17. April 2021

Netzfundstücke (84) – Kunst, Wagenknecht, K.O.T.S.

Jonas Schick / 38 Kommentare

Auf diesem Netztagebuch wurde zu Danger Dan und seinem gefahrlosen Ausloten der Kunstfreiheit bereits alles gesagt.

Sezession-Chefredakteur Götz Kubitschek bzw. ein alter Kumpel von Danger hat uns hier gezeigt, wie der Text seines gratismütigen »Das ist alles von der Kunstfreiheit gedeckt« in seiner ursprünglichen, wirklich konträren Form aussah:

Ich bin ganz klar der letzte Faschist
und ein Faschist ist ein aktiver Pessimist.

Aber das der bundesrepublikanischen Öffentlichkeit entgegenzuschmettern, hätte mehr als Mut verlangt. Das wäre das maximalmöglichste Kontra zum linksliberalen Normenkomplex des gemeinen Bundesbürgers gewesen.

Damit wären auch die Antworten auf meine Fragen – hier in meinen vorletzten Netzfundstücken unter dem Eindruck des Erstgenusses des Danschen Meisterwerks in dem Raum gestellt – gegeben, die mir Danger natürlich schon mit seinem Lied selbst beantwortet hatte:

Und was wäre, wenn der vor lauter Gratismut platzende Daniel Pongratz für sein »engagiertes« Lied nachhaltige Konsequenzen und zwar richtige – Auftrittsverbot, Vertriebsverbot seiner Musik, Deplatforming, gekündigte Konten etc. – befürchten müßte? Würde er dann auch noch mit der AK-47 in Videos auf dicke Hose machen?

Ich denke, auch Sie kennen die Antwort darauf, wie Herr Pongratz auf substantiellen Gegenwind reagieren oder wie er agieren würde, wenn ihm dieser drohte. Wenn es keine Liveauftritte mit »Starpianisten« zu bester Sendezeit bei Jan Böhmermann gäbe.

Das letzte Wort in Sachen Kunstfreiheit obliegt indes dem Pianisten Kemal Cem Yilmaz, der in bester Hip-Hop-Diss-Manier Dangers eigene Melodie gegen ihn selbst wendet:

Elsässer ist kein Antisemit
Und Kubitschek hat seinem Land gedient
Eure Lügen glaubt nur der
der ganz wenig liest
nen Familienvater töten wollen
ist auch richtig mies

Im selben Keller wo auch
Oury Jalloh verbrannt
starb ein obdachloser Deutscher
namens Bichtelmann

Das Unrecht juckt euch nicht
Wenn es die Deutschen betrifft
Aus Heuchelei wird Hass
Der eure Seele zerfrisst
Und in Wirklichkeit will Danger
Gar kein Krieger sein
Sondern einfach nur par Cent mehr von Spotify

 

Das war’s dann. Mehr Aufmerksamkeit sollte man der umherirrenden Antilope nicht schenken.


Im Gegensatz zu Danger Dan weiß die Linken-Politikerin Sahra Wagenknecht wahrlich mehr anzuecken. Es ist kein Geheimnis, daß das ehemalige Zugpferd der LINKEN seit geraumer Zeit mit ihrer Partei fremdelt und umgekehrt.

Den Wandel der LINKEN zum radikaleren Anhängsel des urbanen, diversen, kosmopolitischen und individualistischen Linksliberalismus der Grünen begegnet sie mit erheblicher Skepsis und sieht die Gefahr einer Entfremdung vom traditionell linken Stammklientel sowie das Abtreten etlicher linker Kernanliegen wie der Sozialen Gerechtigkeit an die politische Rechte.

In ihrem neuesten Buch Die Selbstgerechten rechnet sie mit dieser konformistischen Linken ab und entwirft ein Programm, das die Linke wieder »mehrheitsfähig« machen soll. Derweil zeigt da Schicksal der Person Wagenknecht, ihre relative Isolation und die damit verbundene politische Wirkungslosigkeit, welche Räume sich für eine sozialpolitisch versierte Rechte ergeben.

Inhaltlich kann Wagenknecht dabei jedoch nur eingeschränkt als Vorbild herangezogen werden. Ihr Unverständnis für die politische Kategorie »Volk« und ihre emanzipatorischen gesellschaftspolitischen Ansätze lassen keinen Zweifel über ihre linke Prägung aufkommen.

Ungeachtet dessen verdeutlicht ihr Dilemma, daß eine Rechte, die sich ihrer sozialen Traditionslinien bewußt ist, und den Themenkomplex der Sozialen Gerechtigkeit mit einem eigenen Ansatz füllt, auf einen erheblichen Resonanzraum im Volk stößt.

Wie das folgende DLF-Interview anläßlich der Veröffentlichung von Die Selbstgerechten beweist, ist sich Wagenknecht dieses Resonanzraums schmerzlich bewußt:

„Diskussionen über Sprachverbote führen an den Problemen vorbei“

Die Selbstgerechten erhalten Sie natürlich wie immer direkt hier, bei Antaios, dem größten konservativen Versandbuchhandel.


Abschließend ein Sprung in die Subkultur: Ob Millwall oder Hopp, der Fußball und seine gesellschaftliche Verankerung waren hier auf Sezession im Netz immer wieder Thema:

Wochenende für Wochenende entfaltet sich auf den Rängen rund um den Globus ein archaisches Schauspiel – Schlachtgesänge schallen durch das ovale Rund, Schmähungen werden dem Feind auf der Gegenseite um die Ohren geschmettert. Wird die Spitze der Fieberkurve erreicht, bleibt es nicht nur bei verbalen Nettigkeiten – Fäuste fliegen.

Man verteidigt die Ehre seines Clubs, der Stadt, der Region – in anderen Teilen der Welt auch mit Waffengewalt bis zum Tod. »König Fußball« übt eine ungebrochene Faszination aus. Er vermag das Unklare, die Wirrungen der arbeitsteiligen, modernen Gesellschaften wegzuwischen – hier ist der Frontverlauf geklärt, hier herrscht Gewißheit, ist der Sinn wiederhergestellt.

So versuchte ich die ungebrochene Anziehungskraft, die der Sport ausstrahlt, hier unter dem Titel »Fußball (1) – Volkssport und gesellschaftlicher Gradmesser« in Worte zu fassen. Eine Subkultur, die sich rund um dieses »archaische Schauspiel« herausgebildet hat, ist die der Hooligans. Seit den 1980ern gehört sie zum festen Bestandteil jeder größeren Fußballfanszene – von den meisten verachtet, vom harten Kern geachtet.

Über die Jahrzehnte haben sich die Hooligan-Gruppen stark gewandelt. Was als unkontrollierte, rabiate Kneipenschlägerei des gesellschaftlichen Durchschnitts mit »Temperaturerhöhung« begann, ist zu einem professionalisierten Aufeinandertreffen von »Kämpfern« geworden, auf das sich teils minutiös vorbereitet wird.

Eine Veranstaltung, die für diese Entwicklung exemplarisch steht und mittlerweile über die Grenzen der Subkultur hinaus Bekanntheit erlangt hat - ist der King Of The Streets – Underground Fight Club (K.O.T.S.). Beim in Schweden stattfindenden K.O.T.S. werden illegale Untergrundkämpfe ausgetragen, an denen meist Hooligans einzelner »Firms« teilnehmen. Die Parallelen des K.O.T.S. zu Chuck Palahniuks Fight Club sind augenscheinlich.

Durch den hohen Grad an Professionalität und der steigenden Bekanntheit nehmen an den Kämpfen aber auch immer mehr Kampfsportler teil, die nicht direkt aus der Subkultur der Hooligans stammen. Es war also nur eine Frage der Zeit, daß sich diesem, auch per eigener Netzseite genährtem, Phänomen nun die großen Medien widmen.

Der Privatsender DMAX eröffnet seine Dokumentationsreihe »Dark Germany« mit einer Reportage über die deutsche Hooligan-Szene mit einem besonderen Fokus auf den K.O.T.S. Als Reporter schickt man den Kampfsportler Axel Wagner los, der versucht die Fühler in eine abgekapselte Subkultur auszustrecken, die lieber unter sich bleibt.

Wirklich Neues hat die Doku dabei nicht zu bieten. Das Hooligan-Phänomen, die Gewalt in und um das Stadion, die Ackerkämpfe, all das ist schon etliche Male beleuchtet worden. Was jedoch heraussticht, ist die hautnahe Begleitung eines jungen Kämpfers aus Norddeutschland zum K.O.T.S.

Diese Unmittelbarkeit macht die Folge sehenswert und läßt auch die dauerhafte Einblendung des linksextremen »Hooligan-Experten« Robert Claus vergessen, der in der Doku das Monopol auf die einordnende Erklärung zugesprochen bekommen hat.

Claus – Arbeitsschwerpunkte »Extreme Rechte und Gruppenbezogene Menschenfeindlichkeit«, »Vielfalt und Antidiskriminierung«, »Fanszenen und Hooliganismus« sowie »Geschlechter- und Männlichkeitsforschung« – ist fester Bestandteil des informellen Komplexes aus linken Initiativen und Forschungsinstituten, dem DFB, den Fanprojekten und Vereinsoffiziellen, den ich hier in »Fußball (2) – Ultras, eine linke Vereinnahmung« angeschnitten habe, die versuchen, die Kurven frei von »Rechten« zu halten.

Claus bedient dabei mit seinen hanebüchenen, reißerischen Analysen die linke Angstvorstellung vom rechten Umsturz – gerne unter dem Titel »Ihr Kampf. Wie Europas extreme Rechte für den Umsturz trainiert« (»geistreiche« Bezüge auf Mein Kampf dürfen natürlich nicht fehlen) auch bei der Amadeu Antonio Stiftung – und übt damit Druck auf Offizielle und Verbände aus bzw. liefert diesen die Munition, um unliebsame Gruppen aus dem Stadion zu verbannen.

Claus Bemühungen laufen schlußendlich auf die Herstellung derselben politischen Hygiene in den deutschen Kurven hinaus, die wir schon aus der Hauptkultur kennen – nun soll sie auch in der Subkultur durchgesetzt werden.

Wie dem auch sei, hier die Doku zum kurzzeitigen Abtauchen in einen Ausschnitt aus der Hooligan-Welt:

Dark Germany – Kämpfen bis aufs Blut

An dieser Stelle der Hinweis, daß ich die von mir begonnene und noch nicht abgeschlossene Fußballreihe nicht vergessen habe. Beizeiten werden die angekündigten Teile kommen, alleine schon, weil es eines Gegengewichts zu den Claus-»Analysen« bedarf.



Kommentare (38)

Maiordomus

17. April 2021 10:19

Das Wort "Faschist" bleibt für mich als Konservativer mit Wurzeln im regimen mixtum, welches totalitäre Staatlichkeit ausschliesst, für immer widerwärtig, auch geistig steckt so gut wie gar nichts dahinter. Wohingegen mir das Gedicht am Schluss einigen Eindruck macht, es ist echt politisch und im positiven Sinn provozierend. 

Laurenz

17. April 2021 12:30

Noch in den 50ern waren "alle", vom Jugendlichen bis zur Oma, Fußball-Hooligans. Da waren Prügeleien, bewaffnete Angriffe keine Ausnahme, sondern die Regel, wenn es um Fußball ging. Fußball war der Ersatz für einstige Straßen- und Saal-Schlachten in der frühen apolitischen Bonner Republik. Ob man nun mehrere Mio. Proleten und Schläger in der SA & der Rotfront eingliederte oder nach dem Krieg in den Fußball kanalisierte, bleibt sich in der Existenz dieser Bevölkerungsgruppe gleich.

Wer nicht versteht, daß die eigene Identität nur ein Gewerbetreibender ist, dem ist nicht zu helfen. Die Römer hatten da ein besseres Verständnis, wer und für was man ihnen "Brot & Spiele" spendierte. Und die Römer hatten, im Gegensatz zu uns, kein schlechtes Gewissen, bezeichneten ihre eigene Gewalt als zivilisiert & die ihrer Gegner als barbarisch.

Laurenz

17. April 2021 12:55

"Inhaltlich kann Wagenknecht dabei jedoch nur eingeschränkt als Vorbild herangezogen werden. Ihr Unverständnis für die politische Kategorie »Volk« und ihre emanzipatorischen gesellschaftspolitischen Ansätze lassen keinen Zweifel über ihre linke Prägung aufkommen."

Das liegt wohl mehr oder weniger am persönlichen Schicksal Wagenknechts. Würde sie eine Definition annehmen, fiele sie ja selbst aus dieser Definition heraus. Das ist das Problem vieler, die aus unterschiedlichen Kulturen stammen.

Kemal Cem Yilmaz, in Hannover geboren, hat das Problem für sich persönlich vielleicht besser gelöst, als Wagenknecht oder Jebsen.

Frieda Helbig

17. April 2021 15:48

Das Ansehen solcher Reportagen über das Innenleben von Hooligans ist genauso verschwendete Lebenszeit, wie das Anschauen von ähnlichen Machwerken über die rechte Szene.

Zumal nicht jeder in der Hooligan-Szene KOTS positiv gegenübersteht. Denn Grundthema von Hooligankämpfen ist das Gruppenerlebnis, was ja gerade bei KOTS fehlt. Wer den individuellen sportlichen Wettstreit sucht, kann auch legal MMA kämpfen.

Jack Donavans Männer-Triologie beschreibt insbes. im ersten Teil das Grundthema der Gruppenzugehörigkeit mMn besser als jede Reportage. 

limes

17. April 2021 16:36

Darf ich auch einen Netzfund zur Kategorie »Kunst« beitragen? Danser encore!

Das Filmchen zum Flashmob im Gare del’Est macht Gänsehaut. Hier der Refrain aus der freien, »singbaren« Übersetzung von Corona Transition:

»Du und ich,

Lasst uns keine Zeit verschwenden,
von den Angstmachern uns blenden,
wir haben es in unsrer Hand.
Darum leisten wir Widerstand
gegen Diktatur im Schafsgewand.

Unser Geist bleibt heil und frei
und wir singen noch dabei,
zeigen Lächeln, zeigen Fantasie.
Denn eines, das sind wir nie:
Instrumente ihrer Idiotie.«

So, und nun kann @ Laurenz wieder gegen »den Franzmann« wettern. Dagegen bin ich immun, denn nach allem Unrecht der Vergangenheit sind die Karten neu gemischt, im Widerstand gegen drohende Globalistendiktatur die Völker versöhnt und einig.

Maiordomus

17. April 2021 17:22

@limes. Schade, handelt es sich um eine unbeholfene Reimerei, das zählt halt nicht, weil nur die Form einem Text dieser Art die angemessene Würde gibt. Da gefällt mir das von Herder in seine Sammlung aufgenommene "Ännchen von Tharau" schon besser. 

Laurenz

17. April 2021 17:34

@limes

https://youtu.be/GN5B27zT29Y habe ich mir natürlich auch angesehen. Auch beim Widerstand macht sich der politische Zentralismus Frankreichs, gegenüber unserem Föderalismus, positiv bemerkbar, man kann eben nicht alles haben.

Und Sie argumentieren unlauter. Ich kritisierte in der Vergangenheit das Deutsch-Französische bilaterale Verhältnis beider Staaten, welches vor allem durch die Zielrichtung der Force de Frappe geprägt ist. Sie gehen darüber großzügig hinweg & pauschalisieren, wie ein Vorwärts-Redakteur.

Valjean72

17. April 2021 18:06

@limes

ich habe mir das von Ihnen verlinkte Lied angehört, und zwar mehrere Darbietungen davon an verschiedenen Orten.

Allein schon die Menschen, die dieses Lied trällern und dazu tanzen, lassen mich an Bahnhofsklatscher und Teddybärenwerfer der BRD von 2015/2016 denken. Alle so schön bunt, liberal und weltoffen.

Nach meinem Dafürhalten handelt es hier klar um eine weitere "Oppositions"-Bewegung, die lanciert wurde.

Und dass die Musik nicht originär europäisch ist, passt in dieses Bild ...

 

 

Simplicius Teutsch

17. April 2021 20:52

@ limes.

Vielen Dank für Ihren Netzfund. Zustimmung:

„Lasst uns keine Zeit verschwenden,
nicht von Angstmachern uns blenden!

Vergesst die Alten im Nörgelgewand,
sie beckmessern ja doch nur mit eitlem Verstand.

Mit Ännchen von Tharau auf singenden Lippen,
die machtgeile Merkel in die Kloschüssel kippen!

Persönlich würde mir aber – bin auch nicht mehr der Jüngste - eine weltliche Prozession mit Blasmusik, Bier und Fürbitten (Widerstandsparolen) besser zusagen, als eine Revolutionstruppe mit dem Kampflied „Ännchen von Tharau“.

limes

17. April 2021 22:22

@ maiordomus: Was Sie »unbeholfene Reimerei« heißen, ist die Übersetzung Ihrer Schweizer Landsleute von Corona Transition!

@ Laurenz: Meinen Sie, diese französischen Bürger (wahrscheinlich viele professionelle Musiker und Sänger dabei) richten die Force de Frappe auf uns? Ernsthaft? Auch in Frankreich bricht gerade jetzt der Gegensatz zwischen Bürgern und Herrschenden (»Monsieur le bon roi«, eine lächerliche Figur) auf. Aus dem Lied:

»Et quand le soir à la télé Monsieur le bon roi a parlé Venu annoncer la sentence Nous faisons preuve d'irrévérence Mais toujours avec élégance« (»Und wenn abends im TV der [lächerliche] Monarch das Urteil gesprochen hat, erweisen wir ihm Respektlosigkeit, aber stets mit Eleganz«)

@ Valjean72: Stimme Ihnen zu, dass es sich hierbei nicht gerade um Identitäre handelt. Aber auch in Deutschland ist die Bewegung der Coronamaßnahmen-Kritiker sehr heterogen. Die Debatte um Wagenknechts neues Buch wirft ja die Frage nach Querfronten auf. Zur Heterogenität des aktuellen Widerstandes passt auch Max Ottes neues Buch »Die Krise hält sich nicht an Regeln«, in dem er volkswirtschaftlich die Notwendigkeit eines Neustarts begründet, der dem des WEF diametral entgegengesetzt ist.

@ Simplicius Teutsch: Eine weltliche Prozession mit Blasmusik, Bier und Fürbitten (Widerstandsparolen) wäre für mich perfekt! Passende deutsche Lieder zur Blasmusik natürlich auch.

Gotlandfahrer

17. April 2021 23:38

Diese Themen erreichen mich nicht mehr. Es ist wie das Blättern in alten Quellekatalogen. Wer wem Faschismus oder Kategorienmangel X oder Y unterstellt oder einen Veitstanz um Konstrukte aufführt, verharrt noch auf der Bilderebene, nachdem die Vernunftebene seit langem verlassen wurde, wer sie je überhaupt erreichte. Alle kritischen Demos stehen an, kriminalisiert zu werden, DAS ist - endlich muss man sagen - der Ruf zum letzten Tanz. Alles andere kann man doch nicht mehr ernst nehmen.

Gott mit uns!

Die andere Seite

18. April 2021 09:29

@valjean72

Die offensichtliche monochrome Optik (evtl. mitgebrachte Kostüme) ist mir auch als erstes aufgefallen. Auch für mich sieht so der typische Bahnhofsklatscher aus.
Erklärung könnte sein, daß zum ersten Mal ein Gutmenschenorchester von Maßnahmen betroffen ist.
Schön das ich nicht als Einzige entsetzt angesichts der visuellen Ästhetik war. Hab mir vorgenommen, es nicht so kleinlich zu sehen, wenn sich überhaupt Widerstand regt.
In Dresden flog gestern wieder ganztägig bis in die Nachtstunden der Polizeihubschrauber -das wird immer mehr Alltag.

RMH

18. April 2021 09:43

Diese Underground-Prügeleien taugen rein überhaupt nicht als politisches und auch nicht als metapolitisches Spielfeld. Lassen wir diese Leute einfach machen, es lohnt der Mühe nicht.

Man erinnere sich an Hogesa, was man im nachhinein doch recht klar als von den Diensten mit initiierte Angelegenheit erkennen kann. Mit Hogesa wurde den Spießern ein bisschen "Bürgerkrieg" im Anfangsstadium, medial geschickt geschnitten und produziert, zur prime time präsentiert, damit auch der Letzte sagt "das wollen wir nicht", starker Staat, schütz und davor. Und so dürfen wir bis heute davon ausgehen, dass einige der netten Herren mit Stiernacken aus den Gyms sich ihre Proteinshakes etc. durch ein paar kleine Telefonate mit dem Amt regelmäßig querfinanzieren lassen. Der Staat wirkt nur wie ein Nachtwächter, aber wenn er etwas sehr gut im Blick und durchsetzt hat, dann sind es eben jene Bereiche in der Gesellschaft, wo es zur Temperaturerhöhung kommen kann. Dafür gibt es dann entsprechende Sensoren, Thermostate und Ventile. Wenn etwas den kalten Staat kalt erwischen kann, dann sind es die, von denen es am wenigsten erwartet wird und wo kein entsprechendes Sensorium installiert wurde bzw. nicht installiert werden kann, da zu aufwendig oder selbst wenn aufwendig, am Ende chancenlos (siehe DDR am Ende der 80er).

Sekundant

18. April 2021 10:02

Revolutionstruppen hin, "Ännchen von Tharau" her. Mich erinnern die Sänger auf den Bahnhöfen eher an einen Wochenendausflug der Absolventen der beiden Niederlassungen der "Alanus Hochschule", die anderen Reisewilligen zeigen, wie man seinen Namen tanzt. 

Franz Bettinger

18. April 2021 12:30

Nebenbei: Das Lied „On veut continuer à danser encore“ (uraufgeführt im Gare de l’ Est, Paris) geht viral und hat das Zeug, unsere europäische Widerstands-Hymne zu werden:  https://www.youtube.com/watch?v=-ao14lFNQeQ Auch:  https://www.youtube.com/watch?v=wIuEh-cm6J0Nous 

Wir brauchen einen guten deutschen Text dazu.

Dietrichs Bern

18. April 2021 12:45

Was mir bei den beschriebenen Recken auffällt ist, dass ihrer scheinbar zu wenige sind, um in dunklen Silvesternächten zu Stelle zu sein und der Abwesenheit von Recht und Gesetz etwas entgegenzusetzen.

Ich bin ein eher friedlicher Mensch, aus den mir zugänglichen Quellen zum beschriebenen Milieu lese ich vor allen Dingen Langeweile und Nervenkitzel als Motivationsgrund, mehr ist da nicht, schon gar nichts grundsätzlich widerständiges, vor dem steuerfinanzierte Vertreter des linken Propagandaapparates sich gruseln müssten.

 

 

Volksdeutscher

18. April 2021 12:54

"und sieht die Gefahr einer Entfremdung vom traditionell linken Stammklientel sowie das Abtreten etlicher linker Kernanliegen wie der Sozialen Gerechtigkeit an die politische Rechte."

Die Frage der Sozialen Gerechtigkeit ist für jeden, der in Nation denkt, ein Kernanliegen rechter Politik. Sogesehen irrt sich Wagenknecht, ihr Bild von den Rechten ist antiquiert und befangen von marxistischen Determinanten. Soziales Handeln bedeutet nicht karitative Tätigkeit, sondern Treffen von Entscheidungen für die Gemeinschaft, die in ihrer Natur positiv problemorientiert sind. Sogesehen können soziale Entscheidungen auch derart sein, daß sie zwar unangenehm und unpopulär wahrgenommen werden, aber in Bezug auf ihren Zweck trotzdem notwendig sind.

Die Nation ist die größte benennbare Sozietät. Wer national handelt, handelt zugleich immer sozial. Aber wer sozial handelt, handelt nicht immer national. Hierin dürfte einer der größten Unterschiede im linken und rechten sozialen Handeln angesiedelt sein. Nation - das ist: Schönheit, Freiheit, Liebe.

Lotta Vorbeck

18. April 2021 14:50

@limes - 17. April 2021 04:36 PM

@Gotlandfahrer - 17. April 2021 - 11:38 PM

 

+ Frankreich im April 2021

+ Freiberg in Sachsen im April 2021

+ Parchim in Mecklenburg - Sonnabend, 17. April 2021

 

"DAS ist - endlich muss man sagen - der Ruf zum letzten Tanz."

[Gotlandfahrer]

Laurenz

18. April 2021 15:02

@Sekundant

Stimme Ihnen zu! Bin eher für den Florian Geyer, auch wenn der "historisch belastet" ist. "Setzt auf's Kanzleramt den Roten Hahn" klingt auf jeden Fall revolutionärer.

@Frieda Helbig

"Das Ansehen solcher Reportagen über das Innenleben von Hooligans ist genauso verschwendete Lebenszeit, wie das Anschauen von ähnlichen Machwerken über die rechte Szene."

Ja, das ist verblichene Nostalgie aus der Zeit, als man sich noch mit Linken prügelte. Es prügelt sich aber keiner mehr mit den linken Schlägern, um exakt dem Klischee des hohlköpfigen, vom VS seinerzeit inszenierten Neonazis auszuweichen.

Auf der Seite des VS sind exakt die "Rechtsextremen" in diesem Land beziffert. Scholz gibt über 1 Milliarde für etwas aus, was quasi nicht existent ist. Quere Verbände, sonstige sexuell anders-fokussierte Minderheiten machen einen großen Teil Deutscher Politik & Deutscher Medienlandschaft aus. Es haben sich aber grad mal 300 Deutsche Staatsbürger als "divers" eintragen lassen. Es existieren quasi keine Diversen. Alles Schall & Rauch um nichts, es geht nur um Geld, unser Geld.

Laurenz

18. April 2021 15:34

 

@Franz Bettinger

Du weißt doch gar nicht, wer das Getanze "danser encore" organisiert hat. Gerade Franzmänner brauchen ein Ventil. Jede kluge Regierung wird Ventile zulassen, unsere Regierung macht in dieser Klugheit, völlig deutschtümelnd, sicher eine seltene Ausnahme.

 

@Volksdeutscher

"Sogesehen irrt sich Wagenknecht, ihr Bild von den Rechten ist antiquiert und befangen von marxistischen Determinanten."

Wagenknecht ist, wie die meisten Linken, längst abgehoben & pflegt einen feudalen Lebensstil in Neu-Wandlitz. Es ist wie in der mittelalterlichen Kirche. Es geht Linken grundsätzlich immer nur darum, selbst die feudale Kaste zu stellen. Der Rest ist schlechtes Theater.

Man kann Oskar sicherlich noch ein Rest-Bewußtsein unterstellen.

Noch in seinen SPD-Zeiten besuchte ich ein Partei-Seminar seiner damaligen Assistentin & Lebensgefährtin Müller zur 35 - bzw. 28-Stunden-Woche. Auf meine Frage, wie viele Stunden Oskar in der Woche arbeiten würde, bekam ich als Antwort: 80. Noch Fragen?

limes

18. April 2021 15:52

@ die andere Seite und andere

Ja, der Flashmob im Pariser Ostbahnhof wurde offensichtlich von professionellen Künstlern getragen: Musiker, Sänger, Tänzer. Zufällig anwesende Passanten, die mitmachten, waren nur Statisten. Gerade die Professionalität mit starken, tragenden Stimmen und die Choreographie machte die Aufführung mitreißend und sogar heroisch. Im Abspann des Videos wird den unterschiedlichsten Akteuren gedankt. Wie man eine solch starke Leistung mit unbedarften Bahnhofsklatschern gleichsetzen kann, ist mir unbegreiflich.

Bei Corona Transition sind weitere Aufführungen verlinkt, und ich habe mir die in Freiburg angesehen (allerdings nicht herausgefunden, ob es Freiburg im Breisgau ist oder eine andere Stadt). Die dortige Darbietung eines verlorenen Häufleins mäßiger Talente ist kaum ein Abglanz der Pariser Szene.

Wenn professionelle Künstler sich organisieren, dem Widerstand Ästhetik und Kraft geben, dann ist dies das beste, was sie aus ihrer derzeit verzweifelten Lage machen können. Und wenn Menschen, die bislang keinen Anlass zur Auflehnung sahen, jetzt im Widerstand ankommen, dann sollte man die politischen Chancen dieser Situation begreifen.

@ Franz Bettinger richtet den Blick über den Tellerrand hinaus.

Gustav

18. April 2021 16:34

So geht Protest. Die Franzosen machen es vor. Während bei uns Künstler über Twitter ihren Frust darüber auslassen, dass man sie nicht auftreten lässt und wütend vom Staat Schadenersatz fordern organisieren die dort Flashmobs auf Märkten, in Bahnhofshallen und auf Vorplätzen und zeigen den Leuten, warum sie wichtig sind und dass sie auch dann auftreten und Lebensfreude verbreiten, wenn man sie nicht nur nicht dafür bezahlt, sondern es sogar verbietet.

http://lepenseur-lepenseur.blogspot.com/2021/04/video-zum-sonntag_01322115684.html

Simplicius Teutsch

18. April 2021 16:46

Heute am bundesweit zelebrierten Totensonntag, mit Trauerbeflaggung, Kerzen und Glockengeläute und Steinmeier-Geschwafel für die „Corona-Toten“, muss ich für mich leider resümieren: Wir befinden uns in einer Corona-Endlos-Schleife, die juristisch auf Dauer gestellt wird. Angst- und Panikmache mit Bildern von Intensivstationen und permanent „dramatischen“ Zahlen funktionieren. Die Übermacht der Herrschenden nimmt zu - und nicht ab.

Viele verdienen ja auch an Corona. Die sog. Crashpropheten, die man nur noch bemitleiden kann, sind der Lächerlichkeit preisgegeben. Dass große Teile der Mittelstands-Infrastruktur zerstört werden, dass der das geistige und körperliche Immunsystem stärkende, gesellige Amateur- und Breitensport, überhaupt die Vereine, plattgemacht werden, dass unsere Kinder und Jugend zu folgsamen Masken-, Test- und Impf-Untertanen dressiert werden, interessiert im öffentlichen Diskurs kein Schwein. Es scheint ja auch Absicht zu sein.

In dieser mit dem Todesvirus hysterisierten Bedrohungs-Lage hat jedes gemeinschaftliche Treffen von Corona-Angstlosen meine Sympathie. Aus persönlicher Erfahrung habe ich immer noch den Eindruck, dass die veröffentlichten Zustimmungswerte zu den Unterdrückungsmaßnahmen nach oben gefälscht sind.

 

Laurenz

18. April 2021 17:37

@limes

200 Leute auf dem Bahnhof machen keine Revolution, schon gar nicht in Frankreich.

Frieda Helbig

18. April 2021 17:39

@Volksdeutscher:

Hier meine bescheidenen Gedanken zur sozialen Frage/Sozialpatriotismus: https://konfliktmag.de/pflege-eine-replik/

Zwar Offtopic, aber vielleicht läßt es der Bademeister zu.

Die andere Seite

18. April 2021 17:46

@limes

Ich stimme Ihnen zu, daß die künstlerisch professionell gemachte Aktion mitreißend war und Mut machte.
Mich hat nur gewundert, das es sich optisch um die Klientel handelt, die sonst systemtreu und systemprofitierend ist. Gefreut hat mich das ich mit dem Eindruck nicht allein da stehe.
Ich denk halt darüber nach warum nicht viel mehr konstruktiver Widerstand entsteht. Die Künstler arbeiten ja sicher schon länger zusammen, aber aus dieser Szene kommt doch wirklich viel zu wenig kritisches. Aus der Kunstszene soll doch zur aktuellen Wirklichkeit Bezug genommen werden - unsere Lage ist doch eine Steilvorlage für kreative Ausdrucksformen aller Kunstgattungen - wo sind denn die tausenden Ideen der "Kunst- und Kulturschaffenden"jenseits von wohlfeilen Auftragswerken wie Flüchtungsboot etc.

Gracchus

18. April 2021 20:11

@limes

Ging mir auch so. Sehr bewegend. Weiss nicht, was einige hier wieder zu motzen haben. 

Volksdeutscher

18. April 2021 21:48

@ Frieda Helbig - Ihr Artikel offenbahrt profunde Kenntnisse der Materie, die mir leider fehlen, nichts desto trotz habe ich die Zusammenhänge begriffen. Früher wurde bei manchen Demonstrationen der Slogan skandiert: "Hoch die nationale Solidarität!" Daß daraus nicht viel wurde, lag nicht an denen, die ihn skandierten. Umso weniger verstehe ich, warum die AfD sich nun dafür aussprach, daß es keiner Errichtung einer Pflegekammer bedürfe. Nach dem Lesen Ihres Artikels, dem gesunden Menschenverstand und im Bewußtsein der Problematik der Überalterung unserer Gesellschaft komme ich jedoch zu dem Schluß, daß sie notwendiger wäre, denn je zuvor.

Ich danke Ihnen für den Link.

limes

18. April 2021 22:10

@ #Lieder für den Widerstand …

… sind ein hoch interessantes Thema. Weder vom Weltschmerz bewegte Lieder noch Musik höherer Weihen eignet sich dazu.

Vielleicht der gute alte »Gassenhauer«?

Was käme aus früheren Zeiten oder wer an aktuellen Interpreten dafür in Frage?

Andreas Gabalier hat diesbezüglich viel Talent bewiesen, aber in letzter Zeit ist nicht viel von ihm zu hören. Die Linken sitzen auf einer musikalischen Goldgrube, die zu Recht immer öfter von rechts angebohrt wird – und zwar in dem Maß, in dem die Linke ihre Schutzbefohlenen verrät.

Deutsche Lieder der Freiheit, die der jungen Generation wohl nicht mehr bekannt sind, wurden beim Liederabend zum Abschluss des Hambacher Festes 2019 in der Kongresshalle zu Neustadt an der Weinstraße von Professor Max Otte und begleitenden Musikern vorgetragen. Das war ein schönes Erlebnis, genauso wie die deutsche Nationalhymne zu Beginn des Kongresses, der alle Teilnehmer im Saal stehend die Ehre erwiesen.

Volksdeutscher

18. April 2021 22:14

@Laurenz > Volksdeutscher

Da kann ich Ihnen voll zustimmen. Wo die Kommunisten auch immer an die Macht kamen, hatten sie das Land von Anfang an heruntergewirtschaftet und das Volk ins größte soziale Elend gestürzt. In Russland brach an manchen Orten der Kannibalismus aus, davon gibt es auch Photographien. In allen ihren Revolutionen ging es nur um die Auswechslung der Führungsschicht und niemals um die Linderung oder gar Beseitigung der tatsächlich oder vermeintlich vorhandenen sozialen Nöte, die sie vor ihren Umstürzen anprangerten. Die tumbe Masse brauchten sie nur als Leiter zur Macht. In Russland weiß inzwischen fast jeder, daß die "russische" Revolution nicht von Russen gemacht wurde.

Laurenz

18. April 2021 22:36

@Gracchus @limes

"Ging mir auch so. Sehr bewegend. Weiss nicht, was einige hier wieder zu motzen haben." Als Blitzeinsätze getragen von professionellen Künstlern sind bewegend. Siehe hier Beethoven: https://youtu.be/GBaHPND2QJg

anatol broder

18. April 2021 23:05

@ frieda helbig 15:48

«grundthema von hooligankämpfen ist das gruppenerlebnis.»

welche rolle spielt dabei alkohol?

limes

18. April 2021 23:06

@ Laurenz

Alle Deutschen werden Brüder - Beethoven?

Und überhaupt: so feierlich? Sie werden mir unheimlich, Laurenz … Deshalb eine kalte Dusche zur Abkühlung:

https://youtu.be/5K6KbGhs-Do

Frieda Helbig

18. April 2021 23:45

@Lotta und Volksdeutscher:

Danke für das Lob. Demnächst mehr, versprochen :-)

Letztendlich ist das Thema Pflegekammer ein Brennglas: würde man tatsächlich eine selbstbewußte starke Pflege wollen, dann würde man eine Kammer unterstützen - nur eine erstarkte und organisierte Berufsgruppe würde wohl auf ihre schlechten Arbeitsbedingungen, zu der auch die Bezahlung gehört, aufmerksam machen. Würde man aber die größte Berufsgruppe im Gesundheitswesen besser bezahlen, kostet das richtig viel Geld. Da müßten entweder die Renditen der privaten Betreiber sinken oder/und aber der Staat müßte mehr Geld für die Pflege aufbringen. Kann das tatsächlich jemand wollen, daß die Aktiengesellschaften, welche Krankenhäuser und Altenheime betreiben, weniger Rendite erwirtschaften? Oder daß wir die 1 Mrd. im Kampf gegen Rechts zugunsten der Pflege umverteilen? Ich bitte Sie, das wäre unverantwortlich. Also lassen wir das mit der Pflegekammer und kümmern uns um das Wichtige! 

 

heinrichbrueck

18. April 2021 23:48

Der erlaubte Widerstand ist ja ganz nett, aber die Frage, wie die Grünen den Zweiten Weltkrieg gewinnen konnten, wäre auch ein Tänzchen wert. 

Solution

19. April 2021 00:47

Zum Thema Hooligans, etc.

https://www.amazon.de/Hated-Proud-Ultras-Contra-Modernity/dp/1912079232/ref=sr_1_1?__mk_de_DE=%C3%85M%C3%85%C5%BD%C3%95%C3%91&dchild=1&keywords=mark+dyal&qid=1618785765&s=books&sr=1-1

Volksdeutscher

19. April 2021 02:54

Alle Deutschen werden Brüder: Ich möchte felsenfest behaupten, daß eine solch erhabene Melodie nur dem deutschen Geiste entspringen kann: feierlich, erhaben, mitreißend, ohne falschen Pathos, voller Energie und Lebenskraft. All das, was unserer Nation so sehr fehlt und vor einiger Zeit leider abhanden gekommen ist.

Laurenz

19. April 2021 13:45

@heinrichbrueck

"Der erlaubte Widerstand ist ja ganz nett, aber die Frage, wie die Grünen den Zweiten Weltkrieg gewinnen konnten, wäre auch ein Tänzchen wert."

Die Grünen gewannen schon den Serbienkrieg. Auch die AfD setzt das Thema nicht auf die Agenda, die Linke schweigt mittlerweile. Wenn die Grünen drankommen, wird die Bundeswehr sich wieder mehr in echten Kriegen engagieren müssen. Wer, außer den Amis, der Kriegsindustrie und den Grünen, will das?

@limes @Laurenz

Ja, Ihre Abkühlung trifft auf mich ja nicht zu, da ich das Libretto geändert habe. Jeder kann nur begrenzt andere wahrnehmen. Und bevor sich Deutschland Klima-imperialistisch um die Welt kümmert, sollten wir uns erstmal um uns selbst kümmern. Und bis wir diesbezüglich die Macht-Mischpoke in Berlin legal beseitigt haben, fließt noch einiges Wasser den Rhein herunter.

@Aanatol Broder

Der Alkohol-Konsum in Deutschland sinkt kontinuierlich.

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