Sezession
28. April 2019

Sonntagsheld (104) – Der Traumzerplatzer

Till-Lucas Wessels / 16 Kommentare

Erinnern Sie sich noch an Kapitän Abujella Abdul-Bari? Ganze 86 Sonntagshelden ist es her, da berichtete ich unter Verweis auf eine SPIEGEL-Doku über den letzten Kapitän der libyschen Kriegsmarine, der sich auf dem Mittelmeer einen einsamen Kampf mit den Schleppern und ihren NGO-Komplizen liefert.

Till-Lucas Wessels

Till-Lucas Wessels studiert und ist identitärer Aktivist sowie »Minenhund für zukünftig Zumutbares«.

Auch die Crew der C-Star begegnete auf ihrer Mission dem verwegenen Seefahrer und seinen Marinesoldaten und konnte über Funk miterleben, wie er die NGO-Schiffe unmissverständlich in die Schranken verwies.

Nun sind einige Jahre ins Land gezogen und durch die Initiative Salvinis ist einigermaßen Ruhe auf dem Mittelmeer eingekehrt. So scheint es zumindest. Eine neue Dokumentation des Senders arte hat sich abermals an Bord der Al Khifa  begeben und begleitet den wohl meistbeschäftigsten Kapitän des Mittelmeers bei seiner Arbeit.

Es sind düstere Bilder und Geschichten mit denen die Produktionsfirma arbeitet: Ohne Kommentare zeigen sie die ermüdeten und niedergeschlagenen Gesichter der schwarzafrikanischen Migranten, die von der Küstenwache von ihren klapprigen Motorbooten heruntergeholt werden; bei einem Besuch in einer libyschen Transitstadt am Rand der Sahara erzählt eine verstümmelte Frau von brutalen Vergewaltigungen und viehischen Misshandlungen.

Dem gegenüber steht, quasi als „Bösewicht“, unser altbekannter Sonntagsheld Abdul-Bari, der gemeinsam mit seiner Mannschaft stoisch seinen Dienst versieht. Man merkt ihm die Routine durchaus an, die ihn streng gemacht hat – die libysche Küstenwache hat trotz Rückgang der Migrationszahlen nach wie vor fast täglich mit Verletzten, Verzweifelten und Toten zu tun. Mit den NGOs liegen sie derweil in einem zähen Stellungskrieg. Die Dokumentation zeigt deutlich, dass die Organisationen jederzeit bereit sind, Abmachungen, die sie mit der Küstenwache getroffen haben, zu brechen, um die Migranten an Bord zu nehmen und sie nach Europa zu verfrachten.

Man kann es nicht anders sagen – ich schloß meinen Artikel schon vor zwei Jahren mit dieser Feststellung: Abdul-Bari und seine Kameraden machen nach wie vor die Drecksarbeit für Europa auf dem Mittelmeer. Ihr Lohn dafür ist dürftig, inzwischen hat die libysche Küstenwache einige ihrer damals von der NATO zerbombten Schiffe in Italien reparieren lassen können; ihre Flotte umfasst jetzt immerhin 7 Boote.

Mit ihnen fahren sie täglich auf das Mittelmeer hinaus, fischen die Illegalen aus dem Wasser und bringen sie zurück in das Chaos eines Landes, das nach wie vor am Rande eines Bürgerkrieges schwebt. Auch ihre Heimat leidet dabei stark unter der Migration: Unter dem Einfluss nigerianischer Menschenhändler ist die Sklaverei nach Nordafrika zurückgekehrt, mit den Migrantenkarawanen kommen Kriminalität, Terrorismus und Elend ins Land.

Schuld daran, das wissen wir so gut wie Abdul-Bari und seine Kollegen, sind vor Allem die NGOs und Politiker Europas, die dem gigantischen schwarzen „Youth Bulge“ in Afrika den giftigen Traum von Europa eingeimpft haben. Es ist dieser Traum den sie jeden Tag aufs Neue zum Zerplatzen bringen müssen; eine brutale Aufgabe, aber der einzige Weg, um den Fluß von Süden nach Norden stetig auszudünnen.

Die Sprecherin in der Doku nennt diese europäische Politik "zynisch" und ich ertappe mich dabei, wie ich ihr zustimme. Notdürftig unterstützt mit europäischen Subventionen haben diese Männer tagtäglich Aufgaben zu bewältigen, die man einer westlichen Schiffsbesatzung vermutlich gar nicht zumuten könnte.

Wahrscheinlich braucht es wirklich den kriegsgeprüften Kapitän und seine Mannen, deren gischtgegerbte Gesichter längst hart geworden sind, um das Chaos, das sich tief im Süden zusammenballt, zurückzuhalten und täglich in den Abgrund des Elends zu starren.

Für solch eine Arbeit bekommt man in der zivilisierten Welt keinen Orden, sondern allenfalls nervige Presseanfragen. Mein Respekt hingegen ist ungebrochen.


Till-Lucas Wessels

Till-Lucas Wessels studiert und ist identitärer Aktivist sowie »Minenhund für zukünftig Zumutbares«.


Kommentare (16)

Lotta Vorbeck
29. April 2019 00:37

Möge unserem wackeren Beschützer im Mittelmeer das Schicksal ein wenig gewogener sein, als dem Sonntagshelden № 28 & 34, dem Brigadegeneral Issam Zahreddine aka "Der Löwe".

Laurenz
29. April 2019 00:55

Vor allem die USA, China, Frankreich und Rußland sind in Afrika unterwegs. Wie immer geht es um Rohstoffe und zukünftige Konsumenten. Die EU-Fangflotten nutzen die schwachen Küstenwachen afrikanischer Staaten aus, und fischen da alles weg. Das können wir zwar benennen und die Bigotterie anprangern, aber Änderungen am System bleiben uns aktuell verwehrt. Leider wird die von Mark Steyn oft geschilderte imperiale, ungebildete Ignoranz der Multi-Krimi-Gleichheiheist-Fetischisten zulasten der Afrikaner und uns nicht besser. Der Neo-Kolonialismus des Westens bereitet einem echte Sorgen. Libyen ist, wie eh und je der Zankapfel zwischen Frankreich und Italien. Die dortigen Bürger haben nichts aus der Historie gelernt. Und am deutschen Wesen soll die Welt immer noch genesen.

Dancehall Rumsfeld
29. April 2019 00:56

Das eigentliche Problem, nämlich arte, kommt mir, bei allem gebotenen und ehrlichen Respekt für den Autor, in diesem Artikel zuwenig heraus.

Zur Veranschaulichung dessen, was ich meine: https://protokollsatz.blogspot.com/2019/04/offentlich-rechtliche-kunst.html

Andreas Walter
29. April 2019 05:41

Wenn es nicht die linken NGOs machen wären es andere, noch kriminellere Organisationen, die sich um den lukrativen Job kümmern würden.

Dagegen hilft leider nur die israelische Methode oder eben noch härter: Solange filmen und veröffentlichen, wie man die Schiffe und Boote direkt an der jeweiligen Seegrenze versenkt, bis es wirklich kein moderner Pirat mehr wagt, in fremde Gewässer und Territorien einzudringen.

Was natürlich nicht passieren wird, und darum ist die Arbeit von Soldaten wie Abujella Abdul-Bari bis auf weiteres auf Jahrzehnte gesichert.

Wobei das Ganze nicht mal unbedingt neu ist:

https://en.wikipedia.org/wiki/Ancient_Mediterranean_piracy

Früher war lediglich alles direkter, fand unmittelbar statt, sowohl der Angriff wie auch die darauf folgende wirtschaftliche (und auch anderweitige) Bereicherung (Befriedigung). Mit zunehmender Unterdrückung von offener Gewalt im öffentlichen Raum ist Aggression heutzutage aber lediglich in den Schatten gesunken, einfach nur subtiler geworden. Wird damit aber auch stärker über Raum und Zeit verteilt, gestreckt. Für viele ist sie darum weniger sichtbar, nicht mehr (so gut) greifbar.

https://www.youtube.com/watch?v=vnXm2vpbTMY

Anstatt also Städte an der Küste (oder Schiffe, wie in Somalia,) direkt mit Waffengewalt zu überfallen, zu plündern, sie auszurauben, vergewaltigen und Sklaven zu nehmen, bedient man sich jetzt anderer, eher passiv aggressiver ("sanfter", femininer) Methoden, um am Ende aber trotzdem die gleichen Ziele zu erreichen, nämlich Befriedigung der eigenen Bedürfnisse.

Immerhin wurde "das Tier" dadurch etwas zurückgedrängt, doch eben nur zum Preis der globalen Verhurung, Babylonisierung grosser Teile des Planeten.

Fritz
29. April 2019 08:15

@Laurenz: Die EU zahlt Millionen für die Fischreirechte vor der afrikanischen Küste; Spitzenreiter ist Mauretanien mit 61 Millionen € pro Jahr. Das geschieht alles im Einverständnis mit den dortigen Regierungen.

https://ec.europa.eu/fisheries/cfp/international/agreements/

Laurenz
29. April 2019 10:05

@Fritz ... alle Aktionen ausländischer Mächte sind von irgendeiner Regierung oder Rebellen-Regierung legalisiert (siehe Kongo oder Angola). Aber da Korruption in Afrika als gesellschaftlich legitim gilt, nutzt das einer dortigen Bevölkerung und in der Konsequenz dann uns einen Haufen Exkremente. Der Überfälle auf Frankreich in 2 Weltkriegen waren aufgrund 2er französischer Kriegserklärungen an die jeweilige Reichsregierung auch legitimiert. Auch unser Asylrecht ist legal. Und jetzt? Macht das irgendwas besser?

@Andreas Walter .... Libyen war ein funktionierender Staat mit stabilen Außengrenzen und einer effektiven Küstenwache. Dadurch waren auch die Nachbarn Libyens in einer stabileren Position. Libyen war auch der einzige nordafrikanische Staat, der begriffen hatte, daß Nomadentum weiter in die Katastrophe führt.

Fritz
29. April 2019 11:13

Nein das macht nichts besser. Aber es wären ja wohl diese Regierungen, die etwas dagegen unternehmen müssten und könnten. Ich bin daher immer etwas empört, wenn gesagt wir, die Europäer würden deren Meer leerfischen oder deren Märkte mit Billigwaren überschwemmen. Dazu gehören immer zwei.

Atz
29. April 2019 11:40

So eine Art Game of Thrones Moment.

Entscheidend, dass alles unternommen wird um die "Seenotretter" von ihren Finanzierungsquellen und der Unterstützung abzuschneiden. Das kann durch Unterwanderung und Sabotage funktionieren.

Lotta Vorbeck
29. April 2019 16:09

@Atz - 29. April 2019 - 11:40 AM

"Entscheidend, dass alles unternommen wird um die "Seenotretter" von ihren Finanzierungsquellen und der Unterstützung abzuschneiden. Das kann durch Unterwanderung und Sabotage funktionieren."

***********************

Welche Art von wohlstandsverhätschelten Hanswürsten, sich als NGO-Seenotretter aufspielen, läßt sich in Dutzenden Videos studieren.

Möchten Sie sich wirklich unter diese schmalspurig-eindimensionalen Hedonisten begeben, um deren Treiben zu sabotieren?

Wie sollte das in der Praxis ablaufen? Sie heuern bei denen mit ihrem privaten Bootsführerschein als Schiffsführer an?

Oder Sie geben sich als Maschinist aus und verunreinigen den in den Tanks befindlichen Schiffsdiesel?

Suggestiv gefragt: Wer finanziert eigentlich die als "privat" getarnte Seenotschlepperei?
Verdeckt Soros & Genossen.
Offen beispielsweise eine der BRD-Amtskirchen und mehr oder weniger indirekt all die hirngewaschenen "Betroffenen", die sich pharisäerhaft vorgeblich sehr um fremdes Elend sorgen, sich aber am Unglück ihres unmittelbaren Nachbarn schadenfroh ergötzen und die aus angeblicher Seenot Geretteten selbstverständlich auch nicht in ihrer persönlichen Umgebung wissen möchten.

Bevor sie nicht selber ernten müssen, was sie gesät haben, wird die Masse der medienkonditionierten, konsumorientierten Wohlfühl-Doppelmoral-Opportunisten an ihrem die Grundlagen der eigenen Zivilisation untergrabenden Verhalten kein Jota ändern.

Atz
29. April 2019 19:33

Der Unterstützerkreis, sehr attraktive junge bildungsnahe Frauen und an ihnen interessierte Herren. Sehr refugeeaffin und drogenoffen, obwohl es in den Kreisen nicht wirklich "Refugees" gibt und man eigentlich auch die "Working Class" ressentimentgeladen ablehnt. Man ist gegen Rassismus und für offene Grenzen für alle und hat das alles nicht mit kategorischem Imperativ durchdacht.

Soros, nun gut. Sorosgeld zu erhalten ist bis 30 000 EUR keine Meisterleistung. Besonders gerne hat Soros Koalitionen. Meistens keine Förderung auf Dauer. Soros mischt sich im Gegensatz zu anderen Finanziers nicht oder kaum inhaltlich ein. Schwerpunkt war immer Ungarn. Als Ungarn sich gegen Soros-Einflussnahme wehrte hat man ein Dossier im Europaparlament auf den Weg gebracht, juristisch sehr schwach begründet aber politisch mehrheitsfähig.

Das Handbuch der Stasi zum Thema Zersetzung ist prima. Es reicht anzukündigen, die Bewegung zu unterwandern. Dann fangen jene Mechanismen an, der Abwehr von Feinden, die bislang jedes linke basisdemokratische Projekt erfolgreich von innen vergiftet haben.

Praktisch könnte man seinen eigenen Sammelverein gründen. Es ist auch ein leichtes Satzungen für Initiativen so zu bauen, dass die Aktivisten viel Ärger haben werden und ausbrennen. Dafür genügt schon ein 4 Leute Vorstand, bei dem 4 Personen vertretungsberechtigt sind. Wenn dann noch Frauen und LGBTI Quoten dazu kommen, oder Abstimmquota der Mitgliederversammlung bzw. hinsichtlich ihrer Beschlussfähigkeit und ordnungsgemäßen Ladung ist der Spaß perfekt.

Lotta Vorbeck
29. April 2019 21:06

@Atz - 29. April 2019 - 07:33 PM

Kennen Sie Alexander Schleyers Büchlein "Defend Europe. Eine Aktion an der Grenze"?
Der gemeinsame Einsatz der jungen Aktivisten der Identitären Bewegung aus Deutschland, Österreich, Italien und Frankreich gegen die illegalen Machenschaften der NGOs auf dem...

Sie können's hier bestellen:

https://antaios.de/shopware.php?sViewport=cat&sCategory=135

Bei der Lektüre von "Defend Europe. Eine Aktion an der Grenze" werden Sie erfahren, wie effektiv von den Hilfstruppen des Systems betriebene, vielschichtige Sabotage wirkt. Die in Mitteleuropa gebräuchlichen Bahnstrom- und Signalsysteme länderübergreifend zu harmonisieren will seit Jahrzehnten einfach nicht gelingen. Geht's darum ein, vom Martin Sellner und dessen Mitstreitern gechartertes, altes, untermotoriosiertes, finisches Forschungsschiff zu behindern, funktioniert die Sabotage im Wortsinne "wie geschmiert" und zwar länderübergreifend. Die Arme der Systemkrake reichen dann sogar bis nach Ägypten, Tunesien oder in den türkisch besetzten Teil Zyperns hinein.

Konten- und Überweisungswege werden länderübergreifend blockiert, das von Sellners Mannen "Sea Star" getaufte Schiff wird von einem offiziellen Schiffsversorger auf hoher See mit exorbitant überteuertem, gepanschten Diesel beliefert, was zu einem Ausfall der Schiffsmaschine führt, mit List und Tücke gelingt Sellner und seinen Leuten unter Zurücklassung wichtiger Ausrütung auf das Schiff zu gelangen und im EU-Mitgliedsstaat Malta wird EU-Bürgern die offizielle Einreise verweigert ... das diesbezüglich kontaktierte Auswärtige Amt erklärt sich für unzuständig. Lediglich ein paar Malteser mit ihren privaten Booten bringen der auf der "Sea Star" ausharrenden IB-Truppe und der hauptamtlichen Schiffsbesatzung auf eigenes Risiko Trinkwasser und andere dringend benötigte Versorgungsgüter.

Sowohl bei der Binnen- als auch bei der Hochseeschifffahrt handelt es sich um ein total durchreglementiertes Gewerbe. Für die "Guten" werden sämtliche Vorschriften außer Kraft gesetzt. Das hypermoralisch aufgeladenes Gutsein macht's möglich, daß sich die Mitglieder dieser halbstaatlichen Schlepperorganisationen (seinerzeit in arbeitsteiliger Kooperation mit der offiziellen BRD-, spanischen und italienischen Marine) ohne jede seemännisch-nautische Qualifikation als von der Systempresse gefeierte Seenotretter gerieren.

Gegen diese bestens ausgerüstete über Ländergrenzen hinweg vernetzte, Quasi-Immunität genießende, über schier unerschöpfliche Finanzquellen verfügende Hydra wollen Sie mit einem Spendensammelverein anstinken?

Fritz
30. April 2019 07:51

Helfen kann natürlich nur die Schließung der europäischen Häfen, so wie es Italien vorgemacht hat. Mit der Zeit weren sich mehr Regierungen dazu bereit finden, warten wir die Europawahlen ab.

Vox ist in Andalusien am stärksten, wo z.Z. die meisten Flüchtlinge ankommen.

Laurenz
30. April 2019 09:19

@Lotta Vorbeck & Atz .... Sich selbst per Schiff (einer Identity Warrior) in See zu begeben, und NGOs durch Anwesenheit zu stören, ist für uns die einzige Möglichkeit sich vor Ort zu engagieren, aber wie Frau Vorbeck schilderte, ist das auch eine Geldfrage. Wir sind nun mal nicht der französische Geheimdienst, der die 1. Rainbow Warrior im Hafen per Bombe versenkte. Die politische Willensbildung ist hier nun mal gegen uns. Die USA und Rußland haben keine Hemmungen mit Kriegsschiffen auf somalische Piraten zu schießen, in YouTube ist dazu genug Material vorhanden. Die Drohnenangriffe der USA im Nahen Osten sind wohl noch effizienter. Von daher stehen uns nur legale Mittel zur Machtübernahme zur Verfügung. Herr Salvini hat als Innenminister mehr zur Preisgabe einer Lächerlichkeit der EU beigetragen, als jeder andere. Das ist der Weg.

Lotta Vorbeck
30. April 2019 11:51

@Laurenz - 30. April 2019 - 09:19 AM

" ...Die USA und Rußland haben keine Hemmungen mit Kriegsschiffen auf somalische Piraten zu schießen, in YouTube ist dazu genug Material vorhanden. ..."

+++ Was diese von der US-Navy veröffentlichen Videos zeigen (möglicherweise existiert diesbezüglich auch anderes, unveröffentlichtes Material) ist nicht wirklich überzeugend. ... eine US-Fregatte umkreist in Höchstfahrt das Piratenboot um dessen Insassen mittels Wellenschlag zu beeindrucken ...

Eine gänzlich andere Performance in Sachen effektiver Piratenbekämpfung vermitteln von der russischen, chinesischen und indischen Marine am Horn von Afrika gedrehte Videos.

Auch die von etlichen Reedern zur Piratenabwehr auf ihren Schiffen unter Vertrag genommen, privaten Söldnerfirmen erfüllen ihren Auftrag effektiv.

Die BRD-Marine verbringt ihrerseits festgenommene somalische Piraten in die BRD, wo sie dann, wie bereits geschehen, Asylanträge stellen dürfen ...

Eine andere Baustelle: Die Hintermänner/Auftraggeber der somalischen Negerpiraten sollen in London residieren, wären ergo durchaus greifbar.

*****************************

@Laurenz
"Herr Salvini hat als Innenminister mehr zur Preisgabe einer Lächerlichkeit der EU beigetragen, als jeder andere."

+++ Die Videos, die Matteo Salvini in einer begeistert-dankbaren Menge badend zeigen, sind mit wenigen Mausklicks auffindbar.

Solange das finale Ziel der in Italien und Malta anlandenden aus dem Mittelmeer "Geretteten", der zum jeder Brutalität bereiten Zaunkletterer von Melilla und Ceuta sowie der an den Küsten Spaniens eintreffenden Jet-Ski- und Schlauchboottouristen der BRD-Asylschlaraffenland-Magnet ist, besteht kein wirkliches Interesse der die BRD umgebenden Transitländer diese Leute aufzuhalten ... denn dann hätte man sie ja selber an der Backe.

Der_Juergen
30. April 2019 18:06

@ Verbliebener Blog-Stümper

"Der Überfälle auf Frankreich in 2 Weltkriegen waren aufgrund 2er französischer Kriegserklärungen an die jeweilige Reichsregierung auch legitimiert."

Ein wahres Meisterwerk von einem Satz, sowohl grammatikalisch als auch inhaltlich! Dass Deutschland im 1. Weltkrieg Frankreich den Krieg erklärt hat und nicht umgekehrt (1939 ging die Kriegserklärung bekanntlich von französischer Seite aus), hätten Sie im Bedarfsfall innerhalb einer halben Minute bei Wikipedia herausfinden können. Warum der damals praktisch unvermeidliche und allgemein erwartete Einmarsch der Deutschen in Frankreich ein "Überfall" (= unerwarteter Angriff) gewesen sein soll, bleibt auch Ihr Geheimnis. Noch grotesker ist das Wort "Überfall" im Zusammenhang mit dem 2. Weltkrieg, als die deutsche Offensive acht Monate nach der französischen Kriegserklärung einsetzte.

"Was kann ich gegen die Verschwörung des Schweigens über meine Verse tun?" fragte ein Dichterling einst Bernard Shaw. "Beteiligen Sie sich daran", lautete Shaws Antwort. Diese gilt auch für Sie.

Niekisch
2. Mai 2019 14:05

@ der_Juergen: Zu Beginn dieser 8 Monate ermittelt der Generalstab des Heeres bei gewissenhafter Prüfung der militärischen Lage, daß weder die vorhandene Menge der Munition noch der bestand an schweren Panzern, noch die Zahl schwerer Batterien ausreichen, um im gegenwärtigen Zeitpunkt einen Angriff gegen die Streitkräfte Frankreichs und Großbritanniens zu beginnen ( vgl. Beumelburg, Werner, Jahre ohne Gnade, Stalling 1952, S. 46)

Da scheinen die angeblichen deutschen Weltkriegs- und Welteroberungsgelüste doch zumindest 1939/40 noch weit von der Realität entfernt gewesen zu sein.