Sezession
16. Juni 2019

Sonntagsheld (110) – Die lange Jagd

Till-Lucas Wessels / 32 Kommentare

Oder: Das Gelächter der Hyänen

Till-Lucas Wessels

Till-Lucas Wessels studiert und ist identitärer Aktivist sowie »Minenhund für zukünftig Zumutbares«.

Politische Repression, das zeigt die Erfahrung, läuft entweder knallhart und schnell ab, oder als allmählicher, langwieriger und zersetzender Prozess. Welche Strategie gewählt wird, hängt von vielen Faktoren ab: Zuerst natürlich von der tatsächlichen Lage im Land, weiter aber auch von den mit den Maßnahmen verbundenen Risiken für das eigene Vorhaben und die eigene Macht.

Ein plötzlicher, martialischer Schnitt, so scheint es, tut einstweilen nicht Not: Es herrscht keine Umbruchsstimmung in Deutschland und den wesentlichen Teilen der Regierung dürften die Umfrageergebnisse der Grünen mehr Sorge bereiten als ein paar hundert aktivistische Jugendliche.

Allerdings ist es wohl auch so, dass das große Widerstandsgebäude noch nicht fertig ausgewogen ist. Immer wieder finden sich an den verschiedensten Orten Grauzonen, Schnittstellen und Steckverbindungen, in denen es mit jenen Teilen der „Zivilgesellschaft“ verwachsen ist, die auch für unsere Gegner interessant sind, weil sie ihre potenzielle Wählermasse bilden.

Jetzt also wird abgeklopft auf Sollbruchstellen, übrigens von außen wie von innen, denn auch der Häuslebauer möchte wissen, welche Diele bloß ob ihres Alters harmlos knarzt, welche morsche Zwischenwand abgerissen werden kann und an welcher Stelle das Gemäuer nachgemörtelt werden muss.

Man kann sich die Situation in etwa vorstellen wie die Jagd einer Gruppe von Hyänen, die sich in kreisenden Bewegungen um ihre Beute bewegt, versucht sie von der Herde zu trennen und ab und an ein erstes, vorsichtiges Zuschnappen wagt. Nicht etwa um den letalen Biss zu setzen, sondern um die Konstitution ihres Gegenübers zu testen und allmählich auszuzehren.

In den vergangenen Wochen nun sind die Kreise der hündischen Jagdgesellschaft abermals ein wenig enger geworden: Ein neuer Schub des Plattformen-Entzuges hat wieder einer Handvoll dissidenter Medienschaffender ihre Reichweite entzogen. Der Eingriff war effektiv; groß genug um im rechten Lager die Unruhe zu schüren, doch zu gering, um in der übrigen Medienlandschaft mehr als eine Randnotiz hervorzurufen.

Am vergangenen Donnerstag fanden in Süddeutschland bei zwei Aktivisten der Identitären Bewegung zudem Hausdurchsuchungen statt. Während in der einen Wohnung wenigstens freundlich sturmgeklingelt wurde, fiel andernorts ein vermummtes Beamtenrudel gleich mit der Tür ins Haus und fixierte den überraschten Bewohner gewaltsam auf dem Boden.

Der Vorwurf – Volksverhetzung für ein Schild mit der angeblichen Aufschrift „Multikulti tötet“ (in Wirklichkeit stand dort „Opfer von Multikulti“) -  ist wie üblich ein lächerlicher Vorwand. Wir kennen solcherlei aus Halle, die letzte Hausdurchsuchung bei uns fand bei der angeblichen Zeugin eines Beleidigungsdeliktes statt.

Ausführliche Berichte zum Vorfall finden sich hier, die betreffende Aktion wurde hier dokumentiert.

Wer ein bisschen in der Materie steckt, wird aus diesen Videos natürlich wenig neues erfahren, so unterschiedlich laufen derlei Durchsuchungen ja nicht ab. Was bleibt ist die gestörte Intimität der eigenen Privatssphäre, das Chaos, welches die Beamten hinterlassen und natürlich der finanzielle Schaden. Ganz abgesehen von den anstehenden Anwalts- und ggf. Verhandlungskosten: Bei der Durchsuchung beschlagnahmte technische Geräte, Smartphones und Computer, und gerne auch mal Bargeld – werden auf unbestimmte Zeit in die Asservatenkammer geschlossen; ob und wann diese Geräte ihren Weg zurück zum Besitzer finden, steht in den Sternen.

Dazu vielleicht mal ganz grundsätzlich, um gleich jedem feisten Internethelden sein „Geschmäckle“ zu vertreiben, weil Solidarität auch das finanzielle Abfangen von Repressionsmaßnahmen heißen kann: Hausdurchsuchungen, das Abfackeln des eigenen Autos, Graffitis an der Wohnungstür, oder Pakete mit toten Amseln im Briefkasten (kein Witz, der angebliche Absender war der Haushalt eines dissidenten Verlegers im beschaulichen Schnellroda) – alles das gehört zum Aktivistenalltag dazu.

Es muss für jeden Aktivisten eine Selbstverständlichkeit sein, diese Repressionsschläge zu ertragen, sich nicht einschüchtern oder umdrehen zu lassen und weiter so zu handeln, wie es die Not der Lage von ihm erfordert. Diese Selbstverständlichkeit besteht unabhängig davon, ob es irgendjemanden gibt, der in diesen Fällen zu Spenden aufruft. Sie besteht auch unabhängig davon, ob und wie viel Erfolg ein solcher Aufruf zeitigt.

Im Zweifelsfall, so hält man’s seit eh und je im Widerstand, geht beim nächsten Barabend ein Hut herum und den Rest spart man sich irgendwie zusammen. Allerdings, und das ist etwas wofür wir Aktivisten unglaublich dankbar sind, ist an unseren virtuellen und realen Tresentischen inzwischen ein ganz schöner Betrieb; die Zahl der Aufrechten und Hilfsbereiten, der Großzügigen und Unkonventionellen (ein Unterstützer schenkte der betroffenen Aktivisten z.B. ein frisch repariertes iPhone) wächst und konzentriert sich nach wie vor.

Aus diesem Grund schmeiße ich diese Woche für unsere Kameraden Annie und „Wuschl“ den Hut in die sonntägliche Runde. Lassen Sie für die beiden ruhig den einen oder anderen Schein hineinfallen, in der Gewissheit: Es gibt viele zerbrochene Autoscheiben, zerstochene Reifen, demolierte Fahrräder und gekündigte Jobs von denen Sie nie etwas erfahren werden und deren stille, fleißige Eigentümer aus der ersten, zweiten und dritten Reihe mit jedem übrig bleibenden Cent entschädigt werden.

Dafür sorgen, dass den Hyänen ihr Gelächter im Halse stecken bleibt können Sie hier:

Identitäre Bewegung Deutschland e.V. IBAN: DE98 4765 0130 1110 0683 17

BIC: WELADE3LXXX Verwendungszweck: „Solidarität mit Annie“


Till-Lucas Wessels

Till-Lucas Wessels studiert und ist identitärer Aktivist sowie »Minenhund für zukünftig Zumutbares«.


Kommentare (32)

clivestaples
16. Juni 2019 21:43

Entschuldigung, wenn ich das Haar in der Suppe herausfische, aber warum nur Solidarität mit Annie? Warum ist der Spendenaufruf so bezeichnet?

Warum bekommt Sie ein neues IPhone, und warum nicht der arme „Wuschl“ dem man gleich mit der Tür ins Haus gefallen ist, während die gutaussehende blonde Aktivistin in dem Video berichtet, dass man bei ihr „nur“ Sturm geläutet hat. Und durfte er etwa sein Smartphone behalten?

Bisschen einseitig, sagt da die innere Stimme, und gibt die Antwort auf die aufgeworfene Frage gleich mit, sie liegt auf der Hand, und ist ziemlich banal. Wuschls Problem : er sieht nicht ganz so adrett aus wie seine Mitstreiterin.

Gefällt mir nicht ganz so gut, und seit dem letzten Beitrag von Martin Lichtmesz, sind mir heiße Blondinen etwas suspekt.

Also, macht jemand einen Tausender für Wuschl locker, dann würde ich die Summe verdoppeln? Herr Sellner kennt mich ( ich schreibe ihm gleich) und wird für eine seriöse Abwicklung sorgen.

Ratwolf
16. Juni 2019 22:04

Man scheint sich sicher zu sein, die Lage im Griff zu haben.

Ein wichtiger Schritt war wohl, dass man sich mit den Internetgiganten (Facebook, Youtube, google, ms, apple, etc) geeinigt hat, die öffentliche Meinung so zu steuern, dass das "System" gerettet bleibt.

Rote Pille
16. Juni 2019 22:16

Zensur, Konten sperren, deplatforming, Menschen sozial fertig machen - das alles sind Beispiele blanker Gewalt! Es sind Zeichen, dass dem Gegenüber stichhaltige Argumente längst ausgegangen sind. Vermutlich hat man auch viel zu verbergen und ganz offensichtlich große Angst vor denjenigen welche die Fakten aussprechen.

Ein Beispiel dazu aus Österreich:
Was würden die Menschen in Österreich zum Beispiel sagen, wenn sie wüßten was die IGGiÖ ( (Islamische Glaubensgemeinschaft Österreich) wortwörtlich im Islamunterricht lehrte?
Hier ein unverfälschtes wortwörtliches Originalzitat aus dem Islamunterricht in Österreich:
„Der Koran spricht auch von einer weiteren ähnlichen Neigung unter Juden, nämlich andere, die nicht zu ihrer Rasse oder ihrem Glauben gehören, ohne Bedenken zu betrügen.“
Quelle: Schulbuch der IGGiÖ, "Erlaubtes und Verbotenes im Islam", S.38.
Hier mit Vorwort der IGGiÖ: https://de.scribd.com/document/4447099/Erlaubtes-und-Verbotenes-im-Islam-Jusuf-al-Qaradawi

Was passierte eigentlich mit Anas Schakfeh der die Einführung dieses Buches im Islamunterricht in Österreich zu verantworten hat?
"Ehrung für Anas Schakfeh
Wien (RK). Landeshauptmann Dr. Michael Häupl überreichte am Freitag dem Präsidenten der Islamischen Glaubensgemeinschaft in Österreich, Anas Schakfeh, das Goldene Ehrenzeichen für Verdienste um das Land Wien. An der Ehrung nahmen neben politischen VertreterInnen des Landes Wien auch zahlreiche BotschafterInnen und ..."
Quelle: https://www.wien.gv.at/presse/2010/03/19/ehrung-fuer-anas-schakfeh

Andreas Walter
16. Juni 2019 22:48

Bei mir meldet sich niemand, weder von der AfD noch von Ein Prozent, wenn ich um Hilfe bitte.

Dabei schreibe ich jetzt schon seit Jahren fast ununterbrochen Kommentare bei der Sezession und auch COMPACT, wodurch ich die Bewegung zu unterstützen versuche. Dabei lese und schreibe ich für zwei Mann, mindestens 16 Stunden am Tag, fast jeden Tag. Habe mich sogar schon zwei mal in Verteidigung eines AfD-Stands mit Antifas "gerangelt", kann mir aber mit um die 50 sinnvollere Dinge vorstellen. Habe trotzdem meinen Mann gestanden, war ganz vorne dabei.

Doch vielleicht ist die Bewegung auch einfach immer noch zu klein, um sich auch um Leute wie mich zu kümmern, die aus der dritten Reihe, zumindest, was die mediale Aufmerksamkeit betrifft, die man ja auch monetarisieren kann.

Womit wir dann aber wieder beim Populismus sind, und nicht bei Sinn und Verstand und der Vernunft. Auch darum ist ja die Neue Rechte gespalten, tummeln sich auch da zu viele Showmaster, Gefallsüchtige, Narzissten, usw.. Wodurch Politik immer mehr zum Spektakel wird, das sich an likes und followern orientiert.

Bibi, Rezo und Böhmermann for president.

Daniel Fiss
17. Juni 2019 07:22

@
clivestaples

Auch "Wuschl" bekommt natürlich die notwendige Unterstützung und hat sich bereits einen Anwalt besorgt, wo die IBD aus den eingegangenen Spenden die vollen Kosten übernimmt. Auch Solidaritätsleistungen darüber hinaus, werden fair aufgeteilt. Keine Sorge.

RMH
17. Juni 2019 09:26

Mann, Mann, Mann,
kaum wird der Hut aufgestellt, fängt das Gemecker und Gejammere an.

Also:
Bieten wir uns doch mal gegenseitig im bereits erlittenen Unrecht hoch.
Ich steige sehr gemäßigt, da noch keine auf die Fresse bekommen, einmal damit an:
Nach Erscheinen von Heft 1 der Sezession wurde ich sofort Abonnent und habe daraufhin meine frisch erworbenen Argumente und Kenntnisse im job zum Besten gegeben - Ergebnis: ich habe den bisher bestbezahlten job meines Lebens mit sehr guten Karriereaussichten verloren und wurstele mich seit dem so durch - es langt, um die Familie zu ernähren, in der Krankenkasse zu halten und jetzt mit 50+ ist ohnehin EDeKa, wie man so schön sagt. Ich erspare dem Publikum eine kleine Hochrechnung der entgangenen Verdienstmöglichkeiten.

Ich buche das unter: No risk, no fun und es war eben schon immer etwas teurer, eine eigene Meinung zu haben ab - und fertig! Klein haben sie mich damit nicht bekommen.

PS:
Ich spende jetzt einfach an 1%, sollen die doch schauen, was sie für bedürftig und richtig halten, ich habe keine Nerv, Einzelfallprüfungen vorzunehmen. Basta! Außerdem geht das dort auch mit paypal und meine Stasi-Spaßkasse kriegt das dann hoffentlich nicht so direkt mit.

Frieda Helbig
17. Juni 2019 09:27

Lieber Bademeister,
würden Sie bitte Herrn Walter ein Buch seiner Wahl auf meine Kosten zukommen lassen, vielen Dank.
Er soll sich ob seiner herausragenden Leistungen des Widerstandes bitte auch gewertschätzt fühlen.

Danke.

Mit besten Grüßen nach Schnellroda...

Imagine
17. Juni 2019 10:11

E gibt politische Verfolgung in allen sozialen Systemen auf dieser Welt.

Politische Verfolgung erlitten in den Anfangsjahrzehnten der BRD insbesondere die Kommunisten aus dem KPD-Kontext, während Politik und Justiz bei der Strafverfolgung von Nazi-Tätern äußerst zurückhaltend waren.

Später ab den 70-er Jahren wurden dann linke Systemveränderer zu Objekten der politischen Verfolgung gemacht. Das betraf nicht nur politisch Gewalttäter, sondern ein breites Spektrum von Systemkritikern – der Radikalenerlass war dabei ein wichtiges Mittel. Zudem wurden Zehntausende sog. „Demonstrationstäter“ strafrechtlich verfolgt.
https://www.spiegel.de/spiegel/print/d-45317783.html

Später gab es ein Amnestiegesetz.
Zu den Kontroversen bezüglich des Amnestiegesetzes:
http://library.fes.de/gmh/main/pdf-files/gmh/1970/1970-01-Deutsche-Politik.pdf
https://www.zeit.de/1970/10/streit-um-amnestiegesetz

In den 70-er Jahren wurden insbesondere die Mitglieder und Sympathisanten von K-Gruppen politisch verfolgt. Um der Repression zu entgehen und sich nicht ihre Berufskarrieren zerstören zu lassen, verließ ein Großteil der Mitglieder diese Organisationen oder die Organisationen lösten völlig sich auf.

Ein Teil der damaligen politischen Aktivisten ging dann in die neu gegründete grüne Partei, die anfänglich mehrheitlich öko-sozialistisch ausgerichtet war, aber dann von den systemkonformen „Realos“, die Karriere machen wollten, dominiert wurde.

Politische Verfolgung auf Seiten der Rechten ist ein neues Phänomen.

Mit dem Aufkommen der Neo-Nazis wurden rechtsextremistische Aktivisten, insbesondere Gewalttäter, aber auch Verstöße gegen sog. Meinungsdelikte strafrechtlich verfolgt.

Hingegen ging es den national-konservativen Rechten damals gut, sie wurden sogar von bestimmten Kreisen des Establishments gefördert.

Eine politische Verfolgung und Bekämpfung von nationalen Rechten, wie z.B. den „Identitären“, gibt es erst seit kurzem. Die IBÖ wurde in Österreich sogar wegen Bildung einer „kriminellen Vereinigung“ angeklagt.

So etwas – die Anklage und Strafverfolgung wegen der Bildung einer kriminellen Vereinigung - drohte ums Jahr 1990 auch der „Marxistischen Gruppe“ (MG), von der m.E. keinerlei Gewaltdelikte bekannt sind und die nur mit dem Wort kämpfte.

„Mitglieder der MG – vor allem in Bayern – wurden auf Grundlage der vom Verfassungsschutz gesammelten Daten aus dem öffentlichen Dienst entlassen. In der Privatwirtschaft kam es ebenfalls zu Entlassungen, die vom Verfassungsschutz initiiert waren.
Im Mai 1991 gab die MG ohne Vorankündigung ihre Selbstauflösung bekannt.“
https://de.wikipedia.org/wiki/Marxistische_Gruppe

Wie die „Identitäre Bewegung“ mit dem „Kampf gegen Rechts“ und ihrer politischen Verfolgung umgeht, muss sie selbst entscheiden.

Die einen sehen es als Heldentum an, wenn man sich beim symbolischen Aktionismus staatlicher Repression oder sogar einer Strafverfolgung aussetzt, andere sehen darin ein politisch pubertäres Verhalten und einen politischen Masochismus.

Fredy
17. Juni 2019 12:24

@Andreas Walter

"... mindestens 16 Stunden am Tag, fast jeden Tag"

Mach die Tür auf, geh nach draußen und geh leben. Durch Kommentare wird die Welt nicht verändert. Und bei aller Schlechtigkeit der Welt: Es gibt immer noch genügend Ruheräume dort draußen, und auch mancher andere Mensch, der den Kontakt lohnt.

Hartwig aus LG8
17. Juni 2019 13:47

Wessels Artikel verstehe ich als Spendenaufruf und nicht als Kummerkasten.
Meine Spende geht eigentlich immer zu einprozent (... und ich gehe davon aus, dass von da auch gepeinigte IBler unterstützt werden !!?? ). Aber mal sehen, ob noch ein zusätzlicher Obolus für Annie drin ist.

Niekisch
17. Juni 2019 16:29

"Politische Verfolgung auf Seiten der Rechten ist ein neues Phänomen.... Hingegen ging es den national-konservativen Rechten damals gut, sie wurden sogar von bestimmten Kreisen des Establishments gefördert."

@ Imagine 10:11: Wenn Sie den Weg der NPD kennen, was ich unterstelle, dann müßten Sie wissen, daß die politische Verfolgung sofort ab November 1964 begann und sich bis 1969 - BT-wahl- in offenen Terror gegen die Partei steigerte.

Patricius
17. Juni 2019 19:08

Ich hoffe der Beitrag von Andreas Walter, v.a. der Teil mit dem Kommentare schreiben, war Satire oder so etwas in der Art. Das hoffe ich wirklich...

Andreas Walter
18. Juni 2019 04:13

https://www.michael-klonovsky.de/artikel/item/1135-womoeglich-ist-es-ein-laster-die-wahrheit-aussprechen-zu-wollen

Ein Laster? Hätte ich doch bloss Einen. Oder wenigstens ein schnelles Pferd. Nein, in Deutschland ist es eine Todsünde, bestimmte Wahrheiten auszusprechen, oder allein schon Zweifel an manchen Dingen anzumelden.

Combat 18 zum Beispiel: "In Deutschland sei „Combat 18“ eine der relevantesten rechtsextremen Organisationen, sagte ein Sprecher des Mobilen Beratungsteams Hessen zu FOCUS Online."

https://www.focus.de/panorama/welt/mord-an-regierungspraesident-sek-einsatz-auf-faehre-raetsel-um-dna-was-wir-im-fall-luebcke-wissen-und-was-nicht_id_10813530.html

Von denen habe ich noch nie gehört und vor einem Jahr fragt darum auch der NDR: ““Combat 18": Maulhelden oder rechte Terroristen?“

https://daserste.ndr.de/panorama/archiv/2018/combat106_page-2.html

Ein Verein, bei dem die Mitglieder monatlich 15 Euro bezahlen müssen oder sonst rausfliegen soll also die "relevanteste rechtsextreme Organisation" in Deutschland sein. Genauso unbekannt wie der “NSU" und darum auch genauso an den Haaren herbeigezogen wie alles andere auch. Ich bezweifle mittlerweile sogar, dass es überhaupt einen Mord gab, denn schon die Berichterstattung in den Medien über den Tod war von Anfang an höchst seltsam. Dazu lese ich ja jeden Tag stundenlang auch Nachrichten, auch wenn Fredy mich lieber auf dem Spielplatz sehen möchte, um alleinerziehende Mütter kennen zu lernen. Martin Sellner dagegen ahnt wie ich auch schon, was in Zukunft noch so alles auf uns zukommen wird:

https://youtu.be/O3iyYxeO6wI

Andreas Walter
18. Juni 2019 05:05

Hier, gleich zum Einstimmen, und so wird es jetzt immer weiter gehen:

https://www.focus.de/politik/deutschland/mord-an-cdu-politiker-luebcke-entsetzen-ueber-rechten-anschlag-jetzt-muss-schluss-sein-mit-verstaendnis_id_10836301.html

Denn ich frage mich gerade etwas. Warum lautet der Artikel des Focus eigentlich bereits jetzt schon:

“Entsetzen über rechten Anschlag: „Jetzt muss Schluss sein mit Verständnis““,

wenn der angebliche Mörder doch noch gar nicht rechtmäßig überführt und verurteilt wurde. Wurde "NSU-DNA" nicht auch im Fall Peggy Knobloch gefunden, aufgrund eines "Laborfehlers"?

Weil das Mediengericht und die etablierten Politiker bereits das Urteil gesprochen haben. Es geht daher gar nicht mehr um Beweise, das sind bereits stalinistische Schauprozesse und Stasimethoden, und das war so auch schon mit dem NSU made by VS. Die nächste Sau wird jetzt darum heissen: "Sachsen soll Nazistaat werden".

https://www.focus.de/politik/deutschland/mitglied-ist-mutmasslicher-luebcke-moerder-wollen-nazi-staat-aufbauen-das-ist-die-gewaltbereite-gruppe-combat-18_id_10835628.html

Ihr unterschätzt daher meiner Meinung nach die Feinde Deutschlands masslos, und macht euch deshalb über mich und meine Sorgen lustig. Hoffentlich irre ich mich.

Stil-Bluete
18. Juni 2019 06:51

@ Imagine
Irgendwann ist es mit dem Nachsitzen im Fach M-L auch mal gut.

Der_Juergen
18. Juni 2019 09:00

@Niekisch

Sie hätten in Ihrer Antwort an den Blog-Troll auch darauf hinweisen können, dass die von Generalmajor Otto Ernst Remer gegründete Sozialistische Reichspartei, die für ein neutrales Gesamtdeutschland warb und bei Wahlen bis zu 10% erhielt, anno 1952 verboten wurde. Ein paar Jahre später traf dasselbe Geschick auch die KPD. So entledigten sich die Demokraten lästiger Konkurrenten.

"Unter dem Kommunismus gibt es Meinungsfreiheit nur für Kommunisten, unter dem Faschismus nur für Faschisten, in der Demokratie nur für Demokraten", schrieb Hans Dietrich Sander in den "Staatsbriefen". Er hatte recht.

Hartwig aus LG8
18. Juni 2019 09:51

@ Andreas Walter

Auch mich hatte Ihr Kommentar vom 16.06. 22:48 befremdet, um nicht zu sagen, amüsiert. Ihre beiden heutigen Kommentare sind wohltuend anders!
Man kann es nicht genug betonen: Das alles ist keine politische Gegnerschaft mehr, sondern es ist eine glasklare Feindschaft. Man sollte sich das immer klar machen und entsprechend handeln. Wieviel Feindkontakt ist möglich und wann ist er zu vermeiden? Ist das heroische "offene Visier" wirklich eine gute Taktik? Oder ist ein in-Deckung-gehen erfolgversprechender? Im Krieg ist das Legen eines Hinterhaltes nichts ehrenrühriges!
Unser Feind ist hart und mächtig, hinterhältig und auf Vernichtung aus. Diese Tatsache sollte nicht immer wieder beklagt werden. Wer ernsthaft nach "demokratischer Teilhabe" und "fairer Behandlung" ruft, macht sich zu einem leichten Gegner. Nichtsdestotrotz ist dieser Ruf völlig legitim, aber eben nur als Teil unserer Strategie und Taktik.

t.gygax
18. Juni 2019 10:36

@ andreas walter
Ich mache mich nicht über Ihre Sorgen lustig, ich kann Sie gut verstehen. Persönlich glaube ich den etablierten Medien kein Wort mehr, meine durchaus vorhandenen kritischen Potentiale habe ich mir für die alternativen Medien auf- auch dort ist nicht alles Gold, was glänzt, auch dort gilt es mit kühlem Kopf gegen den Strich zu lesen- aber dass dieser Todesfall nur eine Vorlage für den sich steigernden Gesinnungsterror wird, das war mir von Anfang an klar. Nebenbei: bei der Betrachtung des Gesichtes dieses etablierten Verwaltungsbeamten kommen mir - sollte die ganze Story mit dem Mord doch stimmen- ganz andere "Täterprofile" in den Sinn...aber nun nichts weiter davon. Die Gedanken sind frei.

starhemberg
18. Juni 2019 10:56

Sagen Sie mal, Imagine, ist Ihnen schon mal aufgefallen, dass man hier politisch eher "rechts" unterwegs ist. Nicht, dass ich nicht gerne dann und wann schmunzle, über Ihr abgefahrenes Sozi-Gewäsch, aber irgendwann ist es dann auch mal gut.

Lotta Vorbeck
18. Juni 2019 13:02

@Andreas Walter - 18. Juni 2019 - 05:05 AM

" ... Ihr unterschätzt daher meiner Meinung nach die Feinde Deutschlands masslos, und macht euch deshalb über mich und meine Sorgen lustig. Hoffentlich irre ich mich."

***********************************

Werter @Andreas Walter,

Sie begannen Ihren 18-stündigen Arbeitstag am heutigen 18. Juni 2019 frühmorgens 04:13 Uhr, also noch lange vor dem ersten Hahnenschrei.

Acht Stunden, angefüllt mit dem Lesen von Pressemeldungen und dem Kommentieren derselben, liegen also am heutigen Dienstag jetzt noch vor Ihnen.

Niemand macht sich über Ihre Mühe und Ihre Sorgen lustig, zu fragen wäre allerdings schon: Was trägt das aus?

MS sagte unlängst, es fehle weder an Geld, noch an Ideen, sondern einzig an Leuten, die bereit und fähig dazu sind, selbst aktiv zu werden.

Niemand ist 18 Stunden am Stück zu Höchstleistungen fähig.

Es müßten gewiß auch keine 18-Stundenarbeitstage sein.

Sie könnten im Sinne MS' vielleicht die Hälfte dieser Zeit zielgerichtet und fruchtbringend an anderer Stelle investieren.

Lotta Vorbeck
18. Juni 2019 13:06

2 neue (grundlose) Hausdurchsuchungen bei mir

https://youtu.be/Atcr7UMOWtc

Martin Sellner

Livestream am späten Vormittag des 18.06.2019

RMH
18. Juni 2019 13:17

@Der_Juergen,

der guten Ordnung halber hätten Sie erwähnen können, das der werte Herr Remer (ich unterstelle diesem Forum die entsprechenden historischen Kenntnisse zu dieser Person) das Verfahren, als es um die Verwirkung von Teilen seiner persönlichen Grundrechte, wie u.a. der Meinungsfreiheit, ging, gewonnen hat, bzw. ihm das Wahlrecht und die Meinungsfreiheit gerade nicht entzogen wurden.

In der Demokratie geht man eben dann doch ein bisschen anders mit seinen "Feinden" um, als es der Geschmack dieser Herren zu Zeiten des von ihnen bevorzugten Systems war. Da gibt es dann keine standrechtlichen Erschießungen oder Schauprozesse mit anschließenden Aufhänge-Snuff-Filmchen aus Berlin-Plötzensee zur Ergötzung der Führer.

Das diese Altnazi-Partei SRP rasch und früh verboten wurde, war ein Segen für die gesamte patriotische Bewegung Deutschlands, da damit eigentlich auch dem letzten verträumten "Idealisten" bereits Anfang der 50er Jahre klar werden musste, dass wer Erfolg haben will und für Deutschland sein will, den Blick nach vorne zu richten hat und eben nicht nach hinten und dass man sich von den Seilschaften dieser Damen und Herren, die durchaus mit den Seilschaften der SED/Stasi ab 1990 verglichen werden können, am Besten fern hält. Diese Seilschaften und Machenschaften waren übrigens der hervorragendste Dünger für die uns heute noch prägende 68er Bewegung - wir schlagen uns heute mit grünen Pflanzen herum, die u.a. auf diesem Mist gewachsen sind. Erzählen Sie mir bitte jetzt nichts mehr vom Herrn Remer. Man kennt diese ganze Bad Kissinger Nachkriegsgesellschaften. Immerhin, der Herr Deeg konnte angeblich recht gut mit FJS und hat es zu ziemlichen Wohlstand gebracht ...

Es sind wieder einmal diese groben Vereinfachungen und Verschiebungen ("Framing"), wie Sie in Ihrem Beitrag versucht werden, die von Dritten dann gerne als Referenz genommen werden können, dass hier vermeintlich Ewig-Gestrige ihre fröhlichen Urständ feiern. Auch wenn ich persönlich es nicht machen würde, könnte ich hier den "Bademeister" verstehen, wenn er einschreitet.

Und während die Parteiverbote in den 50er Jahren noch Hand und Fuß hatten und zu Recht ergangen sind - gerade als Konservativer weiß man, dass jede Macht auch irgendwann, irgendwo mal beißen können muss - ist das letzte ergangene derartige Parteiverbots-Urteil trotz Nicht-Verbot in seinen Wirkungen deutlich nachhaltig giftiger, als diese ersten (darüber wurde auch hier schon einiges geschrieben und diskutiert).

Thomas Martini
18. Juni 2019 14:09

"Wieviel Feindkontakt ist möglich und wann ist er zu vermeiden? Ist das heroische "offene Visier" wirklich eine gute Taktik? Oder ist ein in-Deckung-gehen erfolgversprechender?"

Stellen wir uns den von Hartwig aus LG8 beschriebenen innerdeutschen Feindtypus mal wie einen Kartenhai vor.

Beim Poker haben statistisch gesehen nur 5% der Spieler auf lange Sicht Erfolg. Die restlichen Mitspieler sind mehr oder weniger nur Fische, was nichts anderes heißt als daß sie die Masse sind, an die sich die überschaubare Zahl der Kartenhaie bereichert.

Ein Spiel mit einem ausgefuchsten Pokerass

KlausD.
18. Juni 2019 14:13

@Hartwig aus LG8
"Das alles ist keine politische Gegnerschaft mehr, sondern es ist eine glasklare Feindschaft."

Genau meine Meinung, jedoch hört man mittlerweile auch andere Töne - von beiden Seiten. Einmal Gauck ("Toleranz für Rechte")
https://jungefreiheit.de/politik/deutschland/2019/gauck-verteidigt-forderung-nach-toleranz-fuer-rechte/

Und dann Martin Reichardt als AfD-Landesvorsitzender Sachsen/Anhalt auf der gestrigen AfD-Demo (leider nur ca. 200 Teilnehmer) mit seiner emotional begeisternden Rede. Inhaltlich meine ich eine unterschiedliche Behandlung der politischen Gegner (CDU einerseits und Links-Grün andererseits) herausgehört zu haben.
Siehe z.B.
ab 1:18:40 und
ab 1:26:50 in
https://www.youtube.com/watch?v=RjMYFMNOUE4

Imagine
18. Juni 2019 14:15

@starhemberg 18. Juni 2019 10:56
„Sagen Sie mal, Imagine, ist Ihnen schon mal aufgefallen, dass man hier politisch eher "rechts" unterwegs ist. Nicht, dass ich nicht gerne dann und wann schmunzle, über Ihr abgefahrenes Sozi-Gewäsch, aber irgendwann ist es dann auch mal gut.“

Ja, es ist genug. Die Gründe, die für mich Anlass waren hier mitzulesen und zu kommentieren, haben sich erledigt.

Da ich mit der Szene der rechten Aktivisten nichts zu tun habe, war es für interessant, einen Eindruck über deren Denken, Bildungsstand, Dogmen und Ziele zu bekommen.

Bündnisfähig für eine patriotische Opposition der Vernünftigen und Besonnenen jenseits von „links“ und „rechts“ ist m.E. nur eine Minderheit.

Thomas Martini
18. Juni 2019 15:18

"Wieviel Feindkontakt ist möglich und wann ist er zu vermeiden? Ist das heroische "offene Visier" wirklich eine gute Taktik? Oder ist ein in-Deckung-gehen erfolgversprechender?"

Stelle man sich den von Hartwig aus LG8 beschriebenen innerdeutschen Feindtypus doch mal wie einen Kartenhai vor.

Beim Poker haben statistisch gesehen nur 5% der Spieler auf lange Sicht Erfolg. Die restlichen Mitspieler sind mehr oder weniger nur Fischfutter.

Die Chancen, gegen einen Kartenhai langfristig Gewinne machen zu können, sind = 0. Dazu müsste man nicht nur ähnliche mentale und geistige Eigenschaften mitbringen, Nervenstärke zuvörderst, sondern auch Biß und Skrupellosigkeit. Jede Schwäche eines Mitspielers muß der Kartenhai auszunutzen, er muß die Gegner in Fallen zu locken, sie in Sicherheit wiegen, dann zuschnappen im richtigen Moment.

Schlagen kann man erfahrene und virtouse Kartenhaie nur durch Zufall und Glück. Der Gegner muß ein unbeschriebenes Blatt sein - wie es zum Beispiel "Rezo" für die CDU und SPD war. Ist man unberechenbar; wird man womöglich sogar unterschätzt, kann einem als krasser Außenseiter schonmal ein echter Coup gelingen. Daß man in so einem Fall als "Underdog" das Publikum immer auf seiner Seite haben wird, versteht sich von selbst.

Wie die Dinge hierzuland für, sagen wir - völkische - Patrioten liegen, ist das Kämpfen mit offenem Visier eine glänzende Idee, insofern man auf Harakiri scharf ist.

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Ein Forum, das vorwiegend auf Textinhalte setzt, lebt von seinen Lesern. Demgemäß kommt auch den Kommentaren eine hohe Bedeutung zu.

Sicher bringen die Kommentare und Diskussionen hier nichts; nichts außer heiße Luft. Dennoch ist die Sezession zur Ergänzung des Eigenen auf fleißige Kommentatoren angewiesen.

Insofern gebührt einem selbstkritischen Freigeist wie Andreas Walter großer Dank. Und es wäre wohl eine interessante Frage, ob hier auch der Hut rumginge, wenn die Repression einen der Kommentatoren mal direkt träfe.

Wer es rausfinden will, es gibt sicher genügend Asylantenheime, vor denen man demonstrieren könnte.

Andreas Walter
18. Juni 2019 15:26

@Frieda Helbig

Das ist ja süss. Sehr lieb von Ihnen. Ich wüsste sogar Eines, doch um Anerkennung geht es mir nicht. Ich suche Schutz und Rückendeckung.

Ich sitze hier in einer gottverdammten linken Studentenstadt im Westen und habe mich zu weit aus dem Fenster gelehnt (falschen Christen vertraut, die mich jetzt auf ganz hinterfotzige Art und Weise bedrohen. Beziehungsweise, nicht verstehen, warum ich das glaube und tue was ich glaube und tue. Hahaha, es ist so verrückt, dass es fast schon wieder lustig ist).

In der Psychologie nennt man das Projektion des eigenen Schattens und Infantilität, wenn man Menschen oder einen Menschen für die Inkarnation des Bösen hält, nur weil er die AfD wählt (oder sich Redefreiheit wünscht), und vor allem manche Christen und Gutmenschen zeigen dann plötzlich völlig hysterische und fanatische Seiten, die man vorher nie für möglich gehalten hätte.

Ich bin hier echt mitten drin darum im absoluten Wahnsinn. Dabei würde ich sogar gerne auch YouTube-Videos machen, doch wenn ich loslege brauche ich wenigstens eine sichere Umgebung.

Was glaubt Ihr eigentlich, warum ich mir früher auch um Kubitschek und Familie oder auch um Martin Sellner ernste Sorgen gemacht habe? Oder warum ich von einem deutschen "Israel" träume? Weil ich weiß wozu Menschen fähig sind. Nicht alle, aber viel zu viele, und manchmal gerade die, von denen man es am wenigsten erwartet. Eine bittere Lehre, auch für mich. Recht ähnlich sogar der Erfahrung mit der Waldorfschule durch Frau Sommerfeld. Nur eben nicht sogar bei ihr zu Hause.

Ich schreibe hier daher direkt von der Front, die schon in "meiner" Küche beginnt. Irgendwann aber möchtest du einfach auch mal wieder unter Freunden sein. Einfach mal wieder lachen, sich zu Hause, sich sicher fühlen, auch vor dieser Art von Terroristen.

Doch ich brauche eh 220.000 Freiwillige, es geht nicht nur um mich. Ich brauche darum auch keine Waffen, ich wende lediglich die gleichen Methoden an wie unsere Feinde:

https://antaios.de/buecherschraenke/asylansturm-und-ueberfremdung/20715/massenmigration-als-waffe

Besondere Situationen verlangen eben nach besonderen Massnahmen. 90.000 Verbündete warten bereits im Kreis Sächsische Schweiz-Osterzgebirge auf 220.000 Schutzsuchende. Fragt nicht, wie Ihr das hinbekommen sollt, sondern macht es einfach. So, als wenn die Rote Armee hinter euch her wäre, um euch umzubringen und zu vergewaltigen. Denn genau das macht sie ja bereits, nur eben von innen heraus, mit Psychoterror, mit Lügen und mit Unterstellungen, die jeglicher Wahrheit entbehren.

Allein aber, oder in der Unterzahl, seid ihr, bin ich, machtlos. Also sammelt euch, gebt euch Rückendeckung, und lehrt dann die Welt nur mit legalen Taten das Fürchten. Ihr seid nämlich jetzt die Opfer, egal was der Rest der Welt darüber denken mag. Schlagt sie mit ihren eigenen Waffen.

“Und ihr werdet gehaßt sein von jedermann um meines Namens willen.“

Eigentlich brauchen wir nur Lastwagen und Diesel, Tragegurte, Polsterfolie, BW-Decken und Männer mit etwas Fleisch auf den Rippen. Denn ein paar Habseligkeiten haben in Deutschland auch Arbeitslose, Rentner und Studenten. Ja, aber die Vorlesungen? Die können auch noch ein Semester warten. Wie gesagt, wo ein Wille ist, da ist auch ein Weg. Ihr müsst es nur wollen.

"Wenn ihr wollt, ist es kein Märchen"

Israel ist heute mächtiger als Deutschland. Womit ich überhaupt kein Problem habe, nur dass der Ort eben nicht die beste Wahl war. Doch das ist deren Geschichte, jetzt geht es um uns. Die Deutschen, die nicht EUnier und Multikunier werden wollen, und auch nicht Muslime oder Marxisten oder fanatische Dekarbonisierer. Oder androgyne Vikunja.

Niekisch
18. Juni 2019 18:35

"Bündnisfähig für eine patriotische Opposition der Vernünftigen und Besonnenen jenseits von „links“ und „rechts“ ist m.E. nur eine Minderheit."

@ Imagine 14:15: Darf ich nach den Gründen Ihres Tätigwerdens hier fragen? Rechnen Sie mich zu dieser erwähnten Minderheit?

Ansonsten wünsche Ich Ihnen für die Zukunft nur das Beste!

Hartwig aus LG8
18. Juni 2019 21:39

@ Andreas Walter

Durchatmen!
Sie klingen verzweifelt ?? !
Schon mal etwas von Netzwerk Landraum gehört? einprozent.de .

Ansonsten: Zur Not kommen Sie erstmal bei mir (uns) vorbei; eine "gottverdammte Universitätsstadt im Osten" .
Direktkontakt über die Hausherren dieser Seite.

H.

Frieda Helbig
18. Juni 2019 23:02

@ Andreas Walter:

Zur Klarstellung. Von mir erhielten Sie auch Schutz und Rückendeckung, genau wie jeder andere, der für Deutschland kämpft. Keiner steht allein!

Aufbauende Worte - kein Problem.
Spende - kein Problem.
Übernachtung auf unserer Couch inkl. Verpflegung - kein Problem.

Das Leben bzw. das Schicksal bestimmt unseren Posten. Dieser wird gehalten. So war es, so ist es und so wirds immer sein.

Ich wiederhole mich nur ungern hier, aber: Geweint wird, wenn der Kopp ab ist.

Ihnen das Beste und vergessen Sie sich selbst nicht!

Der_Juergen
19. Juni 2019 07:24

@RMH

"In der Demokratie geht man eben dann doch ein bisschen anders mit seinen "Feinden" um (…). Da gibt es dann keine standrechtlichen Erschießungen (…)"

Ihr Lob auf die Demokratie klingt hohl. Darf ich Sie fragen, ob Sie aus der DDR (oder aus dem Dritten Reich in Friedenszeiten; die standrechtlichen Erschiessungen etc. fanden erst in der Kriegszeit statt) einen Fall nennen können, wo eine 89jährige Frau wegen ihrer Meinung zu historische Fragen zu einer jahrelangen Gefängnisstrafe verurteilt wurde und diese dann auch absitzen musste?

Zu welchen Mitteln die bundesdeutsche Demokratie erst greifen wird, wenn es wirklich ernst wird, werden wir beide mit hoher Wahrscheinlichkeit noch erleben. Ich hoffe, dass Ihnen persönlich dann nichts passieren wird.

Götz Kubitschek
19. Juni 2019 08:08

badeschluß.

und ein wort zu den kommentaren, die wir nicht oder nur amputiert freigeben: es gibt themen, die schon sackgassen und religionsersatz waren, als ich 20 war, und sie sind es noch immer. deswegen spricht man ja auch von politischen märtyrern, wenn leute ihr leben ruinieren, weil sie meinen, daß beim blick auf eliminatrische ideologien die klärung von verfahrensfragen oder ähnlichem uns von irgendeinem joch befreien könnte. sie haben mein mitleid, aber ihr glaube ist nicht der unsere, da bleiben wir restriktiv.

gruß!

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