schlampen, wenn Frauen kurze Röcke tragen. Die Juden, Inder, Polen, Italiener, die nach Amerika kamen, haben die amerikanische Gesellschaft bewundert. Deshalb konnten sie ihre kleinen Parallelgesellschaften aufrechterhalten, zu Hause Jiddisch, Indisch, Polnisch, Italienisch sprechen. Trotzdem waren sie integriert und integrierbar. Das ist heute bei einem grossen Teil der Muslime, die hierher kommen, nicht der Fall...“

Er hat ja auch recht, wenn er sagt, das Deutschland frisches Blut gebrauchen könnte. Was wäre auch dagegen zu sagen gewesen, ein paar zehntausend, meinetwegen hunderttausend gut gebildete, nicht muslimische Bürger, bevorzugt aus Asien aufzunehmen, aber dazu ist es bekanntlich nicht gekommen, und die könnte der internationale Arbeitsmarkt auch gar nicht bereitstellen, bzw.kommt noch strafverschärfend hinzu dass Deutschland für die wirklichen Fachkräfte so attraktiv nun auch nicht ist.

@waldgänger : Broder ist ein Nazi, ähh ein Narzisst, der sich gerne in Leute verbeißt, die mit unlogischen Äußerungen, Widersprüchen argumentieren - dann kann er mit seiner pointierten Ironie glänzen - und dabei ist es ihm egal, ob die von links, von rechts, oder aus der nicht mehr wirklich existenten Mitte kommen. Da wird er bei G. K . nicht so leicht fündig werden, aber es werden sich gewiss Opfer finden.

Andreas Walter
4. April 2019 15:22

Im besten Fall liefert die Runde ein interessantes, hoffentlich aber sogar skandalöses Video später auch für YouTube.

Zur Reichweite von servus tv:

https://www.dwdl.de/nachrichten/70881/rekorde_fuer_puls_4_servustv_und_willkommen_oesterreich/

Und ansonsten gilt: Angriff ist die beste Verteidigung. Ich bin OK, alles andere deine Meinung.

Ich würde Felix Baumgartner noch dazu einladen. Er hat doch für Red Bull Werbung gemacht - und Servus TV gehört zur Red Bull Gruppe:

https://de.wikipedia.org/wiki/Red_Bull_Stratos

https://de.wikipedia.org/wiki/ServusTV

Der hat auch etwas über die Neuen Medien, ihre Macht und Rufmord zu erzählen:

https://de.mediamass.net/stars/felix-baumgartner/todesgeruchte.html

Hihi, dann kann er mit "f. hell" Kubitschek good cop bad cop spielen, und alle Anderen zum Geständnis bringen. "Kommen sie, sind doch eigentlich auch Patriot. Geben sie es endlich zu."

https://youtu.be/OkqXxXurqPs

Der Gehenkte
4. April 2019 15:48

Seien wir doch ehrlich: die Broder-Aversion stammt nicht von diesen paar Sprüchen. Bei einem, der ein ganzes Leben lang spricht und schreibt, lassen sich immer ein paar Haare in der Suppe finden. In Wahrheit steckt etwas anderes dahinter - und mich persönlich k.... das an.

Boricua
4. April 2019 17:35

Anfang der 2000er Jahre las ich auf der damaligen Homepage von Broder einen Text, in dem er einen viel gewaltigeren Zuzug von Ausländern nach Deutschland forderte. Ich weiß nicht mehr, ob er damals explizit von Moslems sprach. Der Text lässt sich von mir auch nicht mehr im Netzt finden. Seitdem aber in Europa immer mehr Juden Opfer moslemischer Gewalt werden, scheint sich bei ihm der Selbsterhaltungstrieb und die Sorge um seine jüdischen Brüder und Schwestern in einem Umdenken umzuschlagen. Ich bin der festen Überzeugung, dass es ihm dabei in erster Linie nicht um den Schutz der europäischen Völker geht.

Nemo Obligatur
4. April 2019 19:27

"Kurz vor Mitternacht" ist eine unchristliche Zeit für jene, deren Wecker am nächsten Morgen noch im Dunkeln klingelt. Ich schau es mir dann auf DuRohr an.

Seien Sie gewiß, Herr Kubitschek, daß Ihnen etliche Zuschauer die Daumen halten. Auf jedenfall ist es (nach dem Auftritt von M. Lichtmesz) ein Meilenstein für das Lager der Patrioten. Wobei...Lichtmesz? Ein Patriot? Nein, steht eher schon über den Dingen, teils genial, aber gegenwärtig verkannt.

Broder ist Champions League. Mehr kann man eigentlich nicht erreichen, als mit ihm in einer Runde zu diskutieren.

MartinHimstedt
4. April 2019 22:29

Zum Schluss ist der Stream abgebrochen, aber 95% konnte ich sehen: Herr Kubitschek hat sich großartig geschlagen, herzlichen Glückwunsch! Nun kann man beruhigt zu Bett gehen.

Der_Juergen
4. April 2019 22:32

@NIekisch @Nath

Ihnen beiden Dank für Ihre Beiträge, die sehr geistvoll und auch prächtig formuliert sind. In Bezug auf Lichtmesz' Formulierung, wonach der Mörder von Christchurch "das absolute Böse" personifiziere, hatte ich auch Bedenken; über die Abscheulichkeit seiner Tat sind sich hier ja alle einig.

@Nemo Obligator

"Broader ist Champions League".

Nein. Wenn Kubitschek Bayern München ist, dann ist Broader ein Team aus dem Mittelfeld der zweiten Bundesliga, Heidenheim beispielsweise, das aber an einem besonders guten Tag den Favoriten arg in Schwierigkeiten bringen kann, wenn dieser hochmütig wird und nicht aufpasst; siehe das gestrige Pokalviertelfinalspiel.

Hajo Funke oder Jutta Ditfurth würden etwa der Vize-Reservemannschaft der Sportfreunde Unterhinterkaffigen entsprechen, weshalb sie auch weise Abstand von einer Debatte mit Kubitschek nehmen. Wer will denn schon mit 0:35 verlieren?

quarz
4. April 2019 22:47

Nachbetrachtungen zum Talk. Drei Impressionen:

1) Das Erfreulichste: der Schritt zur Normalisierung.
Nichts trägt mehr zur Entdämonisierung bei als die Begegnung mit dem Dämon, den man bisher nur aus den Erzählungen der Exorzisten kannte und der nun eine Stunde lang mit fünf Leuten gesprochen hat ohne dass sich die Erde aufgetan und die Anwesenden verschlungen hätte.

2) Das Ärgerlichste: Heinzlmeiers Ramsch-Ontologie
"Das Volk gibt es nicht, es gibt nur Milieus". Das Morphin, das mich die gröbsten Ärgerschmerzen überstehen ließ, war die Fantasie, dass ein großer Laster ins Studio fährt und die Tonnen an empirische Forschungsbefunden vor Heinzlmeiers Füßen ablädt, die belegen, wie der Mangel an ethnischer Homogenität das Funktionieren des Gemeinswesens schädigt. Und dann die Frage an ihn: "Wie kann der Zustand von etwas, das es gar nicht gibt, so viel Schaden anrichten?"

3) Das Komischste: Das Gesicht der "Philosophin und Ethnologin", als sie zu ahnen begann, dass das, was sie für die Bestätigung ihrer These (Primat des Rechts vor der Politik) gehalten hatte, diese These widerlegte.

Kahlenberg
4. April 2019 23:40

Habe TV-Runde aufmerksam verfolgt. Hat mir insofern gefallen, als ausnahmsweise jede Position ungehindert dargelegt werden konnte. GK souverän, (leider) ohne intellektuell adäquaten Gegner. Ansonsten gute Selbstentlarvung systemkonformer Pöbler, und grelle Schlaglichter auf die Verlogenheit der pseudokonservativen Proponenten. ServusTV ist im übrigen keineswegs ein „Pleitesender“, wie hier im Forum zu lesen war, sondern ein ziemlich gut gemachtes Produkt, das in eine hochprofessionelle Medien- und Rechercheumgebung
eingegliedert ist. Im Hintergrund stehen eine qualitativ und quantitativ solide Personalstruktur und ziemlich stabiles Kapital.

Suedburgunder
5. April 2019 07:29

Glückwunsch an den klaren Punktsieger Götz Kubitschek! Die ganze Erbärmlichkeit der Gegenseite kam in der verzweifelten Suche nach dem "rassistischen" Zitat zum Ausdruck. Broder wie immer köstlich. Die Philosophin erinnerte mich an ein Schopenhauer-Zitat über Hegel: "[Sätze], bei denen etwas zu denken der Geist sich vergeblich martert und quält."
Frage zum Schluß: Was machen Sie, Herr Kubitschek, mit den gewonnenen 100€?

Hartwig aus LG8
5. April 2019 12:36

Das Gespräch ist unter servus.com als stream in der Mediathek - und auch mit deutscher IP zu öffnen.
Glückwunsch an servus-TV zu dieser Sendung; auch zu diesem Moderator. Kubitschek war souverän und jederzeit Herr der Lage. In Deutschland kaum vorstellbar - hier wäre jeder von Kubitschek vorgetragene Gedanke mit einem Einspieler bzw. einer Zitierung unterbrochen worden - der Rest würde im Gegeifer untergehen. Man müsste sich wesentlich wärmer anziehen ...

JanH
5. April 2019 15:45

Österreichisches Privatfernsehen erschien ein bisschen wie von einem anderen Stern, da wird tatsächlich ein Paria der neuen Rechten eingeladen und vom Moderator sogar leidlich fair behandelt. Es war schön einmal den Niveauunterschied zum Rest erleben zu können (Broder mal aussen vor, wenngleich...) Das ist natürlich auch der Grund, warum die TV-Anstalten hierzulande eine faire Diskussion mit Leuten wie Götz Kubitschek fürchten wie der Teufel das Weihwasser. Schade allerdings, daß die Schwätzer auf der linken Seite nicht dann und wann vom Moderator ermahnt wurden, zum Thema zu sprechen, aber das wäre dann wirklich science-fiction gewesen.

Der_Juergen
5. April 2019 19:35

Habe mir die Debatte angesehen. Kubitschek hat sich untadelig geschlagen; die Gehässigkeit der Gegner entsprach auch nicht dem ansonsten üblichem Mass. Zu Broder fällt mir nach dieser Debatte gar nichts mehr ein, was nicht schon oft auf diesem Forum gesagt wurde.

Benno
5. April 2019 19:54

Ein Dankeschön an Herr Kubitschek für seinen souveränen Auftritt gestern. Die Nachbereitung in der Presse war absehbar:

Der rechte Stichwortgeber enttarnte sich angeblich selbst, weil er sich eine Gleichsetzung von Identitären und Antifas verbiete. Wieviele Gebäude hat die IB schon demoliert, wieviele Autos abgefackelt, wie manchem politischen Kontrahenten das Nasenbein gebrochen, wieviele Polizisten mit Steinen beworfen? Kubitschek war schlecht, die anderen aber leider noch schlechter. Kubitschek konnte nur gerade so halbwegs brillieren, weil richtige Geistesgrössen sich doch nicht auf das Niveau herab liessen, mit diesem Wirrkopf zu diskutieren, usf.

Meine Güte, dann schickt doch mal eure besten Denker in den Ring, damit sie Kubitschek ausknocken (Achtung Metapher; nicht dass es dann wieder heisst, man habe vom Boxen doch keine Ahnung), dann hat sich das Thema mit den geistigen Dünnbrettbohreren aus Schnellroda doch schnell erledigt.

Die dümmste Aussage der Sendung kam im übrigen von Broder. Ich frage mich, will der Herr nur provozieren, oder glaubt der ernsthaft, die Linke würde jeden beliebigen Konservativen als Nazi bezeichnen, damit die echte Nazis von damals harmolser erschienen? Noch ein Wort an die, welche Broders Befürwortung des Grossen Austausches lediglich als ein "Haar in der Suppe" eines Vielschreibers betrachten: Broder hat gestern wieder explizit gesagt, dass er kein Rechter ist.

Der Starost
5. April 2019 20:39

Man mag mich bitte nicht als Spielverderber ansehen, es war schon eine sehr, sehr souveräne Vorstellung unseres „Schwarzen Ritters“, aber:
Niemand kann doch wohl ernsthaft bestreiten, dass der „Große Austausch“ tatsächlich von unseren Führungseliten gewollt ist, der sich auch nur entfernt daran erinnert, dass Merkel noch mit dem Slogan „Multikulti ist gescheitert“ Schröder und Fischer erfolgreich aus ihren Ämtern drängte, um schon bald darauf gegen Ende ihrer zweiten Amtszeit: „Wir müssen unsere Rathäuser zu Zentren der Willkommenskultur machen!“ in das Bundestagswahlprogramm ihrer Partei aufnehmen ließ.
Gleichwohl: Chapeau Herr Kubitschek!

Skaansdirmo
5. April 2019 21:02

Es ist immerhin gelungen, einige Kernaussagen zu platzieren. Aber die 100-Euro-Wette hat mich mit einem unguten Gefühl zurückgelassen. Die betreffende Äußerung steht in "Tristesse Droite" (2015) auf Seite 150, rechte Spalte. Sie ist aber, anders als von dem linken Gesprächspartner insinuiert, nicht appellativ, sondern deskriptiv. Das Problem ist halt, daß so eine bestimmte lakonische Ausdrucksweise szeneprägend ist, die man nur richtig interpretieren kann, wenn man das Ganze etwas besser kennt.

Nemo Obligatur
5. April 2019 21:16

Jetzt habe ich's mir angesehen.Die Runde hatte nicht viel mit dem Titel zu tun. Aber ich wünschte, es gäbe NUR EINMAL so eine Runde im deutschen Fernsehen. Wir hätten eine andere Republik.

Ich ziehe meinen Hut vor Ihnen, Herr Kubitschek.

Kaiza
5. April 2019 22:25

Gut gemacht, Herr Kubitschek. Sie sind von einem bürgerlichen Konservativen kaum zu unterscheiden. So kann sich der bequeme Beamtenmichel mit Ihnen identifizieren. Rechts ist die neue Mitte.

---

Hatten Sie auch noch ein Gespräch mit Herrn Broder, außerhalb der Sendung? Wie ist der so? Mir kommt er vor wie ein notorischer Querulant und Provokateur. Besessen davon zu beweisen, dass es kein Volk gibt, weil: nicht homogen. Volk = nicht der Rede wert. Was macht er dann in der Sendung? Ich hab ihn nicht verstanden. Geilt er sich am Konflikt auf?

Die Frau in der Runde hat eine interessante Aussage getroffen. Verschmelzung von Staat und Kultur erzeugt ein totalitäres System. Hab ich das richtig verstanden (ich will es mir kein zweites mal anschauen)?

Imagine
6. April 2019 11:29

Alle gegen Sellner? Nicht alle, aber geschätzt 70-80% in Deutschland.

70-80% sind gegen die muslimische Massenimmigration. Und zugleich sind 70-80% „gegen Rechts“.

Wie will die IB unter diesen Bedingungen eine ideologische („metapolitische“) Hegemonie erreichen? Völlig unmöglich.

Sofern es um die muslimische Massenimmigration geht, so stärkt die IB nicht die Opposition dagegen, sondern schwächt sie. Weil die IB Anlass und Grund gibt, die gesamte Opposition als „rechts“ – also „völkisch-rassistisch“ - zu diffamieren.

Immer noch S.J.
6. April 2019 11:57

Im Sinne der Selbstanalyse ist es verstörend, sich als politisch interessierter Bürger so konditioniert wiederzufinden, dass man Henryk M. Broder und einem anderen Herrn (wer kennt ihn?) dabei zusieht, wie sie sich gegenseitig als Gartenzwerg bezeichnen; oder wie ein weiterer Herr (wer kennt ihn?) irgendwann einen Haufen loser Blätter in die Luft hält, die wie eine Sammlung von Kochrezepten aussehen und die dieser Mann als „Gesprächsprotokolle“ bezeichnet, mit denen er glaubt, Götz Kubitschek in Bedrängnis bringen zu können.
Auch wenn die Beteiligung an Talkshows als metapolitisch wünschenswert erscheint, sind diese andererseits seit Jahren das ideale Instrument, um die Öffentlichkeit mit einer ABM zu beschäftigen. Währenddessen werden aber Tag für Tag Tatsachen geschaffen. Natürlich gibt es Gründe dafür, dass heute überall Tausende gegen den Mietenwahnsinn oder wie in Berlin für die Enteignung von Mietergesellschaften demonstrieren. Und es sagt etwas aus, wenn die Geheimdienste Europas warnen, dass ehemalige Taliban-Kämpfer und mittlerweile der halbe IS die Pässe wegwerfen und nach Europa drängen, weil ihnen in ihrer Heimat schwerste Strafen für ihre Verbrechen drohen. Im Fernsehen jedoch wird stets dieselbe Platte abgespielt und irgendwelche Alt- und Postachtundsechziger arbeiten sich an aus dem Kontext gerissenen Formulierungen aus dem Jahr 2007 ab. Ich frage mich, ob es nicht an der Zeit ist, sich dem höflich, aber bestimmt zu verweigern. Die Gründe dafür sind mittlerweile für jedermann nachvollziehbar.

Utz
6. April 2019 12:20

Ja, Kubitschek hat sich im Rahmen der Möglichkeiten, die er hatte, wacker geschlagen.

Ich habe von Anfang an versucht, die Sendung so zu sehen, wie ich dachte, daß sie ein neutraler (nicht-rechter) Zuschauer sehen würde, und hab mir überlegt, wie das auf mich wirken würde. Das sind meine Ergebnisse (also nicht das, was ich denke, sondern das was ich vermute, was andere denken könnten):

- Ein Monster ist der Kubitschek nicht. Vielleicht plant der doch nicht demnächst Konzentrationslager zu bauen.
- Aber er schaut so ernst, bei solchen Leuten weiß man ja nie, was die wirklich denken.
- Na gut, zwischendrin war er mal locker, eigentlich ganz nett. Aber sicherheitshalber bleibe ich mal vorsichtig.

Sie verstehen, was ich meine. Leider beurteilen Menschen eine Gefahr nicht nach objektiven Fakten, egal wie sehr wir uns das wünschen würden, sondern nach Gefühlen. Das ist wohl der Grund warum Martin Sellner so energisch bekämpft wird. Es ist völlig unmöglich ihm in einem Youtube-Video oder bei einer Pressemitteilung zuzuhören und dann weg zu gehen und zu denken: der ist gefährlich. Man hört ihm zu und bekommt ein Gefühl dafür wie er ist.

Egal wie sehr uns vorgeworfen wird, wir würden als Abgehängte, und was weiß ich noch, bloß immer übertriebene Angst vor den netten Zuwanderern haben, die Angst wohnt auch massiv auf der linken Seite. Dort ist es die Angst vor dem Nazi-Gen, das man tief verwurzelt in der deutschen Volksseele vermutet (außer natürlich in der eigenen). Man glaubt, es könnte jederzeit BEI ANDEREN wieder hervorbrechen. Deshalb ist es eine der wichtigsten Aufgaben auf unserer Seite zu zeigen, daß wir Menschen sind, keine Monster.

Simplicius Teutsch
6. April 2019 13:25

Klar, ich bin hundertprozentig pro Götz Kubitschek. Er hat sich gut „geschlagen“. Optisch und rhetorisch: Er strahlt Ruhe und Souveränität und Standhaftigkeit aus. Die (drei) Gegner waren aber selten schwach, teilweise fast schon dämlich. Ganz billig am Schluss der letzte Stotter-Schuss: Rassismus! Rassismus! Rassismus!

Obwohl ich trotz vieler mir nicht unsympathischer Juden ganz sicher kein Philosemit bin, und Henrik Broder würde das auch nicht von mir verlangen, empfinde ich ihn außerordentlich wohltuend in jeder Gesprächsrunde mit unseren nazi-nachfolgenden, ach so demokratischen Linken, die sich ständig moralisch erhöhen und exkulpieren müssen, indem sie andere verteufeln, bevorzugt die Rechten.

Ich kann es nach dieser Servus-TV-Sendung „im Hangar 7“ nicht anders sagen: Broder behandelt diese „Gartenzwerge“, die für das deutsche und österreichische intellektuelle Establishment stehen, doch nicht anders, als wie sie es verdienen. Nämlich voll konfrontativ mit Witz und dabei völlig respektlos. Beispiel: „Ich stimme Ihnen zu, Herr Broder.“ - Antwort Broder: „Ja, das ist das Schlimmste, was Sie mir antun können.“

Es gibt das Sprichwort: Macht verdummt. - Und diese Talkshow hat mit grellem Schlaglicht bewiesen, seit dem 68er Marsch durch die Institutionen sind offensichtlich die Dümmsten (oder die Verlogensten und Skrupellosesten) unter den linken Intellektuellen an den Schaltstellen der zivilgesellschaftlichen Macht angekommen. Eigentlich ein Rätsel, wie das so ablaufen konnte. - Und wie sich das hält!

silberzunge
6. April 2019 15:13

GK war für seine Premiere in einer TV-Diskussionssendung insgesamt souverän. Ein paar Details hätte er noch zur Unterfütterung bringen können, z. B. den UN-Migrationspakt zur Frage der Eliten und der Zuwanderung.
Sehr gut war, die "Verbuntung" autochthoner Gemeinschaften als Gewalt zu titulieren.

Hausjell (SPÖ-naher Kommunikationswissenschaftler der Universität Wien) blieb farblos. Der Versuch, seinen intellektuell entgleisenden Uni-Kollegen Benjamin Opratko reinzuwaschen, misslang völlig. Ein Wissenschaftler, der Zitate und Quellen nicht im Griff hat, ist ohnehin eines Professors unwürdig.

Wallnöfer bezeugt, dass die Volkskunde unter dem Ungeist der 68er gehörig litt. Sie widersprach sich zT selbst, war insgesamt redundant in ihrer Argumentation.

Heinzlmaier (der sehr wohl Aufträge an österreichischen Universitäten innehat) glaubt, die Destabilisierung der "Mitte" hätte mit der Zuwanderung nichts zu tun, sondern rein ökonomische Gründe, was natürlich analytisch inferior ist. Der Kapitalismus bewirkt, dass billige Arbeitskräfte zur Maximierung des Profits angeheuert und importiert werden, Alteingesessene verdrängt werden. Kapitalismus und Zuwanderung gehören zusammen. Dass es daneben - siehe Kahane etc - Gruppen gibt, die Zuwanderung zur biologischen Auslöschung des Volkes benützen wollen - was ebenso für Unsicherheit sorgt -, unterschlug er ebenso.

Wenn Kubitschek vom bedrängten, relativ homogenen Volk spricht, nimmt er nicht nur den Gegnern viel Wind aus den Segeln, sondern nähert sich dem Milieudenken eines Heinzlmaier implizit an (wiewohl letzterer das nie zugeben würde). Heinzlmaier tut aber so, als gäbe es neben der Zugehörigkeit zu einer Schicht keine zu einem Volk - eine vollkommen simplifizierende Denkweise.

Broder ist offensichtlich kein Verfechter des deutschen Volkes, aber das glaubt man abseits der JF oder dem Establishment hoffentlich sowieso nirgendwo. Er stänkerte, seine Erklärung des "Nazi"-Vorwurfs mit der dt. Geschichte ist Unfug und soll lediglich alte Kapitel wieder neu aufschlagen. Für ein paar Sager sorgt er stets, doch scheint ihm einzig die Islamisierung ein Dorn im Auge, wenig überraschend.

Gegen Ende wurde deutlich, dass eigentlich niemand (Hausjell enthielt sich) etwas gegen eine Rechte und eine offene Debatte mit ihnen etwas einzuwenden hatte. Das war in der Tat verwunderlich, für bundesdeutsche Verhältnisse absolut undenkbar. Die Sendung wäre am nächsten Tag abgesetzt, zumal der Moderator keine Gehässigkeiten äußerte.

quarz
6. April 2019 19:33

"70-80% sind gegen die muslimische Massenimmigration. Und zugleich sind 70-80% „gegen Rechts“."

Diese Gespaltenheit erlebe ich immer wieder, wenn ich in Kommentarspalten linksliberaler Medien meinen Senf abgebe.

Mit inhaltlich äquivalenten Anmerkungen ernte ich manchmal enorme Zustimmung oder enorme Ablehnung, je nach dem, ob ich der Versuchung widerstehen kann oder eben nicht, die Wurzel des kommentierten Problems mit einem politischen oder weltanschaulichen Etikett zu verorten.

Viele Leute lechzen danach, ihre Unzufriedenheit mit den politischen Zuständen in den Kommentaren anderer reflektiert zu sehen, aber sie kleben zugleich an den nominellen Kategorien ihrer politisch-weltanschaulichen Zugehörigkeit. Sie bewegen sich im politischen Diskurs nach dem Motto "Wasch meinen Ärger mit einer scharfen Analyse ab, aber mach mich politisch nicht nass".

Und so kommt es auch, dass viele sich über die Massenimmigrationspolitik der Kanzlerin ärgern, aber zugleich ihre Zugehörigkeit zur parteipolitischen Folklore der CDU nicht in Frage stellen wollen. Und zu der gehört halt auch der "Kampf gegen Rechts".

Die Rechten artikulieren zwar genau den Unmut dieser Leute, aber laut Parteikatechismus sind sie böse. Deshalb muss penibel darauf geachtet werden, dass auf einer Kritik, so maßgeschneidert genau sie auch den Dissens der Betreffenden mit ihrer politischen Führung abbildet, niemals das Etikett "Rechts" steht.

HomoFaber
6. April 2019 19:56

Souveräner und telegener Auftritt ! Zwei, drei Schnitzer, aber daraus lernt man.
Götz sollte viel öfter im Fernsehen auftreten !

heinrichbrueck
6. April 2019 20:37

„Eigentlich ein Rätsel, wie das so ablaufen konnte. - Und wie sich das hält!“

Es ist überhaupt kein Rätsel. Ein Rätsel ist mir, wie man einem Bubi wie Kurz, oder Macron, Macht unterstellen kann. „Macht verdummt“? Die Aprilscherze sind zwar im anderen Strang beschrieben, aber dieser ist auch nicht schlecht. Ich stelle mir die Nummer – praktisch - so vor: man ist hochintelligent, hat sich bewährt, wird dann in bestimmte Kreise eingeführt, wird älter, sammelt Erfahrung, und kommt schließlich, eventuell, in den engsten Kreis der Mächtigen. In meiner Theorie, etwas praxisnah, bleibt die Verdummung auf der Strecke.

„Deshalb ist es eine der wichtigsten Aufgaben auf unserer Seite zu zeigen, daß wir Menschen sind, keine Monster.“

Ein Wolf unter Schafen, bekommt er Hunger, kann sich nicht beherrschen. Unter menschlichen Wölfen und Schafen, wo sich die Wölfe der Selbstbeherrschung befleißigen können, kann die Mahlzeit verschoben werden. Deshalb werden die Schafe Vertrauen gewinnen, weil sie die Wölfe nicht erkennen, bis es zu spät ist. Lesen die Wölfe solche Monstersätze, können Lachorgien ausgelöst werden.

„70-80% sind gegen die muslimische Massenimmigration. Und zugleich sind 70-80% „gegen Rechts“.“

Eine gewagte These. Wo ist bloß der Widerspruch? Unter „Rechts“ verstehen die meisten Deutschen einen Hollywoodhitler, einen Angriff der Nazizombies, und wer mit einem solchen Film konditioniert werden konnte, wird keinen Zusammenhang herstellen können. Ich sehe den Zusammenhang auch nicht, aber aus anderen Gründen.

HomoFaber
6. April 2019 21:23

Ein guter und wichtiger Punkt war z.B. der mit den 75%. Damit war ein Schnitzer schonmal geradegerückt und klargestellt was gemeint war.

Gustav Grambauer
7. April 2019 08:38

"Es gibt kein Recht auf ein ruhiges Leben."

Frechheit. Die Progressiven ertragen es nicht, wenn sich jemand nicht von ihrem (!) Fortschritt mitreißen läßt, bzw. die Bolschewiken ertragen es nicht, wenn sich die z. B. "biertrinkenden Milieus" (Frechheit) ihrem Roten Terror der Implantation von "Asylsuchendenheimen" einfach verweigern.

"Was du nicht kannst, kannst du lernen.
Wenn du Probleme hast, dann helfen wir dir.
Wenn du dich weigerst, dann zwingen wir dich." - Makarenko / Inschriften in den Höfen der "Lager für Arbeit und Erziehung" und des Geschlossenen Jugendwerkhofs Torgau

Heute: "Wenn du dich weigerst, dann halt die Schnauze und verschwinde aus 'unserer' Heimat." ("Wir weinen ihnen keine Träne nach.")

In Österreich fällt noch sehr angenehm auf, daß man an Kleidung (Strümpfe!), Frisur, Beiwerk (Brillengestell!), auch an der Sitzhaltung (insbesondere an der Ruhe bzw. dem aggressiv-gestauten Nervenerzittern der Füße) die politische Ausrichtung 1:1 erkennt. Dies wiederum will die Wallnhöfer "aufbrechen", so wie dieses "Milieu" ja besessen davon ist, alles "aufbrechen" zu müssen:

https://kurier.at/style/gexi-tostmann-ein-dirndl-ist-sogar-sehr-emanzipiert/219.136.959

- G. G.

Die andere Seite
7. April 2019 09:41

Ich hab die Sendung soeben gesehen, und fand den Auftritt von Herrn Kubitschek überzeugend.
Sehr gut das Zitat "warum tut man den Menschen das an...". Die Masseninvasion wird ja immer als Naturgewalt dargestellt. Sie ist eben doch durch politische Entscheidungen, bei der die Interessen des eigenen Volkes keine Rolle spielen, beeinflusst. Die "Nervosität" deute ich als Ernsthaftigkeit mit der dieser Fernsehauftritt begriffen wird. Vielleicht ja der Einzige für die nächsten 5 Jahre. Im Gegensatz zu Broder, der in den Fernsehstudios zu Hause ist, bei aller Überlegenheit zu den jeweils eingeladenen Gästen natürlich sein Lebenselixier daraus zieht, diese das spüren zu lassen.

Simplicius Teutsch
7. April 2019 15:03

@ heinrichbrueck: >„Macht verdummt“? Die Aprilscherze sind zwar im anderen Strang beschrieben, aber dieser ist auch nicht schlecht.<

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Kein Aprilscherz. Man darf die Aussage aber nicht auf den einzelnen Menschen beziehen, dann wird ein passender Schuh daraus. Gemeint ist doch wohl: Je länger und unumschränkter und dogmatisch selbstherrlicher ein politisches System an der Macht ist, um so dümmer sind diejenigen, die in dem System nach oben steigen (können).

Ratwolf
7. April 2019 16:17

Jetzt wird klar, warum die Linken nicht diskutieren wollen und mit Beschimpfungen arbeiten

Sie haben keine Argumente. Alles heiße Luft.

Zooey
7. April 2019 18:14

Kubitschek hat sehr vernünftig argumentiert, entschieden und besonnen. Mein Eindruck war, dass sich die Runde am Ende angenähert hatte. Immerhin waren sich fast alle einig, dass es eine konservative Rechte braucht und dass der Nazi-Begriff inflationär gebraucht wird (auf lange Sicht wird das Schwert dann auch stumpf). In Deutschland scheint mir eine solche Talk-Runde derzeit unvorstellbar - und soll man Kubitschek zumuten, sich zu Anne Will, Plasberg zu setzen? - oder wer auch immer derzeit eine Talkshow macht (ich bin da nicht auf dem Laufenden). Ich würde fast denken: Wenn man mehr eine offene Diskussion zuliese, den Konflikt offen austrüge, könnte der Konflikt gelöst werden. Die einen fühlen sich ja vom Fremden, die anderen - die, die das Sagen haben - vom Eigenen bedroht. Richtig, wie @ utz schreibt: "
Dort ist es die Angst vor dem Nazi-Gen, das man tief verwurzelt in der deutschen Volksseele vermutet (außer natürlich in der eigenen)." Deshalb projiziert man wie wild überall Nazis in die Gegend, wo tatsächlich keine sind.
Und tatsächlich sehe ich es an der Zeit, dass Eigene zu stärken, ja vielleicht überhaupt erst einmal wahrzunehmen und zu artikulieren, um tatsächlich zu so etwas wie Selbstbestimmung zu finden. Das schliesst Empathie mit Fremden/Flüchtlingen nicht aus, führt nur dazu, die eigenen Grenzen zu erkennen. Es gibt auch kein Nazi-Gen. Im Hitlerismus hat sich nicht das spezifisch Deutsche realisiert, ich sehe das bereits als Folge von Fremdbestimmung und Angst vor dem Eigenen.

Imagine
7. April 2019 18:40

@heinrichbrueck 6. April 2019 20:37
„„70-80% sind gegen die muslimische Massenimmigration. Und zugleich sind 70-80% „gegen Rechts“.“
Eine gewagte These. Wo ist bloß der Widerspruch? Unter „Rechts“ verstehen die meisten Deutschen einen Hollywoodhitler, einen Angriff der Nazizombies, und wer mit einem solchen Film konditioniert werden konnte, wird keinen Zusammenhang herstellen können. Ich sehe den Zusammenhang auch nicht, aber aus anderen Gründen.“

Nach meiner Erfahrung verstehen viele Menschen unter „rechts“ eine Politik, die anti-demokratisch, anti-liberal im bürgerlich-freiheitlichen Sinne, anti-sozial und wirtschaftsliberal-sozialdarwinistisch ist.

Mit „rechts“ wird eine Politik wie unter der Regierung von Reagan, Thatcher, Berlusconi, der griechischen Militärdiktatur sowie Pinochet assoziiert. „Rechts“ ist völkisch-tribalistisch - also an biologischer Abstammung - und nicht am modernen staatsbürgerlichen Verständnis von Volk orientiert.

Selbstverständlich kommen dazu die Erfahrungen mit den neo-nazistischen, neuen Rechten dazu. Erfahrungen mit rechtem Ausländerhass, mit rechtem Terror und rechten Morden.

Als „rechts“ werden auch die deutschtümelnden Burschenschaftler erlebt.

Es hat sich ein neues Spießertum und ein realitätsflüchtiges „Neo-Biedermeier“entwickelt.

Das gilt zugleich auch für die (Pseudo)Linken, nur eben in links-grünen Variante. Diese (Pseudo)Linken glauben, dass durch Massenimmigration und Multikulti ein „besseres Deutschland“ entsteht. So wie es der Ex-Bundespräs. Gauck behauptet hat.

Die Rechten idealisieren Monogamie und Familie, das „deutsche Volk“ sowie eine angeblich gemeinsame „deutsche Kultur“. Nur existiert letztere nur noch in der Fantasie, nicht in der Realität. Ein Großteil der heutigen Student*innen kann zum Beispiel gar nichts mehr mit den Namen Kant und Schiller anfangen.

Gerade lese ich „Dumm, dümmer. Deutsch“ von Christian Wolf. Ist zwar als Satire geschrieben, aber trifft die heutige Realität: Deutschland einig Irrenhaus!

Niekisch
7. April 2019 18:52

Für mich ist Götz Kubitschek überwiegend ruhig und gelassen, argumentativ überzeugend aufgetreten. Nur ein kleiner gut gemeinter Hinweis: das nicht ungefährliche-wie die Diskussion zeigte- Argument der "relativen Homogenität" des Volkes sollte immer mit dem Hinweis darauf gestützt, ja verstärkt werden, daß das Verfassungsvolk des Grundgesetzes immer möglichst homogen sein muß, weil es ansonsten am Element des Demokratischen fehl (Art. 20 GG).

heinrichbrueck
7. April 2019 19:12

@ Simplicius Teutsch
Ganz zu schweigen von denjenigen Typen, die in der Hierarchie über Merkel stehen, halten Sie Merkel und Konsorten für dumm?

Simplicius Teutsch
7. April 2019 22:21

@ heinrichbrueck
Konkret zum Thema hier: Halten Sie die drei linken Gesprächsgegner von Götz Kubitschek in der Talkshow im Hangar für sehr anspruchsvoll oder gar intellektuell gefährlich? Diese Wissenschaftler repräsentieren aber in ihren Funktionen die Macht im Staate. Diese linke Macht ist in Österreich, anders als bei uns in der BRD, mittlerweile möglicherweise auf der Kippe. Parlamentarisch betrachtet, erscheint es auf den ersten Blick so, als ob die Rechten sogar ein Übergewicht hergestellt hätten. Aber man betrachte Kanzler Kurz und seinen Vize Strache in der primitiv und bösartig von den Linken konstruierten Causa „Christchurch-Massaker-Attentäter-Spende-Sellner-Identitäre-FPÖ/ÖVP-Koalition“, wo die beiden scheinbar mächtigsten Männer des österreichischen Staates es vorgezogen haben, sofort fluchtartig weiten Abstand zu nehmen von den Identitären und von der banalen Wahrheit des zugrunde liegenden Sachverhalts.

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