10. Oktober 2021

Netzfundstücke (103) – Spitzel, Kühnert, Kickstart

Jonas Schick / 15 Kommentare

Das Institut für Staatspolitik arbeitet nun unter den aufmerksamen Augen von Horch und Guck.

Am Dienstag den 05. Oktober veröffentlichte der Verfassungsschutz Sachsen-Anhalt seinen Verfassungsschutzbericht für das Jahr 2020. Darin wird das Institut für Staatspolitik (IfS) vom »Beobachtungsfall« zur »erwiesen extremistischen Strömung« hochgestuft. Dabei sind die fünf, für das IfS beanspruchten Seiten in einer leidlichen Form gehalten, wie man sie von den jüngsten Verfassungsschutzberichten gewohnt ist.

Angesichts mancher Sätze beschleicht einen der Verdacht, daß man die »Erkenntnisse« über das IfS lediglich dem regionalen Antifa-Portal entnommen hat bzw. eine ähnlich infantile Geisteshaltung bei den Schlapphüten Einzug gehalten haben muß.

»Ihr Autorenstamm reicht von (Pseudo-)Intellektuellen außerhalb bis innerhalb des Rechtsextremismus«, hätte so auch auf einem Flugblatt von #ifsdichtmachen stehen können. Und bei der folgenden Passage fühlt man sich ob der aus den Zeilen triefenden Empörung und dem Vorwurf der Intransparenz an einen durchschnittlichen Robert-Wagner-Tweet erinnert:

Typisch für rechtsextremistische Gruppierungen, die von Verboten, Löschungen, staatlichen Entscheidungen o. ä. betroffen sind, nimmt auch das IfS eine »Opferrolle« ein. Die hier von Götz KUBITSCHEK suggerierte Transparenz [Bezugnahme auf den Artikel »Wachsende Ringe – Tagebuch (5)« Kubitscheks] war und ist Illusion. Er legte in der Vergangenheit weder Struktur noch Ideologie des IfS offen, insbesondere zur Zusammenarbeit mit aktionistischen Gruppierungen der »Neuen Rechten«

In Magdeburg ist man sich anscheinend nicht zu schade dafür, den ans Gaslighting grenzenden linken Argumentationsheißluftballon der »Opferrolle« ungefiltert wiederzukäuen. Die realsatirische Spitze wird indes bei dem an dieser Stelle erhobenen Vorwurf, daß die Ideologie des IfS nicht offenliege, erreicht: Man könnte meinen, daß 41 Studien und 104 Ausgaben der Sezession die »Ideologie des IfS« transparent dargelegt hätten.

Ein Irrsinn, der am Rande der Gesellschaft von Sezession-Chefredakteur Götz Kubitschek, Sezession-Literaturredakteurin Ellen Kositza, Sezession-Redakteur Benedikt Kaiser und dem sachsen-anhaltischen AfD-Landtagsabgeordneten Dr. Hans-Thomas Tillschneider zerpflückt wird:

Für das Prädikat »VEB« reichen diese fünf kläglichen Seiten nicht. Selbst die Spitzel waren schon einmal besser.


Mit derlei Problemen muß sich die alte Tante der deutschen Parteienlandschaft SPD in der BRD nicht herumschlagen. Trotz schwindender Mitgliederzahlen und einer stetigen Erosion ihrer ursprünglichen politischen Relevanz steht sie immer noch mitten im Zentrum der Macht. Bei der jüngsten Bundestagswahl im September erfuhr sie eine Wiederbelebung aus dem 15 Prozent Koma. Wenn auch auf eher zombiehafte 25 Prozent, die weit von ihren alten bundesrepublikanischen Glanzzeiten entfernt liegen.

Das fällt die Veröffentlichung der vom Norddeutschen Rundfunk produzierten sechsteiligen »Dokumentation« über das vermeintliche politische SPD-Wunderkind Kevin Kühnert genau in das richtige Zeitfenster. Sechs Mal plus-minus 30 Minuten Ex-Juso-Chef Kühnert »hautnah« werden hier geboten.

Verwendete Sendezeit, das YouTube-Thumbnail der ersten Folge und etwas durchzappen reichen, um zu erkennen, daß man es mit einem Propagandafilmchen erster Güte zu tun hat. Der »Genuß« dieses Machwerks lohnt sich insofern, als daß man an ihm plastisch nachvollziehen kann, mit welchen Mitteln unterstützende Medienberichterstattung arbeitet: Legen Sie zum Vergleich eine beliebige Björn-Höcke-Darstellung der Öffentlich-Rechtlichen an. Mehr Kontrast gibt es kaum.


Unter diesen widrigen Bedingungen – staatlicher Druck, gesellschaftliche Ächtung, mediale Ignoranz (wenn eine Erwähnung erfolgt, dann nur in Form einer Dämonisierung) – kommt dem Zusammenhalt unseres widerständigen Milieus eine übergeordnete Bedeutung zu. Resilienz gegenüber den Zumutungen und der Ausbau einer eigenen Gegenkultur sind nur über ein starkes Netzwerk möglich.

Das gegenkulturelle Comic-Projekt Hydra Comics hat zwar mit dem umfangreichen Comicroman YUKIO MISHIMA – Der letzte Samurai (hier erwerben) und der unlängst erschienenen ukrainischen Abenteuergeschichte für jung und alt Legenden aus Hamsterland #1 – Der Wille des Fürsten (hier erwerben) gezeigt, was mit eigener Kraft möglich ist, aber jeder dieser Comics bedarf einer nicht unerheblichen Vorinvestition – Mittel, die nicht jedem zur Verfügung stehen.

Eine Möglichkeit, um das eigene Projekt auch ohne Bankkredit oder einen größeren Investor umzusetzen, bietet die Plattform Kickstarter, über die beispielsweise schon das ein oder andere großangelegte Videospielprojekt realisiert werden konnte. Der Comic-Kleinstverlag Ostland Comics versucht nun sein unkonventionelles Historiencomic Oktober '44: Die Befreiung von Nemmersdorf per Kickstarter möglich zu machen. Im Mittelpunkt der Bildergeschichte stehen »die verdrängten Erlebnisse des Zweiten Weltkrieges aus der Sicht unserer deutschen Großeltern«.

Weit ab von Glorifizierung und Heroisierung wir die Geschichte von den jungen ostpreußischen Söhnen und kriegsversehrten Veteranen erzählt, die von der militärischen Führung mit schlechter Ausrüstung auf ein Himmelfahrtskommando gegen eine sowjetische Übermacht geschickt wurden, die Angst und Schrecken des Krieges erlebten, aber über sich hinauswuchsen und schließlich doch noch das Dorf befreien konnten.

Hier geht’s zur Kickstarterkampagne:

OKTOBER '44: DIE BEFREIUNG VON NEMMERSDORF

Mit Ihrer Hilfe können die vergessenen deutschen Schicksale an der Ostfront zum Leben erweckt werden.


Solidarität ist gefragt! Der vom Bürgernetzwerk Ein Prozent jüngst ins Leben gerufene Solifonds ruft zur ersten fallbezogenen Spendenaktion auf. In Österreich wurden in der Nacht zum 28. September zwei Fahrzeuge österreichischer Aktivisten von Antifas angezündet. Darunter auch der Pritschenwagen, der auf zahlreichen Demos in Österreich zum Einsatz kam.

Der Leiter der österreichischen Bürgerbewegung Die Österreicher, Jakob Gunacker, berichtete im »Ein Prozent«-Livestream über den Brandanschlag:

Hier geht es zu Spendenaktion:

SOLIFONDS-BRANDANSCHLAG ÖSTERREICH

Machen Sie mit und spenden Sie für die Wiener Aktivisten!



Kommentare (15)

quarz

10. Oktober 2021 15:19

Eigentlich ein köstlicher Gedanke, dass die zur literarischen Feindbeobachtung abkommandierten VS-Mitarbeiter jetzt nolens volens in den Genuss öffentlich finanzierter Aufklärung kommen.

Aus der Schule weiß man zwar, dass Pflichtlektüre nur widerborstig rezipiert wird, aber beim einen oder anderen Spitzel könnte das Gelesene doch das Denken in Bewegung setzen. Natürlich nicht bei den Chefs der Ämter: solche Figuren werden ja nur in Regimes installiert, in denen ideologische Hörigkeit und flexibler Charakter im Anforderungsprofil Priorität haben vor Intellekt und Kompetenz. Aber bei einem junger, intelligenten Mitarbeiter, den es halt in diese Behörde verschlagen hat und der den angeordneten Job machen muss, kann die Lektüre unter Umständen einen Guy-Montag-Effekt haben.

Laurenz

10. Oktober 2021 16:26

Da Tillschneider eher als politischer Organisator denkt, war die Debatte dieses mal nicht ganz so frei im Denken, wie sonst, auch wenn es angeregt her ging.

Es existieren in Deutschland nur wenige Plattformen, wo freiheitliche Debatten, die massiv durch den Staat eingeschränkt worden sind, stattfinden. Eine davon, die Plattform Schnellroda hat nur als Arbeitsbegriff etwas mit "rechts" zu tun. Freies Wort stellt immer die zentrale Mitte & nicht den projizierten Rand der Gesellschaft dar. Wenn die freiheitliche Mitte an den Rand gedrängt wird, ist das eklatantes Staatsversagen eines "failed State".

Wenn der VS aufmerksam wäre, was er tatsächlich nicht ist, weil er von politischen Debatten über Analphabeten-Niveau keine Ahnung hat, würde er keine politische Abweichung von der Mitte feststellen, sondern eine gesellschaftliche in Religionsfragen. Aber dazu ist dieser Hanswurstladen, nicht mal ein Schatten der ehemaligen Staatssicherheit, nicht in der Lage.

Kevin allein zuhaus' langweilt nur, von vorne bis hinten.

heinrichbrueck

10. Oktober 2021 17:39

@ Laurenz / "failed State";
"Ein Blogger hat es mal so auf den Punkt gebracht: Demokratie ist wie ein Pferderennen, bei dem jeder Bürger das Recht hat, ein Meerschweinchen an den Start zu schicken.
Die Programme der Meerschweinchen sind auch nicht schlechter, und das Personal ist wahrscheinlich sogar besser als das der Pferde. Aber es klappt nicht. Warum nicht? Das liegt einzig und allein an der Berichterstattung. Die Medien ignorieren Meerschweinchen und berichten über Pferde. Die AfD ist eindeutig ein Pferd. Allerdings m.E. eines, das auf gar keinen Fall gewinnen soll, weil sonst das eintreten würde, was man bei den Linken „Entzauberung“ genannt hat." (PI)
"freiheitliche Debatten" / Gibt der Staat die Leitlinien in den Plattformen vor? Siehe PI, laut wikipedia ein "rechtsextremes Blog". 

Niekisch

10. Oktober 2021 17:42

"infantile Geisteshaltung bei den Schlapphüten Einzug gehalten haben muß."

Müssen die Verfassungsbeschmutzer nicht von vorneherein schon infantil sein?

Kurativ

10. Oktober 2021 20:34

Das Inhaltsverzeichnis des VS Berichtes ist in absurd/kindlichen Farben gehalten.

7 Zeilen Einleitung
20 Zeilen Rechts (in braunen Buchstaben!)
2 Zeilen Reichsbürger
5 Zeilen Linksextremismus (mit Seitenumbruch)
8 Zeilen Islamismus
4 Zeilen Ausländer (Nur Kurden genannt!)
1 Zeile Scientology
10 Zeilen Spionageabwehr
1 Zeile Geheimschutz

Und dass soll in dieser Gewichtung die aktuellen Probleme abbilden?

Andreas Walter

10. Oktober 2021 23:02

Spitzel? Da habe ich was:

https://www.spiegel.de/ausland/usa-ingenieur-wollte-geheimnisse-zu-atom-u-booten-verkaufen-a-dfc80485-6fe4-45cc-9200-c029985a35d3

Wäre China, Russland oder der Iran der Kunde, würde das dort 100% stehen.

Auch Deutschland, Japan und Nord Korea scheiden deshalb wohl aus.

Für welches Land, was man nicht nennen möchte, würden Atom-U-Boote der Aufstieg zur aller höchsten Macht bedeuten, es damit dann auch vollkommen unantastbar machen (wegen der dann uneingeschränkten Zweitschlagfähigkeit weltweit)?

Nein, auch Indien, England und Frankreich haben bereits Atom-U-Boote mit diesen Fähigkeiten.

Wobei natürlich modernste Waffentechnik made in USA wahrscheinlich sehr viele interessiert, nicht nur das befreundete Pakistan oder Israel.

Der Nachname des Paares lautet (laut Politico Magazin) Toebbe (Diana und Jonathan):

https://www.politico.com/news/2021/10/10/maryland-husband-wife-arrested-espionage-case-515761

Sehr bescheidene Leute, die für ihre Informationen lediglich $100.000 Dollar in Kryptowährung gefordert haben. Früher wären sie dafür auf dem elektrischen Stuhl gelandet.

 

Andreas Walter

11. Oktober 2021 09:36

Amüsant ist vielleicht noch das kleine Schild "Black Lifes Matter" am Haus der Toebbes:

https://www.washingtontimes.com/multimedia/image/us_navy_engineer_nuclear_secrets_78652jpg-d5b7bj/

Wer das dort hingestellt hat und wann lässt sich am Bild natürlich nicht erkennen, das muss man der vollständigen Fairness natürlich dazusagen. Das Bild könnte ja auch erst nach der Verhaftung gemacht und das Schild von jemand anderem dort hingestellt worden sein. Die Toebbes selbst sind allerdings nicht Black. Sie könnte aber womöglich Vorfahren aus Kambodscha haben (wegen dem vielleicht Geburtsnamen/Zweitnamen Smay).

Also doch womöglich ein “kommunistisches" Land das sie dachten, mit ihren Informationen zu unterstützen, um nach AUKUS jetzt das "Weltgleichgewicht" wieder herzustellen? Sie sollen sich zumindest beim vermeintlichen Empfänger des Anschreibens für die womöglich schlechte Übersetzung entschuldigt haben, berichtet die Washington Times.

Hahaha, oder vielleicht doch nur eine Potemkinsche Nachricht (vom CIA/FBI organisierte Fake-News), um potenzielle Verräter der VSA vor ähnlichen Aktivitäten abzuschrecken?

Grobschlosser

11. Oktober 2021 10:57

die Verteidigung des Eigenen ist niemals strafbar oder ein Fall für den "Staatsschutz" - die brd-Eliten verschenken unser Land an Wirtschaftsflüchtlinge , eine verschwindend kleine ( aber gut organisierte ) Minderheit vernichtet vorsätzlich die Lebensperspektiven deutscher Kinder und Enkelkinder . Immerhin hat es die "cdu" teilweise zerlegt - niemand glaubt die kosmopolitischen Lügen dieser Partei . Informieren wir also die Zivilbevölkerung : wer zerstört unser Land -- welche Motive haben diese Leute ? Woher kommt der Hass auf Deutschland - wer sind die Multiplikatoren ? Eine absehbare Weltwirtschaftskrise wird für die herrschende Klasse ( und ihr Spionagenetzwerk ) zu einem unlösbaren Problem .Der permanente Wahlkampf in Westdeutschland - eine gründliche Information der Bürger kann die politische Wende bringen . In Polen organisiert sich der Widerstand gegen die Zumutungen der EU - auch in Ungarn lässt man sich nicht jeden Mist bieten . Der Wahlkampf in Frankreich wird spannend .

tearjerker

11. Oktober 2021 11:55

Meuthen tritt ab und JStark stirbt an „Herzversagen“.

kikl

11. Oktober 2021 13:58

Der Rücktritt von Jörg Meuthen lässt hoffen.

Die Strategie der Anbiederung an den Mainstream war von Anfang an zum Scheitern verurteilt, was er bis zuletzt nicht verstanden hat, leider. Die Nazikeule wird geschwungen unabhängig davon, ob an dem Vorwurf irgendetwas dran ist oder nicht; siehe Verfassungsschutz!

Die AFD braucht jetzt einen Parteivorsitzenden, der sich nicht an Flügelkämpfen beteiligt sondern die Reihen eint. Insofern hat Herr Meuthen seine Rolle auch missverstanden.

Ich habe die Befürchtung, dass Herr Meuthen von nun ab durch die Talkshows des ÖRR tingeln wird, um dem Mainstream das zu sagen, was er hören möchte, nämlich dass die AFDler bis auf seine Wenigkeit Nazis sind. Ob er sich damit einen Gefallen tun wird?

Aber auch das wird man überleben und damit wäre dann Herr Meuthens politische Karriere ganz zu Ende. Vielleicht gründet er aber auch zusammen mit Frau Petry und Herrn Lucke eine neue politische Bewegung. Ich habe nichts gegen Vielfalt auf dem Markt der Meinungen, die Einfalt des linken Mainstreams ist jedenfalls unerträglich.

Die AFD wird jetzt Ihre Wunden lecken und aus Ihren Fehlern aber auch aus ihren Erfolgen im Osten lernen müssen. Man wird begreifen müssen, dass der Kampf um die politische Macht hauptsächlich in der Öffentlichkeit stattfindet. Dazu wird man sich mit allen Akteuren auf diesem Feld der Metapolitik vernetzen müssen unabhängig davon, ob der Verfassungsschutz alle nicht-linken Akteure zu Untermenschen zu stigmatisieren sucht.

kikl

11. Oktober 2021 13:59

 

 

Eine Politik für Deutschland wird es erst wieder geben, wenn die Worte "deutsch", "Volk" und "Nation" wieder positiv konnotiert sind und ein Bekenntnis zum deutschen Volk eine Selbstverständlichkeit ist.

Ja lieber VS, das deutsche Volk ist jenseits seiner staatsrechtlichen Definition eine Ethnie (Ethnos, griechisch für Volk!) und die Einigkeit dieses Volkes in einem Staat besingen wir mit der dritten Strophe der Nationalhymne, wenn wir von Einigkeit und Recht und Freiheit singen.

Denn genau diese Einheit der Deutschen in einem Staat hat von Fallerleben gemeint, als er das Lied der Deutschen am 26. August 1841 auf Helgoland gedichtet hat. Auf Wikipedia wird es ihnen erklärt!

Setzen Sie in Zukunft auch das Deutschlandlied auf den Index rechtsextremer Schriften? Wenn Björn Höcke das Deutschlandlied geschrieben hätte, dann stünde es als Beweis für die völkisch/rechtsradikale Gesinnung der AFD im Bericht des VS! So weit hat sich der VS mittlerweile von der Verfassung entfernt.

Andreas Walter

11. Oktober 2021 14:02

@Grobschlosser

“wer zerstört unser Land -- welche Motive haben diese Leute ?“

Zum Teil die Gleichen, die auch die VSA "zerstören“, verändern wollen.

Also Linke, Grüne, Marxisten und Kommunisten. Das sind schon mal sehr sehr viele.

Die werden natürlich auch noch von den Eindringlingen unterstützt, denn die gehören ja zu Multikulti dazu.

Bei billigen Arbeitsplätzen sagen aber auch die Unternehmer und Unternehmen nicht nein, also das Kapital. Welche Herkunft ihre Sklaven haben war denen auch schon immer egal.

Dazu noch alle Randständigen, Diversen und Perversen, die in so einer extrem heterogenen Gesellschaft nicht mehr oder weniger auffallen, dadurch aus der traditionellen Rolle der Sündenböcke hoffen zu kommen.

Zudem bekämpfen sich auch noch alle, auch Nationen, ökonomisch untereinander, was zu zusätzlichen destruktiven Kräften führt.

In Deutschland, hier deutlich verstärkt durch das Holocaust-Narrativ, bleiben dann eben nur noch 10% Bewahrer, Traditionalisten und Nationalisten übrig.

2. Teil folgt nach dem Einkaufen, denn es ist noch komplexer.

Andreas Walter

11. Oktober 2021 16:49

@Grobschlosser

2. Teil

Kriminalität ist in multiethnischen Gesellschaften mit offenen Grenzen natürlich auch höher, gleich aus mehreren Gründen. Vor allem, wenn die Rückzugsgebiete der Kriminellen deutlich weniger entwickelt sind als das Land, in dem die Verbrechen selbst verübt werden. Menschen können zudem Gesichter von Menschen einer fremden Ethnie weniger gut unterscheiden und identifizieren als die der Eigenen. Das Schmuggeln von Waffen und Sprengmitteln aber auch Drogen ist in so einer grenzenlosen Gesellschaft natürlich auch leichter. Zudem achten sich Menschen unterschiedlicher Ethnien gegenseitg weniger als untereinander.

(was dadurch zwangsläufig zu einem Polizei- und Spitzelstaat führt, sehr zur Freude mancher Behörden, Volkswirtschaftlich betrachtet aber zu höheren Kosten führt)

Ja, auch Haldenwang und Ko. arbeiten daher im Grunde nur sich selbst in die Tasche, an ihrem Selbsterhalt. Dazu sind auch ihnen alle Mittel recht, denn auch sie machen es für Geld, und Herr Geld ist nun mal der Herr über fast die ganze Welt.

Ein weiterer, destruktiver Effekt ist ein eher metaphysischer, weil er mit dem verzerrten Bild des weißen und des farbigen Mannes zu tun hat, das viele Medien seit einigen Jahrzehnten verantwortungslos verbreiten. Dadurch entsteht ein vielen nur mehr oder weniger bewusster Hass, der sich von der Mehrheit der Farbigen auf der Welt gegen die Minderheit der Weißen richtet.

Dem gegenüber … stehen wir. Keine besseren Menschen, doch wir kennen seine Schwächen.

 

anatol broder

11. Oktober 2021 18:48

@ andreas walter 14:02

du hast deutsche rentner falsch geschrieben.

«die unionsparteien und die spd rekrutierten ihre wählerschaft bei der letzten bundestagswahl [2017] überproportional aus den altersgruppen ab 60 jahren.» (dominik hirndorf, wahlbeteiligung und wahlverhalten nach alter und geschlecht in deutschland, 2021)

bei der bundestagswahl 2021 waren 40 prozent der wahlberechtigten über 60 jahre alt (bundeswahlleiter). ja, «das sind schon mal sehr sehr viele.»

Andreas Walter

12. Oktober 2021 15:48

@anatol broder

Jein. Ja, denn natürlich machen die auch Druck, und zwar erheblich, doch die meisten eben nicht unberechtigt.

Ich gebe allerdings zu, dass ich mich mit der sozialen Frage womöglich noch nicht genug auseinandergesetzt habe.

Der Sozialismus der DDR war allerdings auch noch nicht der Weisheit letzter Schluss, die soziale Marktwirtschaft in Deutschland bisher erfolgreicher. Ökonomisch betrachte ich die Zeit des NS nicht als Sozialismus, habe dazu aber noch kein klares Bild.

Deutschland ist halt ein kleines Land mit einem kleinen Binnenmarkt, zudem ohne nennenswerte Rohstoffe und Energie ausgestattet. Das macht alles viel schwieriger.

China/Russland, VSA/Kanada, kein Problem, doch selbst Europa, (noch) nicht lösbar.

Hahaha, ja klar, Deutschland/Russland, das wäre es gewesen. Doch da sind uns andere lange zuvor gekommen, hatten schon 1917 (1880?) einen anderen Masterplan. Im Grunde auch kluge Leute, doch auch mit dem falschen System. Kuba? Nord Korea? Das Gleiche.

 

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