Netzfundstücke (17) – Architektur II, Lebensmittel, Weidel

Die Architektur bleibt Streitthema – nicht nur auf Sezession im Netz, sondern auch in der breiten öffentlichen Diskussion.

Wie nicht anders zu erwar­ten, reibt sich die vor­nehm­lich moder­nis­ti­sche Archi­tek­tur­gil­de der­zeit an vor­geb­lich „Rech­ten Räu­men“. Genau­er, der von Hans-Koll­hoff kon­zi­pier­te Wal­ter-Ben­ja­min-Platz in Ber­lin-Char­lot­ten­burg wird von der Archi­tek­tur­zei­tung Arch+ wegen eines im Stein ein­gra­vier­ten „anti­se­mi­ti­schen“ Ezra Pound-Zitats unter „Faschis­mus­ver­dacht“ gestellt.

Ellen Kositza ser­vier­te das dazu pas­sen­de Fund­stück auf Twit­ter (nun auch am Zwit­schern – wer es noch nicht mit­be­kom­men hat, fol­gen!): Koll­hoff wur­de im Deutsch­land­funk die Mög­lich­keit zur Ver­tei­di­gung gegen­über den unlau­te­ren Tief­schlä­gen gegeben. 

Mit ähn­li­chen Vor­wür­fen und Anfein­dun­gen hat­ten auch die Initia­to­ren der Rekon­struk­ti­on der Frank­furt Alt­stadt zu kämp­fen. Es ist kein Wun­der, daß Arch+ auch die­ses – mitt­ler­wei­le erfolg­reich umge­setz­te – Pro­jekt als „Rech­ten Raum“ klas­si­fi­ziert; die Zeit­schrift feu­ert gegen den Wie­der­auf­bau schon seit Jah­ren. Hier ver­such­te man das archi­tek­to­ni­sche Vor­ha­ben über die Betei­li­gung von Claus M. Wolf­schlag, immer wie­der Autor für Sezes­si­on im Netz, zu dis­kre­di­tie­ren.

Der­weil ließ man sich davon beim Ver­ein „Pro Alt­stadt“ nicht beir­ren und lud Ende letz­ten Jah­res anläß­lich der bevor­ste­hen­den fei­er­li­chen Eröff­nung der neu­en Alt­stadt zur Tagung unter dem Titel „Städ­te brau­chen Schön­heit & See­le”. Ein­drü­cke und Aus­schnit­te gibt es in fol­gen­dem Video:

Wer noch etwas tie­fer in die The­ma­tik kon­ser­va­ti­ver Archi­tek­tur­an­sät­ze fern­ab der Stahl- und Beton­klöt­ze der Moder­ne ein­stei­gen möch­te, dem emp­fiehlt sich ein Blick auf das Lebens­werk des auch bei der Tagung anwe­sen­den Luxem­bur­ger Archi­tek­tur­theo­re­ti­kers Léon Krier.

Jedoch, um an Publi­ka­tio­nen Kri­ers zu kom­men, spe­zi­ell für ins Deut­sche über­setz­te Aus­ga­ben, muß man regel­mä­ßig den Gebraucht­buch­han­del kon­sul­tie­ren – sie sind aus­ge­spro­che­ne Man­gel­wa­re. Hier fin­det sich noch ein Arti­kel von Kri­er für das CATO-Maga­zin aus dem letz­ten Jahr.

Zu guter Letzt für die des Eng­lisch Mäch­ti­gen noch ein auf Video auf­ge­zeich­ne­ter Vor­trag des kon­ser­va­ti­ven Archi­tek­tur­kri­ti­kers; etli­che wei­te­re sind bei You­Tube abrufbar.

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Aktu­ell prä­gen im Kon­text »Euro­päi­sche Uni­on« haupt­säch­lich die Per­so­na­li­en Ursu­la von der Ley­en und Chris­ti­ne Lagar­de die Schlag­zei­len. Jedoch hat die EU wäh­rend des jüngs­ten G20-Gip­fels in Japan ein fol­gen­schwe­res Frei­han­dels­ab­kom­men mit den Mer­co­sur-Staa­ten (Argen­ti­ni­en, Bra­si­li­en, Para­gu­ay und Uru­gu­ay) geschlos­sen, das im deut­schen Blät­ter­wald eher als Rand­no­tiz zu fin­den war.

Erst der Wider­stand fran­zö­si­scher Bau­ern und die dar­auf­fol­gen­de Wei­ge­rung der fran­zö­si­schen Regie­rung, das Abkom­men zu rati­fi­zie­ren, gab dem The­ma wie­der etwas Aufwind.

Stein des Ansto­ßes sind dabei zwei Aspek­te, bei denen der Ver­trag mit gro­ßer Wahr­schein­lich­keit nega­ti­ve Aus­wir­kun­gen zei­ti­gen wird:

  1. Die wirt­schaft­li­che und sozia­le Kom­po­nen­te für die euro­päi­sche respek­ti­ve deut­sche Agrarbranche
  2. Die Öko­lo­gie

Wäh­rend der öffent­lich-recht­li­che Rund­funk auf der „grü­nen Wel­le“, die er rei­tet, sich logi­scher­wei­se zuvor­derst um die glo­ba­len Kli­ma­fol­gen und den „rechts­ex­tre­men“ bra­si­lia­ni­schen Prä­si­den­ten Jair Bol­so­na­ro scher­te, treibt den deut­schen Bau­ern­ver­band die Sor­ge um, „daß die Zukunft vie­ler bäu­er­li­cher Fami­li­en­be­trie­be, die unter den hohen euro­päi­schen Stan­dards wirt­schaf­ten“ auf der Kip­pe steht.

Der Grund: Man rech­net mit einer enor­men Wett­be­werbs­ver­zer­rung – ins­be­son­de­re bei Rind­fleisch, Geflü­gel und Zucker – durch ekla­tant diver­gie­ren­de Anfor­de­run­gen, die vor allem öko­lo­gi­sche Stan­dards betref­fen. Mit den (noch) billig(er) pro­du­zier­ten Lebens­mit­teln aus Süd­ame­ri­ka kann der hei­mi­sche Bau­er aller Vor­aus­sicht nach nicht konkurrieren.

Das führt uns wie­der an den Punkt, den ich bereits in den „Netz­fund­stü­cken (15)“, auf­ge­grif­fen hat­te: Indus­tria­li­sie­rung und Glo­ba­li­sie­rung des Agrar­sek­tors zur wei­te­ren Anfeue­rung des Kon­sums und die Stil­lung der damit ein­her­ge­hen­den stei­gen­den Nach­fra­ge. Gera­de am Agrar­sek­tor läßt sich plas­tisch ver­an­schau­li­chen, wie Öko­no­mie und Öko­lo­gie Hand in Hand gehen.

Wei­te­re Arti­kel des Nach­rich­ten­ma­ga­zins Agrar­heu­te, die das Abkom­men und sei­ne mög­li­chen Aus­wir­kun­gen für die deut­sche Land­wirt­schaft beleuch­ten, gibt es hier.

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Außer­dem ist die­ser Tage die neus­te Aus­ga­be der öster­rei­chi­schen Neu­en Ord­nung aus dem Hau­se Dvor­ak-Sto­cker erschie­nen und kann mit einer ers­ten aus­führ­li­chen Stel­lung­nah­me des Ex-Vize­kanz­lers Heinz-Chris­ti­an Stra­che (FPÖ) nach der Ibi­za-Affä­re für ein expli­zit kon­ser­va­ti­ves bzw. rech­tes Medi­um aufwarten.

Das Inter­view ist im Netz frei ver­füg­bar! Dar­über hin­aus ist Sezes­si­on-Redak­teur Bene­dikt Kai­ser mit einem lesens­wer­ten Arti­kel „Haus­pro­jek­te als Mosa­ik­stei­ne – Neu­rech­te Lebens­wel­ten von Hal­le bis Paris“ vertreten.

Er wird vom regel­mä­ßi­gen Sezes­si­on-Autor Nils Weg­ner flan­kiert, der unter der Über­schrift „Der ein­sa­me Beob­ach­ter“ eine kon­zi­se Bespre­chung des neus­ten Buchs von Bret Eas­ton Ellis „Weiß“ vornimmt.

Kurz und knapp: Ein Blick in die Neue Ord­nung – oder direkt ein Abon­ne­ment – lohnt sich!

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Wäh­rend­des­sen sorgt die Ankün­di­gung der 20. IfS-Som­mer­aka­de­mie mit dem The­ma „Das poli­ti­sche Mini­mum“ für Auf­se­hen bei der Gegen­sei­te.

Aus­lö­ser der Auf­re­gung ist der Vor­trag von Dr. Ali­ce Wei­del am Frei­tag­abend, der ganz im Zei­chen der Poli­tik steht. Dr. Maxi­mi­li­an Krah, des­sen kennt­nis­rei­cher Vor­trag zu „Volk, Volks­sou­ve­rä­ni­tät, Ver­fas­sung“ bei der letz­ten Win­ter­aka­de­mie schon über­zeu­gen konn­te, wird mit einer Aus­füh­rung zur „Poli­tik in Brüs­sel“ den Auf­takt geben.

Wei­del wird dar­auf­fol­gend das Gan­ze um eine bun­des­re­pu­bli­ka­ni­sche Per­spek­ti­ve erwei­tern. Das IfS berei­tet durch sei­ne Ver­an­stal­tun­gen und Aka­de­mien unse­rem breit­ge­fä­cher­ten Wider­stands­mi­lieu ein Podi­um; wer könn­te sonst 150 jun­ge, bil­dungs­hung­ri­ge Men­schen aus allen Spek­tren des patrio­ti­schen Lagers ver­sam­meln? Wei­dels Teil­nah­me ist daher nur fol­ge­rich­tig und letz­ten Endes eine Selbstverständlichkeit.

Wie es sich mitt­ler­wei­le ein­ge­bür­gert hat, steht der Aka­de­mie-Sonn­tag wie­der Inter­es­sier­ten jen­seits der 35 Len­zen offen – eine Spen­de, für die Umkos­ten des Insti­tuts in bezug auf das Mit­tag­essen wird von den „Sonn­tags­fah­rern“ erwar­tet. Das gesam­te Pro­gramm ist hiere inseh­bar. Aktu­ell sind schon 71 Plät­ze von 150 belegt. Also, die Zeit rennt. Wer noch einen Platz bekom­men möch­te, der soll­te sich schnellst­mög­lich anmelden.

Als klei­ner Vor­ge­schmack auf die Aka­de­mie, hier das Video zum Vor­trag „War­um machen wir Poli­tik“ des Kop­fes von Zukunft Hei­mat e.V. und Kan­di­da­ten der AfD zur bran­den­bur­gi­schen Land­tags­wahl auf Lis­ten­platz 2 Chris­toph Berndt auf dem IV. Staats­po­li­ti­schen Kon­greß in Magdeburg:

Nichts schreibt sich
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Kommentare (7)

Laurenz

6. Juli 2019 22:56

Die Architektur-Debatte kann man führen. Allerdings, ist die Bauhaus-Debatte nicht ein Nebenkriegs-Schauplatz?
Jeder, auch die Linke, weiß um ihre eigenen Beton-Klotz-Sünden in den 70ern. Und auf dem Lande glaubten die Konservativen noch in den 80ern, Beton sei Fortschritt und übten den Abriß alter Bau-Kultur und den Beton-Ersatz im Stile Hannovers in den 50ern. Bau-Auflagen verteuern jegliche Bauttätigkeit, gerade die Grünen tun sich hervor. Was soll da noch für Kunst über bleiben.

Der deutsche Bauernverband ist die einflußreichste Lobby in Deutschland. Selbst Urteile des BGH gegen die Bauernlobby werden, zugunsten dieser Lobby, von der Politik nur formal befolgt, aber tatsächlich nicht umgesetzt. Wenige kluge deutsche Bauern haben bereits in Ost-Europa investiert. Natürlich ißt jeder lieber Rindfleisch aus Freilandhaltung mit der Grasfütterung Südamerikas, als das schlecht deutsche Fleisch aus Stallhaltung. Die deutsche Landwirtschaft hat es versäumt, die Politik daraufhin zu beeinflussen, die großen Weiten Ost-Europas für die Freiland-Tierhaltung zugänglich zu machen.

Thomas Martini

7. Juli 2019 00:31

Schicks Netzfundstücke sind die Fortsetzung von Wegners Szene-Kaleidoskop: Da hätte man auch früher drauf kommen können.

Bei einer Werbeagentur, könnte ich mir Herr Schick auch gut vorstellen. 'Keep it real' geht anders.

Die große Fage indes: Warum findet Schick, ein offenbar nicht auf den Kopf gefallener Schreiber, nie etwas Brisantes bei seiner Suche im Netz? Oder findet er heikle Sachen, und sieht aber davon ab, derlei Fundstücke hier öffentlich vorzuzeigen?

Bei Wegners rechtem Panorama, das kann man zur Verteidigung von Schick sagen, war es allerdings genauso.

Kositza: Ganz im Ernst, Herr Martini: Reichen Sie doch mal Ihre Netz-Funstücke mit "Brisantem" ein! Adresse ist ja bekannt.

KlausD.

7. Juli 2019 18:40

Was in Frankfurt der „Verein Pro Altstadt“ ist in Dessau der „Verein Schloßplatz“ und hat sich zum Ziel gesetzt, Teile des Schloßplatzes im historischen Zentrum der Stadt in seiner Vorkriegsgestalt wiedererstehen zu lassen. Als erstes soll ein am Schloßplatz geplanter Hotelneubau größtenteils eng an historischen Vorbildern angelehnte Fassaden erhalten. Die Stadt dagegen, ohne ein Gesamtkonzept zu entwickeln, favorisiert für diesen Neubau „seelenlose Klötzer“ der Moderne, Entwürfe von 2 Unternehmen aus Sachsen/Anhalt. Der Kampfbegriff „Rechter Raum“ ist seitens der Stadt bisher nicht gefallen, Zeit zum Beirren lassen bliebe sowieso nicht mehr, denn zum 1. September ist ein Bürgerentscheid zur Rettung des Schloßplatzes angesetzt.
https://www.schlossplatzdessau.de/

Atz

8. Juli 2019 11:30

Das Amüsante an Trübys Anwurf ist ja, dass die politische Rechte gar keinen Zugriff auf diese Architekturdebatte hat. Wenn der Einwurf von Trüby dazu führt, dass sich Menschen mit Esra Pound beschäftigen, war es das wert.

Vor allem aber sympathisch, wenn Trüby jetzt behauptet bürgerfreundliches Bauen mit Rücksicht auf das Stadtbild und die Menschen sei rechts. Die Betonklotzigkeiten gegen die Menschen wie das technische Rathaus in Frankfurt waren links, die neue Altstadt an gleicher Stelle rechts. Wenn es so einfach wäre, ein willkommenes Argument für die rechte Sache.

Wie wollen wir leben? Links das Technische Rathaus in Frankfurt/Main. Rechts die neue Altstadt in Frankfurt am Main. Da versagt alle progressive Vernunft und dem betrübten Herrn Trüby wird wieder einfallen, dass es die "rechtsextreme" SPD war, die das voran gebracht hat.

Laurenz

8. Juli 2019 22:22

@Atz .... war in Frankfurt in der Schule. Daher kenne ich Ihre Beispiele nur zu genau. Wenn Sie Sich die Altstadt-Dokus anschauen, sind die neuen Bewohner dort eher in der Feldmann'schen Schicht privilegierter Links-Liberaler zu verorten.

Fahren Sie doch mal raus in den Hinter-Taunus nach Weilmünster. Dort wurde noch in den 80ern das Flüßchen Weil in Beton gefaßt und die alte Backstein-Bogen-Brücke beseitigt und mit einer aus Beton ersetzt. Das hat nichts mit links und rechts zu tun, sondern mit zeitgeistiger Blödheit. Daß bei gläubigen Linken das Symptom häufiger auftritt, mag sein. Aber davor schützt auch eine rechte Gesinnung in keiner Weise.

W. Wagner

8. Juli 2019 23:36

Nicht Krier sondern Schultze-Naumburg, Schmitthenner, Tessenow muss man lesen und schauen - und irgendwann neu auflegen. Die ganze Heimatschutzbewegung - fehlend im Sachsenheft der Sezession - ist ein schönes Thema, wichtig, um auch Sachsen wieder Dorf für Dorf ein Gesicht zu geben (wie Bautzen, Görlitz). Und ebenfalls dazu gehört alles, was die Stiftung Deutscher Denkmalschutz mit der Zeitschrift Monumente und Jugendbauhütten leistet.

Valjean72

9. Juli 2019 10:01

Vielen Dank für diesen Artikel, durch welchen ich erst auf die Kontroverse um das eingravierte Zitat Ezra Pounds aufmerksam wurde.

Architektur, zumal an zentralen Plätzen europäischer Städte, ist nicht losgelöst von den vorherrschenden Leitlinien in Politik und des „Gesellschafts-Ingenieurwesens“ zu begreifen.

Die sozialistische Architektur sollte ihren Teil dazu beitragen mit der Vergangenheit zu brechen, um schließlich den neuen, sozialistischen Menschen zu schaffen. Das Sein bestimmt das Bewusstsein …

Bemerkenswerterweise thematisiert der Autor des verlinkten Tagesspiegel-Artikels in Zusammenhang mit „rechten Räumen“ den frisch rekonstruierten Teil der Frankfurter Altstadt, sowie das Berliner Stadtschloss aber nicht die „Mutter aller Nachwende-Rekonstruktionsvorhaben“: den Dresdner Neumarkt mitsamt Frauenkirche als dessen Nukleus.

Ohne die wiederaufgebaute Frauenkirche - allen Widerständen und Unkenrufen zum Trotz - und dem folgenden traditionellen, regionaltypischen Aufbau alter Bürgerhäuser auf dem Neumarkt, wären mE die Rekonstruktionen in Potsdam, Berlin und Frankfurt so nicht erfolgt.

Das in Teilen wiedergewonnene historische Stadtbild schafft eine tiefe Identifikation der Bewohner mit ihrer Stadt, mit ihrer Region, kurzum: mit ihrer Heimat.
Und wer seine Heimat schätzt, vielleicht sogar liebt, der blickt naturgemäß positiv darauf und ist folglich daran interessiert, sie zu erhalten.

Dies konterkariert selbstverständlich den vorherrschenden hyper-liberalen, Nationen schleifenden Zeitgeist.

Es bleibt: sächsische „Erinnerungslust statt Erinnerungslast“, wie Donath das nennt.
„Wenn ich immer nur August der Starke höre, und Gräfin Cosel, und das in der Schule auch vorkommt und im Internet und in der Werbung, dann denke ich natürlich nicht an Adolf Hitler.“

(Quelle: ZEIT.de; „Ein ganz besonderes Volk“; 03.10.2016)

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