Netzfundstücke (146) – Schakale, Impffolgen, Kaffee

15 statt sonst 13 Punkten.

Sezes­si­on-Lite­ra­tur­re­dak­teu­rin Ellen Kositza ver­gibt bei der neu­es­ten Sen­dung von »Auf­ge­blät­tert. Zuge­schla­gen« die Höchst­punkt­zahl. Ver­dient hat dies der Debüt­ro­man des nach Deutsch­land immi­grier­ten Ira­ners Bez­had Karim Kha­ni Hund Wolf Scha­kal. Ein Urteil, das der Autor Uwe Tell­kamp, Gast der Sen­dung, teilt: »für mich ein ganz groß­ar­ti­ges Buch, von einem groß­ar­ti­gen Autor«. Buch­händ­le­rin und Neu­ver­le­ge­rin Susan­ne Dagen, die sonst nicht mit Kri­tik an Kositz­as Buch­aus­wahl spart, trotz Hund Wolf Scha­kal immer­hin ein »dank­bar für die Lese­er­fah­rung, weil ich hät­te sie von mir aus nicht gemacht« ab.

War­um Uwe Tell­kamp Schrei­ben als Beruf von Péter Nádas und Susan­ne Dagen Auf­klä­rung von Ange­la Stei­de­le für die Vor­stel­lung aus­ge­wählt haben, sehen Sie hier: 

Alle bespro­che­nen Titel erhal­ten Sie natür­lich wie immer direkt hier, bei Antaios.


Auch wenn wir die­ses Jahr  von einem erneu­ten Lock­down bis­her ver­schont geblie­ben sind und alles danach aus­sieht, daß selbst im über­ge­nau­en Deutsch­land nun wie im Rest der Welt (Chi­na aus­ge­nom­men) »Coro­na« von der Pan­de­mie zur Ende­mie erklärt wird, steckt im Gesche­hen rund um die Coro­na-Maß­nah­men immer noch gehö­rig Dampf.

Spe­zi­ell die Imp­fung und die Hal­tung der Bun­des­re­gie­rung dazu erhitzt wei­ter­hin die Gemü­ter: Wer­den ekla­tan­te Neben­wir­kun­gen ver­schwie­gen? Wel­che Kennt­nis hat­ten ver­ant­wort­li­che Poli­ti­ker vom feh­len­den Fremd­schutz des Pfi­zer-Impf­stoffs bereits bei Markt­ein­füh­rung? usw.

Gemes­sen an der Abso­lut­heit der poli­tisch ange­setz­ten Maß­nah­men – ein­rich­tungs­be­zo­ge­ne Impf­pflicht und eine ange­streb­te, aber ver­hin­der­te, all­ge­mei­ne Impf­pflicht – besteht hier drän­gen­der Klä­rungs­be­darf, gleich­wohl die Bun­des­re­gie­rung die Moti­va­ti­on zur Klä­rung ver­mis­sen läßt.

Mar­tin Sichert, AfD-MdB und Mit­glied im Gesund­heits­aus­schuß des Bun­des­ta­ges, hat dafür bei der Kas­sen­ärzt­li­chen Bun­des­ver­ei­ni­gung (KBV) anony­mi­sier­te Pati­en­ten­da­ten ange­for­dert und für die Daten­ana­ly­se den Spe­zia­lis­ten Tom Lau­sen zu Rate gezogen.

Auf der Basis die­ser Daten ließ sich ein signi­fi­kan­ter Anstieg der uner­war­te­ten und plötz­li­chen Todes­fäl­le ab dem ers­ten Quar­tal 2021 fest­stel­len, die Sichert mit der Coro­na­imp­fung in Ver­bin­dung brachte.

Hier die Pres­se­kon­fe­renz zur Vor­stel­lung der Daten:

Nun wider­sprach die KBV der Ana­ly­se Sicherts und Lau­sens vehe­ment, da die an Sichert über­mit­tel­ten Daten nur von Ver­si­cher­ten stamm­ten, die im Jahr 2021 einen Arzt auf­ge­sucht hat­ten und dem­nach vor 2021 gar nicht hät­ten »ver­stor­ben« sein können.

Dies erklä­re wie­der­um den erheb­li­chen Anstieg der Tode mit unbe­stimm­ter Ursa­che ab 2021. Die gerin­gen Zah­len der vori­gen Jah­re gin­gen auf Codie­rungs­feh­ler zurück. Sichert sieht sich nun von der KBV hin­ters Licht geführt. Er habe die Daten in der gelie­fer­ten Form so nicht ange­for­dert, son­dern daß die­se auch Ver­si­cher­te ent­hal­ten soll­ten, die vor 2021 ver­star­ben. Außer­dem habe man ihn über die­sen Daten­zu­schnitt im Dun­keln gelassen.

Der Fall unter­streicht, was selbst man­cher Maß­nah­men­be­für­wor­ter bei Aus­bruch der Coro­na-Pan­de­mie bemän­gel­te: Die deut­schen Gesund­heits­da­ten sind unbrauch­bar und irreführend.

Die oben auf­ge­wor­fe­nen Fra­gen blei­ben so frei­lich unbe­ant­wor­tet. Das Bun­des­kanz­ler­amt kann auf­at­men: Dem offi­zi­el­len Man­tra „Der Nut­zen der Imp­fung über­wiegt alle Risi­ken“ ist ein Stol­per­stein erspart geblie­ben, vorerst.


Nach 145 Netz­fund­stü­cken ver­liert man manch­mal den Über­blick dar­über, was man schon geschrie­ben hat und was nicht. Beim Über­le­gen für die Ein­stiegs­zei­len des nächs­ten Fund­stücks – Wer­bung in eige­ner Sache, kurz vor Weih­nach­ten – kamen mir die sich im Kopf bil­den­den Wor­te sehr ver­traut vor, so, als ob ich sie schon an ande­rer Stel­le bereits nie­der­ge­schrie­ben hätte.

Und sie­he da, in den Fund­stü­cken 57 (hier nach­le­sen) hat­te ich sie im Zusam­men­hang mit einer Doku­men­ta­ti­on über tra­di­tio­nel­len Grün­tee­an­bau in Japan wirk­lich schon formuliert:

Das ers­te Mal, daß ich mit die­ser Spe­zia­li­tät aus Ost­asi­en in Kon­takt kam, war wäh­rend mei­ner Stu­di­en­zeit in Bre­men. Wenn die alte Han­se­stadt mit etwas auf­war­ten kann, dann ist es ihr tra­di­tio­nel­les Ange­bot an Kolonialwaren.

Her­aus­ra­gen­de Tees und for­mi­da­bler Kaf­fee gehö­ren zum fes­ten kul­tu­rel­len Reper­toire der Stadt an der Weser. In Süd­deutsch­land muß man schon gezielt suchen, um ver­gleich­ba­res zu fin­den. Tee exis­tier­te für mich vor­her nur im Beu­tel und gab es im Super­markt – von wirk­li­cher Tee­kul­tur hat­te ich bis dato kei­nen blas­sen Schim­mer. Doch mit dem ers­ten losen Tee im Sieb soll­te sich das ändern.

Dies­mal soll es aber nicht um guten Tee gehen, son­dern um ein ande­res Heiß­ge­tränk, das am Früh­stücks­tisch deut­scher Haus­hal­te ver­brei­te­ter ist als der eng­li­sche Mor­gen­tee und das in obi­gem Zitat bereits Erwäh­nung fand: Kaffee.

Das Gros des Kaf­fees, der in deut­schen Tas­sen lan­det, ist indus­tri­el­le Mas­sen­wa­re: in mini­ma­ler Zeit »ver­brannt« gerös­tet und unter sozi­al­öko­lo­gisch bedenk­li­chen Bedin­gun­gen pro­du­ziert. Kaf­fee für 10 Euro das Kilo kann nur als Mas­sen­pro­dukt her­ge­stellt wer­den, bei des­sen Anbau die loka­le Natur das Nach­se­hen hat und die Bau­ern kaum davon leben können.

Dem­ge­gen­über schlägt ein Kaf­fee, der hand­werk­lich – will hei­ßen mit mehr Zeit und in klei­ne­ren Men­gen – gerös­tet wur­de und für den die Bau­ern einen Lohn erhal­ten, mit dem sie nicht um die Armuts­gren­ze ihrer Hei­mat her­um­schlit­tern, mit min­des­tens 30 Euro das Kilo zu Buche. Kaf­fee ist ein Luxus­gut und jede Maß­nah­me, ihn auf einen bil­li­gen Dis­coun­ter­preis her­un­ter­zu­drü­cken, führt zu Abstri­chen bei der Qua­li­tät, den Anbau­be­din­gun­gen und den Prei­sen, die der Pro­du­zent mit dem Anbau erzielt.

War­um ist das von Belang? Wenn man den Maß­stab ansetzt, Wirt­schafts­mi­gra­ti­on ein­zu­däm­men und dafür die Bedin­gun­gen in den Her­kunfts­län­dern zu ver­bes­sern, ist der Kaf­fee­an­bau ein Bau­stein, um die­ses Ziel zu erreichen.

In vie­len Län­dern nahe dem Äqua­tor bil­det die­ser einen der wesent­li­chen Stütz­pfei­ler der Land­wirt­schaft sowie der gesam­ten Volks­wirt­schaft. Solan­ge er durch lang­wie­ri­ge Natur­zer­stö­rung und sozia­le Desta­bi­li­sie­rung die Men­schen vor Ort in die Groß­städ­te und von dort wei­ter in das ver­hei­ßungs­vol­le West­eu­ro­pa und Nord­ame­ri­ka treibt, ist er Teil des glo­ba­lis­ti­schen Problems.

Doch er kann auch das genaue Gegen­teil ver­ur­sa­chen: Klein­tei­li­ger prak­ti­ziert und ange­mes­sen ent­lohnt schafft er die öko­no­mi­sche Basis zur Sta­bi­li­sie­rung loka­ler Gemeinschaften.

Aus die­sem Grund, und weil wir bei der Keh­re guten, in Maßen genos­se­nen Kaf­fee lie­ben, bie­ten wir nun eige­ne, hand­werk­lich gerös­te­te Bio­kaf­fees an: für den Anfang einen Fil­ter­kaf­fee aus Hon­du­ras und einen Espres­so-Blend aus Hon­du­ras, Indi­en, Papua-Neu­gui­nea und Peru.

Es bedarf kei­ner Beto­nung, daß wir uns damit natür­lich nicht der Illu­si­on hin­ge­ben, die Welt zu ret­ten, wie das jede NGO XY von ihrer Arbeit und jede vor­geb­lich grün­be­weg­te Fir­ma von ihrem »nach­hal­ti­gen« Pro­dukt behaup­tet, aber wenn wir durch unse­ren Kaf­fee einen Bei­trag dazu leis­ten, daß ein Dorf mehr der Ent­wur­ze­lung stand­hal­ten kann und ein Kaf­fee weni­ger aus einer Alu­mi­ni­um­kap­sel der Fir­ma Nest­lé gepreßt wird, ist immer­hin etwas gewonnen.

Und wenn Sie das alles nicht wei­ter bewegt, zei­gen wir Ihnen mit unse­rem Kaf­fee wenigs­tens, daß die durch­schnitt­li­che Lavaz­za-Brü­he deut­scher Auto­bahn­rast­stät­ten eine Belei­di­gung ist. Statt undif­fe­ren­zier­ten und abge­stan­de­nen Bit­ter­stof­fen schlum­mern in der Kaf­fee­boh­ne die unter­schied­lichs­ten Geschmacks­no­ten: »Zitrus­früch­te«, »Hasel­nuß« oder »Schwarz­tee« sind nur eini­ge davon, die durch qua­li­täts­ori­en­tier­ten Anbau und hand­werk­li­che Rös­tung zum Vor­schein kom­men – zumin­dest in der Früh­stückstas­se ein Rück­ge­winn an Qua­li­tät in Zei­ten der Mittelmäßigkeit.

Hier geht’s zu den »Kehre«-Kaffees:

KEHRE-KAFFEE


Ach ja, auf unser Haupt­ge­schäft haben wir uns natür­lich auch kon­zen­triert und ein neu­es Heft fer­tig­ge­stellt. Die letz­te Keh­re des Jah­res beschäf­tigt sich mit einem »hei­ßen Eisen«: dies­mal »Öko­fa­schis­mus«. Bene­dikt Kai­ser seziert den Kampf­be­griff »Öko­fa­schis­mus«, Erik Leh­nert unter­zieht die Cau­sa »Rudolf Bah­ro« vor dem Hin­ter­grund der gegen Bah­ro in Stel­lung gebrach­ten Öko­fa­schis­mus-Vor­wür­fe einer genaue­ren Betrach­tung, Andre­as Kars­ten wirft einen Blick auf die NS-Wald­po­li­tik und Vol­ker Mohr sieht in der Regel­über­frach­tung den Hang der Moder­ne zum Ein­engen­den, zum Tota­li­tä­ren durchscheinen.

Abseits der Tex­te ist dem jun­gen Künst­ler S.Z.E.N.A.R.I.O mit dem Titel­bild ein wah­rer Hin­gu­cker gelun­gen. DIE KEHRE 12 – ÖKOFASCHISMUS – hier bestel­len.

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Kommentare (24)

RMH

18. Dezember 2022 19:23

"Speziell die Impfung und die Haltung der Bundesregierung dazu erhitzt weiterhin die Gemüter: Werden eklatante Nebenwirkungen verschwiegen? Welche Kenntnis hatten verantwortliche Politiker vom fehlenden Fremdschutz des Pfizer-Impfstoffs bereits bei Markteinführung? usw."

Die sog. Politiker wussten zumindest ganz genau, dass die Hersteller die Impfstoffe offenbar NICHT auf den Markt bringen wollten, wenn es keine Suspendierung ihrer Haftung nach dem Arzneimittelgesetz gibt, oder warum sonst wurde § 84 Arzneimittelgesetz mehrfach bis nunmehr einschließlich 31.12.2023 suspendiert?

Sehr lesenswert dazu dieser Artikel - es genügt für die hier aufgeworfene Frage die Lektüre von II. des Artikels:

Schadensersatz für Corona-Impfschäden (1. Teil) – KRiStA – Netzwerk Kritische Richter und Staatsanwälte n.e.V. (netzwerkkrista.de)

Frage an die Geimpften: Wurden Sie über diese Aushebelung der Haftung der Impfstoffhersteller vor der Impfung informiert? Stand das irgendwo in einem Kleingedruckten der Impfaufklärungsbögen?

Von was für Leuten werden wir eigentlich regiert, die ihre eigenen Gesetze "suspendieren", nur um Impfstoffe verabreichen lassen zu können?

Allnichts

18. Dezember 2022 20:32

"Die Kehre" sollte schon allein deshalb unterstützt werden, weil sie mit der Ökologie eines der wichtigsten Themen der nächsten Jahrzehnte behandelt, im Übrigen sehr fachkundig. Ökofaschismus, zumindest das, was ich unter dem Begriff kennengelernt habe, halte ich für einen erstrebenswerten Weg, da er das Bewusstsein, nicht einfach "in der Natur" oder auch "ausserhalb der Natur" zu leben, sondern immer Teil der Natur zu sein, mit dem Schutz dieser Natur, gleichermassen aber auch mit dem menschlichen Wunsch nach und den vielen Vorteilen von Fortschritt und Technologie verbindet, dazu noch der Erkenntnis Rechnung trägt, dass es Ausübung von Autorität erfordern wird, um gewisse notwendige Ziele durchsetzen zu können. Mir scheint dieses Konzept in rechten Kreisen zu wenig Aufmerksamkeit zu bekommen, "Ökofaschismus" ist üblicherweise eher der Vorwurf von jemandem, der nicht auf seine Glühbirnen und Plastikstrohhalme verzichten will. Der Name sollte vielleicht noch mal überdacht werden.

Letztens ging es um "patriotischen Hip Hop", kürzlich wurde in dem Genre nachgelegt. Noch bin ich nicht ganz sicher, ob dies wirklich ernstgemeint sein soll oder sich da jemand einen Spass erlaubt. Mittlerweile ist alles möglich.

Laurenz

18. Dezember 2022 20:45

Es gibt auch noch andere neue Studien zum Thema Massen-Impftötung zB hier https://www.theepochtimes.com/another-study-finds-heart-inflammation-higher-after-moderna-vaccination-versus-pfizer_4883651.html?

Über den Kaffee-Artikel darf man sich streiten. Ob die Politik der 10 größten Kaffee anbauenden Länder, geführt von Brasilien, um den Äquator herum zu blöd seien, ihre Interessen zu bündeln, zeugt von einer gewissen, nicht angemessenen Arroganz. Den besten Kaffee (& Tee), den ich je trank, das war in Kenia, ökonomischer Hintergrund der Erzählung Jenseits von Afrika Tania Blixens, sicherlich bei Antaios erhältlich. Sie, JS, sind kein Kaffeeröster, schreiben also über etwas, von dem Sie genauso viel Ahnung haben, wie der Leser. Warum interviewen Sie nicht einen oder mehrere Kaffeeröster zum Thema? Einen Zusammenhang zur Migration herzustellen, bleibt hanebüchen. Dem entsprechend müßten die Kaffeebauern alle hier sein & die Produktion einbrechen.

https://www.kaffeeroesterei-kirmse.de/kaffee-anbau

Niekisch

19. Dezember 2022 10:27

"Frage an die Geimpften: Wurden Sie über diese Aushebelung der Haftung der Impfstoffhersteller vor der Impfung informiert? Stand das irgendwo in einem Kleingedruckten der Impfaufklärungsbögen?"

@ RMH 18.12. 19:23: Ja, im Impfzentrum  v o r  der Impfung. Ich habe allerdings gesehen, daß manch Anwesender den ziemlich langen Text nur überflogen hat.

Mitleser2

19. Dezember 2022 10:40

"Ökofaschismus" als erstrebenswerter Weg? - jedem das seine

Kehre-Kaffee:

500g Jacobs Krönung oder Dallmayr, wenn's günstig ist 4,50 €

Kehre-Honduras 500g 19 €

"Grün muss man sich leisten können"

Nordlicht

19. Dezember 2022 14:53

Zu: "Hund Wolf Schakal"

Ein ideales Buch für meine Kinder. Enkel und Neffen, die naive Einschätzungen über die Integrationsfähigkeit von Migranten pflegen.

Nordlicht

19. Dezember 2022 14:59

Zu: "Die oben aufgeworfenen Fragen bleiben so freilich unbeantwortet."

Wer selber denkt und nicht den vernebelnden Narrativen der Regierung und ihrer Claqeure folgt,  kann sich die Analye eines weiteren Mathematikers anschauen und sieht:

Es ist genau so wie von Lauen und der AfD berichtet. Die Mär von den Codierungsfehlern hat der Mann widerlegt und das Ganze in einem exzellenten Video auf Youtube erklärt:

https://www.youtube.com/watch?v=nqtEBULPLAY&t=11s

Wer das nicht versteht, will es nicht verstehen. 

Nordlicht

19. Dezember 2022 15:04

Zu: "... Filterkaffee aus Honduras und einen Espresso-Blend aus Honduras, Indien, Papua-Neuguinea und Peru ..."

Danke für den Hinweis; die Erprobung guter Kaffessorten ist immer erwünscht.

Die Zahl der Zuwanderer nach Deutschland wird der Schwenk von Biligkaffee zu diesen Produkten nicht reduzieren.

Ralph

19. Dezember 2022 15:36

@ Mitleser

Dieses Angebot ist sicher auch nicht auf die einfache Arbeiterschaft ausgerichtet, sondern vielmehr auf woke Jungeuropäer, die noch nie einen Schraubenschlüssel in der Hand gehalten haben.

Kurativ

19. Dezember 2022 15:49

Ich habe mich schon immer gefragt, was es für eine Einzelperson bedeutet, wenn sie in eine andere Kultur, mit einer anderen Sprache migriert. Überlegungen, wie USA, Kanada, Russland, China, Brasilien, Iran, Spanien, Südafrika, Pazifik, und so weiter. Eine Person muss eine andere Sprache lernen. Sie muss sich mit völlig anderen Umgangsformen auseinandersetzen. Sie MUSS sich durchschlagen. Das Gehirn wird ungelaublich stark gefordert. Lernen, lernen, lernen, ... Anpassen, verbale Prügel beziehen, schlucken, anpassen, nächster Tag dann nächste Erfahrung, diesmal anders.

Und was machen hier die Einheimischen? Man stammelt vor sich hin, wenn man mal in Frankreich ist oder Besuch hat. Wer hat in der statistischen Masse das größere Potential?

Die anderen Abschnitte (Covid, grüner Tee, Arbeitsbedingungen, ) sind auch interessant.

RMH

19. Dezember 2022 19:45

@niekisch, danke für die Information. Wie so oft, ist der "Beipackzettel" nicht das, was man wirklich lesen will.

@Kaffee,

lokale, kleine Kaffeeröstereien findet man mittlerweile fast in jedem Kaff. Und beim Kaffee kommt es nicht auf die Bohnen alleine an, sondern ganz entscheidend auch auf das verwendete Wasser und die Art der Zubereitung. Ich persönlich trinke immer weniger davon. Kann ich jedem nur empfehlen, einfach mal den Kaffee wegzulassen. Ich predige damit keine Askese sondern nur das alte Spiel, dass man alltägliche Routinen gerade im Konsumbereich immer wieder einmal testweise hinterfragen und verändern kann. Oft stellt man fest, dass man das auf die Probe gestellte gar nicht braucht, nichts vermisst etc. Und wer nach ehrlicher Selbstprüfung feststellt, dass er echte Freude und Genuss an etwas empfindet, soll einfach weiter machen.

Waldgaenger aus Schwaben

19. Dezember 2022 20:06

@Niekisch @RMH

"Frage an die Geimpften: Wurden Sie über diese Aushebelung der Haftung der Impfstoffhersteller vor der Impfung informiert? Stand das irgendwo in einem Kleingedruckten der Impfaufklärungsbögen?"

Ich fühlte mich genug informiert, um das Kleingedruckte nicht zu lesen. Die Impfärzte haben natürlich nichts über Haftungsausschluss gesagt, meine Hausärztin fragte, ob ich Bedenken/Sorgen/ Ängste wegen der Impfung hätte.

Mir war bewusst, dass ich mit der Corona-Impfung ein größeres Risiko eingehe als mit einer Grippeschutzimpfung. Nach einer individuellen Risikoabwägung habe ich mich für die Impfung entschieden, meinen Kindern aber davon abgeraten.

Jetzt würde mich interessieren, wie die Impflinge im "Kleingedruckten" über den Haftungsausschluss informiert wurden. Soviel ich weiß, haftet der Hersteller sowieso gesetzlich nicht für Nebenwirkungen von Impfstoffen, wenn er das übliche Zulassungsverfahren durchlaufen hat.  Der eine aus einer Million, der eine heftige Nebenwirkung erleidet, hat Pech gehabt, allgemeines Lebensrisiko. Darüber muss das "Kleingedruckte" nicht informieren.

Bei der Corona-Impfung wurde das übliche Zulassungsverfahren verkürzt und der Hersteller haftet trotzdem nicht. Impflinge hätten also in verständlicher Sprache informiert werden müssen, dass das Zulassungsverfahren verkürzt wurde und dass die Hersteller nicht haften, obwohl sie das übliche gesetzliche Zulassungsverfahren nicht eingehalten haben.

Waldgaenger aus Schwaben

19. Dezember 2022 20:19

Anmerkung. Ich habe jetzt den Text im link von RMH gelesen. Die haben den Haftungsausschlus ja sogar ins Gesetz geschrieben. IMHO sind dann die Hersteller sowieso raus. Wenn jemand haftet, dann der Gesetzgeber.

Wie herunter gekommen unser Gesundheistsystem ist, verdeutlich dieser Artikel

https://www.tagesspiegel.de/politik/arztekammer-prasident-bevolkerung-soll-sich-gegenseitig-mit-medikamenten-helfen-9052075.html

Der Ärztkammerpräsident Reinhardt schlägt vor. „Wir brauchen so was wie Flohmärkte für Medikamente in der Nachbarschaft.“

Also ich soll verschreibungspflichtige Medikamente, auch abgelaufene, aus vielleciht nicht sachgemäßer  Lagerung, an Nachbarn verscherbeln. Die sie vielleicht ihrem Arzt zeigen, oder auch nicht.

Wer haftet, wenn da was schief geht?

Deutschland war ein Jahrhundert lang die Apotheke der Welt. Tempi passati

 

 

Laurenz

19. Dezember 2022 20:30

@Mitleser2

Kaffee

In kleine Alu-Verpackungen portionierter Maschinen-Kaffee kostet ungefähr das 10fache Ihrer 4,50 Euro a 500g. Das wurde schon seit Jahren thematisiert, im Westen nichts Neues. Ich kaufe meinen Kaffee noch billiger. Wasser muß ich natürlich auch kochen. Aber sonst nutze ich ein Kanne mit Preß-Filter, den man wieder reinigen muß. Bevor man den Filter nach unten schiebt, muß der Kaffee 4 Min. ziehen, am besten mehrmals mit einem Holzlöffel umrühren. Alles in allem vergehen 15 Minuten, bis man Kaffee trinkt. Vielen Bürgern, die morgens raus müssen, ist da der Müll egal. Der Kaffee soll schmecken & auf Knopfdruck aus der Maschine kommen.

Das Problem am Kehre-Honduras-Kaffee & ähnlichen Produkten ist, Zertifizierungen kann man überall kaufen. Von der Kehre-Redaktion war ja keiner in Honduras & hat direkt mit den Genossenschaften verhandelt. Es fliegt auch keiner halbjährlich hin, um die Gütesiegel zu überprüfen. Bio-Höfe bescheißen im Sinne der Werbung in der Regel fast alle. Wieso soll das bei Bio-Kaffee-Plantagen anders sein?

Laurenz

19. Dezember 2022 21:29

@Waldgänger aus Schwaben

Sie verbreiten hier Falschinformationen über Haftungsfragen im Pharmabereich.

Können Sie bitte vorher recherchieren? Das dauert grad mal 2 Minuten. Sie, hingegen, diskreditieren unser Forum.

https://www.christmann-law.de/arzneimittelhaftung-mainmenu-84/218-haftung-fr-medikamentenfehler.html

https://www.aerzteblatt.de/treffer?mode=s&wo=1041&typ=16&aid=146735&s=Arzneimittelsch%E4den&s=Haftungsanspr%FCche&s=infolge

Bei der Corona-Impfung wurde das übliche Zulassungsverfahren verkürzt

Es gab gar kein Zulassungsverfahren. Denn, wenn es eines im nachhinein gäbe, müßten die Impfstoffe längst vom Markt genommen werden. Wer, außer den Opfern oder Steuerzahlern, sollte daran ein Interesse haben?

Können Sie, Parteigänger aus Schwaben, bitte oben auf Autoren gehen? Das finden Sie alle ML-Fakedemie-Artikel. Lesen Sie die bitte, bevor Sie hier weiter Dauerschrott schreiben.

Waldgaenger aus Schwaben

19. Dezember 2022 22:10

Noch was zu den Todesfällen. siehe auch 

https://www.focus.de/gesundheit/coronavirus/behauptung-sorgt-fuer-aufregung-im-netz-viele-tote-nach-corona-impfung-die-afd-schockzahlen-im-faktencheck_id_180463198.html

Laut den Daten sind in den Jahren 2016 - 2020 zwischen 1000 und 2000 Patienten pro Quartal gestorben und haben dann 2021 einen Arzt besucht. 

In den Jahren 2021 2022 sind es 8000 bis 10000 die 2021 einen Arzt besucht haben und die die Diagnose "Todesfall" erhielten. 

Das heißt die fehlhaften Einträge sind 20% - 25% der realen Zahlen.  Mit anderen Worten die Diagnosecode-Statistiken sind unbrauchbar. Vielleicht können uns arabische Staaten nicht nur LNG schicken, sondern auch ein paar IT- und Statistik-Fachleute. Lauterbach sollte schon mal den Hofknicks üben.

Waldgaenger aus Schwaben

20. Dezember 2022 08:18

@Laurenz

mit links diskutiere ich nicht. Sie können es aber gerne tun.

Geben Sie in google ein:

verkürzte zulassung impfstoff

 

und suchen Sie sich die passende Antwort auf Ihren Beitrag.

hth

W. aus S.

 

 

Niekisch

20. Dezember 2022 11:03

"Ich fühlte mich genug informiert, um das Kleingedruckte nicht zu lesen. Die Impfärzte haben natürlich nichts über Haftungsausschluss gesagt"

@ Waldgaenger aus Schwaben 19.12. 20:06:

Die Impfärztin hat gefragt, ob über die Impfunterlagen hinaus weitere Fragen bestehen oder der Text unklar geblieben ist. Es ist schon einige Zeit her, aber ich meine mich erinnern zu können, daß sowohl über das verkürzte Verfahren als auch den Haftungsausschluß informiert wurde. Gerade wegen beider Punkte hatte ich Bedenken, habe sie aber wegen des Altersrisikos zurückgestellt und ich lebe trotz vierer Impfungen noch. 

Mitleser2

20. Dezember 2022 11:12

@Laurenz: "Der Kaffee soll schmecken & auf Knopfdruck aus der Maschine kommen."

Das geht auch in 5 Min mit einer halbwegs schnellen Filterkaffeemaschine (z.B. Melitta Look). Niemand braucht die teuren Kapseln, vom Müll gar nicht zu reden. Das ist mal was, wo ich tatsächlich den Konsum kritisiere. Und wer die paar Minuten nicht hat, dem ist eh nicht mehr zu helfen.

RMH

20. Dezember 2022 12:32

Ob zugelassen, verkürzt zugelassen oder einfach nur millionenfach verspritzt:

Es wirft ein grelles Schlaglicht auf unsere regierenden Klassen, wenn diese mRNA-Stoffe als "Game-Changer" so dringend angesehen haben, dass man dann eine Haftungsfreizeichnung der Hersteller, die ja nicht nur Folgen auf konkrete Anwendungen sondern auch Folgen für den gesamten Herstellungs- und Vertriebsprozess hat, einfach mal so durchwinkt. Einnahme auf eigene Gefahr, etwaige Kosten aus Haftungen anderer Ursache darf dann alleine der Steuerzahler bezahlen - it´s not a Game.

Maskendeals sind dann auch keine Bestechung und überhaupt hat man für alles seine Disclaimer schön parat im Schreibtischschubfach liegen.

anatol broder

20. Dezember 2022 16:36

@ allnichts 20:32

danke für den verweis auf schwrzvyce. der mann scheint es ernst zu meinen. warum auch nicht?

natürlich hat ein t-online-journalist nach der veröffentlichung des videos afd sofort eine waffe erfunden, mit der schwrzvyce angeblich linken aktivisten gedroht hat. am nächsten tag hat der journalist die lüge aus seinem artikel gelöscht.

Gracchus

20. Dezember 2022 21:39

Ich kaufe meinen Espresso bei lokalen Röstereien. Die Preise bewegen sich in dem Segment, wie von JS genannt. Die Sorte, die mir am besten schmeckt, kommt aber nur auf 22 EUR das Kilo. Ich trinke dafür auch weniger. Allenfalls 1-2 Tassen pro Tag. 

Mal eine Frage in die Runde: Welche Maschine?  

Fredy

20. Dezember 2022 22:57

Schuster, bleib bei Deinen Leisten.

Obwohl, vielleicht bestell ich dann auch ein Stück vom veganen Bio-Rind, einen Kasten alkoholfreies Craft-Bier oder eine Flasche gersten- und glutenfreien Whisky. Man fühlt sich halt zu den Guten zugehörig. Darauf erstmal ein Öttinger.

Laurenz

21. Dezember 2022 05:41

@Gracchus

Hatte eine schlichte Kanne seit 2008 oder 9. Das Glas ging dieses Jahr kaputt. Habe jetzt eine neue. Man kann natürlich Ritual oder Zeremonie weiter intensivieren, wenn man die Bohnen mit der Hand selbst mahlt. Auch die bereits erwähnte, ab & an günstige Unterbrechung von Ritualen würde dadurch natürlich intensiviert. Die Methode hat den Vorteil, daß sie nicht unbedingt Strom braucht.

https://de.wikipedia.org/wiki/Pressstempelkanne

https://www.test.de/Kaffee-31-Marken-im-Test-1772611-0/

https://www.barista-passione.de/     die testen auch.....

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