„Sarrazin und die Meinungsfreiheit“ in Bonn am 14. April

Am nächsten Donnerstag, den 14. April, spreche ich in Bonn bei der Alten Breslauer Burschenschaft der Raczeks (Johannes-Henry-Straße 18, 53113 Bonn) über „Sarrazin und die Meinungsfreiheit“. Die Veranstaltung beginnt 20 Uhr. Sie sind dazu herzlich eingeladen. Es geht nach München und Eisenach ein weiteres Mal um die Kernfrage, was nach Sarrazin sagbar geworden ist, aber auch um vieles mehr.

Felix Menzel

Felix Menzel ist Chefredakteur des Schülerblogs blauenarzisse.de.

For­mal­ju­ris­tisch betrach­tet, besteht die Mei­nungs­frei­heit in Deutsch­land wei­test­ge­hend. Aber, um es mit dem Kom­mu­ni­ka­ti­ons­wis­sen­schaft­ler Hans Mathi­as Kepp­lin­ger zu sagen: jeder, der bestimm­te Sach­de­bat­ten offen anspricht, kann gegen eine „Mau­er aus Beton“ lau­fen und skan­da­li­siert wer­den. Ande­rer­seits kön­nen Skan­da­le oder Aus­nah­me­er­eig­nis­se in der ent­schei­dungs­un­fä­hi­gen Kon­sens­de­mo­kra­tie neue poli­ti­sche Agen­den erst ermög­li­chen. Der Fall Sar­ra­zin, die Cau­sa Gut­ten­berg und die AKW-Debat­te nach der Natur­ka­ta­stro­phe in Japan bie­ten für die­se Vor­gän­ge Anschauungsmaterial.

Auch wenn es Frank Schirr­ma­cher nicht wahr­ha­ben möch­te, so wer­den doch unüber­seh­bar Mas­sen­hys­te­rien in den letz­ten Mona­ten und Jah­ren durch die neue „Echt­zeit­me­di­en­welt“ beschleu­nigt und somit zu einem poli­ti­schen Fak­tor, der erst noch genau unter­sucht wer­den muß. Mein Vor­trag wid­met sich die­ser Frage.

Felix Menzel

Felix Menzel ist Chefredakteur des Schülerblogs blauenarzisse.de.

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