26. Mai 2021

Sammelstelle für Gedrucktes (21)

Benedikt Kaiser / 60 Kommentare

Alice Weidel und Tino Chrupalla führen die AfD in den Bundestagswahlkampf 2021; das ist eine gute Nachricht auch für die Wahlkämpfer in Sachsen-Anhalt.

Benedikt Kaiser

Benedikt Kaiser ist Politikwissenschaftler und arbeitet als Verlagslektor.

Dort wird schon am Sonntag, den 6. Juni, der Landtag gewählt. Nach dem 29. April lag nun erstmals – und zwar erst am 26. Mai – eine neue Umfrage vor; ein verhältnismäßiger langer Zeitabschnitt.

Bei der letzten Erhebung führte die CDU das Feld an – mit 26 Prozent vor der AfD, die auf 24 Prozent kam; diesmal ist das Kräfteverhältnis gedreht:

Die AfD steht mittlerweile schon bei 26 Prozent, die CDU wird einen Punkt dahinter vermerkt. (Und auch in Sachsen wurden die Verhältnisse vor einigen Wochen bereits umgekehrt: 26 Prozent AfD, 24 CDU.)

Bei der Zeit dürfte man fassungslos sein; in ihrer aktuellen Ausgabe (v. 20.5.2021) verweist eine Autorengruppe darauf, daß die AfD in Sachsen-Anhalt bereits im März 2016 auf 24,3 Prozent kam, woraufhin »eine Schockwelle durchs Land« gegangen sei. Anne Hähnig, Martin Machowecz, Martin Nejezchleba und Tilman Steffen (ja, der Empörte aus der 20. »Sammelstelle«) schauen sich daher an, was sich seitdem getan habe.

Naturgemäß fällt ihnen implizit auf, daß Abspaltungen der AfD keine Überlebenschance eingeräumt werden kann. Das behält Gültigkeit im liberalkonservativen Niemandsland (LKR), aber eben auch rund um André Poggenburg, der 2016 noch strahlender Wahlsieger war und sich dann mit seinem Projekt Aufbruch deutscher Patrioten (AdP) irreparabel verhob.

Das ist Geschichte, die Parlamentsarbeit in Magdeburg jenseits Poggenburgs, der aus dem Landtag ausscheiden wird, Gegenwart. Diese ist, wie die Zeit-Autoren einräumen müssen, »professioneller« geworden,

das beobachten auch Kollegen anderer Fraktionen. Die Partei kennt jetzt jeden Verfahrenstrick. Jeden Weg, die anderen gegeneinander auszuspielen. Stolz erzählen die AfD-Abgeordneten von Fällen, in denen sie es geschafft haben, die anderen zu überrumpeln, plötzlich mit den Linken gegen die Regierung zu stimmen.

Die AfD treibt damit die CDU nicht nur in Umfragen vor sich her:

Die Partei hat in Sachsen-Anhalt eine strategische Falle für die CDU durch ihre bloße Präsenz erschaffen. Weil sie in Truppenstärke in den Landtag einzog, hat sie die Union in eine Regierung mit SPD und den Grünen gezwungen; rechnerisch blieb der nichts anderes als dieses »Kenia-Bündnis« übrig. Die CDU muss besonders links regieren, obwohl sie in Sachsen-Anhalt eigentlich besonders rechts regieren will; sie hat erzkonservative Abgeordnete in ihren Reihen. Die knüpfen nun im Hintergrund beharrlich Kontakte zur AfD, müssen im Plenarsaal aber an der Seite von SPD und Grünen abstimmen. »Das zerreißt die«, sagt ein AfD-Mann. Tatsächlich legten zwei CDU-Abgeordnete im Lauf der Legislatur eine »Denkschrift« auf, die Bündnisse mit der AfD nicht mehr zum Tabu erklärt – und die fordert, »das Soziale mit dem Nationalen zu versöhnen«.

Das löste einen Skandal aus, die Basis-Christdemokraten ruderten ein wenig zurück, aber die Ideen dürften weiter zwischen der Börde und dem Saalekreis zirkulieren, jedenfalls dort, wo die Zentrale in Magdeburg fern ist.

Doch Turbulenzen, und auch das gehört zu fünf Jahren Fraktionsarbeit im Landtag von Sachsen-Anhalt, erschütterten speziell in den ersten zwei, drei Jahren der Legislaturperiode auch die AfD – sie waren sowohl menschlichen Unzulänglichkeiten als auch kaum vermeidbaren Entwicklungsprozessen geschuldet.

Hängt das der Partei nach? Wohl kaum:

Nur haben all die Skandale offenbar die Wähler der AfD bislang wenig interessiert – so zumindest sieht es der Politikwissenschaftler Everhard Holtmann von der Uni Halle-Wittenberg. »Wenn jemand für die AfD stimmt«, sagt er, »dann macht er das nicht aufgrund der Lösungskompetenzen der Partei, sondern weil sie seiner Unzufriedenheit eine Stimme gibt.« Die AfD versucht zwischen Corona-Verharmlosung und dem, was Spitzenkandidat Oliver Kirchner »Frust über das Eingesperrtsein« nennt, Stimmen zu bekommen. Was 2016 die Ablehnung der Asylpolitik war, ist heute Corona. Vor allem kann sich die AfD Hoffnung auf viele Direktmandate machen. Kirchner, der neue Fraktionschef, versucht anders aufzutreten als sein Vorgänger André Poggenburg: seriöser, gemäßigter. »Wir brauchen positive statt negativer Presse«, sagt er. Die Abgeordneten sagen: Er habe den Laden im Griff, binde alle ein.

Man darf ergänzen: Und er verfügt über eine mittlerweile eingespielte Parlamentsmannschaft um Robert Farle, Hans-Thomas Tillschneider, Ulrich Siegmund und weitere. Besonders Tillschneider soll dabei durch die Zeit zur Skandalperson hochgejazzt werden, unter anderem aufgrund gewisser Wahrheiten, mit denen er zitiert wird:

Unsere Demokratie ist dysfunktional geworden.

Ein Beleg für die eintausendste »Radikalisierung« der AfD oder doch eher nüchterne Gegenwartsbeschreibung? Zumal selbst die Journalisten ungewollt preisgeben, daß die Demokratie mindestens in Sachsen-Anhalt insofern »dysfunktional« scheint, wenn die größte Oppositionskraft systematisch gemieden und ausgeschlossen wird.

In der Zeit heißt es dementsprechend bei erneuter Zitation Tillschneiders:

Dass die anderen Parteien alles ablehnten, was von der AfD komme, das zeuge davon, welch »lächerliche, angsterfüllte Figuren« das seien. Auf der Liste für die Landtagswahl steht Tillschneider auf Platz drei. Sein Wahlkampf wird aufmerksam wahrgenommen, mindestens vom Verfassungsschutz. Denn der beobachtet Tillschneider schon seit mehr als einem Jahr.

Wenn in der Sache nichts Konstruktives vorzubringen ist, bleibt offenbar nur die VS-Keule. Alleine, sie dürfte in Sachsen-Anhalt ebenso wirkungslos bleiben wie in Sachsen, Thüringen und Brandenburg. Eine stumpfe Waffe, weil das Vertrauen in die Behörde speziell in Ostdeutschland kontinuierlich sinkt. Man darf daher gespannt sein, welches Ergebnis die AfD am 6. Juni einfährt – 20 Prozent plus x sollten es schon werden.

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Bei unseren französischen Nachbarn ist der sozialpatriotische Aufschwung derweil weiter im Gange. Der Rassemblement National (RN, ehemals Front National) peilt als Partei landesweit das Überschreiten der 30-Prozent-Grenze an, während Marine Le Pen in einigen Umfragen sogar als Präsidentschaftskandidatin gegen den Amtsinhaber Emmanuel Macron führend ist.

Keine Überraschung demzufolge, daß sich unter anderem die Welt (v. 24.5.2021) entsprechend aufgebracht zeigt. Dort heißt es alarmistisch:

Frankreich droht die Revolution - von rechts.

Denn immer »mehr Franzosen können sich die Rechtsaußen-Politikerin« Marine Le Pen »als Präsidentin vorstellen«, wie Martina Meister zu berichten weiß. Und der jetzige Präsident?

Macron reagiert - aber vielleicht zu spät.

Das könnte man in den Regionalwahlen im Juni sehen. Der RN steht in manchen Regionen bei 50-Prozent-plus. Da macht die politische Arbeit plötzlich Spaß und gibt Zuversicht:

Die 52-jährige Chefin des Rassemblement National (RN) gibt sich siegessicher wie nie zuvor. Dieser Tage hat sie noch mehr Grund zum Optimismus als in allen vergangenen Jahren. Frankreichs Linke ist weiterhin hoffnungslos zersplittert und zerstritten, die Konservativen von Les Républicains schaufeln sich mit taktischen Fehlern und strategischen Schwächen im Kampf um die Regionen gerade ein politisches Grab.

So kommt es, daß Le Pen einige Umfragen anführt und immer weniger Franzosen grundsätzlich ablehnend gegenüber dem RN eingestellt sind. Das liegt an der erfolgreichen »Entdiabolisierung« mitsamt Vermeidung geschichtspolitisch belasteter Themen, aber auch an der konstanten Aktivität des RN in allen Départements der Grande Nation. 

In ihr

hat ein Gewöhnungseffekt eingesetzt. Zwei Jahrzehnte nachdem ihr Vater Jean-Marie im April 2002 überraschend in die Stichwahl einzog, ist die Präsenz der Tochter in der letzten Wahlrunde kein Schock mehr, sondern "die neue Normalität", wie es Emmanuel Rivière vom Meinungsforschungsinstitut Kantar Public formuliert. Seit den 80er-Jahren untersucht sein Institut die Zustimmung zu den Ideen der Le Pens, die seither zwischen einem Viertel und einem Drittel schwankt.

Ein Grund für die langsam, aber konstant wachsenden Werte des RN ist die selbstsichere Ausstrahlung ihrer Protagonisten. Gewiß: Unterschiedliche Strömungen gibt es auch beim Rassemblement, menschliche Animositäten sowieso, regionale Gefälle auch. Aber man vermittelt doch überwiegend das Gefühl der Souveränität, der Unvermeidlichkeit der eigenen Wirkmacht, des eigenen Anspruchs auf eine soziale, sicherheitspolitische und patriotische Erneuerung Frankreichs:

Eine klare Mehrheit der Franzosen hat keinen Zweifel mehr daran, dass Le Pens Partei "früher oder später" mit diesem Wunschprogramm an die Macht kommt.

Das dauerhaft nach außen präsentierte Selbstbewußtsein des RN zeitigt also bereits Resultate, Elan und Siegeslust motivieren die eigene Basis und bisherige Nichtwähler gleichzeitig. In der Kommentarspalte der Sezession wurde einst das Erik von Kuehnelt-Leddihn zugeschriebene Bonmot wiedergegeben, wonach man nicht für Fragezeichen (und Selbstzweifel), sondern für Ausrufezeichen (und Gewißheiten) in die Schlacht zu ziehen bereit ist.

In Frankreich sieht sich dies sukzessive ins parlamentspolitische Feld transferiert:

Fest steht, dass Macron, der die Stichwahl 2017 noch haushoch mit zwei Dritteln der Stimmen gewonnen hatte, im kommenden Jahr eine deutlich andere Lage zu bestehen hat: Zum einen ist er nicht mehr der Hoffnungsträger und überraschende Außenseiter, sondern nun bereits ein Präsident, der viele Erwartungen seiner Wähler, vor allem der links eingestellten, enttäuscht hat. Zum anderen bröckelt die "republikanische Front", wie die Franzosen die Barrikade von Linken und Konservativen über alle Parteigrenzen hinweg gegen Rechtsaußen nennen. Kein Wunder, dass Marine Le Pen, die viele nach ihrem peinlichen Wahlkampf 2017 für politisch tot erklärt hatten, derzeit Flügel wachsen.

Migrationskritik und die Betonung sozialer Gerechtigkeit sind die beiden thematischen Selbstläufer für den RN, zwei weitere Bausteine werden in der Welt ebenfalls angeschnitten: Zum einen habe sich die Partei vom »Frexit« genannten EU-Austritt abgewendet (ganz im Gegensatz zur AfD und ihrem »Dexit«) und akzeptiere mittlerweile den Euro als Währung – nur reformiert müßte beides werden.

Zum anderen habe Le Pen

die Ökologie als neues politisches Schlachtfeld erkannt und ihrer Partei sogar einen grünen Anstrich gegeben.

Strikte Migrationsagenda, Neubewertung der Lage der inneren Sicherheit, sozialpolitische Parteinahme für die Classes populaires, Umweltschutz statt Klimaideologie und anvisierte Totalreform europäischer Institutionen – diese Aspekte pflastern den Weg des Erfolges der alternativen Rechten in Frankreich, zumal vor allem bei Migration und innerer Sicherheit Macron viele Erwartungen enttäuscht hat. Er wacht, so mutmaßt Martina Meister, »womöglich zu spät auf«:

"Ich kämpfe für das Recht auf ein friedliches Leben", hat er kürzlich im Interview gesagt und "mehr Uniformen" auf den Straßen versprochen. Wenige Tage später wurde einer Mitarbeiterin der Polizei von einem Islamisten in Rambouillet die Kehle durchgeschnitten, ein Polizistenmord bei einer banalen Drogenkontrolle in Avignon folgte kurz darauf. Seinen Kampf gegen Parallelgesellschaften und den radikalen Islam, oft angekündigt, hat er immer wieder verschoben und spät umgesetzt. Mit einem Sicherheitsgesetz und Verschärfungen des Antiterrorgesetzes hat er die Rechte nicht beruhigt, die Linke aber gegen sich aufgebracht.

Marine Le Pens Sieg also historisch vorbestimmt? Nein:

Ihr dauerndes Streben, ganz normal wirken zu wollen, kann ihr politisch auch zum Verhängnis werden. Dass sie das Land wieder "auf Kurs bringen" will, ist ein eigentümlich müdes Versprechen, zumal von einer Bewerberin, die letztlich offenlässt, wohin genau die Reise gehen soll.

Noch hat sie freilich ein reichliches Jahr Zeit.

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Während der Rassemblement National bei unserem westlichen Nachbarn Frankreich die Machtfrage 2022 stellen will, ist sie bei unserem östlichen Nachbarn Polen (vorerst) beantwortet: Die Partei Prawo i Sprawiedliwość (PiS, Recht und Gerechtigkeit) regiert dort und kann breite Schichten des Volkes hinter sich versammeln.

Doch nun tauchen Probleme auf, wie Ivo Mijnssen in der NZZ (v. 25.5.2021) zu berichten weiß, wobei die Überschrift »Polens Rechte bricht auseinander« die Realitätsprüfung freilich nicht besteht.

Richtig ist: Jaroslaw Kaczynskis PiS regiert dort nicht alleine, sondern muß konstant mit zwei rechten Bündnispartnern zusammen finden. Einerseits handelt es sich um die liberalkonservative Kleinpartei Porozumienie (Verständigung), andererseits um die sozialpatriotische Formation Solidarna Polska (SP, Solidarisches Polen) des Justizministers Zbigniew Ziobro:

Das breite Spektrum sicherte der Regierung bei den letzten Wahlen 43,6 Prozent der Stimmen und eine absolute Mehrheit von 235 der 460 Sitze im Parlament. Diese Mehrheit ist inzwischen auf einen einzigen Abgeordneten geschrumpft, und bei entscheidenden Vorlagen kann die PiS nicht einmal mehr auf alle Verbliebenen zählen: So brauchte die Regierung Anfang Mai die Unterstützung der Opposition, um die gesetzliche Grundlage für den Erhalt von umgerechnet fast 190 Milliarden Franken an EU-Geldern bis 2027 zu schaffen.

Die Unterstützung der Opposition wurde nötig, weil just Ziobro, der mit seiner SP immer wieder unter Druck außerparlamentarischer rechter Kräfte steht, aus der Regierungsallianz ausscherte –

wie bereits im Herbst, als er die Verhandlungen über die neuen Corona-Hilfen der EU und die Verabschiedung eines Rechtsstaatsmechanismus blockiert hatte. Er argumentiert dogmatisch mit der «nationalen Souveränität». Kaczynski und Pragmatiker wie Ministerpräsident Mateusz Morawiecki verstehen hingegen, dass der Staat das Geld braucht, um aus der Pandemie heraus- und wirtschaftlich voranzukommen.

Ziobro, ein wenig störrisch die Hardliner-Rolle einnehmend, unterschätzt unter Umständen die Relevanz des Geldsegens aus Brüssel für die PiS-Agenda einer weiteren sozialen Ausgestaltung der polnischen Gesellschaft.

Die stärkste Kraft in der Regierung plant ein neuerliches Mammutprojekt:

Das milliardenschwere Programm soll das Gesundheitssystem stärken sowie Familien, Personen mit relativ tiefem Einkommen und Rentner entlasten. Jene, die umgerechnet mehr als 2000 Franken pro Monat verdienen, zahlen hingegen höhere Steuern, dasselbe gilt für viele Unternehmer. Während ein PiS-Europaparlamentarier jubelte, dies sei «ein Programm für alle Polen, nicht nur für die Elite», meinen Oppositionelle, damit würden die Bewohner der grossen Städte bestraft, deren höhere Einkommen von den Lebenskosten aufgefressen würden.

Man ahnt es schon: In den Großstädten wie Warschau und Danzig (aber auch Kattowitz) holt PiS unterdurchschnittliche Ergebnisse. Ähnlich wie in Deutschland konzentriert sich in den polnischen Ballungsräumen das Potential für liberale und linksliberale Kräfte der oberen Mittelschicht insbesondere aus Akademikerberufen, während die Unterstützer der rechtskonservativen Dreierkoalition im kleinstädtischen und dörflichen Bereich eine relativ unangefochtene Mehrheit für sich beanspruchen können.

Für diese Klientel (oft Arbeiter, Bauern, Kleinunternehmer, Rentner etc.) ist PiS seit Jahren sozialpolitisch aktiv, und auch die neuen Vorhaben weisen in diese Richtung:

Die PiS setzt damit eine Sozialpolitik fort, die mit Kindergeld, Rentenzahlungen sowie Mindestlöhnen begann und ihr 2019 die Wiederwahl sicherte. Die sozialen Wohltaten sind inzwischen so populär, dass sie auch bei einem Machtwechsel kaum mehr angetastet würden. Kaczynski hofft, mit dem Füllhorn die Regierung zu einen. Rückenwind bekommt er durch neue Umfragen, die erstmals seit Monaten wieder einen Aufwärtstrend zeigen, während die Opposition schwächelt. In Warschau gibt es deshalb Spekulationen darüber, ob das neue Programm bereits den inoffiziellen Auftakt zum Wahlkampf für einen vorgezogenen Urnengang darstellt.

Doch will PiS jetzt ernstlich neue Wahlen anstreben?

Wohl kaum, zumal die neue liberale und bürgerlich geprägte Bewegung Polen 2050 des TV-Gesichts Szymon Holownia momentan in den Umfragen zulegen kann. Ihre Gewinne gehen zulasten der oppositionellen (ebenfalls bürgerlichen) Platforma Obywatelska (PO, Bürgerplattform), aber eben auch ganz entscheidend auf Kosten der liberalkonservativen Regierungspartei Porozumienie.

Faßt man die Situation zusammen, so stehen alle drei polnische Regierungsparteien unter zunehmendem Druck:

  • Porozumienie muß die eigenen bürgerlichen Wähler vor dem Zugriff durch Polen 2050 bewahren;
  • Solidarna Polska muß sich vor Verlusten ins Nichtwählersegment schützen, was jedoch dann problematisch wird, wenn sich das außerparlamentarische Feld (als Stütze der Partei) nur unzureichend vertreten fühlt;
  • und Regierungsmotor PiS selbst muß allmählich fürchten, daß keine integrationsfähigen Nachwuchs-Leitfiguren bereitstehen, den bereits 71jährigen Kaczynski zu beerben.

Der will sich derweil erneut zum PiS-Vorsitzenden wählen lassen. Aus Mangel an Alternativen, wie es heißt.

Kaczynski wird Polens Politik wohl noch länger erhalten bleiben,

schreibt Ivo Mijnssen mit einiger Berechtigung, was nicht das Schlechteste für Polen verheißen dürfte.

Aber wie kommt der NZZ-Journalist nun ernstlich auf die These, daß Polens Rechte »auseinander bricht«?  Der Leser erfährt es nicht und darf ideologisch motivierte Absichten vermuten, die einer seriösen Tageszeitung auch dann schlecht stehen, wenn sie sich ansonsten von ihrer deutschsprachigen Konkurrenz abzuheben weiß.

Aus deutscher Perspektive darf man jedenfalls auf Kommendes gespannt sein: Eine RN-Regierung in Frankreich und eine PiS-Regierung in Polen stellten eine Zange für das bundesdeutsche Juste Milieu dar, die man ihr nur wünschen kann und der AfD Auftrieb verschaffen dürfte.

Von beiden Nachbarn kann und muß man als grundsätzliche Alternative ohnehin vieles lernen.


Benedikt Kaiser

Benedikt Kaiser ist Politikwissenschaftler und arbeitet als Verlagslektor.


Kommentare (60)

Laurenz

27. Mai 2021 00:12

Die Welt & die Zeit haben sich gemeinsam mit den Kumpels aus der Einheitsfront selbst über die Jahrzehnte in die Kläranlage geritten.

Alice Weidel hat sich doch meist lächelnd mit der linksradikalen DW geschlagen

https://youtu.be/ET85kGJZlkk

War doch gut.

......

Macron versteht nicht, daß Europäer gar keine Polizei auf der Straße sehen wollen..... sie wollen keine Polizei-gesicherte -, sondern eine natürlich friedliche Zivilgesellschaft.

......

Zu Polen ist zu sagen, es gab mal 2 Kaczynskis.

Die NZZ ist auch nur der Einäugige unter den Blinden. Was gäbe es denn auch sonst noch Etabliertes zu lesen? Alles dieselbe verfaulte Grütze.

Imagine

27. Mai 2021 00:32

1/2
Die Corona-Folgen – so meine These – werden die zukünftige politische Entwicklung entscheidend beeinflussen.

Völlig unklar sind die gesundheitlichen Folgen der gentechnischen Impfungen. Hoffen wir das Beste für die Geimpften.

Das Wichtigste wäre, den Impfwahnsinn zu stoppen. Nun sollen sogar Kinder geimpft werden. Aus medizinischer Sicht ein völliger Irrsinn.

Selbst wenn wir die Frage der gesundheitlichen Folgen ausklammern, so werden auf jeden Fall die ökonomischen Folgen eintreten.

BILD berichtet, dass durch die staatlichen Corona-Maßnahmen „300 Milliarden Euro Wohlstand futsch“ sind und dass „in deutschen Innenstädten nach Monaten des Lockdowns bis zu 100.000 Geschäften das finanzielle Aus“ droht.

Es wird eine Abwärtsspirale geben.

Da gibt es neues politisches Oppositionspotential. Denn viele der Betroffenen sind unternehmerische Menschen, keine „Sheeples“.

Wie lange das Corona-Lügengebäude noch halten wird, ist schwer zu prognostizieren.

Imagine

27. Mai 2021 00:34

2/2
Es wurde berichtet; dass es in 22 US-Bundesstaaten keine Corona Maßnahmen gibt.

Wenn - wie hier berichtet – dies den Tatsachen entspricht, dann wird man es nicht geheim halten können. Dann wird das Corona-Fake-Szenario irgendwann wie ein Kartenhaus zusammenbrechen.

Zudem wird man auf Dauer nicht geheim halten können, dass das Corona-Problem schon seit einem Jahr in China gelöst ist und die Leute weitgehend wieder so frei leben können wie zuvor und dies mit steigendem Wohlstand.

In Europa hingegen wird für die arbeitenden Massen das Niveau ihres Lebensstandards massiv einbrechen. Nach Ende des Kurzarbeitergelds wird es Massenentlassungen geben (müssen). Massenarbeitslosigkeit senkt die Löhne und führt zu höheren Sozialausgaben.

Die Inflation wird steigen und dies bei Negativzinsen.

All dies wird insbesondere die Mitte treffen.

Der Kampf ist gegen das Corona-Reim und die Versklavung durch die NWO-Faschisten ist keineswegs aussichtlos.

Selbstverständlich braucht es dazu eine Strategie.

Andreas Walter

27. Mai 2021 01:34

Genauso könnte man auch den Sieg von Pilsudski in Polen als eine gute Sache für Deutschland feiern.

https://www.welt.de/geschichte/article150231209/Kriegsheld-Diktator-und-Vorbild-fuer-Kaczynski.html

Kann es daher sein, dass Sie Politik nur durch die Augen eines EU-Parlamentariers sehen?

Ist Ihnen bewusst, wie schwach Deutschland heutzutage in so einem Verbund, falls er überhaupt zustande käme, von Nationalisten wäre?

Was aber erhoffen Sie sich dann auch von Frankreich, wenn dort die Nationalisten/Patrioten tatsächlich auch an die Macht kämen? Einen (west-)europäischen Bürgerkrieg? Sukzessiver Rückbau der Moscheen? Schiffe versenken im Mittelmeer? Die nächste Schlacht um Wien?

Ich frage Sie und mich das ernsthaft. Was soll das bringen? Etwas mehr Zeit zum Koffer packen? Nachdenken? Vordenken? Sich bereit machen? Westwall bauen? Eine Mauer?

https://www.tagesschau.de/wirtschaft/unternehmen/baustoffmangel-bauwirtschaft-stillstand-101.html

Trotzdem Danke für Ihre Lageberichte nationaler und subnationaler Politik in Europa, die ja auch Zeit gekostet haben.

Der_Juergen

27. Mai 2021 08:19

Teil 1

"Eine klare Mehrheit der Franzosen hat keinen Zweifel mehr daran, dass Le Pens Partei "früher oder später" mit diesem Wunschprogramm an die Macht kommt."

Na gut, nehmen wir an, sie kommt an die Macht. Und was dann? Es wird ihr ergehen wie Trump, der vom ersten Tag seiner Präsidentschaft an von der Medienmeute pausenlos gehetzt wurde. Ihre Lage wird noch wesentlich misslicher sein als diejenige Trumps, weil sie im Parlament nur eine Handvoll Unterstützer haben wird und ihre Politik durch die feindliche Abgeordnetenmehrheit nach Kräften sabotiert werden wird. Und wie will sie die zur Rettung Frankreichs nötige Politik - die Abschiebung vieler Millionen, erreichbar auch durch Streichung der Sozialhilfe für illegale sowie unerwünschte Immigranten - erreichen? Die Araber- und Schwarzenquartiere werden gleich explodieren, und jeder Polizeieinsatz wird von den Medien mit hysterischem Trommelfeuer quittiert werden. Und wie will sie, die sie über keine Parlamentsmehrheit verfügt, das Droit de Sol abschaffen, laut dem jedes auf französischem Boden geborene Kind die einheimische Staatsbürgerschaft besitzt, mit dem Ergebnis, dass seine Eltern ein De-facto-Bleiberecht geniessen?

HartwigBenzler

27. Mai 2021 08:21

Sehr gute Analyse. Da capo!

Der_Juergen

27. Mai 2021 08:32

Teil 2

Schon 2002, nach Jean/Marie Le Pens katastrophalen Niederlage gegen den Ganoven Chirac ("Entre un facho et un escroc, votez escroc" - Wenn ihr die Wahl zwischen einem Faschisten und einem Ganoven habt, wählt den Ganoven, lautete die Flüsterparole der Linken), sprach ein französisches Autorenkollektiv das Offensichtliche aus:

"Die nationale Rechte wird die Macht niemals auf dem Weg über Wahlen ergreifen. Sofern keine aussergewöhnlichen Ereignisse eintreten, die dem französischen Volk die Augen öffnen, wird die nationale Rechte nur auf demokratischem Wege an die Macht kommen, wenn sie nicht mehr national und nicht mehr rechts ist." (Vincent Reynouard u. a., "Manifeste pour le salut de la vraie droite", Brüssel 2002.)

Das "aussergewöhnliche Ereignis" in Form des monströsesten Schwindels aller Zeiten ist nun eingetreten, aber das RN ist zu feige, um die Dinge beim Namen zu nennen, und begnügt sich mit der lahmen Forderung nach Lockerung des Lockdowns. Spräche sie Klartext über den Great Reset, würde sie von den Medien zerrissen, und davor hat sie Angst, zumal dann die laue Mehrheit der Parteiführung von der "Verschwörungstheoretikerin" abfiele.

 

 

 

Der_Juergen

27. Mai 2021 08:34

Teil 3

Solange der Giftschlange, den "freien Medien", der Kopf nicht zertreten wird, kann von einer nationalen Machtergreifung auf demokratischem Wege keine Rede sein, und ohne nationale Machtergreifung wird der Giftschlange der Kopf nicht zertreten. Folglich kann diese Machtergreifung nur auf ausserparlamentarischem Wege, durch einen Volksaufstand oder einen Militärputsch, erfolgen. In Frankreich scheint beides nicht gänzlich unmöglich, in Deutschland ist zumindest die zweite Variante absolut ausgeschlossen. 

Meines Erachtens entscheidet sich Europas Schicksal in Frankreich. Die Deutschen werden, trotz der grossen Corona-Demos in Berlin, keine Vorreiterrolle spielen können. Dagegen spricht auch ihre totale Lähmung durch die staatlich vorgeschriebenen Geschichtslügen, an die selbst auf diesem Forum noch ein erheblicher Teil der Kommentatoren glaubt.

Laurenz

27. Mai 2021 10:26

@Andreas Walter

"Kann es daher sein, dass Sie Politik nur durch die Augen eines EU-Parlamentariers sehen?"

Ihre Beschwerde gegen den Autor des Artikels mag sich so anfühlen, wie Sie es sachlich korrekt beschreiben. Aber dabei lassen Sie wesentliches außer acht.

Sie wollen eine grundlegende Veränderung der politischen Szenerie, wie @Der_Juergen, in Deutschland?

Die wird es nicht geben, wenn kein Druck auf das Wahlvolk & seinem Selbstverständnis ensteht. Der Druck entsteht einerseits durch die innenpolitische Mißwirtschaft & andererseits durch die erneute Isolierung Deutschlands von seinen Nachbarn.

Der Autor hat dies begriffen, Sie nicht.

Auch Teile der AfD wollen, wie Sie, Deutschland retten, das führt aber zu nichts. Nur der Neuanfang wird Erlösung bringen. Und wir haben leider mit dem Ende auch nichts zu tun, aber wir können den Neuanfang anbieten.

Laurenz

27. Mai 2021 10:37

@Der_Juergen

Sie schreiben zwar gut, aber was soll das Gejammer? Wollen Sie, daß Macron wieder siegt? Frankreich ist romanisch-zentralistisch organisiert. Die französische Rechte erobert sich langsam die Macht von unten & damit auch die politische Deutungshoheit. Auch unter Le Pen kommen die Flicks, wenn was nicht läuft. Bisher war die Zahl der Profiteure der französischen Staatswirtschaft %ual größer als die in Deutschland. Aber irgendwann hilft auch kein Öl aus Libyen mehr. Durch die EU-Osterweiterung kommt Frankreich in der EU 0 auf 0 raus, auch hier sind die Quellen deutschen Geldes zum großen Teil versiegt. Wie will man also das "savoir vivre" weiter finanzieren? Deutschland marschiert im Abstand von 10 Jahren hinterher. Also wählt man den, der es verspricht. Das sind aktuell nur die Rechten. Und da haben Sie Recht, die Rechte wird bekämpft, weil sie das Geld auch nur bei den Konzernen & Reichen dafür holen kann.

quarz

27. Mai 2021 10:48

@Juergen

"Es wird ihr ergehen wie Trump, der vom ersten Tag seiner Präsidentschaft an von der Medienmeute pausenlos gehetzt wurde."

Der einzige Ausweg besteht wahrscheinlich darin, zumindest ein alternatives Medium im großen Stil zu etablieren, das von der Mehrheit der Bürger (auch lagerübergreifend) in Bezug auf Reichweite, staatstragenden Charakter und informative Seriosität als den aktuellen Systemmedien ebenbürtiger medialer Akteur empfunden wird.

Den ohnehin inhaltlich Sympathisierenden würde es die Angst nehmen, durch ihre Parteinahme einer dubiosen und moralisch verwerflichen Randgruppe zugerechnet zu werden und den inhaltlich Skeptischen (aber nicht verbohrt Antagonistischen) würde das Aufbrechen der Homogenität dessen, was als "Qualitätsjournalismus" etikettiert wird, die Option nehmen, sich durch Mitschwimmen im Mainstream ein Gefühl der Vernünftigkeit zu erkaufen.

Wenn die Zustimmung zu Le Pen so groß ist, wie die Umfragen signalisieren, dann sollten eigentlich auch die nötigen finanziellen Ressourcen erschließbar sein, die für den Start eines solchen Unternehmens erforderlich sind. Was wurde eigentlich aus Steve Bannon?

 

Franz Bettinger

27. Mai 2021 11:16

@Jürgen hat recht. Mit Großlügen haben die großen Verschwörer prächtige Erfahrungen gemacht. Mit kolossalen Lügen über unser Land hat man nach WK2 Deutschland unterjocht und ausgeplündert. Bis heute. Mit der kolossalen Corona-Lüge (alternativ auch Klima-Lüge) wird man die ganze Welt unterjochen und ausplündern. Auf ewig. Die Chancen stehen gut. Kann nur ein Gott uns retten?

Wie schläft der Teufel mit Hexen, inkubus oder sukkubus? Kommen die Aliens von den Plejaden? Solange nicht die Existenz von Teufeln, Hexen, Aliens und Viren bewiesen ist, interessieren mich logischer Weise Details zu diesen behaupteten Wesen (so z.B. deren Sexual-Techniken, Herkunft, Aussehen oder Gefährlichkeit) nicht. 

 

Ein gebuertiger Hesse

27. Mai 2021 11:18

@ Jürgen

"... staatlich vorgeschriebene Geschichtslügen, an die selbst auf diesem Forum noch ein erheblicher Teil der Kommentatoren glaubt."

Wahrlich, daß dies so ist, deutet auf das ganze, praktisch unauslotbare Ausmaß der Misere. Kollektiv (selbst nur ansatzweise) kann Aufklärung in Grundfragen der deutschen Existenz offenbar nicht gelingen. Man kann nur hoffen, darauf hinarbeiten, Jahr für Jahr, daß je Einzelne aufgeweckt werden (im Sinn der Mohlerschen Zweiten Geburt) und dann mit Gottes Hilfe den Arsch hochbekommen und das Richtige tun, auf eigenen Geheiß, für uns alle.

Imagine

27. Mai 2021 11:30

1/2
Eine klare Mehrheit der Franzosen hat keinen Zweifel mehr daran, dass Le Pens Partei "früher oder später" mit diesem Wunschprogramm an die Macht kommt.

Das stand in der NZZ und hier sehen wir die typische Verwechslung von „an die Macht kommen“ und „an die Regierung kommen“. Denn wer die Wahlen gewinnt und Regierungsposten einnimmt, verfügt noch lange nicht über die gesellschaftliche Macht. Denn diese ist nach wie vor bei denen, die über die Geld-, Informations-, Medien-, Korruptions-, Geheimdienst-Macht etc. verfügen.

Man sollte die politischen Oberflächenphänomene nicht mit den tatsächlichen Machtstrukturen verwechseln.

Das gilt auch für diesen Satz:
„Während der Rassemblement National bei unserem westlichen Nachbarn Frankreich die Machtfrage 2022 stellen will, ist sie bei unserem östlichen Nachbarn Polen (vorerst) beantwortet.“

Die RN kann nicht in Frankreich die Machtfrage stellen. Und auch in Polen bewegt sich die Regierungspolitik im Rahmen dessen, was die Herrschenden im US-NATO-Imperium zulassen.

Imagine

27. Mai 2021 11:32

2/2
Die tatsächliche Machtstruktur im US-NATO-Imperium zeigt sich z.B. in der Schweiz.
Die Schweiz hat, als es die US-Regierung wollte, ihr Bankgeheimnis aufgehoben, sie lassen ihren gesamten Zahlungsverkehr durch SWIFT, also durch die USA, überwachen, sie haben der Impforganisation GAVI von Gates diplomatischen Status und Immunität zugestanden, sie haben zugelassen, dass die Crypto AG vom CIA, BND etc. übernommen wurde. Etc.

Alle Staaten im US-NATO-Imperium - mit Ausnahme der USA selbst - sind in der gleichen Ohnmachtssituation wie damals Chile, als Allende die Wahl gewonnen hatte und Präsident wurde.

Es gibt nur noch drei souveräne Staaten in der Welt, die bestimmen können, was in ihrem Land geschieht bzw. nicht geschieht.

Alle anderen Staaten sind fremdbestimmt.

Selbstverständlich auch Frankreich. Macron ist eine Polit-Marionette und Le Pen wird auch eine sein. So wie Hollande es auch war.

Das sind die realen Machtverhältnisse im US-NATO-Imperium.

Wer sich über die realen Machtstrukturen informieren will, sollte sich die Sitzung 53 „Selbst bestimmen“ (https://www.youtube.com/watch?v=2DO8I07VmCY) ansehen, insbesondere die Ausführungen des Ex-Staatssekretärs im Verteidigungsministerium und Ex-Bundesministers A. v. B.

RMH

27. Mai 2021 11:50

Sachsen-Anhalt, Heimat der Tapferen!

Ich persönlich würde mich sehr freuen, wenn das Wahlergebnis dann so, wie die Umfrage es zeigt, ausfallen würde und die AfD stärkste Partei im Landtag wird.

Ebenso würde ich mich über einen Wahlsieg von Marine LePen freuen, wohlwissend, dass die Franzosen nie unsere Freunde werden.

Die Miesepeterei von manchen gehört hier im Kommentariat mittlerweile zur Folklore, an der auch ich mich ab und an beteilige. Gut, dass sich bspw.  bei der AfD davon keiner beeinflussen lässt.

Schwarzseher

27. Mai 2021 12:13

Kommt ein "Great Awakening", und reicht es noch für eine Wende? Für Russland vielleicht, für China, Indien und den Islamischen Raum bestimmt. Aber Westeuropa? Kann man die Postmoderne noch aufhalten? Oder werden im Zuge des "Great Reset" die letzten Widerstandsnester liquidiert? 
Vielleicht müssen wir uns auf einige hundert oder tausend Jahre dunkle Zeiten einstellen. Maßnahmen treffen um unser Volk und Kultur irgendwann wieder neu aufbauen zu können. Wir brauchen einen "Seldon" Plan.

Laurenz

27. Mai 2021 12:24

 

@Franz Bettinger @Der_Juergen

"hat Recht"

Was macht man, wenn man an die Macht kommt, anders als Trump?

Man tauscht die redaktionellen Mitarbeiter des ÖRR komplett aus & besetzt sie mit eigenen Leuten.

Dann tauscht man aus gesundheitlichen Gründen die falschen Parteibücher an den obersten Gerichten aus.

Danach hängt man einem Protagonisten der privaten Medien einen Prozeß an den Hals, der sich in 10 Jahren Haft artikuliert. Das reicht, um den Rest auf Linie zu bringen.

Und alle, die das betrifft wissen das, denn sie haben es selbst so gemacht.

Deswegen auch der totalitäre Zinnober um die einzige echte Opposition.

Hier seid Ihr Beide, Der_Juergen & Du, typisch deutsch, echt naiv.

Niekisch

27. Mai 2021 12:39

@ Ein gebuertiger Hesse & Der_Juergen: Das Hauptproblem "kollektiv" anzugehen, ist nach derzeitiger Lage medial nicht möglich. Auf individueller Ebene geht es, wenn auch mit hohem persönlichem Risiko, auf lokaler Ebene. In der örtlichen Presse rutschen hin und wieder Leserbriefe, z.B. zur Forderung des NRW - Ministers Kutschaty, jeden Jugendlichen zu KZ-Gedenkstättenbesuchen zu zwingen, durch und führen zu Diskursen. Auch gemeindliche Ausstellungen zu solchen Themen können besucht werden, wenn gerade Schulklassen anwesend sind. Immer wieder  ergeben sich da Diskussionen und Versuche des Lehrpersonals, Gespräche abzublocken. Ein Blick in städtische "Opferbücher" lohnt sich zur Recherche. Es sind da falsche Lebensläufe und Betrugsfälle in Zusammenhang mit der "Jewish claims conference" für jeden geschichtlich Interessierten einzelkämpferisch aufzuklären. 

Es gibt nichts Gutes, außer man tut es.

Andreas Walter

27. Mai 2021 14:11

@Ein gebuertiger Hesse

Genau das ist der Punkt. Wobei ich auch hier bei niemand weiß, wer er/sie tatsächlich ist und darum womöglich welchen Auftrag hat (oder wie auch in der Presse womöglich zum Teil aus eigener Überzeugung oder eigenem Interesse handelt, proklamiert, agitiert, manipuliert, etc.).

Man kann ja auch nur so tun als würde man etwas oder an etwas glauben. Da weiß wahrscheinlich Google und Facebook aber auch Apple oder die NSA mehr über die Leute als ich. Das ist nämlich, zumindest bei ersteren beiden und auch letztem, deren Geschäftsmodell. Sogar mittels Spitzentechnologie (state of the art) wie KI (AlphaGO) herauszufinden, was sie mir womöglich (oder andere) (auch als wahr, also Wahrheiten, oder eben auch "Wahrheiten") verkaufen könnten.

Ganz gefährliche Leute daher und(!), also auch noch doppelt plus ungut, Quasimonopole.

Das dritte Plus lasse ich aus bekannten Gründen unerwähnt, stellt aber auch eine Form von Markt(Macht)konzentration dar, in dem Fall eine Gruppenbezogene. Un-glaublich, un-fassbar mächtig. Kein Missbrauch? Lupenreine Demokraten? So rein wie der Morgentau?

https://unser-mitteleuropa.com/skandal-enthuellung-von-project-veritas-facebook-gibt-zu-impfskeptiker-werden-zensiert/

RMH

27. Mai 2021 14:46

@niekisch, Juergen, Hesse,

Warum wird dieser in der Tendenz positive Beitrag von B.K. im Kommentariat dann wieder auf das vermeintliche Thema Nr. 1 de-railt? 

Glauben Sie ernsthaft, dass eine deutsche Bevölkerung mit einem Schlag patriotisch werden würde, wenn auf einmal Thema Nr. 1 sich durch irgendwas in Luft auflösen würde?

Nein, es gäbe dann immer noch Grüne, Linke, Opportunisten aller Art etc.  und die Globalisierung, der great Reset etc. liefe genauso weiter, wie es auch in anderen europäischen Ländern läuft, die nicht die Geschichte von Deutschland haben.

Andreas Walter

27. Mai 2021 14:54

@Imagine

“Das stand in der NZZ und hier sehen wir die typische Verwechslung von „an die Macht kommen“ und „an die Regierung kommen“. Denn wer die Wahlen gewinnt und Regierungsposten einnimmt, verfügt noch lange nicht über die gesellschaftliche Macht. Denn diese ist nach wie vor bei denen, die über die Geld-, Informations-, Medien-, Korruptions-, Geheimdienst-Macht etc. verfügen.“

Ja sehen Sie, dann sind Sie doch gar nicht so naiv. Warum glauben Sie also anderen Quatsch? Ausgerechnet auch noch Kriegspropaganda! Die sogar verboten ist in Frage zu stellen?

Das kann doch nur gelogen sein. So wie auch die Hände belgischer Kinder, die ihnen die “Hunnen" (despektierliche Propagandabezeichnung für die Deutschen im Ersten Weltkrieg) angeblich abgehackt haben. Wer das aber tatsächlich in Afrika hat machen lassen wissen Sie vielleicht? Finden die Belgier anscheinend so lustig, dass sie trotzdem kleine Hände aus Schokolade verkaufen (wobei diese Tradition auf ein anderes Ereignis zurück gehen soll. Angeblich. Despoten können aber auch sehr zynisch und hinterlistig, durchtrieben sein).

Ein gebuertiger Hesse

27. Mai 2021 15:01

@ Niekisch

Mit Ihrem letzten Satz steuern Sie den Leitstern schlechthin an. Die Welt steckt so derart in dem, was wir tun, wie wir uns verhalten und handeln.

heinrichbrueck

27. Mai 2021 15:13

Artikel 21 des Grundgesetzes für die Bundesrepublik Deutschland:
(1) Die Parteien wirken bei der politischen Willensbildung des Volkes mit.
Was dort nicht steht: „Die Parteien setzen den politischen Willen des Volkes um.“
Es wäre auch witzig gewesen, nach 1949 den Volkswillen umsetzen zu wollen. Unterschied zwischen Schachfiguren und Akteuren. Die Globalisierung läßt Staaten zu Schachfiguren verkommen. 

Imagine

27. Mai 2021 15:22

Das Corona-Regime und -Impfprogramm sind Teile des „Great Reset“ zur Errichtung einer „NWO“.

Niemand außer dem Hersteller weiß, welches Gen-Zeug verimpft wird. Keine unabhängige oder staatliche Institution prüft, was in den Impfchargen enthalten ist und ob deren Inhalt konstant ist.

Die rRNA-Impfstoffe sind noch nicht einmal an Tieren erprobt.

Trotzdem lassen sich Millionen Menschen trotz aller Warnungen gentechnisch behandeln., wobei die medizinisch Gebildeten die höchste Zurückhaltung aufweisen.

Eine Wahl der Impfstoffe ist nach wie vor nicht möglich, obwohl es konventionell hergestellte Impfstoffe auf dem Weltmarkt gibt.

Die elektronischen Impfausweise ermöglichen eine Totalkontrolle. Niemand weiß, was mit den Daten geschieht, nur die Hersteller wissen, was in den Impfchargen tatsächlich enthalten ist. Mit diesem Daten und ihrem Wissen können sie eine Totalüberwachung der Geimpften praktizieren und die Impfverweigerer identifizieren.

Mein Eindruck ist, dass das Corona-Regime und –Impfprogramm sowie der „Great Reset“ kein großes Thema im rechten Milieu sind. Im Wahlkampf der AfD kommt es nicht vor und beim großen Höcke-Interview wurde es mit keinem Wort angesprochen.

Es gibt auch keine große Impfverweigerung von Seiten der AfD, geschweige denn einen entschiedenen Kampf gegen das Corona-Szenario und den „Great Reset“.
Nicht einmal eine Informationskampagne.

Andreas Walter

27. Mai 2021 15:26

@Niekisch

Eben, ganz schwierig. Daran erkennt man hier auch die Trolle und Theoretiker. Die haben das naturgemäss noch nie gemacht, probiert. Ausser Subversion darum auch wie im Stil der Weissen Rose gibt es nämlich kaum Möglichkeiten. Sieht man doch auch jetzt, was alles passiert, passieren kann, wenn man auch in Sachen Corona nicht auf Linie ist.

https://www.rnd.de/politik/bei-hannover-kommunalpolitiker-verweigert-maske-burgermeister-muss-polizei-rufen-C655WVT7LVHLBETP5S7H6J2ALE.html

Das Bild, und das ist nicht gestellt, sagt allein schon mehr als 1.000 Worte. Der Rest ergibt sich dann aus dem Text.

Das wirklich Schlimme daran aber ist: Zumindest die zwei männlichen Polizisten lassen in keiner Weise (selbst nicht durch Körpersprache) erkennen, dass ihnen das selbst peinlich, unangenehm ist, was sie da gerade tun. Das ist also die Staatsgewalt. Ohne Worte.

Valjean72

27. Mai 2021 15:44

Ich kann hier Andreas Walter und anderen nur beipflichten und hatte auch unlängst unter dem Strang über die Stürmung des Annabergs (O.S.) geschrieben, dass eine "Verbrüderung" mit polnischen Patrioten nicht so einfach möglich und m.A.n. auch nicht geboten ist.

Polens nationalkonservative Regierung will das Thema Reparationsforderungen weiter vorantreiben. «Darüber muss man weiter reden», sagte Aussenminister Jacek Czaputowicz am Montag nach einem Treffen mit seinem deutschen Amtskollegen Heiko Maas in Polen. In seinem Land fühlten sich viele Menschen benachteiligt, erklärte der polnische Chefdiplomat. «Es gibt ein Gefühl, dass Polen ungerecht behandelt worden ist, wenn man vergleicht, welche Schäden Polen im Zweiten Weltkrieg davongetragen hat und welche Entschädigungszahlungen es im Vergleich zu anderen Ländern bekommen hat», sagte Czaputowicz. «Wir sehen hier auffällige Missverhältnisse.»

(Quelle: nau.ch, 20.08.2018)

Zur Situation in Frankreich und zum Rassemblement National hat "Der_Jürgen" bereits  geschrieben, was hier hinzugefügt werden muss.

Schwarzseher

27. Mai 2021 17:21

@ Imagine

Ja die Umwelt, Pflanzen und Tierwelt wurde schon gentechnisch verseucht. Unwieder -bringlich manipuliert. Jetzt ist der Mensch dran. Die Elite lebt schon in der Postmoderne,
und setzt diese aktiv in der Welt um.
Genetische Mensch- Tierhybride. Totale Vernetzung mit künstlichen Superinteligenzen. Virtuelles Leben. Verschiedene Perönlichkeiten online und offline. Das absolut befreite postmoderne Dividuum ist ihre Vision für die Menschheit. Eine ganz neue Anthropologie.   

Die Rechten schlafen in der Moderne, wie der Rest der "Bürger" auch . Für sie sind das nur "dumme Fehlentscheidungen".
Vielleicht wird Marx gewissermaßen doch Recht behalten. Und der Kapitalismus wird an seinem Endstadium zwar nicht durch die Arbeiterklasse, aber durch dieses jetzt entstehende Netztwerk- Goole- Mensch- Kolektiv überwunden werden. Darauf arbeiten die Neomarxisten ja hin.

Mitleser2

27. Mai 2021 17:30

Warum sind hier so viele auf Juden, Polen und Franzosen fixiert?

Was bringt das 2021 für die Sache der Rechten?

Niekisch

27. Mai 2021 18:06

"Glauben Sie ernsthaft, dass eine deutsche Bevölkerung mit einem Schlag patriotisch werden würde, wenn auf einmal Thema Nr. 1 sich durch irgendwas in Luft auflösen würde?

Nein, es gäbe dann immer noch Grüne, Linke, ..."

@ RMH 14:46: Haben Sie schon einmal darüber nachgedacht, wie viele junge Menschen durch Thema Nr. 1 per indiziertem Schuldgefühl fehlgesteuert und krank gemacht worden sind, ab Wahlberechtigung dann prompt zu dem ganzen antideutschen Gesindel gelaufen sind und noch laufen werden? Wie sind denn die Wahlaussichten von grün-links? Ich meine nicht daneben zu liegen, wenn ich Thema Nr. 1 als Kardinalthema überhaupt ansehe, als  eingleisige Bahnstrecke mit starkem Gefälle Richtung Intensivstation unserer kollektiven Psychiatrie...Wir müssen endlich Weichen einbauen, um umzuleiten...

Valjean72

27. Mai 2021 19:24

Nun will ich noch nachreichen, dass ich es durchaus für sinnvoll erachte, zu beobachten wie patriotisch ausgerichtete Parteien in anderen europäischen Ländern agieren, insbesondere in unserer unmittelbaren Nachbarschaft.

Allein, meiner Auffassung nach ist hier eben Vorsicht geboten und zwar in zweierlei Hinsicht. Einerseits unterlag beispielsweise gerade der Rassemblement National einem systemischen Anpassungsdruck (EU, Euro ...) , wie ihm auch die AFD ausgesetzt ist. Andererseits bedienen sich patriotische Kräfte und Parteien in Polen und Tschechien (aber auch in anderen Ländern) anti-deutscher Ressentiments, um bei ihren Wählern zu punkten.

Von einer deutschen Rechten erwarte ich in diesem Zusammenhang ruhiges aber gleichwohl konsequent bestimmtes Auftreten.

 

 

RWDS

27. Mai 2021 19:36

@ Andreas Walter

Selten einen so defätistischen Kommentar auf Sezession lesen müssen. Ich hoffe Sie sparen schon fleißig auf den Dhimmi-Zehnt.

Laurenz

27. Mai 2021 21:30

@Niekisch

"Nein, es gäbe dann immer noch Grüne, Linke, ..."

Ohne Staatsknete, also wenn man die ganzen fixen Ideen selber bezahlen muß, ist man weder grün noch links. Ich erinnere Sie daran, wie von der Leyen als Bundeswehr-Bereicherungs-Beauftrage vor Angst im Dreieck sprang, als Trump drohte seine Besatzungstruppen abzuziehen. In Berlin herrscht heute noch die nackte Angst & laut Haushaltsbeschluß wächst die Zahl der Nazis in unserem Land täglich rapide an. Denn wieso bräuchte der der Anti-Nazi-Etat sonst dauernd mehr Geld. Die Junta steht auf tönernen Füßen.

 

Nordlicht

27. Mai 2021 22:11

Zu: Frankreich, Polen, andere Nationalisten

Die Bedrohung der europäischen Völker liegt in der Veränderung der Volkszusammensetzung, in dem Grossen Austausch. Alles und jeder, der dagegen ankämpft, ist .E unser Verbündeter.

Dass nationaalistische Polen und nationalistische Franzosen keine deustchen Interessen verfolgen, ist doch banl. Als Neu-Rechter hänge ich aber nicht an Franzosen- oder Polen-Feindlichkeit, sondern nutze gemeinsame Interessen, so gegen die EU, gegen Zerstörung der Familien und gegen Abwertung der europäischen - weissen - Kultur. 

Der Kampf zB der AfD in Brüssel gegen den autoritären Zentralismus braucht konservative (- das sind immer nationalistische) Polen, Ungarn etc. Auch le Pen. Daran sollten wir uns nicht durch immer wiederkehrendes Ausbreiten der früheren Unfairness, Lügen und Vertreibung abbringen lassen. Darüber sich zu echauffieren mag für Alt-Rechte wichtig sein, das ist aus meiner Sicht Vergangenheit. Niht vergessen, aber im Moment unwichtig. Unsere Vorfahren haben gegen Polen und Tschechen Verbrechen begangen, die Polen und Tschechen haben gegen Deutsche Verbechen begangen. Im Moment haben wir wichtigere Themen.

Nun sind die Konservativen, Nationalisten, in den Nachbarländern partielle Verbündete.

limes

27. Mai 2021 22:21

@ Schwarzseher (27. Mai 2021 17:21): »Das absolut befreite postmoderne Dividuum ist ihre Vision für die Menschheit. Eine ganz neue Anthropologie. Die Rechten schlafen in der Moderne, wie der Rest der "Bürger" auch .«

Zum postmodernen Dividuum - wortwörtlich - gehört auch die Transplantationsmedizin, die sich der Organe bedient, die Sterbenden aus dem Leib geschnitten werden. Warum schweigt die Rechte zu diesem existentiellen Thema?

Seit ich die Argumente der Schweizer Ärzte und Pflegefachpersonen gegen Organspende am Lebensende kenne, graut mir vor der Praxis der Organtransplantationen, und ich halte diese generell für schwerst verbrecherisch.

Es geht bei meiner Ablehnung der Organspende am Lebensende um das Recht auf ein friedliches Sterben in Würde. Man lese dazu die Schilderungen auf der Internetpräsenz https://www.aepol.net/

unter dem Button »Organspende kurz erklärt und worum es geht«. Ich glaube kaum, dass jemand nach der Lektüre dieser zwei A4-Seiten noch bereit ist, sich selbst oder einen Angehörigen dieser entsetzlichen Prozedur auszuliefern.

Organspende und »Corona« sind nicht nur durch den Impfausweis, der zum perfekten Spenderausweis umfunktioniert werden kann, verbunden. Es geht bei beiden Themen auch um die Menschenwürde und den Zugriff des Staates auf unseren Leib.

Imagine

27. Mai 2021 22:31

1/2
Die völkischen deutschen Rechten – so meine Erfahrung - leben in einer anderen Bewusstseinswelt, nicht alle, aber sehr viele.

Wir befinden mitten im „Great Reset“, einem Projekt des internationalen plutokratischen Verbrechertums, und zugleich inmitten einer – gewiss naiven -  umanistischen Bewegung, die eine vereinte Menschheit mit „no borders, no nations“ will, und von den Verbrechern manipuliert und missbraucht wird.

Zeitgleich wird im Lager der völkischen Rechten der deutsche Kolonialismus idealisiert und werden Freikorpskämpfe gegen die Polen vor 100 Jahren heroisiert.

Es zeigt, dass diese Rechten in einer anderen Welt leben und sich weit von der Realität entfernt haben.

Das war schon beim Eliten-Projekt der Massenimmigration so.

Die völkischen Rechten wollten nichts von den dahinter steckenden Interessen und Zielen wissen, obgleich diese offen genannt wurde.

Imagine

27. Mai 2021 22:32

2/2
So im Buch von Manfred Pohl „Das Ende des Weißen Mannes.“ aus dem Jahr 2007. Es geht um System und Herrschaftserhalt. Und zwar nicht des weißen Mannes, sondern einer rassenvermischen Herrscherklasse. Pohl spricht explizit vom „Multi-Colour-Man“.

Pohl spielt(e) eine bedeutende Rolle im Establishment. Sein Buch wurde in großen Zeitungen rezensiert, auch in der JF.

Im Establishment kannte man Pohl und dieses Buch.

Auf dies Buch habe ich wiederholt hingewiesen. Aber das rechte Milieu liest nur das, was ihr Menschen- und Weltbild bestätigt. Auch hier gibt es Ausnahmen, sie sind allerdings sehr selten.

Der „Great Reset“ hat zum Ziel den System- und Herrschaftserhalt dieses transnationalen plutokratischen Establishments, der Herrscherklasse des US-Empire.

Die Rechten werden weiterhin ihre antiquierten Bücher lesen, von der Wiedererlangung einer ethnisch homogenen deutschen Volksgemeinschaft träumen und vom realen Zustand der Welt nicht viel mitbekommen.

Fine by me.

Da kann ich nur „farewell!“ sagen.

Cugel

28. Mai 2021 00:01

@RWDS               27. Mai 2021 19:36

"@ Andreas Walter

Selten einen so defätistischen Kommentar auf Sezession lesen müssen. Ich hoffe Sie sparen schon fleißig auf den Dhimmi-Zehnt."

Den zahlt mindestens der werktätige Teil der Deutschen seit Jahrzehnten.

Im übrigen ist die Wahrnehmung von Defätismus oder Realismus doch wohl eine subjektive. Sie unterschätzen zudem sowohl die technischen Möglichkeiten der Massenkontrolle als auch die Degeneration der Sitte. Die Obrigkeit verfährt mit dem Volk nach Belieben; Covid-19 ist dafür der letzte Beweis.

Sehen Sie sich deutsche Freunde & Helfer bei ihrem entbehrungsreichen, aufopferungsvollen Dienst am Bürger an, von dessen Arbeit ermöglicht:

https://youtu.be/fyXgT7KdWho

Man beachte den Kläffer, der die unmutigen Umstehenden erfolgreich in Schach hält, und das Alter der übrigen Staatsdiener.
Das ist Realität, und nach meiner Beobachtung kein Einzelfall.

Cugel

28. Mai 2021 00:03

@RWDS

Es ist außerdem beileibe kein Zehnt.

Sehen Sie sich allein die Staatsquote an.

Franz Bettinger

28. Mai 2021 07:21

Die WHO weist übrigens darauf hin, dass Rückkehr zur Normalität nur für die gilt, die schon vor dem Corona-Schwindel normal waren und das sei eine aussterbende Minderheit gewesen, die man beim Aussterben, auch nach dem C-Schwindel, besser nicht stören sollte. - Freunde, auf in den Sonnenuntergang und lachend in den Tod! Man wird dereinst Meere und Berge nach uns benennen, oder wenigstens Straßen; vielleicht auch nur Gassen - Sackgassen vermutlich. Ach, wie war es schön! Nomaské! 

@Seuchen im Vergleich: An der Justinianischen Pest starben 55% aller Menschen in Europa. 40% waren es zwischen 1347 und 1351. An den nach Amerika verschleppten Pocken starben nach offizieller Lesart über 90% der indigenen Bevölkerungen. Ja, das waren noch ordentliche Seuchen. Die Spanische Grippe raffte (wenn’s stimmt) in den Jahren 1918/19 immerhin noch 2,4% der Weltbevölkerung dahin. Corona schafft (selbst wenn man die nach oben frisierten gefälschten Zahlen zugrunde legt) bisher gerade mal 0,05%, und das fast nur bei den > 80-Jährigen. Statt jeder 2. Zeitgenosse bleibt unter der Merkel-Seuche nur noch jeder 2000ste auf der Strecke. Das merkt man ohne Fernseher gar nicht. Das soll ’ne Bedrohung sein?  

Laurenz

28. Mai 2021 09:33

 

@limes

Noch hat jeder die freie Entscheidung, ob er noch Organe spendet oder nicht. Wir beide sind schon viel zu alt dafür, wer braucht schon alte Organe. Früher gab es mehr junge Moped-Fahrer. Die heutige 600 Moped-Fahrer-Toten im Jahr sind meist auch alle viel zu alt.

@Cugel

Alles richtig beschrieben. Schön, daß Sie Sich wieder einbringen. 

@Franz Bettinger

2,4% für die Spanische Grippe sind wohl deutlich zu hoch gegriffen.

Der_Juergen

28. Mai 2021 10:05

@RMH

Wir Rechten bilden uns doch viel darauf ein, Realisten zu sein, im Gegensatz zu den linken Trauntänzern. Warum bezeichnen Sie eine realistische Analyse der Lage in Frankreich also als "Miesepeterei"? 

Warum Deutsche und Franzosen keine Freunde sein können. leuchtet mir auch nicht ein. Schwieriger wird es schon mit den Polen. Ich bin als Realist für die Anerkennung der polnischen Westgrenze; ich bewundere die Vaterlandsliebe, die Tapferkeit und die Religiosität der Polen; Pilsudski zählt für mich zu den grossen Staatsmännern des 20. Jahrhunderts. Doch wenn man,worauf @Valjean eben hingewiesen hat, zur Kenntnis nimmt,dass die rechte polnische Regierung als Vertreter eines Staates, der ein gutes Fünftel des deutschen Staatsgebiet rechtswiderig annektiert und die Bevölkerung grösstenteils mit enormer Brutalität vertrieben hat, nun von Deutschland Reparationen verlangt, stockt einem ob dieser Unverschämtheit schier der  Atem. Der Atem stockt einem auch angesichts der Dummheit, mit der die polnische Elite auf Konfrontationskurs gegen Russland geht, in der Hoffnung auf die Amerikaner, die ihnen im Kriegsfall ungefähr so effizient helfen werden wie die Briten anno 1939, als Polen in töricher Verblendung den deutschen Einmarsch und danach auch den sowjetischen praktisch unvermeidlich machte.

Valjean72

28. Mai 2021 12:12

@Der_Juergen:

Daß Piłsudski bereit war, militärisch sowohl gegen das Weimarer Deutschland wie den frühen Nationalsozialismus vorzugehen, ließ er in London und Paris immer wieder wissen, „zweimal im Jahr“, wie Robert Vansittart, der damalige Amtschef des britischen Foreign Office, später etwas spöttisch schrieb.

(Quelle: Stefan Scheil – „Polen 1939: Kriegskalkül, Vorbereitung, Vollzug“, S.48)

 

1930 schreibt die Piłsudski-nahe Zeitschrift MOCARSTWOWIEC (Die Liga der Großmacht):

"Unser Ideal ist, Polen mit den Grenzen an der Oder im Westen und der Neiße in der Lausitz abzurunden und Preußen vom Pregel bis zur Spree einzuverleiben. In diesem Krieg werden keine Gefangenen genommen. Es wird kein Platz für humanitäre Gefühle sein. Wir werden die ganze Welt mit unserem Krieg gegen Deutschland überraschen."

(Quelle: G. Schultze-Rhonhof: „1939 – Der Krieg, der viele Väter hatte“, S.377)

Möglicherweise änderte Pilsudski vor seinem Tod seine aggressiv anti-deutsche Haltung und vielleicht liegt hier auch ein Grund für sein Ableben.

 

Valjean72

28. Mai 2021 12:28

@Der_Juergen:

Ich bin als Realist für die Anerkennung der polnischen Westgrenze

Dieses Thema ist nicht auf der Tagesordnung und für die "gemäßigten Patrioten" ohnehin gelöst.

Meines Erachtens kann und darf eine wahre patriotisch-deutsch Kraft allerdings die polnische Westgrenze nicht anerkennen. Darüber wird eines Tages zu verhandeln sein und die Verhandlungsposition gilt es nicht von vorneherein zu schwächen.

Ein entscheidender Punkt ist hierbei die kritische Aufarbeitung der Verzerrungen der Geschichtsschreibung im polnisch-deutschen Verhältnis.

---

Johannes R. Becher, Lyriker und erster Kulturminister der DDR weigerte sich 1948 zu einem internationalen Kulturkongress nach "Wroclaw" zu reisen.

Er bekundete öffentlich, nicht in ein polnisches Schlesien, nicht in das okkupierte Breslau reisen zu wollen.

 

 

 

 

Laurenz

28. Mai 2021 13:59

@Valjean72 @Der_Juergen

Bin über Ihren egozentrischen Weltblick arg verwundert.

Die Frage der Deutschen Ostgebiete ist schon alleine deshalb nicht gelöst, weil die Polen ihrerseits auf ihre Ostgebiete nie verzichtet haben & nachwievor Ansprüche an Belarus & die Ukraine stellen.

Grenzen verschieben sich immer, auch heute.

Und, mal Hand auf's Herz, was haben wir noch vom Westen zu erwarten? Exakt, nichts. Unsere Zukunft liegt in Osteuropa. Auf der völkischen Ebene gibt es im Grunde mit Polen, 1:1, wenig oder keine Probleme. Die von @Der_Juergen korrekt beschriebenen politischen Schwierigkeiten existieren für alle! polnischen Nachbarn seit es Polen gibt. Die polnische Führung, wenn sie denn könnte, würde sofort, in die Ukraine oder Belarus einmarschieren.

Piłsudski allerdings als großen Staatsmann zu bezeichnen, ist selten dämlich. Er war nichts anderes als ein aggressiver Militär-Diktator, dem Europa den Weltkrieg zu verdanken hat. Denn die von ihm implementierten Politiker zogen seine aggressiven taktischen Vorstellungen von einem Groß-Polen durch. Und politische Führungen Polens haben bis zum heutigen Rage nichts aus der Geschichte gelernt. Wir brauchen irgendwann nur zuschauen, wenn die Russen mit den Polen reinen Tisch machen. & dann stimmt die Prognose von @Der_Juergen wieder.

Niekisch

28. Mai 2021 15:33

 "Ich bin als Realist für die Anerkennung der polnischen Westgrenze"

@ Der_Juergen  10:05: Ihr Wollen ist aber unrealistisch, weil die Übernahme der deutschen Ostprovinzen durch Polen und die anderen räuberischen Staaten ex tunc nichtig ist, nie völkerrechtliche Wirksamkeit entfaltet hat. 

Der polnische Wolf will auch heute wieder reißen....

Andreas Walter

28. Mai 2021 15:57

@Cugel

Krasses Video, ich kann es mir gar nicht ganz ansehen. Ich versuche es später noch mal. Oder nur kurze Ausschnitte.

Zudem habe ich auch noch ein Leben ausserhalb des einen Rings (Tolkien), also dem Netz.

Bin aber froh, dass so viele hier auch mich verstehen, auch wenn ich nicht gerade gute Nachrichten verbreite. In der Rolle des Advocatus Diaboli möchte ich jedoch auch hier lediglich manche davor schützen, die Situation zu positiv oder womöglich sogar falsch einzuschätzen. Was sicher im ersten Moment manchmal ärgerlich ist, das kenne ich ja auch von mir und passiert auch mir, trotzdem aber womöglich zielführend.

Andreas Walter

28. Mai 2021 16:01

@RWDS

Death Squad? Machen Sie sich, Ihr euch bitte nicht unglücklich womöglich mit Aktionen, die letztendlich auch nur Tropfen auf den heißen Stein sind. Ausser natürlich für die gegnerische Presse.

Am Leben und in Freiheit sind auch Sie für Deutschland hundertmal wertvoller als tot oder im Gefängnis. Weil man auch relative Freiheit besser nutzen kann für viele Arten des Aktivismus und/oder des Protests als hinter Gittern. Zu tun gibt es nämlich genug, auch ohne Axt und Brechstange. Ich hoffe, Sie verstehen, was ich Ihnen damit sagen möchte. Ihrem Sandsack können Sie ja trotzdem weiter die Scheiße aus dem Leib prügeln, der freut sich darüber sogar, ist in Zeiten wie diesen sogar Ihr bester Freund und Berater.

P.S.: Und geben Sie sich bitte einen anderen, sympathischen Namen. Dieser dient doch nur der ausländischen Presse um Sie besser zu diffamieren.

Der_Juergen

28. Mai 2021 16:13

@Valjean @Niekisch

Hier muss ich Ihnen widersprechen. Meine Argumentation, wonach die Anerkennung der polnischen Westgrenze definitiv sein muss, sieht wie folgt aus;

- Keine polnische Regeriung wird freiwillig auf die 1945 gewonnenen Gebiete verzichten.

- Also müsste Deutschland sie mit Gewalt zurückholen.

- Da jeder Industriestaat heute innerhalb einiger Wochen eine Atombombe bauen kann, wäre das ein Spiel mit dem nuklearen Feuer.

- Gesetzt der Fall, die Rückholung gelänge trotz allem - braucht Deutschland zehn oder mehr Millionen illoyaler Bürger?

- Die weisse Menschheit ist in Gefahr. Brauchen wir unter diesen Umständen noch Kriege zwischen weissen Völkern?

Diese Feststellungen bedeuten keineswegs einen Verzicht auf die historische Wahrheit. Sie werden einfach vom gesunden Menschenverstand diktiert.

Der_Juergen

28. Mai 2021 16:14

@Laurenz

Da es Ihnen offenbar nicht möglich ist, einen Dialog in ziviliserter Form zu führen, bezeichne ich Ihrerseits Ihre Behauptung, wonach Pilsudski, der 1935 starb, schuld am 2. Weltkrieg war, ebenfalls als "selten dämlich". Hitler hat, es muss Ende 1939 gewesen sein, gesagt, mit Pilsudski hätte er vermutlich eine Verständigung erreicht. Ich vermute dies ebenfalls. Der Clique um Beck, die auf Pilsudski folgte, fehlte dessen Weitsicht und Vernunft.

limes

28. Mai 2021 16:35

Bitte um Verzeihung für eine Nachricht abseits des Themas: Seit heute Vormittag sind SiN und andere Seiten von mir mit dem Notebook nicht erreichbar (Firefox-Browser).

Epoch Times geht inzwischen wieder, aber andere wie eben SiN kann ich nur mit dem Smartphone erreichen, auf dem ein anderer Browser installiert ist. Haben auch andere heute dieses Problem?

Kommentar Sommerfeld:
Ich aus Österreich nicht - Ländereinstellungen?

Niekisch

28. Mai 2021 18:34

"Meine Argumentation, wonach die Anerkennung der polnischen Westgrenze definitiv sein muss"

@ Der_Juergen 16:13: Schon, weil ich Ihre Beiträge zuallermeist sehr schätze, wird es zwischen uns von meiner Seite aus nicht zum Streit kommen. Davon ausgehend, dass meine völkerrechtliche Argumentation standhält, gebe ich zu bedenken:

Ein Anerkennen der Annexion des Raumes um Stettin durch Polen ermuntert regelrecht zu weiteren Gebietsforderungen, die schon jetzt durch Grundkäufe begonnen haben. 

Ein Anerkennen könnte die alte Grenzforderung Polens Richtung Elbe neu erwachen lassen.

Ein rechtliches Offenhalten hindert neue Reparationsforderungen Polens.

II folgt

 

Niekisch

28. Mai 2021 18:35

Ein rechtliches Offenhalten kann zukünftige Verhandlungen mit Polen zwecks Ansiedlung Westdeutscher, die vor Landnehmern zurückweichen, erleichtern. 

Hitler hat 1938 den Polen die Stadt Oderberg geschenkt. haben sie es gedankt? 

Wie will Deutschland die Frage des nördlichen Ostpreußen mit Rußland verhandeln, wenn gegenüber Polen der Schwanz eingezogen wird?

Wird irgendein Land um uns herum uns wirklich abnehmen, auf Dauer auf 20000 deutsche Städte und Gemeinden sang- und klanglos zu verzichten? 

Kann irgendein Volk außer uns so ehrlos und untreu sein? 

Kann ein wirklicher Friede auf Annexion gebaut werden?

Erweist sich nicht gerade an diesen Fragen, ob die polnische Jugend wirklich identitär oder ob sie nationalistisch ist? 

Sind die noch in den Ostgebieten lebenden Deutschen jemals gefragt worden, wohin sie gehören wollen?

Sind die polnischen Neusiedler und deren Nachkommen jemals gefragt worden, ob sie die deutschen Gebiete genau so als ihre Heimat betrachten wie die Polen in Warschau?

Was soll aus der "Mosaikrechten" werden, wenn sie die Opfer unserer Vorfahren verrät, wenn sie Lügen stützt und verbreitet, wenn sie in peinlicher Weise fremdelt und, was am schlimmsten ist, Spitzel gewähren lässt...

herbstlicht

28. Mai 2021 19:32

limes 28. Mai 2021 16:35 schrieb:

»Seit heute Vormittag sind SiN und andere Seiten von mir mit dem Notebook nicht erreichbar«

Da würde ich als erstes einen anderen Nameserver ("Telefonbuch") probieren; z.B. Liste freier DNS-Server.  Diese werden im Betriebssystem eingestellt ("Windows Einstellungen" o.ä)

Namesever manipulieren ist die Primitivmethode um bestimmte Websites "unzugänglich" zu machen und leicht zu umgehen.  Wäre für die Runde vielleicht interessant zu hören, wenn gewisse Internet-Provider hier "gegen Rechts" tätig werden.

 

limes

28. Mai 2021 22:22

@ herbstlicht

Herzlichen Dank für den Hinweis! Ihren Link kann ich hier mit dem Smartphone öffnen, aber generationsbedingt bin ich mit dem Smartphone nicht so vertraut, und selbst am Notebook verstehe ich nicht, was es mit dem Nameserver auf sich hat und scheue deshalb davor zurück, diesbezüglich Änderungen vorzunehmen.

Der Fehler "gesicherte Verbindung fehlgeschlagen" tritt übrigens beim Notebook auch auf, wenn ich unter ungefiltert surfen "Deutschland" oder ein anderes Land in der Downloadauswahl anklicke.

Valjean72

28. Mai 2021 22:46

@Der_Juergen @Valjean @Niekisch

Die weisse Menschheit ist in Gefahr.

Ich schließe mich Niekisch' Antwort an Sie an. Auch ich schätze Ihre Beiträge und suche daher gewiss keinen Streit mit Ihnen.

Niekisch hat darüber hinaus weitere interessante Aspekte rechtlicher Natur angebracht, da bleibt mir nichts mehr hinzuzufügen.

Ihrer oben zitierten Aussage will ich allerdings entgegnen, dass mir "Weiß-sein" allein, wenig bis nichts bedeutet. Ich bin Patriot auf lokaler, regionaler und vor allen Dingen auf nationaler Ebene.

Es geht mir um eine deutsche Zukunft, nicht um Krieg oder Aggression gegen andere Länder.

Es rauscht dorthin zu mahnen,

Zu ihr der Väter Geist.

Trotz aller Not ein Ahnen,

Das deutsche Zukunft heißt.

(Quelle: hier)

 

limes

28. Mai 2021 22:52

Jetzt funktioniert es wieder, nachdem ich viel experimentiert und nach entsprechenden Hinweisen die Sicherheitseinstellungen bei Firefox von streng auf standard heruntergesetzt habe. Die waren ohne mein Zutun - wohl durch ein Update im Hintergrund - verändert worden.

Lotta Vorbeck

29. Mai 2021 07:57

@limes - 28. Mai 2021 - 10:22 PM

"Der Fehler "gesicherte Verbindung fehlgeschlagen" tritt übrigens beim Notebook auch auf, wenn ich unter ungefiltert surfen "Deutschland" oder ein anderes Land in der Downloadauswahl anklicke."

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Liebe Limes,

lassen Sie Ihren beim Surfen entstehenden Datenverkehr über einen VPN-Server laufen?

Wenn ja, probieren Sie's doch mal ohne VPN.

VPN ist an sich 'ne gute Sache, funktioniert aber bei manchen Netzseiten nicht, deren Server auf denen diese gehostet sind, eine eindeutig identifizierbare IP des anfragenden Rechners verlangen.

Mitleser2

29. Mai 2021 08:47

Nochmal, weil nur Nordlicht darauf eingegangen ist: Warum werden hier die Kämpfe der Vergangenheit ausgefochten? Es geht heute doch nicht um die polnische Westgrenze, sondern um Migration, Islam, EU, Antifa, Euro, Pseudoklimakrise, Energie, ÖRR-Meinungsdiktatur, meinetwegen auch solidarischer Patriotismus. Hat man vielleicht für die Gegenwart keine verkaufbaren Antworten? Auch wenn SiN nicht gleich AfD ist, mit diesen Themen kann die Rechte keine Wähler aktivieren (ich weiß, manche hier halten Wahlen sowieso für eine Farce).

Götz Kubitschek

29. Mai 2021 09:30

schluß, und dank an alle.

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