Es brodelt

Ich sprach neulich mit einer sehr sympathischen Akademikerin, einer in ihrem Gebiet äußerst kompetenten Frau in deren Arbeitszimmer. Sie: fachlich auf den Punkt, ich als zufriedene Kundin, Klientin, wie auch immer. Als sie mich in der Tür verabschiedete, sagte sie zu ihrem Sekretär: „Sie können die nächste hereinrufen.“

Ellen Kositza

Ellen Kositza ist Literatur-Redakteurin und Mutter von sieben Kindern.

„Die Nächs­te“, viel­leicht fünf Meter ent­fernt sit­zend, stand dann gleich, noch bevor der Sekre­tär rief, parat und sag­te fröhlich-jovial:

Hab schon gehört, daß die Nächs­te hereindarf!

Die sym­pa­thi­sche Fach­frau sag­te sprö­de „gleich“ und schloß die Tür vor der Nase der Nächsten:

 Sehen Sie, Frau Kositza. Die Frech­heit der Leu­te heu­te kennt kei­ne Gren­zen. Ich glau­be, da ver­ste­hen Sie mich genau.

Was ich sofort ver­stand: Frau. Dünn­häu­tig. Popu­lä­res Phä­no­men, seit ich den­ken kann. Oft war dabei ich die Nächs­te. Die, die anstieß. „Die Nächs­te“ hier in die­sem Fall hat­te es doch erkenn­bar nicht bös gemeint!

Ich wur­de dann mit einer kul­tur­pes­si­mis­ti­schen Rede über­schüt­tet. Wie alles ein­fach den Bach run­ter­gin­ge! Man mer­ke es doch an allen Ecken und Enden! Über­all nur Unver­schämt­heit! Sie erzähl­te ein hal­bes Dut­zend Bei­spie­le („die da drau­ßen kann ruhig war­ten!“). Die Hälf­te davon war schla­gend, die ande­re Hälf­te nicht; die ver­wies nur auf ihre eige­ne Über­emp­find­lich­keit. Erwart­bar ende­te der Ser­mon damit, daß man heu­te „nur blau“ wäh­len könne.

Ich glau­be, ich habe dort ein ech­tes „Outing“ erlebt. Zuhau­se habe ich 77 Goog­le-Bewer­tun­gen die­ser Fach­frau durch­ge­stö­bert, vier­ein­halb von 5 Punk­ten, kein Hin­weis auf „rechts“.

Ich habe län­ger über die­se Begeg­nung nach­ge­dacht, es hat mich auch ein wenig zer­ris­sen: Jemand steht also wort­wört­lich mit bei­den Bei­nen auf dem Boden. Drei wohl­ge­ra­te­ne Kin­der, beruf­lich top auf­ge­stellt, und den­noch bro­delt es der­ma­ßen. Es gibt da eine Unzu­frie­den­heit, die man weder benen­nen noch bezif­fern kann.

Frau Kositza, für die da oben sind wir doch der letz­te Arsch.

Da ging es um die Besteue­rung der Gut­ver­die­nen­den, die aber weit ent­fernt davon sind, über ein Mil­lio­närs­gut­ha­ben zu verfügen.

Ich ste­he jeden Mor­gen um sie­ben auf und bin bis sieb­zehn Uhr auf den Bei­nen. Mit­tags­pau­se habe ich fast nie, weil mein Seni­or­chef so ein wei­tes Herz hat. Er winkt dann Leu­te durch, die weder einen Ter­min haben noch zah­len kön­nen.  Und knapp die Hälf­te mei­nes Ver­diens­tes geht dann an… na, Sie wis­sen es doch genau.

Main­stream-Exper­ten sagen häu­fig, der Rechts­ruck resul­tie­re aus einem dif­fu­sen Unwohl­sein. Das schmeckt uns (Rech­ten) nicht, weil es ja durch­aus ein kon­kre­tes, über­aus begrün­de­tes Miß­be­ha­gen gibt.

Es ist wohl so, daß das „dif­fu­se“ Unwohl­sein Was­ser zusätz­lich auf unse­re Müh­len treibt. „Let it flow“? Laßt alle Unzu­frie­de­nen, Zukurz­ge­kom­me­nen, Getrig­ger­tern zu uns kommen?

Von Orts­bü­ros der Par­tei weiß ich, daß dies ein erheb­li­ches Pro­blem ist. Die Leu­te kom­men mit ihrem oft büro­kra­ti­schen Klein­kram (im Ver­zug mit Hun­de­steu­er, „dabei ist er mir zuge­lau­fen“; Nach­bar­schafts­streit; Belei­di­gungs­kla­ge wur­de abge­wie­sen etc.pp) und sind vol­ler Hoff­nung, daß „einer von der Par­tei mal ordent­lich auf den Tisch haut“ und sich für das jewei­li­ge Anlie­gen in die Bre­sche schlägt.

Das ist Klein­kram und Hin­ter­grund­rau­schen, das schafft es nicht in die gro­ße Pres­se. Das (und das dürf­te für alle Par­tei­en gel­ten) ist die Kärr­ner­ar­beit, von der man wenig hört.

Mei­ne Fach­frau nun, und das dürf­te nicht unüb­lich sein, hat in ihrer offen­her­zi­gen Beschwer­de Klein­kram und Groß­kram mit­ein­an­der ver­wischt. Von unhöf­li­chen Mit­bür­gern ging es zu dreis­ten Ukrai­nern, von prä­po­ten­ten Kli­en­ten zum abson­der­li­chen Zugriff der Steu­er­be­hör­de, von der Hun­de­schei­ße auf dem Geh­weg zum Qua­li­täts­ver­lust der Lokal­pres­se. Aus­ge­rech­net ich fun­gier­te dabei als Beichtmutter.

Aber wis­sen Sie was: Ich hab ein Herz für Kul­tur­pes­si­mis­tin­nen. Ich kann das bloß nicht immer so aus­drü­cken. Mag sein, daß die Fach­frau her­nach ihrem Seni­or­chef sagte:

Die Frau Kositza ist schon biß­chen arrogant.

Ellen Kositza

Ellen Kositza ist Literatur-Redakteurin und Mutter von sieben Kindern.

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Kommentare (53)

Laurenz

28. Dezember 2025 12:47

@EK ... hoffe, Sie hatten ein schönes Weihnachtsfest. Mir kam auch gleich wieder der Schalk in den Sinn. "Die Frau Kositza ist schon bißchen arrogant." ... & ich wollte schon antworten, "wie die Katholiken halt so sind." Ist natürlich Quatsch, bei den Katholiken gibt es solche & solche, wie überall. Die Beschwerden Ihrer weiblichen Fachkraft:in, deren Kunde Sie sind, basieren auf 2 Divergenzen. 1. Es gibt kaum noch Fachkräft:innen in Ämtern vom Landkreis aufwärts, nur noch 5. klassige Amateure. 2. Der persönliche Mangel Ihres Dienstleisters an politischer Artikulation & Bereitschaft, aus der eigenen Beschwerde, aus dem eigenen Unwohlsein Konsequenzen zu ziehen. Der Schmerz scheint noch nicht groß genug zu sein, wenn schon eine kleine Beichte Erleichterung verschafft.

Joerg

28. Dezember 2025 13:33

Liebe Frau Kositza, ich mag Ihre Texte sehr. Sie helfen mir durch Ihre Vorbildfunktion, das richtige Leben im falschen zu führen.
Gibt es vielleicht irgendwann wieder ein Buch mit Ihren gesammelten Berichten?
"Sie können die nächste hereinrufen." finde ich schon sehr unsympathisch, weil es die persönliche Sichtweise der Fachfrau verdeutlicht: Austauschbare Bestandteile einer abzuarbeitenden Warteschlange. Nichts mehr mit "Der Kunde ist König". Leider oft selbst erlebt und leider keine Möglichkeit, mich wirkungsvoll zu revanchieren. Die Masseneinwanderung hat dazu geführt, dass es genug Kunden, Patienten, Mandanten, Konsumenten gibt und man den einzelnen nicht mehr braucht.

Mitleser2

28. Dezember 2025 13:57

Ja, es brodelt. Auch hier in Südbayern. Aber noch nicht so offen. Dazu geht es den meisten hier noch zu gut. Aber jedes Dorf hat seine Migrantencontainer. Und es fällt einiges schon auf. Zum Beispiel, dass Straßen nicht mehr ordentlich geflickt werden. Oder dass kein Geld für Fahrradwege da ist, in "reichen" Landkreisen. Oder was aus dem ehemaligen Franz-Josef-Strauß Haussender Bayerischer Rundfunkt geworden ist. Die Kommunalwahlen in Bayern am 8. März könnten spannend werden, wenn die Wirtschaft weiter kippt. Und nur daran hängt es, da bin ich bei Laurenz.

Ein gebuertiger Hesse

28. Dezember 2025 14:48

Toller Aufsatz. Und was die anderen "arrogant" finden an unsereinem, ist ein solch niedlicher Ausdruck der Unbeholfenheit, daß man ihnen sozusagen einen ernstgemeinten Mini-Kuß auf die Stirn geben möchte.

RMH

28. Dezember 2025 15:22

"Erwartbar endete der Sermon damit, daß man heute „nur blau“ wählen könne."
So erwartbar ist das leider nachwievor nicht überall, aber es ist doch schön, wenn sich die ansonsten noch weitverbreitet zu findende kognitive Dissonanz (= großes Herumgemaule über die Zustände, aber DIE, kann man doch nicht ernsthaft wählen, bla, bla, bla ... etc.) in diesem Fall schon einmal zu Gunsten der konsequenten Wahlentscheidung aufgelöst hat (@Laurenz, mal wieder: Lesen Sie die Texte genauer! Die Fachkraft zieht doch schon politische Konsequenzen).
 

RMH

28. Dezember 2025 15:35

@Joerg, "Die Masseneinwanderung hat dazu geführt, dass es genug Kunden, Patienten, Mandanten, Konsumenten gibt und man den einzelnen nicht mehr braucht."
Da ist m. M. n. ein gedanklicher Fehler in ihrer Betrachtung: Die Kausalkette ist eher so, dass die Masseneinw. Massen an nicht ausr. Beiträge zahlenden Patienten bringt, was wiederum dazu führt, dass Ärzte immer weniger pro Patient bekommen & daher eben auf Massengeschäft umgestellt haben. Selbiges gilt auch demogr.: Immer älter werdende Menschen mit geringen Renten zahlen zu wenig in die Kassen, brauchen aber häufiger den Arzt. Damit wird das ökon. Minimalprinzip ausgelöst. Gegebener Ertrag durch Kassenzuweisung, der nicht mehr nach oben durch Besserleistung gesteigert werden kann, da diese keinen Mehrertrag generiert, ist durch möglichst wenig Zeitaufwand zu optimieren. Beim Anwalt bekommen Sie übrigens nach wie vor einen gute, individuelle Leistung, wenn Sie bereit sind, 350.- Euro netto die Stunde zu bezahlen oder ein Mandat mit einem gewissen Gegenstandswert mitbringen. Noch höhere Stundensätze müssten normalerweise Ärzte aufrufen, da ist das System aber gekippt. KFZ Betriebe kommen übrigens auch auf über 200.- Euro die Stunde (lt GDV) + Gewinn am Verkauf der eingebauten Ersatzteile. Nicht ohne Grund hat der Staat die größten Steuereinnahmen aller Zeiten, kann damit aber nicht umgehen.

Diogenes

28. Dezember 2025 15:44

"....Mainstream-Experten sagen häufig, der Rechtsruck resultiere aus einem diffusen Unwohlsein. Das schmeckt uns (Rechten) nicht, weil es ja durchaus ein konkretes, überaus begründetes Mißbehagen gibt." EK"
 
'Wenidgo' = Kapitalismus - Nur nehmen, niemals geben, führt zum Tod bzw. Volkstod, den wir gerade im "Kapitalismus" lebend, ver-erbt bekommen. Nicht das ich damit dem Marxismus und seiner dummen Gleichmacherei das Wort rede (es gibt nur eine Formel und das ist "der Mensch", basta!), logische Fehleinschätzungen in Wortrede beruhen darauf. Der Logos geht (heute) von "dem" Menschen" (als Universalformel) aus, auf dem alles Handeln beruhen müsse. Gibt es nicht, egal wie tief das bereits in das Sprachbild eindrang - Es gibt nicht den "Weltbürger" und es gibt nicht die "Menschheitsfamilie", sondern es gibt die Menschenvölker und Menschenrassen (!) und es gibt deren interne Systeme und es gibt jene (außergewöhnlichen) Menschen darin (die erst daraus geformt werden!). 
 
Ich kann dieses dumme Formel "Wir Menschen oder die Menschheit" nicht leiden, weil sie schlicht falsch ist. Sie schließt alle ein und ist deshalb fehlerhaft! "Mensch" ohne Zuordnung ist Abstraktum für die herrschende Plutokratie (um Staatsgelder zu veruntreuen). 

Diogenes

28. Dezember 2025 16:44

Mich widert das an, dieses "Honig ums Maul" schmieren. Ellen. Nehmen Sie sich für Kommentatoren in Acht, die es nicht ehrlich meinen. Ich hasse diese Falschleute genauso wie ich die Falschkirchen hasse! Und mit Hass ist muss genauso wie mit Liebe leben lernen! Das einige ist kaum denkbar, ohne das andere, außer man lebt in einem Bunker. 

Monika

28. Dezember 2025 16:48

Eine sehr sympathische Fachfrau, die Kleinkram und Großkram verwischt ? Wie geht das zusammen ? 1. Vielleicht ist die Frau doch nicht so sympathisch wie es scheint ? 2. Oder sie hat einen schlechten Tag, ist dünnhäutig oder überempfindlich. ( Vielleicht sind die drei Kinder nicht so wohlgeraten und der Beruf nicht so toll. Das können wir nicht wissen. ) 3. Oder sie denkt, bei der rechten Frau Kositza kann ich mal abledern und meine rechten Ressentiments rauslassen. Dem kann man entgegentreten und das hat mit Arroganz überhaupt nichts zu tun. Was andere über einen denken, sollte einem eh egal sein. Ich sage bei solchen Gelegenheiten: "Was für ein schöner Tag, die Sonne scheint, sie haben drei tolle Kinder und einen interessanten Job." Was war jetzt eigentlich das Thema? 

Le Chasseur

28. Dezember 2025 16:52

@Mitleser2
"Die Kommunalwahlen in Bayern am 8. März könnten spannend werden, wenn die Wirtschaft weiter kippt."
Davon, dass die Wirtschaft weiter kippen wird, ist auszugehen. Inwiefern die AfD davon bei den Kommunalwahlen in Bayern profitieren wird, bleibt abzuwarten. Persönlich finde ich das Führungspersonal der Bayern AfD wenig überzeugend, um's mal zurückhaltend zu formulieren. Die Partei macht auch einen zerstrittenen Eindruck. Das kann auf der kommunalen Ebene natürlich wieder ganz anders aussehen. Dass wir einen AfD-Bürgermeister in einer Großstadt oder einen AfD-Landrat sehen werden, glaube ich aber nicht.

Mitleser2

28. Dezember 2025 17:43

@Chasseur: Klar, die Bayern AfD ist eine der Schwächeren. Ich werde die Listen trotzdem ankreuzen, was bleibt einem übrig. Und Bürgermeister und Landräte wird es natürlich nicht geben, klappt ja selbst im Osten noch nicht richtig. Wie wird sich ein diffuses Unbehagen äußern? Die Bayern SPD ist tot. FW haben m.E. als Gesamtpartei (Landtag) den Höhepunkt überschritten, könnten aber kommunal punktuell stärker werden. Die Grünen werden im reichen Bayern nicht so abstürzen, Klientel und Profiteure gibt es genug. Es wird alles davon abhängen wie unbeliebt die Söder-CSU ist. We shall see ...

Majestyk

28. Dezember 2025 18:59

Ja, die Unzufriedenheit wächst. Kann aber nicht feststellen, daß sich die Mentalität ändert. Vielleicht saugt die AfD tatsächlich all die Unzufriedenen auf, dann aber auch deren Sichtweisen und Überzeugungen und dann? Sozialdemokratie in Blau? Ich weiß nicht, was sich ändern soll, wenn niemand sein Denken ändert.
So wie Linke sich gern als Easy Rider Verschnitt sehen und dann doch nur Helmpflicht einführen und das Motorradfahren dem Emissionsschutz opfern, höre ich zwar von rechts viel über Liebe zum Volk, leider wenig darüber, wovon jenes leben soll. Wenn es am Ende heißt "There are nine million bicycles in Berlin" will es keiner gewesen sein.

Joerg

28. Dezember 2025 19:00

@RMH müsste man sich nicht trotzdem um die "Kunden" bemühen? Oder tut man es nicht mehr, weil man es aufgrund der ständig nachrückenden Massen ohne Alternative nicht mehr nötig hat? 
Ich vergleiche das gern mit McDonalds: Ist im Gegensatz zu früher viel teurer, Tische immer dreckig, Wartezeiten usw. Aber die Konsumenten kaufen trotzdem ungebremst. Warum sollte man also etwas ändern? 
Ich erlebe übrigens auch oft Menschen, die mir gegenüber richtig vom Leder ziehen. Aber nach den Wahlen erzählen, dass die Wahl der CDU die drastischste Entscheidung war, zu der sie sich haben durchringen können. Daher bin ich gegenüber positiven Prognosen sehr skeptisch.

Majestyk

28. Dezember 2025 19:19

@ RMH:
"daß man heute „nur blau“ wählen könne."
Klingt weder nach Begeisterung, noch danach, daß die Frau es tatsächlich auch tut. Mein theoretischer "Beinahe" Schwiegervater war an dem Punkt schon vor 6 Jahren, hat den Schritt aber nie vollzogen, immerhin sei die AfD ja rechts. Übrigens kein Wessi, sondern Thüringer. In meinem dortigen Umfeld bin ich das schwarze Schaf, bzw. das blaue. Nach dem Hoch der Wahlumfrage kommt bekanntlich das Tief bei der Stimmenzählung. 

Laurenz

28. Dezember 2025 19:30

@RMH @L. ... bin ein Ungläubiger. Es würde meinen Glauben wachsen & meinen Unglauben schrumpfen lassen, wenn die Umfragewerte der Blauen bundesweit bei 40% liegen würden.

Le Chasseur

28. Dezember 2025 20:14

@Mitleser2
"Die Grünen werden im reichen Bayern nicht so abstürzen, Klientel und Profiteure gibt es genug."
Die Frage ist, wie lange Bayern noch reich sein wird. Jede Woche gibt es neue Meldungen von Insolvenzen, Werkschließungen und Stellenabbau, die Aussichten sind mies. Das kann alles ganz schnell gehen.
Die Bayerische Staatsregierung setzt voll auf Krieg, eine fatale Entwicklung, wie ich finde.
"Es wird alles davon abhängen wie unbeliebt die Söder-CSU ist."
Das Paradoxe ist, dass die Wähler in Krisenzeiten häufig keine Experimente wagen, sondern auf das Altbewährte setzen.

Beta Jas

28. Dezember 2025 23:42

Wie oft konnte ich das seit 2015 hören und lesen; das es brodelt, das irgendwann es knallen wird, das sogar ein kleiner Politiker aus der Kommune, mal sagte die "Leute werden gegen uns marschieren". Die letzte Aussage las ich im Zusammenhang mit einem Text von Herrn Broder vor wie vielen Jahren, kurz nachdem das ganze losgetreten worden ist und die Menschen, Frauen und Männer, nach Europa strömen konnten, einmarschierten mit Hauptziel Deutschland. Es brodelt? Es wird weiter brodeln, wenn in Deutschland, die knapp 59 Millionen damals nichts taten, das übrige Europa auch nicht, tun sie, die Deutschen insbesondere auch heute nichts. Die Personen die man auf Demonstration sieht, haben auch keine große Qualität. Der Kühlschrank ist voll, das eine Kinder das man vielleicht in die Welt geworfen hat, ist in der Aufbewahrung, Tagesstätte oder Ganztagsschule. Läuft doch und während es brodelt und man demografisch verschwindet, weil man dies selbst verursacht, keiner zwingt die Deutschen, werden andere hingestellt. 

Beta Jas

28. Dezember 2025 23:48

@RMH Das jemand wie Sie von einem "gedanklichen Fehler" schreibt. Was wäre, wenn diese Menschen, Frauen und Männer mit ihren Kindern kämen und zahlen? Wären sie dann willkommen? Weil der, weil für gewöhnlich in der Mehrzahl genannte, "Bevölkerungsaustausch" stattfindet, finanziell vergoldet wird? Das macht man in der Rhetorik von Links, sie arbeiten und zahlen und stützen den Wohlstand, was ja auch irgendwie stimmt. Das dann ausgerechnet Ärzte und Anwälte als Maßstäbe von Ihnen herangezogen werden, alles Personen die den Hals nicht voll kriegen, und protegiert werden.
Übrigens, Sie schreiben von einem KfZ-Betrieb und 200€ die Stunde. Sie kommen sprichwörtlich „vom Hundersten ins Tausendste“. Was bekommt, der Kfz-Mechaniker (vielleicht mit Migrationshintergrund?) als Zahnrad in dem Kfz-Betrieb, der vielleicht über seine Beiträge den Arzt finanziert bzw. auch einen Anwalt, wenn er einen für die Scheidung braucht.

lucianocali2

29. Dezember 2025 09:28

Die Frau Kositza ist sogar kein bißchen arrogant.
Bei zwei Sommerfesten in Schnellroda, wo sie ja immerhin die Gastgeberin ist, habe ich sie beobachtet, ob sie diese Rolle überhaupt ausfüllen will,  in dem Sinne, daß sie als bekannte Autorin, Gattin von GK und aus eigenem Recht eine der Schlüsselfiguren der europäischen Rechten, dort nun betont hofhalten möchte. Und siehe, sie tut es nicht,  will es gar nicht, eventuell könnte sie es nicht einmal,  wenn sie es denn wollte. Buchstäblich hunderte Gäste, viele von ihnen das erste Mal dort, paradieren dort an ihr vorbei und wollen eigentlich nur mal ihre Hand schütteln und ein paar Worte gesagt haben. Oder etwas anvertrauen, eine private Frage stellen, ein Geschenk überreichen. Am Sonntag um 14 Uhr müssen ihr schon fast die Ohren bluten. Und dennoch stoisch,  freundlich und empathisch wissend, was sie  vielen bedeutet, mir ja auch, hält sie durch, weil sie weiss, wie sehr wir sie brauchen,  mögen und bewundern. Die Akademikerin im Text würde all das nicht mal versuchen. Ellen K. ist eine ziemlich Große Seele. Ich habe sie deshalb auch schon zu oft mit meinem Kleinklein behelligt, aber im Rahmen des Menschenmöglichen tut sie eben dieses. Gruss aus Baden-Baden, Marcel 

RMH

29. Dezember 2025 09:52

müsste man sich nicht trotzdem um die "Kunden" bemühen? Oder tut man es nicht mehr, weil man es aufgrund der ständig nachrückenden Massen ohne Alternative nicht mehr nötig hat? 
@Joerg, ich gebe Ihnen hier recht. Es ist aufgrund verschiedener Entwickl. (da könnte man jetzt lange diskutieren) tatsächlich so, dass manche viel in Werbung investieren & dann wenig Gegenleistung bieten, andere können sich Rosinenpickerei erlauben, so dass man mit manchem Auftrag eben kaum irgendwo landen kann. Mittlerweile gehört die Aneignung von einem gewissen handwerkl. Grundgeschick im Verbund mit der Investition in eigenes Werkzeug doch fast schon dazu, um in der modernen Gesellschaft überleben zu können. Ebenso ein gutes Netzwerk, wo man sich gegenseitig hilft. Das ist übrigens auch ein Punkt, an welchem die Graswurzelarbeit ansetzen kann. Alternativ dann eben suchen, bis man fündig wird. Ich fahre mittlerweile etliche km zu meinem Hausarzt, ein Linker & Antifaschist übrigens, bei dem das alles aber an der Praxistür keine Rolle mehr spielt (konservativer Wertekern eben, ein Krypto-Rechter?). Ebenso habe ich einen dt. Friseur (klar AfD), was natürlich teurer ist, als der Barbershop. Zum Glück ist er ein paar Jahre junger. Sonst würde ich mir eben selber eine Glatze scheren.

Monika

29. Dezember 2025 10:10

Ja, es brodelt und es wird noch mehr brodeln. Wenn man sich als rechts oder AfD-Wähler outet oder wahrgenommen wird, kann man erleben, daß sich konkretes oder diffuses Unbehagen auch auf unschöne Art und Weise äußert, auch bei sympathischen Menschen. Baut sich da nur Überdruck ab oder wird es doch unappetitlicher? Das wird sich zeigen und das muss jeder mit sich selbst ausmachen, wo seine Schmerzgrenze überschritten ist. "Warum ich kein Rechter mehr bin", könnte durchaus auch zu einem Buchtitel werden. 🤔

Umlautkombinat

29. Dezember 2025 11:04

Vielleicht koennte man die zwerghafte Subdiskussion doch einmal weglassen. Man kann „Sie können die nächste hereinrufen.“ auf dutzende Arten aussprechen. Von komplett freundlich ueber neutral zu rotzig. Das ist das eine. Keiner hier ausser der Autorin hat es gehoert und Schrift ist begrenzt. 
 
Das zweite: Seit ich in dieser BRD angekommen bin, nervt mich diese spezifische aufgepropfte empoerte Jacobs-Kaffee-Kaeuferpersoenlichkeit als Surrogat fuer Individualitaet. Sollte sich also obiger Satz im folgenden konkreten Kontakt mit diesem Kunden fortsetzen dann steht es diesem doch frei, die Dinge geradezuruecken. Manchmal habe ich den Eindruck, die Haelfte der Erwachsenen in diesem Land sind habituell im Alter von 6 Jahren stehengeblieben. Gab mal ein Buch "Das alte Kind". So kommt mir das vor.

Maiordomus

29. Dezember 2025 11:09

Die jeweilige politische Einstellung ist zwar von Bedeutung, aber doch auch wieder nicht überzubewerten. Es gibt Provinzen der Seele, wo sie kaum eine Bedeutung hat. Und ää propos "die Nächste bitte!". Dieser Tage endete mit dem Tod von Brigitte Bardot auch noch gleich ein Kapitel der europäischen Frauengeschichte. In "Dagens nyheter", also keinem katholischen Organ, wurde sie als "Katholikin" vorgestellt. Im Alter von 15 Jahren sah ich sie erstmals in einem Film, der indes erst "ab 18 Jahren" vorgesehen gewesen wäre. Fürwahr ein Stück Biographie. Man konnte sich damals nicht vorstellen, dass diese Frau ihrerseits im Sinne Kierkegaards auf ihre Art von einer ästhetischen zu einer ethischen Existenz gefunden hat. Das französische Nationalsymbol hat noch kurz vor seinem/ihrem Tode den Präsidenten Macron als "den Putin der Natur" beschimpft. Die Bekanntgabe ihres Todes erfolgte durch eine Stiftung zur Pflege und Erhaltung verlorener Tiere. So widmete sie ihr Leben der "Würde der Kreatur". Dem rechtsradikalen männlichen Präsidentschaftskandidaten, einem Protagonisten der Jagd, erteilte die angebliche "Rechtsextremistin"  noch bei den letzten oder vorletzen franz. Wahlen eine Absage.  Über alles gesehen eine verehrungswürdige Frau. Wahrscheinlich glaubte sie an den Schutzengel. RIP.     

RMH

29. Dezember 2025 11:13

@Beta Jas, bitte etwas abregen. Die Beobachtungen von @Joerg waren richtig, aber es gab aus meiner Sicht einen gedankl. Bruch, das war alles. & den Klassenkampf in Bezug auf Werkstattinh. & andere Berufsgruppen können Sie sich auch sparen, der hat nämlich mit Massenmig. keinen echten Zusammenhang. In einer ordentl. Werkstatt werden Gehälter zwischen 3000 & 4500.- Euro brutto gezahlt. Dank dem Staat, der davon soviel abzieht, dass bei gleichzeitig steigenden Ausgaben man sich zu recht immer ärmer vorkommt, bleibt von einem einstmals ordentl Gehalt nicht mehr viel übrig. Ja, das hat dann auch was mit dem verwahrlosten Ausgabenverhalten des Staates zu tun, der sich die Massenmig., die er will, nicht leisten kann. & deshalb braucht man dann nicht in linker Manier auf Inhaber einer mittleren Kanzlei, Einzelanwalt oder einen Arzt oder einen Werkstattinhaber zu schauen & meinen, die bekämen den Hals nicht voll. Die sind UNTERNEHMER, schaffen Arbeitsplätze & haften pers. (was auch nicht durch Anwalts- GmbH oder Ärzte- GmbH umgangen werden kann), Klassenkampf gespiegelt: Wo haftet der Arbeitn. realistisch? Jeder sei mit dem zufrieden, was er sich erarbeitet hat. Die mangelnde Zufriedenheit mit dem Eigenen, dem eigenen Stand, die Todsünde invidia, ist ein Wurm, den wir Dt uns völlig unabhängig von der Inv, der Fremden eingefangen haben.

Laurenz

29. Dezember 2025 12:42

@Monika & Beta Jas ... Sie sind alle Beide viel zu ungeduldig. Die Zeitenwende zu Trump begann in den USA quasi schon mit Carter. Letzterer "liberalisierte", aufgrund des beginnenden ökonomischen Niedergangs der Bevölkerung, fatalerweise das Hypothekenbank-Geschäft, was bis 2006/07 gut ging. Das war anfang der 80er. Haben Sie Sich jemals gefragt, warum die Europäer den Krieg in der Ukraine fortsetzen wollen? Klar sponsort man jetzt die Rüstungsindustrie nach der Pharma-Lobby. Aber im Grunde hatten sich die Europäer mit der Machtergreifung Trumps vezockt. Man glaubte, Rußland zerschlagen zu können & gewährte großzügig Kredite an die Ukraine, zB die EIB & die EBRD, beide supranationale EU-Banken, gewährten Darlehen von 45 Milliarden Euro. Die werden mit einem Frieden oder einer Kapitulation der Ukraine sofort notleidend, weil die Russen keine Reparationen zahlen, sondern fordern werden. Das ist nur ein Beispiel, wie wir immer weiter gegen die Wand fahren. Dafür werden bei denen die einzahlen, immer weiter die Leistungen gekürzt. Jedes Jahr sterben 1 Mio. Wähler der Union (& SPD) weg. Das dauert etwas. Die AfD ist bei 18-60 Jahre bereits die stärkste Partei. Epochen muß man über die eigenen Lebenszeit hinaus denken.

MarkusMagnus

29. Dezember 2025 12:44

Es hat vorher schon gebrodelt, aber mit der Brandmauer haben sie erst den Deckel auf den Hexenkessel gesetzt. Viele Widersprüche, sich nicht so einfach mehr aufdröseln lassen. Insbesondere das Spannungsfeld: Zionismus - USA - Epstein werden manche in der AFD wohl kaum politisch überleben, wenn es da erst mal richtig ans Eingemachte geht?
Interessant ist auch, dass die AFD auf einmal wieder zur Münchner Sicherheitskonferenz eingeladen werden soll. Wird die AFD die Einladung annehmen? Das sollte gut überlegt sein:
"Timeo Danaos et dona ferentes"
 

Majestyk

29. Dezember 2025 13:00

@ Beta Jas:
"Wären sie dann willkommen?"
Mir nicht. Das ist der Unterschied. Man hat entweder eine grundsätzliche Überzeugung (gleich ob diese gut oder schlecht ist) oder eine taktische. 
Man ist entweder prinzipiell dafür, daß zuerst die Eigenen dran kommen oder man überlegt sich Zuwanderungskriterien und fragt sich, wen man angeblich brauchen kann, als ob der mentale Wert eines Menschen sich an Dokumenten festmachen ließe. Der Ausländer, der bereit ist, hart auf dem Bau zu arbeiten, kann ja eventuell wesentlicher besser ins "Team Deutschland" passen als der kulturfeindliche Intellektuelle. 
Das ist mit allen Themen so. Entweder man ist für Rundfunkpflichtgebühren oder dagegen, entweder man ist für Wehrpflicht oder lehnt diese ab. Von diesem ganzen "prinzipiell ja, aber" halte ich nichts. Das nennt man lavieren und endet früher oder später immer im Eiertanz.
Im Übrigen sieht man an den gestiegenen Stundensätzen in Kfz Betrieben zwei Dinge. Zunächst mal, daß der Fiskus davon am meisten profitiert und zweitens, warum der Kessel nicht überkochen wird. Diejenigen, die wirklich unter Druck stehen, gehören nicht zum politisch relevanten Teil der Bevölkerung und sollen sich in wenigen Jahren ohnehin zum Fußgänger entwickeln.

nagini

29. Dezember 2025 13:06

Ja, viele, wenn nicht sogar die meisten, Deutsche sehen sich in dem, was sie geleistet haben oder leisten, nicht gewürdigt. So nach dem Motto: Keiner sieht es, keiner würdigt es, wir sind nur Dreck. In dieser Verbitterung verharren sie. Natürlich kann man es irgendwie verstehen, aber der Schritt zur Weisheit hin wäre hier zu verstehen, dass Verbitterung das ist, was wirklich krank macht, nicht nur einen selbst sondern alle um einen herum. Das Gute im Menschen vermuten, ist heilsamer. Statt das Schlechte im anderen zu suchen, das Gute suchen und man findet es immer. Es kostet Überwindung, aber die eigene Wahrnehmung zu verändern, verändert das eigene Leben und trägt auch dazu bei, dass man besser und länger lebt. 

Majestyk

29. Dezember 2025 13:21

@ RMH:
"ein Linker & Antifaschist übrigens"
Woher weiß man sowas? Ich habe in meinem ganzen Leben noch nie mit einem Arzt ein politisches Gespräch geführt. Wüßte auch nicht, warum das in ein Arzt-Patienten-Gespräch gehören soll.
Ich habe ziemlich dichtes Haar, seit Corona schneide ich selber, und zwar nicht Bürste, frisiere auch meinen Vater. Mittlerweile habe ich mich so daran gewöhnt, mir wäre es viel zu lästig zum Haareschneiden außer Haus gehen zu müssen.
Geht bei der ärztlichen Versorgung nicht, aber die suche ich mir doch nach Möglichkeit nach Kompetenz aus, oft genug muß man nehmen was man kriegen kann, demnächst womöglich was man sich noch leisten kann.
Ich kann mich an eine Zeit erinnern, da spielte es keine Rolle, wer nun was genau wählte. Nicht im Berufsleben, auch nicht im Freundeskreis. Von dieser Politisierung des Alltagslebens halte ich nicht viel, so wurde die Spaltung doch erzeugt. Von daher halte ich auch nicht viel von Bütz widder Bütz. Ich muß meinem Maßstab folgen und nicht dem doppelten Maßstab der anderen.
Be nice until it's time not to be nice - James Dalton

MarkusMagnus

29. Dezember 2025 14:41

"entweder man ist für Wehrpflicht oder lehnt diese ab."
@Majestyk 
Ich bin für die Wehrplicht, aber nicht unter einem System das sein eigenes Volk hasst. Da kann ich mir auch gleich selbst die Kugel verpassen.
"sterben soll ick fürs Vaterland? Dann solln se einen erstmal anständig leben lassen"
Aus dem Film "Der Hauptmann von Köpenick " mit Heinz Rühmann. 
 
 

RMH

29. Dezember 2025 15:23

Woher weiß man sowas?
@Majestyk, ich habe mich mit ihm ein kleines bisschen angefreundet und wir reden gerne auch mal Off-Topic über alles mögliche.

Majestyk

29. Dezember 2025 15:31

@ Maiordomus:
Gehört zwar nicht zum Thema, finde Ihren Nekrolog aber schön und möchte mich anschließen. Brigitte Bardot war zwar nie mein Thema, spielte auch nicht in von mir favorisiertem Kino. Wenn dann begegnete ich ihr in Filmen mit Curd Jürgens, Jean Gabin oder James Stewart, aber sie hat zum einen den richtigen Zeitpunkt gefunden aufzuhören, sich quasi auf dem Höhepunkt filmisch eingefroren. Zum anderen hat sie eine Persönlichkeit über ihr Metier hinaus entwickelt. Finde zwar, daß sie zuweilen übers Ziel hinausschoß, aber BB hat sich nicht verbiegen lassen und eben auch nicht vereinnahmen. Das hat weitaus mehr Stil als all unsere Hofschranzen oder die Wichtigtuer aus Hollywood. Mit Brigitte Bardot verstarb zudem, was von der Hochzeit des französischen Films noch übrig war. Heute existiert eh kein Kino mehr, daß man vom Stil einer nationalen Kultur zuordnen könnte. Außerdem war die Bardot schön und verband Selbstbewußtsein mit Weiblichkeit Auch von mir RIP.

Majestyk

29. Dezember 2025 15:35

@ MarkusMagnus:
Da AfD nicht das Kürzel für "Amische für Deutschland" ist, wird die AfD die Einladung zur Münchner Sicherheitskonferenz annehmen müssen, falls sie Interesse hat Realpolitik zu betreiben.

Laurenz

29. Dezember 2025 16:01

@Majestyk @RMH ... Sie sind Beide manchmal echte Witzbolde. Daß die Preise steigen, gerade in einer KFZ-Werkstatt, ist zwangsläufig & offensichtlich unausweichlich. Alleine die Energiepreise, Werkstatt-Heizung oder Klimatisierung, Hebebühne, Strom, Ersatzteile, die wegen hoher Energiekosten immer teurer werden, das ist leicht zu kalkulieren. Bei der Gastronomie ist es am einfachsten festzumachen. Und die Arbeit wird in Werkstätten auch nicht weniger, weil nicht nur Oberklasse, sondern auch die Luxusklasse von Daimler, Audi oder BMW einfacher als früher gefertigt & viel Schrott verbaut wird. Und warum soll man die völligen Mondpreise Deutscher Automobil-Produzenten bezahlen, wenn sie keinen echten Mehrwert in den Produkten bieten, wie einst vollverzinkte Fahrzeuge, Alu-Autos oder permanenten Lamellen-Allrad-Antrieb. Das marschiert das G in der G&V rasant nach Süden. Was die Haare angeht, so gibt es als Mann 2 Optionen. Entweder, wie GK mit der Maschine die Haare abrasieren oder, wie ich, die Haare etwas länger wachsen lassen, damit man sie mit einem Zopf zusammenbinden kann, wie das bei Offizieren bis kurz vor Bonaparte üblich war. Gehe 4x im Jahr zum Friseur, paßt.

Gracchus

29. Dezember 2025 16:12

Es brodelt - mein Eindruck war die Tage: Land und Leute wirken ausgebrannt.

Maiordomus

29. Dezember 2025 18:29

@Majestik. In meinem Text muss es natürlich à propos heissen, nicht ää propos. Was Sie schreiben über den im Prinzip nationalen Charakter von grossem Kino, wozu "le mépris" und "la verité"(je mit BB)  im französischen Cinéma mitzuzählen sind, so möchte ich dies für die Zeit meiner Jugend noch voll bestätigen, einschliesslich  des russischen, polnischen, und denke ich an Bergman schwedischen Filmschaffens. Nicht zu vergessen die Engländer: so halte ich etwa "Brief encounter" nicht nur für einen der besten Ehekrisenfilme aller Zeiten, sogar mit melancholischem Happy end, zumal wunderbares Porträt des Bahnhofbetriebes in einer englischen Kleinstadt, so wie Hitchcocks "A shadow of a doubt" trotz kriminalistischem Einschlag vielleicht der beste Familienfilm überhaupt wurde. In Frankreich waren Marcel Carné, René Clair, auch Bardots Regisseure Vadim und Malle Chronisten ihrer Nation, so wie in Italien Vittorio de Sica, Antonioni, Visconti und der unvergleichliche Fellini. In noch ansprechender Erinnerung halte ich für Deutschland "Wir Wunderkinder", "Die Brücke" und den "Hauptmann von Köpenick" mit Rühmann in der Titelrolle, lasse mir denselben nicht, wie es nunmehr Mode ist, nachträglich schlecht machen.     

Majestyk

29. Dezember 2025 18:42

@ Laurenz:
Sie haben den Witz nicht verstanden. Die Preise in Vertragswerkstätten (die Freundlichen nehmen keine 200 Euro) steigen ja nicht proportional zur Inflationsrate. Der Anteil der Firmenkunden z.B. bei BMW liegt in Deutschland teils über 50 Prozent. Was juckt die eine Preissteigerung, zumal die rabattiert werden und höhere Preise steuerlich absetzen können. Im Premiumsegment richtet man sich an eine Kundschaft, die von Preissteigerungen nicht so betroffen ist. Höhere Preise sind im unteren Lohnsegment ein Thema. Deswegen auch für Produzenten, die für dieses Segment produzieren, siehe Fiat oder Opel. 
Wer Gehälter angepaßt bekommt (Verdi und Co. sei Dank, prozentuale Lohnerhöhungen tun seit Dekaden ihr Übriges. Beamte und Politiker sind eh nie betroffen) oder in der Position ist, seinen Preis am Markt selber anpassen zu können, dem ist egal, ob die Lebenshaltungskosten bei 25k oder 50k liegen. Im Gegenteil. Wer bei 25k selber 35k verdient, bei 50k aber 70k, lacht sich doch einen ab, wenn er fürs Pfund Butter nur 25 Prozent mehr zahlen muß. 
Ob der Geselle sich das eigene Produkt leisten kann oder einstige Stammkunden wegfallen ist hierbei egal. Ins Knie geschoßen hat sich z.B. Porsche, weil der Markt in China trotz Elektrifizierung nicht wächst, in den USA der E-Hype gestoppt ist und Trump die Märkte mit Zöllen neu ordnet. Im Übrigen denken Kunden vielleicht in nationalen Marken und Märkten, nicht aber Produzenten, die muß man dazu zwingen, siehe Trump.

Karl Otto

29. Dezember 2025 21:16

Also ich habe bei meinen ersten Autos noch selber Zündkerzen, Lampen  und Öl gewechselt. Das ist heute nicht mehr möglich, man muss in die Werkstatt (wenn man nicht grade technisch gebildet ist). Und es kostet ein Vermögen.

RMH

30. Dezember 2025 10:02

@Karl Otto, auch aus dem von Ihnen genannten Grund erfreuen sich alte Autos in Deutschland nach wie vor großer Beliebtheit und das sog. "Flottenalter" der Autos in Privatbesitz steigt (was aber bei weitem nicht aus reiner Lust am alten Auto oder der Freude am Selberschrauben der Fall ist, sondern eher, dass sich die große Masse kein gescheites, neues Auto mehr leisten kann, allenfalls noch sowas wie ein Dacia ist doch bei der Masse noch realistisch, wenn man keine Schulden machen will). Bei diesen Autos kann man noch sehr viel bis stellenweise - je nach Geschick & Bereitschaft, in eigenes Werkzeug zu investieren - fast alles selber machen. Auch werden diese Autos genau aus den gleichen Gründen von Werkstätten auf dem Land noch gerne angenommen. Dort sind dann auch die Stundensätze nicht so hoch (aber auch nicht mehr wirklich niedrig). Zum Glück kam die EU mit dem Irrsinn der jährlichen HU nicht durch. Ich selber fahre seit vielen Jahren nur noch alte Autos, selbst als ich noch Berufspendler war, habe ich das so gehalten. Außerdem ist es ein Hobby von mir, habe mir ein Selberschraubernetzwerk aufgebaut & dann wird selber am Wochenende repariert, wenn was ist.

Laurenz

30. Dezember 2025 10:08

@Majestyk @L. ... meine kleine Werkstatt zahlt über Tarif, weil sie der Meinung ist, nur so bessere Qualität liefern zu können, als die Mitbewerber. Ich bin da seit 2019 & die Werkstatt benötigte im Monat Einnahmen vor Steuern von 35k pro Monat (ich schätzte 2019 32k Euro), um überleben zu können. In 2025 hatte man trotz voller Auftragsbücher einen Verlust von über 30k Euro hinnehmen müssen, was den Laden zwingt, die Preise zu erhöhen oder zuzumachen. 

Majestyk

30. Dezember 2025 14:29

@ RMH:
"sondern eher, dass sich die große Masse kein gescheites, neues Auto mehr leisten kann"
@ Laurenz:
"was den Laden zwingt, die Preise zu erhöhen oder zuzumachen."
Alles richtig, aber das ist doch politisch gewollt. Weder soll der Pöbel noch Autos besitzen, erst recht keine an denen man noch selber schrauben kann, noch ist im System EU Mittelstand erwünscht. Als Deutschland vor ein paar Jahren wirtschaftlich den Atem anhielt und hernach gerade kleinere Betriebe dicht machen mußten, so waren das doch keine Kollateralschäden. Es gab doch keine Einschränkungen wegen einer Pandemie, sondern eine Pandemie um Maßnahmen zu rechtfertigen und Lieferketten zu unterbrechen. Bei den Sanktionen gegen Rußland ist es ähnlich, die richten sich doch auch in erster Linie nach innen und verändern Lieferwege und Märkte.
Alles, was um uns herum geschieht, ergibt doch nur Sinn, wenn man akzeptiert, daß unsere Führung nicht aus Dummheit so handelt, sondern sehr genau weiß, was sie tut. 
"Wenn man das Unmögliche ausschließt, muß das, was übrig bleibt, so unwahrscheinlich es auch sein mag, die Wahrheit sein." - Arthur Conan Doyle

SMHJanssen

30. Dezember 2025 22:35

Gestern Abend bei einem recht vornehmen Bonner Italiener: ein Mann um die 60 unterhält mit rechten Radauparolen und Falschinformationen wie z. B. Joe Biden wäre Kommunist gewesen und der Behauptung DM wäre links-grüner Finanzier das ganze Lokal. Habe mir das alles leidend angehört, sogar seine Lobeshymne auf Weidel und die sogenannte AfD. Er hatte sogar ein mehr oder weniger dankbares Publikum bei Einigen Gästen. Der Spaß aus cholerischer Empörung und bläulich angelaufener Wutbürgerattitüde endete, als er eine Tischnachbarin - bis dato treue Zuhörerin - als "undeutsch" beschimpfte, weil Sie sich als vor ca. 40 Jahren im Libanon outete. Er meinte dann sogar noch ihr das Recht absprechen zu dürfen in Deutschland zu leben, weil das sein Land wäre. Das war der Moment wo sich auf einmal mehrere Personen gegen ihn wendeten und ihn zur Ordnung gerufen haben. Er hat sich dann immerhin bei den anderen Gästen und mir, nach einer scharfen Intervention durch mich, entschuldigt. Merke: die Wut wächst auch bei uns und selbst eher betuliche Konservative werden langsam wach! In diesem Sinne: persönlich ein gesundes, politisch ein erfolgloses 2026,
Siebo M. H. Janssen

Laurenz

30. Dezember 2025 23:56

@Majestyk @L. ... Im Grunde spielt es keine Rolle, wer Miseren verursacht. Es zählt nur eins, die Misere beseitigen.

RMH

31. Dezember 2025 11:03

@SMHJansen, es ist doch schön fürs eigene Schubladendenken, wenn man so eine Story kolportieren kann, in der man dann einen natürlich lautstark schwadronierenden, ziemlichen Pfosten, der sogar das Wort "undeutsch" völlig sinnfremd auf eine Person mit MiHiGru raumfüllend anwendete, auf der einen Seite präsentiert (ergo, sind ja alles solche Vollpfosten, ne Stufe darunter gibts ja offenbar nicht) & auf der anderen dann contenante, zivilisierte Bürger, die zivil-couragiert - oder evtl. gratis-mutig - intervenieren können. Betrachten Sie die Geschichte einmal von einer Art Draufsicht, bildlich gesprochen so, als ob Sie als Beobachter über dem Raum geschwebt wären: Wer hat mehr risikiert? Der vermeintliche blau Wähler oder Sie & die anderen Bonner Lecker-Essen-beim-Italiener-Geher? Und solange die Kräfteverhältnisses so sind, wie Sie sie geschildert haben, können Sie ihre Wut sich sparen & in konstruktivere Dinge lenken, wie bspw. Arbeiten & Geld verdienen, um Steuern & Abgaben für dieses wunderbare Land zu erwirtschaften & darüber hinaus, um noch etwas für Integrationsprojekte oder NGOs im Kampf für das wirklich, wirklich Gute, durch Spenden zu unterstützen. 2026 wird so, wie Leute wie Sie es angelegt & verursacht haben. 2027 wissen Sie dann, ob es gut war oder nicht.

SMHJanssen

31. Dezember 2025 14:58

es muss natürlich heissen: ...aus dem Libanon kommend outete...

Laurenz

31. Dezember 2025 22:42

@SMHJanssen (& @EK, vielleicht aus Interesse) die länger gehaltene, recht aktuelle Debatte zwischen Pearl Davis & Leonarda Jonie, die am meisten gecancelte, ziemlich brutalste Rechts-Komödiantin in den USA (mit Albanischer Herkunft), die auch gegenüber Pearl Davis, wegen Ihres schwarzen Partners, keinen Stein auf dem anderen läßt. https://youtu.be/sKBGb3NatOE Um die Härte Jonies zu zeigen, hier ein paar Beispiele. https://www.youtube.com/shorts/peaCx7Blldw?feature=share , https://www.youtube.com/shorts/Ppk-DPIyatw?feature=share , https://www.youtube.com/shorts/YvY8GBH9Eyk?feature=share , https://www.youtube.com/shorts/Gzm1Hh3sQ00?feature=share , https://www.youtube.com/shorts/GZMkuM_9OpU?feature=share , https://youtu.be/E7U6j7Crg1k , https://www.youtube.com/shorts/TdbtpxNj8fA?feature=share  Dagegen ist Ihr AfD-Italiener ein Salon-Linker.

SMHJanssen

1. Januar 2026 03:26

@RMH: Erst einmal Dank für Ihre Antwort. Ich heisse allerdings Janssen - nicht Jansen - dies aber nur zur Info.
Was Ihren Beitrag angeht: der Blaue musste gar nichts wagen, weil ihn niemand, aber wirklich niemand, um seine "Weisheiten" gebeten hat. Im Gegenteil, ich wollte den Abend gemeinsam mit der gerade erschienenen Biographie zu Hannah Arendt und einem Glas Rotwein verbringen. Leider wurden wir gezwungen uns die Tiraden jenes Herren anzuhören. Selbst seiner Frau/Lebenspartnerin war er irgendwann zu peinlich und sie ist gegangen. Das war der Moment wo er mir fast anfing leid zu tun. Ich hätte ja gerne mit ihm diskutiert, leider waren Ton und Auftreten von einer Apodiktik die mir jede Lust an einer inhaltlichen Auseinandersetzung Abends um ca. 21:00 nahm. Immerhin war er sich am Ende wohl selbst etwas peinlich und er hat sich entschuldigt. Mir geht es gar nicht um besagte Person, sondern darum festzustellen das auch eigentlich zurückhaltende, eher konservative, Personen anfangen klarer und deutlicher von rechtspopulistischem Gedankengut zu distanzieren. Was 2026 angeht: ich freue mich auf das Jahr, weil es ganz entscheidend für die Verteidigung der liberalen Demokratie wird und natürlich zahle ich meine Steuern und werde Geld spenden von dem Geld das ich an den Universitäten und als Demokratiereferent verdient habe. In diesem Sinne, allen ein glückliches und gesundes 2026.
Siebo M. H. Janssen

RMH

1. Januar 2026 12:27

"weil es ganz entscheidend für die Verteidigung der liberalen Demokratie"
@SMHJ: Es gibt keine entscheidenden Jahre, es gibt Jahre, in denen sich lang angelegte Entwicklungen ggf. kulminieren, eine Ende finden oder zu Neuem, was auch nie ohne Wurzeln daher kommt, führen (oder auch nicht). In das Jahr 2026 brauchen wir nichts besonderes rein zu unken, es kommt, wie es kommt & die liberale Demokratie ist zumindest in D schon lange gefallen, da gibt es nichts mehr zu verteidigen. Verteidigt werden nur noch Pfründe, Posten, Versorgungsanwartschaften & die Befugnisse, noch mehr Geld drucken zu können & weiterhin den Leuten etwas vorzumachen. Wenn man davon lebt, verteidigt man das natürlich, da man den entsprechenden Charakter hat, damit man es es überhaupt bis in eine solche Position gebracht hat. Ein solcher Charakter beinhaltet, damit man auch gut in dieser Rolle ist, das notwendig falsche Bewusstsein, um nicht zu bemerken, dass der Kahn schon massive Löcher hat. Aber keine Sorge, es wird schon noch ein paar Jahre weiter gehen. Die AfD wird 2026 für keine Revolution sorgen, aber die Wahrscheinlichkeit, dass es zu einer Zeit kommt, wo man sich nostalgisch an die Zeit erinnert, als es noch eine Opposition gab, die lediglich forderte, dass Recht & Gesetz eingehalten wird & man wieder die alte BRD, mit ihren fiskalischen Prinzipien, einer starken Währung & Arbeitn. & Selbst., die Familien gründen, Häuser bauen konnten, bekommt, wird kommen. Es wird keine bessere, staatstragendere Opposition mehr geben.

Karl Otto

1. Januar 2026 15:32

SMH Jannsen: Machen sie mal das Fernsehen an, die sehen sie rund um die Uhr solche Tiraden, nur aus der anderen Richtung. Und sie werden gezwungen, das auch noch zu finanzieren, egal ob sie wollen oder nicht. Dass die AfD damit Schluss machen will, ist schon ein guter Grund, sie zu wählen.

ChristianB

1. Januar 2026 16:09

@smhjanssen
genau, wer will sich in einem Restaurant so ein Geschwurbel anhören - egal von welcher Seite. Das wird natürlich die Kehrseite einer möglicheen politischen Schubumkehr werden, dass die  Psychotiker, die sich bisher bspw. an Coronagegnern oder Afdlern abarbeiten durften, ihre Defizite dann gegenüber Ausländern usw. ausagieren dürfen, wie der Herr im Restaurant offenbar schon meint .Da da darf man dann nicht so tun, als sei für die eigene Saache damit irgendwas gewonnen...

RMH

1. Januar 2026 21:47

Später Nachtrag an SMHJ:
Wenn Sie über Demokratie referieren, dann holen Sie bitte einmal gewisse Grundlagen der Kritik an Technik und vor allem Propaganda nach. Ich empfehle Jacques Ellul, leider kaum auf Deutsch verfügbar, zum anteasern ein älterer Beitrag, der hier vor ein paar Jahren veröffentlich wurde. Immer noch aktuell, ganz unabhängig davon, ob die AfD nun 4% oder 40 % holt.
https://sezession.de/64159/jacques-elluls-anarchie-und-christentum

SMHJanssen

2. Januar 2026 01:50

@Laurenz: Ein frohes und gesundes 2026. Haben Sie Dank. Ich werde mir das in Ruhe anschauen, fürchte aber der gute Mann wäre, aus seiner Sicht, nicht ganz zu Unrecht mindestens verstimmt, wenn er als Salonlinker bezeichnet würde. Außerdem bin ich das doch schon😉.
Herzliche Grüße aus Bonn,
Siebo M. H. Janssen

Umlautkombinat

2. Januar 2026 09:44

Jacques Ellul, leider kaum auf Deutsch verfügbar

Ist das so? Schon das Standardwerk gibt es auch auf Deutsch.
 
 

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