31. März 2020

Coronavirus (10): Global oder national? – Teil 2

Martin Lichtmesz / 39 Kommentare

Im ersten Teil dieses Artikels war die Rede von den nationalen, "partikularistischen" Impulsen, die von der "Coronavirus-Krise" gefördert werden.

Martin Lichtmesz

Martin Lichtmesz ist freier Publizist und Übersetzer.

Allerdings entwickelt sich gerade in Teilen des im weitesten Sinne rechten Lagers (und nicht nur dort) eine komplett entgegengesetzte Deutung, die in der laufenden Entwicklung eher eine globalistische Finte und eine mögliche Stärkung des herrschenden Systems kommen sieht.

Demnach wäre das "patriotische", partikularistische Moment, wie es gerade in Österreich stark bedient wird, ein Lockmittel, eine Falle. Das geht über andere Kritikpunkte - etwa, was den zu erwartenden wirtschaftlichen, finanziellen und sozialen Schaden des "shut-downs" angeht - weit hinaus und hat einige Überschneidungen mit kritischen Stimmen aus dem Mainstream.

Ein Beispiel wäre dieser äußerst polemische Artikel von Christian Zeitz vom Wiener Akademierbund, der vor einer "Corona-Diktatur", ja vor einer veritablen "Höllenfahrt" warnt:

Es ist keineswegs zu gewagt zu vermuten, dass die Bevölkerung unter unverdächtigen Bedingungen an den Geschmack der Diktatur gewöhnt werden sollen. Asymmetrische und willkürliche Verfolgung Andersdenkender ist ja schon im Regierungsprogramm („Kampf gegen Rechts“, „Fremdenfeindlichkeit und Rassismus“ sowie „Hasspostings“) angekündigt worden. Jetzt werden Versammlungs- und Ausgehverbote verhängt, „unnötige“ Ortswechsel und Einkäufe (wer bestimmt, was „unnötig“ ist?) unter Strafe gestellt. Platzverweise können ausgesprochen werden. Zahlreiche Geschäfte, Gasthäuser, Cafés und auch Vereinslokale bleiben geschlossen.

Der zivilgesellschaftliche politische Diskurs wird ausgeschaltet. 25.000 Polizisten sind diesbezüglich im Einsatz – der Polizeistaat lässt grüßen. Die Medien sind völlig gleichgeschaltet, Kritik wird de facto ausgeschlossen. Bezahlte Großinserate von Bundesregierung und Kommunen zum einschlägigen Thema tun ein Übriges. Ohne allzu große Empörung wurde bekannt, dass der Netzbetreiber A1 allen Ernstes die Bewegungsprofile der Handy-Benutzer erfasst und diesbezügliche Dokumentationen an die Regierung weitergibt. Das neugewonnene „Wir-Gefühl“ der Volksgemeinschaft wird glorifiziert.

In der Tat, so ganz gemütlich scheint es in diesem neuen, "patriotisierten", "Wir-halten-zusammen"-Österreich nicht zu sein, in dem Polizeiautos aus den Lautsprechern Reinhard Fendrichs "I am from Austria" tönen lassen, während sie durch leergefegte Straßen patrouillieren und mitunter eine diffuse Angst verbreiten.

Entscheidend ist jedenfalls, daß nun ein Fall wie aus dem politologischen Lehrbuch eingetreten ist: der Ausnahmezustand einer außergewöhnlichen Gefährdung, der zwangsläufig dazu führt, daß der Staat bis zu einem gewissen Grad illiberal handeln muß. Und dann muß eben irgendwann irgendjemand souverän entscheiden, ob der extreme Notfall eingetreten ist und was zu tun sei. (Und hierbei kann es natürlich zu fatalen Fehleinschätzungen und Fehlentscheidungen kommen.)

So kommt es, daß neulich in der österreichischen Show "Talk im Hangar-7" Moderator Michael Fleischhacker und Ulrike Guérot zustimmend Carl Schmitt zitierten: "Souverän ist, wer über den Ausnahmezustand entscheidet." Daran hängt auch die Frage, ob es im Interesse des Gemeinwohls legitim sei, "vorübergehende" Diktaturen oder autoritäre Strukturen zu errichten; denn im Notfall kann kein Parlament ewig abstimmen, abwägen und überlegen - wenn nicht gehandelt wird, drohen Tod und Untergang. Es muß eine Entscheidung gefällt werden, und derjenige, der sie ungehindert fällen kann, ist der eigentliche Souverän.

Die Problematik spitzt sich zu, wenn diese diktatorisch oder autoritär durchgesetzten Notmaßnahmen erhalten bleiben, wenn der Notfall vorüber ist. Darum hat man Machthaber auch immer wieder verdächtigt, Notfälle zu "erzeugen" oder zu befördern oder mindestens zu "benutzen", um die eigene Macht auszubauen, die Verfassung auszuhebeln, das politische System umzustrukturieren. Momentan scheinen Viktor Orbán und Benjamin Netanjahu, die ohnehin im Ruf stehen, autokratische Neigungen zu hegen, die Gelegenheit beim Schopf zu packen. (Die österreichische Justizministerin Zadić verspricht, daß alle Beschränkungen aufgehoben werden, wenn die Krise vorbei ist, und die Grundrechte unangetastet bleiben).

Trump hingegen, von seinen Feinden seit Jahr und Tag als "Faschist" gezeichnet, scheint sich relativ zurückhaltend zu verhalten. Der linke, mainstreamkritische Journalist Michael Tracey schrieb auf Twitter:

Ich bin froh, daß Trump kein Faschist ist, im Gegensatz zu dem Nonstopgeschrei über ihn, aber ein überzeugter Faschist würde wahrscheinlich einen viel besseren Job im Umgang mit einem Ausbruch von Infektionskrankheiten machen.

Angesichts der Seuchengefahr nahmen die Bürger der meisten Staaten, in denen entsprechende Maßnahmen getroffen wurden, die Einschränkung ihrer Bürgerrechte, die Schließung ihrer Betriebe, die Gefährdung ihrer Arbeitsplätze etc. bislang relativ widerspruchslos hin (in den Pariser Banlieues rumort es allerdings mal wieder, und in New York und Israel zeigen sich manche orthodoxe Juden widerspenstig), ja schienen teilweise ihre Regierungen geradezu zu drängen, endlich eingesperrt und beschützt zu werden.

Irgendwie mußte ich hier an den Satz von Canetti denken, daß der Tod "die Münze der Macht" sei. Mit der Verbreitung von Todesfurcht kann man sich eine Menge von Menschen gefügig machen. Es hängt wie gesagt alles an der Frage: wie "gefährlich" ist der Virus tatsächlich? Und angenommen, er wäre nicht ausreichend gefährlich, um die jetzigen Maßnahmen zu rechtfertigen: Agieren die Regierungen wider besseres Wissen, glauben sie ernsthaft an seine Gefährlichkeit, oder wollen sie im Zweifelsfall kein Risiko eingehen?

Nun häufen sich täglich Artikel in den Mainstreammedien, in denen liberale Meinungsjournalisten ihr Unbehagen an der Einschränkung der Bürgerrechte äußern und davor warnen, daß man hier den Bogen nicht überspannen dürfe und die richtige Balance zwischen "Sicherheit und Freiheit" finden müsse, eine Problematik, die sich etwa in den Zeiten terroristischer Bedrohung immer wieder stellt (weshalb es auch kaum einen Terroranschlag gibt, der nicht als "false flag"-Manöver verdächtigt wurde).

Aber mir erscheint das Gros dieser Wortmeldungen eher wie streberhafte Pflichtaufgaben, als spiele man eine Rolle, die eben von einem "kritischen" Journalisten erwartet wird. Die Verve, mit der in denselben Medien nach einem Verbot der AfD gerufen wurde, die ebenfalls als "antidemokratischer" Virus aus dem System ausgeschieden und isoliert werden soll, war ungleich größer (Proteste gegen erste Schritte in diese demokratiepolitisch bedenkliche Richtung, wie der "Beobachtung" des "Flügels" durch den "Verfassungsschutz", gab es eigentlich kaum).

Immer noch im Bereich der Mainstreamkritik an den "illiberalen" Antiseuchenmaßnahmen ist man, wenn man die Gefahr einer technologischen Überwachung bemerkt und anprangert. Der österreichische Kommunikationsanbieter A1 hat - selbstverfreilich anonymisierte! - Bewegungsdaten seiner Kunden an die Regierung weitergeleitet, und man wundert sich, warum er das "darf" und offenbar aus freien Stücken auch tut.

Handyüberwachung, um "Corona zu stoppen", wird unter anderem auch in Asien, Israel und Polen praktiziert, und Kurz äußerte sich im israelischen Fernsehen äußerst aufgeschlossen bezüglich einer Nutzung von "Big Data" im Kampf gegen den Virus, und gab an, von Netanjahu viel gelernt zu haben.

Da sollten nicht nur bei der SPÖ-Chefin Pamela Rendi-Wagner, FPÖ-Chef Norbert Hofer und NEOS-Chefin Beate Meinl-Reisinger die Alarmglocken läuten, 

Aus Israel kommt auch eine deutliche Warnung. Der Philosoph Yuval Harari (Eine kurze Geschichte der Menschheit) sieht eine totalitäre, technokratische Gefahr heraufdämmern. Er ist der Ansicht, daß die Corona-Krise die Welt von Grund auf umkrempeln und Wirtschaft, Politik und Kultur nachhaltig und gründlich verändern wird:

Viele kurzfristige Notfallmaßnahmen werden fixer Bestandteil des Lebens werden. Das ist die Natur von Notfällen. Sie beschleunigen historische Prozesse. Entscheidungen, die in normalen Zeiten Jahre der Überlegung brauchen können, werden innerhalb von Stunden getroffen. Unausgereifte und sogar gefährliche Technologien werden in Betrieb genommen, weil das Risiko des Nichtstuns größer ist. Komplette Länder dienen als Versuchskaninchen für großangelegte soziale Experimente. (...) In normalen Zeiten würden Regierungen, Unternehmen und Bildungseinrichtungen solchen Experimenten niemals zustimmen. Aber dies sind keine normalen Zeiten. In dieser Krisenzeit stehen wir vor zwei besonders wichtigen Entscheidungen: Die erste ist zwischen totalitärer Überwachung und der Ermächtigung der Bürger. Die zweite zwischen nationalistischer Isolation und globaler Solidarität.

Was nun die "totalitäre Überwachung" angeht, so sind die Weiterleitung von Bewegungsdaten und ähnliche bereits übliche Praktiken ein Kindergarten gegenüber zukünftigen Möglichkeiten. Die Epidemie könnte zu einem Sprung in der Geschichte der Überwachung führen, die nun buchstäblich "unter die Haut" geht.

Bislang war es so: Wenn Ihr Finger den Bildschirm Ihres Smartphones berührte und auf einen Link klickte, dann wollte die Regierung wissen, was genau Ihr Finger da anklickt. Aber mit dem Coronavirus verschiebt sich das Interesse. Jetzt will die Regierung wissen, welche Temperatur Ihr Finger hat und wie hoch Ihr Blutdruck ist.

Man könne sich etwa eine hypothetische Regierung vorstellen, die verlangt, daß jeder Bürger ein biometrisches Armband trägt, das 24 Stunden am Tag die Körpertemperatur und die Herzrate mißt:

Die daraus resultierenden Daten werden gehortet und von Algorithmen der Regierung analysiert. Die Algorithmen werden wissen, ob Sie krank sind, bevor Sie es selber bemerken, und sie werden auch wissen, wo Sie gewesen sind und wen Sie getroffen haben. Die Infektionskette könnte drastisch verkürzt und sogar vollständig abgeschnitten werden. Ein solches System könnte eine Epidemie binnen weniger Tage stoppen. Klingt wunderbar, nicht?  (....)

Der Nachteil wäre natürlich, daß dies ein erschreckendes neues Überwachungssystem legitimieren könnte. Wenn Sie zum Beispiel wissen, daß ich lieber Links von Fox News als von CNN anklicke, dann könnten Sie einiges über meine politischen Ansichten, wenn nicht gar über meine Persönlichkeit in Erfahrung bringen. Aber wenn Sie auch noch auf den Schirm bekommen, was mit meiner Körpertemperatur, meinem Blutdruck und meiner Herzfrequenz passiert, während ich den Videoclip ansehen, dann können Sie in Erfahrung bringen, worüber ich lache, worüber ich weine, und was mich wirklich, wirklich wütend macht.

Damit steht natürlich der Weg zu Manipulationen aller Art offen. Szenarien dieser Art sind im Bereich des Möglichen, und auch Edward Snowden, der es wissen muß, warnt vor einem "Überwachungsstaat" auf der Basis von antipandemischen Tracking-Maßnahmen.

Allerdings biegt Harari in den nächsten Absätzen beschönigend ab, und plädiert dafür, anstelle eines Überwachungssystems das stark lädierte Vertrauen der Menschen "in Wissenschaft, öffentliche Autoritäten und die Medien" wieder neu aufzubauen. Er ruft die Bürger dazu auf, "wissenschaftlichen Daten und Gesundheitsexperten" mehr zu vertrauen als  "unbegründeten Verschwörungstheorien und eigennützigen Politikern. Wenn es uns nicht gelingt, die richtige Wahl zu treffen, dann werden wir unsere wertvollsten Freiheiten abgeben, weil wir denken, daß dies der einzige Weg ist, unsere Gesundheit zu schützen."

Das ist angesichts der Warnungen, die er ausgesprochen hat, und der Uneinigkeit der Wissenschaftler und Regierungen ein ausgesprochen unbefriedigender und wenig überzeugender Appell.

Harari fordert schließlich wenig überraschend "globale Kooperation", "globale Solidarität" anstelle von "globaler Uneinigkeit". Dagegen wäre nichts einzuwenden, wenn es um dem Austausch von Informationen und gegenseitige Hilfestellungen geht. In der Tat sitzt hier ein großer Teil der "Menschheit" in einem Boot, ebenso wie sich gerade die Bürger einzelner Nationen wieder als Schicksalsgemeinschaften erleben oder dieses Erlebnis (siehe Kronen-Zeitung) zumindest medial vermittelt bekommen. Gerade Harari hat betont, daß zwischen "positivem" Nationalismus und "globaler Kooperation" nicht notwendigerweise ein Widerspruch bestehen muß, vielmehr das eine das andere befördern und stützen kann.

So wären nach Hararis Modell mehrere Kombinationen denkbar:

  • 1.) Totalitäre Überwachung und "nationalistische Isolation" (wie manche es in Israel, Ungarn und nun auch ansatzweise Österreich befürchten).
  • 2.) Stärkung von nationalen Bürgerrechten und "nationalistische Isolation"
  • 3.) Totalitäre Überwachung und "globale Kooperation" (wobei "Kooperation" hier nur ein Euphemismus wäre)
  • 4.) Stärkung von nationalen Bürgerrechten und "globale Kooperation".
  • 5.) Stärkung von globalen Bürgerrechten und "globale Kooperation".

Geht man davon aus, daß komplette "nationalistische Isolation" heute unmöglich ist, dann wäre

  • 1.) mit gewissen Einschränkungen zumindest denkbar, wobei der "Nationalismus" in Kurzens Österreich eher ein Placebo wäre, und die Überwachung wie gehabt eher benützt würde, um die national-patriotische Opposition zu unterdrücken.
  • 2.) eine Art Gallierdorf, das in einer global vernetzten Welt kaum realistisch wäre.
  • 4.) ein Idealzustand, der politisch angestrebt werden sollte und im Bereich des Möglichen und Denkbaren liegt (meine Option),
  • 5.) eine globalistische Utopie, die einen Weltstaat und ein Weltbürgertum voraussetzt, und
  • 3.) ein globalistischer Alptraum, der leider durchaus im Bereich des des Möglichen und Denkbaren liegt.

Jenseits der (eher halbherzigen) Proteste gegen den Entzug von Bürgerrechten und der Furcht vor einer globalen Überwachungstechnokratie, die noch in den Mainstream passen, beginnt der Dschungel der "Verschwörungstheorien" mit "Fake News"-Infektionsgefahr, und seinen üblichen Verdächtigen wie KenFM, Oliver Janich, Gerhard Wisnewski, Eva Herman und anderer (siehe z.B. hier, hier oder hier).

Ich bin kein Anhänger irgendeiner dieser Theorien, aber im Gegensatz zu Yuval Harari empfehle ich hartnäckige Skepsis gegenüber "Wissenschaft, öffentlichen Autoritäten und Medien" sowie das Prüfen sämtlicher Sichtweisen auf den seltsamen, alptraumhaften Film, in dem wir uns seit etwa zwei Monaten befinden.


Martin Lichtmesz

Martin Lichtmesz ist freier Publizist und Übersetzer.


Kommentare (39)

Gelddrucker

31. März 2020 21:02

Ach, die Corona-Sache.

Ich glaube nach wie vor, dass danach alles mehr oder weniger wie gewohnt weitergeht. Mit Ausnahme der wirtschaftlichen Auswirkungen.

Ich hab nicht die geringste Angst vor irgendwelchen Überwachungsmaßnahmen in der Hinsicht.

Stefanie

31. März 2020 21:25

Ob der Herr Gelddrucker so entspannt ist, weil er weiß, daß er bei der nächsten Währungsreform nichts zu tun hat? (Weil man auf die Ausgabe physischen Geldes wohl gleich verzichten würde. - Und natürlich würde mit solch einer Maßnahme auch keiner die Einführung von Überwachungsmaßnahmen verbinden.)

Nordlicht

31. März 2020 21:26

"... wenn der Notfall vorüber ist."

Ja, es hängt davon ab, wie es dann weitergeht mit den erweiterten Notstands-Instrumenten.

Hoffen wir, dass sich nicht die Rotgrünen dieses Instrumentariums bemächtigen und - andockend an den mancherorts bereits ausgerufenen "Klimanotstand" - einfach weitermachen mit den Bewegungseinschränkungen und wirtschaftlichen Verboten.

Die ersten Artikel jubeln ja bereits über die "Bessere Luft durch Corona"; die durch den Lockdown erreichten Reduzierungen von NO2, PM10 etc müssten nun die Maßstäbe sein. (Und wird nicht auch in diesem Forum der Corona-Schadeffekt in Italien mit Luftverschmutzung erklärt?)

Man kann nur hoffen, dass die Reaktion des Volkes bei der nächsten Bundestagswahl eine Abscheu gegen den Nanny-Staat ist; allerdings könnte auch der Wunsch gegen noch mehr, gegen die perfekten Fürsorgestaat überwiegen.

Mein Gefühl sagt, dass je länger die Einschränkungen andauern, desto mehr sich Ärger gegen die Bevormundungen breitmacht. Den gilt es politisch zu nutzen. Mehr Eigenverantwortung der Bürger, weniger Steuerlast damit man Rücklagen bilden kann, Erhöhung der Eigenheimquote, das schwebt mir als Folgerung vor. Und natürlich: Stärkung der nationalen Vorsorge und Sicherheit.

Dass gegenwärtig die nationale Ebene ein grosses Comeback erlebt und die Überflüssigkeit dieser EU offenbar wurde, könnte helfen.

ullrich

31. März 2020 21:30

Ich denke, es gibt auf beiden Seiten extreme Ideen. Die einen behaupten der Corona Virus ist wie eine Grippe und die Anderen glauben er hat das Potential von z.B. Ebola. Was die Situation besonders macht ist, dass man Vertreter beider Lager in allen politischen Gesinnungen findet. Beides ist nicht richtig. Ich habe mit zwei Bekannten die Ärzte in NY sind diskutiert und nach dem was diese mir erzählt haben ist der Virus durchaus gefährlicher wie eine bekannte Grippe. Allerdings glaube ich auch das die Furcht vor dem Virus auch ein Faktor ist, der Schäden anrichtet. Italien z.B. wird durch die harten Maßnahmen wirtschaftlich grösste Probleme bekommen. Viel größere als Deutschland. Die italienischen Banken werden das nicht überleben, weil sie schon vorher schwach waren. Das wird wiederum andere Banken schwächen. Ich glaube wir sind in einer sehr schwierigen Zeit und die EZB und die Staaten haben nicht das Geld dies aufzufangen ohne eine Hyperinflation zu riskieren. Sie haben die Merkeljahre weit über ihre Verhältnisse gelebt. Deutschland wird massiv leiden. Jetzt hat die Bevölkerung sich zu entscheiden. Entweder mehr Freiheit und geringere Belastungen durch Steuern Abgaben und Regulierungen oder Venezuela. Das hört sich hart an, entspricht aber der Realität. Man steht am Scheideweg. Es kann ganz übel enden.

Gracchus

31. März 2020 21:54

Ich denke, die Zukunft ist nicht determiniert, und also auch nicht mit Blick auf die Folgen der Corona-Sache nicht, sondern offen, und es gibt durchaus Raum für Utopisches. Heute habe ich ein Interview mit der Philosophin Liz Hirn (die heisst wirklich so) gelesen zu dem Phänomen, dass nicht wenige das entschleunigte Leben zu genießen beginnen. Das wundert mich nicht. Die Krise könnte zum Anlass genommen werden, über unsere Lebensgewohnheiten nachzudenken. Das hielte ich für sinnvoll. Liz Hirn ist allerdings eher pessimistisch.
Und ich glaube auch, dass diese Position Schwierigkeiten haben wird, sich durchzusetzen.

Das Szenario Hararis halte ich ebenfalls für nicht unrealistisch. Dafür spricht - wie ich schon in einem anderen Strang schrieb -, dass die wirtschaftlichen Folgen des shutdowns zur Einsicht führen, sich einen zweiten nicht leisten zu können. Kommt das nächste Virus oder sorgt Covid19 für die nächste Welle, wird man die Risikogruppen isolieren wollen, und dazu braucht man die Daten, um schnell handeln zu können. Dies wird aber sukzessive oder schleichend erfolgen.

Die Krise wirft ohnehin die Frage auf, wie man in einer überalterten Gesellschaft die medizinische Versorgung gewährleisten kann; umso mehr, wenn jetzt eine Rezession droht. Auch hier müsste man darüber nachdenken, welche Behandlungen Sinn machen, wenn Ziel nicht ist, den Patienten irgendwie am Leben zu halten, sondern noch ein irgendwie gutes Leben zu ermöglichen. Kann man das allgemeinverbindlich festlegen? Schwierig. Die Naturwissenschaft hat keinen Begriff vom "guten Leben".

Deshalb kommen wir eigentlich nicht drum rum, über das "gute Leben" zu philosophieren.

Andreas Walter

1. April 2020 00:19

@ML

1 Monat, nicht zwei, auch wenn es einem jetzt schon wie eine Ewigkeit vorkommt.

Die Massnahmen sind in Deutschland auch erst seit 2 Wochen in Kraft, in Italien punktuell schon etwas länger, und zeigen fast überall bereits Wirkung. Egal ob in Mexiko, Brasilien, Italien, Deutschland oder Spanien. Einzig die VSA, von den grösseren Ländern, wird jetzt erst getroffen, könnte ein Sonderfall werden. Wie dramatisch die Lage aber tatsächlich war wird man erst später sagen können, wenn alle dazu nötigen Daten und Zahlen auf dem Tisch liegen.

Der virtuelle Teil der Krise lässt dagegen allerdings ungutes vermuten, denn sowohl Söder wie auch Merkel wollen den Notstand über jede reale medizinische Gefahr hinaus unnötig lang verzögern. Dafür muss es Gründe geben, die dem Volk jedoch vorenthalten werden.

Wobei manches auch ganz offen ausgesprochen wird, was bereits die Stossrichtung verrät:

https://www.faz.net/aktuell/wirtschaft/cdu-wirtschaftsrat-findet-freiwillige-corona-app-unzureichend-16705496.html?service=printPreview

Überwachungsstaat, Polizeistaat, ein weiterer Staat einer Elite:

https://youtu.be/Tu9YsYrjLmU

Linke und rechte Eliten, denn Geld stinkt nicht. Der Mann und der Hund arbeiten zusammen.
Deutschland weiter zwischen STASI, CIA und ... - achte mal auf den religiösen Hintergrund vieler Protagonisten. Kein Zufall, aber ein Tabu, es zu hinterfragen, sich darüber zu wundern. In einer Scheindemokratie, politisches Kasperletheater. Bis heute. Sogar die Neue Rechte ist völlig unterwandert.

Laurenz

1. April 2020 03:53

Der Haken an der Geschichte ist die Politik. Wie soll ich meinem Ministerpräsidenten Bouffi auch nur ein Wort glauben, wenn er NSU-Akten häkseln und schwärzen läßt bis anno domini, Polizei-Beamten einen Maulkorb bezüglich Hanau verpaßt, oder zu eifrige Finanz-Beamte kollektiv in die Geschlossene einweisen läßt?
Der kann mir zukünftig erzählen, was er will, er bleibt ein elender Lügner, keines seiner Worte wird jemals wieder stimmen.
Auch übergeordnete Behörden wechseln die Meinungen, wie die Unterwäsche, mit Verlaub, siehe hier https://jungefreiheit.de/politik/deutschland/2020/bka-chef-bluttat-von-hanau-war-eindeutig-rechtsextremistisch/
und jetzt hier
https://jungefreiheit.de/politik/deutschland/2020/bundeskriminalamt-stuft-bluttat-von-hanau-nicht-als-rechtsextrem-ein/
Ersteres durfte wir überall lesen, letzteres nur in der JF.
Und was das medizinische Schlachtfeld angeht, so sehen wir quasi über Jahrzehnte auch immer dieselben Versager, explizit 2009 die Merkel'sche Schweine-Grippen-Aktion. Unsere im sozialen Prekariat lebenden Freunde von der Pharma-Lobby einfach mal so ne halbe Milliarde Steuergelder zum knappen Überleben gesponsort. Diesen Wissenschafts-Hanswursten soll man irgendetwas glauben? Es sind in erster Linie Geschäftsleute.

Der Relotius & Co. tun jetzt so, als hätten die Ungarn ein ganz anderes Ermächtigungs-Gesetz verabschiedet als wir. Mitnichten.
1929-33 hungerten 30 Mio. Deutsche. Nee, das war nicht wirklich eine Katastrophe. An der Zahl gemessen ist quasi Deutschlandweit halb Würzburg ist mit einem Virus infiziert. Das ist eine Katastrophe. Und wie in der holden Klima-Debatte, werden hier Simulationen mit 40 Unbekannten und mehr gefahren. Lächerlich. die antiken Religionen schoben alles ins Jenseits und heute schiebt jeder alles in die Zukunft, alles irgendwelche Möchtegern- und Hilfs-Nostradami.... genannt Analysten.

Der wichtigste Augenblick in unser aller Leben liegt aber nicht in der Zukunft, sondern im hier und jetzt.

Ratwolf

1. April 2020 05:10

"... hartnäckige Skepsis gegenüber "Wissenschaft, öffentlichen Autoritäten und Medien" sowie das Prüfen sämtlicher Sichtweisen auf den seltsamen, alptraumhaften Film, in dem wir uns seit etwa zwei Monaten befinden."

Sehe ich auch so
Gelegenheit macht Diebe

Im Windschatten der so genannten Corona-Krise wurde zum Beispiel gerade in Brüssel beschlossen, Albanien in die EU aufzunehmen.

Andreas Walter

1. April 2020 06:56

Drosten droht mit Rückzug (wirft das Handtuch?), angeblich, weil die Presse Karikaturen auch von ihm zeichnet (was ist denn mit dem los? Zu grosses Ego? Zu wenig Selbstbewusstsein?):

https://www.welt.de/vermischtes/article206908825/Virologe-Drosten-Sehe-mich-als-Comicfigur-und-mir-wird-schlecht.html

Wer zwischen den Zeilen liesst merkt bereits, dass was im Busch ist:

https://www.focus.de/gesundheit/heinsberg-drosten-nachfolger-hendrick-streeck-startet-grosse-virus-studie_id_11833285.html

Das ist der neue Mann (aus den VSA) der Stunde. Sein Mann ist Diplomat in Brüssel:

https://www.uni-bonn.de/neues/258-2019

“2012 trat er dem Militärischen HIV-Forschungsprogramm der USA zu HIV-Impfstoffen bei. Zeitgleich wurde er an die Bloomberg School of Public Health der Johns Hopkins University berufen.“

Also bitte jetzt keine Karikaturen mehr. Auch nicht und schon gar nicht über Schwule und wohlhabende Bürger der VSA:

https://www.journalistenwatch.com/2020/03/23/covid19-warum-johns/

Kein Wunder darum auch, dass man aus bestimmten Kreisen derzeit überhaupt keine Kritik hört, trotz Ermächtigungsgesetze und Einschränkung der Bürgerrechte, wie man sie seit 1945 in Westdeutschland nicht mehr gesehen hat.

Was mich dabei aber am meisten ärgert. Wo ist die AfD? Haben die keine Ärzte, Wissenschaftler, Forscher? Die sie ins Feld schicken können, zwecks Findung der Wahrheit? Die Wahrheit, die ganze Wahrheit und nichts anderes als die Wahrheit, so wahr mir Gott helfe.

RMH

1. April 2020 07:28

Bei allem so scheinbar aufgeregten Gegackere:

Viele scheinen es richtig gut zu finden, dass das Hamsterrad sich deutlich langsamer dreht, ja zum Teil schon steht. Man kann sich zurückziehen, man hat endlich eine allgemein akzeptierte Ausrede dafür hat, weniger bis nichts zu tun.

Deutschland meldet sich krank. Ein Hauch von "Zauberberg" liegt in der Luft, nur ohne Abends "Kulmbacher Bier" und Tischgemeinschaft.

Aber auch heute gibt es die guten und die schlechten Russentische ...

Hartwig aus LG8

1. April 2020 09:43

Meine Kameraden und ich sind gesetzestreue Bürger und die freiheitlich-demokratische Grundordnung ist uns kein Dorn im Auge. Dennoch mussten wir erfahren, dass das Demonstrationsrecht für uns kaum gilt; jeder Pegida-Ableger außerhalb Dresdens konnte diese Erfahrung machen. Meinungsfreiheit gilt nur dann, wenn man bereit ist, mehr oder weniger harte Konsequenzen zu tragen. Man trifft sich mittlerweile konspirativ, nutzt Mobilfones mit äußerstem Bedacht etc. ... also: Von welchen Bürgerechten sprechen wir, die UNS genommen werden könnten?

Gustav

1. April 2020 10:11

Das Coronavirus hat die Welt lahmgelegt, was, falls es nicht bald zu einer Kehrtwende kommen sollte, in wenigen Monaten zu ökonomischen, politischen und sozialen Verwüstungen riesigen Ausmaßes führen dürfte. Stefan Barme trägt Indizien zusammen, die nach seinem Urteil Skepsis gegenüber allzu großer Alarmbereitschaft begründen.
https://www.tumult-magazine.net/post/stefan-barme-das-corona-virus-fatum-oder-fake

Ergänzend:

Nach und nach wurden die Konturen eines Projekts sichtbar, das man heute als radikale Neuschaffung der gesamten Weltwirtschaft bezeichnen kann. Und spätestens mit dem Andocken des Davoser WEF und seiner "4. Industriellen Revolution" wurde den Zirkusgästen klar, dass sich hinter den hübschen Slogans und Hippie-Demos ein sehr großes Rad angeworfen wurde.

Um diesem Coup eine ethische Note und auch einen messianischen Touch zu geben, verzahnten sich die Netzwerke von Al Gore und George Soros mit der schwedischen NGO "We Don‘t Have Time" von Ingmar Rentzhog. Da ließen sich Richard Branson, Mark Zuckerberg und Al-waleed bin Talal vom philantropischen Club "Breakthrough Energy-Europe" nicht lange lumpen. Es musste nur gewährleistet sein, dass die CEO’s der involvierten Medienkartelle ihre Hörer, Seher und Leser mit wissenschaftlich wohldosierten Schreckensvisionen versorgen würden.
https://www.heise.de/tp/features/Der-Gruene-Deal-und-das-Goldene-Kalb-4623764.html

zeitschnur

1. April 2020 10:45

"Jenseits der (eher halbherzigen) Proteste gegen den Entzug von Bürgerrechten und der Furcht vor einer globalen Überwachungstechnokratie, die noch in den Mainstream passen, beginnt der Dschungel der "Verschwörungstheorien" mit "Fake News"-Infektionsgefahr, und seiner üblichen Verdächtigen wie KenFM, Oliver Janich, Gerhard Wisnewski, Eva Herman und anderer (siehe z.B. hier, hier oder hier).

Ich bin kein Anhänger irgendeiner dieser Theorien, aber im Gegensatz zu Yuval Harari empfehle ich hartnäckige Skepsis gegenüber "Wissenschaft, öffentlichen Autoritäten und Medien" sowie das Prüfen sämtlicher Sichtweisen auf den seltsamen, alptraumhaften Film, in dem wir uns seit etwa zwei Monaten befinden."
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Ja, das ist der richtige Schluss!
Das Misstrauen gegen all diese Machthaber sollte man ihnen auf eine abständige und sehr deutliche, aber erhabene und höfliche Weise zeigen. Das Herrschaftswahn-Virus wütet in den Führungspositionen und den vielen Kriechern, Mitläufern und sadomasochistischen Angstuntertanen.
"Abstand halten!" wäre das Motto gegenüber jeglicher Herrschaft. Und zwar bleibend.

Übrigens: das, was uns die Regierung samt ihren medizinischen und medialen Hofschranzen über die virale Gefahr erzählt, ist eine Verschwörungstheorie: schlecht recherchiert, das meiste erfunden mithilfe von „Virologen im karrieregeilen Tunnelblick“, Milchmädchenrechnungen, schlechtem Plot und garniert mit ein paar Promipositiven und überzeugt, davon, dass "Fakten" immer dann entstehen, wenn man etwas ohne Diskurs und Prüfung einfach mal so behauptet.

Dass der Drosten jetzt die beleidigte Leberwurst gibt dürfte, darauf hinweisen, dass er sich allmählich aus seiner Narkose erhebt und realisiert, dass er diese zweite wissenschaftliche Wahn-Niederlage zugunsten Big Pharma — innerhalb derer er eine 180-Grad-Wende vornahm, die er uns erst mal erklären muss, denn seinetwegen hat man die Grundrechte von über 80 Mio Menschen in diesem Land schwer verletzt! — wissenschaftlich nicht überleben dürfte: es wird eine juristische Abrechnung mit ihm und seinem unsäglichen Unsinn geben, den er seit Wochen verzapft. Zumindest hoffe ich das. Es wird ja jetzt schon von vernünftigen Ärzten gefordert, dass nach diesem Zirkus überprüft werden muss, ob all diese Ärzte, die das mitgemacht haben, nicht die Approbation entzogen werden muss. Denn sie alle wissen, dass das, was da läuft, nach den medizinischen Standards vollkommen daneben ist. Und wenn sie es nicht wissen, gehören sie eh nicht in diesen Beruf, und man sollte die Menschheit vor ihnen schützen.
Auch die Exekutivorgane haben sich als äußerst verfassungsfeindlich positioniert. YT hat die Reportage über die angemeldete Grundgesetz-Aktion auf dem Rosa Luxemburg Platz immer wieder gelöscht. Sie kann aber auf WeTransfer als Filmdatei abgeholt werden. Man findet es über „Rubikon“. Dass Polizei verhindert, dass das Grundgesetz verschenkt wird, spricht wirklich Bände über Bände.

Dagegen sind Ihre "üblichen Verdächtigen" auf wissenschaftlichem und journalistischem Höchstniveau.
Die AfD aber — weil das immer wieder zur Sprache kommt — wird das Desaster, das wir erleben, nicht überleben. Sie hat gezeigt, wes Geistes Kind sie ist und dass sie nichts weiter als eine Systempartei ist. Was wohl der Herr Gedeon zu der Coronakrise denkt? Er ist Arzt: http://www.wolfgang-gedeon.de/2020/03/die-corona-politik-ist-der-eleganteste-weg-in-die-diktatur/

Corax

1. April 2020 10:53

Orwell
1984
Krieg ist Frieden
2020
soziale Distanz ist Solidarität

tearjerker

1. April 2020 11:54

Mit den unfassenden Schliessungen von Unternehmen hat man diese und ihre Mitarbeiter im Prinzip für entbehrlich erklärt. Kritik an den Massnahmen muss genau diese Abwertung von Millionen ins Visier nehmen, denn in ihr liegt jede Menge Sprengstoff. In den resultierenden Verteilungskämpfen ist richtig Musik.

Lotta Vorbeck

1. April 2020 11:58

Zeitmarke 00:00:20:

Doherr, Frankfurter Rundschau: "Herr Vorsitzender, bedeutet die Bildung einer freien Stadt Ihrer Meinung nach, daß die Staatsgrenze am Brandenburger Tor errichtet wird und sind Sie entschlossen, dieser Tatsache mit allen Konsequenzen Rechnung zu tragen?"

Bei Zeitmarke 00:01:10 erfährt der Zuschauer: "Ulbrichts Worte wurden zur Lüge des Jahrzehnts."

Video: https://www.berlin-mauer.de/videos/walter-ulbricht-zum-mauerbau-530/

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Quelle: rbb

Der_Juergen

1. April 2020 13:18

@Zeitschnur

Danke für den Hinweis auf die Wortmeldung des mittlerweile aus der AFD ausgeschlossenen Dr. Gedeon zu Corona. Welch ein moralischer Unterschied zu Meuthen und seiner Meuthe! Wie Sie richtig schreiben, wird die AFD die Krise kaum überleben; die Cucks sind sowieso zu nichts nutze, und die Ost-AFD sowie ihre Sympathisanten im Westen werden sich unter einem neuen Namen konstituieren. Wobei ihre Aufgabe nur noch darin bestehen wird, unermüdlich die Lügen des Systems aufzudecken - so lange sie das tun können wird. Eine ernsthafte Oppositionspartei wird künftig mit ihrer raschen Auflösung rechnen müssen.

Fredy

1. April 2020 13:21

Jahrzehntelang hat der Rechte auf den Tag X gewartet, und jetzt, wo dieser in greifbare Reichweite rückt, sind die Maßnahmen des Staates, die diese Reichweite weiter verringern - aber natürlich dem Willen geschuldet sind, auch nach dem Tag X weiter herrschen und gestalten zu können -, auch nicht recht.

Was erwartet man? Ein Tag X als vom System für Rechts aufgelegter Elfmeter?

Mögen sich Fachleute und Laien täglich darüber neu streiten wie gefährlich Covid-19 tatsächlich ist und welche Maßnahmen dagegen gerechtfertigt sind und welche nicht. Sichere Tatsache ist, dass jeder der sich informieren wollte auch wissen konnte, dass das Finanzsystem wahrscheinlich im Herbst 2020 anfängt sich zu zerlegen. Die derzeit getroffenen Maßnahmen - ob Virus-berechtigt oder nicht - sind ein Sprengsatz. Und so blöd, das nicht zu wissen, können selbst unsere Politiker nicht sein, also steckt Absicht dahinter: Dieser Sprengsatz soll ein stark einsturzgefährdetes Hochhaus gezielt so sprengen, dass die kleinen Hütten drumrum und deren Insassen nicht beschädigt werden und nach Sprengung ein neues Hochhaus an derselben Stelle, von denselben Bauherren erstellt werden kann; Baudurchführung durch die Arbeiter in den kleinen Hütten, die schultern die Sache. Ob mit einem zeitgesteuerten Fake-Virus oder als zur rechten Zeit willkommenem Real-Virus ist doch völlig unerheblich. Und deshalb ist es auch völlig unsinnig über die Berechtigung der Maßnahmen zu diskutieren. Das ist gewollt, das muß so sein. Jeder Einzelne muß sich vorbereiten (wenn nicht schon geschehen); die Meisten haben derzeit auch die Zeit dazu. Aber von der Oppossitionspartei kommt derzeit leider nichts. Will man wirklich zulassen, dass dieselben Bauherren dann weitermachen? Wie sähe ein Plan aus dies zu verhindern? Will man überhaupt planen? Oder lässt man einfach den derzeit laufenden Plan der Herrschenden geschehen?

Lotta Vorbeck

1. April 2020 13:35

@zeitschnur - 1. April 2020 - 10:45 AM

Auch die Exekutivorgane haben sich als äußerst verfassungsfeindlich positioniert. YT hat die Reportage über die angemeldete Grundgesetz-Aktion auf dem Rosa Luxemburg Platz immer wieder gelöscht. Sie kann aber auf WeTransfer als Filmdatei abgeholt werden. Man findet es über „Rubikon“. Dass Polizei verhindert, dass das Grundgesetz verschenkt wird, spricht wirklich Bände über Bände.

Dagegen sind Ihre "üblichen Verdächtigen" auf wissenschaftlichem und journalistischem Höchstniveau.
Die AfD aber — weil das immer wieder zur Sprache kommt — wird das Desaster, das wir erleben, nicht überleben. Sie hat gezeigt, wes Geistes Kind sie ist und dass sie nichts weiter als eine Systempartei ist. Was wohl der Herr Gedeon zu der Coronakrise denkt? Er ist Arzt: http://www.wolfgang-gedeon.de/2020/03/die-corona-politik-ist-der-eleganteste-weg-in-die-diktatur/

~~~~~~~~~~~~

Wie in jeder anderen Partei gibt's selbstverständlich auch in der AfD über jeden Zweifel erhabene, integere Leute. Nur die Richtung bestimmen diese Leute eben nicht.

+ Die AfD pflegt gern für sich zu reklamieren, sie sei "die Doktorenpartei".

Frage: Wo bricht sich in den Verlautbarungen der AfD aktuell der Sachverstand all dieser Doktoren Bahn?

+ Die AfD sei eine bürgerliche Partei, behauptet sie.

Frage: Wohin zog es das sogenannte Bürgertum zu allen Zeiten, egal ob sie nun von Weizsäcker, Gysi oder de Maiziere heißen?

Antwort: Sie wärmen sich immer am Ofen der Macht, egal ob dieser in der Farbe des jeweiligen Zeitgeistes je nach dem mal in rostbraun oder in zinnoberrot daherkommt.

Insofern ist die AfD wahrlich eine durch und durch bürgerliche Partei.

Die Scharfmacherei, mit der sich die Meuthen-Chrupalla-Junge-Padzerski-von Storch-AfD augenblicklich hervortun zu müssen meint, straft all jene Lügen, die in dieser Partei einen Hüter der Freiheit zu sehen geneigt waren. Das was der AfD aus sämtlichen Poren dampft, ist der abgestandene, äußerst übel riechende Odem der Filbinger-Dregger-Amigo-CDU/CSU.

Nichts liegt der Meuthen-Chrupalla-AfD ferner als "Mut zur Wahrheit" & "Holt Euch Euer Land zurück".

Die Freude der AfD-Mandatsinhaber über die zum 1. Juli wirksam werdende Erhöhung ihres Salärs sei ihnen gegönnt.

Unser Land werden uns diese Leute allerdings gewiß nicht zurückholen.

Wenn wir's uns nicht selber zurückholen, wird es niemand für uns zurückholen.

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Nachsatz an Zeitschnur:

Augenblicklich scheidet sich vor unser aller Augen die Spreu vom Weizen. Dies geschieht unübersehbar auch am rechten Ufer des Großen Flusses.
Sie, sehr geehrte Zeitschnur gehören zu uns!

Gracchus

1. April 2020 13:52

@RMH
Meine Rede von Anfang an. Wenn es so etwas wie ein kollektives Unbewusstes gibt, so hat dieses den shutdown geradezu herbeigesehnt. Aus unterschiedlichen Gründen. Auf dieser Spur denkt aber niemand.

Laurenz

1. April 2020 13:52

Ich muss meinen Beitrag revidieren, https://deutsch.rt.com/inland/100247-hanau-massaker-bka-prasident-dementiert/

Einerseits hat nicht nur die JF berichtet, sondern auchmehrere Propaganda-Medien, wie im RT Artikel berichtet wird, andererseits wurde das Dementi wieder dementiert, wobei wir davon ausgehen können, daß sich diese Medien nichts aus den Fingern sogen, was nur meine Unterwäsche-wechsel-Theorie bestätigt, der Merkel'sche-Führer-Staat, im Prinzip schon stalinistisch.

@zeitschnur .... Sie haben Ihren Beitrag schön und schlüssig beschrieben. Ich widerspreche Ihnen in 2 Punkten. Zitat-Das Misstrauen gegen all diese Machthaber sollte man ihnen auf eine abständige und sehr deutliche, aber erhabene und höfliche Weise zeigen.-Zitatende

Warum sollten wir höflich sein und die Form wahren? Um zu zeigen, daß wir etwas besseres sind? Ich bin der Überzeugung, daß diese linken Ratten alle Verachtung über ihre charakterlichen Eigenschaften auch zu spüren bekommen sollten.
Zitat-Die AfD aber — weil das immer wieder zur Sprache kommt — wird das Desaster, das wir erleben, nicht überleben. Sie hat gezeigt, wes Geistes Kind sie ist und dass sie nichts weiter als eine Systempartei ist.-Zitatende

Ich bin über die Handlungsweise des Bundesvorstandes auch nicht glücklich. Aber vielen AfD-Anhängern wird es ebenso ergehen, und für die AfD gilt dieselbe Konsequenz, die Sie für alle in diesem Gewerbe beschrieben
haben. In Ihrer Logik, zeitschnur, müßte nicht nur die AfD -, sondern alle System-Parteien weggefegt werden, unwahrscheinlich.
Die Mitbewerber um die jeweiligen Parteiführungen werden ein Versagen der jetzigen Macher nutzen, um letztere zu entsorgen, auszuschwitzen, wegzuputschen. So auch in der AfD.
Und das wäre gut so.

@alle .... am 23.04.20 beginnt der Ramadan, das wird in Berlin lustig werden.

Lotta Vorbeck

1. April 2020 13:57

Die Gedanken sind frei

https://youtu.be/3h6ZZ28QtX4

Lotta Vorbeck

1. April 2020 14:06

Der britische Brexit-Politiker Nigel Paul Farage:
"Sagt Nein zum Hausarrest!"

(klares, leicht verständliches Englisch)

Farage war Gründungsmitglied der UK Independence Party und von 2006 bis 2009 sowie von 2010 bis 2016 deren Vorsitzender. 2019 war er Mitgründer der Brexit-Partei und übernahm deren Vorsitz.

Video:

Say no to house arrest.

https://youtu.be/hVmb51qNthg

Nigel Farage

327.231 Aufrufe

Am 30.03.2020 veröffentlicht

Nigel’s latest Coronavirus update.
Say no to house arrest.
Nigel’s latest Coronavirus update.

Lotta Vorbeck

1. April 2020 14:12

Burghausen - Nachrichten - Zeitung - Burghauser Anzeiger

https://www.pnp.de/lokales/landkreis-altoetting/burghausen/Militaer-assistiert-mit-Sturmgewehr-und-Fieberthermometer-3650006.html

Ungewohnt war die Grenzüberquerung zwischen Burghausen (Landkreis Altötting) und Wanghausen angesichts der beidseitigen Kontrollen auch zuletzt schon, seit wenigen Tagen aber sorgt ein martialischer Anblick am Kreisverkehr zusätzlich für große Augen. Zu den österreichischen Polizisten gesellen sich neuerdings Soldaten des Bundesheeres. In voller Montur unterstützen sie die blaugewandeten Kollegen – mit Fieberthermometern und Sturmgewehren.

Gracchus

1. April 2020 15:02

Hätte man sich hier nicht negativ auf Drosten eingeschossen, könnte man interessante Dinge aus seinen Aussagen ziehen. Drosten wird der Preis für seine Eitelkeit anscheinend zu hoch, nämlich dass er verantwortlich gemacht wird. In einem anderen Interview, das ich gelesen habe, nennt er eine E-Mail, in der er für den Suizid des hessischen Ministers verantwortlich gemacht wird. Was Drosten wohl realisiert, dass die Politik ihn benutzt, um Verantwortung abzuwälzen. Dann beklagt Drosten, wie der wissenschaftliche Diskurs medial abgebildet wird, nämlich verzerrt polarisierend, ohne Sinn dafür, dass sich dieser im Fluss befindet.

Damit sind wir bei der von Lichtmesz angesprochen Trias (Trinität) von Wissenschaft, öffentlichen Autoritäten und Medien, gegenüber denen Skepsis angebracht ist. Warum?

Wissenschaft kann Politik nur beratend begleiten. Die Entscheidung trifft die Politik und ist auch dafür verantwortlich. Diese Verantwortung kann sie nicht an die Wissenschaft delegieren, indem sie so tut, als wäre diese durch die Wissenschaft determiniert, sprich alternativlos. Die Herstellung von Alternativlosigkeit politisiert Wissenschaft. Das bekommt der Wissenschaft nicht, die von Kontroversen, vom Zweifel lebt. Konsens ist wissenschaftlich nicht notwendig, im Gegenteil, das ist eigentlich der Tod. Wenn sich die Politik auf eine wissenschaftliche Ansicht beruft, dann beruht dies auf einer Entscheidung; dies soll verschleiert werden. Dies umso mehr, als es hier noch relativ wenige gesicherte Erkenntnisse gibt. Dies hat gerade auch auf Spon ein Statistiker bestätigt, dass nämlich aufgrund der vorhandene Datenlage keine verlässliche Aussage bzw. Prognose gemacht werden kann.

Überdies hat die Politik rechtliche Vorgaben zu beachten. Die Kritik in den Mainstreammedien liest sich - wie Lichtmesz sagt - meistens zahm. Immerhin hat aber der sehr regierungsfreundliche Christoph Möllers auf dem Verfassungsblog dezidiert dargelegt, dass die derzeitigen Grundrechtseinschränkungen keine Rechtsgrundlage haben und dass die Neukonstruktion mit dem Gesundheitsministerium ein Bruch mit der föderalen Ordnung darstellt. Murswiek hält auf tichy die Maßnahmen ebenfalls für verfassungswidrig, da unverhältnismäßig.

Kleine ironisch Abschweifung: Luhmann bezeichnet das Rechtssystem in seinem bedeutsamen Werk "Das Recht der Gesellschaft" als Immunsystem der Gesellschaft, und zwar ausdrücklich nicht als Metapher; die biologische Verwendung ist für ihn vielmehr metaphorisch. Dieses Immunsystem wird - nicht nur seit Corona - ramponiert.

Was die Medien angeht, scheinen diese zu notwendigen sachlichen Diskussionen kaum mehr in der Lage. Das liegt daran, dass die mediale Darstellung oft einer Dramaturgie folgen, die auf Polarisierung und Personalisierung setzt. Argumente werden auch auf diese Dramaturgie hin verkürzt. Die Personalisierung lädt zu emotionaler Identifizierung ein. Man folgt als Zuschauer keiner Diskussion, sondern einem Drama.
Ironisch könnte man sagen, dass sich medial sehr schnell eine Herdenimmunität ausbildet, die deviante Meinung ausstößt: Diese sind dann nicht einfach deviant, sondern der Dramaturgie zufolge böse. (Gleichzeitig päppelt man diese Meinungen, sonst liessen sich ja keine Konflikte mehr darstellen); und es scheint so zu sein, dass Politiker kaum über eine Immunität verfügen, sich dem medialen emotionalen Druck zu entziehen.

Homeland

1. April 2020 15:41

Die Prognose (auch VT genannt) von 13. März 2020 ist zum Entsetzen der Realisten umgesetzt. Gehen wir also wieder einen Schritt weiter, hier die sechs Richtigen für die finale Lotterie mit gesetztem Ausgang:

1. Die Weimarer Republik war auch eine Demokratie.
2. Aus Cherubim und Corin werden Ceozwo und Corona.
3. Die Agenda ist die gleiche und heisst Faschismus.
4. Die Dimension ist eine andere, nämlich die weltmaximale.
5. Das Wohlfühlbad verspricht Sicherheit und Schutz.
6. Das Markenprodukt heisst Solidarität und wird gerade aufgewärmt.

Zusatzzahl: Die ganze Internationalität des Unfangens wird gerade hinter dem nationalen Aktionismus versteckt. Und zwar überall. Neusprech.

Daneben: Lesezirkel erzeugen Wärme und dann und wann fühlige Sicherheit aus schon früher Gesagtem. Die Frage, wie Kommunikation in Zukunft gewährleistet werden soll, ist dennoch nicht beantwortet. Die Demokraten sind meilenweit voraus. Sie sind so stark, dass sie sogar Wahlen abhalten können. Die neue App sagt uns nicht, wo der nächste Patriot herumläuft, sondern sortiert die Verweigerer als Leugner in eine Datenbank. Hat sich rechte Vorfeld denn schon entschieden, ob es das möchte?

Hinweis: Das Wollen oder Nicht-Wollen ist von weitreichender Bedeutung. Es hat etwas mit Freiheitsrechten zu tun.

Niekisch

1. April 2020 16:35

"2020
soziale Distanz ist Solidarität"

@ Corax 1.4. 10:53: und heutzutage bestätigt sich der alte Hinweis von Ezra Pound, dass die Historiker in ihren Texten keine Lücken mehr lassen, die durch Geschichtsrevision gefüllt werden könnten: https://diskuswerfer.wordpress.com/2020/04/01/in-memoriam-eva-hesse/

limes

1. April 2020 17:51

@ Lichtmesz:
» … eher eine globalistische Finte und eine mögliche Stärkung des herrschenden Systems«?

Für eine Finte halte ich die Seuche nicht. Gerade deshalb stellt sie nicht nur eine Stärkung, sondern auch eine Sanierung des herrschenden Systems dar durch brutale Auslese zu Ungunsten der sozial schwachen und alters- oder krankheitshalber anfälligen Deutschen. Ganze Altenheime sind inzwischen verseucht, und ich erfuhr von einer onkologischen Tagesklinik, die ihre leidenden und besonders anfälligen Patienten kurzerhand vor die Tür gesetzt hat.

Das Massensterben von Alten und Kranken entlastet Rentenversicherung, Wohnungsmarkt und Krankenkassen. Gerade im letzten Lebensjahrzehnt, so las ich unlängst, verursacht ein Deutscher 90 Prozent seiner Krankheitskosten.

Darüber hinaus kann man das böse Virus für den fälligen Wirtschafts- und Währungscrash trefflich verantwortlich machen, und damit auch für mögliche gewaltsame Folgen von Not und Überforderung staatlicher Organe wie Plünderungen, Faustrecht oder Vorstöße von Islamisten.

@ Andreas Walter (1. April 2020 06:56)

Danke für den verlinkten Beitrag von jouwatch. Die dort beschriebene Medien- und Kapitalmacht ist furchteinflößend! Leider klammern sich unsere Mitbürger – gerade Akademiker, mit denen ich in den letzten Tagen das Gespräch suchte – auch (und vielleicht gerade) jetzt in der Zeit großer Gefahr an die ihnen vertrauten Medien und wachen argwöhnisch darüber, dazu im Widerspruch stehende Informationen und Interpretationen als »Falschnachrichten aus dem Internet« nicht an sich heranzulassen. Hier hat die milliardenschwere globale Medienmacht der Etablierten wohl ganze Arbeit geleistet.

Hartwig aus LG8

1. April 2020 18:07

Um auch mal etwas positives zu nennen: Der kulturmarxistische Humbug, mit dem man als Großstädter pausenlos traktiert wird, liegt nahezu komplett auf Eis. Und wenn man durch Stadtparks, City, "Szeneviertel" streift, so erahnt man, wen das Regime der Ausgangsbeschränkung überdurchschnittlich trifft; ... nicht den Somewhere und auch nicht das Landei ...

Gelddrucker

1. April 2020 18:46

@Lotta Vorbeck:

Ich stimme zu, dass die Meuthenfraktion unser Land nicht zurückholen wird.

Sie könnten aber mithelfen, der Wegbereiter zu sein für Umwälzungen, die uns die Rückholaktion erlauben.

Lotta Vorbeck

1. April 2020 20:23

Martin Sellner [TELEGRAMELITE], [01.04.20 19:21]

Warum die Rechnung: Quarantäne + Wirtschaftskrise + Ramadan = Bürgerkrieg ergeben kann, erfahrt ihr in diesem Video: https://www.youtube.com/watch?v=u5tE3V9Nfsg

RMH

1. April 2020 21:29

Ja, nach Ostern, aber ab dem 23.04., also Beginn Ramadan, werden wir - Oh Wunder! - bessere Statistiken lesen und endlich "Lockerungen" (= Begriff aus dem Strafvollzug) bekommen.

Lotta Vorbeck

1. April 2020 21:40

@limes - 1. April 2020 - 05:51 PM

Leider klammern sich unsere Mitbürger – gerade Akademiker, mit denen ich in den letzten Tagen das Gespräch suchte – auch (und vielleicht gerade) jetzt in der Zeit großer Gefahr an die ihnen vertrauten Medien und wachen argwöhnisch darüber, dazu im Widerspruch stehende Informationen und Interpretationen als »Falschnachrichten aus dem Internet« nicht an sich heranzulassen. Hier hat die milliardenschwere globale Medienmacht der Etablierten wohl ganze Arbeit geleistet.

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Aus Frankreisch, Frankreisch, berichten Alternativmedien, daß die faktische Ausgangssperre, in Gegenden, wo sie aus demographischen Gründen offensichtlich nicht durchgesetzt werden kann, eben einfach nicht gilt.

Mit dem Beginn des islamischen Fastenmonats sehen sich die Systemmedien ab Donnerstag 23. April mit der Herkulesaufgabe konfrontiert, einerseits dafür zu sorgen, daß sich die Autochthonen weiterhin in die Selbstkasernierung fügen und gleichzeitig zu erklären, wie sich die, Zitat Angela Dorothea I., "die noch nicht so lange hier leben" derweil verhalten.

Lotta Vorbeck

1. April 2020 21:44

@Gelddrucker - 1. April 2020 - 06:46 PM

Sie könnten aber mithelfen, der Wegbereiter zu sein für Umwälzungen, die uns die Rückholaktion erlauben.

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Sie meinen Meuthens Meute©?

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© Wortschöpfung von Der_Juergen

Andreas Walter

1. April 2020 22:11

(K)ein Aprilscherz:

Die Welt, newsticker, 17:05

"Spahn untersagt Flüge aus Iran nach Deutschland

Im Kampf gegen die Ausbreitung des Coronavirus sind Flüge aus dem Iran nach Deutschland ab sofort untersagt. „Wir legen uns in Deutschland in der Epidemie scharfe Beschränkungen auf, da können wir Flüge aus diesem Hochrisikogebiet nicht zulassen“, sagte Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) am Mittwoch der Deutschen Presse-Agentur.

Die Anordnung erließ Spahn auf Basis des erst in der vergangenen Woche geänderten Infektionsschutzgesetzes, das dem Bund befristet mehr Kompetenzen bei der Bekämpfung der Epidemie gibt. Zur Begründung verwies er auch darauf, dass das Geschehen im Iran sehr intransparent sei. Das Land gehört zu den internationalen Corona-Risikogebieten.“

So etwas verrücktes kann doch nur Absicht sein.

zeitschnur

2. April 2020 10:00

Dr. Streeck im ZDF: https://www.youtube.com/watch?v=VP7La2bkOMo&feature=youtu.be

Demnach sind die gesammelten albernen "Maßnahmen", die seit einigen Tagen in den Supermärkten verschärft erzwungen werden, völlig überflüssig. Streeck konnte mit seinem Team nicht mal in "hochinfektiösen Familien" auch nur irgendwo im Haushalt ein aktives Virus nachweisen!
Beachtlich auch die Kritik an der schlampigen und peinlichen Arbeit bzw Nichtarbeit des RKI.
Und beachtlich auch die Kritik an den überstürzten und unüberlegten Maßnahmen der Regierungen.
Er formuliert im Prinzip durch die Blume, dass es jetzt vor allem einen einigermaßen un-peinlichen Exit geben muss.
Und teilweise formuliert er genau die banalen Erkenntnisse des gesunden Menschenverstandes, die so manche kritischen Geister auch hier etwa unter den Kommentierenden schon gehabt hatten.
Lanz dann kritisiert dann Drosten und die Tatsache, dass man nur ihn konsultiert hat, anstatt viele Virologen. Streeck macht dann viele Kotaus vor Drosten, die aber als strategischer Kotau gut erkennbar ist. "Einschleichen", sagt Streeck, sollte sich in der Bevölkerung, "dass wir Virologen alle anders arbeiten".
Dieses Gespräch ist für den Regierungszirkus der SuperGAU.
Ob aber die hündische Bevölkerung das realisiert?
Ob sie bereit sein wird, ihre Maulkörbe wieder abzunehmen?

Lotta Vorbeck

2. April 2020 10:56

@zeitschnur - 2. April 2020 - 10:00 AM

Ob aber die hündische Bevölkerung das realisiert?
Ob sie bereit sein wird, ihre Maulkörbe wieder abzunehmen?

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Sobald es die Frau Kaiserin ... äh Kasner befiehlt, werden die Maulkörbe abgenommen und sie werden sich mit Gebrüll auf jeden stürzen, der behauptet, sie hätten sich jemals Maulkörbe verpassen lassen.

Augustinus

2. April 2020 14:25

Ich finde es etwas seltsam, wenn sich Intellektuelle von den Niederungen der Wissenschaften und der Mathematik fernhalten. Manche fühlen sich von der Mathematik geradezu angeekelt. Einige kokettieren ganz offen damit, dass sie in der Schule in Mathe immer eine Null waren und 2 und 2 nicht zusammenzählen können.

Hier zwei Aufsätze von dem von mir geschätzten Jürgen Fritz (dessen Meinung zur Neuen Rechten ich nicht teile):

https://juergenfritz.com/2020/03/29/warum-so-viele-den-ernst-der-lage-bei-der-corona-pandemie-unterschaetzen/

https://juergenfritz.com/2020/04/02/sars-cov-2-und-die-buechse-der-pandora/

Götz Kubitschek

3. April 2020 08:37

badeschluß.

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