19. Mai 2019

Netzfundstücke (11) – Kunstfest, Bergel, Lesereise

Jonas Schick

Am zurückliegenden Samstag wurde im patriotischen Hausprojekt Flamberg in Halle die Kunst zelebriert.

Es herrschte ausgelassenes Treiben, es wurde kleinen Konzerten gelauscht, und der Nachwuchs hatte die Gelegenheit, mit Alex "Malenki" Kerzen zu drehen.

Eindrücke von dem überaus gelungenen Tag gibt es in diesem kleinen Kurzfilm:

Außerdem nutzte die Bürgerinitiative Ein Prozent die Gelegenheit und rief zum Selfie-Wettbewerb mit der allseits beliebten Antifa-Fotografin Stephanie Heide auf, die sich, wie nicht anders zu erwarten, wiedermal vor dem Haus die Beine in den Bauch stand.

Bei dieser Gelegenheit sei noch einmal auf die Recherchearbeit von Ein Prozent zu dieser obskuren, steuergeldfinanzierten Person verwiesen.

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Derweil steht für den kommenden Mittwoch den 22. Mai die nächste spannende Veranstaltung an, diesmal im Süden der Republik: Die Burschenschaft Danubia München lädt zur Lesung mit dem aus dem siebenbürgischen Kronstadt stammenden Schriftsteller Hans Bergel (Jahrgang 1925), der seit 1968 in der BR Deutschland lebt.

Zum einen wird er dort aus seinem autobiographischen Roman Die Widerkehr der Wölfe lesen, zum anderen einen Text vortragen, der die Lebenswelt eines dissidenten Publizisten zur Zeit des sozialistischen Systems in Rumänien schildert.

Götz Kubitschek bezeichnete Die Widerkehr der Wölfe als den besten Roman, den er über das geistige Dilemma gebildeter, nationalbewußter Kreise während des Dritten Reichs kenne:

Er beschreibt die Entwicklung eines jungen Mannes, der die (Selbst-)Zerstörung Europas vom Sommer 1940 bis zum Kriegsende 1945 als Angehöriger der deutschen Volksgruppe in Rumänien erlebt.

In der 56. Ausgabe der Sezession hat Kubitschek einen Teil seines Briefwechsels zwischen ihm und Bergel veröffentlicht. Da die Ausgabe vergriffen ist, können Sie den Text hier kostenfrei einsehen.

Darüber hinaus sind noch Bergels Romane Wenn die Adler kommen und Der Tanz in Ketten zu empfehlen. Während Wenn die Adler kommen die aufziehenden Gewitterwolken des Zweiten Weltkriegs über Siebenbürgen einfängt, die zu einem verheerenden Strudel anwachsen, ist Der Tanz in Ketten Kunstwerk und Chronik, Dichtung und Dokument in einem.

Die rumänische Schriftstellerin und Bürgerrechtlerin Ana Blandiana hält den Tanz in Ketten für den komplexesten, den subtilsten, den kenntnisreichsten Roman über den kommunistischen Terror im Rumänien der 1950er Jahre.

Alle drei Bergel-Romane sind natürlich bei Antaios, dem größten konservativen Versandbuchhandel, erhältlich. Lassen Sie sich die Chance, einer Lesung von einem der wichtigsten siebenbürgisch-sächsischen Autoren beizuwohnen, nicht entgehen.

Beginn des Lesungsabend ist um 19 Uhr auf dem Haus der Danubia, Potsdamer Straße 1a, 80802 München. Die Anmeldung erfolgt per Mail an [email protected]

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Am Mittwoch den 15. Mai lud das Institut für Staatspolitik zum Staatspolitischen Salon in Berlin. Dr. habil. Eberhard Straub, langjähriger FAZ-Redakteur und mittlerweile regelmäßiger Autor in der Sezession, referierte vor 50 Gästen zu seinem neuen Buch Zur Tyrannei der Werte.

Am kommenden Montag, den 20. Mai, findet der gelungene Abend seine Fortsetzung. Die Lesereise geht im Buchhaus Loschschwitz von Susanne Dagen in Dresden weiter. Sollten Sie selbst als Veranstalter auftreten wollen oder geeignete Räumlichkeiten kennen, so freut sich der Jungeuropa Verlag über Post unter [email protected]



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