8. Juli 2021

Sammelstelle für Gedrucktes (25)

Benedikt Kaiser / 31 Kommentare

Hans-Georg Maaßen (CDU) verkörpert ein systemstabilisierendes Oppositions-Simulacrum.

Benedikt Kaiser

Benedikt Kaiser ist Politikwissenschaftler und arbeitet als Verlagslektor.

Diese These wurde hier angedeutet und wird in der kommenden, der 103. Sezession (August) präziser ausgewalzt. Aber man kann es auch anders sehen.

Marc Felix Serrao bewertet Maaßens Direktkandidatur in Thüringen zur Bundestagswahl am 26. September 2021 schlicht als »Ein Geschenk an die linken Parteien«. In der NZZ (v. 7.7.2021) führt er diese These wie folgt aus:

Nachdem der Versuch gescheitert ist, die vielstimmige Kritik an Annalena Baerbocks Buch als rechte Kampagne darzustellen und kleinzureden, bietet sich Herr Maassen als echter rechter Unhold an. Und damit zu den Geschenken Nummer zwei und drei: Maassen polemisiert für sein Leben gerne. Und er bleibt da, wo er präzise sein müsste, schwammig. So hat er sein erstes Amt verloren, und so gefährdet er nun seinen Traum von einem zweiten Leben in der Politik.

Meines Erachtens irrt Serrao hier gleich mehrfach.

Erstens bietet sich niemand als »rechter Unhold« an, sondern wird dazu gemacht. Gäbe es Maaßen nicht, würde der Fokus stärker auf seinen WerteUnion-Konkurrenten Max Otte verschoben werden, und als es den noch nicht gab, stilisierte man allen Ernstes Establishment-Loyalisten wie Wolfgang Bosbach zu »Hardlinern« der Union oder tobte sich an Friedrich Merz aus, dem man unterstellte, »reaktionäre« Politik im Schilde zu führen.

Das heißt: Wer zum rechtsoffenen Paria erklärt wird, ergibt sich aus machtpolitischen Konstellationen des politmedialen Mainstreams; daß jemand zum rechtsoffenen Paria erklärt wird, ergibt sich aus der Natur der Sache: Ebenjener politmedialer Mainstream benötigt den Abweichler als Prinzip.

Zweitens ist das Problem an Maaßen aus Sicht des Establishments ja gerade nicht sein Hang zur wahlweise boomeresken respektive infantilen Polemik und der Warnung vor grünen, braunen und roten Sozialisten – das kennt man aus libertären Auswürfen und den Echokammern apolitischer Politikerklärer, die sich in diffusen Krisenzeiten profitabler Hochkonjunktur erfreuen.

Das Problem an Maaßen ist vielmehr, daß er aus dem Establishment kommt, seine Mechanismen und Abläufe selbst über Jahrzehnte mittrug und daher ein »Wissender« ist, der sich – durch »Chemnitz« und die hysterischen Reaktionen auf seine nüchterne Feststellung, wonach es keine Hetzjagden durch Einheimische auf Ausländer gegeben habe, der Illoyalität schuldig gemacht hat.

Das heißt: Niemand mag »seine« Verräter, noch nicht einmal das bundesdeutsche Juste Milieu.

Drittens blieb Maaßen eben nicht »schwammig«, wie Serrao unterstellt, sondern hatte im September 2018 die Fakten auf seiner Seite, wohingegen Serraos alte Kollegen der deutschen Journalistenzunft ernstlich Quellen wie den Twitter-Account »Antifa Zeckenbiss« über die Expertise eines langjährigen Verfassungsschutzfunktionärs stellten (– der übrigens mehr für den Kampf gegen rechts leistete als andere, wie Maaßen noch heute stolz betont; also auch zu einer Zeit, wo mittlerweile selbst er wissen müßte, daß die vereinigte Rechte ein willkommenes Ablenkziel darstellt, das der Mobilisierung der negativen Bevölkerungsgemeinschaft dient, die ansonsten atomisiert und vereinzelt zerbröselt.)

Das heißt: Maaßen hat »sein erstes Amt verloren«, nicht weil er »schwammig« blieb, sondern weil er es wagte, verifizierbare Fakten über ideologische Projektionen zu stellen. Das kann man respektieren, ohne ihn freilich zu einer Hoffnungsfigur politischer Wendeabsichten zu erheben, wie es weite Teile des zahnlosen BRD-Konservatismus favorisieren, dessen Vertreter hartnäckige Konsequenz nur im stetigen Verlieren unter Beweis stellen.

Serrao fährt fort, Maaßens Auftritte zu beschreiben:

Maassen forderte einen Untersuchungsausschuss für den Norddeutschen Rundfunk, der unter anderem die «Tagesschau» produziert. Da gebe es Verbindungen zwischen Mitarbeitern und der linken und linksextremen Szene, und da müsse man einmal die Biografie und die charakterlichen Eigenschaften einiger Redaktoren auf den Prüfstand stellen,

was eigentlich für einen staatsnahen Sender eine Selbstverständlichkeit sein müßte, was es unter heutigen Verhältnissen naturgemäß ganz und gar nicht ist – außer es ließe sich irgendwie gegen rechts instrumentalisieren.

Maaßen forderte hernach eine Art TÜV für Systemloyalität; das sorgte für ein Rauschen im Blätterwald.

Der Kandidat für den Wahlkreis 196 (Suhl, Schmalkalden-Meiningen, Hildburghausen, Sonneberg) ist zwar zurückgerudert; eine Gesinnungskontrolle journalistischer Arbeit durch die Politik dürfe es nicht geben, twitterte er am Sonntagabend. Aber da war es schon zu spät. Als der CDU-Generalsekretär Paul Ziemiak tags darauf bei einer Pressekonferenz über die wirtschaftliche Lage im Land, den Stand der Pandemie und die verbleibenden Monate bis zur Wahl sprechen wollte, war das mediale Interesse an Maassens mutmasslichem Angriff auf die Medienfreiheit am grössten.

In der Tat hat Maaßen ungeschickt agiert und nimmt seriösen Kritikern des Medienmainstreams den Raum. Denn daß linke Journalisten in diesem den Ton angeben, weiß man rechts von Maaßen seit langem: Nur fehlt dort die mediale Reichweite zur Gegenaufklärung, die Maaßen theoretisch hätte, aber nur dilettantisch zu nutzen versteht.

Serrao weiß derweil:

Maassen hat nicht mehr viel Spielraum. Zumal die konservativen Parteifreunde, die Einfluss haben und sich theoretisch vor ihn stellen könnten, inzwischen mit deutlichen Worten von ihm abgerückt sind. Tilman Kuban etwa, der Chef der Jungen Union, oder Christoph Ploss, der Chef des Landesverbandes Hamburg, haben kein Interesse daran, mit dem Polterer in Verbindung gebracht zu werden.

Mitleid mit Maaßen für eine Verengung des Korridors? Nun: Der lamentiert wiederum über die »neue« WerteUnion unter Max Otte, läßt seine Mitgliedschaft aufgrund eines vermeintlichen Rechtsrucks ruhen und sorgt damit dafür, daß sich jene Verhaltensweisen im kleinen reproduzieren, die er im großen zu beanstanden vorgibt.

Wer als Volksvertreter in spe öffentlich über linksextreme Verbindungen von Journalisten spekuliert, der muss Ross und Reiter nennen,

und fände in der IfS-Studie Der Weg in den Mainstream ein erstes gutes Dutzend Beispiele aus linken Journalistennetzwerken.

Maaßens Agieren, schließt Serrao,

könnte im Wiederholungsfall die Wahlaussichten der CDU auch jenseits von Südthüringen gefährden. Und da verstehen sie im Konrad-Adenauer-Haus keinen Spass.

Dann hätte Maaßens Antritt ja doch noch was gutes.

-- --

Aus der Tristesse des systemstabilisierenden CDU-»Konservatismus« in die letzten Refugien des originär konservativen Geistes – genauer gesagt: in die Etappe. Von dieser zugleich skurrilen, intellektuellen, fordernden und originellen Buchzeitschrift ist soeben die 25. Ausgabe erschienen (Bezugsmöglichkeiten: hier, eine ältere Heftvorstellung aus der Sezession hier).

Seit 1988 erscheint das »Organ für waghalsiges Denken« unter der Herausgeberschaft des Bonner Publizisten Heinz-Theo Homann in loser Folge, einige Jahre nannte er Günter Maschke als Co-Verantwortlichen der »Zeitschrift für Politik, Kultur und Wissenschaft«.

In eine inhaltliche Schublade ist das traditionell schwarz-weiß gehaltene Medium nicht zu stecken; viele der mitunter ausufernden Texte weisen jedoch einen katholisch-romantischen, im produktiven Sinne »reaktionären« und schmittianischen Zugang auf; Tagespolitik wird nur gestreift und von einer höher stehenden Perspektive aus abgekanzelt.

Hervorzuheben in diesem Sinne ist in der aktuellen Etappe der Beitrag Werner Mäders über das Bundesverfassungsgericht (BVerfG) in Karlsruhe. Über »Täter in roter Robe« schreibt der Jurist auf 17 erhellenden Seiten, und seine Ausgangsthese leuchtet ein:

Die Politische Klasse hat in ihrem System aus Machenschaften und Ämterpatronage das BVerfG fest im Griff; der Postenschacher um rote Roben wird forciert um folgende verfassungswidrige Praxis: die eine Hälfte der Kandidaten wird von der CDU/CSU bestimmt, die andere Hälfte von der SPD, wobei in der Zeit von Koalitionen mit kleineren Parteien die größere Regierungspartei ihren Koalitionspartnern gelegentlich einen Posten überlässt. Kandidaten, die einer Partei besonders nahestehen, werden, unabhängig von Qualifikation massiv bevorzugt, ob mit oder ohne Parteibuch.

Da dies unter Ausschluß der Öffentlichkeit geschehe und nicht im Plenum, wie es das Grundgesetz vorschreibe (Art. 94 Abs. 1 Satz 2 GG), sei die Besetzung des Bundesverfassungsgerichts notorisch verfassungswidrig, zumal die dortigen Richter ihre Position Politikern der Parteien und Regierungen verdanken.

Mäders Aufsatz über die Verfassungsrichter, ihre Rolle und die Bedeutung »opportuner Entscheidungen« sei hiermit jedem Leser der »Sammelstelle« empfohlen, wenngleich die Schlußsentenz, wonach die BRD von einem »unübersehbar gewordenen Niedergang« geprägt sei, ebenso Fragezeichen aufwirft, wie die These, daß ihre »Institutionen an stabilisierender Wirkung verlieren« würden.

Ist in anhaltenden Coronazeiten nicht das Gegenteil der Fall, gewissermaßen zum expliziten Nachteil der grundsätzlichen Opposition?

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Auf Mäders ätzende BVerfG-Schelte folgt das, wofür man die Etappe kennt und schätzt: ein Dossier mit geistreichen und eher entlegenen Themen. Diesmal widmet die Redaktion ihren Schwerpunkt dem Verhältnis zwischen Carl Schmitt und dem französischen Historiker und Ökonomen Jean-Baptiste Lucien Romier, der 1885 geboren wurde und 1944 in Gestapohaft verstarb.

Nach einem Porträt durch Selma de Carcasse folgt ein Quellentext Schmitts über Romiers »Französische Kritik der Zeit« aus dem Medium Wirtschaftsdienst. Weltwirtschaftliche Nachrichten (Heft 18, Mai 1926), in dem Schmitt das Verhältnis »Liberalismus« und »Autorität« anhand einer Schrift Romiers begutachtet. Schmitt schließt seinen kurzen Essay:

Autorität ist ein gefährliches Wort. Von Freiheit, Menschheit, Frieden und dergleichen kann man im allgemeinen reden: wer Autorität sagt, muß immer bestimmte Menschen nennen, denen die Autorität zukommt, oder er hat überhaupt nichts gesagt. Das ist das Konkrete und Anspruchsvolle eines solchen Begriffs. Als das europäische Bürgertum einige Jahrzehnte nach Freiheit gerufen hatte, erschien 1848 das Proletariat und alle Liberalen riefen erschreckt nach Ordnung. Wer weiß, was erscheint, wenn man noch einige Jahrzehnte nach Autorität gerufen hat.

Weitere Dossierbeiträge stammen von Sophie Cossäus (»Anmerkungen zu Carl Schmitts Romier-Rezension«) sowie von Waldemar Gurian und Werner Becker, deren Interview mit Romier unter anderem die damals virulente elsässische Frage berührte.

Dieser Nachdruck aus der katholischen Zeitschrift Abendland (März 1927) ist einer von mehreren Texten, die auch in dieser Ausgabe durch die Etappe aus dem Vergessen gerufen werden; ein weiterer bemerkenswerter geborgener Schatz sind Valeriu Marcus Gedanken über »Die Geburt der Nationen«, in denen der jüdisch-rumänische Preuße und Freund Arnolt Bronnens über die »Demokratie des Geldes« sinniert.

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Apropos Abendland: Seit 2020 erscheint die traditionsreiche Grazer Quartalszeitschrift Neue Ordnung unter diesem Titel. In diesem Kontext sei ein Hinweis in eigener Sache erlaubt.

In loser Abfolge schreibe ich dort nämlich über kleine europäische Nationen, denen – zu Unrecht – nur wenig (bzw. selektive) Aufmerksamkeit geschenkt wird.

In Heft I/2014 analysierte ich beispielsweise das »Leben im Mythos« der Montenegriner, in Heft II/2017 die »Geschichte einer schwierigen Beziehung« anhand der albanischen Nation. Nun, einige Jahre später, darf ich mich auf die »Suche nach einer erfundenen Nation« namens Mazedonien oder, politisch korrekt, Nord-Mazedonien machen.

Nicht zuletzt die allmählich ihr wohlverdientes Ende findende Fußball-Europameisterschaft, bei der – neben Ungarns Mannschaftsgeist – die Würdigung des seine Karriere beendenden mazedonischen Alt-Stars Goran Pandev einen kleinen Höhepunkt bedeutete, macht deutlich, daß in großen wie kleinen Medien Unkenntnis über die »mazedonische Frage« vorherrscht: Wie heißt das Land denn nun korrekt? Sind das so etwas wie Bulgaren oder Serben? Oder gar Griechen?

Diesbezüglich soll im Abendland (Heft II/2021) ein wenig Abhilfe geschaffen werden, denn das kleine Land im Herzen des Balkans stellt einen Verdichtungsraum nationaler, kultureller, sprachlicher und religiöser Widersprüche dar, der in unserer gemeinsamen Heimat Europa eine reizvolle Sonderrolle einnimmt.

Der Beitrag versucht, nicht nur den weiter schwelenden Namenskonflikt für den Leser aufzubereiten, sondern auch Geschichte und Gegenwart der Mazedonier anhand nationalhistorischer Ereignisse, literarischer Schlüsselwerke und politischer Zäsuren zu erhellen. Auch der Grund für Alexander Dugins jüngsten Besuch in der Hauptstadt Skopje wird »kontextualisiert« ...

Weitere Artikel des Juni-Heftes stammen von Werner Reichel, Andreas Tögel, Fabio Witzeling, Marc Jongen (Interview), Siegfried Waschnig, Werner Olles, Feroz Khan, Christoph Bathelt, Mario Kandil und Wolfgang Akunow.

Das Abendland kann, wie gewohnt, exklusiv über die – ein wenig überholungsbedürftige – Netzseite der alten Neuen Ordnung bezogen werden.


Benedikt Kaiser

Benedikt Kaiser ist Politikwissenschaftler und arbeitet als Verlagslektor.


Kommentare (31)

Aussenseiter

8. Juli 2021 18:07

Maaßen hat die Aufgabe, die letzten verbliebenen 3 oder 4 Prozent an tatsächlich noch konservativen Unionswählern an die Partei zu binden. Davon abgesehen spielt er in gewissem Ausmaß das "Krokodil" für den Medienzirkus. Maaßen ist das Idol der "liberalkonservativen" Marke Tichy. Auf "Tichys Einblick" wird er nachgerade wie der Messias abgefeiert. 

RMH

8. Juli 2021 18:14

"Maaßen forderte hernach eine Art TÜV für Systemloyalität;"

Da ist er dann doch noch ganz der alte Behördenchef, der seinen ehem. Kollegen Arbeit und Existenzberechtigung durch das Verlangen von bullshit-bingo Tests zuschanzen will (wer anderes, als der VS sollte denn dieser Gesinnungs-"TÜV" sein?). Demnächst dann VS-Regelanfrage für Tankwarte - die gehen immerhin mit hoch explosiven und gleichzeitig "systemrelevanten" Stoffen um. Wo kämen wir denn da hin, wenn bei solchen verantwortungsvollen und die Allgemeinheit betreffenden Posten Hinz und Kunz für 9,60 Euro Mindestlohn arbeiten darf ...  (Ironie).

Ich habe es an anderer Stelle schon geschrieben, der Wahlkreis 196 wird spannend, da auch die SPD mit einem local hero antritt. Hoffe, die AfD strengt sich in diesem Wahlkreis entsprechend an.

PS: Habe gerade beim Autofahren das ko... bekommen, als ich die aktuellen Umfragewerte für die BT Wahl für Bayern im Radio hörte: CSU 36% und Grüne 18% ... und das nach Würzburg.

Gelddrucker

8. Juli 2021 18:56

@RMH:

 

Wieso sollte man aufgrund des wiederholten Einzelfalls anders wählen als tief schlummernder Mainstream-Konsument?

 

Ganz Bayern ist felsenfest davon überzeugt, die CSU sei eine konservative Partei.

 

Wann startet endlich die Frontaloffensive zur Aufklärung über den Bevölkerungsaustausch?

 

Der patriotische Widerstand schläft wie ein Stein.

Old Linkerhand

8. Juli 2021 20:05

Der erste Satz gefällt mir, zu mal ich zuerst Opossumsimulation gelesen habe. Ob den dieser Heinz-Georg auch nur ansatzweise seine Rolle reflektieren kann? Ich kannte mal einen, der hieß auch Georg. Protestantisch, Ruhrgebiet, nach Ostberlin gezogen, wegen Prof. und so. Ein verkniffender Typ, der immer krampfhaft auf Renegate machte. Zum Schluss kaufte er sich einen Maserati, geholfen hat es aber nicht, ich meine bei den Frauen. Völlig beratungsresistent der Junge. Er so: Henrik -  die Frauen…!!? Ich so: Mann Georg - die Brille!! Wir haben uns aus den Augen verloren, er wollte es so. Einmal habe ich ihn noch gesehen, im Bus, er fuhr auf seinem Damenfahrrad vorbei und sah glücklich aus.

Mitleser2

8. Juli 2021 20:44

@RMH: Versteh ich nicht. Was erwarten Sie ausgerechnet von einem SPD-Abgeordneten?

Auch wenn alles richtig ist was BK über Maaßen geschrieben hat, ich postuliere mal , dass Maaßen in einem neubesetzten Bundestag ohne Merkel mehr für die Rechte erreichen könnte, als jeder SPD- und sogar AFD-Abgeordnete (wenn er denn will).

Laurenz

8. Juli 2021 21:42

@Mitleser2  @RMH

Gegen Maaßen tritt ein Olympia-Sieger an.

https://www.insuedthueringen.de/inhalt.wahlkreis-196-drei-gegen-maassen.c64d2825-819c-4872-9d69-47e21c5d4fc4.html

Es ist davon auszugehen, daß Maaßen ausgesucht wurde, nachdem Bosbach ausschied, Merz nicht mitspielt & Patzelt keine Publikumswirksamkeit verbreitet. Maaßen hat gar nicht vor, etwas für die Rechte zu erreichen. Er ist schlicht ein Plazebo.

Dietrichs Bern

9. Juli 2021 07:56

Maaßen braucht schlicht kein systemstabilisierendes Element zu sein. Man denke nur aktuell an Würzburg und die Wahlumfragen. 

Dieses wird durch eine geistig und emotional abgestumpfte Horde stabilisiert.

RMH

9. Juli 2021 09:11

"Wann startet ... zur Aufklärung über den Bevölkerungsaustausch?"

Die läuft seit vielen Jahren und jeder, der nur einen Funken über den eigenen Tellerrand hinaus sehen kann, weiß Bescheid. Bei all den Phänomenen zeigt sich nur das, was Misanthropen schon immer behaupteten: Der Mensch ist ein grundegoistisches, verlogenes Wesen, welches nur an sich denkt und nie über seinen eigenen kleinen Kreis hinaus. Wird eine Frau erstochen: Korokodilstränen, aber dann ganz schnell Alltag, verdrängen, war ja zum Glück nicht die eigene oder man selber wurde nicht verwundet. Ich kenne bspw. genug Firmeninhaber, die am Biertisch eigentlich konservativ und deutsch sind, aber bei der Zuwanderung denken, na Hauptsache ist da mein neuer Polanti dabei, den ich für - zu Beruhigung des Gewissen - 11,50 Euro statt Mindestlohn 9,60 Euro malochen lassen kann. Corona war da ein ganz anderes Kaliber: Zum ersten Mal gings potentiell an die eigene, kleine erbärmliche Existenz, an die heilige Kuh des Urlaubs mit Reise, das Wohnmobil, Sehnsuchtsobjekt der Silver Surfer, musste im Carport stehen bleiben etc.

Machen wir uns nichts vor: Die Masse der autochthonen Deutschen ist FÜR Einwanderung, u.a, in der naiven Hoffnung, dass dann irgendwann Leute kommen, die ihnen im Pflegeheim den Hintern abputzen. Jeder weiß Bescheid, keiner braucht mehr aufgeklärt zu werden. Gegen weitere Migration sind da noch deutlich eher selber vor 20 oder mehr Jahren Zugewanderte. Die sollten als Verbündete gewonnen werden.

Ein gebuertiger Hesse

9. Juli 2021 09:16

@ Laurenz

"Maaßen hat gar nicht vor, etwas für die Rechte zu erreichen. Er ist schlicht ein Plazebo."

So schaut er auch aus. Gesichter wie seines sind Form gewordene Charakterlosigkeit.

Dietrichs Bern

9. Juli 2021 10:31

@RMH: "Machen wir uns nichts vor: Die Masse der autochthonen Deutschen ist FÜR Einwanderung,(...)"   - die Masse - nicht nur der autochthonen Deutschen - ist für oder gegen wenig bis nichts. Deshalb reichen ja auch ein paar skrupellose oder sendungsbewußte (das eine schließt das andere ja nicht aus) Figuren aus, die nachdrücklich die eigenen Interessen verfolgen.

Laurenz

9. Juli 2021 10:34

 

@Dietrichs Bern & RMH

Will Ihre Aussagen nicht in Abrede stellen.

Allerdings, so muß man feststellen, ist auch das eine Frage von Wahrnehmung. Gegenüber einer Freundin in Hamburg vertrat ich per Epost die Position, daß Södolf & Co. die verantwortlichen Mörder von Würzburg seien. Sie sah das als etwas übertrieben an. Ich antwortete Ihr: "Bedenke, das hättest Du oder Deine Tochter sein können". Stille im Äther.

Die meisten Messermorde kommen gar nicht in die Medien. Auch, wenn mir vor meinen eigenen Gedanken graut, so vertrete ich eine andere Meinung als EK im neuesten Schnellroda-Audio. https://youtu.be/PcrbTkv7AQA

Bei um die 3.000 Morde & Totschlagsfällen in Deutschland pro Jahr, existiert zuwenig eigene Betroffenheit. Die Einschläge sind nicht nah genug. Erst, wenn Frauen meinen, das Haus nicht mehr verlassen zu können, wird sich etwas ändern.

AmazonBesteller

9. Juli 2021 10:42

@RMH

Danke für Ihren Beitrag. Ich lese gerne von Impressionen aus dem privaten Alltag. Unternehmer wollen natürlich auch staatliche Leistungen abgreifen. Da zählt nur der persönliche Profit. Noch zu ergänzen sind Boni für Integrationen. Da wird der Lohn anteilig von der Staatskasse übernommen. Verbleibt die Person nach der Probezeit im Unternehmen, gibt es nochmal so etwa 2 T EUR oben drauf. Muss die Person geschult werden, wird der Kurs bei der IHK ebenfalls bezahlt. Null Risiko beim Unternehmer. Man hält sich ein paar gute Fachkräfte, der Rest wird von Hilfsarbeitern erledigt. Es besteht seitens der Unternehmer überhaupt kein Interesse an einer Änderung der Zustände. Die erhoffte Verschlechterung der Zustände (@Laurenz) hilft diesem Typus sogar noch. Durch Zufall lernte ich einen lokalen Tycoon kennen, dem fast eine Kleinstadt gehört. Die Masse der Angestellten ist über die Zeitarbeitsfirma beschäftigt. Mit On-Site Büro. Ein Kommen und Gehen, wie im Taubenschlag. Fürchterlich - aus meiner Sicht. Für die Ausländer, die Chance ein paar Monate hier zu arbeiten. Dann erstmal Arbeitslosengeld oder Hartz 4. Die Qualität wird durch ein paar festangestellte Profis sichergestellt. Deren Alter: 45+. Großes Gejammer wegen Fachkräftemangel, die Profis sind zu teuer.

Fazit: Es besteht kein Interesse an einer Geschäftsfortführung. Es soll noch 10 Jahre reichen.

Gelddrucker

9. Juli 2021 11:07

@RMH:

 

Nein, zweifach falsch

 

Die läuft auf lächerlichem Niveau in einer Blase. Sogar der Widerstand weiß oft nicht Bescheid über ethnische Wahl, hat absurde Vorstellung von der Demographie (meist zu unserem Nachteil, maßlos überschätzter Muslimanteil). Der Großteil der Bevölkerung schaut nicht über den Tellerand und hat nicht die geringste Ahnung wie das Altparteiendeutschland 2050 aussieht.

 

Und das Problem ist: Es gibt fast keine seriösen Quellen zur Aufklärung. Wo bleiben die? Statt dem millionsten Artikel über die Antifagewalt oder ähnlich sinnlosen Dingen könnte man mal eine demographische Aufklärungskampagne mit seriösen Quellen starten.

 

Und nein, Umfragen zeigen, dass die Massen der Autochtonen eben genau das nicht ist. Mehr "Flüchtlinge" will die Mehrheit nicht, und die Einwanderung aus wirtschaftlichen Gründen könnte man leicht kontern durch alternative wirtschaftliche Konzepte.

AmazonBesteller

9. Juli 2021 11:21

@RMH

Gegen weitere Migration sind die vor 20 Jahren Zugewanderten nur, wenn die Neuen nicht aus dem gleichen Herkunftsland kommen. Bei Migrantenverbänden besteht eine perverse Konkurrenz im Abgreifen von Staatsleistungen. Man muss kein Deutsch sprechen. Arbeit, Wohnungen und Krankenversorgung werden durch die steuernden Verbände sichergestellt. Nur weil die Kurden keine Türken wollen, wäre es ein fataler Fehler anzunehmen Kurden wären als Alliierte geeignet. Türken wollen keine Syrer usw.

Letztlich kann die Rechte nicht einmal Deutsche als Verbündete gewinnen, wie soll das dann bei Migranten im großen Stil klappen? 

RMH

9. Juli 2021 12:59

"Letztlich kann die Rechte nicht einmal Deutsche als Verbündete gewinnen, wie soll das dann bei Migranten im großen Stil klappen? "

@A.B.,

Ich denke zuallererst an diejenigen, die aus Osteuropa und dem Balkan kommen, UdSSR, vor allem vormaliges Jugoslawien, an Griechen, an Italiener, an Spanier etc.

Vom Rest einschließlich partiell Türken gibt sicher auch noch etliche.

@Gelddrucker,

bis ins letzte Detail hört keiner mehr zu, man steckt den Kopf in den Sand, aber wissen, tun es die Leute doch - sie WOLLEN es aber nicht wahrhaben und fahren aktuell und in den nächsten paar Jahren vermutlich auch besser damit (Motto: Für meine Rente wirds noch reichen, nach mir die Sintflut).

Hier nur 2 Beispiele, wie bisherige "Aufklärung" und Menschen entsprechender Haltung effektiv bekämpft werde - die Opportunitätsfolgen kann sich jeder denken

https://www.spiegel.de/politik/deutschland/bundesverfassungsgericht-erklaert-richter-in-asylverfahren-fuer-ungeeignet-a-05c7ee6a-ae95-46ca-8b5b-9ba3333d4f1b

https://www.lto.de/recht/nachrichten/n/ovg-nrw-5a138620-npd-wahlplakat-abgehaengt-europawahl-2019-volksverhetzung-meinungsfreiheit/?

Pferdefuss

9. Juli 2021 13:00

Hans-Georg Maaßen - Micha Wolf - zeitversetzte ungleiche Zwinglinge/Zwillinge? Um in einen sanften Umsturz durch eine Option/Operation eingreifen zu können? 

Laurenz

9. Juli 2021 13:42

@Amazonreichmacher @RMH (& L.)

Sie beschreiben die Symptomatik korrekt. Allerdings auch Zeitgeschichte läuft nicht im Maßstab eines Menschenlebens ab, das erkennt man sofort, wenn man zurück schaut. Pech hatten tatsächlich diejenigen, die sich durch 2 Weltkriege oder andere 30jährige Kriege zu kämpfen hatten, weltweit. Von daher ist es vielleicht ratsam, auch jetzige Entwicklungen über den eigenen Tod hinaus & für unsere Nachkommen zu überdenken.

Franz Bettinger

9. Juli 2021 14:02

Off topic: Viele Staaten haben die Maskenpflicht längst beendet; nun auch England. Andere haben sich nie daran gehalten. Das haben mir Freunde  (Wildwasserfahrer) berichtetet, die immer maskenlos und ohne dumme Fragen gestellt zu bekommen sämtliche sieben Grenzen bis nach Griechenland passieren durften. Kein Schwein hat sich auf dem Weg in den Süden an Abstandsregeln gehalten oder den Dumm-Lappen über die Nase gestülpt.  Denn: die sind vielleicht korrupt da unten, aber doch nicht blöd!

Old Linkerhand

9. Juli 2021 15:11

Alles, was vier Jahrhunderte später als erwiesene Lüge erscheint, ist einst lebendiger Konflikt der Handelnden gewesen, die Menschen fechten einen Kampf aus, den sie nicht begreifen.     Valeriu Marcu in "Die Geburt der Nationen"

Jan

9. Juli 2021 15:21

Teil I

@ RMH

"Machen wir uns nichts vor: Die Masse der autochthonen Deutschen ist FÜR Einwanderung, u.a, in der naiven Hoffnung, dass dann irgendwann Leute kommen, die ihnen im Pflegeheim den Hintern abputzen."

Weil es ihnen seit Jahrzehnten eingebleut wird. Zuerst gab es für Migration überwiegend politische Gründe, welche in der Öffentlichkeit durch wirtschaftliche Zwänge verschleiert wurden. Die ersten Gastarbeiterverträge mit Italien und Griechenland erfolgten, weil die Amerikaner Angst hatten, dass durch die wirtschaftlich schlechte Lage dieser Nato-Länder die dortigen kommunistischen Parteien erstarken würden. Selbiges muss mit Spanien und Portugal der Fall gewesen sein. Die Gastarbeiter sollten die dortigen Arbeitsmärkte entlasten und durch Überweisungen in die Heimat zur wirtschaftlichen Stabilisierung beitragen. Das sollte den dortigen kommunistischen Parteien den Wind aus den Segeln nehmen. 

 

Jan

9. Juli 2021 15:25

Teil II

Der für die USA strategisch äußerst wichtige Nato-Partner Türkei suchte nach Entlastung seines Bevölkerungswachstums und kriselnden Arbeitsmarktes. Jedoch sträubte sich die Adenauer-Regierung zunächst vehement gegen türkische Gastarbeiter, die türkische Kultur galt als unvereinbar mit der europäischen. Als die Amerikaner Atomraketen in der Türkei stationieren wollten, um sie auf die Sowjetunion zu richten, knüpften die Türken ihre Zustimmung an die Erlaubnis, Gastarbeiter nach Deutschland schicken zu können. Daraufhin übten die Amerikaner Druck aus und Adenauer knickte ein. Weitere Hintergründe von Gastarbeiterverträgen mit Tunesien, Marokko und ausgerechnet Jugoslawien - kommunistisch und Mitglied des Warschauer Paktes - sollten mal recherchiert werden. Interessanterweise schloss die DDR mit Algerien einen Vertrag über die Entsendung von Gastarbeitern ("Vertragsarbeiter"). 

 

Jan

9. Juli 2021 15:34

Teil III

Insgesamt wird die ganze Gastarbeitergeschichte hinsichtlich ihrer politischen Hintergründe von Historikern äußerst stiefmütterlich behandelt, die Betrachtung verengt den Fokus vor allem auf rein wirtschaftliche Interessen der Bundesrepublik. Die westdeutsche Wirtschaft nutzte die Gastarbeiter erfolgreich als Mittel zur Lohndrückerei, während die Bevölkerung mit den bekannten Ausreden abgespeist wurde. Schon meine Eltern plapperten vor 40 Jahren als Grund der Gastarbeiterzuwanderung das gängige Narrativ nach: "Die Deutschen wollten die Drecksarbeit nicht mehr machen". Es möge mal jemand herausfinden, auf wen diese Begründung zurückgeht. 

Mittlerweile sind als Argument pro Migration natürlich demographische Gründe hinzugekommen, ebenso wie materielle Interessen der entstandenen Migrationsindustrie, welche mit Humanismus und Wiedergutmachung vermeintlicher kolonialer Schuld verschleiert werden. An diese Interessen können sich wiederum eher ideologisch motivierte Gruppen wie das Antifa-Milieu und diverse rassistische Anti-Rassisten anschließen. 

Old Linkerhand

9. Juli 2021 17:45

Noch eine von Marcus Perlen, die aber besser zum letzten Text von Lichtmesz und der anschließenden Diskussion passt: "Die Menschen plagt ein politisches Leid, dessen Ursache sie nicht kennen; sie sind krank und wissen nicht, wo die Gesundheit wohnt; sie laufen zu Kurpfuschern, verzehren sich in Unruhe, vergraben sich hinter theologischen Büchern"

Nordlicht

9. Juli 2021 19:29

Zu: NZZ über Maaßen

Die NZZ lässt nach. Als Eric Gujer Chefredaktor wurde, begann in den deutschen Mainstreammedien vor allem auch im ÖRR, der Vorwurf eines Rechtsrucks -die NZZ wolle den von der FAZ uf deren Linksschwenk frei gewordenen Patz besetzen. Den Eindruck hatte ich auch; AfD-Nahe mit DDR-Erfahrung nannten die NZZ fast liebevoll ihr "Westfernsehen".

Vielleicht hat man Gujers Motive oder seine Haltung falsch eingeschätzt, abers seit 2020 ist die NZZ aus meiner Sicht deutlich regierungsnäher geworden. (Das bezieht sich sowohl auf die deutsche als auch auf die Schweizer Politik.) Die NZZ ist Mainstream und hat zB mit dem gedanken Nationalstaat - Souveränität Probleme, auch ist die in vielen Linksgrünen Themen voll auf der Davos-Linie.

Kositza: Exakt mein Eindruck.

GoetzGeorg

9. Juli 2021 20:49

Danke für den Hinweis auf die bis dato unbekannte "Etappe". Auch wegen dem BVG Artikel, um meine polnischen Freunden weiter mit "Futter" zu versorgen, um bez. des EU-"Rechtsstaatlichkeitsverfahren" den "Deutschen" in Brüssel den Spiegel vorzuhalten.

Laurenz

9. Juli 2021 22:54

@Nordlicht

Zu: NZZ über Maaßen

Habe die Info-Mails der NZZ vor mehr als einem Jahr abbestellt. Schon lange kein Einäugiger mehr unter Blinden.

Franz Bettinger

10. Juli 2021 00:01

@Amazonbesteller: Nicht dass es wichtig wäre, aber ich und andere stolpern immer über Ihr Pseudonym. Darf man erfahren, warum Sie sich Amazon-Besteller nennen?  (Sie werden wissen, dass Amazon Aufklärungs-Bücher der Rechten nicht in sein Programm aufnimmt, dass A also zu den großen Zensur-Meistern des tiefen Staates zählt, dass A also nicht unbedingt unser Freund ist.)

Maiordomus

10. Juli 2021 10:36

@Kositza. Ich lese die NZZ seit 60 Jahren. Es ist zu viel verlangt, von ihr Konservativismus zu verlangen. Es muss genügen, dass regelmässig Artikel dort noch zu lesen sind, die in dieser Qualität dann und wann sonst nirgends auszumachen sind. Selber schreibe ich indes seit rund 20 Jahren dort nicht mehr, weil zum Beispiel die eigene Geschichte der Zeitung für sie selber ein Tabu ist. 

Der_Juergen

10. Juli 2021 10:38

Guter Beitrag und viele gute Wortmeldungen; kurz und bündig bringt z. B. @Aussenseiter im ersten veröffentlichten Leserkommentar den Fall Maassen auf den Punkt. Der Mann hat als Innenminister alle Schweinereien des Regimes gedeckt, z. B. die Verfolgung unabhängiger Geschichtsforscher. Sollen wir ihn zum Heiland verklären, weil er über die fiktiven "Hetzjagden" in Chemnitz die Wahrheit gesagt hat. Ich würde von ihm keinen Gebrauchtwagen kaufen.

@RMH (09.11)

Ich stimme Ihnen teilweise zu, aber dass die Mehrheit der Deutschen für die Immigration sind, weil sie hoffen, die Migranten würden sie dereinst im Altersheim pflegen, glaube ich keinen Moment. Dass sich so wenig Widerstand regt, liegt einfach an dem Terror gegen jene, die sich offen äussern. 

Sie werden nun fragen, warum die migrationskritische Mehrheit nicht geschlossen AFD wählt. Ich antworte mit einer Episode, die ich hier schon früher angeführt habe, aber wiederhole, weil sie so bezeichnend ist. Ein mittlerweile verstorbener Freund in München kam ins Gespräch mit einer Dame, die bitter über die Flut klagte. Auf die Frage, welche Partei sie denn wähle, entgegnete sie "Die CSU". Warum denn nicht die AFD, wolle mein Freund wissen. Das gehe nicht, die sei doch rechtspopulistisch, lautete die Antwort.

 

Der_Juergen

10. Juli 2021 10:44

Teil 2

Mein Freund liess nicht locker und wollte wissen, was "rechtspopulistisch" eigentlich bedeute. Das wisse sie nicht genau, antwortete die Dame.

Ein erschütterndes Beispiel für die Manipulierbarkeit der grossen Masse. Wird jemandem ein negatives Etikett lange genug angeheftet, ist er für die Mehrheit nicht mehr akzeptabel. Wie viele potentielle AFD-Wähler haben wohl die Union gewählt, weil Höcke aufgrund seines Satzes vom "afrikanischen Fortpflanzungsverhalten" von den Schmutzmedien als Schwiegersohn des Teufels dargestellt worden war? Lieber zulassen, dass die Deutschen aus einem Viertel nach dem anderen verdrängt werden und der islamische Terror wütet, als eine Partei wählen, die einen Mann, welcher von "afrikanischem Fortpflanzungsverhalten" spricht, in ihren Reihen duldet.

Es bleibt dabei, solannge den Lügenmedien nicht das Maul gestopft wird, kommt nie eine parlamentarische Mehrheit für eine patriotische Partei zustande. Und die Zeit läuft uns davon, erst recht seit März 2020. Wie der kluge Kleine-Hartlage kürzlich bemerkte, kann nur ein höheres Eingreifen, ein Deus ex machina, Deutschland noch retten.

Niekisch

12. Juli 2021 19:58

"kann nur ein höheres Eingreifen, ein Deus ex machina, Deutschland noch retten."

@ Der_Juergen 10.7. 10:44: Wer soll dieser Deus sein? Ich hoffe noch ein ganz klein wenig auf einen Kardinalfehler der Verwaltung.

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