16. November 2020

USA: Die gestohlene Wahl

Martin Lichtmesz / 82 Kommentare

Die US-Präsidentschaftswahl ist vorbei, nun hat der Kampf um die Legitimität ihres Ergebnisses begonnen.

Martin Lichtmesz

Martin Lichtmesz ist freier Publizist und Übersetzer.

Wie von allen Seiten erwartet und angekündigt, hat sich Donald Trump bislang geweigert, den Wahlsieg seines Herausforderers Joe Biden zu akzeptieren. Die inzwischen beinahe komplett gleichgeschaltete westliche Presse feiert Trumps Thronsturz wie einen gelungenen Exorzismus, und behandelt Biden, der seinen Posten nicht vor dem 21. Januar 2021 antreten wird, bereits jetzt als amtierenden Präsidenten.

Biden verspricht nun der Nation Versöhnung und Einheit und ruft nach dem Ende der Dämonisierung des politischen Gegners. Wer mitverfolgt hat, mit welchen Mitteln die Demokraten vier Jahre lang ihren Kampf gegen Trump und seine Basis geführt haben, wird diesen Aufruf als ausgesprochen heuchlerisch erkennen. Auf der Seite der Sieger träumt man eher von Rache, Abrechnung und Säuberung, wie nach Bürgerkriegen üblich.

Einige Tage lang geisterte das von namhaften Demokraten beworbene "Trump Accountability Project" durchs Netz, das schwarze Listen für Trump-Unterstützer vorsah, um sie beruflich zu sabotieren, sozial zu isolieren und ihres öffentlichen Ansehens zu berauben. Den Betreibern muß allerdings rasch gedämmert sein, daß das eine "schlechte Optik" erzeugt und Bidens Angebot einer Generalamnestie widerspricht, und so wurde das Projekt einstweilen zurückgezogen.

Nun kollidieren die beiden bereits vor der Wahl lancierten Narrative: Trump hatte wiederholt davor gewarnt, daß die von den Demokraten emsig beworbene Briefwahl hochanfällig für Betrug sei, und er im Falle einer Wahlmanipulation zu seinen Ungunsten das Wahlergebnis anfechten werde. Die Gegenseite antwortete mit einem Gegennarrativ: Trump wolle sich mit diesen unfundierten, infamen Behauptungen lediglich präventiv gegen eine Niederlage absichern. Beide Narrative wurden Monate im voraus in die Köpfe der Wähler gepflanzt, damit man sie im entscheidenden Moment wie auf Knopfdruck würde abrufen können.

Die Propagandaoffensive der Trump-Gegner wurde wie üblich kritiklos von den deutschen Medien übernommen. Tenor: Indem Trump ohne jegliche Grundlage die Sicherheit und Legitimität des Wahlprozesses anzweifelt, zeigt er sich erneut als Feind und Verächter "der Demokratie", die er böswillig verleumdet, um sie zu unterminieren. "Experten", so wurde allerorten geraunt, wüßten genauestens Bescheid, daß Wahlbetrug völlig ausgeschlossen oder extremst unwahrscheinlich sei.

Diese Behauptung kam wohlgemerkt nach jahrelangen hartnäckigen Versuchen der Trump-Gegner, das Wahlergebnis von 2016 ohne jeglichen Beweis als das Werk russischer Hacker hinzustellen.

Es kommt nun meist im Leben erstens immer anders, und zweitens als man denkt. Keines der Szenarien des "Transition Integrity Project" hat sich erfüllt. Am nächsten kommt die Lage noch dem Szenario No. 2, das ich so zusammengefaßt habe:

Klarer Wahlsieg Bidens. Biden gewinnt sowohl "popular vote" als auch "electoral vote". Trump beklagt massiven Wahlbetrug, zieht sich dann aber zunehmend aus dem Rampenlicht zurück. Er erkennt, daß er keine Handhabe hat, gegen dieses Ergebnis anzurennen. Er verlegt sein Team in sein Privatdomizil in Mar-A-Lago und versucht mitzunehmen und zu retten, was möglich ist, etwa, indem er präventiv Begnadigungen für die Mitglieder seines Kabinetts, Familienmitglieder, politische Verbündete usw. vorbereitet, sollte es zu späteren Anklagen wegen krimineller Umtriebe kommen.

Biden beginnt inzwischen Reden unter dem Motto "Heilt das Land" zu halten. Trump kündigt an, daß sein Sohn Donald Trump jr. 2024 zur Präsidentschaftswahl antreten werde, und gründet einen TV-Sender namens "MAGA-TV", der vor allem Aufnahmen aus den letzten Wochen des Präsidenten im Amt senden soll. Die Demokraten bereiten einen sauberen Übergang vor, schmieden Koalitionen, und beginnen, polizeiliche Untersuchungen gegen Trumps korrupte Bande einzuleiten.

Der Sieg Bidens scheint zwar klar zu sein, was absolute Stimmen und Wahlmänner angeht, aber dennoch ist etwas Unerwartetes geschehen: Wie im Jahr 2016 lagen die vorab veröffentlichten Umfragen, die eine krachende Niederlage Trumps prophezeiten, signifikant daneben. Das mag Methode haben, denn auch diese Umfragen sind Teil der Propaganda und Wählerbeeinflußung. 2016 wie 2020 suggerierten sie, daß Trump keine Chance habe, und ob das nun ein Irrtum oder gezielte Demoralisierung war, sei dahingestellt.

Falls letzteres beabsichtigt war, so ist es gescheitert: Trump bekam rund zehn Millionen mehr Stimmen als vor vier Jahren (nach dem jetzigen Stand waren es rund 73 Millionen), und er gewann in allen nicht-weißen Wählerschichten hinzu - laut einer Analyse der New York Times Schwarze (+4%), Hispanics (+4%), Asiaten (+4%), mit nur geringfügigen Unterschieden zwischen Männern und Frauen.

Nur in einer Gruppe hat Trump Stimmen verloren, ironischerweise unter weißen Männern (-4%) (weiße Frauen +3%). Hier rächt sich, daß er zwar enorme Anstrengungen unternommen hat, um nichtweiße Stimmen zu gewinnen, aber seiner eigentlichen Zielgruppe, die im heutigen Amerika wohl am meisten rassistisch diskriminiert wird, keine explizite Unterstützung zugesagt hat, ihre Stimmen offenbar als selbstverständlich hingenommen hat. Trotz dieser zwar beachtenswerten, aber im Endeffekt nicht besonders großen Gewinne im Vergleich zur letzten Wahl bleibt die heutige Republikanische Partei eine vorwiegend weiße Partei, während junge Farbige in der überwältigenden Mehrzahl für Biden gestimmt haben.

Das Erstaunliche an diesem Ergebnis ist vielmehr Folgendes: Offenbar hatten vier Jahre mediale Hetze, negative Berichterstattung, "Rassismusvorwürfe", Manipulation und Zensur der sozialen Medien keinen oder nur einen geringen Effekt auf das Wahlverhalten der Trump-Anhänger, er konnte im Gegenteil Millionen zusätzliche Wähler für seine Sache gewinnen und mobilisieren.

Es war beeindruckend, wie mächtig er sich vor allem in den letzten Wochen vor der Wahl ins Zeug gelegt hat: Eine Covid-Erkrankung schüttelte der 74jährige ab wie einen Schnupfen und nutzte sie auch noch für einen prahlerischen Propaganda-Stunt, während er wie ein Rockstar von Staat zu Staat tourte und riesige, enthusiastische Menschenmengen begeisterte wie wohl kein Präsident der jüngeren amerikanischen Geschichte zuvor.

Allerdings wurde wohl auch keiner mit einer derartigen Inbrunst gehaßt und gefürchtet wie er, denn auch die Gegenseite konnte nie zuvor dagewesene Wählermassen mobilisieren. Angeblich hatte diese Wahl die höchste Wahlbeteiligung seit 1900, und hier beginnt die Geschichte etwas seltsam zu werden.

Biden gewann nach dem derzeitigen Stand der Dinge rund 78,6 Millionen Stimmen. Das sind nicht nur 13 Millionen mehr als Hillary Clinton: Das ist in absoluten Zahlen die größte Stimmenzahl, die jemals ein Präsident in der amerikanischen Geschichte bekommen hat. Das sind neun Millionen Stimmen mehr als der überaus populäre und von den Medien als Post-Bush-Messias gefeierte Barack Obama im Jahr 2008 gewann; dies bedeutet jedoch auch, daß Trump mit seinen 73 Millionen die zweithöchste Stimmenzahl aller Zeiten eingefahren hat, mehr als Obama im Jahr 2008 und 2012.

Biden verfügt jedoch ganz offensichtlich nicht über eine vergleichbar enthusiastische Basis wie Trump oder Obama. Er wirkt neben dem amtierenden Präsidenten farblos, alt und gebrechlich. Aufnahmen von seinen Wahlkampfansprachen sind spärlich und unspektakulär, die Kamera zeigte selten das Publikum, und wenn doch, dann sah man höchstens eine Handvoll  müder, sitzender Zuhörer und einen Teleprompter.

Er ist nicht einmal innerhalb seiner Partei besonders beliebt: Bei den Vorwahlen zur Präsidentschaftskandidatur schnitt er Anfang dieses Jahres ziemlich schlecht ab, und hatte Ende Februar nur vierzehn Delegierte auf seiner Seite - Bernie Sanders hingegen 45 und Pete Buttigieg 26.

Noch erfolgloser als Biden war Kamala Harris bei den Vorwahlen. Angesichts von Bidens Alter und mentalem Zustand spekulieren viele bereits auf eine Rochade, die Harris zum ersten weiblichen Präsidenten der USA machen wird, mit dem Bonus der passenden progressiven Hautfarbe. Das wäre dann allerdings die größte und frechste Mogelaktion der amerikanischen Geschichte, die Millionen enttäuschter Wähler ziemlich wütend machen würde.

Ann Coulter kommentierte:

Wird irgendjemand Tränen vergießen, wenn Biden verliert? Nein, sie werden Tränen vergießen, weil Trump gewonnen hat. Es stimmt, daß ein Großteil von Trumps Wählern Hillary-Hasser waren, aber gewiß haben mindestens 70% von ihnen tatsächlich Trump unterstützt. 99 % von Bidens Stimmen bedeuten: "Ich hasse Trump."

Auch wenn sich Biden in den Fernsehdebatten mit Trump gut gehalten hat, so sind die Anzeichen einer beginnenden Demenz unübersehbar: Unlängst stellte er eine seiner Enkelinnen als seinen lange verstorbenen Sohn Beau vor. Er hat nachweislich dreist gelogen, was seine früheren politischen Positionen etwa zu Fracking und Sozialpolitik angeht. Im Gegensatz zu Trump genießt Biden einen medialen Schutzschirm, nicht nur, was seine sich häufenden verbalen und mentalen Ausrutscher angeht.

Kurz vor der Wahl hatte das Trump-Lager noch einen Joker gezückt: Es war in den Besitz des Laptops von Bidens drogensüchtigen Sohn Hunter geraten, der etliche schwerwiegende Indizien (vor allem E-Mails) für zwielichtige Geschäfte des Biden-Clans in der Ukraine, in China, Rumänien und anderen Ländern enthielt. Hierzu höre man sich dieses beeindruckende Interview mit Tony Bobulinski, einem ehemaligen Geschäftspartner von Hunter und Jim Biden (Joe's Bruder), an. Demnach haben Hunter und Jim die politische Position Joes gründlich ausgenutzt, um zu lukrativen Posten und Deals auf der ganzen Welt zu kommen, vermutlich mit tätiger Hilfe des Paten selbst. Die Medien, die Trump jahrelang eine "russian collusion" unterschieben wollten,  haben indes beschlossen, daß diese Story irrelevant ist; Twitter hat sogar das Posten des großen Enthüllungsartikels der New York Post geblockt.

Der massive Boykott der Trump-Kampagne durch die Medien und Big Tech allein genügt, um festzustellen, daß dieser Wahlkampf ausgesprochen unfair geführt wurde. Wie schon 2016 hatte Trump eine Übermacht gegen sich, und wie damals hat er dennoch erstaunliche Siege errungen. Nun gibt es jedoch erhebliche Zweifel an der offiziellen Geschichte, daß eine Riesenarmee von Wählern aus purem Haß auf Trump (denn Begeisterung für Biden ist es offenbar nicht) die Wahl entschieden hat.

Das Szenario des Transition Integrity Project hat zwar vorgesehen, daß Trump Wahlbetrug beklage, nicht aber, daß dieser Wahlbetrug tatsächlich stattfinden würde. Aber genau dafür gibt es enorm viele Indizien, die sich Tag für Tag häufen.

Ich werde die wichtigsten Indizien in einem weiteren Beitrag zusammenfassen. Es ist schwierig, die Flut an Informationen auf ihren Wahrheitsgehalt zu überprüfen.

+ In der Wahlnacht lag Trump, nachdem er bereits die dicken Brocken Texas und Florida gewonnen hatte, in den entscheidenden "swing states" in Führung, als plötzlich die Auszählungen gestoppt wurden. Als sie wieder aufgenommen wurden, hatte Biden plötzlich einen steilen, allzu steilen Vorsprung, angeblich durch die Säcke voller Briefwahlzettel, die hauptsächlich die Demokraten begünstigten (was allerdings erwartet wurde).

+ Es gibt Recherchen in den Wählerregistern, eidesstaatliche Erklärungen von Zeugen und Whistleblowern, heimlich gefilmte Wahlzettelmanipulationen, statistische Auffälligkeiten.

+ In manchen Bezirken haben offenbar längst Verstorbene gewählt, während die Wahlbeteiligung unwahrscheinlich hoch war.

+ Ganze Säcke voller Wahlzettel für Trump sollen in Mülleimern gefunden worden sein.

+ Republikanischen Wahlbeobachtern wurde der Zutritt zu Wahllokalen verwehrt. Briefwahlzettel wurden noch nach Ablauf des Wahltages eingereicht oder ihre Poststempel zurückdatiert.

+ Es gab etliche verdächtige "Fehler" ausschließlich zugunsten Bidens in der Software von Wahlcomputern, etwa der Firma "Dominion", deren Sicherheitschef offenbar antifantisch engagiert war.

Material auf Deutsch findet man unter anderem auf der verdienstvollen Seite sciencefiles.org (siehe etwa hier, hier, hier, hier, hier, hier), auf Englisch auf The Red Elephants oder Project Veritas des Journalisten James O'Keefe.  Auch Manfred Kleine-Hartlage hat sich hierzu geäußert.

Sollte es nun nicht im Interesse der Wächter der heiligen Demokratie liegen, diese Fragen vor Gericht aufklären zu lassen, zum parteiübergreifenden Wohle aller? So argumentierte mit makelloser Logik der unbestechliche Tucker Carlson. Wenn es Biden und Harris ernst meinen mit der "Versöhnung" und "Heilung" der Nation, dann wäre dies ein wichtiger Schritt zu Klärung und Deeskalierung. Der radikale Verlust des Vertrauens in Medien und Regierung steht im Zentrum der nationalen Polarisierung.

73 Millionen enttäuschte Wähler sind nun aus guten Gründen der Überzeugung, daß die ohnehin schon unter unfairen Bedingungen durchgeführte Wahl "gestohlen" wurde. Ignoranz, Desinteresse, Hohn und unaufrichtige Gegenargumente der Medien werden dieses Gefühl des massiven Betrogenseins noch verstärken.

Carlsons Appell richtete sich indes an ein ideelles Schatten-Amerika, das schon lange nur mehr als Kulisse existiert. Selbstverständlich wird das politische Establishment eine faire gerichtliche Untersuchung und eine etwaige Neuauszählung der Stimmen mit allen Mitteln zu verhindern versuchen, aus dem einfachen Grund, weil die Anklagen mit Sicherheit zutreffen und der Dreck am Stecken des Sumpfes gewaltig ist.

Das Establishment setzt schon seit langem auf psychologische Kriegsführung in gigantischem Ausmaß und wird mit dem immer dreister werdenden Gaslichtern fortfahren. "Black Lives Matter" hat gezeigt, daß nicht Fakten zählen, sondern allein die mobilisierende Kraft des Narrativs.

Nun hat aber auch die Pro-Trump-Seite ein solches Narrativ. Was Trump angestoßen (oder kanalisiert) hat, wird auch ohne ihn bleiben und den Demokraten und Establishment-Republikanern erhebliche Probleme bereiten. Dieser Riß wird sich nicht mehr schließen, schon gar nicht, wenn er mit noch mehr Lügen zugeschmiert werden soll.

Ob Trump juristisch durchkommen wird, steht auf einem anderen Blatt. Das System wird alles, alles, alles, alles tun, um ihn zu bremsen. Richter, die für ihn entscheiden, müssen fürchten, mit ihrem Urteil einen Bürgerkrieg auszulösen oder ihr eigenes Leben zu gefährden. Der Löwe brüllt zwar weiterhin, aber er ist nun in einen Käfig gesperrt und muß sich die Demütigung gefallen lassen, laufend von Twitter und Facebook zensiert und gemaßregelt zu werden. Jeder seiner Tweets über den mutmaßlichen Wahlbetrug wird mit dem pädagogischen Hinweis versehen: "This claim about election fraud is disputed".

Ein entsprechendes Fensterchen taucht auch auf, wenn man diese Tweets "retweeten" will: "Hilf mit, dass Twitter weiter ein Ort für zuverlässige Informationen bleibt. Finde mehr heraus, bevor du etwas teilst."

Diese Gängelung ist dumm und unverschämt: Denn daß eine Anfechtung "umstritten" ist, versteht sich ja wohl von selbst, liegt in der Natur der Sache. Twitter, stellvertretend für Big Tech insgesamt, schwingt sich hier zum Lehrmeister über die Wahrheit auf und agiert unverhohlen als politische Partei.

Das ist eine gefährliche, empörende und beängstigende Entwicklung.

Weit und breit findet sich kein einziger deutscher Journalist, der dies in irgendeiner Weise kritikwürdig findet, oder der daran interessiert wäre, herauszufinden, was an den Wahlbetrugsvorwürfen dran ist. Man begnügt sich mit der Deutung, daß der irre Egomane die Realität nicht anerkennen will, und daß unter dem Erlöser Onkel Joe alles wieder so wird wie früher. Ob mit oder ohne Trump: Es wird ein böses Erwachen geben.


Martin Lichtmesz

Martin Lichtmesz ist freier Publizist und Übersetzer.


Kommentare (82)

Gelddrucker

16. November 2020 17:48

Letztendlich kann in Amerika nur eine Sezession die Lösung sein, egal wer Präsident wird.

 

Die Balkanisierung ist dort, anders als in Europa, schon zu weit fortgeschritten.

Wird das Land nicht geteilt, bin ich mir fast sicher, dass das Fass noch in diesem Jahrzehnt explodiert.

RMH

16. November 2020 18:02

"Biden verspricht nun der Nation Versöhnung und Einheit und ruft nach dem Ende der Dämonisierung des politischen Gegners"

Das macht er aber auch nur solange, solange er damit rechnen muss, einer republikanische Mehrheit im Senat gegenüber zustehen. Sollte der Senat auch eine demokratische Mehrheit bekommen, dann ist bald Schluss mit lustig.

Auf der anderen Seite kann viel vom Beibehalten des Wahlkampfmodus bei Trump genau damit erklärt werden: Die Mehrheitsverhältnisse im Senat sind noch nicht klar. Da steht noch eine Stichwahl an. Mit einer Mehrheit der Republikaner im Senat müsste Biden von Anfang Kompromisse machen. Mit einer Mehrheit der Demokraten auch im Senat hingegen nicht.

Trump ist deutlich weniger egoistisch, als in hiesigen Medien dargestellt. Dass er es jetzt "durchzieht", macht er in erster Linie für seine Partei. Sollten die Republikaner die Mehrheit im Senat holen, wird er sich zurückziehen, so meine Prognose.

Zum Thema "Software": Was uns - einschließlich MSM - doch schwer an den Vorwürfen interessieren sollte, ist der im Kontext dazu geäußerte (S. Powell?) Sachverhalt, dass die Software ursprünglich zur Manipulation im Ausland entwickelt worden sei ...

Lotta Vorbeck

16. November 2020 18:03

→ teuflischer Plan…

2016 Russland hat die US-Wahl manipuliert
2017 Russland hat die US-Wahl manipuliert
2018 Russland hat die US-Wahl manipuliert
2019 Russland hat die US-Wahl manipuliert
2020 Wahlbetrug ist unmöglich, wer etwas anderes behauptet der untergräbt die Demokratie.

[gefunden bei Sven Liebich]

franzheister

16. November 2020 18:25

Eine sehr gute Lagebeschreibung Herr Lichtmesz. Allerdings habe ich schon vor längerer Zeit aufgehört die Verrückten für die Klugen zu halten. Immer offensichtlicher wird diese Welt von überwiegend Gestörten, Irren und geistig Verblendeten bestimmt. Nach Jahrzehnten der politkorrekten Indoktrination ist jede Zeile verschwendete Mühe und bleibt ungehört. Aus der Geschichte hat man wohl kaum gelernt und die Wirklichkeit ist einer billigen Hollywood Verfilmung immer näher gekommen. Nach dem großen ungläubigen Staunen folgt die Depression und die Erkenntnis des unaufhaltsamen Niedergangs. Gerade in den Schulen fällt den Akteuren rein gar nichts auf. So hat man gerade dort viele Jahre gegen Diktatur und Überwachung agitiert und am Ende genau dies hervorgebracht. Es wäre peinlich sich diese Niederlage des Geistes auch noch eingestehen zu müssen! Antworten und Lösungsansätze wie sie u.a. der Antaios Verlag in seinen Schriften kommuniziert, sind weiterhin unerwünscht. Belehrungen zu Holodomor und die Lehren der Geschichte verhallen im Geplärr der Meinungsmacher. Bisweilen gruselig und unwirklich geht es mit voller Fahrt im Karren bergab, ganz so wie es Paul A. Weber in einer seiner Grafiken treffend dargestellt hat. Rechts sein und noch klar denken können, bedeutet heutzutage vor die Inquisition gezerrt zu werden. Obwohl selbst hartgesottene Nazis bislang meines Wissens nach, noch nie Menschen lebendig geköpft haben, ist alles klar. Es ist die gesamte Bandbreite psychopathologischer Regressionen mit denen wir es hier zu tun haben.

Gotlandfahrer

16. November 2020 18:33

Das Gute daran ist: Die Linken haben ab 20. Januar keinen Dämonen mehr, der als (tatsächlich ja auch oft genug fragwürdige) Ikone der Gegenseite zur ihrer Rechtfertigung taugt.  Jetzt läuft der Angriff ungetarnt weiter an.  D.h. das Trump-Wählerpotenzial bleibt zusammen, während vielen Demokraten das Gaslicht aufgehen wird.

Heinrich Loewe

16. November 2020 19:11

Hervorragende Zusammenfassung vom Stand der Dinge, danke Meister Lichtmesz!

Wer halbwegs Englisch kann, dem ist sehr zu empfehlen:

Steve Bannon's podcast https://pandemic.warroom.org, tägl. von 4 bis 6 am. Bannon ist der ultimative Info-Krieger der populistischen MAGA/Trump-Bewegung.

Diese Bewegung dem deutschen Publikum mal präziser vorzustellen wäre sicher einen Beitrag wert. Wir könnten was daraus lernen! Insbesondere ist es definitiv keine white-supremacy-Bewegung, sondern geht quer durch alle Ethnien. Und das ist das, was die Globalisten das Fürchten lehrt. Da rollt eine Welle von unten, ohne Ressourcen, sich zur Lawine auf; trotz Unterdrückung durch die BigTech-Giganten.

Die eher lineare Projektion der "Ethnischen Wahl", wie sie M. Sellner hier mal vorgenommen hat, wird wohl so nicht eintreten. Der Frontverlauf ist Populismus vs. Globalismus.

Waldgaenger aus Schwaben

16. November 2020 19:28

Die Wahl wurde in den Swings-States maniupuliert, davon  bin ich mehr denn je überzeugt. Aber es wird nicht in ausreichendem Maße zu beweisen sein. An direkte Falschzählungen (auf den falschen Stapel legen) glaube ich nicht, eher wurden zusätzliche Stimmzettel in die Briefwahl-Urnen geworfen.

Selbst wenn die Trump-Anwälte gerichtsfeste Beweise vorlegten, dass 1000 Stimmen von Toten gezählt worden und der Vorsprung in Pennsylvania 45 000 Stimmen beträgt, wird das Gericht urteilen, das diese nicht wahlentscheidend gewesen sein kann. Bei den Briefwahlen werden Identifikation und Wahlzettel schnell getrennt, wie will da jemand noch was beweisen.

 

Waldgaenger aus Schwaben

16. November 2020 19:40

In den USA hat jetzt der Kampf um den Mythos Trump begonnen. Alptraum der Globalisten und Chanceder Populisten: In den vier Jahren unter Biden kommt es zu einer heftigen Rezession: Arbeitslosigkeit plus Inflation. Trump wird zum Mythos des tragischen Helden, der das Unheil hat kommen sehen und es hätte abwenden können. Durch Verrat und Betrug wurde er um den Wahlsieg gebracht und das Verhängnis nahm seinen Lauf. Doch 2025 kehrt er (oder sein Sohn oder seine Tochter) als Triumphator zurück. Das Weiße Hause wird er mit den Worten verlassen: "I'll be back" (Schwarzenegger als Der Terminator)

Trump und seine Anhänger genauso wie seine Gegner wissen um die Möglichkeit dieses Mythos. Die einen wollen ihn schaffen, die anderen ihn verhindern.

Es bleibt spannend!

Niekisch

16. November 2020 19:51

Gut, dass Trump weggewählt ist. Er diskreditiert sowohl sein deutsches Blut als auch jeden anständigen Menschen mit seiner narzisstisch bedingten Lügnerei und Ignoranz. 

 

Maiordomus

16. November 2020 19:57

Es gibt einen deutschsprachigen Journalisten, der ähnlich argumentiert wie oben zur Verteidigung Trumps erörtert, nämlich Roger Köppel z.B. in Weltwoche daily vom 16.11. Natürlich muss noch deutlicher analysiert werden, was ausser dem Corona-Pech eher zu Trumps Ungunsten (nicht mal durchgehend) der Präsident doch falsch gemacht haben könnte. 

G W

16. November 2020 20:05

Gab es Wahlmanipulationen? Ja, wahrscheinlich in historisch einmaligen Ausmaß. Der Demokratenwähler vom Friedhof ist seit Jahrzehnten der amerikanische Treppenwitz und dass Briefwahlen besonders dankbare Werkzeuge zu Wahlfälschungen darstellen, hat ja jedes Land, welches jemals in den Fokus der Dienste von Übersee gekommen ist, auch schon feststellen dürfen.

Was aber sicher nicht im Geringsten geholfen hat ist, was ich die Rache der Königsmacher von 2016 nennen würde!

 

PS: Schön zu sehen, dass der Blog von Klein-Hartlage wieder aktiver ist.

 

 

 

G W

16. November 2020 20:07

Gab es Wahlmanipulationen? Ja, wahrscheinlich in historisch einmaligen Ausmaß. Der Demokratenwähler vom Friedhof ist seit Jahrzehnten der amerikanische Treppenwitz und dass Briefwahlen besonders dankbare Werkzeuge zu Wahlfälschungen darstellen, hat ja jedes Land, welches jemals in den Fokus der Dienste von Übersee gekommen ist, auch schon feststellen dürfen.

Was aber sicher nicht im Geringsten geholfen hat ist, was ich die Rache der Königsmacher von 2016 nennen würde !

 

PS: Schön zu sehen das der Blog von Klein-Hartlage wieder aktiver ist.

 

 

 

AlexSedlmayr

16. November 2020 20:25

@Gotlandfahrer

Im Gegenteil. Das Gaslichtern wird mit dem Wahlsieg Bidens so richtig losgehen, weil sie sich jetzt daran machen werden, aus ihrem bloßen Narrativ der letzten vier Jahre eine Realität von Trump als schlechtestem Präsidenten der Geschichte zu fälschen, die durch seine klare Abwahl bestätigt wurde. Das Narrativ wird das eines historischen Fehlers sein, der jetzt durch die Demokratie widerlegt wurde, wodurch auch die Politik, für die Trump stand, als historisch widerlegt zu gelten hat. Die Kräfte des Fortschritts haben sich hier durchgesetzt.

Ohne Trump wird die Republikanische Partei möglicherweise in alte establishment-gefällie Muster zurückfallen und wir erleben möglicherweise eine zweite Tea Party, die die Basis spalten wird. Möglicherweise mit Fuentes und Co. an der Spitze.

Simplicius Teutsch

16. November 2020 20:33

@Martin Lichtmesz: „Die Propagandaoffensive der Trump-Gegner wurde wie üblich kritiklos von den deutschen Medien übernommen.“

Lebenszeitproblem: Als Berufstätiger außerhalb der Medien und als Familienmensch ist man auf die zusammenfassende Vermittlung des Zeitgeschehens durch kompetente Andere angewiesen.

Solche aufklärenden, korrigierenden Artikel von Martin Lichtmesz zu solch nahezu undurchschaubaren politisch-medialen, noch dazu internationalen Vorgängen sind eine Erleichterung für mein rechtes Gemüt. Solche Artikel lese ich dann auch zweimal.

Mit dem Wissen baut sich nach den zurückliegenden Tagen der inneren Blockade wieder konkretes Interesse für die USA und Trump und Biden auf, weil ich damit einen realistischen oder meinetwegen alternativen Hintergrund-Rahmen bzw. Maßstab oder Angelpunkt habe, um mich auch wieder auf das Trommelfeuer der Nachrichten-Propaganda in der deutschen Lügenpresse einzulassen, - und um die Trump stets in jeder Weise vernichtenden, überall aufpoppenden Überschriften mit kritischem Interesse zu lesen und zu beurteilen; und um auch nicht im Fernsehen bei dem Thema jedesmal gleich wegzuzappen; (wenn ich denn vielleicht wieder anfangen werde, Radio und Fernseher einzuschalten).

Wie gut, dass es die „sozialen Medien“ noch gibt.

Benno

16. November 2020 21:07

"Die eher lineare Projektion der "Ethnischen Wahl", wie sie M. Sellner hier mal vorgenommen hat, wird wohl so nicht eintreten. Der Frontverlauf ist Populismus vs. Globalismus."

Nach dem Wahlverhalten der Minderheiten hätten die Republikaner nicht in einem Gliedstaat gewonnen. Natürlich gibt es die ethnische Wahl, auch wenn Trump ein paar Prozentpunkte mehr erhalten hat von den Minderheiten. Ob Trump dann 6 oder 8 Prozent der schwarzen Stimmen holt, oder 30 statt 25 Prozent der Latinos ist ziemlich irrelevant. Diejenigen die am wenigsten entlang rassischer Linien wählen sind die Weissen. Das wird ihnen auch das Genick brechen. Sie werden kontinuierlich zu einer Minderheit herbgedrückt, verhalten sich aber immer noch so, wie wenn sie 90% der USA ausmachen würden.

 

Der_Juergen

16. November 2020 22:08

@Waldgänger

"Doch 2025 kehrt er (oder sein Sohn oder seine Tochter) als Triumphator zurück".

Wie naiv! Wenn sich die Demokraten durchsetzen, wird eine kaum noch verbrämte Diktatur kommunistischen Musters errichtet, mit Zensierung jeglicher Opposition als "Hate Speech" oder "Fake News". Wie kann man nach der jetzigen, gigantischen Wahlfälschung ernstlich hoffen, es werde in vier Jahren faire Wahlen geben? 

Wir befinden uns in einer Situation, in der sich die Kräfte des Lichtes, sehr unvollkommen vertreten durch Trump und seine Leute, gegen die Kräfte der Finsternis, in reiner Form vertreten durch die Hintermänner des Zombies Biden, gegenüberstehen.  Jene vielen Amerikaner, die ehrlich bemüht sind, die Überreste der Zivilisation zu verteidigen, kämpfen "nicht gegen Fleisch und Blut, sondern gegen Dämonen" (Epheser). Sofern die Wahlfälscher und Volksverderber siegen (womit man realistischerweise rechnen muss, obgleich sehr kluge russische Politologen wie Michael Chasin und Igor Ponarin immer noch auf einen Trump-Sieg tippen), kann man wirklich nur auf einen raschen Kollaps des bolschewistischen Regimes und einen Bürgerkrieg in Amerika hoffen. Oder auf ein Wunder.

Wer meint, das gehe die Deutschen und Europäer nichts an, ist unfähig, elementare Zusammenhänge zu begreifen. 

deutscheridentitaerer

16. November 2020 22:19

Gefälschte Wahl oder nicht, jedenfalls schön, dass dieser  Betrüger nun weg ist.

Simplicius Teutsch

16. November 2020 22:26

@ Maiordomus, 16. November 2020 19:57:

"Es gibt einen deutschsprachigen Journalisten, der ähnlich argumentiert wie oben zur Verteidigung Trumps erörtert, nämlich Roger Köppel z.B. in Weltwoche daily vom 16.11."

Bin beeindruckt von Roger Köppel; klare Sprache, eigenständiger Kopf, bringt die Zusammenhänge souverän auf den Punkt. (auf youtube).

AndreasausE

16. November 2020 22:43

Waldgaenger aus Schwaben, 16. November 2020 19:40

"Doch 2025 kehrt er (oder sein Sohn oder seine Tochter) als Triumphator zurück."

 

Doof nur, daß Weichen in fünf Jahren wohl endgültig Richtung Abgrund gestellt worden sein werden, und auf den Geleisen zuckelt nicht gemütlich ein D-Zug dahin, sondern rast ein ICE, in Schußfahrt.

limes

16. November 2020 22:52

@ Heinrich Loewe

Steve Bannon finde auch ich stark. Hier erklärt er Joe Biden zum nationalen Sicherheitsrisiko und fragt provokant, wie es sein kann, dass Biden sich um das Amt des Oberkommandierenden der US-amerikanischen Streitkräfte bewerben kann.

Bannon bietet sich in Europa als Verbündeter an, besonders mit seinem Projekt einer »Gladiatorenschule« in der italienischen Kartause Trisulti (»Bannons Brutstätte«) um das es ein lebhaftes Hin und Her gibt oder gab.

»Der Frontverlauf ist Populismus vs. Globalismus«, das sehe auch ich so. Deshalb, @ Niekisch, wäre doch zumindest ein Burgfrieden unter Populisten das Gebot der Stunde, wenn man bedenkt, worum es geht! Dass Sie sich deutsch-amerikanische Freundschaft kaum vorstellen können, spricht wohl aus Ihren Zeilen von heute, 16. November 2020, 19:51.

Was die Frage der ethnischen Wahl angeht, so ist die Situation in den USA mit dem Gründungsnarrativ als Einwanderungsland und mit vielen über Generationen amerikanisierten Bürgern unterschiedlicher Herkunft eher ein Sonderfall.

Lumi

17. November 2020 00:14

Ich hätte nicht gedacht, daß Biden mit seiner beginnenden Senilität, welche auch massenmedial angesprochen wurde, die Wahl gewinnt. Aber es ist schon einmal passiert:

Faden verloren - 15.10.1984 - SPIEGEL

Und damals wurde Reagan wiedergewählt. Mit Bush als Vize.

Das zeigt doch wieder, was für ein albernes Theater diese Wahlen in Amiland sind. Ein pompöser Popanz.

Der Präsident ist eine Art Marionette. Er muß die Politik verkaufen. Machen tut er sie nicht.

Der Seehofer Horst hat es 2010 auf den Punkt gebracht (Youtube, 12 Sekunden).

Also nicht soviel darüber ärgern.

Zudem wüßte ich auch nicht zu sagen, was an Trump gut war, außer daß die Systemschafe nicht müde wurden, die dümmliche Propaganda gegen ihn empört nachzublöken.

tearjerker

17. November 2020 01:00

Der Kandidat, der bei seinen ersten drei Anläufen zur Präsidentschaft über die ersten Runde nicht hinauskommt, nie die Masse ziehen konnte und sich während des Wahlkampfes zeitweise nicht an den Namen seines Gegners erinnert, der ausplaudert, die Demokraten hätten wie unter Obama die grösste Organisation für Wahlbetrug in der Geschichte der USA aufgebaut und der damit zitiert werden kann, er brauche keine Wähler um Präsident zu werden, holt bummelig 10 Millionen Stimmen mehr als das Wunderkind Obama. Landauf, landab steigt die Wahlbeteiligung in hunderten demokratisch geführter counties von unter 65% auf über 90%, wobei der Löwenanteil der hinzukommenden Stimmen auf einen Kandidaten fällt. Hier wurde im Millionenbereich manipuliert. Lässt sich nachträglich aber nicht mehr ändern. 

Laurenz

17. November 2020 01:31

Ein Danke für den aufschlußreichen Artikel. Mittlerweile habe ich mich mit der sogenannten Abwahl angefreundet. Die Erdenbürger müssen fühlen, wie es ist, wenn die Kriegstreiber in den USA am Ruder sind.

@Niekisch

Wer in unserer jüngeren Geschichte, außer Bismarck oder dem Hundert-Tage-Kaiser, soll sich denn weniger dämlich als Trump angestellt haben? Ich kann hier keine Herabwürdigung feststellen, die sich das Deutsche Volk nicht selbst angetan hätte. Außerdem ist Trump auch schottischer Abstammung und nur wenige Schotten zeichneten sich durch besondere Intelligenz im politischen Handeln aus. Schottische Klans waren eher föderal korrupt und so für die Engländer leicht steuerbar.

@Gelddrucker

Eine Sezession wäre in den USA schon immer von Vernunft geprägt. Das Faß von dem Sie schreiben, war schon seit Staatsgründung kurz vorm Überlaufen. Im Falle des Falles wissen wir aber alle, was passiert, nämlich Krieg. Das wiederum wünsche ich niemandem.

Maiordomus

17. November 2020 06:40

Realistisch sehen, dass niemand gegen Leitmedien und die im Einzelfall nicht mal speziell intelligenten Bildungseliten sowie generell gegen die Mehrheiten in Ballungsräumen an der Macht bleiben kann, deren Bewohner sich mehr medial und weniger über das konkrete Leben wie die Viehzüchter, Trapper und Jäger orientieren. Da sind China und die Vereinigten Staaten weniger verschieden als man denkt. Was Schwarze und Latinos betrifft, scheint Trump bei den sozial bessergestellten Fleissigen, welche sich nicht durch Unterlegenheitskomplex definieren, gepunktet zu haben, ferner bei Mehrheit der weissen Männer jenseits der Elitenklüngel. Trotz israelfreundlicher Haltung jedoch nur bei einer zwar nicht irrelevanten Minderheit der Juden, weil dieser Volksteil nun mal jenseits von Verschwörungsstheorien das kulturelle und Bildungsleben der USA, nicht nur Hollywood, seit mehr als 100 Jahren als ausgewiesene Elite beherrscht. Dieser eher linke "Gutmenschen"-Typus bleibt aber in Israel eine Minderheit, weil man dort offen für Krieg als Mittel der Politik einsteht und auf eigene ethnische Überlegenheit als Bedingung des Überlebens pocht.

RMH

17. November 2020 07:09

@niekisch,

"deutsches Blut" wurde in den Knochenmühlen des WKII verzehrend und vollständig vergossen. Alles was danach kam und kommt, selbst wenn noch zu Kriegszeiten oder kurz davor geboren, ist bestenfalls epigonal - wir alle, auch Sie, werter Niekisch. Das Zeitalter des Opportunismus, des Pragmatismus und der asiatischen List steht in seinem Zenit. Da ist es mir persönlich egal, ob D.T. ein peinlicher Typ ist, wenn der andere - noch nicht einmal auf dem Thron - klar zeigt, dass mit ihm und vor allem seiner Entourage, das Auge Saurons wieder seinen Blick auch auf unser wüstes Land richten wird. Wenn bereits MSM solche Artikel veröffentlichen, dann ist das mehr als das bisherige, beredte Schweigen ...

https://www.merkur.de/politik/joe-biden-us-wahl-ard-monitor-trump-praesident-amtszeit-militaerberater-zr-90100625.html

https://www.bild.de/politik/ausland/politik-ausland/neue-sanktionen-kommen-im-januar-joe-biden-will-putins-nord-stream-2-fuer-immer-73926586.bild.html

 

limes

17. November 2020 07:28

Noch vor meinem Tagwerk eine Ergänzung, da mein gestriger Beitrag zu später Stunde zu oberflächlich war:

»Der Frontverlauf ist Populismus vs. Globalismus« ist eine neue Situation und eine historische Chance, dem Ideal der Völkerverständigung wenigstens näherzukommen, die der Sozialismus nie erreicht: »Patrioten aller Länder, vereinigt Euch!« hört sich vielleicht zunächst absurd an, hat aber Potential.

Trump und Bannon haben ja mit den Kräften gebrochen, unter denen Deutschland (und andere Nationen) so sehr leiden mussten! Deshalb werden sie so erbittert bekämpft.

In anderem Zusammenhang schrieb Benedikt Kaiser: »daß der Hauptwiderspruch […] nicht zwischen den europäischen Völkern verläuft, sondern, überspitzt formuliert, zwischen den Bedürfnissen der Völker einerseits und dem Bedürfnis des transnationalen Kapitals und seiner unterschiedlichen Sachverwalter und Mittelsmänner andererseits.« Auch was BK außerdem auf Europa bezog, gilt ebenso mit Blick auf die USA: »daß jedes Volk eine individuelle schicksalhafte Vergangenheit mit eigenen Markern, Eckpunkten, Identitäten und Traumata hat, daß man aber zugleich die heutigen Lösungen und Ansätze nicht im trennenden Gestern suchen darf, sondern erkennen muß, daß gegenseitiges Abwerten stets in einen Abwärtsstrudel führt.«

Fritz

17. November 2020 11:10

Bei der TAZ ist man regelrecht aus dem Häuschen, weil viele Latinos Trump gewählt haben.

https://taz.de/Trumps-Anhaenger-bei-den-US-Wahlen/!5723608&s=Latino/

Es zeigt sich auch hier, dass linke Journalisten nicht wissen, worüber sie schreiben. Offenbar kenn niemand Latinos persönlich, sonst würde man wissen, dass sie katholisch sind, Abtreibung und Homoehe ablehnen und die Familie über alles schätzen; warum sollten solche Leute Grüne wählen?

Innerhalb der katholischen Kirche sind es auch die Vertreter aus Lateinamerika, Afrika und den Philippinen, die den Mordernisierungskurs von Papst Franziskus ablehnen.

Der_Juergen

17. November 2020 11:35

@Niekisch @Deutscher Identitärer

Diese Kommentare, die Sie statt mit dem Kopf mit dem Bauch geschrieben haben, sind Ihrer unwürdig. Es liegt doch auf der Hand, dass ein Wahlsieg Trumps - der immer noch möglich ist, wenn die Gerichte nicht vollkommen parteiisch entscheiden - für die in Europa herrschenden Eliten eine ungeheure Niederlage bedeuten würde. Und wer, ausser Vollidioten, würde der Lügenpresse, die Biden flugs zum Sieger erklärte, dann noch ein Wort glauben? 

Laurenz

17. November 2020 11:39

@limes

Goodharts Somewhere-Anywhere-Welt ist allen auf der SiN doch recht geläufig & wird auch wenig angezweifelt, von daher formulieren Sie es mit Populismus-Globalismus nur anders.

Die Blödheit der Anywheres zu Brüssel inklusive ehemaliger Deutscher Leitmedien wurde diese Woche wieder mal allzu deutlich. Man veröffentlichte ein Maßnahmen-Paket gegen die Europäischen Trump-Staaten Polen & Ungarn, bevor man den völlig irren Leyen-Haushalt durch hatte, dümmer geht es wohl nicht.

Und Sie, limes, unterliegen Selbst einem eigentlich durchsichtigen Propaganda-Trick. Deutschland ist in Europa extrem isoliert. Wir befinden uns quasi in einem ewigen Waffenstillstand. Bis auf die Massen-Invasion, die in allen Europäischen Staaten unangenehm aufstößt, haben die Patrioten Europas keine Argumentations-Basis. Seit Gründung der EU handeln fast alle EU-Staaten extrem nationalistisch. Diese Nummer unterschiedlichen Handelns Deutschlands und Europas können Sie in 1.000 Jahren Deutsche Kaiser fast lückenlos zurückverfolgen. Nur, wenn Deutschland blutet, herrscht Ruhe.

Warum das auch bei Ihnen in Vergessenheit geriet & was ich als schlimm empfinde, ist, daß dieser historische Tatbestand mehr oder weniger nur durch die Nationalsozialisten formuliert wurde. Die Europäische Reichsvorstellung eines TLW/IBs zB, ist daher völlig absurd. Wir sind nachwievor fast nur von Feindstaaten umgeben.

Niekisch

17. November 2020 11:59

"»Der Frontverlauf ist Populismus vs. Globalismus«, das sehe auch ich so. Deshalb, @ Niekisch, wäre doch zumindest ein Burgfrieden unter Populisten das Gebot der Stunde, wenn man bedenkt, worum es geht! Dass Sie sich deutsch-amerikanische Freundschaft kaum vorstellen können, spricht wohl aus Ihren Zeilen von heute, 16. November 2020, 19:51."

@ limes 16.11. 22:52: Mein bester Freund war schon in den 60iger Jahren ein US-Amerikaner aus Seattle, der mir die 14 Bände von Juan Maler schickte, beginnend mit "Die große Rebellion, Studienreise durch eine Welt am Abgrund" bis "Bankrott". Ihm danke ich Aufklärung darüber, dass der Gegensatz Rechts-Links ein Spielzeug der Auflöser aller Nationen, Rassen, Religionen, traditionaler Werte für die zu Globalisierenden ist. Deutsch - Amerikanische Freundschaft ja! Aber mit nur mit solchen US- Amerikanern, die auch uns in unserer Eigenart gelten lassen. Nicht mit den Auflösern, die es schon lange vor ihren Werkzeugen Trump und Biden gab, die die USA bewusst und gezielt zur entscheidenden Minute in zwei Weltkriege führten, um über den Leichnam des naiven Michel Deutschland auf Weltmachthöhe zu steigen als Voraussetzung und Plattform für den Pilgerzug aller Völker in die Stadt, deren Ostteil Donald Trump gerade völkerrechtswidrig zur alleinigen Hauptstadt erklärt hat. 

Niekisch

17. November 2020 12:03

"Wer in unserer jüngeren Geschichte, außer Bismarck oder dem Hundert-Tage-Kaiser, soll sich denn weniger dämlich als Trump angestellt haben?"

Das ist leicht zu beantworten, wenn man seine Absichten kennt: Kurt Hahn.

Niekisch

17. November 2020 12:12

""deutsches Blut" wurde in den Knochenmühlen des WKII verzehrend und vollständig vergossen. Alles was danach kam und kommt, selbst wenn noch zu Kriegszeiten oder kurz davor geboren, ist bestenfalls epigonal - wir alle, auch Sie, werter Niekisch." 

@RMH 7:09: Jedenfalls habe ich für unser Deutschland in den letzten 55 Jahren sicher mehr Gefahren auf mich persönlich genommen als ein Metzger einer in Dänemark stationierten Nachschubeinheit der Wehrmacht, die nie zum Einsatz kam. Was reden Sie da eigentlich?

Waldgaenger aus Schwaben

17. November 2020 12:13

@Jürgen @AndreasausE

Wenn viele Monde vergangen sind, werden die Krieger an den Lagerfeuern von Trump erzählen: er war ein großer Häuptling und auf einem weißen Büffel wird er zurückkehren, sein Volk in die Freiheit zu führen, oder wird sein Name verwehen wie der Staub in der Prärie? 

Das ist die Frage, um deren Antwort jetzt gerungen wird. Es ist big money und big media nicht gelungen ,Trump zu Fall zu bringen. Warum sollen sie es jetzt erreichen, seinen Ruf bei den 73 Millionen Wählern zu zerstören? Die GOP kann sich nicht von Trump abwenden, ohne sich selbst massiv zu beschädigen. Sie müsste dann erklären, warum sie ihm vier Jahre gefolgt ist. Nolens volens wird die GOP zu Trump stehen. 

Gestürzt ist er über sein unglückliches Agieren in der COVID-19 Pandemie. Exakter: über die daraus resultierende Wirtschaftskrise. In vier Jahren wird Corona vergessen sein, vor allem wenn dann eine noch heftigere Wirtschaftskrise herrscht, kann es gut sein, dass Trump, oder eher jener, der sich glaubwürdig als sein Erbe präsentiert, zurück kehrt. 

Und das Sozialisten es bisher noch immer geschafft haben, eine Massenverelendung einzuleiten, ist das Szenario  so unwahrscheinlich nicht. Einen Putsch zur Abschaffung der Demokratie wird es in den USA nicht geben, dazu ist demokratische Tradition zu stark in den Köpfen verankert.

Niekisch

17. November 2020 12:24

"Es liegt doch auf der Hand, dass ein Wahlsieg Trumps - der immer noch möglich ist, wenn die Gerichte nicht vollkommen parteiisch entscheiden - für die in Europa herrschenden Eliten eine ungeheure Niederlage bedeuten würde."

@ Der _Juergen 11:35: Wo ist der fundamentale Unterschied zwischen unseren "Eliten" und den US-"Eliten", deren ungezogenes Schnullerbaby Donald Trump letztlich doch auch ist? Gehen sie nicht alle in die kleinen Tempel, um dem großen Tempel die Ehre zu erweisen?

"Nur, wenn Deutschland blutet, herrscht Ruhe.

Warum das auch bei Ihnen in Vergessenheit geriet & was ich als schlimm empfinde, ist, daß dieser historische Tatbestand mehr oder weniger nur durch die Nationalsozialisten formuliert wurde."

@ Laurenz 11:35: So ist es und die Nationalsozialisten waren bis heute die einzigen, die ursprünglich einen antiglobalistischen Bund völkisch und sozialistisch verfasster Nationen forderten. 

WanJan

17. November 2020 12:28

"inzwischen beinahe komplett gleichgeschaltete westliche Presse" (eigene Hervorhebung)

(1) inzwischen

(2) beinahe komplett gleichgeschaltet

(3) westliche Presse

__________________

(1) seit wann ist das der Fall - und wann war das noch nicht so?    

(2) *Prozess der Vereinheitlichung des gesamten gesellschaftlichen und politischen Lebens

*alle Bereiche von Politik, Gesellschaft und Kultur wurden demnach gemäß welcher Vorstellungen reorganisiert?

*Beseitigung demokratischer Strukturen zugunsten des ‚Führerprinzips‘ (wer gibt in "der westlichen Presse" den "Führer"?)

*Implementierung welcher Grundsätze, indem wer aus leitenden Positionen entfernt oder gänzlich aus der Organisation verstoßen wurde? [im Phänomen-bezogenen Sinne des "Radikalenerlass"?]. 

*("beinahe") vollständiger oder partieller Führungswechsel zugunsten von Anhängern des neuen Regimes - welches ? 

(3) Wer ist die westliche Presse? Nach welchen Kriterien kann man die Presse der westlichen Presse zuordnen? geographische, ideologische, semantische, wissenschaftliche Kriterien?

Wer gehört (neben der Sezession und Freunden) nicht zur "westlichen Presse"? 

 

 

 

 

Der_Juergen

17. November 2020 12:30

Das einzige Argument, das ein halbwegs intelligenter Rechter für einen - echten oder falschen - Wahlsieg Bidens ins Feld führen kann, ist akzelerationistischer Natur: Unter Biden und seiner baldigen Nachfolgerin Harris geht es mit den USA in so rasendem Tempo bergab, dass überall das Chaos ausbricht, ein Bürgerkrieg entflammt und die Patrioten sich in diesem schlussendlich durchsetzen. Das Fatale an diesen Gedankenspielen ist, dass sie gründlich schiefgehen können. Ja, ausgeschlossen ist das alles nicht, aber ebenso gut möglich ist, dass die Kräfte des weissen Widerstandes von Armee und Polizei, sofern diese auf der Seite der Demokraten und ihres Regimes stehen, rücksichtslos zerschlagen werden und ihnen nur noch ein langer und ungewisser Guerrilla-Krieg bleibt. Ausserdem: Unter den Demokraten bricht mit grösster Wahrscheinlichkeit eine Corona-Nacht mit totalem Lockdown heran, während Trump klargestellt hat, dass er Amerika öffnen will. Der Effekt auf Europa wäre ungeheuer. Ganz abgesehen davon, dass Politiker und Journalisten, die sich dermassen schamlos parteiisch benommen und über die Entwicklung in den USA dermassen dreist gelogen haben, auch in Bezug auf den Corona-Schwindel dann so nackt dastehen werden wie Andersens Kaiser.

Sehenswert folgendes Video von Igor Panarin (mit einer englischen Zusammenfassung, so dass der Sinn auch des Russischen Unkundigen zugänglich ist). Der Mann ist Politologieprofessor in Moskau, Amerikanist und im allgemeinen sehr gut unterrichtet.

https://www.youtube.com/watch?v=T995GxP9QFE

Laurenz

17. November 2020 12:32

@Niekisch

Hahn, einer derjenigen, die nicht arbeiten mußten, war halt der Saufkumpel von von Baden. Und in welcher deutschen staatstragenden Position soll Hahn im Vergleich zu Trump gewesen sein? Ein Schulleiter, nichts als ein Schulleiter. Das kann man gut finden oder schlecht. Aber Ihre Antwort läßt meine Frage offen.

Suedburgunder

17. November 2020 13:52

#  WanJan 17. November 2020 12:28

"(3) Wer ist die westliche Presse? Nach welchen Kriterien kann man die Presse der westlichen Presse zuordnen? geographische, ideologische, semantische, wissenschaftliche Kriterien?"

---------------------------------------------------

Schaun Sie doch mal hier rein!

https://swprs.org/medien-navigator/

 

herbstlicht

17. November 2020 14:18

RMH, 17. November 2020 07:09 schrieb:

»"deutsches Blut" wurde in den Knochenmühlen des WKII verzehrend und vollständig vergossen. Alles was danach kam und kommt, selbst wenn noch zu Kriegszeiten oder kurz davor geboren, ist bestenfalls epigonal ... «

Solche Aussagen scheinen mir im gleichen Gefilde angesiedelt wie "Kollektivschuld".  Als Materialwissenschaftler, atheistischer Agnostiker kann ich da nicht folgen.

Grobschlosser

17. November 2020 14:36

weiße Leistungsträger werden ( in den usa ) keine Minderleister mit Migrationshintergrund finanzieren .

 

 

Laurenz

17. November 2020 15:08

@herbstlicht @RMH

Wieso wollen Sie das mit Religiösem verbinden? RMH hat historisch zwar einwandfrei, aber nicht ganz vollständig formuliert.

Aufgrund Britischer Stupidität und - selten dämlicher Arroganz hat nicht Deutschland 2 Weltkriege verloren, sondern Europa inklusive Britannien.

Der Sieg der Sowjetunion, den Putin noch jedes Jahr feiern läßt, war kein Sieg, sondern bedeutete weitere 45 Jahre, bzw, 55 Jahre Fahrt in den Abgrund, eine gigantische Volks-Lebens-Lüge. Man hat eben über 71 Jahre Sowjetunion und 10 Jahre russischen Manchester-Kapitalismus sonst nichts als die eigene Sieges-Idiotie zu feiern.

Der einzige tatsächliche Sieger der Weltkriege waren die USA und damit sind wir bis heute konfrontiert, völlig gleichgültig, vor wem Sie auf Ihre Knie gehen. Die Göttin Ratio überschätzen Sie mutmaßlich.

Einen Schuldkult formulieren nur wenige Profiteure und viele Minderbemittelte.

RMH

17. November 2020 15:13

@herbstlicht,

Mein Beitrag hat nichts mit Kollektivschuld zu tun, er war eine spezifische Antwort auf einen ganz bestimmten Beitrag, in dem am Thema  (D. Trump) vorbei das Blutargument gebracht wurde.

Wahrheitssucher

17. November 2020 15:44

@ Der_Jürgen

Bei dem von Ihnen empfohlenen Video erscheint eine englische Übersetzung nicht möglich zu sein. Könnten Sie einige Gedanken wiedergeben?

Christian

17. November 2020 17:08

@RMH

>>"deutsches Blut" wurde in den Knochenmühlen des WKII verzehrend und vollständig vergossen. Alles was danach kam und kommt, selbst wenn noch zu Kriegszeiten oder kurz davor geboren, ist bestenfalls epigonal<<

Wenn man schon so pathetisch werden will, so geht es auch umgekehrt -- irgendwo las ich mal, daß das ungeheure Blutopfer, das das deutsche Volk im 2. WK. brachte, ohne ganz vernichtet zu werden, den Wiederaufstieg garantiere, daß unbedingt eine geistig-seelische Befreiung erfolgen müsse. Die wesentlichen Fesseln sind geistig-seelischer und (un-)kultureller Art. Resignation und Selbstaufgabe kommen nicht in Frage.  "Verloren ist nur, wer sich selbst aufgibt."

limes

17. November 2020 17:36

@ Niekisch und @ Laurenz

Auf die von Benedikt Kaiser formulierten, versöhnlichen Sätze gehen Sie beide nicht ein, die ich in meiner Vertiefung am 17. November 2020 07:28 zitierte. In dem dort verlinkten Aufsatz schrieb BK auch: »Nicht immer ist es für aufgewühlte patriotische Empfindungen rational einleuchtend, daß die europäischen Völker nie davon profitiert haben können, wenn sie ihre vermeintlichen und tatsächlichen Widersprüche auskämpften. Sieger, das waren nie die Völker. Sie waren immer die Verlierer […]«.

Aus diesen Zeilen eines jungen Mannes spricht Verantwortungsbewusstsein! Bei allem Respekt sehe ich aber das Gegenteil, wenn man auf das Wühlen in alten Wunden – ob vermeintlichen oder tatsächlichen – völlig fixiert zu sein scheint und scheinbar um die Wette den verbalen Balanceakt auf schmalem Grat so weit wie möglich treibt. Ich denke, uns Frauen kommt die Aufgabe zu, Zurückhaltung zu erbitten, im Interesse einer möglichst friedlichen Zukunft unserer Kinder und Enkel. An ihnen ist es, Deutschland mit Leben zu erfüllen.

Da ewiger Friede in einer sehr unvollkommenen Welt gegensätzlicher Interessen nicht vorkommt, ist dauerhafter Waffenstillstand (@ Laurenz 17. November 2020 11:39) grundsätzlich nicht zu verachten. Die Bedingungen für den Waffenstillstand – ich weiß – sind von großer Bedeutung. Aber die Karten werden ja mit dem Vorantreiben einer »patriotischen Internationale« neu gemischt.

Maiordomus

17. November 2020 17:49

Zu den Beschwörern eines neuen amerikanischen Bürgerkrieges: Wäre es ein Krieg der Waffenträger, würden die Amerikaner alter Schule gewinnen. Unter den heutigen Bedingungen, wie Macht ausgeübt wird, aber nicht. Bürgerkriege finden heute nicht mehr auf dieser Ebene statt, wo die Tapferen vielleicht noch eine Chance haben. Fast ist man versucht zu sagen, es geht zumindest moralischer dreckiger zu als auf dem Schlachtfeld, siehe die zahlreichen kriegsromantischen youtube-Filmausschnitte aus dem Bürgerkrieg von 1861 mit den übrigens zumindest kulturell wunderschönen Kriegsliedern, welche die amerikanische Nation mit konstituierten. Dabei gehört "Dixie" nun mal auch dazu. 

Kriemhild

17. November 2020 18:08

@Grobschlosser: "weiße Leistungsträger werden ( in den usa ) keine Minderleister mit Migrationshintergrund finanzieren"

Freiwillig nicht, aber man wird sie mit staatlichem Zwang und "ursprünglicher Akkumulation" dazu zwingen ... notfalls durch von Weißen zu bezahlende "Sühnesteuern" und mittels anderer Folterwerkzeuge aus den Requisiten der Expropriation ... Im Zweifel mit rohester Gewalt ... Siehe u.a. die auf Youtube zu bewundernden Forderungen aufmarschierender Black-Lives-Matter-Aktivisten an Weiße, ihre Häuser zu verlassen und als "Kompensation" an PoC zu übergeben.

Niekisch

17. November 2020 18:20

" Aber Ihre Antwort läßt meine Frage offen." 1:31, 12:32.

Nein, @ Laurenz, lässt sie nicht. Wussten Sie denn nicht, dass Hahn als Berater des "Bademax" 1918 die Regierungsübergabe an Friedrich Ebert an der Verfassung vorbei, also illegal, im Interesse der Maurerei und damit der Alliierten organisiert hat? Ein weltgeschichtlich bedeutsamer Vorgang gegen die damalige Großmacht Deutsches Reich.

https://de.wikipedia.org/wiki/Kurt_Hahn

https://de.wikipedia.org/wiki/Gordonstoun

https://www.roundsquare.org/http://www.bbc.com/news/magazine-35603975

http://www.bbc.com/news/magazine-35603975

https://www.google.de/search?q=Kurt+Hahn+Freimaurer&ie=utf-8&oe=utf-8&client=firefox-b-ab&gfe_rd=cr&dcr=0&ei=HnhGWpWyHsTA8gfz86uAAw

https://www.shz.de/lokales/eckernfoerder-zeitung/auf-den-spuren-der-bruderschaften-id2497486.html

 

 

heinrichbrueck

17. November 2020 19:37

»Der Frontverlauf ist Populismus vs. Globalismus«

Die Globalisten sind in beiden Parteien vertreten. Mit Trump wurde der Populismus bedient, gleichzeitig Globalistenpolitik durchgeführt, und unter Kamala Harris wird es keine Zieländerung geben. Dem Schrödinger seine Katze versteht das Experiment.

deutscheridentitaerer

17. November 2020 19:43

@Jürgen

Lieber ein offener Feind, als ein falscher Freund. 2016 mahnten Sie, wenn ich mich recht erinnere, noch keine übertriebenen Hoffnungen in Trump zu setzen, und Sie hatten völlig recht. Trump hat nicht einen ernsthaften Versuch gemacht, seine Wahlkampfversprechen umzusetzen. Dass er keine neuen Kriege angefangen hat, liegt v.a. an der strategischen Überdehnung des US-Imperiums und nicht in der Person Trumps, der mehrere Neocon-Kriegstreiber in seiner Administration beruf. 

So oder so, aus deutscher und europäischer Perspektive kann man sich eigentlich gelassen zurücklehnen; die amerikanische Selbstzerfleischung kann uns nur nützen.

Nordlicht

17. November 2020 19:55

Dass ich die Abwahl Trumps bedaure, liegt darin begründet, dass er als Globalismus-Gegner für national denkende Deutsche hilfreich war. Man muss ihn und sein taktisches Verhältnis zur Wahrheit (= seine Lügen und Prahlereien) nicht mögen; der Feind unseres Feindes ist nun einmal ein Verbündeter.

Viele gesellschaftspolitische Moden aus den USA werden hier nachgeahmt; was dort erfolgreich ist (- Dekonstuktivismus, Genderblabla, metoo, Hass gegen Weiss-Sein bzw die Idee "struktureller Rasssismus" etc pp.) betimmt auch hier die Medien.  Trump hat zB als Präsident einige an erzwungenen Umerziehungmaßnahmen verboten und erfrischend populistisch gesprochen; das möge hier die AfD oder ihre besseren Nachfolger aufnehmen.

Für uns wäre es also besser gewesen, er hätte gewonnen, denn unter Biden/Harris und ihren schlimmeren Strippenziehern dürfte Deutschland a. mehr unter die (NATO)-Kandare genommen werden sowie b. gesellschaftspolitisch weiter absaufen.

 

Der_Juergen

17. November 2020 20:01

@Wahrheitssucher. Hier die englischeÜbersetzung, die unter dem Video steht.

Igor Panarin: World Politics

All that is happening in America today is Operation Boomerang, which was developed by Trump's personal intelligence in October 2017. In 2016, after Trump's victory, the Clintonites are attempting an impeachment attempt. The result is zero. Further, Trump's personal intelligence develops counterplay. Biden's communication with representatives of other states may lead to the initiation of a criminal case. The Clinton Foundation has created several structures to influence the course of voting in the American elections. Dominion Canada is closely associated with Nancy Pelosi. The second firm, the Spanish Smartmatic, is linked to the CIA, Soros and Gates. The Trump team has the necessary texture. The elections are illegal and should be canceled. Trump has a strong team of analysts. What is happening now in America affects every country in the world. Operation Boomerang must end with the full success of the forces of Good.

Nordlicht

17. November 2020 20:05

"... und hier beginnt die Geschichte etwas seltsam zu werden."

"Corona-Pech"

Mich wundert, dass dieser "Zufall" der Corona-Virus-Verbreitung gerade zu Beginn des US-Wahlkampf-Jahres hier nicht thematisiert wird. Der grösste Gegner der VRChina war Trump mit seinem Wirtschaftskrieg und dem Anspruch, Produktion ins eigene Land zurück zu holen. Zwischen Peking und Wuhan dürften nach dem Biden-Erfolg der Schampus massenhaft geströmt sein.

In China gibt es z Zt weder Neu-Infizierte noch Lockdowns noch sonstige Einschränkungen, Produktion und Konsum florieren und gehindert. Kurz gesagt: Der Verursacher der Wuhan-Epedemie ist weltweit der Profiteur. Und wenn weltweit (- zuerst in USA und EU) die Impfwelle losgeht, dann wird China auch davon profitieren, nicht zuletzt von der Produktion milliarden billiger Einweg-Spritzen.

 

Gurbanguly

17. November 2020 22:29

Ich bin skeptisch, was die Theorie einer wahlentscheidenden(!) Stimmfälschung anbelangt. Wir reden von mehreren hunderttausend Stimmen, die nötig waren, sowas geht nur in einer großen konzertierten Aktion. Da ich Menschen grundsätzlich eine geballte Menge Inkompetenz unterstellen, kann ich mir einfach schwer vorstellen, dass sich ein Haufen linker Aktivsten und Politiker zusammentut und sowas durchzieht ohne eine Spur zu hinterlassen. 

Mal angenommen aber, dem war so: dann gibt es keinen Grund mehr für die Reps noch zu irgendeiner entscheidenden Wahl anzutreten, denn dann wird sich das Kabuki ständig wiederholen. Die Marschrichtung müsste also heißen mit aller Macht das Wahlprozedere zu ändern und sollte das nicht gelingen, der Scheindemokratie den Rücken zu kehren bzw. zu bekämpfen. Alles andere wäre würdelos. 

Laurenz

17. November 2020 23:54

@deutscheridentitaerer

Trump hat zwar mal angekündigt mit 80 Tomahawks einen syrische Fliegerhorst platt machen und seiner Hardliner zuliebe General Soleimani liquidieren lassen, aber er war wohl der Präsident der USA der die wenigsten Ermordeten vorweisen kann. Friedlicher waren die USA vorher nie gewesen.

 

@Niekisch

Fast alle Kanzler der Bonner - und Berliner Ex-Republik hatten einige Male das GG gebeugt. Die Staatsratsvorsitzende schlägt alle Vorgänger. Also nichts besonderes, Niekisch. Und ich erachte den Dolchstoß nicht als Legende. Wer so blöd ist, seine Waffen abzugeben und die Flotte zu übergeben, dem ist entweder nicht zu helfen oder etwas liegt im argen. 

Laurenz

18. November 2020 00:03

@limes

Reparationen, Wiedergutmachung, Transferleistungen, Renten, Garantiern, EZB-Gold, Target-Salden, die Liste ist fast unendlich. Das funktioniert nur, weil die Steuern abstrakt sind. Existierte es eine ordentlich Auflistung der Verwendung der persönlich erbrachten Steuermittel, gäbe es sofort, und das ist kein Witz, einen Volksaufstand. Es gibt hier ja schon lokale Aufstände, wenn die Kindergarten-Gebühr erhöht wird.

Ich behaupte nicht, daß wir keine Kontakte zu Patrioten anderer Völker pflegen sollen, aber daraus zu schließen, das würde etwas im grundsätzlichen Verhältnis von staatlichen Beziehungen verändern, ist wohl naiver Kinderglaube. Ich verweise Sie, limes, auf den Balkankrieg 1999. Dort taten sich die Staaten-Gruppierungen auf, die auch schon vor dem I. Weltkrieg bestanden. Hätten sich die Serben nicht so dämlich angestellt, hätten die Amis nicht so freie Hand gehabt, weil Briten und Franzosen gebremst hätten. Heute würde das nicht mehr funktionieren, weil Rußland, im Gegensatz zu damals, wieder machtpolitisch existiert. Gäbe es irgendeine Versöhnung, würden die Alliierten nicht jedes Jahr am D-Day den Hampelmann in der Normandie machen. Bitte verstehen Sie, limes, es ist Krieg und keiner kann weg.

Gotlandfahrer

18. November 2020 00:32

@Gurbanugly:

Skeptizismus ist gut, bringt er uns doch hier zusammen. Wenn wir schon zum Popcornfressen verurteilt sind, dann empfehle ich, was die Trumpnummer angeht, zum Zurücklehnen Filmschnippsel mit Sydney Powell:

https://youtu.be/SFCXPw1t17o

Lotta Vorbeck

18. November 2020 01:22

@Gurbanguly - 17. November 2020 - 10:29 PM

Ich bin skeptisch, was die Theorie einer wahlentscheidenden(!) Stimmfälschung anbelangt. Wir reden von mehreren hunderttausend Stimmen, die nötig waren, sowas geht nur in einer großen konzertierten Aktion. 

---

Rudy Giuliani: "Wussten Sie, dass ein ausländisches Unternehmen, DOMINION, unsere Stimmen in Michigan, Arizona und Georgia sowie in anderen Staaten zählte? Aber es war eine Tarnung für SMARTMATIC, die wirklich die Berechnungen vornahm."

Smartmatic: The Elections Company

Der Sitz dieser Firma befindet sich in UK.

Der für die "große, konzertierte Aktion" notwendige Server soll sich bei/in Frankfurt am Main befunden haben.

Dominium (lat., Herrschaft, Eigentum)

 

 

Grobmotoriker

18. November 2020 04:21

1/2

Während ´die Trump-Anhänger Stadien füllten, sammelten ihre Gegner körbeweise die in Treppenhäusern und Postämtern herumliegenden herrenlosen Stimmzettel auf, füllten diese aus und gaben so "ihre" Stimme für Biden ab. 

Trump twitterte die ganzen Jahre was das Zeug hielt, machte sich so abhängig von Medien, die ihm unverhohlen feindlich gegenüber standen. Und sie haben ihn am ausgestreckten Arm verhungern lassen. Auch Fox-Tv, jahrelang sein Haussender, ist ihm zum Schluss in den Rücken gefallen. Warum hat er - mit Hilfe wohlhabender Anhänger - nicht beizeiten einen eigenen Fernsehsender gegründet? Warum ist er nicht zumindest auf Twitter- und Facebook-Alternativen ausgewichen, und diese damit populär und zu Konkurrenzmedien gemacht? Es zeugt nicht gerade von Intelligenz, wenn man jahrelang mit dem Kopf durch die Wand rennen will.

 

Grobmotoriker

18. November 2020 04:22

2/2

Und zum guten Schluß fuhr er vor einigen Tagen durch die demonstrierende Menge seiner, teilweise weit angereisten, Anhänger in seiner gepanzerten Limousine, Breschnew-like müde winkend auf dem Weg zum ... Golfplatz! Wenn das kein Schlag ins Gesicht seiner Wähler war! Die  Botschaft ist klar: Desinteresse am Wähler, Desinteresse am Amt des Präsidenten. Ein spontanes Aussteigen auf der Straße wäre wohl zu gefährlich gewesen, aber zumindest ein Verzicht aufs Golfen wäre das mindeste an Respekt gegenüber seinen Fans.

Fazit: Trump hat als Retter der Weißen völlig versagt, von seinen gewaltigen Wahlversprechen 2016 hat er keines gehalten. 

RMH

18. November 2020 07:32

@Nordlicht,

ich habe weiter oben,  17. November 2020 07:09, nicht ohne Grund unter "List" einen Link zu den 36 Strategemen gelegt.

Andere hingegen sind immer noch im Denken verhaftet, da wären irgendwelche maurerischen oder jüdische Kräfte involviert - die nutzen besten Falls bereits entstandene Situationen geschickter aus

@Gurbanguly,

berechtigter Einwand - die Wahlentscheidung durch eine große Zahl von Stimmen kann meiner Meinung nach, wenn, dann durch Software/Hacks etc. herbeigeführt worden sein. Für diese könnten sich statistische Auffälligkeiten als Indizien zeigen, aber letztlich nachweisen wird sich so ein "Hack", so eine Manipulation nicht. Nochmals zu Sydney Powell: Wenn nur 10% von dem, was diese Dame erzählt, stimmt, dann müsste das wirklich JEDEN auf der ganze Welt mehr als schwer interessieren. Zumindest jeden auf der Welt, in dessen Land noch offiziell Wahlen abgehalten werden.

Franz Bettinger

18. November 2020 10:07

@Grobmotoriker: Sie verstehen die Symbolik des Golfens nicht. General Eisenhauer tat dasselbe: Er fuhr am Tag vor D-Day mit den Golfschlägern durch die Gegend (England). Es ist (1) eine Ablenkung vom Wesentlichen, das verlässlich wie ein Uhrwerk im Hintergrund abläuft, und es strahlt (2) Selbstsicherheit aus.

Gurbanguly

18. November 2020 10:53

 

@RMH: berechtigter Einwand - die Wahlentscheidung durch eine große Zahl von Stimmen kann meiner Meinung nach, wenn, dann durch Software/Hacks etc. herbeigeführt worden sein. Für diese könnten sich statistische Auffälligkeiten als Indizien zeigen, aber letztlich nachweisen wird sich so ein "Hack", so eine Manipulation nicht.

 

Jein, in Georgia werden die Stimmen derzeit nochmal "per Hand" ausgezählt und werden wohl nicht mehr durch irgendwelche Computersystem gejagt. Stimmt die Theorie des manipulierten Servers, dann müsste hier in ein paar Tagen/Wochen ein überraschend anderes Ergebnis auftauchen. Für mich wird das ein großer Lackmustest der Servertheorie.

Abgesehen davon sprechen wir hier von einen länderübergreifenden Computerhack, sowas kann die demokr. Partei nicht selber durchziehen, das kann nur die CIA oder ähnliche. Ich kann mir kaum vorstellen, dass vier weitere Jahre Trump für den Deep State so verheerend gewesen, dass er seine Existenz komplett dafür aufs Spiel setzt, denn ein Whistleblower würde hier das komplette und ewige Aus eines solchen Geheimdienstes bedeuten. Es wäre doch viel leichter gewesen die vier Jahre auszusitzen, zumal Trump den Deep State nie wirklich entscheidend angegriffen hat. 

 

 

Grobmotoriker

18. November 2020 11:12

@ Franz Bettinger

Na dann hoffen wir, daß seine Wähler das in Ihrem Sinne verstehen. Ich bezweifle allerdings, daß da im Hintergrund noch irgendetwas auch nur halbwegs geordnet abläuft. Ich vermute, Trump verhandelt inzwischen seinen Abzug mit den neuen Machthabern. 

Und was künftige Wahlen in den USA angeht, da denke ich, daß Trump der letzte Weiße, relativ konservative Präsident war.  Die Demographie lässt sich nicht manipulieren. Die Uhr für die Weißen läuft gnadenlos ab. Auch ohne die jetzt kommende Immigration werden die Weißen Wähler schon 2031 eine Minderheit sein, und 2043 auch als Bevölkerung. Game over.

 

 

Laurenz

18. November 2020 11:26

Ihre Erwartungshaltung an Politiker gleicht einem Kirchgänger, der weiß, das er den Messias zum Jüngsten Gericht persönlich antreffen wird.

Gegen die ganzen verkrusteten Freimaurer-Seilschaften in DC und US-Medien anzukommen, ist für ein Menschenleben schon zu viel und erst gar für eine Legislaturperiode. 

Trump war die friedlichste Präsident in der Geschichte der USA und hat die sinnlose Bomberei durch Wirtschafts-Kriege ersetzt, die ihre Wirkung erst mittelfristig entfalten. Und er hatte mehr Jobs geschaffen. Und er war kein Kandidat der US-Konzerne. Sonst sind es immer beide Kandidaten. Das läßt sich im kleinen Maßstab nur mit Jesse Ventura vergleichen, der es mal schaffte, mit einem Wahlkampf-Budget von 400.000 US$ Gouverneur von Minnesota zu werden.

Lotta Vorbeck

18. November 2020 12:17

@Gurbanguly - 18. November 2020 - 10:53 AM

"... Abgesehen davon sprechen wir hier von einen länderübergreifenden Computerhack, sowas kann die demokr. Partei nicht selber durchziehen, das kann nur die CIA oder ähnliche. ..."

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Rudy Giuliani: Dominion Voting System Has Close Ties With China  - GNEWS

Laut Rudy Giuliani steckt die Software der Firma Smartmatic hinter dem Dominion Wahlsystem. Genau diese Software wurde einst in Venezuela spezifisch zum Wahlbetrug eingesetzt. Das System habe eine „Hintertür“, die es Nutzern erlaubt, die Ergebnisse vorzeitig zu überwachen:

„Das Dominion-Wahlsystem wurde für Hugo Chavez, den ehemaligen Präsidenten von Venezuela, entwickelt, um bei den Wahlen zu schummeln. Smartmatic wurde 2004 von Chavez in Zusammenarbeit mit einem teilweise von Chavez betriebenen Softwareunternehmen, Bitza, gegründet, um Wahldienste anzubieten. Im Jahr 2004 verwendete Chavez Smartmatic mit einem „neu gestalteten“ Code, um die Wahl zu gewinnen. Laut Giuliani wurde das Smartmatic Voting System in den USA vor Jahrzehnten verboten, diesmal jedoch als Subunternehmer in das Land zurückgebracht.“

---> Weiterlesen 

Lotta Vorbeck

18. November 2020 12:24

@Gurbanguly

'They think they are above the law': the firms that own America's voting system

2019 veröffentlichte der Guardian einen kritischen Artikel über die Korruptionsgefahr hinter Wahlmaschinen in den USA.

„Der Senator von Oregon, Ron Wyden, sagte in einer Rede auf einer Wahlsicherheitskonferenz in Washington DC, daß die Wahlmaschinenlobby „buchstäblich denkt, daß sie über dem Gesetz stehen, dass sie niemandem gegenüber rechenschaftspflichtig sind und daß sie in der Lage sind, das politische System kurzzuschließen, wie wir es in Georgia gesehen haben“.“

---> Weiterlesen

 

ratatoskr

18. November 2020 15:44

(Wenn zu Off-Topic, einfach in die virtuelle Tonne kloppen)

@laurenz schreibt: " Hätten sich die Serben nicht so dämlich angestellt "

Sind die Serben am Jugoslawienkrieg schuld? Oder war es wie immer in den letzten hundert Jahren ein imperialer Krieg?

Auf Swiss Policy Research findet sich folgender Eintrag mit einer meiner Meinung nach sehr guten Grafik (Die Einordnung der Schweiz in Kategorie B kommt der Realität zum Beispiel sehr, sehr nahe):

https://swprs.org/logik-imperialer-kriege/

Darunter findet sich folgender Link:

https://swprs.org/propaganda-im-jugoslawienkrieg/

Es war also die "Dummheit" der Serben? Wenn diese nicht so "dämlich" gewesen wären, hätten Briten und Franzosen gebremst? Sind Sie da so sicher?

 

Laurenz

18. November 2020 16:43

@ratatoskr

Wer finanziert die UNO, die Serben oder die Amis? Die UNO veranlaßte die serbische Ausweisung von Kosovo-Albanern aus dem Kosovo. Als der Bürgerkrieg im Kosovo ausbrach, gingen serbische Truppen gegen französische und britische Blauhelme vor, das hätten Sie nicht tun sollen. 

Mein Fehler war, daß ich erwartet hatte, daß alle so tief im historischen Thema stecken, wie ich selbst. Eine falsche Annahme.

Phil

19. November 2020 11:57

Ich warte noch diese Woche ab, wenn da nichts Handfestes kommt, hake ich die Wahl ab.

Mir dämmert langsam der Verdacht, dass Trumpunterstützern absichtlich Brocken und Krümel von Manipulationsverdächtigungen – hier eine Geschichte, da eine Ungereimtheit, alles ohne klare Beweise – hingeworfen werden, um sie unruhig und die Hoffnung am Leben zu halten bzw. um eine zukünftige Biden-Präsidentschaft zu delegitimieren und einen Trump-Mythos zu schaffen: "Und er hat doch gesiegt".

Heinrich Loewe

19. November 2020 16:09

Nur die Ruhe @Phil

There is something that stinks to high heaven...Es geht alles seinen Gang: Zeugenaussagen, eidesstattliche Erklärungen; die Klagen sind eingereicht und werden verhandelt; die Dominion-Sache; erste Verantwortliche lehnen die Zertifizierung ab, es gibt Nachzählungen.

Es kommt jetzt drauf an, daß einige Leute Eier haben und die Zertifizierung verweigern. Wenn sie es nicht tun, ist ihre politische Karriere allerdings in zwei Jahren bei der nächsten Wahl auch zu Ende. Also, das wird schon.

Die Wahl wird nicht zertifizierbar sein, keiner hat 270 Stimmen im Electoral College. In diesem Falle kommt es zu einer Wahl, wo jeder Bundesstaat eine Stimme hat, und da haben die Republikaner die Mehrheit.

In smells like victory....

Lotta Vorbeck

19. November 2020 19:16

@Heinrich Loewe - 19. November 2020 - 04:09 PM

Aktuell:

Rudy Giuliani und Jenna Ellis - Trump Anwälte geben eine Pressekonferenz

--->   YouTube

--->   TranslatedPress DE, [19.11.20 17:41]

Ellis sagt, Trump hatte so viele Stimmen, dass der Betrugs-Algorithmus gecrasht ist. Sie mussten deshalb unterbrechen und die gefälschten Briefwahlunterlagen reinbringen.
Für die gefälschten Briefwahlunterlagen, die in LKWs angeliefert wurden gibt es zig eidesstattliche Versicherungen.
Die Betrugssoftware wurde von Venezuela in viele Länder exportiert. Powell den Tränen nahe: "WE WILL NOT BACK DOWN!"
Jenna Ellis zur Presse: "Das ist keine Law and Order-Folge, wo alles in 60-Minuten erledigt ist. Wir werden alle Beweise im Gericht vorlegen."

Ellis sagt: "Ihr werdet morgen wieder schreiben, wir hätten nicht genug Beweise vorgelegt. Das passiert vor Gericht. Wir haben die Beweise beschrieben." (Giuliani hat einige Beispiele genannt, aber natürlich nicht alle vorgelesen)

Ellis: "Das war nur unser Opening Statement. Die Beweise werden wir vorlegen."

Powell: "Venezuela, Kuba und wahrscheinlich China sind involviert."

Sie haben Dominion-Mitarbeiter als Zeugen.

[simultan übersetzt von Oliver Janich]

 

 

 

ullrich

20. November 2020 06:52

100 % richtig! 

Maiordomus

20. November 2020 09:42

Bei der Betrugsgefahr bei einem seit Jahrzehnten anfälligen und nicht reformierten System ist selbstverständlich nie auszuschliessen, dass je nach Machtverhältnissen im jeweiligen Staat beide Lager involviert sein könnten., selbst wenn der primäre Verdacht diesmal demokratische Potentaten treffen könnte. Es haben aber vermutlich alle so viel Dreck am Stecken, dass das seit mindestens 20 Jahren am Tage liegende Problem auch diesmal nicht gelöst wird. 

starhemberg

20. November 2020 11:48

Herzlichen Dank für die gute Zusammenfassung. Das gefährlichste Übel sehe ich hier in der zukünftig immer weiteren Digitalisierung des Wahlvorgangs. Mir wird es schlecht, wenn ich an all die unzähligen Manipulationsmöglichkeiten dabei denke. Im Übrigen wird mir der große Showman Trump sehr fehlen. Aber wer weiß, welches Süppchen da noch gekocht wird....

Laurenz

20. November 2020 12:24

Es wird wohl keine Wahl geben, in der nicht gefälscht wird, das Ausmaß ist entscheidend.

Brandolf

20. November 2020 16:57

Laurenz

Das Ausmaß der (Ver-)Fälschung der Volkswissensäußerung bei Wahlen selbst hängt in jedem Land von der Beschaffenheit des jeweils konkret vorliegenden politischen Systems ab, was beispielsweise heißt das im Falle der USA die Manipulationsmöglichkeiten im Gegensatz zur Schweiz wegen bestimmter spezifischer Eigenheiten des dortigen politischen Systems, wie etwa der indirekten Wahl des Präsidenten und v.a. der Nichtexistenz eines Meldewesens weder in den Gliedstaaten noch auf zentralstaatlicher Ebene vielfältig sind.

Brandolf

20. November 2020 17:04

Herr Lichtmesz hätte in seinem Text auf den historischen Hintergrund von Russiagate eingehen sollen. Die Erzählung von der russischen Wahleinmischung wurde ursprünglich vom deep state der USA zum Zweck der Ablenkung von der politischen Korruption der 2016 gescheiterten Präsidentschaftskandidatin der Demokratischen Partei Hillary Clinton, erfunden und wurde anschließend nach Trumps Wahlsieg zu einem Mittel der politischen und moralischen Diskreditierung des neuen Präsidenten während dessen gesamter Amtszeit und später im Wahlkampf 2020 gegen Biden umfunktioniert.

limes

20. November 2020 18:40

@ starhemberg (20. November 2020 11:48):

»Aber wer weiß, welches Süppchen da noch gekocht wird«?

Gastautor Lee Smith meint bei Epoch Times:

»Hinter den Kulissen – Obama war nie weg«

heinrichbrueck

20. November 2020 19:52

@ Laurenz

Wenn 500 Millionen Weißen 20 Milliarden Nichtweiße gegenüberstehen, dann wird sich zeigen, welche Wahlfälschung sich durchsetzen kann. 

Laurenz

20. November 2020 23:46

@Brandolf & heinrichbrueck

Ich habe schon bei uns auf der untersten Ebene Wahlfälschung erlebt. Und wer kommt schon auf die Idee sich als Wahlbeobachter zu den Landes-Wahl-Leitern zu gesellen?

Heinrich Loewe

21. November 2020 09:59

Wenn das patriotische Lager in den USA jetzt stark genug bleibt -hold the line!- und auf die Anwendung von Recht und Gesetz besteht, und mein Eindruck ist, es ist stark genug, wird Trump gegen BigTech, die FakeNews-Medien und die Globalisten die Wahl gewinnen.

Es ist der spannendste Krimi, den ich je gesehen habe. Wer Zeit hat - Bannon's WarRoom ist topaktuell und detailliert dran: https://t.me/bannonswarroom

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