2. Oktober 2020

Trump, Biden und die unakzeptable Wahl (2)

Martin Lichtmesz / 36 Kommentare

Im Laufe der Debatte mit Joe Biden hat sich Trump nur einmal aufs Glatteis führen lassen. Ob er ausgerutscht ist, ist wohl eine Frage der Perspektive.

Martin Lichtmesz

Martin Lichtmesz ist freier Publizist und Übersetzer.

Auch hier wird hemmungslos gelogen und manipuliert, daß sich alle Balken biegen, und die deutschsprachige Presse schreibt wie immer von ihren amerikanischen Kollegen ab, ohne auch nur einen Hauch von Eigenrecherche oder kritischer Distanz. In der österreichischen Kronen-Zeitung hört sich das so an:

Zwei Punkte geben zur Sorge Anlaß. Erstens hat der Präsident mehr denn je Zweifel am korrekten Ablauf der Wahl und den Konsequenzen danach gesät. Er erging sich in der düsteren Andeutung: "Das wird kein gutes Ende nehmen." Der Präsident wich sogar der Frage aus, ob er auf seine Anhänger einwirken würde, friedlich eine knappe Niederlage Trumps zu akzeptieren. In die gleiche Kategorie fällt zweitens Trumps Weigerung, sich von weißen Rassisten zu distanzieren. Ganz im Gegenteil. Er signalisierte gewalttätigen Gruppen aus seinem Fan-Lager, etwa den "Proud Boys": "Haltet euch zurück - und haltet euch bereit!"

Das ist also im wesentlichen die Story: Trump habe sich nicht nur geweigert, sich von "weißen Suprematisten" zu distanzieren, er habe sie auch noch angestachelt. Was ist wirklich passiert? Es ging Trump erneut darum, ein falsches Framing abzuweisen, in diesem Falle eines, das die Behauptung als gegeben hinnimmt, daß Gewalt von weißen Rassisten tatsächlich ein virulentes Problem sei. Dies wurde ihm von dem offenkundig parteiischen Moderator Chris Wallace aufgenötigt, und wie immer, wenn man versucht, ihn zu gängeln, wich Trump aus und bemühte sich um ein Re-Framing.

Der Wortwechsel lief so ab:

Chris Wallace:
Sie haben den Vizepräsidenten [Biden, nach seinem früheren Amt unter Obama] wiederholt kritisiert, weil er nicht ausdrücklich die Antifa und andere linksextremistische Gruppen beim Namen genannt hat. Aber sind Sie heute Abend bereit, die weißen Suprematisten und Milizen zu verurteilen und zu sagen, daß sie sich zurückhalten und nicht zur Gewalt in etlichen dieser Städte beitragen sollen, wie wir es in Kenosha und in Portland gesehen haben?

But are you willing tonight to condemn white supremacists and militia groups and to say that they need to stand down and not add to the violence in a number of these cities as we saw in Kenosha and as we’ve seen in Portland?

Die Lüge war schon in die Frage selbst eingewickelt. In Kenosha und Portland gab es Randale, die sich über mehrere Tage erstreckten und die ausschließlich auf das Konto von Antifa und BLM-Anhängern gingen. Vereinzelte Bürgerwehren, die aufgetaucht waren, hatten sich rein defensiv verhalten, und von einer Symmetrie von linker und rechter Gewalt oder gar einer Dominanz der letzteren kann hier keine Rede sein.

In Kenosha, wo die Bezirksverwaltung die Nationalgarde zu Hilfe rufen mußte, um die Geschäfte und Wohnhäuser der Stadt vor Brandstiftern und Plünderern zu schützen, hatte der 17jährige Kyle Rittenhouse in eindeutiger Notwehr zwei Antifas (beide vorbestrafte, weiße Kriminelle) erschossen, die ihn attackierten, und einen weiteren verletzt, der eine verdeckte Pistole auf ihn gerichtet hatte. In Portland wurde gar der 39jährige Trump-Anhänger Daniel Aronson von einem Antifaschisten ermordet, der danach im Schußwechsel mit der Polizei getötet wurde.

Der Journalist Michael Tracey, einer der wenigen verbliebenen Linken, die sich noch um nüchterne und objektive Lageeinschätzungen bemühen, schrieb auf Twitter:

Für jemanden wie mich, der zwei Monate lang über die Folgen dieser größten Unruhen seit mindestens 50 Jahren berichtet hat, könnte diese endlose, illusorische Fixierung auf angeblich organisierte "weiße Suprematisten"-Gruppen nicht absurder sein. Es ist zu 99% eine mediale Erfindung, die völlig losgelöst von der Realität ist.

Auch Tucker Carlson widerlegte mit klaren Worten die absurde Behauptung, an den Randalen wären "weiße Suprematisten" schuld oder auch nur signifikant beteiligt:

"White Supremacy" soll also die größte Gefahr für unser Land sein. Wie kann das sein? Sieht so aus, als hätten Horden von weißen Suprematisten gerade Minneapolis niedergebrannt, und dann Kenosha. Sie haben Portland und anschließend Seattle verwüstet. Sie haben in Louisville auf Polizisten geschossen. Sie haben Wendy's abgefackelt und Wanky's leergeräumt. Sie haben öffentliche Denkmäler in Atlanta und San Francisco zerstört. Sie haben Kriegsdenkmäler in Washington verunstaltet. Sie haben Macy's in der Innenstadt von Chicago geplündert. Ebenfalls in Chicago haben weiße Suprematisten hunderte Afroamerikaner ermordet. Überall wo diese bigotten Rechten hinkamen, haben sie rassistische Graffiti auf Gebäude gemalt und schlafende Bürger in ihren Heimen bedroht.

Was die massenweise ermordeten Afroamerikaner in Chicago angeht, so ist auch dieser Bericht von Fox News so feige, nur anzudeuten, aber nicht explizit festzuhalten, daß die allermeisten Täter selbst Schwarze sind.

Ann Coulter schrieb mit gewohnter Schärfe:

Nach vier Monaten Plünderungen, Brandstiftungen, zerschlagenen Scheiben, Vandalismus, Drohungen, tätlichen Angriffen, Messerstechereien und Schießereien durch Black Lives Matter und die Antifa, ist das erste, was den Medien in den Sinn kommt ... Trump dazu zu nötigen, "weiße Suprematisten" zu verurteilen!

Wie schon beim Phantom der "russian collusion", unterstützt auch hier das FBI nach Kräften die Propagandalüge , daß die "größte Gefahr für tödliche Gewalt" in den USA von "weißen Suprematisten" ausgehe. Sie deckt sich in keiner Weise mit den Erfahrungen, die in den letzten Monaten zigtausende Amerikaner mit linksextremer Gewalt gemacht haben.

Trump ignorierte die in die Frage eingewickelten Falschbehauptungen, und antwortete zunächst nur auf den ersten Teil der Frage, ob er bereit wäre, weiße Suprematisten und Milizen zu verurteilen:

Donald Trump:
Natürlich, ich bin bereit, das zu tun.

Das genügte Wallace allerdings nicht, er wollte einen klaren Sprung durch den Reifen. An diesem Punkt verwies Trump auf die faktische Realität.

Wallace:
Sind Sie nun konkret bereit dazu?

Trump:
Ich würde sagen, fast alles, was ich sehe, kommt von links und nicht von rechts.

Wallace:
Aber was sagen Sie tatsächlich?

Trump:
Ich bin gewillt, alles zu tun. Ich will, daß es Frieden gibt.

Wallace:
Nun, dann tun Sie es, Sir.

Joe Biden:
Sagen Sie es, tun Sie es, sagen Sie es.

Trump:
Nennen Sie mir Namen, sagen Sie mir, wen ich Ihrer Meinung nach verurteilen soll.

Wallace:
Weiß-suprematistische und rechte Milizen.

Biden:
Proud Boys.

Trump:
Proud Boys, haltet euch zurück und haltet euch bereit ("stand back and stand by"). Aber ich sage Ihnen, jemand muß etwas gegen die Antifa und die Linke tun, denn das ist kein rechtes Problem sondern ein linkes...

Das "stand back" schloß offensichtlich an das "stand down" von Wallace an, das "stand by" füttert nun die feuchtesten Träume der linken Medien und wird von ihnen als Scharfmacherei und Drohung hingestellt.

Nun sind die "Proud Boys", wie jeder weiß, der sich auch nur ein bißchen mit ihnen und der "Altright" und deren softerer Variante "Alt-Lite" beschäftigt hat, alles andere als "weiße Suprematisten". Im Gegenteil handelt es sich hierbei um eine betont gemischtrassige Gruppe, deren teils farbige Wortführer (wie ihr jetziger Chef Enrique Tarrio) sich bei jeder sich bietenden Gelegenheit von "Rassismus" und "weißer Suprematie" distanzieren  (z.B. hier, hier und hier). Dennoch dienen sie, ähnlich wie hierzulande die Identitären, den Medien als Buhmann für alle Art von Panikmache vor einer "rechten" Gefahr.

Gegründet im Trump-Siegesjahr 2016 von dem schillernden Provokateur, ehemaligen Punk, VICE-Mitbegründer und Rebel-Media-Reporter Gavin McInnes als Antwort auf die Exzesse der "Social Justice Warriors" und die Übergriffe der Antifa auf MAGA-Anhänger, sind die Proud Boys kaum mehr als ein gemäßigt politisch unkorrekter, zum Libertären neigender Spaßverein, der ein halbironisches Macho- und Rocker-Image pflegt (hier kann man sich durch ihre chaotischen Aktivitäten durchwühlen).

Dummerweise ließen sich einige von ihnen auf Schlägereien mit der Antifa ein, was zu etlichen Verhaftungen, Anklagen und in bislang zwei Fällen zu Haftstrafen wegen "attempted gang assault, attempted assault and riot" führte (siehe dazu diese Kritik eines "weißen Nationalisten"). Seit diesen Urteilen ist es eher still um die Truppe geworden, und McInnes, der von Facebook, Twitter, Youtube und anderen Plattformen verbannt wurde, hat sich inzwischen von ihr getrennt. Ihr Anteil an den Randalen dieses Jahres ist mikrosopisch klein und auf ein paar vereinzelte Mitglieder beschränkt.

Das sollte genügen, um klarzumachen, daß die "Proud Boys" nur die Rolle des Buhmanns im Kasperltheater spielen sollen. Trump behauptet inzwischen (unglaubwürdigerweise), sie gar nicht zu kennen und hat seine explizite Verurteilung inzwischen nachgeholt:

Ich verurteile den KKK, ich verurteile alle weißen Suprematisten, ich verurteile die Proud Boys. Ich weiß nicht viel über die Proud Boys, fast nichts, aber ich verurteile das.

Das ist indes beileibe nicht das erste Mal, daß Trump eine solche Verurteilung ausspricht,was die Medien hartnäckig zu vergessen scheinen. Michael Tracey kommentierte:

Trump hat die Prämissen der "DISTANZIEREN SIE SICH???"-Fragen fünf Jahre lang abgelehnt, weil sie praktisch immer in böswilliger Absicht gestellt werden. Und der Begriff "weißer Supremacist" ist bis zur Unkenntlichkeit ausgedehnt worden, wen genau soll er nun also  "verurteilen"?

Darüberhinaus hat Trump unlängst angekündigt, den Ku-Klux-Klan, von dem es noch ein paar jämmerliche, von FBI-Agenten infiltrierte Grüppchen gibt, mitsamt der Antifa zur "terroristischen Organisation" erklären (und damit verbieten) lassen zu wollen. Dies geschah im Rahmen eines vollmundigen Nikolaus-Wundertüten-Programms, das ihm schwarze Wählerstimmen bringen soll.

Es versteht sich von selbst, daß Wallace Biden nicht zu ähnlichen öffentlichen Distanzierungsbekundungen von linksextremen Gruppen nötigte. Biden behauptete sogar, nach einem Muster, das wir auch hierzulande kennen,  "Antifa sei eine Idee, keine Organisation, keine Miliz."

 Trump:
Sie veralbern mich wohl.

Biden:
Das hat sein eigener FBI-Chef gesagt.

Trump:
Nun, wissen Sie was, dann liegt er eben falsch.

Biden:
Jedermann in Ihrer Regierung sagt Ihnen die Wahrheit, es ist eine schlechte Idee. Sie haben keine Ahnung von nichts.

Trump:
Wissen Sie was, Antifa ist eine gefährliche, radikale Gruppe.

Was natürlich stimmt. Biden hat hier pures Gaslichtern betrieben, was zur Strategie der rechten Geisterbeschwörung dazugehört, nicht anders als in Deutschland.

Gregory Hood von American Renaissance kommentierte:

"Antifa" ist ein Markenname, hinter dem sich linke Gruppen verbergen. Diese Gruppen existieren jedoch wirklich. Sie sind nicht nur eine "Idee". Es gibt konkrete Antifa-Gruppen, mit konkreten Anführern und konkreten Finanzierungsquellen. Sie nennen sich selbst "Antifa", weil das besser klingt als "Anarchisten" oder "Kommunisten". Die Journalisten wissen, daß es Antifa-Gruppen gibt. Sie haben die Antifa häufig selbst als eine Gruppe bezeichnet. CNN zum Beispiel tat dies 2018 und 2020. CNN berichtete konkret über die Gruppe "Rose City Antifa" im Jahr 2019.VICE hat sich 2018 mit der Antifa zusammengetan. Andy Ngo hat unter großem persönlichen Risiko bestimmte Personen und Gruppen ausgeforscht. Und nun erwartet Mr. Biden, daß wir ihm abkaufen, daß solche Gruppen gar nicht existieren.

Wenn nun im Zuge der Randale und des Versagens der staatlichen Ordnungskräfte vermehrt Bürgerwehren in den Städten auftauchen wie etwa die “Armed Citizens to Protect Our Lives and Property” in Kenosha ("Bewaffnete Bürger zum Schutze unseres Lebens und Eigentums") oder wenn sich Gruppen wie die Proud Boys aktiv gegen Antifaterror wehren, dann geraten sie sofort ins unerbittliche Visier des Staats- und Medienapparates, der gierig danach ist, der Öffentlichkeit endlich, endlich gewaltbereite Rednecks und "white supremacists" zu präsentieren. Und wenn diese nicht in der gewünschten Form auftauchen, muß eben wie üblich gelogen, verzerrt und diffamiert werden.

Die Position der Medien und der Demokraten sei letztendlich folgende, so Ann Coulter:

Der Antifa muß es erlaubt sein, ohne jegliche Einmischung Unruhe zu stiften. Wir haben die Antifa von Staatsanwälten und Bürgermeistern befreit, und jetzt werden wir sie von individuellen Amerikanern befreien. Deshalb wird jeder, der Unschuldige vor der psychotischen linken Gewalt verteidigt, als "weißer Suprematist" verdammt werden.

Hier zeichnen sich künftige Eskalationen ab, die sehr, sehr böse enden könnten.

 

 


Martin Lichtmesz

Martin Lichtmesz ist freier Publizist und Übersetzer.


Kommentare (36)

Der_Juergen

2. Oktober 2020 23:31

Als jemand, der die Ereignisse in den USA mit angehaltenem Atem und sehr viel Bitterkeit (über den mangelnden Mut Trumps und den Verrat vieler seiner vorgeblichen Unterstützer) verfolgt, kann ich Lichtmesz zu diesem und dem vorhergehenden Artikel nur beglückwünschen. Eine prägnantere Darstellung auf so begrenztem Raum kann ich mir nicht vorstellen. Hoffentlich wird Lichtmesz auch künftig solche Analysen liefern, nicht zuletzt für jene, die des Englischen nicht ausreichend mächtig sind, um amerikanische Sendungen voll zu verstehen.

Gustav

3. Oktober 2020 11:38

"Hier zeichnen sich künftige Eskalationen ab, die sehr, sehr böse enden könnten."

.....werden, werden! Die Absicht ist so offensichtlich! Bei uns sind die Weichen auch schon gestellt. Wer hier noch über "Verschwörungstheorien" faselt, ist ein Vollhorst.

Laurenz

3. Oktober 2020 21:02

@Gustav

Will Ihren kurzen Beitrag in seinem Sinne nicht in Abrede stellen. Was ich in Abrede stelle, ist der aktuelle Bezug. Ich wage zu behaupten, es war noch nie anders.

Sandstein

4. Oktober 2020 09:43

Ich glaube zu dem Lacher kommt es, weil Laurenz hier Begriffe aus den Sprachwissenschaften und der Ethnologie vermischt. Dieser Semitentrick (Araber und Juden = Semiten daher gibt es keinen „richtigen“ Antisemitismus) ist alt, langweilig und: falsch. 

Man unterscheidet in Israel zwischen den israelischen Staatsbürgern jüdischen Glaubens und jüdischer Abstammung, den Staatsbürgern jüdischen Glaubens arabischer Abstammung und den Staatsbürgern muslimischen Glaubens und arabischer Abstammung und dann weiteren kleinen Splittern (Christen, Drusen etc). Die Kategorie der semitischen Sprachen ist hier schlicht falsch. Inder und Deutsche sprechen auch Sprachen einer gemeinsamen Sprachfamilie - ohne die Ethnie zu teilen.
Die Quote in Israel ist auch keine auf ethnischen Faktoren basierende, jüdische Araber gelten in Israel auch nicht als Araber, sondern Juden arabischer Abstammung. Das mag verwirren, ist aber so. 

 

Gotlandfahrer

4. Oktober 2020 11:03

Blitzgescheiter Überblick, herzlichen Dank!

Nachdem es für Arbeiter und Bauern nicht funktioniert hat, soll jetzt das Frauen- und Opferparadies auf Erden errichtet werden.  Es scheint ein Abfallprodukt der Aufklärung zu sein, dass Böse, Dumme und smarte Kurzsichtige sich zunehmende Anwaltsrenditen für die ungefragte Vertretung als solcher deklarierbarer Befreiungssubjekte erpressen können, weil ihnen, ab einem gewissen Punkt der hingenommenen Anti-Autorität, niemand mehr ohne Gefahr entgegentreten kann, eben weil es keine Autorität mehr gibt, sondern nur noch die Gang-Rules der Plünderer. Hoffnung ergibt sich allein aus dem Umstand, dass destruktive Kräfte selbst nichts errichten können, nach Substanzverzehr die Aufbau-Tugenden also von ganz allein wieder ihre Wirkung entfalten können.

Unser Auftrag muss sein, diesen erneut klar auftretenden Zusammenhang für die zukünftige Trümmergeneration so verfügbar zu machen, dass es nie wieder zu diesen feuchten linken Schlaraffenlandversprechen kommen kann, die seit mindestens 1789 die Menschen der westlichen Kultur immer wieder ins eigene Unglück stürzen.

Nie wieder Links! muss den Menschen mit der Muttermilch klar werden, und wer weiß, vielleicht ist die geistige Grundlage dafür von der westlichen Weiber- und Wichserwirtschaft längst unbewusst herbeigerufen.

limes

4. Oktober 2020 16:41

Die erdrückende Mehrheit der Deutschen bleibt in Unkenntnis der US-amerikanischen Zustände, aus Gründen, die ML eingangs erwähnt. Für die erdrückende Mehrheit der Deutschen ist Trump eine Art Horrorclown. In ihrem Weltbild sind die »Yankees« sowohl bewunderte Helden (wie die von John Wayne, Clint Eastwood und anderen verkörperten Typen), als auch böse Rassisten. Ein äußerst ambivalentes Zerrbild.

Und selbst (oder vielleicht gerade) bei Amerika-Fans gehören die brennenden Städte zu den großen Tabus. Sehr interessant ist der Fall eines Ehepaares, mit dem uns neben der Mitgliedschaft in einem deutsch-amerikanischen Freundschaftsverein auch der Lebensstil hochgradig verbindet. Doch es herrschte Funkstille, nachdem 2015 mein Versuch krachend gescheitert ist, ein paar Worte über die »Flüchtlingskrise« zu wechseln.

Die Verbindung blieb bestehen, wenn auch auf Eis und mit sehr unregelmäßigem Austausch von Lebenszeichen. Austausch über gemeinsame Hobbies wird immer sofort und unverzüglich beantwortet, ein Link zu den Aufständen in den USA führt zu ausgedehntem Schweigen.

Der Begriff »Suprematist« ist einer kurzen Internetrecherche zufolge nur im Duo mit »weiß« gebräuchlich. Das Gaslichtern ist auch in Deutschland allgegenwärtig. Aber man kann dagegen immun werden.

Fritz

4. Oktober 2020 16:59

Man wird aufgefordert, sich von X oder Y zu distanzieren,  und wenn man es nicht tut, wird unterstellt man sei für X oder Y. Welch billiger Trick.

heinrichbrueck

4. Oktober 2020 17:23

Wenn Geschichte steuerbar ist, gibt es auch den Steuerer. Dann müssen die Voraussetzungen klar sein, mit deren Hilfe Zielsetzungen umgesetzt werden. Die Sprache ist schon dermaßen korrumpiert, daß die gesetzten Rahmenbedingungen akzeptiert werden. Selbstverständlich keine echten Rahmenbedingungen, lediglich Vorgaben einer für diskussionswürdig befundenen Ablenkung, deren Sackgassenaufenthalt zum gewünschten Ergebnis in den Abgrund geführt werden kann.

Dann kommt von einem Karl Marx das Paradies; es wird über Rassismus diskutiert; Zuwanderung in Hochintelligenzvölker erlaubt usw. Es werden Dinge vorausgesetzt, ein positives Ergebnis unterstellt, auch wenn die Realität widerspricht.

Weltbeherrschung ist keine so schlechte Idee, dann werden die eigenen Angaben für gut befunden. Der Rest geht sterben.

Laurenz

4. Oktober 2020 18:37

@Gotlandfahrer

In der Geschichte gab es immer wieder Exzesse, im Westen nichts Neues. Ob manche  Deutsche Fürsten den Kanal vom Papst oder vom Kaiser voll hatten, mag sein, jedenfalls führte es zur Eskalation. Und wie Sie wissen ist auch das III. Reich eine Eskalation vorangegangener Zustände gewesen, die das "Heute" in ihrer Tragweite weit übertrafen. 

@Sandstein

Der Lacher ML' im vorletzten Artikel entstand, weil ich mich nicht an die aktuellen Normen oder Spielregeln hielt. Aber wie ein schlechter Deutschlehrer haben Sie meinen Beitrag wieder mal nicht begriffen. Sie korrigieren, wo es gar nichts zu korrigieren gibt. Und Sie lenken in Ihrem Unverständnis vom wesentlichen ab.

Aber meinen Sie im Ernst, jemand der Linken, der über anti-semitischen Rassismus labert, wüßte, was Aschkenazi, Sephardi, Mizrachi, Felachen oder jemenitische Juden sind? Und laut israelischer Staatsdoktrin sind noch nicht mal khasarische Juden existent. Darüber ließe sich trefflich streiten, aber weder mit der Linken noch mit Ihnen. Arabische Stämme, Kurden, Türken dieser oder jener Art hassen sich alle selbst gegenseitig, wie die Pest. Die historischen Juden, mit denen man im Sklavenhandel prächtige Geschäfte machte, oder das historisch christliche (intellektuelle) Zentrum in Syrien war ideal, um von den inner-arabischen Streitigkeiten abzulenken. Als aber alle gemeuchelt, versklavt oder verkauft waren, traten die alten Streitigkeiten bis zum heutigen Tag wieder in den Vordergrund plus einer Ethnokratie Israel seit 1948 anstatt 1922.

Volksdeutscher

4. Oktober 2020 19:34

Beide Analysen sind hervorragend. Die Frage, die mich quält, ist deshalb, wie lange es wohl noch dauern mag, bis sich auch in Deutschland ähnliche oder solche Szenen geben werden wie in Amerika.... Was für Mächte im Hintergrund steuern solche Zustände wie BLM oder die Importwelle von Schwarzafrikanern, Afganen und Arabern? Wenn halb Afrika auf Deutschland und Europa losgelassen wird, ist es mit uns, unserer deutschen Kultur und weißen Zivilisation endgültig aus. Schon jetzt werden aus aller Welt Leute eingeflogen.... und weit und breit kein Widerstand dagegen außer mißbilligende Worte von der AfD im Bundestag. Wir müssen damit rechnen, daß die staatlich unterstützte und geförderte "Antifa" im Falle eines Bürgerkrieges alles sabotieren und vernichten wird, selbst mit Mord und Totschlag muß man in ihrem Falle rechnen. Warum schlafen die Schafe bundesweit?

Gelddrucker

4. Oktober 2020 20:45

@Volksdeutscher

Das Problem ist: für Menschen, die sich nicht permanent damit beschäftigen, ist die Geschwindigkeit des Volkstausches nur schwer fassbar. Da sind Jahr für Jahr mehr Afrikaner am Bahnhof und in der Innenstadt, aber so richtig entscheidene verändert sich nichts. Das Thema müsste viel offensiver angesprochen werden, von lokalen (auch außerparteilichen) Initiativen, mit demographischer Aufklärungsarbeit, die die Bevölkerung auch erreicht (nicht in einem Video von Martin Sellner bei Minute 4:32), und auch von der AfD.

Volksdeutscher

4. Oktober 2020 21:52

"Das Thema müsste viel offensiver angesprochen werden, von lokalen (auch außerparteilichen) Initiativen, mit demographischer Aufklärungsarbeit, die die Bevölkerung auch erreicht."

Das sehe ich genauso, denn ich beginne zu gähnen, wenn ich Bundestagdebatten zum Thema sehe und höre. Wie gut Dr. Curios Vorträge auch immer sind, solche analytischen Essays sind nicht massenwirtksam, zudem sind sie fürs einfache Volk zu intellektuell. Videos mit solchem Inhalt sind für den Zweck der Massenaufklärung unwirksam. Das Problem dabei ist auch die Art des Mediums. Es muß eine bestimmte Größe und Frequenz haben, sonst ist es nicht möglich, große Massen zu erreichen. Ich kenne keine solche Medien außer Fernsehen (das in Feindeshand ist). Eine Alternative könnte es sein, lokal gut aufgemachte, informative Flugblätter zur Volksaufklärung bundesweit und periodisch in deutsche Haushalte regnen zu lassen, in verstärktem Maße vor den Wahlen. Das kostet zwar Geld, aber es wäre eine bessere Art des Informierens breiter Massen, denn man könnte dieses Medium dem Tagesgeschehen anpassen. Zudem hätte der Leser etwas in der Hand, das er immer wieder hervornehmen und lesen könnte. Kennen Sie etwa solche für die Problematik in Frage kommende andere Medien außer Fernsehen?

RMH

4. Oktober 2020 22:46

Man kann Stand heute durchaus sagen, dass D. Trump der E. Goldstein unseres Systems und unserer Medien ist (man schaue nur einmal 5 Minuten einer Sendung wie "Anne Will").

Ich möchte behaupten, dass vermutlich in der Tat > 90% des Teils der deutschen Bevölkerung, die überhaupt noch solche Themen verfolgen, D.Trump für einen Abgrund des Schlechten halten, über den man sich noch im harmlosesten Fall lustig machen kann, den man aber wegen seines positiven C-Testes zumindest mit Spott und Häme überziehen darf (ich denke, jeder hat schon entsprechende WhatsApp-Bildchen erhalten).

Weist man nur einmal ganz vorsichtig darauf hin, dass es doch etwas seltsam anmutet, wenn die gesamte mediale Welt bei uns sich auf D. Trump einschießt, obwohl sich die Politik der USA in Bezug auf Deutschland vermutlich allenfalls graduell ändern würde, wenn ein Demokrat das Amt besetzen wird, dann löst das misstrauische Blicke aus und wenn man dann noch einen drauf setzt und sich zur kühnen Behauptung aufschwingt, ob denn mit dieser Trump- Manie evtl. von etwas bei uns abgelenkt werden soll, dann hat man den Aluhut sofort auf dem Kopf sitzen, ohne ihn je selber aufgesetzt zu haben.

Die Leute bei uns sind mittlerweile weitestgehend durchgeknallt. Komplett unfähig geworden, auch nur ansatzweise einmal Dinge kritisch zu betrachten, geschweige denn, zu hinterfragen. Wenn man davon auf andere Bereiche schließt, dann Finis Germania (Sieferle dixit).

Gotlandfahrer

4. Oktober 2020 23:29

@Laurenz: Ihrem Hinweis kann ich nichts abgewinnen.  "Exzesse" gab es in der Tat immer. Wobei sich noch herausstellen wird, ob derjenige zu Zeiten des 3.R den sich anbahnenden in der zukünftigen Rückschau noch weiterhin übertroffen haben wird. Von den Ihrerseits angedeuteten unterscheidet sich der kommende dadurch, dass er nicht nur die Menschen innerhalb eines Kulturkreises oder in zwei von außen aufeinander eindringenden betrifft.  Sondern - erstmalig in der Geschichte - eine vorhersehbare Konfrontation an einer Vielzahl kultureller Binnenfronten durch freiwillig und ohne Not Hereingerufener mit hoher Kulturdistanz zu den Hereinrufenden schafft.  Das Ganze unter nie dagewesenen Entzugsfreiheiten globaler, zumindest anfänglich profitierender Kontrolleliten.  Somit ist nicht nur die Konfliktlage besonders, sondern auch deren Zustandekommen, das eben auf der Perversion des Aufklärungsgedankens beruht, mithin nicht einfach den nächsten zyklischen Exzess des Menschen beschreibt.  Vielmehr handelt es sich um den Flucht- und Kulminationspunkt des linken Denkens.  Eine Sackgasse, keinen Kreislauf.  Diesem Denken liegt die Abstraktionsfähigkeit zugrunde, die auch die nützlichen Seiten der Moderne geschaffen hat. In der nächsten Zivilisationsstufe liegt also die Herausforderung darin, echten Fortschritt von Befreiungsdünnschiss unterscheiden und dauerhaft von Beginn aus dem freien Diskurs herauszuhalten. Einfach nur kein Gezeter und Geheuchel  mehr, das wäre schon was.

Sandstein

4. Oktober 2020 23:39

auf in den Kleinkrieg...

"Der Lacher ML' im vorletzten Artikel entstand, weil ich mich nicht an die aktuellen Normen oder Spielregeln hielt. Aber wie ein schlechter Deutschlehrer haben Sie meinen Beitrag wieder mal nicht begriffen."

Spielregeln gelten halt nicht, wenn man ein schlechter Verlierer ist, richtig? Meinen Sie das? ..Sie lagen schlicht falsch, und um das anerkennen zu können benötigt man eben auch Größe.

ps: ich begreife vieles nicht, und das ist in Ordnung so. Kenne mich dafür in bestimmten Gebieten verdammt gut aus, und das ist auch in Ordnung so. Begreifen Sie das? 

"Aber meinen Sie im Ernst, jemand der Linken, der über anti-semitischen Rassismus labert,"

Sie labern ja selber über Antisemitismus, ohne ihn zu verstehen. Erwarten das aber von den Linken? Ok. Find ich gut, ihre Denkweise. 

Over and out. 

Gracchus

5. Oktober 2020 00:15

Ich bin kein Trump-Fan, hoffe aber, dass er gewinnt. Immerhin steht er für sich, Biden wirkt wie von jemandem vorgeschickt. Was machen nur die Medien, insbesondere die deutschen, wenn Trump verliert, generieren sie doch ca. die Hälfte ihrer Nachrichten aus Trump. Wohin dann mit der - selbstgefälligen - Empörung? 

 

Laurenz

5. Oktober 2020 01:15

@Volksdeutscher & RMH & Gelddrucker

Gegen Ihre recht plausiblen Beiträge ist nichts zu sagen, man kann das defensiver oder aggressiver in einer Strategie befürworten. Worauf ich viel mehr hinaus will, ist die Wahrnehmung politischer Projekte, wie BLM, Klima oder Heuschnupfen. Natürlich finanziert die irgendwer, der seine ökonomischen oder politischen Interessen wahren will. Ob die dämliche US-Außen-Politik nach 1945 dafür ein Synonym sein kann, ist wohl schwer zu beurteilen. Aber sein kann es. Wenn Sie Berichterstattungen, wie zB BLM wahrnehmen, ist die tatsächliche Tragweite recht gering. Was sind schon ein paar Plünderungen in irgendwelchen us amerikanischen Provinzstädten. Das sind die Amis gewohnt. Immerhin war erst 1903 der letzte Indianer-Krieg, danach der Prohibitions-Krieg. Dann Vietnam-Proteste und heute, vergleichsweise im Westen nichts Neues. Was wir sehen, ist reines Theater auf medialer Bühne. Vor dem Hauptstadtbüro der ARD in DC werden jede Woche ein oder 2 Leute abgestochen, und zwar seitdem die ARD dort logiert.

Laurenz

5. Oktober 2020 10:56

@Gotlandfahrer

Immerhin stand für nach 1945 die Gefahr eine Genozids an durch die Umwandlung Deutschlands in einen Agrarstaat. Daß, was Sie wohl als schleichenden Genozid betrachten, ist für Briten, Niederländer, Weiße in den USA oder anderen Teilen der Amerikas schon seit Jahrhunderten Alltag, und sie leben noch Es führt kein Weg daran vorbei, daß unsere Mitbürger das zu spüren bekommen, was sie wählen und das in einer wesentlich massiveren Erlebniswelt als bisher.

@Sandstein
Mit Zitaten aus meinem Beitrag, auf die Sie im Nachgang nur persönlich werden, wird das nichts. Ich warte immer noch auf Argumente.

ML: Ohne persönliche Angriffe bitte, danke!

Volksdeutscher

5. Oktober 2020 12:34

@Laurenz - Wenn Sie wollen, können Sie Dinge so harmlos sehen. Politiker kann man zwar austauschen, tauscht man jedoch nicht die Hintermänner aus, kann man keine wesentlichen Veränderungen herbeiführen und die erreichten Veränderungen werden auch nicht lange wirken. An dieser Betrachtung gemessen sind skandierte Forderungen von der Sorte wie "Merkel muß weg!", blutig naiv. Nicht Merkel und ihre Sorte von Politikern sind das entscheidende am System, sie sind nur dessen sichtbare Hälfte. Wirkungsmächtiger ist dessen unsichtbare Hälfte, die im Hintergrund agiert und die sichtbaren Akteure lenkt. Erzähle mir niemand, daß die Ratifikation bestimmter Verträge, die BLM-Unruhen oder die begangenen und die noch zu begehenden Gesetzesbrüche der Regierung in den Köpfen von Politikern entstanden sind. Sie sind nur Befehlsempfänger. Die Namen jener ca. 300 Familien, die die Welt lenken, kann man nicht mal ansatzweise aussprechen ohne Gefahr zu laufen, als "Verschwörungstheoretiker" oder "Antisemit" bezeichnet zu werden. Es war aber nicht immer so. Kann es deshalb unter den oben skizzierten Umständen wahre Opposition geben, die ihre Existenz und Aktivitäten nicht in der Matrix eingebettet und unabhängig von ihr entfalten kann? Denn immer öfter begegne ich im Internet mit der Behauptung, auch die AfD sei eine gelenkte, zur Dampfablassung geschickte Opposition.

Der_Juergen

5. Oktober 2020 13:35

@Sandstein

Entschuldigung, ich verstehe nicht, worauf Sie hinauswollen. Da wäre etwas mehr Klarheit doch wünschenswert.

@Volksdeutscher @RMH

Zustimmung. Und weil, wie RMH richtig festhält, die grosse Mehrheit der Deutschen in politischen Fragen nicht logisch denken kann oder will, obgleich heute fast jeder einen Computer und somit Zugriff auf alternative Informationsquellen besitzt, ist die Hoffnung auf Wahlen vergebens. Abgesehen davon, dass die AFD von Meuthen und solchen Kreaturen unterwandert ist, wird sie nie und nimmer die absolute Mehrheit der Stimmen erhalten, und wenn sie durch ein Wunder die stärkste Partei wird, schliessen sich die anderen eben gegen sie zusammen. Ausserdem haben wir die Zeit dafür nicht mehr. Dr. Curio und Alice Weidel sollen der Regierung gerne weiter einheizen, das schadet zumindest nichts, bringt aber keine entscheidenden Veränderungen.

 

Enorm viel hängt von den Wahlen in den USA ab. Gewinnt Biden, oder wird Trump vom Militär gestürzt, sieht die Lage auch für Deutschland und Europa verflucht schlecht aus, weil die Globalisten dann auf volle Unterstützung von jenseits des Grossen Teichs bauen können. Siegt Trump (was, da die Gegenseite seinen Sieg nicht anerkennen wird, nicht ohne Militäreinsatz und Blutvergiessen gehen wird), werden die Karten neu gemischt. 

 

 

Valjean72

5. Oktober 2020 13:51

@Volksdeutscher:

"Das Thema müsste viel offensiver angesprochen werden ..."

Freitag stiess ich via TichysEinblick auf ein Interview mit Rebecca Sommer. Frau Sommer war in den letzten Jahren u.a. als "Flüchtlingsaktivistin" tätig, v.A. aber setzte sich für die Belange indigener Völker in Asien und S-Amerika ein.

Die letzten Monate verbrachte sie auf Lesbos u. verfolgte die Aktivitäten der dortigen Flüchtlings-NGO's. Deren Aktivitäten sieht sie mittlerweile sehr kritisch u. kommt zu bemerkenswerten Schlussfolgerungen

Ich habe in vielen weiteren Plätzen in Asien und Afrika erlebt, wie Staaten ganz bewusst die indigene Bevölkerung zersetzt haben, dass sie bis in ihr Allerheiligstes, in ihre Tempelgebiete Ansiedler hineingesetzt haben mit anderer Sprache, anderen Sitten, anderen Gebräuchen. Das ist Kriegsführung.

Und diese Kriegsführung wurde schon immer betrieben. Samt Vergewaltigungen und daraus resultierenden Kindern, und so weiter und so weiter. Ein Volk soll so unterwandert werden, dass man in dieses Volk und seine Kultur Fremdkulturen implantiert.

Laurenz

5. Oktober 2020 14:49

@ Der_Juergen @Volksdeutscher @RMH

Exakt. Wer nicht hören will, muß fühlen.

Entscheidend bei der AfD ist der Machtwille. Will jemand Macht, braucht er Wählerstimmen, siehe BK. 

@Volksdeutscher

Wir, auch Sie und ich, empfinden mehr oder weniger gleich/ähnlich. Das ist nicht der Punkt. Der Punkt ist die Konsequenz des Erwartbaren. Multi-Kulti-Staaten können keine Sozial-Staaten sein. Ich wollte einfach nur darauf hinweisen, daß nicht gleich Untergänge durch Invasionen erfolgen. Und wenn Sie Ihren Blick auf den Beitrag von @Der_Juergen richten, wird klar, was Veränderungen des Paradigmas in unserer Bevölkerung herbeiführen kann. 

@ML

Ja. Aber so wie es in den Wald reinschallt... Wenn jemand sich in den Kindergarten verlegt, ist das in meinen Augen das schlimmste "ad hominem". Keine Argumente, keine Inhalte sind reine Respektlosigkeit. Und wie soll man antworten, damit ein "Kindersoldat" versteht?

ML: Kann ich verstehen, bitte trotzdem um Zurückhaltung. Ich bemühe mich, gerecht zu zensieren. ;)

heinrichbrueck

5. Oktober 2020 17:29

@ Der_Juergen / @ Laurenz

Eure Erwartungen stimmen nicht. Keine Mehrheit kann in politischen Fragen logisch denken. Warum hätte man eine Demokratie einführen sollen? Und wie ein Meuthen die AfD unterwandern kann, ohne die AfD gegründet zu haben, ist auch nicht logisch exemplifiziert.

„Will jemand Macht, braucht er Wählerstimmen.“ Wie lange wird er diese Macht haben? Die Macht verläuft nicht zwischen Trump und Biden. Alles verläuft wie geplant.

Christa Ludwig

5. Oktober 2020 17:44

@Valjean72 "Das Thema müßte viel offensiver angesprochen werden"

nicht nur dieses : Fr. Rebecca Sommer ist Mitbegründerin der "Initiative  an der Basis", deren Aufruf ich vor über einem Jahr ausgedruckt und vielerorts weitergereicht habe. Höfliches Gähnen! Die Einen sind dumm und damit entschuldigt, die Anderen wollen in ihrer wohligen Bequemlichkeit nicht gestört werden - es gibt aber auch Menschen, die schon genug zu tragen haben. Sie können sich nicht mehr wehren.

Die " Initiative "fordert eine grundlegende Neuorientierung in der Flüchtlingspolitik: (in Kurzform)

Europ. Werte 

Zeitlich befristete Aufnahme

Keine Alimentierung ohne Gegenleistung

Sachleistungen

Sanktionen bei Verweigerung

Meldestelle für Gefährder ..

Keine Duldung für Straftäter, sondern Aberkennungsmöglichkeit

Sicherheitsarchitektur bei Abschiebungen

Verpflichtender Ethikunterricht

Verbot von Kopftuch, Polygamie, Zwangs-und Minderj.ehe, Genitalverst.

Wichtig: Aufnahmestopp für 3 Jahre, um Probleme zu reflektieren...

Diese Forderungen wurden von engagierten Bürgern in vorwiegend soz. Berufen erarbeitet aufgrund ihrer Erfahrungen mit Geflüchteten. Interessierte Öffentlichkeit? Nachfrage? Alles nachzulesen im Internet und zu hören auf youtube. 

Unser Bildungsprogramm, dessen sich sogar sog. Historikerinnen bedienen, die damit im Politzirkus Anne Will ihren großen Auftritt haben.  

Volksdeutscher

5. Oktober 2020 19:25

@Christa Ludwig - Die Liste ist nicht vollständig, es fehlen Sanktionen wie BeugehaftEntzug des Aufenthaltserlaubnisses und sofortige Ausweisung.

@Valjean72 - "Das ist Kriegsführung." Das hat der ehemalige Oberst des ungarischen Geheimdienstes, László (:laßlo:) Földi schon vor Jahren (!) im ungarischen Fernsehen behauptet.

@Laurenz - "... Veränderungen des Paradigmas in unserer Bevölkerung herbeiführen..." Meinen Sie den wie auch immer gearteten Ausgang der Wahlen in Amerika? Ich sehe jetzt schon Tag für Tag mehr und mehr importierte Araber, Afghaner und Neger auf der Straße und in den Geschäften. Ich krieg da die Krise.... Ob eine positive Veränderung in Amerika daran irgendetwas ändern würde.... könnte?

limes

5. Oktober 2020 20:32

@ Der_Juergen

»Gewinnt Biden, oder wird Trump vom Militär gestürzt, sieht die Lage auch für Deutschland und Europa verflucht schlecht aus, …«

Interessante Frage, ob die Army Trump stürzen oder stützen würde. Intuitiv halte ich die Army für konservativ. Vor einem Vierteljahrhundert hatte ich (sehr angenehme) Kontakte mit US-Armeeangehörigen und hätte mir nicht vorstellen können, dass sie sich gegen Recht und Ordnung wenden könnten. Im Grunde kann ich mir das auch heute nicht vorstellen.

Und die weibliche Intuition ist nicht zu verachten!

Sandstein

5. Oktober 2020 21:09

@Laurenz 

ich habe doch hinreichend Argumente genannt, genau das war der Inhalt. Der Rest war Beiwerk, Sie sind nur aufs Beiwerk eingestiegen. Weil Sie eben inhaltlich nichts schreiben konnten - hätten ja zugeben müssen, dass Sie falsch lagen. 

Dass Ihr Text wegen persönlicher Angriffe dann zensiert wurde sagt dann auch schon alles Übrige. Bin es langsam Leid mit Ihnen.

Sie ereifern sich als sog. "Rechter" ständig, das Begriffe schwammig benutzt und von Linken verdreht werden, legen an sich aber einen anderen Maßstab an. Faseln was von Quoten in Israel, ohne diese durchstiegen zu haben. Erklärt man Ihnen hierzu einige Begrifflichkeiten kommt ein "Sie haben mich mal wieder nicht begriffen". Ist schon Realsatire was Sie hier teilweise abliefern. So wie Sie eben alles über deutsche Biersorten wissen, sich dann aber als Weintrinker outen. Belassen wir es dabei, Sie halten mich für einen Kindersoldaten, ich Sie für einen abgetakelten Gernegroß. 

RMH

5. Oktober 2020 21:25

Wenn Biden gewinnt, dürfte sich ad hoc für Deutschland gar nicht mal so viel ändern, denn vieles von der Außenpolitik von Trump ist nicht neu und wird sich auch nach ihm fortsetzen, da die Interessenlagen nun einmal so sind wie sie sind und von Trump auch nicht groß verändert wurden. Evtl. ändert sich daher der Stil, aber nur wenig am Inhalt. So wird die USA sich stark mit China reiben, egal, wer dran ist. Dass die Nato-Verbündeten stärker zur Kasse gebeten werden, wird sich auch fortsetzen. Die Gegnerschaft zu North Stream II ebenfalls. Dass US- Truppen von Deutschland weg verlegt werden, ist weder "Bestrafung" für Deutschland noch "Segen" (eher letzteres), da es relativ normal sein sollte, dass man der Ostverschiebung der Nato irgendwann und aus irgendwelchen Anlässen auch Truppen folgen lässt.

Wo -  rein geopolitisch betrachtet - bitteschön wird sich ad hoc für Deutschland etwas ändern, wenn Biden gewönne? Was soll die Aufregung des Establishments um Trump?

Die Auswirkungen bei uns wären geopolitisch eher mittelfristig und gesellschaftspolitisch eher kurzfristig. Die gesellschaftlichen Trends werden von den USA gesetzt. Wiederum ad hoc wird in den USA mit Biden die pc zunehmen und dann bei uns um so mehr. 

Volksdeutscher

5. Oktober 2020 22:17

Wenn ich den Moderator um eine wichtige Korrektur in meinem letzten Kommentar bitten dürfte.... Es müßte richtig heißen: "Entzug der Aufenthaltserlaubnis".

AndreasausE

5. Oktober 2020 22:28

Warum wird China so wenig beachtet? Die Granden der KPCh sind der lachende Dritte, wenn sich der "Westen" selbst zerfleischt haben wird.

Absatzmarkt haben die intern und im Einflußbereich genug, Rohstoffe auch, zersetzenden Sachen wie Gender, Migration, Islam tritt Peking entschlossen entgegen, Technologie wurde erworben und jetzt selbst entwickelt, Volk ist eingefuchtelt im Social-Score, mit Russen wird man dank schierer Masse fertig.

Der Untergang Europas kann Peking völlig schnuppe sein, ein Dauernörgler weniger, und Amiland sich selbst zerlegen zu sehen, wird ihnen ein Vergnügen sein.

Ich nehme an, daß hinter Soros-NGOs als Finanzer Peking steckt und die auch längst CIA und EU-Kommission unterwandert haben.

Trump hat das erkannt, und darum wird der so gehasst in all den gekauften Medien.

 

AndreasausE

5. Oktober 2020 22:35

RMH 5. Oktober 2020 21:25

"Wo -  rein geopolitisch betrachtet - bitteschön wird sich ad hoc für Deutschland etwas ändern, wenn Biden gewönne? Was soll die Aufregung des Establishments um Trump?"

Es würde mit Trump ein "Nationalist" gewinnen, ein "Rechtspopulist". Das könnte hiesig in Europa ähnlich gelagerten Kräften Auftrieb geben (Orban, Salvini etc.) und den Großtransformisten Bremse ziehen. Das trachten die zu vermeiden, diese Maoisten in schicken Kostümen und mit Jacket und Freimaurerstrick um Hals.

RMH

6. Oktober 2020 09:14

@AndreasausE,

Ihr Hinweis auf China ist richtig. Deutschland hält wegen den guten Exportgeschäften mit China still und lässt sich dabei hintenrum technologisch ausverkaufen. Zudem kaufen sich die Chinesen ohne große Gegenwehr bei uns umfangreich ein. Die USA sind ihrerseits enger wirtschaftlich mit China verwoben, als es nach außen dargestellt wird. Die sog. Tech-Giganten können ohne Hardware aus China nichts mehr. Hier wird die Auseinandersetzung um die Verteilung des globalen Marktes in der Zukunft stattfinden. Die Russen hält man mit Unruhen und Kriegen in ihren Vor- und Hinterhöfen auf Trab, siehe Weißrussland, siehe Bergkarabach etc.

Laurenz

6. Oktober 2020 09:14

@RMH

Trump gibt dem Militär mehr Geld, das heißt, er kauft es, läßt es aber weniger in der Weltgeschichte herumballern als die Demokraten. Das ist ein eklatanter Unterschied in der US-China- oder generellen Außen-Politik. Nicht, daß keine US-Zerstörer im Chinesischen Meer kreuzten, aber es sind einfach weniger, als wenn die Demokraten dran wären. Trump ist hier, als US-Amerikaner, mittelfristig einfach intuitiv klüger als die Demokraten & hat sich auf einen Wirtschaftskrieg quasi gegen alle verlegt, was einer Nationalisierung der USA gleichkommt. Hier liegt deswegen @AndreasausE richtig. Wenn eine Nationalisierung in den USA erfolgt, provoziert das weitere Nationalisierungen, nicht gleich übermorgen, aber mittelfristig. Das bedeutet auch langfristig eine Veränderung der "Terms of Trade". Diese hier-, jetzt - & gleich - Vorstellungen, Wünsche mancher Forums-Teilnehmer sind irreal.  

Laurenz

6. Oktober 2020 09:15

@limes

Wer kennt nicht irgendwelche netten US-Besatzungs-Soldaten? Aber machen Sie Sich bitte nichts vor. US-Besatzungs-Soldaten sind Söldner & ausnahmslos Kriegsverbrecher. Es gab auch bei der SS & der Tscheka nette Leute, meist aber mit mehr Hirn als bei der Army/Navy. Und Sie haben insoweit Recht, daß US Militär wird keinen Präsidenten stürzen, weil es damit sich seiner eigenen Existenz-Berechtigung beraubt. Das US Militär greift intern, wenn, nur in ungewünschte Sezessions-Versuche ein. Es ist auch äußerst schwierig für das Militär in den USA einzugreifen, weil es explizit dort keine militärische Dominanz besitzt. Das US-Militär befindet sich als Knüppel der Neo-Kolonialmacht weitestgehend im Ausland.

Laurenz

6. Oktober 2020 09:28

@heinrichbrueck

@ Der_Juergen und meine Wenigkeit scheinen uns irgendwie unglücklich ausgedrückt zu haben. Niemand von uns hat behauptet, das Volk verfügte über irgendeine Logik. Nach meinen Verständnis vertraten wir das Gegenteil, und befürworten das, was tatsächlich bei einem germanischen Volk wirkt, persönliche Betroffenheit durch mißgünstige Umstände.

@Volksdeutscher

Nein, meine ich nicht, die US-Wahl hat, bis auf die Medien und die jeweilige Aktivität der US-Basis Ramstein keinen direkten Einfluß auf unsere Befindlichkeiten. Wie ich schon schrieb, auch ein vielleicht dementer Biden wird die Nordstream II - Sanktionen nicht aufheben.

Ich meinte die Massen-Invasion. Wenn Sie historisch zurückblicken, halten die ehemaligen Deutschen Buntländer auf Dauer keine italienischen Verhältnisse und keine Rechtsunsicherheit auf den Straßen lange aus. Deshalb reagierte der Michel und wählte den "starken Mann" bereits nach 14 Jahren. Die Massen-Invasion erschafft ähnliche Verhältnisse der Destabilisierung. Aber erst wenn die 50%-Betroffenheits-Quote erreicht ist, wird das Volk reagieren. Das war auch in der Weimarer Republik so. Ich beziehe mich rein auf historische Erfahrungswerte.

Der_Juergen

6. Oktober 2020 09:32

@AndreasausE

Sie haben mit ihren beiden Wortmeldungen ins Schwarze getroffen. Die Demokraten werden nicht nur die PC zum Wahnsinn treiben und Gleichgesinnte in Europa nach Kräften unterstützen, sondern auch auf vermehrten Konfrontationskurs mit Russland gehen. Während Trump Lukaschenko nur kurz und lustlos verurteilte, als absolvierte er eine lästige Pflichtübung, schrien die Demokraten (aber auch Trumps verräterischer Aussenminister Pompeo) Zeter und Mordio, weil ihren Marionetten in Minsk der Griff zur Macht verwehrt wurde und wird. Auch das aggressive Gebaren der Türkei dürfte vom Tiefen Staat unterstützt werden; der Grund liegt auf der Hand: Die inoffizielle Allianz zwischen Moskau und Ankara soll gesprengt werden. In Libyen kämpfen Türken und Russen auf verschiedenen Seiten, und wenn das armenische Kernland (nicht Bergkarabach) von den Aserbeidschanern und ihren türkischen Unterstützern bedroht wird, muss Russland eingreifen. Damit wird Erdogan gezwungen, sich wieder dem Westen zuzuwenden. Unter Trump könnte Westeuropa die Tore dichtmachen und die Migration stoppen. Unter den Demokraten hätte das eine unbeschreibliche Hysterie und ein ständiges Kesseltreiben zur Folge. Ja, in bezug auf Nordstrom sind sich Demokraten und Republikaner einig, weil beide ja ihr Fracking-Öl an Europa verkaufen wollen, aber dennoch wäre ein demokratischer Sieg für Deutschland und Europa eine Katastrophe erster Güteklasse.

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