Terror in Wien

Nun hat der islamistische Terror auch in meiner Heimatstadt Wien zugeschlagen.

Martin Lichtmesz

Martin Lichtmesz ist freier Publizist und Übersetzer.

Den der­zei­ti­gen Infor­ma­ti­ons­stand kann man hier nach­le­sen: fünf Tote, dar­un­ter ein Ter­ro­rist, sieb­zehn Ver­wun­de­te, sie­ben Men­schen in Lebens­ge­fahr. Es gab sechs ver­schie­de­ne Tat­or­te in der Wie­ner Innen­stadt, die Ter­ro­ris­ten haben wahl­los Pas­san­ten auf der Stra­ße und in Loka­len attackiert.

Dabei kam es zu panik­ar­ti­gen Sze­nen, vie­le haben sich stun­den­lang an ihren Auf­ent­halts­or­ten ver­bun­kert. Poli­zei und Mili­tär schwärm­ten in der gan­zen Stadt aus.

Da ab heu­te der zwei­te “Lock­down” mit Aus­gangs­be­schrän­kun­gen gül­tig ist, ist anzu­neh­men, daß die Täter los­schla­gen woll­ten, solan­ge noch genug Leu­te auf der Stra­ße anzu­tref­fen sind, damit sich eine sol­che Akti­on “lohnt”.  Der letz­te ver­gleich­ba­re Anschlag die­ser Art in Wien fand 1981 statt, als ein Paläs­ti­nen­ser­kom­man­do die Haupt­syn­ago­ge atta­ckier­te, nicht weit vom Schau­platz der gest­ri­gen Angrif­fe. Damals kamen zwei Men­schen ums Leben.

Die Poli­zei geht von meh­re­ren Tätern aus, von denen eini­ge noch auf der Flucht sein sol­len. Noch gab es kei­ne Ent­war­nung des Staa­tes, und es wur­de den Bür­gern Wiens emp­foh­len, heu­te lie­ber zuhau­se zu blei­ben. Einer der Atten­tä­ter wur­de von der Poli­zei getö­tet und als 20jähriger Alba­ner mit öster­rei­chi­schem und nord­ma­ze­do­ni­schen Paß iden­tif­ziert. Er war, so Innen­mi­nis­ter Neham­mer, “mit einer Spreng­stoff­gür­tel­att­rap­pe und einer auto­ma­ti­schen Lang­waf­fe, einer Faust­feu­er­waf­fe und einer Mache­te ausgestattet”.

Bereits 2018 ver­sucht er, sich dem IS in Syri­en anzu­schlie­ßen. Er wur­de am 2019 zu 22 Mona­ten Haft ver­ur­teilt, weil er ver­sucht hat­te, sich dem IS in Syri­en anzu­schlie­ßen, aller­dings bereits am 5. Dezem­ber 2019 vor­zei­tig ent­las­sen. Er war also den Behör­den “bekannt”. Es heißt, man habe ihm eine sol­che Tat nicht “zuge­traut”. Was hät­te auch schief­ge­hen kön­nen mit so einem Früchtchen?

2019 schrieb der Standard:

F. und K. sind in Wien gebo­ren und Öster­rei­cher. Benach­tei­ligt fühl­te sich kei­ner von ihnen, sagen sie aus. Mit­ten in der Puber­tät began­nen sie sich mit dem Islam zu beschäf­ti­gen. Ende 2016 geriet F. in die fal­sche Moschee, wie er heu­te meint.

Etli­ches, was ich zu Frank­reich ange­merkt habe, läßt sich auch auf Öster­reich über­tra­gen. Auch bei uns wer­den nun die übli­chen Schall­plat­ten auf­ge­legt, mit all den über­satt­sam bekann­ten Hadern über die­sen Angriff auf “die Frei­heit, die Demo­kra­tie und die Wer­te unse­res Zusam­men­le­bens”, wie es etwa in der Ver­laut­ba­rung der Bun­des­re­gie­rung heißt:

Die Repu­blik Öster­reich war, ist und wird immer eine Nati­on der Viel­falt, des Dia­lo­ges und des Respek­tes für­ein­an­der sein, umso mehr haben die Ereig­nis­se vom 2. Novem­ber 2020 unser Land schwer erschüt­tert und betrof­fen gemacht.

Gibt noch irgend­je­mand einen Gro­schen auf die­ses Gewäsch, auf das nie­mals effek­ti­ve Taten folgen?

Der­sel­be Staat, der die Iden­ti­tä­re Bewe­gung und Mar­tin Sell­ner wegen Lap­pa­li­en mit aller Schär­fe ver­folgt hat, ver­sucht, poten­ti­el­le Ter­ro­ris­ten durch Kuschel­kur­se in zwei­fel­haf­ten Ver­ei­nen zu resozialisieren:

Wäh­rend der gegen ihn gerich­te­ten straf­recht­li­chen Ermitt­lun­gen und nach sei­ner rechts­kräf­ti­gen Ver­ur­tei­lung wur­de der spä­te­re Atten­tä­ter (…) von einem Bewäh­rungs­hel­fer und dem Ver­ein Derad betreut, der auf die Dera­di­ka­li­sie­rung isla­mis­ti­scher Straf­tä­ter spe­zia­li­siert ist. Offen­bar wur­de er Ende des Vor­jahrs als nicht mehr gefähr­lich ein­ge­stuft – ansons­ten wäre sei­ne vor­zei­ti­ge, mit 5. Dezem­ber erfolg­te beding­te Ent­las­sung aus dem Gefäng­nis nicht bewil­ligt worden.

In den nächs­ten Tagen wer­de ich auf die­sem Blog einen Arti­kel ver­öf­fent­li­chen, in dem ich mir die Wur­zel des Ter­ro­ris­mus in Frank­reich noch ein­mal genau­er anse­hen wer­de. Isla­mis­ti­scher Ter­ror ist nur die extrems­te Blü­te eines tie­fer­ge­hen­den Pro­blems, das letzt­end­lich demo­gra­phi­scher Natur ist. Die Mehr­zahl der fran­zö­si­schen Dschi­ha­dis­ten sind in Frank­reich gebo­ren und auf­ge­wach­sen. Macron sprach von einem “isla­mi­schen Sepa­ra­tis­mus”, den die Repu­blik unter­bin­den müsse.

Die­se Sepa­ra­ti­on fin­det über­all dort statt, wo der mus­li­mi­sche Bevöl­ke­rungs­an­teil signi­fi­kan­te Wer­te erreicht. Dann ist kei­ne Ass­mi­la­ti­on mehr mög­lich, und der Kul­tur­kampf beginnt. Die “Sepa­ra­tis­ten” haben sich jedoch nur men­tal-kul­tu­rell von der Mehr­heits­ge­sell­schaft sepa­riert; sie trach­ten nicht nach ter­ri­to­ria­ler Segre­ga­ti­on, son­dern nach Ein­fluß­nah­me, Macht­er­wei­te­rung, Kon­trol­le, Aneig­nung der Güter der Gesellschaft.

Der Täter wird nun in man­chen Medi­en als “Öster­rei­cher” iden­ti­ziert, aber das ist er nur for­mal, auch wenn er hier gebo­ren wur­de. Laut eige­ner Aus­sa­ge wur­de er nicht ein­mal dis­kri­mi­niert oder benach­tei­ligt (viel­leicht hat ihn auch sein Anwalt gecoacht, aus­nahms­wei­se nicht die Opfer­kar­te auszuspielen).

Trotz­dem hat er eines Tages beschlos­sen, einen Dschi­had gegen Mit­bür­ger zu füh­ren, die ihm zufäl­lig vor die Flin­te lau­fen. Ideo­lo­gisch gese­hen wohl nicht zufäl­lig im ers­ten Bezirk, im Gol­de­nen Quar­tier der Luxus­ge­schäf­te und der Par­ty­mei­le des “Ber­mu­da­drei­ecks”. Viel­leicht hat auch er sich mit die­sem berüch­ti­gen deutsch­spra­chi­gen IS-Pro­pa­gan­da­lied oder ähn­li­chem aufgeputscht:

In Frank­reich folg­ten Taten, die deut­schen Schlä­fer warten,
die Brü­der ope­rie­ren, ter­ro­ri­sie­ren die Kuffar,
der Krieg hat erst begon­nen, Blut haben wir gerochen,
die schwar­zen Flag­gen kom­men mit der Bay­’ah bis nach Sham.

Die­sen Som­mer habe ich ein Schwimm­bad besucht, das stark von Aus­län­dern und Migran­ten fre­quen­tiert wird. Man blickt an sol­chen Orten in die Gesich­ter jun­ger Män­ner, die aus­se­hen, als wären sie gene­tisch aus einem Guß, und deren Mie­nen häu­fig ange­spannt, feind­se­lig, vol­ler laten­ter Gewalt­tä­tig­keit sind. 

Sie wis­sen genau­so gut wie ich, daß wir ver­schie­de­nen Völ­kern ange­hö­ren und wenig mit­ein­an­der gemein­sam haben. 

Wenn über­haupt ist ihr eth­no­kul­tu­rel­les Zuge­hö­rig­keits­ge­fühl weit­aus stär­ker ent­wi­ckelt als das irgend­ei­nes Durch­schnitts­ös­ter­rei­chers, der sich ehr­li­che Mühe gibt, sie als sei­nes­glei­chen zu betrach­ten und zu tole­rie­ren. Die­se ver­geb­li­che Lie­bes­müh ist eine Einbahnstraße.

Ich sage nicht, daß sie alle poten­zi­el­le Isla­mis­ten oder IS-Sym­pa­thi­san­ten wären, daß sie grund­sätz­lich schlech­te, übel­ge­sinn­te Men­schen sei­en oder sich pau­schal nicht anpas­sen kön­nen. Aber die Zahl derer, die in der “fal­schen Moschee” lan­den, wird nicht gerin­ger wer­den, je mehr ihr Bevöl­ke­rungs­an­teil wächst, der in Öste­reich bereits jetzt 8–10% betra­gen soll.

Karl­heinz Weiß­mann faß­te es in der JF so zusammen:

Das heißt, es geht nicht nur um die Ter­ro­ris­ten, die­je­ni­gen, die eine auto­ma­ti­sche Waf­fe oder einen Spreng­stoff­gür­tel neh­men oder dem Rat des IS fol­gen und sich ein­fach eines Autos bedie­nen, um Ungläu­bi­ge zu töten.

Es geht auch um die­je­ni­gen, die bei Twit­ter oder auf Face­book ihre Likes für den Mör­der Samu­el Patys gesetzt haben, die­je­ni­gen, die in fran­zö­si­schen Städ­ten nach dem Atten­tat von Avi­gnon „Alla­hu akbar!“ rie­fen, um den­je­ni­gen, der in Neu­kölln einen Mann mit der Mas­ke Macrons, Strick um den Hals, durch die Stra­ßen gezo­gen hat, und um die­je­ni­gen, die ihm Bei­fall klatschten.

Und es geht um die Jugend­li­chen „mit Migra­ti­ons­er­fah­rung“ oder „tür­ki­schen Wur­zeln“, die eine Wie­ner Kir­che ent­weiht haben, und um die­je­ni­gen, die dafür irgend­ei­ne Art „Ver­ständ­nis“ äußern, und die vor allem die Sor­ge treibt, wann sie wie­der ihre „Min­der­heit“ hät­scheln und den „Kampf gegen Rechts“ auf­neh­men dürfen.

Sie alle bil­den eine Sym­pa­thi­san­ten­sze­ne, in der Her­kunft eine Rol­le spielt und Über­zeu­gung und grund­lo­ser Stolz, aber auch „klamm­heim­li­che Freu­de“ und Selbst­haß und Kol­la­bo­ra­ti­ons­be­reit­schaft mit dem, den man als Sie­ger von mor­gen betrachtet.

Was alle mit den Tätern eint, ist eine scharf kon­tu­rier­te Vor­stel­lung von uns als den Ande­ren. Das nicht zu begrei­fen, ist die größ­te Gefahr.

 

Wir leben in sehr selt­sa­men Zei­ten. Nahe­zu syn­chron beschlos­sen Frank­reich, Groß­bri­tan­ni­en, Deutsch­land und Öster­reich einen zwei­ten Lock­down, beglei­tet von Pro­pa­gan­daof­fen­si­ven, die die kol­lek­ti­ve Angst vor dem Kil­ler­vi­rus schü­ren sol­len. Die ame­ri­ka­ni­sche Prä­si­den­ten­wahl, die von der gan­zen Welt als schick­sal­schwe­re Ent­schei­dung mit Span­nung erwar­tet wird, fin­det eben­falls zu die­sem Zeit­punkt statt. Par­al­lel hier­zu taucht der isla­mis­ti­sche Ter­ro­ris­mus wie­der auf, auch an einem Ort wie Wien, wo man der­glei­chen bis­lang nicht für mög­lich gehal­ten hat.

Zwei unsicht­ba­re Geg­ner hal­ten unse­re Gesell­schaft in ihrem Bann. Zur Coro­na­vi­rus-Infek­ti­ons­angst kommt nun die Ter­ror­angst hin­zu. Auch die­se wur­de immer wie­der genutzt, um die Macht des Staa­tes aus­zu­wei­ten, die Über­wa­chung der Bür­ger zu inten­si­vie­ren und ihre Bür­ger­rech­te ein­zu­schrän­ken. Ter­ror und Viren, das ist nun wohl die “neue Nor­ma­li­tät”, an die wir uns gewöh­nen müssen.

Ich habe den Ein­druck, daß die Reak­tio­nen auf die Anschlä­ge in Frank­reich und Öster­reich (ich kann es immer noch nicht fas­sen, daß ich dies nun schrei­ben muß) dies­mal gereiz­ter, unge­dul­di­ger und weni­ger beschwich­ti­gend als nor­ma­ler­wei­se, obwohl die übli­chen War­nun­gen vor “Instru­men­ta­li­sie­run­gen” aus­ge­ge­ben wer­den. Aber ich lese nun auch in den Main­stream­m­edi­en zuneh­mend Auf­for­de­run­gen, das Pro­blem “Isla­mis­mus” end­lich ernst zu neh­men, wenn auch nur halb-kon­se­quen­te und halb durchdachte.

Ich wün­sche mir schon seit lan­gem, daß die Euro­pä­er end­lich aus ihrer Tran­ce auf­wa­chen, daß sie end­lich zor­nig wer­den, anstel­le jedes­mal ins Kis­sen zu heu­len, ihre geschwol­le­nen Her­zen aus­zu­stel­len oder sich eth­no­ma­so­chis­tisch dem Stock­holm­syn­drom hin­zu­ge­ben, bis zum nächs­ten Mas­sa­ker. Die­ses ewi­ge regres­si­ve Krie­chen, Aus­wei­chen, Ent­schul­di­gen, Kopf-in-den-Sand-ste­cken, Sich-in-die-Taschen-lügen jahr­aus, jahr­ein mit­an­zu­se­hen müs­sen ist zer­mür­bend, nie­der­schmet­ternd, beklemmend.

Mag sein, daß das Aggres­si­ons­ni­veau der Euro­pä­er auf­grund des Drucks der letz­ten Mona­ten gestie­gen und ihr Tole­ranz­ni­veau gesun­ken ist. Sie köcheln seit Jah­ren in der mul­ti­kul­tu­rel­len Sup­pe, und nun wur­de auch noch der Coro­na­vi­rus-Deckel auf den Koch­topf gedrückt. Die Fol­gen kann man sich leicht ausmalen.

Martin Lichtmesz

Martin Lichtmesz ist freier Publizist und Übersetzer.

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Kommentare (40)

Rheinlaender

3. November 2020 14:33

Der katholische Erzbischof von Straßburg rief kürzlich dazu auf, Islamisten "auszurotten":

http://www.neudorf-portdurhin-catho.fr/communique-de-larcheveque-de-strasbourg-suite-a-lattentat-de-nice/

Nach Beschwichtigungsversuchen klingt das nicht mehr, auch wenn der Weg zur Tat natürlich noch weit ist.

MARCEL

3. November 2020 14:57

Nichts hinzuzufügen, nur folgende Eindrücke:

Im 20. Jahrhundert waren die Bedrohungen großflächiger, pauschaler, "kollektiver", im 21. Jahrundert ist die Bedrohung individueller, isolierter. Der Einzelne kann jederzeit und überall Opfer werden und bleibt auch als Opfer allein, isoliert.

Ich bin Pendler und fahre abends mit der S-Bahn heim. Immer wieder einmal steigen Gruppen von Migranten zu. Allein athmosphärisch kommt man sich dann wie in einem besetzten Land vor und fühlt sich beinahe schon als "Ghettojude", umringt von Barbaren. Angst wittern die übrigens wie Hunde.

Nordlicht

3. November 2020 15:05

Nach deutschen Zeitungen war es ein "Österreicher", der in Wien Menschen totschiesst.

Erstaunlicherweise hat dann aber selbst der dt. Regierungssprecher Siebert das Wort "islamistisch" genannt. Zum Glück für Ermittler und Justiz ist der Täter tot, und weitere Täter oder gar ein islam(ist)isches Netzwerk wird man wohl nicht finden.

Ein gebuertiger Hesse

3. November 2020 15:36

Möge euer Zorn so stark sein, daß ihr Österreicher über euch hinauswachst. Ihr könntet Vorbild werden für ganz Europa.

Der_Juergen

3. November 2020 15:44

Wie Lichtmesz habe auch ich den Eindruck, dass der Terror in Wien inszeniert war.

ML: Das wollte ich nicht sagen!

Dass ein Mann, der wegen Dschihadismus einsass, nicht ständig beobachtet wird und in aller Ruhe ein Waffenarsenal für den Massenmord anlegen kann, scheint mir zweifelhaft. 

Schon vor Jahren bekundete ich, auch auf diesem Forum, den Verdacht, dass das System den islamistischen Terror wenigstens teilweise lenkt, um einen Vorwand zur Errichtung einer totalen Diktatur zu schaffen, zu deren ersten Opfern natürlich, neben einigen besonders fanatischen Islamisten, die Patrioten gehören werden. "Koscherer Faschismus" könnte man eine solche Diktatur nennen.

Nun halten wir den Atem an und warten auf die Wahlergebnisse. Siegt Trump, so ist der Kampf längst noch nicht gewonnen, aber es bestehen gute Chancen, das Welt-KZ zu vermeiden. Siegen die Demokraten - was nur durch massive Wahlfälschung möglich ist - sieht es sehr düster aus, aber auch dann heisst es weiterkämpfen.

 

Der_Juergen

3. November 2020 15:52

Scheinbar, aber nicht wirklich, off-topic: Erzbischof Viganos Brief an Trump vom 25. Oktober. 

https://agbuere.de/offener-brief-an-praesident-trump/

Vigano glaubt, dass die Pläne der "Feinde Gottes und der Menschheit" Schiffbruch erleiden werden. Auch der wachsende islamistische Terror bildet offensichtlich einen Bestandteil dieses Plans. Die vielen Bausteine fügen sich zu einem fast schon vollständigen Mosaik zusammen.

Dietrichs Bern

3. November 2020 16:00

Die Tat ist auch keine andere, als all die die vorher schon in Europa geschahen, vom Bataclan bis Nizza.

Der Politsprech ist kein anderer.

Die Medienverschwurbelung ist keine andere.

Die Reaktion des Wahlvolks ist keine andere.

Die Bedingungen der Zuwanderung ändern sich: Künftig wird der Kreis der Nachzügler über Familienangehörige hinaus erweitert, auf im Grunde jeden und alleine Kritik an Zuwanderung soll ungesetzlich werden.

Das ist alles. Ich sollte mich daran erinnern, dass ich schon früher gern in den Wald ging...

Noch ein Hesse

3. November 2020 16:03

Na, wer treibt sich noch im unzensierten Chat herum und hat die Videos gesehen, die nach False Flag aussehen (sollen)? Ich kann's leider nicht wirklich beurteilen, aber einige Eigenartigkeiten gibt's da schon, vom Zeitpunkt mal ganz abgesehen ...

Und: "Möge euer Zorn so stark sein, daß ihr Österreicher über euch hinauswachst. Ihr könntet Vorbild werden für ganz Europa." Ja! Ja, ja, ja!

anatol broder

3. November 2020 16:08

Nun hat der islamistische Terror auch in meiner Heimatstadt Wien zugeschlagen.

soll das bedeuten, dass der autor keines der vorherigen gewaltverbrechen in wien dem islamischen terror zuschreibt?

ML: Zum Beispiel?

RMH

3. November 2020 16:13

Der Entsatz von Wien oder besser eines verwundeten österreichischen Polizisten, fand diesmal durch zwei Türken statt, die MMA trainieren. So ging es heute prompt durch die Medien. Na, dann ist ja die bunte Welt wieder in Ordnung. Bei uns dürfen die Syrer hingegen immer nur volle Geldbörsen finden und den ehrlichen Findet geben ...

RWDS

3. November 2020 16:14

Warum schreiben Sie von "islamistischem" Terror, wenn es doch islamischer Terror ist?

ML: Weil "islamistisch" präziser ist.

Maiordomus

3. November 2020 16:17

Lichtmesz' Analysen haben regelmässig Qualität; sprachlich und inhaltlich;  er ist in der Regel im Niveau deutlich höher als noch vor Jahresfrist, als ich ihn via youtube hören konnte, der nun mal nur ausnahmsweise annähernd gleich starke, hier ebenfalls genannte Sellner, der nach wie vor den Kriminalitätsgrad eines früheren deutschen Aussenministers nicht erreicht hat und nach meinem Ermessen auch nie erreichen wird. Noch gut, dass er von der Jungen Freiheit dieser Tage interviewt wurde. 

Hartwig aus LG8

3. November 2020 16:25

@ Gebürtiger Hesse

Bei allem Respekt, aber Ihr Kommentar liest sich extrem merkwürdig. Als ob der Zorn und das Hinauswachsen nur diejenigen ergreifen könne, die direkt betroffen sind. Und überhaupt: Deutsche und Österreicher sollten sich gegenseitig nicht als Ausländer begreifen.

Volksdeutscher

3. November 2020 16:29

"F. und K. sind in Wien geboren und Österreicher." - Dies ist die typische widerwärtige liberale Gaga-Sprache, die die ethnische Herkunft durch die Staatsangehörigkeit ersetzen, bzw. austauschbar machen will, um letzten Endes das erste durch das zweite für immer abzuschaffen. Ich betrachte diesen Versuch der Austauschbarkeit als eine Form der Amerikanisierung. Oder sollen wir jetzt aufatmen und uns erleichtert fühlen? Ihn etwa als einen Deutsch-Österreicher betrachten, als einen der Unsrigen betrachten? Ununterbrochen wird dieser Schwindel mit den Begriffen in den Medien betrieben. Warum muß man sich das gefallen lassen? Warum begegnet man diesem Mißbrauch nicht deutscherseits?

Ein gebuertiger Hesse

3. November 2020 17:09

@ Hartwig

Nee, der Zorn JETZT ist ein anderer als neulich oder vielleicht schon allzu bald wieder. Und zwar in Wien. In Österreich. Die dort am Einschlag näher dran sind (zu sein gezwungen sind), haben auch eine Energie als in Berlin & Co.

t.gygax

3. November 2020 17:36

@ Marcel

 

"Angst wittern die wie Hunde". Genau so ist es. Ich habe schon seit längerem bisweilen den Eindruck, in gewissen Bereichen nicht mehr von Menschen umgeben zu sein, sondern von Orks.

 

tearjerker

3. November 2020 17:39

Der Täter wurde mit ziemlicher Sicherheit von den Behörden im Vorfeld ausgeforscht. Nicht mal 18 Stunden nach dem Angriff werden 14 Haussuchungen durchgeführt und etliche Verhaftungen erfolgen. Entweder man traf hier die üblichen Verdächtigen oder das Umfeld war bereits aufgeklärt. Mit den Folgerungen daraus sollte man Nehammer und Konsorten konfrontieren.

starhemberg

3. November 2020 17:53

Ich halte die sogenannte "Corona-Krise", was immer sonst noch tatsächlich dahinter stecken mag, für genau den Problembeschleuniger, der leider anscheinend notwendig war und ist. Denn dadurch kommt es zu einer psychischen Dauerbelastung, die viele Menschen sensibler und offener für reale Probleme macht. Das multikulturelle Friede-Freude-Eierkuchen-Land ist abgebrannt. Ich hatte heute auf dem Parkplatz ein kurzes Gespräch mit einer Österreicherin, Nachbarin, Mutter zweier Kinder, politisch ahnungslos aber leicht angegrünt. Wortwörtlich: "Alle Täter sofort an die Wand stellen, alle Sympathisanten sofort ausweisen, Null Toleranz, was, wenn meinen Kinder etwas passieren würde....." 

Da habe ich gestaunt, so hat diese gute Frau noch nie gesprochen. 

Doch erst mal muss Donnie gewinnen, der hat drüben in den USA dieselben Probleme und noch widerwärtigere Gegner. 

 

 

Gotlandfahrer

3. November 2020 17:57

Frieden entzweit, Krieg vereint. Nehmen wir’s, wie’s kommt:

„Wir sind des Menschen Abgrund Zeugen

Wenn sich die Ungesichter beugen

Nicht gekannt, nie gesehen und nie berührt

Es ist der Schmerz, der uns zusammenführt

Das selbe Leid zu überwinden

Lässt uns zueinanderfinden

...

Und wenn die anderen von uns gehen

Bleiben wir im Schatten stehen

...

Teilen nicht den Glauben, doch den Ort

Das Klagen trägt der Wind hinfort

...

Es ist das Leid, das uns quält das uns zusammenhält

Es ist der Schmerz, der zu uns findet

Es ist das Leid, das uns verbindet

Sei dir gewiss, dass da draußen jemand ist

Der dich versteht, wenn deine Seele brennt, und deine Schmerzen kennt

Es ist das Leid, das uns quält das uns zusammenhält

Es ist der Schmerz, der zu uns findet

Es ist das Leid, das uns verbindet

Sei dir gewiss, dass da draußen jemand ist

Der, wenn deine Seele brennt,

So fühlt wie du und deine Schmerzen kennt

Schmerz und Leid Leid und Schmerz"

Nicht von mir, sondern von hier:

https://www.youtube.com/watch?v=8d7bc-QcWzs

(@Mboko Lumumbe: Ich konnte es wieder nicht lassen, weil es so passt…)

Solution

3. November 2020 18:07

Wer einen Unterschied zwischen "islamistisch" und "islamisch" macht, spricht die manipulative Kunstsprache der Herrschenden.

ML: Finde ich überhaupt nicht. Nicht immer gleich die Panik bekommen, wenn man sich mal Differenzierungen erlaubt.

Die Neuschaffung von Wörtern dient deren Relativierung und Verharmlosung. Gibt es etwa nur "islamistische" aber keine "islamische" Gewalt? Wo soll denn die Grenze sein und wer legt sie fest? Nein, der Terror ist nichts anderes als islamisch (begründet).

 

RMH

3. November 2020 18:40

Da wurde nix inszeniert oder "happen" lassen ... die Kulturmarxisten werden doch kurz vor der US-Wahl nicht noch einen kleinen Mini-Effekt pro Trump zulassen. Da war vorher eben links-grüner Mentalitätspfusch am Werk, der den armen Jungen nicht länger eingebuchtet hat.

Wenn wir schon über irgendwelche Hintergründe raten, dann würde ich eher denken, dass das ein schöner Gruß aus Ankara war, da sich der Herr Kurz nicht so freundlich gegenüber der hohen Pforte äußerte. Damit es nicht ganz so schlimm endet, hat man den Täter (denke nicht, dass es mehrere waren) mit ner ausgelutschten Puffe vom Balkan ausgestattet. Jeder, der halbwegs bei Verstand ist und schon mal geschossen hat, würde mit ner ordentlichen AK 47 binnen Minuten deutlich mehr Schaden anrichten - da hat Wien also noch einmal ein bisschen Glück im Unglück gehabt.

Cugel

3. November 2020 18:46

Bei beiden Schüssen null Rückstoß zu sehen:

https://twitter.com/i/status/1323363039744282626

Der hängt natürlich stark vom Impuls des Geschosses (Kaliber, Munitionstyp, verwendete Patrone, Lauflänge) und auch von der Masse der Waffe und der Kontrolle des Schützen ab, aber daß nicht einmal ein leichter Ruck erkennbar ist, irritiert mich. Zumal der Schütze ja nicht in größter Ruhe agiert. Gibt es hier Sachkundige, die dazu Stellung nehmen möchten?

Caroline Sommerfeld

3. November 2020 20:28

Nicht schlecht auch Alexandra Bader mit einigen Hintergründen:

https://alexandrabader.wordpress.com/ "Wir sind nicht alle Wien".

belisarius

3. November 2020 22:33

dass hier diese ganzen aluhut / "false flag" - postings frei geschaltet werden wundert mich schon ein wenig. der ganze verschwörungsmumpitz höhlt jegliches politische momentum aus. wenn überhaupt, dann ist ist das false-flag-meme die raffinierteste false-flag-aktion überhaupt. oder wie man sich das in meiner heimat zugeraunt hat: dieses spiel muss sich der teufel ausgedacht haben...

links ist wo der daumen rechts ist

4. November 2020 01:31

Der Skandal beginnt, wenn die Polizei kommt (Karl Kraus) 1

 

Es ist richtig, man bekommt angesichts der Ereignisse eine Mordswut, denn da wären: die Wiener Polizei, die niedere und hohe Politik und die altbekannten Profiteure eskalierender Situationen.

Polizei:
Wer Herrn Nehammer stottern gehört hat (für Nicht-Österreicher: es handelt sich um keinen Kabarettisten), geniert sich für dieses Land.
Man läßt eine Millionenstadt eine Nacht lang im Ungewissen, ob es nicht doch bis zu vier Attentäter gegeben habe und vertröstet auf den nächsten Tag, da man ja noch 20 000 Privatvideos (danke, ihr kriegsgeilen Kiebitze) auswerten müsse. Und das alles, obwohl der Attentäter 9 Minuten nach dem ersten Schuß passenderweise sein unrühmliches Ende fand - dafür gab es dann am nächsten Tag gleich "18 Razzien und 14 Festnahmen".
Warum man aber jetzt glaubt zwei Austro-Türken, die tatsächlich in der Schußlinie geholfen (und nicht handy-gefilmt) haben, als vermeintliche Multikulti-Alibi-Helden rechterseits in den Dreck ziehen zu müssen, wäre eine eigene Diskussion wert.
 

links ist wo der daumen rechts ist

4. November 2020 01:42

Der Skandal beginnt, wenn die Polizei kommt (Karl Kraus) 2

 

Politik:
Verzeihung, der Attentäter wurde als potentieller IS-Kämpfer im April 2019 eingesperrt und im darauffolgenden Dezember "als geheilt" entlassen - also unter Türkis-Blau. Nix "links-grüner Mentalitätspfusch", lieber RMH.
Die damalige türkis-blaue Nestroy-Posse um das BVT (Bundesamt für Verfassungsschutz und Terrorismusbekämpfung) wollen wir lieber nicht erörtern. Wahrlich ein irdisches Paradies für Gefährder.
Und von einer "patriotischen Regierung" (wie Herr Sellner geschätzte 200-mal betonte) hätte ich mir vom ersten Tag an eine aktive Bekämpfung erstens des massiven Asylmißbrauchs und zweitens der Gefährderzone erwartet; stattdessen verkündete unser Kinderkanzler, der - Studienabbrecher - keinen einzigen Tag in seinem Leben einer ehrlichen Arbeit nachging, als ersten Slogan: Kampf den arbeitslosen Sozialschmarotzern.

Profiteure:
Ich stelle hier die selbe Frage wie u.a. beim Attentäter von Halle: cui bono - und v.a.: wer schickt diese Jammergestalten los (oder läßt sie unterhalb des Radars gewähren)? Und diese Typen finden auch noch Zeit bevor sie losziehen, unbehelligt ihre Taten  in den sozialen Medien anzukündigen...

 

 

links ist wo der daumen rechts ist

4. November 2020 01:49

Appendix

 

Und während man als anständiger Mensch selbstverständlich nicht in das allgemeine Gejohle eines "Kampfes gegen Rechts" einstimmt und Sellner und Konsorten verteidigt, ziehen diese jetzt wieder in ihre Privat-Schlacht gegen den "Islamismus" - weil ein Wort tabu ist: Staatsterrorismus.

Die Profiteure reiben sich die Hände, wenn sie sich nicht gerade ins Fäustchen lachen.

Laurenz

4. November 2020 10:29

Je ne suis pas Vienne

Loki

4. November 2020 10:30

Immer bedenken, es gibt laut dem Verständnis dieser "Glaubenslehre" nur EINEN Islam! Vielleicht sollten das auch einmal alle Psychologen, Psychiater und andere "Fachleute" und Islamversteher zur Kenntnis nehmen, welche nach jeden von den Anhängern dieser Friedensreligion verursachten Massaker an sogenannten Ungläubigen wie Kai aus der Kiste erscheinen und bekunden, dies alles habe entweder nichts mit dem Islam zu tun, oder es wären bedauerlich Einzelfälle. 

Jan

4. November 2020 10:51

Die Fixierung der Öffentlichkeit und der Politik auf den sogenannten Islamismus ist eine Gefahr, die das wahre Problem überdeckt: Es gibt ein generelles Gewaltproblem mit Zuwanderern aus den Regionen der sogenannten Entwicklungsländer. Der "Islamismus" ist eher die Spitze des Eisbergs. Die meisten Opfer von Migrantengewalt geraten in die üblichen Konflikte der Marke "Was guckts Du?/Laber mich nicht an!". Die Gründe sind banal und es kommt dann zu völlig überzogenen Gewalthandlungen, häufig im Rudel ausgeübt. Man denke an das Tottreten des Deutsch-Thailänders Johnny K. im Oktober 2012 oder die brutale Attacke auf den Rentner in der Münchner U-Bahn-Station Ende 2007. Oftmals ist das Überleben der Opfer nur dem Zufall geschuldet. Ethnische Ressentiments der Täter dürften sicherlich eine Rolle spielen. Ein Umstand, der völlig unter den Teppich gekehrt wird. Manchmal findet Gewalt auch nur aus purer Belustigung statt, wie beim Herunterteten einer jungen Frau auf der Treppe einer U-Bahnstation im Oktober 2016.

Allein schon aus Gründen der üblichen Alltagsgewalt und Alltagskriminalität muss die Migration aus diesen Region sofort unterbunden werden. Es ist einfach nicht mehr zu rechtfertigen.  

Niekisch

4. November 2020 11:05

Der junge Attentäter wurde nicht zurückgeschickt, damit er  d o r t   nicht mordet. Er durfte bleiben, um  h i e r  zu töten. 

Fritz

4. November 2020 11:26

@Volksdeutscher: Diskutieren sie mal mit Linken darüber, wer Deutscher ist, da rennt man an die Wand. Deutscher ist, wer einen deutschen Pass hat, weiter gibt´s da keine Merkmale. Er kann denken und glauben und sich verhalten wie er will, so lange er sich an die Gesetze hält.

Ein Weltbild totaler Vereinzelung, wer seine eigenen Kinder Migranten aus Afghanistan vorzieht, ist da schon an dran am Nazi.

Und das schlimme ist: man kann ja formal nichts dagegen sagen, niemandem wird eine bestimmte Lebensweise vorgeschrieben.

Bedingung für den Erwerb der deutschen Staatsbürgerschaft sind sieben Jahre Aufenthalt, sauberes polizeiliches Führungszeugnis und ökonomische Selbstständigkeit (nicht arbeitslos oder auf Sozialhilfe). Sonst nichts.

Es ist ja schon ganz erstaunlich, wenn einem Libanesen die deutsche Staatsbürgerschaft verwehrt wird, weil er der Beamtin, die ihm die Urkunde übergibt, nicht die Hand geben will. Ich denke eine Klage dagegen ist aussichtsreich.

Ich bin mir allerdings auch nicht klar, was man da konkret ändern könnte, ohne die Rechtsstaatlichkeit insgesamt in Frage zu stellen.

RMH

4. November 2020 11:45

@links ist wo etc.

Meinen Sie im Ernst, dass die sehr kurze türkis-blaue Regierung bereits zu einem Mentalitätswechsel bei Justiz, Bewährungshelfern und anderen Behörden geführt hatte? 

Gustav Grambauer

4. November 2020 12:12

Cugel

Selbst mit Rückstoßbremse gäbe es noch mindestens 50 % Rückstoß, sehe aber nicht mal eine. Schußgeräusch: tönte selbst für einen Vogelschreckpatronenknall seltsam. Der angebliche Schütze geht zu glatt durch die Szene, es zuckt ihm ja nicht mal die Schulter. Die eigentliche Frage eines Ex-Volksmarine-Waffenmeisters lautet aber: wieso wirft diese Spielzeugpuffe gar keine Hülsen aus?

Gehen Sie dem mal mit den Stichworten "terror fake crisis actor" o. ä. auf den Grund, aber bitte nicht mit Google sondern mit einer anderen Suchmaschine wie etwa Bing. Die "Terroranschlag"-Endlos-Seifenoper ist durchweg von so auffälligen Ungereimtheiten durchzogen, daß die betreffenden Dienste die Lügen-Signatur offenbar geradezu hinterlassen wollen. Das sage ich weniger mit Blick auf die von C. S. gerade nebenan aufgezeigte Dynamik; mehr mit Blick darauf, daß ja auch die Silowiki aller Herren Länder diese Clips - dienstlich oder privat - anschauen. Einer meiner besten Freunde ist PHK, Sie werden nicht glauben, mit welchem Abstand und wie knapp und trocken wir gemeinsam solche Inszenierungen reflektieren. Er versichert mir glaubhaft, daß auch die - wenigen aber maßgeblichen - wirklichen Profis in seinem Kollegenkreis keinen dieser "Terror"-Clips als solchen (!) ernstnehmen, erst recht nicht das mediale Brimborium drumherum, und erst recht keine "Polizeisprecher-Pressekonferenz".

Zu den Hintergründen stellen Sie sich mal die Cui-Bono-Frage, wir sind hier einen Tag vor der US-Wahl.

- G. G.

Gelddrucker

4. November 2020 12:21

@Fritz

 

Drehen Sie den Spieß da mal um.

Wenn Lisa und Michael in Vietnam ein Kind bekommen, ein weißes Kind, vielleicht ein Malte oder Thorben. Ist das ein Vietnamese? Ist es ein Angehöriger eines afrikanischen Stammes wenn dieses Kind in Afrika zur Welt kommt? Da kommt der ein oder andere Linksliberale ziemlich ins Schwitzen. Vor allem wenn er es so verbildlicht, dass es sein eigenes Kind ist. Das soll nämlich dann plötzlich garkein Afrikaner mehr sein.

KraftHans

4. November 2020 13:44

Die gute alte Gewalt, immer gut für Emotionen und Schlagzeilen. Für wen ist die Gewallt der Migranten eigentlich ein Problem? Für die offene Gesellschaft und die Liberalen? Siehe „Feinde der offenen Gesellschaft“, ist kein Problem, die treiben die Migration weiter voran. Da könnte man ja genauso erwarten, dass wegen einigen Tausend Verkehrsopfer der motorisierte Verkehr und Handel eingestellt wird. Dieses Argument interessiert niemanden. Eben genauso wie es, sagen wir zum Beispiel, unsere rechten kleinbürgerlichen Landwirte nicht interessiert was ihre importierten Spargelstecher hier sonst noch treiben. Was zählt ist dass sie Billig sind.

Ist die Gewalt für die Rechten ein Problem. Eigentlich nicht, oder? Was könnte die deutsche Rechte an Argumenten gegen Migration aufbringen, außer dem kleinbürgerlichen Rassismus, das Spiel mit primitiven Emotionen? Welche Argumente hört man von der AfD? Dementsprechend war der Einfluss der Rechten auf die Migrationsfrage. Aber würde die Rechte die Ursache angehen, und einem großen Teil unseres Kleinbürgertums die Butter vom Brot nehmen wollen, wäre sie ja links. Hätte sie dann nichts mehr. Also ist doch jeder so zufrieden wie es läuft. Die einen haben billige Spargelstecher, und die anderen haben was zu meckern.

Laurenz

4. November 2020 13:53

@RMH @liwddri

Natürlich nicht! Aber Staatsorgane agieren aufgrund der politischen Weisung der vom Bürger indirekt gewählten Minister. Unter einem Kickl wäre der Wiener Terror wohl verhindert worden.

ratatoskr

4. November 2020 14:52

@ belisarius: Geht das jetzt hier auch schon los mit diesem blödsinnigen Geschwafel von irgendwelchen Aluhüten? 

Staatsterrorismus und False-Flag sind Fakt - ob das in diesem Fall zutrifft kann man nicht sagen, aber die schiere Möglichkeit von False-Flag-Aktionen per se abzulehnen ist entweder Vogel-Strauss-Taktik oder einfach nur dumm.

Ich nehme an belisarius trägt seinen Mund-Nasen-Schutz wie so viele andere stolz vor sich her? Diesen Mund-Nasen-Schutz der niemanden vor Viren schützt? Der Mund-Nasen-Schutz der eine rein psychologisch-symbolische Funktion erfüllt? Den Träger GLAUBEN lässt, er sei geschützt?

Wo bitteschön ist hier der Unterschied zum ordinären Aluhut zu finden?

tearjerker

4. November 2020 16:45

G. G: "terror fake crisis actor".

Das sind die Augenblicke, in denen Islamisten vermutlich verzweifeln. Nicht, dass so etwas wie inszenierte Aktionen nicht denkbar sind. Dennoch sollte man zur Kenntnis nehmen, dass es tatsächlich weltweiten islamischen Terror mit hunderttausenden Toten in den letzten 50 Jahren gab. Statt sich damit auseinanderzusetzen, schwanken gewöhnlich die Reaktionen über das gesamte politische Spektrum von ‚hat gar nicht stattgefunden, weil false Flag‘, über ‚feiger Anschlag‘ (van der Bellen, als hätte der Attentäter nicht sein eigenes Leben geopfert) bis zu ‚kein Terror, Fall für die Klapse‘ (wiederkehrende Interpretation). Ein trauriges Schauspiel.

Götz Kubitschek

4. November 2020 17:28

badeschluß.

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