Demographie, was sonst! (1/2)

Die demographische Frage hat so ihre Konjunkturen. Momentan zieht das Thema kaum.

Ellen Kositza

Ellen Kositza ist Literatur-Redakteurin und Mutter von sieben Kindern.

Wann eigent­lich zuletzt? Wohl vor über sechs Jah­ren – als Frau­ke Petry die „Drei-Kind-Fami­lie“ zum Nor­mal­maß aus­rief. Dabei war die Gebär­un­lust der Deut­schen damals bereits ein ver­brann­tes Feld. 2017 hat­te Petry mit einem Säug­ling, ihrem fünf­ten Kind, auf Wahl­pla­ka­ten gewor­ben. Sogar Par­tei­freun­de fan­den das degou­tant. War­um, blieb unklar.

Was noch in den Nuller­jah­ren als „Gebär-“ und „Zeu­gungs­streik“ in vie­ler­lei Büchern und Arti­keln pro­ble­ma­ti­siert wur­de, fand spä­ter kei­ne Chan­ce mehr auf Gehör – von wegen „rein indi­vi­du­el­le Ent­schei­dung“, „Über­be­völ­ke­rung“ und letzt­hin „Kind als Klimakiller“.

In den Jah­ren 2005/6 hat­te die Pro­ble­ma­tik zuletzt ein brei­tes Echo gefun­den. Damals hat­te der Bevöl­ke­rungs­wis­sen­schaft­ler Her­wig Birg (*1939) in der FAZ einen mehr­tei­li­gen „Grund­kurs Demo­gra­fie“ ver­öf­fent­licht. Im Rah­men des­sen ver­deut­lich­te er, daß es heu­te bereits im Grun­de „5 nach 12“ sei, weil sich seit Jahr­zehn­ten ein deut­sches Paar im Durch­schnitt quan­ti­ta­tiv nicht ein­mal selbst repro­du­zie­re. Sol­che Repro­duk­ti­on fin­det bei einer durch­schnitt­li­chen Kin­der­zahl von 2,1 statt.

Weil wir die­se Zah­len längst nicht mehr haben, befin­den wir uns in einer reduk­ti­ven Ket­ten­re­ak­ti­on, die unwei­ger­lich auf eine Dezi­mie­rung hin­aus­läuft. Die Dis­kus­si­on dar­über lief ein, zwei Jah­re. Gun­nar Hein­sohns über­aus ein­fluß­rei­ches Buch Söh­ne und Welt­macht (Stich­wort Youth bul­ge, der Jugend­über­schuß in den ara­bi­schen Län­dern) flan­kier­te die Debatte.

Dann war Schluß. Denn es wur­de von den Leit­me­di­en eine Reiß­lei­ne gezo­gen: Bevöl­ke­rungs­po­li­tik sei “bio­lo­gis­tisch”. Ihr Motiv, so die schar­fe War­nung des “Exper­ten” Chris­toph But­ter­weg­ge, sei die “Erhal­tung des deut­schen Genmaterials”.

Birg et. al. (er hat­te sogar bei uns, im IfS refe­riert) spiel­te damit angeb­lich Rechts­ex­tre­men in die Hän­de. Punkt. Und Grund genug, die­se „doch ganz per­sön­li­che Fra­ge“ nach Kind, Kin­der oder selbst­ge­wähl­ter Kin­der­lo­sig­keit nicht wei­ter anzufassen.

Aber wir müs­sen reden, es hilft ja nichts. Grund­sätz­lich: Ob eine gene­rel­le Schrump­fung nicht emp­feh­lens­wert sei und ein Deutsch­land mit 50 Mil­lio­nen Ein­woh­nern nicht ein lebens­wer­te­res Land, tut hier nichts zur Sache. 1871 waren wir (mit damals weit grö­ße­rer Flä­che) pral­le 41 Mil­lio­nen. Es lief gar nicht schlecht, damals.

Es ist aber von heu­te aus gese­hen eine Milch­mäd­chen­rech­nung. Ers­tens ist Deutsch­land kei­ne Insel, zwei­tens soll­te klar sein, wel­che Bevöl­ke­rungs­grup­pen sich der­zeit nie­mals auf einen Repro­duk­ti­ons­stop ein­las­sen würden.

Die Zah­len sind beredt. Und schrei­bend mer­ke ich, daß es heu­te viel schwe­rer fällt als noch vor zwan­zig Jah­ren, über eth­ni­sche Zusam­men­set­zun­gen einer Gesell­schaft zu spre­chen. Damals war es, als müs­se man mal auf­rüt­teln. Heu­te ist es, als wage man sich an ein streng gehü­te­tes Tabu.

Mei­ne Hei­mat­stadt Offen­bach weist der­zeit einen Aus­län­der­an­teil von 44% auf. Was kraß klingt, wird noch kras­ser, wenn man vom papier­nen Paß absieht: 64 % der Leu­te dort haben einen „Migra­ti­ons­hin­ter­grund“, und was die Anzahl der Neu­ge­bo­re­nen betrifft, befin­den wir uns hier im 4/5‑Bereich.

Offen­bach mag der uner­reich­te „Leucht­turm“ sein, aber ande­re Metro­po­len zie­hen längst nach. Mün­chen, Frank­furt, Lud­wigs­ha­fen, Mann­heim und Düs­sel­dorf bewe­gen sich an der 30%-Marke. Selbst in weit­hin abge­häng­ten länd­li­chen Räu­men wie Sach­sen-Anhalt (von 1,8% Aus­län­der­an­teil 2009 auf 5,6 % 2021) und (etwa ana­log) Meck­len­burg-Vor­pom­mern haben wir das, was ver­hüb­schend als „Bevöl­ke­rungs­wan­del“ bezeich­net wird. Und selbst bei die­sen schein­bar harm­lo­sen Quo­ten reden wir von einer Ver­drei­fa­chung inner­halb der letz­ten zwölf Jah­re – sol­chen Anstieg hat selbst Offen­bach nicht zu bieten.

Gebur­ten­krieg jetzt? Es wäre eine alber­ne und sinn­lo­se For­de­rung. Deutsch­land hat eine Gebur­ten­ra­te von gut 1,5. Dabei wird nicht nach den Her­künf­ten unter­schie­den. Klar ist (wie auch bei­spiels­wei­se in Groß­bri­tan­ni­en und Frank­reich), daß die Migran­ten wesent­lich dazu bei­tra­gen, die­se Rate nicht wei­ter absin­ken zu lassen.

Die Zah­len des Sta­tis­ti­schen Bun­des­am­tes unter­schei­den gene­rell meist nicht nach Her­kunft. Wir müs­sen dazu den Umweg über die Ein­bür­ge­rungs­zah­len gehen. Im Jahr 2021 wur­den rund 132.000 Nicht­deut­sche per Ver­wal­tungs­akt zu Deut­schen. Seit Gel­tung des Ius soli (damals, 2000, hoch­um­strit­ten, heu­te unan­tast­bar!) schwankt die­se Neu­deut­schen­zahl von Jahr zu Jahr zwi­schen 95.000 und 195. 000.

Sum­ma sum­ma­rum ste­hen zuletzt in Deutsch­land jähr­lich rund 800. 000 Gebur­ten rund einer Mil­li­on Todes­fäl­len (und zusätz­lich etwa 100.000 offi­zi­ell erfaß­ten Schwan­ger­schafts­ab­brü­chen) gegenüber.

Das wäre eine hüb­sche Abitur­auf­ga­be: aus­zu­rech­nen, wo wir ange­sichts der heu­te greif­ba­ren Zah­len (also: durch­schnitt­li­che Repro­duk­ti­ons­ra­te afri­ka­nisch­stäm­mi­ger /muslimischer / vor­der­asia­ti­scher Ein­wan­de­rer mit­ein­be­rech­net und poten­ziert) im Deutsch­land unse­rer Uren­kel, sagen wir 2060, stün­den und wie das Land dann aus­sä­he. Nach Haut­far­be, nach BiP, nach Kri­mi­na­li­täts­ra­te usw.

Klar wird es mau aus­se­hen für uns wei­ße Alt­eu­ro­pä­er. Man wird dar­an wenig ändern kön­nen. Man wird unter Wei­ßen nicht ernst­haft einen Gebur­ten­hype aus­lö­sen kom­men. Über denk­ba­re fami­li­en­po­li­ti­sche Stell­schrau­ben hat­te ich frü­her zahl­rei­che Tex­te geschrieben.

Es hilft bzw. ändert ja nichts! Deutsch­land steht (und zwar bereits seit Geburt der BRD) mit sei­nen (finan­zi­el­len) Unter­stüt­zungs­leis­tun­gen für Müt­ter und jun­ge Fami­li­en welt­weit ganz gran­di­os da.

Die lah­me Gebur­ten­ra­te der Ein­hei­mi­schen hat das nicht gestei­gert. Sie ver­harrt auf ein­schlä­fern­dem Level. Man müß­te da „meta­po­li­tisch“ ran. Das Augen­merk hät­te sich dabei auf die jun­gen (poten­ti­el­len) Müt­ter zu rich­ten. Der Knack­punkt ist das Alter der Frau bei Geburt des ers­ten Kindes.

Das war schon immer so – je nied­ri­ger die­ses Alter im Durch­schnitt war, des­to höher die Gebur­ten­ra­ten. Im Zeit­al­ter der Sozia­len Medi­en wird das Kin­der­krie­gen in jun­gen Jah­ren nun sogar befeu­ert. Mama-Kanä­le explo­die­ren gera­de­zu. Sie haben das Zeug, den Kin­der­wunsch zu wecken. Ver­mut­lich hat Bian­ca Cla­ßen (*1993, „Bibi´s Beau­ty­p­a­lace“) mit ihren zwei Kin­dern mehr zur Gebär­freu­dig­keit (ein Wort, das nach dem Wil­len man­cher frei­lich aus­ge­rot­tet gehör­te) jun­ger Frau­en bei­getra­gen als irgend­ei­ne Erhö­hung des Kindergelds.

Und doch macht das nur Stel­len weit hin­ter dem Kom­ma aus, weil die Tra­di­ti­on der spä­ten Mut­ter­schaft hier­zu­lan­de seit Jahr­zehn­ten tief ankert.

Ellen Kositza

Ellen Kositza ist Literatur-Redakteurin und Mutter von sieben Kindern.

Nichts schreibt sich
von allein!

Das Blog der Zeitschrift Sezession ist die wichtigste rechtsintellektuelle Stimme im Netz. Es lebt vom Fleiß, von der Lesewut und von der Sprachkraft seiner Autoren. Wenn Sie diesen Federn Zeit und Ruhe verschaffen möchten, können Sie das mit einem Betrag Ihrer Wahl tun.

Verein für Staatspolitik e.V.
DE86 5185 0079 0027 1669 62
HELADEF1FRI

Kommentare (70)

Umlautkombinat

7. September 2022 09:55

> weil die Tradition der späten Mutterschaft hierzulande seit Jahrzehnten tief ankert.

Nicht im Osten. Meine Exfrau hatte unser erstes Kind mit 19. Leute mit 25 (auch Maenner) und drei Kindern waren keine Seltenheit.

 

Maiordomus

7. September 2022 10:22

"Gebärfreudigkeit" erinnert mich an Lieblingsausdruck v. Ludwig Klages, der seine Tanzstundenpartnerin im Gymnasium gegenüber Theodor Lessung, seinem Klassenkameraden, "Geliebte meiner Zuchtwahl" nannte.. Was  Demografie betrifft, bleibt der von SiN geförderte St. Galler Professor Rolf Peter Sieferle, ein ganz anderes Format  als Münkler., ein Klassiker. Klar scheint, dass wir das  Geburtendefizit nicht mit beliebiger Einwanderung kompensieren können; so wie es die Aufgabe der Regierungen und der Politik wäre, sich das Land nicht kaputtmachen zu lassen. Fast fürchte ich, dass die Ukraine betr. Bevölkerungsdichte das gesündere Land bleibt als das diesbezüglich misshandelte Mitteleuropa. NB: die "Postkartenschweiz" hatte von der Napoleonischen Zeit bis nach 1950 um  2 und 4,5 Millionen Einwohner. Arbeiterschriftsteller Karl Kloter, der sich 1969  gegen die Eindämmungsinitiative von Schwarzenbach wandte, forderte damals aber freiwillige Beschränkung der Bevölkerungszahl auf Stand der 50erJahre. Nach  früher Negativerfahrung seiner später kinderlosen Frau wurde er  Abtreibungsgegner, wie  in der BRD  Georg Leber und heimlich Willy Brandt , der eigentlich unter heutigen Bedingungen aus progressiver Sicht "vernünftigerweise" von seiner Mutter hätte abgetrieben werden können bzw. sollen.  

Franz Bettinger

7. September 2022 10:27

Nur Afrika (und Afghanistan ...) kommt noch auf eine Fertilitätsrate (= Kinder pro Frau) von >3%. China und sogar Indien schon lange nicht mehr. Und das ist gut so. Die Erde ist mMn massiv überbevölkert. Sie bedarf gar nicht der Davoser Clique um effektiv abzuspecken, sie tut's freiwillig.

Die politisch geförderte Durchmischung der Rassen wird eine Verarmung an wünschenswerter Unterschiedlichkeit (aka Diversität) mit sich bringen. Durch Kinder-Zeugen dagegen steuern zu wollen, wird nicht klappen. Das Problem muss anders gelöst werden, oder es löst sich eben nicht. Es scheint, als ob der Käs gegessen wär.  https://de.wikipedia.org/wiki/Liste_der_L%C3%A4nder_nach_Geburtenrate

dojon86

7. September 2022 10:33

Ja, selbst in SIN wurde das Thema in letzter Zeit kaum beleuchtet. Das mag unter anderem auch daran liegen, dass Kinderlose mehr Zeit haben, in diversen Foren zu posten. EK hat völlig recht. Ohne Behandlung der demographischen Situation wirken für mich rechte Diskussionen oft etwas eskapistisch. Mag sein, dass man sich diesen Eskapismus in den neuen Bundesländern noch eher leisten kann. Die Frage ist, wie lange noch ? 2. Dinge stehen für mich jedenfalls fest. 1. die Alteuropäer werden in gar nicht so ferner Zukunft zur Minderheit. 2. keine politische Partei, auch nicht die AFD hat ohne Hinzuziehung von Migrantengruppen mittelfristig noch Chancen. Die langfristige Frage ist, wie können die Alteuropäer als Minderheit in Europa überleben. Ich fürchte, mit Neoheidenthum, germanischen Reminiszenzen an ferne Vergangenheiten, gelegentlich auch recht naivem Eurozentrismus und Rassismus (ersteres, nämlich der Eurozentrismus ist auch bei den Linken sehr verbreitet) wird es sicher nicht gehen. Ich denke, ohne Bewahrung der traditionellen Religion, und das ist nun mal das Christentum, wird es nicht gehen. Von mir aus könnten es auch die Zeugen Jehovas sein. Jedenfalls, ohne die Kraft einer Tradition ist das Überleben als Minderheit langfristig unmöglich. Erfolgreiche Eroberer haben das zu allen Zeiten gewusst und darum zu allererst die Glaubensvorstellungen der Eroberten vernichtet. (z. B. die Römer den gallischen Druidenkult nach der Eroberung durch Cäsar). Erfolglose Eroberer, wie z B. die säkularen Kolonialisten des 19 Jahrhunderts ignorierten das Problem mit bekannten Ergebnis.

Allnichts

7. September 2022 11:13

Kann man im Grunde so unterschreiben.

Dabei ist es in der Theorie so einfach: Unterstützung des weit überwiegenden Teils der Ausländer bei der Heimreise, Stärkung des Gemeinschaftsgefühls, Stärkung der Familie usw. In der Praxis ist es dann aber doch kaum durchsetzbar, weil jene mit solchen Zielen kaum Macht haben, der Zeitgeist in eine ganz andere Richtung läuft etc. Muss an dieser Stelle wohl nicht näher erläutert werden.

Es mag aber doch nicht ganz unwichtig sein, dass aus der 80 Millionen-Multikulti-Gesellschaft keine Gemeinschaft von 80 Millionen Reinheitsdeutschen werden muss, sondern Deutschland allgemein eine geringere Einwohnerzahl vertragen könnte. Das löst zwar viele Problemstellungen nicht auf, nimmt aber den Druck, unbedingt sehr schnell sehr hohe Geburtenraten erreichen zu müssen.

Anhand dieser Daten könnte man sagen: 4,67 Millionen komplett in ihre Heimatländer integrieren (Türkei, Asien, Afrika, Sonstige), vom Rest 80% oder 90%, also 4,6 bzw. 5,18 Millionen, plus diverse Passdeutsche und schon sieht die Sache ganz anders aus.

Sollte diese "Bibi" andere Frauen dazu gebracht haben, Kinder in die Welt zu setzen, dann vermutlich nicht durch Vorträge und Theorie, sondern durch Zugang zu den Menschen, durch Vertrauen und Vorleben. Genau diese alltagsnahe Ebene fehlt der rechten Metapolitik.

Allnichts

7. September 2022 11:16

Zusatz:

Diese Daten waren gemeint.

dojon86

7. September 2022 11:34

@Allnichts 11:13 Eine Durchsetzung ihre Pläne bezüglich Repatrierung ist nur unter folgenden Bedingungen möglich.

1. totaler wirtschaftlicher Zusammenbruch, sodass das Leben in den Herkunftsländern der Migration sich doch als besser erweist, worauf freiwillige Rückwanderung einsetzt.

2. Wiedergründung der DDR. in der noch relativ wenig Migranten leben, was heißt, so eine Politik wäre noch durchsetzbar.

3. Bürgerkrieg und anschließende Vertreibung der Verlierer. (Wobei ich mir angesichts der Verhältniszahlen bei der kampffähigen und willigen Jugend nicht so sicher wäre, wer da gewinnen würde.

Also für mich sind zumindest 1 und 3 keine Optionen, und 2, na ja, möglicherweise.

deutscheridentitaerer

7. September 2022 11:43

Alles kein Problem. Diejenigen, die keine Kinder kriegen, sterben eben aus. Diejenigen, die Kinder kriegen wollen tun das, und geben ihren Wunsch an diese weiter. In einigen Generationen liegt die Talsohle dann hinter uns. 

Die Linken können sich nur memetisch vermehren, sind dafür aber auch auf einen bestimmten dafür anfälligen Typus angewiesen, der heute sehr zahlreich ist, aber eben mittelfristig aussterben wird.

Ein gebuertiger Hesse

7. September 2022 12:03

Es bleibt dabei: Alle, die kein Kind in diese von Gott vollendete (!) Welt setzen und ihr Familienerbe in eine über sie selbst hinausweisende Zukunft erweitern möchten, sind miesepetrige Verlierer und versündigen sich an ihrer von der Natur aufgegebenen Ehrenverpflichtung. Alle haben sie bis spät in die 40er die Möglichkeit, sich gegen ihre Verdrossenheit und für ein, zumindest ein Kind zu entscheiden. Und würde es geboren, wäre es, was die Verlierer aber nicht wissen wollen, das allerschönste und beglückendste der Welt. So sie sich gegen diese Möglichkeit, gegen dieses Kind entscheiden, dürfen wir getrost vergessen, die Zukunft wird es ohnehin.

tearjerker

7. September 2022 12:18

@Umlautkombinat: Seit gut 30 Jahren dasselbe Geburtsgeschehen in ganz Deutschland.

@Bettinger: Also doch Team Gates?

@MD: Die beliebige Einwanderung soll ja nicht Ihnen oder irgendeiner Allgemeinheit nützen, sondern denen, die sie vorantreiben.

Maiordomus

7. September 2022 12:45

Korr. Die obige Anekdote betr. "Geliebte meiner Zuchtwahl"  beim  Gymnasiasten Ludwig Klages, später in der Schweiz, stammt aus der Erinnerung des 1933/34  ermordeten Theodor L e s s i n g, auch einem der ersten Klassiker im modernen Kampf gegen den Lärm. Die Memoiren des für mich interessantesten modernen Lessing tragen den genialischen Titel "Einmal und nie wieder", beinhalten seine heimliche verstossene Liebe gegenüber Ludwig Klages sowie sein und Klages Schwärmen für den Schriftsteller Wilhelm (?) Jordan, den sie als literarische Geistesgrösse verehrten und der heute völlig vergessen scheint. Gibt es hier Mitleser, denen Jordan noch ein Begriff ist?  Zu den Freundschaftshindernissen zwischen Lessing und Klages gehörte der Antisemitismus. Für mich wichtig war vor 50 Jahren Lessings Buch "Der Geist als Widersacher der Seele", falls es nicht von Klages stammt, was ich nicht gleich auswendig sagen kann. Noch bedeutender: "Geschichte als Sinngebung des Sinnlosen", ein schlechthin genialer Titel. 

Laurenz

7. September 2022 13:19

Mal abgesehen davon, daß bisher bei diesem Thema nur

@Franz Bettinger

der Vernunft huldigt, bin ich auch von der Redaktion schwer enttäuscht. Natürlich kann auch in jeder Redaktion das Individuum eine diametrale Meinung vertreten, aber tendenziell könnte man sich auch über eine ungefähre Richtung annähern oder abstimmen.

Wenn GK eindringlich formuliert, daß es einen dritten Weg bezüglich der Ökologie/Ökonomie geben müßte, (was ich so gar nicht teile,) ist es ein starkes Stück, diese Nummer hier rauszuhauen.

Natürlich harrt Offenbach & Co. einer Lösung, aber die kann nicht sein, Offenbach weiter zuzubetonieren.

Die ewige Leier nach primitiven Hirtenkulten der Vergangenheit wird niemanden überzeugen, der nach Jahrtausenden endlich zur Vernunft gekommen ist. Denn das ist im Grunde auch nichts anderes, als mit der ewigen Verdammnis zu drohen, etwas, daß diese Protagonisten mit Klaus Schwab & Co. zutiefst verbindet.

@Franz Bettinger

Schwab, Gates & Co waren bereits erfolgreich. Seit den Impfkampagnen sind Sterblichkeit & Geburtenrückgang rasant gestiegen.

Niekisch

7. September 2022 13:25

"Deutschland steht (und zwar bereits seit Geburt der BRD) mit seinen (finanziellen) Unterstützungsleistungen für Mütter und junge Familien weltweit ganz grandios da."

Verehrte gnädige Frau, das kann ich nur bestätigen: 1. Kind 25.- E, 2. Kind 35.-Euro Kindergeld ( 1980, 1981 ); keinerlei Rentenpunkte, Nachtdienst im Krankenhaus bis 6 Wochen vor der Geburt, keine Kita, kein Ganztag, Kindergarten nur bis 12:oo. usw. In der Tat: grandios!

 

MARCEL

7. September 2022 13:26

@Maiordomus

In der Ukraine wird gerade mindestens eine Generation ausgelöscht.

Ein schwacher Trost aus der Geschichte: Alle ehemals herrschenden Völker müssen wohl einmal verschwinden und sich damit transzendieren (Spartaner, Karthager etc.). Das "Mindere" setzt sich immer ertsmal durch, bis es ebenso diesen Weg geht.

Abhilfe in dieser Frage brächte eine Ent-Bürgerlichung?

Ganz gleich: Die wird sowieso kommen.

 

 

Hajo Blaschke

7. September 2022 13:27

Wer die Möglichkeiten hat, sich das aggressiv antideutsche Machwerk eines Henry Morgenthau jr. zu Gemüte zu führen, erfährt dort, die Bevölkerung Deutschlands auf maximal 25 Millionen ethnische Deutsche zu reduzieren. Ziel dieses Genozids war, die deutsche Mentalität auszurotten. Diese Idee kam auch bei anderen antideutschen Rassisten wie etwa Nathan Kaufman oder Louis Nizer etc. vor.

Diese Aktion sollte durch Kastration und Sterilisation von einer ganzen Generation von Deutschen mithilfe von Ärzten aus den umliegenden Ländern realisiert werden.

Nunmehr sind die Deutschen aufgrund primitiver grüner Propaganda selbst dazu übergegangen, den Plan zu erfüllen.

Gracchus

7. September 2022 14:58

Mmh, aber wozu darüber reden, wenn's keiner hören will und eh unumkehrbar? 

 

 

Heinrich Loewe

7. September 2022 15:28

Und weil das genau so ist, wie Sie beschreiben; die ethnischen Verschiebungen, aus den Geburtenraten resultierend, fordere ich seit längerem schon, daß die Rechte endlich alte Zöpfe abschneidet. Unhaltbar gewordene Stellung räumt, und zwar kompromißlos. Ich meine die Forderung nach Ethnopluralismus sowie den Bevölkerungsaustausch als zentralen Konflikt. Das trägt alles nichts mehr aus.

Anschlußfähig in die Breite der Gesellschaft hinein, einschließlich migrantisches Milieu ist Populismus vs. Globalismus; Großes Erwachen vs. Great Reset. Freiheit vs. Totalkontrolle. Tradition vs. wokeness.

Vorbild und Orientierung wäre der inclusive Nationalismus von America First. Die werden gewinnen dort…

Umlautkombinat

7. September 2022 16:12

"Seit gut 30 Jahren dasselbe Geburtsgeschehen in ganz Deutschland."

 

Die Autorin sprach von Jahrzehnten und OK, die sind es ja nun auch schon. Werde halt alt und projiziere solche Formulierungen immer noch in Zeiten, die laenger her sind. Und ich lebe in einer ostdeutschen Grossstadt mit relativ geringem Auslaender- aber fuer deutsche Verhaeltnisse trotzdem hoeheren Geburtenanteil. 

Maiordomus

7. September 2022 16:15

dojon86. Die DDR hätte indes ohne Wiedervereinigung letztlich nicht auf das jetzt doch erreichte Wohlstandsniveau gebracht werden können. Eine erneute Spaltung des Landes ist natürlich absolut nicht mehrheitsfähig.

RMH

7. September 2022 17:05

Die Georgia Guidestones wurden ja schon mal vorsorglich im Juli diesen Jahres in die Luft gesprengt und danach abgetragen, da stand u.a. drauf:

"Halte die Menschheit unter 500.000.000 in fortwährendem Gleichgewicht mit der Natur"

"Lenke die Fortpflanzung weise — um Tauglichkeit und Vielfalt zu verbessern"

Na also, ab jetzt ohne die Guidestones Gebote: Zeugt drauf los :) ;)

PS: Der letzte Satz war Sarkasmus/Ironie. Bin kein Fan von Eugenik und Zwangsmaßnahmen zur Bevölkerungsreduktion der Menschheit, sehe die "Guidestones" aber auch nicht als Botschaft einer Weltregierung/- Verschwörung an. 

Thorsten Uhrbrock

7. September 2022 20:14

Das eigentliche Problem ist doch nicht der Kinderwunsch. Der ist bei vielen grundsätzlich vorhanden. Als erstes sollten wir erklären das unser Generationenvertrag ein Vertrag unter drei Generationen ist. So wie man in seiner Lebensspanne zwei Zeiträume des Empfangens hat, in etwa 0 bis 20 und 67 bis 80 Jahren hat man auch in seinem Leistungszeitraum zwei Leistungen zu erbringen. Nämlich für die vorangegangene Generation und für die folgende zu sorgen. Und zwar aus eigener Kraft. Wer das nicht macht kann auch keine Rente erwarten. Also muss unser Augenmerk auf die drei Kindfamilie liegen. Wer das nicht möchte kann, finanziell gesehen, selber für seine Rente sorgen. Statt reisen eben in die Altersvorsorge investieren. Dann sollte unsere Förderung rein auf ethnisch deutsche Kinder liegen. Alles andere ist nur Selbstbetrug.  Zum Thema Überbevölkerung. Wenn man die Menschen dicht nebeneinander stellt passen auf die Fläche von Mallorca rund 13.000.000.000 Menschen. Nur mal so zum Vergleich. Wir haben genug Platz auf unserer schönen Erde. Nur die Gier Einzelner kann nicht befriedigt werden. Aber die ist sowieso nicht zu befriedigen. Da genau müssen wir ansetzen. 

Herold

7. September 2022 20:38

@Kositza: Guter Take mit Bibi. Allgemein ist die Instagram-Influencer-Gemeinde gerade in einer Phase wo viele Kinder bekommen und das zieht mehr als sauertöpfisches Gewäsch über Lessing oder Mohler. Gähn, Leute. Kinder bekommen ist wieder schick geworden, auch durch Leute wie Bibi, Ebru oder Fleur. Höre ich eigentlich ständig: Hast du gehört, die hat noch ein Kind bekommen, sollen wir nicht auch (noch) mal? Gibt so tolle Fotos mit Babyschuhen usw.

@Allnichts: Genau. Der Wurm muss dem Fisch schmecken, nicht dem Angler. Instagram macht bessere Biopolitik als die gesamte europäische Rechte: So ein Bild einer Schwangeren, barfuß auf einer Wiese mit blonden, spielenden Kindern schlägt jede Kindergelddebatte oder Umvolkungstheorie um Längen.

Vielleicht sollten die Sellners auf Mamavlog umsteigen. Hier habt ihr es zuerst gelesen!

der michel

7. September 2022 21:29

@RMH

warum erwähnen sie dann diesen (teuren) anonymen hirnriß? nehmen sie einen taschenrechner und rechnen sie selbst: das war's (entschuldigung, frau kositza!); für d sowieso und generell für die hyperboraeische bevölkerung der welt (falls die vorliegenden statistiken stimmen).

tja...

Fredy

7. September 2022 22:01

Ja, das ist wieder ein Thema für's Kommentariat. Da kann jeder, der zufällig mal ein Kind gezeugt hat, zum Bessermenschen werden. Einfacher war es nie, für die Einfachen. Kinder an sich gäbe es durchs Reagenzglas, für jedwede Konstellation, Millionen werden gar abgetrieben, Tausende wider Willen nicht gezeugt, Hartzern sichert das die Existenz, manchem Konservativem ist es der einzige Sinn, Andere leben das Leben ihrer Kinder und nicht das Eigene. Jeder kann was dazu sagen. Wer keine Kinder hat soll also schweigen und Rente selbst finanzieren. Aber vorher alles finanzieren? Nicht besser wie im Bild-Kommentariat.

anatol broder

7. September 2022 22:30

abgesehen von der «grandiosen» beziehung zum staat ist die gebärfreudigkeit der frauen natürlich von den liebesbeziehungen mit ihren männern abhängig. nur manche beziehungsmodelle führen zu ausreichend viel kindern. vielleicht geht kositza im zweiten teil darauf ein.

Ordoliberal

8. September 2022 02:45

1 / 2

Welches Ziel will man denn mit ethnischer Homogenität erreichen? Doch das Gefühl von Vertrautheit mit den Menschen, die in der Nachbarschaft leben, mit denen man zur Schule geht, die man auf der Straße sieht, mit denen man Geschäfte macht. Diese Vertrautheit entsteht, weil die Menschen dieselbe Sprache sprechen, in jeder Bedeutung dieser Redewendung: Schulerfahrung, Bildungserfahrung, Familienerfahrung, Umgangsformen, Werturteile sind ähnlich. Man weiß, wie das ist, wenn einer von einer Erfahrung berichtet. Auch können bestimmte Kenntnisse und Fähigkeiten vorausgesetzt werden. Vertrautheit mit den Menschen erzeugt das Gefühl von Heimat und Sicherheit. Man versteht sich. Es muss nicht viel geredet werden. Das Vertrauen ist hoch. Man hilft sich. Man weiß, wer man ist. Das Zusammenleben muss nicht jeden Tag neu ausgehandelt werden.

Ordoliberal

8. September 2022 02:46

2 / 2

Natürlich reicht auch kulturelle Homogenität dafür aus. Gemeinsame Herkunft und Hautfarbe sind dafür nicht notwendig. Nur: Wenn eine solche von allen geteilte Kultur nicht existiert, was dann? Wie würde man heute die spezifisch deutsche Kultur definieren? In Literatur, Musik, Film, Mode, Wissenschaft existiert sie nicht mehr. Alles angloamerikanisch. Das Ingenieurswesen? Auf dem absteigenden Ast. Der Sozialstaat? Das Bildungswesen? Überlastet, vor dem Zusammenbruch. Disziplin, Anstand, Ehre? Begriffe aus einer untergegangenen Epoche. Was bleibt ist die deutsche Romantik, gegen das eigene Volk gerichtet: Sonne, Windmühlen, der allmächtige, gütige Staat, der Wolf liegt beim Schaf, Anbetung der Schwäche, Weltuntergangsangst, Erlösungsfantasien, Abneigung gegen die "Zivilisation", Hybris.

Nemo Obligatur

8. September 2022 08:11

Für die Artikelüberschrift vergebe ich 10 von 10 Punkten, denn genau darauf kommt es in der Tat an. Ein Kirchenfürst sagte einmal weise: "Die Zukunft eines Volkes erkennt man nicht an der Zahl der Sportwagen, sondern an der Zahl der Kinderwagen.

Zum Artikel selbst:

"In den Jahren 2005/6 hatte die Problematik zuletzt ein breites Echo gefunden. Damals hatte der Bevölkerungswissenschaftler Herwig Birg (*1939) in der FAZ einen mehrteiligen „Grundkurs Demografie“ veröffentlicht. Im Rahmen dessen verdeutlichte er, daß es heute bereits im Grunde „5 nach 12“ sei,..."

Mehr muss man nicht wissen. Die Zeit ist abgelaufen. Wir sind schon wieder eine halbe Generation weiter. Es ist es jetzt halb eins, und es wird auch noch viertel nach fünf werden, ohne dass sich in dieser Hinsich etwas verbessert.

Es sollte auch der Identitären Bewegung klar sein, dass man angesichts solcher Daten mit "enthnopluralen" Spiegelfechtereien keinen Blumentopf mehr gewinnt. Ich würde da auch eher auf Leute wie Feroz Khan von der achse:ostwest setzen. Damit ließe sich für dieses Land vielleicht noch etwas stemmen. Unsere Generation sollte sich darauf konzentrieren, möglichst viel von den kulturellen Beständen weiterzugeben, wenn es schon mit den Genen nicht klappt.

 

Adler und Drache

8. September 2022 09:10

Das Thema "Kinder" ist in rechten Gesprächsrunden immer eine Gratwanderung. Ich habe schon öfter heftige trotzige Gegenreaktionen von Gleichgesinnten festgestellt, die keine Kinder haben. Die fallen dann in einen Verteidigungsreflex, wahrscheinlich, weil sie im Grunde wissen, dass sie dem Ruf des Lebens nicht gerecht geworden sind, und sie bringen dann sogleich Überbevölkerung, unglückliche Kinder, es gibt ja nun wirklich genug in Afrika, da müssen nicht auch noch wir usw. aufs Tapet.

Nach meinem Empfinden ist das gar kein originär rechtes Thema. Das Ja zum Kind ist ein Ja zum Leben, wegen allem oder auch trotz allem, ganz egal - so, wie es immer war, so, wie es richtig ist. Man passt sich dem Leben an oder verweigert sich ihm - die einen bleiben, die anderen verschwinden. Die, die bleiben, werden schon einen modus operandi finden.   

dojon86

8. September 2022 09:43

@Fredy 7.9.22 22:01 Bloß weil etwas im Bildkommentariat steht, ist es nicht notwendigerweise falsch

RMH

8. September 2022 09:54

"wenn es schon mit den Genen nicht klappt."

Damit klappt es schon, aber eben nur im reduzierten Umfang und die Mehrheiten im Land ändern sich schnell und unaufhaltsam. Der Deutsche wird zur Minderheit und darauf hat man sich einzustellen. Was auch schade für die aktuell jungen Deutschen ist, dass damit ein deutsches Umfeld eben immer weniger und dünner und eben auch älter wird. Wenn ich mich an meine Kindheit an bspw. Familienfeste zurückerinnere, war da immer eine große Zahl an Cousins und Cousinen, mit denen man sich einfach verkrümelte, während die Alten zusammensaßen. Heute haben Kinder überhaupt kein besonderes deutsches Familien- oder Sippenumfeld mehr, mit Glück evtl. mal einen Cousin oder eine Cousine, weils auch oft nur einen Onkel oder eine Tante gibt (die dann manchmal auch keine Kinder haben). Die Deutschen sollten sich ein Stück weit als Ersatz auf eine ihrer Kernkompetenzen zurückziehen, die Vereinsmeierei. Unter sich bleiben. Und bei der Partnerwahl: Ja, dann eben eine der intelligenten deutschen Streberinnen heiraten statt der osteuropäischen oder asiatischen Madame mit Allüren. Oder den fleißigen, oft uncharmanten deutschen Mann, statt des mit Komplimenten nie geizenden Ausländers. Insbesondere die "Rechte" war und ist in der Vergangenheit oftmals nur wenig Vorbild gewesen (zumindest die Männer, die sich rechts nennen).

dojon86

8. September 2022 09:58

@Nemo Obligatur 08:11 Ihr Standpunkt in Ehren, aber ich halte es in dieser Sache eher mit Martin Luther. "Wenn die Welt morgen unterginge, würde ich heute noch ein Apfelbäumchen pflanzen". Und was die Kultur betrifft, ich hoffe sie meinen nicht die durchamerikanisierte Kultur der bundesrepublikanischen Gesellschaft. (inklusive WOKE und LGBT) Diese ist für mich mit Verlaub nicht weitergabewürdig. Jedenfalls, so sagt der Prolet in mir, wenn es mit der Weitergabe meiner Gene, bzw. mit dem Fortbestehen meiner erweiterten Familie nicht klappt, dann ist es mir wirklich egal, wer diesen geographischen Begriff Mitteleuropa, einst Deutschland genannt, besetzt und was er damit macht und woher er seine Kultur nimmt. Bach, Rolling Stones oder Umm Khultum, wen kümmerts.

Niekisch

8. September 2022 10:14

W i e g e n l i e d 

Singet leise, leise,leise,

singt ein flüsternd Wiegenlied,

von dem Monde lernt die Weise,

der so still am Himmel zieht.

Singt ein Lied, so süß gelinde,

wie die Quellen auf den Kieseln,

wie die Bienen um die Linde

summeln, murmeln, flüstern, rieseln.

( Clemens Brentano )

 

BjornMichaelis

8. September 2022 10:45

@niekisch ergänzungen: kostenlose Schule, in einigen Bundesländern 1000euro/Monat Zuschuss zum kindergarten, Krankenversicherungsbetrag unabhängig von Kinderzahl (kosten ca 2000euro/Jahr/Kind), Freibeträge bei Lohnsteuer, also der Staat verteilt pro Kind jedes Jahr ca 15000 Euro von kinderlosen an kindervollen um. 

Mitleser2

8. September 2022 11:07

@Bettinger: "Nur Afrika (und Afghanistan ...) kommt noch auf eine Fertilitätsrate (= Kinder pro Frau) von >3%."

Afrika ist aber das große Migrations-Problem für Europa, das geht ja schon seit vor 2015 so. Und dort wurden nicht so viele Corona Spritzen verteilt.

Pferdefuss

8. September 2022 11:14

Zu allen guten Dingen gehören drei. Ich beginne von vorn:

- Adel und Geldadel haben über Kinderreichtum und nachfolgende Heiratspolitik immer daran festgehalten, dadurch ihre Machtposition zu erweitern.

- Kinderwunsch - Wunschkind - ein exklusives Muster der 'weißen' Zivilisation. Durch Zwanghaftigkeit zur Einmaligkeit widerspricht es der Auswahl aus der Fülle der Natur.

- Kindergeld - seit wann?

@ Ordoliberal Stichwort 'Vertrautheit' - das ist es; ugs. 'der eigene Stallgeruch'. Im Stall leben die angestammten Haustiere, aber auch Schwalben, lästige Fliegen, Krankheitserreger, Mäuse und Ratten. Ohne Pflege stinkt es. 

Persephone

8. September 2022 11:25

@Thorsten Uhrbrock "Zum Thema Überbevölkerung. Wenn man die Menschen dicht nebeneinander stellt passen auf die Fläche von Mallorca rund 13.000.000.000 Menschen. Nur mal so zum Vergleich. Wir haben genug Platz auf unserer schönen Erde."

Mit Verlaub, das ist Unsinn. Ein Mensch braucht ja nicht nur einen Platz zum stehen. Er braucht Platz zum Wohnen, Arbeiten, die Produktion seiner Ernährung und Konsumgüter benötigt Platz, ebenso wie die Lagerung seiner Abfälle und Exkremente. Deutschland hat einen durchschnittlichen Pro-Kopf-Landflächenverbrauch von 5,1 Hektar (Quelle: 2013-20 FS Flaechenkonkurrenz - das Beispiel Konsum.pdf (suedwind-institut.de)). Die Landmasse der Erde beträgt etwa 14.943.000.000 Hektar. Das deutsche Wohlstandsniveau vorausgesetzt, würde die Erde somit Platz für 2.930.000.000 Menschen bieten, wenn man wirklich jeden Quadratzentimeter der Erdoberfläche vernutzen würde.

Laurenz

8. September 2022 13:21

@Thorsten Uhrbrock

Niemand will Ihr 13 Mrd. Mallorca. Das ist auch völliger Unsinn. weil Sie damit die Umwelt entmenschlichen. Und was ist, wenn wir 13 Mrd. sind. Dann stoppen Sie die Bevölkerungsexplosion mit Gewalt & alle fressen & leben von Pillen? Die jetzigen knapp 8 Milliarden können nur leben, weil man künstlich düngt. Selbst beim nicht artgerechten Fleischverzicht wären 14 Mrd. möglich, aber was kommt danach? 

Derselbe Unsinn gilt auch für

@Nemo Obligator

Entscheidend ist der politische Wille, wie viele Menschen in einem Staat leben sollen & dürfen. Und ohne Gewalt, um Grenzen militärisch zu schützen geht es nicht. Ist dieser politische Wille in die Tat umgesetzt, kann man weitere Projekte andenken, wie sich eine Bevölkerung zusammensetzt. Meist wird bei der Demographie das Rentenproblem in China oder bei uns zum Thema, was aber eine Lüge ist. Das Rentenproblem ist in China, wie bei uns längst gelöst, einfach damit, daß geburtenstarke Generationen arm wegsterben. Und schon stimmt die Pyramide wieder.

Dietrich Egon

8. September 2022 13:49

Als sonst stiller Mitleser erlaube ich mir, mich mit einem "Erfahrungsbericht" zu Wort zu melden. Ich fasse mich auch kurz.

Als meine Frau und ich vor zehn, zwölf Jahren in das 300-Seelen-Dorf zogen, in dem wir noch heute leben, gab es in dem Nest ganze drei Kinder. Eines davon war unser gerade geborener Sohn. Allein in Sichtweite unseres Hauses: 14 Köter. Die Dorfschule war zu einem Wohnhaus umgewidmet; ein 68er Ehepaar verwirklichte sich darin selbst. Kurz: exemplarisch für alles, was in Sachen Demographie falsch laufen konnte.

Stand heute: 26 Kinder unter zehn Jahren (die ich aus dem Kopf zusammengezählt bekomme), Ausländeranteil 0,00% und, Überraschung: größtenteils Drei-Kind-Familien, so wie auch die meine, übrigens. Die ersten Leute fangen wieder an, Mehrgenerationen-Haushalte zu bilden. Faszinierend.

In den Nachbardörfern ein ähnlicher Effekt. Die Kinder- und Jugendfeuerwehren sind mehr als ausgelastet, das Vereinsleben erholt sich wieder. Wo ein Haus zu verkaufen ist, ziehen in der Regel "geläuterte" Städter ein.

Das ist natürlich nur subjektive Anekdoten und vermutlich nicht repräsentativ; ich kann mir aber gut vorstellen, daß dieser Effekt auch anderswo zu beobachten ist.

 

heinrichbrueck

8. September 2022 14:50

Eine geschützte Demographie hängt von der Staatsführung ab. Von guten Lehrern. Der Einhaltung der Naturgesetze. 
Die Ideologieanbetung der Europäer, gegen eine eigene Machtausführung gesteuert, wurde als Todesfalle konzipiert. Variable Anbetung des Feindes, der Sargnagel des eigenen Überlebens. Der Staat als Überlebenskonzept eines Volkes, Werkzeug der feindlichen Demokratie, Abräumung der bürgerlichen Welt, schon die sprachliche Gleichheit macht schaudern, nicht im Besitz der notwendigen Waffen. Der Wähler kann es nicht erlauben, seine natürliche Auslese hilfreich steuern zu lassen. 
Nachdem die Geschichte der bürgerlichen Welt sinnlos gemacht wurde, gibt es nur noch eine Geschichte und eine Wahrheit. Die Virusträger stürzen ab, wenn sie sich entscheiden müssen, den Virus zu unterstützen, wie in jedem infizierten Programm. Der Volksangehörige wird seine langfristige Perspektive global denken, innerhalb seines Volkes geschützt, außerhalb seines Volkes ungeschützt. Der Rest ist unwichtiger Diskussionsklamauk, Nachwehen bürgerlicher Zustände sichtbarer Unzulänglichkeit, eine total falsche Logik außerhalb der falschen Perspektive. Welchen Führungsanspruch hat die bürgerliche Welt? Ihre Legitimation dient der Volksabschaffung. 

quer

8. September 2022 15:40

Es wird die Zeit kommen, da die verbliebenen indigenen Deutschen nach dem Vorbild von 1813 handeln werden. Man wird es "Befreiungskrieg" nennen. Sie werden sich ihr verbliebenes Land zurückholen (versuchen). Auch vergleichbar mit dem Ende der Kolonien in Afrika. Was den Afrikanern billig war, wird den Deutschen nicht nachzutragen sein. Im Zuge dessen, als Volk weiterbestehen zu können, werden Verhütungsmittel verboten werden. Abtreibungen werden mit der Todesstrafe verbunden sein. Die sog. "Demokratie", welche die bestehenden Zustände erst möglich gemacht hat (Hoppe) wird durch ein anderes Staatsmodell ersetzt werden müssen. Es ist nicht die Frage des Ob, sondern des Wann. Nichts ist von Ewigkeit. Wer hätte schon daran gedacht. daß 50 Jahre nach der Grundsteinlegung der Jahrhunderthalle in Breslau das Ding plötzlich in Polen stand?

Nemo Obligatur

8. September 2022 16:18

@ dojon86 9:58

"Und was die Kultur betrifft, ich hoffe sie meinen nicht die durchamerikanisierte Kultur der bundesrepublikanischen Gesellschaft."

Absolut richtig. Wir haben ältere und andere Werte zu verteidigen. Luther gehört natürlich zum Kernbestand.

Ein gebuertiger Hesse

8. September 2022 16:23

Großartig, was Dietrich Egon hier berichten weiß. So sehen Zeichen der Hoffnung aus.

Umlautkombinat

8. September 2022 16:24

@Dietrich Egon

Nur aus Interesse - welche Gegend (ungefaehr)?

 

Laurenz

8. September 2022 16:34

@Dietrich Egon

Ja, das was Sie beschreiben, ist der heutige Zustand auf dem Lande. Aber auch in Städten haben die Deutschen Kinder mit Haustieren ersetzt. Die haben den Vorteil, die bleiben im Haus, bis sie sterben & es spielt nur am Rande eine Rolle, ob die gut erzogen sind oder nicht. Bei der Feuerwehr hingegen liegt Ihr Dorf gegen den Trend. Die Kommunen werden zukünftig nicht umhin kommen, Feuerwehrleute, auch die Amateure, zu bezahlen. Im Grunde ist das auch richtig so. Kann mir nur schlecht vorstellen, daß in der SiN-Szenerie viele freiwillige Feuerwehrleute unterwegs sind.

@Quer

Man kann ruhig unterhalb der Einwohnerkriegsschwelle bleiben. Womit wir mehr zu kämpfen haben, sind diejenigen Konservativen, die auch auf der SiN, der AfD & sonstwo den jetzigen Staat retten wollen. Das führt grundsätzlich zur Prolongation der Macht unseres politischen Gegners. Es reicht vollkommen aus, ein alternatives politisches Angebot sichtbar zu machen. Die zukünftigen Trümmerfrauen werden es dann mit Sicherheit wahrnehmen.

quer

8. September 2022 17:17

Nachtrag:

1848 wurde in Prag beim panslawischen Kongress erdacht, was 1948 Realität wurde. Maßgeblich daran beteiligt waren Polen. Damals gab es einen eigenständigen Staat Polen nicht. Denken wir mal wie die Polen. Der Wille setzt das Ziel und den Erfolg.

Im Zuge der Wiedergewinnung des eigenen Landes wird es selbstverständlich sein, das deutsche Sozialgesetzgebung allein den indigenen Staatsbürgern zugutekommen wird. Das Sozialamt der Welt wird sich einen anderen Standort suchen müssen.

Zunächst aber gehen wir Zeiten entgegen, in denen der Erwerb einer Waffe leichter sein wird, als der von Brot und Butter. In Folge wird das Wort "Grün" noch schlimmer gehandelt werden, als derzeit "NS". Sozusagen als Steigerung des Verbrechens.

Gnaeus

8. September 2022 17:56

Die Rechte solle alte Zöpfe abschneiden und den Bevölkerungsaustausch als zentralen Konflikt vergessen um sich dafür anschlussfähigen Themen wie „Populismus vs. Globalismus; Großes Erwachen vs. Great Reset. Freiheit vs. Totalkontrolle. Tradition vs. Wokeness“ (Loewe) widmen? Diese Themen sind auch in einer paschtunischen Stammesgesellschaft anschlussfähig, all den modernen „Rechten“ die anschlussfähig sein wollen, müsste es in Afghanistan folglich ziemlich wohl sein. Sie würden wohl in Kürze Anschluss finden. Wer solches vorschlägt hat die Waffen schon längst gestreckt und sollte sich nicht als „rechts“ bezeichnen. Was zählt ist das Volk. Wer meint er könne mit 30-40% Bantus, Arabern und Asiaten im Land noch gemäss deutschen Werten und Idealen leben, hat den Draht zur Realität verloren, auch wenn er meint auf der Höhe der Zeit zu sein.

Demographisch stellt sich die Frage, ob wirklich die Kinderlosen das Problem sind, oder nicht eher die Leute, welche nur noch zwei Kinder haben. Jeder der einmal ein wenig Familienforschung betrieben hat, wird festgestellt haben, dass es immer wieder Leute ohne Kinder gab. Scheint irgendwie einfach so zu sein. Bei gewissen Leuten ist es vielleicht auch besser, sie haben keine Kinder. Das geht aber nur auf, wenn die Leute mit Kindern eben auch für diese Leute Kinder haben und das wird vor allem dann schwierig, wenn man erst nach 35 das erste Kind hat. Ein Blick in migrantische Milieus zeigt, dass weniger das Geld das Problem sein dürfte.

dojon86

8. September 2022 18:31

@RMH 09:54 "der Deutsche wird zur Minderheit und darauf hat man sich einzustellen". Ich stimme ihrer Bemerkung voll und ganz zu. Eine Minderheit zu werden, heißt nicht notwendigerweise auszusterben. Freilich, damit das gelingt sind zwei Faktoren entscheidend, zuallererst eine Kinderzahl, die die Bestandserhaltung garantiert, und außerdem ein starkes kulturelles Selbstbewusstsein. Wie es mit ersterem steht, wird in diesem Forum gerade diskutiert, bei letzterem sieht's leider auch nicht besser aus. So konvertiert bei einer Heirat zwischen einem Biodeutschen und einer Muslima so gut wie ausschließlich der deutsche Partner. Das sieht nicht gerade nach einem starken kulturellem Selbstbewusstsein aus. Gerade auf diesem Gebiet könnte aber ein jeder, ob alt, ob jung, ob kinderreich oder kinderlos seinen Beitrag leisten, und wenn es nur durch Konsum oder Konsumverweigerung wäre. Für Menschen die es gern kurz und simpel haben, BMW statt Harley-Davidson, deutsche Wortwahl anstatt Legasthenikerenglisch, Verweigerung von gehypten Produkten internationaler Ketten, usw.

Adler und Drache

8. September 2022 20:40

Dietrich Egon:

Kann ich bestätigen. Das Dorf, aus dem ich stamme, war vor ca. 20 Jahren eine Art Friedhof mit erweitertem Wartebereich. Diese Zeit ist vorbei, ich staune jedesmal, wie es sich belebt, und bin nicht so ganz glücklich damit, weil mir die Ruhe sehr gefallen hat und ich mich frage, wohin sie auf einmal entschwunden ist. Die Häuser gehen weg wie Sauerbier, auch die an der Bundesstraße nach Tschechien, wo doch kein vernünftiger Mensch wohnen wollen sollte. 

Übernächstes Jahr werde ich selbst ins Haus meiner Kindheit zurückziehen. 40 Jahre werd ich dann weggewesen sein, wovon ich nie wegwollte. Schöne biblische Referenz.   

Gelddrucker

8. September 2022 21:31

Generell muss die Menschheit schrumpfen, weiteres massives Wachstum bei gleichbleibendem Technologie-Level ist der Tod des Planeten.

Wenn sich die Patrioten im Westen nicht zu Umweltthemen äußern, werden wir verlieren, denn im Zweifelsfall ist die Rettung des Planeten wichtiger als einzelne Nationen. Die Zeitschrift Kehre ist mit das beste, was in letzter Zeit aus dem patriotischen Lager kam.

Es braucht keinen Babyboom in den westlichen Ländern, wenn natürlich auch eine Steigerung über die aktuellen (meines Wissens nach) 1,3 der biodeutschen Frau angestrebt werden muss.

Es wäre also auch kein Problem, wenn das Deutsche Volk schrumpft, die Ersetzungsmigration ist das Problem. Wir haben hier alle Trümpfe in der Hand. Was machen die Altparteien? Manche Gruppen erzählen den Einheimischen, sie sollten aus Umweltgründen auf Kinder verzichten, aber wählen Parteien, die aus wirtschaftlichen Gründen Massenmigration fördern. Dieser offensichtliche Widerspruch sollte viel mehr Beachtung finden. Ziel muss es sein, den Volksaustausch zunächst anzuhalten und die Kontrolle wieder zu erlangen. Massen-Remigration wäre zwar ideal, ist aber möglicherweise schwierig. Die demographische Wende kann auch Jahrzehnte dauern.

 

 

 

Gelddrucker

8. September 2022 21:35

@dojon86 @RMH

Der Deutsche, so wie die anderen Westeuropäer, dürfen auf keinen Fall zur Minderheit werden. Das ist keine akzeptable Zukunftsoption. Ist dies einmal geschehen, wird es fast unmöglich, die Sache wieder zu drehen und man darf sich darauf einstellen, dass Westeuropa zu Südafrika wird. Es muss also etwas passieren.

Gelddrucker

8. September 2022 21:47

nochmal @dojon86

"1. die Alteuropäer werden in gar nicht so ferner Zukunft zur Minderheit"

Das ist ein unwahrscheinliches Szenario, denn laut Umfragen gibt es dagegen eine Mehrheit die sich um die 80 bis 90% bewegen dürfte. 

Silent Reader

8. September 2022 22:21

@Gelddrucker

In der BRD hat fast die Hälfte (40+ Prozent) aller Kinder unter 5 Jahren einen MiHiGru. Also ist es doch kein Szenario sondern eine schlichte Tatsache. Jedes vierte Neugeborene ist nicht einmal ein Bundesbürger.

deutscheridentitaerer

8. September 2022 22:44

Selbst wenn man zur Minderheit wird, ist damit noch gar nichts gelaufen. Wäre vielleicht gar nicht mal so schlecht: dann würden auch dem Letzten die Flausen von kulturellen Beständen und ähnlichem Voodoo ausgetrieben werden.

Gelddrucker

8. September 2022 22:53

@Silent Reader:

Mihigru hat jeder, der ein ausländisches Elternteil hat. Die Kinder von 3 Millionen Russlanddeutschen haben Mihigru. Ich will jetzt nicht alle Fälle von unproblematischem Mihigru aufzählen. Diese Zahlen sind weit dramatischer als die Realität. Es wird langsam Zeit, dass das eigene Lager sich demographisches Grundwissen aneignet, um die Lage richtig zu beurteilen. 

 
Kositza: Sie wohnen wo, wenn ich das fragen darf?

URN

8. September 2022 22:55

Ihrem, dojon86, Beitrag von 18:31 werden die meisten hier einiges abgewinnen können. Allerdings ist "von gehypten Produkten" Legasthenikerenglisch...

dojon86

8. September 2022 23:01

@Gelddrucker @silent reader. In den Großstädten sind es mit Sicherheit auch über 40 Prozent. Abgesehen davon achte man auf statistische Tricks der Behörden. Die Kategorie "Migrationshintergrund" ist nämlich etwas schwammig, da kann man einiges tricksen. Ich persönlich glaube staatlichen Statistiken nur mehr eingeschränkt, seitdem sie mit dem Straßenbild nicht mehr übereinstimmen. Ich kann jedem nur empfehlen, Augen auf bei öffentlichen, Plätzen, auf Kinderspielplätzen, in U-Bahnen, vor Schulen, etc. Trotzdem wird Westeuropa nicht zu Südafrika werden. Osteuropaer, Westasiaten und Nordafrikaner, werden das verhindern. Das Resultat wird wahrscheinlich eher so wie der Libanon aussehen, also eine dysfunktionale, nach tribalen Kriterien zersplitterten Gesellschaft.

Scheuermann

9. September 2022 07:54

"Hirtenkult"-Gerede ist unseriös. Weder C. S. Lewis' "Mere Christianity" noch Vox Days "The Irrational Atheist" (s. https://voxday.net/2012/02/18/why-do-you-believe) wurde widerlegt.

Außerdem war unser Land ~1000 Jahre christlich; die Kelten malten sich den Popo blau an. Das ist unterm Niveau der Christenheit, wie auch der Protestant Vox Day bemerkte. Das Neue Testament lehrt ja auch gar nicht, daß man heiraten solle, erhöht aber die Ehe, auch wenn Luther sie nicht als Sakrament anerkennen wollte (und dennoch beinahe ein Pflicht zur Ehe verteidigte).

Moral muß objektiv sein, ohne Ewigkeit ist weder Moral noch Sinn denkbar. Wozu soll ich leben, wenn meins Schrott ist? Nur Gott kann hier zwingen.

Was auf rechter Seite beim Thema Demographie anstößt, ist, daß man Leute zu Zahlen wandelt. Da fällt mir Gómez Dávila ein:

"For a society that lives among statistics, to suspect that each unit is a unique person with his own destiny turns out to be troubling and alarming."

Oder: "Eugenik entsetzt diejenigen, die deren Urteil fürchten." "Kein Nutznießer von Sklaven ist Befürworter der Geburtenkontrolle."

Es ist nicht egal, wer Kinder hat (Sarrazin). Ihm ging es um den IQ, mir bes. ums Aussehen und die geistige Gesundheit. Ich bin bucklig und gemütskrank, wurde gemobbt, schleppe mich durchs Leben; Pascal, Kierkegaard und Reinhold Schneider heirateten nie, da sie ihr Leiden niemandem aufbürden wollten. Auf Kuppelei gab's Zuchthausstrafen bis 73! Das muß wieder her.

Scheuermann

9. September 2022 07:55

Addendum: überhaupt muß man Wechselbeziehungen usw. verbieten. Unsere Vorfahren konnten auch heiraten und Ehe und Treue bis in den Tod leben. Kein Kind hat verdient, in kaputten Familien ("Patchwork", "Alleinzerziehung") aufzuwachsen. Außerdem haben auch Eltern Zeit, zu posten, da man die Kinder in die Tagesstätten steckt und in der Mittagspause auf Instagram herumsurft. Smartfon sei Dank. Das wird aber auch von rechter Seite kaum angesprochen; höchstens Gabriele Kuby und Jürgen Liminksi, die eher katholisch waren und die verheerenden Entwicklungen in sexuelle Hinsicht recht scharfsinnig erkannten. Man lese E. Michael Jones' "Libido Dominandi". Die Sexsucht, die vielen kaputten "Beziehungen" sind bloß ein weiteres Mittel, die Leute abzufüllen. "It [sex addiction] makes you stupid", wie E. Michael Jones einmal bemerkte. Also weg damit. Man lese auch J. D. Unwins "Sex and Culture", das selbst Mohler kannte ("Sex und Politik"). Mohlers Essai fand ich allerdings eher schwach.

Abgesehen davon, daß ich ja auch aus solch einer kaputten Familie komme, bin ich, wie gesagt, gemütskrank (& häßlich) und würde niemals jemandem dieses Leiden aufzwingen wollen. Zu schweigen davon, daß man sich als Mann nicht einfach ein Weib "greifen" und "brauchen" kann. Es sei denn, man heißt Cary Grant. Und selbst der muß mehr leisten, als eine Frau an seiner Stelle. Entweder Ehe oder Enthaltsamkeit, Abweichler Zuchthaus. Die "Rechte" ist hier ja lascher als die BRD vor '73!

Kositza: Ich laß das mal so stehen...Manche Tage beginnen kurios.

Adler und Drache

9. September 2022 08:49

Scheuermann: Das sind ja hochinteressante Buchtipps. Leider nicht übersetzt ...

anatol broder

9. September 2022 15:54

@ scheuermann

«die kelten malten sich den popo blau an. […] unsere vorfahren konnten auch heiraten und ehe und treue bis in den tod leben.»

danke für den lacher.

Grobschlosser

9. September 2022 17:48

das Thema ist brandgefährlich weil der Leser kaum die technisch / mathematisch / unwiderlegbaren Rahmenbedingungen adressieren kann ( Diskursgrenze ist die .de domain ) .

Dennoch ein Versuch : Heinsohn / Söhne und Weltmacht wurde hier bereits genannt - sprechen wir also über objektive , unwiderlegbare Rahmenbedingungen : Europa wird ab September / Oktober ungemütlich - bleibt die Frage wer für Wärme sorgt wenn der Nachschub ausbleibt . .

Bsp.: Ein (Teil)frankreich ohne Franzosen (zB Nanterre ) funktioniert nicht - was von diesem Experiment bleibt : Straßenterror , defekte Aufzüge und Drogenhandel ( an dieser Stelle meldet sich gewöhnlich das "arte" sozialisierte Oberschichtmädchen und "widerlegt" die böse Beschreibung der Realität . Siehe UK : Notting Hill ohne Engländer ist eben Bokassa mal Drogenhandel und Straßengewalt . Berlin : Clankriminalität .

ABER : es gibt in Deutschland seit langer Zeit gut funktionierende , japanisch dominierte Siedlungsräume zB Düsseldorf ) es sind allerdings Japaner in Deutschland - keine Migranten - sie haben sich nicht assimiliert - sie bleiben Japaner - sie verhalten sich wie Gäste und sieht man von einigen Fällen der Industriespionage in den 70ern und 80ern einmal ab verhalten sie sich gegenüber den Deutschen nicht feindselig .

 

Grobschlosser

9. September 2022 17:49

Die o.g. Fragestellung wird in vielen Ländern ausschließlich unter dem Gesichtspunkt der Rentabilität erörtert - und genau diese Betrachtung kann in der jetzt-brd strafrechtlich relevant werden . Bsp. Eine geflüchtete Frau aus Afrika hat vier Kinder - Frage : welchen Beitrag zur Gemeinschaft leistet sie ? Eine rotgrüne Antwort fällt nicht schwer - sind doch alle Menschenkinder wertvoll - Problem : die Marktwirtschaft bewertet Menschen und ihre Leistungen sehr unterschiedlich ( "kein Problem - alles eine Frage der Sozialisation" ,gell ?! ). Das Verhalten ( Alltag , Kiez , Schule , Ausbildung , Arbeit , Sportverein ) bestimmter Zuwanderergruppen wird von den Diensten sehr wohl dokumentiert - und auch wenn der rot-grüne Rundfunk jeden Tag das Multikultiparadies verspricht erkennt der Steuerbürger die Realität : gewaltaffine Migranten im öffentlichen Raum ( "Deutsche tun das auch , nicht wahr ?!" ) , integrationsunwillige Milieus - massive Probleme mit verschiedenen Gruppierungen die auch durch Transferkohle kaum noch konditioniert werden können .

Grobschlosser

9. September 2022 17:50

Ein einfaches Gespräch mit Migranten bringt mehr als der übliche linkssoziologistische Humbug .

"was willst du später mal werden - schreibe eine Seite "

"Boss, Chef , Dealer , Mafiaboss, usw." 

und ein Gespräch mit vordergründig gut integrierten Migranten ( FH/TU ) :"wir wollen und wir werden nicht für euch ( die Deutschen ) arbeiten - wir machen unser "eigenes Ding" - wir haben mächtige Verbündete ( nach einigen Rückfragen werden bestimmte rel. Milieus aber auch Länder im Nahen Osten genannt ) - der "gut integrierte " Migrant ist ein Phantasieprodukt - diese Leute halten uns für schwach und devot ( "ihr seid Sklaven der usa ( ein weiteres Land wird genannt ) . 

 

Grobschlosser

9. September 2022 18:02

tatsächlich phantasiert sich das rot-grün formatierte Linksbürgermilieu einen prima funktionierenden Multikultistaat zurecht ( interessanterweise schirmen diese Leute ihre eigenen Kinder gegen eben diese Multikultiglückseligkeit ab ) .

Die Werbung reproduziert diesen Multikultikitsch , man sieht den Nordafrikaner mit der europäischen Frau , dazu die entsprechenden Kinder - alle haben tolle Händies und fahren - na klar : ein Elektroauto .

Schauen wir uns mal die frauenfeindlich und somit fortschrittsfeindlichen B und C - Staaten genauer an : in Pakistan funktioniert nach 3 Tagen Dauerregen nichts mehr - und Afghanistan : usa - Bundeswehr - bitte GEHT HEIM . gut - der böse weiße Mann und seine Technik verlässt das Land - 4 Monate später : biiite-biite biiiite (Spendenkonto ) . Und diese Leute reproduzieren hier und heute , in Berlin , in Nanterre und in London genau ihre dysfunktionale Lebensweise . (ja aber . ) 

nö - kein ABER . Frau Claudie Roth wird weiterhin genau das glauben was sie glauben will - der rot-grün-Bürger wird niemals mit den Segnungen des Multikulturalimus konfrontiert und dementsprechend glaubt er an das happy-bunt Narrativ - denn es taucht tatsächlich an allen Ecken und Enden immer wieder auf - es durchdringt den veröffentlichten Diskurs .

 

Venator

9. September 2022 18:57

Der Gelddrucker lebt in einer Art Paralleluniversum, in der alles gar nicht so schlimm ist und die Realität nicht stattfindet. Jeder Schritt vor die Tür, jede S-Bahnfahrt, jede Fahrt raus aufs Land, wo das kleinste Kaff inzwischen seinen Döner und das entsprechende Klientel dazu hat, lassen seine Beiträge einfach nur unglaublich lächerlich wirken. Er war ganz offensichtlich noch nie in den europäischen Metropolregionen und Großstädten und deren Peripherie unterwegs und hat sich die dortigen Schulen mal angeschaut. ( was er vermutlich abstreiten wird,  weil es die eigene Argumentation unglaubhaft macht) Glaubt irgendwelche Dörfer in Brandenburg hätten gesamtdeutsche Aussagekraft. Jede Statistik, die nicht ins Weltbild passt, wird geleugnet, Zahlen zu Bevölkerungsstruktur sind ihm egal. Überalterung und Migrationsströme? Alles kein Problem. Das er jeden Kanisterkopp, der irgendwie weiß aussieht, direkt eindeutscht, würde diesen aber garantiert auch nicht besonders gut gefallen. Das er die hohe Anzahl von alten und unfruchtbaren Deutschen allerdings immer noch benutzt um aufzuzeigen, daß es gar nicht so schlimm steht ( die hohe Gesamtzahl der Deutschen, die noch hierzulande leben, zeigt doch auf, daß es noch lange nicht vorbei ist...) und glaubt, daß wenn eine (unwirkliche) Mehrheit  dagegen ist, ausgetauscht zu werden, es auch nicht passieren wird, ist schon irgendwie putzig. Ich tippe mal auf extrem jung und j.w.d

Aber weitermachen! Doch es könnte vielleicht nicht schaden, noch mal über andere Strategien nachzudenken?

Imagine

9. September 2022 21:06

Dass in West-Europa systematisch und konzertiert eine ethnische und kulturelle Umstrukturierung – in der Ethnologie auch als Umvolkung bezeichnet – stattfindet, ist evident.

Logischerweise wird dieses Programm von den Machthabern mit bestimmten Zielen und Zwecken durchgeführt.

Aufgabe der Opposition wäre es, diese Ziele und Zwecke zu analysieren und zu identifizieren, und zwar auf Basis einer materialistischen Klassenanalyse.

Dazu sind die Rechten aufgrund soziologischen und politökonomischen Unvermögens nicht in der Lage.

Statt die realen materiellen und politischen Interessen der Mächtigen zu analysieren, glauben sie, dass diese Umvolkung auf Basis linker Ideologie erfolgt. Und sind daher unfähig, die wahren Gründe und Zwecke für diese Bevölkerungspolitik zu erkennen.

dojon86

10. September 2022 08:21

@Imagine 09.09.22 21:06 Sie haben völlig recht. Die Rechten sind zu einer materialistischen Analyse größtenteils nicht fähig. Der größte Teil der Linken allerdings auch nicht. Mein persönlicher Alptraum ist, dass infolge dieses Scheiterns der Klassenkampf künftig von Islamisten und Rassisten geführt werden wird.

Laurenz

10. September 2022 10:13

@Imagine

Aufgabe der Opposition wäre es, diese Ziele und Zwecke zu analysieren und zu identifizieren, und zwar auf Basis einer materialistischen Klassenanalyse. Dazu sind die Rechten aufgrund soziologischen und politökonomischen Unvermögens nicht in der Lage.

Sie lesen weder eine Publikation noch schauen Sie PKs von Rechten, geschweige von Reden in Parlamenten. Daher können Sie Ihre obskure Behauptung in keiner Weise belegen. Ihre Unfähigkeit oder Widerwillen zur Recherche ist hier das einzige Unvermögen. Sie sind leider nur ein billiger marxistischer Agitator. Mehr Niveau, auch das eines gescheiterten Alt-Linken, stünde uns auf der SiN zu.

Sandstein

10. September 2022 11:50

Also ich kann mit der Diskussion wenig bis gar nichts anfangen. 
Was soll denn das sein, der Deutsche? Wenn ich mich so in meiner Stadt umgucke, gibts ziemlich wenige, die ich noch als nordisch vom alten Schlag beschreiben würde. Das germanische Erbe ist sehr dünn geworden. Wie eine Essenz in zu viel Wasser. 
Schauen Sie sich mal eine Baerbock genau an: die Physiognomie spricht Bände. Da gibt es westafrikanische Stämme, die gesünder aussehen. 
Klingt vielleicht zynisch oder was weiß ich: aber sowas ist nicht erhaltenswert, das kann gerne alles aussterben. Da bin ich mittlerweile echt Hardliner.

Für diesen Beitrag ist die Diskussion geschlossen.