4. November 2019

Thüringen: Islamisierung gegen Rechtsruck

Martin Lichtmesz / 46 Kommentare

Der Wahlerfolg der AfD in Thüringen hat wie zu erwarten etliche hysterische Reaktionen in der Presse ausgelöst.

Martin Lichtmesz

Martin Lichtmesz ist freier Publizist und Übersetzer.

Den Preis verdient wohl dieser teils erheiternde, teils empörende Durchhalte-Artikel von Christian Bangel in der Zeit. Als Symptom ist das Stück ziemlich aufschlußreich, auch wenn es nicht viel Neues bringt.

Zunächst erfährt der Leser mit einiger Befriedigung, daß ihr Verfasser  von einem noch namenlosen, unsagbaren, schockstarreinduzierendem Grauen gepackt ist:

Es müsste mal jemand ein Wort erfinden für das ansteigende Schockgefühl, das sich beim Betrachten des wachsenden blauen Balkens bei Hochrechnungen einstellt. Schließlich hält es mitunter so lange an, dass man in dieser Zeit schon fast die Zigarette drehen könnte, die man danach braucht.

Immerhin reicht die Contenance noch für ein bißchen Pfeifen im Walde:

Aber auch wenn viele jetzt vor allem Schock, Schmerz und Wut empfinden, sollten diese Gefühle etwas nicht verdecken, das am Anfang dieses Jahres nur eine vage Hoffnung war: dass nämlich die große Katastrophe für den Osten abgewendet ist. Dass der Alptraum vorbei ist, in dem die AfD am Ende in Sachsen, Brandenburg oder Thüringen den ersten Platz belegt hätte. Und das, obwohl die Motivation unter den AfD-Wählern angesichts dieser Perspektive wohl so hoch wie nie zuvor war.

Kurz gefaßt: Den Osten gerade noch gerettet hat die Linkspartei unter Bodo Ramelow, und das war dann auch schon die bestandene "Reifeprüfung", von der in der Artikelüberschrift die Rede ist.

Bangel hält vermutlich auch Ramelows Reaktion aus dem Jahr 2015 auf die Ankunft frischer Flüchtlinge im thüringischen Saalfeld für ein Zeichen von "Reife":

Inschallah! Ich freue mich, daß ich euch hier begrüßen darf. (...) Ehrlich gesagt, das ist der schönste Tag meines Lebens.

Um ihn herum versammelte sich eine Gruppe später so genannter "Bahnhofsklatscher" mit Regenbogenfarben und gemalten Herzchen. Mädchenstimmen trällerten "Say it loud, say it clear, refugees are welcome here". Diese beeindruckend reifen und vernünftigen Menschen haben gewiß auch 2019 für Ramelow gestimmt.

Allerdings sind andere Einwohner von Saalfeld wohl nicht zuletzt durch diese und ähnliche Shows zu einem entgegengesetzten Wahlverhalten bewegt worden.  Bei den Kommunalwahlen im Mai 2019, zum Beispiel, gewann die AfD im Vergleich zu 2014 17,2% hinzu (also von Null aufwärts), während die Linke 11,9% verlor.

Das ist nur ein Detail im Gesamtbild. Bei den Landtagswahlen waren die großen Verlierer der Wahlkreise Saalfeld-Rudolstadt I & II nicht die Linksparteiler, sondern die CDU und SPD, was dem thüringischen Durchschnitt entspricht. Das Direktmandat des vormals schwarzen Kreises Saalfeld-Rudolstadt I ging an die AfD.

Ende August dieses Jahres machte die Meldung die Runde, ein "internationales Forscherteam" habe auf der Basis von 1320 befragten Personen "eindeutig" herausgefunden, daß die "Flüchtlingszahl vor Ort" keinen Einfluß auf das Wahlverhalten der Ostdeutschen habe: "Zwar gewann die AfD 2017 deutlich an Wählerstimmen dazu, der Anstieg unterschied sich aber in den Orten mit und ohne Flüchtlinge nicht." (Quelle)

Zweck solcher Nachrichten ist vor allem, das "Narrativ" zu verbreiten, das Wahlverhalten nicht nur der Ostdeutschen, sondern generell aller Wähler der Blauen sei irrational, nicht nachvollziehbar und mit ausreichender Aufklärung zu erledigen. Ein unerklärlicher, böser Virus namens "Rassismus" ist an allem schuld.

Eine Variante dieser Geschichte ist die Behauptung, daß dieser "Rassismus" dort am größten sei, wo es die wenigsten Fremden gäbe, was auf der Annahme basiert, daß sich die meisten Vorurteile positiv auflösen, wenn sich die Menschen einmal kennenlernen und nett zueinander sind. Es handelt sich also um eine Art anthropologischen Optimismus, der als Schatten den "Rassisten" als Malefiz hervorbringt.

Was uns zu der inzwischen internetnotorisch gewordenen Empfehlung des um Worte ringenden, bangen Herrn Bangel führt, das Problem im Osten zu lösen:

Wer den Osten dauerhaft stabilisieren will, der muss vor allem für eines kämpfen: Zuwanderung. Massiv und am besten ab sofort. Zuwanderung aus dem Westen, Binnenzuwanderung aus den großen Städten in die ländlichen Räume, und ja, auch gezielte Migration aus dem Ausland.

Der Klassiker also: Wenn einem die Entscheidungen des Volkes nicht passen, dann muß es eben - frei nach Brecht - ausgetauscht werden. Bangel schlägt hier also eine Art ethnischer Ausdünnungspraxis vor, die derjenigen Chinas gegenüber Tibet nicht unähnlich ist.

Das eigentlich Lustige daran ist, daß er in erster Linie Wessis und Stadtmenschen (Bobos und urbane "Anywheres"?) importieren will, vermutlich nach seinem eigenen, testosterongeschwängertem Ebenbilde (Homo Berlinensis?) geformt, um die Bevölkerungsstruktur des Ostens aufzulösen. Erst an dritter Stelle nennt er Ausländer, natürlich nur "Fachkräfte", die dann der stagnierenden Wirtschaft endlich einen ordentlichen Boost verpassen würden.

Damit hat er seine vermutlich eigentlichen Prioritäten natürlich gut versteckt. Bangel, geboren in Frankfurt an der Oder, ist ein Typ, der durch die Brandenburger Provinz streift und die Wälder und Seen nicht so recht genießen kann, weil ihn die handelsübliche Rasse der dort lebenden Menschen stört:

Seine Traumgesellschaft, quasi als historischer Telos, ist eine multikulturelle Gesellschaft, die idealerweise auch noch im allerletzten Gallierdorf durchgesetzt werden muß.

Bangels ständig wiederholtes Argument dafür ist die schröckliche Tatsache, daß sich "Menschen anderer als weißer Hautfarbe sich oftmals noch immer nicht in den Osten wagen" (das hat sicher einen Kern Wahrheit: hier ist ein Artikel vom Februar 2019, der von häufigerer "Hasskriminalität" im Osten spricht: "politisch motivierte Taten wie Volksverhetzung, Hakenkreuz-Schmierereien, körperliche Angriffe und Brandanschläge").

Als Beleg dafür verlinkt er einen autobiographischen Text, den er selber geschrieben hat, in dem genau eine Anekdote seine Behauptung stützt:

"Ich lass mich doch nicht abstechen", sagte mir vor nicht langer Zeit Murat, ein muskelbepackter Deutschtürke aus Neukölln, der einen Spätshop und ein Motorrad besitzt, aber nie nach Brandenburg fährt.

Da weiß man kaum, wo man anfangen soll. Wie viele Almans trauen sich nicht in No-Go-Zonen in Neukölln und anderswo? Ist es ein blöder Zufall, daß Nordrhein-Westfalen, das Bundesland, in dem die meisten Ausländer leben, auch das Bundesland ist, das am tiefsten im Sumpf der arabischen Clan-Kriminalität steckt? Wie viele Menschen werden Opfer von Ausländer- und  Migrantenkriminalität, sei es Raub, Vergewaltigung oder Mord im Westen im Vergleich zum Osten?

 

Das alles müßte man sich näher ansehen, aber es spielt in der Hierarchie der Opfer eines Zeit-Redakteurs kaum eine Rolle. Der säkulare Feind ist der "Rassismus", weshalb es keine ethnisch (oder "rassisch", wenn wir schon mit Bangel das Faß "weiß" aufmachen) homogenen Gesellschaften mehr geben soll, nicht einmal im lokalen Maßstab. Schon kleine Bundesländer wie Thüringen oder Brandenburg werden als Ärgernisse angesehen, die die gesamte Bundesrepublik gefährden und in Brand stecken könnten (was ausgemachter Quatsch ist).

Für Bangel bedeutet die AfD "Faschisten" (er kann sich nicht vorstellen, daß Höckes Wähler in ihm vielleicht etwas anderes sehen als linksliberale Journalisten),  "Auslöschungsphantasien","Rechtsextreme, die vom Tag X träumen, an dem aufgeräumt wird mit allen, die sich ihnen in den Weg stellen" und "Todeslisten" führen.

Insofern kann man ihn auch verstehen. Es handelt sich jedoch um eine in ihren Proportionen stark verzerrte Kopfwelt, in der er lebt und von der er sich bedroht fühlt. Er ist sicher nicht der einzige Journalist, der Opfer des Hypes und der Panikmache der eigenen Blase geworden ist. Das ist wohl der Preis für den "anthropologischen Optimismus", der sich blind, taub und stumm stellen muß: er braucht den "Nazi" als Schreckbild und "Schatten" im Jung'schen Sinne.

Und klar, auf einer gewissen Ebene scheint es ja zu funktionieren: Im stärker multikulturalisierten Westen ist der Widerstand weitgehend gebrochen, das Nationalgefühl schwächer, der Erfolg der AfD geringer, aber auch der Aspekt der ethnischen Wahl bedeutender. Menschen mit weniger "Rassismus", Identitäts- und Nationalgefühl sind gefügiger, weichen eher zurück, wehren sich nicht, resignieren, passen sich an, ducken sich, geben sich auf, lügen sich selbst in die Tasche. Eine ähnliche Demoralisierung will man im Osten vorantreiben, damit das multikulturelle Utopia auch dort blühen kann.

Ob das nun gut oder schlecht ist, ob die Menschen im Westen glücklicher sind als im Osten, ob das eine so legitim wie das andere ist, lasse ich an dieser Stelle dahingestellt und dem Blickwinkel des einzelnen überlassen. Tatsache ist, daß der Westen der BRD immer weniger mit dem zu tun hat, was man einmal unter "Deutschland" verstand. Ich kenne etliche Menschen, die geradezu auf Urlaub in den Osten fahren, weil sie noch eín Stück "echtes" Deutschland erleben wollen, ehe es in dem immergleichen multikulturellen Vielvölkereintopf verkocht wird; die aufatmen, weil sie zur Abwechslung nicht an jedem Eck entwurzelte und verpflanzte Muslime und Afrikaner sehen müssen.

Die Multikulturalisierung ist im Grunde auch der Inhalt und Zweck dessen, was Bangel unter "pluraler Demokratie" versteht. Und nicht nur er: Vielmehr handelt es sich um einen Konsens der herrschenden politisch-medialen Kaste. Damit eine Partei von den Deutern und Wertern des Systems zu den "Demokraten" gezählt wird, muß sie der "Umwandlung einer monoethnischen, monotono- bzw. nullokulturellen Gesellschaft in eine multiethnische und multikulturelle" (dixit Klonovsky frei nach Yascha Mounk) grundsätzlich zustimmen. (Geradezu versinnbildlicht in der Tatsache, daß die Asylpolitik der Merkel-CDU dem Linksparteiler Ramelow den schönsten Tag seines Lebens beschert hat.)

Der Rahmen des "Pluralen" im "Konzept der pluralen Demokratie" (Bangel) wird heute dadurch abgesteckt, daß sich eine Partei aussuchen kann, ob sie diese "Umwandlung" rascher (links) oder gemächlicher ("liberal", "cuckservative") haben will. Sie gar nicht haben zu wollen, verbietet angeblich das Grundgesetz. Alle weiteren politischen Positionen sind demgegenüber zweitrangig.

Der Parteienpluralismus beginnt erst jenseits des Konsenses, daß Deutschland als Land der Deutschen aufgelöst werden muß, um zu einer ideellen Nation oder "Wertegemeinschaft" nach amerikanischem Vorbild umgebildet zu werden (ein Prinzip, das in den USA in demselben Maße kollabiert, in dem sich die weiße Kernbevölkerung in geistiger und biologischer Auflösung befindet).

Nur durch massive Zuwanderung, so wieder Bangel,

... gibt es auch in bisherigen Verliererregionen die Chance, stabile wirtschaftliche Strukturen aufzubauen. Und nur dann ist es möglich, dass auch dort ein Miteinander von Generationen, Milieus und Hautfarben entsteht, die eine Partei wie die AfD mit ihren weißen Hoheitsfantasien schon heute an vielen Orten Deutschlands lächerlich erscheinen lässt.

In einer englischen Version seines Textes steht folgerichtig auch der Schlüsselbegriff der amerikanischen Linken, mit dem jeder Widerstand gegen demographische Enteignung und Auflösung stigmatisiert werden soll:

A cohesion that in many areas of today's Germany makes a party like the AfD, with its white-supremacist fantasies, look ridiculous in the extreme.

"White supremacy" bedeutet hier wie dort schon nicht mehr "weiße Vorherrschaft", sondern schlicht den Wunsch nach Selbstbestimmung, den Wunsch, in seinem eigenen Land nicht zur Minderheit zu werden.

Bangel stimmt hier in die immer öfter zu hörende Klage etlicher Linker ein, daß der deutsche Osten "zu weiß" sei, was nebenbei eine deutliche Übernahme der Rassenkategorien und der Sprache der amerikanischen Linken signalisiert. Deren Lieblingsthema ist der nahende, messianisch erwartete Zeitpunkt (um 2040), an dem die weiße Bevölkerung der USA zur "majority-minority" geschrumpft sein wird. Während die Linke diese Entwicklung bejubelt, wird jede negative oder auch nur ansatzweise kritische Sicht darauf als "Verschwörungstheorie", "Haßrede", "weißer Nationalismus", "Rassismus" und so weiter verfemt.

Bangel ist nicht der einzige, der in diese Richtung vorgeprescht ist.  Hier z. B. ist ein "Islamwissenschaftler" und "Journalist", seines Zeichens Kämpfer gegen "u.a. Islamophobie" und "patriarchale Männlichkeiten" schon viel weiter, expliziter und aggressiver:

Am Schäumen ist natürlich auch der pakistanischstämmige Hasnain Kazim, dessen halbe Karriere auf der Pflege von Ressentiments gegen Ostdeutsche aufbaut, ebenfalls ein Mensch, dem die Islamisierung des Ostens nicht schnell genug gehen kann, und der jeden Widerstand dagegen für "beschämend" hält. Die 23,4% der Wähler, die in Thüringen für die AfD gestimmt haben, hält er pauschal für "dumm", "charakterlich verdorben", "anstands- und morallos" und "auf der Suche nach Sündenböcken".

Wo man Bangel und Goldmann (sein richtiger Name ist Köhler) noch deutschen Selbsthaß unterstellen kann (beide sind "Ossis"), verfolgt Kazim offenbar rein ethnische Interessen. Thorsten Hinz hat diesen Typus 2018 analysiert und kam zu dem Fazit:

Auf den Satz von Alexander Gauland: „Heute sind wir tolerant, morgen fremd im eigenen Land“, erwiderte der Journalist und Spiegel Online-Korrespondent Hasnain Kazim: „Gewöhn dich dran: Wir sind hier, werden immer mehr und beanspruchen Deutschland für uns. Ob du willst oder nicht.“ Solche aggressiven Aussagen sind ernst zu nehmen!

Daraus habe ich auf Twitter ein kleines Dramolett gebastelt:

Die Migrantenklasse, der Kazim angehört, und die gerne mit "Diskriminierungs-Suada und Deutschen-Bashing" (Hinz) Karriere macht, hat überhaupt ein sehr spezielles identitätspolitisches Verhältnis zu den Ostdeutschen (für Kazim scheinen sie eine Art Watschenmänner zu sein, an denen er seine höhere Bildung und überlegene bundesdeutsche Integration demonstrieren kann).
Hinz schrieb:

Eine neue, von der Migrationsprofessorin Naika Foroutan aufgebrachte These lautet, daß auch die Ostdeutschen eigentlich Migranten seien und sich dadurch Gemeinsamkeiten ergäben. Mit scheinbarer Nachsicht werden die überproportionalen Wahlerfolge der AfD im Osten als Trotzreaktion gegenüber der westdeutschen Mehrheit bewertet und mit der Hinwendung von Muslimen in Deutschland zum Islamismus verglichen. Mit dem Effekt, daß die einen als Trottel herabgesetzt und die anderen als solche verharmlost werden.

Tatsächlich erlebten die Ostdeutschen nach 1989 eine Entfremdung, weil die ökonomische Basis wegbrach und sich der institutionelle und geistig-ideologische Überbau des Westens über sie schob. Zu den bösartigsten Entfremdungszwängen zählte gerade die Multikulturalismus-Ideologie, der Ataman, Kiyak und andere ihren relativen Erfolg verdanken. Während diese Ideologie in der Praxis noch Zerstörungskraft entfaltet, fällt sie als Theorie in sich zusammen und erweist die östliche Renitenz sich als richtig.

Ein "Austauschplan Ost" würde angesichts dieser "Renitenz" wohl nach hinten losgehen, da er - zumindest teilweise - auf einen anderen Menschentypus treffen würde, als auf den seit Jahrzehnten systematisch entnationalisierten Westdeutschen, der sich in einem langen (und historisch gesehen doch recht kurzen) Prozeß "umvolken" ließ, schrittweise, wie der Frosch im langsam aufkochenden Wasser (ein Schicksal, das aus Gründen des "geistig-ideologischen Überbaus" auch andere westliche Völker ereilt hat).

Der "Rechtsruck" wird durch die Blindflüge und aggressiven Feinderklärungen der alptraumgeplagten Bangels und Kazims zur "self-fulfilling prophecy", und die Rechte muß aufpassen, daß er ihr nicht aus der Hand gleitet und daß er in sinnvolle, konstruktive Bahnen gelenkt wird.


Martin Lichtmesz

Martin Lichtmesz ist freier Publizist und Übersetzer.


Kommentare (46)

Gustav Grambauer
4. November 2019 16:10

"Zu den bösartigsten Entfremdungszwängen zählte gerade die Multikulturalismus-Ideologie, der Ataman ..."

Darf man eigentlich noch munter

"...
Und so jagten wir zum Teufel
General und Ataman
..."

singen und klampfen?

https://www.youtube.com/watch?v=dMnelfpZYLE

- G. G.

Utz
4. November 2019 17:06

>>Ein "Austauschplan Ost" würde angesichts dieser "Renitenz" wohl nach hinten losgehen, da er - zumindest teilweise - auf einen anderen Menschentypus treffen würde, als auf den seit Jahrzehnten systematisch entnationalisierten Westdeutschen,...<<

Da bin ich nicht ganz so optimistisch. Ich habe es im Westen erlebt, wie Leute ihre Meinung ändern, wenn sie an der geänderten Meinung verdienen: Lehrer, die plötzlich eine Anstellung bekommen, weil auf einmal mehr Kinder da sind, Geschäfte, die Waren verkaufen, Vermieter, die noch für das letzte Loch Geld bekommen, usw.. Natürlich hoffe ich trotzdem, daß Sie recht behalten.

So sehr ich Ihre Artikel schätze und sehe, daß sie wahr sind, so sehr entmutigen sie mich auch. Grundsätzlich sagt mein Verstand, man muß für Deutschland und seinen Fortbestand als das Deutschland der überwiegend Deutschen kämpfen, egal wieviele Schäfchen sich gerade verlaufen haben. Aber wenn ich dann in solchen Artikeln wieder sehe, wie viele Biodeutsche unrettbar verbohrt sind, weit weg von jeder Realität, dann neige ich dazu aufzugeben und zu sagen: Diese Leute verdienen genau das, was sie sich wünschen. Warum sollte ich mich dagegen auflehnen?

Gustav Grambauer
4. November 2019 18:38

Kind kommt heute aus der Schule. Ich denk`, mich laust der Affe. Bringt ein Pamphlet voller Deppenleerzeichen mit, von dem es einen Teil auswendig lernen und bei einem "Multikulturella-Fest" nächsten Sommer aufsagen soll:

"Die Kinder sitzen in einem Halbkreis.

... (dann folgen die NWO-Kult-mäßigen vom jeweiligen Kind aufzusagenden Aussagen über die fremdländischen Bräuche in den Familien, viel Folklore, völlig fiktiv und teilweise lebensfremd.

Zuletzt:

XY: "Unserer Hündin haben wir einen ...ländischen Namen gegeben: ..."

YZ: "Dann sind wir ja alle auf eine Art und Weise multikulturell."

Alle: "Ja, wir sind eine multikulturelle Klasse."

(kursiv:) Alle strahlen und verneigen sich"

"Verneigen" - vor dem NWO-Gott???

Kann mir jemand den Begriff "Multikulturella" erklären? Multiukulturalia würde ich - mit viel Not - gerade noch verstehen, naturalium -> (mit viel "Kreativität) kulturalium -> kulturalia -> multikulturalia. Googeln deutet auf ein schwedisches Wort hin, aber warum würde eine Schule in einem Schweizer Dorf ein Schulfest ohne jede nähere Erklärung ausgerechnet auf Schwedisch benennen? Meine Frau vermutet einen feministischen Spin ("...ella").

Hatte zu Beginn bei der Elternversammlung mit Power-Point-Präsentation mit allerhand Smileys und lustigen (???) Tier-"Cartoons" auf die Aufforderung, dem Elternbeirat beizutreten, die für mich selbstverständliche Frage gestellt, welche Rechte ich ggf. in diesem Elternbeirat hätte. Na, die sind mir über den Mund gefahren! Sie hätten schon Erfahrungen "mit solchen Eltern" gemacht und hätten sie ganz schnell wieder rausgeworfen. Da kann ich mit Friedrich August III. von Sachsen nur insgeheim antworten: "da machd doch eiern Drägg alleene". Bei mir gehen auch schon alle Alarmglocken an, wenn ich nur so ein Wort wie "Projektkoordinationsstelle" höre! Und von hierher weht der Wind:

http://projekt-sls.educanet2.ch/sls-birmensdorf/.ws_gen/

- G. G.

Niedersachse
4. November 2019 20:02

Menschen wie Christian Bangel, Fabian Goldmann und all die anderen zahl- und namenlosen Blogger, Twitterer und Journalistendarsteller, sind psychische Wracks und gemeingefährliche Psychopathen die eigentlich therapeutische Hilfe benötigen. Sie sind irgendwo auch Opfer ihrer ins manische abgleitenden Wahnideen, die schon genug Tote, Vergewaltigte und Schwerverletzte zur Folge hatten. Das macht sie freilich nicht ungefährlicher und weniger verachtenswert. Es gibt ja zwei Sorten von Menschen, die die Transformation homogener Gesellschaften in heterogene Gesellschaften vorantreiben: Einerseits die, die sich daraus ihren finanziellen und /oder machtpolitischen Gewinn erhoffen und die letztendlich aber ganz genau wissen, dass Multikulti gerade für die einfachen Menschen eine enorme Belastung ist.

Dann gibt es die - und zu denen zähle ich die Sorte Mensch wie Bangel und Goldmann - die wirklich daran "glauben", dass die Welt dann besser, friedlicher und gerechter wird. Sie scheinen die zahlreichen Opfer ihrer im wahrsten Sinne des Wortes menschenverachtenden Ideolgie entweder nicht zu bemerken oder sie sind ihnen wirklich scheissegal. Ich tippe auf Letzteres. Es ist dieser blinde Hass auf alles Traditionelle, Gewachsene und Bewährte, kurzum auf das, was wir "Identität" nennen, der irritierend ist und meinerseits eine ebensolche Wut auslöst. Die Dinge entwickeln sich zur Zeit rasend schnell, die Gräben sind unüberbrückbar und Gespräche kaum mehr möglich. Wie auch? Wie will man mit Leuten reden, für die wir nichts anderes als Ratten, Untermenschen, Hetzer, Hasser und Modernisierungsverlierer sind? Nebenbei: Viele dieser Attribute fallen auf sie selbst zurück. Deutschland kann und wird eine Zukunft haben, fragt sich nur welche...Vielleicht wird es tatsächlich einmal so kommen, wie der Gastautor Michael Kirchberg im April diesen Jahres schon skizziert hatte: Die, die in Ruhe und Sicherheit leben und Deutschland als ethnisch homogene Nation bewahren wollen, siedeln sich im Osten an und der Rest lebt dann in den "ehemaligen deutschen Westgebieten"!

Niedersachse
4. November 2019 20:26

@Utz

Ich kenne das gefühl der Resignation, dieses lähmende Entsetzen und die Empörung darüber, dass man ein Großteil unserer "Landsleute" schlichtweg abhaken kann. Ist einfach so. Darum sollten die, die diesen verhängnisvollen Weg nicht gehen wollen, sich mit dem Gedanken anfreunden "rüberzumachen". Ich selber spiele schon länger mit dem Gedanken, zum entgültigen Schritt habe ich bisher noch nicht "die Eier" gehabt.

Simplicius Teutsch
4. November 2019 20:45

Ist das ein Hammer-Beitrag!
Wieder bestens formuliert und auf den Punkt gebracht. Allerdings wird man beim Lesen auch gepackt von einem „schockstarreinduzierendem Grauen“ vor der Gegenwart und nahen Zukunft in Deutschland. Aber Sie haben ja leider recht mit Ihrer Lagebeschreibung, Herr Lichtmesz.

Was sind das für kranke Typen, diese Christian Bangels? Dieser Vernichtungshass auf das Eigene und auf die Deutschen, die sich noch als Deutsche behaupten wollen! Wie konnte es kommen, dass diese nationalmasochistischen Typen praktisch unangefochten an den Schalthebeln der Macht (Politik, Medien, Kulturbetrieb, etc.) in Deutschland sitzen? Warum können die sich dort so fest halten und die Richtung der nationalen Selbstmord-Politik bestimmen?

Viel Wahrheit liegt wohl in der Analyse von THORSTEN HINZ in seinem Buch „Die Psychologie der Niederlage“, Kapitel 8, S. 143: „Am Ende des Zweiten Weltkriegs war Deutschland militärisch, politisch, moralisch zerschmettert. Die auf Hitler projizierten nationalen Erwartungen waren nicht nur gescheitert und zerbrochen, sie waren brutal ad absurdum geführt. (…) Physisch und psychisch waren die Deutschen so tief verwundet, daß sie buchstäblich einen klinischen Fall darstellten.“

Gelddrucker
4. November 2019 20:51

@Utz:

Die Leute wollen das nicht und wurden nie gefragt. Ihnen wird nur seit Jahrzehnten eingetrichtert, dass sie Abschaum sind, wenn sie was dagegen haben. 75% aller Briten sind dagegen, dass Briten zur Minderheit in UK werden. Nur 5% dafür. Und das trotz erwähnter Propaganda. Solche Umfragen stimmen mich sehr optimistisch, dass es dazu nicht kommen wird:

https://www.youtube.com/watch?v=JDOW2refPPU&t=804s

@Niedersachse: Das gilt es zu verhindern. Das Land ist - bis auf in NRW und einige Ballungsgebiete - auch im Westen noch fest in detuscher Hand. Jetzt gerade beginnt das Land vom Austausch angegriffen zu werden, ich sehe es in meinem Ort. Mal schauen wie lange das gutgeht wenns keine Fluchtmöglichkeit vor dem (selbstgewählten) Multikultialptraum mehr gibt...

Nordlicht
4. November 2019 21:02

Es sind schon ziemlich schräge Vögel, von denen hier die Rede ist; in normalen Zeiten würde man sie ignorieren. Aber jetzt publizieren sie auf ZEIT, SPIEGEL und all den Aspiranten für "Medien-Scham" bis hin zu Deutschlandfunk und dem Evangelischen Pressedienst.

Warum nennt sich jemand Goldmann, der von Geburt an den Namen Köhler? Und warum nennen sich manche auf "Hanna" getaufte Frauen "Hannah"?
Mit dieser Anmutung zum Judentum machen sie sich unangreifbar - wer sie politisch attackiert, bekommt sofort Antisemitismus vorgeworfen.
(Border hat ihn schon 2016 in seiner Skurrilität portraitiert http://www.gwi-boell.de/de/2016/07/22/alle-heteros-sind-homophob-eine-kleine-erklaerungshilfe). Köhler-Goldmanns Israelfeindlichkeit wurde hier noch nicht erwähnt.

Ein weiterer Name von Herr Fabian Köhler ist Camay Sungu, womit er offensichtlich die Diversity-Flanke abdecken will.

Und der Herr Bagel ... bewirbt sein Buch und konstruiert zu diesem Zweck überall Nazis. Bei Twitter gibt es endlose Phantasien von Glatzenträgern mit Basebollschlägern, von denen er verfolgt wurde und wird.

Naja, Propganda gemischt mit Eigenwerbung.

Thomas Martini
4. November 2019 21:40

"Was sind das für kranke Typen, diese Christian Bangels?" - Simplicius Teutsch

Das sind Demokraten wie aus dem Bilderbuch. Und man kann solchen Typen viel vorwerfen, aber sie haben immerhin genau begriffen, welche Absichten und Ziele dem globalen Demokratismus zugrunde liegen. Dem Antirassismus und Antifaschismus verpflichtet, wirken diese Veramerikanisierten als Werkzeuge an der Vollendung einer Politik, welche die Verdrängung der weißen Rasse zum Ziel hat.

Wie immer, und Martin Lichtmesz hat es in diesem starken Artikel deutlich zum Ausdruck gebracht, hat das Übel seinen Ursprung in den Vereinigten Staaten von Amerika. Nicht in Arabien, nicht in China,

*"Der "Rechtsruck" wird durch die Blindflüge und aggressiven Feinderklärungen der alptraumgeplagten Bangels und Kazims zur "self-fulfilling prophecy", und die Rechte muß aufpassen, daß er ihr nicht aus der Hand gleitet und daß er in sinnvolle, konstruktive Bahnen gelenkt wird."*

Ich verstehe nicht, warum in dem Satz ein Anglizismus verwendet werden muss, obwohl es mit "selbsterfüllende Prophezeiung" eine deutsche Entsprechung dazu gibt. Klingt es so "cooler"? Zudem ist eine Prophezeiung eine "Sie".

ML: Es geht ja nicht um die Prophezeiung, sondern um den Rechtsruck, checken Sie es jetzt? :-)

Das wird mir jetzt sicher wieder als Engstirnigkeit oder Erbsenzählerei ausgelegt, daher berufe ich mich auf Bastian Sick, der in "Der Dativ ist dem Genitiv sein Tod" sehr anschaulich beschrieb, wann Anglizismen zulässig sind, und wann man sie aus Stilgründen besser vermeidet.

Simplicius Teutsch
4. November 2019 23:42

Wie stark sind die richtungsgebenden linksgrünen Merkelianer und Nationalmasochisten trotz ihrer medialen Diskurshoheit wirklich im Volk verankert? Könnten sie vielleicht irgendwann abrutschen und in die Tiefe sausen wie ein Schneebrett?

Ich erinnere mich an das konkrete Beispiel der linken Hetzjagd gegen den Schalke-Boss Clemens Tönnies vor gut zwei Monaten.

Schwerste rassistische Vorwürfe mit Rücktrittsforderungen wurden in allen Mainstream-Medien gegen ihn erhoben, u.a. von der Amadeu-Antonio-Stiftung und der „Initiative Schwarze Menschen“ und von der DFB-Ethikkommission.

Warum?

Tönnies hatte beim „Tag des Handwerks“ gesagt, statt höhere Steuern gegen den Klimawandel zu erheben, sollte man lieber 20 Kernkraftwerke in Afrika finanzieren. „Dann würden die Afrikaner aufhören, Bäume zu fällen, und sie hören auf, wenn’s dunkel ist, Kinder zu produzieren.“

Gestandene Persönlichkeiten wie die Trainer Huub Stevens oder Otto Rehagel stellten sich jedoch hinter Tönnies. Auch Kölns Geschäftsführer Armin Veh und Düsseldorfs Trainer Friedhelm Funkel stellten sich in der Causa Tönnies hinter den Vorstandsvorsitzenden der Schalker.

„Deplatzierte Äußerung“, so die Verteidigungslinie seiner Unterstützer mit gesundem Menschenverstand, jeder Mensch habe eine zweite Chance verdient. Funkel sprach gar von einer "Hexenjagd", die irgendwann mal aufhören müsse.

Aber dann natürlich kamen die altbekannten Verdächtigen auf den Plan, wie Joachim Gauck mit dem Vorschlaghammer der ex-präsidialen Autorität, und verwiesen die Unterstützer von Tönnies in die Schranken: Er, Gauck, würde das „niemals akzeptieren“, was Tönnies gesagt hat, „Ein Zustand, den wir nicht dulden sollten.“ Der STERN: „Der ehemalige Bundespräsident Joachim Gauck hat den Schalker Aufsichtsratschef Clemens Tönnies wegen dessen Aussagen über Afrikaner heftig kritisiert.“

Und der SPD-Stegner (Schleswig-Holstein) sei hier auch noch zitiert: "Schalke 04 ist ein toller Fußballverein. Die Anhänger und Fans dieses Clubs haben einen Aufsichtsratschef wie diesen Herrn Tönnies nicht verdient.“

Ergebnis:
Ein Exempel wurde in aller Öffentlichkeit statuiert. Der Ruf des teils sehr beliebten Schalkes-Bosses und Geschäftsmannes Clemens Tönnies ist in der Zivilgesellschaft ruiniert, er ist (heillos) angeschossen. Es folgte von ihm eine öffentliche Entschuldigung. Für drei Monate hat er sein Amt niedergelegt.

Der moderne Wahnsinn, für mein Gefühl. - Inquisition in Deutschland:

Ein Ermittlungsverfahren, um Anklage gegen Tönnies vor der Ethikkammer des DFB-Sportgerichtes zu erheben, eröffnete die Kommission nicht. Der Schalke-Boss habe bei der „eingehenden Anhörung und Befragung“ ehrliche Reue gezeigt. „Seine Distanzierung von seiner Äußerung und sein Erschrecken darüber sind der Kommission glaubhaft“, hieß es in der Begründung. Darüber hinaus seien der Kommission keine weiteren rassistischen Äußerungen bekannt. „Die Ethikkommission ist überzeugt, dass auch in Zukunft mit einer solchen Äußerung von Herrn Tönnies nicht zu rechnen ist“, hieß es. Tönnies habe „tätige Reue“ bewiesen.

Ratwolf
4. November 2019 23:46

Nach der Wahl gab es die übliche gespielte Selbst-Hysterisierung.

Eine reife Schauspielerleistung

Pit
5. November 2019 03:41

"in seinem eigenen Land zur Minderheit zu werden"
"Bevölkerungsaustausch"

Diese Formulierungen implizieren: daß da zwei Grundverschiedenes ist.
Ok also mal konkret: es sind jetzt 30% mit schwarzer Hautfarbe im Land und 70% mit weißer Hautfarbe, wo es vorher 100% mit weißer Hautfarbe waren.

Ok na und? Es sind eben Menschen mit schwarzer Hautfarbe. Warum ist das ein Problem?
Welcher Christ erklärt mir, warum das ein Problem ist? Welcher Anthroposoph erklärt es mir? Welcher Philosoph, welcher edle Geschichtsprofessor erklärt es mir?
Ich kann mich nicht entsinnen, irgendwo auf noch erlaubten dissidenten Seiten je erklärt bekommen zu haben, warum es ein Problem ist, wenn da 30% mit schwarzer Hautfarbe sind, wo es vorher keine davon gab.

Ok Leute Klartext: wir werden unser Land verlieren. Klar? Wir werden unser Land verlieren, weil wir nicht imstande sind zu sagen, warum wir den Bevölkerungsaustausch nicht wollen. Und er darum passieren wird. Weil wir ihn nicht verhindern werden. Wir werden ihn nicht verhindern. So nicht. Darüber sei sich bitte jeder klar.

Stellen wir uns also darauf ein und machen wir uns klar, was das bedeutet:
Deutschland wird von Afrikanern bevölkert sein. In Deutschland werden nicht mehr die Menschen leben, die wie unsere Vorfahren aussehen. Unsere Kinder, unsere Enkel, unsere Nachkommen, werden nicht in einem Volk leben, so wie wir in einem Volik leb(t)en. Wir: wir heute, jetzt, Lebenden, haben das unseren Nachkommen weggenommen, verloren, verdorben. Unsere Nachkommen werden keine Identittät als Deutscher haben. Sie werden keine ethnische Identität als Deutscher und Weißer haben. Wir: wir haben ihnen das genommen und verdorben. Und wir sind unseren Vorfahren Schande, weil wir das uns gegebene Erbe verludern.

Weil wir es aus Höflichkeit nicht über uns bringen, die Dinge beim Namen zu nennen.

Jeder, der in sich den Widerstand fühlt, die Dinge beim Namen zu nennen; das Wort "Biologie" zu sagen und man weiß, was ich damit meine: jeder, der so ist, soll sich bitte damit abfinden, akzeptieren und sich in das Schicksal hineinfinden: daß sein Volk aufgehört hat zu existieren, daß seine Blutlinie zu Ende ist. Er hat das verursacht, er hat das bewirkt, mit seinem Verhalten jetzt und heute, er hat das verschuldet.

Weil er zu höflich war.

Diesen Preis zahlen wir... als Gruppe, als Kollektiv?
Es ist einer Bande von Trickbetrügern möglich, uns zu hypnotisieren, daß wir aus Höflchkeit, und vermutlich aus Christlichkeit: UNSER GEBURTSRECHT, UNSER ERBE, WEGWERFEN?

Jeder, der höflich ist: schicke sich bitte jetzt mit Bewußtheit in dieses Schicksal. Und beschwere sich niemals wieder über das Kommende.

zeitschnur
5. November 2019 09:10

Wahngeraune ist das ...
Eben gerade weil der Osten mit dem unseligen Migrationsthema nicht so sehr befasst ist, sieht man dort deutlicher, wie katastrophal die Lage ist: ökonomisches Chaos, Verarmung, Altersarmut im besonderen, Truppenverlegungen (sprich: Kriegsvorbereitungen https://www.rbb24.de/politik/beitrag/2019/10/us-truppen-verlegung-polen-brandenburg-krim-.html), die EU-Diktatur, die niemanden mehr aus ihren Klauen loslässt (Brexit), auch nicht die Menschen, die sie mal eingefangen hat (Migranten), fluchtartige Abwanderung eines großen Teils der wirtschaftlichen und akademischen Elite aus Deutschland - deswegen wählen viele AfD, und deswegen fahren CDU und SPD immer katastrophalere Wahlschlappen ein.
Es wird durch solche "Tweets" und Zeitartikel alles dafür getan, von den wahren Themen der Wähler abzulenken und stattdessen diesen angeblichen Rassismus-Popanz aufzubauen.
Man kann schon entsetzt sein darüber, wie ohne jede Beißhemmung in Blättern wie der "Zeit" ganze Bevölkerungsteile verhetzt werden. Es ist unglaublich und traurig. Das wäre noch vor wenigen Jahren ebenso wie die damit verbundene Wählerbeschimpfung undenkbar gewesen.
Was aber noch viel trauriger ist, ist die Tatsache, dass viele so vergiftet sind in ihrem Denken, dass sie diese einfache Tatsache nicht mehr wahrnehmen, obwohl sie so gut sichtbar sein müsste wie der sprichwörtliche Elefant im Zimmer, den keiner sieht, weil man stattdessen die Mücken an der Wand zählt.

limes
5. November 2019 14:14

@utz schreibt: »Aber wenn ich dann in solchen Artikeln wieder sehe, wie viele Biodeutsche unrettbar verbohrt sind, weit weg von jeder Realität, dann neige ich dazu aufzugeben und zu sagen: Diese Leute verdienen genau das, was sie sich wünschen. Warum sollte ich mich dagegen auflehnen?«

Weshalb wir uns dagegen auflehnen sollten? Unter anderem solcher Ereignisse wegen: »Überfälle durch Migrantengangs – Opfer sollen Füße küssen«.
http://www.pi-news.net/2019/11/ueberfaelle-durch-junge-migrantengangs-opfer-sollen-fuesse-kuessen/

Dergleichen wird Dominanzkriminalität genannt und als Vorstufe unserer totalen Unterwerfung gedeutet. Viele von uns haben altershalber und mangels ausreichenden Vermögens nicht die Möglichkeit auszuwandern. Wir stehen mit dem Rücken zur Wand.

Diejenigen Biodeutschen aber, die vor solchen Entwicklungen die Augen verschließen oder sie sich in »weißem« Selbsthass sogar wünschen, treffen dank ihrer Privilegien als Angehörige des Establishments die Folgen ihrer Verantwortungslosigkeit wohl zuletzt.

Erkenntnisse zu Gefühlslage, Ideologie und Strategie von »unrettbar verbohrten« (utz) Menschen jenseits des Atlantik liefert ein Kaplaken aus Lichtmesz‘ Feder: »Rassismus: Ein amerikanischer Alptraum«. Bangels Vorschlag, in Ostdeutschland das Volk zu ändern, um erwünschte Wahlergebnisse zu erzielen, könnte der taktischen Trickkiste linksradikaler US-Demokraten entstammen.

Utz
5. November 2019 14:53

@ Simplicius Teutsch
Sie haben viel über die Causa Tönnies geschrieben. Mich würde wirklich mal interessieren, worüber sich die Berufsaufgeregten da eigentlich aufregen. Ich hab schon oft mit Grünen/Linken diskutiert und beim Thema Umwelt immer das Argument gebracht: Wenn wir weniger Menschen auf der Erde wären, würden wir das schon in den Griff bekommen, aber es werden ja immer mehr. Man hat mir dann immer entgegengehalten, daß das ja nur ein vorübergehendes Problem sein, weil wenn diese Menschen auch alle unseren Wohlstand hätten, würden sie, wie wir, auch weniger Kinder bekommen. Jetzt frage ich mich: worin unterscheidet sich denn die Aussage von Tönnies von dem was die Grünen/Linken selbst immer sagen?

Atz
5. November 2019 15:41

Wer wolle da nicht zustimmen? Das Problem: immer müssen die dümmsten Provokateure von links und rechts abräumen. Die am meisten polarisieren.

Was haben wir davon bei einem Publizisten recht zu haben, dessen Geschäftswert sich danach bemisst, wie viele des Gegenlagers gegen ihn sich äußern.

Diese Ökonomien der Unterstützung machen Einsicht unmöglich. Sie führen zu einer negativen Auslese, in der nur die Zyniker und ganz Verblendeten übrig bleiben und zu ihren Leuten sprechen, die ihnen alles durchgehen lassen. Die ätzende Kritik des Feindlagers ist nur Bestätigung. Sie haben ja auch gar kein anderes Thema mehr als ihre Ablehnung durch das gegnerische Lager. Das ist ihr USP, ihr unique selling point, das ist ihre Währung, wie sehr im Internet gegen sie "gehetzt" werden,

Das sind vor allem alles Menschen ohne echte politische Macht. Das sind nicht die Leute, die Milliarden mit CumEx oder Flüchlingsversorgung machen, oder Gelder nach Bahamas verschieben. Sie haben keine hohen Staatsämter, und wenn, dann so, dass die Kollegen am meisten kichern.

Man müsste mal erklären wie eine orientierungslose Linke nach 1989 den Kampf gegen rechts als Lebenselexier entdeckte, und sich mit dem CDU Opa versöhnte, dem es so arg vor den Satanisten gruselte. Entsprechend war damals die Berichterstattung. Viel war gebaut wie wir heute wissen. Jede Mordtat in der Provinz wurde zum staatsgefährdenden Menetekel hochgejazzt. Inzwischen hängt daran eine große Betroffenheitsindustrie.

Ich habe auch die Orte, wo es kippt, gesehen. Mit der Türkei zum Beispiel. Wer von Grünlinks würde heute noch einen Türkeibeitritt Erdogans befürworten und Türkeigegner verunglimpfen? Was machen die Bahnhofsherzchen eigentlich heute?

Flüchtlingklatscher sind bedrohte Arten von Sympathen und dann ist da die Klimajugend, bei der ich ausnahmsweise mal mit Jutta Ditfurth übereinstimme, die von "Weltuntergangssekten" sprach. Nicht so sektierisch, sondern mehr Sekt und Champagner, was dahinter steht: Am Pariser Abkommen hängt ein 100 Milliarden Topf ab 2020, schön am Fiskus vorbei, in die Taschen der Regierenden. Auch ein Instrument für Korruption im Auslandsgeschäft. Die Klimajugend wird das alles früher oder später durchschauen, oder doch wenigstens mal Cory Morningstar lesen. kat.

Der Stellungskrieg auf Twitter ist für die meisten Aktivisten reine Zeitvergeudung. Zielgenau daneben wie die Polemiken des Herrn Karl Kraus. Was Du schreibst, ist brillant. Die Halbwertzeit der ganzen Debatten ist zu gering, es ist es alles nicht Wert. Mehr La Meta, bitte.

Niekisch
5. November 2019 15:57

Nachfolgend der schlimmste Fall von Verhetzung, den ich seit 1965 wahrgenommen habe. Der Recklinghäuser Landrat Cay Süberkrüb wörtwörtlich am 3.11.2019:

"Sehr geehrter Rolf Abrahamsohn,
sehr geehrter Herr Dr. Gutkin,
meine sehr geehrten Damen und Herren!

Auch in diesem Jahr treffen wir uns hier auf dem Jüdischen Friedhof in Recklinghausen und gedenken gemeinsam der 3000 Juden, die vor 76 Jahren in Riga ermordet wurden. Unter ihnen waren 300 Kinder. Sie alle wurden damals im November 1942 aus dem Kreis Recklinghausen, aus Bochum, aus Dortmund und aus Gelsenkirchen verschleppt.
Nur 17 Mitglieder der jüdischen Gemeinde Recklinghausen kehrten lebend zurück. Darunter auch Rolf Abrahamsohn.

Sehr verehrter Herr Abrahamsohn,
es ist gut, Sie, unseren Vestischen Ehrenbürger, heute hier zu treffen. Ich weiß, dass es für Sie Stunden schlimmer und tieftrauriger Erinnerung sind. Der Gedanke an diesen tausendfachen Mord schmerzt unerträglich – auch die, die nicht unmittelbar betroffen sind, die das Schicksal von Familienangehörigen beklagen.

Der heutige Gedenktag kann die Ereignisse von Riga nicht im Ansatz begreifbar oder fassbar machen.
Gedenken hilft jedoch, sich zu erinnern und zu mahnen. Erinnern an das, was zum endgültigen Kulturbruch, zur Katastrophe geführt hat. Zu mahnen, dass wir das nicht noch einmal zulassen dürfen. Wir müssen daran denken, damit Kraft und Lebendigkeit der Erinnerung wach bleiben. Das ist unsere dauernde Verpflichtung. Wir müssen und wollen uns mit der Vergangenheit auseinandersetzen, wo und wann auch immer die Gelegenheit dazu besteht.

Ich schäme mich und bin traurig und betroffen, dass ich nicht nur über unsere gemeinsame Erinnerung an die Geschichte des Massenmordens in Deutschland durch Deutsche sprechen, sondern auch über Deutschland heute reden muss.

Simon Pearce, ein deutsch-bayerischer Schauspieler, hat es so zusammengefasst:

„Bei Hitlers brennt noch Licht.
Es ist nie ganz erloschen,
nur eine kurze, ruhige Zeit war’s Fenster fest verschlossen.
Nur ab und zu, ganz schüchtern fast, kaum hörbar, ein Gewisper…
Man nahm’s kaum wahr und dachte sich: „Was soll’s? Da ist noch Licht an.“
Bei Hitlers brennt noch Licht – Jetzt treten sie ans Fenster.
Jetzt sieht man sie, jetzt hört man sie …
das sind keine Gespenster.
Ganz stolz und lautstark steh’n sie da, entzünden und krakeelen.
Und ihre Drohung ist ganz klar: „WIR GEHEN WIEDER WÄHLEN!“
Bei Hitlers brennt noch Licht.
Vernunft wo bist Du? Wo?
Komm‘ raus und hilf … und schalt‘ es aus.
… sonst brennt es lichterloh.“

Das NS-Regime ist nicht über Nacht vom Himmel gefallen. Viele kleine Schritte haben über Jahre hinweg dazu geführt, dass sich rechtes Gedankengut in Deutschland breit machen konnte, begleitet von immer mehr Zuspruch und immer weniger Ablehnung, von Unaufmerksamkeit und bewusstem Wegsehen.
Einen Schlussstrich darf es niemals geben. Wir sind es den Toten schuldig, wir sind es den Lebenden schuldig – und genauso den kommenden Generationen. Wenn wir verstehen wollen, was geschehen ist, müssen wir auch versuchen, zu verstehen, wie es dazu kam. Wie konnten rechte Schreihälse und braune Gewalttäter so mächtig werden?
Es ist eine unserer größten Schwächen, zu glauben, dass totalitäre Parteien die absolute Mehrheit aller Stimmen bräuchten, um die Macht an sich zu reißen. Das stimmt nur dann, wenn es ein ausreichend starkes Gegengewicht gibt. Die Geschichte warnt uns: Im November 1932, bei der letzten Reichstagswahl, bevor Hitler Kanzler wurde, genügten der NSDAP 33,1 Prozent der Stimmen.

Deshalb müssen wir genau beobachten, was da gerade um uns herum passiert. Der italienische Schriftsteller Umberto Eco, der zu Zeiten Mussolinis aufgewachsen ist, hat eine Merkmalliste erstellt, anhand derer politische Parteien als zur Neuen Rechten zugehörig definiert werden können - nein: müssen.
Es ist erschreckend, diese Liste abzugleichen und zu sehen, wie sehr Bausteine seiner Theorie mit Forderungen heutiger rechts-nationaler Parteien übereinstimmen:
Beispiele sind unbegründeter Traditionalismus, eine skeptische Haltung gegenüber der Moderne sowie deutlich erkennbarer Irrationalismus, der alles Kritische ablehnt, die Ablehnung von Meinungsvielfalt und Pluralismus. Die Angst vor Unterschieden wird systematisch forciert. „Andere“ oder anders Denkende werden als „Eindringlinge“ angesehen. Gegen Minderheiten soll mobilisiert werden. „Andere“, das können „die Flüchtlinge“ sein, „die Ausländer“ oder „die Juden“. “Othering“ nennt die Forschung diesen Vorgang; Menschen folgen der absurden Idee, dass das Böse von außen komme. Dabei kommt es doch von innen, aus dem menschlichen Geist, dem Verführung, Einflüsterung, Neid und Hass entspringen, wo Glaube, Liebe und Hoffnung verstummen.

Individuelle und soziale Frustrationen schüren zusätzliche Ängste. In Nazi-Deutschland hieß es, Juden seien reich und pflegten ein geheimes Netzwerk gegenseitiger Unterstützung. Heute sind es oft „die Flüchtlinge“, die als Feindbild herhalten müssen. Ihnen würde alles hinterhergeworfen, während Deutschen soziale Leistungen oder Vorteile vorenthalten würden. Mit solchen kruden Thesen fällt es leicht, „die Anderen“ zu denunzieren und zu Gegnern zu machen. Das ist ein durchgängiges Muster, das uns die Geschichte zeigt.
Die Basis auch im Gedankengut der Neuen Rechten ist die Verschwörung. So wird ein Zustand beklagt, in dem man sich regelrecht durch Fremde und das Fremde belagert fühlt. Lügenpresse, die da oben, geheime Weltregierung, von der Weltwirtschaft gekaufte Politiker, all das überlagert sich scheinheilig und bösartig und unanständig.
Dabei kommen Anhänger der heutigen Rechten aus allen sozialen Schichten. Sie wird unterstützt von Menschen, die ein bestimmtes gesellschaftliches Ideal ablehnen, das gemeinhin als weltoffen, aber auch mitfühlend bezeichnet wird. Dass wir Menschen in einer Welt ohne naturgegebene Grenzen leben, dass wir bei Bedürftigkeit helfen, egal wo, dass wir unterschiedliche Lebensentwürfe anerkennen - all das lehnen die Sympathisanten der Neuen Rechten ab. Sie wünschen sich stattdessen einen Nationalstaat als Trutzburg vor äußerer Bedrohung, mehr kulturelle Einfalt, mehr deutschtümelnde Lebensformen, Blut und Boden.
Wir wissen mit der Holocaustüberlebenden Margot Friedländer: "Es gibt kein christliches, muslimisches oder jüdisches Blut – es gibt nur menschliches Blut."

Nationalismus, Ausgrenzung, Antisemitismus – all das tritt heute wieder auf. Oft versteckt die hässliche braune Fratze sich dabei hinter teuren Anzügen und ist nicht auf den ersten Blick erkennbar. Wir alle haben die Pflicht, die Masken herunterzureißen, die Biedermänner zu enttarnen, sie ans Licht zu zerren und sichtbar zu machen.

Es ist unsere Aufgabe und es bleibt unsere Pflicht, genau hinzusehen, präzise zu beschreiben und vor allem deutlich und vernehmbar vor den rechten Rattenfängern zu warnen und an Vernunft und Menschlichkeit zu appellieren. Übrigens: Die Gedanken von Umberto Eco stammen aus dem Jahr 1995, lange Zeit vor dem Wiedererstarken der Rechten in Europa

Sorge macht mir diese gewisse Ruhe, die in – oder besser gesagt auf – der Gesellschaft liegt. Wenn es tatsächlich einen breiten gesellschaftlichen Konsens gegen die Neue Rechte gibt, dann ist die Anzahl derjenigen, die sich dazu offen äußern, recht überschaubar. Wenn wir sagen, Auschwitz dürfe sich nie mehr wiederholen, dann darf sich auch das nie mehr wiederholen, was Auschwitz erst möglich gemacht hat. Gerade wir Deutschen haben durch unsere Massenverbrechen während des Nationalsozialismus eine besondere, eine einzigartige Verantwortung. Wir wissen genau, dass mangelnde Zivilcourage, fehlendes Mitgefühl und verabscheute Toleranz zu Diktatur und Vernichtungslagern geführt haben.

Die Mechanismen und Resultate sind verdächtig vergleichbar. Das alarmiert. Wir alle müssen uns zu Wort melden, wenn zum Beispiel ein Herr Gauland die über zwölf Jahre dauernden Massenmorde zum „Vogelschiss“ in der Geschichte der Deutschen erklären will. Wir müssen aufschreien, wenn der AfD-Bundestagsabgeordnete Markus Frohnmaier sagt: „Wenn wir kommen, dann wird aufgeräumt, dann wird ausgemistet“. Oder nehmen wir die Äußerungen des Fraktionsvorsitzenden der AfD im Landtag von Rheinland-Pfalz, Uwe Junge, der da sagt: „Der Tag wird kommen, an dem wir alle Ignoranten, Unterstützer, Beschwichtiger, Befürworter und Aktivisten der Willkommenskultur im Namen der unschuldigen Opfer zur Rechenschaft ziehen werden“.

Es sind also nicht nur Höcke, Storch, Gauland und Weidel, die sich der Nazisprache bedienen. Es ist der überwiegende Teil der braunen Funktionäre. Die Rituale bei der AfD sind immer die gleichen.
Es werden mit dem Ziel von Grenzüberschreitungen und Grenzverschiebungen Formulierungen gewählt, die Minderheiten beleidigen, die Verbrechen der Nationalsozialisten verharmlosen oder die – im Übrigen viel offener als vor ein paar Jahren – zum Kampf gegen die freiheitlich – demokratische Grundordnung aufrufen.

Dann setzt das ein, was wir schon – x-fach erlebt haben. Auf die gesellschaftliche Empörung folgt eine Verharmlosung, man habe es ja so nicht gemeint. Das Parteivolk wird derweil bei Laune gehalten, indem man betont, dass an dem Gesagten aber doch auch ein Fünkchen Wahrheit sei. Auch der nächste Schritt ist kalkuliert. Man sagt, dass Leute, die sich derartige Entgleisungen leisten, aus der AfD ausgeschlossen werden müssten. Aber ab hier passiert nichts mehr. Niemand wird ausgeschlossen. Es muss klar gesagt werden: Der rechtsextreme „Flügel“ um Höcke hat die AfD fest in der Hand.

Wir wissen heute genau, dass die NSDAP mit ihren Funktionären entschieden und bewusst gegen die Menschlichkeit gehandelt hat. Bei der AfD ist die Strategie die gleiche. Wer trotzdem Parteimitglieder, die sich offen oder versteckt demokratiefeindlich und antisemitisch äußern, in der Partei belässt oder dem nicht selbst durch Austritt den Rücken kehrt, macht sich mitschuldig.
Und meine Damen und Herren, lassen sie mich bewusst ergänzen: Auch wer mit dieser Partei politisch kungelt, macht sich selbst zum Anti-Demokraten.

Mehr noch: Ob CDU, SPD, GRÜNE, FDP, Linke oder andere demokratische Parteien – wir müssen endlich und sofort aufhören, uns gegenseitig zu diffamieren und zu beschimpfen, wenn wir uns bei allen inhaltlichen Gegensätzen abmühen, die richtigen Entscheidungen für die Menschen in unserem Land zu treffen, unser Land lebenswert zu halten und zukunftsfähig zu gestalten. Wir sollten, ob im Bund, im Land oder bei uns in den Kommunen mehr wertschätzen, wenn Menschen sich politisch engagieren und ihre Lebenszeit ins politische Ehrenamt investieren.

Jeder Schritt der Neonazis muss dagegen von uns wahrgenommen werden. Da nutzt sich rein gar nichts ab. Die Rechte setzt darauf, dass man sich gewöhnt. Wir wollen und werden uns nicht an sie gewöhnen!
Die Gefahr ist groß. Der US-Amerikanische Journalist und Pädagoge Milton Mayer hat in einer Studie über Erfahrungen von Menschen der 1930er Jahre in Deutschland geschrieben: „Jeder Schritt war so winzig, so belanglos, so plausibel gerechtfertigt, dass auf täglicher Basis niemand verstand, was das Ganze im Prinzip bedeuten sollte und wohin all diese „winzigen“ Maßnahmen eines Tages führen würden.“

Anlässlich des 50. Todestages von Theodor W. Adorno ist dessen 1967 entstandene Schrift „Aspekte des neuen Rechtsradikalismus“ in den Medien wieder ins Licht der Öffentlichkeit gerückt. Ähnlich wie Umberto Eco hat Adorno noch früher darauf hingewiesen, dass sich Rechtsradikalismus klar zu erkennen gibt und eindeutig zu definieren ist. Man muss aber den Mut dazu aufbringen. Die Zeit von Schönfärberei, dass man für diese oder jene politisch radikale und am Ende menschenverachtende Haltung auch etwas Verständnis aufbringen könne, muss ein Ende haben. Adornos Erkenntnisse sind von erschreckender Aktualität. Wenn er von den Techniken der Manipulation spricht, bei denen Fakten und Pseudofakten mit glatten Lügen vermengt werden, liest es sich, als ob er das Phänomen der Fake News beschriebe.

Theodor W. Adorno - der große deutsche Intellektuelle der Nachkriegszeit, dessen programmatischer Anspruch „dass Auschwitz sich nicht wiederhole" unser Auftrag ist, bekommt zum Glück und aufs Neue einmal mehr große Aufmerksamkeit. Die Süddeutsche Zeitung schrieb dazu: „Verblüffend oft hat man den Eindruck, dass das, was dort steht, nicht vor einem halben Jahrhundert gedacht worden ist, sondern gerade eben erst“.
Meine Damen und Herren, wir müssen in diesem Jahr erleben, dass Hass, Ausgrenzung und Diffamierung wieder hoffähig sind. Es kann und darf doch nicht sein, dass jüdisches Leben, das wir in Deutschland unbedingt haben wollen, wieder in Gefahr ist.

Am 9. Oktober haben wir einen Tag unerträglicher Schande in Deutschland erlebt. Ein Rechtsradikaler hat sich die Jüdische Synagoge in Halle als Ziel ausgesucht. Wäre es ihm gelungen, mit Waffengewalt dort einzudringen, hätte es ein Blutbad unvorstellbaren Ausmaßes gegeben.
Eine Passantin und ein Besucher eines Döner-Geschäftes wurden wahllos und zufällig Opfer seines unbändigen Hasses.
Christian Bangel sagte in der ZEIT: Es gehört zur Boshaftigkeit des Terrorismus, dass nicht alle Aufmerksamkeit seinen Opfern gewidmet sein kann, sondern dass die Täter einen Teil der Aufmerksamkeit auf sich ziehen. Die Täter von Christchurch, Utoya, Halle versuchten nicht nur, Neonazis zu gefallen. Der Judenhass der Täter in einen Zusammenhang gebracht mit den angeblich gerade noch politisch korrekten Erzählungen von Genderwahn und Bevölkerungsaustausch: Doch, so ist das.

Immer, wenn Kippa-Träger oder auch Kopftuchträgerinnen wegen dieser Symbole angegriffen, israelische Flaggen verbrannt, Erinnerungsorte geschändet oder Stolpersteine beschmiert werden, läuft etwas völlig aus dem Ruder. Wir alle sollten uns zutiefst schämen, dass solche Vorgänge möglich sind!
Antisemitismus hat keine Hautfarbe und keine Religion, es gibt ihn unter Linken wie Rechten, unter Abgehängten und unter Superreichen. Er ist die Geißel der menschlichen Zivilisation seit Jahrtausenden.

Die Botschaft „nie wieder“ darf deshalb nicht nur am ersten Sonntag im November von diesem Friedhof aus gesendet werden. Sie muss auch an den 364 anderen Tagen eines Jahres selbstverständlich und verpflichtend in den Köpfen, aber auch in den Herzen der Menschen gefestigt sein.
Dafür, lieber Rolf Abrahamsohn, - das haben auch wir uns fest vorgenommen – bleiben wir im Dialog, deshalb kümmern wir uns umeinander, deshalb besuchen wir uns, passen auf uns auf und auf unseren kranken Nachbarn auch. Wir werben für unsere Werte. Wir lassen sie uns von anderen nicht beschädigen.

Timothy Snyder, der 50-jährige US-amerikanische Historiker hat in den zwanzig Grundsätzen, die er in seiner Schrift „über die Tyrannei“ anführt, einen genannt, den ich gerne zum Abschluss gleichermaßen an alle, an uns alle, richten möchte:
„Leistet keinen vorauseilenden Gehorsam. Verteidigt Institutionen. Recherchiert.
Lernt von Leuten aus anderen Ländern. Und redet miteinander. Viel!“

Schalom und Vielen Dank!"

Weltversteher
5. November 2019 17:14

Dem Herrn Grambauer möchte ich mitgeben, daß man in der Schweiz (je nach Kanton) die Möglichkeit hat, Kinder schulfrei zu unterrichten, zu erziehen und zu bilden. Ich finde es seltsam, daß "Rechte" allenthalben (sind das dann "cucks"?) ihre Kinder völlig willfährig solcher Gehirnwäsche und Seelenverstümmelung ausliefern. Solche Berichte kamen ja auch schon aus dem Kindergarten. Warum klagen, wenn es doch mitgemacht wird?

Kositza: Neenee, so nicht, so funktioniert das nicht mit Kritik & Widerstand. Ich käme auch nicht auf die Idee zu sagen: "Hallo, wer jammert überhaupt? Kriegt doch einfach mal 7 Kinder, zieht in den Osten u macht Euch selbstständig und lebt offen rechtsalternativ. Alles legal, alles easy." Auch einer, der notgedrungen mitmacht, hat das Recht, sich über Mißstände zu beklagen.

Grobschlosser
5. November 2019 18:11

ich danke Herrn Lichtmesz für diesen großartigen Artikel .

und ja - wir sind zu höflich .

die Schwarzafrikanerin in einer Bankfiliale kommt mit ihrer EC -Karte nicht klar - sie rastet aus ; fordert Hilfe an , der Mitarbeiter hilft ihr ; sie pöbelt , das Handy klingelt und sie telefoniert ; das schwarzafrikanische Kind plärrt , verschmiert den EC - Automaten ; der Phänotyp Kazim taucht auf , auch er telefoniert , er ist sehr laut , hat es eilig , seine offenkundig debilen Söhne stehen vor der Bank , breitbeinig ; alberne Typen,Karikaturen mit Pornosonnenbrille , Blingblanghandy und Plastiktarnjacken .

Im Supermarkt breiten sich die Neubürger aus ; sie öffnen Gläser , naschen den Inhalt , telefonieren , blockieren die Gänge , reagieren sehr aggressiv auf Kritik ."wir sind machtlos" so die Mitarbeiterin , offenbar eine gebürtige Polin - was sie dann sagt werde ich hier mit Rücksicht auf die schwachen Nerven der schon länger mitlesenden vs Spacken nicht schreiben .

Der migrantische Terror ist im Alltag angekommen - das Verhalten orientalischer "Sicherheitsmitarbeiter" wird inzwischen auch vom Kaufhausmanagement diskutiert - viele konsumfreudige Damen ( Kernzielgruppe / Parfüm ) meiden inzwischen die großen Innenstadtkaufhäuser weil sie von der "security" belästigt werden .

Belästigung durch Migranten , Reibungsverluste wohin man blickt , Ausweichstrategien deutscher Mitbürger .

Die Integration eines Herrn Kazim ist gescheitert , er positioniert sich als Feind des deutschen Volkes und er wird sicherlich noch viele bösartige Dinge schreiben -

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gestern wollte ich ein verhältnismäßig teures Ersatzteil bei einem Maschinenbauer bestellen - ein pampiger Mitarbeiter mit Migrationshintergrund kann oder will meine Bestellung nicht entgegennehmen .

Kurzer Prozess -

Vertriebsleiter :" ich möchte mich für das Verhalten unseres Angestellten entschuldigen"

"warum das jetzt ? sind Sie sein Vater ?"

"hmm..."

"gugge mal , Vertriebsmann , Messtechnik gibt`s auch beim Japaner "

" ...aber sie müssen doch jetzt nicht ..."

" Herr Vertriebsleiter ; irgendjemand hat diesen kleinen Schwachkopf eingestellt - er pöbelt nicht nur mich sondern auch meine Sekretärin an wenn sie eine Bestellung aufgeben will - und jetzt entscheidet der Markt .

Der Kunde ist nicht nur König sondern Gottimperator - SIE , Herr Vertriebsleiter verlieren heute einen Kunden - und wissen Sie was : es interessiert mich nicht ob Sie als Mittelständler einen offenkundig schwer gestörten Migranten in Ihrem Laden integrieren wollen - soll ich den Vorgang ins Netz stellen ? soll ich den Leuten erzählen was mit Ihnen und Ihren Mitarbeitern los ist ? "

"nee ..bitte nicht - ich bin für die neue Kommunikationspolitik unseres Unternehmens nicht verantwortlich " .

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Langsax
5. November 2019 19:33

Man sollte auch nie vergessen: Wer Deutschland mit fremden Völkern flutet und das als "progressiv" und "dem Gang der Welt" versteht, der ist ein RASSIST! Ein deutschen-feindlicher Rassist. Der ist nicht besser, als die Nazis, die die Juden vernichten wollten. Vernichtung durch Verdrängung. Ist sogar von der UNO als Völkermord klassifiziert.
Den Bangels, Köhlers und wie diese Gestalten auch alle heißen mögen, ins Stammbuch geschrieben: Auch das deutsche Volk hat ein Recht auf Leben! Wir werden uns zu wehren wissen.

Gelddrucker
5. November 2019 20:57

@Pit

Ich verstehe den Beitrag nicht. Warum das ein Problem ist, steht hier alle Nase lang und wird auf Youtube und in rechten Medien tausendfach erklärt?

Gracchus
5. November 2019 23:24

Lichtmesz' Sarkasmus sitzt. Auch die Begriffsprägung "Hierarchie der Opfer" sitzt. Das alles ist vor allem eins: unfassbar dumm. Sodass man sich damit überhaupt nicht beschäftigen will.

Simplicius Teutsch
5. November 2019 23:47

@ utz
Warum die Berufsaufgeregten sich so aufregen?
- Ja, also, dass man sich linkerseits über den flapsigen Spruch von Clemens Tönnies gleich zu zwei heiklen Themen der Zeit (Klimawandel und Überbevölkerung) dermaßen aufgeregt und ihn abgewatscht und gedemütigt hat, erinnert mich an die (kath.) Gottesdienstbesuche meiner Kindheit und Jugend. Dort in der Kirche spricht und predigt der Priester, und alles läuft ab nach der feststehenden Liturgie, und die Gemeinde antwortet und singt, wie vorgegeben, im Chor. Und wer aber es (von den frechen Jungens) an braver Demut mangeln lässt, bekommt Watschen.

@ Niekisch
Sie haben die kanonische Festtags-Predigt der heutigen Zivilgesellschaft gleich mitgeliefert. - Keine Widerworte! Sonst gibt’s Watschen.

Pit
6. November 2019 07:19

an Gelddrucker von 5. November 2019 20:57 :
also: ich fordere typische Konservative auf darzulegen, inwiefern die Vermischung mit Andersbiologischen ein Problem sei; DASS es ein Problem sei, geht aus Formulierungen wie "Bevölkerungaustausch" hervor, was ja besagt, daß es ein Problem ist, wenn vorher die eine Sorte biologischer Mensch da ist und danach eine andere Sorte biologischer Mensch. Aber es geht eben nur implzit daraus hervor, nicht explizit. Du sagst, diese Frage sei zur Genüge erklärt.

Nach meinem Eindruck wird die Frage nicht klar behandelt. Mein Eindruck ist - und ich lasse mich ja gerne eines anderen belehren - daß die offizielle Argumentation ist, welche auch von den Konservativen mitgetragen wird, welcher zumindest nicht aktiv widersprochen wird: die Biologie ist völlig egal, jeder Mensch kann Teil des Deutschen Volkes sein, aber er muß eben entsprechend deutsch sozialisiert sein. Wenn die also genug erzogen sind, genug in die Schule gegangen sind, genug deutsch geprägt worden sind, dann ist es gut.

Ich meine, daß diese Behauptung unehrlich ist und daß es auch diese Konservativen stört, daß die Leute von anderer Biologie sind; diese pragmatischen Argumente sind nur vorgeschobene Gründe (obwohl sie auch berechtigt sind, also in dem Sinne, daß das Fehlen von kultureller Adaption natürlich auch ein Problem ist).
Diese Unehrlichkeit der Argumentation halte ich darum für ein Problem, weil es m.E. die Widerstandsfähigkeit schwächt: die Argumentation ist nur implizit, nicht explizit, und wird darum grundsätzlich gegen die explizite Argumentation der Deutschenhasser verlieren, die ja ganz offen für die Vernichtung der Weißen als Rasse sind. Wenn es aber nur halbgare Argumente gegen diese linksextremistische Weißenvernichtung gibt (ja, aber doch bitte nicht so schnell, unsere Gesellschaften gehen ja kaputt, wenn der Vorgang so schnell geht; wenn es langsam geht, ist es in Ordnung), dann wird die linksextremistische Weißenvernichtung gewinnen.

Das Thema "Rasse" ist tabulisiert. Ich höre, es ist das letzte noch verbliebene Tabu (nachdem es keine sexuellen und religiösen Tabus mehr gibt).
Ich denke, es ist naheliegend, daß, wenn wir niemals das, worum es wirklich geht, aussprechen dürfen, wir auch keine Macht für unsere Positionen gewinnen werden können.
Gibt es also Widerstand gegen die Tabuisierung des Themas "Rasse"? Hier setzt eben meine Kritik an: nach meinem Eindruck ist der Konservative nicht imstande, dieser Tabuisierung etwas entgegenzusetzen; er trägt an sich diese Tabuisierung mit: der Konservative hat nicht den Mut, dem Afrikaner zu sagen: du gehörst nicht zu uns aus dem einen Grund: weil du von anderer Biologie bist. Wo wir aber nicht den Mut haben, dies zu sagen, werden wir alles verlieren.

Natürlich kann es sein, daß vieles im Verhalten des Widerstandslagers taktischer Natur ist; das Tabu um "Rasse" ist zu stark und man kann de facto nur implizit agieren. Naja. Wie gesagt: da habe ich Zweifel bez. Christen, Anthroposophen usw, allen in der anständigen Gesellschaft. Und ich würde gerne deren explizite Argumentation in dieser Frage hören.

Ich habe auch dieses Thema mit dem westlichen Rationalismus: es wird mit dem Kopf agiert, nicht nach dem, was man spürt. Spüren tut es jeder, daß es falsch ist; aber da man den Kopf leicht täuschen kann, fühlt man sich verpflichtet, irgendwelchen Quark zu machen, der angeblich ja begründet und bewiesen ist. Wir sind ja alle Menschen... gibt kein Argument dagegen, oder?

-> doch es gibt Argumente dagegen. Hier ein Ansatz: umgehe den Kopf, um herauszufinden, was du wirklich willst, nicht nur, was man dir mit verbalem IQ einzureden imstande ist. Und da geht es immer um das Spüren, das Viszerale. Ich finde, am besten funktioniert: Abstimmung mit den Füßen: wo ziehst es dich hin; was ist die Attraktionskraft, was das Wegstoßende:
-2 Bilder: Budapest, von Schwarzen bevölkert; Budapest von Weißen bevölkert : in welchem Budapest möchtest du Urlaub machen?
-Soldat in der Normandie: für welches GB bist du bereit zu sterben: GB vor 1945; GB nach 1945, wo Weiße eine Minderheit sind und die Landesflagge nicht gezeigt werden darf, um nicht Andersbiologische zu beleidigen
-Deutschland ist in den letzten 500 Jahren von Afrikanern bevölkert statt von Deutschen: würde Deutschland wirklich die gleiche Entwicklung genommen haben? Oder auch: macht die Verfassung das Land, oder machen die Menschen das Land? Liberia hat dieselbe Verfassung wie die USA: ist Liberia wie die USA, oder ist es anders?
-Volksabstimmung: stimmst du für Massenimmigration oder gegen Massenimmigration? Das heißt: wer will das eigentlich aktiv, also nicht nur grummelnd es ertragend?

Das heißt: niemand will das. Niemand würde das je bewußt, aktiv, wählen.
Das heißt: wir wollen es nicht. Wir sind der Souverän, also hat es auch nicht zu passieren, das, was wir nicht wollen. Und doch passiert es.

Wir müssen uns bewußt machen, was wir wollen. Ich habe nicht das Gefühl, daß klares Bewußtsein vorhanden ist, teils aufgrund Unterdrückung durch feindliche Kräfte, teils aufgrund christlicher Kultur (die ihrerseits z.T. auch Teil dieser feindlichen Kräfte sein kann von Anfang an), und teils aufgrund angeborener Eigenschaften des Europäers.

Wie gesagt: wir stehen kurz davor, alles zu verlieren. Wie werden wir eher gewinnen: mit expliziten Positionen, oder mit verdrucksten unausgesprochene Positionen?
Das ist der Grund, warum ich die Frage aufgeworfen habe.

Gustav Grambauer
6. November 2019 09:15

Weltversteher, Frau Kositza

Heim-Unterricht: Ach, unter weit überwiegenden Gesichtspunkten ist das eine sehr gute Schule, hätte als Kind nicht mal von so einer so guten zu träumen gewagt. Wir sind hier im Dorf in Beziehungsgeflechte eingebunden, die wir auch als sehr fördernswert ansehen, und gelten dabei schon genug als "komische Kautze" (gehen - wohl am allermeisten provozierend - jeden möglichen Weg zu Fuß, fahren viel Velo (Fahrrad), unser Kleidungsstil und unsere Wohnungseinrichtung (Biedermeier & flachbildschirmfrei) sind "etwas" aus der Zeit gefallen, wir sind sehr zurückhaltend mit dem Duzen, Kind sagt zu anderen Eltern "Herr XY und Frau XY" (d. h. nennt sie nicht bei ihren Vornamen), Kind ist Einzelkind, wir sind als Eltern weit über den Altersdurchschnitt, Kind bekommt nur sehr wenig von dem Dreck, der als "Spielzeug" firmiert usw., vor allem provozieren wir mit unseren "etwas anderen" Ansichten. Das mag sich wie eine Aufzählung vón Nebensächlichkeiten lesen, aber damit ist für das Gedeihen des Kindes längst die Grenze der sozialen Zumutungen in einem Umfeld, das in seiner konformistischen Sterilität hochempfindlich ist, erreicht.

"Sterilität" ist hier das Stichwort, von beiden Seiten her.

Unsere Tochter hat gestern wieder Stoff zur sozusagen immunologischen Auseinandersetzung bekommen. Gut so! Ihr war von ganz allein unwohl bei der Einweisung, worin meine Frau sie erstmal per se bestärkt hat, dann hat es in ihr gearbeitet, bis sie nach einer Zeit kam und mich fragte, ob das denn "wieder aus der Karl-Marx-Ecke" käme. (Karl Marx hatte ich ihr bei aller Unzulänglichkeit als Inbegriff der sozialen Manipulation beigebracht.) Sie fände das alles "kakalaka" (womit sie eine Dreijährige aus der Nachbarschaft mit Kleinkind-Grimasse nachäfft) aber werde nicht diskutieren, weil sie niemand beleidigen wolle. Aber sie werde sich auch nicht verneigen und hatte auch gleich ihre Idee: sie werde einfach winken wenn die anderen sich verneigen!

- G. G.

Achterndiek
6. November 2019 09:46

@ Pit

"Ich habe auch dieses Thema mit dem westlichen Rationalismus: es wird mit dem Kopf agiert, nicht nach dem, was man spürt. Spüren tut es jeder, daß es falsch ist; aber da man den Kopf leicht täuschen kann, fühlt man sich verpflichtet, irgendwelchen Quark zu machen, der angeblich ja begründet und bewiesen ist."

Begeben wir uns einmal in den sozialen Mikrokosmos. Als Herr und Eigentümer empfange ich den Peter gerne und häufig in meinen Räumen, dem Wolfgang hingegen gewähre ich keinen Einlaß. Muß ich das begründen? Wer samma denn? Mitnichten, wäre dem so, dann wäre ich kein Herr und Eigentümer. Könnte ich das begründen? Eventuell ja, eventuell aber auch nein. Womöglich ist der Peter ein versierter Handwerker, dessen Dienste ich gerne in Anspruch nehme, während der Wolfgang keine Qualitäten besitzt, von denen ich profitieren könnte. Womöglich ist es aber auch so, daß mein Kniegelenk entscheidet, und ich gar nicht ausdrücken kann, warum ich den Peter mag, den Wolfgang aber nicht. Dann empfange ich den Peter gerne, weil ich es will, Punkt, basta.

Der Privatunternehmer ist unter dem herrschenden BUNT-Bolschewismus bereits partiell enteignet, denn bei einem neuen Mitarbeiter muß es ihm egal sein, ob es sich um einen Chinesen oder einen Deutschen, einen Mann oder eine Frau handelt, nur die Qualifikation darf thematisiert werden.

Wie sieht es mit Herrschaft und Eigentum im sozialen Makrokosmos aus? Wem gehört Nigeria, China, Tibet, die Türkei?
Wem gehört Deutschland?
a) der Menschheit
b) dem lieben Gott
c) Frau Merkel
d) BlackRock
e) niemandem
f) andere?

Maiordomus
6. November 2019 10:33

@Niekisch. Was Sie den "schlimmsten Fall von Verhetzung" nennen, ist, an öffentlichen Veranstaltungen und bei gesellschaftlichen, Akademie-öhnlichen Institutionen, die sich heute mit zum Beispiel "christlich" orientierter Erwachsenenbildung beschäftigen, Standard und spätestens im Herbst 2019 unverfroren demonstrierter Konsens. Den Einverstandenen wird ein gutes Gewissen sowohl suggeriert als auch garantiert. Wer bei solchen Veranstaltungen und Treffen "anders" denkt, ist wohl beraten, zu schweigen, allenfalls vielleicht mal eine vorsichtige Frage zu stellen, mit der man sich aber dann nichtsdestoweniger verdächtig macht. Interessant ist bei dem oben von Ihnen zitierten Text noch, dass die "Linke" unterdessen vollständig ins sogenannte demokratische Lager integriert scheint. Dies hängt engstens mit der Verengung des Totalitarismus-Begriffs auf das marxistische Verständnis von "Antifaschismus" zusammen.

Niedersachse
6. November 2019 11:55

@Pit

Sehe das genau wie Sie. Das Thema "Rasse" ist heute genauso ein Tabuthema wie im Mittelalter Sexualität. Das, was wirklich wichtig ist, lässt sich nicht statisch messen und wissenschaftlich erklären. Oder zumindest ist das als Grundlage nicht notwendig für unser politisches Wirken. Der Mensch, der natürlich aufwächst, also ohne Indoktrination, fühlt sich immer zu Menschen der gleichen Ethnie zugehörig und hingezogen. Es ist der Weg der Natur, das "Eigene" zu erhalten und zu kultivieren, mithin das Leben selbst. Das hat das nichts damit zu tun, dass Menschen fremder Rasse als minderwertig angesehen werden, nur als augenscheinlich anders. Darum ist auch dieses "Integrationsgerede" so fatal, denn das impliziert, man müsse sich nur so und so verhalten, einen deutschen Pass haben und die deutsche Sprache beherschen und schon wäre alles in Butter. Aber das haben Sie ja im Grunde alles schon sehr deutlich und ausführlich beschrieben.

Vox
6. November 2019 12:44

"Ein "Austauschplan Ost" würde angesichts dieser "Renitenz" wohl nach hinten losgehen, "

Das ist richtig und beruhigend. Dazu braucht man sich nur die AfD-Wahlumfragezahlen vor und nach der Flutung 2015 ansehen oder man googelt mal "BTW Ergebnis Duisburg-Marxloh" (AfD 30% in einer Moslemhochburg).

Allah sei Dank, sind Linke blöd genug, das nicht zu erkennen.

Lotta Vorbeck
6. November 2019 12:51

@Niekisch - 5. November 2019 - 03:57 PM

„Leistet keinen vorauseilenden Gehorsam. Verteidigt Institutionen. Recherchiert.
Lernt von Leuten aus anderen Ländern. Und redet miteinander. Viel!“

- zitiert der wackere Cay Süberkrüb den Autor Timothy Snider.

____________

Cay Süberkrüb

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Lotta Vorbeck
6. November 2019 14:42

@Achterndiek - 6. November 2019 - 09:46 AM

"... Wie sieht es mit Herrschaft und Eigentum im sozialen Makrokosmos aus? Wem gehört Nigeria, China, Tibet, die Türkei?

Wem gehört Deutschland?

a) der Menschheit
b) dem lieben Gott
c) Frau Merkel
d) BlackRock
e) niemandem
f) anderen?"

*************************

Berechtigte Frage ... tja, wem gehört eigentlich Deutschland?

Eine Frau Chebli twitterte am 2. November 2019:

"Wir bleiben hier. Das ist unser Land."

~~~ ~~~ ~~~

Sawsan Chebli
@SawsanChebli

Volle Solidarität mit @cem_oezdemir! Wir bleiben hier. Das ist unser Land. Wir lassen uns durch die Drohungen nicht einschüchtern. Ihr werdet uns nicht zum Schweigen bringen. Wir sind mehr und werden dafür kämpfen, dass Deutschland frei, offen und vielfältig bleibt. #NazisRaus

9:32 vorm. · 2. Nov. 2019·Twitter for iPhone

Quelle: https://twitter.com/SawsanChebli/status/1190547146761818112

marodeur
6. November 2019 14:46

Lichtmesz liefert eine messerscharfe Beobachtung nach der anderen. Erschreckend vor allem: Hier wird deutlich aufgezeigt, dass der Bevölkerungsaustausch einer sich selbst verstärkenden Logik folgt:
Viele Westdeutsche sind durchaus kritisch, was die Folgen der Migration betrifft. Private Gespräche in entspannter Atmosphäre bestätigen das dauernd. Aber sie weigern sich, Zuwanderung als ein systematisches Problem anzuerkennen. Man muss es mit praktischen Lösungen und Anpassung "bewältigen". Viele Westdeutsche sind regelrecht stolz auf ihre individuelle Anpassungsleistung. Sie haben im Alltag effektive Strategien zur Vermeidung von migrations-induzierten Problemen entwickelt.
Wenn andere Menschen diese Anpassungsleistung nicht erbringen (wollen), dann wird ihnen schlicht Dummheit, mangelnde Flexibilität oder einfach bösartiger Starrsinn unterstellt.

Fazit: Ich bin kein Psychologe, aber es scheint so zu sein, dass sich viele Westdeutsche durch ihre Unterwerfung überlegen fühlen. Wie soll eine rechte Bewegung mit so einer Konstellation überhaupt umgehen?

Lotta Vorbeck
6. November 2019 14:52

@Vox - 6. November 2019 - 12:44 PM

"... Das ist richtig und beruhigend. Dazu braucht man sich nur die AfD-Wahlumfragezahlen vor und nach der Flutung 2015 ansehen oder man googelt mal "BTW Ergebnis Duisburg-Marxloh" (AfD 30% in einer Moslemhochburg). ..."

*************************************

Da es bisher nur Inhabern eines BRD-Personalausweises gestattet ist, Kreuze auf Wahlzetteln zu hinterlassen, wäre in diesem Zusammenhang interessant zu erfahren, wieviel Prozent machen diese BRD-Perso-Holder (eingebürgert oder autochthon) überhaupt innerhalb der in Duisburg-Marxloh offiziell registrierten Gesamtpopulation aus?

qvc1753
6. November 2019 15:35

Ups... der vorherige Teil ist beim Absturz hoffentlich gespeichert worden...
Auffällig erscheinen einem dann die Nationalitäten, die noch kürzer da sind.
Griechen, Italiener, Russen, Japaner stellen genausowenig etwas Ungewöhnliches im Stadtbild dar wie es dann Messebesucher oder Fluggäste tun, gleich welcher Couleur.

Auffällig sind die jungen Tunesier und Algerier, wobei davon dies eher die jungen Männer ohne Aufenthaltstitel sind.
Kurz: tief im Westen wird die Identität offenbar nicht als gefährdet empfunden. „Jeder Jeck is anders“ ist auch eine Identität. Nach meiner persönlichen Erfahrung kann man auch mit verschiedenen Nationen gedeihlich nebeneinander her leben.
Am Ende freut mich dann die junge Frau, die mit mir zusammen im Regionalexpress sitzt, Kopftuch trägt und ein dickes Lehrbuch zum BGB wälzt.
Weil der eine etwas bekommt fehlt mir ja nicht etwas plötzlich. Und so lange die ihr Handwerk beherrscht ist mir der Rest egal.
Die Frage die ich mir dann stelle ist, wie geht man dann einmal damit um, dass eine Richterin mit Kopftuch vor mir sitzt.
Also die junge Dame gefragt. Die sagte mir, dass im Gericht Robe getragen wird und sie dann im Gericht natürlich kein Kopftuch tragen würde. Ansonsten schon.

Passt zu der Lösung hier zu Lande, das das Kreuz im Gerichtssaal auf Rollen ist. Stört sich jemand daran, so kommt es raus.
Kurz: Identität ist m. E. kein Nullsummenspiel.

Lotta Vorbeck
6. November 2019 16:22

@qvc1753 - 6. November 2019 - 03:35 PM

"... Am Ende freut mich dann die junge Frau, die mit mir zusammen im Regionalexpress sitzt, Kopftuch trägt und ein dickes Lehrbuch zum BGB wälzt.
Weil der eine etwas bekommt fehlt mir ja nicht etwas plötzlich. Und so lange die ihr Handwerk beherrscht ist mir der Rest egal. ..."

***********************************

NEULICH IN DER BUNDESBAHN

+++ "Wo liegt nur dieser Nucleus Preopticus?"

(Im Original leider nicht mehr verfügbar.)

https://youtu.be/D3E0YfkQBHg

Siehe auch:

+++ Deutsche Bahn und Toleranz

Bild: https://seidwalkwordpresscom.files.wordpress.com/2017/03/toleranzzeit.png

Wer es noch nicht kennt, sollte sich jetzt die 52 Sekunden Zeit nehmen und das neue Werbevideo der Deutschen Bahn anschauen.

Weiterlesen: https://seidwalkwordpresscom.wordpress.com/2017/03/24/deutsche-bahn-und-toleranz/

©Seidwalk - 24. März 2017

Gracchus
6. November 2019 16:23

@Pit
Sofern Sie befürchten, eines Morgens zu erwachen und in einen Dunkelhäutigen verwandelt zu sein, darf ich Sie beruhigen: Das wird nicht passieren!

Silent Reader
6. November 2019 16:40

@Pit
Sie haben also ein Problem mit christlicher bzw. nichtmuslimischer Einwanderung in mäßiger Zahl? Dann kann man Sie wohl zu Recht als Rassist bezeichnen und das hat sicher gar nichts mit dem Islam oder Integration zu tun, denn auch die Identitäre Bewegung von Martin Sellner distanziert sich vom plumpen Rassismus (Martin hat gesagt, es gebe viele echte Nazis und Antisemiten in der Alt-Right). Warum würde man etwas gegen gut integrierte patriotische Individuen wie Feroz Khan (Achse Ost West) oder Leyla Bilge (AfD, Compact) haben? Wer gehört Ihrer Rasse an? Sind Italiener, Serben, Russen oder Griechen willkommen? In 2040 werden die Bürger mit Migrationshintergrund etwa 35-40 Prozent der BRD-Bevölkerung ausmachen und in jüngeren Altergruppen mag die Zahl sogar deutlich höher sein (55-60 Prozent). Was würden Sie dagegen vorschlagen?

Gelddrucker
6. November 2019 19:17

@Silentreader

Um das zu verhindern sind wir ja alle hier. Vorschläge gibts zu genüge, es geht um Strategien zur Umsetzung

@ Pit:
Ich gebe Ihnen in allem Recht, nur: Es ist schlicht noch nicht sagbar. Würde die AfD das Thema Rasse ansprechen, würden sie zum jetzigen Zeitpunkt eher Wähler verlieren. Dennoch: Auch das Tabu ist am Bröckeln bzw im Internet in den Youtube-Subkultur z.B. schon gebrochen. Im letzten Jahr ist ein klarer Zug hin zum Ethnonationalismus zu erkennen, die besten Videos dazu gibt es vom Youtuber John Mark. Das ist logischerweise nicht als Rassenreinheit zu verstehen sondern als Forderung, dass Biodeutsche die klare Mehrheit sein sollten. Gegen Afrikaner und Moslems in erträglicher Zahl ist nichts einzuwenden.

Pit
6. November 2019 19:39

Wenn ich mir die Reatkionen auf meine Beiträge so durchlese - danke übrigens für das Antworten - dann fällt mir im Wesentlichen ein der Begriff: Selbstbestimmung... jeopardy ha ha was ist die Frage, auf welche gerade die Antwort gegeben wurde... die Antwort ist: Selbstbestimmung, was ist die dazugehörige Frage? Die dazugehörige Frage ist: wie umgehen mit dem Thema Demographie.

Im Übrigen gäb´s natürlich wie immer tonnenweise zu schreiben zu all den aufgeworfenen Fragen. Z.B. schimmert wie immer durch, was für eine ungeheure Schande es ist, wenn man bei einem Menschen an dessen Biologie Anstoß nimmt... "Rassist"... so moralisch nieder. Ist es wirklich moralisch nieder? Oder hat der "Rassist"-Schreier nur nicht den Mut, ehrlich gegenüber seinen Gefühlen zu sein? Die Kinder der typischen Rassismus-Schreier gehen auf schöne Privatschulen ohne Bereicherungsprobleme. Der typische Rassismus-Schreier lebt in blütenweißen Mittelstandswohnvierteln oder gated communities, schön isoliert von Reichtum. Viele Rassismus-Schreier ziehen, sobald sie Kinder haben, weg aus den so reichen Gegenden: es wird instinktiv gespürt, daß reiche Gegenden lebensfeindlich sind. Wenn der Rassismus-Schreier pflegebedürftig ist, will er nicht von reichen Neubügern gepflegt werden.
Wie ernst ist also die Moral des Rassismus-Schreiers zu nehmen?

Weiter fällt mir ein das Rechtsprinzip: der Verursacher trägt die Verantwortung für alle Folgen seiner Handlung. Ist es nicht soo lustig, dem Deutschen jetzt das Problem vor die Füße zu schmeißen: ja wat willste denn jetzt machen, wo dein gesamtes Land von Nichtdeutschen besiedelt ist? Ha ha ha ha ha ha ist das lustig, nicht? Mann steht der angep*ßt da und kann... überhaupt nichts machen, richtig? Ha ha ha ha ha das hat hingehauen. Ist das lustig zu sehen, wie er sich vor dem scheinbar unlösbaren Problem windet.
Nur daß eben die Schuld für diesen Zustand nicht der widerständige Deutsche hat, sondern diejenigen, die den Zustand herbeigeführt haben, und diese sind also für alle Folgen aus diesem Zustand verantwortlich.

Ist jeder Jeck anders? Ist Vielfalt schön? Oh absolut ja.
Werde jetzt sagen, wie man so was macht: per Modellprojekt. Man nimmt begrenzte Territorien und läßt dort Menschen unterschiedlichster Herkunft zusammenleben. Und beobachtet, wie das funktioniert. Jeder, dem das, was er da beobachten kann, gefällt, kann auch auf dieses Territorium ziehen. Wenn es dort voll wird, kann man das Teritorium erweitern. Wenn es leerer wird, kann man es verkleinern. Diejenigen, die weiter in ihrer homogenen Ursprungsbevölkerung leben wollen, bleiben auf dem Teritorium, das ihr Heimatland ist... so wie ja 99% aller Menschen in homogenen Völkern in historischen Heimatländern leben seit allen Zeiten. Fast als ob so was automatisch eine bevorzugte Lösung wäre... die sich von alleine einstellt... als Ergebnis von Selbstbestimmung... uuh ist das unmoralisch.
Hm? Wie ist es damit als pragmatischem Ansatz?
Es ist ohne weiteres machbar.
Daß es NICHT so gemacht wird... zeigt die Motivation derer, die das veranstalten: ihre Absicht ist Zerstörung, nicht konstruktive Lösung.

So... jetzt hat der Pit also sogar den gordischen Knoten zerschlagen und ein unlösbares Problem gelöst. Kann man ihn jetzt immer noch anp*ssen und sich so wohlig moralisch überlegen fühlen?

So viel mal für den Augenblick.
Dies noch: ich habe darauf hingewiesen, daß die Formulierungen "in seinem eigenen Land zur Minderheit zu werden", "Bevölkerungsaustausch", das Vorliegen von Grundverschiedenem implizieren. Möchte sich ein moralisch Guter, moralisch Überlegener, also ein Nicht-Rassist dazu äußern, was er von den genannten Formulierungen hält? Ist es ok, "Bevölkerungsaustausch" zu sagen? Oder ist das moralisch böse?

Cugel
6. November 2019 20:58

@Pit, Stiller Leser
Weder Dogmatismus noch Denunziation unter Feindvokabularverwendung bringen uns weiter. Nach Stand der Dinge sind Pragmatismus und Konzentration auf das Wesentliche angezeigt. Wir haben keine andere Wahl.

deutscheridentitaerer
6. November 2019 21:35

@Silent Reader

Ich jedenfalls habe ein Problem mit der mythischen "Einwanderung in mäßiger Zahl". Die Leute sollen bleiben wo sie sind. Vor allem sollen sie erstmal alle zurück! Da das nicht passieren wird, brauchen wir sicher keine weitere Einwanderung, ganz egal in welcher Zahl.

Dass sich ein Fremder, der hier integriert - d.h. an die Gesetze hält macht - ist gerade das absolut Mindeste und macht denjenigen nicht zum Super-Deutschen.

Wir Europäer, wir Deutschen, wir haben ein bestimmtes Aussehen, bestimmte Physiognomien, ja sogar, horrible dictu, eine bestimmte Hautfarbe.

Ich will hier keine Neger haben, schon alleine aus dem banalen Grund, dass sie anders aussehen als wir, lieber Silent Reader. Ich mag nämlich unser Aussehen, dass auch das Aussehen meiner Eltern und Großeltern ist. Ob sie meinen Wunsch, unseren weißen, europäischen Geno- und Phänotyp zu erhalten, für rassistisch halten, dann tun Sie das ruhig! Aber erwarten Sie nicht, dass es mich auch nur im Geringsten interessiert.

Arrow
6. November 2019 22:04

@Pit,

Es scheint zutreffend, dass das Eindringen in diese Fragen als Rassismus abgelehnt wird und hierfür auch eine sprungbereite Angriffslust unter den Vertretern des Egalitarismus besteht. Vielleicht trüge eine genauere Unterscheidung zwischen ideologiefreiem, positiven Rassismus, der lediglich Unterschiede zur Kenntnis nimmt und soziale Schlussfolgerungen entwickelt auf der einen, und ablehnenswerten normativen Rassismus, dessen Verwerflichkeit darin bestünde, Menschen aufgrund von biologischen Merkmalen ihrer Gruppenzugehörigkeit wertend zu hierarchisieren, auf der anderen Seite zu nüchternerer Betrachtung der Wirklichkeit bei. Dabei wäre es der Nüchternheit zuträglich, nicht in jeder Exploration biologischer Differenzen bereits den Ansatz zu verwerflicher Hierarchisierung zu erblicken und zu bekämpfen. Beispielsweise sollte man Forschung zu race and intelligence viel gelassener betrachten als dies offenkundig derzeit erfolgt. Einer alten Weisheit zufolge ist die Hölle voller Talente und der Himmel voller Tugenden. Sollte es talentiertere und weniger talentierte Völker geben, was hätten erstere demnach in der Ewigkeit von ihren Talenten? Um diese Bildsprache noch etwas weiter zu bemühen: Falls jemand sagt, Gott habe die Menschheitsfamilie einem Symphonieorchester nicht unähnlich mit Verschiedenheit ausgestattet und die weißen Völker spielten darin die Rolle der Violinen, dann wäre dies gewiss rassistisch. Aber wäre es auch verwerfliche Hierarchisierung? Wer wollte eine Eintrittskarte für ein Symphoniekonzert gegen eine Karte für ein Violinkonzert eintauschen? Um die Symphonie zu genießen, müssen nur eben alle Instrumente an ihren angestammten Plätzen im Orchesterensemble (gemäß Aufführungspraxis) Aufstellung finden …

Pit
6. November 2019 22:16

an Gelddrucker 6. November 2019 19:17, Cugel 6. November 2019 20:58
Also gut... wenn man annehmen kann, daß Problembewußtsein vorhanden ist... daß überwiegend aus pragmatischen Gründen nicht mehr explizit sich geäußert wird... dann will ich´s auf sich beruhen lassen (zumindest überwiegend...). Meine Frage war, ob das derzeitige Verhalten eine behebbare Schwäche darstellt, wo also was verbessert werden kann. Wenn das nicht so gesehen wird... umso besser.

Franz Bettinger
7. November 2019 07:16

@Pitt: Ich verstehe, was Sie sagen wollen, aber ihr Projekt ist undurchführbar, aus praktischen (nicht aus moralische) Gründen. Ein Terrain für ihren Groß-Versuch gibt es nicht. Leeres Land? Da fallen mir nur Sibirien oder die Mongolei ein, Landstriche, die unwirtlich sind, die jedenfalls weit weniger bieten als die Gegenden, aus denen die Migranten kommen. Wer wollte dort schon freiwillig hin? Dann auch noch malochen, um das Land urbar zu machen? Selbst mit viel monetärer Entwicklungshilfe würde das keiner wollen.

Es gäbe in Neuseeland die Möglichkeit, auf Inseln ähnliche Experimente mit Tieren anzustellen: etwa Possums, wilde Ziegen, Katzenvieh und sogenannte andere „Pests“ ohne menschliche Interaktion auszusetzen und zu beobachten, was dann geschieht. Ob sich die von den Einheimischen so geliebte Vogelwelt arrangieren würde, oder nicht? - Man tut es nicht! Wieso nicht? Nun, man will sich sein Narrativ (und das Einkommen der DOC-Profiteure) nicht von der Realität kaputtmachen lassen.

zeitschnur
7. November 2019 09:12

Ich bin einigermaßen - sagen wir: überrascht - was hier im Kommentarbereich wohl doch rassistischen Einstellungen fleucht.
Liebe Leute: ist es wirklich ein Problem oder gar DAS Problem, dass "Fremdrassige" in großer Zahl hier anrücken? (Wobei mir nicht wirklich klar ist, was "Rasse" eigentlich sein soll - das ist ein Kampfbegriff wie der "Klimawandel", staatlich finanziert und pseudowissenschaftlich "beforscht", bis vor 150 Jahren wusste kein Mensch auf dieser Welt, was eine "Menschenrasse" ist, es gab nur Völker und Stämme!)
Und entspricht das überhaupt unserer realen Wahrnehmung oder reden wir uns da hinein?
Wenn Ihnen irgendwo ein akzentfreier jedenfalls nicht Deutschstämmiger mit dunklerer Hautfarbe (ab wann ist es zu dunkel fürs Deutschsein?), der offenkundig völlig deutsch sozialisiert ist, im Alltagsleben begegnet, dann ist das mit absoluter Sicherheit keinem Deutschen ernsthaft "rassenmäßig" bewusst oder gar problematisch. Jeder positive, lebendige und fleißige Mensch ist ein "Eigener", wenn er hier lebt und wirkt.
Die Rassismusdebatte ist nicht nur auf der Linken, sondern auch der Rechten ein gigantisches Ablenkungsmanöver.
Was wir als Problem empfinden ist eigentlich nur der Fremde, der unsere Lebensformen aus Strunzdummheit und einem Hirn voller Vorurteile, gekoppelt mit krimineller Energie, durch Massenauftreten vernichtet.
Das aber, verehrte Kommentatoren, wenn das überhaupt so ist, ist kein Rassenproblem. Ich sehe nicht, dass diese Fremden uns "überfremden", sondern es sind samt und sonders Weiße, die die gewachsene Kultur dekonstruieren und vernichten, auch indem sie eine Negativauslese an Fremden einschleusen, die im übrigen auch alle schon lange ihre Heimat nicht mehr wiedererkennen. Die Fremden sind da irgendwie hineingeraten, aber nicht die Ursache oder die Träger des Desasters.
Im Zeitalter der FalseFlag-Überschwemmungen bin ich mir nicht mal sicher, wer eigentlich irgendwelche Messerstecher und Schwertmörder auf uns hetzt - es würde mich nicht wundern, wenn diese Typen nicht in einem islamischen Ghetto, sondern von einem ... ich sag es lieber nicht offen ... "geschult" wurden, da wo auch die weißen Rechtsradikalen geschult werden und mancher angebliche Antifant.
Das ganze Palaver vom "Rassismus" oder der Wichtigkeit der Rasse fällt, wenn man anfängt, die Machtverhältnisse in dieser Welt anzuschauen, in sich zusammen:
Es gibt objektiv kein "Rassenproblem". Aber es wird alles dafür getan von Elitenseite, dass eines entsteht. Warum gehen viele hier dem so auf den Leim?
Vergessen wir jedenfalls nicht, dass all diese Strippenzieher, die irgendwann, spätestens am Ende der Zeiten, vor einem Gericht stehen werden, vor dem sie schweigen müssen, weder schwarz noch gelb oder rot sind, sondern weiß - all diese Fratzen, ob sie Merkel, Soros, Sarkozy, Hillary Clinton oder wie auch immer heißen, sind weiß und agieren gegen die eigene Kultur. Und wenn sie mal etwas weniger weiß sind wie Obama, agieren sie total im Sinne weißer Eliten.
Auch die Antifa ist weiß, die Grünen mit ihren Schwachsinnsideen sind fast durchweg weiß, wenn man den Vorzeige-Cem mal vergisst (anbei noch mal die Frage: wie weiß ist ein Weißer eigentlich?), schaue man sich Fotos ihrer Zusammenkünfte an: alles weiß, die Klimajugend ist sogar reinweiß.
Kommen Sie also bitte mal alle auf den Teppich und sehen Sie den Tatsachen ins Auge: all diese etwas weniger Weißen, die hierher verschleppt werden, wissen in Wahrheit nicht, wie ihnen geschieht.
Daneben erleben wir die absolut absurde Situation, dass durch antiweiß eingestellte Weiße integrierte und für unser Kulturleben hochgeschätzte Dunkelhäutigere als "Rassisten" verklagt und verleumdet werden - man denke an Xavier Naidoo, Akif Pirincci oder Imad Karim.
Denkt man an dieses Deutschland in der Nacht, ist man wirklich um den Schlaf gebracht - aber das Ganze hat zwei Seiten. Mich stößt sowohl dieser Rassismus der Linksgrünen ebenso ab wie der auf der Rechten. Sie alle messen dem Thema "Rasse" einen Wert zu, den das Thema nicht nur nicht hat, sondern das ganze Thema ist absurd, eine verrückte Erfindung, und mit aller Kraft der Verachtung abzulehnen. Und es hat wenig zu tun mit der mutwilligen "Durchmischung" einer Bevölkerung an einem Ort - dies dient ausschließlich der Destabilisierung. Würde man nur schwarze Ingenieure, Ärzte und Erfinder schicken, würde hier gar nichts destabilisiert werden. Was wir erleben, ist eine ökonomische Destabilisierung mithilfe eines Massenmenschenhandels nach Deutschland hinein, während andererseits Deutschlands Beste, sofern sie Geld haben, das Land verlassen. Dabei wird bewusst echte Integration vereitelt, die Neugier und Entdeckerlust der Fremden wird sofort gedeckelt, sobald sie das Land betreten, die "Bildung", die sie erfahren, ist ... naja ... wie auch im Land der Bildungshöllenfahrt (s. Bosselmann)?, sie werden durch die Art, wie sie hier eingeschleust werden, frustriert und gedemütigt, sie sitzen fest, kriegen keinen Fuß auf den Boden, Arbeit ist nicht, außer Billiglohnarbeit, von der keiner leben kann (der Trend betrifft uns ja alle immer mehr!) und weg kommen sie auch nicht mehr so ohne weiteres.
Dieselben Eliten, die dieses unwürdige, menschenverachtende Spielchen mit uns allen spielen (es sind weiße Eliten), legen eines Tages auch ganz schnell den Schalter um, wenn die Masseneinwanderung ausgedient hat für ihre widerlichen Hinterzimmer-Mätzchen.
Ich würde also dafür plädieren, nicht in aller Plumpheit auf die gestellte Rassismusfalle hineinzufallen, sondern zu sehen, wer hinter diesen Vorgängen steckt. Ich jedenfalls denke, die Fremden und wir sitzen mehr oder weniger in einem Boot angesichts derer, die das alles inszenieren.

Götz Kubitschek
7. November 2019 12:21

badeschluß. wasser kocht.

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