Sezession
11. Oktober 2018

Loci, Ares und Manuscriptum auf der Buchmesse – Termine!

Redaktion / 6 Kommentare

Zum Verkauf des Antaios-Verlags an Loci wurde hier alles gesagt. Nun Terminhinweise!

  • Sezession

Los geht's bei der Frankfurter Buchmesse am Freitag um 14.30 Uhr am Stand des Loci-Verlages in Halle 4.1, D57. Der Verleger Dr. Thomas Veigel konnte Vera Lengsfeld, Ellen Kositza und Susanne Dagen gewinnen.

Die drei Damen werden ihr geschätztes »Literarisches Trio« direkt am Stand vorstellen. Man darf gespannt sein – und kann hier die ersten Folgen einsehen.

-- -- --

Weiter geht es in Halle 4 C, im Raum »Concorde«. Dort empfängt der Manuscriptum Verlag um 17 Uhr Frank Böckelmann, Sebastian Henning, Bettina Gruber und Björn Höcke!

-- -- --

Für Samstag möchten wir noch einmal sehr herzlich alle unsere Leser zu einem ganztägigen Umtrunk am Stand des Loci-Verlags einladen. Abschiedsgläschen eins und zwei und und und ...

Ebenfalls für Samstag wollen wir auf einen Termin des Ares-Verlages hinweisen: Der so lange erwartete Sammelband »Rechtes Christentum?« erscheint in wenigen Tagen bei dem Grazer Verlagshaus und wird dann auch beim Loci-Onlinebuchhandel antaios.de verfügbar sein.

Die Buchvorstellung findet am Samstag, um 12:30 Uhr, statt, und zwar am ARES-Stand (Halle 3.1/H100). Anwesend sind u. a. die beteiligten Autoren Felix Dirsch, Lothar Mack, Daniel Zöllner, Volker Münz, Thomas Wawerka, Matthias Matussek sowie die Sezession-Stammautoren Martin Lichtmesz und Caroline Sommerfeld!

Das Buch versammelt unterschiedlichste Aufsätze. Zentral ist die Botschaft, daß das für Christen verbindliche Postulat der Nächstenliebe nicht in eine Begründung dafür uminterpretiert werden dürfe, das Gemeinwohl zu schädigen oder dessen Schädigung zumindest billigend in Kauf zu nehmen.

Die in beiden Kirchen verbreitete Zeitgeistkonformität mag bequem sein; ein christlicher Auftrag wird damit jedoch nicht erfüllt. Der Instrumentalisierung des Glaubens gegen politisch unliebsame Positionen setzt der Sammelband Rechte Christen einiges entgegen. Kommen Sie am Samstag daher zu 3.1/H100!

-- -- --

Zuletzt ein Hinweis für unsere Leser: Der Verkauf von Antaios an den Loci-Verlag erfolgte völlig unabhängig von der Sezession und dem herausgebenden Institut für Staatspolitik!


  • Sezession

Kommentare (6)

halbautomat
11. Oktober 2018 18:22

Schappo, wie der Italiener sagt :)
Wenn ich den Fortgang der Berichterstattung richtig interpretiere, muss ich aber auf die “Home Story” letzten Endes doch verzichten. Das ist sehr schade, ich hätte doch zu gerne gewusst, wie sich die Worte „Undine“ und „Alraune“ im politischen Kontext visualisieren lassen.
Nun denn. Vielleicht irgendwann einmal im wahren Leben.

Nein, im Ernst - großes Kino. Provokation im Sinne des Erfinders. Vielen Dank dafür.
In diesem Sinne: Weiterhin gutes Gelingen und immer eine Handbreit Wasser unterm Kiel.

Thomas Martini
11. Oktober 2018 21:43

Es liegt mir wirklich fern, Herrn Kubitschek und Frau Kositza ans Bein pinkeln zu wollen, und ich hoffe dieser Kommentar wird nicht als respektlos empfunden.

Aber was genau wurde nun eigentlich gewonnen, außer daß eben Herr Kubitschek und Frau Kositza auf der Frankfurter Buchmesse viel Aufmerksamkeit bekamen? (Abgesehen davon, daß es sowieso nur die üblichen Zielgruppen mitbekommen - nicht aber die Zuschauer von RTL und ProSieben, die man irgendwann wohl oder übel mit ins Boot holen muß)

Ich verstehe es nicht. Kann ja sein, daß ich nur zu blöd bin, um es zu verstehen. Unterdessen verlinkte Brutus heute im Deutschlandforum einen Ausschnitt aus der Oper "I due Foscari", wo es eine Art Kriegserklärung an das Establishment gibt:

"Oh, Patrizier, zittert ... der Ewige
Wird Eure Werke mit dem Maß des Himmels bemessen
Und Euch mit ewiger Schande und unermeßlichem Unglück
Gerechterweise bezahlen lassen."

Von dieser Art des Protestes, ist der PR-Coup, der hier seit gestern von allen Seiten beklatscht wird, mindestens mal eine "Spurbreite" weit entfernt.

HomoFaber
12. Oktober 2018 00:03

@halbautomat
Zum Trost erschien ja bereits “Wir haben uns das anders vorgestellt”:
https://www.welt.de/kultur/article155766994/Der-Verleger-der-Neuen-Rechten-auf-seinem-Rittergut.html

Monika
12. Oktober 2018 09:19

@Thomas Martini
Es liegt mir wirklich fern, Ihnen ans Beib pinkeln zu wollen. Aber warum muß man die Zuschauer von RTL und Pro Sieben mit ins Boot holen ? In welches Boot überhaupt? Es handelt sich wie man hört, auch um keinen PR Coup! Sondern um eine großarthige Geschäftsidee.
Nur ein kleiner Hinweis: Porsche wollte VW kaufen, am Ende hat VW Porsche gekauft. Am Ende kauft Antaios Loci und nimmte eine Erweiterung des Programms um liberale und bunte Themen vor. Das Buch "Deutscher als ich geht es eigentlich nicht" , und "Wir hatten es uns anders vorgestellt" wird schon jetzt nachgefragt wie warme Senmeln... Die Homestory soll gar verfilmt werden. Vielleicht läuft sie gar auf RTL. "Ziegenbauer sucht blonde Frau" . Antaios hat aufgeblättert und schlögt jetzt erst zu !
Warten wir mal, was da noch passiert...

halbautomat
12. Oktober 2018 11:47

@Thomas Martini
Das Lächerlichmachen der Mächtigen ist seit jeher eine der schärfsten Waffen der Ohnmächtigen. Genau das ist hier geschehen. Die linksliberalen Inhaber der Diskurshegemonie wurden vorgeführt.

Zudem wird die Einschränkung der Meinungsfreiheit für national-konservative und rechte Verlage bis weit in den liberal-konservativen Mainstream kritisch gesehen. Eine intelligente Aktion, die diese Praxis unterläuft, wird m.E. in diesen Kreisen durchaus mit einer gewissen Sympathie aufgenommen. Exemplarisch sei hier verwiesen auf die Twitter-Einlassung des konservativen Feigenblatts eines ehemaligen Hamburger Nachrichtenmagazins.

HomoFaber
12. Oktober 2018 12:47

Jemand soll durchgestochen haben, daß Hannah Lühmann jetzt in die Redaktion des Nachrichtenmagazins “Titanic” wechseln möchte.
Weiß jemand, ob da was dran ist ?

Für diesen Beitrag ist die Diskussion geschlossen.