Hard Power! Große Korrektur?

International erleben wir kraft Trump einen Wechsel von soft zu hard power.

Heino Bosselmann

Heino Bosselmann studierte in Leipzig Deutsch, Geschichte und Philosophie für das Lehramt an Gymnasien.

Machia­vel­li statt Kon­sens, auto­ri­tär und kon­flikt­be­reit, weni­ger Kom­pro­mis­se. Innen­po­li­tisch wird eine Art „roll back“ gegen­über dem bis­he­ri­gen Ver­ständ­nis von „Demo­kra­tie“ und „Grund­wer­ten“ zu erwar­ten oder zu befürch­ten sein – zunächst anders­wo, spä­ter, aber unwei­ger­lich auch hier.

Gera­de hier. Denn ist nicht die Kom­mu­ni­ka­ti­on hier­zu­lan­de noch phra­si­ger, also noch unwahr­haf­ti­ger, ja ver­lo­ge­ner als bei den euro­päi­schen Nach­barn? Wer den all­zu gän­gi­gen, also ver­brauch­ten und längst nur­mehr in mani­pu­la­ti­ver Absicht pla­zier­ten Leit­be­grif­fen noch folg­te, war ent­we­der über­an­ge­paßt oder ließ ein Mini­mum an kri­ti­scher Urteils­kraft vermissen.

Phy­sio­gno­mie und Rhe­to­rik des Bun­des­prä­si­den­ten Frank-Wal­ter Stein­mei­er per­so­ni­fi­zie­ren das behä­bi­ge Selbst­ver­ständ­nis der blo­ckier­ten Repu­blik in einer Wei­se, daß man sich erstaunt fragt, war­um jede Epo­che tat­säch­lich die sie ver­kör­pern­de Leit­fi­gur hervorbringt.

In Anschau­ung des Groß­funk­tio­närs im Schloß Bel­le­vue scheint alles nur­mehr ledig­lich Rol­le, Mas­ke, ver­brauch­tes Sym­bol zu sein. Man weiß, daß man die pas­to­ral anmu­ten­den Ver­laut­ba­run­gen beja­hen soll, aber man ver­mag sich mit ihnen nicht zu ver­bin­den; sie durch­que­ren einen so reso­nanz­frei wie ein Neutrino-Schwarm.

Apro­pos Demokratie:

Es geht weni­ger um deren Revi­si­on als um die Infra­ge­stel­lung der inner­halb die­ser Demo­kra­tie zur Herr­schaft gelang­ten Kräf­te, die über Jahr­zehn­te poli­tisch exe­ku­tiv und kul­tu­rell hege­mo­ni­al wirk­ten, einen spe­zi­el­len Hof­staat mit Anci­en-Regime-Anmu­tung aus­bil­de­ten und mit der soge­nann­ten Zivil­ge­sell­schaft, also öffent­lich ali­men­tier­ten „NGOs“, einen „deep sta­te“ zur Selbst­ver­sor­gung und Fremd­be­ein­flus­sung ausbildeten.

Die Panik­stim­mung gegen­über der AfD und das hys­te­ri­sche Abwehr­ver­hal­ten erklärt sich maß­geb­lich aus der Furcht der bis­lang Pri­vi­le­gier­ten vor ihrem Kom­fort­ver­lust. Das von ihnen „demo­kra­tisch“ eta­blier­te Sys­tem scheint in bis­he­ri­ger Vari­an­te abge­braucht. Es wird auf vita­len Wider­stand kaum vital reagie­ren kön­nen. Nichts illus­triert die unfrei­wil­li­ge Tra­gi­ko­mik so treff­lich wie die „Omas gegen Rechts“.

Die letz­ten Jahr­zehn­te waren gekenn­zeich­net durch gera­de­zu irre Wunsch­vor­stel­lun­gen und sug­ge­riert selbst­er­fül­len­de Pro­phe­zei­un­gen – mit Blick auf das Men­schen­bild, die Welt­ord­nung und das Recht, sei­ne „Bedar­fe“ ein­zu­for­dern, ohne ein Mini­mum an Eigen­ver­ant­wor­tung wahr­zu­neh­men oder auch nur ein Ein­se­hen dar­in zu haben, daß eige­nes Lebens­ver­sa­gen nun mal Man­gel- und Not­si­tua­tio­nen verursacht.

In einem Deutsch­land­funk-Inter­view über sei­ne Auf­fas­sung zur Wehr­pflicht befragt, äußer­te kürz­lich ein ver­schnö­sel­ter Ber­li­ner Abitu­ri­ent und Leis­tungs­kurs­ler im Fach Sozi­al­kun­de, daß er „ver­wei­gern“ wer­de. Er for­mu­lier­te das so selbst­be­wußt, als sähe er dar­in eine cou­ra­gier­te Hand­lung, obwohl doch dazu nur irgend­ein Wisch zu unter­schrei­ben, jeden­falls über­haupt kein Mut auf­zu­wen­den ist.

Ange­spro­chen dann auf einen sozia­len Wehr­ersatz­dienst, ver­nein­te er eben­falls. Ha, ha, dazu wäre er doch viel zu faul, das wüß­te er ein­fach. Rund­um wur­de im „Leis­tungs­kurs“ über die ver­meint­li­che Cool­ness geki­chert. Genau die­ser Leis­tungs­kurs kann ins­ge­samt für Deutsch­land und mehr noch für des­sen nar­ziß­ti­sche Jugend stehen.

Eine Klä­rung war not­wen­dig, weil durch­weg Kon­tu­ren fehl­ten, die nun neu ein­zu­zeich­nen sind, auf daß viel­leicht sogar wie­der kla­re Rede mög­lich ist.

Was immer man etwa zu Trump­scher Innen- oder Außer­po­li­tik mei­nen mag:

Im Gegen­satz zur oben skiz­zier­ten Vari­an­te Stein­mei­er ist man wenigs­tens gezwun­gen, sich dazu zu ver­hal­ten. Man kann dem nicht neu­tral gegen­über­ste­hen, wäh­rend man hier­zu­lan­de doch bei­na­he allem, was man hört und erlebt, lei­den­schafts­los gegen­über­steht. Sobald man über­haupt auf Puls kommt, ist man ten­den­zi­ell schon Staats­feind, inso­fern man die grund­ver­ord­ne­te laue Seicht­heit zu erfri­schen droht.

Der Begriff „Zei­ten­wen­de“ war gleich­falls nicht ernst­zu­neh­men, denn in Deutsch­land wen­de­te sich außer ein paar vor­ge­spiel­te Ges­ten gar nichts. Der Staat stärk­te sich nicht, er pump­te sich neu­es Geld, das er eben­so frag­wür­dig ver­senkt wie frü­he­re Kre­di­te. Der Fit­neß­grad und der Body­m­aß­in­dex des Home­of­fice-Durch­schnitts­bür­gers schei­nen für eine neu­er­li­che „Wen­de“ über­haupt nicht auszureichen.

Um die Büro-Bour­geoi­sie mit all ihren staat­lich gewähr­ten Fest­tags- und Urlaubs­zu­la­ge geht es zu sehr, um jene, die früh an der Stra­ßen­bahn ste­hen, um eine har­te Schicht zu begin­nen, viel zu wenig. Auch das erklärt die Ener­gie der antie­li­tä­ren Bewegung.

Mag aber wohl sein, daß die Vor­ga­be „Zei­ten­wen­de“ von der Tat­sa­che „Gro­ße Kor­rek­tur“ abge­löst wird. Das eine blieb sub­jek­tiv Wunsch­vor­stel­lung, das ande­re ist objek­tiv not­wen­dig. Dringlichst.

Wir wer­den sehen, wie weit sie geht, und wir wer­den ihre Kon­se­quen­zen ver­mut­lich gar zu fürch­ten haben. Schlägt „hard power” künf­tig „moral visi­on”, weil die­se über­trie­ben, jene aber ver­nach­läs­sigt wur­de? Nicht nur in inter­na­tio­na­len Gewäs­sern holen die USA weit aus. Wir haben abzu­war­ten, wo sie noch über­all drein­schla­gen, wäh­rend Mini-Mäch­te wie Deutsch­land ver­druckst zuse­hen und um neue Phra­sen rin­gen, bevor der Kopf dann zum Nacken­biß geneigt wird.

Der von Ijo­ma Man­gold gepräg­te Begriff einer gera­de statt­fin­den­den „kul­tu­rel­len Schub­um­kehr“ scheint die tref­fen­de Ent­spre­chung für Niall Fer­gu­sons „vibe-shift“ zu sein – als Aus­druck für den bit­ter not­wen­di­gen, längst über­fäl­li­gen Gesin­nungs­wan­del, der das von den „woken“ Kräf­ten mäch­tig ange­sto­ße­ne Pen­del nun mit gewal­ti­ger Gegen­kraft zurück­schwin­gen läßt.

Man wird sich selbst kaum bemü­hen müs­sen, die­sem Gegen­schlag noch mehr Ener­gie zu ver­lei­hen, denn dies erfolgt bereits eigen­dy­na­misch – außen­po­li­tisch sowie­so, innen­po­li­tisch dann die­sem Impuls unwei­ger­lich fol­gend. Mag gar sein, es gibt bald wie­der eine Gro­ße Koali­ti­on, dann aber von CDU und AfD. Nur so wäre sie „groß“ denkbar.

Man soll­te eher kri­tisch dar­auf zu ach­ten begin­nen, inwie­weit mit der not­wen­di­gen „Dis­rup­ti­on“ bereits eine „Des­truc­tion“ zu dro­hen beginnt, der – wie­der­um hier­zu­lan­de – weder die Struk­tu­ren noch die schwä­cheln­den und ver­zär­tel­ten Bür­ger vom Stam­me Stein­mei­er gewach­sen sind.

Vor­ding­lich nun, das zu bewah­ren, was KI gera­de nach­wach­sen­den Gene­ra­tio­nen abgewöhnt:

Auto­nom blei­ben! In sich ent­wi­ckeln, was Unter­richt und Erzie­hung nicht mehr ent­wi­ckeln woll­ten – das Ver­mö­gen, sich tief nach­den­kend und beson­nen zu ori­en­tie­ren, die Quel­len zu fin­den, aus denen sich unse­re Iden­ti­tät einst speiste.

Dafür aller­dings sind wei­te Wege zu gehen und bei­na­he mär­chen­haft auf­wen­di­ge Pro­ben zu bestehen. Wer sich mög­lichst wenig durch exter­ne Maschi­nen ent­las­ten läßt, son­dern sei­ne Bord­mit­tel ent­wi­ckelt, dürf­te nicht nur bes­ser zurecht­kom­men, son­dern hoff­nungs­voll unter­wegs sein – wenn nicht als Akteur, so als kühl inter­es­sier­ter Beob­ach­ter eines Schau­spiels, das hof­fent­lich nicht kata­stro­phal ausartet.

Heino Bosselmann

Heino Bosselmann studierte in Leipzig Deutsch, Geschichte und Philosophie für das Lehramt an Gymnasien.

Nichts schreibt sich
von allein!

Das Blog der Zeitschrift Sezession ist die wichtigste rechtsintellektuelle Stimme im Netz. Es lebt vom Fleiß, von der Lesewut und von der Sprachkraft seiner Autoren. Wenn Sie diesen Federn Zeit und Ruhe verschaffen möchten, können Sie das mit einem Betrag Ihrer Wahl tun.

Sezession
DE58 8005 3762 1894 1405 98
NOLADE21HAL

Kommentare (53)

Le Chasseur

8. Januar 2026 11:28

"Der Begriff „Zeitenwende“ war gleichfalls nicht ernstzunehmen, denn in Deutschland wendete sich außer ein paar vorgespielte Gesten gar nichts. Der Staat stärkte sich nicht, er pumpte sich neues Geld, das er ebenso fragwürdig versenkt wie frühere Kredite."
Glückliches Amerika: "US-Präsident Donald Trump hat eine starke Erhöhung der US-Verteidigungsausgaben vorgeschlagen. Für 2027 sollten die Militärausgaben auf 1,5 Billionen Dollar steigen"
Natürlich alles auf Pump finanziert.
Hoffentlich verschwindet dieses von größenwahnsinnigen Kleptokraten regierte Land endlich im Abfluss der Geschichte.

Le Chasseur

8. Januar 2026 11:39

A propos "Milliarden versenken": Die letzte Schlachtschiff-Fantasie
 
 

RMH

8. Januar 2026 12:07

Hoffentlich verschwindet dieses von größenwahnsinnigen Kleptokraten regierte Land endlich im Abfluss der Geschichte.
@LeChasseur, bitte immer daran denken, dass wenn dieses Land durch den Abfluss geht, es einen solchen Strudel/Sog erzeugen wird, dass unser Land mit in die Kanalisation fließen wird. Diesen Hinweis möchte ich aber nicht als Angst- oder Jammerhinweis missverstanden wissen, sondern eher als Hinweis auf eine realistische Lage. Die Konsequenzen daraus wird eine Merz-Admin aber bestimmt nicht ziehen & auch nicht ziehen können. Insgesamt sehe ich aber eine Tiefenschicht im Artikel von H.B. berührt, die man nicht auf die Oberfläche "weg mit der Moral-Mimikri, aber heute wird ehrlich durchgefegt" reduzieren kann. Ist bei den USA (ebenso wie bei anderen Großmächten) dieses Verhalten ein Aufbäumen gegen den bei Wohlstandsgesellschaften angelegten Tod durch Dekadenz/Sinnverlust? Ein kleines bisschen Off-Topic, aber irgendwie passt es hierher, aber auch zur Debatte, die der Artikel von EK ausgelöst hat. Daher verlinke ich es:
https://www.youtube.com/watch?v=6pwIs_4pDZI

Dieter Rose

8. Januar 2026 14:12

Gibt es einen "Radetzkymarsch" für unsere Zeit(enwende)?

Dieter Rose

8. Januar 2026 14:52

Gibt es einen "Radetzkymarsch" für unsere Zeit(enwende)?

Hartwig aus LG8

8. Januar 2026 15:33

"Apropos Demokratie"
Hinweis: Die Bundesrepublik Deutschland (nomen est omen) ist als Republik verfasst, nicht als Demokratie. Das Substantiv "Demokratie" kommt im GG nicht ein einziges Mal vor. Ein paarmal ist von der "freiheitlich demokratischen Grundordnung" die Rede. Dies rechtfertigt wohl kaum den derzeitigen Fetisch, der auch im Kommentariat der SiN hin und wieder aufscheint.

Le Chasseur

8. Januar 2026 15:44

@Hartwig
Art 20 GG(1) Die Bundesrepublik Deutschland ist ein demokratischer und sozialer Bundesstaat.(2) Alle Staatsgewalt geht vom Volke aus. Sie wird vom Volke in Wahlen und Abstimmungen und durch besondere Organe der Gesetzgebung, der vollziehenden Gewalt und der Rechtsprechung ausgeübt.
Derzeit geht die Staatsgewalt faktisch natürlich nicht vom Volk aus, aber grundgesetzlich wäre das schon so vorgesehen.

Mitleser2

8. Januar 2026 15:55

" ... das Recht, seine „Bedarfe“ einzufordern, ohne ein Minimum an Eigenverantwortung wahrzunehmen oder auch nur ein Einsehen darin zu haben, daß eigenes Lebensversagen nun mal Mangel- und Notsituationen verursacht."
Ich stimme dem zu. Sie werden damit aber in Konflikt mit der SolPat-Fraktion von Benedikt Kaiser kommen. 
 

RMH

8. Januar 2026 16:00

@Hartwig, @LeChasseur hat bereits Art 20 GG genannt.
Aus der Forumlierung "ist ein demokratischer und sozialer Bundesstaat" ergibt sich die Verfasstheit der Bundesrepublik als Demokratie. Art. 79 Abs. 3 GG schreibt das als unveränderbar fest.
Die Sozis haben damals es geschafft, das Soziale einzufügen und das Grundrecht auf Eigentum von Anfang einzuschränken. Aber wie sang schon der linke Westernhagen? "Freiheit, Freiheit, ist die einzige, die fehlt". Das hört er wohl heute nur ungern von der "falschen" Seite aus gesungen.

Maiordomus

8. Januar 2026 16:00

@Hartwig. Sie sehen es richtig. Beispiel direkte Demokratie in der Schweiz, die es in Genf schon im 17. Jahrhundert gab, in Glarus und Appenzell schon ab dem Mittelalter, funktionierte primär auf republikanischer Grundlage. Demokratische Entwicklungen in den Vereinigten Staaten waren zunächst republikanisch, wobei aber galt, dass Gleichheit nur in kulturell vergleichbaren Gesellschaftsschichten funktionieren kann, sonst bewahrheitet sich Orwells "gleicher als andere" für die Elite. Demokratie kann, was Platon auffiel, totalitär oder ochlokratisch entarten, bis hin zur Tyrannis. Dabei ist im demokratischen Prinzip das tyrannische enthalten, es sei denn, Demokratie beschränke sich (nach Popper) auf die Möglichkeit, eine gewählte Führung bei Nichtbewährung gewaltfrei zu beseitigen. Gewaltfreiheit ist dabei keineswegs garantiert. Das Prinzip Bürgerkrieg, das zeigten die USA 1861, ist im demokratischen Prinzip mitenthalten. Es gibt keine Freiheit ohne Mass, ohne gerechte Ordnung innerhalb eines Konsens und ohne Bereitschaft, auf Basis Selbstverantwortung Leistungen für die eigene Existenz einerseits und die Gesellschaft andererseits zu erbringen. Demokratie setzt den Willen, ein Volk zu sein, wohl voraus. "Volk" aber nicht notwendig auf "völkisch" reduzieren.   

Laurenz

8. Januar 2026 16:22

@HB ... Sie sollten es doch wissen, HB. Weder SED-Bonzen noch ihre letzten Nachfolger in der DDR hatten sich auch nur eine Sekunde mit den Grundfesten der BRD auseinandergesetzt, obwohl die Hauptverwaltung Aufklärung (HVA) der Stasi mit an der Degeneration der BRD gebastelt hatte, hier dazu Juri Besmenow. https://youtu.be/pomA2h-YS9M Man war ja nie gezwungen, Verhandlungen zu führen, war dieser unfähig. Jedes politische System, welches immer weiter Haltung belohnt & sich vom Leistungsprinzip entfernt, verabschiedet, ist dem Untergang geweiht, so auch die heutige BRD. Niemand kann auf Dauer den Sozialismus eines Steinmeiers finanzieren, weil Leistung nicht belohnt, sondern verachtet wird. ... @Le Chasseur ... Ich muß es leider so hart ausdrücken, Sie haben von Militär & Krieg keine Ahnung. Nichts fördert die technische Entwicklung mehr, als ein Krieg. Neue Angriffs-Waffen bedingen neue Abwehr-Waffen. Und wie schon in den Weltkriegen, steht hinter jeder Waffe die Kosten-Nutzen-Relation. Schwächere Regimes neigen dazu, überlegene Waffen herstellen zu wollen, was aber am Ende meist scheitert. Das meiste Geld geht bei den Amis für Militär-Basen & Sprit zur Versorgung des Basen drauf. Wenn die Basen reduziert werden sollen, braucht man mehr mobile Macht auf den Weltmeeren.

Laurenz

8. Januar 2026 16:33

@Mitleser2 @HB ... Sie werden damit aber in Konflikt mit der SolPat-Fraktion von BK kommen. ... Sie haben Sich einfach nur zu wenig mit BK auseinandergesetzt. BK hat rechte Politik einfach nur dem Volk & nicht nur unserem Volk, sondern dem Westen angepaßt. Man kann nur mit dem Volk arbeiten, das man hat, es gibt kein anderes. Und die Mitleser2 in diesem Volk machen nicht mal 1% aus, auch wenn diese Mitleser2 von narzißtischer Egozentrik zerfressen sind, ändert das nichts an der Realität. Wenn heute keiner mehr freiwillig Kinder in die Welt setzt, muß man darauf reagieren. D.h. das Leben mit Kindern muß in einem Deutschen Staat einfacher sein, als das Leben ohne Kinder. Was gibt es daran nicht zu begreifen? Das kann man dann wieder nach 5 Jahrzehnten verändern, wenn das Kinderhaben wieder im Bewußtsein des Deutschen Menschen den Normalzustand darstellt. Und das, Mitleser2, wird HB (reine Vermutung) als passionierter Lehrer auch nicht anders sehen.

Le Chasseur

8. Januar 2026 17:45

"In einem Deutschlandfunk-Interview über seine Auffassung zur Wehrpflicht befragt, äußerte kürzlich ein verschnöselter Berliner Abiturient und Leistungskursler im Fach Sozialkunde, daß er „verweigern“ werde."
Mitte der 90er kam bei einer Kollegstufen-Feier in einer oberpfälzischen Kleinstadt das Thema "Wehrdienst oder Zivildienst?" auf. Ein anwesender Millionärssohn, dessen ganze Familie mit der örtlichen CSU verbandelt ist, erklärte blasiert: "Weder noch, dafür sorgt mein Anwalt." So kam es dann auch.
Jeder, der verweigert, trifft die richtige Entscheidung.

heinrichbrueck

8. Januar 2026 18:19

"International erleben wir kraft Trump einen Wechsel von soft zu hard power."
Ein bißchen so, als würde eine Frau von einem grünen zu einem roten Dirndl wechseln. Machtlogik ist überall gleich. 

RMH

8. Januar 2026 19:11

"Der Fitneßgrad und der Bodymaßindex des Homeoffice-Durchschnittsbürgers"
Kurze inhaltliche Kritik: Die Masse der Arbeitnehmer arbeitet nicht im Homeoffice. Gerade mal 11,x % haben das 2024 täglichgetan. Da der Trend wieder abnimmt, könnte dieser Teil schon seit 2025 sinken. Was aber gerade steigt, sind die, die zwangsweise zu Hause sind, weil sie gerade entlassen wurden oder die, die mehr oder weniger freiwillig aufhören, weil es wieder Altersteilzeitprogramme etc. gibt. Dabei wird selbstverständlich auch der ALG1 Bezug mit in die Planung einbezogen, so dass der Anteil der Langzeitarbeitslosen (= Personen im ALG1 Bezug, die bis zum Ende der Bezugsdauer keinen neuen job haben) naturgemäß ansteigt. Ich selber habe schon die unterscheidlichsten Arbeitssituationen in meinem Leben gehabt, am wenigsten habe ich mich als Berufspendler mit Bürotätigkeit körperlich bewegen können (zu viel Zeit auf der Straße gelassen). Für eine pauschale Bewertung taugt Homeoffice nicht mehr. Die Zeiten, wo Massen wg. Corona nach Hause geschickt wurden & dabei nicht so recht wussten, was sie tun sollten oder im ÖD nicht einmal die techn. Voraussetzungen erhalten haben, um "remote" zu arbeiten & damit Homeoffice faktisch Urlaub war, sind schon einige Zeit vorbei. Was nachwie vor zu oft schlecht ist, ist Online-Lehre aller Art, einschl. Unterricht. Die Zeitenwende kommt wohl über KI, wobei in D dafür aktuell nicht genug Strom vorhanden sein wird.

Ein gebuertiger Hesse

8. Januar 2026 19:17

Toller Aufsatz zur Lage, Jan. 2026. Danke, besonders für die letzten zwei Absätze.

Laurenz

8. Januar 2026 19:20

@RMH ... Homeoffice ... ist eine einfache Rechnung. Die Arbeitsleistung sinkt, dagegen stehen die Kosten für den Büroraum & die Anfahrtswege. Übrigens, GK macht schon über 20 Jahre Homeoffice.

RMH

8. Januar 2026 20:02

Übrigens, GK macht schon über 20 Jahre Homeoffice.
@L., er bringt offenbar auch alles dafür Notwendige mit: Hohes Maß an Selbstständigkeit (ist zugleich auch der Inhaber) und große Motiviation oder vermutlich zumindest die Fähigkeit, sich selber zu motivieren. Dies ist nach meiner Home-Office Erfahrung ganz entscheidend. Zum einen muss man Dinge wirklich selbstständig erledigen und entscheiden können und zum anderen sich motivieren, da keiner mehr direkt an Trommel steht und den Rudertakt auf der nach wie vor existierenden Sklavengaleere vorgibt. Auch die Peitsche fehlt, dafür kann es sein, dass man schneller über Bord geworfen wird. Alles hat eben verschiedene Seiten und Perspektiven. Eine der wenigen Themen, wo Arbeitgeber/Unternehmer vermutlich recht genau wissen, wann was Sinn macht und wann nicht. Aktuell geht der Trend wieder etwas weg vom Home-Office. Wirklich 100% machen, wie geschrieben, nur wenige. Es ist auch nichts für jeden, da auch die sozialen Kontakte auf Arbeit wegfallen und gerade dieser Faktor im sozialen Leben des Menschen ist nicht zu unterschätzen.

Ein gebuertiger Hesse

8. Januar 2026 20:29

@RMH. Sie sprechen etwas an, das parallel zur Selbstoptimierung läuft, nämlich das Sichselbstüberwasserhalten. Bravo.

Majestyk

8. Januar 2026 21:10

@ Laurenz:
Damit Kinder bekommen innerhalb einer intakten Familie wieder Normalzustand wird, muß der Feminismus überwunden werden, und zwar vollumfänglich. Zudem braucht es eine Rückkehr zum Abstammungsprinzip. Ich hoffe, darauf können wir uns einigen.

RMH

8. Januar 2026 21:58

@Majestyk,
der Feminisums als alleiniger Familienzerstörer ist etwas zu einseitig, da gibt es noch mehr Ursachen.
Auch als säkularer Moralist & Rationalist sollte Ihnen auffallen, dass das, was im anderen Debattenstrang angesprochen wurde und was in dem oben von mir verlinkten Video völlig fehlt, nämlich Glaube/Religion, in einem hohen Maße sinnstiftend zu sein scheint und in gläubigen Bereichen der Gesellschaft Familien mehr existieren, als in anderen gesellschaftlichen Kreisen. Das kann man erst einmal wertfrei feststellen. Der Volksmund sagt in meiner, fränkischen Gegend derb dazu: "Wo Glaube, Liebe, Hoffnung herrscht, wird Morgens, Mittags, Abends geberscht".
Gläubige haben meistens auch keine feministische Agenda, es sei denn, sie sind Angestellte bei der EKD. Man kann ein christliches Revival also auch positiv sehen.

Gracchus

8. Januar 2026 23:00

Ich teile die meisten Beobachtungen Bosselmanns. Bis zur Elitendämmerung wird es wohl noch ein Weilchen dauern. "Unsere Demokratie" ist ja, wenn nicht zu allem, so doch zu vielem bereit - wie MP Günther dem Hörensagen nach bei Lanz verlautbart hat, dies aber wiederum in diesem verwaschenen Duktus, der - wie Bosselmann zurecht bemerkt - klare Worte scheut wie der Teufel das Weihwassser. Bei Klonovsky ein schönes wahres Zitat von Cioran gefunden, wonach - sinngemäß- die Deutschen deshalb so in der Metaphysik glänzten, weil es ihnen an Alltgsverstand fehle. Auch dem jetzt herrschenden Ideologieamalgam haben wir Deutsche höhere metaphysische Weihen verliehen, weshalb es sich zäher halten wird als anderswo. Ob tatsächlich eine Dynamik der Schubumkehr unaufhaltsam in Gang gesetzt ist? So oder so sieht meiner einer sich in die Beobachterrolle gedrängt, ohne Einfluss auf das Spiel, das ja trotzdem Auswirkungen auf das eigene Leben hat.

Umlautkombinat

8. Januar 2026 23:05

Glaube, Liebe, Hoffnung  ... morgens, mittags, abends

 
Bin ja nicht der Fruehaufsteher, aber Mittag und Abend genuegen ja auch noch..

Beta Jas

8. Januar 2026 23:18

@RMH "Kurze inhaltliche Kritik: Die Masse der Arbeitnehmer arbeitet nicht im Homeoffice."
Das schreibt er selbst im nächsten Abschnitt des Textes mit den Worten: Um die Büro-Bourgeoisie mit all ihren staatlich gewährten Festtags- und Urlaubszulage geht es zu sehr, um jene, die früh an der Straßenbahn stehen, um eine harte Schicht zu beginnen, viel zu wenig. Auch das erklärt die Energie der antielitären Bewegung.
 

Speng

8. Januar 2026 23:50

„Jeder, der verweigert, trifft die richtige Entscheidung.“ Richtig!
Ach, Herr „Hetzer“. Ich durfte zehn, fünfzehn Jahre später (und etwas südlicher) eine sehr ähnliche Szene miterleben, mit ähnlichem Ausgang. Das war aber schon zu einer Zeit, als das Ende der ganzen Wehrpflicht-Farce langsam abzusehen war, nur noch nicht formalisiert wurde.
Bilanz: Von gut 30 männlichen Abgängern haben sich ganze vier für die BUNTEWEHR entschieden, größtenteils um einen etwaigen Numerus Clausus zu umgehen. Patriotische Gefühle wären vll. höchstens molekular nachzuweisen gewesen. Und der Rest? Tricksen, um ausgemustert zu werden, und wenn's halt schief lief: ab zum Zivi. 
Was ich damals noch als legitim und sinnstiftend empfand. Verstehe heute aber jeden jungen Mann, der sich für diese desolate Gerontokratie nicht als billige Arbeitskraft mißbrauchen lassen will. Während gleichzeitig die ganzen.... Sie wissen schon.
Erich Kästner Zitat, Kakao trinken usw.

Laurenz

9. Januar 2026 00:36

@RMH & Majestyk ... die Herren, habe weder für, noch gegen das Homeoffice, debattiert. Das haben Sie falsch verstanden. Ein Unternehmer, ein Vorgesetzter braucht die Freiheit selbst kalkulieren, selbst entscheiden zu können, manchmal auch vielleicht unter Konsultation seiner Mitarbeiter, zB zeitliche Ersparnis beim Weg zur Arbeit, 50/50 Firma-Familie, was auch immer. Wir sind doch keine Brüsseler EU-Bürokraten. Was den Feminismus angeht oder den Glauben, so können Sie beides weder mit Gläubigen, noch den Feministen debattieren. Wenn wir bei den politischen Fakten bleiben, muß der Glaube Privatsache bleiben, denn er behindert uns politisch & die Ökonomie. Das ist seit der Renaissance eindeutig festzumachen. Die säkulare Ex-DDR funktioniert politisch in unserem Sinne besser, als der gläubige Westen oder wollen Sie das abstreiten? Der Glaube, wie der Marximus, funktionierte am besten, als alle tatsächliche Angst vor ihm hatten. Die Sachsen wurden Christen, als sie von den Franken mit dem Schwerte gemessen wurden. Ohne das, kein wahrhaftiger Glaube. Die Tage postete ich Ihnen Leonarda Jonie. Die sagt, Sie hat keinen Bock mehr auf männliche Weicheier, die sie nicht füchtet. Ohne eine gewisse Furcht, kein Orgasmus.

anatol broder

9. Januar 2026 00:55

@ rmh 21:58
ich denke nicht, dass gedanken über transzendenz bei jungen menschen sinnstiftend sind. meine erklärung für die höhere familienrate in gläubigen bereichen ist die banale regelmässigkeit, mit der sich die gemeinde im gotteshaus trifft. die mitglieder beschnuppern sich lange genug, um eine gute wahl zu treffen.

Laurenz

9. Januar 2026 01:04

@RMH & Majestyk (2) ... Schauen Sie nach Osteuropa, dort sind die Frauen weiblicher als bei uns, warum ist das so? https://www.youtube.com/shorts/j_1RtXSedE8?feature=share  https://www.youtube.com/shorts/j_GErYJGVnc?feature=share Weil sich der Staat weniger in die Partnerschaften einmischt. Der Staat muß mehr in die Familien investieren & sich bei Trennungen herausnehmen, das heißt, die Trennungsschuld wieder einführen & den Unterhalt für den, der geht, abschaffen. Derjenige, der keine Schuld trägt, behält die Kinder. Das zwingt Frauen dazu, wieder mehr Frau zu werden & zwingt auch alle sich mehr über Bindung Gedanken zu machen, die man eingeht. Heute werden Partnerschaften vor allem von Frauen als Platzhalter benutzt, bis was besseres kommt. Diesen Menschenhandel kann man nicht verbieten, aber man kann ihn steuern. Die persönliche Verantwortung für das Überleben der Kinder tötet den Feminismus. Meine Großeltern mußten noch zusammenhalten, wenn die Familie überleben sollte. Die Zeit holen wir nicht zurück, aber wir können eine neue Zeit gestalten.

Mitleser2

9. Januar 2026 08:31

@Laurenz:
Ach Laurenz, was Sie alles über mich wissen. Und ja, genau was HB schreibt "... oder auch nur ein Einsehen darin zu haben, daß eigenes Lebensversagen nun mal Mangel- und Notsituationen verursacht" ist völlig richtig, hat mit "narzißtischer Egozentrik" nichts zu tun und sollte jedem Rechten bewußt sein. Auch wenn das für Sie libertär ist. Wir sind da, wo wir sind, WEIL der Staat Selbstverantwortung nicht möchte, um alles unter seiner Kontrolle zu haben. Und mit Ihrer Ablenkung zum Kinderkriegen hat das eh nichts zu tun.

RMH

9. Januar 2026 08:31

@Beta Jas, berechtigter Einwand, habe ich aber gesehen. Die Verhältnisse passten so aber meiner Meinung nach nicht. Die Masse der Büroarbeiter arbeitet überwiegend im Büro, sonst hätten wir die morgendlichen Verkehrsstaus nicht. Die kommen nicht allein von Schülern & den paar verbliebenen, echten Werktätigen. Ich sehe die Formulierung daher eher als Stilmittel im Aufbau des Beitrags. 
@Laurenz, "Meine Großeltern mußten noch zusammenhalten, wenn die Familie überleben sollte. Die Zeit holen wir nicht zurück, aber wir können eine neue Zeit gestalten." Da sind wir fast schon wieder bei dem Experiment mit den Mäusen von J.B. Calhoun (siehe Video-Link eingangs).
@anatol broder,
Unterschätzen Sie nicht die Erotik von gläubigen Menschen. Da diese in den meisten Religionen nicht (oder allenfalls nur zu gewissen Zeiten) extrovertiert gezeigt wird, ist sie im verborgenen sehr aktiv. Man sollte sich vom Alt-68er Narrativ, dass ja alle so wahnsinnig "verklemmt" gewesen waren, lösen. Die Verklemmtheit der 68er war in erster Linie bei diesen selbst gelegen. Im übertragenen Sinne, nur wer die Sünde kennt, kann ernsthaft sündigen, wer inbrünstig beten kann, der ist u.U. auch in anderen Bereichen brünstig, etc.

Laurenz

9. Januar 2026 09:04

@Mitleser2 @L. ... Wollen Sie mich falsch verstehen? Wünsche niemandem von uns Unglück, sondern Glück. Was ich in Debatten kritisere, was ich Ihnen scheinbar auch nicht vermitteln kann, ist von sich auf andere zu schließen. Um politisch die richtigen Entscheidungen zu treffen, ist es notwendig den Fokus von sich selbst weg auf die anderen zu legen, sie zu beobachten, mit ihnen zu reden. Wenn der Bürger nichts mehr verantworten will, kann man nicht, wie Sie, davon ausgehen, gewählt zu werden, wenn man dem Bürger sagt, "friß' oder stirb'." Wollen Sie, wie Daniel Günther bei Lanz, Sich als Diktator offenbaren? Selbst Melanie Amann hat blöd geguckt, denn, wie schnell ist nicht nur Nius, sondern auch der Relotius durch die Heil-Günthers verboten. Um aber politisch gestalten zu können, muß man gewählt werden. Das funktioniert nur, wenn man auf die Bedürfnisse der Bürger eingeht & nicht, wie in der DDR oder EU Haltung belohnt. Damit geht man pleite.

Mitleser2

9. Januar 2026 09:57

@Laurenz: Ich will Sie nicht falsch verstehen. Aber es geht nicht um "Friss oder stirb!". Sondern darum, dass Selbstverantwortung unabdingbar ist, auch für Glück. Unser Überwachungs- und Regel-Staat will das natürlich nicht. Wenn wir aber tatsächlich so weit wären, dass auch "der Bürger nichts mehr verantworten will", und das eine Mehrheitshaltung wäre, gäbe es eh nichts mehr zu retten. Denn dann bräuchten wir tatsächlich eine lenkende Diktatur.

Laurenz

9. Januar 2026 10:04

@RMH @L. ... Man braucht keine Mäuse-Tests. Fragen Sie junge Eltern mit ein oder 2 Kindern, was sein müßte, daß sie sich auch Kind 3 & 4 leisten würden. Gleichzeitig muß man Trennung, demjenigen, der die Partnerschaft sabotiert, steuerlich hart bestrafen. Sie sind zwar Jurist, was nicht gerade für Kreativität spricht, aber Sie besitzen Geist. Schauen Sie Sich um & denken über Ursache & gewünschter Wirkung nach. Das teilen Sie uns dann bitte mit.

Laurenz

9. Januar 2026 10:24

@Mitleser2 @L. ... Sie wollen immer noch Ihren sturen Dickschädel durchsetzen. Das ist nicht mal zum grandiosen, eher zum erbärmlichen Scheitern verurteilt. Sie gehen nachwievor von Sich aus & wenn alle nicht wollen, wie Sie, dann nach mir, im Führerbunker, der Untergang, die Sintflut. Mit Verlaub, was soll der Scheiß'? Sie schreiben hier unter dem Artikel eines Lehrers. Mit Mitleser2-Pädagogik wäre HB schon früh in Seiner Karriere gescheitert. Mangelndes Verantwortungsbewußtsein ist das Resultat linker Volkserziehung in 75 Jahren BRD & DDR. Linke wünschen sich ein völkisches Großprekariat, weil das weniger (intellektuell) in der Lage ist, an den Grundfesten der eigenen Macht zu rütteln. Wir brauchen also eine Gegenerziehung mit dem Ziel, daß Deutsche Männer (& ein paar talentierte Frauen) wieder vorangehen & Verantwortung für das Volk übernehmen, am besten in jeder Familie mindestens einer. Um das zu bewirken braucht man 2 Generationen, mindestens 40 Jahre. Die Voraussetzung dafür ist aber, gewählt zu werden. Die Mitleser2s werden nicht gewählt, aber die Sigismunds & Kirchners. Das sollte Ihnen zu denken geben. Ihr Hang zur Apokalypse, den Sie mit vielen Deutschen (Rechten) teilen, ist mir zuwider.

Umlautkombinat

9. Januar 2026 10:29

@Mitleser2

Sondern darum, dass Selbstverantwortung unabdingbar ist

 
Richtig, und da geht es eben genau darum, dass "der Buerger" seinen Fokus auf sich lenkt. Das tut er naemlich nicht wirklich, dies an @Laurenz. Stattdessen lenkt er sich ab. Uebrigens tut er das durchaus auch in alternativer weltanschaulicher Form, mittlerweile haben wir dafuer eine zumindest empirische mengen- und zeitmaessig belastbare Datengrundlage.
 
Dann - und erst dann - wird man langsam auch rezeptiv fuer andere Leute. Liebe braucht Selbstliebe, wie man so schoen sagt. 

RMH

9. Januar 2026 11:23

"Fragen Sie junge Eltern mit ein oder 2 Kindern, was sein müßte, daß sie sich auch Kind 3 & 4 leisten würden."
@Laurenz, da sind wir schon wieder beim nächste Thema. Die meisten hierzulande sind nicht mehr wirklich jung, wenn sie Eltern werden (siehe Statistik des steigenden Alters der Erstgebärenden) & dann ist das Zeitfenster halt oft nur noch für eine Kleinfamilie bis 2 Kinder da. Ich bin ja ganz bei allen, die einen säkularen Staat fordern & das jeder nach seiner eigenen Facon selig werden soll, aber alles, was irgendwie wirklich jungen Menschen Sinn stiftet & vor allem eine Lebensbejahung, welche unabdingbar für eine Familiengründung ist, & was aus unserem eigenen Kulturkreis im weiteren Sinne kommt, kann man dann eigentlich nur bejahen. Wenn bspw. Heiden endlich auch einmal wieder das zyklisch Fruchtbare mitleben & Leben durch Zeugung & Geburt weitergeben, dann ist auch diese Anschauung/Glaubensrichtung nicht mehr etwas postmodern, steril-künstlich "alternativ" Aufgesetztes für Post-Hippies mehr, sondern in einer natürlichen Vitalität angekommen. Staatlich regeln lässt sich Vitalität nicht. Trotz 50 Jahre aktiver Familienpolitik sind die Ergebnisse doch eher bescheiden (lässt sich international bestätigen, auch Ungarn hat Probleme), Sinnstiftung, Lebensbejahung trotz der zugegeben miesen Lage, dass ist das Thema.

Mitleser2

9. Januar 2026 11:41

@Laurenz: "Mangelndes Verantwortungsbewußtsein ist das Resultat linker Volkserziehung in 75 Jahren BRD & DDR."
Sag ich was anderes? Sie meinen halt, dass es zu einer Änderung zwei Generationen braucht. Kein Widerspruch. Mir geht es nur um das Prinzip Selbstverantwortung in Abgrenzung zum Solidarischen Patriotismus, der mir zu gleichmacherisch und verantwortungsentlastend daherkommt. Wenn Sie meinen, dass man damit keine Mehrheiten bekommt, ist das Ihr gutes Recht. Aber wir sollten es dabei belassen. 
 

Laurenz

9. Januar 2026 12:57

@Mitleser2 @L. ...  "Wenn Sie meinen, dass man damit keine Mehrheiten bekommt, ist das Ihr gutes Recht." ... Das ist keine Frage von Meinung oder Haltung, sondern von realen Wahlergebnissen. Es sind einige von-Hayek-/von-Mises-Geile in der AfD geblieben, wie zB von Storch, Boehringer & vielleicht auch Weidel. Die wissen alle ganz genau, daß sie ohne die Volkstribune, wie Höcke oder Dr. Berndt kein Mandat hätten, in der FDP schon gar nicht. Es bringt nichts, wie ein Linker, die Realität zu ignorieren oder zu leugnen. In Bundesländern, wo die Liberalen in der AfD das Sagen haben, kam die AfD kaum auf 6% & das auch nur mit dem Patriotismus-Bonus der Gesamtpartei.

Mitleser2

9. Januar 2026 13:45

@Laurenz, Bosselmann:
Ok, nur noch ein Frage: warum schreibt dann Herr Bosselmann den Satz
"... ohne ein Minimum an Eigenverantwortung wahrzunehmen oder auch nur ein Einsehen darin zu haben, daß eigenes Lebensversagen nun mal Mangel- und Notsituationen verursacht."
Das ist ja ganz libertär!? Ich hatte das ja nur als Gegensatz zu SolPat zitiert. Und Sie sind dann über mich hergefallen. Gehört Herr Bosselmann also auch zu den "von-Hayek-/von-Mises-Geilen"?
Herr Bosselmann, möchten dazu vielleicht was kommentieren?

Gracchus

9. Januar 2026 15:03

@Mitleser 2: "Eigenverantwortung" war ein neoliberales Schlagwort, weshalb Kaiser den Begriff womöglich nicht mit Kneifzange anfassen mag, ohne jedoch die Sache zu verneinen. Not- und Mangelsituationen beruhen - falls Bosselmann das überhaupt so pauschal meint - nicht immer auf eigenem Lebensversagen. Man denke an Naturkatastrophen, Krieg oder nun den Anschlag auf das Berliner Stromnetz oder auch an Finanzkrisen. Dem rechten Denken ist ohnehin Gehlens Institutionenlehre eingeschrieben, wonach der "Mensch" zu seiner Entlastung Institutionen braucht und diese auch schafft. Ferner führt eine arbeitsteilige Gesellschaft zu mehr Interdependenz und Angewiesenheit aufeinander. Das politische und administrative System erscheint heutzutage als organisierte Verwantwortungslosigkeit. Die fehlende Verantwortungsbereitschaft allein auf Linke zu schieben, erscheint mir daher zu kurz gegriffen. Die Kritik am Feminismus: dito.
 
 

Majestyk

9. Januar 2026 15:05

Wenn ich die Reaktion von Laurenz auf den zutreffenden Kommentar von Mitleser2 betrachte, wieder mal im Ton unter aller Sau, schwant mir Böses. Wenn relevante Rechte oder relevante Kräfte in der AfD so denken wie Laurenz, braucht es keine farbliche Wende. Dann steuert Deutschland so oder so auf eine Diktatur zu. Dann sind die Deutschen tatsächlich unfähig, ihr Gemeinwesen durch demokratische Aushandlungsprozesse zu verwalten und auf die Mündigkeit des Bürgers zu vertrauen. Was Laurenz vom Leder läßt, lädt nicht zu Debatten ein, es beendet jegliche Diskussion bereits im Keim.
 
Ich wiederhole, was ich schon einmal Richtung Diogenes schrieb: "Man liebt nur, was einen in Freyheit setzt!" - Schiller. Gilt zumindest für Leute, die es vorziehen selbstständig zu denken. Kein Mensch kann von mir Loyalität und Respekt erwarten, der nicht auch mir mit Loyalität und Respekt begegnet, und ich folge niemandem, der in mir keinen Bürger sieht, sondern einen Untertan. 
 
"In Bundesländern, wo die Liberalen in der AfD das Sagen haben, kam die AfD kaum auf 6% & das auch nur mit dem Patriotismus-Bonus der Gesamtpartei." schreibt Laurenz.
Das ist eine Korrelation, keine Kausalität.

Gracchus

9. Januar 2026 15:06

Mich würde interessieren, welches die Quellen sind und wo zu finden, die unsere Identität einst speiste!

NC472

9. Januar 2026 15:17

Große Sprachmodelle führen genau zum Gegengteil im Sinne der Epistemie, BoomerX. Während der Alte sich an autoritären, vertikalen, passiven und eingefrorenen Texten abmüht, betreibt die Jugend aktive kontextabhängige hermeneutische Spiralen mit der gesamten Wissensbasis der Menschheit auf weißen Seiten, die aktiv "reden". Das ist horizontale antiautoritäre Epistemie, und das ist nicht im Interesse der bestehenden sprachlichen Machtstrukturen, die ihre Sprach- und Wissensbilder verkaufen will und reproduziert sehen möchte. Ja, es ist auch nicht im Interesse anderer vertikaler epistemischer Strukturen wie von Verlagen und ewiggestrigen Sozialisten, die noch immer der Idee anhängen, dass der politische Raum zwischen nationalen Sozialisten und Kommunisten existiert, also exklusiv auf der linken Seite, im Sinne des 19. Jahrhunderts.
Die epistemische Zukunft ist gut. Die Machtstrukturen haben einen strategischen Fehler begangen, sie glaubten an die Universalität von Sprache und dass die KI es verkaufen kann. Sprache ist nicht universal und hat keine Essence. Wer sich sträubt, der wird intellektuell ausgehungert und bleibt zurück.

Majestyk

9. Januar 2026 15:40

@ Gracchus:
Sie können Identität auch als Strom betrachten, sagen wir mal wie den Rhein. Der wird auch von verschiedenen Zuflüssen gespeist.
Auf YT gab es mal ein Video. Ich finde es leider nicht mehr; da sprach jemand von Identität. Er nahm hierzu den Querschnitt eines Baumes und deutete auf die Jahresringe. Einer für die Nation, einer für die Ethnie, einer für die Landsmannschaft, einer für die Region, einer für die Sprache, für den Dialekt, das Geschlecht, die Sexualität, Generation, soziale Herkunft, Bildung, Beruf, Passion usw.
Manche picken sich einen Punkt heraus, und ein oder zwei Punkte sind den meisten besonders wichtig. Im Grunde besteht Identität aber aus mehr und läßt sich nicht auf einen einzelnen Punkt oder Ursprung reduzieren. Wir sind ja keine reinen Germanen, wie mancher behauptet, sondern auch Kelten, Slawen, Römer, Franken und sogar eine Prise Neandertaler.

Le Chasseur

9. Januar 2026 16:13

@Laurenz
"Es sind einige von-Hayek-/von-Mises-Geile in der AfD geblieben, wie zB von Storch, Boehringer & vielleicht auch Weidel. Die wissen alle ganz genau, daß sie ohne die Volkstribune, wie Höcke oder Dr. Berndt kein Mandat hätten"
Sehe ich genauso. Allerdings bekäme die AfD ohne die Hayek- und von-Mises-Geilen keine nennenswerten Parteispenden, und ohne Moos ist bekanntlich nix los.

Gracchus

9. Januar 2026 16:25

@Majestyk: Das ist grundsätzlich richtig. Man spricht ja von multipler Identität oder multiplen Identitäten. Wieso ist dann aber die Rede von der knappen Ressource "Identität". Es scheint ja davon zu viel zu geben. Könnte es sein, dass das moderne Individuum an zu viel Identität "leidet"? An der Schwierigkeit, die vielen Identitäten unter einen Hut zu bringen und nicht davon zerrissen zu werden? Was ist dann das Eine in dem Vielen? Das "Ich"? Fluss und Baum wiederum sind ja verschiedene Bilder, stehen aber vielleicht für zwei konkurrierende Identitätsmodelle? Der Fluss für eine fluide nomadische Identität, die alles wechseln kann, sei es Wohnort, Nation, Geschlecht - und der Baum für eine sesshafte, in der Erde wurzeln wollende Identität.
Aber was sind Bosselmanns Quellen?
 

Laurenz

9. Januar 2026 17:10

@Le Chasseur @L. ... haben Sie jemals von Höcke, Kirchner, Urban oder Berndt gehört, daß Sie die Liberalen in der Partei entsorgen wollen? Umgekehrt fiel das nur den Meuthens, Luckes & Petris ein. Das liberale Element hat auf jeden Fall seine Berechtigung in den Bürgerrechten. ... @Mitleser2 @HB & L. ... HB schreibt das, was Er denkt. Daran entbrennt dann eine kontroverse Debatte. Wenn Sie Harmonie wollen, gehen Sie zum Relotius, Indymedia oder katholisch.de. ... @Majestyk @Gracchus ... Identität ... Darüber sind die Meinungen geteilt. Wenn Ihnen langweilig ist, bestellen Sie bei Antaios Helmut Schröcke. Der sagt, es gibt keine Slawen & begründet das auch. Demnach sind wir eine Mischung aus Kelten, Germanen & ein paar Südeuropäern. ... @NC472 ... mit Ihrem Erkenntnisgewinn ist das alles gut & schön. Aber, wenn junge Leute gar nicht wissen, wonach sie suchen könnten, beginnt erst gar kein Erkenntnisprozeß. @Majestyk ... Sie können in jedem meiner Kommentare für @Mitleser2 den steigenden Härtegrad im Ton feststellen. Debattieren wir hier politische Sachverhalte oder dann doch die Auferstehung Christi? Ich habe hier nicht den Heil-Günther gemacht, Mitleser2 schon, unglaublich. Natürlich erlaubt die SiN hier viel Unfug, aber ohne die legale Erringung politischer Macht, ist das alles vergebliche Speicherverschwendung.

Kurativ

9. Januar 2026 17:18

Wenn man über die Zyklen von Perioden der "Bidens" und der "Trumps" himwegschaut, dann ergibt sich seit längerer Zeit ein Plus für die USA. Schon zu Trumps erster Amtszeit hat er die Bürokatie und Steuern (ZB Gerwerbesteuer) massiv veringert und einen Vorteil gegenüber den Sateliitenstaaten gewonnen. Aber selbst Biden hat eine Abschaltung der Kernenergie verweigert, während seine Jünger in Europa weiter die Kühltürme sprengten um ihre Wähler bei Stange zu hlaten. Die Ausgaben für Militär und Geheimsienste amortisieren sich auch, wenn man sieht. wie Schiffe gekapert werden oder Länder wieder auf Linie gebracht werden. Das Zeitalter der USA ist längst nicht vorbeit. Die Dominanz im Bereich der Informationstechnologie ist erdrückend. Von Endgeräten über Server bis zu Internetdiensten ist "alles USA" (siehe auch TicTok von China gekapwert). Die Jünger in den Satelitenstaaten sind gerne bereit, China als bösen Überwacher darzusrtellen, während die USA die komplette infrastruktur in der Hand haben. Eine Mischung währe eigentlich sinnvoll, so dass nicht einfach durchgegriffen werden kann, während man selber noch nichts auf die Reihe bekommen hat.

Laurenz

9. Januar 2026 18:25

@Kurativ ... Das Trump-Zeitalter kann nur den Niedergang der USA verzögern. Die USA werden in 50 Jahren noch eine lokale Macht sein. Alleine schon das Bevölkerungspotenzial Ostasiens ist nicht aufzuhalten. Ihre Bidens, Clintons & Bushs provozierten den Ukraine-Konflikt. Diese Oligarchen hatten sich im Bezug zu Rußland schlicht verzockt. Die Russen passen unter Einsatzbedingungen ihre Rüstungsindustrie an & werden die einzig überlebende Armee besitzen, die in einem modernen symmetrischen Krieg durchexerziert ist, was die Machtverhältnisse, auch gegenüber den USA, eindeutig nach Osten verschiebt. Nicht, daß Rußland zusätzliches Territorium bräuchte, aber angesichts geo-politischer Eingriffe der USA, bleibt es fraglich, ob es in 10 Jahren noch ein selbständiges Baltikum oder Moldawien geben wird. In Taiwan wird einfach eine chinafreundliche Partei irgendwann die Wahlen gewinnen, so siegt man ohne Militär.

Wuwwerboezer

9. Januar 2026 19:34

"Physiognomie und Rhetorik des Bundespräsidenten Frank-Walter Steinmeier personifizieren das behäbige Selbstverständnis der blockierten Republik ..."

Also ich sehe da etwas völlig anderes und auch keinen verzärtelten Bürger. Habe vielmehr beim Anblick von dessen Physiognomie immer subito dieses Che-von-Detmold-Gesicht vor Augen stehen:

https://cache.pressmailing.net/thumbnail/story_big/30bcc041-009b-4e0f-8bef-5356a9372e38/frank-walter-steinmeier-wie-ihn-keiner-kennt-united-charity-versteigert-handsigniertes-jugendfoto-de

Bin mir auch sicher: lediglich sind Behäbigkeit und Milchbubi-Image Teil der Inszenierung.

- W.

Ordoliberal

9. Januar 2026 20:19

@laurenz: "Das Leben mit Kindern muß in einem Deutschen Staat einfacher sein, als das Leben ohne Kinder."
Das Leben mit Kindern ist in keinem Staat je einfacher gewesen als das Leben ohne Kinder. Der Wunsch nach Kindern ist kein Wunsch nach Vereinfachung des Lebens. Es ist der Wunsch, seinem Leben einen Sinn zu geben über die Befriedigung der physischen Bedürfnisse hinaus.

Majestyk

9. Januar 2026 21:29

@ Gracchus:
"Könnte es sein, dass das moderne Individuum an zu viel Identität "leidet""
Mich dürfen Sie eigentlich nicht fragen, bin kein modernes Individuum, sondern in der falschen Zeit abgeladen worden. Vielleicht erlebe ich deswegen keine Widersprüche in meinen Identitäten? Ich würde aber sagen, der moderne Mensch hat zu viel Zeit und ist zu wenig ausgelastet, weswegen er Probleme erfindet bzw. dramatisiert und sich Identitäten zuwendet, die eher sekundär sind. Die Sorge des unmodernen Menschen galt ja noch der Nahrung und dem Dach über dem Kopf.
Essenziell ist z.B. die eigene Nation. Ohne die ist alles nüscht. Deswegen räume ich dem Teil meiner Identität Vorrang ein. Sollten auch Christen, so sie morgen noch christlich leben wollen, oder Frauen, so sie morgen noch mitreden möchten. Nur die Nation ermöglicht es, deutsch leben zu können. Iren, Armenier, Kurden, auch Juden können ein Lied davon singen, wie beschissen es ist, keine eigene Nation zu haben und hin und her geschoben zu werden oder die eigene Sprache abtrainiert zu bekommen. Jenem Teil der Identität eine gewisse Priorität einzuräumen ist für mich schon rein rational betrachtet eine Notwendigkeit. Noch wichtiger ist nur die Familie, aus und in ihr sind wir. Mein Motto wäre "Familie, Treue, Freiheit, Vaterland". Was Sie oder Herrn Bosselmann antreibt, kann ich natürlich nicht beantworten.

Hartwig aus LG8

9. Januar 2026 21:48

@ Wuwwerboezer
alias G...b...r    Immer wieder originell, Ihre Einlassungen zu lesen, obwohl eigentlich nicht ernst zu nehmen ...   Ich ...  nehme sie ernst. 
Erinnere mich an Ihre Trans-Sex-Äußerungen, als das noch ein totales Randthema war und keine geringere als Kositza Sie im vierten Untergeschoss einer Verschwörungstheorie-Fabrik verortete. Legendär Ihr Orakel im Frühherbst 2016 zur US-Wahl.  Und nun unser BuPrä als steiler Zahn bzw. "harter Hund" ? !
Heute ist der 09. Januar, also gerade noch Zeit für ein "Gesundes Neues".
H.