31. März 2020

Corona (9) Die Kunst der Krisenkommunikation

Caroline Sommerfeld / 69 Kommentare

Man weiß nie, wie ein beliebiges Gegenüber politisch tickt, man scannt einander ab, tastet, spürt, findet Nähe oder Abstoßung.

Caroline Sommerfeld

Caroline Sommerfeld ist promovierte Philosophin und dreifache Mutter.

In Mit Linken leben beschrieben Lichtmesz und ich vor drei Jahren Begegnungen, Verwerfungen, familien-, beziehungs- und freundschaftszerstörende Trennstriche zwischen Linken und Rechten. Der heuer neu herausgekommene Band Die Kunst des Miteinander-Redens. Über den Dialog in Gesellschaft und Politik beinhaltet Gespräche zwischen Friedemann Schulz v. Thun (ja, Sie wissen schon, der mit dem „Beziehungsohr“ und dem „Sachohr“, ein echter Klassiker der seit den 70er Jahren populär gewordenen Kommunikationstheorie) und dem Medienwissenschaftler Bernhard Pörksen über die Hürden der Kommunikation zwischen den verfeindeten politischen Lagern.

Beide Autoren stehen politisch links, Schulz ist allerdings sowohl der intelligentere Linke als auch derjenige, der imstande ist, einen Diskurs abwechselnd von innen und von außen zu sehen. Er hat sich schließlich jahrzehntelang mit Gesprächsebenen herumgeschlagen. Die gute alte „Metaebene“, in der er einst die Dialogkompetenz der Zukunft sah, hat er längst dahin sortiert, wohin sie gehört: zu den schier unerschöpflichen Möglichkeiten streitanfälliger, mißverständnisaffiner und beziehungstötender Möglichkeiten menschlicher Gespräche. Das Gespräch-über-unser-Gespräch ist manches Mal sogar noch giftiger, als es das schlichte Gespräch ohne Diskussion über Tonfall, Kompetenzanmaßung und „rückwirkende Generalisierung“(„Immer hast du ...“, „Nie willst du ...“) ohnehin schon ist.

Pörksen und Schulz nehmen sich zu Beginn ihren großen gemeinsamen Referenzdenker vor: Paul Watzlawick und seine Anleitung zum Unglücklichsein (1983). Die kennt jeder, und daher liefert der Gesprächsband auch zunächst nicht sonderlich viel Neues. Es leuchtet sofort ein, daß auch und gerade die Rechts-Links-Kommunikation reichlich haarsträubende Versionen garantiert unglücklich machender Dialogmuster vorrätig hält.

Schulz v. Thun hat ein graphisches Modell schieflaufender politischer Dialoge entwickelt, das er „Diffamierungsquadrat“ nennt. Die beiden polaren politischen Lager stigmatisieren sich gegenseitig, indem sie aus der sachlichen Differenz („Willkommenskultur im Namen der Nächstenliebe und Menschenwürde“ vs. „Harte Abgrenzung im Namen der nationalen und kulturellen Identität und Stabilität“) moralische Vorwürfe entwickeln („Gutmenschentum“ vs. „Rassismus“). Diese Dynamik läuft unreflektiert mit stupender Erwartbarkeit immer gleich ab und führt zu immer denselben deadlock-Situationen.

Die beiden Theoretiker halten ein normatives Verständnis von gelingender Kommunikation dagegen. Auch an dieser Stelle ist Schulz der Pfiffigere, weil er genau weiß, daß „Verstehen, Verständnis und Einverstandensein“ dreierlei sind, während Pörksen nicht verhehlen kann, daß nur eine bestimmte politische Kommunikation in Wirklichkeit verständnisorientiert ist und „Rechtspopulisten“ in seinen Augen defizitär kommunizieren. Immerhin ist er weit von der Dummdreistigkeit der österreichischen Grünen-Politikerin Birgit Hebein entfernt, die vor ein paar Wochen auf Twitter verlauten ließ:

Ich bin nach wie vor überzeugt, die Menschen in Ö sind offen zu helfen, Schutz zu geben, Kindern Zukunft zu geben. Sprachbilder, die Angst erzeugen sollen, sind politisch kontraproduktiv. Politik ist dazu da Lösungen zu entwickeln, dazu gehört lösungorientierte Sprache. #WirHabenPlatz

„Lösungsorientierte Sprache“ – welch ein Euphemismus! – findet sich für die meisten Linken allein in ihrem eigenen politischen Programm.

Ist die Frage nach der Links-Rechts-Kommunikation überhaupt noch wichtig? Stecken wir nicht gerade mitten in einer gigantischen politischen Umwälzung? Jemand schrieb mir letzte Woche:

Dass es zu einer Erosion unserer Gesellschaft gekommen ist aufgrund von zersetzenden Partikularinteressen in Gestalt von Identitätspolitik, dass es zu einer Spaltung gekommen ist zwischen “links” und “rechts” bzw. progressiv und traditionalistisch, daran habe ich mich mittlerweile gewöhnt. Doch dass dieses verdammte Virus jetzt auch unsere eigene Gruppe spaltet, das ist zu viel. Genau das beobachte ich aber seit einigen Tagen.

Wir haben es in der Tat, das beobachte ich seit Beginn der Corona-Kommunikation, mit einem neuen und geradezu exemplarischen Schulz-von-Thunschen Diffamierungsquadrat zu tun. Ein genauso tiefer, genauso beziehungszerstörender Riß wie der zwischen „rechts“ und „links“ ist in unglaublicher Geschwindigkeit zwischen "Coronagläubigen“ und „Coronaleugnern“ entstanden.

Daß der Begriff „Virusleugner“ (Spiegel über Trump) sich zu den bekannten Wörtern „Holocaustleugner“ und „Klimaleugner“ gesellt, spricht für seinen politreligiösen Bannfluchcharakter. Solche Bannflüche sind dazu da, bestimmte Kommunikationen fürderhin unmöglich zu machen, indem behauptet wird, der Gegenstand dieser Kommunikation sei schlechthin unbestreitbar. Das Wort „leugnen“ bedeutet das wissentliche Verneinen einer gegenständlichen Tatsache. Wer jedoch an der Existenz oder Gefährlichkeit des Coronavirus zweifelt oder behauptet, es sei nur ein vorgeschobener Popanz, „leugnet“ nicht wissentlich Fakten, sondern bestreitet nichts anderes als die gegnerische Position.

Ein Kommunikationsproblem wird zu einem Tatsachenproblem umgedeutet. Eine solche Umdeutung ist schieres kommunikatives Gift.

Innerhalb des „rechten Lagers“ finden sich vermutlich genauso viele und genauso vehemente Anhänger der Position einer realen Pandemiegefahr wie Anhänger der Position, die ebenjene bestreitet (Martin Lichtmesz hat dies bereits hier beleuchtet). Und möglicherweise verhält sich dies innerhalb des linken Lagers genauso, hier fehlt mir allerdings die repräsentative Stichprobe. Der neue kommunikative Riß hält sich nicht an vormalige politische Lagergrenzen, sondern verläuft quer dazu durch die Gesellschaft.

Mit Schulz v. Thun ließe sich ein „Diffamierungsquadrat“ zeichnen, in dem ungefähr folgende Sätze stünden:

Auf der Sachebene „Der Staat setzt wissenschaftlich bestätigte Maßnahmen ein um die Bevölkerung vor dem Virus zu schützen“ vs. „Der Staat hebelt unter dem Vorwand einer medizinischen Diagnose Bürgerrechte aus, um eine Agenda durchzusetzen“. Daraus lassen sich auf der Beziehungsebene behende Vorwürfe generieren: „Verschwörungstheorien“, „Nestbeschmutzer“, „Virusleugner“ auf der einen Seite, und „Mainstreamgläubige“, „Schlafschafe“ oder „Massenhysterie“ auf der entgegengesetzten Seite.

Ich befinde mich derzeit im ländlichen Exil, wo mich jedoch einige Beispiele erreichten.

  • Ein Lehmbauer, ganzkörperdreckig bis auf die hellblauen Augen, wisperte: "Laßt euch nicht verarschen!" und schickte, als er Gleichgesinntheit spürte, ein Video mit einem Interview des wegen Leugnerei aus der Gemeinschaft der Rechtgläubigen ausgestoßenen Wodarg. Politisch ist der Typ sicher ein Linker.
  • Ein Bekannter, Spezialist für kommunistische Literatur, führt derzeit einen Psychokrieg mit seiner Verflossenen, da diese den Kindern aus Hygienegründen Handschuhe anzieht und sie weder aus der Wohnung noch zu ihm läßt.
  • Ein weiterer Mann, so höre ich, terrorisiert seine Ex, weil er glaubt, sie habe nur deshalb keine Virusangst, weil ich mit ihr in Mailkontakt stehe und sie indoktriniere.

Nicht wenige schwelende Beziehungsdramen, die gar nichts mit „Corona“ zu tun haben, werden derzeit über Bande gespielt (man bedenke diese Möglichkeit beim nächsten kreischenden oder weinenden Anrufer). Manche schwanken emotional mehrmals am Tag zwischen Überlegenheitsgefühl gegenüber den „Ängstlichen“ und frisch genährter Unsicherheit aufgrund der nächsten Coronatotenmeldung. Und ganz wenige spüren den Riß gar im eigenen Denken: nach reiflichem Bedenken festgestellte Unentscheidbarkeit der Positionen führt sie dazu, sich der weiteren Kommunikation zu diesem Thema zu entschlagen.

Schulz v. Thun ist unermüdlich in seiner heilsamen Dialogrettungsmission. Sein Gesprächspartner Pörksen kann es kaum glauben, daß Schulz sogar „geschult an der Logik des Wertequadrates im Totalzweifel des Verschwörungstheoretikers die Überdosierung einer im Kern positiven Eigenschaft entdecken“ würde, nämlich nicht alles, was ihm von offizieller Seite dargestellt wird, für bare Münze zu nehmen.

Echte Konspirationstheoretiker würden doch, meint Pörksen, jede Kommunikation killen, indem sie die Nichtbeweisbarkeit als besonders raffinierten Teil der Verschwörung deuten und sich so „selbstimmunisieren“ (Karl Popper) würden gegen Kritik. "Hmmm ...", überlegt Friedemann Schulz v. Thun:

freilich, und wahrscheinlich ist dann der Zeitpunkt gekommen, an dem man getrost kapitulieren sollte. Oder vielleicht die Kontroverse mit einem Feedback beenden: 'Sie bringen das Kunststück fertig, zugleich ein Skeptiker und ein Gläubiger zu sein! – Aber der Gläubige in Ihnen scheint die Oberhand zu gewinnen ...

Wir sind alle keine Kommunikationsgurus. Und doch haben wir bereits gut geübt. Die zugespitzte Rechts-Links-Kommunikation der letzten Jahre war unser Testfeld, keiner von uns war davon ausgenommen, mit Freund oder Feind politisch diskutieren zu müssen. Keiner blieb davon verschont, moralischen Keulen auszuweichen oder ihren Schlag stumm zu erdulden, eskalierenden Streit zu bewältigen, und selten einmal ein agree to disagree zu erringen.

Nun müssen wir die erworbenen Fertigkeiten auf ein neues Gebiet übertragen: jeder neue Gesprächspartner, Vertrauter oder Fremder, kann dem eigenen oder dem gegnerischen Lager angehören (weder-noch kommt so gut wie nie vor). Die Schwierigkeitsstufe ist höher, weil das Tempo ungeheuerlich ist und anders als im Widerstreit der politischen Lager, wo unsereins die Réaction, die Konservative Revolution, die Nouvelle Droite und den Konservatismus des 20. Jahrhunderts hatte, fast keine gut abgehangene Bezugslektüre vorliegt.

Nur ganz wenige Autoren taugen hier und heute als Orientierung, und das sind vor allem die zeitlos gültigen. Ein kommunikationstheoretisches Buch wie Die Kunst des Miteinander-Redens hilft beim Sortieren und bei der Eskalationshygiene, ist aber natürlich keine im ernsthaften Sinne erbauliche Lektüre. Kommunikation ist eben stets nur die Außenseite der Seele.

Nur wer zur Selbstentängstigung einigermaßen imstande ist, kann überhaupt in einen souveränen Dialog mit dem jeweils gegnerischen Lager treten und nicht bei der kleinsten Irritation seinerseits in Diffamierung und Hysterie verfallen. Die seelische Disposition dazu kann nur nach und nach erworben werden. Bestimmte Bücher können ein wenig „entängstigen“ (dieses Wort habe ich von Rudolf Steiner übernommen, der es im Zusammenhang mit dem Erzengel Michael gebraucht):

Ernst Jüngers Waldgang wäre gewiß ein solches Buch. Auf Josef Piepers Vom Sinn der Tapferkeit (nur noch antiquarisch erhältlich, aber dafür billig) bin ich in meinem Selbstrettung-Kaplaken eingegangen. Die Paulus-Briefe verkünden Licht in der Finsternis. Um nicht der Angst zu verfallen, (sei es die Ansteckungsangst oder die politische Angst, je nach Seite des Risses) bedürfen wir der entängstigenden Lektüre. Die können wir uns auch gegenseitig zustecken – her mit den Empfehlungen!


Caroline Sommerfeld

Caroline Sommerfeld ist promovierte Philosophin und dreifache Mutter.


Kommentare (69)

Waldgaenger aus Schwaben

31. März 2020 10:14

Bei den Kameraden von der anderen Feldpostnummer finden Sie ebenso "Coronaleugner". Suchen Sie auf indymedia nach:

Corona und das Praxiskollektiv Reiche 121

verlinken möchte ich das nicht.

Vielleicht ist doch was dran an der Hufeisentheorie?
Ich denke aber eher es geht um Verhältnis zwischen Welt- und Menschenbild und der Fähigkeit zur Wahrnehmung von Fakten.

paernu

31. März 2020 10:17

Habe mit meinen Söhnen (7+11) angefangen noch einmal Robinson Crusoe von Daniel Defoe zu lesen. Sehr erhellend für jemand der in Isolation lebt.

tearjerker

31. März 2020 10:43

„Schulz-von-Thunschen Diffamierungsquadrat“... Das klingt als hätte Labermas seine Finger im Spiel gehabt. Ein Gutes hat die Farce um das Märchenvirus auf jeden Fall: Die falschen Rechten können nicht an sich halten und kuscheln jetzt mit den Institutionen, die sie doch vorgeblich so verachten und 70% der „alternativen“ Medien haben auch ohne Aufhebens die Fahne gewechselt. Von den Übrigen versucht sich ein grosser Teil auf der bequemen Seite des Diskurses einzurichten (‚kann mir noch kein Urteil bilden‘) um sich am Ende auf die Seite der Sieger schlagen zu können. Diesbezüglich ist die Kommunikation so erhellend wie selten.

Ein gebuertiger Hesse

31. März 2020 11:34

@ tearjerker
Nicht schlecht. Sie legen den Finger auf eine akut sehr entzündete Stelle. In der Tat sorgt diese vermaledeite Monsterkrise für eine weitere Differenzierung in dem von Ihnen beschriebenen Sinn. Das mag ein Gutes haben, da es für neue Klarheit sorgt. Andererseits: braucht die Rechte eine neue Aufspaltung? So sehr wie einen Kropf, oder?

Monika

31. März 2020 11:43

Die Kunst der Krisenkommunikation ist eines meiner Lieblingsthemen . In den 80-er Jahren habe ich bei dem Jesuitenpater Rupert Lay ( Buch: „Krisen und Konflikte“) Wissenschaftstheorie studiert. (Schulz von Thun, Watzlawick waren Programm). Lay war ein hervorragender Dialektiker. In praktischen Übungen mussten sich die Studenten selbst widerlegen. Das hat selbst den gewieftesten Rhetoriker ins Schleudern gebracht und zum Verlust jeglicher Gewissheiten. Vom Verlust der Wahrheit gar nicht zu reden.
Später lernte ich in Tübungen bei Dietmar Mieth die Tugendethik eines Josef Pieper kennen und habe wieder Boden gefunden.
Im Moment allerdings geraten wir in Zeiten, in denen jede Kommunikationstheorie und Tugendethik zu versagen droht.
Es ist die hohe Zeit der Gefühle. Angst, Wut, Ohnmacht, Trauer scheinen die Oberhand zu gewinnen.
Man hört, die Ausgangssperre führe zu vermehrter häuslicher und außerhäuslicher Gewalt . Da hilft auch keine Krisenkommunikation. Oder eine Eheberatung.
Meine früheste Impflektüre war die „Kreutzersonate“von Leo Tolstoi. Dort lese ich mal wieder: „Die Verliebtheit war durch die Befriedigung des sinnlichen Triebes aufgezehrt worden, und nun standen wir einander in unserem
w a h r e n Verhältnis gegenüber, d.h. als zwei einander völlig fremde Egoisten, die von einander möglichst viel Genuss zu gewinnen suchen.“
In Coronazeiten stehen wir uns plötzlich in unserem wahren Verhältnis gegenüber . Als Männer und Frauen. Als Einheimische, Ausländer und Migranten, als Alte und Junge.
Es gibt nicht mehr rechts noch links.
Das ist zumindest meine Erfahrung. Ich kann plötzlich mit Linken reden und mit Rechten nicht mehr. Mein eher linksalternativer Sohn schickt mit selbstgenähte Mundmasken und Saatguttütchen von „Ende Gelände“.
Kümmert sich mit seiner WG um Alte.
Meine eher rechte Nachbarin leugnet die Gefahr des Virus und wittert eine Verschwörungstheorie. Sie ist im Moment keinem Vernunftargument mehr zugänglich.
Die Zeiten ändern sich. Wir können im Moment nur beobachten und für später lernen.
Ich warte derweil auf 11700 Seiten nobelstes Papier .😀

Franz Bettinger

31. März 2020 11:45

@paernu: Ich hoffe, Sie lesen das Original. Wenn Sie ans letzte Kapitel kommen, in dem Robinson Crusoe, nachdem er in den Pyrenäen von Wölfen angefallen wurde, von den "lebensrettenden Aderlässen" dankbar berichtet, die ihm ein mitreisender Arzt angedeien ließ, (und fertig gelacht haben), melden Sie sich bitte nochmals. Es ist (auch für unsere ach so moderne Welt) so bezeichnend: dieser frohe Glaube an die ärztliche Kunst, auch wenn sie einen gerade fast umbringt. Köstliche Lektüre!

Franz Bettinger

31. März 2020 12:09

@Caroline Sommerfeld: So schön, kurz und bündig habe ich den zentralen Konflikt zwischen den Lagern noch nicht formuliert gehört: "Die Linken und Rechten stigmatisieren sich gegenseitig, indem sie aus der sachlichen Differenz („Willkommenskultur im Namen der Nächstenliebe und Menschenwürde“ vs. „Harte Abgrenzung im Namen der nationalen und kulturellen Identität und Stabilität“) moralische Vorwürfe entwickeln („Gutmenschentum“ vs. „Rassismus“).“

Lotta Vorbeck

31. März 2020 12:19

@tearjerker - 31. März 2020 - 10:43 AM

Die falschen Rechten können nicht an sich halten und kuscheln jetzt mit den Institutionen ... und 70% der „alternativen“ Medien haben auch ohne Aufhebens die Fahne gewechselt. Von den Übrigen versucht sich ein grosser Teil auf der bequemen Seite des Diskurses einzurichten (‚kann mir noch kein Urteil bilden‘) um sich am Ende auf die Seite der Sieger schlagen zu können. Diesbezüglich ist die Kommunikation so erhellend wie selten.

@Ein gebuertiger Hesse - 31. März 2020 - 11:34 AM

an @ tearjerker
Nicht schlecht. Sie legen den Finger auf eine akut sehr entzündete Stelle. In der Tat sorgt diese vermaledeite Monsterkrise für eine weitere Differenzierung in dem von Ihnen beschriebenen Sinn. Das mag ein Gutes haben, da es für neue Klarheit sorgt. Andererseits: braucht die Rechte eine neue Aufspaltung?

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@ tearjerker

Man ahnt, wie es weitergeht: Sobald das hinter dem gelben Seuchenvorhang errichtete Lügengebäude zu bröckeln beginnt, werden sie sagen: "Das haben wir nicht gewußt!" / "Man hat uns eingeseift!" / "Das haben wir nicht wissen können, sind ja keine Experten" / "Vorsicht ist besser als Nachsicht" / "Aber die Katastrophenmeldungen, die Bilder allüberall, hätte ja sein können." / "Die Medien sind schuld, haben alles maßlos aufgebauscht." ... usw., usf. - und beim nächsten gleichartigen Anlaß wird sich das Spiel in bekannter Weise wiederholen.

Schauen Sie mal in den Twitter-Account von Götz Frömming MdB (AfD): https://twitter.com/GtzFrmming

Masken retten Leben - AfD handelt: In der Öffentlichkeit sollen Masken getragen werden. #Maskenpflicht
@AfDFraktionAGH

Dort findet sich ein Dringlichkeitsantrag an den Berliner Senat zur Einführung einer allgemeinen Schutzmaskenpflicht

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@Ein gebuertiger Hesse

Eine weitere Spaltung braucht's an sich nicht.

Andererseits: Was ist von Leuten zu erwarten, die sich mit "mehr vom Selben" meinen billig profilieren zu müssen?

Ein gebuertiger Hesse

31. März 2020 12:43

@ Lotta Vorbeck
"Was ist von Leuten zu erwarten, die sich mit "mehr vom Selben" meinen billig profilieren zu müssen?"

Wenig, stimmt schon. Nur würde ich mir wünschen, daß es auf unserer Seite einen breiteren Konnex gäbe, eine Großzügigkeit im Zusammenstehen (über 1,5 m. Abstand hinaus), die über das jeweilige Besser-Rechthaben-Wollen hinausgeht. Wir dividieren uns noch zu oft auseinander.

quarz

31. März 2020 13:07

"Der neue kommunikative Riß hält sich nicht an vormalige politische Lagergrenzen, sondern verläuft quer dazu durch die Gesellschaft."

Nichtsdestotrotz haben die üblichen Etikettenkleber alsbald in bewährter Manier die Rollen "Aufgeklärter Geist" vs. "Bornierter Leugner" nach dem Links-Rechts-Schema verteilt.

Dass (wohldokumentiert) rechte Parteien wie AfD oder FPÖ in puncto Corona tendenziell eher zu den Frühwarnern gehört haben und damals von fortschrittlicher Seite der Panikmache und der Verschwörungstheorie geziehen wurden, stellt eine solche Zuordnung zwar sachlich geradezu auf den Kopf, schmälert aber wahrscheinlich kaum deren propagandistischen Erfolg.

Gustav Grambauer

31. März 2020 13:17

tearjerker, Ein gebürtiger Hesse

"Andererseits: braucht die Rechte eine neue Aufspaltung? So sehr wie einen Kropf, oder?"

In Abwandlung eines Bonmots von Gauland: Corona hat die Rechten nicht gespalten, sie bildet die Spaltung nur ab. Oder in Abwandlung eines Bonmots von Lagerfeld: wer sich in die Kritik an Spahn wegen irgendwelcher Schutzmaskenkorruption oder -schlamperei hineinsteigert (die es sich nicht mal näher nachzurecherchieren lohnt), hat die Kontrolle über sein Leben verloren. Oder in Abwandlung eines seinerzeit beliebten Alt-68er-Bonmots im Rückgriff auf die Bibel: laßt doch die Toten ihre Toten begraben. Laßt doch die toten Rechten ihre rechten oder linken Toten begraben, ebenso die Scio-Nescio-Rauner hinter der bereits brennenden Gardine in der allerheißesten Phase der politischen Umwälzung.

Es tut mir leid, auch das noch sagen zu müssen: es wird sich zeigen, inwieweit wir mit Schulz v. Thun pars pro toto für den ganzen NLP-krankweltindustriellen Komplex weiterleben müssen. Es wundert mich überhaupt nicht, daß diese Gehirnwäsche "Programm" in Jesuitenseminaren ist. Monika, ist Ihnen eigentlich bewußt, in welch tiefe Abgründe nicht allein des Sophismus ihre obige Aussage blicken läßt?:

"In praktischen Übungen mussten sich die Studenten selbst widerlegen. Das hat selbst den gewieftesten Rhetoriker ins Schleudern gebracht und zum Verlust jeglicher Gewissheiten. Vom Verlust der Wahrheit gar nicht zu reden."

Das ist Psycho!

Würde ja aus Delikatesse gern noch erleben, wie das Ancien Régime jemals von dem Hype wieder herunterkommen will. Wir werden es nicht mehr erleben. Dafür können wir uns an einer anderen Delikatesse erfreuen, als Inbegriff der Transatlantiker-NWO-Variante mit ihrer Open-Society-Ideologie wird wohl das Piktogramm einer Gesichtsmaske in die Annalen der Weltikonographie eingehen.

- G. G.

zeitschnur

31. März 2020 13:26

Wie ich von Bekannten mitbekomme, toben da noch weitere Sezessionskriege, etwa zwischen "Q-Anhängern", die allen Ernstes glauben, der göttliche Trump würde derzeit das alles durchziehen, um "die Kabale" zu schlagen, es würden bereits Verhaftungen laufen etc. etc. Ein Teil der alternativen Szene spaltet sich nun an dieser Frage: Weltrettung durch Trump, der irgendwie schon einen spacigen Namen hat ("Trumpf"), irgendwie wie ein Kunstname. Genauso wie der maliziöse Rumsfeld schon einen Omennamen hatte und als Schatten massiv in den derzeitigen Szenarien mit-drinhängt. Die Pro-Q- und Kontra-Q-Fronten machen sich nun gegenseitig fertig, wie ich höre. Die einen sind von einer großen Erlösungssehnsucht und Bewunderung des blütenreinen Trump getrieben, der ein Wiedergänger des heldenhaften JFK sein soll und dessen in Dallas abgewürgtes Werk fortsetzen wird, die anderen von Panik vor dem dämonischen Trump, der mit messianischen Endzeitsekten verbunden sei und die Welt zugrunde richten wird. Beide Positionen sind nicht rational begründbar.

Der Artikel fasst sehr sensibel auf, dass wir verlernt haben, miteinander zu reden, und dies mit wachsender Tendenz. Im Moment sind keine kontroversen Diskurse mehr möglich. Jede noch so banale Frage nimmt den Charakter einer Existenz- oder gar Heilsfrage an.
Ich sehe aber auch - und das soll mein Beispiel verdeutlichen - dass wir uns neben allem Wahren, was CS über die Kommunikationsprozesse selbst schreibt, auch unmerklich in ein Gefilde bewegt haben, in dem das Objekt der sich scheidenden Geister gewissermaßen "nicht mehr von dieser Welt" ist. Rechte und Linke sind sich so nah wie Brüder. Ihre Zetereien sind einfach und nachvollziehbar, beide wissen, wovon sie im gleichen Vokabular reden.
Aber das, was nun verhandelt wird, ist "spooky", es ist gruselig, wir ziehen seit einiger Zeit Dinge in Erwägung, die wir allesamt noch vor wenigen Jahren für völlig abwegig gehalten hätten und wären uns darüber auch kollektiv einig gewesen. Ein unbekanntes, angebliches Killervirus, das keiner sieht, das niemand ausreichend beforscht hat, das einfach behauptet wird, während die Klinikambulanzen und Notfallaufnahmen eigentlich leer sind und niemand einen schwer Kranken kennt, der eindeutig und ausschließlich von diesem "Virus" befallen ist, wie Billy Six zumindest für Deutschland recherchiert hat, eine Bevölkerung, die freiwillig mit Maulkorb gegen ein Phantom herumläuft und sich vor den Supermärkten die Hände mit Sagrotan desinfizieren lässt, um nur ja multiresistente Keime aller Art zu provozieren, ein italienischer Staat, der inzwischen mit Panzern und Maschinengewehren gegen seine Bevölkerung aufgestellt ist wegen des Phantom"virus", anstatt sich um die Gesundheitsversorgung zu kümmern, die man zuvor auch noch systematisch hat verlottern lassen - daneben Leute, die nur noch im Tunnelblick kabbalistische Zahlenmystik betreiben, in den Simpsons von anno dunnemals bereits Hinweise auf Daten und Ereignisse sehen wollen (was teilweise sogar geradezu gespenstisch zuzutreffen scheint!) ... das alles ist hochgradig absurd, irrational und surreal, wie in einem dystopischen Film. Es ist wahnhaft, das kann kaum geleugnet werden. Und alles Wahnhafte muss ob seiner Instabilität mit harten Bandagen sein "Lebensrecht" erzwingen und diffamiert daher die Zweifler als "Leugner". So, wie eine Kirche, die es nötig hat, ein Propagandaministerium (Propaganda fide) einzurichten und einen Index librorum prohibitorum, damit offenbart, dass sie auf Lügen und Wahngebilden gründet und sich einem offenen Wahrheitsdiskurs nicht zu stellen vermag.

Das alles hat offensichtlich das kurze Zeitalter des eher rationalen und säkularen Denkens ("Aufklärung") hinter sich gelassen. Nicht alle sind überhaupt in der neuen geistigen Realität angekommen. Viele Ältere v.a. fassen die Dinge nach den gewohnten Mustern auf und verfehlen damit die Brisanz der Ereignisse höchstwahrscheinlich entscheidend. Sie fürchten v.a. den Zusammenbruch ihrer Denkmuster und schlagen deshalb wild um sich. Sie haben nie geübt, vermeintliche Gewissheiten in Frage zu stellen. Solange insbesondere den "linken" und "Altachtundsechzigern" Sex'n Drugs'n Rock'n'Roll gesichert waren (in Form von Emanzipationen des Unterleibs, einer an gute Verdienste gekoppelte Gourmet- und Winzerkultur, dazu Ökofood und Ugly Culture ("Deskonstruktion"), erübrigte sich für sie jede Frage in diese Richtung.

Manchmal ist es in einer so zugespitzten Lage wichtig, zu erkennen, dass der andere noch nicht "erwacht" ist, wie es inzwischen oft gesagt wird. Aber dies, ohne ihn als "Schlafschaf" zu beschimpfen. Er ist erstarrt angesichts der Untergänge, die wir erleben, und schaut wie Lots Frau zurück auf das brennende Sodom und kann sich daher vielleicht nicht mehr retten. Er möchte, dass alles so bleibt, wie es war und dreht der Zukunft den Rücken zu, sowohl den Schrecken als auch den Chancen der kommenden Zeit. Man muss das so stehen lassen. Lot und seine Töchter konnten deswegen nicht stehenbleiben, sie mussten die Frau zurücklassen.
Die andere Seite stürzt förmlich ab in die veränderte, gespenstisch-okkulte Szenerie, mit der wir es zweifellos zu tun haben und erliegt einem Wirrwarr an mehr oder weniger abgedrehten Theorien, die alte Mythen, esoterische Traditionen und Science Fiction-Motive zu einem großen Eintopf verrühren. Hektisch zusammengestellte Facebook- oder Telegramgruppen fabulieren wild ins Blaue, ziehen immer neue Suchende an und sind mit großer Wahrscheinlichkeit in vielen Fällen gezielt installierte oder schnell unterwanderte Stör- und Täuschungsblasen.

Was kann man empfehlen? Welche Bücher?
Ich empfehle - wen wunderts - die Heilige Schrift als Meditationsbuch. Möglichst viel darin lesen, die Kommentare zB der Deutschen Bibelgesellschaft zu allen möglichen Stichworten beanspruchen, sie sind frei zugänglich und sehr fundiert. Man kann sich dabei leiten lassen von dem Geist, der in die ganze Wahrheit führen wird, wie Jesus es sagte, und einfach loslegen, dies aber mit offenem Herzen. https://www.bibelwissenschaft.de/wibilex/das-bibellexikon/lexikon/sachwort/anzeigen/details/apokalyptik-nt/ch/a4a659ff426a32020e3e10d9e057ab2f/

Angst gehört zum Menschen seitdem er aus seiner Vollkommenheit fiel.
Die Angst kommt derzeit deswegen so stark zum Vorschein, weil fast ausnahmslos alle Gewissheiten, in denen wir uns sicher wähnten, zerfallen. Auch die alten politischen Kampflinien, über die wir uns gestern geradezu fetischistisch identifizierten ("Kampf gegen rechts", "Rückkehr ins Eigene" etc.), zerfallen vor unseren Augen.
Neue Scheingewissheiten werden entworfen, aber sie haben ebenso wenig Fundament wie die Behauptung des Killervirus, das noch niemand wirklich untersucht hat.
Man präsentiert uns Phantome und Hoaxe, Aliens (wartet es nur ab, das kommt auch noch!) und SciFi-Szenerien, eine Mischung aus surrealen Inszenierungen und Dada-News, die Kategorien der alten Zeit funken alle durcheinander, bilden Störfelder und Interferenzen. Es gehört ein genialer Intellekt dazu, das noch unterscheiden zu können.

Was bleibt zur "Entängstigung"?
Für Christen:
"Diese Dinge, die ihr seht: Tage werden kommen, in denen nicht ein Stein auf dem anderen gelassen wird, der nicht abgebrochen werden wird. (...) Wenn aber diese Dinge anfangen zu geschehen, so blickt auf und hebt eure Häupter empor, weil eure Erlösung naht. (Lk 21)
Und sonst:
Entängstigung muss abwägen zwischen hilfreicher Angst, um sich vorzusehen und pathologischer Angst vor Phantomen, die lähmt und zu falscher Wirklichkeitsauffassung führt.
Da wir beides zur Zeit kaum mehr differenzieren können, ist es enorm schwer, hier eine Mitte zu finden zwischen heilsamem Schrecken und Angstwahn.
Der erste Schritt wäre, die eigene Angst aufrichtig zu erkennen und zu benennen. Denn wie es neulich @ Marcel (glaube ich) schrieb, ist die Coronaangst eine Projektionsfläche, aber auch die NWO-Angst ist das etc.
Die Angst rührt vom Zusammensturz der Dinge her, über den man sich nun nicht mehr belügen und betrügen kann. Es ist notwendig, sich einzugestehen, wovor man wirklich große Furcht hat, damit die Angst ihren numinosen Charakter verliert und in den konkreten Bezugspunkten aufscheint.
Dieses Eingeständnis muss wohl vor allem beinhalten, was man in einer völlig verfehlten Modernisierung auf dem Weg verloren hatte: Gott, den "Schrecken Isaaks" ebenso wie den "Gott der Jenseitigen (Iwri=Hebräer)" und den "Vater im Himmel, der uns so sehr liebt".

Es fehlen ansonsten die Bücher, die uns hier und heute weiterhelfen. Was auf dem Markt ist, ist meist psychologisch oder existenzialistisch ausgerichtet und kann mit den tiefen, aufgebrochenen, im Grunde spirituellen Abgründen nicht einmal entfernt umgehen. Diese Bücher verfehlten das, was sich jetzt wieder meldet und waren meist stolz drauf, es so überwunden zu haben.
Der eingespielte Rationalismus, der alles simplifiziert hat, versagt hier und heute. Wir haben verlernt, mit dem Unerklärlichen, nur in einem blinden Spiegel Sichtbare so umzugehen, dass wir dabei dennoch profitieren.

D.h. wir alle, die wir auch schreiben und veröffentlichen, hätten hier eine Aufgabe!

Die im Kommentariat erwähnte Robinson Crusoe-Geschichte ist nicht schlecht, aber bitte in der ausführlichen Version, die auch all die spirituellen Passagen enthält.
Vielleicht ist in dem Zusammenhang auch "Walden" von Henry David Thoreau von 1854.

Kommentar Sommerfeld: Ich danke Ihnen für diese Ausführungen.

Mendalion

31. März 2020 13:47

Der Bundesvorstand der AfD hat dem "Flügel" und allen patriotischen Kräften mit dem heutigen Tage endgültig den Krieg erklärt. Anders kann man das nicht mehr formulieren.

Der Bundesvorstand hat die Absetzung des gesamten Landesverbandes Saarland beschlossen. https://www.t-online.de/nachrichten/deutschland/parteien/id_87624628/afd-bundesspitze-setzt-saarlaendischen-landesvorstand-ab.html
Gleichzeitig hat heute das Landesschiedsgericht Baden-Württemberg den Parteiausschluss von Stefan Räpple bekannt gegeben. https://www.badische-zeitung.de/afd-schliesst-raepple-aus-x1x--184541436.html

Der formale Grund sind Unregelmäßigkeit bei der Mitgliederaufnahme. Das ist aber nur der Vorwand. Der wahre Grund wird sein, dass der Landesvorstand Saarland dem Bundesvorstand einfach zu unabhängig ist und zu "Flügel"-nah.

Stefan Räpple ist einer der wenigen Aktivposten in der AfD-Baden-Württemberg, Straßenprotest organisiert hat. Die "Begründung" für das PAV gegen seine Person sind derart schwammig, dass sie gegen nahezu jede AfD-ler verwendet werden könnten.

Das beides an einem Tag bekannt erfolgte, ist meiner Meinung nach kein Zufall. Damit soll ein Zeichen gesetzt werden.

Ich glaube, dass Höckes Strategie der Einigkeit gescheitert ist. Die "Gemäßigten" und "Flügel-Hasser" wollen keine Einigkeit. Sie wollen die Partei für sich alleine haben. Und sie denken, dass nun der richtige Zeitpunkt gekommen ist, für die "große Säuberung".

Der Flügel muss sich jetzt eine Abwehrstrategie entwickeln, oder besser noch eine Offensivstrategie.Mir fehlt als Außenstehender natürlich das notwendige Insiderwissen über die Kräfteverhältnisse und Machtdynamiken in der Partei, aber mir scheint es so, dass der "Flügel" jetzt irgendwie kämpfen müssen. Denn wenn die "andere Seite" Krieg wollen, dann werden sie ihn führen. Und wenn der Flügel dann nicht kämpft, haben sie schon verloren.

Der Schlüssel dazu ist meines Erachtens Alexander Gauland. (Auch wenn ich mir bewusst bin, dass Gauland den Flügel in den letzten Monaten eher stiefväterlich behandelt hat und er eine Mitverantwortung dafür trägt, dass es überhaupt soweit kommen konnte) Gauland muss seinen Einfluss auf die Parteibasis nutzen, um den unentschlossenen Teil der Basis auf die Seit des Flügels und der patriotischen Kräfte zu ziehen.

Meine Einschätzung vom 26. März, dass Gauland ""Anti-Flügel"-Flügel aus überwiegend ehem. Getreuen Petrys & Pretzells hat Gauland strenggenommen ohnehin längst verloren" habe, hat sich bestätigt. Uwe Junge - einer der führenden Personen in der Anti-Flügel-Koalition hat in einem Facebook-Beitrag Gauland in einer Reihe mit Kalbitz und Höcke als "Radikalen" verunglimpft.
Gauland muss vor die Wahl gestellt werden: Entweder "wir" oder er kann mit Leuten wie Uwe Junge und Co Vorlieb nennen. Kompromisse gibt es nicht.

Gauland muss sich hinstellen und öffentlich sagen: "Dieser Bundesvorstandes und sein Kurs sind gescheitert. Dieser Bundesvorstand ist auschließlich nur noch der Repräsentant eines linkslastigen, extrem Mainstream-angepassten mehrheitlich aus ehem. Petry-Pretzell-Anhängern bestehenden Teils der westdeutschen Verbände. Er ist der Feind der ostdeutsche Verbänden, der Feind aller patriotischen, veränderungswilligen Basismitglieder im Westen der AfD."

Lotta Vorbeck

31. März 2020 13:50

30.03.2020 - Dr. Christoph Berndt - Wochenrückblick #1

https://youtu.be/aPMDffNPvVo

Dr. Christoph Berndt ist MdL Brandenburg

Monika

31. März 2020 13:53

Zwischen rechten Verschwörungstheorien und linken Umverteilungsphantasien sollte m.E. allmählich die politische Vernunft einkehren.
„Souverän ist, wer über den Ausnahmezustand entscheidet“ (Carl Schmitt)
Besser: Souverän ist, wer im Ausnahmezustand vernünftig entscheiden und handeln kann.
Alice Weidel wusste angeblich früh um das, was mit dem Virus auf Deutschland zukommt. Gut.
Wieso hat die AfD nicht massenhaft Desinfektionsmittel herstellen lassen ( regionale Schnapsbrennereien gibt es zuhauf) und in kleinen Fläschen ( mit Werbung für die AfD) vor Supermärkten verteilen lassen ?
Ebenso Schutzmasken ?
Wer hätte abgelehnt, das anzunehmen 😀😀😀 ???
Zu spät. Stattdessen wurde der AfD der Flügel gestutzt. Tröstlich:
Von den Grünen und Linken hört man derzeit auch nichts mehr. Es ist wie in einer Ehe. Erst in Krisenzeiten zeigt sich die Tauglichkeit der Verbindungen.
Also: Lesen, lesen, lesen. Sich be-flügeln lassen !!!

Der_Juergen

31. März 2020 14:08

Nicht weniger grossartig als den Artikel selbst finde ich den Kommentar von @Zeitschnur dazu.

Dass die Gefahr des Virus gezielt hochgespielt und bewusst eine Hysterie erzeugt wird, um eine straffere Kontrolle der Staaten über ihre Bürger und letzten Endes die Errichtung einer Weltregierung zu ermöglichen, hat der globalistische Ideologe Jacques Attali, ein phänomenal intelligenter, doch zugleich abgrundtief böser Mensch, schon 2009 klipp und klar festgehalten:

https://www.lexpress.fr/actualite/societe/sante/avancer-par-peur_758721.html

In Anbetracht dieser Aussagen müsste das dümmliche Gefasel von den "Verschwörungstheorien" eigentlich flugs verstummen. Wie kann man von einer "Verschwörung" reden, wenn der ideologische Einpeitscher der Globalisierung das Programm der NWO so unverhohlen ausposaunt - und zwar (...) in der Weltsprache Französisch?

Ein gebuertiger Hesse

31. März 2020 15:38

@ Jürgen
Danke für den Hinweis auf diesen abgründigen Artikel aus dem "Express" von vor zehn Jahren. Da ist sie, die wünschelrutende, globalistische Blaupause für das jetzt tatsächlich Geschehende (darin ähnlich dieser Simpsons-Folge https://www.youtube.com/watch?v=B5Oq9v7WJ7o ). Sollte übersetzt werden. Geht jemand voran?

Niekisch

31. März 2020 16:00

"Nur wer zur Selbstentängstigung einigermaŸen imstande ist, kann überhaupt in einen souveränen Dialog mit dem jeweils gegnerischen Lager treten und nicht bei der kleinsten Irritation seinerseits in Diffamierung und Hysterie verfallen.... bedürfen wir der entängstigenden Lektüre. Die können wir uns auch gegenseitig zustecken €“ her mit den Empfehlungen!"

Bitte sehr!: Von Randa, Alexander, Lebende Kreuze, Colectia Europa, München, 1979, 261 Seiten. Wer dieses Buch über "den Vergessenen" und seine Kameraden gelesen hat, der ist immun gegen jede Art von Angst.

Alexis

31. März 2020 16:12

@Mendallian

Ich sehe das ganz ähnlich wie Sie. Es hat tatsächlich denn Anschein, als ob es jetzt in der AfD ans "Groß Reinemachen" ginge.

Erst die Auflösung des Flügels, dann die Amstenthebung des Landesvorstandes im Saarland und der Parteiauschluss Räpples. Wo hört das jemals auf? Wo ist die Grenze des Erträglichen erreicht? Wenn es wieder ein Parteiauschlussverfahren gegen Höcke gibt? Wenn die Landesvorstände von Thüringen oder Brandenburg per Dekret des Bundesvorstandes entmachtet werden?

Es hat sich dieser Tage leider auch gezeigt, wie komplett marginalisiert der "Flügel" tatsächlich ist. Vom Triumph des Flügels und der Höcke-AfD, von der die Mainstreammedien immer schreiben, kann leider nicht die Rede sein.
Die selbsternannten "Gemäßigten" kontrollieren nahezu alle Vorstände in den Westverbänden -- NRW, Niedersachsen, Hessen, Rheinland-Pfalz, Hamburg, Baden-Würtemberg. Und sie stellen auch wie sich jüngst herausgestellt hat auch die übergroße Mehrheit im Bundesvorstand.

Ich bin, um ehrlich zu sein, recht ratlos was der "Flügel" und generell alle übrigen aufrechten Patrioten angesichts dieser Übermacht tun sollen.

Gauland könnte tatsächlich eine Lösung sein. Er hat den Flügel schon einmal gerettet.

Ein gebuertiger Hesse

31. März 2020 16:15

Übrigens, es ist soweit, Dieter Stein läßt im Stil eines biederen Schulsprechers auf all jene einprügeln, die sich der Merkel-Weisung zur Selbsteinkerkerung widersetzen: https://jungefreiheit.de/debatte/kommentar/2020/strafverschaerfung-wegen-der-dummheit-weniger/ Ein Offenbarungseid von neuer Statur.

Niekisch

31. März 2020 16:21

"der ideologische Einpeitscher der Globalisierung das Programm der NWO so unverhohlen ausposaunt"

@ Der_Juergen: zum Beleg: https://thelodgeroom.blogspot.com/2014/11/jaques-attali-addresses-freemasons-in.html

Elvis Pressluft

31. März 2020 17:04

Prinzipielle Frage: Was für ein Volk sind wir geworden, daß wir uns den Gottesdienstbesuch verbieten lassen? (Daß die allermeisten Kirchen zu Podien für rotgrüne Gesundbeter verkommen sind, weiß ich wohl; es schmälert aber die Berechtigung der Frage nicht.) Was weder Hitler noch die Kommunisten wagten, ist jetzt problemlos möglich und erfährt keinerlei Widerspruch. (In Florida, so war zu lesen, wurde ein Geistlicher verhaftet, der gegen das Axiom des „Social Distancing“ verstieß, indem er seine Kirche den Gläubigen geöffnet halten wollte.)
Das Beispiellose dieser Vorgänge sollte auch die Atheisten unter uns interessieren: „Als sie die Kirchen schlossen, schwieg ich – ich war ja kein Christ …“

Lotta Vorbeck

31. März 2020 17:15

@Ein gebuertiger Hesse - 31. März 2020 - 04:15 PM

Offenbarungseid von neuer Statur.

~~~~~~~~~~~~

Man werfe mal einen genaueren Blick auf die Photos, teils gar Familienphotos, mit denen der Herr Stein seine Rundbriefe aka Bettelbriefe zu garnieren pflegt. Was sagen uns die Bilder: Dieser Mann ist wohl nie etwas anderes gewesen, als ein bieder-verkniffener Streber.

Vor ein paar Jahren noch ließ derselbe Herr Stein solche Aufkleber drucken: https://h0rusfalke.files.wordpress.com/2013/06/994137278938696242.gif

"Wo alle einer Meinung sind, wird meistens gelogen" - lautete die Botschaft, die die JF-Aufkleber transportierten.

t.gygax

31. März 2020 17:25

@zeitschnur

Literatur? Aber ja doch ! Zu Erinnerung an Maiordomus ein Schlusswort einer Dürrenmatt -Geschichte ( Der Tunnel)

"was können wir noch tun? Nichts. Gott ließ uns fallen und so stürzen wir denn auf ihn zu "

Monika

31. März 2020 18:28

Ergänzung
Das Buch „Krisen und Konflikte“ des Jesuitenpaters Rupert Lay von 1980 lohnt mal wieder zu lesen. Mein Exemplar musste ich vor Jahren völlig zerlesen und zerfledert dem Receycling zwecks Herstellung von Klopapier überlassen.
Aber in einer Rezension finde ich ein Textstück aus dem Buch, S. 374ff dort schreibt Lay
„Es gibt Themen, über die man nicht ungestraft frei und öffentlich sprechen darf. Dazu zählen in der BRDeutschland zur Zeit etwa folgende:
- Die Todesursache der des Terrorismus Verdächtigten in Stuttgart Stammheim,
- die positiven Aspekte des „Dritten Reichs“,
- die Unmenschlichkeit von Marktwirtschaft“...
und andere Hämmer...
Legendär ist das Gespräch von Rupert Lay mit Horst Mahler 1981 in einem Marxismus Seminar, veröffentlicht im Managermagazin
Ein Fundstück
-
https://www.rupert-lay.de/mahler.htm

Augustinus

31. März 2020 18:47

Weiss nicht so genau, was ich mit Ihrem wirren Artikel anfangen soll.

Zunächst einmal gibt es das Corona-Virus. In meiner beruflichen Laufbahn hatte ich das Glück mit Elektronenmikroskopen zu tun zu haben.

Hier ist das Corona-Virus zu sehen:

www.rki.de/SharedDocs/Bilder/InfAZ/neuartiges_Coronavirus/COVID_19_JPG.jpg?__blob=publicationFile&v=2

Das Zeitfenster der Eindämmung hat Merkel und Konsorten nutzlos verstreichen lassen. Wofür ich die Regierung zutiefst verachte.

Aber es gibt in dieser verfahrenen Situation noch Möglichkeiten:

- Allen Bürgern müssten Fragebogen über ihre gesundheitliche Verfassung zugeschickt werden, um überhaupt erst mal Daten zu erfassen
- Alle Rechenzentren in Deutschland, müssten umgehend ihre bisherigen Projekte auf Eis legen und sich nur noch dem Corona-Problem widmen
- Die Testkapazitäten reichen angeblich nicht aus, um die gesamte Deutsche Bevölkerung zu testen. Warum testet man nicht eine Kleinstadt mit der Möglichkeit diese Ergebnisse hoch zu rechnen?

Wenn alle Stricke reißen und alle Alte und Kranke in Sicherheit gebracht worden sind, könnte ich mir (obwohl es mir nicht gefällt) eine gezielte Durchseuchung (und Immunisierung) Deutschlands vorstellen.

heinrichbrueck

31. März 2020 19:16

Als im Jahre 2015 die Invasion an der Reihe war, wurde ernsthaft darüber diskutiert, ob dieses Geschehen wohl Recht brechen würde oder nicht. Welche Bösartigkeit hinter der Katastrophe stand, konnten diese naiven Gesetzesfetischisten nicht in Gänze verstehen; was auch von seiten der Mächtigen (wer hier an Bundesregierungen denkt, beweist seine politische Unmündigkeit) seit dem ersten Gastarbeiterabkommen einer breiteren Öffentlichkeit sichtbar gemacht wurde.
Ist Corona die Pest? Nein.
Angst vor Corona, aber keine Angst vor der Umvolkung? Dieses Denken in Widersprüchen.
Im Jahre 2040 bekommt AfD die erhofften Mehrheitsplätze im Bundestag. (Richtig gedacht: Hä, den gibt es noch? / Oder: So spät?) Na ja, Hauptsache kein Corona mehr, und wir sind wieder unsterblich! Spektakel und langfristige Auswirkungen: Volks-Tod.
Lesen? Man kann es auch übertreiben. Gartenzeit.

Monika

31. März 2020 19:33

@ Elvis
Warum lassen wir uns den Gottesdienstbesuch verbieten ?
Nun, ein Deutscher klagt bereits gegen das Gottesdienstverbot
https://www.kath.net/news/71178
Bei uns ist die Kirche so leer, dass man die wenigen Besucher weit auseinander setzen könnte. Da blieben mehr als 2 Meter Abstand.

Pferdefuss

31. März 2020 19:55

Die vielen, vielen Gebote/Verbote, die unsere Bewegungsfreiheit einschränken, sind nicht mehr zu überblicken.

Wieviel Informationen kann ein Jeder von uns überhaupt noch aufnehmen?

Ich zähle einfach mal auf, was mich in meinem Lebenskreis bis zum Stand vom 31. 3. 2020 unmittelbar tangiert

Bitte Korrektur und Ergänzung der bescheidenen Bestandsaufnahme, die sich sukzessiv erweitert hat und weiter erweitern wird.

- 1,5-m-Abstand
- Gotteshäuser geschlossen
- Großeltern-Enkel-Sperre
- Schwimmbäder, Stadien, Restaurants, Konzertsäle, öffentliche, Kinderspielplätze,/-tagesstätten, Schulen, Universitäten... alles geschlossen
- generelles Reiseverbot ; Absagen der Transportunternehmen, z. B. Flixbus
- territoriale Sperrzonen (z. B. Inseln)
- zum Zweitwohnsitz nur mit Passierschein
- geschlossene Grenzen
- Teilnahme-Einschränkung/ -Verbot von Angehörigen bei Begräbnissen
- Besuchersperre in Pflegeheime, Begegnungsstätten, Betreutes Wohnen, Sanatorien
- Aussetzen der Kreuzfahrtschiffe
- Besuchersperre in Krankenhäusern
- Verlegung von Arzt- und Op.-Terminen
- beim Kauf Einschränkungen bei Mangelprodukten
- Heimarbeit (home-office)
- Isolierstationen, Gefängnisse für jene, die gegen Corona-Reglementierungen verstoßen
- offizielle Aufforderung, Verstöße zu melden
- Sperrung von Kanälen, Kommentaren, Facebook, Twitter ohne ersichtlichen Grund
- Ordnungsamt kontrolliert nicht mehr Falschparker, sondern Gruppenbildung
- ...

Maiordomus

31. März 2020 20:08

Bemerkung zum Tage: Wir leben in einer Zeit, wo vor lauter masslosem Informiertsein einige der bedeutendsten und wesentlichsten Zeitgenossen, auch Zeitgenossinnen, kaum mehr zur Kenntnis genommen werden. Gestern ist eine der grössten deutschen Sprachkünstlerinnen, auch als Philosophin und Literatin begnadet, von uns gegangen: Eva Hesse, geboren am 2. März 1925, verstorben in München am 30. März 2020, in einem Altenheim, in dem sie widerwillig versorgt war: Eva Hesse, die Frau, ohne welche Ezra Pound auf Deutsch fast nicht evident wäre, aber auch sonst begnadete Übersetzerin und bedeutende Essayistin, eine unerhört feine Frau, sie gehörte übrigens auch noch den ganz wesentlichen Fördererinnen von Uwe Dick. Selber traf ich sei einmal an einer Gedenklesung Ezra Pound im Züricher Schauspielhaus schon vor 35 Jahren, ein andermal in Meran, wo Ezra Pounds Tochter Marie de Rachewiltz und der genialische Enkel des Dichters, Siegfried von Rachewiltz, leben. RIP. Eine ganz leise Stimme ist verstummt.

Elvis Pressluft

31. März 2020 20:34

@Pferdefuss (et alii) Der linke Liedermacher G. Danzer erkannte schon vor ca. 40 Jahren: „Die Freiheit ist ein wundersames Tier / Und manche Menschen haben Angst vor ihr …“ – Das finden wir heute bestätigt. Der vielbeschworene „unsichtbare Feind“ wird mit immer neuen – und dabei monoton gleichen –Bildern sichtbar gemacht, allererst die aufgereihten Särge in Italien. Dieses Vorgehen zeitigt unfehlbar die gewünschten Effekte. Die Deutschen sind insgesamt zur Endzeitsekte geworden (wie es auch in diesem Forum zuvor mit Blick auf FFF, ER u.a. diskutiert wurde). In meiner Heimatstadt sind, wo irgend möglich, sogar Parks und Grünanlagen abgeriegelt worden. Alte Menschen verdämmern einsam; ärztliche Behandlungen und Eingriffe werden auf unbestimmte Zeit vertagt.
Sicher ist, wir alle werden am Ende dieser sogenannten Pandemie kranker sein – körperlich, psychisch, geistig und seelisch. Sicher ist, die Herrschenden werden nicht vergessen, was das Volk fast widerstandslos mit sich anrichten ließ.

Maiordomus

31. März 2020 20:44

@Monika. Es wäre abzuklären, ob der Erlass der Verbote von Gottesdiensten nicht gegen das Konkordat zwischen dem Deutschen Reich und der Kath. Kirche von 1933 verstösst, da hätte die Bundesregierung wohl zumindest mit den Kirchenverantwortlichen zuerst eine Absprache führen müssen, natürlich auch mit den anderen öffentlichrechtlichen Religionsgemeinschaften. Hier wäre eine Anfrage im Bundestag wohl mehr als angebracht. Im Hinblick auf Verfügung über Gotteshäuser, zumindest solche die staatskirchenrechtliche anerkannt sind, gibt es wohl eine annähernd absolute Grenze der Staatsmacht. Wie stark wurde wohl im 3. Reich auf diese Grenze der Verfügungsgewalt Rücksicht genommen? Noch ausgeprägter war diese rechtliche Grenzziehung noch in der Zeit vor dem Reichsdeputationshauptschluss (1803). Bekanntlich verfügten Kirchen in früheren Zeiten über eine Art Souveränität und Exterritorialität, die z.B. ein legitimes "Kirchenasyl" zuliess, was in neuester Zeit wohl dann und wann noch praktiziert wurde, aber wohl kaum mehr auf einer rechtlich ausreichender Basis. Ich frage mich, ob in den letzten 1000 Jahren, von päpstlichen Interdikten abgesehen, je von einer staatlichen Instanz die Feier des Osterfestes in einer Kirche unterbunden wurde. Nehme ich eher nicht an.

Lotta Vorbeck

31. März 2020 21:15

@Pferdefuss - 31. März 2020 - 07:55 PM

Ich zähle einfach mal auf, was mich in meinem Lebenskreis bis zum Stand vom 31. 3. 2020 unmittelbar tangiert

Bitte Korrektur und Ergänzung der bescheidenen Bestandsaufnahme, die sich sukzessiv erweitert hat und weiter erweitern wird.

~~~~~~~~~~~~

Neben all dem was Sie aufzählen, wird gleichzeitig

+ der Ausbau des 5G-Netzes vorangetrieben

+ photographieren Leute Reisebusse, die "Schutzsuchende" in der Provinz verteilen

+ wird ein Düngerverbot in der Landwirtschaft durchgedrückt

+ palavert man über das Luxusprodukt Spargel

+ fällt kein Wort dazu, wie die anstehende Frühjahrsbestellung realisiert werden soll

+ erfährt der Buntlandinsasse von einer exWeinkönigin, 60% der in der BRD verzehrten Lebensmittel seien importiert, die Rente, äh die Versorgung ist aber sicher. - Sicher?

+ Wie sieht's eigentlich in den Nachbarländern in Sachen Frühjahrbestellung aus?

+ Woher will man demnächst noch Nahrungsmittel importieren?

+ Wer wird, sollte all das frischgedruckte What-ever-it-takes-Bazooka-FIAT-Money eine zünftige Inflation herbeiführen, noch existenziell wichtige Produkte in die BRD liefern?

+ Wenn sich nicht bald jemand - der dazu in der Lage ist - bereit findet, die Notbremse zu ziehen, um diesen dystopischen Spuk zu beenden, dann wird man sich im März 2021 wohl von Bußgeldbescheiden, Negativzinsen, RKI-Hochglanzbroschüren und Impfstoffampullen ernähren müssen.

Franz Bettinger

31. März 2020 21:29

@Zeitschnur: Ich habe mich über eine Stunde mit Ihrem inspirierenden Text auseinandergesetzt und ihn für meine Zwecke 'verfranzelt'.

Was wir brauchen, aber (noch) nicht haben:, ist das Kind, das laut sagt: „Aber die Kaiserin ist ja nackt“. Ohne dieses Kind sind wir verloren. Durch dieses Kind aufgeweckt (woke) aber würden wir endlich zu den Mistgabeln greifen!

Franz Bettinger

31. März 2020 22:06

@Mendalion: Was die Dörr-Clique im Saarland angeht, so haben sie Unrecht. Ich kenne die Bagage in und auswendig. Denen ging es überhaupt nicht um Politik, sondern nur um ihr finanzielles Auskommen. Ich habe Josef Dörr, als ich ihn noch für integer hielt, zum Thema 'Direkte Demokratie' zu einer Podiums-Diskussion eingeladen. Er ist natürlich nicht erschienen. Über 30 Parteiaufnahme-Anträge aus meinem Kreis hat der feine Herr wie das so üblich ist, ohne Angabe von Gründen, abgelehnt, um seine Macht zu sichern. Nein, das ist nicht nur ein "Vorwand". Das ist der wahre Grund, weshalb er endlich, endlich gegangen wurde! Und mit dem Flügel hat Josef Dörr so viel zu tun wie schräge Vögel mit Ornitologie. Endlich können wie im Saarland aufatmen.

Stefanie

31. März 2020 22:09

@Lotta Vorbeck

Landwirtschaft gilt als systemrelevant, weshalb mich die jetzigen Regeln nicht allzu sehr tangieren, denn ich bin sowieso ständig auf Arbeit und habe damit Bewegungsfreiheit. Auch in der Nachbarschaft sind die Bauern emsig dabei das günstige Wetter auszunutzen. Lästig ist zur Zeit, daß der Wochenmarkt im Tagesrhytmus ständig abgesagt und wieder anberaumt wird. (Aktuell findet er ab morgen in Sachsen wieder statt - aber wer weiß was in fünf Minuten ist.) Was mir etwas Kopfzerbrechen bereitet, ist die Frage wie man eine Gärtnerei oder einen Bauernhof, der fast ausschließlich mit Familienangehörigen betrieben wird, unter Quarantäne stellen will. Die Hühner legen weiter Eier, die Kühe geben weiter Milch, die Pflanzen müssen in die Erde und gegossen werden - und das Absatzfenster all dieser Dinge ist relativ eng. Theoretisch gibt es für solche Fälle Betriebshelfer - aber kompetente Leute sind auch unter normalen Umständen kaum zu bekommen. Theoretisch bewegt man sich ja bei der Arbeit auf eigenem Grund - ich bin mir nicht sicher wie Quarantäne definiert ist -darf man gar nicht mehr aus der Wohnug raus oder noch bis zu Gartenzaun? Ich kenne einen Fall, der in Quarantäne ist, weil er mit einem Corona-positiv-Getestete Kontakt hatte, aber seine Familie ist es nicht - darf also raus.
Zum Selbstversorgungsgrad: Beim Getreide liegt er dank Kunstdünger ( der auf eingeführter Energie beruht) bei ca. 100%, bei Fleisch und Milch etwas darüber - allerdings müssen wir dazu Futtermittel importieren. Im Großmarkt gibt es zur Zeit immer noch italienisches und spanisches Gemüse - es scheint also auch dort noch nicht alles zusammengebrochen zu sein. Allerdings sind Obst- und Gemüsebau sehr Arbeitsintensiv und sei Jahrzehnten auf ausländische Saisonarbeiter angewiesen - Diese kommen im Gegensatz zu Asylbegehrenden derzeit nichtmehr ins Land - und die, die bereits da sind nun nicht mehr raus zu Familienbesuchen. Die Landwirtschaft ist inzwischen in weiten Bereichen stark technisiert: (Traktoren, teilweise mit Sensoren, GPS-Steuerung, Stalltechnik wie Melkkarusselle, Kühlung für die Milch etc.). Problematisch könnte es werden, wenn bestimmte Ersatzteile nicht rechtzeitig beschafft werden können, weil das entsprechende Werk gerade nichts produziert, das Containerschiff mit entsprechenden Teilen nicht gelöscht werden kann oder der Hersteller schlicht pleite ist. - Aber das gilt ja auch für den Rest der Just-in-time-Industrie.

Lotta Vorbeck

31. März 2020 22:19

@Stefanie - 31. März 2020 - 10:09 PM

Landwirtschaft gilt als systemrelevant ...

~~~~~~~~~~

Gilt als systemrelevant.

Und die Landwirtschaft wird auch behandelt, als sei sie systemrelevant?

Es liegt erst ein paar Tage zurück, daß Bauern in Treckerkolonnen nach Berlin pilgerten, um protestierend-demonstrierend auf ihre Nöte aufmerksam zu machen.

Lotta Vorbeck

31. März 2020 22:23

@Pferdefuss - 31. März 2020 - 07:55 PM

Nachtrag:

Zum 1. Juli steigen die Diäten für die Abgeordneten in einem der zahlenmäßig größten Parlamente der Welt.

Gracchus

31. März 2020 22:41

Ich empfehle eher Gebet und Meditation und Spazierengehen. Das klärt meistens Gedanken und Gefühle. Lektüre: Die Bibel, insbesondere die Psalmen, die Evangelien und die Paulus-Briefe. Psalm 23, auswendig lernen, morgens, mittags und abends aufsagen. Dann: Valentin Tombergs Tarot-Medition zum "Eremiten". Der Eremit findet sich dank seines spirituellen Tastsinns noch in der grössten Dunkelheit zurecht.

Lotta Vorbeck

31. März 2020 23:16

Zuschrift einer Nutzerin:

Liebe Eva Herman,
Unfassbar in den 20 Uhr Nachrichten wurde uns Bürgern ein Angebot gemacht, das wir nicht ausschlagen können:
Wenn wir lieb, artig und gehorsam sind und die Tracking App anwenden, denkt Mutti Merkel über eine Lockerung unserer Beschränkungen nach.....
Ist das nicht waaahnsinnig lieb von Ihr!!!
Aber was machen wir dann mit den unartigen, widerspenstigen Schafen, die das nicht machen wollen...???
Die Rute?.. Nein, die Lieben und Artigen werden diese schon verpetzen oder damit drohen.... Dann gibt's aber was von Mutti

Eva Herman Offiziell, [31.03.20 20:41]

Leider stimmt diese Aussage, wir haben es geprüft. Hier die 20:00 Uhr Tagesschau, ab Minute 02:30

https://www.tagesschau.de/multimedia/sendung/ts-36397.html

Eva Herman Offiziell, [31.03.20 21:39]

Herman & Popp: Tagesschau verkündet Politikerforderungen: Lasst Euch freiwillig 24 Stunden von uns kontrollieren, dann dürft Ihr eventuell früher raus. Und: Wenn sich das Gewissen regt bei Medizin- Medien-und Politikdarstellern

Podcast

https://t.me/EvaHermanOffiziell/9491

31.03 - 21:53

Quelle: https://t.me/EvaHermanOffiziell

Franz Bettinger

31. März 2020 23:16

@Augustinus: Woher wissen Sie, dass die im E-Mikroskop abgebildeten Vakuolen das Corona-Virus oder überhaupt ein Virus darstellen? Haben Sie die kleinen Kerlchen isoliert, kultiviert und in einem Provokationstest einem Tier (oder einer Versuchs-Person) mit Erfolg (d. h. mit Provokation der behaupteten Krankheit) eingeimpft? Nein, nein, nein! All dies ist nicht geschehen! Bei der e-mikrosk. Darstellung könnte es sich um Anschnitte des Golgi-Apparates handeln oder Endoplasmatisches Retikulum oder auch Glycogen-Agglutionate.

Weltversteher

31. März 2020 23:41

Die Selbstversorgung mit Gemüse liegt in der BRD bei 26 %. Ob davon nun die Hälfte nicht bestellt wird, macht leider nicht viel aus.
Im übrigen ist das Getreide größtenteils bereits im Boden (Wintergetreide). Den Ackerbau machen Maschinen. So weltfremd und ungekonnt die Düngeverordnung auch sein mag - sie trifft zumeist nicht die Falschen. Diese Anmerkungen nur, damit keine romantischen Vorstellungen den Blick trüben.

Ratwolf

1. April 2020 05:28

Wer gesund lebt, sollte keine Angst vor corona haben.

Ein gewisses Grundvertrauen in seine eigenen Möglichkeiten (hier Immunsystem) ist Voraussetzung für einen zuversichtlichem Alltag.

Natürlich gibt es Viren, die man meiden sollte. HIV oder Hepatitis werden durch Körperflüssigkeiten übertragen. Derartige Nähe zu einer "unbekannten Vielzahl" oder Promiskuität sind abzulehnen.

Hämorrhagische Fieber sind die "Harte Nummer". Wer etwas mehr "Nähe" will, sollte bereit sein, dafür zu zittern.

zeitschnur

1. April 2020 10:57

@ Melezy Przikap

Ich glaube, @ FB meinte ein KIND, das mit einem Satz und möglichst auf Deutsch den Zinnober zu entzaubern vermag.

Aber, @ Franz Bettinger, wenn Sie Andersens Märchen zu Ende lesen, werden Sie feststellen, dass die Stimme des Kindes überhört wird, denn der Kaiser denkt kurz nach, sagt sich: Ich muss das jetzt durchziehen, auch wenn ich nackt bin, und die Hofschranzen tragen seine Schleppe, die doch gar nicht da war.

tearjerker

1. April 2020 11:33

@Hesse, Lotta ... Ich ziehe eine handlungsfähige AFD dieser mit sich selbst beschäftigten Karikatur vor wie ich den Flügel unbedingt halten würde, damit der Laden sich nicht in der Illusion die CDU von 1985 zu sein einrichten kann. Grundsätzlich trifft @Grambauer meine Erwartung, dass man die Verhältnisse nicht vollständig zurückdrehen wird, was wiederrum zu einer verstärkten Balkanisierung in allen Bereichen führen wird, da abzusehen ist, dass sich manche gesellschaftliche Gruppen nicht dauerhaft an die Vorgaben halten werden. Die entstehenden Gräben sind eine sehr positive Entwicklung, denn durch sie werden die Freiräume entstehen, in denen man auf lange Sicht etwas Neues einrichten kann. Dazu muss weiter an eigenen Strukturen gearbeitet werden um Abhängigkeiten von den herrschenden Institutionen zu verringern.
@Sommerfeld... Man weiss nie wie das Gegenüber tickt, deshalb gab es früher mal Rituale und in gewisser Weise eine standardisierte Diplomatie in eigener Sache, um das peinliche Schweigen zu überbrücken und sich einander anähern bzw. austauschen zu können. Da das nicht mehr so ist und niemand weiss, woran sich zu halten ist, muss man entweder einkalkulieren, dass 80% der Gesprächspartner an irgend einem Punkt angefasst sind oder gleich konsequent mit der Keule in die Unterhaltung gehen. Eine gute, starke These bringt’s ans Licht.

Gustav Grambauer

1. April 2020 12:45

tearjerker

Welche Schlußfolgerungen würde ein nicht völlig systemverblendeter Volkswirt aus dieser Meldung ziehen?

https://www.tagesschau.de/inland/miete-corona-101.html

1.) Sie vergreifen sich jetzt an den Vermietern, weil sie nicht mehr - wie früher immer - imstande sind, staatliche Hilfsprogramme aufzulegen; ja, nicht mal wenigstens 3 % der Mankos abzupuffern, geschweige denn das Wort Konjunkturprogramm auch nur in den Mund zu nehmen. D. h.

2. sind sie jetzt gezwungen, den Ast abzusägen, auf dem sie selbst sitzen (qua Preisgabe dessen, was sie in ihrem Speak "den sozialen Frieden" nennen). Somit können sie

3. jetzt auch nicht nicht mehr kaschieren, daß sie

a) nur noch von der Hand in den Mund leben,

b) niemand mehr bereit ist, ihnen Geld zu leihen und

c) ihre (ehemalige) EZB = FED keine Valuta emittieren kann / darf (zumal nachdem sich Trump gerade dort an die Hebel geputscht hat), ergo sind sie

4. finanziell am Ende, und da ohne Moos nix los ist, sind sie

5. in jeder Hinsicht am Ende.

Wie der "gute West-Onkel in der Zone" hat sich die BRD noch bis zuletzt gern als die größte Scheckbuchdiplomatie von der ganzen Welt feiern (= einseifen) lassen. Aber jeder weiß, wie es dem Freibierspendierer im Gasthaus ergeht, wenn die Taschen leer sind.

Und aus dem Grab von Günter Mittag ragt ein Skelett heraus und grinst sie an ...

- G. G.

Lotta Vorbeck

1. April 2020 13:51

@Gustav Grambauer - 1. April 2020 - 12:45 PM

DANKE @GG - endlich spricht's mal einer aus!

Lotta Vorbeck

1. April 2020 14:02

Zuschrift einer Nutzerin:

Ich arbeite seit vielen Jahren in einem Seniorenheim in Hamburg und möchte heute mit Ihnen und allen interessierten etwas teilen, was mir sehr am Herzen liegt.
Wir sind eine Einrichtung in der den Bewohnern viel „Programm“ angeboten wird, weil unser Team aus Pflegern und Therapeuten u. a. der Vereinsamung und Isolation vorbeugen möchte. Aus dem Grund finden in unserer Einrichtung täglich von 8:00 Uhr bis 19:00 Uhr viele unterschiedliche Gruppenaktivitäten statt, an denen die Bewohner freiwillig, nach Interesse und/oder Bedarf teilnehmen können. Die Angebote werden intensiv genutzt, da es immer nette Geselligkeiten sind und das Team aus Therapeuten und Alltagsbegleitern sehr engagiert ist und ein abwechslungsreiches Programm anbietet.
Zusätzlich bekommen viele Bewohner mehr oder weniger regelmäßig Besuch von Verwandten und Freunden.
Seit gut einer Woche ist unsere Pflegeabteilung nun geschlossen und alle Bewohner des Hauses sollen in ihren Einzelzimmern bleiben. Es gibt zwar einen hohen Prozentsatz von Dementen, aber da die meisten zu den Gruppen gebracht werden müssen, bleibt dieses nun natürlich aus und sie bleiben auch im Zimmer.
Die Angehörigen dürfen ihre Verwandten auch nicht mehr besuchen,- aus Schutz vor einer möglichen Ansteckung durch diese,- ganz klar!!! Alle unsere Bewohner gehören zu der Risikogruppe!!!
Nach nun gut einer Woche im Zimmer, -mit guter Körperpflege und „nur“ Versorgung von Nahrung und Getränken, ist das Ausmaß von Abbau und Verfall schon erschreckend bei diesen, sonst aktiven, Bewohnern. Die Teilnahmslosigkeit und Orientierungslosigkeit ist gravierend und tut mir regelrecht weh. Wenn das so weiter geht für, ja mehrere Wochen......Ich bekomme Herzschmerzen, wenn ich nur daran denke und weiss, das die Auswirkungen durch die Vereinsamung und Isolation sehr schwerwiegende Folgen für die Senioren haben werden. Ich werde nicht sagen sie sterben an der Vereinsamung, aber sie fallen mehr und mehr in sich zusammen, werden immobiler und durch vermehrte bettlägerichkeit erhöht sich die Gefahr eine Lungenentzündung zu bekommen. Das ist ja genau das, was man eigentlich verhindern möchte mit dieser Besuchseinschränkung. Das ist nur eine der Folgen dieser Maßnahme. Auch werden etliche ihre Angehörigen nicht mehr erkennen, die Angehörigen, die ja ohnehin auch darunter leiden, dass sie ihre Lieben jetzt nicht mehr besuchen dürfen.
Das Ende: Vereinsamt Sterben im Heim, ohne Angehörige oder Vertraute die die Hand halten oder für einen da sind wenn es Zeit ist zu gehen,- nicht Abschied nehmen zu können, darunter leiden nicht nur die Sterbenden sondern auch die Hinterbliebenen - über den Tod hinaus. Darauf möchte ich hier auch mal aufmerksam machen.

Ich habe heute, am 31.3.2020, mal die Sterbezahlen (in unserem Haus) vom Vorjahr mit den Zahlen von diesem Jahr verglichen, wir liegen noch 1/3 unter den Zahlen vom letzten Jahr.
Unsere Bewohner sind sehr hochbetagt und haben alle mindestens 1 schwerwiegende Vorerkrankung, deshalb ist die „Grippezeit“ immer eine Zeit in der wir vermehrt darauf achten, dass sich die Bewohner nicht untereinander anstecken oder von „außen“ in Berührung mit Influenza usw. kommen, aber deshalb haben wir noch niemals zuvor das Haus abgeriegelt.
Unser Wohnheim ist nicht das einzige Haus welches solche Maßnahmen durchführen muss, -den Einrichtungsleitungen kann man hier keinen Vorwurf machen, die müssen so handeln wenn die „Panikmacher“ der Medien und Politik, angestiftet durch „Wissenschaflter“ die nur ihre eigene Meinung gelten lassen solche Maßnahmen fordern.
Es ist unumstritten richtig, dass man die Senioren besonders schützen muss, aber es gibt viele sehr qualifizierte Mitarbeiter in den Einrichtungen die ihrer Fürsorgepflicht nachkommen und verantwortungsvoll beobachten und pflegen, dafür muss man nicht alle Senioren jetzt in „Einzelhaft“ stecken.

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Quelle:

Eva Herman Offiziell, [01.04.20 01:03]
https://t.me/EvaHermanOffiziell/9504

Lotta Vorbeck

1. April 2020 14:08

Der Migrolino-Shop an der Tankstelle war immer ihre letzte Rettung. «Wir sind morgens da vorbeigefahren, haben uns frische Gipfeli geholt, ein wenig Obst und Gemüse, halt das Nötigste», sagt Rosmarie Klusmeier (78) zu BLICK. Zuletzt immer mit Schutzmaske und Handschuhen, betont die Zürcher Rentnerin. Doch seit heute dürfen sie und Lebensgefährte Rolf René Knobel (75) selbst nicht mehr in die Tankstelle. Die Verkäuferin weist streng auf ein Schild an der Eingangstür: Verboten für alle über 65!

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Quelle:
Eva Herman Offiziell, [01.04.20 01:06]
https://t.me/EvaHermanOffiziell/9505

Lotta Vorbeck

1. April 2020 14:40

Zuschrift eines Nutzers:

Liebe Frau Herman,

aus Tirol erreichten mich folgende Nachrichten: Einkäufe sind nur noch im Wohnort erlaubt und neuerdings nur noch Nahrungsmittel. Aldi oder Lidl verkaufen zum Beispiel keine Non-food-Artikel mehr. Wer trotzdem in ein abgetrenntes Regal greift, wird angezeigt.
Einkäufe sind nur noch im nächstgelegenen (!) Supermarkt, einer Drogerie oder Apotheke möglich.
Die Firmen kämpfen gegen die Insolvenz. Mitarbeiter müssen jetzt ihren kompletten Jahresurlaub nehmen.
Und wer denkt, sich mit einer Krankmeldung behelfen zu können, hat in größeren Unternehmen auch keine Chance. Denn diese haben einen eigenen Betriebsarzt...
Ein Blick ins kleine Nachbarland zeigt, was uns eventuell auch bald in Deutschland und anderswo erwartet.
Vielen Dank für Ihre Mühen und viele Grüße aus der Eifel.

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Quelle:
Eva Herman Offiziell, [01.04.20 13:51]
https://t.me/EvaHermanOffiziell/9578

Niekisch

1. April 2020 16:28

"Wir leben in einer Zeit, wo vor lauter masslosem Informiertsein einige der bedeutendsten und wesentlichsten Zeitgenossen, auch Zeitgenossinnen, kaum mehr zur Kenntnis genommen werden."

@ Maiordomus, 31.3. 20:08: Ich habe ein wenig mitgeholfen, dass es anders wird: https://diskuswerfer.wordpress.com/2020/04/01/in-memoriam-eva-hesse/

Lotta Vorbeck

1. April 2020 17:49

Eva Herman Offiziell, [01.04.20 17:46]

Herman & Popp: Der WDR hat eine Interviewanfrage an die Wissensmanufaktur geschickt. Die ARD-Sendung Monitor will wissen, warum Eva Herman den Seuchenexperten Dr. Wolfgang Wodarg interviewte.

Podcast

https://t.me/EvaHermanOffiziell/9625

01.04. - 17:46

Lotta Vorbeck

1. April 2020 18:20

Eine Art von nonverbaler Krisenkommunikation:

Friedliche Handtuchrevolution

In der ganz späten DDR machten die Schergen des waidwunden, dem Untergange entgegentaumelnden Systems Jagd auf Leute, die ein weißes Bändchen an der Antenne ihres PKW flattern ließen.

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Aktuell sind schon fast 250 zum Fenster hinausgehängte Handtücher photographisch dokumentiert.

Außer aus nahezu sämtlichen Gegenden der BRD stammen die Handtuch-Photos aus Mexiko, Neuseeland, Kanada, den Philippinen, Paraguay, Österreich, Mallorca und Italien.

Hier geht's zur Photogalerie:

Friedliche Handtuchrevolution

https://t.me/FriedlicheHandtuchRevolution

Dieser Kanal ist ein Projekt von Eva Herman

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Was es mit der Friedliche Handtuch-Revolution auf sich hat

Am Sonntag, den 29. März 2020 hatte der Gründer der Wissensmanufaktur, Andreas Popp, bei einem Gespräch mit Eva Herman in deren Telegram-Infokanal »Eva Herman offiziell« die spontane Idee, dass alle Menschen, die den freiheitsraubenden Maßnahmen und tendenziösen Berichten anlässlich der Covid19-Krise kritisch gegenüber stehen, ein Zeichen setzen können: Jeder hängt an seinem Fenster ein Handtuch auf und lässt es dort solange hängen, bis die Maßnahmen wieder erloschen sind. Unterdessen hält jeder aber die Gesetze des Landes ein, verstößt also nicht dagegen durch Gewaltaktionen u.a. . Es soll eine friedliche Revolution sein.

Inzwischen sind es – den Berichten zufolge – tausende Menschen, die sich an der Aktion beteiligen. Überall in den deutschsprachigen Ländern, aber auch in Übersee, Kanada, Asien, Südamerika, hängen jetzt überall bunte Handtücher in den Fenstern.

In dem von uns eigens dafür gegründeten Telegram-Kanal »Friedliches Handtuch« wurden inzwischen hunderte Fotos gepostet. Beteiligt Euch an der Aktion, wir werden immer mehr! Schickt Euer Foto an diese Emailadresse und wir werden es im »Friedliche-Handtuch-Revolution-Kanal« bei Telegram einstellen:

Emailadresse:

[email protected]

tearjerker

1. April 2020 19:00

@Grambauer: Ja, das Ganze ist eine selbstverschuldete Vollkatastrophe und die kommenden Monate werden sehr unterhaltsam, da die „Macher“ zwischen München und Kiel keinen Plan davon haben, was sie gerade anstellen oder in den letzten 30 Jahren schon angestellt haben. Bühne frei!

Lotta Vorbeck

1. April 2020 21:14

Zuschrift eines Nutzers:

Hallo Frau Herman,

Ich lebe in Peru und verfolge natürlich auch ihren Kanal und den der WissensManufaktur. Mittlerweile ziehe ich die wichtigsten Infos aus den Gesprächen zwischen ihnen und Herrn Popp.
Perú befindet sich inzwischen in der dritten Woche, also bereits eine Woche vor Deutschland, im lock down. Die Situation hier ist unvergleichbar schwieriger als in Deutschland oder anderen "reicheren" Ländern, weil die meisten Menschen hier nur von Tag zu Tag arbeiten und davon leben. Zwei Wochen waren bereits extrem, aber jetzt wird es lebensbedrohlich für sehr viele Menschen hier. Allerdings nicht wegen dem Virus oder ein paar Toten, die man als Corona Tote falsch zählt (wie überall), sondern durch Mangel an Nahrungsmitteln. Dabei muss man bedenken, daß es bei vielen Bevölkerungsgruppen bereits im "normalen Leben" Mangelernährung gab.
Ausserdem gibt es noch immer rund 3000 deutsche Touristen überall im Land verteilt, die völlig abgeschnitten und weitgehend vom deutschen Aussenministerium alleingelassen sind. Wogegen Touristen aus anderer Ländern offenbar relativ problemlos und frühzeitig ausgeflogen wurden. Die deutschen Botschaften haben sich allerdings noch nie und nirgendwo besonders um deutsche Staatsbürger gekümmert, was ich aus eigener Erfahrung leider bestätigen kann.
Nun kommt hinzu, daß Peru seit dem Wochenende offenbar unter Kriegsrecht und somit unter militärischer Kontrolle steht. Ich befinde mich im Regenwald von Peru und stelle auch hier verstärkt voll bewaffnete (!) Militär Patrouillen fest, überwiegend nachts (tagsüber hauptsächlich Polizei). Der unten stehende link bestätigt die Einberufung von Reservisten. Ein nicht folgeleisten der Anordnung ist unter Strafe gestellt.
Ausserdem ist das Krankenhaus hier weitgehend geschlossen für normale Menschen. Infizierte gibt es nicht.
Ich gehe davon aus, dass der lock down auch nach Ostern weiter geht. Die Lage und die Stimmung wird täglich düsterer. Leider glauben die meisten immer noch diesen ganzen Schwachsinn und fangen an zu denunzieren, weil sie hoffen, dadurch den lock down zu verkürzen.
Unfassbar, wie leicht man die gesamte Menschheit manipulieren kann. Hätte ich niemals gedacht.
https://m.facebook.com/story.php?story_fbid=244171966971379&id=114683739920203

Quelle:
Eva Herman Offiziell, [01.04.20 18:46]

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Eva Herman liest Nutzerzuschriften vor

Podcast

https://t.me/EvaHermanOffiziell/9645

01.04. - 20:00

Quelle:
Eva Herman Offiziell, [01.04.20 20:00]

Mendalion

1. April 2020 21:43

Erst gestern schrieb ich davon, dass der AfD Bundesvorstand "dem "Flügel" und allen patriotischen Kräften mit dem heutigen Tage endgültig den Krieg erklärt habe." Und heute wurde ich bestätigt und zwar aus dem Munde Jörg Meuthens höchst persönlich:

"AfD-Chef Jörg Meuthen plädiert für Trennung vom „Flügel“" heißt der Titel des Interviews mit Meuthen in Tichys Einblick:
https://www.tichyseinblick.de/daili-es-sentials/afd-chef-joerg-meuthen-plaediert-fuer-trennung-vom-fluegel/

Meuthen spricht in einem diplomatischen, geradezu freundlichen Ton. Es sei doch zum Besten beider Lager, wenn man sich trennen würde, man behindere sich nur gegenseitig. (Was möglicherweise auch korrekt wäre, wenn es eine faire Scheidung wäre und das "gemeinsame Haus" - also Finanzen, Parteistrukturen usw. - fair auf beide Seiten verteilt würden). Aber letztendlich fordert Meuthen nur das, was auch Frauke Petry wollte, und auch ihre Anhänger wollten, mit denen Meuthen heute koopiert: Höcke, Kalbitz, der Flügel und alle patriotischen AfD-ler sollen aus der Partei verschwinden.

Die Partei, ihre Strukturen und ihre beträchtliche Finanzen würden dann Herrn Meuthen und seinen neuen Freunden Pazderski, Junge, Wolf, Lucassen usw. alleine gehören.

Gracchus

1. April 2020 22:00

Komisch - Frau Sommerfeld hat doch nach Lektüren gefragt. Die ganze Zeit Eva Hermann lesen - davon wird man doch wahnsinnig!

Lotta Vorbeck

1. April 2020 22:06

@Mendalion - 1. April 2020 - 09:43 PM

Meuthen spricht in einem diplomatischen, geradezu freundlichen Ton. Es sei doch zum Besten beider Lager, wenn man sich trennen würde, man behindere sich nur gegenseitig. (Was möglicherweise auch korrekt wäre, wenn es eine faire Scheidung wäre und das "gemeinsame Haus" - also Finanzen, Parteistrukturen usw. - fair auf beide Seiten verteilt würden).

...

Die Partei, ihre Strukturen und ihre beträchtliche Finanzen würden dann Herrn Meuthen und seinen neuen Freunden Pazderski, Junge, Wolf, Lucassen usw. alleine gehören.

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Überrascht Sie das?

Lotta Vorbeck

1. April 2020 22:49

@Gracchus - 1. April 2020 - 10:00 PM

Komisch - Frau Sommerfeld hat doch nach Lektüren gefragt. Die ganze Zeit Eva Hermann lesen - davon wird man doch wahnsinnig!

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@Gracchus, dieser Kommentarsstrang steht unter der Überschrift "Die Kunst der Krisenkommunikation".

Kommentar Sommerfeld: Außer Eva Herman wurde bereits Eva Hesse empfohlen - beides ist wichtig: das absurde Theater mit uns allen als Komparsen genau zu verfolgen und zeitüberdauernde Worte auf die tieferen Daseinsschichten einwirken zu lassen. Wenn man denn vor lauter Heimunterricht und Kochen dazu kommt.

Corax

2. April 2020 00:02

Meine Quarantänelektüre:

Bertrand Russel, Warum ich kein Christ bin und andere Aufsätze über Religion

André Franquin, Spirou und Fantasio; Marsupilami

Q. Horatius Flaccus: Sermones

Franz Bettinger

2. April 2020 00:23

@Lotta: Wäre ich in Deutschland, würde ich ein Handtuch ins Fenster hängen! Tolle Idee. Obwohl man sich - wie Ihr Beispiel aus der untergehenden DDR zeigt - selbst damit den Judenstern an die Brust klebt. - Egal. Wann, wenn nicht jetzt ?! Handtücher raus!

Lotta Vorbeck

2. April 2020 12:39

@Franz Bettinger - 2. April 2020 - 00:23 AM

Wäre ich in Deutschland, würde ich ein Handtuch ins Fenster hängen!

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Sie könnten ja eines in der Golden Bay raushängen, oder?

Kommentar Sommerfeld: Ich trage Bedenken - sind rausgehängte Handtücher nach vorheriger öffentlicher Ankündigung dieser äußerst subversiven Idee nicht Deppensammelstellen? Besser kann man sich gar nicht zur nächsten Zwangsmaßnahme anmelden.

Franz Bettinger

2. April 2020 13:22

@Lotta: Ist bereits geschehen. Das Foto wurde auch schon an Eva Herman verschickt.

Maiordomus

2. April 2020 15:04

@Corax. Ja, Russel lohnt sich; Würde Ihnen aber trotzdem empfehlen: Arnulf Zitelmann (Vater von R. Zitelmann):

Keplers Welten, 1207 Seiten, fürwahr ein Lebenswerk eines Verfassers von sonst eher mittelmässigen Biographien, ausserdem:

Bredekamp, Horst; Wedepohl C.: Warburg, Cassirer und Einstein im Gespräch; Kepler als Schlüssel zur Moderne

Ausserdem noch die Kopernikus-Biographie von Will Erich Peuckert im Rahmen seines Standardwerks "Die grosse Wende", antiquarisch bequem zu erwerben.

@Sommerfeld. "Deppensammelstellen" - das spricht für Ihre sprachschöpferische Begabung. Ich habe einmal im Leben, es reut mich heute noch nicht, bei einer ähnlichen Aktion, aber nicht parteipolitisch, mitgemacht: Eine Weihnachtskerze angezündet 1961 und aufs Fensterbrett gestellt, nach dem Bau der Mauer, aus Solidarität mit den Menschen, zumal "Mitchristen" in der SBZ.

Lotta Vorbeck

2. April 2020 15:44

@Kommentar Caroline Sommerfeld - 2. April 2020 - 12:39 PM

Ich trage Bedenken - sind rausgehängte Handtücher nach vorheriger öffentlicher Ankündigung dieser äußerst subversiven Idee nicht Deppensammelstellen? Besser kann man sich gar nicht zur nächsten Zwangsmaßnahme anmelden.

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Liebe Caroline Sommerfeld,

Ihre Bedenken sind gewiß nicht unberechtigt.

Das Ziel der Aktion "Friedliche Handtuchrevolution" besteht darin, die Noelle-Neumannsche-Schweigespirale zu durchbrechen.

Allgemeingut ist die aus dem alten Rom überlieferte Geschichte:

Man überlegte im Römischen Senat, die Sklaven (über Kastration und Vorhautbeschneidung hinausgehend) zusätzlich zu kennzeichnen.
Nach kurzer Beratung sah man von deren Kennzeichnung ab.
Die Sklaven hätten sonst bemerkt, wieviele sie sind.

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Aktuell sind auf

Friedliche Handtuchrevolution
https://t.me/FriedlicheHandtuchRevolution

schon deutlich über 300 Photos aus dem fenster hängender Handtücher veröffentlicht.

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Der Initiator Andreas Popp schreibt:

Was es mit der Friedliche Handtuch-Revolution auf sich hat:

"Am Sonntag, den 29. März 2020 hatte der Gründer der Wissensmanufaktur, Andreas Popp, bei einem Gespräch mit Eva Herman in deren Telegram-Infokanal »Eva Herman offiziell« die spontane Idee, dass alle Menschen, die den freiheitsraubenden Maßnahmen und tendenziösen Berichten anlässlich der Covid19-Krise kritisch gegenüber stehen, ein Zeichen setzen können: Jeder hängt an seinem Fenster ein Handtuch auf und lässt es dort solange hängen, bis die Maßnahmen wieder erloschen sind. Unterdessen hält jeder aber die Gesetze des Landes ein, verstößt also nicht dagegen durch Gewaltaktionen u.a. . Es soll eine friedliche Revolution sein."

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Es gibt nun auch ein YT-Video:

Die Friedliche Handtuch-Revolution ist da!

https://youtu.be/z8WiQkXffpw

Zwischen den Zeilen

Am 01.04.2020 veröffentlicht

Inzwischen sind es – den Berichten zufolge – tausende Menschen, die sich an der Aktion beteiligen. Überall in den deutschsprachigen Ländern, aber auch in Übersee, Kanada, Asien, Südamerika, hängen jetzt überall bunte Handtücher in den Fenstern.

In dem von uns eigens dafür gegründeten Telegram-Kanal »Friedliches Handtuch« wurden inzwischen hunderte Fotos gepostet. Beteiligt Euch an der Aktion, wir werden immer mehr! Schickt Euer Foto an diese Emailadresse und wir werden es im »Friedliche-Handtuch-Revolution-Kanal« bei Telegram einstellen:

+ Emailadresse: [email protected]
+ Telegram-Kanal: https://t.me/FriedlicheHandtuchRevolution

Gustav Grambauer

2. April 2020 17:15

Ich bin US-Citzien, habe "Corona" und habe aus dem Mund von Trump gehört, daß die USNS Comfort und Mercy für "Coronakranke" bereitstünden. Wann kann ich zur Anamnese an Bord einchecken?

- G. G.

Gustav Grambauer

2. April 2020 17:24

Handtuch-Vorschlag zur Krisenkommunikation:

Man kann doch allseits sichtbare Spruchbänder von majestätosch über Großstädte gleitenden Luftschiffen hinterherziehen lassen. Was mir da als Aufschrift so alles einfiele ...

`Nen Kleinflugzeg täte`s auch!

(Aber dann hieße es wieder: "Folgen sie bitte den Anweisungen der Besatzung!", und es wäre nicht die Bordbesatzung gemeint.)

https://www.youtube.com/watch?v=lL0VzWK1i9Y

- G. G.

Gustav Grambauer

3. April 2020 00:12

Krisenkommunikation - die Turkmenen brauchen keine Schulz v. Thun & Watzlawik!

https://www.n-tv.de/der_tag/Turkmenistan-verbietet-das-Coronavirus-article21683305.html

- G. G.

Götz Kubitschek

3. April 2020 08:36

mehr gibt es nicht zu sagen.

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