15. Juli 2021

Sammelstelle für Gedrucktes (26)

Benedikt Kaiser / 89 Kommentare

Die Aufregung um ungarische Maßnahmen gegen Pädophilie, LGTB-Propaganda und die Herabsetzung der Familie hat einige Wochen angehalten.

Benedikt Kaiser

Benedikt Kaiser ist Politikwissenschaftler und arbeitet als Verlagslektor.

Nun hat man nach der Regierung Viktor Orbáns einen weiteren Fall von LGTB-Mißachtung gefunden – diesmal beim notorischen Übeltäter China:

»WeChat schliesst LGTB-Gruppen an Chinas Unis« übertitelt man Fabian Kretschmers Beitrag in der NZZ (v. 12.7.2021) über die Problematik, wonach für»sexuelle Minderheiten der Raum, sich auszudrücken, immer enger« werde.

Was war geschehen?

Letzte Woche hat das soziale Netzwerk »WeChat« – Asiens Marktführer im Bereich digitale Kommunikation, eine Art Whatsapp plus Paypal – sämtliche »LGBT-Gemeinschaften an chinesischen Universitäten, darunter auch die Elitehochschulen Tsinghua in Peking und Fudan in Schanghai«, gelöscht:

Eine genaue Erklärung für die Entscheidung blieb die Online-Plattform schuldig. Es hiess lediglich in einer vage formulierten Botschaft, die Gruppen hätten gegen bestehende Online-Regeln verstossen.

Dies werde als harter Schlag für die LGTB-Szenegänger interpretiert:

Die nun stillgelegten Seiten gaben ihnen nicht nur ein Gefühl von Gemeinschaft und Zugehörigkeit, sie fungierten auch als Informationsplattform hinsichtlich Genderthemen, geistiger Gesundheit und Diskriminierungserfahrungen.

Sozialer Druck könnte zu der Löschung geführt haben. Denn während in der westlichen Welt Kritiker des Gender Mainstreaming und des allgegenwärtigen Regenbogenkultes »deplatformed« werden und gesellschaftlich unter stärkstem Druck stehen, ist es in China andersherum der Fall. Dort wird die kleine Zivilgesellschaft gerade auch von Akteuren bespielt, die dem »Baizuo«-Fetisch des Westens (linksliberales Gutmenschentum, würde man in Deutschland ätzen) ablehnend gegenüberstehen:

Einige Aktivisten machen die Hetzkampagne von ZiWu XiaShi, einem rechtsgerichteten Influencer, für die Aktion verantwortlich: Er hatte erst kürzlich seine mehr als 750 000 Follower dazu aufgerufen, die laut seiner Aussage von «westlicher Ideologie durchwanderten» LGBT-Gruppen den Behörden zu melden.

Offenbar nehmen viele Chinesen die in Europa oft fälschlich als »Kulturmarxismus« mißinterpretierten Erscheinungen des westlichen Kulturliberalismus eben just als dies wahr – oder bewerten sie gar als antichinesische Strategie:

Unter patriotischen Internet-Usern wird Homosexualität nicht selten als eine amerikanische Verschwörung dargestellt, die darauf ausgelegt sei, Zwietracht zu säen und den wirtschaftlichen Aufstieg Chinas zu stören. Ein Kommentar auf Weibo, dem chinesischen Pendant zu Twitter, folgt dieser Denkweise: «Nachdem die LGBT-Gruppen geschlossen worden waren, haben sie versucht, mit ausländischen Medien zu konspirieren, um Schützenhilfe zu bekommen. Solche Aktionen stärken jedoch nur die Entschlossenheit von uns chinesischen Patrioten, unsere Kinder vor der korrupten westlichen Kultur zu schützen.»

WeChat hat reagiert, vermutlich von sich aus, denn obwohl der chinesische Staat Zugang auf die App und die in ihr gesammelten Daten besitzen dürfte, bleibt der Konzern in derartigen Entscheidungen handlungsautonom.

Doch natürlich greift auch Chinas Regierung ein, wenn NGOs aus der »freien Welt« in innere Angelegenheiten der Chinesen intervenieren:

Auch die chinesische Regierung hat immer wieder LGBT-Gruppen geschlossen, nachdem diese Förderungen von westlichen Botschaften angenommen hatten. Pekings Parteikader dulden das Thema Homosexualität durchaus. Sobald jedoch aktiv Rechte eingefordert oder junge Leute mobilisiert werden, reagiert die Staatsmacht eisern. Denn nichts fürchtet die Kommunistische Partei so sehr wie «gesellschaftliche Instabilität».

Man könnte also sagen: Homosexualität ist in China kein Tabu, ein jeder Mensch kann lieben und leben wie er möchte – die Grenze ist indes dort erreicht, wo es mit politischen Kampagnen, aggressivem Marketing oder gesellschaftsunterminierender Agitation verbunden wird.

Ein LGTB-Aktivist wird von der NZZ zitiert:

Wir müssen ständig beweisen, dass wir nicht von ausländischen Kräften beeinflusst werden.

Obschon dermaßen frei von westlicher Beeinflussung, weiß er pflichtschuldig, was Leser eines westlichen Mediums hören wollen: Die Rechten waren's.

So sei er

überzeugt, dass rechte Trolle im chinesischen Netz sein Interview mit einer Schweizer Zeitung als Beweis dafür nehmen werden, dass Chinas LGBT-Gruppen vom Westen unterwandert seien.

Rechte Trolle als Exportschlager nun auch in Peking und Shanghai, der Globalisierung der Feindbilder sei Dank.

-- --

Aus chinesischen 20-Millionen-Einwohner-Städten ab nach Surahammar. »Surawas?«, mag der ein oder andere fragen. Gemeint ist – natürlich! – der weniger als 10 000 Seelen zählende Ort in der einigermaßen zentralschwedischen Provinz Västmanlands län.

Warum ist der Ort der ehemals starken Eisenindustrie relevant? Das erfährt man in der NZZ (v. 14.7.2021) im Beitrag der Stockholm-Korrespondentin Ingrid Meissl Årebo: »Die Schwedendemokraten werden salonfähig«.

Diese Partei, die habituell und inhaltlich eine bewußt hypersmarte Mischung aus FPÖ und AfD darstellt und im EU-politischen Beritt im Rahmen der Europäischen Konservativen und Reformer (EKR) organisiert ist, hatte bei den letzten Wahlen zum Europaparlament über 15 Prozent erzielen können. Nun will Parteichef Jimmie Åkesson mehr – und scheint es zu bekommen.

Denn »Surahammar« wird fortan womöglich als Chiffre für einen »Dammbruch« interpretiert werden. Nicht nur, daß die Sozialdemokraten dort im Juni »erstmals seit hundert Jahren die Macht« verloren:

Schlimmer noch: Der bisherige Koalitionspartner, die Zentrumspartei, macht gemeinsame Sache mit den rechtsnationalen Schwedendemokraten (SD) und drei bürgerlichen Parteien.

»Schlimmer noch« deshalb, weil – man ahnt es längst – in der schwedischen Peripherie an den Grundprinzipien einer sozialdemokratisch geprägten Gesellschaft gerüttelt wird. Eine Einbindung der SD, und sei es nur im koalitionären Klein-Klein?

Diese Konstellation ist auf nationaler Ebene tabu,

was man ja ganz ähnlich aus der BRD kennt, auch wenn die SD der AfD bereits einiges voraus haben, denn:

Landesweit sind die Schwedendemokraten in einem halben Dutzend Gemeinden am Ruder in Koalitionen, die die Bürgerlichen als «wahltechnisch» verteidigen. Vor allem in den südschwedischen Kernlanden, wo die Rechtsnationalisten 2018 in jeder dritten Gemeinde zur stärksten Kraft aufgestiegen waren, ist es schwer, sie von der Macht fernzuhalten. Die rechte Opposition kooperiert zudem in vielen rot-grünen Kommunen mit den Schwedendemokraten in Bereichen wie Finanzen, Arbeitsmarkt, Schul- und Gesundheitswesen, Altenbetreuung und Sicherheit,

wobei der Leser bitte in Erinnerung behält, daß aus NZZ-Perspektive mit »rechter Opposition« jene Kräfte umschrieben werden, die man in Deutschland mit CDU/CSU und FDP assoziieren könnte, womit der Begriff seines Sinns entleert wird.

Dennoch ist der Beitrag wichtig und lesenswert, denn die Frage nach einer koalitionsfähigen parlamentarischen Rechten jenseits der gewohnten politischen Isolation bleibt in ganz Westeuropa virulent, nicht nur in Schweden:

Das Beispiel Surahammar zeigt die Problematik, mit der sich Schwedens Politik seit einem Jahrzehnt herumschlägt: Soll man ideologische Gräben betonen oder sich auf die Realpolitik konzentrieren? Soll man in selbstgewählter Opposition verharren, um eine unerwünschte Partei fernzuhalten, oder sachpolitische Gemeinsamkeiten suchen,

die sich sicher finden ließen, aber meist – in Schweden wie in Deutschland – hinter grundsätzlichen Abgrenzungsbeschlüssen verschwinden?

Was nicht verschwindet ist eine rechte Partei, die von innen her keine Zersetzungserscheinungen zuläßt. Schlagen können sich westeuropäische Parteien in der Regel nur selbst; der Druck von außen zählt nicht zu den Gründen des Scheiterns. Erinnern wir uns dafür mit Årebos Beitrag auch an die Geschichte der bei vielen Schweden verhaßten SD:

Die Schwedendemokraten schafften 2010 den Einzug ins Parlament in Stockholm, wurden wegen ihrer ausländerfeindlichen Position jedoch von allen andern Parteien geschnitten. Ihrer Popularität tat dies keinen Abbruch, im Gegenteil: 2014 konnten sie den Wähleranteil mit 12,9 Prozent mehr als verdoppeln, und vier Jahre später wurden sie mit 17,5 Prozent der Stimmen gar drittgrösste Kraft im Reichstag. Die Hoffnung der anderen Parteien, die SD durch hartnäckiges Ignorieren marginalisieren zu können, hatte sich nicht erfüllt.

Was war der »Game Changer« für die SD? Das genuin rechte Alleinstellungsmerkmal Migrationskritik (das bei Deutschlands rechter Kraft wohl bereits erste Risse zeigt, wenn Direktkandidaten zur Bundestagswahl von schneller Integration von Flüchtlingen raunen):

Der Opferstatus und das Versprechen einer schärferen Flüchtlingspolitik verhalfen den Rechtsnationalen zu neuen Stimmen enttäuschter Bürger von rechts wie links. Die Pattsituation zwischen den Blöcken komplizierte die Regierungsbildung. Nach rekordlangen 129 Tagen übernahm im Januar 2019 erneut die rot-grüne Koalition das Ruder, unterstützt von Zentrum und Liberalen, die der bürgerlichen Allianz damit ein Ende setzten. Die Ausgrenzung der Schwedendemokraten war jedoch illusorisch: Die Partei stimmte mal mit dem einen, mal mit dem andern Block und war oft Zünglein an der Waage,

was man aus Thüringen bereits kennen dürfte.

Anders als in Erfurt verzichtet man aber in Schweden seitens der bürgerlichen Mitte und den Liberalkonservativen nicht mehr länger auf die eigene Machtoption, nur um den Erwartungen der vereinigten Linken zu entsprechen; mit der »selbstgewählten Opposition soll nun Schluss sein, die Anti-SD-Mauer bröckelt«:

Nach den Moderaten (Konservativen) und den Christlichdemokraten haben im Frühling auch die Liberalen eine Kehrtwende vollzogen und sind bereit, mit den Rechtsnationalen zusammenzuarbeiten,

was nicht heißt, daß die Messe bereits gelesen wäre:

Eine Regierungsbeteiligung der Schwedendemokraten nach der Wahl 2022 schliessen die Bürgerlichen allerdings aus.

Dennoch scheint sich die schwedische Demokratie in ihrer schwersten Stunde zu befinden:

Der Regierungschef Löfven warnt derweil vor einer Gefährdung des demokratischen Systems, sollten die Rechtspopulisten Einfluss auf eine bürgerliche Koalition erhalten.

Der Grund: Die Wurzeln der SD und vieler ihrer Kader, die im organisierten nationalen, »rechtsradikalen« Lager liegen. Doch die Jahre 1988 oder 1998 sind lange her; Parteichef Akesson hat die Partei längst umfassend modernisiert, was Fragen des Stils und des Auftretens ebenso einschließt wie programmatische Wendungen:

Offiziell nennt man sich seit einem Jahrzehnt «sozialliberal» und setzt sich für die Bewahrung der schwedischen Kultur und der schwedischen Traditionen ein sowie für die heteronormative Kernfamilie; in wirtschaftspolitischen Fragen nimmt man eine populistische Haltung ein.

Zwar ist »sozialliberal« eine für deutsche Ohren furchtbare (Selbst-)Zuschreibung für moderne sozialpatriotische Impulse, weil man eher an die FDP der 1970er Jahre (»Freiburger Thesen«) oder gar Strömungen von SPD und Linkspartei denken dürfte, aber der moderat sozialpopulistische Kurs der SD ist ohnehin nicht ihr Kernmetier:

Die wichtigsten Themen bleiben Einwanderung, Integrationspolitik und Verbrechensbekämpfung.

An diesen Themen hält die SD – ungeachtet der sonstigen Generalsanierung ihrer Konzepte – eisern fest. Einzelne Rückschläge halten die Schwedendemokraten offenbar nicht auf. So wurde eine Migrationsreform, die man mit liberalkonservativen Kräften erarbeitete, im Parlament abgelehnt. Doch bietet das die Chance, just dieses ureigene Thema zum Wahlkampfschlager zu machen; schon 2022 wird der neue schwedische Reichstag gewählt:

Das freut die Rechtsnationalisten: Laut Meinungsumfragen haben sie derzeit jede fünfte Stimme auf sicher.

-- --

Zu einer praktischen, parlamentspolitischen Koalition unter Einschluß der politischen Rechten gehören natürlich (mindestens) zwei Seiten: eine genuine Rechtspartei und Brückenbauer aus der sogenannten »bürgerlichen Mitte«. Warum ich nicht glaube, daß Hans-Georg Maaßen der gesuchte Pionier des kooperativen Dammbruchs ist, habe ich in der 25. »Sammelstelle« verwiesen.

Freilich ändert das nichts daran, daß es einzelne Überschneidungen geben kann, die jedoch zuvörderst von außen erzeugt werden: durch eine gemeinsame Schublade, in die man gesteckt wird, durch die gemeinsame Denunziation, der man sich seitens des Establishments und seiner konformistisch-rebellischen Linksradikalen ausgesetzt sieht.

In einem Zentralorgan der letzteren wird Maaßen nun einmal mehr als »CDU-Rechtsaußen« attackiert, und zwar gemeinsam mit Sahra Wagenknecht, der »Rechtsaußen der Linkspartei«, wie es in Michael Bittners Text »Deutschland, aber normal« in der aktuellen konkret heißt (7/2021).

Während einige Passagen den typischen Antifa-Sound erklingen lassen und damit keiner Würdigung wert sind, trifft Bittner immerhin einen Punkt, wenn er Maaßens Migrationskritik als eine schreckliche Vereinfachung entblößt:

Einwanderung ist Zeichen und Ursache des Niedergangs.

Sicherlich ist es kennzeichnend für zu viele liberalkonservativ motivierte »2015er Gefallene«, monokausalen Erklärungsmustern gegenüber aufgeschlossen zu sein: »Die Einwanderung« (oft auch: »der Islam«) erscheint als Problem im luftleeren Raum, als ob diese nicht ebenso eine naheliegende Folge der westlerischen Logik des Marktes und des EU-gewährten freien Kapital- und Personenverkehrs wäre; Entwicklungen also, die man seitens all der großen und kleinen Maaßens dieser Republik aus der Kritik ausklammert, weil sie als Paradigmen der vergötzten liberalen Ideologie nicht hintergehbare Grundbestandteile der eigenen politischen Sozialisation sind.

Aber wenn Bittner über »Neurechte [!] wie Maaßen« schreibt, offenbart er leidlich, daß er in seinem pauschalisierenden Ideologiegebäude keinen Raum für Begriffe und Positionen bereithält, der aber nötig wäre, um das Phänomen der systemstabilisierenden (Neo-)Konservativen in seiner paradoxen Verfaßtheit zu analysieren und zu entlarven.

Bei Maaßen ein wenig verschroben, bei Wagenknecht treffsicherer? Für diese Annahme bietet Bittners Text immerhin Indizien.

So verweist er darauf, daß Wagenknechts (übrigens auch bei Antaios stark nachgefragter) Bestseller Die Selbstgerechten »in wesentlichen Zügen mit dem neurechten Weltbild überein« stimme, weshalb »Wagenknecht auch so viel Applaus von rechts ertragen« müsse. Das liege vor allem an Wagenknechts Wendung hin zur Nation, um deren »Spaltung« sie sich sorge:

Klassengegensätze sind ihr ebenso verdächtig wie Individualismus, Gruppeninteressen und politische Parteien. Die 'Gelbwesten' in Frankreich werden gelobt, weil sie 'weder rechts noch links' seien (...). Gerechtfertigt ist für Wagenknecht dagegen Abgrenzung gegen Fremde. Sie sind – ob nun als Zuwanderer, EU-Bürokrat oder Wall-Street-Spekulant – stets Quell des Übels,

womit Bitter beweist, daß er die konkret-immanente Radikalübertreibung beherrscht.

Erhellend ist jedoch die folgende Passage, in der er Wagenknechts neue Rezeptionen vermutet:

Wagenknecht paraphrasiert Carl Schmitts politische Unterscheidung von Freund und Feind: 'Jede Gemeinschaft – auch jede moderne Solidargemeinschaft – beruht darauf, zwischen denen, die dazugehören, und jenen, für die das nicht gilt, zu unterscheiden.' Kämpfen für die, die dazugehören,

unterstellt Bittner, sei ihr neues Begehren, was in der Tat bereits verdächtig »neurechts« klänge.

Aber es kommt noch ärger für linke Leser. Bittner verdichtet Wagenknechts Programm in die Formel »Solidarität gibt es nur durch Identität«, womit Wagenknecht tatsächlich eine gefährliche Nähe zu sozialkonservativen Modellen eingehen würde; ein Trend, den ihr Ankläger mit einer weiteren konkreten Textstelle aus den Selbstgerechten belegen kann:

Auch ist Solidarität selbstverständlich nicht unteilbar, jede reale Solidargemeinschaft beruht auf Bindungen, und je enger sie sind, desto größer ist die Solidarität.

Wagenknecht hat recht, und es ist spannend zu sehen, wie nahe sie mittlerweile dem »Solidarischen Patriotismus« gekommen ist, ist doch jener Standpunkt, wonach Solidarität und Identität die Grundpfeiler für eine gemeinwohlorientierte Politik im frühen 21. Jahrhundert darstellen müssen, nichts weniger als seine Ausgangsthese.

Um Mißverständnissen abschließend vorzubeugen: Weder gehe ich davon aus, daß Sahra Wagenknecht die Linkspartei auch nur partiell ins Patriotische überführt, noch halte ich eine Anbiederung an sie – vergleichbar der peinlichen Apotheose Maaßens – für geboten.

Wagenknecht als Autorin erweist sich als eine kluge Ideenpolitikerin, die ordoliberale, soziale und nationalsouveränistische Standpunkte vor dem Hintergrund einer bemerkenswerten, klassischen Bildung von Goethe bis Hacks zu ihrer eigenen »linkskonservativen« (Wagenknecht über Wagenknecht) Weltanschauung synthetisiert.

Wagenknecht als Politikerin zieht Wähler zur Linkspartei und schadet damit objektiv der politischen Rechten einschließlich ihres sozialorientierten Teilspektrums. Sie wirkt trotz ihrer innerparteilichen Marginalisierung in der Linkspartei als deren Stimmenmagnet für sozialpopulistisch, kommunitaristisch und zum Teil auch souveränistisch aufgeschlossene Wähler.

Damit aber ist Sahra Wagenknecht im parlamentspolitischen Beritt ähnlich problematisch zu bewerten wie Hans-Georg Maaßen, der als Feigenblatt »konservative« und konservative Wähler zur CDU/CSU ziehen kann.

Beides schadet »uns« und stärkt die jeweiligen Opponenten, ob Linkspartei oder Union; beides muß gleichwohl als Widersprüche beim Gegner verschärfende Entwicklung beobachtet und dort, wo möglich, verstärkt werden – nicht mehr, nicht weniger.


Benedikt Kaiser

Benedikt Kaiser ist Politikwissenschaftler und arbeitet als Verlagslektor.


Kommentare (89)

Der_Juergen

15. Juli 2021 16:46

Zu Frau Wagenknecht: Diese steht in der Linkspartei heute dermassen isoliert da, dass sie vermutlich nicht mehr viele Stimmen für diese erreichen wird. Wer mit ihr übereinstimmt, wird entweder AFD oder gar nicht wählen. Die Führung der Linkspartei ist von den Grünen praktisch nicht mehr zu unterscheiden, nachdem sie in der letzten Frage, in der erhebliche Differenzen zwischen diesen zwei extremen Linksparteien bestanden - der Frage nach der Nato-Mitgliedschaft - auch schon eingeknickt ist.

Die Hetze gegen Ungarn und Polen wegen deren mangelnder Begeisterung für den Exhibitionismus der Abartigen beobachte ich mit hämischer Genugtuung, da sie den Untergang der EU nur beschleunigen wird. In dieser Frage können die Regierungen dieser beiden Staaten nicht einknicken; zu eindeutig haben sie sich hier positioniert, und zu stark ist die Unterstützung, die sie hier von ihren Völkern erhalten.

Aussenseiter

15. Juli 2021 18:00

Ein wichtiges Thema bez. „LGBTQ-Community“ wird trotz (oder wie ich vermute, gerade wegen) „Pride-Month“ inzwischen völlig tabuisiert: den Zusammenhang zwischen hohen Infektionsraten mit sexuell übertragbaren Krankheiten und der sexuellen Veranlagung der Infizierten. So sind laut Jahresbericht des Robert Koch Instituts über Infektionskrankheiten die Infektionsrate für Syphilis im Jahre 2019 zu 85% auf „Mann zu Mann Sex“ (Diktion vom Robert Koch Institut) zurückzuführen sind, mit 30% Koinfektionen mit HIV. Die deutschen Krankenkassen wenden jährlich 1,3 Milliarden Euro für HIV-Therapien für Mitglieder der „LGTBQ-Community“ auf (zusätzlich 300 Millionen für HIV Positive Heterosexuelle). Der "Pride"-Kult ist eine Goldgrube für die Pharma-Industrie. 

Niekisch

15. Juli 2021 19:31

Warum sich mit den Stimmenstaubsaugern Wagenknecht und Maaßen ausführlich beschäftigen? All diese Machenschaften zum Verhindern dissidentischer Machterzielung erleben wir doch nun schon seit 70 Jahren...Verteilt lieber an unsere Kinder Negerküsse, blonde Puppen mit blauen Augen und esst demonstrativ Zigeunerschnitzel...

herbstlicht

15. Juli 2021 20:14

»Diese Konstellation ist auf nationaler Ebene tabu«

spätestens bei diesem Zitat bezweifle ich stark, ob die Stockholmkorrespondentin überhaupt Schwedisch lesen kann; auf schwedischen Websites konnte man gerade in den letzten Wochen lesen, daß dies --- anders als noch vor 2 Jahren --- nicht mehr der Fall ist.  Und dann ein ganz "dicker Hund": »Offiziell nennt man sich seit einem Jahrzehnt "sozialliberal"«.  Die Schwedendemokraten nennen sich _sozialkonservativ_ !  Im Parteiprogramm werden 4 Punkte als vorrangig aufgeführt:

1) Wir wollen eine seriöse Migrationspolitik.
2) Wir wollen ein Land, welches zusammenhält.
3) Wir wollen einen Wohlfahrtsstaat, welcher diesen Namen verdient.
4) Wir wollen eine sichere Gesellschaft ("tryggt samhälle", wobei "tryggt" nicht nur "sicher" sondern auch "geborgen" bedeutet).  Es geht also insbesondere um Kriminalität.

Ein Kommentator bezeichnete einmal SD als "Sozialdemokraten von 1950"; "folkshemmet" also, was am ehesten der "Volksgemeinschaft" des NS entspricht.  Diese Richtung kommt wohl auch  in dem Propagandafilm von etwa 2016  zum Ausdruck.  [Wenn man im Menuebalken die "..." anklickt und dann "Open transcript" wählt, sieht man eine Übersetzung in's Englische.]  Die Stimme ist übrigens Åkessons.

 

tearjerker

15. Juli 2021 20:26

In Schweden wird sich jetzt alles ändern, wegen neuer Regierung. Na klar. Ungarn und Polen bleiben Teil der EU um weiter die Kohle abgreifen zu können. Die Chinks lieben LG%#|_£¥$<, aber nicht bei sich zu Hause. Die erkennen halt Zersetzungsmassnahmen. Sie beschenken die Welt diesbezüglich ja selbst sehr grosszügig.damit. Die Lockdowne in Südafrika zeigen endlich Erfolge. Die USA stellen ihre Aegis-Abschusssilos nach Rumänien auch in Polen auf, damit man dort von der Silvesterrakete bis zum Atomsprengkopf endlich jeden mit Allem beschiessen kann. Wenn ein bis vor 3 Jahren noch komplett unbekannter Maassen oder oder zum xten-mal eine Wagenknecht als Konkurrenz um Stimmen am rechten Rand auftauchen, dann hat man einfach die falsche Programmatik. Nur der unsolidarische Patriotismus hat eine Zukunft.

Solution

15. Juli 2021 23:21

Politik ist letztlich eine Frage der Biologie. Und die Uhr läuft ab. 

Laurenz

16. Juli 2021 09:35

Zum SD gibt es nichts zu sagen. Alles gut, so geht's, da müssen wir auch hin.

Zur LGBT+-Ideologie ist zu bemerken, es handelt sich um eine Ideologie, der die Protagonisten fehlen. Die Zahl derer, die das betrifft, geht gegen 0. Das ist, wie, wenn Niekisch's Zigeunerschnitzfresser in den Institutionen veganes Essen proklamieren. Die einzigen Interessenten, die dahinter stehen, sind die alten Kinderficker-Protagonisten, wie Cohn-Bendit, Trittin & Woelki. Noch 2017 entsorgten die Grünen Volker Beck, um weitere Nachforschungen dessen Milieus zu vermeiden. Eine Legislaturperiode später, also heute, werden die Kinderschänder bereits in LGBT+-Kampagnen fast unsichtbar. 

Dasselbe gilt für Wagenknecht & Maaßen. Beide sind falsche Verpackungsaufkleber, es ist nicht drin, was draufsteht.

Und natürlich hat Niekisch, der wieder mal in Vogel-Strauß-Manier, den Kopf in den Sand steckt, Unrecht. Natürlich muß der falsch ausgewiesenen Verpackung die Maske vom wahren Gesicht gerissen werden.

@Solution

Nein. Nach Ihrer Meinung dürfte es in den USA keine Weißen mehr geben. Lassen Sie es bitte, solchen Unfug zu schreiben, den jeder linke Depp sofort widerlegen kann.

herbstlicht

16. Juli 2021 10:14

Das schwedische Grundgesetz stützt den Multikulturalismus --- eine gediegener Artikel über die Geschichte dieser Gesetzesänderung auf den "schwedischen PI-news" war nach einem Tag wieder verschwunden: die Redaktion war zu dem Schluß gekommen, er könnte als antisemitisch aufgefasst werden --- und dies ist die Grundlage der Parallelgesellschaften in den Einwanderervierteln mit ihrer hohen Kriminalität; diese wiederum der Hauptgrund, warum die Wähler sich SD zuwendeten.  Auf Suche nach guten englischsprachigen Artikeln hierzu fiel mir die schwedische, konservative Journalistin Paulina Neuding --- übrigens gläubige Jüdin --- ein: Sweden's crime problem has become too big to ignore.

Nachdem sich nun die Parteien M und KD, dann auch L --- also 3 der 4 "bürgerlichen" Parteien --- in den politisch wichtigsten Fragen den Positionen von SD angenähert haben, war es sinnlos geworden, diese just wegen dieser "unmenschlichen" Positionen auszuschließen.  Mit der 2018 entstandenen Mandatsverteilung fehlt aber diesen Bürgerlichen zusammen mit SD immer noch eine Stimme im Reichstag, um eine Regierung bilden zu können.  Um nach der nächsten Wahl an die Macht zu kommen, brauchen die Bürgerlichen sicher SD; ob diese dann an der Regierung beteiligt werden, hängt auch von Wahlergebnis ab.  Sicherlich gibt's die Unterstützung durch SD nicht umsonst: es geht um Schweden, weniger um Ministerposten.  

 

RMH

16. Juli 2021 10:23

Das Ehepaar Lafontaine verabschiedet sich langsam aber deutlich in Richtung Sekte im Sinne von Abspaltung. Dabei kommt inhaltlich immer wieder Bemerkenswertes und Interessantes zu Tage. Insgesamt finde ich die Person Lafontaine mittlerweile interessanter als seine Ehefrau, der er ziemlich bewusst den medialen Vortritt zu lassen scheint (es entsteht zumindest der Eindruck, dass sie bei ihm in die Lehre des Populismus gegangen ist und vermutlich wird keine einzige Zeile von ihr nicht ohne vorheriges Placet von Lafontaine gedrückt). Lafontaines via seiner Webseite mitgeteilten Auffassungen zur Corona Frage lassen jedenfalls aufhorchen.

Laurenz

16. Juli 2021 10:49

@RMH (1)

Oskar Lafontaine ist ein Voll-Profi. Er ist ein Volks-Tribun, der wußte, wie man Massen gewinnt. Und mit seiner Frau hat er das ideale Instrument gefunden, auch wenn ihr persönlich Volksnähe abgeht & ihr durch ihre Distanziertheit eine Aura der göttlichen Diva anhaftet, was eher günstig ist, im Vergleich zu den ganzen linken Schlampen, die Grüne, Sozis & die Linke sonst aufweisen können. Oskar scheiterte nur dann, wenn er ehrlich war. International war er bis zu seiner Ernennung zum Bundesfinanzminister unterbelichtet. Das hat sich natürlich durch diese Erfahrung gegeben.

In der aktuellen Situation hat Oskar natürlich erkannt, daß Politik nur noch für Politiker gemacht wird & nicht für die Regierten. Und er weiß genau, daß das politische System deswegen instabil ist. Und er lehnt es auch aus persönlicher Prinzipientreue ab, das Volk nicht zu regieren, sondern zu beherrschen, auch wenn er einst als Saar-Napoleon tituliert wurde.

Ihr Beitrag würde stimmen, wenn Sie die Partei "Die Linke" auf dem Weg zur Sekte beschrieben hätten. Oskar ist ganz der alte.

Laurenz

16. Juli 2021 10:59

@RMH (2)

Ihr Beitrag spricht auch einen Tatbestand an, den BK im Artikel indirekt beschrieben hat, der innere Zustand der Parteien in Europa. Man findet durchaus Parteien, die gemeinsam am Profil arbeiten & gemeinsam ihr Ding durchziehen.

Deutsche Parteien hingegen sind innerlich zerüttet. Bis zur bitteren 5%-Neige zerstören die Klingbeils die eigenen Parteien & opfern sie der Ideologie, solange man selbst noch ein Mandat innehält. Die Genossen & Parteifreunde opfert man willig. Man zerstört damit sogar die eigene Historie, Sarrazin war immerhin Senator und Bundesbank-Vorstand. Man nihiliert sich in ein identitäres, profilloses Nichts.

FS ist viel zu freundlich in der Beschreibung derselben Kaste von Politikern in der AfD, aber vielleicht täusche ich mich auch & Er ist nur diplomatisch.

Carsten Lucke

16. Juli 2021 11:10

@ Laurenz

Ihre Totaloffensiven - auch die Breitseiten und kleinen Scharmützel - sind mir ja grundsätzlich sympathisch, jedoch dürfen die nicht so häufig in "friendly fire" münden.

Bei Wagenknecht und Maaßen haben sie freilich recht - es gibt auch für mich kaum Schlimmeres, als das Richtige von den Falschen zu hören - unerträglich !

Bleiben Sie auf Posten und halten Sie Ihr Pulver trocken !

Laurenz

16. Juli 2021 12:07

@Carsten Lucke @L.

Mußte grad herzlich über Ihre Stellungnahme lachen & stimme ihr zu. Im eigenen Feuer zu sterben, mag ehrenhaft sein, ist aber dämlich. Da haben Sie vollkommen Recht.

Falls die Redaktion es erlaubt, so möchte ich Ihnen meine grundsätzlichen Gedanken dazu schildern. Auch wenn mein Herzens-Freund @Franz Bettinger einen enormen Aufwand betreibt, mich zu weniger sprachlicher Rüpelhaftigkeit zu erziehen, nehme ich mangelnde Sympathie auf diesem von mir geliebten Forum in Kauf. Der Grund ist einfach. Ich gehe davon aus, daß FS & Seinesgleichen nicht nur auf der SiN schreiben, sondern sie auch lesen. & eine umsetzbare politische Essenz läßt sich nur aus der SiN extrahieren, wenn die Konflikte & Meinungsverschiedenheiten hier auch durchgefochten werden. Desweiteren ist es eine Kunst, wie der FS-Artikel besagt, ohne viel Geld Reichweiten zu erzielen & Aufmerksamkeit zu erlangen. Das geht mir derber Sprache, die ich eigentlich gar nicht mag, leichter, als mit geschliffenen Sätzen intellektueller Selbstbeweihräucherung, die manchmal hier so üblich sind. "Kinderficker" drückt einfach den Sachverhalt klarer aus, als "Pädophile". "Pädophile" entschuldigt schon wieder durch einen kranken Sachverhalt. Und warum sollten Eltern oder Bürger das entschuldigen?

Waldgaenger aus Schwaben

16. Juli 2021 16:07

Sammelstelle für Gedrucktes (26)

In wie vielen der 26 Beiträge taucht der Name Wagenknecht nicht auf?

Solution

16. Juli 2021 17:44

@Laurenz

Mit dem Lesen und Verstehen scheinen Sie ja so ein Problem zu haben. Wenn ich schreibe "Und die Uhr läuft ab" sehe ich den demographischen Trend seit den 60er Jahren des vorherigen Jahrhunderts. Wie der aussieht, weiß hier jeder, außer Ihnen. Erklären Sie mir bitte, was diesen langen, stabilen Trend stoppen oder umkehren sollte? Er verstärkt sich in Corona-Zeiten laut der neuesten Statistiken sogar noch. Da stehen doch wohl meine Fakten gegen Ihre substanzlose Polemik. Angeblich soll es sich bei meiner Argumentation um "Unsinn" handeln. Der Leser mag entscheiden, ob das oben dargelegte "Unsinn" ist oder aber Sie selbst "Unsinn" von sich geben. Sie werfen mir vor, daß es "in den USA keine Weißen mehr geben dürfe". Weder habe ich von den USA geschrieben, noch habe ich eine solche These aufgestellt. Ich wundere mich hier, daß die Redaktion eine solche Unverschämtheit Ihrerseits durchgehen ließ. Für mich sind Sie diskursunfähig, ein reiner Provokateur.

Solution

16. Juli 2021 18:01

@ Laurenz

Nachtrag: Wenn "jeder linke Depp" mich widerlegen kann, frage ich mich was Sie zu dem 1988 erschienenen Werk "Die Endlösung der Deutschen Frage" zu sagen haben. War wohl auch ein "Unfug" schreibender Spinner, der gute Professor Hepp? 1988 hat er bereits vorausgesehen, daß die Deutschen in eine Lage kommen könnten, in der sie erst zur Minderheit werden und sogar langfristig vom Aussterben bedroht seien. Heute, 33 Jahre später, haben sich seine Befürchtungen bewahrheitet und der Trend sogar beschleunigt. Aber Herr Laurenz verteilt hier Noten an seine dummen Schüler.

Laurenz

16. Juli 2021 19:13

@Solution @L.

Es geht doch nicht um unsere Haltung in der Sache. Da werden wir uns wohl um keine Haaresbreite unterscheiden.

Der Unterschied zu den USA ist ganz einfach. Die Weißen raubten das Land, aber seit einigen Jahrhunderten koexistieren dort einige Ethnien ohne gleich, bis auf die Indianer weitestgehend, ausgestorben zu sein. Die Latinos werden, schätzungsweise über 100 Jahre betrachtet, das Land zurückerobern.

Bei uns ist das etwas ganz anderes. Kelten & Germanen einigten sich hier miteinander zu leben. Es ist unser angestammtes Land. Und wir brauchen überhaupt nicht auf die biologische Frage eingehen, die uns verwundbar macht. Es reicht aus, daß wir unser Land, unser Refugium, unser Reservat für uns behalten wollen.

Wir brauchen aufgrund unserer Überbevölkerung hier dringend Abwanderung, am besten jener, die noch nicht so lange hier leben. Ich wollte Ihre Aufmerksamkeit einfach auf eine andere Fokussierung richten. Denn wir sind nicht in 20 Jahren ausgestorben. Und wenn Sie dir Reaktionen unserer Volks-Freunde betrachten, wird klar, daß wir uns was anderes als Biologie einfallen lassen müssen.

Gelddrucker

16. Juli 2021 19:35

@Solution:

 

Es gibt reihenweise Möglichkeiten, die diesen Trend stoppen und umkehren können.

Sie wurden alle in diesem Forum bereits ausgiebig diskutiert.

Verschwenden Sie keine Zeit an Theorie, nehmen Sie sich die Ihrer Ansicht nach wahrscheinliste Möglichkeit heraus und arbeiten Sie an der Umsetzung, in einer Organisation Ihrer Wahl.
Verschwenden Sie auch keine Zeit damit, irgendwelche Pessimisten-Bücher von 1988 zu lesen. Das kostet wie gesagt Zeit, die Sie besser in die Abwendung des Szenarios investieren.

Solution

16. Juli 2021 20:24

@ Gelddrucker

Da stimme ich Ihnen grundsätzlich zu. Die Möglichkeit einer Wende ist noch für einen begrenzten Zeitraum gegeben.

Es gibt aber eine Statistik, die man dabei nicht ignorieren kann. Das "Statistische Jahrbuch" der BRD. Jeder kann hier hochrechnen, wann es definitiv "vorbei" ist. Das ist die jetzige Realität und die dort nachlesbaren Zahlen sind katastrophal. 

Ich bin bestimmt niemand, der aufgibt. Nach 45 Jahren Kampf bin ich immer noch hochmotiviert und vielfältig aktiv. 

Wenn ich schreibe: "Und die Uhr läuft ab", bedeutet das nicht Unausweichlichkeit oder Resignation. Es soll nur eine ständige Mahnung sein, daß man den "Wasserstand" nicht aus den Augen verliert und sich nicht vom Wesentlichen ablenken läßt.

 

Der_Juergen

17. Juli 2021 09:56

@Solution

Danke für Ihre Zurechtweisung des Blog-Schwätzers, der in der Tat unfähig ist, einen über das Donald-Duck-Niveau hinausreichenden deutschen Text zu verstehen. -  Das Buch von Marcel Hepp, dessen Titel mich seinerzeit wegen seiner Radikalität schockierte, sollte man heute in der Tat wieder zur Hand nehmen.

Verloren ist noch nichts, aber eine Rettung wird immer schwieriger zu erreichen sein. Der Corona-Schwindel könnte sie allerdings sogar erleichtern. Das System hat hoch gepokert, und seine Siegesschancen sind sehr gut, doch der teuflische Plan kann schiefgehen, und dann stürzen mit der Corona-Lüge auch die anderen Lügen ein, nicht zuletzt die von den Segnungen der Multikultur. Dann werden alle Karten neu gemischt. Man schaue sich übrigens die Videos von oder mit Dr. Füllmilch an. Der Mann ist phänomenal mutig und intelligent zugleich; er könnte zu den Wegbereitern einer Revolution gehören. 

Valjean72

17. Juli 2021 12:08

@Solution @Laurenz

Wenn ich schreibe "Und die Uhr läuft ab" sehe ich den demographischen Trend seit den 60er Jahren des vorherigen Jahrhunderts. Wie der aussieht, weiß hier jeder, außer Ihnen.

Ich stimme Ihnen zu und finde Laurenz' vorangegangene Replik an Sie für unangebracht.

Der Trend läuft klar gegen uns. Wer wollte dies allen Ernstes bestreiten? Auf der anderen Seite hat die Masseneinwanderung von 2015 bei vielen Deutschen, so auch bei mir, die Aufmerksamkeit erst auf dieses Phänomen gerichtet.

Ein Phänomen welches kein natürliches ist und dies gilt es eben zunächst zu erkennen, zu erfassen und daraus Schlüsse zu ziehen. Bei den meisten "AFD-Granden" wie auch bei dem ein oder anderen anderen Diskursteilnehmer habe ich allerdings Zweifel ob sie dieses Phänomen erfasst haben.

Gleichwohl sehe ich die Situation als kritisch aber keineswegs als hoffnungslos.

 

 

Laurenz

17. Juli 2021 17:05

@Valjean72 & Der_Juergen

Interessant wie unsere Hilfs-Gracchi permanent (zumindest Jahrzehnte) den Kopf gegen die Wand hämmern ohne jemals einen Durchbruch zu erzielen. Da hat jeder Durchschnitts-Hund mehr Ahnung von Marketing, also der Manipulation von Menschen, als Sie. Das, was Sie hier gegenüber wählenden Mehrheiten propagieren wollen, ist so effektiv & am Ergebnis orientiert, wie mit Zeitschnur über Ihre Idole zu debattieren. Man muß nichts gegen den deutschen Charakterzug der Sturheit haben, aber Sturheit wird dann fatal, wenn sie jeglichen Pfad der Klugheit verläßt.

herbstlicht

17. Juli 2021 20:23

»hochrechnen« und »Trend« in vorstehenden Kommentaren:

Man begehe nicht den Fehler, welcher in der Angewandten Mathematik mit "Rechnen in Erster Ordnug bei starker Störung" bezeichnet wird.  Soll heißen, exemplarisch:  die Bewohner von Malmö/Schweden sind zu über 50% Einwanderer oder deren Nachkommen; viele aus MENA-Löndern.  Nach den gründlichsten Berechnungen kann sich Malmö nicht selbst erhalten, sondern wird vom Rest Schwedens "ausgehalten".  Malmöer Verhältnisse in ganz Schweden scheinen also unmöglich --- unter der Vorraussetzung, daß sich die Völker durchaus unterscheiden in der Häufigkeit dieser oder jeder Eigenschaft/Begabung.  Der gnadenlose Takt der Jahreszeiten, der Zwang zur Siedlung in kleinen und kleinsten Einheiten auf den Inseln fruchtbaren Bodens, haben eben ihre Spuren hinterlassen in unseren Völkern.  "Der Mensch" --- diese Abstraktion taugt für die Physiologie.

»teuflischer Plan«

Ach --- "erstens kommt es anders, zweitens als man denkt' sagt der Volksmund.  Vor 200 Jahren nahm man ja den Laplaceschen Dämon auch in den Harten Wissenschaften ernst.  Der ist aber inzwischen in diesen widerlegt (Chaotische Systeme), der Volksmund bestätigt.

Solution

17. Juli 2021 20:49

@ Laurenz

Hören Sie endlich auf mit Ihren Unverschämtheiten. Es ist unerträglich. Sie haben keinen Anstand und kein Niveau.

Laurenz

17. Juli 2021 21:30

@Solution @L.

Vielen Dank, Ihre Argumente sind absolut überzeugend. Jedem bekommt das, was er verdient. Ich erhalte Haß für meine Unverschämtheiten, Sie bekommen die Leviten für Ihre Dämlichkeiten gelesen. Da ist mir, mit Verlaub, der verdiente Haß lieber.

Volksdeutscher

17. Juli 2021 23:21

1. "Einwanderung ist Zeichen und Ursache des Niedergangs."

Sie ist zwar ein Zeichen des Niedergangs, nicht jedoch dessen Ursache. Es gibt viele Zeichen des Niedergangs, die Ursachen entstehen aber schon viel früher und nicht erst mit dem Sichtbarwerden der Zeichen. Niedergang ist ein schleichender Prozess. Die Einwanderung und die in deren Zuge entstandenen Probleme "bereichern" und vertiefen nur den Niedergang. Ein typisches Zeichen des Niedergangs ist das Eindringen von Identität, Persönlichkeit, Kultur und Sitten zerstörenden Kräften in verschiedene gesellschaftliche Bereiche, die für das Überleben einer nationaler Gemeinschaft lebensnotwendige Stützen darstellen. Eine solche ist zerstörerische Kraft ist z.B. die LMBTQ-Lobby.

Volksdeutscher

17. Juli 2021 23:27

2. "Einwanderung ist Zeichen und Ursache des Niedergangs."

Die globalistischen Feinde der Nationalstaatlichkeit haben verstanden: mit der kommunistischen Ideologie kann man Gesellschaft und Normalität nicht mehr unterminieren und ihre rote Fahne auf besetzten Objekten heissen. Nun haben sie die Genderideologie mit ihrer Regenbogenfahne. Das heissen einer Flagge auf einem Objekt bedeutet seit alters her seine Inbesitznahme und Enteignung. Ein aus Schwulen rekrutiertes Chor von San Francisco brachte sogar ein Video heraus, in dem sie sich singend dazu bekennen, unsere Kinder zu verderben. Das Video von You Tube löschten sie nach einer Zeit, aber auf Vkontakte kann man es sich anhören:

"You think that we’ll corrupt your kids if our agenda goes unchecked / Funny – just this once, you’re correct / We’ll convert your children / Happens bit by bit / Quietly and subtly and you will barely notice it."

https://vk.com/video207753182_456239989

Volksdeutscher

17. Juli 2021 23:39

3. "Einwanderung ist Zeichen und Ursache des Niedergangs."

Der neuen ungarischen Gesetzgebung gingen bestimmte Ereignisse voran, die die westliche, liberal verseuchte westliche Presse verschwieg. So z.B. im August 2020. Die LGTB-Gruppen hiessen ihre Fahne auf dem Budapester Rathaus - eine ungeheure Provokation! Einen der Vizepräsidenten der aus der Jobbik hevorgegangenen nationalkonservativen MHM (Mi Hazánk Mozgalom) rief das auf die Barrikaden. Er entfernte die Fahne der Dekadenz kurzerhand mit den Worten: "Es ist genug von der Provokation der Homosexuellen und der Propaganda der Homosexualität!" Die Fahne landete anschließend im Müllkontainer.

https://www.youtube.com/watch?v=GmBqbS5nb-w

LGTB-Gruppen entfalteten in Kindergärten lange Zeit unbemerkt ihr Zerstörungswerk: Frühsexualisierung, Propaganda der Homosexualität, Propaganda der Bedeutungslosigkeit der Geschlechter, Propaganda der Geschlechtsveränderung, Angiff auf die Geschlechts- und Sexualidentität der Kinder. Es ist ebenfalls der MHM zu verdanken, die durch ihre Vertreterin im Parlament die Aufmerksamkeit auf die Mißstände lenkte und Einschreiten forderte. Der Fidesz von Viktor Orbán blieb nichts Anderes übrig, als zu handeln.

Volksdeutscher

17. Juli 2021 23:47

4. "Einwanderung ist Zeichen und Ursache des Niedergangs."

Das, was in Polen, Ungarn und anderen mittel- und osteuropäischen Staaten wie Russland möglich ist, liegt zum einen daran, daß die Ideologie des Liberalismus der Mentalität dieser Völker fremd ist und zum anderen daran, daß sie geschichtlich keine politische Traditionen hat. Zwar hatte man nach 1989 versucht, den Liberalismus und Dekadenz auch in Ungarn flächendeckend anzusiedeln, was aber scheiterte und nach kurzweiligem Erfolg verschwand die liberale Partei von der politischen Palette. Natürlich wird Ungarn, solange Viktor Orbán und seine Partei die ungarische Politik beherrschen, nicht aus der EU austreten - und das hat nicht viel mit der "Kohle" zu tun, wie manche meinen. Aber Ungarn ist weder Orbán noch die rechtsliberale Fidesz mit konservativem Anteil.

 

Gelddrucker

18. Juli 2021 00:03

@Solution:

Ich kann nur immer wieder betonen, dass die Statistiken auf die Sie sich beziehen, zwar übel sind, aber die Realität verzerren. Bitte beachten Sie und geben Sie wenn möglich so weiter, dass in der Migrationshintergrundstatistik folgende Gruppen enthalten sind:

- 3 Millionen Russlanddeutsche (größtenteils ethnische Deutsche mit meist deutschen Nachnamen)

- jeder mit z.B. deutschem Vater + polnischer Mutter

- Millionen potentiell assimilierbare oder bereits assimilierte europäische Einwanderer

 

Volksdeutscher

18. Juli 2021 12:59

@Laurenz

@Solution hat vollkommen recht, denn man muß bedenken, daß zu unserer Biologie nicht nur unser physisches, sondern auch unser psychisches / geistig-seelisches Leben gehört. Es geht also nicht nur um die Zahl deutscher Individuen, sondern auch um deren mentale und psychische Beschaffenheit. Ein in mentalem und psychischem Sinne heruntergewirtschaftetes Volk kann keine Handlungen vollziehen, die seinen natürlichen biologischen Interessen entgegenkämen, und keine Leistungen hervorbringen, durch die es seine Stellung in der Völkergemeinschaft festigen könnte. Durch Assimilation mit kulturell auf niedrigerer Stufe stehenden und ethnisch inkompatiblen Subjekten werden seine mentalen, psychischen und physischen Leistungen je nach Grad der Unterschiede und Ausmaß der Assimilation geschwächt oder einfach ausbleiben. Assimilation ist eine Waffe der Globalisten zur Erreichung ihrer Ziele in der Vernichtung der Nationalstaaten. Ist das Volk einmal qualitativ geschwächt oder gar zerstört, hat sein Staat keinen Bestand mehr.

 

Volksdeutscher

18. Juli 2021 13:11

@Gelddrucker

Sie haben recht, die Statistiken, die man "höchst offiziell" herausbrachte, sind - ohne Auflistung der Bestandteile - verzerrend. Und ich befürchte von Anfang an, daß sie in unserer Zeit der Gesetze verhöhnenden, willkürlichen und aufoktroyierten Einwanderung mit dem einen einzigen Ziel herausgebracht worden sind, um das deutsche Volk irrezuführen und bei ihm Gleichgültigkeit gegenüber der es bedrohenden Einwanderung hervorzurufen, sprich: "Wenn es eh schon so viele Menschen fremder Herkunft da sind, dann spielen weitere Millionen eh keine Rolle mehr." Das nenne ich "beschleunigtes Verfahren" zur Zerschlagung der deutschen Nation.

Volksdeutscher

18. Juli 2021 14:44

@Gelddrucker

Ich halte diese Statistik für höchst manipulativ. Man müßte darauf bestehen, daß die statistischen Auszähler offenlegen, nach welchen Kriterien sie diese Liste zusammengestellt haben. Ich befürchte, daß sie (im Sinne und nach Geschmack ihrer volks- und heimatlosen Auftraggeber) auch während des Krieges und nach dem Krieg geflüchtete Deutsche sowie deutsche Aussiedler und Spätaussiedler aus Mittel- und Osteuropa dazugeschlagen haben. Wenn es wirklich so ist, wird das ein ganz anderes Bild von der Auswertung geben. Ich erwähne dies nicht zuletzt deshalb, weil ich, als Auslandsdeutscher bereits in zwei Schreiben vom Rathaus auf "mein Migrantenhintergrund" angesprochen wurde. Das klingt in meinen Ohren nicht nur abstoßend, sondern in Bezug auf diese Statistik auch verdächtig. Noch niemals galten zugezogene Auslandsdeutsche nach deutschem Recht als "Migranten", noch niemals wurden sie als solche angesehen oder gar als solche angesprochen.

Laurenz

18. Juli 2021 15:32

@Volksdeutscher @L.

Habe überhaupt kein Problem damit, wenn wir die Biologie der Ethnie beim Menschen, zu dessen Gattung auch der Deutsche Mensch gehört, debattieren.

Aber entweder drücke ich mich falsch oder mißverständlich aus oder Sie (& Mitdebattierende) lesen meine Beiträge schlecht, zu flüchtig.

Und meinen Mitforisten fällt nichts anderes ein, als Sich beleidigt zu fühlen, als ob das Ego der wichtigste Aspekt der Debatte sei. Wie unbewußt wird denn hier geschrieben? 

Ich vertrete das entscheidende Element der biologischen Herkunft wohl noch vehementer als @Solution & unsere Hilfs-Gracchis & Hilfs-Maiordomis.

Was ich aber genauso vehement verurteile, ist die politische Aussage dessen.

Das bringt uns seit dem Morgenthau-Plan nicht weiter.

Wie soll ich das meinem Kinde (Deutschland & seine SiN-Foristen) erklären? Es will nicht hören.

Wir müssen uns also andere Wege bei der Erziehung einfallen lassen, anstatt uns von HB schreiben zu lassen, daß "wir" jedes weitere Jahr mit einer durchschnittlichen 6 nicht versetzt werden werden.

Solution

18. Juli 2021 18:36

@ Laurenz

Mit Ihren üblen Beleidigungen haben Sie Sich selbst gerichtet. Es ist mir unbegreiflich, wie SIN solche Typen hier duldet. Sollte das so weitergehen mit dem von Ihnen gänzlich verdorbenen Niveau an Gesprächskultur sowie den beleidigenden Ausfällen, bin ich hier raus.

@ Gelddrucker

Was Sie schreiben, ist vollkommen richtig. Ich habe z.B. nichts gegen Europäer in der BRD. Dennoch ändert das nichts am Endergebnis. Was ist damit gewonnen, wenn es vielleicht drei Jahrzehnte später eintritt? Die Deutschen werden bei der gegenwärtigen Geburtenrate in jeder folgenden Generation dramatisch weniger. Wie viele sind schon weg? 15-20 Millionen? 

Abgesehen davon könnte ich hier die Statistik, die die Deutschen beinhaltet. ebenfalls aufweichen. Da ist z.B. eine riesige Zahl an Eingebürgerten aus anderen Kontinenten dabei sowie BRD-Staatsbürger, die weniger als zur Hälft ethnische Deutsche oder Europäer sind und die mittlerweile den Status "Migrationshintergrund" verloren haben. Es ist nämlich so, daß die Bezeichnung "Migrationshintergrund" nicht dauerhaft "vererbt" wird.

Wie schon gesagt, ich möchte einfach nur darauf hinweisen, wo wir stehen und wo die Reise hingehen wird, wenn nichts Elementares dazwischen kommt.

 

Volksdeutscher

18. Juli 2021 19:20

@Solution - "...ich möchte einfach nur darauf hinweisen, wo wir stehen und wo die Reise hingehen wird, wenn nichts Elementares dazwischen kommt."

Damit könnten Sie recht haben, wenn es wirklich so weitergeht, wie bis jetzt. Ob die Macher der Statistik auch die italienischen, griechischen, türkischen und serbo-kroatischen Gastarbeiter als zu Migranten gerechnet haben, nur um die Deutschen zu entmutigen und ihre Abdankung aus der Geschichte zu beschleunigen? Ich vertraue dieser Statistik nicht, mit ihr kann man die Dümmsten der Dummen manipulieren, damit es noch schlimmer komme, als wir alle es befürchten. Auch das Abtreibungsgesetz müßte verschärft werden, was nur eine Notlösung wäre, denn man müßte gleichzeitig aus egoistischen, atomisierten Konsumidioten lebensbejahende Gemeinschaftsmenschen fabrizieren. Aber bei dem Maße der mentalen Verkommenheit des deutschen Volkes weiß ich auch nicht, wie das gehen soll. Auch in der AfD gibt es nur vorsichtige, milde Töne in der Richtung. Das verstehe ich nicht. Schweigen und Leisetreten ist keine Alternative für Deutschland.

Gracchus

18. Juli 2021 20:47

Auch wenn der wie stets auf dem Pfad der Klugheit wandelnde @Laurenz mich meint schmähen zu müssen (wohl weil ich seine hochwertigen Beiträge in der Adorno-Gehlen-Debatte ignoriert habe), möchte ich ihn doch in die Schutz nehmen, erfüllt er doch eine "realistische" Funktion, indem sein Diskussionsstil dem der "Linken" ums Haar gleicht, und zwar darin, los- und unbeeindruckt von Argumenten weiterzulabern, laber pour laber könnte man sagen.

Immerhin kann man aus den jüngsten Kommentaren erfahren, dass @Laurenz linke nur durch rechte Propaganda ersetzen will.

Ferner hat er recht, dass mit dem rechten Biologismus - zum Glück - kein Blumentopf zu gewinnen ist.

An Sie @solution et al gefragt: Was wollen Sie denn genau retten? Die meisten hier werden das von ihnen skizzierte Schreckensszenario nicht mehr erleben. Was steckt da für eine Metaphysik dahinter? Dass "Ich" im Volk überlebe? Wenn Goethes Mephisto sagt, es sei alles wert, dass es zugrunde geht - warum ist es wert, das deutsche Volk zu erhalten. 

Ich weiß nicht, ob ich mit allem, was @zeitschnur sagt, d'accord bin, aber sie bringt frischen Wind (neue Perspektiven) in eine etwas angestaubte Debatte, und ich hielte es für interessant, wenn @zeitschnur ihr Buch hier in kondensierter Form vorstellen oder ihr Buch besprochen würde. 

 

Volksdeutscher

18. Juli 2021 21:38

@Gracchus - "Wenn Goethes Mephisto sagt, es sei alles wert, dass es zugrunde geht - warum ist es wert, das deutsche Volk zu erhalten?"

Gothe mit seinem Mephisto ist nicht der Weisheit letzter Schluß. Man könnte spöttisch zurückfragen: Warum soll es denn wert sein, das deutsche Volk (und andere europäische Völker auch) nicht zu erhalten? Wer ist denn überhaupt befugt, über Sein und Nichtsein von Völkern zu bestimmen und ihnen im negativen Falle das Lebensrecht zu entziehen? Diejenigen, die für dieses Lebensrecht sind, brauchen sich nicht für ihre positive Einstellung zum Existenzrecht des deutschen Volkes zu rechtfertigen. Noch nie gab es so etwas, daß das Existierende sich für seine Existenz hätte rechtfertigen müssen.

Solution

18. Juli 2021 21:40

@ Gracchus

Vorweg: Die Übernahme der Feindvokabel "Biologismus" ist nicht angebracht. Sie dient den Linken und Linksliberalen zur Diffamierung und Diskreditierung eines realistischen Weltbildes. Was sollte auch ein "Biologismus" im Gegensatz zur "Biologie" sein? Wortgeklingel ohne Substanz.

Es geht um "Biologie" im Sinne von Eibl-Eibesfeld, Eysenck, Lynn, Vanhanen, Sarich, Murray, Herrnstein, Nyborg, Knaul, Avdeyev, Salter, Jensen, Rushton, Dutton, usw. Also im Wesentlichen um die Humanwissenschaften. Wenn damit "zum Glück kein Blumentopf zu gewinnen ist", frage ich mich, was Sie dann wollen. Dann können Sie doch froh sein, daß unsere biologische Substanz sich langsam auflöst.

Aus Ihrem Beitrag lese ich den todkranken, ermüdeten und erschlafften Europäer heraus, der sich mit dem Niedergang abgefunden und langsam seinen intellektuellen Todesschlaf begonnen hat. 

Sie haben den Nicknamen wohl mit Bedacht gewählt. Er verweist in eine untergegangene Zeit des beginnenden Bürgerkriegs. Die Gracchen sind heute jedoch längst nicht mehr das, zu denen sie eine idealisierende Geschichtsschreibung einst verklärt hat.

Rom ist übrigens das beste Beispiel dafür, wo es hinführt, wenn man die Biologie ignoriert. Das wissen Sie bestimmt selbst am besten.

 

Nath

18. Juli 2021 23:05

Gracchus` Frage an @solution et al ist auch die meinige: " ...Was steckt da für eine Metaphysik dahinter?"                                                                                                         Der Vitalismus ist historisch ziemlich jung, eine Art ideologisches Ferment, das im Laufe des 19. Jahrhunderts aufkam. Es bedurfte dazu zweier Voraussetzungen, erstens der schwindende Einfluss der christlichen Religion; zweitens, speziell Deutschland betreffend, das Ende der idealistischen Philosophie. Was Mitte des vorletzten Jahrhunderts geschieht, ist eine Art Gegenreaktion gegen den "Geist", sei es in Gestalt des Materialismus, sei es des Vitalismus. Bei letzterem koppelt sich die vormalige "Seele" sozusagen vom Geist ab und setzt sich selbst als das "Organische" bzw. "Lebensprinzip" an die Spitze. Je mehr die individuelle, d.h. spirituelle Unsterblichkeit zu einem bloßen religiösen Dogma verblasst, desto mehr bedarf es anderer Entitäten mit Ewigkeitswert, welche die Leerstelle ausfüllen können. Die Nation oder das Volk ist eine davon.

 

Laurenz

19. Juli 2021 02:18

@Solution @L.

"Mit Ihren üblen Beleidigungen haben Sie Sich selbst gerichtet."

Sie denken einfach zuwenig mit, schreiben & lesen zu unbewußt. Sie nehmen alles persönlich. Wenn ich über die Marketingkompetenz von an die 10 Mio. Hunden (von noch mehr Katzen ganz zu schweigen) in Deutschland schreibe, die sich ihre Herrchen halten (nicht umsonst spricht man hier nicht von Herren), so ist diese Kompetenz Hunden zwar angezüchtet, aber sie besteht. Hunde manipulieren, als Ersatzkinder, ihre menschlichen Partner.  https://de.statista.com/themen/174/haustiere/

 

 

Laurenz

19. Juli 2021 02:20

@Gracchus

"indem sein Diskussionsstil dem der "Linken" ums Haar gleicht"

Ich schmähe Sie nicht, ich würde nie auf Ihren Geist verzichten wollen. Ihr bin nur Ihr Eulenspiegel. In der Spiegelung unterscheiden Sie Sich natürlich. Ihre Denkart läßt Sie, im Gegensatz zu @Zeitschnur, Zweifel einfließen. Sie wissen, daß auch Ihr eigener Baum im Wald steht, den betrachtend, man nicht sieht. Zeitschnur hat Ihren eigenen Baum im Wald vergessen. Ohne Wertung mag dahinter ein Unterschied in weiblicher und männlicher Denkart liegen, aber dazu habe ich nicht wirklich eine eigene Meinung oder gar Urteil. Um der Spiegelung des Tills zu entkommen, sollten Sie vielleicht öfters Ihre Eigenen Beiträge lesen. Denn Hochmut kommt immer vor der Schmähung.

Ich sehe auch den "Biologismus" anders als Sie, eher wie @Solution, der allerdings nicht wahrhaben will, daß Bäume sich selten gegen Holzfäller wehren & aktuell eben vor allem die Eichen abgeholzt werden. Es macht aber keinen Sinn, die Eichen überzeugen zu wollen, weil diesen glaubhaft gemacht wurde, Tannen brächten mehr Profit.

heinrichbrueck

19. Juli 2021 03:30

"denn man müßte gleichzeitig aus egoistischen, atomisierten Konsumidioten lebensbejahende Gemeinschaftsmenschen fabrizieren. Aber bei dem Maße der mentalen Verkommenheit des deutschen Volkes weiß ich auch nicht, wie das gehen soll. Auch in der AfD gibt es nur vorsichtige, milde Töne in der Richtung. Das verstehe ich nicht. Schweigen und Leisetreten ist keine Alternative für Deutschland."

Horst Mahler redet Klartext. Hat Horst Mahler recht? Können Deutsche einfach weggesperrt werden, wenn sie sich das Recht geben, in Freiheit die eigene Meinung zu sagen?

Was müßte man aus Intellektuellen machen, die ihr eigenes Volk beschimpfen, es aber auch nicht besser wissen? Welcher "Konsumidiot" wird Vertrauen haben können, wenn er diesem Kommentariatskindergarten begegnet? Dann wird Laurenz beschimpft, wie ein Abiturient einem Grundschüler mangelhaft attestiert, ohne bedenken zu können, daß darüber hinaus noch mehrere Etagen vorhanden sind. Und was machen die Kleinen dann, wenn diese Typen auf den Plan treten? Sie meinen etwas. "Man" müßte. Und dieses "Man" weigert sich hartnäckig, was die Frage aufwirft, wer hier "mental verkommen" ist.

Die Aldikassiererin wird die Grenze nicht schützen. Und was macht die geistige Elite? Diese muß erst geschaffen werden. Was sonst noch herumvagabundiert, von JF bis restliche Hochglanzmagazinen, ist Dreck und nicht wert, auch nur eine Lebensminute damit zu vergeuden. Der kleine Bäcker wird es richten müssen. So sieht es aus. Klartext!

herbstlicht

19. Juli 2021 09:06

Ein Blick auf den Stand der Debatte in Schweden: erster Absatz aus einem Artikel, welcher heute beim (links)liberalen Dagens Nyheter erschien:

»Neulich wurde Ulf Kristersson in "P1-morgon" interviewt und wurde da gefragt, wie er sich zu folgendem Tweet Jimmie Åkessons [SD] stellt: "Schweden braucht einen Totalstopp für alle Einwanderung, welche sozial, kulturell oder ökonomisch belastet".  Der Vorsitzende der Moderaten [M] antwortete: "Ich hätte mich nicht auf genau diese Weise ausgedrückt, aber es ist offensichtlich, daß die Einwanderung in Schweden zur Belastung geworden ist; sowohl wenn es um Kriminalität, "Hedersproblematik" [Ehrenmord u.ä; wörtlich "Ehrenproblematik"], soziale Probleme, beengtes Wohnen geht --- das ist wohl ganz offensichtlich.  Man kann das dann auf etwas unterschiedliche Weise ausdrücken."«

In dem Artikel geht es dann um das "Versagen" der Journalisten in den letzten Jahrzehnten hinsichtlich einer realistischen Schilderung des Themas Einwanderung.  DN macht aber klar, daß der Artikel nicht die Meinung der Redaktion wiedergibt.

 

Laurenz

19. Juli 2021 12:11

@Heinrichbrueck

Hoffentlich hat Ihnen Ihr Beitrag hoffentlich innerlich Luft verschafft. Im Grunde habe ich an Ihrem letzten Beitrag nichts auszusetzen. Das einzige, woran ich Sie erinnern mag, ist die letzte Rede Obamas in Ramstein, die Planung der Besatzung geht bis 2099, ob das ein Gregor Gysi nun wahrhaben will oder nicht. Also kann man immer nur das Machbare im Auge behalten & Jf & Co. in diesem Lichte betrachten. Das verändert etwas die Perspektive. Es ist auch nachvollziehbar, daß ein 30jähriger Krieg in 100 Jahren den meisten reicht fürs erste.

Gracchus

19. Juli 2021 13:20

Der Gegenwind zeigt mir, die richtige Frage gestellt zu haben. Leider habe ich derzeit, weil ich für unser schönes Land Steuern erwirtschaften muss, keine Zeit, ausführlich zu antworten. Ich finde, die Kommentatoren könnten aber auch nochmals nachlegen. 

@Volksdeutscher: Wenn ich Mephisto ins Spiel bringe, dann als advocatus diaboli. Es geht auch nicht darum, über das Existenzrecht eines Volkes zu richten. Es geht darum, dass hier zur Rettung des deutschen Volkes aufgerufen wird, und ich um Gründe frage, warum man dabei mitmachen und was man machen sollte und was dabei rauskommen soll - der Erhalt einer biologischen Masse, die auf dem Sofa liegt, weil draußen Viren grassieren? Und was, wenn das deutsche Volk nicht gerettet werden will? 

@solution: "Biologismus" scheint mir der richtige Begriff, weil Sie ja biologische Annahmen in eine politische Theorie übertragen. Was Sie aber genau damit meinen, bleibt unklar, wenn Sie lediglich eine Liste liefern. Also, was folgt daraus? Was meinen Sie mit biologischer Substanz! Bitte mit 

@Ich bin ja auch ihr Eulenspiegel. 

@heinrichbrueck: Ihr Intelektuellengeschimpfe zielt auf Horst Mahler? 

Gracchus

19. Juli 2021 13:45

Der Gegenwind zeigt mir, die richtige Frage gestellt zu haben. Leider habe ich derzeit, weil ich für unser schönes Land Steuern erwirtschaften muss, keine Zeit, ausführlich zu antworten. Ich finde, die Kommentatoren könnten aber auch nochmals nachlegen. 

@Volksdeutscher: Wenn ich Mephisto ins Spiel bringe, dann als advocatus diaboli. Es geht auch nicht darum, über das Existenzrecht eines Volkes zu richten. Es geht darum, dass hier zur Rettung des deutschen Volkes aufgerufen wird, und ich um Gründe frage, warum man dabei mitmachen und was man machen sollte und was dabei rauskommen soll - der Erhalt einer biologischen Masse, die auf dem Sofa liegt, weil draußen Viren grassieren? Und was, wenn das deutsche Volk nicht gerettet werden will? 

@solution: "Biologismus" scheint mir der richtige Begriff, weil Sie ja biologische Annahmen in eine politische Theorie übertragen. Was Sie aber genau damit meinen, bleibt unklar, wenn Sie lediglich eine Liste liefern. Also, was folgt daraus? Was meinen Sie mit biologischer Substanz! Bitte mit 

@Laurenz: Ich bin ja auch ihr Eulenspiegel. 

@heinrichbrueck: Ihr Intelektuellengeschimpfe zielt auf Horst Mahler? Ansonsten s. o.

Solution

19. Juli 2021 14:24

@ heinrichbrueck

"Die Aldikassiererin wird die Grenze nicht schützen", aber: "Der kleine Bäcker wird es richten müssen". Können Sie mir das bitte ein wenig erläutern? Und vielen Dank für die bahnbrechende Erkenntnis, daß wir "eine geistige Elite" schaffen müssen. Daran hat wohl zumindest in den letzten 70 Jahren der BRD noch niemand gedacht. Ich selbst wäre niemals darauf gekommen. In Ihnen haben wir bestimmt schon einen davon, der dazu gehört, weil er ja nicht den "Dreck" der "Hochglanzmagazine" liest. Respekt von einem "Grundschüler" an jemanden, der in den "höheren Etagen" zuhause ist. 

Solution

19. Juli 2021 14:31

@ Nath

Ich brauche bei der Betrachtung der Statistiken und der daraus entstehenden Folgen keine Metaphysik. Die kann ich Ihnen auch nicht liefern. Vielleicht Sie?

Solution

19. Juli 2021 14:38

@ Gracchus

Was habe ich denn für eine "politische Theorie" wenn ich über die Bevölkerungsstatistik und deren Konsequenzen schreibe? Es sind zunächst nur Zahlen und wahrscheinliche Szenarien. Ist die Reduzierung der Deutschen etwa eine "biologische Annahme"? Ist die Hochrechnung eines Trends von 50 Jahren in die Zukunft nur eine Annahme? Oder ist das Bezweifeln einer Fortdauer des Trends - ohne jegliche Begründung - vielleicht die "Annahme"?

heinrichbrueck

19. Juli 2021 14:45

@ Gracchus
"Ihr Intelektuellengeschimpfe zielt auf Horst Mahler?" 
Nein. Horst Mahler hat seine Freiheit verteidigt. Die herrschende Ideologie hat ihn eingesperrt. Freiheit und Ideologie passen nicht zusammen. Meine Ungeduld wurde etwas überfordert. Oder die nicht vorhandene richtige Unterhaltung. Wenn das Volk mitreden soll, muß es lernen, Wissen erwerben, die Lage beurteilen und begreifen können. Mit dem verabreichten indirekten Impfzwang wird ersichtlich, daß die Grundlage eines Urteils nicht gegeben ist. Also können Leute, denen das Wissen fehlt, aufgrund ihrer Position im System, Existenzgrundlagen unter Druck setzen, daß sich die Ungeimpften impfen lassen sollen, ohne jegliche rechtliche Grundlage. Aus einer Position heraus, von der herrschenden Ideologie vorgegeben, der Konsenskonversion geschuldet. 

Marc_Aurel

19. Juli 2021 16:39

Zum Thema China und LGTB: bei allem was man an totalitären Systemen kritisieren kann, haben sie den Vorteil, dass sie gegen Destabilisierungsversuche „westlicher Prägung“ so ziemlich immun sind, da das führende Organ (meist eine Partei) selbst den Anspruch hat, die eigene Gesellschaft bis in die kleinsten Nischen und Wurzelspitzen zu durchdringen, wodurch auch feine Feldstörungen sofort registriert werden. Die in der Regel unter dem Deckmantel „humanitärer Motive“ operierenden Nichtregierungsorganisationen, die sich versuchen zunächst unauffällig in der Peripherie einzugraben, fallen schnell auf und geraten mit dem Führungsapparat in Konflikt um die Deutungshoheit, worauf dieser, stets misstrauisch bis paranoid, zunächst aufmerksam beobachtet und dann rabiat reagiert.

Gracchus

19. Juli 2021 19:19

@Solution: Ich hatte Sie so verstanden, dass Sie zum Handeln aufrufen, um die Konsequenzen der von Ihnen genannten Statistiken zu verhindern. 

Halenberg

19. Juli 2021 20:59

@WaS

Das kann nur Liebe sein

Solution

19. Juli 2021 21:19

@ Gracchus

Ja, natürlich bin ich nicht bereit, den Niedergang tatenlos hinzunehmen. Da brauche ich keine großartige Theorie. In den 70er Jahren konnte man schon sehen, wohin die Einwanderungspolitik führen wird. Damals hat man noch laut über uns gelacht. Leider ist es der desinteressierten und gehirngewaschenen Bevölkerung bis heute egal. Ob in weiteren 70 Jahren noch jemand lachen wird, bezweifle ich stark.

Volksdeutscher

19. Juli 2021 23:45

1.

@Gracchus - "Es geht darum, dass hier zur Rettung des deutschen Volkes aufgerufen wird, und ich um Gründe frage, warum man dabei mitmachen und was man machen sollte und was dabei rauskommen soll - der Erhalt einer biologischen Masse, die auf dem Sofa liegt, weil draußen Viren grassieren? Und was, wenn das deutsche Volk nicht gerettet werden will?"

Was bei der Rettung herauskommen sollte? Es ist doch einfach: überleben, weiterleben, nach seiner Fassung leben! Und ich frage deshalb erneut zurück: Warum sollte es besser sein, das deutsche Volk nicht zu retten als es zu retten? Warum wäre es besser, wenn es das deutsche Volk (und andere Völker Europas) nicht mehr gäbe? Was wäre dadurch besser, wenn man die Kulturnationen Europas den kulturlosen Globalisten vor die Füße würfe? Warum wäre es für Sie besser, daß paar hundert demokratisch nicht legitimierte Ologarchen-Familien über Leben und Tod von Nationen bestimmen und unkontrolliert Macht über alle Individuen ungehemmt ausüben können? Durch die Verteidigung der Freiheit von Nationen verteidigen wir die Freiheit von Individuen!

Volksdeutscher

19. Juli 2021 23:57

2.

@Gracchus - "Es geht darum, dass hier zur Rettung des deutschen Volkes aufgerufen wird, und ich um Gründe frage, warum man dabei mitmachen und was man machen sollte und was dabei rauskommen soll - der Erhalt einer biologischen Masse, die auf dem Sofa liegt, weil draußen Viren grassieren? Und was, wenn das deutsche Volk nicht gerettet werden will?"

Wenn Sie sich fragen, warum Sie bei der Rettung des deutschen Volkes mitmachen sollten, dann haben Sie offensichtlich nicht verstanden, was der Sinn des Kampfes ist. Einem Hermann (Arminius) wäre so eine Frage niemals eingefallen. Wenn ich mit meiner Annahme richtig liege, dann haben Sie keinen Grund, für das deutsche Volk auch nur einen Finger zu rühren. Warum diskutieren Sie hier mit? Verraten Sie uns? Wir alle (außer vielleicht Ihnen) sind der Meinung sind, daß das deutsche Volk wert sei, gerettet zu werden. Die Frage, was, wenn das deutsche Volk nicht gerettet sein wolle, kann ans deutsche Volk nicht gestellt werden, da man an ein Kollektiv keine Frage richten kann. Aus Ihrem Zweifel am Lebenswillen des deutschen Volkes sollten Sie überdies keine voreiligen Schlüsse ziehen. Mir kommt es so vor, als wäre unser Volk mit seiner Existenz in der Welt ein großer Last für Sie. Die Feuerwehr fragt nicht danach, warum es das Feuer löschen soll. Es ist seine Aufgabe, das zu tun. Dafür ist sie in der Welt.

Volksdeutscher

20. Juli 2021 00:37

2.

@heinrichbrueck - "Was müßte man aus Intellektuellen machen, die ihr eigenes Volk beschimpfen, es aber auch nicht besser wissen?"

Sie nennen das Beschimpfen und sind zu Tränen gerührt.... Ich nenne das realistische Wertung von gesehenen und gehörten Dingen in einer sardonischer Aufmachung. Wie gehen Sie denn selber durch Deutschland? Was sehen Sie, was hören Sie, wenn Sie Deutsche von heute anschauen und ihren Gedanken zuhören und das gewonnene Bild mit Bildern von Deutschen vom Ende des 19. Jahrhundert oder mit denen der 20-er, 30-er oder 40-er Jahre, meinetwegen auch mit denen der 50-er Jahre vergleichen?

Volksdeutscher

20. Juli 2021 00:45

3.

@heinrichbrueck - "Was müßte man aus Intellektuellen machen, die ihr eigenes Volk beschimpfen, es aber auch nicht besser wissen?"

Was Sie heutzutage sehen und hören, ist das, was 76 Jahre amerikanische Besatzung und Liberalismus aus dem deutschen Volk gemacht hat: Bunt bemalte Haare / Piercings in Ohren, Nase, Gesicht und anderen Körperteilen / Tunnelohrringe / Tättowierungen am ganzen Körper / Herumliegen auf dem Boden vor Einkaufsmärkten / Herumhantieren mit Bierflasche auf der Straße und in öffentlichen Verkehrsmitteln / Tragen von "modisch" zerrissenen "Bekleidungsgegenständen" / Kanackendeutsch / Parade einer exhibitionistischen Dekadenz / Indoktrination des Selbsthasses auf Schulen gegen das eigene Volk / mangelndes Geschichtsbewußtsein / mit Schimpfwörtern angereicherte Sprache / Bildungsverfall / Bildungsabbau / flächendeckende Verpöbelung des Volkes beiderlei Geschlechts / Frühsexualisierung von Kindern / flächendeckender ästhetischer Verfall des Volkes und, und, und.... Jetzt sagen Sie mir bloß nicht, daß dies nur eine kleine Minderheit betrifft. Die Kriminalität habe ich noch nicht einmal erwähnt. Die Anzeichen sind besorgniserregend.

Volksdeutscher

20. Juli 2021 00:51

4.

@heinrichbrueck - "Was müßte man aus Intellektuellen machen, die ihr eigenes Volk beschimpfen, es aber auch nicht besser wissen?"

„Warum so hart! — sprach zum Diamanten einst die
Küchen-Kohle; sind wir denn nicht Nah-Verwandte?“ —

Warum so weich? Oh meine Brüder, also frage
ich euch: seid ihr denn nicht — meine Brüder?

Volksdeutscher

20. Juli 2021 01:10

5.

@heinrichbrueck - "Ferner hat er recht, dass mit dem rechten Biologismus - zum Glück - kein Blumentopf zu gewinnen ist."

Nein, Laurenz hat nicht recht. Soetwas wie rechter Biologismus gibt es außerdem nicht, @Solution hat recht, wenn er behauptet: "Die Übernahme der Feindvokabel "Biologismus" ist nicht angebracht. Sie dient den Linken und Linksliberalen zur Diffamierung und Diskreditierung eines realistischen Weltbildes." Natur und Biologie sind Wirkungsmächte allen irdischen Lebens. Alle linken Theorien wollen jedoch ohne Natur und Biologie auskommen, sprich, die Rechnung ohne den Wirt machen. Dies ist das Hauptmerkmal auch von Gender- und feministischen Theorien. Biologie und Natur stehen weder links noch rechts und ihre Wirkungsmechanismen betreffen alle Lebenswesen unserer Welt. Biologische Argumentation ist vollkommen normal, sachlich und gegenwärtig sogar lebensnotwendig. Die Linke moralisiert ständig gegen die Biologie, aber keine Moral kommt gegen ihre Notwedigkeit und Unabdingbarkeit an. Man lasse nur nicht seine besten Karten aus der Handschlagen!

Volksdeutscher

20. Juli 2021 01:23

@Laurenz - "Was ich aber genauso vehement verurteile, ist die politische Aussage dessen."

Sie meinen vermutlich den Umstand, daß die Nationalsozialisten die Biologie politisierten. Das ist wahr. Es ist aber auch wahr, daß unsere Zeit die Politik biologisiert - ein Kennzeichen linker Politik: Naturschutz, Klimaschutz, Minderheitenschutz und, und, und. In meinen Augen ist beides möglich, unter Umständen vielleicht sogar notwendig. Es geht um Aussprechen von Wahrheiten > Erdenkung > Entwerfung > Bestimmung > Ausführung.

Aber wo steht es, daß wir mit der Politisierung der Biologie zum gleichen Ergebnis kommen wollen und müssen, wie die Nationalsozialisten? Wo steht es, daß wir mit der Biologisierung der Politik zum gleichen Ergebnis kommen wollen und müssen, wie die Linksliberalen?

Laurenz

20. Juli 2021 07:38

@Gracchus @Solution

Handeln ist immer besser als die Hände in den Schoß zu legen.

Aber hier liegen die Nerven blank, wie man an den narzißtischen Reaktionen von Solution & Co. sieht.

Natürlich hat Herr Gates & seine Bande Recht, wir leiden explizit in Deutschland an Überbevölkerung. Aber die Rechte sollte hier statt philantropischer Ausrottung andere humane Alternativen, wie Ausweisung in die Debatte werfen, vor allem bezüglich ökologischer Perspektiven. Zuwanderung & Geschwafel der Bundesjunta von Nachhaltigkeit, wie Umweltschutz sind Paradoxen. 

Franz Bettinger

20. Juli 2021 13:39

@Zum Thema China: Während Europa sich mit Rassen- und Klima-Märchen und sex. Orientierung beschäftigt, verfolgt China unbeirrt seinen Langzeitplan. Die Leute im Westen verblöden und werden von abstrusen Scheinthemen abgelenkt, die mit dem wahren Leben nichts zu tun haben. Während Merkel und Co. von neuen Schwellenwerten faselt, die die Welt vor dem Untergang retten sollen, baut China 100 neue Kohle-Kraftwerke. Der Klimawandel ist dort kein Thema. Die Chinesen leben in der richtigen Welt; wir im Irrenhaus. - Australien liegt am anderen Ende der Welt und wird noch vor Taiwan die erste Beute der Chinesen sein —> und auch unser Schicksal (im Westen) entscheiden. H. Jürgen Geese kennt die Welt. Er hat in China gelebt und gearbeitet. Neuseeland nennte er heute seine neue Heimat. Hier mehr dazu: https://www.anderweltonline.com/klartext/klartext-20212/helft-australien-china-ante-portas/ 

Laurenz

20. Juli 2021 14:04

@Volksdeutscher

"Biologismus"

Mir geht es nicht darum, unsere indigene Biomasse zu verleugnen. Ich halte nur nichts von einer politischen Nutzung. Die ist verbrannt. Die Nationalsozialisten übertrieben es einfach & waren Gläubige. Hitler & denkende Co. benutzten den Begriff Rasse bloß, um eine massenpsychologische Wirkung zu erzielen, die in abgeschwächter Form dem AT entnommen ist, nur mit ausgetauschten Protagonisten. Man hob damit einfach das/die Selbstbewußtsein/Selbstachtung des Volkes & holte es aus der Depression einer erlogenen, wie schweren materiellen Kriegsschuld. Überhaupt ist das Thema Sündhaftigkeit kein Stimmungsbringer, der Kreativität anheizt. Klimaschuld, Weiße Schuld, was auch immer, bringt was? Exakt nur den kreativen Verkauf von Ablaßbriefen, der sich heute in Stimmzetteln für Pseudo-Grüne & Finanzierung nutzloser NGOs artikuliert. & natürlich liegt @Gracchus mit seiner arg kurz gedachten & geradezu bolschewistischen Sicht der Dinge des Deutschen Volkes falsch. Das aktuelle Deutsche Volk mag es nicht wert sein, daß man für es kämpft, aber vielleicht sind es in Zukunft die Enkel oder Urenkel des Deutschen Volkes wert, daß man für sie jetzt kämpft.

Laurenz

20. Juli 2021 14:18

@Franz Bettinger

"China & Australien"

Australien hängt bereits mit seinen Agrar-Produkten an der asiatischen Konjunktur & ehrlich gesagt, interessieren zum Glück die verblödeten Australier, die, wie Deine Neuseeländer jeden Kack-Krieg gegen uns mitmachten, alle einen feuchten Kehricht. Wenn diese Inseln absaufen, juckt das in Wirklichkeit niemanden.

Deine außenpolitische Fokussierung ist abgelenkt vom wesentlichen. Entscheidend ist die Verteidigung des sibirischen Raumes mit seinen Rohstoffen gegen China.

Hier der Relotius, der wieder völlig hirnverbrannt über Dein Thema berichtet.  https://www.spiegel.de/wirtschaft/soziales/corona-aufbauhilfen-energieagentur-prophezeit-hoechststand-bei-co2-emissionen-a-cbd6de14-32da-43d0-9d01-89a80d42f9b3

Gracchus

20. Juli 2021 19:59

Werte Herren, 

viel Getöse, aber wenig Konkretes. Statt irgendetwas auf mich zu projizieren oder meine Einstellungen zu mutmaßen, hätten Sie meine Fragen beantworten können, und zwar so, dass jemand, der nicht über ihr Evidenzerleben verfügt, verstehen kann, was sie antreibt und was ihr Ziel ist. 

So verstärkt sich der Eindruck, dass das Volk, das Sie retten wollen, als Idealvorstellung in ihrem Kopf existiert - und sonst nirgends (ganz konsequent spricht Solution auch von Bevölkerung, wenn es um konkrete Menschen geht). Umso kurioser wirkt ihr Rekurs auf das biologische Substrat, wobei unklar bleibt, was Sie damit meinen, wenn es nicht so wie bei den Nazis, aber auch nicht wie bei den Linken enden soll. Offenbar soll sich ein biologisches Substrat, das sie nach noch zu definierenden Kriterien als deutsch bezeichnen, ihren Vorstellungen von "Volk" anbequemen.

Sie könnten einfach sagen, wie Sie leben wollen.      

Solution

20. Juli 2021 20:04

@ Laurenz

Eigentlich wollte ich mit Ihnen kein Wort mehr wechseln, weil Sie ständig aus der Rolle fallen und schlicht diskursunfähig sind. Niemand sollte hier von Ihnen beleidigt werden. Nun gut, die SIN-Redaktion läßt es zu.

Jetzt haben Sie doch schon wieder so eine bodenlose Frechheit von sich gegeben: Die Nerven würden bei mir "& Co" blank liegen.

Was für eine verschrobenen Wahrnehmung der Realität haben Sie eigentlich?

Wie kann man nur so etwas erfinden und anderen unterstellen - ohne jeglichen Grund, einfach aus der Luft gegriffen? Nichts liegt bei uns blank. Wieso auch? Bei Ihrer dünnen Argumentation hat das keiner nötig. 

Sie selbst beleidigen Foristen übelst, ohne deren Texte richtig zu lesen. Statt sachliche Argumente kommen überwiegend Ad-hominem-Angriffe.

Wessen Nerven überreizt scheinen und hier "blank liegen", ist offensichtlich. Bestimmt nicht die derer, die ein Mindestmaß an Anstand und Kontrolle über sich haben.

Solution

20. Juli 2021 20:43

Gracchus

Was erhalten werden soll, wie es beschaffen ist und was es umfaßt wollen Sie wissen? Dann lesen Sie:

- Andreas Vonderach: "Die Dekonstruktion der Rasse", S. 7-73.

- Charles Murray: "Human Diversity" S. 113-202.

- Edward Dutton: "Making Sense of Race" komplett.

Sie können doch nicht im Ernst erwarten, diese komplexe Frage auf ein paar Sätze in einem Forum herunter gebrochen zu bekommen?

Ein wenig Mühe müssen Sie Sich schon selbst machen. Glauben Sie mir, es lohnt sich.

Nath

20. Juli 2021 21:29

Zu Beginn eine kurze Bemerkung zum Diskussionsklima. @Laurenz kann sich selbst gut genug verteidigen und bedarf meiner Vermittlungsversuche nicht. Er kann austeilen, aber auch einstecken. Trotzdem glaube ich, dass seine Gegner ihn missverstehen, wenn sie den Eindruck gewinnen, es gehe ihm darum, andere persönlich zu beleidigen. Ihn scheint mehr das Motiv anzuleiten, "Lasst uns trefflich streiten, es ist die Sache wert." Ein gewisser Hang zur Eulenspiegelei ist nicht zu verkennen - dennoch, um es mit einem berühmten Fussballerspruch zu sagen: "Man soll das Ganze nicht so hochsterilisieren."

Sandstein

20. Juli 2021 22:36

@Nath

Sehe ich anders. Der Mann streitet pathologisch. Einfach mal die Uhrzeiten angucken, der hat nichts anderes zu tun. 

Erinnere mich an einen Streit um die "richtigen" Biersorten, am Ende gab er freimütig zu als Bodenseebewohner lieber Wein zu trinken. Das kann man nicht ernst nehmen, ich mein der glaubt auch dass seine Aussagen hier Einfluss auf die große Politik hätten, weil mitgelesen würde. Klar, Laurenz der One-Man-Thinktank..

Selber Schuld wer da noch in den "Diskurs" geht. Tucholsky-Treppe: reden, schreiben, schweigen. Gegen Altersrenitenz macht man nichts. 

 

 

Solution

20. Juli 2021 22:51

@ Sandstein

Stimme Ihnen zu. Muß selbstkritisch eingestehen, mich sinnloserweise auf ihn eingelassen zu haben. Werde künftig nicht mehr darauf anspringen und dies hiermit beenden.

Gracchus

20. Juli 2021 23:14

@Solution 

Das ist ja mal was. Da ich mit Lektüre bis ca. 2025 ausgelastet bin, muss ich leider passen. M. E. n. wurden die erstgenannten Bücher von Klonovsky besprochen. Ungefähr kann ich erahnen, in welche Richtung das geht. Da es sich um - im weitesten Sinne - biologische Wissenschaft handelt, vermute ich, dass der subjektive Pol, um den es ja bei meinen Fragen auch ging, unterbelichtet bleibt. Um wieder Faust zu zitieren: Wenn du es nicht fühlst, du wirst es nicht erjagen. Man kann jemandem noch so viele wissenschaftliche Fakten präsentieren, dass es z. B. ein deutsches Volk gibt - wenn er's nicht fühlt, wird es ihn gleichgültig lassen. Ferner kann es sein, dass die Volkszugehörigkeit nur einen Aspekt seiner Identität bildet und von anderen Identitäten überlagert wird.  

Gracchus

20. Juli 2021 23:38

P. S. 

Eine biologische Denkweise könnte auch dazu verführen, Deutsche in Reservaten zu "halten". Und hier auf diesen Seiten hat Heiner Bosselmann unter Rückgriff auf die Anthropologie Gehlens ("Der Mensch als Mängelwesen") kürzlich noch behauptet, die Natur des Menschen sei seine Kultur. 

Franz Bettinger

21. Juli 2021 02:26

@Nath: Ich sehe Laurenz genau wie Sie. Sein Wahlspruch lautet „Lasst uns trefflich streiten“. Dass er dabei oft und möglicherweise gar nur im Übermut, also unabsichtlich beim zu hektischen Austeilen unter die Gürtellinie trifft, ist bedauerlich und verstört viele, bringt mich aber nicht von diesem "trefflichen Kämpen“ ab. Und er bietet handfeste Argumente, während andere nur Verweise (zu Sutton und Johannes dem Täufer...) bieten. @Zeitschnurs Vorstellung von Hitler als eine von fremden Mächten aufgebaute Kunstfigur und als puren Schauspieler sozusagen ohne eigenes Vor- und Innenleben finde auch ich abenteuerlich. Lau’s Diktion dazu "Das ist für die Hasen“ trifft’s aber eben auch. Ich möchte Lau jedenfalls auf SiN nicht missen.

Laurenz

21. Juli 2021 02:28

@Sandstein @Nath

"One-Man-Thinktank"

Selbst, wenn das alles stimmt, was Sie über mich schreiben, so ist mir das alle mal lieber als eine multiple Persönlichkeit, wie die Ihre, die sich gezwungen sieht, unter mehreren Pseudonymen hier schreiben zu müssen.

Franz Bettinger

21. Juli 2021 09:08

Klar, @Laurenz schmeißt euch immer wieder eure Türmchen um. Tipp: Nicht klagen. Stabilere Türmchen bauen! 

Sandstein

21. Juli 2021 09:17

@Solution 

Ja, machen Sie es wie ich: einfach mehrere Accounts anlegen dann merkt außer Laurenz niemand, dass Sie ihm heimlich schreiben.

;) 

 

Solution

21. Juli 2021 10:29

@ Franz Bettinger

Im Sprücheklopfen stehen Sie Ihrem Kumpel Laurenz in nichts nach. Welche "Türmchen" Laurenz mir umgeworfen haben soll, kann ich nicht erkennen. Schön, daß Sie und er in starken Festungen mit unüberwindlichen Türmen leben. Vielleicht etwas viel Elfenbein, aber was soll´s! Wenigstens sind sie höflich.

Martha

21. Juli 2021 11:04

@ Laurenz

Sind Sie hier der Troll vom Dienst? Und ich dachte, es ginge hier um sachliche Debatten. Bisher habe ich SIN gerne gelesen. Soetwas brauche ich nicht. Schade.

Franz Bettinger

21. Juli 2021 12:32

@Solution: Ich sprach nicht von Ihrem Türmchen in diesem Strang. Ich sprach ganz allgemein von @Laurenz und wie er mMn gestrickt ist und wie man auf ihn reagiert: allergisch. Im übrigen habe ich den Eindruck, dass es im SiN-Kommentariat depressive Menschen gibt, die nicht in sich ruhen und manchmal verzweifelt um sich schlagen. Das ist - angesichts der polit. Großwetterlage - nicht verwunderlich. Eine dickere Haut wäre jedem zu wünschen.

Laurenz

21. Juli 2021 14:38

@Martha @L.

"Sind Sie hier der Troll vom Dienst? Und ich dachte, es ginge hier um sachliche Debatten. Bisher habe ich SIN gerne gelesen. Soetwas brauche ich nicht. Schade."

Sandstein, wie schon bemerkt, das ist krank.

Martha

21. Juli 2021 15:07

@ Laurenz

Da muß ich mal herzlich lachen. Ich bin bestimmt nicht Sandstein.

Was stimmt mit Ihnen nicht? Niemand hier benimmt sich so daneben, dass Mitforisten hier nicht mehr mitdiskutieren und SIN verlassen.

Sie haben es aber auch mit ihren Kontrahenten. Für Sie sind diese anscheindend alle krank, anstatt nur anderer Meinung zu sein. Sie irren nicht, nein sie sind für Sie einfach nur krank. So kann man auch eine Debatte kaputt machen.

Sie schreiben, dass jemand "narzistisch" sei und jemand eine "multiple Persönlichkeit" habe, dass ihre Gegner ihre "Tabletten regelmäßig" nehmen sollen, Sie schreiben von "Dämlichkeiten" anderer.

Ich halte Sie persönlich selbst für gestört.

Laurenz

22. Juli 2021 06:12

@Martha @L.

"Da muß ich mal herzlich lachen. Ich bin bestimmt nicht Sandstein."

Das haben gespaltene Persönlichkeiten so an sich. Warum haben Sie anstatt Sandstein nicht gleich Feliks Dzierżyński geschrieben?

"Sie schreiben, dass jemand "narzistisch" sei und jemand eine "multiple Persönlichkeit" habe, dass ihre Gegner ihre "Tabletten regelmäßig" nehmen sollen, Sie schreiben von "Dämlichkeiten" anderer."

Nur dadurch, daß man diese Eigenschaften, wie Sie, leugnet, gehen sie nicht weg. Das ist im Leben, wie in der Politik.

"Ich halte Sie persönlich selbst für gestört."

Das steht Ihnen vollkommen frei. Ich kenne meine Störung nur zu genau & hatte darüber hier bereits berichtet. Reden Sie also doch lieber über Ihre.

Martha

22. Juli 2021 13:23

@ Laurenz

Sie können es nicht lassen, den Keil immer weiter zu treiben. Sie müssen - und dürfen - das letzte Wort haben. Mein abschließender Kommentar dazu und dann sind Sie für mich gestorben:

Sie nennen Ihre Kritiker allesamt krank. Sobald jemand etwas gegen Ihre apoditischen Thesen und Beleidigungen sagt, erklären sie denjenigen als krank.

Auch bei mir haben Sie nach bisher insgesamt 12 Zeilen in diesem Forum diese Ferndiagnose gestellt. Teilen Sie mir bitte Ihre Adresse mit, denn nun habe ich den idealen Arzt gefunden.

Möglicherweise richtet der Verfassungsschutz jetzt wegen Ihnen eine neue Rubrik ein: "Pathologischer Rechtsextremismus". Macht sich gut neben den "Reichsbürgern".

Laurenz

22. Juli 2021 22:58

@Martha @L.

"dann sind Sie für mich gestorben"

So sind sie halt, unsere Linken auf einem rechten Forum. Bis auf diese sinnlosen persönlichen Debatten, unterlege ich Dämlichkeiten meiner Mitforisten immer mit Fakten. Und ich sehe auch kein Problem, wenn jemand mir meine Dämlichkeit mit Fakten unter die Nase reibt. Aber alle, die sich hier von mir beleidigt fühlen, agieren eben, wie unsere linken Freunde....."mit Dir Arsch rede ich nicht".

Gustav

23. Juli 2021 16:46

@ Gracchus @ Solution

"Ungefähr kann ich erahnen, in welche Richtung das geht."

Wissenschaft? Aber für jemanden der mit der Pseudowissenschaft "Kulturanthropologie" eines Franz Boas und den Pseudowissenschaften seiner Vettern und Stammesgenossen (nicht nur im Geiste) der Frankfurter Schule aufgezogen wurde, ein Buch mit sieben Siegeln. 

"Eine biologische Denkweise könnte auch dazu verführen, Deutsche in Reservaten zu "halten".

Oder wie die Juden Anspruch auf ein eigenes Land (Reservat) erheben?

Mit dem Recht, Leute die nicht wissen wo sie hingehören, auszuschließen?

Prima!

 

Gustav

23. Juli 2021 16:50

@ Gracchus

Überhaupt wird die Behauptung, daß die modernen Völker »Erfindungen« und »Konstrukte« ohne nennenswerte genetische Gemeinsamkeiten seien, durch die Humangenetik Lügen gestraft. So lassen sich z.B. nach einer genomweiten Untersuchung, die die gesamte menschliche DNS umfaßt, Norweger zu 99%, Spanier und Russen zu jeweils 94%, Polen zu 80% und Deutsche und Österreicher (die sind in der Untersuchung nicht unterschieden worden) immerhin noch zu 64,4% genetisch identifizieren. Die übrigen 35,6% bilden eine Schnittmenge ausschließlich zu uns nah verwandten oder eng benachbarten mitteleuropäischen Völkern wie den Niederländern und Tschechen

(siehe S. C. Heath u.a., Investigation of the fine structure of European populations, Eur.J. Hum.Gen. 16, 2008, S.1413-1429).

Gracchus

23. Juli 2021 22:15

@Gustav 

Ich vermute, Ihre beiden Beiträge laufen unter der Überschrift: Was ich schon immer sagen wollte. So recht schlau, worauf Sie hinauswollen, werde ich nicht. 

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