Beobachtungen aus Wien (1)

Die angespannte Lage in Wien ist unheimlich. Ich spaziere durch meine Wahlheimatstadt und schaue mir die Einzelheiten an.

Caroline Sommerfeld

Caroline Sommerfeld ist promovierte Philosophin und dreifache Mutter.

Zunächst die äuße­ren Koor­di­na­ten: seit einer Woche gilt ein soge­nann­ter “Lock­down für Unge­impf­te”, auf Deutsch: Aus­gangs­sper­ren für noch nicht gen­tech­nisch mani­pu­lier­te Leu­te. Das bedeu­tet, daß ein Vier­tel der “impf­ba­ren Bevöl­ke­rung” nur im Wohn­um­feld das Lebens­not­wen­di­ge im Super­markt ein­kau­fen darf und (getes­tet) zur Arbeit gehen, aber weder zu Loka­len Zutritt hat, noch zu Kino, Muse­en, Thea­ter usw. Es gab ernst­haft Zei­tungs­mel­dun­gen, daß der Ein­kauf der Aus­ge­sperr­ten inhalt­lich kon­trol­liert wird, daß sie ja nichts Unnö­ti­ges im Ein­kaufs­wa­gerl haben (“Unge­impft? Dann bleibt die Deko­fi­gur hier.”).

Mei­nem Mann ver­such­te ich ges­tern eine hal­be Stun­de lang den Unter­schied von “2,5G” und “2G+” bei­zu­pu­len. Kind durf­te mit voll­ge­kleb­tem “Nin­ja-Paß” am Mitt­woch, sei­nem zwölf­ten Geburts­tag, ins Kino. Da es mor­gen noch­mal will mit dem Papa, müs­sen bei­de nun einen PCR-Test vor­le­gen: ab 12 und für Geimpf­te ver­pflich­tend. Das Thea­ter nicht mit­spie­len? Tho­mas Wawerka erklär­te mir unlängst, was “Pra­xeo­lo­gie” sei:

“Die Wirk­lich­keit kon­sti­tu­iert sich aus dem sozia­len Ver­hal­ten, und wenn alle eine Mas­ke tra­gen, weil da drau­ßen ein Kil­ler­vi­rus umgeht, so ist das unse­re Wirk­lich­keit, und wir haben auf Gedeih und Ver­derb dar­an teil. Wenn alle an Dämo­nen glau­ben, so ist das eben­so Wirk­lich­keit, wie wenn alle nicht an Dämo­nen glau­ben, unab­hän­gig davon, ob es Dämo­nen gibt oder was man dar­un­ter ver­ste­hen will. Es ist letzt­end­lich egal, ob da drau­ßen Dämo­nen oder Kil­ler­vi­ren umge­hen, wir müs­sen uns mit der Wirk­lich­keit arran­gie­ren, wie wir sie vorfinden.”

Wir woh­nen mit­ten in einem Aus­geh­vier­tel, sodaß ich in die Kaf­fee­häu­ser hin­ein­lin­sen konn­te und die Men­schen dabei beob­ach­ten, wie sie sich im “neu­en Nor­mal” ein­ge­rich­tet haben. Der Riß, den ich in mei­nem kapla­ken aus­ge­leuch­tet habe, tritt jetzt so der­ma­ßen plas­tisch vor Augen, daß ich mich fra­ge, ob ich wohl ohne es klar zu wis­sen auf die­sen Punkt zu geschrie­ben habe.

Mich ris­sen zwei Gedan­ken hin und her: mal dach­te ich „Das kann doch nicht wahr sein! Die sit­zen da im Kaf­fee­haus und gehen Shop­pen und es ist ihnen anschei­nend völ­lig egal, daß da gera­de so ziem­lich genau das pas­siert, was uns die Geschich­te eigent­lich leh­ren soll­te … krie­gen die das nicht mit? Die müß­ten die­se Dis­kri­mi­nie­rung doch boy­kot­tie­ren …“ usw., kurz­um: in mir tob­te der klei­ne social jus­ti­ce war­ri­or.

Und dann wie­der: „Die Pro­pa­gan­da hat ja auch zwei Jah­re gut wir­ken kön­nen, die glau­ben jetzt wirk­lich, ‘frei’ zu sein. Das sind sol­che, die die NWO brau­chen als Exo­ske­lett, sei ihnen nicht böse und über­he­be dich nicht.“ Ich muß mir die­se Gelas­sen­heit mit Mühe abrin­gen. Meis­ter Eck­art lei­tet das Wort “Gelas­sen­heit” ab von einem Men­schen, der “sich gelas­sen” hat: “Mer­ke wohl, daß noch nie ein Mensch in die­sem Leben sich so gelas­sen hat, daß ihm nicht noch etwas zu las­sen übrig­ge­blie­ben wäre.”

Der Weih­nachts­markt schräg gegen­über läuft so: man holt sich, sofern man (wie ein Freund von Licht­mesz sag­te) “Imp­fa­ri­er” ist, unter Vor­la­ge des ent­spre­chen­den Nach­wei­ses bei einem der Stand­ler ein oran­ge­far­be­nes Arm­band und darf damit kon­su­mie­ren. Die ande­ren nicht. Ich sah eine Sze­ne, wo sich ein jun­ges Mäd­chen lachend eins umle­gen ließ von einem Markt­fah­rer, der brum­mel­te: “Is jo au wich­tig, gerad am Wochen­en­de, verstehen’S?”.

Ges­tern am Abend lief ich in den Stadt­park. Der Aka­de­mi­ker­bund (ein frei­heit­li­ches Gewächs, ich hielt dort schon Vor­trä­ge vor gebil­de­ten alten Leu­ten) hat­te sei­nen Abend­vor­trag kur­zer­hand ins “Demo­camp” ver­legt. Dies steht emble­ma­tisch für das, was gera­de mit der Links-rechts-Spal­tung pas­siert.  In der Eli­ten­kri­tik anläß­lich der “Coro­na­dik­ta­tur” fin­den ein­an­der wild­frem­de Milieus zusam­men. Dort hock­ten ein­ge­mum­mel­te Men­schen um zwei Lager­feu­er. Zel­te, Ver­sor­gungs­zel­te, wie­der die mir schon ver­trau­te Mischung: lin­ke Enga­gier­te (ein Wesen mit Regen­bo­gen-Indio­strick­ja­cke brach­te mir einen Hüt­ten­zau­ber-Tee), Pen­sio­nis­ten (Oma mit Hüt­chen und Schüh­chen, die muß gefro­ren haben), hoch­be­gab­te Nerds (dafür hab ich einen beson­de­ren Rie­cher), ech­te Ver­rück­te, ganz bie­de­re Eltern, Sand­ler, ich sah auch einen Pech­schwar­zen und eine Chi­ne­sin. Im Baum bam­mel­te ein grin­di­ger rosa Stoff­af­fe, auf den jemand mit Filz­stift geschrie­ben hat­te “Kei­ne Men­schen­ver­su­che!”. Der Aka­de­mi­ker­bund­vor­sit­zen­de Dr. Chris­ti­an Zeitz faß­te die Lage zusam­men und beschrieb, daß das alles nicht plötz­lich gekom­men ist, son­dern seit min­des­tens 30 Jah­ren (ich sag: 100) vor­be­rei­tet wor­den ist: vom Euro über die Lis­sa­bon­ver­trä­ge bis zur Migra­ti­ons­kri­se steu­er­ten wir auf das seit zwei Jah­ren Turbo­fahrt auf­neh­men­de Kon­troll­sys­tem zu. Er war übri­gens der aller­ers­te hier­zu­lan­de, von dem ich per E‑Mail-News­let­ter “Coro­na­kri­ti­sches” las im Früh­jahr 202o. Der Voll­mond über dem dunk­len Stadt­park hat­te einen far­ben­präch­ti­gen Hof.

Eben  gibt mein Rech­ner ein krat­zi­ges “pling­plo­ing” von sich:

Wir haben es wis­sen kön­nen. Im neu­en alter­na­ti­ven Sen­der “AUF1” inter­view­ten sie vor eini­ger Zeit den Kom­mu­ni­ka­ti­ons­wis­sen­schaft­ler Dr. Roman Braun, der vom NLP her­kommt, wel­cher den Begriff des “pre-tea­chings” ein­führ­te (mei­nes Wis­sens nennt man das­sel­be Phä­no­men “pre­dic­ti­ve pro­gramming”): es wird zuerst kräf­tig beschwo­ren, nie­mand habe die Absicht, eine Mau­er zu bau­en (det­to einen “Lock­down” zu ver­hän­gen, Mas­ken­pflicht, Test­pflicht oder Impf­pflicht ein­zu­füh­ren …) – in den Köp­fen stellt sich Gewöh­nung an die Begrif­fe ein, das “nicht” blen­det das auf Schutz bedach­te Hirn gnä­dig aus, sodaß dann bei Ein­füh­rung der Maß­nah­me der “Nun-sind-sie-halt-da-Effekt” (hab ich so genannt) eintritt.

Nun ist er halt da, der Impf­zwang. Kei­ne Ver­schwö­rungs­theo­rie mehr. Ich schrieb vor einem Jahr, daß wir und unse­re Kin­der womög­lich in einem Jahr mit dem Rücken zur Wand ste­hen und nur noch “geimpft” in die­sem Sys­tem wei­ter­exis­tie­ren kön­nen. Dafür, wie jeder ein­zel­ne damit jetzt umzu­ge­hen hat, kann es kei­ne äuße­re poli­ti­sche Maß­ga­be mehr geben, der Wider­sa­cher nimmt Zugriff aufs Inners­te eines jeden.

Mor­gen, am Sams­tag dem 20. Novem­ber, fin­det in Wien – wie­der ein­mal hab ich’s fuß­läu­fig – eine “Mega­de­mo” statt, zu der alles was im alter­na­ti­ven Spek­trum Rang und Namen hat, bereits auf­ruft, von Xavier Naidoo bis Oli­ver Janich oder gar Sucha­rit Bhak­di heißt es: Auf nach Wien!

Öster­reich ist das euro­päi­sche Test­la­bor der Eli­ten: die größ­te “Impfverweigerer”-Quote, das här­tes­te Maß­nah­men­re­gime. Vor der Demo ver­sam­melt sich der katho­li­sche Wider­stand (zum Abgleich: der Dom­pfar­rer hat “kein Mit­leid mit den Unge­impf­ten”, der Bischof betreibt eine “Impf­stra­ße” im Ste­phans­dom) zu einem Rosen­kranz für Öster­reich und zieht dann gemein­sam zum Hel­den­platz. Ich bin jeder pathe­ti­schen Selbst­er­re­gung dies­be­züg­lich abhold. Dafür hab ich mich schon zu lan­ge mit den Machen­schaf­ten der Herrscher­kas­te beschäf­tigt – und doch möch­te ich vor Ort sein. Wahr­neh­men, was mit uns passiert.

Caroline Sommerfeld

Caroline Sommerfeld ist promovierte Philosophin und dreifache Mutter.

Nichts schreibt sich
von allein!

Das Blog der Zeitschrift Sezession ist die wichtigste rechtsintellektuelle Stimme im Netz. Es lebt vom Fleiß, von der Lesewut und von der Sprachkraft seiner Autoren. Wenn Sie diesen Federn Zeit und Ruhe verschaffen möchten, können Sie das mit einem Betrag Ihrer Wahl tun.

Verein für Staatspolitik e.V.
DE86 5185 0079 0027 1669 62
HELADEF1FRI

Kommentare (92)

Adler und Drache

19. November 2021 17:18

Ich bin ihnen nicht "böse". Bösesein empfinde ich als etwas Kindisches, das dem Ernst der Lage nicht angemessen ist. Ja, ich kann sie sogar "verstehen", durchaus, zumindest ansatzweise. Das ändert aber nichts daran, dass sie und ich in zwei antagonistisch aufeinander bezogenen Welten leben. Auch jene, die ich gut leiden kann, sind Gegner in diesem Spiel, das von mir nicht bestimmt, nicht ausgesucht oder angefangen wurde, und mich hat auch niemand nach meinem Einverständnis zu den Regeln befragt. 

Es ist so, wie es ist. Das habe ich zur Kenntnis zu nehmen. 

Schicksal. 

RMH

19. November 2021 17:32

Ich rechne mit dem Auftreten von Agents Provocateurs bei der Demo in Wien, passen Sie bitte auf sich auf, Frau Sommerfeld.

Angesichts des sehr kurzfristig angesetzten Impfzwangs möchte man kein Österreicher sein ... wobei es uns in Deutschland vermutlich auch noch erwischen wird (davon bin ich bis vor kurzem naiverweise noch nicht ausgegangen).

Gotlandfahrer

19. November 2021 17:44

Wenn Wien fällt, fällt Westeuropa, denn wenn das in Österreich trotz (viel zu geringer, aber immerhin) Unterstützung aus Deutschland nicht mehr abgewendet wird, was soll noch passieren? In Mar-a-Largo werden markige Memos verfasst.  Da kommt nichts.  All die, die sich jetzt an den Glühweinständen mit ihren farbigen Armbändchen darauf zuprosten, alles richtig gemacht zu haben, können und/oder wollen nicht verstehen, was auch mit ihnen geschieht.  Die wachen nicht durch die Großdemo auf, die werden das Einschlagen auf die Teilnehmer begrüßen und noch einen mit Schuss bestellen.  Das heißt, auf die ist als Größe nicht zu setzen, die müssen zur Seite wenn Papa kommt.  Wie kann aber eine aktive Minderheit gegen den Apparat und gegen die teils gleichgültige, teils feindlich gesonnenen Mehrheit etwas ausrichten?  Ohne innere Struktur, Hierarchie und Führung mit ernstzunehmender Ambition als Alternative zur Macht?  Wenn schon im Parlament auch den mutigsten Widersachern nur die Hoffnung auf ein noch nicht vollständig korrumpiertes Verfassungsgericht einfällt?  Was kann sie mehr als nur Protestnoten per Posteinwurf verfassen?  Ich befürchte, da die Gegenseite vor rein gar nichts zurückschreckt, sie es nach allem, was man verstehen muss, sogar darauf anlegt, dass es nicht ohne das ablaufen wird, was hier nicht geschrieben werden kann.  Saubere Bürger machen keine schmutzigen Jobs, das ist das Schöne, an den Friedenszeiten. Es ist wohl leider Zeit des Himmlischen Friedens.

Waldgaenger aus Schwaben

19. November 2021 18:03

Österreich scheint wirklich das Labor zu sein.

Söder: "Glaube, dass wir am Ende um eine allgemeine Impfpflicht nicht herumkommen werden"

Ich halte diese Pflicht in Zeiten der offenen Grenzen und des freien Personenverkehrs im jetzigen freiheitlich-demokratischen System für nicht durchsetzbar.

Niekisch

19. November 2021 18:39

"gentechnisch manipulierte Leute."

@ Caroline Sommerfeld: Welche Gene im einzelnen genau, verehrte gnädige Frau, und mit welchen Mitteln in welcher speziellen Wirksamkeit werden manipuliert? Warum rufen Sie nicht dazu auf, gegen die Verantwortlichen Strafantrag zu stellen? Genmanipulation ist Körperverletzung, da die körperliche Unversehrtheit,möglicherweise sogar das körperliche Wohlbefinden beeinträchtigt wird. Tatsächliches oder mutmaßliches Einverständnis als Rechtfertigungsgrund seitens der Geimpften dürfte nicht vorliegen. 

Kommentar Sommerfeld: Verweise hier auf meine früheren Impf-Artikel und auf die Publikationen z.B. von Clemens Arvay, und für Freunde der einfachen Präsentation: siehe hier. Und zum Juristischen: sehe es ähnlich wie dieser Herr.

Monika

19. November 2021 19:13

Da ich gentechnisch manipuliert bin, konnte ich mit Freunden zum Martinsgansessen gehen. Mir ist natürlich nicht egal , was passiert. Die eine ungeimpfte Person schaffte es gerade noch mit einem Selbsttest ( Werbegeschenk der AfD) dazuzukommen. Im Waldlokal konnten  wir gemütlich am Kachelofen unter einem Hirschfoto  sitzen und schmausen. Warum das Vergnügen boykottieren, wenn man die Plörre schon drin hat und vielleicht nicht mehr lange zu leben hat ? Carpe diem .Natürlich glaube ich nicht, wirklich frei zu sein. Gelassen bin ich auch eher selten. Aber mit der ABGESCHIEDENHEIT, wie sie Meister Eckhart trefflich in den deutschen Predigten beschreibt, komme ich gut klar. Abgeschieden leben können Geimpfte und Ungeimpfte gleichermaßen. Im Sinne Eckharts, nicht im Sinne unserer Politiker. Es geht einem sozusagen am A. vorbei. Seelisch verstanden. Im Frühjahr lasse ich mir dann eher das Gesicht auffrischen als mich boostern. Die Israelreise im Februar habe ich abgesagt. Im Keller lagert noch ein gutes Tröpfchen und Bücher kann man bei Antaios bestellen. 😍

Monika

19. November 2021 19:23

Die Tochter ( 13) meiner Nichte ist das einzige  ungeimpfte Kind unter 10 Kindern im Konfirmandenunterricht ( Hessen) . Sie wurde von der Pastorin unter Druck gesetzt und immer wieder  angesprochen, wann sie sich den impfen lassen wolle. Meine Nichte musste einschreiten. Die Pastöse hatte in früheren Gottesdiensten immer wieder betont, wie wichtig es doch sei, auch mal eine eigene Meinung zu haben unter gegen den Hauptstrom zu schwimmen. Das galt auf einmal nicht mehr. In der Klasse der Großnichte ist die Hälfte der Kinder übrigens geimpft. Und darf ohne Test zu Sportveranstaltungen. Das  ist natürlich ein heftiges Druckmittel auf die ungeimpften Kinder. Noch hält meine Nichte stand. Sie ist stinkesauer. 

Jan

19. November 2021 19:35

"Die sitzen da im Kaffeehaus und gehen Shoppen und es ist ihnen anscheinend völlig egal, daß da gerade so ziemlich genaudas passiert, was uns die Geschichte eigentlich lehren sollte … kriegen die das nicht mit? Die müßten diese Diskriminierung doch boykottieren …“

Nein, müssen sie nicht. Die finden alle, dass die Ungeimpften selbst schuld sind und es ihnen recht geschieht. Sollen sie sich doch impfen lassen, so die Denke. Die Maßnahmen sind angemessen, weil die gesellschaftliche Bedrohung durch einen möglichen Zusammenbruch des Gesundheitssystems real ist, wie in allen Medien verkündet und durch Experten bestätigt wird. 

Darüber, dass hier ein Präzedenzfall geschaffen wird, mit dem weitere Übergriffe des Staates auf den Körper gerechtfertigt werden, denken sie nicht nach oder tun das gleich als Verschwörungstheorie ab. Vor allem scheint keiner von ihnen zu sehen, dass bei zukünftigen staatlichen Aktionen auch mal etwas dabei sein könnte, was bei ihnen selbst die rote Linie überschreitet.   

In Deutschland würde eine Impfpflicht mindestens mit dem Verhältnismäßigkeitsprinzip in Konflikt kommen. Das steckt auch dahinter, wenn Impfpflicht-geile Politiker von verfassungsrechtlichen Schwierigkeiten murmeln, diese aber nicht weiter ausführen.

Adler und Drache

19. November 2021 19:59

Gotlandfahrer:

"Ohne innere Struktur, Hierarchie und Führung mit ernstzunehmender Ambition als Alternative zur Macht?"

 

Noch ohne - das hoffe ich jedenfalls. 

 

Lotta Vorbeck

19. November 2021 20:20

→  "Wenn diese Lage beendet wird, dann gibt es de facto keine Rechtsgrundlage mehr, egal für was."

Markus Söder, Bayern 2 radioWelt, am 21.10.2021

Lotta Vorbeck

19. November 2021 20:22

@ Caroline Sommerfeld

"... Ich bin jeder pathetischen Selbsterregung diesbezüglich abhold. Dafür hab ich mich schon zu lange mit den Machenschaften der Herrscherkaste beschäftigt – und doch möchte ich vor Ort sein. Wahrnehmen, was mit uns passiert."

---

Werde Sie am morgigen Sonnabend in Gedanken begleiten.

Laurenz

19. November 2021 21:08

Wenn man das, was CS hier schreibt, weiterdenkt´, stehen wir kurz vor einem Bürgerkrieg in Europa.

Einzig die Gibraltar-Nummer die ML & die einschlägigen alternativen Medien veröffentlichten, kann in meinen Augen noch den "Impfarier" vom Angriff auf die Spezies "Un-geimpf-termensch" abhalten.

Im Grunde bin ich bezüglich der SiN recht froh über die Situation. Hier sehen unsere Katholiken, wie es sich für Heiden anfühlt, wenn in christlichen Fragen die Rolladen des Intellekts fallen.

Kommentar Sommerfeld:
Und was soll das eine mit dem anderen zu tun haben? Also ich meine, für jemanden, der Glauben nicht à la Georg Lukács als "Irrationalismus" abtut?

RMH

19. November 2021 22:06

Jetzt noch einmal etwas konkreter unter der schlichten Akzeptanz des Covid-Phänomens als Arbeitshypothese:

Es kommen nunmehr die ersten Medikamente mit Notfallzulassung in der EU auf den Markt, das erste hat eine solche jetzt erhalten, weitere folgen. Für das erste Quartal 22 sind die Totimpfstoffe angekündigt. Mit den bisherigen Impfstoffen, die keine sterile Immunität herstellen und deren Wirkungsdauer nicht mehr vorhersehbar ist und daher ständige Auffrischungen brauchen (eigentlich sind die bisherigen Mittel eher reine Prophylaxe-Mittel), greift man meiner Meinung nach langsam aber sicher in die Therapie-Freiheit ein, wenn man nur diesen einen Weg der Therapie gegen Corona zulässt. Es sollten jetzt seriöse Anwälte - und nicht die bisherigen Geschäftemacher aus der Abteilung Telegram Marketing - gefunden und seriös finanziert werden und der Rechtsweg muss ad hoc bestritten werden. Dafür sehe ich die FPÖ in der Pflicht, welche entsprechende Finanzmittel hat. In Deutschland die AfD. Bei der Impfpflicht ist das letzte Wort nicht gesprochen - meiner Meinung nach werden derartige Dinge auch ganz bewusst mit knapper Frist bis Februar in den Raum gestellt, damit auf den letzten Metern sich noch möglichst viele mit der bereits bestellten und bezahlten Ware impfen lassen. In Deutschland deutet sich das auch an, da Spahn nunmehr die auf Halde liegenden Moderna-Impfdosen ver"boostern" will. Bin mal gespannt, was passiert, wenn Streber-Michel-Spiegel-Leser boostern will und nicht "sein" one and only Biontech bekommt.

Nordlicht

19. November 2021 22:16

< ...  es wurde zuerst kräftig beschworen, niemand habe die Absicht, eine Mauer zu bauen (detto einen „Lockdown“ zu verhängen, Maskenpflicht, Testpflicht oder Impfpflicht einzuführen …) – in den Köpfen stellt sich Gewöhnung an die Begriffe ein (...)

Nun ist er halt da, der Impfzwang. Keine Verschwörungstheorie mehr.

„Impfarier“ >

 

Wir können später sagen, bei einer historischen Zeitenwende dabei gewesen zu sein: Die Übernahme des Herrschafts- und Steuerungsmodells der KPCh durch die westlichen Länder. Die werden die Korken knallen lassen.

 

Volksdeutscher

19. November 2021 22:36

In den letzten Tagen, d.h. seit die menschenfeindlichen Maßnahmen intensiviert wurden, merke ich noch deutlicher, noch plastischer, wie dumm, leichtgläubig, seicht, gleichgültig und finster die unteren Bildungsschichten sind, die die Masse der Bevölkerung stellen. Ich weiß nicht, ob das auch schon früher so war, aber es ist erschreckend. Jemand mit normal funktionierendem Verstand kann das nicht begreifen. Die abfällige Bezeichnung gehirnamputiert kann mit dem Phänomen nicht Schritt halten.

Heute in der Straßenbahn trat ein Hauptmann der Bundeswehr auf mich zu und sagte, ich solle die Maske über die Nase ziehen. Ich tat es, weil ich zum Jobben fuhr und nicht riskieren konnte, daß der Straßenbahnfahrer mich kurzer Hand hinausschmeißt. Ich schrie ihn an, ich sei nicht sein Befehlsempfänger. Solch obrigkeitshöriges Idiotenvolk kann man morgen ohne Weiteres aufs Volk hetzen und es wird seine "Pflicht" stolz und freudestrahlend erfüllen.

deutscheridentitaerer

19. November 2021 22:50

@Nordlicht

Die China-Connection bezweifel ich. Im Ergebnis mag allerdings auf die gleiche Herrschaftstechnik hinauslaufen. Aber: Erstens setzt die KPCh ihre umfassende Macht über das Leben ihrer Untertanen tatsächlich zu guten Zwecken ein, ganz im Gegensatz zu unserer Herrscherkaste. Und zweitens ist diese Art des Kollektivismus den Chinesen eine viel angemessenere Form der Gesellschaftsgestaltung als für uns.

Laurenz

20. November 2021 00:30

@CS @L.

Und was soll das eine mit dem anderen zu tun haben? Also ich meine, für jemanden, der Glauben nicht à la Georg Lukács als "Irrationalismus" abtut?

Da man nicht alles persönlich überprüfen kann, ist man natürlich vom "credit" abhängig. Allerdings stellt sich auch beim Kredit immer die Frage der Plausibilität. Zur Religion wird Klima, Gender, Christentum, Islam, Judentum, Marxismus, Corona dann, wenn die Frage der Plausibilität nicht mehr gestellt wird. Das haben ML & einige Foristen bei der faschistoiden Eskalation der Corona-Regimes explizit beschrieben. Und die Linke kennen wir so schon seit über 100 Jahren. (Es kann nicht sein, was nicht sein darf.)

Und selbst wenn wir im Irrationalen verbleiben, werte Frau Sommerfeld, bleibt auch eine irrationale Wahrnehmung eines einzelnen zwar abnehmbar, aber solange nicht alle dieselbe Wahrnehmung haben, wie zB @Franz Bettingers totale Eklipse, auch nur für einen einzelnen Realität erzeugen & nicht für eine Gemeinschaft. George Lucas beschreibt das so (00:15) https://youtu.be/bP9MvyQUnng "Your focus determines your reality".

Laurenz

20. November 2021 00:41

@DeutscherIdentitärer @Nordlicht

"Die China-Connection bezweifel ich."

https://deadline.com/2021/07/anthony-fauci-cnn-state-of-the-union-jake-tapper-wuhan-lab-research-funding-1234799663/

https://www.bbc.com/news/57932699

https://www.foxnews.com/politics/nih-acknowledges-us-funded-gain-of-function-wuhan-lab-despite-faucis-denials

Laurenz

20. November 2021 01:07

In Rotterdam geht es schon heftig ab. Die Polizei hat scheinbar einen Demonstranten (aus Versehen) erschossen. Video inklusive....

https://deutsche-wirtschafts-nachrichten.de/515781/Corona-Unruhen-erschuettern-Rotterdam-Warnschuesse-mit-scharfer-Munition-Polizeifunktionaer-nennt-Demonstranten-Abschaum

LetzteGoten

20. November 2021 08:43

Kritik, Teil 1

Sollte sich herausstellen, daß die Corona-Pandemie mitsamt all ihren Implikationen real ist, dürften sich im Rückblick die Mehrzahl der "Rechten" zurecht die Frage stellen, warum einmal mehr auf Schlachtfeldern gekämpft werden mußte, die fernab der wahren Entscheidungsschlachten (Asylkrise an den EU-Außengrenzen, linksgrüne Agenda auf Bundes- und EU-Ebene, drohender Wirtschaftskrieg, geopolitische Verwerfungen, Spaltung der EU, usw. usf.) nur dazu beitrugen, die Kräfte an falscher Stelle zu vergeuden und zu spalten.

Verstehen Sie mich nicht falsch. Auch ich bin Gegner einer Impfpflicht und habe Vorbehalte gegen die "neuen" Impfstoffe. Doch mit der hier bereits von einem Foristen beschriebenen Einführung der Totimpfstoffe wird auch bei dem Gros der restlichen Impfskeptiker die Hürde für eine Impfung fallen, so daß bereits Anfang 2022 die Impfquote in der BRD über 80 Prozent liegen dürfte und rasch noch höher steigen könnte. Es gibt dann zwei mögliche Szenarien: entweder gibt die Politik ab ca. 85 Prozent Ruhe und läßt den Maßnahmenstaat auf das gesunde Maß zurückschrumpfen oder der Druck wird erhöht bis wir irgendwo bei 95 Prozent stehen.

LetzteGoten

20. November 2021 08:44

Kritik, Teil 2

Naturgemäß kommen gegen den im ersten Absatz beschriebenen Vorbehalt auch in meinem "rechten" Bekanntenkreis dann die Einwände, wir müßten als alternative Kräfte doch gegen Grundrechtseinschränkungen, vorgebliche Corona-Diktatur, usw. vorgehen. Müssen wir? Warum? Es gibt nun einmal Ausnahmezustand und Ernstfall, die Staaten es nicht nur erlauben, sondern gebieten, so zu handeln, wie nun gehandelt wird. Dies ist keine Ausnahme in der Weltgeschichte, sondern die Regel. Die Ausnahme sind die vergangenen 70 Jahre in der westlichen Welt, in der individuelle Freiheiten derart in die Höhe getrieben wurden, daß auch die heutige "Rechte" immer mehr auf diesen Zug aufspringt und sich gerade in der Verteidigung dieses individualistischen Anspruchs nun im Kontext der Corona-Pandemie hervortut.

Ich kann dem nur bedingt etwas abgewinnen.

Gustav Grambauer

20. November 2021 09:06

I

Waldgaenger aus Schwaben

"Ich halte diese Pflicht in Zeiten der offenen Grenzen und des freien Personenverkehrs im jetzigen freiheitlich-demokratischen System für nicht durchsetzbar."

Bingo. Aber gar nicht mal so sehr aus den von Ihnen angegebenen Gründen. Es fehlt ja bereits der Wille zur Durchsetzung! Und zwar m. E. weil die Junta dringend schauen muß, wie sie ihre eigenen Kader (z. B. Beamte) und Lobbygruppen (z. B. diejenigen """Ärzte""", die zwar gern das Geschäftsmodell """Impfung""" nutzen, jedoch nicht an sich und ihren eigenen Familien) nicht gegen sich selbst aufbringt. Außerdem müssen die compliance manager sehr schauen, den Druck im renitency pool nicht zu hoch werden zu lassen.

Gelernte DDR-Bürger wissen zwischen Impfpflicht und Impfzwang zu unterscheiden. Jetzt wird es zusätzlich mit dem Impfnachweis spaßig.

Weiß nicht, wie es in Österreich ist, aber in der BRiD gibt es offenbar, - bin kein Ei-Tie-Fachmann -, kein Impfregister und offenbar ist "Kreativität" beim """Impf"""-Nachweis sogar sehr erwünscht.

Gustav Grambauer

20. November 2021 09:07

II

So daß ich mich sowieso frage, wie die Plankommission (d. h. die Partikulargewalt) eigentlich zu ihren Planerfüllungszahlen (öffentlich publizierten """Impf"""-Quoten) kommt und welche Zahlen sie eigentlich an die WHO, GAVI etc., d. h. an die Zentralgewalt, wobei die WHO ja auch als Relaisstation die Gelder von Gates und Consorten verteilt, meldet.

- G. G.

Herr K aus O

20. November 2021 10:19

@Waldgaenger aus Schwaben

„Ich halte diese Pflicht in Zeiten der offenen Grenzen und des freien Personenverkehrs im jetzigen freiheitlich-demokratischen System für nicht durchsetzbar.“

Eben. Das jetzige System wird zum gestrigen. Wie schon Nordlicht bemerkt: „Immerhin sind wir dabeigewesen“

Franz Bettinger

20. November 2021 10:52

@RMH: "Es kommen bald die ersten Medikamente und Tot-Impfstoffe auf den Markt“... und die werden (analog zum HIV-Betrug) unglaublich teuer sein. Das Geschäftsmodell Big Pharmas ist dieses: Erschaffe durch Propaganda eine Nicht-Krankheit, vor der die Menschen sich ängstigen, und heile diese dann mit extrem teuren Pseudo-Medikamenten oder -Impfstoffen. Merke: Es gibt nichts Einfacheres, als eine nicht existierende Krankheit zu heilen. Hat man HIV-AIDS nicht so gut wie besiegt?

NB: In meinem Distrikt sind nur 57% zweimal geimpft; NZ-weit sind's 81%. Unsere Distrikt ist bekannt für (rechte) Rednecks und (linke) Hippies. Scheint 'ne gute Mischung zu sein. 

Niekisch

20. November 2021 10:56

"Kommentar Sommerfeld: Verweise hier auf meine früheren Impf-Artikel und auf die Publikationen z.B. von Clemens Arvay, und für Freunde der einfachen Präsentation: siehe hier. Und zum Juristischen: sehe es ähnlich wie dieser Herr."

@ Caroline Sommerfeld: Besten Dank für dielinks. Ich habe sie mit meiner Frau besprochen, die jahrzehntelang Intensivpflegerin auf Isolierstationen mit infektiösen Parienten war. Sie hält Durchbrüche oder Diffusion in den Zellkern für nahezu ausgeschlossen. Sie meint, die Impfstoffe hätten auch unter dem Einfluss der Pharmaindustrie keine Zulassung erhalten, falls das Induzieren von Impfstoff zu Veränderungen des Genmaterials im Zellkern führte. Als Jurist füge ich hinzu, dass das strafrechtliche Risiko durch keinen für das Inverkehrbringen Verantwortlichen in Kauf genommen werden will. Amtshaftung, straf- und zivilrechtliche Schadenersatzansprüche hängen wie ein Damoklesschwert über jedem Verbreiter solcher Impfstoffe, wenn auch das Gegenteil behauptet wird. 

Wir alle sollten gut überlegen, ob wir ausgerechnet an der Gesundheitsfront Punkte sammeln können. Die Hauptkampflinie ist die Auflösung aller Dinge, dabei an erster Stelle der induzierte Schuldkomplex, nicht coronabedingt zersetzte Lungen.

RMH

20. November 2021 11:10

@Letzte Goten,

die Mehrheit der Rechten und auch die AfD hält Corona durchaus für real, zieht aber andere Schlüsse daraus, als das Regime, welches sich am von ihr selbst einfach einmal verhängten Ausnahmezustand aufgeilt und eine Maßnahme nach der anderen durchpeitscht und im Nachgang aber eine Begründung dafür nach der anderen wieder zurücknimmt (ohne das dies in den Hauptmedien groß thematisiert wird), bestes Beispiel der unsägliche Begriff der Herdenimmunität und die dafür erforderliche Impfquote. Faktisch alleine schon wegen des Ausbleibens der sterilen Immunität nicht erreichbar, darf man dann als Hilfskrücke die Anzahl der Spritzen deutlich erhöhen und dann treten sicher wieder andere Krankheiten, andere Mutationen etc. auf (die aktuellen Impfstoffe wurden nie explizit für delta entwickelt oder angepasst).

Die Freiheit wird immer da verteidigt, wo die Türen zugeschlagen werden. Eine dank Corona komplett erfasste und überwachte Rechte, ein dank Corona diszipliniertes Rechtswesen, kann dann auf den anderen von Ihnen beschriebenen Feldern auch nicht mehr funktionieren. Das Regime geht bei Corona all in und die Opposition konnte nie vorher sagen, ich bin raus ... eine Schlacht, der man sich stellen muss und nicht ausweichen kann.

 

RMH

20. November 2021 11:13

Sahra Wagenknecht ist auch wieder zu beachten:

Wagenknecht fordert: Richtet die Wut gegen Politiker! - reitschuster.de

Ja, die Frau und ihr Mann gehören mittlerweile in die AfD! Da haben die Parteigenossen von der Partei Linke recht.

Laurenz

20. November 2021 11:51

@LetzteGoten

Wir Ihr Name schon sagt, wer zuletzt kommt, den bestraft das Leben.

Wir, sozusagen die ersten Goten,

sind in der Debatte da schon längst durch. Und in fast 3 Stunden seit Ihrem Beitrag hatte auch keiner mehr Bock Ihnen 1,5 Jahre Fakedemie-Artikel & die dazugehörige Weltliteratur aus dem Forum aufzuwärmen.

Da ich aber ein großes Herz habe, gebe ich Ihnen entweder den Rat alle diesbezüglichen ML-Artikel zu lesen (sind hier im Archiv) oder mir zu glauben.

Es gibt Grippe & es gibt Quacksalber, die behaupten, sie könnten uns gegen Grippe imprägnieren. Aber diese Quacksalber können nichts. Und weil sie nichts können, haben sie einen weltweiten Raubüberfall unternommen. Das hätten sie aber gar nicht tun müssen, denn unsere Lakaien geben Ihnen unser Geld freiwillig her & nutzen es gleichzeitig zu einem Dienstboten-Aufstand gegen uns.

Wir stehen übrigens vor dem letzten Gefecht. Denn eins ist doch klar. Wenn die Eskalation sich als unnötig auch für die dümmsten 70% erweist, war nachher jeder beim Widerstand.

Gustl Bayrhammer skizziert hier das grundsätzliche Problem unserer Zeit in 6 Sekunden. https://youtu.be/hc9F6Gew8uw

MartinHimstedt

20. November 2021 12:08

Die Impfpflicht ist eine rechtsextreme Verschwörungserzählung. 

links ist wo der daumen rechts ist

20. November 2021 12:36

Totalitarismus 1

 

Liebe CS, Du hast – wie auch ML im Nachbarstrang – in allem recht.

Und natürlich können wir wieder Luhmann oberseminarmäßig zerpflückt sehen oder Deine und Monikas und zeitschnurs Bibel-Exegesen über uns ergehen lassen.

Aber wir haben doch jetzt eine ähnliche Situation, wie sie Götz Aly (ich folge dem Blender nicht in allem) für die 68er beschrieben hat.

Bis zum 2. Juni 1967 waren sie Bilderbuchdemokraten und überzeugte Anhänger des GG, erst danach begann – nach einer anfänglichen Phase der Lähmung und Ratlosigkeit, als die Männer mit ihren Schlipsen auf den Podien der FU saßen - die Aufsplitterung des Widerstandspotentials in die breite Masse der Alternativszene (via Konsumindustrie gegängelt), den harten Kern der Theoretiker (K-Gruppen, vom VS unter Kontrolle) und einem kleinen Spektrum Gewaltbereiter (bald vom VS unterwandert). Die unterschiedlichen Lebensläufe (Karrieristen, Gescheiterte) sind bekannt. Die grundlegenden Fragen der Berechtigung eines absoluten Widerstands sind aber heute so aktuell wie damals. Die Biographien der bekanntesten Renegaten zeugen davon.

ff

 

links ist wo der daumen rechts ist

20. November 2021 12:39

Totalitarismus 2

 

Auf beiden Seiten hatten sich damals totalitäre Kommunikationsstrukturen herausgebildet (Regierungs-Propaganda vs. Isolation und blinder Gehorsam im gewaltsamen Widerstand).

Der Unterschied zu heute ist, daß sich jetzt auf Seiten der Regierung durch den permanenten Ausnahmezustand eine unumkehrbar totalitäre Struktur herausgebildet hat, während der Widerstand kaum „diverser“ vorstellbar ist (und das auch hoffentlich bleibt). D.h. daß die Selbstzerstörung auf unserer Seite im Vergleich zu den 70er und 80er Jahren geringer bleiben wird. Sofern wir überstehen.

Aber: in totalitären Regimen, sofern sie gemildert waren wie z.B. in der SU nach Stalin oder dem gesamten Ostblock, gab es immer auch Dissidenten. Warum aber schweigen heute die Intellektuellen, v.a. die, die ihren Carl Schmitt wie eine Monstranz vor sich hergetragen haben. Zum Teufel noch mal!!

RMH

20. November 2021 12:43

@niekisch,

einfach weiter SPD wählen, sich den dritten, vierten, x-ten in Kindersprache verniedlichten "Pieks" holen und dann haben Sie das politische System, welches sie ja schon von jungen Jahren auf wollten. Leider müssen sie es sich dann mit irgendwelchen nichtdeutschen Teilen, aber seine Nachbarn aussuchen, kann man sich meistens ja auch nicht. Ich habe in einem anderen Strang von einer "Läuterung" gesprochen, daher seien mir die ad hominen Ausführungen nachgelassen. Viele Geimpfte argumentieren durchaus rational - bei Ihnen kann ich das nicht erkennen. Und da ihre Gattin ja eine Referenz für Sie ist, möchte ich meine Gattin heranziehen;

IQ >135, Mathematikerin, Wirtschaftswissenschaftlerin, Jahrgangsbeste sowohl bei Abitur als auch Studium, beschäftigt sich tagein tagaus beruflich mit Zahlen, Statistiken und sie sagte zu mir, als ich ihr diesen Artikel eines Professors für Mathematik einmal zur Durchsicht gab:

Über Schutzwirkung der COVID-Impfungen ist wenig bis nichts bekannt - reitschuster.de

Mit allem, was RKI & Co anbieten, kann man rein gar nicht valide arbeiten, sprich diese auswerten. Sie hat mir das näher begründet, Entschuldigung, da musste ich aussteigen, aber ihr Fazit war: Entweder haben die Leute dort, wo die Statistiken gemacht werden, keine Ahnung oder sind zu blöde oder es wird mit Absicht vor sich hin gewurstelt und jeder macht seinen eigenen Zahlensalat.

nom de guerre

20. November 2021 12:56

@ LetzteGoten

"[...] individuelle Freiheiten derart in die Höhe getrieben wurden [...]"

Eine erstaunliche Sichtweise. Ich persönlich kann nicht erkennen, inwiefern es sich bei dem "Recht", mich nach 21:00 Uhr außerhalb unseres Grundstücks aufzuhalten (durfte ich im vergangenen Winter nicht) und dem weiteren "Recht", mich mit meiner Schwester und meiner Mutter zu treffen (man nennt das Kernfamilie, auch unter Erwachsenen; ging aber während verschiedener Lockdowns nicht, mal "nur" nicht in der Öffentlichkeit, mal nicht einmal daheim, da mehr als zwei Haushalte) um eine "in die Höhe getriebene individuelle Freiheit" handeln soll.

Diese Dinge, und noch einige andere, die aufzuzählen müßig wären, gehören im Gegenteil zu den Grundlagen eines normalen menschlichen Lebens. Den Begriff Recht setze ich deshalb in Anführungszeichen, weil das, was uns die Machthaber in den vergangenen 2 Jahren genommen und uns immer mal wieder großzügig zurückgegeben haben, um  es uns jetzt wieder zu nehmen, zumindest wenn wir zu den Ungehorsamen zählen, z.T. derart basal und selbstverständlich ist, dass der Staat da einfach nicht hineinzuregulieren hat.

Wann bitte war es denn in der Historie der "Normalzustand", wenn man nicht gerade Sklave oder ggf. noch Leibeigener war oder eben in einer der Diktaturen des 2. Jh.s lebte, diese ganz normalen Alltagsverrichtungen nicht oder nur unter Vorbehalt zu dürfen?

Laurenz

20. November 2021 13:13

@MartinHimstedt

"Die Impfpflicht ist eine rechtsextreme Verschwörungserzählung."

Der beste Schenkelklopfer in 2021!

Elvis Pressluft

20. November 2021 13:15

Das „Corona“-Szenario erweist sich wirklich und wahrhaftig als Nagelprobe der Rechten. Die grünen und linken Feldwebelnaturen und Untertanen stehen vor keinen vergleichbaren Problemen; sie sind in ihrem ewigen Element: Gehorchen und buckeln, überwachen, überwacht werden und strafen (kuriose Ausnahme: Eheleute Wagenknecht). Mich bedrückt, dass selbst manche Teilnehmer hier – siehe auch den parallelen Faden von ML – die Systemlogik paraphrasieren: Immerhin stehe ja fest, daß Geimpfte das Gesundheitssystem belasten usf. – Man lernt in solchen Zeiten andere (vermeintliche Freunde auch) besser kennen; man lernt aber, woraus man selbst gemacht ist. Auch hier in der brd könnte die Alternative bald heißen: Ärmel runter oder Zwangsvorführung beim Impfarzt. Die unvermeidlichen „Experten“ (Pestalozza!) diskutieren solche Szenarien bereits. Am Ende gilt für mich als Christen: Fürchtet nicht jene, die Euren Leib verbrennen können – befürchtet, daß Eure Seele vergiftet werde. Die Systemknechte sind Knechte des Widersachers. Schon mancher Atheist hat das einzusehen gelernt; insofern bleibt auch Hoffnung für … (N.N.).

RLU

20. November 2021 13:48

Diese Impfung würde eben nur Sinn machen, wenn sie zuverlässig wäre. Es gibt wissenschaftliche Studien, die auf die große Gefahr von „unperfekten Impfstoffen“ hinsichtlich der Begünstigung von bedenklichen Mutationen hinweisen:

„Im Fall von Impfungen, die den Erreger nicht vollständig neutralisieren und bei Geimpften schwache Verläufe weiter ermöglichen, können sich auch weitaus gefährlichere Varianten länger vermehren. Wenn diese dann auf Ungeimpfte stoßen, kann das gravierende Folgen haben.“

(A. Read/ siehe: https://www.deutsche-apotheker-zeitung.de/news/artikel/2021/03/31/kann-impfen-resistenzen-foerdern/chapter:3)        

D.h. auch, nicht die ungeimpften Eltern gefährden ihre Kinder, sondern langfristig die geimpften Eltern ihre (hoffentlich weiter!...) ungeimpften Kinder.

Es müsste also vielmehr heißen: Es DÜRFEN sich zurzeit nur die impfen lassen, die zur Risikogruppe gehören.

PS: Nach der „Wild Version“ in der ersten Welle hatte ich selbst gerade zum zweiten Mal Cocorona. Auch Delta kann mal machen. Is nich schön, aber geht schon. Hoffen wir auf baldige (bezahlbare) Medikamente, dann hat sich das mit den Zwangsimpfungen hoffentlich erledigt.      

Waldgaenger aus Schwaben

20. November 2021 14:25

@Gustav Grambauer, Herr K. aus O.

Wie ich schon im  ML-Thread erwähnte: Fleischhauer schreibt heute auf Focus

"Ich saß vergangene Woche mit einem Mitglied der bayerischen Staatsregierung zum Mittagessen zusammen. Wir sind die Möglichkeiten durchgegangen, die der Politik bleiben, um den Kollaps abzuwenden.

Impfpflicht für alle? Das bekommen wir nicht hin, sagte mein Gesprächspartner. 15 Millionen Deutsche gegen ihren Willen impfen lassen, wie soll das gehen? Wer sich bislang nicht hat impfen lassen, der will nicht."

 

Mir fehlt einfach die Phantasie, was die Politik mit der Impfpflicht erreichen will, die de facto unter den gegenwärtigen Bedingungen nicht durchsetzbar ist. Man bedenke, die Pflicht-Impfung muss vielleicht jedes Jahr wiederholt werden (wie die Grippe-Impfung), niemand weiß, ob eine dreimalige Impfung gegen COVID-19 (wie z.B.: bei Tetanus IIRC) für zehn Jahre oder sogar lebenslang reicht. Eher Ersteres, weil es sich um ein schnell mutierendes Virus handelt.

Soll sie der Hebel zu einem tiefgreifenden Systemumbau sein, der die totale Überwachung und Kontrolle bedeutet oder ist es schlichtweg Dummheit und Überschätzung der eigenen Möglichkeiten duch die Machthaber.

Allnichts

20. November 2021 15:48

LetzteGoten:

Gute Punkte. Ich habe höchstens anzumerken, dass aus Sicht vieler Rechter kein gesundheitlich oder medizinisch relevanter Ernstfall besteht, gefühlt besteht also auch keine Notwendigkeit, sich dahingehend grossartig solidarisch zu verhalten, während eigentlich alle Maßnahmen als Unterdrückungsversuche wahrgenommen werden, denen widerstanden werden muss. An der Stelle gehe ich also vor allem von einer Verkennung der Lage aus, nicht von egoistischer Einstellung. Die wäre ein Thema, würde jemand tatsächlich einen Ernstfall anerkennen, der zum Wohle des Ganzen oder vieler Einzelner Maßnahmen erfordert, die Teilnahme an diesen Maßnahmen dann aber mit Verweis auf die eigenen Freiheitsrechte trotzdem verweigern.

Dennoch haben Sie Recht damit, dass weite Teile der Rechten allgemein liberalistisch-individualistischer argumentieren als man annehmen könnte, teilweise auch bei Corona. Es wird viel von Freiheit gesprochen, von Eigenverantwortung, von Grundrechten, von Diktatur, Unterdrückung, man möchte keine Einschränkungen, so sinnvoll sie auch sind usw.. Das ist für mich in gewisser Weise schon die Position einer Vereinzelung und hat wenig mit der Gemeinschaft des Volkes zu tun. Mein Idealstaat ist allgemein betrachtet jedenfalls nicht so liberal wie die "Corona-Diktatur".

Kommentar Sommerfeld: Entweder ist Ihr letzter Satz ein schlechter Scherz oder Sie müssen uns das jetzt ganz genau erklären, bitte.

Laurenz

20. November 2021 18:49

@RLU & Waldgaenger aus Schwaben

"Grippe"

Es existiert keine Medikation gegen Grippe. Auch Grippe-Impfungen, die wir seit 1990 auf über 30 Mio. Chargen per annum ver8facht haben, führten weder zu weniger Grippekranken noch zu weniger Grippetoten. Die Intensiv-Belegungen hatten sich in einer vernachlässigbaren Zahl seitdem erhöht. Das einzige, was gegen Grippe hilft, sind Bettruhe & Tee. Jetzt sind die Grippetoten plötzlich verschwunden & wurden durch die Corona-Toten ersetzt. Wir hätten genausogut einen Lockdown wegen Herpes oder eines Schnupfenerregers machen können, käme auf dasselbe heraus.

@CS

"Allnichts"

ist ein SiN-Ork, der hier permanent Schwachsinn verbreitet. Wir haben schon genug Zeit mit Antworten an diesen Vertreter der Impfarier verschwendet. Rufen Sie Ihren Kollegen ML an oder schauen Sie unter Seinen letzten Artikel.

tearjerker

20. November 2021 20:33

Vor der allerletzten Nacht hat sich‘s noch nicht ausgelacht.

Ordo

20. November 2021 20:50

Mit den Staatsgläubigen auf einer höheren politischen Ebene zu diskutieren, bringt überhaupt nichts. Weil Verschwörungstheorie und so. 

Auf einer unteren, rein medizinischen Ebene hat man vielleicht noch eher Erfolg. Aber hier geht halt dann das Verwirrspiel mit den Zahlen, Statistiken und Studien los. Haben wir den Ernstfall? Pfeifen die Intensivstationen aus dem letzten Loch? Stapeln sich bald die Leichen? Sind die Ungeimpften schuld? Ich blick hier ehrlich gesagt selber nicht mehr durch. 

Franz Bettinger

20. November 2021 22:31

So so, die Stadt Wien verschickt jetzt Briefe an Ungeimpfte, auf denen schon die Impftermine vermerkt sind. Als im Herbst 2015 grau-schläfige 14-Jährige ins Land strömten, war es gegen deren Würde und Selbstbestimmung, die Handwurzeln zu röntgen, um das wahre Alter festzustellen. So geht das mit der Gleichheit der Menschen und einer rassenlosen Gesellschaft, in der mittlerweile 72 Geschlechter um Bedeutung ringen. 

AmazonBesteller

20. November 2021 22:49

Coronabekämpfung ist nur das vordergründige Ziel. Wir werden uns die Augen reiben und ausrufen: "Ach, warum habe ich das nicht gleich erkannt?!"

Mein Augenmerk liegt auf der dahinter liegenden IT-Infrastruktur. Alle Gespritzten werden in einer Datenbank des RKI zusammengeführt. Pseudonymisiert. Zuvor erfolgt ein Abgleich mit den Einwohnermeldeämtern. Man kann also prüfen, wer eine Spritze erhalten hat und wer nicht. Das Zertifikat (QR Code) wird vom RKI Zertifikatservice erstellt und kryptographisch gesichert. Der RKI Wieler hat ja schon von einem Abonnement gesprochen und so wird es kommen, dass man alle halbe Jahr zum Spritzen muss. Dann erhält man den QR Code und kann am Leben teilhaben. Verlängert man das Abonnement nicht, gibt es auch keine Teilhabe am Leben. So einfach ist das.

Und das alles ohne Spritzpflicht.

Was man sonst noch so alles mit diesem Modus Operandi machen kann, ist erschreckend.

Lotta Vorbeck

20. November 2021 22:54

@Ordo, 20. November 2021 - 08:50 PM

 

→ Amtliche Daten im Vergleich:

09.11.2020 vs. 09.11.2021

 

 

Kurativ

21. November 2021 00:04
  • Manche sagen: "Es bringt nichts zu Demonstrieren"
  • Ich meine: Übung macht den Meister
  • Und: Da wird noch einiges kommen
  • Außerdem: Es geht mir besser hinterher. Besser, als wenn ich doahaim bleibe

Wenn man als Herrscher und herrschende Klasse seine Ruhe haben will, dann spaltet man die Gesellschaft in 50:50. Die sind dann miteinander beschäftigt.

Wenn man zusätzlich einen Teil der Gesellschaft (ungehorsamen) vernichten will, dann schafft man Mehrheiten, welche auf die Minderheiten losgehen. 80% gegen 20% plus komplett-medialer Unterstützung. Da wird einiges an scheinbarer Deogmaitk und Gewalt aufgebauen. Aber nicht alle, welche sich Impfen lassen werden dann handzarm.

Denn: Es sind immer neue Spaltungslinien, welche durch die Gesellschaften gezogen werden, welche integrieren und von einer falschen Ablehung lernen. Bei jedem Mal wird das Misstrauen einer neuen Gruppe gegen die offensichtlichen Verursacher größer. In der Summe kommt der politisch-mediale Komplex ein immer schlechteres Rating.

So auch die Katholischen. Ich war auf einer Fahrt nach Zürich (für das Leben) und die herzlichen Leute würde ich jetzt nicht unbedingt mehr direkt Papsttreu bezeichnen. Die waren wegen der Embronen-Versuchen bei der Impfstoffentwicklung "nicht begeistert". Für die war "Papst" eher nur noch eine Idee.

nom de guerre

21. November 2021 00:37

@ mein Kommentar um 12:56 Uhr: gemeint waren natürlich die Diktaturen des 20. Jh.s.

@ Allnichts

"Das [die Betonung von Freiheit, Eigenverantwortung usw. durch Maßnahmenkritiker] ist für mich in gewisser Weise schon die Position einer Vereinzelung und hat wenig mit der Gemeinschaft des Volkes zu tun."

Könnten Sie das näher erläutern? Die "Maßnahmen" zielen auf die größtmögliche Isolation des Einzelnen und damit auf das Kappen jeglicher Bindungen bzw. die Auflösung von Gemeinschaft ab. Und Sie werfen den Kritikern dieser Maßnahmen der Gemeinschaft des Volkes entgegenstehende "Vereinzelung" vor? Wie passt das zusammen?

Laurenz

21. November 2021 00:43

@Ordo

"Ich blick hier ehrlich gesagt selber nicht mehr durch."

Wie viele Tote haben Sie persönlich beerdigt, weil die Bestatter es alleine nicht mehr schaffen? Wie viele tote Nachbarn haben Sie aus Ihren Wohnungen/Häusern getragen? Wie viele Nachbarn wurden mit Ihrer Krankenhaus-Einlieferung vertröstet?

https://de.wikipedia.org/wiki/Krankenhaus

 

Franz Bettinger

21. November 2021 06:07

@RMH (12:43): Grüßen Sie Ihre Gattin recht herzlich von mir. 

@Pit: Ich sehe's wie Sie: Spieß umdrehen, Sand ins Getriebe, Generalstreik (und sei’s ein partieller)! Nur das verstehen die da oben. 

@Leute, habt keine Angst, Medizin verweigert zu bekommen! Stellt euch vor, ihr lebtet im Mittelalter und man würde euch mit dem Vorenthalten von (damals üblicher) Medizin drohen. Was für ein Verlust, ha!  Ich kann nur (okay, pauschalierend, und also mit Einschränkung) sagen: Rennt weg, wenn ihr 'nen Weißkittel seht, erst recht im Krankenhaus! Persönliche Einschätzung: Von allen durchgeführten Therapien sind 20% schädlich, 60% unwirksam, (vor allem auf der Inneren), und 20% nützlich (vor allem auf der Chirurgie). 

Volksdeutscher

21. November 2021 06:49

Herbert Kickl will Anzeige erstatten gegen den Gesundheitsminister nach einem bestimmten Paragraph des österreichischen Arzneimittelgesetzes wegen Irreführung durch manipulative Fehlinformation. Warum kann die AfD so einen Impuls nicht aufgreifen und im Sinne deutscher Gesetze in die Tat umsetzen? Die AfD macht einen äußerst blutarmen Protest gegen die Maßnahmen, Hetze und offensichtlichen Fehlinformationen der Regierung. Manchmal kommt es mir so vor, als wären in der AfD versteckte Agenten/Sympatisanten der Pharmaindustrie, die längst erforderliche Aktionen sabotieren. Was bis jetzt kam, ging im Großen und Ganzen nicht über Alibiproteste verbaler Art. Eine Partei jedoch, die sich als die einzige Oppositionspartei anpreist, müßte mehr zu bieten haben außer geballten Fäusten in der Tasche.

Allnichts

21. November 2021 08:13

Caroline Sommerfeld:

Könnte ich einen Staat frei gestalten und ausrichten, wäre dieser - auf das Ganze, nicht im Besonderen auf Corona bezogen und in grundsätzlicher Übereinstimmung mit dem Willen des Volkes - noch um einiges wegweisender, bestimmungsfreudiger, verbindlicher und durchsetzungskräftiger als das, was wir derzeit erleben. Dies ist genau genommen schwierig zu vergleichen, es geht mir nicht unbedingt um die derzeit beobachtbaren, konkreten Auswirkungen, sondern um die grundsätzliche Tendenz, die Struktur, die Hierarchie, den Anspruch des Staates auf wirkliche Führung.

Nun können Dinge sehr unterschiedlich liegen, je nachdem, ob Macht ausgeübt werden kann oder erduldet werden muss, insgesamt scheint aber gerade die Neue Rechte von relativ liberalen Grundsätzen geprägt zu sein, was ich so nur eingeschränkt teilen könnte.

Monika

21. November 2021 09:58

Ergänzung zu den äußeren Koordinaten. Es ist darauf hinzuweisen, dass „für den Bereich der katholischen Kirche im Blick auf den Besuch von öffentlichen Gottesdiensten und die Feier der Sakramente die Bestimmungen der Bischofskonferenz gelten, die durch die neue Lockdown-Verordnung nicht eingeschränkt werden.“ Dazu Peter Schipka, Generalsekretär der Bischofskonferenz: „Ich hoffe, dass die Menschen gerade in dieser Zeit Stärkung und Hoffnung im Glauben erfahren. Ob für das persönliche Gebet, die Feier des Gottesdienstes oder den Empfang der Sakramente, die Kirche bleibt dafür offen.“ Heute ist Totensonntag, der letzte Sonntag im Kirchenjahr. Nächste Woche beginnt die Adventszeit. Statt in Theater, Kinos und Restaurants zu gehen, können sich „gentechnisch manipulierte“ und unmanipulierte  Christen in der Kirche treffen. Zu guten Gesprächen und interessanten Begegnungen. Wunderbar. Daraus kann was Neues erwachsen.

Monika

21. November 2021 10:29

Schön, dass Sie die Gelassenheit bei Meister Eckhart erwähnen. Bei dieser Art Gelassenheit geht es aber um wesentlich mehr als um mental Health oder Social well-being. Das von Eckhart Gemeinte lässt sich vortrefflich in seinem Traktat von der Abgeschiedenheit  studieren. Das Wort ist in der Form neu und durch den Traktat selbst geprägt! Was ist Abgeschiedenheit? Eckhart: „Rechte Abgeschiedenheit ist nichts anderes, als das der Geist so unbeweglich stehe gegenüber allem anfallenden Lieb und Leid, Ehren, Schänden und Schmähung, wie ein bleierner Berg unbeweglich ist gegenüber einem schwachen Winde. Diese unbewegliche Abgeschiedenheit bringt den Menschen in die größte Gleichheit mit Gott.“Wir leben in Zeiten des Aktionismus, des rechten wie des linken und es fehlt der kontemplative Ausgleich. Stehen Sie mal derart ge-lassen in einer aufregenden Großdemonstration. Sie werden staunen, was dann passieren kann. Und zu welchen Erkenntnissen man gelangt.

Monika

21. November 2021 10:47

Fazit 

Beten geht noch für Ungeimpfte, über Meister Eckharts Traktate können auch ungeimpfte Leute meditieren . Gegen alle Verdemütigung und Entrechtung durch das Regime kann sich Lebenssinn im Gebet erschließen: 

Allein den Betern kann es noch gelingen, /Das Schwert ob unsern Häuptern aufzuhalten, Und diese Welt den richtenden Gewalten /Durch ein geheiligt Leben abzuringen.

Denn Täter werden nie den Himmel zwingen: /Was sie vereinen, wird sich wieder spalten,

Was sie erneuern, über Nacht veralten,/ Und was sie stiften, Not und Unheil bringen. 

Jetzt ist die Zeit, da sich das Heil verbirgt/ Und Menschenhochmut auf dem Markte feiert, Indes im Dom die Beter sich verhüllen.

Bis Gott aus unsern Opfern Segen wirkt/ Und in den Tiefen, die kein Aug‘ entschleiert,  Die  trocknen Brunnen sich mit Leben füllen.“

 Reinhold Schneider

RMH

21. November 2021 11:13

@Volksdeutscher,

 "Die AfD macht einen äußerst blutarmen Protest gegen die Maßnahmen"

I. Die AfD ist sich in diesem Punkt weder einig, noch hat sie aktuell klare Führungsstrukturen. Sie ist in einem ähnlichem Interregnum, wie die gesamte Bundesrepublik - und ihr Parteitag kann wg. C. vermutlich auch nicht mehr in echt durchgeführt werden. Die AfD hat den Staatsordnungsgedanken, des handelnden Staates, Anfang 2000 als erste Partei in Deutschland erkannt und eingefordert. Damit ist sie, wie üblich, abgeperlt und es wurde medial verschwiegen. Dann, mit zeitlichem Nachgang, kamen all die staatlichen Schweinereien und es bildete sich Protest, bei dem die AfD wiederum zögerlich war, ob sie einsteigen soll oder nicht. In Bezug auf die organisierten Querdenker um Ballweg & Co. hat sich dieses Zögern als goldrichtig erwiesen.

Mittlerweile ist wiederum die AfD in den neuen Ländern, die sich klar gegen das Corona Regime stellt (dort werden auch bspw. Klagen vorbereitet und eingereicht - in Bayern will die AfD auch klagen). Sie sehen es auch hier im Forum in der Debatte, es gibt immer noch Leute, die eigentlich Staatstragend sein wollen und auf den jetzt handelnden, sich stark zeigenden Staat fast anerkennend schauen. Als Opposition kann man aber bei einem Staat, der einen auch ohne Corona hasst, logischerweise nicht mehr zur Gänze staatstragend sein (natürlich nur im legalen Rahmen).

RMH

21. November 2021 11:13

II.

In Österreich hingegen ist die Läuterung bei der FPÖ weitestgehend abgeschlossen. Mit Kickl haben Sie eine Führungsfigur, der die richtigen Worte findet (siehe auch seine Videobotschaft für die Demo  gestern) und die FPÖ hat nach wie vor tendenziell eine größere Basis als die AFD in Deutschland, die nur regional wirklich stark ist.

Im Grunde kann man der AfD in Deutschland in Punkto Corona nur eine aus dem gesamten Bundesdurchschnitt ermittelte Gesamtnote 3 geben - sprich, da ist in der Tat noch Luft nach oben.

Laurenz

21. November 2021 11:22

Sie sind groß rausgkommen, Frau Sommerfeld.

https://jungefreiheit.de/politik/ausland/2021/278983/

https://www.tichyseinblick.de/daili-es-sentials/wien-corona-demo-20-november/

Im Kaaskoppland ist die Geduld der Protestler scheinbar schon überstrapaziert oder haben die eine andere Antifa als wir?

https://deutsche-wirtschafts-nachrichten.de/515800/Wieder-schwere-Corona-Unruhen-in-den-Niederlanden-diesmal-in-mehreren-Staedten

Jan

21. November 2021 12:09

@AmazonBesteller

Genau darum geht es. Irgendwann kommt man ohne QR-Code in kein Gebäude mehr rein. Wer dieses und jenes vorher nicht erfüllt hat, bekommt keinen freien Zugang mehr. So lassen sich außerdem Bewegungsprofile über jede einzelne Person erstellen. Es ist totale Überwachung und Kontrolle. Das wird sich auch auf die private Mobilität ausweiten, wo man sich mit Social Credit Points ein monatliches Kontingent für Privatfahrten durch wohlfeiles Verhalten erarbeiten muss. Argumentationsweise: Alles im Sinnes des Klimas und der Ressourcenschonung, für Mutter Erde und Natur. 

Als man in der Bundesrepublik 1987 eine Volkszählung durchführen wollte, gab es im linksgrünen Lager einen Riesenaufstand wegen staatlicher Überwachung. Ich fand das damals lächerlich. Heute hingegen findet man bei Spiegel, Zeit und taz sowohl auf Autoren- als auch auf Leserseite die größten Befürworter für die härtesten Maßnahmen, wenn sie doch nur mit "Corona" zu tun haben. Je linker, desto mehr "NoCovid", desto mehr Überwachung und Kontrolle. Ausnahmen bestätigen die Regel. Und dass, obwohl die DSGVO von 2018 maßgeblich von EU-Grünen erstellt wurde. 

Imagine

21. November 2021 13:58

@links ist wo ….

Was Sie über die 68-er schreiben, bedarf einer Korrektur.

Die deutsche Studentenbewegung entstand aus der APO, deren Ziel die Verhinderung der Notstandsgesetze war, weil man diese als Vorratsgesetze für eine zukünftige Diktatur sowie Faschismus ansah. In den USA war die „68er-Bewegung“ stark beeinflusst von der amerikanischen Bürgerrechts- sowie Anti-Vietnamkriegs-Bewegung.

Die deutsche 68er-Bewegung hatte einen liberalen und einen sozialistischen Flügel.

In den ersten zwei Nachkriegsjahrzehnten war die BRD noch ein liberales Land gewesen, welches keinen Meinungskonformismus erzwang. Einer meiner Lehrer berichtete stolz davon, dass er SA-Mann gewesen sei und wollte uns vor den falschen Vorstellungen über den NS bewahren. In der großen Pause lief er immer mit der unterm Arm eingeklemmten National-Zeitung herum.

Ein Ex-NSDAP-Mitglied war Kanzler, ein Nazi-Justizmörder war Ministerpräsident in B-W.

Imagine

21. November 2021 13:59

2/3

Auf der anderen Seite gab es noch Kapitalismus-Kritiker und Marxisten als Professoren an den Universitäten, So z.B. Adorno als Soziologen und Sozialphilosophen, Werner Hofmann als marxistischen Ökonomen und Soziologen, Wolfgang Abendroth als marxistischen Rechtswissenschaftler und Politologen.
Ossip K. Flechtheim war (Politikwissenschaftler, Jurist sowie einer der Begründer der Futurologie in Deutschland.

Peter von Oertzen war Politikwissenschaftler und Trotzkist sowie von 1970 bis 1974 Kultusminister in Niedersachsen. Er gehörte 20 Jahre lang dem SPD-Parteivorstand an.

Damals – zur 68er-Zeit – kannte jeder Gebildete diese Namen. Heutige Linke kennen diese nicht und lesen sie nicht.

Nach den Notstandgesetzen 1968 und insbesondere nach den „Berufsverboten“ 1972 (https://tinyurl.com/96t5spc8) war es klar, dass Sozialisten und Systemkritiker zu Dissidenten und politisch Verfolgten gemacht werden.

Das ganz große Trauma für die Linken war der von den USA geförderte Militärputsch durch Pinochet in Chile am 11.9.73 . Zehntausende wurden gefoltert und vergewaltigt, mindestens 4000 wurden ermordet. Man warf Gefangene aus Hubschraubern ins Meer.

Imagine

21. November 2021 13:59

3/3

Die Systemkritiker und –gegner wussten, was sie erwartete, sollten sie weiterhin Systemopposition betreiben und politisch erfolgreich sein. Wer Karriere machen wollte, wurde zum Konvertiten und sang dann ein Lobeslied auf Marktwirtschaft und Kapitalismus, wie z.B. Cohn-Bendit, Fischer, Schröder und viele andere.

Der größte Teil zog sich aus der Politik zurück und kümmerte sich um Karriere und Familie.

Zugleich ging die kritische Wissenschaft unter und nunmehr gab es fast ausschließlich affirmative Wissenschaft bzw. Wissenschaftszerstörung.

Ein halbes Jahrhundert später ist die heutige Wissenschaft keine kritische Gegenstruktur zum Alltagsbewusstsein mehr, der es um Wahrheit und Erkenntnis geht, sondern es gibt dort fast nur noch marktförmige Akteure, bei denen die erfolgreiche Selbstvermarktung im Vordergrund steht. Wissenschaftsethos war gestern und ist untergegangen.

Dies zeigt sich nicht nur in den Sozialwissenschaften, sondern auch bei Energie-, Klimaforschung, Medizin etc.

Wissenschaft ist kein Referenzsystem für Wahrheit, Erkenntnis und Rationalität mehr.

Allnichts

21. November 2021 14:16

nom de guerre:

Das war meinerseits ja erst einmal eine allgemeine Aussage und nicht im Besonderen auf die Kritik an den Corona-Maßnahmen bezogen.

Bezüglich Corona ist es zwar so, dass Vereinzelung und teilweiser Freiheitsentzug Bestandteil bzw. Folge vieler Maßnahmen, aber nicht ihr eigentliches Ziel sind - es wird in Kauf genommen, um ein höheres Ziel zu erreichen: Eindämmung eines Infektionsgeschehens.

Wenn jemand dies kritisiert, weil er bspw. meint, dass eigentlich keine Gefahr vorliegt und Maßnahmen daher nur schaden, bestimmte Maßnahmen überzogen oder komplett unangebracht sind, die Kollateralschäden zu hoch sind, andere Maßnahmen sinnvoller wären usw., dann war derjenige mit meiner Einschätzung wahrscheinlich eher nicht gemeint, da er ja deutlich macht, dass er nicht nur sich betrachtet, sondern das Ganze, auf welches er positiv einwirken will.

Es gibt aber nun einmal auch sehr viele, welche eigentlich nur oder vor allem mit ihrer persönlichen Freiheit argumentieren und in Ruhe gelassen werden wollen, es ist dabei egal, wie sinnvoll etwas von oben betrachtet sein kann, es geht ihnen nur darum, nicht eingeschränkt zu werden. Auch in ernsthaften politischen rechten Konzepten ist dieses Muster verbreitet. Es wird teilweise schon sehr stark vom Einzelnen ausgegangen, nicht von der Gemeinschaft.

Eo

21. November 2021 15:07

@ Franz Bettinger  21. November 2021 06:07

Hallö Franz,
mit den Ärzten ist es so ähnlich wie mit Köchen. Zuviele davon machen krank ...

Niekisch

21. November 2021 15:24

" in die größte Gleichheit mit Gott."

@ Monika: Muss das nicht mehr sein als kontemplativer Ausgleich? Gibt es überhaupt eine "größte Gleichheit" über Identität hinaus? Kann ein Mensch überhaupt Gott gleich sein? Ist ein Gott, der Gott gleich schöpft, nicht ein überheblicher Gott? 

Gustav

21. November 2021 15:31

@ Allnichts

"Könnte ich einen Staat frei gestalten und ausrichten...."

Was bin ich froh, das uns diese Gruselkömödie erspart bleiben wird. Die vergangenen und die jetzigen Gestalter sind schon mehr Elend, als man Menschen zumuten sollte...

Gustav

21. November 2021 15:58

Das totalitäre Potential folgt aus der unbeantworteten Frage, wie NoCovid- und ZeroCovid-Anhänger gedenken, mit denjenigen Menschen umzugehen, die nicht bereit sind, sich dem Wahn zu unterwerfen. Freundlich überzeugen, zwangsweise umerziehen, einsperren, physisch vernichten?

Man beruft sich auf strenge Wissenschaftlichkeit und erkennt dabei nicht, dass gerade die Wissenschaft die wahnhafte Vorstellung, wonach sich die Menschheit durch Lockdowns von der Welt der Viren abtrennen ließe, längst widerlegt hat. Und damit sind nicht nur die Studien gemeint, welche den fehlenden Nutzen von Lockdowns belegen. NoCovid und ZeroCovid liegt ein geradezu reaktionäres Menschen- und Naturbild zugrunde, welches auf Spaltung und Beherrschungsfantasien gründet:

Mit maximaler Durchlässigkeit an der Blödsinnsflanke ist niemandem geholfen. Was es jetzt braucht, ist nicht mehr Offenheit, sondern ein scharfer Keil. Einer, der die Gesellschaft spaltet. Wenn davon die Rede ist, entsteht schnell ein Zerrbild im Kopf, als würde das Land in zwei gleich große Teile zerfallen. Doch so ist es nicht. Richtig und tief eingeschlagen, trennt er den gefährlichen vom gefährdeten Teil der Gesellschaft.

https://www.zeit.de/gesellschaft/zeitgeschehen/2021-11/corona-pandemie-querdenker-impfgegner-gesellschaft-spaltung-5v8

Das ist reinstes Nazi-Denken und Volksverhetzung übelster Ausprängung!

Monika

21. November 2021 16:02

@ Niekisch Entschuldigung, ich wollte jetzt keine Diskussion über eine theologische Analogielehre anleiern, sondern eigentlich nur sagen, dass in Österreich zumindest die katholische Kirche Geimpfte und Ungeimpfte gleich behandelt, es also noch etwas „dissidenten“ Spielraum gibt. Und dass man Begriffe von Meister Eckhart in ihrem Sinnzusammenhang zu verstehen sucht. In meinem unmittelbaren Umfeld ist vom radikalen Impfbefürworter ( auch für Kinder ) bis zum verschwurbelten Coronaleugner alles vertreten und da kann man ver-rückt werden und das Bild vom bleiernen Berg im schwachen Winde gibt ein gutes „Standing“. Der Riss sollte m. E.  nicht rechts und links, geimpft oder ungeimpft u. Familien trennen. Das käme den Herrschenden zupass. Theologische Diskussionen an anderer Stelle gerne wieder . 🙏😀

Volksdeutscher

21. November 2021 16:48

1. @Allnichts - "Es gibt aber nun einmal auch sehr viele, welche eigentlich nur oder vor allem mit ihrer persönlichen Freiheit argumentieren und in Ruhe gelassen werden wollen, es ist dabei egal, wie sinnvoll etwas von oben betrachtet sein kann, es geht ihnen nur darum, nicht eingeschränkt zu werden."

Sie argumentieren so, als möchten Sie die Kritik der Maßnahmekritiker absichtlich falsch verstehen.... Ich denke, Ihr obiger Gedanke ist eine Verdrehung der Wirklichkeit. Sie lassen außer Acht, daß die Kritiker der Maßnahmen (ob links oder rechts) nicht einfach ihre persönliche Freiheit im Auge haben, sondern die drohende Abschaffung der Freiheit unser aller, d.h. der gesamten Nation durch Aushebelung des Rechtstaates via Außerkraftsetzung des Grundgesetzes und Beseitigung des föderalistischen Prinzips der BRD.

Volksdeutscher

21. November 2021 16:53

2. @Allnichts

Nein, um Ruhe geht es nicht und ging es niemals. Oder wollen wir denen, die sich impfen ließen, auch unterstellen, sie handelten einfach so, um in Ruhe gelassen zu werden? Wenn ich sowohl Ihre als auch meine unrealistische These diesbezüglich gelten ließe, würde das bedeuten, daß alle, ob Geimpfte oder Ungeimpfte nur deshalb so handelten, um in Ruhe gelassen zu werden. Das ist, in logischer Hinsicht betrachtet, unergiebig. Was sollen solche eitlen Diskussionen über das Phänomen dort, wo man weiß, daß ein für diagnostische Zwecke nichtzugelassenes und ungeeignetes Meßinstrument (PCR-Test) mißbräuchlich so eingesetzt wurde, um automatisch zu 100% falsch-positive Werte produzieren zu können, um im Folgenden die bombastisch klingende und einschüchternde "Pandemie nationaler Tragweite" auszurufen, auf dessen Fuße dann die Veränderung des Impfschutzgesetzes und die Ausheblung des Grundgesetzes folgten?

Volksdeutscher

21. November 2021 16:57

3. @Allnichts

Anders gefragt: Wozu die Kritiker der Maßnahmen kritisieren und nicht die Handlung derjenigen, die die Maßnahmen erlassen? Wozu den Beweislast umkehren wollen und sagen, daß die Kritiker der Maßnahmen sich dafür rechtfertigen sollen, wenn sie auf ihre Grundrechte bestehen wollen? Warum hat nicht derjenige, der die Freiheit des anderen nehmen will, seine Handlungen kraft geltender Gesetze zu begründen? Warum wählt er Willkür, wenn er meint, daß seine Handlungen durch das Gesetz abgedeckt seien und er zu seiner Freiheitsentzug das Recht habe? Muß der Bürger im Falle einer polizeilichen Verhaftung seinen Freiheitsanspruch rechtfertigen, wenn er nicht verhaftet werden will oder muß die Polizei beweisen, daß sie kraft geltender Gesetze das Recht hat, die Freiheit des Bürgers zu nehmen oder sonstwie einzuschränken?

Gustav

21. November 2021 17:17

@ Allnichts

Täuschen Sie sich nicht, es gibt eine sehr offene und leicht erkennbare Agenda seitens der Globalisten, ein stark zentralisiertes Polizeistaatssystem in jedem Land zu etablieren – wozu sie auch in der Lage sind. Das ist keine „Verschwörungstheorie“, das ist eine Verschwörungstatsache.

Seit vielen Jahren gibt es zahlreiche Analytiker, Ökonomen und geopolitische Experten in den alternativen Medien, die die Öffentlichkeit vor der globalistischen Strategie der „Ordnung aus dem Chaos“ gewarnt haben. Mit anderen Worten, die überaus wohlhabenden Machtmakler, die Einfluss auf die meisten Regierungen auf der Erde haben, versuchen, die bestehende Gesellschaftsordnung durch die Schaffung von Krisen und Katastrophen „umzugestalten“. Indem sie die öffentliche Verzweiflung herbeiführen, hoffen sie, uns dazu verleiten zu können, Einschränkungen unserer Freiheiten zu akzeptieren, die wir sonst nie in Betracht gezogen hätten.

Von dem Ziel einer einheitlichen globalen Wirtschaft und Regierung wurde von den Eliten immer wieder gesprochen, dennoch wird es bis heute als „Verschwörungstheorie“ oder „paranoider Wahn“ bezeichnet. Ich könnte diese Eliten und ihre Organisationen den ganzen Tag lang zitieren, aber ich werde ein paar ausgewählte Aussagen anführen, um meinen Standpunkt zu verdeutlichen.

https://axelkra.us/die-totalitaere-zukunft-die-sich-die-globalisten-fuer-die-ganze-welt-wuenschen-wird-enthuellt-lewrockwell/

RLU

21. November 2021 17:31

@Eo 

Gut gesagt, da ist viel dran. Dann lieber nur einen Arzt des Vertrauens, oder einen Koch.

Blöd nur, wenn der Brei auch verdorben ist, obwohl es nur einen Koch gibt ...  

Niekisch

21. November 2021 17:55

@ Monika 16:02: Bitte nicht entschuldigen. Wir reden bei Gelegenheit...

tearjerker

21. November 2021 18:57

„Daraus kann was Neues erwachsen.“ Dann ist ja alles in Butter.

Volksdeutscher

21. November 2021 19:17

@Gustav

Sie sehen das sehr richtig. Und es gibt noch mehr und es geht noch weiter. Ich habe es nämlich am "eigenen Leib" erfahren, als ich vor paar Wochen auf You Tube mit einer ätzenden Kritik über die Globalisten herzog. Darauf hin reagierte jemand auf meinen Kommentar etwa in dem Sinne, daß ich eigentlich angezeigt werden müßte, weil Kritik an den Globalisten Antisemitismus sei, wobei in meinem Kommentar von Juden nicht mal indirekt die Rede war. Er wollte offensichtlich eine vom Thema ablenkende Antisemitismus-Diskussion nebst Einschüchterung. Offenbar haben jene globalistischen Kreise auch im Internet ihre Leute, die alles ins Visier nehmen, was Kritik an ihrer Agenda darstellt. Ich ließ mich vom Vorwurf des Antisemitismus nicht einschüchtern und ging auf keine Diskussion ein. Nachdem ich behauptete, daß die Globalisten sich selbst Globalisten nennen (was freilich nicht stimmt), konnte ich den agent provocateur abrütteln.

Allnichts

21. November 2021 19:40

Volksdeutscher:

Ich habe nicht ausser Acht gelassen, dass es viele ernsthafte Kritiker gibt, welche nicht nur ihre persönliche Freiheit im Blick haben, sondern das ehrenwerte Anliegen verfolgen, der Gesellschaft oder sogar der Gemeinschaft zu nützen oder sie vor Schaden zu bewahren - dies habe ich im Absatz vor dem von Ihnen zitierten sogar erwähnt. Es gibt jene, denen es nur oder hauptsächlich um ihre eigene Freiheit geht, aber nun einmal auch. Und es sind nicht wenige, auch in unseren Reihen nicht.

Es lassen sich sowohl Staat für seine Maßnahmen kritisieren als auch die Maßnahmenkritiker mit ihrer Kritik, denn Kritik ist ja erst einmal nur eine Auseinandersetzung mit etwas oder jemandem. Man analysiert und äussert, es muss keine Seite gewählt werden. Insgesamt haben Staat samt Wissenschaft aber schlicht die besseren Argumente. Nicht für alles, nicht für jede Maßnahme, vieles wurde und wird einfach schlecht gemacht oder war völlig übertrieben, so mancher nutzt sicherlich auch die Gunst der Stunde, um Sachen durchzudrücken, es wird nun auch tatsächlich gehetzt, der von mir bevorzugte Weg wäre auch ein anderer gewesen, aber: Argumentativ wurden Notlage und Notwendigkeit von Maßnahmen gut begründet. Insofern kann ich auf Ihre Fragen nur antworten: Es wird doch erklärt und es wird insgesamt auch schlüssig erklärt, es wird rechts aber einfach nicht anerkannt.

Allnichts

21. November 2021 20:07

Gustav:

Ich stimme insoweit zu, dass es natürlich Netzwerke und Interessengruppen gibt, welche die von Ihnen benannten Ziele haben. Für den Westen lässt sich sicherlich auch behaupten, dass sie momentan bestimmend sind.

Der Fehler, der meiner Ansicht nach bei solchen Schilderungen gemacht wird, ist, dass es natürlich auch Netzwerke und Organisationen mit genau entgegengesetzten Interessen gibt, auch auf Staatsebene, von der einen grossen und allumfassenden Verschwörung bzw. von der weltumspannenden absprachslosen Gleichhandlung aller Akteure also keine Rede sein kann, es sei denn, es wird definitiv bewiesen, und dazu reichen zitierte Absichtsbekundungen und Geschehnisse, die sich mehr oder weniger so deuten lassen, eben nicht aus.

Im Zusammenhang mit Corona lässt sich doch auch ein starkes Potential zur Renationalisierung und Deglobalisierung feststellen, was zur NWO-Theorie nicht so recht passen mag, ausser man tritt wieder durch irgendeine Hintertür, damit die Ursprungsthese wieder passt.

Kurativ

21. November 2021 20:09

Die Regierung kann alles durchsetzen. Notfalls mit Polizei, Bundesheer und durch Millitär aus anderen Länder. Bei Aufständen dürfen dann die Demonstranten auch niedergeschossen werden (siehe "Solidaritätsklausel")

Gracchus

21. November 2021 20:21

Bin auf die Fortsetzung mit frischen Demo-Impressionen gespannt. 

Das Problem ist, dass die Regierung in D wie Ö in den letzten zwei Jahren jegliches Vertrauen verspielt haben. 

Da man's ja nicht wie die Impfhetzer machen muss, die gern die schwächsten Argumente von Kritikern heranziehen: Lässt sich das offizielle Narrativ irgendwie begründen? Vielleicht so, an RMH anknüpfend: Es liegen mit Corona-spezifischen Symptomen mehr Ungeimpfte auf IS als Geimpfte - sowohl relativ als auch absolut. (Das höre ich immer wieder, mir ist aber die Zählweise nicht ganz klar; nehmen wir an, es wäre so:) Das wäre ein Indiz dafür, dass die Impfung zumindest temporär vor schweren Verläufen schützt. Die Ungeimpften sind also die vulnerablere Gruppe, die man mit 2G, 3G-Massnahmen schützt.  

Volksdeutscher

21. November 2021 20:29

1. @Gustav - "Das ist reinstes Nazi-Denken und Volksverhetzung übelster Ausprängung!"

Das ist in der Tat übelste Hetze, keine Frage. Aber was haben die "Nazis" mit uns, unserer Situation, unseren Problemen heute und den volk- und heimatlosen Globalisten zu tun, denen wir all dieses nicht enden wollende Pandemie-Elend verdanken? Meines Wissens hatten Ihre Nazis das deutsche Volk (mit Ausnahme der Deutschen dr Schwyz) geeint und nicht gespalten. Es ist auch im Nachhinein sehr bewegend, all die fröhlichen Gesichter von Deutschen zu sehen, die die Soldaten der Wehrmacht in Sudetenland, Schlesien und Österreich stürmisch begrüßt hatten. Man sollte nichts Unmögliches von unseren Politikern erwarten und in seiner Verzeiflung und unbefriedigten Erwartungshaltung falsche historische Vergleiche zwischen Nationalisten und Globalisten herstellen. Es gibt keine rotlackierte SA. Das ist eine linke Mär, oder wenn es Ihnen genehmer ist: eine intellektuelle Unredlichkeit.

Gracchus

21. November 2021 20:35

Fortsetzung:

Man könnte also sagen, jetzt, wo ein Impfschutz besteht, kann man das Virus durchrauschen zu lassen. Infektionen sind sogar - wie Drosten sich verplappert hat - ausdrücklich erwünscht, weil eine natürliche Immunität weitaus robuster ist als die der Impfung, die eigtl keine ist, sondern eine Prophylaxe vor schweren Verläufen. Man könnte dann weiter argumentieren: Da zu wenige geimpft sind, würde ein Durchrauschen zu viele IS-Patienten bedeuten. Deshalb müssen wir die da rausnehmen.

Allerdings: Das Risikoprofil der Ungeimpften lässt oder ließe sich verfeinern, wenn man weitere konstitutionelle Merkmale hinzuzieht. Es käme mit aller Wahrscheinlichkeit heraus, dass U60 das Risiko sehr gering ist. In jedem Fall für einen Kimmich oder Lichtmesz. Weshalb sollten die sich impfen lassen? Warum Kinder? 

Fazit: Der Fokus der Schutzmassnahmen müsste auf die vulnerablen Gruppen gelegt werden - das ist etwas, was Kritiker von Anfang an gefordert haben. Zu einem solchen Paradigmenwechsel sind die Regierungen nicht in der Lage, entweder weil sie inkompetent sind oder sie sinistre Absichten verfolgen oder beides.

Volksdeutscher

21. November 2021 20:42

2. @Gustav - Ich glaube, es war der auf seine Weise großartige Gerhard Menuhin, der ganz richtig bemerkte, daß der Nazionalsozialismus das letzte große Aufbäumen gegen den schon damals übermächtigen Globalismus war, gegen den er nur verlieren konnte.  Und ich könnte dem noch hinzufügen, daß dessen heroische Brutalität sich dem Bewußtsein verdankte, daß, wenn er im Kriege unterliegen würde, es mit den Nationen kurz oder lang, aber ein für alle Male vorbei wäre. Das kann man alles nachlesen und sich in Dokumentarfilmen anhören. Der Begriff Totaler Krieg (gegen wen wohl?) steht ein für diese Bewußtseinshaltung und Prophezeiung. Wer keine Heimat hat und zu keinem Volk gehört, kann nicht einmal in übertragenem Sinne ein "Nazi" und schon gar nicht ein Nazi sein. Methoden haben überdies keine ideologische Couleur, das zu glauben ist eine intellektuelle Fehlleistung. Oder ist es für Sie der Nationalismus, der mit Hilfe der Waffen "Pandemie" und "Migration" die Kulturnationen Europas in ihrer Vitalität und Existenz bedroht?

 

Gracchus

21. November 2021 20:52

Interessant: So, als hätten sich SPON und ZEIT und SZ (FAZ sowieso) von Sommerfelds Riss inspirieren lassen, blasen sie jetzt explizit zum spalterischen Halali. 

Positiv I: Das geschieht nur, weil die Impfquote in ihren Augen nicht hoch genug ist, es also zu viel Devianz gibt. These: Je höher die Impfquote in einem Land, umso geringer die Vitalität. 

Positiv II: Dass sich bei den Widerständlern, wie Sommerfeld es beschreibt, ganz unterschiedliche Milieus verquicken. 

Skeptiker

21. November 2021 21:40

Die Viruslast eines Ungeimpften ist in den ersten Tagen deutlich höher als bei einem Geimpften. Deswegen kann der Ungeimpfte gerade dann, wenn er keine Symptome zeigt, deutlich mehr Personen anstecken als andere. Es geht nicht um den Eigenschutz! Das Risiko von Nebenwirkungen einer Impfung ist deutlich geringer als Langzeitsymptome Erkrankung zu entwickeln! Was ist daran so schwierig?  Die neue Rechte und ihre palamentarische Vertretung AfD geben zurzeit ein katastrophales Bild ab.  In Sachsen, Thüringen, im Erzgebirge werden nun Menschen früher sterben als es aus medizinischer Sicht notwendig wäre. Das Ärzte- und Pflegepersonal ist am Limit. Sie haben keine Zeit, stundenlang am PC zu sitzen, auf der Suche nach neuen Märchen! Es reicht!!!

Kommentar Sommerfeld: https://www.thelancet.com/journals/lancet/article/PIIS0140-6736(21)02243-1/fulltext

Gracchus

21. November 2021 22:35

@Skeptiker

Dass die Viruslast eines Geimpften in den ersten Tagen geringer sei, wäre mir neu. Frau Sommerfeld hat schon eine Quelle verlinkt. Ihre Quelle. Bitte eine aktuelle. Neulich ging eine Collage mit Bildschlagzeilen mit den Versprechungen von Biontech-Chef Sahin viral: Von anfänglich "keine Ansteckung mehr" über "jahrelangee Schutz" bis jetzt "einmal jährlich boostern". Der Impfstoff hält also nicht, was man sich davon versprochen hat. 

Mein Stand: Die Viruslast ist anfangs ungefähr gleich hoch, wird bei Geimpften schneller abgebaut. Logisch wäre zudem, dass die Ansteckungsģefahr, die von Geimpften ausgeht, gefährlicher ist, weil sie sich nicht testen müssen und, falls die Impfung wirkt, keine oder nur geringe Symptome entwickeln; ihre Ansteckung bleibt unerkannt. 

Volksdeutscher

21. November 2021 22:53

@Skeptiker - "Deswegen kann der Ungeimpfte gerade dann, wenn er keine Symptome zeigt, deutlich mehr Personen anstecken als andere."

Das ist rein pekulativ und zudem eine falsche Logik, der Sie aufgesessen sind, denn da setzen Sie einen Ungeimpften automatisch einem Infizierten gleich. Wozu das? Aus dem Einen folgt doch nicht das Andere. Wie sieht Ihre Logik im Falle von Geimpften aus, denn die Ansteckung hängt, wie wir wissen, nicht davon ab, ob jemand geimpft oder nicht geimpft ist: Auch Geimpfte können sich und andere anstecken und somit erneut an dem Virus erkranken. Etwa 30% der an Covid-19 Erkrankten auf bayerischen Intensivstationen sind Doppeltgeimpfte.

Dennoch eine äußerst dumme, aber berechtigte Frage, die ich speziell an den von Ihnen zitierten Gedanken anhängen möchte: Wer kann mehr Personen anstecken: Der infizierte Doppeltgeimpfte oder der nichtinfizierte Nichtgeimpfte? Gehen Sie etwa zum Arzt (womit auch immer), wenn Sie keine Symptome an sich wahrnehmen? Wenn ja, sagen Sie dann zum Arzt: "Also ich habe keine Symptome und fühle mich wohl, aber es könnte ja sein, daß ich eine schwere Grippe geholt habe."

Skeptiker

21. November 2021 22:55

Frau Sommerfeld! Mich interessieren die merkwürdigen hier verlinkten Artikel nicht. Sie finden im Netz alles und nichts! Ich kann sehen und hören. Gerade habe ich mit einem Kollegen aus Aue telefoniert. Impfqoute 45 % - Lage vor Ort katastrophal. Kaufen Sie sich ein Zugticket und fahren Sie dorthin! Nur das überzeugt mich. Das Geschwurbel hier ist unerträglich!

Kommentar Sommerfeld:
The Lancet ist also "merkwürdig". Dann kann ich Ihnen nicht weiterhelfen. Und ich darf als bloß Gesunde weder über die Grenze noch in der BRD Zugfahren nach Aue. Ansonsten lesen Sie halt weiter Mainstreampresse, da müssen Sie weniger "Geschwurbel" ertragen.

Volksdeutscher

21. November 2021 23:09

@Gracchus - "Logisch wäre zudem, dass die Ansteckungsģefahr, die von Geimpften ausgeht, gefährlicher ist, weil sie sich nicht testen müssen und, falls die Impfung wirkt, keine oder nur geringe Symptome entwickeln; ihre Ansteckung bleibt unerkannt."

Das ist vollkommen logisch. Aber die Regierung spielt darauf, die Geimpften gegen die Nichtgeimpften aufzuhetzen, um auf die Letzteren Druck auszuüben. Das soll bei den Geimpften sowohl Wut als auch ein gutes Gewissen erzeugen und von den schon pervers kriminell zu nennenden Maßnahmen der Regierung ablenken, bzw. für diese Rechtfertigung zu kreiieren. Ich jedoch glaube nicht, daß die Ansteckung unerkannt bleibt, sondern daß sie den Nichtgeimpften in die Schuhe geschoben werden. Belege für derlei Behauptungen legt die Regierung - wie schon so oft - keine vor.

Laurenz

21. November 2021 23:29

@Volksdeutscher, Gracchus & Co.

"Virenlast"

Daß die Corona-Impfung einen leichteren Verlauf im Krankheitsfalle gewährt, ist einfach nur eine Behauptung. Da der Pharmatürke & alle die anderen in 1,5 Jahren gelogen haben, wird auch das gelogen sein.

Desweiteren wird tunlichst vermieden, Impftote & Impfkranke zu zählen. Deswegen zählt Tichys. Das muß man sich mal vorstellen. Daran erkennt man doch, daß die ganze Impferzählung zur Täuschung der Impfarier gedacht ist.

Die ganze Debatte um Corona ist einfach nur ein Theaterstück, um den riesigen Milliardenbetrug an den weltweiten Steuerzahlern zu verschleiern.

deutscheridentitaerer

21. November 2021 23:50

@Niekisch

Ich danke Ihnen für Ihre Kommentare. Ich habe durchaus die Befürchtung, dass die Rechte sich hier in ein Thema verrennen könnte. Zwar bin ich mittlerweile einigermaßen entschieden  auf Seiten der Maßnahmenkritiker, ganz sicher bin ich mir aber nicht. Was wäre, wenn Covid-19 doch, kollektiv gesehen, einigermaßen gefährlich ist und die Impfung weitgehend harmlos? Dann stünde man zumindest recht dumm da. 

Ein Irritationsmoment war für mich diesbezüglich, als die Zahlenspiele über Relatives- und Absolute Risikoreduktion hier herumgereicht wurden, obwohl diese keinerlei Aussagekraft im Sinne der Impfkritiker hatten.

Aber in der Summe bietet sich mir dennoch ein eindeutiges Bild:

- Warum die Panikmache trotz der offiziell niedrigen Letalität?

- Warum das Drängen auf die Impfung von jungen Leuten und sogar Kindern trotz besonders niedriger Letalität?

- Warum wird ignoriert, dass eine Reduzierung de sowieso schon niedrigen Letalität um 90% das Risiko von Covid-19 praktisch beseitigt und somit jeder Impfling sorgenfrei sein kann? Warum wird dennoch auf eine Durchimpfung gedrängt?

- Warum dieser globale, konzertierte Propagandaeinsatz?

 

RMH

22. November 2021 07:01

"Ansonsten lesen Sie halt weiter Mainstreampresse, da müssen Sie weniger "Geschwurbel" ertragen."

Von wegen, seit spätestens 21.11., 14:19 Uhr wird zurückgeschwurbelt:

Corona-Debatte: Vergesst den »Zusammenhalt« - Kolumne - DER SPIEGEL

Oder besser: Gehetzt. Im Übrigen ist bei @Skeptiker die typische Nabelschau von Menschen, die im Zentrum von einem Arbeitsanfall stehen, zu sehen. Da verliert man gerne einmal den echten Überblick und schließt von seinem Blick auf eine Lage - und den Überblick kann sich leider einfach keiner mehr so recht verschaffen. Es ist alle komplett widersprüchlich. In Deutschland riesige Aufregung, weil Intensivstationen das sind, wofür sie verknappt und rationalisert eingerichtet werden, nämlich voll, in Schweden wiederum schauts bei vergleichbarer Impfquote anders aus - hinzukommt skandinavische Coolness beim Umgang mit dem Thema. Das soll noch einer zusammenbringen.

Vierte Welle bleibt in Schweden aus - reitschuster.de

 

RMH

22. November 2021 07:08

@Skeptiker,

Evtl. fragen sich die Damen und Herren Ärzte einmal, ob bei uns nicht etwas oft und zu früh hospitalisiert wird (kenne eine Landarztpraxis, die puffert viel ab, was in Städten einfach ins Krankenhaus geschickt wird), warum Hausärzte zu selten Corona Patienten behandeln wollen und ob die Vollbeatmung auf Intensiv immer das richtige Mittel ist (denn daran sterben viele - es kommt meistens noch eine konventionelle Lungenentzündung dazu). Mir drängt sich folgender Verdacht auf: Mit Corona Patienten mag sich einfach keiner mehr abgeben, dass ist einer der unausgesprochenen Skandale in der Pandemie! Der Berufsethos der Ärzte und des Pflegepersonals fällt fortlaufend, verlangt aber gleichzeitig, dass man den Halbgottstatus ständig durch immerwährende Anbetung (und Honorarzufluss) aufrechtzuerhalten hat. Ärzte, die jemanden wie Montgomery an der Spitze eines Berufsverbandes dulden, haben den Schuss buchstäblich nicht gehört ...

Für diesen Beitrag ist die Diskussion geschlossen.