100% Cornelia, 100% Nicole: zwei Genanalysen

In den sozialen Medien kursiert das Video einer jungen norwegischen Youtuberin, die sich schwer enttäuscht darüber zeigte, laut DNS-Test "100% weiß" zu sein. 

Martin Lichtmesz

Martin Lichtmesz ist freier Publizist und Übersetzer.

Bestellt hat­te sie die gene­ti­sche Ana­ly­se bei der israe­li­schen Fir­ma MyHe­ri­ta­ge, neben den ame­ri­ka­ni­schen Fir­men 23andMe und Ancestry.com einer der füh­ren­den Anbie­ter auf dem Markt der bio­lo­gisch-genea­lo­gi­schen For­schung für den Pri­vat­ge­brauch (die­se Fir­men haben den Ruf, zwie­lich­ti­ge “Daten­kra­ken” zu sein.)

“Gen-Tests”, mit deren Hil­fe man sei­ne eth­nisch-ras­si­sche Her­kunft ana­ly­sie­ren las­sen kann, erfreu­en sich vor allem im angeb­li­chen “Schmelz­tie­gel” USA gro­ßer Beliebt­heit; allein die Tat­sa­che, daß der­glei­chen mög­lich ist, wider­legt schla­gend die weit­ver­brei­te­te ideo­lo­gi­sche Lüge, Ras­se sei nur “ein sozia­les Konstrukt”.

Die Komik (und auch Tra­gik) an Cor­ne­lia Grims­mos Video ist, daß sie schon rein optisch ein recht schmu­ckes Para­de­ex­em­plar des (glo­bal gese­hen ziem­lich raren) skan­di­na­visch-nor­di­schen Phä­no­typs ist, und jen­seits ihrer Optik und ihrer weib­li­chen Rei­ze wenig zu bie­ten hat außer einer seich­ten Ego-Show mit Schönheits‑, Meditations‑, Ernäh­rungs- und Rei­se­tips (Abon­nen­ten ihres Kanals: 202,000) in eng­li­scher Sprache.

Immer­hin hat sie auch etli­che Vide­os gemacht, in denen sie ver­sucht, den Natio­nal­cha­rak­ter des “typi­schen Nor­we­gers” lie­be­voll-iro­nisch dar­zu­stel­len. In die­sem hier (mit über 4 Mil­lio­nen Auf­ru­fen) etwa äußert sie:

Alle nor­we­gi­schen Mäd­chen sehen gleich aus, zie­hen sich gleich an, schmin­ken sich gleich, und ja, ich weiß, ich bin mit­schul­dig, denn ich bin genauso.

Dar­um ist nicht all­zu doll ver­wun­der­lich, was bei ihrem MyHe­ri­ta­ge-Test her­aus­kam: Cor­ne­lia ist dem­nach 67% skan­di­na­vi­scher, 24% irischer/schottischer/walisischer (man könn­te sagen: kel­ti­scher) und 8,7% fin­ni­scher Abstam­mung. Zu ihrer Ent­täu­schung wur­de kein ein­zi­ger Fus­sel asia­ti­schen oder afri­ka­ni­schen Blu­tes fest­ge­stellt, und nicht ein­mal süd- oder ost­eu­ro­päi­sche Ahnen waren auszumachen:

Ich bin sooo weiß, ich könn­te gar nicht wei­ßer sein! Ich hat­te gehofft auf afri­ka­nisch, asia­tisch… Ich bin scho­ckiert! 100% Nord­west­eu­ro­pa… lang­wei­li­ger hät­te ich gar nicht sein kön­nen! Da wäre es coo­ler gewe­sen, wäre 100% nor­we­gisch gewe­sen! Ande­re Men­schen, die ich im Netz gese­hen habe, stam­men wenigs­tens zu 1 oder sogar 0,1%  aus ver­schie­de­nen Orten auf der gan­zen Welt, und ich habe 0% vom Rest der Welt… Das ist ver­rückt, mei­ne Groß­mutter ist rich­tig dun­kel, ich dach­te immer, das käme aus Spa­ni­en, Ita­li­en usw. Ich bin aber offen­sicht­lich 100% “white”!

Dabei ver­dreht Cor­ne­lia die Augen, wirft den Kopf zurück, ver­zieht säu­er­lich den Mund. Nicht zuletzt dank “Wer­bung” auf 4chan bekam ihr Video bin­nen zwei Tagen zehn­tau­sen­de Klicks, aber auch eine ent­spre­chend nega­ti­ve Bewer­tung – wäh­rend ich die­sen Arti­kel schrei­be, ste­hen 750 “Likes” sage und schrei­be 6217 “Dis­li­kes” gegen­über. Von den bis dato über 2500 Kom­men­ta­ren bekla­gen erfreu­li­cher­wei­se nahe­zu alle den “Selbst­haß” Cor­ne­li­as und die “Gehirn­wä­sche”, die ein solch hüb­sches Mäd­chen dazu bringt, sich ihrer all­zu “ras­ser­ei­nen” Her­kunft zu schä­men, als wäre ein nicht-euro­päi­scher gene­ti­scher Anteil ein Art von Adel. Vie­le ermun­tern sie mit dem Slo­gan “It’s OK to be white”.

Sieht man aber genau­er hin, vor allem auf ihre Mimik und Kör­per­spra­che, so scheint Cor­ne­li­as Kum­mer über ihr “Weiß­sein” nicht all­zu tief zu gehen und kaum mehr zu sein, als etwas koket­tes “cos­mo­po­li­tan signal­ling” für eine peer-group, die poli­tisch kor­rekt das Exo­ti­sche ver­göt­tert. In Wahr­heit scheint sie sehr bewegt über das Ergeb­nis zu sein – wenn nicht ins­ge­heim stolz. Sie scheint das “Weiß­sein” auch nicht mit “böse” zu asso­zi­ie­ren – son­dern bloß mit lang­wei­lig, spie­ßig,  gewöhn­lich und provinziell.

Sie erzählt, daß bereits ihre Groß­müt­ter Stamm­baum­for­schung betrie­ben haben, und ver­mu­te­ten, die Fami­lie sei mit eini­gen nor­we­gi­schen Köni­gen verwandt.

Sie zeigt Bil­der ihrer Fami­lie (ihre Eltern sind knall­blond), aus ihrer Kind­heit und ihrer hoch­span­nen­den Jah­re nach der “High School”, als sie die Welt bereis­te und län­ger im Aus­land leb­te (etwa in den USA), was sie sehr geprägt habe. Dadurch erschei­ne sie den nor­we­gi­schen Lands­leu­ten ein wenig “far out”, wäh­rend sie in den Augen von Aus­län­dern eine “typi­sche Nor­we­ge­rin” sei.

MyHe­ri­ta­ge hat außer­dem her­aus­ge­fun­den (wie, ver­ste­he ich nicht ganz), wie Cor­ne­li­as Ver­wandt­schaft ver­streut ist: rund 4000 ihrer Ver­wand­ten leben in Nor­we­gen, 1300 in den USA, ande­re in Finn­land, Schwe­den, Groß­bri­tan­ni­en und Däne­mark. Abge­se­hen von dem Zweig, der in die USA aus­ge­wan­dert ist, beschrän­ken sich Her­kunft und Ver­brei­tung ihrer Ahnen und nahen bis fer­nen Ver­wand­ten auf einen win­zi­gen Teil der Welt, einen geo­gra­phisch über­schau­ba­ren Zip­fel in Nord­west­eu­ro­pa. Sie wäre ganz offen­sicht­lich ger­ne ein “welt­of­fe­ner”, kos­mo­po­li­ti­scher “Any­whe­re”, hat nun aber her­aus­ge­fun­den, daß sie eben doch, wie de fac­to die meis­ten Men­schen, ein “Some­whe­re” ist.

“Ich weiß nicht, was ich dar­über den­ken soll”, sagt Cor­ne­lia, und lächelt dabei strah­lend. “Das war so ver­rückt. Ich bin froh, daß ich es gemacht habe.” Dann emp­fiehlt sie ihren Zuschau­ern, selbst den Test zu machen (MyHe­ri­ta­ge hat das Video gespon­sert), und bit­tet sie, im Kom­men­tar­be­reich ihre Erfah­run­gen nie­der­zu­schrei­ben: Seid ihr über­rascht gewe­sen, wo ihr herkommt?

Das stärks­te Indiz, daß sie die­ses Test­ergeb­nis am Ende doch emo­tio­nal ergrif­fen hat, scheint mir zu sein, daß sie ihr Video – nach eige­ner Aus­kunft zum ers­ten Mal – in ihrer Mut­ter­spra­che (mit eng­li­schen Unter­ti­teln) auf­ge­nom­men hat – was ihr zunächst etwas pein­lich ist: “This is so weird”, sagt sie, denn sie füh­le sich dadurch “ver­wund­ba­rer” und “rea­ler”, und wäh­rend sie dies bekennt, faßt sie sich ans Herz.

Man ver­glei­che ihre Reak­ti­on mit die­ser ziem­lich hell­häu­ti­gen Afro­ame­ri­ka­ne­rin, die “geschockt” war, daß sie laut 23andMe nicht weni­ger als 46% nord­west­eu­ro­päi­sche Gene hat, mit­hin fast zur Hälf­te “weiß” ist. Das käme für sie über­ra­schend, da sie sich eben doch immer ganz selbst­ver­ständ­lich als “schwarz” ange­se­hen hat.

Das ist eine durch­aus häu­fig anzu­tref­fen­de Hal­tung: Schwar­ze Kun­den der Gen­test-Fir­men fin­den es regel­mä­ßig “sho­cking”, stö­rend oder zumin­dest wenig pri­ckelnd, wenn sie her­auf­in­den, wie viel wei­ßes Erb­gut sie in sich tra­gen. Sie wären offen­bar ger­ne so “rein­ras­sig” wie es Cor­ne­lia zu ihrem Leid­we­sen ist, und sie reagie­ren oft genau umgekehrt.

“Über­ra­schun­gen” wie die­se haben (vor allem ame­ri­ka­ni­sche) Schwar­ze wohl häu­fi­ger als Wei­ße. In der Tat ist die phä­no­ty­pi­sche Iden­ti­tät von Wei­ßen auf­grund ihrer eher rezes­si­ven Gene weit­aus “labi­ler” als jene prak­tisch aller ande­ren Ras­sen; hät­te Hei­di Klum aus­schließ­lich mit Seal Kin­der gezeugt, wäre die gene­ti­sche Mög­lich­keit “Hei­di Klum” in ihrer Stamm­baum­li­nie kom­plett aus­ge­löscht wor­den (Boris Becker scheint dage­gen wah­re Wotans­don­n­er­ge­ne zu besit­zen, die kom­plett wei­ße Kin­der mit afri­ka­ni­schen Gesichts­zü­gen her­vor­brin­gen können).

Cor­ne­lia Grims­mos Video erin­ner­te mich auch an einen Wer­be­spot für 23andMe, den ich im Som­mer 2017 auf einem Rie­sen­bild­schirm am New Yor­ker Times Squa­re sah.

New York ist so etwas wie der Pro­to­typ des “Baby­lons” der kom­men­den Welt­zi­vi­li­sa­ti­on, die sich man­che Glo­ba­lis­ten erträu­men. Im men­schen­über­füll­ten Man­hat­tan bie­tet sich einem häu­fig ein Stra­ßen­bild, in dem unter Mas­sen von Schwar­zen, Brau­nen, Gel­ben kein ein­zi­ger Wei­ßer zu erbli­cken ist, wäh­rend es gleich­zei­tig kaum ein Wer­be­pla­kat gibt, das nicht (mit­un­ter krampf­haft) bemüht ist, ent­we­der einen nicht-wei­ßen oder einen all-inklu­si­ven „Diversity“-Cast zu prä­sen­tie­ren, wobei Schwar­ze als Model­le bevor­zugt werden.

Ein Wer­be­schild in der Nach­bar­schaft des Times Squa­re zeig­te das Rönt­gen­bild zwei­er Men­schen, die sich die Hän­de rei­chen, die per Aus­schnitt als nor­ma­les Farb­fo­to abge­bil­det waren: Eine schwar­ze männ­li­che und eine wei­ße weib­li­che Hand, Slo­gan: „Vor allen ande­ren Din­gen sind wir Men­schen. Lie­be hat kei­ne Eti­ket­te“, mit der Auf­for­de­rung an den Betrach­ter, sei­ne „Vor­ur­tei­le“ auf dem unter ande­rem für amou­rö­se Ras­sen­mi­schung wer­ben­den Netz­por­tal „Love Has No Labels“  „neu zu überdenken“.

Die rie­si­gen, bunt leuch­ten­den Wer­be­bild­schir­me auf dem Times Squa­re ver­kün­den eine Glit­zer­welt des glo­ba­len Kon­sums und Enter­tain­ments, in der Wei­ße, Schwar­ze und Asia­ten glei­cher­ma­ßen aus­se­hen wie Models oder Film­stars. Der besag­te Spot, der dort in einer Dau­er­schlei­fe lief, ist ideo­lo­gisch ziem­lich auf­schluß­reich. Wer­bung für 23andMe ist in der New Yor­ker U‑Bahn häu­fig anzu­tref­fen – offen­bar gibt es auch in einem Land, das von durch­misch­ten und ent­wur­zel­ten Indi­vi­du­en bevöl­kert wird, erheb­li­che Sehn­süch­te nach Her­kunft und (grup­pen­be­zo­ge­ner) Iden­ti­tät (das The­ma von Fran­cis Fuku­ya­mas neu­es­tem Buch).

Die Haupt­dar­stel­le­rin des Clips, „Nico­le“ (eigent­lich Nikia Phoe­nix, hier auf Insta­gram) ist ein Model mit sehr unge­wöhn­li­chem Aus­se­hen: “negri­de” Gesichts­zü­ge, Ras­ta­zöp­fe, sehr hel­le, bräun­lich-gel­be Haut­far­be, das Gesicht vol­ler Som­mer­spros­sen. “Nico­le” wirbt für das Ange­bot einer “DNS-Rei­se”, die sie auf der Grund­la­ge ihrer gene­ti­schen Her­kunft in jene Län­der führt, in denen ver­mut­lich ihre Vor­fah­ren gelebt haben. Dort sieht man sie, 29% Ost­asi­en, 12% Naher Osten, 46% West­afri­ka, sorg­los-fröh­lich bei Spiel, Sport, Ent­span­nung, Tanz und Par­ty mit eben­so sorg­los-fröh­li­chen, schein­bar „ursprüng­li­chen“ und „rein­ras­si­gen“ Ein­hei­mi­schen; allein die 3% Skan­di­na­vi­en wer­den durch ein ein­sa­mes Bad im Fjord und eine eben­so ein­sa­me Sau­na­sit­zung reprä­sen­tiert, ohne stö­ren­de wei­ße Men­schen, die über den gan­zen Spot hin­weg absent sind.

Hier ist eine Ver­si­on des Spots mit einer ein­ge­blen­de­ten Bot­schaft: “Es gibt Tei­le von allen von uns, die dar­auf war­ten, ent­deckt zu wer­den, und über unse­re DNS sind wir alle mit­ein­an­der verbunden.”

Gene­tisch „divers“, aber „100% ” das ein­zig­ar­ti­ge Indi­vi­du­um “Nico­le“, wird die Haupt­dar­stel­le­rin als, wie es der schot­ti­sche Vlog­ger Mil­len­ni­al Woes aus­drück­te, „moder­ne, offe­ne, glück­li­che, libe­ra­le Welt­bür­ge­rin“ insze­niert, die von allen Ras­sen ein Stück abge­kom­men hat, aber selbst kei­ne ein­deu­ti­ge ras­si­sche Iden­ti­tät besitzt, die also auch phy­sisch als pro­to­ty­pi­sche Ide­al­fi­gur der ame­ri­ka­ni­sier­ten, glo­ba­len Zivi­li­sa­ti­on der Zukunft erscheint. Nico­le ist ein hip­per, lebens­lus­ti­ger “Any­whe­re”, der durch sei­ne Her­kunft mit leben­lus­ti­gen, unver­misch­ten “Indi­ge­nen” und “Some­whe­res” auf der gan­zen Welt ver­bun­den ist (außer mit Wei­ßen wie Cor­ne­lia, die gera­de ihre tie­fe Ver­wur­ze­lung in ihrem Hei­mat­land entdeckt).

Nun: Der Schein trügt, wie auch die mexi­ka­ni­sche Land­schaft des Vide­os, die als Schau­platz für gleich drei Kon­ti­nen­te her­hal­ten muß­te. Auf der Insta­gram-Sei­te der Dar­stel­le­rin ist unter ande­rem ein Foto zu sehen, das sie neben einem deut­lich weni­ger gemisch­ten Schwar­zen zeigt, mit dem sie gemein­sam die Faust zu einem „Black Power“-Gruß reckt; ein ande­res zeigt einen schwar­zen Papa mit sei­ner schwar­zen Toch­ter vor einem Graf­fi­ti: “HEY BROWN GIRL YOU ARE BEAUTIFUL” (“Hey, brau­nes Mäd­chen, du bist schön.”)

Nicoles/Nikias Kom­men­tar:

Hal­tet sie fest. Zeigt ihnen Lie­be. Die­se Bild gibt mir gera­de Leben. Ich wünsch­te, ich könn­te mich an Augen­bli­cke wie die­sen mit mei­nem eige­nen Papa erinnern.

Wer war Niki­as Vater? War­um hat er ihr nie gesagt, daß sie schön ist? Deu­tet dies auf ein schlech­tes Selbst­wert­ge­fühl hin? Auf einem eige­nen, wenig besuch­ten You­tube-Kanal (hier ist noch einer) ermun­tert sie Men­schen aller Art, ihre “Angst” (anxie­ty) zu über­win­den, ein Pro­blem, an dem sie offen­bar selbst leidet.

Nikia ist außer­dem Grün­de­rin von “Black Girl Beau­tiful”, einem “ermäch­ti­gen­den Schön­heits- und Shop­ping-Event für far­bi­ge Frau­en”  (“empowe­ring beau­ty and shop­ping event for women of color”), das in Los Ange­les statt­fand, einer Stadt, in der sich auch Cor­ne­lia Grims­mo län­ge­re Zeit auf­ge­hal­ten hat:

Frus­triert von der erstaun­li­chen Wei­ge­rung der Schön­heits­in­dus­trie, auf far­bi­ge Frau­en (women of color) ein­zu­ge­hen, obwohl afro­ame­ri­ka­ni­sche Frau­en jähr­lich 7,5 Mil­li­ar­den Dol­lar für Schön­heit und Haar­pfle­ge aus­ge­ben, hat Phoe­nix die Sache in ihre eige­ne Hand genom­men, mit einer Netz­prä­senz, einem Event und einem inspi­rie­ren­den Tag mit einem Ver­wöhn­pro­gramm (pam­pe­ring), das die Schön­heits­be­dürf­nis­se der schwar­zen Frau­en in den Vor­der­grund stellt.

Dies alles sind kla­re Bekennt­nis­se zu einer dezi­diert schwar­zen Iden­ti­täts­po­li­tik, die Niki­as Rol­le als mul­t­iras­si­sche Welt­bür­ge­rin aus dem Spot deut­lich wider­spre­chen oder zumin­dest rela­ti­vie­ren. Ihre akti­vis­ti­schen Tätig­kei­ten, die dar­um krei­sen, die Schön­heit far­bi­ger Frau­en zu affir­mie­ren, las­sen auch erah­nen, daß es unter die­sen ein erheb­li­ches und weit­ver­brei­te­tes Unbe­ha­gen geben mag, in einer Gesell­schaft zu leben, in der allem “Diversity”-Kult zum Trotz “wei­ße” Schön­heits­stan­dards vor­herr­schen (ein Klas­si­ker ist der ver­zwei­fel­te Kampf schwar­zer Frau­en, ihr krau­ses Haar “glatt” zu bekom­men – sie­he hier und hier.)

So schei­nen Cor­ne­lia und Nikia an selt­sam kom­ple­men­tä­ren Min­der­wer­tig­keits­ge­füh­len zu lei­den: die eine, weil sie nicht ver­mischt genug ist, die ande­re (wie ich ver­mu­te), weil sie all­zu sehr ver­mischt ist. So sehen die Patho­lo­gien mul­t­iras­si­scher Gesell­schaf­ten aus, die irgend­wann zu mul­t­iras­sis­ti­schen Gesell­schaf­ten werden.

Martin Lichtmesz

Martin Lichtmesz ist freier Publizist und Übersetzer.

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Kommentare (139)

Gelddrucker

15. April 2020 09:40

Dieser Weltzivilisations-Unsinn wird krachend scheitern.
All das ist dermaßen unnatürlich und wird von der Mehrheit der Menschen (egal ob weiß, schwarz, asiatisch etc.) abgelehnt werden.

Möglicherweise bilden sich einzelne solcher Löcher heraus wie New York City, wo dann all diese Niki Phoenixes leben.

Franz Bettinger

15. April 2020 10:31

Nicht dass ich der jungen Norwegerin ihre Enttäuschung nicht gönnen würde, 100% weiß zu sein, aber diese Tests sind kompletter Bullshit. Die mitochondriale, aber auch die Y-chromosomale DNS enthält nur einen winzigen Teil der gesamten Erbanlage. Spart euch das Geld!

Homeland

15. April 2020 10:40

Also, welches Selbstwertgefühl haben nun wir, die Restweißen?

Ich haben das Augenmerk auf das Eigene, das eigene Sein (um nicht zu sagen, den Rassismus) von Indianern in Nordamerika kennengelernt, nichts was mich gestört hätte. Ich habe diese Achtsamkeit auf den Erhalt der Identität (Augenmerk Heirat!) als etwas Selbstbewusstes erfahren, nicht als Überheblichkeit. Zu sagen, damit kann ich leben, wäre falsch. Richtig ist: Ich halte das für essentiell. Es gab niemals eine Barriere zwischen uns, nur Respekt vor diesem anderen Sein und dem Bedürfnis, es unangetastet zu lassen, und zwar ohne jede Anklage.

Ist es möglich, um an den Anfang zurückzukehren, dass sich das Restweiße daneben stellt, Respekt einzufordern, unangetastet bleiben wollen? Ist es den Anderen, allen Anderen möglich, uns mit ihren da und dort auftauchenden Psychosen zu verschonen, ist es uns möglich, das eigene Sein stringent zu bewahren, ohne aus der Grenzziehung übergriffig zu werden?

RWDS

15. April 2020 10:44

Die Dame im zweiten Video hat mal ganz selbstverständlich ausgeplappert, was jeder denkt, aber keiner denken sollen darf.

"Europe is white".

Die 46% europäischen Gene assoziiert sie automatisch mit Weißsein, dabei wird uns ja ständig erzählt, dass hier schon seit Jahrhunderten People of Color zu Hause sind. Ich erinnere nur an den lächerlichen Shitstorm um das Computerspiel Kingdom Come.

Um ehrlich zu sein, sind mir Menschen die sich für Ahnenforschung interessieren, gar nicht mal unsympathisch. Auch wenn ich noch keine abschließende Meinung von diesen womöglich dubiosen Organisationen (Sie liefern das Stichwort Datenkrake) habe. Das Interesse daran eröffnet die Möglichkeit ein anderes Verständnis von Herkunft, fernab des überhöhten und künstlich kreiierten Menschenmischmaschs des liberalen Mainstreams zu schaffen.

Maiordomus

15. April 2020 11:05

Diese Debatte ist mir ehrlich gesagt auch deswegen unangenehm, weil der wohl am ehesten massgebliche semiologische Schwerpunkt, auch im Hinblick auf Einschätzung von Intelligenzen, weniger nur die DNA wäre sondern die Sprachen, von den Nordischen bis hin zu den unterschätzten Afrikanischen. Zu den gewaltigen imponierenden Errungenschaften der Afrikamission, z.B. der Basler Mission, aber auch der süddeutschen Benediktiner gehört das Engagement um die Erforschung der sogenannten Eingeborenensprachen, eine echte Errungenschaft, die auch der Verbreitung der Bibel zuliebe geleistet wurde. Auf solche sprachlichen Zusammenhänge käme es an, auch im Hinblick auf die Intelligenzforschung. Intelligenztests an Schwarzen müssten primär in deren authentischen Sprachen erfolgen, ergäben dann wohl auch bessere Resultate.

Diese meine Ausführungen mögen zwar bestätigen, was mir vor 40 Jahren marxistische Gesprächspartner aus der DDR unterstellten, nämlich einen "hoffnungslos idealistischen Ansatz". Ich teile in der Tat weder den dialektisch-historischen noch den biologischen Materialismus als erkenntnistheoretische Ausgangsbasis. Dies wurde mir vor 34 Jahren bei einer Tagung mit Irenäus Eibl-Eidesfeld einerseits und Karl Popper andererseits so klar wie nie zuvor.

Die Gören, von denen Lichtmesz oben berichtet, bewegen sich jenseits ernst zu nehmender Grundlagen für intellektuelle Verfahren im Rahmen eines manipulierenden Umfeldes, wobei sich aus dem Kokettieren und der streng wissenschaftlich bewiesenen eigenen "Hübsche" (Paracelsus) auf charmante Weise Kapital schlagen lässt. Dabei hätte ich den Mädchen empfohlen, von ihrer historischen Basis her sich endlich mal mit der übrigens beträchtlichen Intelligenz der einst Eskimos genannten nordamerikanischen und grönländischen Inuits zu befassen. Genderlehrstühle sollten wenn möglich umgehend in Lehrstühle einstiger Eingeborenensprachen umgewandelt werden, das wäre am ehesten ein Beitrag zu einer wahren und im aufklärenden Sinn unschädlichen "Multikulturalität".

tearjerker

15. April 2020 11:28

„Frustriert von der erstaunlichen Weigerung der Schönheitsindustrie, auf farbige Frauen (women of color) einzugehen, obwohl afroamerikanische Frauen jährlich 7,5 Milliarden Dollar für Schönheit und Haarpflege ausgeben.“
Die Schönheitsindustrie bringt schon Produkte für die entsprechenden Zielgruppen an den Markt, darf diese aus politischen Gründen allerdings nicht offen als solche vermarkten. Deutsche Konzerne aus den Körperpflegebereich sind für ihre in Frankreich vermarkteten Produkte z.B. gezwungen, die Überprüfung von Produkteigenschaften und Anmutung nicht innerhalb von ethnisch definierten Zielgruppen vorzunehmen, selbst wenn die Produkte sich spezifisch an Personen mit schwarzafrikanischem oder arabischem Hintergrund richten und in der Vermarktung diese dann auch erreichen. Hier sind allerlei Tabus errichtet worden, die tief in die Entwicklung und Vermarktung von Gütern eingreifen und die mit empfindlichen Strafen gegen Verstösse bewehrt sind.

zeitschnur

15. April 2020 12:17

Mich packt angesichts solcher Themen allmählich ein Gähnanfall - nicht nur, dass diese "Gentests" ziemlich nichtssagend sind und nur Geldmacherei, sondern auch dass sich "Rechte" daran regelmäßig abarbeiten.

Es gibt kein 100% weiß oder orange - das ist doch Bullshit. Um das sagen zu können, müsste man ganz zurück an den Anfang der Menschheit und das auch noch nachweisen können, was dieser lumpige Test aber nicht kann, es ist mehr oder weniger ein Zufallsergebnis, ähnlich wie der PCR-Test bei Corona. Ich fürchte, ich muss die Rechten samt den Multikultern, die sich eigentlich geistig doch sehr nahe stehen, denen das so wichtig ist, enttäuschen: es gibt keine Reinrassigkeit, allenfalls eine relative ethnische Homogenität. Bei der spielt es wiederum keine Rolle, ob da auch mal dieser oder jener Ahne dazwischenhängt.
Hinzukommt, dass die Fragen der Epigenetik uns eh vor ganz andere Szenarien stellen.
Man kann im Rahmen alternativer Denkweisen auch vermuten, dass eine permanente Transformation der "Genetik" stattfindet, in Abhängigkeit v.a. vom Sprachniveau. Natürlich nicht so, dass aus einem Schwarzen morgen ein Weißer wird oder umgekehrt, aber wie in einem "Minimal"-Prozess.
Peinlicherweise zeigt diese israelische Besessenheit genetischer Herkunft vor allem eins: dass die überwiegende Mehrzahl heutiger Juden nach dieses Tests in Wahrheit europäisch-kaukasischer Herkunft zu sein scheinen. Dumm gelaufen mit dem Testverfahren ... Aber was solls: ich glaube da eh nicht dran und habe prinzipiell Achtung vor allen Menschen, weil sie alle ursprünglich von Gott kommen. Damit leugne ich nicht den Bestand bzw das Phänomen von Völkern, falls mir das einer unterstellen will, nur kann man sie kaum genetisch definieren.

starhemberg

15. April 2020 12:39

Jedenfalls wurden so gut wie alle Geräte und technischen Neuerungen, über welche sich jetzt diese Personen derart über ihre uninteressanten Befindlichkeiten gerieren, von beinahe ausschließlich "weißen Männern" erfunden, erprobt, gebaut und den Märkten zur Verfügung gestellt.

Der_Juergen

15. April 2020 12:41

@Maiordomus

Ich teile Ihr Interesse für Sprachen, auch für die sogenannten "primitiven", die in Wahrheit alles andere als primitiv sind. Die Idiome einfacher Völker sind, beispielsweise in ganz Nordamerika, von oft schwindelerregender Komplexität; ein Verbum kann Tausende und Abertausende von Endungen haben, während beispielsweise das Englische grammatikalisch extrem einfach ist. (Das Altenglische hatte eine reiche Flexion; wie vermutlich alle Sprachen hat sich das Englische in seiner Geschichte vereinfacht.)

Mit dem Intelligenzquotienten einer Bevölkerungsgruppe oder Ethnie hat das alles freilich nichts zu tun. Ihre Forderung, man solle die Schwarzen IQ-Tests "in ihren eigenen Sprachen" ablegen lassen, scheitert einerseits daran, dass ein erheblicher Teil der Schwarzen, etwa jene in Amerika, die Stammessprachen ihrer Ahnen so wenig verstehen wie Weisse, andererseits daran, dass die afrikanischen Idiome trotz ihrer oft hohen strukturellen Kompliziertheit ungeeignet sind, wissenschaftliche, philosophische oder technische Texte adäquat wiederzugeben.

links ist wo der daumen rechts ist

15. April 2020 12:48

Neulich, als ich Boateng, Sugar Man und Charlize Theron im Supermarkt traf…

Perdon, Herr Lichtmesz, aber sind das Meldungen, die außerhalb der geschlossenen YT-Anstalt auch nur irgendjemanden länger als 2-3 Sekunden interessieren dürften?
Bzw. lassen sich daraus eherne Ideologie-Ansätze oder Verhaltenslehren basteln?

ML: Klar. :-)

Denen, die mit ihrem faktischen Dasein nicht zurande kommen, empfehle ich Kierkegaards „Die Krankheit zum Tode“. Wir bewegen uns immer zwischen Modalitäten wie Möglichkeit und Notwendigkeit usw. und der abschließende Sprung in den Glauben bleibt wohl den meisten verwehrt, aber dann ertragt halt, verdammt noch eins, euer So-Sein und jammert nicht rum.
Diese „ich möchte nicht so sein, wie ich bin“-Bizzelei ist doch nur eines: Zeichen ewigen Unerwachsenseins.

Davon unabhängig kann ich als heterosexueller Mann natürlich die Frage stellen, warum ich z.B. weibliche Schönheit in „Mischformen“ attraktiver finde.

Diese Beispiele hatten wir schon:

Deutsch-iranisch

https://www.bundestag.de/abgeordnete/biografien/W/wagenknecht_sahra-524346

Deutsch-algerisch

http://www.filmstarts.de/personen/972/bilder/detail/?cmediafile=18407443

Weitere Beispiele:

Britisch-simbabwisch

https://www.themoviedb.org/person/9030-thandie-newton?language=de

Spanisch-chinesisch-philippinisch

https://www.gettyimages.at/fotos/tia-carrere?family=editorial&phrase=tia%20carrere&sort=mostpopular#

Ließe sich fast unbegrenzt fortsetzen, wenn es nebenbei nicht auch noch anderes zu tun gäbe.

Oder ums „geschlechtsneutral“ zu formulieren:
Ich wüßte auf die Schnelle nicht, welches von beiden Gesichtern mich mehr fasziniert:

https://www.youtube.com/watch?v=mxtfdH3-TQ4

https://www.youtube.com/watch?v=-r9hgu2Tor8

Oder die Frage, warum, um die Boateng-„Rassismus“-Diskussion zu bemühen, ich manchmal doch merke, daß ich wahrscheinlich das „Kolonialherren-Gen“ in mir trage oder beim Ansehen der „Bill Cosby Show“ gemischte Gefühle hatte. Aber aus einer vereinseitigenden emotionalen Sicht mache ich keine Weltanschauung, da sei Kierkegaard oder wer auch immer vor.

Dazu noch zwei Beispiele:
Ich hatte vor langer Zeit in einem öffentlichen Wiener Freibad, das dank CS vermutlich indirekt zum SiN-Inside Joke vom „Badeschluß“ beigetragen hat, einmal in einem Geplänkel eher unbeabsichtigt zwei Schwarzafrikaner mitverteidigt. Ich bin als älter werdender, nicht unbedingt mächtiger weißer Mann mit frühem weißen Haarschopf jetzt nicht gerade Anhänger einer verkrampften White-Guilt-Diskussion, aber das „Thank you, mister!“ der beiden beschämt mich - als Weißer - bis heute.

Wenn ich in diesem Video

https://www.youtube.com/watch?v=e70oln-7evM

sehe, wie in einem Land mit schwarzer Bevölkerungsmehrheit ein fast rein weißes Publikum (die blonden Frauen sehe alle ein bißchen nach Charlize Theron aus) jemandem zujubelt (als stünde das Ende der Welt bevor), der als sechstes Kind einer aus Mexiko in die USA eingewanderten Familie den schlichten Namen Sixto trägt und nach einer kurzen Musikkarriere sich u.a. als Gelegenheitsarbeiter in Detroit durchschlug, um dann nach jahrzehntelanger Fast-Verschollenheit von zwei weißen Südafrikanern, die ihren ungeliebten Militärdienst an der Grenze zu Namibia ableisteten, wiederentdeckt zu werden, dann berührt mich das - als Weißer - bis heute.

Trifft im Übrigen auch das, was ich vor einiger Zeit zum Stichwort Souveränität geschrieben habe.
Selbstzurücknahme (wozu auch Beschämtwerden gehört) bedeutet eben gerade NICHT Selbstverleugnung.

ML: Immmerhin haben Sie nun eine Menge Beispiele aufgezählt, wie Sie sich selbst "als Weißer" erfahren konnten.

Laurenz

15. April 2020 12:50

@Maiordomus ..... auch diesmal kann ich Sie nicht unterstützen. Sie wissen doch besser als ich, was Albert Schweitzer oder Konrad Lorenz über die Intelligenz unterschiedlicher Ethnien schrieben.

Die wenigen Heiden, wie ich, sind natürlich der sezessionistischen Meinung, daß wir unterschiedliche Kulturen, Ethnien etc. erhalten sollten, was aber nur funktioniert, wenn wir generell nicht zu viele sind, was wir aber sind.

Mark Steyn beschreibt auf dieser alten von mir gerne geposteten Podiums-Debatte die früheren wahren multi-kulturellen Forscher zB der British Society, als diejenigen Ihrer Haltung, Maiordomus,
https://youtu.be/CdEGJb5W5ks (08:03 Min.)

was, aber, wie Steyn bemerkt, heute keinen mehr interessiert.

Schweitzer, wie auch die politisch Mächtigen des
Westens, sind nachwievor imperialistisch überheblich. Alleine die Forschung, wie die weltweite Verbreitung sogenannter westlicher Werte ist Neo-Imperialismus pur. Als ob hier Angehörige anderer Kulturen zu uns kämen, um unsere Blödheit hier zu erforschen. Natürlich sind weiße Menschen die intelligentesten Menschen auf dem Planeten, was aber auch nur dann eine Rolle spielt, wenn man die Intelligenz des Menschen oder auch seine körperlichen Eigenschaften überbewertet.
Die bei Säugetieren verbreitete einhellig formulierte und veröffentlichte Meinung des Arterhalts spielt beim Menschen keine Rolle, warum? Reicht die Hauskatze als Katzenart nicht aus, wozu brauchen wir Löwen? Warum sollte irgendwer den Berg-Gorilla retten wollen? Sind die Berber-Affen in Gibralter nicht gut genug?

Um hier dann auch auf ML einzugehen, ist den meisten Interessierten doch gar nicht bewußt, daß sich (auch ganz ohne Vermischung) die Afro-Amerikaner der USA massiv von ihren Altvorderen in Afrika eklatant unterscheiden. Die Sklavenjagd, wie der Sklavenhandel in die ehemals Neue Welt, war ein ökonomisches Auslese-Programm für körperliche, wie geistige Eigenschaften. In den Amerikas lebt quasi die körperliche und geistige Elite Afrikas, während die Europäer ihren Abschaum exportierten (siehe https://de.wikipedia.org/wiki/Maximilian_zu_Wied-Neuwied.)
Auch die indigenen Indio-Völker in den Amerikas sind Nachkommen der wenigen Überlebenden, welche den eingeschleppten weißen Krankheiten standhalten konnten, also auch eine Art von künstlicher Auslese.
Um weiter Bezug auf ML zu nehmen, möchte ich hier den als Anti-Semiten (und von FB verbannten) geltenden Führer der schwarzen Moslems in den USA ins Rennen schicken, Louis Farrakhan (*1933). Der Mann ist im Prinzip mindestens so Bibel-kundig, wie Martin Luther, auch wenn Er dem Quran huldigt. Wenn man sich Videos über die Versammlungen
der Nation of Islam anschaut, denkt man eher an einen katholischen Hilfs-Orden für schwarze Bürger.
Hier ein Vortrag Farrakhans über Anti-Semitismus, was vor allem die andere Intensität des Glaubens aufzeigt, der uns eminent unterscheidet.
https://youtu.be/UImh_ujDJdk (05:34)

oder hier seine neo-liberal definierte rassistische Anweisung gegen Vermischung.

https://youtu.be/AtKTRNug-6Q (04:13)

ML: Ist doch lustig, daß Farrakhan extrem hellhäutig, also offenbar auch stark gemischt ist. Wie schon der Gründer der Nation of Islam, Wallace Fard Muhammad...

Bei uns säße Farrakhan natürlich (mutmaßlich) im Knast.

Maiordomus

15. April 2020 12:52

@ Der oben genannte Forscher, vor ungefähr 2 Jahren verstorben, hiess natürlich Irenäus Eibl-Eibesfeldt. Seine Forschungen, in gut lesbaren Büchern niedergeschrieben, würde ich keineswegs unterschätzen, selbst wenn man nicht von einem "biologistischen" Ansatz ausgeht. Natürlich gehören diese Gesichtspunkte dazu.

Laurenz

15. April 2020 13:05

@Franz Bettinger ... die Israelis sind diejenigen, die auch bezüglich ihrer eigenen Herkunft am meisten forschen, das betrifft die Archäologie, wie die Biologie. Natürlich sind die Ergebnisse ernüchternd und wurden weitestgehend aus dem Netz genommen. Bei uns ist das mehr oder weniger illegitim, weil die Nationalsozialisten Ahnenkunde betrieben, so kommt es zwangsläufig dazu, daß hier israelische Unternehmen aktiv sind, sie sind legitimiert für alles und nichts.

Louis Farrakhan ist bei seinen Erläuterungen sehr ungenau. Es sind vor allem die Ashkenazi-Frauen (in Israel), nicht die Männer, welche europäischer Herkunft sind. Ashkenazi-Männer sind weitestgehend semitisch,

ML: Wie ist das möglich?

für Juden sicher enttäuschend. Auch sind die Ergebnisse der hervorragenden israelischen Archäologen bezüglich der hebräischen Geschichte arg dürftig, eine Erfahrung, die auch schon katholische Archäologen bezüglich der neu-testamentarischen Forschung machen mußten.

Schrift, das muß man so festhalten, mag zwar eine Quelle sein, ist aber noch lange kein Beweis für irgendwas.

quarz

15. April 2020 13:17

@Maiordumus

"Intelligenztests an Schwarzen müssten primär in deren authentischen Sprachen erfolgen, ergäben dann wohl auch bessere Resultate."

Es ist nicht die Aufgabe eines Tests, "gute Resultate" (im Sinne von: "hohe Punktzahlen") zu liefern, sondern eine Disposition möglichst genau zu erfassen, die sich zu prognostischen Zwecken eignet. Dieser Aufgabe werden IQ-Tests bei Schwarzen nachweislich in mindestens genauso hohem Maße gerecht wie bei Schwarzen. Es lässt sich anhand des bei Schwarzen ermittelten IQs (wie bei Weißen) sehr erfolgreich vorhersagen, welche Leistungen sie in verschiedenen Bereichen erbringen werden.

Laurenz

15. April 2020 13:22

@ML ... sagt er auch in einer seiner Reden .... daß seine Mutter weiß ist.

https://youtu.be/gGBScQSR9Ko (05:04 Min.)

Sein direkte Ansprache an die Weißen, daß sie aussterben, wenn sie sich weiter vermischen, er nimmt Obama als Beispiel, wurde aus dem Netz genommen, zumindest habe ich sie nicht mehr gefunden. Die Definition, wer schwarz und weiß ist, stammt historisch, so statuiert er, von den Weißen. Wer einen Tropfen schwarzen Blutes in sich trägt, (wie Obama oder er selbst), ist ein Schwarzer. Damit hat er ja auch vollkommen Recht bis zum heutigen Tage. Obama wird von allen Massenmedien nicht als Weißer, sondern als Schwarzer angesehen, obwohl Obamas Mutter eine Weiße ist.

ML: Obama selbst sieht das so, siehe "Dreams from my Father".

Insofern, ML, finde ich Ihren Artikel ziemlich kuhl. Er zeigt uns schlicht die lächerliche Abstrusität des Zeitgeistes bezüglich unterschiedlicher Ethnien auf.

links ist wo der daumen rechts ist

15. April 2020 13:31

@ ML: Immmerhin haben Sie nun eine Menge Beispiele aufgezählt, wie Sie sich selbst "als Weißer" erfahren konnten.

Gut erkannt, und den nächsten Schritt eines spiegelbildlichen Eskapismus, einerseits nicht weiß sein zu wollen, andererseits eine „weiße“ Kultur als solche zu verteidigen (Wo? In Pretoria? Mit einem Piratenmesser im Maul?) mache ich nicht mit.

ML: Ich verstehe nicht, "spiegelbildlich" zu was? Wenn's blöd läuft, haben Sie in zehn Jahren "Pretoria" vor der Haustür.

Laurenz

15. April 2020 13:35

@ML: Wie ist das möglich?

Ich hatte mal das Video über das Seminar eines israelischen "Herkunfts-Forscher", vermutlich ein Anthropologe, vor israelischem Publikum auf Jutjub gesehen, der das konstatierte. Das Video ist meines Erachtens weg.

Fragen Sie, mit Verlaub, einen Biologen.
Um Ihnen ein vergleichbares Beispiel zu geben, tragen wir Europäer 2-4% rein weiblicher Neanderthaler-Gene in uns.
Hier ein Artikel aus dem Relotius dazu, welcher auch eine Erklärung abgibt.
https://www.spiegel.de/wissenschaft/mensch/mensch-traegt-nur-gene-weiblicher-neandertaler-in-sich-a-1085003.html

ML: Weil unsere siegreichen Vorfahren die Männchen erschlagen und die Weibchen vergewaltigt haben?

oder hier

https://www.spiegel.de/wissenschaft/mensch/neandertaler-erbgut-schuetzte-mensch-vor-krankheiten-a-1232076.html

wobei wir bei Artikeln aus dem Relotius immer vorsichtig sein sollten.

Laurenz

15. April 2020 13:55

@ML ... die Neanderthal-Männer erschlagen ja, siehe die EDDA, Thor zieht nach Osten, Trolle erschlagen.
Da unsere eiszeitliche Jäger- und Sammler-Kultur im Matriarchat lebte, teilten sich mehrere Frauen einen Mann, bis dieser entweder zu alt war, oder bei der Jagd oder in Nachbarschafts-Konflikten drauf ging. Da ist die Versuchung der nachsehenden Männer doch recht groß, sich Partnerinnen dort zu suchen, wo man sie findet.

ratatoskr

15. April 2020 13:56

Auf einem mittlerweile geschlossenen Blog, wurde seinerzeit ein sehr guter Artikel zum Themenkomplex "Afrika, Sprachen, Unterschiede" veröffentlicht:

"Moral und abstraktes Denken - Wie Afrikaner sich von Westlern unterscheiden mögen"

Findet sich nach wie vor im Netz.

https://morgenwacht.wordpress.com/2016/07/11/moral-und-abstraktes-denken/

Jan

15. April 2020 14:14

"Boris Becker scheint dagegen wahre Wotansdonnergene zu besitzen, die komplett weiße Kinder mit afrikanischen Gesichtszügen hervorbringen können".

Teils teils. Als erstes muss man feststellen, dass die Mütter der Becker-Kinder allesamt Mulattinnen (wievielten Grades weiß ich nicht genau) und keine 100% Schwarzen sind und manche Kinder negrider (die von Barbara) und manche weißer (die von Ermakowa und Lilly) aussehen. Hätte Becker mit richtigen schwarzen Frauen Kinder gezeugt, wären die alle noch wesentlich dunkler als Sohn Noah und weiße Merkmale kaum wahrnehmbar.

tearjerker

15. April 2020 14:34

„ML: Weil unsere siegreichen Vorfahren die Männchen erschlagen und die Weibchen vergewaltigt haben?“

„In the pages that come, we will show that for most of history and prehistory, small groups of men who were prepared to attack their neighbors and steal their resources, and who could seduce or coerce women for sex, ended up having more offspring. Women, meanwhile, were more likely to improve their reproductive success—to have more children survive to reproduce themselves—by aligning themselves with successfully violent men rather than by joining raids and risking death themselves.“
Malcom Potts, Sex and War

Maiordomus

15. April 2020 14:45

PS. Die Debatte verrennt sich wieder mal, von der Selbst-Blamage bis hin zur Selbst-Disqualifikation. Insofern entsteht hier als Beispiel am Rande Hintergrund-Quellentext zur derzeitigen Gespaltenheit der deutschen Rechten mit indirektem Hinweis darauf, warum diese auf den Hauptschauplätzen der derzeitigen philosophischen, zivilisatorischen und politischen Debatte ziemlich schlecht aufgestellt ist. Falls der Verfassungsschutz mitliest: Sie sollten solches zum Teil doch unausgegorenes Zeugs weder der deutschen Rechten allgemein noch einer zu verfolgenden Partei als solche anlasten. Es ist von einer kontraproduktiven Wirkung solcher Ideologeme auszugehen, welche auf Feind-Interpretationen des Verfassungsschutzes nicht angewiesen ist, eher schon im Gegenteil. Aus dem Offside schiesst man keine Tore, selbst wenn man das eine oder andere mal dabei noch vom Glück begünstigt sein mag.

Zu den Komplimenten an Kubitschek und Kositza gehört es, dass sie gelegentlich Debatten, die einfach nicht auf Niveau kommen, mit "Badeschluss" abbrechen. Das ist mit Unterdrückung der Meinungsfreiheit nicht zu verwechseln, Es ist eher schon eine Frage des programmatischen Niveaus und am Ende manchmal auch ein Stück Selbstschutz.

ML: Sie selber übertreiben's aber auch gerne!

Niekisch

15. April 2020 14:57

"Schwarze Kunden der Gentest-Firmen finden es regelmäßig "shocking", störend oder zumindest wenig prickelnd, wenn sie heraufinden, wie viel weißes Erbgut sie in sich tragen"

@die Fachleute hier: Spricht der hohe "Weiß"-Anteil bei den Schwarzen- wenn es ihn wirklich gibt- evtl. gegen die "Out of Afrika"-Theorie? Ich habe schon immer vermutet, dass der Mensch sich multilokal entwickelt hat, sich nicht alleine von Afrika her ausgebreitet hat, sondern evtl. von Norden her -von weiß zu schwarz - sich ausgebreitet und entwickelt hat.

ML: Nein, das kam durch spätere Mischung, es geht ja vor allem um amerikanische Schwarze.

@Maiordomus: Wie der Begriff "Osterei des Columbus" anzeigt, babe ich zu dem Ostersonntagsartikel von Götz Kubitschek diese abstruse Auffassung des Hertener Pfarrers nur zitiert, bin nicht seiner Meinung. (Mein Kommentar 16:36, Ihr Kommentar 20:24)

Gotlandfahrer

15. April 2020 15:39

Danke ML für die erneute und hervorragende Detailarbeit! Es kann nicht genug Herausstellung dessen geben, was sich gerade entfaltet: Der Angriff auf den Schwäche zeigenden weißen Mann, wozu die weiße Frau – aufgrund der gezeigten Schwäche des Mannes – als vorauseilend kooperierende Beute gehört (ich verallgemeinere und meine selbstredend nicht jedes Individuum, erst recht nicht die klugen wunderbaren Frauen, die man(n) HIER vorfindet!).

Denn es sind auffälliger Weise stets weiße Frauen, deren „Vermischung“ mit Nichtweißen als Ideal dargestellt wird. Ob in Fuck Ju Göte, Monsieur Claude und seine Töchter oder jeder sonstigen erbärmlichen Manipulationspropaganda: Stets sind die weißen Männer bestenfalls Tollpatsche und der Farbige der, der die Frauenherzen verdient hat. Ich kenne keine, vielleicht gibt es Ausnahmen, medialen Darstellungen, in denen etwa ein weißer Mann eine Mohammedanerin freit oder auch nur davon überzeugt, dass sie bisher ein falsches Bewusstsein hatte. Die systematische Verächtlichmachung westlicher Kultur und Geschichte zielt im Kern auf die Verächtlichmachung des weißen Mannes, was dazu führt, dass vierzehnjährige deutsche Jungs in der Klasse meiner Tochter gerne Türken wären.

Mit der brutalen Zerschmetterung des Deutschen Reiches ging die Rechtfertigungserzählung vom Ur-Übel einher, das von solidarischem Stammesdenken und kämpferischen Männeridealen ausgehe. Eine Erzählung, die zunächst nur die Siegerverbrechen aus machtpolitischen Gründen in humanistisch motivierte Befreiungsakte umdeuten sollte, die sich aber nahtlos in jede globalistische Idee, ob kapitalistisch oder sozialistisch, einfügt, diese bestärkt und damit schlussendlich auch ihre Erfindernationen hinwegrafft. „Die Frau“ hingegen, evolutorisch darauf hinentwickelt, „den Mann“ durch Provokationen in Balzkämpfe hinein zu treiben, um ihre DNA mit dem Stärkeren weitergeben zu können, nimmt auf der unterbewussten Ebene die Eskalation dieser Erzählung nicht als freie Wahl zwischen einem sie „schützenden“ und einem sie „unterwerfenden“ Kulturkreis wahr, bei der es rational darum gehen müsste, das „angenehmere“ zu bevorzugen, sondern erfährt tiefgreifende Irritationen, die darin gründen, dass ihr Inneres sie intuitiv von den Schwachen weg hin zu den Starken zieht. Wenn in dieser Welt, aus vielen Gründen, der weiße Mann nicht in der Lage ist, sich gemäß evolutorischer Ablaufmuster seinen Platz zu erhalten, führt die Rettung unserer Kultur nur über den Weg des weiblichen Bewusstseins. Was nicht heißt, dass sich weiße Männer jetzt tatenlos ihrem Schicksal fügen sollten, aber man(n) darf der Damenwelt schon die Frage stellen, für wen er denn bitte zu sterben bereit sein sollte.

Die kokettierende Unzufriedenheit der kleinen Norwegerin speist sich womöglich aus der Divergenz ihres Unterbewusstseins, in dem das ES in ihr spürt, welchen Wert als DNA-Leckerbissen ihm im sich abzeichnenden Szenario zukommt, und ihrer kognitiven Ebene, die ahnt aber nicht artikulieren kann, welche Konsequenzen dies für ihr bewusstes Erleben haben wird. Als leibliche Wächterin ihrer DNA erlebt sie den Konflikt zwischen evolutorischem Auftrag und „Selbstverwirklichung“, alles unter dem gespannten Blick des Schwenkers der Petrischale, in der wir alle als Lösung schwimmen. Umgekehrt sind die gemischtfarbigen Damen womöglich nur deswegen angesichts ihrer Beimischungen bewusst pikiert, weil sie damit Verlierergene in sich identifiziert sehen, wo sie doch davon ausgingen, durch vollständige Gleichheit zu den zukünftigen Herren nicht irgendwo zwischen den Hierarchien zu enden.

Augustinus

15. April 2020 15:44

Die folgende Aussage

"In der Tat ist die phänotypische Identität von Weißen aufgrund ihrer eher rezessiven Gene weitaus 'labiler' als jene praktisch aller anderen Rassen;"

halte ich für abenteuerlich. Sie hängt vermutlich mit der völligen Unkenntnis der Farbenlehre zusammen.

Die Hautfarbe von Mixed-Race-Menschen liegt ungefähr zwischen den Hautfarben ihrer Eltern. Das kann man ganz einfach mit einem Malkasten oder Adobe Photoshop nachvollziehen.

Die Auffassung, dass Gene einer Rasse "schwächer" sind als die einer anderen Rasse ist völlig absurd, sie geht in die Richtung esoterischer Rassenkunde.

ML: Haben Sie keine Augen im Kopf?

Maiordomus

15. April 2020 15:57

@Niekisch. Danke für die Präzisierung. @ML. In der Regel laufen die von Ihnen angeführten Kolonnen dialogisch ergiebiger als derzeit, das kann man doch wohl mal so sehen. Und ich glaube im Ernst, dass auf dem Gebiet der Sprache sachlichere Analysen möglich sind als auf dem verminten Gelände des Bio-Psychologischen, bei dem man sagen wir mal sozusagen aus Sicherheitsgründen nicht unter das Niveau des oben erwähnten Eibl-Eibesfeldt gehen sollte. Derselbe war schon umstritten genug, hat übrigens damals bei einer Debatte mit Popper, Hans Jonas, Hans Hass (?) und anderen seinerseits erkenntnistheoretisch nicht den stärksten Eindruck gemacht. Der unvergessliche Satz jener Tagung stammte jedoch von Popper. Er lautete: "Die Theologie ist ein Fehler." Dies hinderte den Meisterdenker nicht daran, die Ideologien des Positivismus und letztlich auch des Biologismus zurückzuweisen. Dass Popper, für den der Kreationismus zwar unübertrefflicher Unsinn war, Darwin ein "metaphysisches Forschungsprogramm" unterstellte, gibt bleibend zu denken.

Niekisch

15. April 2020 15:57

"Ashkenazi-Männer sind weitestgehend semitisch, (sagt Laurenz)

ML: Wie ist das möglich?"

@ ML: weil sie über Syrien, die Türkei und dann östlich um das Schwarze Meer herum über Osteuropa gewandert sind, die Sepharden über Nordafrika nach Europa.

ML: Ja, aber warum nur die Männer? Warum nicht die Frauen? Wie soll das gehen?

Der_Juergen

15. April 2020 16:37

@Gotlandfahrer

Hervorragender Kommentar!

@Augustinus

Was ist an der empirisch belegbaren Feststellung, dass es in Bezug auf Intelligenz und Temperament erhebliche Unterschiede zwischen den Rassen gibt, wohl "esoterisch"?

Empirisch belegbar ist auch, dass rassisch stark durchmischte Gesellschaften meist instabil sind, mit den ganzen Begleiterscheinungen wie extrem hoher Kriminalität. Bedrückende Beispiele hierfür sind die gemischtrassigen Staaten Mittelamerikas. - In jedem multiethnischen Land, wo es eine nennenswerte Zahl von Schwarzen gibt, stellen diese die Unterschicht. Im Netz findet man z. B. Berichte über die immensen Probleme, die "Flüchtlinge" aus dem Sudan in Melbourne verursachen. Von den in Australien oder in den USA sehr zahlreichen Chinesen ist nicht bekannt, dass sie häufig kriminell würden, ganz im Gegenteil.

Dies ist ein empirischer - und nicht "esoterischer" - Beleg dafür, dass Kriminalität und ein niedriger IQ regelmässig Hand in Hand gehen. (Ich denke da natürlich nicht an die "White Collar Criminals", die zwangsläufig eine gewisse Intelligenz besitzen müssen, um ihr Handwerk erfolgreich betreiben zu können.) Ein intelligenter Mensch kann das Risiko von Rechtsbrüchen natürlich besser einschätzen als ein geistig beschränkter. Ich verweise hier auf die bekannte, fundamental wichtige Studie "The Bell Curve" von Murray und Hernstein. Weder der eine noch der andere war ein "Esoteriker".

Laurenz

15. April 2020 17:04

@Maiordomus .... wenn es nach Ihren Wünschen ginge, müßten 7,8 Milliarden Menschen täglich freudig Ihren Monologen zuhören und in der Rest-Zeit, die von Ihnen empfohlenen Werke lesen. GK, Bosselmann und die jungen Adlati der SiN dürften hier & da eine Bemerkung fallen lassen. Verbirgt sich hinter Maiordomus tatsächlich Simonetta Sommaruga oder Guy Parmelin? Zumindest die Eidgenossen hätten das Genie doch längst erkennen müssen.

@Gotlandfahrer .... Mit Verlaub, Sie selbst bedienen hier reine Massen-Medien-Klischees. Als ob die groß-deutsche Medien-Welt mit irgendeiner Wirklichkeit auch nur einen Hauch zu tun hätte. Hätten Sie Sich den Debatten-Beitrag von Mark Steyn oben angeschaut, so stellen Sie sofort Seinen Haupt-Kritik-Punkt an der Multi-Kriminellen Gesellschaft fest: "Wir sind uns einig darüber, daß wir gemeinsam (über andere Kulturen) nichts wissen, von daher sind wir alle gleich".
Bei Seiner Frage:"Wie heißt die Hauptstadt von Saudi-Arabien?", hätten wir zumindest auf der SiN noch kein Problem. Aber "Was ist der Haupt-Export-Schlager von Malaysia?", da wird die Luft auch hier ganz schnell dünne.
Wenn Sie Selbst als Alter Weißer Mann durch Afrika oder Asien reisen, haben Sie die Möglichkeit, auch ganz ohne Gebühr für Sex-Arbeit, sich durch den Kontinent zu verlustieren. Ganz einfach deswegen, weil glatte Haare und weiße Haut dort das nicht-ausrottbare Schönheits-Ideal darstellen. Schauen Sie Sich asiatische Serien-Seifen-Opern aus, die haben auch sowas wie GZSZ oder Blindenstraße. Die indigenen Schauspieler dort sehen aus wie gebleichte Gespenster. Sie kriegen logischerweise in afrikanischen und asiatischen Drogerien keine Bräunungskreme, sondern, welch Wunder, nur Bleichunsgkreme, ein kollektives, Milliarden-schweres Michael-Jackson-Syndrom. Keine afro-amerikanische Bürgerin der USA braucht Dauerwellen, die Locken machen, wenn, dann wollen alle das glatte helle Haar von Frau Kositza, das war schon bei den Römern nicht anders. Von daher ist auch unser Quoten-Troll/Linker, @Augustinus (ein arg dünner Imagine-Ersatz), auf dem falschen Dampfer, helle Haut und blondes Haar (in jedem Farbton) sind rezessive Merkmale. Alte und junge weiße Männer neigen, wenn, eher zu den sehr weiblich geprägten Asiatinnen, was auch damit zu tun hat, daß Afrikanerinnen, ohne es Ihnen übel nehmen zu wollen, meist nicht wissen, wie man ein Fenster öffnet oder schließt, das wird dann schnell etwas langweilig. Woher ich das weiß? Aus eigener Anschauung vor Ort. Von daher, @Gotlandfahrer, fahren Sie einfach mal woanders hin, als nach Gotland, gemäß dem schönen deutschen Seemanns-Liede

Eine Seefahrt die ist lustig,
Eine Seefahrt, die ist schön,
Denn da kann man fremde Länder
Und noch manches andre sehn.
Hol-la-hi, hol-la-ho,

und machen Sie Sich bitte selbst ein Bild anstatt hier die Kopie des provozierten Klischees zu hinterlassen. Was die klugen Frauen und Männer, die man auf SiN findet, angeht, so ist diese Klugheit einfach zu ergründen. Wir Weißen sind die Jüngsten auf dem Planeten. So, wie wir hier herumlaufen, existieren wir etwa 40.000 Jahre, nicht sehr lange, schätzungsweise nur 1.400 Generationen. Alle anderen Ethnien sind mindestens 70.000 Jahre alt (der letzte Supervolcano-Flaschenhals) oder eben älter. Wer will denn seine Kinder mal so locker 15.000 Jahre (also 500-550 Generationen) in der Evolution weiter zurückbomben? Ja klar, Boris Becker und Heidi Klum, unsere größten intellektuellen Giganten in 1.000 Jahren.
Als weißer Mensch, egal ob Mann oder Frau, ist es eben sehr leicht, bei anderen Ethnien zu hausieren und Partner zu finden. Und daß passiert nur, wenn man nicht gelernt hat, zu wissen, wer man ist und wo man herkommt, eben dadurch orientierungslos ist.

Jan

15. April 2020 17:13

@Gotlandfather

"Wenn in dieser Welt, aus vielen Gründen, der weiße Mann nicht in der Lage ist, sich gemäß evolutorischer Ablaufmuster seinen Platz zu erhalten (...)"

Dabei ist die Bedrohung der Weißen, also der europäischstämmigen Bevölkerung, hausgemacht. Der Antrieb zum Multikulturalismus geht ja von den weiße Eliten selbst aus. So wie man vor Jahrhunderten die Bevölkerungsstrukturen des amerikanischen Kontinents durch Kolonisation und Masseneinwanderung zerstörte, so vollzieht man diesen Prozess mittlerweile auf seinem eigenen Kontinent. Ich glaube auch, dass sich Männer und Frauen da nichts schenken. Ein Robert Habeck als Kanzler würde die Massenmigration von außerhalb Europas wahrscheinlich noch schamloser und rabiater durchdrücken.

Gelddrucker

15. April 2020 18:51

All die Ausführungen hier bewirken bei mir, dass ich mich noch stärker und bestimmer für die Erhaltung der weißen eintreten werde und mir noch einmal mit allem Nachdruck bestätigt wird, dass dies eine GUTE Sache ist, und zu 0% Nazi.

RMH

15. April 2020 19:25

Ernst Jünger konnte noch schreiben:

"Die Sehnsucht nach der Reinheit des Blutes ist ein Kennzeichen der Mischlinge."

Bei der Dame aus Norwegen ist es jetzt anders herum, die Sehnsucht nach Mischung ist ein Kennzeichen der Reinheit des Blutes.

"Ja ! Ich weiß, woher ich stamme!" (Nietzsche).

Ich auch, bin leider keine Flamme sondern nur eine ziemlich deutsche Mischung quer durch die Teile des alten Reiches.

Diese Gen-Tests zur Abstammung fände ich grundsätzlich auch einmal ganz interessant. In Zeichen von Big-Data mache ich das evtl. einmal, wenn ich über 80 bin und keine Versicherungen, Arbeitsverträge bei großen Firmen etc. mehr abschließen muss. Denn das solche Daten nicht verwertet werden, können die ihrem Tankwart erzählen ...

AndreasausE

15. April 2020 19:36

Da frag ich mich: Ist das Satire, wo iczh nicht ganz mitkomme, oder ist das höchstgradiger Schwachsinn?

Ich tendiere zu letzterer Erklärung.

@Augustinus 15. April 2020 15:44

Das ist so, hat nichts mit Rassenkunde zu tun, schlichte Genetik, dominant/rezessives Gen.
"schwächer" ist ganz einfach eine unglückliche "Übersetzung" des Fachbegriffs.

Fritigern

15. April 2020 21:49

Ich bin mir nicht sicher aber ich glaube die Vorfahren der Finnen sind zum einen Teil Nordgermanen aus Götaland und zum anderen Teil Uralasiatische Nomadengruppen die mit iranischen (indoeuropäischen) Sarmaten vermischt sind.

Tacitus kennt sie unter dem Namen "Fenni".
Die nordische Weltbürgerin ist also nicht zu 100% europid.
Vielleicht muntert sie das auf wenn sie das mal herausfinden sollte.

ML: Ein asiatischen "Hauch" kann man in der Tat bei vielen Finnen erkennen...

nom de guerre

15. April 2020 22:16

@ Gotlandfahrer

Wenn eine Frau sich zu dem stärkeren anstelle des schwächeren Mannes hingezogen fühlt, meint sie doch aber im Ergebnis den Ernährer und Beschützer ihrer (potentiellen) Kinder. Selbst wenn ich ein paar Jahre jünger wäre, hätte ich meine Schwierigkeiten, dieses Bild in den bereichernden Jungmännern, die man heute in den Städten mit hohem Migrantenanteil sieht, zu erkennen. Neben der nicht zu unterschätzenden Propaganda, die ihre Wirkung in einer verunsicherten Gesellschaft nicht verfehlen kann (die Filme, die Sie erwähnen; die vielen Multikultifamilien in der Werbung), ist das, was junge Frauen und Mädchen etwa zu „Geflüchteten“ treibt, m.E. eher der Reiz des Exotischen (zu dem auch eine andere Art von Männlichkeit gehören kann, als man sie von mitteleuropäischen Männern kennt, das will ich gar nicht bestreiten), vor dem bekanntlich aber auch Männer nicht gefeit sind, und bei nicht mehr ganz so jungen Frauen zusätzlich wohl ein fehlgeleiteter Mutterinstinkt. In diesen entwurzelten, sich hier nicht wirklich zurechtfindenden und auf staatliche Alimentierung angewiesenen Typen einen „echten Mann“, zu sehen, auf den man sich als Frau verlassen kann und will, erscheint mir eher abwegig.

Was diese Gentests angeht, geht es mir ähnlich wie @ AndreasausE – ich kann es rational nicht nachvollziehen. Ahnenforschung kann zwar spannend sein, wir haben zu Hause eine Ahnentafel, die meine Urgroßeltern aus Gründen der Rassereinheit als Erbhofbauern erstellen lassen mussten (wenn auch nicht in dem zeitlichen Umfang, in dem es tatsächlich passiert ist), und es ist durchaus interessant zu lesen, wie dort über Jahrhunderte immer wieder die gleichen Namen auftauchen, dass in der ländlichen Gegend, aus der ich komme, im Grunde alle miteinander verwandt sind – aber nur innerhalb der gleichen, sehr eng definierten sozialen Schicht. Ein Pferdebauer pflegte im Allgemeinen nicht die Tochter eines Kuhbauern zu heiraten, die Kuhbauern heirateten keine Geißbauern, Katholiken gingen selbstredend überhaupt nicht und auch die 20 Kilometer entfernten evangelischen Nachbarn, von denen uns eine Dialektgrenze trennt, kommen nicht vor. Nur stehen hinter den Namen in diesem Stammbaum Höfe und Familien, die es z.T. auch heute noch gibt und die zumindest meine Großeltern persönlich kannten, sodass sich eine Geschichte damit verbinden lässt. Was ich davon hätte, wenn ich nun per Gentest herausfände, dass einer meiner Vorfahren vor x Generationen aus Afrika stammte oder aus Asien, erschließt sich mir dagegen nicht. Ich wüsste nichts über diese Person, hätte keinen Namen, keine Anhaltspunkte für eine Biographie, gar nichts. Wie man sich freiwillig auf Prozentzahlen im Erbgut reduzieren und daraus irgendetwas über die eigene Identität ableiten kann, ist mir schleierhaft.

Nemo Obligatur

15. April 2020 22:39

Das hat zwar jetzt mit der attraktiven jungen Dame nichts zu tun, aber ich muss es einfach mal reinschreiben:

Ein Tag im Corona-Land. Beruflich in die große Stadt gefahren, Angst vor dem Virus gehabt. Szenen wie in einem Endzeitfilm. Abends heim. Noch einmal davon gekommen?
Sezession aufgeblättert. Nicht geweint, aber doch beruhigt, dass es so etwas noch gibt. Danke.

Benno

15. April 2020 22:39

Legen sie doch bitte Ihre philosophische Pinzette in der Schatulle, Maiordomus, und ziehen Sie sich aus der Debatte zurück – oder noch besser, klinken Sie sich gar nicht ein – wenn auf der Sezession mal wieder der biologistische Zweihänder geschwungen wird. Ich habe Ihre Beiträge in letzter Zeit wirklich gerne gelesen, weil es Ihnen in Ihrem fortgeschrittenen Alter (und das Folgende ist nun wirklich als Kompliment gemeint) gelungen ist, Ihre schulmeisterliche Attitüde etwas abzulegen. Dann sind Ihre Beiträge hier wirklich eine Bereicherung. Aber wie sie hier, wenn ein Thema etwas mit Biologie, Abstammung oder Intelligenz zu tun hat, „intellectual signaling“ betreiben, davon bin ich jedes Mal peinlich berührt.
Verstünde man nur die afrikanischen Sprachen besser, würden Intelligenztests an Schwarzen primär in deren authentischen Sprachen erfolgen, dann würden wir endlich den wahren Intellekt des Schwarzen erkennen; seine bahnbrechenden Fähigkeiten in der Quantenphysik, seine historische Meisterleistung bei der Erfindung des Rades, der Domestizierung von Reittieren, der Nutzbarmachung der Wasserkraft zur Stromerzeugung und seines organisatorischen Talents…
Gibt es intelligente Schwarze? Aber sicher! Gibt es dumme Weisse? Viel zu viele? Habe ich irgend einen Beitrag zur Quantenphysik geleistet? Nein! Und trotzdem ist Ihre Rede hier nur noch peinlich, Maiordomus. Sie nähern sich bei diesen Themen jeweils der intellektuellen Redlichkeit eines Boulevardjournalisten an. Aber ich will es für den Verfassungsschutz festhalten: Maiordomus ist kein Biologist (sprich: kein Nazi) das können wir hier alle bestätigen. Viel mehr bereut er es manchmal, dass im Verhalten des Menschen auch biologisch eingeschriebene Programme eine Rolle spielen. Viel lieber möchte er die politische Auseinandersetzung nur mit Menschen führen müssen, welche pro Tag mindestens ein Buch lesen und verstehen können, aber keines über Biologie, Menschenrassen oder Intelligenzforschung bitte, denn mit sowas beschmutzt man sich nur.

Zur Norwegerin: Würde sie erkennen, wie einzigartig der Europäer alleine in seinem Phänotyp schon ist (sein Haar ist blond, braun, schwarz oder rot, sein Auge blau, grün, grau oder braun, oder alles zusammen), dann wäre sie alleine deswegen schon unglaublich stolz und froh um ihre europäische Abstammung. Die im weltweiten Vergleich übrigens etwas relativ seltenes ist. Wie sieht es im Rest der Welt aus? Da haben gefühlt ALLE schwarze Haare und braune Augen… wir haben hier in Europa eine Vielfalt, die ist unglaublich. Ich weiss um das tiefe erkenntnistheoretische Niveau meiner Ausführungen, aber schon alleine aus Gründen der ästhetischen Vielfalt sollte sich der Europäer nicht mit dem Rest der Welt vermischen. Die Welt würde nämlich um einiges monotoner. Und diese Aussicht auf mehr Monotonie und weniger Vielfalt, die muss doch selbst einer Claudia Roth einen Schrecken einjagen.
Dieses Mass an „Ekel“ vor dem eigenen, das finde ich übrigens bedenklich. Auch bei Schwarzen: Ich finde es um nichts besser, wenn schwarze Frauen unbedingt ihre Haare glätten wollen, weil sie etwas nachäffen wollen, was sie nicht sind, wie wenn eine wunderschöne skandinavische Frau enttäuscht ist, dass Dschinghis Khan in ihrer Blutbahn keine Spur hinterlassen hat.

Benno

15. April 2020 22:45

@Fritigern

Ein Typ der sich Survive the Jive nennt, hat ein 20 minütiges Video auf Youtube gestellt "Are Finns European?" Das ist ein kurzweiliger Einstieg in das Thema.

links ist wo der daumen rechts ist

15. April 2020 23:18

@ ML

Papadomus hat ja zum Verlauf der Debatte schon einiges Wesentliche gesagt.

Und wenn ich Mama @ zeitschnur aus dem anderen Strang zitieren darf:

"Das Grundproblem der dogmatisch vertretenen Infektionstheorie ist, dass die manichäisch denkt: Da ist der reine intakte Körper und dort sind Angreifer, die ihn entweder einfach nur aus Lust am Zerstören fertigmachen oder als "Wirt" brauchen. Zum Glück baut unser reiner Körper eine Verteidigungsarmee auf, und wenn er dann noch gesegnet wird mit Waffen aus der Pharmaindustrie, wird er mit den bösen Invasoren auf JEDEN FALL und immer schneller fertig.
Die meisten Menschen glauben das einfach mal so, es ist ein primitives Weltbild, Freund-Feind-Denken, eine Art vulgäre Struggle-for-life-Theorie, die den einzelnen nicht nur vereinzelt und isoliert, sondern auch in einen ständigen Lebenskampf zwingt.
Was wir derzeit erleben an "Maßnahmen" treibt dieses Denken auf seine surreale Spitze.
[…]
Aber anders gefragt: ist denn die alte Überzeugung, dass infektiöse Krankheit weniger Krankheit als Entwicklung ist, Transformation des Menschen, so falsch?"

Und ist dieses Festhalten an manichäischen Denkmustern, die sich manchmal bis zur selbstverleugnenden Karikatur steigern, nicht genau das Dilemma rechten Denkens?

quarz

15. April 2020 23:34

@Benno

"Aber ich will es für den Verfassungsschutz festhalten: Maiordomus ist kein Biologist ... "

Ich kann es mir nicht verkneifen, bei der Gelegenheit auch noch was für den Verfassungsschutz festzuhalten.

Erstens: in der empirischen Intelligenzforschung ist es eine von kaum jemandem bestrittene Tatsache, dass es z.T. beträchtliche gruppenspezifische Intelligenzunterschiede zwischen Angehörigen biologisch spezifizierter Menschenpopulationen gibt. Zweitens: aus einer 2016 durchgeführten Umfrage unter 71 führenden Intelligenzforschern aus aller Welt geht hervor, dass genetische Faktoren von der Mehrheit der Experten als hauptverantwortlich für diese Unterschiede angesehen werden.

Das also ist der aktuelle Stand der Wissenschaft. Wer sich nun (als Verfassunsschützer oder als was auch immer) dafür ins Zeug legt, dass Vertreter solcher Ansichten als politische Feinde verfolgt werden, der sei sich deshalb darüber im Klaren, dass er das nicht als aufgeklärter Edelhumanist tut, sondern im Gegenteil als bornierter Lakai einer politischen Ideologie, die nachweislich in schroffem Gegensatz zur Wissenschaft steht.

Gracchus

16. April 2020 00:06

Ehrlich gesagt weiss ich gar nicht, worum sich die Debatte dreht. Ich habe mir noch keine Gedanken um meine "Reinrassigkeit" gemacht. Lichtmesz scheint nahelegen zu wollen, dass unser Unbewusstes nach "Reinrassigkeit" und "Segregation" strebt. Vielleicht ist es aber auch unser Ich, das einfach nach klaren Zuordnungen strebt. Vielleicht sind diese Damen aber auch gar nicht verallgemeinerbar und vielleicht sind die psychologischen Spekulationen falsch. Und vielleicht steht das Unbewusste immer im Clinch mit den sozial herrschenden Normen. Und das vielleicht aus gutem Grund, weil diese Normierungen, wie jemand auszusehen hat oder neuerdings: welche Gene er in sich zu tragen, völlig falsch sind.

G W

16. April 2020 00:35

@Lichtmesz, Laurenz und Niekisch

Zur Frage der Ethnogenese der Aschkenasim können vielleicht folgende Quellen etwas Licht ins Dunkel bringen.

https://www.pienisalaliittotutkimus.com/2018/02/17/origins-of-the-ashkenazi-jews/

https://dienekes.blogspot.com/2013/10/ashkenazi-jewish-matrilineages-mainly.html

Kurz gesagt, eine kleine Anzahl von Juden haben sich einmal in der römischen Spätantike und einmal im mittelalterlichen Polen eine kleine Anzahl europäischer "Goyim"-Frauen angelacht .

Wie freiwillig dies vom weiblichen Part aus geschah, sei einmal dahingestellt.
Ich gehe von Sklavinnen in der Antike und verarmten Bauerntöchtern im Mittelalter aus.

Das man andererseits anderen Aschkenasim auch genetisch den Arierausweis austelle könnte zeigt dieser Sachverhalt:

https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC1180600/

RMH

16. April 2020 07:29

An die VS-Erklärer, -Versteher, - die Arbeit erleichtern Wollenden - ggf. hoffend, einen Sachbearbeiter zum Denken zu bringen etc.:

Dem VS ist es komplett wumpe, wer hier Biologist oder nur Sprachwissenschaftler oder sonst was oder Kaffeekocher ist. Der VS hat einen klaren Auftrag und der wird exekutiert, basta!

Und damit dieser erfüllt wird, man also Ergebnisse präsentieren kann, kommt es auf intellektuelle Feinheiten schon mal gleich gar nicht an. Im Zweifel gilt das Prinzip der Kontaktschuld. Dieses kann man sich ungefähr wie folgt vorstellen:

Frau oder Herr X waren am Samstag in der Innenstadt einkaufen und gehen mit schwer bepackten Taschen, die ihnen die Arme runterziehen nach Hause, zum Auto etc. Dabei kommen Sie an einer Nazi-Demo vorbei. Der beobachtende VS-Mann macht ein Foto, welches wegen eines etwas oben hängenden Banners Frau oder Herrn X im Bild etwas über Hüfthöhe abschneidet, so dass man die Taschen nicht mehr sehen kann.

Fazit: Frau oder Herr X haben an einer Nazi-Demo teilgenommen oder zumindest dort sich herumgedrückt. q.e.d.

Das ist doch auch genau der Grund, warum die meisten hier mit irgendwelchen Namenskürzeln, Pseudonymen etc. schreiben. Damit kann man zwar den neugierigen Nachbarn oder den Hilfs-Stasi aka Personaler evtl. täuschen, aber bestimmt nicht den VS.

Der Normalbürger, der bspw. bei einem Dax Unternehmen geschweige denn bei einer Behörde arbeitet etc., traut sich daher nicht einmal mehr hier mit zu kommentieren und von daher schreiben hier sehr oft die Gleichen.

Und die meisten hier wissen das auch, haben aber mittlerweile einen Grad von Exzentrik erreicht, der es ihnen egal erscheinen lässt.

In diesem Sinne, OMG, leider keine jüdische Urgroßmutter gehabt, noch nicht mal nen Zigeuner in der Ahnenlinie. Pech, nur der typische Allmann eben ... und weiter geht´s zur Maloche, Steuern erarbeiten, damit der Scholz beim nächsten Schuldenmachen wieder so stolz bei der Pressekonferenz lachen kann. Nicht umsonst streitet die Bezeichnung "Opfer" sich mit Allmann und Kartoffel um die Top 1 in der Hitliste der Bezeichnungen, die Migranten Deutschen geben ....

Franz Bettinger

16. April 2020 08:47

Eine einfache Methode, die profitgetriebenen Quacksalber der Herkunfts-Gen-Industrie des Betrugs zu überführen: Man schicke unter fremder Adresse und erfundenen Daten zur Biographie das eigene Sputum ein 2. Mal ein, und stelle dann fest, dass einem eine von der ersten Analyse völlig abweichende Herkunft-Story zugeschickt wird.

ML: Selber ausprobiert?

zeitschnur

16. April 2020 09:22

@ Laurenz

"Als weißer Mensch, egal ob Mann oder Frau, ist es eben sehr leicht, bei anderen Ethnien zu hausieren und Partner zu finden. Und daß (sic) passiert nur, wenn man nicht gelernt hat, zu wissen, wer man ist und wo man herkommt, eben dadurch orientierungslos ist."
_____________________

Wirklich?
Ist es nicht jahrzehntelang der Klassiker eher rechtsgerichteter Männer gewesen, sich "eine Asiatin" zu holen, weil die heimischen Frauen angeblich alle zu "emanzipiert" seien? Soweit reichte die Heimatliebe dann doch nicht ...

Im übrigen bezweifle ich angesichts der hohen Scheidungsraten generell, dass Menschen so genau wissen wer sie sind, jedenfalls zum Zeitpunkt ihrer ersten Ehe.
Und bei manchen ist die Beziehungsunfähigkeit auch schlicht ein Zeichen dafür, dass sie es gar nicht wissen wollen, wer sie selbst sind - wenn man es irgendwo sehr schnell und oft unangenehm erfährt, dann in der Ehe.
Davon abgesehen habe ich den Eindruck, dass viele hier rein theoretisch über etwas reden, wovon sie praktisch keinerlei Ahnung haben. Es gab schon immer gute Gründe, einen Partner aus fremden Ethnien zu wählen, v.a. bei gebildeten Schichten, etwa aufgrund einer gemeinsamen beruflichen Passion. Das bringt natürlich eine besondere Herausforderung mit sich, aber ich kenne Dutzende von Beispielen, die das seit Jahrzehnten meistern.
In gebildeten Schichten sind Mischlinge auch kaum ein Problem. Ich habe eher die Erfahrung gemacht, dass diese "Probleme", die hier herbeigeredet werden, umso stärker auftreten, je unqualifizierter und orientierungsloser Menschen sind.
Auch sonst sehe ich hier allerhand Fehleinschätzungen: In Südostasien etwa sehen die Leute sehr wohl, ob einer einen weißen Elternteil hat, finden das aber meistens gut und interessant. Dass hier allen Ernstes behauptet wird, das Weiße sei rezessiv, kann man nur als Betriebsblindheit betrachten: Auch in schwarzen Communities, wenn sie ein niedriges Niveau haben, wird der Mischling nicht als einer der Ihren angesehen, weil er zu stark das Weiße an sich trägt. SIE sehen das, was ein wiederum narzisstischer und voreingenommener Weißer an einem solchen "schwarzen" Mischling nicht mehr wahrnehmen kann: nämlich das Eigene. Die ebenfalls öfter genannte Obama-Propaganda sollte man nicht verallgemeinern: Obama ist letztendlich ein durch und durch Weißer. Was hat dieser Mann bitteschön mit schwarzen Amerikanern zu tun? Null, liebe Kollegen. Und was mit Afrikanern (immerhin war sein Vater wirklich Afrikaner!): ebenfalls null, denn die Eltern waren nicht mehr zusammen und er bei der Mutter. Sein Bildungsweg, wenn er denn so stimmt, wie man ihn behauptet: rein weiß. Sein benehmen: weiß.
Er ist der Typ, der derart stark assimiliert ist in einer Gruppe, dass die Spuren einer anderen Herkunft irgendwie gar nicht mehr auffallen, weil sie zu stark überlagert sind von anderen Prägungsfaktoren.

Gelddrucker

16. April 2020 09:53

@RMH:
Auch beim VS arbeiten Menschen, keine Roboter.
Glauben Sie nicht, der eine oder andere hat schonmal drüber nachgedacht, ob er das Richtige tut?

Franz Bettinger

16. April 2020 10:12

Ein Freund (Schweizer) hat es endlich getan, nachdem ich ihm (über dem notorischen Beef Stroganov) einmal zu oft mit meinen notorischen Behauptungen auf die Nerven fiel. Ergebnis: Siehe oben. Er war platt. Das war vor 3 oder 4 Jahren. Der Wahrheit die Ehre: Das zweite Resultat war nicht gaanz verschieden vom ersten, aber doch ziemlich.

Marc_Aurel

16. April 2020 11:30

Da ich vor Jahren durch Dritte auf das Thema aufmerksam geworden war, hatte ich mir seinerzeit die entsprechende Webseiten zu diesen Gentests einmal angeschaut. Ich gewann dabei den Eindruck, das es sich zum größten Teil um Abzocke handelt: für mehrere hundert Euro bekommt man vermutlich lediglich, die auf einigen dieser Seiten abgebildeten, bunten Blättchen mit Diagrammen und Karten zu Herkunftsregionen, Verteilung und Häufigkeit der Gene zugesendet und das war es – tatsächlicher Mehrwert und wissenschaftliche Aussagekraft/Belastbarkeit mindestens fraglich, Preis aber auf jeden Fall jenseits von Gut und Böse. Wobei natürlich ein gewisser Reiz von der Sache ausgeht - so wie von der Wahrsagerin auf dem Rummel, oder dem Horoskop in irgendeiner Zeitung - alles was einem vorgaukelt etwas über sich selbst zu erfahren, das man bisher noch nicht wusste, macht die Leute neugierig.

Wie ich schon einmal in einem anderen Artikel erwähnte, sind diese Tests auch ein Teil der „es gibt keine Ethnien und keine Völker“-Propaganda, ob nun gezielt dafür geschaffen oder zufällig in diese Kerbe schlagend, sei dahingestellt. Von einigen Exemplaren der Gattung Homo Bundesrepublikanensis jedenfalls wird das nämlich so ausgelegt, dass es nichts zu verteidigen gäbe, weil ja eh schon immer alles gemischt war, freilich gleich mit ausgeweitet auf die eigene Kultur. Mit einem Augenzwinkern könnte man nun sagen: da dieser Gattung bekanntermaßen (zumindest auf gewissen Themengebieten) nicht eigenständig denkfähig ist, muss es ihr jemand von außen eingetrichtert haben, vermutlich Wahrheitspresse, etwas anderes wird in jenen Kreisen ja nicht gelesen. Damit hat man dann sozusagen die ultimative (sogar „wissenschaftlich belegte“) Ausrede, um einfach sitzen zu bleiben und die Regierung mit ihren Sozialexperimenten ungehindert weitermachen zu lassen.

Zu der hübschen, aber naiven Norwegerin wurde im Artikel und den nachfolgenden Kommentaren ja bereits alles gesagt.

Was die modernen, offenen, glücklichen, liberalen "WeltbürgerInnen" betrifft: dahinter steckt meiner Ansicht nach eine perfide Strategie der Globalisten, die aus zwei Elementen besteht und die ganz klar darauf abzielt künstlich Konflikte zu schaffen bzw. vorhandene zu verstärken, um so Energien umzuleiten und nutzlos verpuffen zu lassen, die sich sonst möglicherweise gegen „die Falschen“ richten könnten – das Prinzip der britischen Grenzziehungen auf den sozialen Bereich übertragen.

Das erste Element um das zu erreichen, ist die Förderung von massenhaften „Wanderungsbewegungen“, um Kulturen aufeinanderprallen zu lassen. Damit das Ganze auch wirklich „gut zündet“, wird dazu extra noch für Minderheiten Identitätspolitik betrieben, die ihre Unterschiedlichkeit zur Mehrheit herausarbeiten und fördern soll. Kurz gesagt, man sorgt zunächst dafür, dass die Konfliktparteien auf dem Schachbrett bereit gestellt werden und dann dafür, dass sie wirklich auch aufeinander losgehen.

Das zweite Element ist die Entwurzlung: eine wichtige Voraussetzung dafür das sich Menschen wohl fühlen, das sie glücklich und stabil sind ist, das sie in vielerlei Hinsicht verwurzelt sind: kulturell, ethnisch, sozial, sexuell, national usw. Schaffe ich nun mit verschiedenen Mitteln Menschen, die nicht mehr wissen wo sie hingehören, die irgendwie zwischen den Stühlen sitzen, dann werden diese Personen einen Großteil ihrer Energie für die Suche nach der eigenen Identität einsetzen und die sich wenn es darauf ankommt natürlich nicht eindeutig für etwas entscheiden können - wie auch. Dazu wird die Gesellschaft stark fragmentiert, in dem man sie künstlich aufsplittet in tausend und eine Rolle, die zu spielen ist, was natürlich dann genau wie die Masseneinwanderung, Partikularinteressen fördert und einer Willensbildung in der Breite Steine in den Weg legt.

Aus den getroffenen Maßnahmen kann man nun verschiedene Schlüsse ziehen. Da dies alles auf die Schwächung der Bevölkerung als politischem Akteur abzielt, geht es wohl um Herrschaft und zwar um eine Art der Herrschaft, die normalerweise auf massiven Widerstand stoßen würde.

Das diese Prozesse vor allen Dingen im gesamten US-beherrschten Raum, sprich im sogenannten Westen, ablaufen (momentan praktisch nur dort ablaufen können) inklusive der USA selbst, ist dieses Gebiet sehr wahrscheinlich auch der in der ersten Etappe avisierte Herrschaftsraum.

Endziel vermutlich eine Art Kastenstaat, mit einer breiten, verarmten, maximal fragmentierten und unmündigen Masse als Unterbau, die hauptsächlich damit beschäftigt ist, sich gegenseitig den Schädel einzuschlagen, ob nun verbal oder physisch. An der Spitze dann die Bill Gates dieser Welt im umzäunten und gut geschützten Wohlstandsghetto, ständig von A nach B reisend. Der Mittelbau ist vermutlich recht schmal und besteht aus einer Kaste der Macher, die sich um die technischen Abläufe und um die Überwachung der Masse kümmern, so eine Art Babylon eben.

Was sich anhört wie irgendeine abgefahrene Dystopie zeigt leider in letzter Zeit immer unverhohlener die Fratze und das „Hey, wie hatten doch Recht!“-Lachen bleibt einem so ein bisschen im Hals stecken, wenn einem bewusst wird, das man mittendrin statt nur dabei ist ;-)

Gotlandfahrer

16. April 2020 11:37

@ nom de guerre:
„In diesen entwurzelten, sich hier nicht wirklich zurechtfindenden und auf staatliche Alimentierung angewiesenen Typen einen „echten Mann“, zu sehen, auf den man sich als Frau verlassen kann und will, erscheint mir eher abwegig.“

Zunächst Danke für die Auseinandersetzung mit meinem vorgetragenen Gedanken.
Dieser zielte aber eben nicht auf die vorhandene Rationalität im Menschen, im Manne wie im Weibe, die selbstredend zu Ihrer Schlussfolgerung führt. Sondern auf die Vermutung, dass sich im Primatenweibchen die Strategie durchgesetzt hat, sich für den aggressiveren Partner „bereit zu machen“, da dieser ohnehin sich nehmen wird, was er will. Was nützt dem Affenweibchen die Begattung vom fürsorglich Bananen herbeitragenden Männchen, wenn sowohl er als auch ihr gemeinsamer Nachwuchs vom nächstbesten Killerpawian vernascht wird?

Der Trieb (erneut: Nicht die Kognition, hierin liegt vermutlich gerade die Dissonanz der Wikingerin begründet) setzt auf das Feld „Überleben im Jetzt durch Stärke und damit hoffentlich auch im Morgen“, nicht auf das Feld „Vielleicht Überleben im Morgen durch Kooperation“. Kooperation, also auch die gemeinsame Aufzucht, ist, soweit es sich nicht um evolutorisch eingebrannte Programmierung wie bei Insektenvölkern und dergleichen handelt, wohl eine Mischung aus Veranlagung, Nachahmung und Kalkül. Oder „Kultur“, in jedem Falle auch etwas, was dem Menschen aus seinen Unterschieden zum Tier heraus in besonderer Weise ermöglicht ist. Die darunterliegenden Schichten (man bedenke, dass wir genetisch zu, glaube ich, 94% den Fruchtfliegen gleichen) sind also keinesfalls von Ihren logisch naheliegenden Langfristigkeits-Kalkülen geprägt.

All das betreibe ich aber nur als Hobby, insofern ist das vielleicht alles Kokolores. Aber ich sehe leidet so viel Übereinstimmung damit um mich herum….

links ist wo der daumen rechts ist

16. April 2020 11:38

Und während andere wieder ihr Eysenck-Rugby spielen, zitiere ich zur Afrika-Problematik aus einem früheren Kommentarbeitrag von mir:

https://sezession.de/62004/der-kleine-austausch-gespraech-mit-renaud-camus

Zitat:
„Keith B. Richburg, Jenseits von Amerika. Eine Konfrontation mit Afrika, dem Land meiner Vorfahren (Ullstein TB 1999).
Der Autor, schwarzer Mitarbeiter der 'Washington Post', schildert darin seine Erfahrungen als mehrjähriger Auslandskorrespondent am afrikanischen Kontinent.
Kernfrage für ihn dabei: Wie verbunden fühle ich mich dem Volk meiner Vorfahren und warum schafft es dieser Kontinent nicht und nicht, dem Strudel aus Gewalt und Korruption zu entkommen.
Tenor der Afrikaner in seiner Sichtweise:
Wir können nicht so wie wir wollen, weil da einerseits noch alte koloniale Rechnungen offen sind und wir andererseits zum Ersatzkriegs-Spielball der beiden Großmächte im Kalten Krieg gemacht wurden. Hilfe kann nur von außen kommen.
Am Ende des Buches kann sich der Autor angesichts der vielen Selbstwidersprüche der von ihm Interviewten den Gedanken nicht verkneifen, fast froh zu sein, Nachfahre von Sklaven zu sein, um in Amerika aufgewachsen sein zu dürfen.
Wer schildert diese befreiende Sicht von außen den Deutschen?
[…] 'Nationalmasochismus' […]“

In meiner Sichtweise handelt es sich um eine Art phänotypischer Verelendung durch Rückkopplungseffekt… - äh, natürlich nicht bei den Deutschen, wo kämen wir da hin.

Und zur Problematik genotypischer Unterschiede ersuche ich die Rugby-Spieler höflichst um genüßliche „Dekonstruktion“ meines – klar, erwartbaren - Fallbeispiels (bitte den Makarenko-Untergriff nicht zu vergessen!):
Die beiden Säuglinge Jens-Uwe Hottkotte und Mgange Mbomba werden vertauscht, schwarz wächst in Hamburg-Fuhlsbüttel auf, weiß in Nairobi-Kibera. Darf man gespannt sein?

ML: Die Prämisse der Story schwächelt schon mal ordentlich, denn wie soll das möglich sein, ein schwarzes mit einem weißen Baby zu verwechseln? Schildern Sie doch mal erst, welches Szenario Sie sich denn da vorstellen. Bin mächtig gespannt!

Als Schiedsrichter wünsche ich mir Eibl-Eibesfeldt.
Ah, Moment, ich sehe gerade, daß unser Mitspieler und Teamarzt @ FB (Kampfname „Beef Stroganov“) um 10:12 die eigenen Leute gefoult hat…
Spielunterbrechung?

Valjean72

16. April 2020 11:48

@zeitschnur:

Obama ist letztendlich ein durch und durch Weißer. Was hat dieser Mann bitteschön mit schwarzen Amerikanern zu tun? … ebenfalls null, denn die Eltern waren nicht mehr zusammen und er bei der Mutter. Sein Bildungsweg, wenn er denn so stimmt, wie man ihn behauptet: rein weiß.

---

Ethnische Zugehörigkeit ist demnach nur ein soziales Konstrukt für Sie? Hätten japanischen Eltern einst Klein-Obama adoptiert und ihn in Japan großgezogen, so wäre er heute nach Ihrer Sicht der Dinge Null weiß, Null schwarz und vollständig japanisch?

Diese (Ihre) Auffassung ist mir befremdlich …

Gotlandfahrer

16. April 2020 12:00

@ Jan
„Ein Robert Habeck als Kanzler würde die Massenmigration von außerhalb Europas wahrscheinlich noch schamloser und rabiater durchdrücken.“

Zweifellos! Ich bezichtige die weibliche Hälfte unserer Überlebensgemeinschaft ja auch gar nicht, Schuld an den Vorgängen zu sein, sondern vermute lediglich, dass in ihnen eine tiefliegende Programmatik wirkt (wie natürlich eine andere in Männern wirkt), die zwar von einigen Exemplaren - denen, die eine hohe Unabhängigkeit von ihrer inneren Impulswelt aufweisen - rational kulturerhaltend bewältigt wird, die sich in der Masse aber in den sichtbaren Irritationen wie denen von Ylvi aus obigen Video auswirkt.

Die subkutane Programmatik, die parallel im schwachen Manne abläuft – hierbei ist der Zeitpunkt der Entwicklung zu bedenken, Habeck käme, lebte er im wilhelminischen Deutschland, gar nicht auf die Ideen, die er jetzt absondert – erzeugt Unterwerfungssignale in Richtung der „Killerpawiane“. Die evolutorische Spielstrategie dahinter setzt auf die Chance, noch als Zuträger dienen zu dürfen, also in einer Rolle, die dem schwachen Primaten ohnehin nur zukommt, sobald sich Chaos in Ordnung wandelt.

Am Ende stellt sich mir die Frage: Was hat in einer weißen Kultur, zu der Osteuropa und Russland zählen, eigentlich dazu geführt, den weißen Mann so derart anzuzählen? Poststrukturalismus ist hier eher Symptom als Ursache, vermute ich. Wo doch genug Heldengeschichten außerhalb Deutschlands vorhanden waren? Es muss wohl, damit komme ich auf den Anfang meines obigen Kommentars zurück, mit der Rückschlagswirkung der eigenen Lügennarrative auf die „Siegernationen“ zu tun haben. Aber das wird sich nie messen lassen.

Der_Juergen

16. April 2020 12:23

@Quarz

Ich wäre Ihnen sehr dankbar, wenn Sie mir die Quelle für die 2016 durchgeführte Befragung von Wissenschaftlern bezüglich des Stellenwerts der Genetik nennen könnten. Vielen Dank.

quarz

16. April 2020 13:24

@Juergen

https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC4804158/

Die relevante Passage:
"Genes were rated as the most important cause (17%), followed by educational quality (11.44%), health (10.88%), and educational quantity (10.20%)"

Laurenz

16. April 2020 13:52

@zeitschnur ..... Sie machen es sich zu einfach. Um es sich weniger einfach zu machen, müßten Sie Sich mehr europäische Geschichte reinpfeifen.
Dazu kann man sich auch, die von @G W, (dem ich herzlich danke,) geposteten Seiten über jüdische Herkunft anschauen. Das ist ziemlich hilfreich.
Deutsche selbst bestehen aus Wanen (mehr oder weniger Kelten) und Asen (Skytho-Sarmaten). Man sieht beide noch heute in jedem indigenen Mitbürger herumlaufen, auch wenn man sich Ihre Bilder, zeitschnur, im Netz anschaut. Sie sind eben eine Skytho-Sarmatin. Allerdings sind die genetischen Unterschiede eben als lapidar und die kulturellen Unterschiede als nichtig zu betrachten. (EDDA, gemeinsam in die Suppe spucken).
Daß heute eine überschaubare Zahl an Männern mit Asiatinnen Partnerschaften eingehen, hat etwas mit (soziologischem) Rollenverhalten der Frauen zu tun. Männer heiraten auch ihre Sekretärinnen, aber Frauen arg selten den eigenen Sekretär/Assistenten.
Das archaische Verhalten der Frauen, über Heirat einen sozialen Aufstieg zu generieren, hat sich eben bis ins jetzt nicht verändert oder angepaßt. Das wird aber gerade für Karriere-Frauen schwierig, welche oft Kinder-los und ohne feste Partnerschaft leben. Mit 2 akademischen Abschlüssen und 4 Fremdsprachen ist es eben schwierig einen Mann mit 3 akademischen Abschlüssen und 5 Fremdsprachen zu finden. Die 5.000 Männer in Deutschland, auf die dieses Auswahl- und Beutekriterium zutrifft, brauchen keine Aufsteigerinnen zu heiraten, ihnen steht der Weg in die besten Familien Europas (weitestgehend alle deutsch) offen.
Fragen Sie Sich doch das selbst, hätten Sie, @zeitschnur, Ihren Klempner geheiratet?
In unserem Kulturkreis binden Frauen Männer und nicht umgekehrt.
Reisen Sie einfach mal mit einem Mäzen nach Ostasien. Das Rentner-Paradies "Little Germany" in Pattaya ist ziemlich überschaubar. Die Kolonie wird nicht viel mehr als 5.000 Einwohner haben, nur ein sechstel der Einwohner sind deutsche Frauen. Dazu können Sie auch die Zeitung "Der Farang" (übersetzt "Der Franke") lesen, welcher für mehr oder weniger ganz Südostasien schreibt. Leider ist vor 2 Jahren Gerhard, der führende deutsche Gastwirt in Pattaya, gestorben und es existiert meines Wissens nach kein Nachfolger.
https://der-farang.com/de/pages/gerhard-auf-seiner-letzten-reise
Sie, zeitschnur, fallen eben, wie unser @Gotlandfahrer, auf Klischeebilder unserer groß-deutschen Medien herein. Das Rot-Licht-Viertel Bangkoks (knapp 15 Mio. Einwohner) ist kleiner als das Frankfurts (800tsd Einwohner). Explizit für Sie der Kollege Murray Head & seinem größten Schlager "One Night in Bangkok" mit russischen Fernseh-Ballet-Grazien in Moskau 2009, welche in asiatische Bühnen-Klamotten gehüllt sind. https://youtu.be/ZOoUF6bmQxA
Und hier dasselbe Lied im Remix mit echten Asiatinnen, schon ein frappanter Unterschied, nicht? https://youtu.be/tBu-ewMRhkA
Wenn die Thai-Damen ihre Stiefeletten ausziehen, reichen Sie mir mit Glück bis ans Kinn, eher weniger. Und mit 1,78 Meter Körpergröße bin ich maximal Schnitt bei uns.
Meine beiden besten Freunde (einer leider bereits früh verstorben), mit denen ich viele meiner Reisen unternahm/unternehme, rag(t)en über die 1.90 Meter. Die konnte Sie im Gewimmel noch auf einen 1 KM Entfernung leicht ausmachen :-)
Auch wenn Sie auf die bekannteste Kontakt-Seite gehen, https://www.thaifrau.de/
ist die Zahl der Angebote recht überschaubar.
Viele unserer SiN-Freunde sollten sich mehr Beispiel an der Redaktion nehmen und besser recherchieren. Die mediale Manipulation reicht bis ins kleinste Detail. Zugegeben, als geborener Querulant habe ich es etwas einfacher, eine kritische Haltung einzunehmen.

Laurenz

16. April 2020 14:00

@Gelddrucker & RMH .... RMH hat Recht, in der Welt der Ämter hat Deutschland eine kommunistische Apparatschik-Struktur etabliert, gut sichtbar an den Lebensläufen von Spahn und Tauber, deren ganzes Lebensmodell nicht auf Arbeit, sondern auf politischer Karriere aufbaut. Wenn man als Assistent vom Landrat gefeuert wird, weil man sich eine eigene Meinung erlaubt, ist das Berufsleben zu Ende. Wie eine Politiker-Karriere in der freien Wirtschaft endet, kann man hervorragend am Ministerpräsidenten a.D. Roland Koch studieren.

Fritz

16. April 2020 14:06

Viele interessante Bemerkungen hier, ich kann vielleicht einiges aus eigener Erfahrung beitragen.

Ich bin mit einer Frau aus Kolumbien verheiratet, einer Farbigen. Die schwarzen Kolumbianerinnen (ebenso Kubanerinnen oder Brasilianerinnen) sehen ganz anders aus als Afrikanerinnen, was sowohl durch Genmischung wie durch durch kulturelle Unterschiede zu erklären ist. Afrikanerinnen haben i.d.R. wenig Geschmack für Kleidung.

Jedenfalls werden wir von Schwarzen auf der Straße hier nicht immer freundlich angesehen. Meine Frau meint, die Schwarzen sähen es halt auch nicht immer gern, wenn ihre Frauen mit weißen Männern rumlaufen. Rassismus?

Eine Freundin meiner Frau ist mit einem Norweger verheiratet und wir haben die vor ein paar Jahren in Alesund besucht. Ein wunderschönes Land, mir freundlichen Menschen und intakter Natur. Aus einem Bach im Wald habe ich seit meiner Kindheit nicht mehr getrunken. Viele hübsche Frauen; als ich meinen norwegischen Freund darauf ansprach sagte er, es sei extrem schwierig, eine Beziehung zu einer norwegische Frau zu haben. Ich verstehe das jetzt etwas besser.

Laurenz

16. April 2020 14:16

@zeitschur ... Obamas Vater ist Kenianer.

links ist wo der daumen rechts ist

16. April 2020 14:38

@ ML

Zitat @ links ist...
Die beiden Säuglinge Jens-Uwe Hottkotte und Mgange Mbomba werden vertauscht, schwarz wächst in Hamburg-Fuhlsbüttel auf, weiß in Nairobi-Kibera. Darf man gespannt sein?

Bemerkung @ ML:
Die Prämisse der Story schwächelt schon mal ordentlich, denn wie soll das möglich sein, ein schwarzes mit einem weißen Baby zu verwechseln? Schildern Sie doch mal erst, welches Szenario Sie sich denn da vorstellen. Bin mächtig gespannt!

„Vertauschen“ bedeutet für mich – in diesem Gedankenexperiment - eine absichtsvolle, „verwechseln“ eine unwissentliche Handlung. Indem nun „vertauschen“ und „verwechseln“ von Ihnen verwechselt (vertauscht?) werden, wird der Selbstwiderspruch eines „unwissentlichen Vertauschens“ konstruiert, d.h.: natürlich kann ich nicht ein weißes mit einem schwarzen Baby verwechseln, nonaned. Aber netter Versuch.

Oder wird nur bei uns begriffsschlamperten Ösis jede Bedeutung zum Hintersinn?

Sandstein

16. April 2020 15:20

@Fritz

"Viele hübsche Frauen; als ich meinen norwegischen Freund darauf ansprach sagte er, es sei extrem schwierig, eine Beziehung zu einer norwegische Frau zu haben."

Haben Sie schonmal daran gedacht, dass es an den unterschiedlichen Ansprüchen liegen könnte, die eine Frau der 1. Welt an einen Mann der 1. Welt stellt, und denjenigen "Forderungen", die eine Kolumbanierin an einen Mann der 1. Welt stellt.
Und überhaupt: wer hat denn gesagt, dass es leicht sein muss? Noch dazu mit Frauen?

Ich staune immer wieder über die kruden Rechtfertigungen, mit denen sich Betas (..erwachsene Männer!) in Afrika, Asien und Lateinamerika bedienen. Aber wo die Liebe hinfällt, ne?

Laurenz

16. April 2020 15:29

@Niekisch & ML

Niekisch hat es, auch wenn man sich die Seiten von @G W, anschaut, nicht exakt im Detail, aber grundlegend erfaßt.
Wie der Relotius-Artikel über die Neanderthaler schreibt, trotz jedes Genderwahns, macht sich der Geschlechter-Unterschied am männlichen Y-Chromosom fest. Das scheint im Falle der Ashkenazi-Juden eben "semitisch" zu sein. Den historischen Überblick über viele Jahrhunderte zu bewahren, ist schwierig, das haben die Autoren, von @G W gepostet, ziemlich gut gemacht. Die mittelalterlichen Juden Britanniens, welche noch die Auslöse von Richard Löwenherz Planatagenet mitfinanzieren mußten, wurden von Edward Longshanks Plantagenet aus Britannien ausgewiesen (und kehrten erst in den 1670ern aus den Niederlanden zurück). 200 Jahre später wurden alle Juden und Konvertiten von Isabella von Kastilien in der größten maritimen Remigrations-Unternehmung der Menschheits-Geschichte aus Spanien entfernt. Diese gingen im wesentlichen nach Italien und Nordafrika. Die Juden Algeriens, ca. 800.000 gingen mit der Beendigung des Algerienkriegs nach Frankreich.
Während des gesamten Mittelalters bis in die Neuzeit war der Sklavenhandel weitestgehend in jüdischer Hand. Ca. 1 Mio. Europäer gingen in die arabische Sklaverei. In der sogenannten "Goldenen Ära" des Kalifats Cordoba waren jährliche Tributleistungen an zB 3.000 "blonden Jungfrauen" üblich. Zwischen 1803 und 1865 etablierte die Royal Navy Fregatten-Flottillen, die erfolgreich Jagd auf Sklaven-Schiffe machten und der Sklavenhandel ging seinem Ende entgegen. (Wobei in Britannien unterschiedliche Formen der Leibeigenschaft bis etwa 1850 andauerten). Die jüdischen Kaufleute Britanniens (davor Amsterdam), organisiert in den West- und Ost-Indien-Kompagnien, verlegten sich daraufhin auf den Opium-Handel, welcher die beiden Opium-Kriege gegen China auslöste, 1839-42 und 1856-60, die natürlich auch ohne die Royal Navy nicht hätten stattfinden können.
Bei Broders Achgut werden wir darüber allerdings (leider) nie etwas finden.

Khazarische Juden oder Chasaren, eigentlich Türken, werden als solche von Israel und vielen jüdischen Gemeinden offiziell als nicht existent angesehen. Natürlich existiert über das Khazarische Reich eine plausible Wikipedia
https://de.wikipedia.org/wiki/Chasaren

Leute, wie Dustin Hoffmann, https://de.wikipedia.org/wiki/Dustin_Hoffman
sehen eben auch mehr wie Türken aus und weniger wie Semiten.
Und wenn man das gugelt, findet man gefühlt tausend lustige Blogs, wie diesen hier, extrem semitisch anti-semitisch http://collymore.over-blog.com/2018/05/die-konzertierte-zionistische-boswilligkeit-dieser-lugnerischen-europaischen-und-falschen-semitischen-juden.html
Natürlich existieren diese inner-jüdischen ethnischen Konflikte auch in Israel. Einige ägyptische Forscher behaupten zB die ganze alt-testamentarische Bibel-Geschichte hätte nicht in der Levante stattgefunden, sondern am Roten Meer auf der Arabischen Halbinsel. Es gäbe im antiken Ägypten auch keine Pharaonen, sondern nur Könige. Einen Hinweis darauf finden wir bei den Jemenitischen Juden, deren bekanntester Vertreter die Sängerin Ofra Haza ist.
https://de.wikipedia.org/wiki/Ofra_Haza
Hier ihr bekanntester Schlager "Im nin alu", vor allem in Deutschland sehr erfolgreich gewesen.
https://youtu.be/ZRnzTTYk7_Q

Nicht das Video, aber die Musik ist (natürlich noch analog) top-produziert.

Um die 50.000 Jemenitische Juden wurden zB in einer Nacht- und Nebel-Aktion 1949/50 aus dem Jemen ausgeflogen. Die Wikipedia ist für den, den es interessiert, ziemlich anschaulich. Alle Thora-Kundigen wissen, Juden lieben Märchen aus 1001er Nacht, vor allem Märchen über sich selbst. https://de.wikipedia.org/wiki/Geschichte_des_Judentums_im_Jemen

Die Jemenitischen Juden in Israel bilden heute die ärmste soziale Schicht. Politisch bestimmt wird Israel weitestgehend von Ashkenazis.

Laurenz

16. April 2020 15:40

@Fritigern ... Finnisch und Unagrisch gehören zu den Finno-Ugrischen Sprachen, sind miteinander verwandt. Finnen und Ungarn sind die einzigen weißen Völker mit einer nomadischen Tradition. Natürlich haben auch unsere russischen Brüder und Schwestern mehr tartarischen Einschlag als wir, was Sie gut im Gesicht des amtierenden russischen Präsidenten Putin sehen können. Die männlichen Gesichter der sogenannten slawischen Völker sehen daher für uns etwas langweilig aus, und die Gesichter der weiblichen Protagonisten hübscher. Die schönsten Frauen Europas finden Sie in Moldawien.

Augustinus

16. April 2020 15:55

@ML

"Haben Sie keine Augen im Kopf?"

Nach meiner Beobachtung mischen sich die Erbanlagen im Durchschnitt fifty-fifty.

ML: OK, also keine Augen im Kopf.

Bei der Hautfarbe gibt es eine kleine optische Täuschung.

Wenn man die Hautfarben #FAE7D0 und #483728 zu gleichen Anteilen rechnerisch mischt, liegt die Ergebnisfarbe #A18F7C gefühlt nicht in der Mitte, sondern viel näher an der dunklen Hautfarbe.

zeitschnur

16. April 2020 16:09

@ Valjean

"Befremdlich"? Vielleicht ist noch nicht verstanden worden, was ich meine: Es gibt keine "Mischungen" als real vollzogenes, zivilisiertes Leben, etwa "analog" zur "Genmischung". Wenn Obama von japanischen Eltern aufgezogen worden wäre, wäre er tatsächlich sicher sehr japanisch in seinem gesamten Verhalten und Empfinden, allerdings trüge er in diesem Fall tatsächlich keine Herkunft des Japanischen in sich selbst.

Es ging mir hier - dies bitte differenzieren - um einen Menschen, der durchaus weißer Herkunft IST, von seiner weißen Mutter erzogen, in einer v.a. weißen Gesellschaft sozialisiert wurde und dies ohne entsprechenden Zusatzinput von schwarzer Seite.

Ich finde es vielmehr befremdlich, angesichts eines solchen weißen "Überhangs" im Ernst zu behaupten, es handle sich um einen "dominant" schwarzen Menschen.

Lieber @ Valjean, aus meiner Sicht ist ein Mensch keine Farbpalette.
Die Menschheit ist in Sprachen getrennt, weniger in Farben.
Mir macht der Verlust der Sprachenvielfalt etwa erheblich mehr Sorgen als irgendwelche "Rassenmischungen".
Während "Rasse" keinerlei valides Kriterium für gar nix ist, ist Sprache ein erheblich größerer Indikator für echte Vielfalt und die Voraussetzung für menschliche Kultur.

Ich denke, dass niemand hier, der indigener Deutscher ist, nicht mindestens einen Fremden in den letzten sagen wir 5 oder 6 Generationen hat. Oder woher kommen wohl all die Nowotnys, Kubitscheks, de Temples, Mischniks, Schewtschiks, Schiattis, Tartars, Radetzkys, Bonellis etc. pp.

Damit mich niemand falsch versteht:
Völker (nicht "Rassen") sind eine unbedingt ernstzunehmende Realität, aber sie sind, anders als ein individueller Organismus, keine feste Entität, wobei selbst erstere es nur hinsichtlich der Person sind, nicht aber ihrer Transformationen innerhalb der Lebenszeit. Kein Volk, das heute Europa besiedelt, war in dieser aktuellen "Mischung" schon ewig da, sondern ist Resultat einer irgendwann stattgefundenen Vermischung vorheriger Bewohner. Dabei ist wesentlich nicht irgendein Hautpigment, sondern wie weit man sich einlässt auf ein gemeinschaftliches Kulturwerk. Letzteres formt am Ende sogar auch den Phänotyp. Auf mich wirkt Obama, um es krass zu sagen, als Weißer, auch wenn er etwas dunkler ist, weil er sich weiß verhält, weil er redet wie ein Weißer, sich kleidet und gibt wie ein Weißer und so fort.

Mich befremdet der Biologismus, der sich auch an der Coronakrise zeigt. ich halte ihn für absolut realitätsfremd, ohne deshalb bestimmte biologische Phänomene für irrelevant zu halten. Auch bestimmt die "Theorie", wie ich die Phänomen interpretiere.

quarz

16. April 2020 16:26

@links ist ...

"„Vertauschen“ bedeutet für mich – in diesem Gedankenexperiment - eine absichtsvolle, „verwechseln“ eine unwissentliche Handlung. Indem nun „vertauschen“ und „verwechseln“ von Ihnen verwechselt (vertauscht?) werden, wird der Selbstwiderspruch eines „unwissentlichen Vertauschens“ konstruiert"

Man könnte direkt den Eindruck gewissen, diese Kritik stamme aus der semantischen PR-Küche der Austauschleugner.

Monika

16. April 2020 16:36

Ich wollte nichts zu diesem Thema schreiben, aber dank @ Fredy nun doch etwas aus dem Nähkästchen plaudern. Vor nunmehr fast 30 Jahren hatte ich vier norwegische Au-pair-Mädchen. Das erste Mödchen kam über eine Agentur. Frage der Agentur: Bevorzugte Nationalität ? Ich tolerant und weltoffen, es gibt ja überall solche und solche, trug ein: „egal“. Es kam Helga, eine Norwegerin. Sehr familiär, kinderlieb, robust im Umgang, unkompliziert. Und: ein heißer Feger. Beeindruckt vom billigen Bier ( Öl) und den billligen Alkoholika im Supermarkt. Mit Hang zu Abenteuern mit Südländern. Ihr folgte nach 6 Monaten ihre Freundin , dann deren Cousine und noch eine Freundin. Zwei weitere Norwegerinnen konnte ich an hiesige Familien vermitteln. Meine Erfahrung: die norwegischen Mädels sind sehr familienbewusst und traditionell. Sie wollen Familie. Aber: zuerst wird sich ausgetobt.( Hang zu Südländern.)
Aber heiraten will man die nicht. Eines der Au-pair-Mädchen kotzte mir nach ihren ersten freien Wochenende vor die Haustür. Eine andere verguckte sich in einen Afghanen, zum Glück drei Tage vor ihrer Rückreise.
Und andere wilde Geschichten kamen mir zu Ohren.
Ehrlich: Ich bin froh, keine Töchter zu haben. Das ging an meine Substanz.
Trotzdem musste ich mir als Gastmutter keine Sorgen machen. Alle hatten ein erstaunliches Selbstbewusstsein und kehrten nach einer teils wilden Zeit brav zu ihrer Familie und zu ihrer Tradition zurück. Auf die sie sehr stolz sind.
Die grausame Ermordung eines schwedischen und eines norwegischen Mödchens letztes Jahr im Atlasgebirge ging mir unter die Haut.
Vielleicht gibt es heutzutage diese grenzenlose Leichtsinnigkeit nicht mehr.

Lotta Vorbeck

16. April 2020 16:39

@Sandstein - 16. April 2020 - 03:20 PM

Ich staune immer wieder über die kruden Rechtfertigungen, mit denen sich Betas (..erwachsene Männer!) in Afrika, Asien und Lateinamerika bedienen. Aber wo die Liebe hinfällt, ne?

~~~~~~~~~~~~

Verkäufer im Einzelhandelsfachgeschäft zum Kunden: "Dieses Geräte hier sehen allesamt nicht nur seltsam aus. Sie funktionieren auch nicht."

Der frustrierte Kunde schlappt wortlos aus dem Laden schaut sich beim Versandhandel um - also ne!

zeitschnur

16. April 2020 17:02

@ Laurenz

Er hat aber mit dem kenianischen Vater nicht gelebt, soweit ich weiß, auch nicht in Afrika.

Ich gebe Ihnen ein Beispiel aus meiner Umgebung: Ein Typ, der aus dem ehemaligen Jugoslawien stammt, Nachname deutsch, Vorname ungarisch. Vater Deutscher, Mutter Ungarin, intakte Familie. Er spricht drei Sprachen fließend und wie eine Muttersprache: Ungarisch, Deutsch, Serbokroatisch. Auf meine Frage, als was er sich ansieht in dem Gemisch, sagt er - und man glaubt es ihm auf Anhieb: ich bin Ungar. Obwohl er sicher auch irgendwie deutsch aussieht.

Noch Fragen?

Der_Juergen

16. April 2020 17:05

@quarz

Danke für den Hinweis!

Fritz

16. April 2020 17:09

@Sandstein: Eine Kolumbianerin müssen sie erstmal für sich gewinnen, da recht es nicht, mit Scheinen zu wedeln. Spanische Sprachkenntnisse sind das mindeste.

Gelddrucker

16. April 2020 18:11

@Sandstein:

Das finde ich auch sehr peinlich.
Wer es hier nicht mehr schafft, nimmt sich halt eine Thai-Frau. Die den Weißen hauptsächlich deshalb nimmt, weil er weiß und vermögend ist. Liebe. Äh, naja.

Niekisch

16. April 2020 19:07

"@ ML: weil sie über Syrien, die Türkei und dann östlich um das Schwarze Meer herum über Osteuropa gewandert sind, die Sepharden über Nordafrika nach Europa.
ML: Ja, aber warum nur die Männer? Warum nicht die Frauen? Wie soll das gehen?"

@ M.L. 15.4. 15:57 + GW 16.4. 00:35:

Weil lt. der mir vorliegenden Literatur in der Mehrzahl junge jüdische Männer infolge der römischen Besatzung auch Richtung Nordosten zogen und sich längere Zeit im Gebiet des heutigen Syrien aufhielten und dort einheimische Frauen nahmen. Somit hatten die späteren Ashkenas von vorneherein auf der männlichen Seite einen überwiegend jüdischen Anteil, die Frauen nicht. Das setzte sich über das Gebiet des heutigen Libanon, der Türkei usw. fort, bis die jüdischen Menschen in Galizien anlangten und später jiddisch sprachen, männlicherseits jüdisch geblieben waren, die Frauen in geringerem Maße.

ML: Sorry, ich versteh's immer noch nicht. Wenn die sich mit nicht-semitischen Frauen mischen, haben ihre Töchter einen geringeren semitischen Erbanteil als die Söhne? Und das geht dann über Generationen so weiter?

Es ist interessant, dass gerade die Syrer und Türken heute einen relativ hohen jüdischen Erbanteil besitzen. Ist es wirklich ein reiner Zufall bzw. in erster Linie kriegsbedingt, dass die "teilsemitischen" Syrer uns 2015 und danach massenhaft geschenkt wurden? Sollen wir, nachdem wir längst schon "geistige Juden" geworden sind, nun auch physisch, wenn schon nicht durch die nicht besonders zahlreichen Juden in Deutschland, sondern durch teilsemitische Syrer nach und nach durch Vermischung jüdischen Anteil erhalten? Sicher eine gewagte These, aber ich scheue mich nicht, sie in den Ring zu werfen.

Sandstein

16. April 2020 21:10

"Verkäufer im Einzelhandelsfachgeschäft zum Kunden: "Dieses Geräte hier sehen allesamt nicht nur seltsam aus. Sie funktionieren auch nicht."

@Lotta

Sie haben da nicht ganz Unrecht, aber eben auch nicht ganz Recht. Es gibt sie noch, wie Wildpferde. Man muss sie halt finden und zähmen.

@Fritz

Sprachkenntnisse um eine Frau zu gewinnen? Wissen Sie, was diese bekloppten Seebären Bullen "Strandwächter" usw. auf sich nehmen? Und Sie besuchen nen Online-Sprachkurs und ziehen ein Flugticket. Unterschied bemerkt? Und das allerpeinlichste @Geldrucker ist ja, dass die meisten Schritt 1 auslassen, und gleich den Flug buchen.

Namaste.

Maiordomus

16. April 2020 21:18

@Monika. Das mit den norwegischen Mädchen war eine authentische Erzählung. Sonst bewegen sich die Debatten, nicht zuletzt neuerdings in Sachen Corona, auf einem auch von Teilnehmern mehr und mehr als beschämend empfundenen Tiefpunkt. Derweil werden in Luxemburg Pubertäter aus Afghanistan als "Kinder" in Empfang genommen mit T-Shirt A.C.A.B, All Cops Are Bastards. Das Ausmass des öffentlichen humanitären Lügens sprengt sichbar alle Dimensionen, hier hätte auch Sellner, der sich zwischendurch sinnvoll als Erntehelfer betätigte, endlich wieder mal was Sinnvolles zu sagen.

Andrenio

16. April 2020 21:23

So ganz ungenau ist der Test von Heritage nicht, wie dies der verehrte Kollege Bettinger hier schreibt.
Habe den Test selbst als erster der engeren Familie durchgeführt. Das Ergebnis entsprach bis auf eine Überraschung eigentlich allen mir bis dato bekannten Herkunftsregionen. Mit 34% überwog das Baltische und das konnten die Damen und Herren von der Analyse wirklich nicht wissen, denn der Test kam aus Deutschland und wurde in den USA ausgewertet, so wenigstens das Internettracking.
Meine Kinder haben dann den Test durchgeführt. Zwei davon haben eine griechische Abstammung, die im Test nicht erschien. Tatsächlich scheint es so zu sein, dass die Vorfahren keine "echten" Griechen waren, sondern eher aus dem Balkan stammten. Soweit konsistent.
Mein Tochter aus einer anderen Ehe schickte den Test ebenfalls aus Deutschland. Man fand zu 12% mesoamerikanische Abstammung mit Andenanteilen. Auch das ist nicht überraschend, denn sie wurde in Südamerika geboren und hat Vorfahren, die sich früher wohl vor einigen Generationen mit den Ortsständigen vereinigt haben.
Alle drei haben 49,7% gemeinsame Erbmasse mit mir und sind dadurch eindeutig als meine leiblichen Kinder identifiziert worden (Mein Test lag ja als Referenz vor).
In meinem gab es 0% jüdischer Abstammung. Hierbei ist aber selbtsam, dass ich jetzt immer wieder Cousinen und Vettern 3.-5. Grades benannt bekomme, die 0,4% gemeinsamen Erbgutes aufweisen und in großer Mehrzahl jüdische klingende Vor- und Nachnamen haben.
Kommen wir damit den im Artikel und in den Kommentaren geäußerten Interpretationen damit näher?

Seneca

16. April 2020 22:42

100% super ! Den alltäglichen Wahnsinn der Moderne perfekt aufgespießt. Cornelia und Nicole (!) sind sich nämlich bei aller DNA-Unterschiede in der Tat ähnlicher als beide glauben...beides sind zwei schnuckelige, dumme „Hühner“...

Gracchus

17. April 2020 00:53

Ich kann der Debatte noch immer NICHTS abgewinnen. @zeitschnur sagt es vollkommen richtig: Dieser Biologismus befremdet, und zwar extrem. Auf der Suche nach der verlorenen Identität landet die Rechte bei maximaler Selbstentfremdung. Ja, das war eine Anspielung auf das Werk des Juden Proust, und folgt man den Debattenbeiträgen hier, kann die "recherche" erst wirklich verstehen oder würdigen, wer Proust genetisch untersucht hat. Unübertroffen die Formulierung von @Gotlandfahrer von der "leiblichen Wächterin ihrer DNA"! Was wohl der Gotlandfahrer Kaltenbrunner dazu sagen täte? Oh ihr Hüter des Gens! Diese Genvergessenheit ist wirklich arg! Wer schreibt jetzt "Gen und Zeit"? Ich kann es kaum erwarten.

Laurenz

17. April 2020 01:56

@zeitschnur .... natürlich spielen Prägungen eine zentrale Rolle. Um Ihnen das leichter aufzeigen zu können, spiele ich Ihnen einerseits die Musik von Klums Ex-Gschpusi Siel vor, klingt eher weiß als schwarz. https://youtu.be/GkMV3KDfhzw
und hier hören Sie bitte auf den schwarzen Chor im Hintergrund, den singt eine Weiße. https://youtu.be/aL8kZ-iVk90

Wenn Sie meine hiesige Kommentar-Korrespondenz mit ML gelesen hätten, wüßten Sie, daß sich Obama selbst, wie die gesamte Medienwelt Ihn als Schwarzen ansieht, was auch die Biologie ignorierenden unsachlichen Beiträge von Augustinus nicht verändern.
Sie sind hier zuwenig feinfühlig, zeitschnur. Die biologischen Unterschiede zwischen menschlichen Ethnien sind subtil und werden erst in ihrer eigentlichen Dimension begreifbar, wenn wir das in das Verhältnis unserer Verwandtschaft zu allen anderen Säugetieren setzen. Wir unterscheiden uns genetisch auch kaum von Primaten. Wenn Sie Sich nur ein bißchen Zeit nehmen würden, um in das Thema nur leicht einzusteigen, dann werden Sie bald feststellen, daß wir mit Ihrer Haltung generell keinen Artenschutz mehr brauchen.

Laurenz

17. April 2020 01:58

@Seneca .... Tacitus beschrieb Germanen als blauäugig im doppelten Sinne. Die Naivität ist bei uns zuhause.

Pit

17. April 2020 07:40

Ich glaube den "guten" Un-Rassisten nicht. Ich gehe von meinem Emfpinden aus, nicht von Wissen (über Abstammung oder Gen-Tests) : gehört diese Person zu meiner Abstammungsgruppe? Leute mit abweichendem Aussehen schwächen den Gruppenzusammenhalt, darum will ich sie nicht in meiner Gruppe. Ich empfinde es als unangenehm, daß sie zu meiner Zugehörigkeitsgruppe, zu meiner Schicksalsgemeinschaft, gehören sollten.
Ich habe keinen Grund es hinzunehmen, daß ich mich schlecht fühle bez. Umständen, die ich beeinflussen kann. Das ist meine Souveränität, meine Selbstbestimmung, meine Selbstverantwortlichkeit, mir Lebensumstände zu schaffen, unter denen ich mich gut fühle. Ich will in einer Zugehörigkeitsgruppe leben, wo alle sich gegenseitig als zugehörig akzeptieren. Und ich behaupte, das geht allen so, auch den "Guten". Waum wohl lebten und leben praktisch alle Menschen seit allen Zeiten an allen Orten in ethnisch homogenen Gruppen? Die "Guten" belügen sich nur über ihr Empfinden und kassieren dafür noch die beliebten "brownie-points" (braune Nase vom Archkriechen).
Ich betrachte alle diese "Guten" als Lügner und Heuchler, auch als Dummköpfe. Und Feiglinge. Sie sind unehrlich sich selbst gegenüber, haben nicht den Mut, sich unangenehme Wahrheiten einzugestehen. Sie sind verkopft, sie fühlen nicht. Der Kopf ist so klug und führt den unwiderlegbaren Beweis, daß die Biologie ganz egal ist. BS.

Wie fühlt sich denn der Mischling in der homogenen Gruppe? Schrecklich. Er ist nicht-zugehörig, jeder empfindet das so. Er hat NICHT den Schutz der Gruppenzugehörigkeit. Er lebt in permanenter Existenzangst. Also warum nicht einfach diese Situation vermeiden? Stattdessen sollen wir alle unser Gefühl des Unangenehmen, Falschen, unterdrücken. Nein! Falsche Schlußfolgerung! Die richtige Schlußfolgerung ist: laß es nicht zu dieser Situation kommen.

Was denken denn Mischlinge über sich? Z.B. hassen sie ihre weiße Mutter, daß sie einen nicht-weißen Vater nahm: wie gerne hätte das Mischlingsmädchen eine schmale Nase, nicht eine breite Nase. Wie gerne hätte sie europäische Augen. Warum muß sie dunkel sein, wo jeder gerne so hell wie möglich wäre? Warum lernen wir nicht von den Erfahrungen? Warum sind wir nicht ehrlich bez. dieser Erfahrungen? Stattdessen müssen wir alle unsere Empfindungen unterdrücken? Ist das Souveränität? Seine Lebenssituation verschlechtern, wenn es einem frei steht, sie nicht zu verschlechtern? Und das sollen nicht Dummköpfe und Feiglinge, Lügner und Heuchler sein?

Seneca

17. April 2020 08:11

@Laurenz: Würde dies nach Tacitus heute umgekehrt auch den Verlust an der Blauäugigkeit im übertragenen Sinn bedeuten? Wohl kaum. Tacitus hatte immer die Stärke der Germanen vor Augen und eben ihre Unverdorbenheit. Nur dies war mit Blauäugigkeit im doppelten Sinn gemeint. Nicht dekadent verschlagen zu sein, ja dies nicht sein zu müssen mit Blick auf „Rom“. Heute leben wir dagegen alle in „Rom“ - die Städter unter uns zweifach, die Menschen auf dem „Land“(?) noch digitaler als der Städter. Es gibt da draußen und drinnen eine große physische und psychische Schleifmaschine namens Moderne.

Monika

17. April 2020 09:47

Aus zwei Genanalysen ( rein - maximal durchmischt) eine dermaßen konstruierte enge Diskussion abzuleiten, das ist schon ein Kunststück und: ärgerlich. Was soll uns das sagen?
Je mehr Globalisierung ( besser: globale Wirtschaft), umso mehr Durchmischung. Je mehr die hintersten Winkel der Welt bereist und erforscht werden, desto mehr gehen regionale Eigenheiten und Besonderheiten verloren. Das ist nun mal der Lauf der Dinge. Nur ein paar Überlegungen:
1. Die Mundugumur-Indianer am Sepik sind möglicherweise noch „rasserein“, tragen statt eines Lendenschurzes jetzt allerdings eine Adidas-Hose und eine Baseballkappe. Und das Jagen mit Pfeil und Bogen ist Ihnen zu anstrengend geworden und sie kaufen lieber im nächsten Billigladen ein.
2. Meine Großeltern heirateten noch Männer und Frauen aus dem Nachbarort. Meine Eltern unterschieden Mädel aus dem Schwarzwald von Dirndln aus Bayern und Hamburger Deern . Später unterschied die Filmindustrie die typisch französische Frau von der italienischen oder schwedischen. Man erinnere sich an die entsprechenden Stereotype.
3. Heute wird nach irgendwelchen anderen Klischees unterschieden, die noch auszumachen wären.
4. Blättert man französische Modezeitschriften durch, fällt auf, dass inzwischen sehr viele asiatische und dunkelhäutige Modelle die französischen Marken ( Chanel, Dior usw.) präsentieren. Nein, sie präsentieren kein buntes afrikanisches Gewand oder einen Kimono, sondern irgendwelche in China genähten Teile , von internationalen Designern erdacht. Auch das französische Make-up berücksichtigt nicht mehr nur die verschiedenen Hauttypen, sondern die verschieden Hautfarben. Bei einem schwarzen Modell gibt es keine smokey eyes und Wimperntusche braucht man nicht. Aber die vollen Lippen kann man besser betonen. Auch hier regelt der Markt, was Schönheit zu sein hat.
5. Nicht zu vergessen: Das globalisierte Essverhalten ( Mac-Donaldisierung) hat zu einer rasanten Zunahme von Übergewichtigen geführt. Das ist gerade auch in China zu beobachten. Der Chinese ist zwar noch „rasserein“, aber verfettet. Auch hier erfolgt äußerlich eine Angleichung ( an was eigentlich genau ?)
Es wären noch viele Faktoren zu nennen.
Eine Genanalyse allein liefert keinerlei brauchbare Erkenntnis. Für rein gar nichts!
Ach ja, von den 6 norwegischen Mödchen, die ich kannte, entsprachen nur zwei dem Typus „Cornelia“, die anderen hatten hellbraune Haare.

Monika

17. April 2020 10:13

Thomas Jefferson, der dritte Präsident der USA, hatte nach dem Tod seiner Frau ein Verhältnis mit seiner blutjungen schwarzen Sklavin Sally Hemings, mit der er mindestens 6 Kinder zeugte. Nachkommen von Sally Hemmings ließen eine DNA Analyse durchführen, die aufzeigte, dass in ihnen das Blut von Thomas Jefferson fließt.
Es kommt zu regelmäßigen Familientreffen dieser schwarzen Jefferson-Linie. So what...
https://www.abendblatt.de/politik/ausland/article106696578/Der-Praesident-und-seine-Sklavin-Sally.html

ML: Ist allerdings ein Märchen, das schon oft widerlegt wurde.

Fredy

17. April 2020 10:53

84 Beiträge zu so einem Thema.

#warum-konservative-immer-verlieren

Gab's da nicht auch ein Heftel dazu von Antaios?

Der_Juergen

17. April 2020 10:54

@Monika

"Die Mundugumur-Indianer am Sepik"...

sind keine Indianer, sondern Papuas. Der Sepik ist ein Fluss in Papua-Neuguinea.

Maiordomus

17. April 2020 11:10

@Ehrlich gesagt, Monika, debattieren hier sehr verschiedene Fraktionen, auch weltanschauliche Gräben tun sich nun mal auf. Dies ist auch die komplexen Nebenfolgen der unglaublichen Verwüstungen im Bereich von Bildung, Religion, Politik und Kultur, letztlich beim Menschenbild. Ein vergleichbares Dilemma musste vor bald 100 Jahren und noch fortgesetzt bis zu seinem Tode (1958) der Philosoph Leopold Ziegler exemplarisch durchstehen.

t.gygax

17. April 2020 11:14

Das ist hier alles sehr verwirrend, aber zwei kleine Alltagserfahrungen neben all der Wissenschaft
23 jährige zu mir: "ich habe einen polnischen Vater, eine türkische Mutter, bin in Deutschland aufgewachsen, schon eine seltsame Mischung"
14 jährige zu mir: " mein Vater ist Türke, meine Mutter Vietnamesin, aber die Ausländer in der Schule hassen mich, weil ich asiatisch aussehe"
Beides erlebt im Jahr 2017 in einer südwestdeutschen Großstadt in einem von den Medien als "prekär" bezeichneten Stadtteil.

zeitschnur

17. April 2020 11:29

@ Laurenz

Ich kann leider nicht erkennen, was Ihre lange Belehrung, die im wesentlichen populärwissenschaftlichen Büchern über Geschichte zu folgen scheint, mit dem zu tun hat, was ich schrieb. Immerhin sind Se ja nicht mit Wilser gekommen und der Germanentheorie ...

Die Herkunftsgeschichte der Deutschen ist durchaus - jeder echte Historiker weiß das - umstritten. Es gibt Thesen darüber, aber kein gesichertes Wissen. Man wird mit zunehmendem Einblick in die Wissenschaft vorsichtig mit solchen vollmundigen Thesen. Aber für den Mann im Volk mag es ja einen Halt geben.
Zu Thailand möchte ich hier nicht reden - ich bin mit diesem Land und seinen Leuten durch Blutsbande verbunden.

Kritierien wie das, ob ich als Falangfrau die meisten dort überrage an Länge, sind doch keine validen Kriterien! das sind Momentaufnahmen, die sich in den letzten 30 Jahren übrigens auch verändert haben:

Inzwischen wissen wir, dass
a. die Vorfahren hier in Deutschland erheblich kleiner waren als wir heute (gehen Sie mal in ein Museum, in dem auch Textilien von vor 200 Jahren ausgestellt sind - Uniformen, in die heute etwa kein 13jähriger mehr passen würde etc., um von den niedrigen Decken, den Türrahmen alter Häuser, an denen man sich heute den Kopf stößt, nicht zu reden etc.) - die Deutschen sind länger geworden.
b. Die Körperlänge nimmt in den letzten Jahrzehnten auch in Ostasien, v.a. in China und Thailand erheblich zu! Sehen Sie zB hier: http://german.cri.cn/3105/2015/07/01/1s236921.htm
Mit "Genen" und "Rasse" kann das also nichts zu tun haben.

@ Laurenz: Ich habe eine völlig andere Theorie als Sie, und ich interpretiere empirische Befunde anders als Sie.

Und noch mal an alle: ich leugne die große Bedeutung von Völkern doch nicht, aber über Genetik können Sie das niemals definieren, was ein Volk ist. Es ist fraglich, ob es diese Genetik so, wie man es uns erzählt (was auch nur eine Theorie ist!), überhaupt gibt. Und selbst wenn es sie so gäbe, wäre sie in der Bildung und Entwicklung von Völkern nur ein sekundäres Phänomen. Zentral ist die Sprache. Und noch einmal: es stellt sich ja zunehmend heraus, dass es eine stabile Genetik nicht geben kann, sondern eher so etwas wie einen beständigen Transformationsprozess (in dem Zusammenhang auch Epigenetik). Dass jemand von anderen abstammt, ist eine reale Größe, aber nicht so, wie die Rassentheoretiker es glauben.
Diese Leute, die meinen, Europa müsse geflutet werden mit Fremden und das "mulitkulti-cool" finden, sind Rassisten, denn sie glauben offenbar mit einer abartigen Verbissenheit an die "Rasse" und "Rassenvermischung".
Ich glaube daran nicht. Diese Mischung kann, wenn sie zu schnell und zahlenmäßig zu groß auf einmal passiert, vielmehr die Kultur vernichten und zum Untergang bringen, aber wie gesagt, eben nicht wegen der "Rasse", sondern weil Menschen immer Anpassungsdekaden brauchen für Integration. Es wird sich auch nicht jeder integrieren - das sollte auch niemanden wundern, aber auf Dauer eben doch das Gros, und die Ansässigen werden integrative Kräfte und eine entsprechende Kreativität ausbilden. Das braucht aber Zeit und muss überschaubar bleiben.
Während die Rechten ständig wieder auf das abseitige und belanglose Rassenthema abgelenkt werden wie ihre Lieblingsfeinde, erkennen sie leider die eigentliche Problematik nicht und packen sie folglich auch nicht an.

ML: Das Thema ist von zentraler, entscheidender Bedeutung, und diese wird in den nächsten Jahren weiter anwachsen. Wenn wir uns ihm nicht stellen, sind wir erledigt, als Volk, Kultur, Zivilisation etc. Wer das verkennt, ist nicht gerüstet für den ideologischen und demographischen Sturm, der uns bevorsteht, in dem wir uns eigentlich schon befinden. Die rassistische Linke zerrt uns auf ein Schlachtfeld, dem wir nicht ausweichen können, indem wir den Kopf in den Sand stecken, was dieses Thema und seine Realitäten betrifft.

zeitschnur

17. April 2020 11:47

@ Laurenz

Ihre letzte Antwort an mich:

Das halte ich, wie ich es bereits sagte, für Propaganda, dieses Getue vom "schwarzen" Obama".

ML: Lesen Sie doch mal Obamas Autobiographie, "Dreams from My Father. A Story of Race and Inheritance" (so der unverwässerte Originaltitel, der im Deutschen abgeschwächt wurde). Die Sorge, "schwarz genug" zu sein, ist eines seiner großen Lebensthemen gewesen. Und haben Sie wirklich schon vergessen, was im Wahlkampf 2008 sein "biggest selling point" war?

Sie behaupten, mir fehle die Feinfühligkeit für Genetisches. Ach was, @ Laurenz, wie können Sie das ferndiagnostisch beurteilen!? Sie kennen mich nicht und wissen gar nicht, wie ich außerhalb des virtuellen Raumes bin. Ich bin HIER einfach anderer Meinung als Sie und habe auch Argumente, ohne persönlich werden zu müssen.
Diese Hyperei vom "ersten schwarzen Präsident" ist ein Mediencoup und pardon Volksverdummung. Damit ködert man die linken Rassisten und ihre Sentimentalität und ärgert die rechten Rassisten, die dann brav wieder in ihrem Hamsterrad bleiben.
Ich wiederhole mich ungern, aber sehen Sie sich den Mann doch an: er ist weiß und führt das Leben eines Weißen. Lassen wir uns doch von der medialen Propaganda nicht dermaßen täuschen!

Monika

17. April 2020 12:04

@ der Jürgen
Klar, das weiß ich doch. Und es heißt Mundugumor. Und die Berichte von Margeret Mead habe ich in meiner Jugend mit Begeisterung gelesen. Ich erinnere mich an eine Papua-Neuguinea Ausstellung in den 70er Jahren im Berliner Völkerkundemuseum ( das heißt jetzt bestimmt auch nicht mehr so) . Dort war ein sogenanntes Männerhaus nachgebaut. Im Hintergrund ein Getrommel aus dem Lautsprecher. Für was waren die Männerhäuser eigentlich gedacht ? In den Frauenhäusern wurde geboren, getratscht, gekocht usw. Der Ausstellungsführer ( keine Führerin!) meinte sinngemäß: Die den Frauen verbotenen Männerhäuser dienen dazu, dass sich Mönner mit Getrommel wichtig machen könnten. Würden die Frauen sehen, dass die Männer in diesen Häusern eigentlich nichts anderes machen als Rumtrommeln, würden sie den Respekt verlieren.“
Im Ernst. Man kann sich im Detail verlieren und am Ende kommt bei dem ganzen Getrommel nichts bei rum. Loriot hätte seine helle Freude.

ML: Margaret Mead hat bekanntlich auch ordentlich ihre Forschungsergebnisse manipuliert und zurechtgebogen, wie man heute weiß...

@ Lichtmesz
Wieso ist das mit Jefferson ein Märchen !
Selbst wenn, so gibt es sicher genügend Beispiele von alten, weißen Männern, die mit bunten Nebenfrauen bunte Kinder hatten.
Was ist jetzt eigentlich nochmal das Problem ?

ML: Es gibt keine ausreichenden Beweise für diese These. Es gibt offenbar Gene aus dem Jefferson-Clan, die in schwarzen Nachkommen kursieren, aber niemand weiß, ob sie von Thomas stammen (man verdächtigt einen moralisch lockeren Bruder). Da steckt ein großes, politisiertes Problem darin, denn die Jefferson-Heming-Legende dient vor allem dem Zweck, einen der wichtigsten Gründungsväter moralisch zu diskreditieren und als Heuchler hinzustellen, womit auch am Gründungsmythos der USA überhaupt gesägt werden soll. Es geht eben nicht um irgendeinen "alten, weißen Mann."
Hier zwei Links zu der Geschichte.

https://www.amren.com/news/2009/06/thomas_jefferso_2/
https://www.amren.com/videos/2017/08/jefferson-sleep-slave/

Monika

17. April 2020 12:13

@ Martin Lichtmesz
Lassen Sie sich von einer rassistischen Linken doch nicht auf ein Schlachtfeld ziehen !
Die reine Genetik sichert gerade nicht das Überleben einer Kultur. „Die besten Deutschen sind gefallen !“, könnte man sagen....

ML: Das ist ungefähr so sinnvoll wie der Spruch "Stellt euch vor, es ist Krieg und keiner geht hin." Sie wissen ja, wie der weitergeht. Es geht mitnichten um "reine Genetik", sondern darum, daß wir, die zu ersetzenden Europäer, inzwischen eindeutig und expressis verbis als rassisch bestimmte Feinde identifiziert werden. Es ist praktisch nicht mehr möglich, auszuweichen, wenn man sich effektiv wehren will.

zeitschnur

17. April 2020 12:21

@ ML

Ich verstehe Ihre Einwände nicht ganz:
Bei Autobiografien von Politikern IM AMT bin ich stets skeptisch. Ich weiß, dass Obama darin so tat, als habe er mit seiner europäischen Herkunft nichts zu tun. Aber ähnelt das nicht der Attitüde der Norwegerin oben? Ist das nicht eine Art Selbstverleugnung, Selbsthass? Die unbekannte afrikanische Herkunft wird zur Projektionsfläche für was auch immer? Und fanden Sie das nicht ziemlich "schwafelig" und letztendlich nichtssagend, gar nicht transferfähig?

ML: Obama braucht sich doch nur in den Spiegel zu sehen, er wird dort keinen weißen Mann sehen. Es ist völlig einleuchtend, daß er sich wenig mit seinem weißen Erbe identifiziert. (Das ist auch der Unterschied zu der "reinrassigen" Cornelia.) Er hat sich zeitlebens massiv an schwarzer Identitätspolitik beteiligt, seine Nähe zu Jeremiah Wright ist bestens dokumentiert. "Hätte ich einen Sohn, würde er wie Trayvon Martin aussehen." Wie viele Belege brauchen Sie denn noch?

Der "biggest selling point" - was war das Ihrer Meinung nach?

ML: Na, daß er schwarz ist, und damit ein "post-rassisches Zeitalter" einläuten wird.

Das ist eine ehrlich gemeinte Frage:
In meiner Erinnerung waren es all diese übelst gebrochenen bzw unrealisierbaren Wahlversprechen. Diese Kette der "Yes we can"- Versprechen, schwammig, Frieden, Freiheit und Gerechtigkeit für alle in der Welt, ja und dann?
Und dann: Brutale Kriege ohne Ende unter Obama, Vernichtung ganzer Völker (Libyen, Syrien), Guantanamo hat er natürlich nicht aufgelöst, und Obama-care war durchaus schlechter als sein Ruf. Das verstehen Europäer nur meistens nicht, weil sie mit ihrem sozialstaatlichen Tunnelblick die historische und aktuelle Situation in den USA nicht verstehen. Tatsächlich übernimmt der Staat auch jenseits von Obama dort sehr viel, wenn Leute wirklich in Not sind, ich habe das gerade bei einem Fall aus meiner Familie wieder mitbekommen (ich bin wahrscheinlich die einzige hier, die wirklich reale Erfahrungen hat mit einer "Multikultifamilie!)
Ja und jetzt?
Ich hatte von Anfang an den Eindruck, dass der "schwarze" Obama eine eigentlich weiße Marionette ist, in deren flockigem Friedens- und Multikultischatten eine bestimmte Lobby, die keineswegs schwarz ist, noch brutaler als zuvor ihre Agenda durchzieht, während das Volk tränenüberströmt und sentimental getriggert den süßen Schwarzen anhimmelt und sich von ihm die Rettung der Welt erhofft, die man im Orient und Nordafrika gerade in Schutt und Asche legt und Europa mit deren Entwurzelten flutet.

Niekisch

17. April 2020 12:26

"ML: Sorry, ich versteh's immer noch nicht. Wenn die sich mit nicht-semitischen Frauen mischen, haben ihre Töchter einen geringeren semitischen Erbanteil als die Söhne? Und das geht dann über Generationen so weiter?"

@ ML zu meinem Kommentar 16.4. 19:07: Lieber Herr Lichtmesz, vorab: Unterstellt, die These vom geringeren Anteil der Frauen ist richtig, folgere ich laienhaft aufgrund eigener Information. Beides kann falsch sein.

Schon aus dem "altjüdischen" Schrifttum außerhalb der Bibel, der Kabbalah, aus Talmud und Thora allerdings sind schon die Besonderheiten des jüdischen Rasse- und Religionsschutzes zum Überleben der eigenen Art zu entnehmen. Zunächst nahmen sich die "vorausgepreschten" jüdischen Männer fremdethnische Frauen, zuerst im Raum Syrien; als der Status gefestigt war, warfen sie die Notmaßnahme über Bord und verheirateten die Söhne traditions- und religionsgemäß wieder mit - auch von weiter her geholten - voll oder überwiegend jüdischen Frauen, wobei in der nächsten Generation dann ein Teil der Töchter, manchmal sogar alle, in autochthone, einflussreiche Familien verheiratet wurden, um in die Führungsspitzen - siehe Esther in Persien mit der Folge des Purim- zu gelangen. Diesen Familien entsprangen dann wegen des Mutterprinzips - Jude ist, wer eine jüdische Mutter hat- nach und nach immer mehr Frauen mit schwindendem "semitischem" Anteil, die aber dennoch Jüdinnen blieben, während die jüdischen Männer möglichst immer innerhalb der Gemeinschaft verehelicht wurden. So könnte das Ungleichgewicht entstanden sein. Wie gesagt, es ist eine laienhafte Hypothese, die sich m.E. aber auch heutzutage oft im Phänotypischen spiegelt.

Zuletzt meinen Glückwunsch zu Ihrem Mut, solches Thema anzupacken. Sie haben mit Disraeli völlig Recht, was die Gewichtung dieser Frage angeht. Sie hat uns nicht nur schon eingeholt, sondern im Tatsächlichen überholt.

Benno

17. April 2020 12:42

Weil die Menschen heute grösser werden als vor 200 Jahren zu behaupten, das (also Grösse) habe nichts mit Genen oder Rasse zu tun, ist in etwa die gleich dumme Aussage wie wenn man behaupten würde, die Lufttemperatur hätte nichts mit der Sonne zu tun, weil es über die Zeit verteilt Nächte gibt, die wärmer sind als Tage. Und nachts scheint ja die Sonne nie...

Marc_Aurel

17. April 2020 12:49

Das Problem ist doch, das es sich bei der ethnischen Frage, an der man sich hier heiß redet, um eine in weiten Teilen rein theoretische Diskussion handelt. Die praktische Situation, das zum Beispiel „ein Farbiger“ wie in einem Laborversuch, losgelöst von allem, in der „weißen Gesellschaft“ heranwächst, liegt ja praktisch selten vor. Wir haben es in der Regel mit einer Masseneinwanderung zu tun, bei der das prägende kulturelle Umfeld gleich mit einwandert, was der Hauptgrund für alle daraus folgenden Verwerfungen ist.

Das dieser Massenimport von den falschen Leuten aus den falschen Gründen gewollt wird und das er unzweifelhaft nachhaltig zerstörerisch wirkt und das man jedes Jahr hohe Summen investiert, um ihn uns dennoch aufzuzwingen, sollte wohl schon Grund genug sein, dem ablehnend gegenüber zustehen. Dieser enorme Aufwand wird nicht umsonst betrieben – man erhofft sich Gewinne, in Form von dramatischen, langfristig negativen Effekten - negativ für die Völker, nicht für die Eliten.

Was die theoretische Frage selbst angeht: mir fällt es schwer den Faktor „genetische Veranlagung“ und „die Folgen von Kreuzungen“ zu wichten, rein subjektiv, aus dem Bauch heraus betrachtet, würde ich sagen, das Veranlagung sicherlich eine Rolle spielt, das aber der Einfluss des kulturellen Umfeldes wohl in der Realität wirkmächtiger und damit prägender sein wird.

Es ist meiner Ansicht nach zur Verteidigung des Eigenen aber auch gar nicht nötig auf genetische Argumente zurückzugreifen, ich sehe das ähnlich wie Pit und andere hier auch (auch in meinem Kommentar weiter oben angedeutet): eine „massenhafte Durchmischung“ wirkt sich stark negativ auf den Gruppenzusammenhalt aus, da es massenweise Menschen erzeugt, die „zwischen den Stühlen sitzen“ mit all den Folgen, die das dann hat. Es spielen auch anderen Gründe dort mit hinein, zum Beispiel der, dass wir Angehörige fremder Ethnien schlechter unterscheiden können, ihre Mimik schlechter interpretieren können. Habe ich nun nur noch solche Leute um mich, schafft das ein Klima des Misstrauens, es fragmentiert die Gesellschaft – schlägt eigentlich auch in die Kerbe Gruppenzusammenhalt.

Für mich hat das Ganze auch ästhetische Aspekte (unter welchem Typ von Menschen möchte ich leben) und nicht zuletzt geht es mir auch um kulturelle Vielfalt, auch wenn dieses Wort in der heutigen Zeit stark missbraucht wird. All das geht verloren, wenn überall nur noch dieselbe Einheitsmischung und die selbe Einheitskultur anzutreffen ist und ich ein Navigationsgerät benötige, um zu wissen, in welchem Land ich bin, weil ansonsten keine Unterschiede mehr finde. Wobei in der Praxis die Einwanderung und Durchmischung im wesentlichen nur eine Richtung hat, ohne das vielschichtige „Warum?“ jetzt darlegen zu wollen.

Niemand spricht hier von totaler Abschottung, ein Strohmann, der oft aufgebaut wird. Einzelne Individuen lassen sich relativ problemlos in eine Gemeinschaft integrieren, wenn die Gemeinschaft, also so zusagen „der Clan“ es so möchte. Letztendlich ist alles auch eine Frage der Verhältnisse (Anzahl Autochthone zu Anzahl Einwanderer). Der Aspekt „wenn der Clan es so möchte“, kommt mir aber deutlich zu kurz bei dem Prozess, ich würde das auch viel mehr lokal regeln: Versammlung auf dem Marktplatz in der Gemeinde, Abstimmung zur Frage „Wollt ihr das diese 10 Afghanen, die hier vor euch stehen, künftig hier leben sollen und seid ihr bereit sie bei euch aufzunehmen und die Kosten für sie zu tragen?“. Ist die Antwort „Nein“, dann bleibt es, „Nein“ zu sagen ist ein legitimer Standpunkt. Wobei das im Land der Gehirngewaschenen auch richtig nach hinten losgehen kann, denn sie wissen nicht, was sie tun...

zeitschnur

17. April 2020 12:59

@ ML

Rückfrage: Obama ist doch, so wie man es uns sagt, "halb" weiß und "halb" schwarz, wenn man es denn rassistisch ausdrücken wollte (was ich aber nicht tue - das ist nur ein Aufgreifen der in diesem Konstrukt üblichen Sichtweise). Warum sind Sie sich dann so felsenfest sicher, dass er ein "schwarzer Mann" ist? Mit welcher Begründung berücksichtigen Sie den weißen Teil nicht?
Sie fragen mich, wie viele Belege ich denn noch bräuchte, und ich verstehe diese Frage nicht, weil sie einfach nur die optische Täuschung bedient, der alle Völker erliegen: Für sie wiegt das Fremde anteilig wesentlich schwerer als das Eigene, obwohl es sogar dominanter da ist. Ich sagte doch schon: ein Thai erkennt sofort, ob Sie einen weißen Elternteil haben, während der Weiße in Ihnen den Asiaten wahrzunehmen glaubt. Tatsächlich relevant ist aber, wonach sich dieser Einzelmensch orientiert hat und wie er aufwuchs!
Wiegt denn die Sozialisation Obamas für Sie nichts? Obwohl sie rein weiß ist?
Und machen sich nicht Leute aller Art für die Rechte Schwarzer stark? Muss man dazu selbst schwarz sein?
Und: wie verhalten Sie sich zu meiner These, dass das Ganze eine Propagandaaktion war, in der Obama, weil er gut aussieht und manierlich wirkt, gezielt eingesetzt wurde - dies aber von WEIßEN Hintergrundgestalten?
Und was denken Sie wollen diese weißen Hintergrundmächte mit ihrem antiweißen Rassismus?
Bitte verstehen Sie diese meine Fragen nicht als Provokation: Ich stelle mir diese Fragen sehr oft und komme zu keiner logischen Erklärung. Irgendetwas daran ist doch schlüssig - woher aber dann diese Besessenheit dieser Leute? Vielmehr wirkt das alles auf mich - auch unter der Tatsache betrachtet, dass meine Familie tatsächlich multikulti ist, sich dies aber völlig anders gestaltet, als es propagandistisch von beiden Seiten dargestellt wird (!) - irrsinnig, wie ein Wahngebäude, als Hybris, realitätsfern wie es nicht ferner geht. Damit meine ich: man wird das, was da propagiert wird, nicht erreichen KÖNNEN. Was wider die Natur ist, wird sich nicht stabil halten können. Die Natur ist aber eben nicht die Rasse, sondern die natürlich gewachsene Topografie der Völker und Sprachen.

zeitschnur

17. April 2020 13:10

@ Niekiesch

Ich verstehe Ihre Darstellung nicht: Sie gehen von einer Ausgangssituation aus, in der es nur hebräische Männer, aber keine oder zu wenige Frauen gab? Wie wollen Sie das belegen? Oder die vorhandenen Hebräerinnen von den Hebräern verschmäht wurden zugunsten "fremdethnischer" Frauen?
Im Richterbuch wird beschrieben, wie die anderen Stämme einmal den Stamm Benjamin total dezimierten (wegen einer schändenden und brutalen Bluttat der Benjaminiter an einer Frau eines Leviten). Bevor der Stamm ganz weg war, gab man den übrig gebliebenen überlebenden männlichen Benjaminitern Frauen aus den anderen Stämmen. Ein solches Szenario ist aber sonst nirgends mehr berichtet, soviel ich weiß.
Was ist das für eine merkwürdige Theorie?
Die jüdische "Reinrassigkeit" ist ohnehin ein Mythos, beschreibt doch schon das AT zahlreiche Konversionsakte - nicht nur auf der Frauenseite! Etwa heißt es am Ende des Buches Esther: "In allen Völkern der Erde bekannten sich viele zum Judentum; denn ein Schrecken vor den Juden hatte sie befallen." (Est 8,17) Das waren sicher nicht nur Frauen. Auch zur Zeit der Römer waren ca. 10% im Reich Juden bzw Konvertiten, sowohl Männer als auch Frauen.

links ist wo der daumen rechts ist

17. April 2020 13:15

Bevor es mit den Melange-Themen zu Obamas Herkunftskomplex oder den „Besonderheiten des jüdischen Rasse- und Religionsschutzes zum Überleben der eigenen Art“ (@ Niekisch) weitergeht (jetzt fehlen eigentlich nur noch der Mongolensturm und der Pocahontas-Komplex), ein kurzer Einschub als Replik auf @ quarzens Anwürfe. Besten Dank.

Da Martin Sellner in seinem aktuellen Video gerade den Zaubertrick, wie aus kleinen Flüchtlings-Mädchen auf Lesbos männliche Jugendliche mit Mundschutz bei der Einreise werden, entlarvt hat, sei hier die Frage erlaubt, wie im umgekehrten Sinne aus Babys in einem Gedankenexperiment massenhaft einreisende junge Männer werden...

@ quarz

Es sei Ihnen unbenommen, welche Küchengerüche Sie als unser neopositivistischer Forumskoch wahrnehmen.
Um bei Ihrer Metapher zu bleiben: mit Ihren zwei, drei Argumentationsfiguren, rhetorisch schön garniert, schmorren Sie halt im eigenen Saft. Meist wird das ganze eingeleitet mit „es gibt tonnenweise empirisches Material…“, um dann Ihren IQ-Test-Geschmacksverstärker beizumengen.

Sie drehen halt die Begriffsverwechslungen bloß eine Stufe weiter.
Erstens:
Ein Gedankenexperiment, das Sie zudem mißverstehen, besagt doch nicht, daß ich den einen oder anderen Ausgang befürworte oder festlege.
Zweitens:
Was hat das alles denn jetzt mit dem unglücklichen Begriff vom (großen) Austausch zu tun?
Soll das Geschmack in Ihre fade Suppe bringen?
Aber meinetwegen: Den Begriff „(großer) Austausch“ habe ich an anderer Stelle kritisiert, den ursprünglichen Begriff „Ersetzungsmigration“ halte ich in seiner zynischen Wucht für treffender.

Aber vielleicht haben Sie so nebenbei bemerkt, daß es in meinem Gedankenexperiment (!) um Babys ging und nicht um eine de facto massenhafte Zuwanderung v.a. junger, unqualifizierter Männer.

Über die beiden Streitpunkte „großer Austausch“ und IQ-Test haben wir ja hier schon aneinander vorbeigeredet:

https://sezession.de/62004/der-kleine-austausch-gespraech-mit-renaud-camus

https://sezession.de/61573/das-zauberwort-rassismus

Und die Kernfrage lautet natürlich:
Was ist von der weißen, europäischen Kultur denn noch übrig nach den globalistischen Verheerungen der letzten Jahrzehnte?
Was den Rechten die Rückbesinnung auf die Nation, wäre den Linken der Erhalt des Sozialstaats, aber man bekämpft sich halt so gern, der mögliche Schulterschluß vor 20 Jahren blieb aus.
Und von einer nicht nur ökonomischen Vorreiter-Rolle Deutschlands in Europa wird ja schon gar nicht mehr geredet.
Hier die Bekämpfung von Selbsthaß als Positivum zu nennen oder ein christliches Abendland als Disneyland zu rekonstruieren, ist mir schlicht zu wenig.

MartinHimstedt

17. April 2020 13:57

Zunächst mal muss man konstatieren, dass eine derartige Fixierung auf Rasse (im Sinne von „Ein amerikanischer Alptraum“) nur bei Linken möglich ist: Kein Martin dieser Welt käme jemals auf den Gedanken, einen solch abwegigen Test machen zu lassen.

Dann führt die Dame aus, dass die „norwegischen Mädchen“ alle gleich aussehen würden: Wobei ihr offensichtlich völlig unklar ist, wie Martin richtig andeutet, dass diese damit einer aussterbenden Personengruppe angehören.

Eine meiner besten Freundinnen (links und weiß wie ein Stück Papier), hatte auch diesen Test gemacht (sehr sicher von MyHeritage):

Zu ihrer Erleichterung stammen ihr Genpol, oder was auch immer da „getestet“ wird, von überall her. Offenkundig war, dass sie mir damit unterschwellig irgendetwas mitteilen wollte. Bei solchen absurden Schauspielen ist es zielführend, drei bis sechs Bier zur Beruhigung getrunken zu haben.

Selbstverständlich schicke ich ihr diesen Artikel nicht: Die meisten Menschen reagieren, meiner Erfahrung nach, sehr extrem, wenn man genau ins Schwarze trifft.

Gotlandfahrer

17. April 2020 15:50

Eine letzte Ergänzung meinerseits, dann lege ich mich wieder hin, und zwar da hier doch ziemliche Fehlinterpretationen meines Gedankens artikuliert wurden.

Meine Behauptung lautete: Weibliche Primaten spüren evolutionsbedingt, welche Männchen stark und welche schwach sind. Sofern stabile Verhältnisse vorliegen, mag sich das an Kontostand o.ä. festmachen. Sobald fremde „Killerpawiane“ durch die Gegend ziehen und nicht beherrscht werden, können andere Kriterien gelten. Die Frau als solche hat, wie jedes Lebewesen, ein unterbewusstes Interesse daran, dass ihre DNA weitergegeben wird. Das kann zu irritierenden Empfindungen führen, weil dieser Trieb womöglich im Konflikt mit Bewusstsein, Kultur und „noch“ geltenden Umweltbedingungen steht.

@ Laurenz stellt dem entgegen:
1. Damit würden Massen-Medien-Klischees bedient – das wäre mir neu, in BILD kam das denke ich noch nicht vor.

2. Das Schönheitsideal sei überall „weiß“ - Ja. Und? Deswegen wittert man und frau nicht die Veränderung der Lage durch den Killerpawian? Umso lästiger doch für den Killerpawian.

3. Das Rotlichtviertel Frankfurts sei größer als das in Bangkok – Aha. Spricht das für oder gegen starke lokale Männchen? So von wegen wenn ich sonst schon nicht landen kann? Nebenbei: Wer schickt hierzulande mittlerweile die Pferdchen dort ins Rennen? Grundgesetzfeste SiN-Foristen?

Den sonstigen Ausführungen konnte ich beim besten Willen nicht folgen.

@ Gracchus:
Das Weltbild Kaltenbrunners im speziellen ist mir nicht näher bekannt, ich würde es im gesteigerten Nationalsozialismus mit rassistischem Überlegenheitsdünkel verorten. Wenn ich falsch liege bitte ich um Aufklärung. Wie nun mein Passus "leibliche Wächterin ihrer DNA" damit in Verbindung gebracht werden kann ist mir schleierhaft, da er leicht nachvollziehbar geradezu in gegenteiliger Bedeutung von mir gebraucht wurde: Würde ich einer „Wächterin ihrer DNA“ unterstellen, sie würde aus „rassehygienischen“ Gründen darüber wachen, würden meine gesamten Ausführungen keinen Sinn ergeben, denn dann würde sie nicht Irritationen erleiden aufgrund ihres unbewussten Dranges als vorauseilend kooperierende Beute sich für den Stärkeren (= Fremden!) bereit zu machen. Sie würde sich stattdessen artig weiterhin mit "ihresgleichen" paaren, egal wie verhuscht das "eigene" bei ihr schutzsuchende Männlein vor den fremden Killerpawianen zittert.

Eine Frau, die „über ihre DNA wacht“ (es ist ein Bild, man kann ein anderes wählen) tut dies im Sinne einer Vermeidung von Vergeudung mit demjenigen, dessen DNA aus dem Spiel auszuscheiden droht. Daran wird Kaltenbrunner für sich nicht gedacht haben. Ein solches Streben dürfte also ziemlich genau das Gegenteil einer „volksidentitären“ Erhaltungsstrategie sein.

Der gegenteiligen Auslegung liegt vermutlich eine innere Vorspannung der beiden „Kommentierenden“ zugrunde, denen bereits die Erwähnung des Trigger-Begriffes DNA oder Gen ausreicht, um ihr Unverständnis für vermeintlich vorliegenden „Rassismus“ auszuspeichern. Nur weil ich wahrnehme, dass ich als weißer Mann so benannt werde und aufgrund empirischer Befunde und angesichts der Vorgänge um mich herum damit rechnen muss, dass dies aus Sicht der mich Benennenden nicht bedeutungslos ist, kann doch nicht auf eine Geisteshaltung Kaltenbrunners geschlossen werden! Wer das tut, ist selbst genau in dieser Geisteshaltung gefangen.

Laurenz

17. April 2020 16:10

@zeitschnur ... Genetik ist nur eine Debatten-Ebene. Und unsere Wissenschaft befindet sich nachwievor in der Steinzeit. Wir wissen im Grunde wenig. Egal, ob Juristen, Diät-Assistenten, Mediziner, 5.000 Protagonisten und 15.000 Meinungen. Mir Ihrer laschen links-christlichen Rassismus-Definition kann ich nur insofern konform gehen, im Falle dessen, daß jemand Rassen/Ethnien bewertet. Bewertungen jeglicher Art enthalte ich mich als Heide weitestgehend, ich bin maximal zu- oder abgeneigt. Sie grenzen und treiben Teufel aus, nicht ich.
Abgesehen davon, gibt es keine rechten Rassisten, nur linke, wie ML schreibt. Und so leid es mir tut, Sie gehören zu den linken Rassisten. Da wir beide hier debattieren, bin es ausnahmsweise nicht ich, der schwarz.-weiß malt. Sie haben bis jetzt mein Argument der Arterhaltung ignoriert. Sie unterscheiden ideologisch weiter ohne Grundlage arrogant die Abgrenzung des Menschen zur Kreatur, zur organischen Wesenheit, als ob wir, wie HB diametral schreibt, nicht sterben müßten. Sie ignorieren kulturelle und biologische Unterschiede, welche die größten Bio-Genies und Kultur-Anthropologen postuliert haben. Die Ignoranz ist der Rassismus, der die Absicht hat uns, als Art, auszurotten.
Und Sie brauchen mir auch über Thailand und Nachbarstaaten nichts schreiben, die Region kenne ich besser als Sie.
Hätten wir anstatt 1,5 Mio. Orientalen, 1,5 Mio. Vietnamesen aufgenommen, hätten wir zumindest weniger gesellschaftliche Probleme. Wer die Unterschiede zwischen Vietnamesen und Orientalen ignoriert, ist ein Rassist, eben weil er die kulturellen und ethnischen Unterschiede nicht achtet.
Wenn Sie, zeitschnur, nachts alleine, leicht bekleidet, durch Jakarta (islamisch), Manila (katholisch) und Bangkok (buddhistisch) laufen, wachen Sie morgens nur in Bangkok wieder lebendig auf, obwohl sich die jeweiligen Völker dort relativ ähnlich sind. Aber Sie, zeitschnur, sind Dielenige, die in Religions- und sonstigen Fragen Ursache und Wirkung leugnet. Diese Fakten-Leugnung und Ihre extreme Wahrnehmungsblase machen Debatten mit Ihnen unglaublich schwierig. Maiordomus und Sie haben hier die größten Ego-Probleme. Umso mehr man nur sich selbst wahrnimmt, umso weniger Aufmerksamkeit hat man für die Umwelt. Lesen Sie Castaneda, dann wissen Sie, welchen Krieg ich jeden Tag führe. Führen Sie diesen auch, dann geht es uns hier besser und "wir" kommen hier dann auch mal weiter.

Wahrheitssucher

17. April 2020 16:57

@ Pit

Bester Beitrag, absolute Zustimmung!

@ Gotlandfahrer

„Rückschlagwirkung der eigenen Lügennarrative auf die „Siegernationen“ ... “
Dank für den Gedanken und die Formulierung!

@ ML

„Das Thema ist von zentraler, entscheidender Bedeutung...“
Wie recht Sie haben!

Laurenz

17. April 2020 17:04

@Seneca .... Sie erinnern Sich schlecht. Tacitus oder auch Cassius Dio schrieben für Römer und nicht für uns. Und Sie schrieben deswegen, weil man zu ihrer Zeit, gegenüber unseren Geschichtenerzählern, Händlern und fahrenden Sängern, mit Schreiben im Römischen Reich die Reichweite noch erhöhen konnte. Mit Theodosius & der christlichen Tyrannei (im Grunde ein christlich-bolschewistische, Pol-Pot-geprägte Reichsrevolution) fand das ein Ende.

Man geht davon aus, daß die Recherche dieser römischen Autoren mit Veteranen der Germanischen Front, meist wohl Offiziere, korrespondiert wurde, auch Verwalter oder Kaufleute sind möglich. Die Beschreibungen gehen meist sehr ins Details, der Umgang mit Frauen usw.
Er, wie viele andere, beschreibt den Furor Teutonicus, den Zorn des thumben Thoren, des Hans im Glücks, der dann eintritt, wenn der Germane bemerkt, daß man ihn hinters Licht geführt hat, dann bleibt kein Auge trocken.
Die Naivität, die @Monika anhand ihrer norwegischen Dienstmädchen explizit beschrieben hat, ist uns ethnisch eigen, Tacitus beschreibt das explizit.
Das bessere Wort für Naivität ist Arglosigkeit. Arglosigkeit hat viele Vorteile, vor allem in spiritueller Hinsicht oder dem Forschergeist (Neugierde auf das Unbekannte). Aber in Konfrontation mit Kulturen, die keine Arglosigkeit kennen, ist sie tödlich.

Gracchus

17. April 2020 17:07

@Lichtmesz / zeitschnur
Was Obama angeht, stimme ich Ihnen @Lichtmesz zu, soweit es um den "selling point" angeht. Ansonsten aber @zeitschnur:

"Während die Rechten ständig wieder auf das abseitige und belanglose Rassenthema abgelenkt werden wie ihre Lieblingsfeinde, erkennen sie leider die eigentliche Problematik nicht und packen sie folglich auch nicht an."

In der von Ihnen avisierten Schlacht wird man kaum mit rechtem Biologismus punkten können. Den linken Wahn mit rechtem Wahn zu bekämpfen - was soll bitte sehr damit gewonnen werden? Und was heisst genau "linker Rassismus": Das ist doch zunächst ein Antirassismus, der - wie jede Anti-Haltung - nicht die Kraft hat, das, was vorgeblich bekämpft, zu überwinden, sondern sich in Widersprüchlichkeiten verstrickt, aus dem er nicht mehr herausfindet.

Augustinus

17. April 2020 17:19

Einerseits gefällt mir die Vorstellung, dass alle Menschen lieb zueinander sind und dass man die unterschiedlichen Hautfarben ähnlich wie die unterschiedlichen Haar- oder Augenfarben ansieht.

Andererseits bin ich auch Realist und weiß, dass Vielvölkerstaaten unsäglich viele Probleme und Leid verursachen können.

Die Teilung Britisch-Indiens in Pakistan, Indien und Ost-Pakistan war schließlich kein Pappenstiel (1 Mio. Tote).

Die Angehörigen des homo-sapiens sind aber nicht so unterschiedlich, wie es einige Vertreter des sogenannten "Rassenrealismus" glauben.

Man stelle sich einmal vor der homo-neanderthalensis (mit einem größeren Gehirn) hätte überlebt.

Wie schwer wäre es für die Menschheit (die schon alleine mit unterschiedlichen Rassen nicht klar kommt) mit einem Menschen, der einer anderen Gattung angehört, zurecht zu finden?

Fritz

17. April 2020 17:20

Als Obama gewählt wurde, waren die Afro-Kolumbianer begeistert, weil sie glaubten, jetzt leichter ein Visum für die USA bekommen zu können.

Pustekuchen

Monika

17. April 2020 18:53

@ RMH
Ernst Jünger konnte noch schreiben: „Die Sehnsucht nach der Reinheit des Blutes ist ein Kennzeichen der Mischlinge.“
Wie es der Zufall so will ( manchmal ist es Magie !), ziehe ich aus dem schweren Paket mit 11700 Seiten Ernst Jünger SÄMTLICHE WERKE, Band 13 als erstes Buch heraus und finde auf Seite 112 ( Europa/ Das große Babylon) besagtes Zitat. Allerdings stammt es nicht von Jünger, sondern Jünger zitiert hier Gobineau. Er merkt auf dieses Zitat allerdings an, dass dies eine der Maximen sei, durch die er sich schadete.
Wenn wir nun schon mal beim Rosinenpicken sind, dann richtig :)
Im übrigen bin ich überrascht, wie unterhaltsam Jünger zu lesen ist. Das würde ich mir für das SiN Forum auch wünschen.

Monika

17. April 2020 19:19

@ Lichtmesz
Wenn es denn so ist, dass „Wir, die zu ersetzenden Europäer inzwischen eindeutig und expressis verbis als rassisch bestimmte Feinde identifiziert werden,“ ja, dann sollten wir uns natürlich wehren.
Wie soll das aussehen, wenn es nicht möglich ist auszuweichen ? Nun, es gibt die japanische Kampfkunst des Aikido und auch die unterkühlt humorige Art eines Klonovsky beschert mir entsprechende Aha-Erlebnisse.
Vielleicht geht es mehr um taktische Fragen ?

Seneca

17. April 2020 19:53

„Identity politics“ von rechts aufgespießt ist gut, beantwortet aber natürlich nicht die einfache wie schwierige Frage nach der eigenen, zu bewahrenden Identität. Dieser kann man sich relativistisch positiv nähern dh was konstituiert das Eigene ungefähr im Vergleich zum Anderen oder absolut negativistisch, was ist das Eigene auf keinen Fall. Beide Wege sind sinnvoll und wichtig. Und bloß keine Angst vor irgendwelchen Scheuklappen, die den Blick auf das Eigene und Fremde einengen. Alle gute Erkenntnis beginnt frei nach Platon mit einer großen Portion Staunen und Neugierde. Weiter so ML !

RMH

17. April 2020 20:34

@Monika,

vielen Dank für den Hinweis. Ich habe dieses Zitat aus "Annäherungen. Drogen und Rausch" von Ernst Jünger entnommen. Dort erwähnt er nicht, dass der Gedanke ursprünglich von Gobineau stammt. Vermutlich ist ihm der Satz so in Fleisch und Blut übergegangen, dass er beim eher frei formulierten "Annäherungen" nicht mehr darauf hingewiesen hat (oder er dachte, dass weiß doch eh jeder ...).

Gelddrucker

17. April 2020 20:35

Diese Diskussion ist ein Paradebeispiel für die Verkopfung, die hier stattfindet.

110 Kommentare, alles sehr interessant, ABER:

Wie bringen wir jetzt große Menschenmassen im Westen dazu, die weißen Völker als rettungswürdig anzusehen?

Wäre es nicht manchmal sinnvoller, die zweifelsohne wichtigen theoretischen Erkenntnisse in Strategien umzuwandeln?

Marc_Aurel

17. April 2020 21:14

Bei der ethnischen Frage und deren Auswirkungen, handelt es sich, meiner Meinung nach, um eine in weiten Teilen rein theoretische Diskussion, denn die praktische Situation, das zum Beispiel „ein Farbiger“ wie in einem Laborversuch, losgelöst von allem, in die einheimische Gesellschaft hineinfällt, kommt wohl doch eher selten vor, außer er wird als Baby adoptiert. Wir haben es aber in der Regel mit einer Masseneinwanderung zu tun, bei der das prägende kulturelle Umfeld gleich mit einwandert.

Das dieser Massenimport von den falschen Leuten aus den falschen Gründen gewollt wird und das er unzweifelhaft nachhaltig zerstörerisch wirkt, sollte wohl schon Grund genug sein, dem ablehnend gegenüber zustehen.

Was die theoretische Frage selbst angeht: mir fällt es schwer den Faktor „genetische Veranlagung“ und „die Folgen von Kreuzungen“, wenn man es denn so nennen will, zu wichten und zu sagen zu welchen Teilen Veranlagung und zu welchen Teilen unserer Umfeld uns prägt.

Es ist meiner Ansicht nach zur Verteidigung des Eigenen aber auch gar nicht nötig, auf genetische Argumente zurückzugreifen, denn ich sehe das ähnlich wie Pit: was den Gruppenzusammenhalt stark gefährdet ist abzulehnen, Punkt.

Gracchus

17. April 2020 22:07

@Gotlandfahrer: Beruhigen Sie sich: Ich meinte Gerd Klaus, nicht Ernst. Und was mich an ihrer Formulierung störte: die maximale Reduktion.

zeitschnur

17. April 2020 23:00

Ich resümiere diese Debatte für mich damit, dass ich zu erkennen meine, dass wir alle so etwas wie einen umfassenden ethnokulturellen, ökonomischen und auch religiösen Erdrutsch spüren und verzweifelt nach einem Schuldigen suchen, den wir dingfest und unschädlich machen, oder einer Lösung, damit alles wieder so wird, wie wir glauben, dass es gewesen sei.

Nur: wie war es denn?
Mir fällt anhand des Erdrutsches auf, dass ich das gar nicht so genau weiß. Zu tief haben wir uns in die Plots mächtiger Märchenerzähler verstricken lassen.

Nützt es etwas, nun mit Verspätung danach zu fragen? Bedingt ja, aber nicht so, dass wir das Märchen nun weiter erzählen. Es hat sich zu Ende erzählt. Irgendwann kommt immer das "Und wenn sie nicht gestorben sind...", und alle wissen, dass sie nicht nur gestorben sind, sondern dass es sie nie gegeben hat.

Es gibt da so ein Gebet, vom hl. Franziskus oder so, von Dingen die man ändern kann, und solchen, die man nicht ändern kann, und der Bitte um die discretio spirituum, sich nicht auf der falschen Seite zu verkämpfen (also auf der, die man NICHT mehr ändern kann).

Ich habe in mir durchaus auch solche Gedanken wie: ist doch spannend, was wir jetzt aus der Situation machen können.
Wenn ich aber die mehr oder wenige irrsinnige Verfasstheit der meisten Zeitgenossen hier im weißen Westen sehe, sehe ich, dass da noch eine gewaltige Lawine an Trübsal auf uns zurollt. Jetzt in der angeblichen "Corona"-Krise, die in Wahrheit eine Scheidung der noch gesunden von den kranken Geistern ist und ich erkenne, dass dieses Gesund- oder Kranksein quer durch alle politischen Fronten verläuft, eine Art Katharsis der ganzen Menschheit ist, denke ich: Liebe Freunde, wir müssen tatsächlich die Zelte in der "alten Welt" abbrechen, denn niemand sollte so dumm sein, mit ihr untergehen zu wollen. Es kommt vielmehr drauf an, jetzt in der Situation kreativ zu wirken, wo es noch möglich ist.
Und ja, @ Monika, wenn es Ihnen hier nicht unterhaltsam genug ist, wie Sie - selbst nicht sonderlich ergiebig in der Sache - meinen verlangen zu sollen, dann empfehle ich, einfach selbst mal was Unterhaltsames zu formulieren. Des Deutschen größtes Problem war immer seine Philisterei, die sich in wohlfeilen Forderungen erschöpfte, die man selbst niemals selbst zu erfüllen gedachte.
Wenn die Welt nicht untergeht, wird das Leben weitergehen. Ist das nicht tröstlich?

Sehen wir den tatsachen ins Auge: der Rassenwahn ist politisch eine weiße Idee, egal, ob er sich schwarzenfeindlich, antisemitisch oder nun weißenfeindlich aufgipfelt.

Es tut mir leid: Aber wenn das so ist, und es IST so, dass dieser Wahn ein weißer Wahn ist, dann muss man genau diese Weißen in asiatischer Kampftechnik an ihrem Wahn zugrunde gehen lassen und - um überhaupt noch etwas zu retten - sich von diesem dämonischen Gedankengut distanzieren. Ich sags mal überspitzt: Gott wird entweder die Völker erhalten oder er will nicht. Er ließ auch Sodom untergehen, weil sich nicht mal mehr 5 Gerechte dort fanden. Überlegen wir also, ob wir diese 5 Gerechten noch zusammen bringen unter uns.

nom de guerre

17. April 2020 23:06

@ zeitschnur

[an ML:] „Warum sind Sie sich dann so felsenfest sicher, dass er ein "schwarzer Mann" ist?“ – Ich habe eine kurze Zwischenfrage, weil ich Ihre Kommentare zwar gelesen habe, Ihren Standpunkt aber beim besten Willen nicht nachvollziehen kann: Wie weit käme Obama denn damit, wenn er sich selbst als weiß „definieren“ würde? Sich als einer bestimmten Gruppe zugehörig wahrzunehmen macht doch, wenn man sich nicht gerade ohne die Gefahr einer Berührung mit anderen Menschen in die Einöde zurückgezogen hat, nur dann Sinn, wenn man erwarten kann, von dieser Gruppe akzeptiert zu werden. Auch wenn hellhäutige Farbige in den USA u.U. auch in der farbigen Gemeinschaft auf Akzeptanzprobleme stoßen oder früher gestoßen sind (diesbezüglich lasse ich mich gerne belehren, ich kenne da nur die von „Antirassisten“ vertretene Version, wonach der soziale Status anstieg mit zunehmender Helligkeit des Hauttons), waren sie doch schon wegen der Rechtslage zur Zeit der Rassentrennung gezwungenermaßen Farbige. Obama mag in der Familie seiner Mutter weiß sozialisiert worden sein, aber er kann wohl kaum auf die Straße gehen und sagen: „Schaut her, ich bin ein weißer Mann.“ Anders wäre das vielleicht, wenn er in einer rein schwarzen Gemeinschaft in Afrika leben würde, in dem sein gesellschaftlich relevantes Anderssein eben gerade in der helleren Haut bestünde.

@ Gotlandfahrer

Da Sie auf Missverständnisse in den Reaktionen auf Ihren Standpunkt hinweisen, möchte ich im Anschluss an meinen Kommentar weiter oben noch kurz etwas ergänzen. Sie sagen: „Weibliche Primaten spüren evolutionsbedingt, welche Männchen stark und welche schwach sind. Sofern stabile Verhältnisse vorliegen, mag sich das an Kontostand o.ä. festmachen. Sobald fremde „Killerpawiane“ durch die Gegend ziehen und nicht beherrscht werden, können andere Kriterien gelten.“ Ich meinte, als ich schrieb, dass eine Frau, die sich an einen starken Mann binden möchte, dabei den Ernährer und Beschützer ihrer Kinder sieht, gerade nicht nur den Kontostand (sowie die Fähigkeit, eine stabile Beziehung zu führen und ein guter Vater zu sein) bzw. das, was Sie oben mit Bananenherbeitragen umschrieben haben; das Vertreiben des „Killerpavians“ ist für mich im „Beschützen“ durchaus enthalten – was denn auch sonst? Wenn ich auf der Suche nach einem Mann wäre, der diese Voraussetzung erfüllt, würde ich ihn trotz der bei uns mitunter wahrgenommenen Krise der Männlichkeit und trotz des oft gegenteiligen Eindrucks unter europäischen Männern zu finden versuchen. Ich glaube, dass europäische oder, um es enger zu fassen, deutsche Männer das „Killerpavianvertreiben“ (Ihr Bild, nicht meins!) immer noch können – freilich wohl erst, wenn sie gemerkt haben werden, dass sie es wirklich müssen.

Dagegen würde ich einen solchen Mann nicht suchen in Gruppen, deren Angehörige sich häufig nur in Mannschaftsstärke wohlzufühlen und übertriebenes Männlichkeitsgehabe nötig zu haben scheinen; im Allgemeinen ist das, ebenso wie die vielen „Einzelfälle“ nach dem Ende einer Beziehung, eher ein Zeichen von Schwäche, nicht von Stärke, weshalb sich diese Gruppen mMn auch nicht dazu eignen, die Rolle des „Killerpavians“ zu auszufüllen.

Ferner glaube ich nicht, dass europäische Frauen oder Mädchen sich - auch nicht unbewusst und genetisch bedingt - in Bezug auf orientalische oder afrikanische Einwanderer wie Affenweibchen bereitmachen, weil aggressive Männer sich ohnehin nehmen werden, was sie wollen. Dieses Phänomen kann ich weder bestätigen noch bestreiten, da ich nichts über die sexuellen Beziehungen unserer frühen Vorfahren weiß (bei Primaten gibt es ja mit den Schimpansen und den Bonobos zwei weit auseinanderliegende Varianten, obwohl beide Arten, glaube ich, sehr nah miteinander verwandt sind, sodass man daraus keine Schlüsse ziehen kann), ich meine aber, der Vergleich geht fehl, denn dazu müssten die Frauen, die Beziehungen mit Migranten eingehen, diese überhaupt als Bedrohung wahrnehmen. M.E. ist das nicht der Fall, der Bevölkerungsaustausch wird in seiner Dimension und vor allem seinen Konsequenzen überwiegend weder von den Frauen noch von den Männern gesehen. Einstweilen spielt man „Weltoffenheit“ wie im Urlaub oder bei Folklorefestivals, wenn hinterher alle wieder nach Hause gehen; hierbei wirkt – dabei bleibe ich – neben der Indoktrination der Reiz des Exotischen, weshalb eine blonde Norwegerin enttäuscht ist, weil sie nicht so „bunt“ ist wie erhofft. Für solche Leute ist das (noch) ein Spiel, denn wenn Cornelia, um bei der Dame zu bleiben, einen afrikanischen oder sonst nicht-weißen Vorfahren aufgetrieben hätte, hätte es für sie keinerlei Folgen gehabt. Konsequenzen hat so etwas nur in einer tatsächlich rassistischen Gesellschaft, weshalb das Märchen der Antirassisten von der fortgesetzten Unterdrückung Nicht-Weißer in den westlichen Gesellschaften sich ohne weiteres als solches entlarven lässt.

Andreas Walter

18. April 2020 03:16

Das ist doch der gleiche Quatsch wie viele andere Werbung auch. Erst wird der potentielle Kunde verunsichert und dann bietet man ihm genau das Produkt an, mit dem er diese Unsicherheit bewältigen kann. “Haben auch Sie Mundgeruch?“, "Sicher, dass Sie kein Nazi sind?".

Gebe es daher tatsächlich auch ein "Nazi-Gen" ("All Germans are Nazis"), dann hätten all diese Unternehmen auch dieses Thema schon längst dankbar aufgegriffen. So aber beuten sie eben (zum Teil) die aus, oder benutzen sie sogar, die eh schon unsicher sind (oder gierig). Was man bei der lofotischen Dorfschönheit bereits an der Stimme erkennt, ihre Unsicherheit, die lediglich raus will auf die Bretter, die die Welt bedeuten.

Wäre ein wunderbares Thema daher auch für Parodien, wenn man nur den Mut dazu hat.

Wobei Sie mittlerweile vielleicht auch nur noch das Geld interessiert, was man auch mit MyHeritage machen kann, denn nicht wenige Europäer sind auch recht schnell enttäuscht vom Land der unbegrenzten Möglichkeiten, egal ob sie in LA, NY oder in Texas eine Weile waren.

Wieso, frage ich mich, glauben die Leute eigentlich überhaupt, dass "Cornelia" die Wahrheit sagt. Weil sie eine ganz hübsche ist. Das war “Alice" übrigens auch, das Liebchen von Gaddafis Sohn:

https://youtu.be/ZKX8D8aOreg

“Nicole“ und “Cornelia“ sind daher ebenso ein Produkt der Werbung wie dieser Vogel mit den blauen Haaren, mir fällt gerade sein Name nicht ein. “Rezo“, genau, so heisst der.

Virales Marketing ist nur eben besonders meta, besonders subtil und damit auch besonders hinterfotzig. Kollateralschäden interessieren da aber auch nicht, haben noch nie die “Fritzen" von der Werbung und Propagandisten interessiert.

https://youtu.be/Isa5c1p6aC0

Selbst Ancestry reitet darum gnadenlos entweder die "Vertriebenennummer 2. Weltkrieg" oder eben "Auswanderer-, Flüchtlinge- und Sklavennummer davor" (ab 1620, die Puritaner). Sind ja auch religiöse Flüchtlinge, die Mormonen, waren es sogar noch innerhalb der VSA für einige Zeit. Interessante Geschichte übrigens, von der auch "Die letzten Deutschen" noch etwas lernen können. Wo ist nämlich unser Utah?

Seneca

18. April 2020 08:14

@ Gelddrucker: die einzige „Strategie“ ist, eigene Kinder mit einem Partner aus unserem ethnischen Kulturraum in die Welt zu setzen und den Kindern das Gefühl und das Bewusstsein für das zu bewahrende Eigene zu vermitteln. Früher sagte man einmal dazu: Wurzeln geben. Und zwar völlig gelassen und unverkrampft. Es geht, wie man nicht zuletzt an EK und GK sieht. Ich selbst habe auch 6 Kinder und ja, es ist für echte Konservative stets eine alternativlose „Entscheidung“. Im Gegensatz zur Sigmar-Gabriel-Generation wissen die heutigen Kinder auch ganz genau, dass es nicht selbstverständlich ist, dass sie von ihren Eltern in die Welt gesetzt und (hoffentlich) ordentlich groß gezogen worden sind. Es gibt für uns „Rechte“, Männlein wie Weiblein, keine wichtigere Entscheidung als diese. Genau aus diesem Grund bin ich auch sehr dankbar für all die guten Einlässe von Kositza und Sommerfeld zu Kindern und deren Erziehung durch „GeRechte“. Die Frauen waren und sind immer der Hort, der Schlüssel. Natürlich gibt es immer auch „Cornelias“, wobei Cirnelia wahrscheinlich auch noch ihren DNA-Moment bekommen wird, schlimmer aber sind doch die geistig unseren wie zB eine Annabel Schunke, die anscheinend will, aber mangels Partner nicht kann.

Seneca

18. April 2020 08:36

@Laurenz: Gab es je einen verschlageneren „Deutschen“ als Arminius oder wahlweise Herrmann der Cherusker? Im Kampf wie in Taktik und Strategie, nach innen (Stämme) wie nach außen (Rom)? Die Deutschen sind nicht „blauäugig“ oder naiver, dümmer als andere Völker, ganz im Gegenteil. Es wurden in kaum einem anderen Volk mehr Grübler und tiefsinnigere Denker geboren. Uneinigkeit ist unser Kains-Merkmal, aber die muss man sich auch erst einmal über 2000 Jahre leisten können...

Pferdefuss

18. April 2020 08:41

@ Pit @ Alle

www.youtubecom
Muhammad Ali - Rassismus in einem anderen Licht

Er spricht für sich, was für sich spricht.

Laurenz

18. April 2020 10:11

@Monika .... die Konsequenz der Niederlage ist doch klar. Sie brauchen Sich nur die gesellschaftliche Situation in 52 islamischen Staaten auf dem Planeten anschauen. Unsere Enkel und Urenkel, die unseren Lebensstil beibehalten wollen, werden in Rußland um Aufnahme bitten müssen, nicht das erste Mal. Allerdings ist es in Rußland mit SiN dann vorbei. Russische Medien haben zwar die Erlaubnis über alles herzuziehen, was nicht Rußland betrifft, aber schon anhand von Thomas Röper und seinem "Der Anti-Relotius", beheimatet in Petersburg, erkennt man Russisch/Sowjetische Geschichte ist festgenagelt, verfälscht wie unter Stalin. Herr Röper schreibt deswegen nie über russische/sowjetische Geschichte.

Ihre norwegischen Dienstmädchen waren, wie Deutsche Mädels auch, allesamt schnell kuriert durch Abenteuer mit exotischen Männern. "Mein Achmed ist anders", was quasi jede solche junge Frau denkt, endet schnell mit blau geschlagenen Augen und Unfreiheit. Ursächlich schuld an der unmännlichen Schwäche des weißen Mannes, bejammert hier auf SiN, sind die westlichen Werte, im Grunde nichts anderes als christlich geprägter Humanismus. Man braucht sich über Ursache und Wirkung des Gebots von linke Backe (Wange), rechte Backe, nichts vorzumachen, es dient der Schwächung einer Kultur, der Abtrennung der eigenen Wurzeln. Und er ist bestimmt von Frauen. Frauen gehen meist mit dem Sieger ins Bett, welcher in der Regel nicht auf christlich humanistische Werte vertraut und auf diesen seine Ausscheidungen zurück läßt.

Gotlandfahrer

18. April 2020 11:55

@ Gracchus:
Herrlich, solche Missverständnisse, auch wenn sie meine Bildungslücke aufzeigen. Habe gleich versucht sie oberflächlich durch Lesen seiner Würdigung auf SiN zu schliessen.
Aber ganz abwegig war meine Assoziation bei dem Thema ja auch wieder nicht... immerhin kann man sich fragen, wer von beiden die grössere Reichweite hat...:-(

Andreas Walter

18. April 2020 12:52

@Gelddrucker

Bin auch gerade irritiert.

Entweder ist ML selbst der viralen Werbung, dem Covert Marketing dieser Unternehmen auf den Leim gegangen, was er natürlich niemals zugeben würde, oder die Absicht hinter dem Artikel ist eine andere, die sich aber meinem Vorstellungsvermögen entzieht.

Vielleicht kommt ja die Auflösung des Rätsels in einem zweiten Teil und wir waren bei diesem womöglich nur die Versuchskaninchen. So etwas machen Autoren gelegentlich, ist darum auch ein durchaus beliebtes Stilmittel, um einen besonderen Aha-Effekt beim Leser zu erzeugen.

Ich lass' mich mal überraschen.

Niekisch

18. April 2020 13:24

@ zeitschnur 17.4. 10:

Sehr geehrte gnädige Frau, ich bitte um Verständnis für meine Reaktion unter der Bedingung des Akzeptierens meines bescheidenen Vorbehalts, mit Hypothese zu argumentieren. Danke!

Maiordomus

18. April 2020 14:48

@Monika. Auch Sie begaben sich bei dieser Debatte teilweise auf Nebenschauplätze. Auf jeden Fall schienen Sie für einmal nicht in der Lage, Ihre von mir seit Jahren hier präsentierten Stärken als besonnene gelehrte Frau auszuspielen. Nehmen Sie es nicht als Vorwurf, hatte hier selber auch schon denen einen oder anderen Durchhänger, weswegen man sich lieber etwas seltener zum Wort melden sollte. @Ml. Natürlich haben Sie beim Fanatismus des Antirassismus als gleichsam eines neuen Rassismus tendenziell recht. Trotzdem geht es beim wahren Weltbürgerkrieg nicht simpel um das Überleben der "weissen Rasse", deren Verschwinden Friedrich Dürrenmatt in seiner Erzählung "Versuch" etwa für die Mitte des 3. Jahrtausends vorausgesagt hat.

@Ernst Jünger. Das neue gedruckte Heft Sezession war abermals interessanter und im Niveau anspruchsvoller als die meisten Artikel für SiN. Die Sache Jünger - Mohler zeigte abermals, dass Jünger der neugierige Schriftsteller ist, letztlich jenseits jeglicher politischer Verbohrung nach unglücklichen Anfängen, wobei es völlig falsch ist, dass man Mohler als "Schweizer" irgendwas hätte durchgehen lassen. Es gibt keinen rechten Intellektuellen, der bei Schweizer Rechten und Schweizer Konservativen weniger gilt als Mohler; und wenn er sich nach der Jünger-Lektüre für die Waffen-SS meldete, hatte er die Weiterentwicklung dieses Autors in den 30-Jahren schlicht nicht verstanden. Waffen-SS, das ist auch für Schweizer Rechtspatrioten keinen Deut empfehlenswerter gewesen als die vermeintlichen linken Helden des spanischen Bürgerkrieges. Kurz, Mohler gilt in der Schweiz, so weit man überhaupt seinen Namen kennt, schlicht als Landesverräter, auch wenn Jünger-Leser und bedeutender Intellektueller Erwin Jaeckle (ich habe ihn biographiert) ihn durchaus zurecht als begabten Publizisten einschätzte und in der "Tat" schreiben liess, etwa für das Thema Frankreich. Auch in der Weltwoche kam Mohler gelegentlich zu Wort. Aber die Art und Weise, wie Mohler dann in der "Tat" 1961 die erste (zehnbändige) Jüngerausgabe besprach, war in der Tat, freiwillig oder unfreiwillig, der Anfang eines schlimmen, bis heute noch in der literarischen Szene nicht fertig bewältigten Jünger-Bashings.

Es ist lächerlich, Jünger und Mohler in Sachen Jubiläum sozusagen auf Augenhöhe zu präsentieren. Der Unterschied im Format ist schlicht gigantisch, wiewohl die Verdienste Mohlers mit seinem Hauptwerk über die Konservative Revolution zu anerkennen bleiben. Auf der Basis von Mohler, das kann ich Ihnen garantieren, wird weder Sezession noch die deutsche Rechte auf eine gedeihliche metapolitische Zukunft hoffen können. Wenn schon, dann allenfalls Gerd-Klaus Kaltenbrunner.

Gracchus(Gotlandfahrer: Kaltenbrunner wurde schon zu Lebzeiten und auch noch nach seinem Tode völlig fälschlicherweise als Sohn von Ernst Kaltenbrunner hingestellt, was völlig falsch war; er entstammte einer gläubigen katholischen Familie, was ihn weltanschaulich bleibend prägte. Vgl. die Würdigungen Kaltenbrunners durch Pfarrer Oblinger im Archiv der Jungen Freiheit, welcher Geistlicher zwar dann Schreibverbot erhielt. Eine weitere sehr bedenkenswerte Lebensbeschreibung Kaltenbrunners finden Sie auf kath.net bzw. auf einem katholischen Portal.

Niekisch

18. April 2020 15:50

"Wäre es nicht manchmal sinnvoller, die zweifelsohne wichtigen theoretischen Erkenntnisse in Strategien umzuwandeln?"

@ Gelddrucker 17.4. 20:35: Darf ich steigern? Es ist immer sinnvoll, notwendig und möglicherweise Not wendend. Trotz vielfacher Bitten auf hiesiger Plattform gelingt das einfach nicht. Woran mag es liegen? Weil die überwiegend gutsituierten Konservativen die Lage eher beobachten denn verändern wollen? Weil eine Strategie überhaupt nur derjenige entwickeln kann, der weiß, wohin er will? Weil ein Großteil in seiner religiösen Kuschelhöhle ruht und nicht hinauswill ins weltanschaulich feindlich-ruppige Leben? Weil man sich beim Entwickeln von Strategien direkt ins Metapolitische begibt, also Ins Politische, wo die behördlichen Hyänen lauern? Ich weiß es nicht, wüsste es aber gerne. Denn einen Misthaufen beseitigt man nicht, indem man immer nur den Gestank schnuppert, sondern die Mistgabel bis auf den Grund einsticht, anhebt und wegschleudert.

links ist wo der daumen rechts ist

18. April 2020 18:31

@ Sandstein

Habe Ihre unterirdische Replik erst jetzt bemerkt.
Bei den vier angeführten Damen ging es nicht um einen „Bestellkatalog“, wie Sie geifernderweise gleich annehmen, sondern neben ihrer unbestreitbaren phänotypischen Attraktivität darum, daß sie für mich typische Deutsche, Französinnen, Britinnen und US-Amerikanerinnen sind, auch wenn das unsere Ritter von der traurigen Genotyp-Gestalt bestreiten mögen.
Die Beispiele Wagenknecht und Adjani wurden hier angeführt:

https://sezession.de/58700/wagenknecht-die-soziale-frage-und-wir-2

https://sezession.de/60726/wagenknecht-die-soziale-frage-und-wir-4

Ein bißchen Schlagseite scheinen Sie bei Ihren Phantasien aber schon zu haben:
Zitate:
„Ich staune immer wieder über die kruden Rechtfertigungen, mit denen sich Betas (..erwachsene Männer!) in Afrika, Asien und Lateinamerika bedienen. Aber wo die Liebe hinfällt, ne?“
„Es gibt sie noch, wie Wildpferde. Man muss sie halt finden und zähmen.“
„Sprachkenntnisse um eine Frau zu gewinnen? Wissen Sie, was diese bekloppten Seebären Bullen "Strandwächter" usw. auf sich nehmen? Und Sie besuchen nen Online-Sprachkurs und ziehen ein Flugticket. Unterschied bemerkt? Und das allerpeinlichste @Geldrucker ist ja, dass die meisten Schritt 1 auslassen, und gleich den Flug buchen.“

Gut informiert, weit gereist in Bermuda-Shorts?
Vielleicht sollten Sie als typischer Ballermann-Teutone doch Ihre Grusel-Projektionen bei sich behalten.

Beim Rest meines Kommentars ging es um die widersprüchlichen Erfahrungen (Beschämung – Bestätigung), wie ich mich als Weißer wahrnehme. Kann Ihnen ja nich passieren, ne?

ML: Geht's bitte auch ohne die persönlichen Angriffe? Danke!

Monika

18. April 2020 21:24

Lieber Maiordomus,
Sie haben recht. Ich habe tatsächlich einen Durchhänger, weshalb ich besser schweigen sollte. Im Moment erscheint mir Alles als Nebenschauplatz.
„Die Verödung muss in der Tiefe,
nicht in den Symptomen erfasst werden,
denn im Sichtbarem fehlt es nicht an Abwechslung.“
Ernst Jünger

Gelddrucker

18. April 2020 21:48

@Seneca:

Wenn das die einzige Strategie ist, können wir einpacken, denn ein Geburtenrennen gegen die weiter einströmenden Menschenmassen aus der dritten Welt werden wir mit Sicherheit verlieren.

Die Lösung kennen wir alle, Remigration und Festung Europa.

Dieser antiweiße Rassenwahn der Linken, der sich immer weiter und dreister entblößt, ist eine Riesenchance. Wenn im Scandinavian Airlines-Werbespot ein Schwarzer was von seinen Wikinger-Vorfahren erzählt ist das dermaßen absurd und kann ein Augenöffner sein. Es gilt, bei jeder sich bietenden Gelegenheit die Sache umzudrehen und zu fragen:

"Was wäre wenn wir Weißen in Afrika einfallen würden?"

Hätte die dort ansässige Bevölkerung nicht das Recht sich zu wehren? Würden Linke Parteien dort, die diese Wehrhaftigkeit formulieren, in den Dreck ziehen? Nein, würden sie mit Sicherheit nicht, sie würden sie unterstützen gegen die in ihren Augen bösen weißen "Angreifer".

links ist wo der daumen rechts ist

18. April 2020 21:59

@ ML

Okay.
Sie haben den beleidigenden Kommentar von @ Sandstein freigeschaltet, bestand zu 100% aus Schmähung und bewußter Verdrehung. Informationsgehalt null.
Ich versuche die Verteilungsgerechtigkeit aus Angriff und Information einzuhalten.
Kositza: War echt reiner Kappes. Hab den grad gelöscht.

Gracchus

18. April 2020 22:32

Ich fasse die Debatte so zusammen:

Konsens besteht wohl darin, dass eine unkontrollierte Masseneinwanderung - in Tateinheit mit einer bigotten oder naiven, jedenfalls realitätsfremden Mulitkulturalismus-Ideologie und einem seltsamen Gemisch aus Schuld-, Minderwertigkeits- und wiederum Omnipotenzgefühlen ("wir können alle aufnehmen", "wir retten jetzt das Klima") - unvernünftig ist.

Mehr aber auch nicht. Dann scheiden sich die Geister. Ich bin zum Beispiel für eine massvolle Zuwanderung, sodass die Integrationskräfte nicht überspannt werden. Aber was heisst Integration? Minimum wäre wohl, die Sprache zu lernen und einer auskömmlichen legalen Erwerbsarbeit nachzugehen. Ansonsten könnten die Einwanderer unter sich bleiben und ihre eigene Kultur pflegen. Das ist Funktionalismus pur. Was ich damit sagen und fragen will: Haben wir überhaupt noch so etwas wie eine Kultur, in der sich jemand integrieren kann, oder haben wir unter funktionalistischer Paradigma die eigene Kultur abgeräumt? Für den Funktionalismus ist alles austauschbar. Für alles gibt es ein funktionales Äquivalent. Und daher kann eine funktionalistische Kultur auch keine Identität stiften - und deshalb suchen, so meine These, einuge ihre Identität in biologischen Phantasmen.

Und weiter:

@links stellt m. E. die richtige Frage: Für @links und auch mich ist Sahra Wagenknecht eine Deutsche, für die meisten im Forum wohl ein undefinierbares Mischwesen. Wagenknecht kann den Faust in- und auswendig hersagen wie sie will: eine Deutsche wird sie nimmermehr: Die Gene, Sahra, du weisst schon, tut uns leid!

Oder ich bilde folgenden Fall: Ein hier stationierter schwarzer GI schwängert eine Deutsche, der GI kehrt zurück in die Staaten, das Kind, etwas dunkelhäutig, wächst hier bei ihrer Mutter auf, hat einen deutschen Pass, geht hier zu Schule, hört vielleicht wie ihre Mitschüler R&B - aber eine Deutsche wird sie nimmermehr.

Jetzt kann man den obigen Fall noch mit einem weissen GI bilden, einem mit vielleicht irischen oder sogar deutschen Vorfahren, wo es also äusserlich nicht auffällt.

Und daran zeigt sich die ganze Absurdität der Debatte.

Und dann hat @zeitschnur völlig recht: Wer hat denn bitte sehr den Rassenwahn in die Welt gesetzt? Wer konnte denn auf einen seiner Philosophen hören und ist statt im Zimmer sitzen zu bleiben um die Welt gesegelt? Wer hat denn die Globalisierung angezettelt?

Valjean72

18. April 2020 23:56

Zitat von zeitschnur

Während "Rasse" keinerlei valides Kriterium für gar nix ist, ist Sprache ein erheblich größerer Indikator für echte Vielfalt und die Voraussetzung für menschliche Kultur.

Ich denke, dass niemand hier, der indigener Deutscher ist, nicht mindestens einen Fremden in den letzten sagen wir 5 oder 6 Generationen hat. Oder woher kommen wohl all die Nowotnys, Kubitscheks, de Temples, Mischniks, Schewtschiks, Schiattis, Tartars, Radetzkys, Bonellis etc. pp

Werte zeitschnur: vielen Dank für Ihre ausführliche Antwort auf die ich hiermit mit einer gewissen Verzögerung nun antworte. (Wobei es mir einigermaßen obsolet erscheint, da in diesem Strang bereits ausreichend Argumente und Überzeugungen ausgetauscht wurden.)

Ihre Position zum Themenkomplex Einwanderung, Migration, Ethnie und sozio-kulturelle Prägung stellt sich für mich beinahe deckungsgleich mit jener der Massenmigrationsbefürworter dar.

Deutschland sei seit jeher ein vielfältiges Einwanderungsland (siehe die gern angeführten Beispiele: französische Hugenotten in Preußen, polnische Arbeiter im Ruhrgebiet) und überhaupt komme dem genetischen Erbe im Grunde genommen gar keine Bedeutung zu. Wichtig sei allein Sprache, Umfeld, mithin die Sozialisation.

Und da sich Pan Grabowski und Monsieur Fontaine einst vorbildlich in Deutschland integrierten (besser: assimilierten) dann gelte dies selbstverständlich auch für Einwanderer in großer Zahl aus Afrika und Arabien. Sie müssten nur gut genug Deutsch lernen und das Grundgesetz achten …

Noch vor einigen Jahren war ich beruflich häufig in Afrika und im Nahen Osten unterwegs. Mein zugegebenermaßen subjektiver Eindruck ist, dass die Geschäftspartner in Nordafrika (speziell: Algerien) bei zähen Verhandlungen deutlich schneller „in die Höhe gingen“ und einen aggressiveren Ton anschlugen als man dies aus Mitteleuropa so kennt. Und ich glaube tatsächlich, das diese Neigung schneller in den Kampfmodus überzugehen auch in den Genen begründet liegt.

Für Dänen ist es relativ leicht sich in Norwegen zu integrieren, für Polen schon ein wenig schwieriger. Für Afghanen ist es eine ganz andere Hausnummer. Wer wollte das bestreiten? Oder liegt dies allein an der Sprache?

Nein, ich propagiere keine Rassenreinheit (zumal mir durchaus bewusst ist, dass das mittelalterliche Deutschland nicht allein von verschiedenen germanischen Stämmen, sondern auch von Kelten, Slawen, verbliebenen Römern u.a. geformt wurde und ich darüber hinaus von deutschen Patrioten mit Migrationshintergrund weiß) sehe allerdings daß „weiße Menschen“ unter Beschuss stehen (beileibe nicht nur hierzulande) und dass ein versteckter Krieg gegen sie tobt.

Und je mehr diese Auseinandersetzung vorangetrieben, auf die Spitze getrieben wird, desto mehr werden sich die Menschen gemäß ihrer ethnischen Gruppe* orientieren und vernetzen. Das zeigt mE das Beispiel USA.

---
*darunter auch Mitstreiter mit Migrationshintergund.

Ein Urgroßvater Puschkins war ein afrikanischer Sklave und kein russischer Nationalist würde Puschkin das Russischsein absprechen …

zeitschnur

19. April 2020 01:13

@ nom de guerre

Ich meinte: mit derselben, eigentlich größeren Berechtigung kann man den "gemischten" Obama als weiß bezeichnen, wenn man ihn einseitig als schwarz ansieht. Immerhin hat er beides, das Weiße durch Sozialisation sogar total.

Die Meinung, wer man sei, müsse auch von der "Gruppe" anerkannt werden, ist sehr gefährlich. Vor dem Recht muss der Vater sein Kind anerkennen als das Seine - die Mutter ist eh unleugbar.
Wir leben nicht in einem Wolfsrudel, mit Verlaub, es gibt ein geltendes Recht und so etwas wie Zivilisation - immer noch, untergraben wir es nicht auch noch von dieser Seite aus!
Die Gruppe kann im schlimmsten Fall auf dem Niveau eines Mobs sein und hat hier gar nichts zu sagen, pardon. Sie wissen es vielleicht nicht: aber es haben auch schon Weiße andere Weiße ausgestoßen. Und wenn einer aus der Familie verstoßen wird, gehört er dennoch immer noch zu ihr, wenn auch als Aus-ihr-Verstoßener.

An diesem Punkt muss man lernen, subtiler zu denken. Obamas Geschwätz, er könne mit seiner europäischen Herkunft "nichts anfangen", ist unreif, infantil und für einen erwachsenen, in sich ausgegorenen Mann nicht nachvollziehbar. Im übrigen wurde er in der weißen Peergroup doch total anerkannt! Der Mann ist eine peinliche Nullnummer mit diesem Geseire und sollte seine pubertären weißen und schwarzen Geschwister in aller Welt triggern, was auch hervorragend gelungen ist.

Ihre Idee, er könne doch nicht auf die Straße gehen und rufen "Seht, ich bin weiß" ist ungefähr so bizarr wie die, auf die Straße zu rennen und zu rufen "Seht, ich bin schwarz". Beides ist mE absurd.
Obama ist nun mal einfach Obama. Punkt. Vielleicht kapiert er selbst das auch eines Tages. Beyond politics.

Eine Frage aber aus Deutschland an Sie: Ist Xavier Naidoo einer von uns?
Für mich: ja, ganz eindeutig!
Und Prinicci? Auch ja, ganz eindeutig.
Wegen der Farbpalette?
Nein.
Wegen ihrer Identifikation und Liebe zum Unseren.
Warum sollten sie die Kultur hier nicht weitertragen?
Und wie viele "von außen" können potenziell diese kulturell weitertragen?
Potenziell im Extremfall 100% - aber das wird nicht geschehen, es sei denn es geschieht ein Genozid an uns.

Das sind Gedankenspiele. Und dann sind da noch die Imponderabilien: Niemand weiß, was am Ende wirklich geschieht.

Laurenz

19. April 2020 03:03

@Niekisch @ Gelddrucker

"Wäre es nicht manchmal sinnvoller, die zweifelsohne wichtigen theoretischen Erkenntnisse in Strategien umzuwandeln?"

Könnten Sie bitte konkretisieren, was für Strategien Sie meinen?

Solange wir die innenpolitische Frage nicht geklärt haben und damit Mehrheiten gewinnen, brauchen wir die außenpolitische Frage, wenn überhaupt, nur so zum Spaß debattieren.

Franz Bettinger

19. April 2020 10:30

@Perdefuß: Ali ist unschlagbar! Das Beste zum Thema Rassismus ever! Absolut sehenswert! Hier der richtige Link: https://www.youtube.com/watch?v=To2gY7CaLT0

@Niekisch sagt: „Einen Misthaufen beseitigt man nicht, indem man immer nur an ihm rum schnuppert. Mistgabel bis auf den Grund einstechen, anheben + wegschleudern!“ Herrlich, praktisch, gut!

@Laurenz hat recht, auch wenn’s einigen weh tut: "Man braucht sich über die Wirkung des christlichen Gebots von "linke Backe, rechte Backe" nichts vorzumachen. Es führt zur Schwächung des Eigenen + am Ende zur Abtrennung der Wurzeln. Es führt zum Tod.“

Gelddrucker

19. April 2020 12:31

@Laurenz:

Strategien hierzu: Wie bringen wir jetzt große Menschenmassen im Westen dazu, die weißen Völker als rettungswürdig anzusehen?

Sagte ich doch. Dass Sie jetzt wiederum das Ganze mit einer theoretischen Frage belasten, bestätigt meinen Beitrag.

Übrigens, zur Aggressivität bestimmter Ethnien lohnt es sich, dieses Video hier anzuschauen:

https://www.youtube.com/watch?v=8eO_HNs_BwQ

nom de guerre

19. April 2020 15:11

@ zeitschnur

Vielen Dank! Wenn ich Sie richtig verstehe, machen Sie das Schwarzweiß-Problem ausschließlich an der inneren Ebene einer Person fest und halten die Reaktion der Gemeinschaft für die Entwicklung der persönlichen Identität für entbehrlich. Das kann man so sehen, es leuchtet mir jedoch nicht ein. Die Identität wird maßgeblich durch Zuschreibung von außen geprägt – bei Obama ist das im gesellschaftlichen Zusammenhang, wenn auch vielleicht nicht bei seiner Familie: „Du bist schwarz“.

Sie schreiben: „Immerhin hat er [Obama] beides, das Weiße durch Sozialisation sogar total.“ – Ja, er hat beides, aber sinnvoll ist eine Identifikation mit einer Gemeinschaft, damit sie für das jeweilige Subjekt „gesund“ verläuft, also nicht mit permanenten Frustrationen verbunden ist und im Extremfall zum Irrewerden führt, m.E. nur dann, wenn die Chance besteht, von dieser Gemeinschaft akzeptiert zu werden. In diesem Sinne, d.h. hinsichtlich der Akzeptanz von Mischlingen durch die eine oder andere Gruppe (wobei das Problem überhaupt nur dadurch entstehen kann, dass ein Entweder-oder für erforderlich gehalten wird), ist die Rassenzugehörigkeit aus meiner Sicht tatsächlich ein Konstrukt, aber eines, um das der Einzelne nicht herumkommt.

Ein Beispiel aus einem anderen Bereich, um mich ggf. besser verständlich zu machen: Ich erinnere mich dunkel daran, dass man vor ein paar Jahren in England durch Gentests die Nachfahren eines englischen Königs (ich glaube, es war Richard III., dessen Leiche wurde jedenfalls vor einiger Zeit entdeckt) ermittelt hat, und zwar auch solche, die heute in keiner Beziehung zu irgendwelchen Adelsfamilien stehen. Wenn einer von diesen Leuten darauf bestünde, ein Prinz zu sein – weil es ja schließlich irgendwie willkürlich sei, dafür eine legitime Abstammung und nahe Verwandtschaft zu fordern –, was wäre das dann anderes als ein persönlicher Spleen? Aber doch nur deshalb, weil innerhalb des relevanten Bezugsrahmens (hier das englische Recht und die gesellschaftlichen Gepflogenheiten, durch die bedingt wird, wer ein Prinz ist und wer nicht) niemand seinen Anspruch akzeptieren würde.

„Obamas Geschwätz, er könne mit seiner europäischen Herkunft "nichts anfangen", ist unreif, infantil und für einen erwachsenen, in sich ausgegorenen Mann nicht nachvollziehbar.“ – Nun ja, daraus, was so jemand öffentlich verkündet, auf seine Gedanken- und Gefühlswelt (die im Übrigen niemanden etwas angeht) zu schließen, geht m.E. fehl. Es ist allerdings nicht unreifer als die Ausführungen dieser ebenfalls erwachsenen Norwegerin. Es passt in unsere Zeit.

„Sie wissen es vielleicht nicht: aber es haben auch schon Weiße andere Weiße ausgestoßen.“ – Schon, aber was hat das mit der vorliegenden Fragestellung zu tun? Das Ausdergemeinschaftausschließen ist zum Beispiel aus der Antike bekannt (Ödipus wurde als Kind ausgesetzt, Paris ging es ähnlich; die Germanen kannten das Friedloswerden als Strafe), und auch bei Meutereien in der christlichen Seefahrt hat es das gegeben. Nur hatte das ganz andere Gründe, als wenn in einer Gesellschaft, in der die Rassezugehörigkeit eine wichtige Rolle spielt, Kinder aus gemischten Beziehungen nur von einer Gemeinschaft als zugehörig anerkannt werden, von der anderen jedoch nicht.

Abschließend möchte ich hierauf noch kurz eingehen: „Eine Frage aber aus Deutschland an Sie: Ist Xavier Naidoo einer von uns? […] Und Prinicci?“ Schwierig, schwierig. Zu Xavier Naidoo kann ich nichts sagen, weil ich nur sehr vage weiß, wer das ist und was er macht (ja, wirklich), aber Pirincci ist für mich erstmal Türke. So wie ich Deutsche bleiben würde, selbst wenn ich 50 Jahre lang unter Lappländern leben und Rentiere züchten würde. Aber er will Deutscher sein und identifiziert sich mit uns (außerdem leidet er sehr unter dem Niedergang Deutschlands, allerdings würde ich mir nicht anmaßen, das zur Voraussetzung für „einer von uns“ erheben zu wollen), und im Ergebnis ist es das, was für mich zählt. Also: Ja, selbstverständlich ist der einer von uns.

Im Übrigen könnten natürlich auch 100% Fremde unsere Kultur weitertragen, wenn sie es denn wollten (warum sollten sie aber? haben sie denn keine eigene Kultur?), aber die wären dann trotzdem nicht mehr „das deutsche Volk“. Ganz ohne familiäre, meinetwegen blutsmäßige Bindung geht es mMn nicht, zumal Kultur sich nicht in dem erschöpft, was man bewusst und durch Aneignung von außen kommend übernehmen kann.

Niekisch

19. April 2020 16:24

"Könnten Sie bitte konkretisieren, was für Strategien Sie meinen?"

@ Laurenz 19.4. 3:03: Begeben Sie sich bitte auf "Metapolitika". Dort finden Sie jede Menge zum Inneren mit Hunderten Kommentaren dazu. Außenpolitische Strategien sind so lange entbehrlich, als wir auf Bundesebene nicht den Zipfel der Macht auch nur sehen, denn ergreifen können.

@zeitschnur 19.4. 1:13: Wenn Naidoo und Pirinci Deutsche sind, dann bin ich Inuit.

Pferdefuss

19. April 2020 20:05

@ Valjean72
'...polnische Arbeiter im Ruhrgebiet...'

Leider ist der Polonisierung deutscher Namen unter August den Starken bisher viel zu wenig Aufmerksamkeit geschenkt worden.

Um sich bei den Polen als König i n Polen lieb Kind zu machen, ist er nicht nur zum katholischen Glauben konvertiert, sondern hat er auch die Namen der zahlreichen deutschen Einwohner in Polen polonisiert, so dass gar nicht mehr zu eruieren ist, wer deutschen und wer polnischen Ursprungs ist.

@ Laurenz
'...Man braucht sich über Ursache und Wirkung des Gebots von linke Backe (Wange), rechte Backe, nichts vorzumachen,...'

Dieses 'Oh!-Backe'-Gleichnis könnte man auch forscher gebrauchen, ganz praktisch stelle ich mir das so vor: Es schlägt mich jemand auf die linke Backe, dann halte ich ihm die rechte Backe hin und sage provokativ, ruhig, herausfordernd, wie auch immer der Mentalität entsprechend: 'Schlag nur ruhig noch mal zu!' Würde er das nicht verdutzt sein lassen?

Götz Kubitschek

19. April 2020 21:51

badeschluß, zu 100%.

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