Ein Verlagstag in Halle

PDF der Druckfassung aus Sezession 89/April 2019

Redaktionelle Informationen und Hinweise - Werkstattberichte sozusagen.

In die­sem Jahr: kei­ne Teil­nah­me an der Buch­mes­se in Leip­zig – Sezes­si­on und Antai­os wären wie­der im letz­ten Win­kel pla­ziert und mit »Aktio­nen« und einer todes­mu­ti­gen Demo der Initia­ti­ve #ver­la­ge­ge­gen­rechts beläs­tigt wor­den. Also lie­ber unter Freun­den blei­ben und sich für dies­mal nicht aussetzen.

In Hal­le gibt es seit fast zwei Jah­ren unser Haus direkt am geis­tes­wis­sen­schaft­li­chen Cam­pus – die Fas­sa­de sieht aus, als stün­de sie auf der docu­men­ta in Kas­sel. Aber die Bar, die Biblio­thek und der Innen­hof sind »unbe­han­delt«, fer­tig ein­ge­räumt und groß genug für sechs Aus­stel­ler und hun­dert Gäste.

Phil­ip Steins Jun­g­eu­ro­pa war da, aus Sach­sen der katho­lisch aus­ge­rich­te­te Ver­lag Reno­va­men und aus Ber­lin Manu­skrip­tum. Die Bür­ger­initia­ti­ve »Ein­Pro­zent« hat­te einen Stand, die Iden­ti­tä­re Bewe­gung auch, Antai­os und Sezes­si­on sowieso.

Aus Ser­bi­en war Dušan Dosta­nic ange­reist, er sprach über die Ver­wur­ze­lung der Poli­tik sei­nes Lan­des im ortho­do­xen Glau­ben. Das waren unge­wohn­te Töne im wohl glau­bens­ferns­ten Land­strich auf Got­tes Erd­bo­den! Danach spiel­te der Pia­nist Kemal Cem Yil­maz kur­ze Stü­cke auf dem Kla­vier, mit denen er eine Lesung der Erzäh­lung »Major Dob­sa« (Fried­rich Georg Jün­ger) gliederte.

Das »brei­te Bünd­nis« aus Hal­le, das sich uns ent­ge­gen­warf, bestand aus fünf­zig Leu­ten. Es reg­ne­te in Böen – sie haben einen Preis ver­dient. Wir hin­ge­gen hat­ten es warm und gemüt­lich. Wir haben ver­ein­bart, den Ver­lags­tag in vier Mona­ten zu wiederholen.

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