Aufstände? Viel brutaler: Frankreich brannte, brennt und wird wieder brennen

Wie soll man als Rechter im Jahr 2023 auf die laufenden Unruhen in Frankreich reagieren? Der Twitter-Account MSLive, der Martin Sellners Stream bewirbt, hat drei Reaktionen verworfen:

Martin Lichtmesz

Martin Lichtmesz ist freier Publizist und Übersetzer.

Zu sagen, “Frank­reich ist ver­lo­ren” sei “Defai­tis­mus”. “Selbst schuld, hät­ten sie Zemm­our gewählt” sei “Schuld­zu­wei­sung” (man könn­te ergän­zen: viel­leicht auch eine Art Scha­den­freu­de über das red­lich ver­dien­te Unglück). “Es braucht einen Bür­ger­krieg, wir müs­sen zurück­schla­gen” wäre “blin­de Radikalisierung”.

Statt­des­sen sei nun eine “maxi­ma­le meta­po­li­ti­sche Offen­si­ve” ange­sagt. Nun sei die Zeit güns­tig, das Over­ton-Fens­ter mit einem Ruck zu ver­schie­ben, und bestimm­te Begrif­fe und Ideen in Umlauf zu brin­gen, ins­be­son­der die Idee, daß die Schwe­re der Aus­schrei­tun­gen recht­fer­ti­ge, den Ran­da­lie­rern und ihrem “gesam­ten Umfeld” (wie soll das exakt defi­niert wer­den? wo fängt es an, wo hört es auf?)  die Staats­bür­ger­schaft zu ent­zie­hen, und so die Bahn zu einer lang­fris­ti­gen “Remi­gra­ti­on von Mil­lio­nen” freizumachen. 

[Anmer­kung ML 4. 7. 2023: Ich habe einen Absatz an die­ser Stel­le gelöscht, weil sich MSLi­ve miß­ver­stan­den fühl­te. Der Absatz hat sich aber nicht direkt auf ihn bezo­gen, ich woll­te dar­in ledig­lich den Gedan­ken des Staats­bür­ger­schafts­ent­zugs zur Prä­ven­ti­on des Bevöl­ke­rungs­aus­tau­sches, sei­ne Vor­aus­set­zun­gen und Fol­gen, weiterspinnen.]

MSLi­ve nennt die Ran­da­lie­rer “Auf­stän­di­sche”. Ich sehe aber nicht recht ein, war­um. Gegen was ste­hen sie denn auf? Ich sehe nur einen ent­fes­sel­ten Mob, der raubt, plün­dert, zer­stört und verwüstet. 

Als wei­te­re Auf­ga­ben nennt MSLi­ve die “Mar­kie­rung von Schul­di­gen im Main­stream” und “die Kri­tik der bizar­ren ‘Rech­ten’, die stän­dig Defai­tis­mus & Resi­gna­ti­on ver­brei­ten und #remi­gra­ti­on kri­ti­sie­ren, oder behaup­ten der Bevöl­ke­rungs­aus­tausch sei nicht das Hauptproblem”. 

Die Lage­ver­schär­fung muss zu einer geis­ti­gen Ver­schär­fung füh­ren. Die rech­te und natio­na­le Debat­te müs­sen sich irr­ver­si­bel ändern. Das ist der ein­zi­ge posi­ti­ve Fort­schritt, der aus dem fol­gen kann.

Nun gut. Steht das Over­ton-Fens­ter aber nun wirk­lich so sehr weit offen? In Frank­reich eben­so wie in Deutsch­land? Auch außer­halb des rech­ten Spek­trums oder nur inner­halb? Wie­viel Zeit haben wir denn noch, um es so weit zu ver­schie­ben, daß es unse­ren Vor­stel­lun­gen entspricht?

Das Aus­maß der Zer­stö­rung und Gewalt ist gewiß enorm und erschre­ckend. Es über­trifft schon jetzt bei wei­tem jenes der Unru­hen des Jah­res 2005. Le Mon­de zog nach fünf Näch­ten eine Zwi­schen­bi­lanz: Mehr als 5000 ange­zün­de­te Fahr­zeu­ge, 10 000 Müll­ton­nen­brän­de, fast 1000 ver­brann­te, beschä­dig­te oder geplün­der­te Gebäu­de, 250 Angrif­fe auf Poli­zei­sta­tio­nen oder Gen­dar­me­rien, mehr als 700 ver­letz­te Polizisten:

Die Gewalt­ta­ten in Frank­reich haben nicht mehr viel mit dem Tod des jun­gen Nahel M. zu tun, der am Diens­tag, den 27. Juni in Nan­terre von einem Poli­zis­ten erschos­sen wur­de. Seit Frei­tag, dem 30. Juni, haben die Unru­hen, die Hun­der­te von Gemein­den in Frank­reich betref­fen, ihren Cha­rak­ter ver­än­dert: Eine bei­spiel­lo­se Inten­si­tät, ein extre­mes Maß an Gewalt, Plün­de­run­gen von Geschäf­ten, Angrif­fe auf öffent­li­che Diens­te, Beam­te, gewähl­te Volks­ver­tre­ter und letzt­lich meh­re­re Tau­send direk­te Opfer von Brän­den, Gewalt, Sach­be­schä­di­gun­gen oder Diebstählen.

Da inzwi­schen jeder ein­zel­ne Mensch auf die­sem Pla­ne­ten mit einem Smart­phone aus­ge­stat­tet ist, kann man den Ter­ror in Paris, Lyon, Mar­seil­le, Gre­no­ble, Nan­tes, Nimes und ande­ren Orten auf den sozia­len Medi­en in unzäh­li­gen, apo­ka­lyp­tisch anmu­ten­den Film­auf­nah­men gleich­sam “im Live-Ticker” verfolgen.

Bren­nen­de Wohn­blocks in Pari­ser Vor­or­ten. Ein Motor­rad­fah­rer, der eine lau­fen­de Ket­ten­sä­ge an sei­ne Maschi­ne gebun­den hat, und hin­ter sich her­schleift. Ein Wei­ßer, der von einem Rudel Afri­ka­ner aus sei­nem LKW gezerrt und nie­der­ge­prü­gelt wird. Ein wei­ßer Fuß­gän­ger in Bor­deaux, der von mas­kier­ten Ran­da­lie­rern geschla­gen und gesto­ßen wird.

Öffent­li­che Gebäu­de wur­den lan­des­weit ver­bar­ri­ka­diert und mit Sta­chel­draht ein­ge­zäunt. In Mar­seil­le wur­de ein Waf­fen­ge­schäft geplün­dert, ein Bus vol­ler Chi­ne­sen atta­ckiert und die Alca­zar-Biblo­thek in Brand gesteckt, die unzäh­li­ge uner­setz­li­che his­to­ri­sche Doku­men­te beher­bergt. In Nan­terre wur­de ein Denk­mal für die “Mär­ty­rer der Depor­ta­ti­on” nach Ausch­witz beschmiert und eine dane­ben gehiß­te Tri­co­lo­re heruntergerissen.

Im Pari­ser Vor­ort L’Haÿ-les-Roses wur­de das Haus des Bür­ger­meis­ters Vin­cent Jean­brun (Les Répu­bli­cains) atta­ckiert, wobei sei­ne Frau und eines sei­ner Kin­der ver­letzt wurden:

Die Täter ramm­ten mit einem Auto das Tor zu sei­nem Haus und zün­de­ten dann das Auto und meh­re­re Müll­ton­nen an. Frau und Kin­der flo­hen laut dem Fern­seh­sen­der france­info durch den Gar­ten, wäh­rend die Angrei­fer sie mit Feu­er­werks­kör­pern beschossen.

Ein­mal mehr ist aus der dys­to­pi­schen Fik­ti­on Wirk­lich­keit gewor­den: Das Sze­na­rio ähnelt frap­pant dem Roman Gue­ril­la von Lau­rent Ober­to­ne (2016), Tei­len von Hou­el­le­becqs Unter­wer­fung (2015) oder dem all­zu schick gemach­ten Film Athe­na (2022), in dem sich am Ende her­aus­stell­te, daß die Unru­hen von Rechts­ra­di­ka­len pro­vo­ziert wur­den, die sich als Poli­zis­ten ver­klei­det hatten.

Und natür­lich tau­chen auch wie­der gro­tes­ke Vignet­ten auf, die Platz im Heer­la­ger der Hei­li­gen gehabt hät­ten. Den vor­läu­fi­gen Preis gewinnt das Video, das eine ergrau­te wei­ße Frau zeigt, die auf den Knien rut­schend die Poli­zei anfleht, doch Mit­leid mit dem Ran­da­lie­rern zu haben.

Beson­ders hart scheint die Poli­zei indes bis­lang nicht ein­ge­grif­fen zu haben. Offen­bar hat sie Anwei­sung, die Lage abeb­ben und nicht noch wei­ter eska­lie­ren zu las­sen. In den letz­ten Jah­ren hat man sie frei­lich eher von einer ande­ren Sei­te ken­nen­ge­lernt. Sie ist mit rück­sichts­lo­ser Bru­ta­li­tät gegen Gel­be Wes­ten und Coro­na-Demons­tran­ten vor­ge­gan­gen. Wenn sie wirk­lich will und wirk­lich darf, dann kann sie es auch. Dies­mal ist aller­dings mit erheb­li­cher Gegen­wehr zu rech­nen. Da etli­che der Ran­da­lie­rer mit Schuß­waf­fen bewaff­net sind, könn­te Macron auch theo­re­tisch das Mili­tär einsetzen.

Die Poli­zei­ge­werk­schaf­ten Ali­ance Poli­ce Natio­na­le und UNSA Poli­ce, die etwa die Hälf­te der fran­zö­si­schen Poli­zei­be­am­ten ver­tre­ten, gaben eine gemein­sa­me Pres­se­er­klä­rung ab, in der sie von einem “Krieg” spre­chen, und an die Regie­rung appel­lie­ren, här­ter durch­zu­grei­fen, “um die repu­bli­ka­ni­sche Ord­nung wiederherzustellen”.

Ange­sichts die­ser rasen­den Hor­den reicht es nicht mehr aus, um Ruhe zu bit­ten, man muss sie erzwin­gen! (…) Unse­re Kol­le­gen, wie auch die Mehr­heit der Bür­ger, kön­nen sich nicht dem gewalt­sa­men Dik­tat von Min­der­hei­ten unter­wer­fen. (…) Heu­te befin­den sich die Poli­zis­ten im Kampf, weil wir uns im Krieg befin­den. Mor­gen sind wir im Wider­stand und die Regie­rung wird sich des­sen bewusst sein müssen.

Macron mut­maß­te auf einer Pres­se­kon­fe­renz übri­gens, “Video­spie­le” hät­ten die Ran­da­lie­rer “infi­ziert”, eine bestür­zen­de faden­schei­ni­ge Erklä­rung, die klingt, als stam­me sie von einem ame­ri­ka­ni­schen Kon­ser­va­ti­ven aus den spä­ten neun­zi­ger Jah­ren, der einen Sün­den­bock für ein Schul­mas­sa­ker sucht.

Am 28. Juni, einen Tag nach dem Tod des 17-jäh­ri­gen Nahel Marz­ouk in Nan­terre, soll der apar­te Staats­chef auf einem Elton-John-Kon­zert getanzt haben, zur sel­ben Zeit, als es bereits zu Brand­stif­tun­gen und gewalt­sa­men Zusam­men­stö­ßen von Migran­ten­mobs mit der Poli­zei kam.

Von einem “Bür­ger­krieg” kann indes kei­ne Rede sein, da sich abge­se­hen von eini­gen iden­ti­tä­ren Grup­pen in Lyon noch kei­ne Bür­ger­weh­ren oder ähn­li­ches for­miert haben. Soll­te dies gesche­hen, wird der fran­zö­si­sche Staat mit Sicher­heit gewalt­sam gegen die­se “Rechts­extre­mis­ten” vor­ge­hen, und dies­mal ohne jeg­li­che Hemmungen.

Der Anlaß der Unru­hen ist der­sel­be wie in Frank­reich im Jahr 2005, wie in Eng­land im Jahr 2011, oder wie im wie in den USA im Jahr 2022: Ein far­bi­ger Kri­mi­nel­ler wider­setzt sich gewalt­sam der Poli­zei und kommt dabei ums Leben, wird im Hand­um­dre­hen zum “Mär­ty­rer” erklärt, was zu Demons­tra­tio­nen gegen “ras­sis­ti­sche Poli­zei­ge­walt” führt, die rasch in Plün­de­run­gen, Brand­stif­tun­gen, Van­da­lis­mus und Gewalt­aus­brü­che münden.

Und wie immer zei­gen sich die Mei­nungs­ma­cher fest ent­schlos­sen, den Mob zu ver­tei­di­gen: Sein blin­des Wüten wird als Auf­schrei und Rebel­li­on gegen “Ras­sis­mus” und “sozia­le Benach­tei­li­gung” aus­ge­ge­ben. Die Täter sind in Wahr­heit Opfer, von “Dis­kri­mi­nie­rung” und ähn­li­chen Sün­den wider den Hei­li­gen Geist der Gleich­heit, was ihre Gewalt­aus­übung mora­lisch mehr oder weni­ger legitimiert.

Die Ursa­chen sind alle­samt “sozi­al”, die Schuld liegt immer und aus­schließ­lich bei den ras­sis­ti­schen wei­ßen Wirts­völ­kern, die es ver­ab­säumt haben, die Mas­sen von brau­nen und schwar­zen Men­schen in ihrem Land aus­rei­chend zu “inte­grie­ren”.

Wir ken­nen das immer glei­che, auto­ma­tisch abge­spul­te Lied. Wir ken­nen es in- und aus­wen­dig. Wir ken­nen es bis zum Erbre­chen. Wir könn­ten es im Schlaf vor­sin­gen und parodieren.

Hier eine klei­ne, via Twit­ter ein­ge­sam­mel­te Blü­ten­le­se von Reak­tio­nen der bun­des­deut­schen Poli­ti­ker-Jour­na­lis­ten-Kas­te. So klin­gen die mora­li­schen Beleh­run­gen die­ser unver­bes­ser­li­chen, ver­ächt­li­chen Lüg­ner, die wie Auto­ma­ten reagie­ren und formulieren:

Für die ver­meint­li­chen Ober­che­cker: Die Ban­lieue-Pro­ble­me sind uralt. Mat­thieu Kas­so­vitz hat 1995 einen Film dazu gemacht: “Hass”. Es sind unge­lös­te gesell­schaft­li­che Pro­ble­me, mit denen Frank­reich schon lan­ge kämpft und NICHT eine Fol­ge unkon­trol­lier­ter Zuwanderung!

Rech­te, wenn in Frank­reich Gelb­wes­ten teils gewalt­tä­tig demons­trie­ren: DAS VOLK STEHT AUF. Rech­te, wenn in Frank­reich Migran­ten aus den Vor­städ­ten teils gewalt­tä­tig demons­trie­ren: #Fran­ce­Has­Fal­len (Miri­am Hol­stein, Chef­re­por­te­rin t‑online.de)

Nahel M. war nicht Alge­ri­er, er war Fran­zo­se. Hier fängt das Miss­ver­ständ­nis an. (Michae­la Weigel,Frankfurter All­ge­mei­ne Zei­tung, Poli­ti­sche Kor­re­spon­den­tin für Frankreich)

Bei den Aus­schrei­tun­gen in Frank­reich wur­den hun­der­te Fahr­zeu­ge in Flam­men gesetzt, hun­der­te Per­so­nen fest­ge­nom­men. Es sind auch unge­lös­te Pro­ble­me, wie sozia­le Benach­tei­li­gung und die mit vol­ler Wucht wie­der an die Ober­flä­che drän­gen. (ZDF Heute)

Die Unru­hen in Frank­reich sind gefähr­lich. Plün­de­run­gen und Gewalt­ta­ten sind kri­mi­nell und müs­sen geahn­det wer­den. Aber es ist weder ein Reli­gi­ons­krieg noch eine Inti­fa­da. Es sind sozia­le Unru­hen, die sich an auf­ge­stau­ten Män­geln der Inte­gra­ti­on entzünden.

Es sind Fran­zo­sen, die da ran­da­lie­ren. Es sind fran­zö­si­sche Staats­bür­ger, die seit meh­re­ren Gene­ra­tio­nen in Frank­reich leben (Ruprecht Polenz, CDU)

Für Nils Mink­mar ist Renaud Camus an allem schuld:

Das Kli­ma ist völ­lig ver­gif­tet: Eine Quel­le dafür ist der seit Jah­ren vor sich hin wuchern­de Ras­sis­mus, der sich bis tief in die Mit­te der Gesell­schaft zieht. Immer noch darf etwa auf Twit­ter der brand­ge­fähr­li­che Het­zer Renaud Camus sei­ne Sprü­che vom gro­ßen Bevöl­ke­rungs­aus­tausch klop­fen. Und lei­der wird sei­ne Per­spek­ti­ve nicht mas­siv zurück­ge­wie­sen, son­dern aufgegriffen. (…)

Im All­tag ist Frank­reich eine mul­ti­kul­tu­rel­le Gesell­schaft, aber in den Talk­shows und poli­ti­schen Debat­ten tobt der Ras­sen­kampf. Die Ran­da­lie­rer, die auch die Bil­dungs­ein­rich­tun­gen in den Ban­lieues zer­stö­ren, die Stadt­bü­che­rei­en, in denen ihren Nach­barn am Nach­mit­tag für die Abitur­prü­fun­gen ler­nen möch­ten, reagie­ren auf die Sicht eines Renaud Camus: Wir wer­den eh nie­mals dazu gehö­ren.

Das ist natür­lich genau das, was Ernst Jün­ger ein­mal “Ein­schla­gen auf die Baro­me­ter” nann­te, denen man die Schuld an dem Sturm gibt.

Men­tal­akro­ba­tik die­ser Art win­det sich um eine ganz ein­fa­che Tat­sa­che her­um: Was in Frank­reich geschieht, ist schlicht und ein­fach die not­wen­di­ge, logi­schen Fol­ge davon, wenn man Mil­lio­nen Afri­ka­ner und Ara­ber in ein west­li­ches Land impor­tiert. Mehr braucht man im Grun­de kaum zu sagen.

Es erüb­rigt sich, von “man­geln­der Inte­gra­ti­on” oder “Assi­mi­la­ti­on” oder “sozia­len Pro­ble­men” oder ähn­li­chen zäh­le­bi­gen Chi­mä­ren spre­chen. Aber die­se schlich­te und ein­fa­che Wahr­heit wür­de den gesam­ten ideo­lo­gi­schen Über­bau Frank­reichs und der west­li­chen Welt zum Ein­sturz brin­gen, wenn sie end­lich in die Gehir­ne ein­si­ckern würde.

Nun wur­de also erneut ein “mul­ti­kul­tu­rel­les” Land in Brand gesteckt, unter dem Vor­wand der “Soli­da­ri­tät” mit einem Kri­mi­nel­len, dem sich die Ran­da­lie­rer auf­grund sei­ner Volks­zu­ge­hö­rig­keit ver­bun­den füh­len. (Es gilt in Deutsch­land heu­te als “gesi­chert rechts­extrem”, wenn man die Tat­sa­che fest­stellt, daß es einen Unter­schied zwi­schen Staats­bür­ger­schaft und eth­no­kul­tu­rel­ler Volks­zu­ge­hö­rig­keit gibt).

Zeit, in Erin­ne­rung zu rufen, daß in die­sen Län­dern nichts der­glei­chen geschieht, wenn ein Mit­glied der Stamm­be­völ­ke­rung Opfer von Ein­wan­de­rer­ge­walt wird, was prak­tisch tag­täg­lich der Fall.

Die Migran­ten­kri­mi­na­li­ät hat in Frank­reich schon seit lan­gem bes­tia­li­sche und bar­ba­ri­sche Aus­ma­ße ange­nom­men, bis zu einem Grad, daß sie fast all­täg­lich gewor­den ist (Lau­rent Ober­to­ne spricht in einem Buch vom “Uhr­werk Oran­ge Frank­reich”, in Anspie­lung auf den Film von Stan­ley Kubrick).

  • Es gab kei­ne wüten­den Auf­stän­de, als isla­mi­sche Ter­ro­ris­ten am 13. Novem­ber 2015 in Paris in einem kon­zer­tie­ren Angriff 130 Men­schen abschlach­te­ten und 413 schwer verletzten;
  • als 2016 in Niz­za ein Tune­si­er mit einem Last­wa­gen 86 Men­schen töte­te und 458 verletzte;
  • als 2016 der katho­li­sche Pries­ter Jac­ques Hamel 2016 wäh­rend einer Mes­se von isla­mi­schen Ter­ro­ris­ten ent­haup­tet wurde;
  • als 2020 der Leh­rer Samu­el Paty von einem Tune­si­er ent­haup­tet wurde;
  • als 2022 die 12jährige Lola Daviet von einer Algie­re­rin sexu­ell miß­braucht, ermor­det und zer­stü­ckelt wur­de. Sie war zu die­sem Zeit­punkt das elf­te Mäd­chen, das in die­sem Jahr von Zuwan­de­rern ermor­det wurde;
  • als 2023 in Bor­deaux ein Schwarz­afri­ka­ner mit fran­zö­si­schem Paß auf eine 73jährige Frau und ihre sie­ben­jäh­ri­ge Enke­lin ein­prü­gel­te, sie aus einem Haus­ein­gang auf die Stra­ße zerr­te und zu Boden warf. Von die­ser Tat gibt es ein Video, das anzu­se­hen ich nie­man­den emp­feh­le, der schwa­che Ner­ven hat;
  • als 2023 ein syri­scher Asyl­be­wer­ber in Anne­cy in den fran­zö­si­schen Alpen auf einem Spiel­platz vier Klein­kin­der im Alter von 22 Mona­ten und drei Jah­ren sowie zwei Pen­sio­nis­ten mit einem Mes­ser nie­der­met­zel­te und lebens­ge­fähr­lich ver­letz­te. Auch von die­ser schier unfaß­ba­ren Tat gibt es ein Video, das anzu­se­hen ich nie­man­den emp­feh­le, der schwa­che Ner­ven oder Pro­ble­me mit sei­nem “anger manage­ment” hat.

Ver­bre­chen die­ser Art wer­den von den Medi­en rou­ti­ne­mä­ßig als Ein­zel­ta­ten psy­chisch Gestör­ter hin­ge­stellt, die nichts mit Ein­wan­de­rung zu tun hät­ten. Es mag sein, daß Kri­mi­nel­le und Ter­ro­ris­ten oft auch psy­chi­sche Auf­fäl­lig­kei­ten zeitigen.

Aber das Grund­mus­ter läßt sich schwer­lich ver­tu­schen oder wie­der unge­se­hen machen. Der Anteil an psy­chisch insta­bi­len Men­schen mit Gewalt­nei­gung scheint unter Ein­wan­de­rern jedens­falls offen­bar sehr hoch zu sein. Die Opfer ihrer Aggres­sio­nen sind über­wie­gend Men­schen aus der wei­ßen Stammbevölkerung.

Die Bei­spie­le könn­te man noch erwei­tern mit unzäh­li­gen Vide­os und Berich­ten aus ande­ren Län­dern mit ähn­lich gear­te­ten Ein­wan­de­rer­schich­ten. Man­che rech­te Kanä­le tei­len die­se sehr emsig, mit dem Zweck, die Öffent­lich­keit zu scho­ckie­ren und wachzurütteln.

Ich befürch­te, daß sie größ­ten­teils zu den Bekehr­ten pre­di­gen und außer­halb ihrer Bla­sen nur wenig wahr­ge­nom­men. Dort haben die­se detail­ier­ten Gräu­el­mel­dun­gen mei­ner Ansicht eine eher nega­ti­ve Wir­kung: Sie demo­ra­li­sie­ren oder ver­set­zen den Leser in ohn­mäch­ti­ge Wut.

Und das bringt uns zu der Fra­ge: Wann ist es denn genug? Wann kapiert die Mehr­heit der Bevöl­ke­rung end­lich, daß es so nicht wei­ter­ge­hen kann? Wann schwen­ken Pres­se und Poli­tik um? Wann wird end­lich der Kern des Pro­blems ehr­lich ange­spro­chen? Wann wird end­lich eine Poli­tik des Ein­wan­de­rungs­stopps und der Remi­gra­ti­on anvi­siert, statt “Haßrede”-Gesetze oder die Kon­trol­le über das Inter­net noch mehr auszuweiten?

Das haben sich vie­le Beob­ach­ter schon 2005 gefragt, und noch­mal 2015, und 2025 wer­den sie es sich immer noch fra­gen. Mei­ne alten Arti­kel zu die­sem The­ma, wie etwa die­ser aus dem Jahr 2011, waren mit dem Ziel ver­faßt, weit über mei­ne rech­te Leser­schaft hin­aus zu war­nen, auf­zu­rüt­teln, zu über­zeu­gen, die Mene­te­kel aus Frank­reich und Eng­land ernst­zu­neh­men: Macht die Augen auf! Seht ihr es denn immer noch nicht?

Die­sen Impe­tus habe ich heu­te bei­na­he kom­plett ver­lo­ren. Wenn man so will, bin ich “resi­gniert”, was ich laut MSLi­ve als kor­rek­ter Rech­ter nicht sein darf. Aber es scheint mir nach fünf­zehn Jah­ren Schrei­ben und Nach­den­ken über den Mul­ti­kul­tu­ra­lis­mus klar zu sein, daß eine Ver­schär­fung der Lage kein “Erwa­chen” zu Fol­ge hat, jeden­falls nicht in einem Maße, daß zu umfas­sen­de­ren Ver­än­de­run­gen führt, als daß ein­wan­de­rungs­kri­ti­sche Par­tei­en mehr Stim­men bekommen.

Der War­nun­gen gab es über die Jah­re hin­weg genug, ich erin­ne­re nur an die­sen Auf­ruf der Gene­rä­le aus dem Jahr 2021. Sie wur­den nicht gehört, sie wer­den jetzt nicht gehört, und sie wer­den auch in Zukunft nicht gehört werden.

Der Schlüs­sel liegt selbst­ver­ständ­lich in der “Meta­po­li­tik”, da stim­me ich MSLi­ve zu. Wie der Account Gui­de to Kulch­ur rich­tig bemerkte:

There’s no brea­king point. It’s all ideo­lo­gy. With a healt­hy ideo­lo­gy, peo­p­le would have reac­ted appro­pria­te­ly 50 yrs ago. With the cur­rent ideo­lo­gy they will never react, becau­se ever­y­thing is going accor­ding to plan. It’s “pro­gress”.

Es gibt kei­nen Kipp­punkt. Ideo­lo­gie ist alles. Mit einer gesun­den Ideo­lo­gie hät­ten die Men­schen schon vor 50 Jah­ren ange­mes­sen reagiert. Mit der aktu­el­len Ideo­lo­gie wer­den sie nie reagie­ren, weil alles nach Plan läuft. Das ist “Fort­schritt”.

Daß es “nach Plan läuft”, wür­de ich zwar nicht sagen, aber rich­tig ist zwei­fel­los, daß der ideo­lo­gi­sche Über­bau, das “Nar­ra­tiv”, das die Gesell­schaft zusam­men­hält, so struk­tu­riert ist, daß es selbst kras­sen gewalt­sa­men Erschüt­te­run­gen, die ihre Inten­si­tät kon­ti­nu­ier­lich stei­gern, hart­nä­ckig stand­hält. An die­sem Nar­ra­tiv wird fest­ge­hal­ten wie an einem reli­giö­sen Glau­ben. Mehr noch: Es ist ein reli­giö­ser Glaube.

Auf die­se Wei­se hat sich die west­li­che Welt über Jahr­zehn­te hin­weg an Gewalt, Kri­mi­na­li­tät und inne­ren Ver­fall gewöhnt, hat es sogar noch fer­tig­ge­bracht, dar­aus ihre Schuld­ge­füh­le und ihre hyper­mo­ra­li­schen, radi­al­uni­ver­sa­lis­ti­schen Impe­ra­ti­ve zu näh­ren und zu ver­stär­ken, und somit die Lage noch zu verschlimmern.

Das ist für Men­schen, die die Glau­bens­sät­ze die­ses Über­baus nicht tei­len, schier unbe­greif­lich, und die­se Unbe­greif­lich­keit ist auch die Quel­le vie­ler “Ver­schwö­rungs­theo­rien”. Ich nei­ge immer mehr zu der Ansicht, daß die Eli­ten jedoch größ­ten­teils wirk­lich glau­ben, was sie glau­ben, im Bann ihrer eige­nen insti­tu­tio­na­li­sier­ten Lebens­lü­gen und Ideo­lo­gie fest­ste­cken, bis zum bit­te­ren Ende, das noch lan­ge auf sich war­ten las­sen kann.

Die­ser Über­bau, die­ser reli­giö­se Glau­be muß rest­los ver­schwin­den, wenn die west­li­che Welt über­le­ben will.

Nun schlägt MSLi­ve fol­ge­rich­tig vor, ein meta­po­li­ti­sches Gegen­nar­ra­tiv in Umlauf zu brin­gen, das gemäß der Theo­rie irgend­wann die “kul­tu­rel­le Hege­mo­nie” erlangt und die Poli­ti­ker zum Han­deln zwingt.

Die Idee der “Remi­gra­ti­on von Mil­lio­nen” ist momen­tan aber noch Licht­jah­re von der Mit­te des Over­ton­fens­ters ent­fernt. Sie rich­tet sich dia­me­tral gegen den gesam­ten Über­bau des Wes­tens und den “Geist” sei­ner Insti­tu­tio­nen, ins­be­son­de­re Frank­reichs, das mit der Revo­lu­ti­on von 1789 der wich­tigs­te Vor­rei­ter die­ses Über­baus war, der sei­ne mäch­tigs­te Ver­tre­tung im ame­ri­ka­ni­schen Impe­ri­um gefun­den hat.

Ihre Umset­zung wür­de rea­lis­ti­scher­wei­se enor­men gewalt­sa­men Wider­stand derer her­vor­ru­fen, denen man die Staats­bür­ger­schaft ent­zie­hen will, damit man sie in ihre Her­kunfts­län­der abschie­ben kann. Es ist auch zu erwar­ten, daß sie Schüt­zen­hil­fe von mili­tan­ten fran­zö­si­schen Links­grup­pie­run­gen bekom­men wer­den. Das kann man deut­lich aus den aktu­el­len Vor­gän­gen ablesen.

Sie wer­den sich nicht wie Scha­fe “nach Hau­se” schi­cken las­sen, und es ist unwahr­schein­lich, daß irgend­ei­nes der ehe­ma­li­gen nord- und schwarz­afri­ka­ni­schen fran­zö­si­schen Kolo­ni­al­län­der, alle­samt geseg­net mit einem demo­gra­phi­schem Über­schuß jun­ger Män­ner, eines Tages bereit sein wird, Mil­lio­nen von “Remi­gran­ten” (das bedeu­tet auch: Frau­en, Kin­der, Alte) wie­der aufzunehmen.

Gewiß, “denk­bar” ist das alles. Nach Ende des Alge­ri­en­krie­ges 1962 war es mög­lich, 1,4 Mil­lio­nen “pieds noirs”, die das Land zum Teil seit Gene­ra­tio­nen besie­delt hat­ten, zu “repa­tri­ie­ren”. War­um soll­te es also nicht mög­lich sein, die “offi­zi­ell” zwei Mil­lio­nen Alge­risch­stäm­mi­gen, die im heu­ti­gen Frank­reich leben, wie­der nach Alge­ri­en zurückzuschicken?

Aus­schlag­ge­bend für die Durch­führ­bar­keit der Heim­füh­rung der Fran­zo­sen in Alge­ri­en war der Wil­le des fran­zö­si­schen Staa­tes, sei­ne Lands­leu­te zurück­zu­ho­len, teil­wei­se auch gegen deren Wil­len. Das heu­ti­ge Alge­ri­en hat kei­ner­lei Inter­es­se dar­an, sein ver­streu­ten Alge­ri­er zurück­zu­neh­men. Die hin­ken­de his­to­ri­sche Ana­lo­gie setzt vor­aus, daß einer sol­chen Repa­tri­ie­rung ein grau­sa­mer, jah­re­lan­ger natio­na­ler Befrei­ungs­krieg vor­an­geht, ver­bun­den mit einem epo­cha­len, glo­ba­len Para­dig­men- und Wer­te­wech­sel wie es zu die­ser Zeit der Anti­ko­lo­nia­lis­mus war.

Das ist jedoch ein sehr unwahr­schein­li­ches Sze­na­rio. Ich über­las­se es nun jedem, sich aus­zu­ma­len, was rea­lis­ti­scher zu erwar­ten ist.

Martin Lichtmesz

Martin Lichtmesz ist freier Publizist und Übersetzer.

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Kommentare (86)

RMH

3. Juli 2023 13:49

“Selbst schuld, hätten sie Zemmour gewählt”
So eine Aussage ist schlicht dumm. Die Präsidentenwahl ist gerade mal etwas über 1 Jahr her (was hätte ein Zemmour in dieser kurzen Zeit groß verändern können?) und die franzöische Rechte kann von Glück sprechen, dass sie aktuell nicht den Präsidenten stellt (auch Le Pen kann insgeheim froh sein, dass dieser Kelch an ihr vorübergeangen ist), denn auch ein rechter Präsident wäre von so etwas ziemlich kalt erwischt worden, er hätte allenfalls den Polizisten nicht gleich eingebuchtet (wer weiß aber, was dann los wäre). Die Krawalle hätte mithin auch ein rechter Präsident bekommen und dann hätte er (oder sie) gegenüber den eigenen Wählern liefern müssen und in eine Art längeren Bürgerkrieg mit ungewissem Ausgang gehen können oder er/sie wären komplett entzaubert. Die Wahrscheinlichkeit, dass es zu einer Entauberung gekommen wäre, würde ich bei über 90% sehen. Insoferen, so makaber es ist, profitiert aktuell die französische Rechte und kann froh sein, dass sie weiterhin über die Zustände schimpfen kann, den Saustall aber nicht selber ausmisten muss (evtl. kommt das dann ja bei der nächsten Präsidentschaftswahl, die Chancen steigen aufgrund derartiger Ereignisse. Aber bis dahin ist es kein Saustall mehr, auch kein Augiasstall, sondern vermutlich schlimmer. Mit einer derartigen Erbmasse umgehen zu müssen, wird eine Rechte erst noch lernen müssen. Da helfen dann keine Stammtischparolen weiter).

Rheinlaender

3. Juli 2023 14:19

Da eine grundsätzliche Lösung des Problems unwahrscheinlich ist, dürfte Frankreich in der zweiten Hälfte des 21. Jahrhunderts dem heutigen Südafrika ähneln, wo sich die ethnischen Gruppen arrangiert haben. Das Land würde sich immer mehr der Dritten Welt angleichen, wobei es schrumpfende Enklaven der europäischen Zivilisation gäbe, die für das Funktionieren des Landes notwendig sind und die deshalb weitgehend in Ruhe gelassen werden, solange ihre Einwohner arbeiten, Steuern zahlen und ihre historische Schuld bekennen. Die meisten europäischstämmigen Südafrikaner haben diese Bedingungen entweder akzeptiert oder sind ausgewandert, und man kann vermuten, dass sich die Franzosen mit Masse ähnlich verhalten werden. 

Rheinlaender

3. Juli 2023 15:05

P.S .Es gäbe auf der Lösungsseite neben der unwahrscheinlichen Integration in großem Umfang, der unrealistischen Absiedlung und der für Frankreich ungünstigen Akzeptanz eines sich laufend verschlechternden Status Quo noch eine weitere, zumindest theoretisch denkbare Alternative, nämlich das israelische Modell der räumlichen Trennung der Gruppen. Auch dieses ist aktuell in Frankreich noch unrealistisch, könnte im Fall einer größeren Eskalation und nach Schaffung der rechtlichen Voraussetzungen in den Bereich des Möglichen rücken. Die Siedlungsräume bestimmter ethnischer Gruppen erhielten dann eine beschränkte Autonomie, würden einer unbewaffneten Selbstverwaltung unterstellt und zugleich Einschränkungen der Freizügigkeit ihrer Bewohner unterworfen werfen. Der französische Staat würde in diesem Modell analog zum israelischen Vorbild die Grenzen dieser Autonomiezonen kontrollieren, ggf. humanitäre Hilfe leisten und nur in klar definierten Ausnahmefällen (etwa zur Terrorismusbekämpfung) in diesen intervenieren.

Artabanus

3. Juli 2023 15:18

"An diesem Narrativ wird festgehalten wie an einem religiösen Glauben. Mehr noch: es ist ein religiöser Glaube."
Sehr richtige Feststellung. Die große Schwäche des Menschen ist dass er immer etwas glauben muss.
Es ist klar, dass eine zwangsweise Remigration auf absehbare Zeit kein realistisches Ziel ist. Ich würde stattdessen vorschlagen, zunächst die ersatzlose Abschaffung des Asylrechts zu fordern. Das Asylrecht ist ohnehin eine juristische Fehlkonstruktion, da der Souverän anderen ein Recht gegen sich selbst einräumt, welches er dann gewaltsam gegen sich selbst durchsetzen muss. Es gibt im Grunde kein einziges vernünftiges Argument für die Beibehaltung des Asylrechts, weshalb jegliche Diskussion zum Thema bisher tabuisiert wurde. Solange das Asylrecht besteht sind Überlegungen in Richtung Remigration völlig utopisch.

Ein Fremder aus Elea

3. Juli 2023 15:32

Die Weltgeltungsansprüche führender Unternehmen erfordern nunmal die Unterordnung der nationalen Politik unter ihre Interessen, und infolge dessen verwandelt sich unsere Gesellschaft zunehmend zu einer antiken, letztlich weil ihr Skelett stets antik war und sie im Alter zu einem Gerippe zusammenschrumpelt.

Und egal wie man es nennt: Daß Sklaven oder Wanderarbeiter nicht alle aus dem gleichen Land stammen sollten, war Platon, bspw., völlig klar, denn wenn sie einander verstehen, werden sie mehr Ärger machen.

Und was das andere angeht: Das kommt alles von selbst. Die französische Polizei spricht bereits von Ungeziefer (We are at war with savage hordes of vermin). Wohin soll die Grenze des Sagbaren denn noch ausgedehnt werden? Nein, Massendeportationen wird es nicht geben, sondern allenfalls abschreckende Exempel.

Laurenz

3. Juli 2023 16:02

@Artabanus & Rheinländer .... Ihre Debatte über Remigration ist vollkommen müßig. Noch müßiger ist es, Prognosen abzugeben. Migration oder Remigration ist alleine eine Frage des politischen Willens, der sich machtpolitisch artikulieren muß. Bisher wählten die Deutschen mehrheitlich die millionenfache unkontrollierte Migration. Wie bestellt, so erhalten, quasi per Expreß. Daher ist es auch müßig, sich über die Zustände in Frankreich oder hier zu beschweren. Deutsche Frauen wählen ihre Massenvergewaltigung & sie bekommen sie auch. Deutsche wählen den Messertod & sie bekommen ihn auch. Nur an der Intensität hapert es noch, um den politischen Willen diametral zu formulieren. Das ist etwas, was Rechte nie begreifen, weil sie sich von ihren Gefühlen leiten lassen, etwas in der Politik vollkommen dämliches.

Andreas Stullkowski

3. Juli 2023 16:15

Man muss sich fragen was in wahrscheinlicher ist: dass die westliche Gesellschaft einsieht dass es so nicht weitergehen kann, und nach tatsälichen Lösungen sucht?
Oder dass ein charsimatischer, muslimischer Caesar aufsteht und die Vitalität des Mobs nutzt um das Problem zu lösen, auch wenn es nicht im Sinne der westlichen Gesellschaft sein wird. Die aber, wenn man den Prophezeiungen Houellebecqs folgen würde, zum großen Teil bereit sein wird mit zu gehen, wenn nur die wahllose Gewalt aufhört.
Was wird die ergraute Frau dann sagen? Wird sie glücklich sein dass Gerechtigkeit hergestellt ist?

Niekisch

3. Juli 2023 16:30

"Die Idee der “Remigration von Millionen” ist momentan aber noch Lichtjahre von der Mitte des Overtonfensters entfernt. Sie richtet sich diametral gegen den gesamten Überbau des Westens und den “Geist” seiner Institutionen, insbesondere Frankreichs, das mit der Revolution von 1789 der wichtigste Vorreiter dieses Überbaus war, der seine mächtigste Vertretung im amerikanischen Imperium gefunden hat." rel="nofollow ugc">Die Idee der “Remigration von Millionen” ist momentan aber noch Lichtjahre von der Mitte des Overtonfensters entfernt. Sie richtet sich diametral gegen den gesamten Überbau des Westens und den “Geist” seiner Institutionen, insbesondere Frankreichs, das mit der Revolution von 1789 der wichtigste Vorreiter dieses Überbaus war, der seine mächtigste Vertretung im amerikanischen Imperium gefunden hat."

Zuallererst müssen die Maurer des Überbaus ganz konkret benannt werden und klargelegt werden, dass sie jenseits von "links" oder "rechts" angesiedelt sind; Träger einer Heilsidee, deren Antipode mangels ideeller Vernichtung nunmehr physisch vernichtet werden soll. Das Erkennen und Benennen dieser Frontlinie ist unabdingbar für jede weitere Idee, jeden weiteren Schritt...

quer

3. Juli 2023 17:06

@ Artabanus: Guter Vorschlag und überfällig. Dann sollte folgen: 1) die vollständige und kontrollierte Abriegelung der Landesgrenze. Unter Sicherstellung des freien Reiseverkehrs indigener Deutscher und Europäer. (Siehe dazu: Martin Wagener: Deutschlands unsichere Grenze). 2) Einsammeln aller ausreisepflichtigen Ausländer und Unterbringung (max. 50 Personen) in bewachten abgelegenen Sammellagern bei guter medizinischer Betreuung und Verpflegung mit ausschließlich deutscher Küche (vegetarisch? vegan?); verbunden mit absolutem Geldverbot. Dies bis zu freiwilligen Ausreise in ein  beliebiges Land freier Wahl. 3) Beendigung aller Zahlungnen oder Unterstützungen aus den Sozialkassen jeder Art an sog. "Asylanten". Dies ist weltweit bekannt zu machen. Wer dennoch die gesicherte Grenze überwindet, wird durch deutsche (!) Verpflegung (s.o.) bei absolutem Geldverbot lediglich daran gehindert zu verhungern. Sowas spricht sich rasend schnell herum. Garantiert.

Volksdeutscher

3. Juli 2023 17:08

Bei diesem Thema kann man aufgrund der Machtverhältnisse nur spekulieren und fabulieren. Aber alles war einmal Vorstellung, ehe es Wirklichkeit geworden ist. Die Einführung der Sippenhaft für die Gesetzesbrecher - denn das wird im obigem Text verhüllt angesprochen - erscheint mir unter den gegebenen Vehältnissen nicht nur wünschenswert, sondern, bei gleichzeitigem Entzug von Geldleistungen, geradezu notwendig. Entweder sie oder wir. Es wäre nicht statthaft, dem sich selbst Verteidigenden vorzuwerfen, zu hart zugeschlagen zu haben, weil er zur Verteidigung seines Lebens seine Fäuste einsetzen mußte. An den Aufruf der Generäle kann ich mich indes sehr wohl erinnern, ging mir auch heute, unabhängig von diesem Artikel, im Kopfe herum. So gesehen könnte es möglich sein, daß, wenn die Lage sich nicht beruhigt, Armee und Fremdenlegion zum Einsatz kommen und die Regierung zwingen, abzutreten und sie selbst eine provisorische Militärregierung vorübergehend aufstellen. Das würde ich sehr befürworten.

Nemo Obligatur

3. Juli 2023 17:23

...und bestimmte Begriffe und Ideen in Umlauf zu bringen, insbesondere die Idee, daß die Schwere der Ausschreitungen rechtfertige, den Randalierern die Staatsbürgerschaft zu entziehen, und so die Bahn zu einer langfristigen “Remigration von Millionen” freizumachen. 
 
Das ist ein Spiel mit dem Feuer. Diese Medizin ist schlimmer als die Krankheit. Wem eine individuelle Schuld nachzuweisen ist, der gehört nach dem Gesetz bestraft. Das kann womöglich auch der Entzug der französischen Staatsbürgerschaft sein, sofern eine Doppelstaatsbürgerschaft vorhanden ist. 
Aber eine kollektive, zwangsweise Remigration ist die reine Barbarei. Ich verstehe den Satz so, dass es am Ende alle trifft, die maghrebinischer Herkunft sind. Es reicht also sozusagen schon, wenn die Oma aus Algerien kam und dann geht es ab zurück nach Marrakesch? Da darf man sich nicht wundern, wenn der Verfassungsschutz ein Auge auf die Identitäre Bewegung hat. Wer so etwas ernsthaft vorschlägt, ist um keinen Deut besser als die Randalierer. Ich gehe da definitiv nicht mit. 

Volksdeutscher

3. Juli 2023 17:41

"Nun sei die Zeit günstig, das Overton-Fenster mit einem Ruck zu verschieben, und bestimmte Begriffe und Ideen in Umlauf zu bringen...."
Ja. Aber wer soll das tun? Alice Weidel? Tino Chrupalla? Stefan Brandner? Mariana Harder-Kühnel? Björn Höcke? Beatrix von Storch? Am ehesten kann ich mir Dr. Gottfried Curio, den Spezialisten für Fälle importierter Messerattacken, vorstellen. Die Verschiebung jenes Overton-Fensters wäre weniger die Aufgabe des Intellektuellen, sondern die des Politikers, dem die Möglichkeit, eine breite Öffentlichekit ansprechen zu können, zur Verfügung steht. Wenn ich mir jedoch überlege, daß AfD-Politiker nicht einmal auf das Niederstechen ihres Mitgliedes mit Empörung reagierten und den Fall zu ihren Gunsten nutzten, fühle ich mich außer Stande, die Frage zu beantworten, wer das tun soll. Auf jeden Fall werden Leute, die darauf bedacht sind, um jeden Preis distinguierte Reden zu halten, bestimmt nicht über sich bringen, solche Forderungen aufzustellen und für deren Umsetzung zu werben. Man müßte damit AfD-Politiker, die eher dem Ideal des Wadenbeißers entsprechen, mit der Umsetzung der Verschiebung des Overton-Fensters betrauen.

Hesperiolus

3. Juli 2023 17:42

In einem online Artikel der taz schreibt der Thomas Mann – Stipendiat Mohamed Amjahid heute: „Proteste von Jugendlichen in Frankreich – Sie haben keine Wahl - Die Proteste in Frankreich reagieren auf die Polizei, die einen 17-Jährigen erschoss. Sie sind für Jugendliche der einzige Weg, gehört zu werden. …. Rein analytisch und aus der Perspektive der De­mons­tran­t*in­nen betrachtet: Paris muss brennen, damit sich zumindest kurzfristig etwas in Sachen Polizeigewalt im Land tun könnte. Der Preis für die Morde, die von Po­li­zis­t*in­nen begangen und von der Politik überhaupt ermöglicht werden, muss nach oben getrieben werden. … Wir müssen uns im äußersten Fall selbst verteidigen, erkannten damals viele Jugendliche. …  Sie haben keine Wahl. In Frankreich hat bisher keine andere Maßnahme gegen Polizeigewalt gewirkt: weder der friedliche Protest mit Schildern und Sprechchören, noch ein geordneter Diskurs, noch die Demokratie selbst. … Die Jugend in den Vorstädten kennt es gar nicht anders: Der französische Zentralstaat, mit allem, was ihn ausmacht, möchte sie kontrollieren, unterdrücken, im äußersten Fall töten. Dagegen hilft nur die Revolte. …. Zumindest ist es mehr als nur weltfremd, auf die Lage in Frankreich eine deutsche Sehnsucht gesellschaftlicher Friedensromantik zu projizieren. ...Der Protest könnte Reformen erzwingen.  ….“ - Ist das nun ein Fall für den Verfassungsschutz?
 

Mitleser2

3. Juli 2023 17:45

@Rheinlaender:Zur Analogie Südafrika: "Das Land würde sich immer mehr der Dritten Welt angleichen, wobei es schrumpfende Enklaven der europäischen Zivilisation gäbe, die für das Funktionieren des Landes notwendig sind und die deshalb weitgehend in Ruhe gelassen werden, solange ihre Einwohner arbeiten, Steuern zahlen und ihre historische Schuld bekennen. Die meisten europäischstämmigen Südafrikaner haben diese Bedingungen entweder akzeptiert oder sind ausgewandert"
Kenne die Situation dort ganz gut, und stimme Ihnen in der Beschreibung zu. Allerdings sollte man die Farmmorde nicht vergessen. Und es gibt einen fundamentalen Unterschied, die burischen Südafrikaner sind eben noch nicht so dekadent-woke wie die weißen Europäer. Die wollen möglichst autark und selbständig sein, und ziehen das auch durch. Hier völlig undenkbar.

Waldgaenger aus Schwaben

3. Juli 2023 18:37

Zwangsweise Remigration unter Aberkennung der Staatsbürgerschaft und zwangsweiser Verleihung einer anderen, gegen entsprechende Abfindung an den Aufnahmestaat, wäre denkbar. Der Staat, der solches tut, wäre eine Diktatur. Warum sollte er  sich nur auf Bürger "falscher" Herkunft beschränken? Missliebige Personen würden nachts abgeholt, eine Urkunde über die Entlassung aus der Staatsbürgerschaft und einen neuen Pass erhalten und ab in den Flieger.
"Hier ist Ihr südafrikanischer Pass. Ihren Blog können Sie vielleicht auch dort betreiben. Erkundigen Sie sich aber bei den Behörden. Guten Flug!" 
Remigration kann nur freiwillig erfolgen, gegen Geldleistungen und mit Rückkehr-Garantie. Die genauen Modalitäten wären dann zu diskutieren. In einem Staat der zwangsweise Remigration eigener Staatsbürger durchführt möchte ich nicht leben. In einer rechten Dikatur so wenig wie in einer linken.

Blue Angel

3. Juli 2023 18:51

Grenzschutz, Aussetzung des (de facto sowieso längst abgeschafften) Asylrechts (das durch "jeder darf rein und bleiben" ersetzt wurde) wegen nachweisbarer Überlastung ("ultra posse nemo obligatur")  sowie die Umstellung auf Sachleistungen wären ein guter Anfang. Duchsetzung der Strafbarkeit von Schlepperei und Menschenhandel, ernsthaftes Vorgehen gegen Strukturen organisierter Kriminaliät, Priorität von Bewerbungen Indigener bei Stellenausschreibungen u. a. sind ebenfalls hilfreich und in vielen anderen Ländern selbstverständliche Normalität.
Das Selbstmord-Programm, das insbesondere unserem Land oktroyiert wurde und durch entsprechend programmierte Politster, Medien und Institutionen durchgesetzt wird, muß abgeschaltet werden damit auch hier wieder selbstverständliche Normalität einkehren kann. Das ist m. E. die Grundvoraussetzung zur Genesung und sie ist, nicht zuletzt dank Normalisierungsstrategie, nicht mehr in so weiter Ferne wie noch vor einigen Jahren. M. E. sind wir es unseren Vorfahren und Kindern schuldig, uns nicht entmutigen zu lassen und ich sehe dazu auch keinen Grund.

Klaus Kunde

3. Juli 2023 19:17

Guter Artikel, Dank an den Autor. Kurze Anmerkung zu meinen Erfahrungen mit Zuwanderern in Deutschland.
In den Achtzigern war ich nebenbei mit der kulturellen und gesellschaftlichen Integration von „Boatpeople“ befaßt. Von der „Cap Anamur“ nach wochenlanger Irrfahrt halbtot aus dem südchinesischen Meer gefischt. Antikommunisten, die den Weg in Umerziehungslager nicht gehen wollten. Nach einem Jahr sprach man deutsch, die Erwachsenen in Arbeit, die Kinder eifrige Gymnasiasten. Neugeborene erhielten deutsche Vornamen. Die Dankbarkeit, Aufnahme gefunden zu haben, blieb von Dauer. Für jene Menschen würde ich den Begriff „Schutzsuchende“ vergeben.
Fast zeitgleich, Zuwanderung staatenloser Großfamilien aus der Levante, aus denen später hoch kriminelle Clanstrukturen erwuchsen. Von der DDR gefördert, Einreise über Flugplatz Schönefeld und S-Bahnhof Friedrichstraße nach West-Berlin. Im Gepäck despotische Energien, daher von vorn herein Unterbringung in separaten Einrichtungen. Meist Analphabeten, Kinder unbeschulbar, Ablehnung westlicher Wertordnung. Noch in der dritten Generation überwiegend Empfänger von Transferleistungen. Ein nachwirkendes Verhängnis.

das kapital

3. Juli 2023 19:31

"Gegen was stehen sie denn auf? Ich sehe nur einen entfesselten Mob, der raubt, plündert, zerstört und verwüstet."Gegen die nichtmuslimische Mehrheitsgesellschaft, die so deppert ist, sie aufzunehmen und zu versorgen.Wer seine eigenen Autobusse abbrennt, muss halt zu Fuss gehen.Wer seine eigenen Schulen abbrennt, lebt demnächst weiter bildungsarm.Wer seine Supermärkte und Läden abbrennt, der kriegt halt nichts mehr.Wenn ihr hier nicht klar kommt, dann geht zurück.Brennt Algerien ab.Brennt Tunesien ab.Brennt Marokko ab.Brennt Lybien ab.Brennt eure Moscheen in Mekka und Medina ab .Brennt eure Gebetshäuser ab.Viel Spass dabei.Europa lasst in Ruhe.

Ein gebuertiger Hesse

3. Juli 2023 19:44

Es bleibt dabei: Noch viel zu viele Zeitgenossen kommen gar nicht in die Gunst, einen Artikel wie diesen überhaupt zur Kenntnis zu nehmen. Und so lange das so bleibt, wird Frankreich weiter brennen und Deutschland nebst anderen Euro-Ländern auch. DAS ist das Problem.

das kapital

3. Juli 2023 19:47

Ist der Islam eine Geisteskrankheit, die Integration verhindert ?Der Islam gehört zu Deutschland und Europawie die Atombombe zu Hiroshima und Nagasaki.Europa muss wehrhafter werden.Die Brandstifter gehören weg. Ganz und gar.Sie gehören genauso behandelt, wie sie ihre Mitmenschen behandeln.

Isarpreiss

3. Juli 2023 19:58

"Im Alltag ist Frankreich eine multikulturelle Gesellschaft, aber in den Talkshows und politischen Debatten tobt der Rassenkampf."
Es ist halt einfach ganz genau andersherum. Wie kann man so sehr in zwei entgegengesetzten Welten leben?

deutscheridentitaerer

3. Juli 2023 20:32

Remigration wäre, den entsprechenden Willen vorausgesetzt, eine sehr einfache Sache. Da der Wille aber fehlt, ist es eine sehr schwierige Sache. Sie ist aber deswegen nicht unmöglich, da sich auch der Wille ändert. Es werden hier natürlich die meisten Leute das Gefühl kennen, seit Jahren bis Jahrzehnten im falschen Film zu sitzen. Dennoch ist es ausgeschlossen, dass diese Krawalle ohne Wirkung auf das Wollen der Leute bleibt. 2023 war schlimmer als 2005, aber es war noch nicht besonders schlimm. Jedenfalls kann und wird es noch sehr viel schlimmer werden. Und die gestörten Omis wie die aus dem Video sterben weg.

deutscheridentitaerer

3. Juli 2023 20:37

Andererseits lassen mich Taten wie die Ermordung Lolas oder in Annecy an meinen Worten wieder zweifeln. Es ist doch schwer vorstellbar, dass ein Volk so etwas hinnimmt und dann irgendwann irgendwas nicht mehr hinnimmt. Trotzdem finde ich Sellners Plädoyer für einen Zweckoptimismus richtig, die Zukunft ist offen und es kommt letztlich doch meist anders als man denkt.

Jan

3. Juli 2023 20:59

Remigriert wird völlig freiwillig und schnell, wenn Deutschland sich für Migranten finanziell und materiell nicht mehr lohnt. Dann will auch keiner mehr kommen. An sowas kann man arbeiten. Es gibt sogar Migranten, die den deutschen Pass wieder abgeben. Anfang Juni war bei Kontrafunk ein Türke zugeschaltet, der seit über 50 Jahren in Deutschland lebt. Es ging um Erdogan und warum er diesen wieder gewählt hat. Beiläufig erwähnte er, dass er in Deutschland heute die Linken wählen würde, wenn er die deutsche Staatsbürgerschaft noch besäße. Als das so war, hatte er immer die Grünen gewählt. Nun wurde nicht erklärt, warum er sich wieder ausbürgern ließ, weil das nicht das Thema war. Vermutlich hat es irgendwas mit Steuern oder Erbschaftsrecht zu tun, was ihm als nur Türke Vorteile verschafft. Ich sehe hier Wege, die viel eleganter und effektiver sind als Mauern und Abschiebekomandos. Al Capone hat man ja auch auf indirektem Weg über die Steuer gekriegt. 

RMH

3. Juli 2023 21:15

1.
Was auffällt ist der Umstand, dass man in den hiesiegen Medien in der Tat so tut, also ob das nur in Frankreich passieren kann. Der von @Laurenz verlinkte Artikel auf Achgut von Letsch weißt darauf hin, dass wir mit der Akzeptanz des Aushandelns von "Frieden" durch Clan-Oberhäupter faktisch schon kapituliert haben, bevor es losgeht.

RMH

3. Juli 2023 21:24

2.  Und damit komme ich zurück auf meine ersten Beitrag hier: Was wäre anders gelaufen, wenn letztes Jahr ein Zemmour oder eine Le Pen die Wahl gewonnen hätte? Was würde anders laufen, wenn bspw. die AfD in NRW das Sagen hätte und es käme zu einer über Tage andauernden Clan-Ausseinandersetzung? Tut mir Leid, mir fehlt die Phantasie, dass es dann anders aussehen würde, als jetzt. All die hier in der Debatte genannten vermeintlichen Lösungsmöglichkeiten wirken mir doch sehr abstrakt. Also werde ich einmal konkret: Wer würde selber mit Tonfa und MP in der Hand in so ein Ghetto gehen und die Damen und Herren zum Einstieg in einen Zug auffordern? Man sollte einmal sich prüfen, wie weit man gehen könnte/würde. So wie es im Bereich der Debatte Fleischverzehr/Veganismus am ehrlichsten ist, dass man die Fomel "Iss nur, was Du auch selber töten kannst" einmal ehrlich reflektiert. Und ich denke, da liegt der Kern. Im stillen Kabinchen AfD oder Rassemblement National wählen, kann erst einmal nichts ändern. Es ist bei jedem Kampf immer die selbe Frage: Will man sich stellen oder bevorzugt man taktisch die Operation Hasenfuß. In den allermeisten Fälllen ist die zweite Variante die schlauere, aber wenn der Gegner nicht nachlässt und nicht schlau ist? Der Klügere gibt so lange nach, bis er der Dümmere ist. Disclaimer: Das ist kein Aufruf zur Gewalt, sondern ein Aufruf zum Nachdenken.

tearjerker

3. Juli 2023 21:42

Im Gegensatz zu den Bewohnern in Frankreichs Vorstädten bekommen die Rechten hier wie dort landesweit keine hundert Leute für Plünderung oder Konfrontation mit gegnerischen Gruppen rekrutiert. Die echten Militanten tragen sich lieber gleich bei Blackwater oder im östlichsten Bundesland am Djnepr in die Rekrutierungslisten ein, weil die richtige Action nunmal nicht da zu finden ist, wo der grösste Teil der Bevölkerung nur noch auf Altersicherung und das Senioren-Sportabzeichen abzielt. Ganz anders die "Einwanderer", die in vorbildlicher Art und Weise grossen Zusammenhalt demonstrieren, auch wenn der aktuell scheinbar in erster Linie zum Klauen dient. Meine Jahrzehnte zurückliegenden Erlebnisse in Frankreich sind diesbezüglich durchweg positiv.

Pit

3. Juli 2023 21:47

Praktisch niemand hat den Mut, die Wahrheit über ethnische Identität zu sprechen. Auch nicht z.B. hier auf sezession. Nicht bei der AfD; nicht in der Wahrheitsbewegung. Der Weiße bringt es nicht über sich, diese Wahrheit auszusprechen. Das hat z.T. rechtliche Gründe, aber weit mehr psychologische und bestimmte denklogische Gründe. Auch ich werde die Wahrheit hier nicht (mehr) aussprechen, ich werde dafür angefeindet oder zumindest ignoriert. Ich mache nicht mal einen Vorwurf daraus. Es ist, wie es ist. Aber es ist gut, sich dies klarzumachen.Ich habe bestimmte Lösungsansätze... aber die würden rel. viel Zeit brauchen, um zu greifen.Insofern... sorry. Leicht wird es nicht (tatsächlich ist es unaussprechlich katastrophal... aber das ist kein Zufall, denn unser Gegner ist ja nunmal nicht dumm... ist vielmehr gerade dadurch gekennzeichnet, ausgesprochen nicht-dumm zu sein).

ML: Du liebe Güte, spucken Sie's halt aus, die reine Wahrheit.

Gelddrucker

3. Juli 2023 22:12

Im übrigen ist Europa auch ohne Remigration rettbar, sogar wenn kein einziger geht. Dann dauert es länger, aber über Geburtenraten und entsprechende Programme ist das auch regelbar.
Was auch endlich mal breit gestreut werden sollte, sind sämtliche Umfragen die zeigen, dass:

Eine überwältigende Mehrheit der Europäer keinen Volksaustausch will
Eine überwältigende Mehrheit der Europäer nicht in einem islamischen Land leben will

Das hätte zwei positive Effekte:

Optimismus
Die anscheinende Minderheit sieht, dass sie eigentlich die Mehrheit ist

 
 

Gracchus

3. Juli 2023 23:30

Ruprecht Polenz ... arghhh! Wenn man meint, es geht nicht mehr dümmer, legt Biedermann Ruprecht Polenz noch eine Schippe drauf. Bei Leuten wie Ahmjahid fällt mir auch nix mehr ein.
Den Begriff "Overton-Fenster" kann ich langsam nicht mehr hören. Die Bilder, die jeder sieht, sprechen für sich. Wer weiterhin an das Multi-Kulti-Märchen glaubt, dem ist mit keinem Argument beizukommen. Politik & Mainstream-Presse glauben oder müssen daran glauben. 
Die Idee, Ausbürgerungen nach Ethnien vorzunehmen, ist barbarisch, da stimme ich @nemo obligatur & Waldgänger absolut zu; vielleicht sollte man wirklich vorher nachdenken, bevor man so etwas fordert.  
 

Ein Fremder aus Elea

3. Juli 2023 23:35

Der Grund für den ganzen Mist ist selbstverständlich, daß die Investitionskultur die Selbstversorgungskultur ersetzt hat.

Wenn das irgendwann einmal verstanden sein wird, also daß der Mensch natürlicherweise arbeitet, um seine eigenen Wünsche zu erfüllen, und nicht, um seine Arbeit anzupreisen, und daß es lediglich ein untergeordneter technischer Punkt ist, sich zu spezialisieren, und keinesfalls das Fundament des Ganzen, wird der ganze Mist aufhören.

Nun, ironischerweise liegt es mittlerweile in der Macht von Einzelnen, dem ganzen verbohrten Treiben ein Ende zu bereiten. Denn es ist nicht entscheidend, wer die Reise nach Jerusalem gewinnt, sondern nur, daß sie einer gewinnt.

ede

4. Juli 2023 00:21

Revolution ist Mist.
Es kommen hochwahrscheinlich keine vernünftigen, gemäßigten Familienväter a'la Sesselmann oder RMH an die Macht, sondern Gauner und Hasardeure. 
Zäh die kleinen Schritte gehen und den Rechtsstaat verteidigen ist der richtige Weg.
Insofern widerspreche ich RMH, daß eine Le Pen die gleichen Probleme hätte: es kommt darauf an, welche Politik Sie gemacht hätte. 
Nun würde mich aber abseits des allfälligen Wortgeklingels die Binnenverfassung und Sicht der Randalierer interessieren. Irgendwie Islam, Verachtung des Authochtonen, sozialgeschädigt oder gar Kolonialismusspätfolge überzeugt mich alles nicht.
Könnte es sein, daß sie schon Franzosen sein wollen, aber nicht solche die Macron gewählt haben ? 

das kapital

4. Juli 2023 00:52

@ Pit"Praktisch niemand hat den Mut, die Wahrheit über ethnische Identität zu sprechen."Was ist das eigentlich genau "ethnische Identität" ? /// Die Vorstellung einer Person, zu einer ethnischen Gruppe zu gehören, einschließlich des Ausmaßes, in dem sie Gedanken, Wahrnehmungen, Gefühle und Verhaltensweisen mit der Zugehörigkeit zu dieser Gruppe verbindet. ///  Das ethnische Identitäten wandelbar seien (wie Geschlechter) wird auch noch behauptet. Da kommt man aus dem Staunen nicht mehr raus. ///Ethnie bezeichnet in den Sozialwissenschaften eine abgrenzbare soziale Gruppe, die aufgrund ihres intuitiven Selbstverständnisses und Gemeinschaftsgefühls als Eigengruppe eine kollektive Identität entwickelt. Grundlage dieser Ethnizität können gemeinsame Eigenbezeichnung, Sprache, Abstammung, Wirtschaftsordnung, Geschichte, Kultur, Religion oder Verbindung zu einem bestimmten Gebiet sein.///Da sind wir dann also bei "den Deutschen". Die könnte man schon als eigenständige Ethnie auffassen, aber ... 2

das kapital

4. Juli 2023 01:13

@Pit 2aber wie ist das mit den Österreichern als Beispiel ? Sind die "ethnische Deutsche" ? Sind so ab 986 aus dem Großraum Bamberg südwärts gewandert. Noch in 19. Jahrhundert gab es den Wunsch nach einer "Großdeutschen Lösung" unter Einbeziehung Österreichs. Sind Katholiken und Protestanten "ethnische Deutsche" ? Im 30jährigen Krieg hätte man da niemanden von überzeugen können. ///Ethnie = kollektive Identität /// Darum auch kann Philipp Rösler als ethnischer Deutscher durchgehen oder Charles Muhamed Huber oder Herr erbarme dich ein Cem Özdemir. Der "Südländer" kann ethnischer Deutscher sein, bzw. werden, wenn er sich integriert und identifiziert./// Muss man dazu erst "Wahrheitswasser" trinken ? ///Wir bekommen eben Leute, die sich nicht identifizieren und nicht integrieren. Ist das die Wahrheit, die sich anscheinend keiner mehr traut, auszusprechen ?Die Krawallmacher in Frankreich sind mit französischen Pässen gesegnet, alleine schon wegen des Geburtsrechts dort ("ius soli", wer in Frankreich geboren wird, wird quasi automatisch Franzose.) Nur ethnischer Franzose wird er sobald nicht. Siehe Bataclan. Wer einen deutschen Pass nachgeworfen kriegt,ist noch längst kein ethnischer Deutscher mangels Integration. Lässt sich doch schreiben, ohne Grenzen zu überschreiten, oder ?

links ist wo der daumen rechts ist

4. Juli 2023 01:23

Degeneration und Gewalt
 
Degenerierte westeuropäische Völker schaffen per Migration die Voraussetzung für ihre Selbstabschaffung, aber ein scheinbar kleiner heiler Kern will die – degenerierte – Mehrheit per Subtraktion (= Remigration) „retten“. Viel Spaß.
Die „gesunden“ osteuropäischen Völker hingegen (dank Kommunismus wurden sie nicht verwestlich und konnten ihren Nationalstolz bewahren) verharren in traditioneller Deutschen- und Russenfeindschaft - und bleiben dabei die fünfte Kolonne der Amis.
Houellebecq flüchtet in die ironische Utopie einer islamisch-augusteischen Wiedergeburt Europas -und man hockt wie Buridans Esel zwischen Satire und Dystopie, genießt aber die Geplänkel zwischen Grünliberalen und Mihigrus als Popcorn-Kino.
Wenn wir vom Ukraine-Krieg sprechen, heißt es zu Recht, Kriege begännen nicht von heute auf morgen. Aber wenn man koloniale Vergangenheiten anspricht (Frankreich, GB, Niederlande, Belgien usw.), ist das ein Sakrileg, Gewalt darf dann keine Vorgeschichte haben.
Andererseits, meint Käsesorten-Klonovsky, dürften die „Bolschewoken“ angesichts der Ukraine völkisch denken, während sie ihr Vaterland „zum Kotzen“ fänden.
Usw. ad infinitum.
Großartig, dieses Europa. Was will man da „retten“?

Ausguck

4. Juli 2023 01:50

ML hat ja so recht:  Eine Repatriierung der nicht integrierbaren Mehrheit wird noch lange kaum denkbar, geschweige denn machbar sein. Und wenn die Zustaende so weit ins Chaos abgeglitten sein werden, dass das Pendel des Zeitgeistes beginnt, in die andere Richtung auszuschlagen, wird es zu spaet fuer eine neue Weichenstellung sein.
Obwohl die Loesung auf der Hand laege:
Frankreich haette mit den Lavezzi Inseln die idealen Orte, wo alle Integrationsunwilligen, kriminellen Aussenseiter und Zerstoerer der Gesellschaft untergebracht werden koennten. Die Zustaende dort muessten lediglich so unattraktiv sein, dass alle Insassen freiwillig in ihre Ursprungslaender zurueckkehren wollten.
Aber alleine diese Moeglichkeit zu erwaehnen, duerfte heute bereits als "hate speech" gewuerdigt werden. Also muss wohl erst alles in Truemmern liegen, bevor sich eine bessere Erkenntnis durchzusetzen beginnt.

Volksdeutscher

4. Juli 2023 02:30

@quer - "Dies bis zu freiwilligen Ausreise in ein beliebiges Land freier Wahl."
Das ist inkonsequent, damit macht man einen Schritt nach vorne und einen zurück. Da Deutschland unser Land ist, ist es unsere Wahl, ob sie gehen oder bleiben und wenn wir so bestimmen, daß sie gehen müssen, dann haben sie nicht die Wahlentscheidung, unser Land aus freien Stücken zu verlassen. Diskussionen in Überlebensfragen sind fehl am Platze. Was Deutschen und anderen europäischen Nationen seit 1945 abhandengekommen ist, ist das Revierbewußtsein. Kein Subjekt der Natur kann ohne diesen elementaren Instink überleben, damit steht und fällt sein Selbstbehauptungsrecht, aber gerade diesen lebenswichtigen Instink hat man den Europäern durch moralische Erpressung systematisch weggezüchtet und damit den Boden für die Fremdbesetzung Europas vorbereitet. Ob das gewollt oder ungewollt war, spielt keine Rolle, wir sehen das Ergebnis, das einzig und alleine zählt, aber genau damit muß Schluß sein.

Volksdeutscher

4. Juli 2023 03:18

@Jan - "Remigriert wird völlig freiwillig und schnell, wenn Deutschland sich für Migranten finanziell und materiell nicht mehr lohnt. Dann will auch keiner mehr kommen. An sowas kann man arbeiten."
Das können wir nicht abwarten, auf solche lauen "Lösungen" ist kein Verlaß, für Experimente ist kein Platz - Handlungsbedarf ist angesagt! Ihre Vorstellung widerspricht übrigens der Forderung nach Wiederherstellung des Rechtstaates, die, aufgrund der bedrohlichen Situation, erst einmal erzwungen werden müßte. Es geht ums Überleben. Da gelten andere ungeschriebene Gesetze.

Frika Wies

4. Juli 2023 03:35

Ich würde das alles gar nicht so blackgepillt sehen.
Wir befinden uns erst in der Frühphase des Spätkapitalismus. Der Abschwung spielt uns in die Hände. Da geht noch viel mehr.Bei Rechten in ganz Europa und auch den USA herrscht derzeit Goldgräberstimmung. Es bricht eine neue Zeit gerade erst an, und wir werden sie miterleben und mitgestalten.
Obwohl die Regale noch voll sind und der Arzt einen noch operiert, sind 20-25% der Menschen inzwischen aufgewacht. Das Ende der Fahnenstange ist noch lange nicht erreicht. 
Noch klaffen die öffentliche und die VERöffentlichte Meinung meilenweit auseinander. Aber es kracht im Gebälk, hörbar und spürbar. Wenn der Diversity- und LGBT-Terror dieser Tage so laut dröhnt wie nie, dann womöglich weil er bald verstummen wird.
Alle Probleme, die europäische Staaten aktuell haben, werden sich noch drastisch verschlimmern, da müssen wir aber so oder so durch. Die echten Probleme werden sich nicht mehr mit Pseudo-Problemen übertönen lassen.
Kein Land des Westens schafft es, Armuts-Migranten in notwendiger Zahl zu integrieren, und in jedem Land wissen die Bürger das. Überall werden sie als offene Wunde der Gesellschaft wahrgenommen. Und überall weichen die Menschen den durch ungebremste Zuwanderung  geschaffenen Problemen aus, je nach Möglichkeit und Geld erfolgreich oder erfolglos.

Frika Wies

4. Juli 2023 03:36

Mit jedem brennenden Auto, jedem geplüderten Geschäft, jeder prügelnden "Großfamilie", jedem v3rgewaltigten Kind und jeder für Integration erfolglos verprassten Milliarde wird klar, was für ein epischer Fehlschuß die Masseneinwanderung ist. Das läßt sich nicht mehr ewig verschleiern.
Ich bin davon überzeugt, daß Staaten bei augeprägtem Willen und Rückhalt in der Bevölkerung auch drastisch reagieren können. Bei Corona haben sie es bewiesen. 
Gesetze können geändert werden, Sozialleistungen können eingestellt werden und Remigration kann erzwungen werden WENN es politisch gewollt und  gesellschaftlich bekräftigt wird. 

RMH

4. Juli 2023 07:26

"daß die Investitionskultur die Selbstversorgungskultur ersetzt hat."
Ich habe investiert, damit ich mich bald selber versorgen kann. Bin aber kein Frugalist und auch kein Anhänger der FIRE- Bewegung, sehe es aber nicht ein, auf die Renditen an Börse & Co zu verzichten, wenn es die Möglichkeiten gibt. Aber der Satz vom Fremden aus E. hat einen Kern, dem ich zustimme. Man schaufelt sich Unmengen an unqualifizierten Menschen in europäische Länder, bombt sie mit permanenter Konsum- und Lifstyle Werbung, mit dem Versprechen von easy Sex & Drugs & whatever zu und gibt ihnen dann einen Putzeimer in die Hand oder sagt, wisch unseren Alten in den Heimen die Hintern ab. Das man dieses überzeugende Angebot dann gerne ablehnt und lieber mit durch Kleinkriminalität, Dorgenhandel etc. "aufgestockte" Stütze lebt, ist nicht abwegig, zumal der Wohlstand in Europa nicht von einem Arbeitsleben allein kommt, sondern durch die Friedensdividende sich jetzt schon ein 2-3 Generationen aufgebaut hat (in Ländern außerhalb Deutschlands noch länger, daher habe die im Durchschn. auch mehr). Da kommt man mit Wischmob und Hintern-Abputzen nie im Leben hin und als Rente erwartet einen die Aufstockung. Das checkt man als Immigrant zwar nicht so detailliert, hat aber ein sicheres Gespühr dafür, dass sich gerade Leistung im Sinne der Weißbrote nicht rechnet, also macht man sein eigenes business. Und "Bullen" sind in diesem Gangsta´s Paradiese dann nur störende Schmeißfliegen, die man durch Schwarmverhaltens-Aggression in die Schranken weißt.

Volksdeutscher

4. Juli 2023 08:17

@Gracchus - "Die Idee, Ausbürgerungen nach Ethnien vorzunehmen, ist barbarisch, da stimme ich @nemo obligatur & Waldgänger absolut zu."
Die Repatriierung würde in erster Linie selbstverständlich nach geltenden nationalen und international Gesetzen vorgenommen werden, die auch in Deutschland wie im übrigen Europa nach wie vor Geltung haben. Nach diesen Gesetzen dürften sich um 80-90 Prozent der sogenannten "Flüchtlinge" nicht auf deutschem Boden aufhalten. Nichts Barbarisches ist auch daran, daß man genaustens darauf aufpaßt, wer hereinkommt und die Hereingelassenen nach kulturellen, sozialen, politischen, aber auch nach ethnischen Kriterien filtert. Seit Urzeiten ist es die natürliche Rolle der Männchen, darauf aufzupassen, daß die Weibchen ihrer Gruppe nicht mit Männchen fremder Gruppen paaren und so die eigene Gruppe auflösen. Welche Vorteile hätten die von Coudenhove-Kalergi beschriebenen Verhältnisse sowohl für uns Deutsche als auch für uns als weiße Europäer? Ich kann keine erkennen. Linke Rassisten wissen um die mentalen, emotionalen, biologischen und kulturellen Unterschiede zwischen den Rassen, somit auch um die negativen Folgen der Rassenvermischung auf die weiße Rasse, das ist doch der Grund, warum sie sie betreiben. Die erzwungene Ansiedlung von allerlei art- und kulturfremden Völkern dient dem einen Zweck, unsere Auflösung herbeizuführen, sie machen daraus auch keinen Hehl. Wir Weißen sind die gefährdetste Rasse der Erde. Und da kommen Sie mit Ihrer rührseligen Einlage...

quarz

4. Juli 2023 08:35

@Gelddrucker
"dass eine überwältigende Mehrheit der Europäer keinen Volksaustausch will ...eine überwältigende Mehrheit der Europäer nicht in einem islamischen Land leben will"
Dieser Wille ist seit Jahrzehnten bekannt und wurde immer wieder durch demoskopische Ermittlungen bestätigt. Das Problem ist, dass zu diesem Willen zwei Dinge hinzukommen müssen, damit er umgesetzt wird: erstens die Überzeugung, dass das Gewollte moralisch zulässig ist und zweitens ein Plan, wie das Gewollte verwirklicht werden kann. Und während über Umsetzungspläne (u.a. hier) diskutiert wird, scheint mir das Problem des moralischen Bewusstseins zu wenig Beachtung zu finden. Die nötige Entschlossenheit zur planmäßigen Umsetzung des Gewollten kann nur aus der festen Überzeugung derer sprießen, die moralisch mit sich im Reinen sind.
Die größte Hürde hierfür ist die psychologische Macht jener, die mit schriller Dominanz  eine falsche Moral predigen, welche das Bewusstein für die besondere Verantwortung für die uns näher Stehenden narkotisiert und durch einen unhaltbaren weltweiten Verantwortungsegalitarismus ersetzt. Hier gilt es den Aufklärungshebel anzusetzen.

KlausD.

4. Juli 2023 08:52

Hatte dieser Tage irgendwo gelesen, daß die Ausschreitungen in Frankreich von fremden Diensten inszeniert sein könnten, ähnlich wie Farbenrevolutionen oder auch einzelne Terrorakte, um die Regierung wieder gefügig zu machen. Grund wäre angeblich eine zunehmend vom Hegemon unabhängige Politik Macrons. Ebenso denkbar, daß überhaupt ein Ziel (von mehreren) der Migration in die europäischen Staaten der Versuch der politischen Einflussnahme sein könnte, nach dem Motto "wenn nicht folgsam, dann Randale ...". Wäre doch interessant, die gegenwärtige Politik Frankreichs diesbezüglich mal näher zu beleuchten.

Maiordomus

4. Juli 2023 09:46

@quarz. Das sehen Sie richtig, wir brauchen eine reflektierte Moral. Wer die Geschichte der praktischen Vernunft kennt, weiss, dass z.B. Machiavelli bei weit höherem praktischem politischem Verständnis als Franz von Assisi und Immanuel Kant überhaupt kein Antimoralist war, sondern im Zentrum seines Denkens die römische virtu hatte, das scheinbare oder wirkliche unmoralische Handeln betr. den Ausnahmezustand, vgl. Carl Schmitt, wobei Machiavelli kruden dummen Egoismus sowie zumal Unbeherrschtheit der Mächtigen mindestens so stark abgelehnt hat wie Erasmus und Kant, die als Propheten der Wahrhaftigkeit gelten, Adenauer, kein Immoralist, unterschied drei Arten Wahrheit bei politischen Verlautbarungen, die vor allem nicht noch Schaden anrichten sollen. Es bleibt dabei, dass dieser Politiker anders als Bismarck von deutschen Rechten unrichtig bis ungenau eingeschätzt wird, erst recht von der heutigen Union. Er war ein echtes Schlitzohr, mentalitätsmässig "alles für Deutschland", aber zu damaligen Bedingungen. 

kikl

4. Juli 2023 10:01

"Das heutige Algerien hat keinerlei Interesse daran, sein verstreuten Algerier zurückzunehmen."
Das mag sein, aber das kann man ändern, indem man diplomatischen und wirtschaftlichen Druck und Anreize setzt. Dann wird Algerien seine verstreuten Algerier zurücknehmen.

Dietrichs Bern

4. Juli 2023 10:10

@RMH: "Das checkt man als Immigrant zwar nicht so detailliert, hat aber ein sicheres Gespühr dafür, dass sich gerade Leistung im Sinne der Weißbrote nicht rechnet."
Nun, bitte diese Haltung nicht verallgemeinern, sondern den Migranten zuschreiben, denen sie zu Eigen ist. Die philippinische Krankenschwester gehört nicht dazu. Das Problem ist, dass andere gar nicht in dieses Land kommen. 

Karl Otto

4. Juli 2023 10:14

Interessantester Gesprächsfaden hier seit langem.
Es gibt einen Ausspruch des Kalifen Umar, des zweiten Nachfolgers von Mohamed:
"The Muslims of our day will eat [from the work of] these people as long as they live, and when we and they die, our sons will eat their sons forever, as long as they remain, for they are slaves to the people of the religion of Islam as long as the religion of Islam shall prevail.” Abu Yusuf, Kitab al-Kharaj, trans. and ed. by Bernard Lewis, Islam from the Prophet Muhammad to the Capture of Constantinople (Oxford: Oxford University Press, 1987), 2:224. 
Das macht es in gewisser Wiese verständlich, warum diese Leute massenhaft in Länder auswandern, für deren Bewohner sie nur Verachtung über haben.
 
 
 

FraAimerich

4. Juli 2023 11:00

@daumen rechts: "Großartig, dieses Europa. Was will man da 'retten'?"
 
Kernfrage! Windet sich der staatstragende, bürgerliche Rechte gern drumrum, zumal, solang es noch Aussicht "auf Renditen an Börse & Co" gibt, auf die kein kluger Rechner gern verzichtet.
Systemkritischen Rechten bleibt einmal mehr nur, die Füße still und das eigene Wunschdenken im Zaum zu halten. Man darf nicht versuchen, dem Rad in die Speichen zu greifen.
Auch die Overton-Sprachmagier mögen sich zügeln. Die Diskursverschiebung und Methoden, die man "herbeiredet", werden dem System zu gegebener Zeit dazu dienen, seine Herrschaft in offener Diktatur zu verlängern. Die staatstragende Rechte kann sich darauf einstellen, dann die Drecksarbeit übernehmen zu dürfen. Ein Teil von ihr wird - wie stets - begeistert dabei sein. 
Hätte auch schon einen Verdacht, wer sich dann neben Kriminellen und Dschihadisten noch auf den Lavezzi-Inseln wiederfinden wird...
 
 

das kapital

4. Juli 2023 11:01

@kikl"Das heutige Algerien hat keinerlei Interesse daran, sein verstreuten Algerier zurückzunehmen.""Das mag sein, aber das kann man ändern, indem man diplomatischen und wirtschaftlichen Druck und Anreize setzt. Dann wird Algerien seine verstreuten Algerier zurücknehmen."Warum sollte Algerien Leute zurücknehmen, die sich auflehnen und Infrastruktur zerstören ?Was die dort in Frankreich machen, möchte ich mal "umgekehrten Kolonialismus" nennen. Es reicht nicht, die Welt von der westlichen und europäischen Vorherrschaft zu befreien, sondern die Welt muss Europa niedermetzeln, damit es bedeutungslos und dauerhaft entkräftet wird. Rache am Westen für die orangenen Revolutionen und den Kolonialismus. Das ganze ist "Machtpolitik von unten". Es dient der Stärkung der "dritten Welt". Das ist ein Langfristkonzept, gegen NATO und die USA und die alten Kolonialherren aus Europa. Europa soll seine Kraft und seine Strukturen verlieren. Schon jetzt hat es kein Immunsystem mehr, das gegen unqualifizierte Zuwanderung ohne Obergrenze hilft. 

Nemo Obligatur

4. Juli 2023 11:22

@valjean72
Und dass die in überwiegender Mehrheit jungen Männer, die seit 2015 aus dem Orient unkontrolliert zu uns ins Land strömten, bzw. in die hiesigen Sozialsysteme einwanderten, im besten Fall zurück in ihre Herkunftsländer geschickt gehören, daran kann mE nicht der geringste Zweifel bestehen.
Da gibt es hier keinen Dissens. Jedenfalls nicht, soweit der Aufenthaltsgrund (z.B. Asyl aufgrund individueller Verfolgung) wegfällt. Auch sollte man dringend den Zustrom immer neuer Glücksritter aus allen Weltgegenden Richtung Europa unterbinden. Australien hat es vorgemacht. Man kann jedoch weder in Frankreich noch hierzulande oder anderswo die Menschen aufgrund ihrer Herkunft oder der Herkunft oder ihrer Vorfahren "remigrieren". Das wäre schlicht ein Staatsverbrechen. Wer auch wollte in so einem Land leben, wo es vielleicht ihn als nächsten träfe?
Wir sollten keinen Wettlauf um die radikalste Position starten. Auch sollte sich niemand auf das verbalradikale Niveau der Linken begeben. "Alle raus!" ist nicht besser als "Alle rein!". Ich erinnere in diesem Zusammenhang an den lesenswerten Artikel von GK unter dem Titel "Vom Vorbehalt" aus der Sezession Nr. 113: "Man kann nicht mit den Mitteln des Feindes den Feind bekämpfen. Man kann ihn damit irritieren, aber man kann nicht über ihn siegen.: Man ist als Sieger in einem Kampf, dessen Waffen der Feind bestimmte, dieser Feind selbst geworden."
 

MARCEL

4. Juli 2023 11:36

Wie immer kann ich bei ML's Einschätzung gut mitgehen.
Ein historisches "Detail" sei gestattet: 
Die pieds-noirs waren in Frankreich nicht willkommen. In Algerien auch nicht, da Ben Bella sie vor die Wahl stellte: Koffer oder Sarg (nachgeholfen wurde mit dem Massaker in Oran, 5. Juli 1962, übrigens ein ähnliches Trauma wie seinerzeit die Vendée).
Nun ja, jede Art der offensiveren Selbsthilfe, wie sie Teile der franz. IB versuchen, sind begrüßenswert, schon allein aus Selbstachtungsgründen.
Bis zu den Autodefensas, wie in Mexiko ist allerdings noch ein sehr weiter Weg, da muss noch sehr viel passieren. Aber mit ihrem plötzlichen wie massiven Auftreten hatten die Kartelle (sowie der korrump. Staat) dann doch nicht gerechnet!
Bislang ist der Schrecken gut dosiert, man kommt noch mit heiler Haut von der Arbeit. Noch hat niemand Angehörige/Freunde dadurch verloren. Und wem alles zu viel wird, der geht auf Malle saufen...(sorry, aber das ist so symptomatisch)
Und nein, mit solchen Leuten will ich keine Bündnisse eingehen, die Clanwelt bleibt uns zutiefst fremd und ist selbst in einer Allianz eine stete Bedrohung.
Meine literarische Orientierung für die Bewältigung der Zukunft sind übrigens die Sieben Reiter von Jean Raspail.
 

Gracchus

4. Juli 2023 11:39

@Volksdeutscher: Offensichtlich Thema verfehlt. Ausbürgerung = Entziehung der Staatsbürgerschaft gegen dessen Willen. Und dann auch noch aufgrund ethnischer Zugehörigkeit! Nennen Sie mir bitte ein Gesetz, nach dem so was funktionieren soll. 
Ihre Rassenlehre teile ich natürlich nicht. Diese muss man auch nicht teilen, um die Regulierung von Migration - Abschiebung inbegriffen - für notwendig zu erachten. 
Was hilft es, sich da neurechts zu nennen, wenn immer wieder derartiges Rassendenken hervortritt? Ich hoffe, dass sich das "Overton-Fenster" nicht in diese Richtung verschiebt. 
 

Waldgaenger aus Schwaben

4. Juli 2023 12:01

@valjean72 @Nemo Obligatur
Unter dem verlinkten Video mit der grauhaarigen, alten, linken Frau 
 https://t.me/martinsellnerIB/17505 steht als Kommentar
 Die kann gleich mit in den Abschiebeflieger.
Klar, nur Witz, Ironie, Satire. So wie das mit den Reichen erschiessen auf dem Parteitag der Linken. Hat ja auch niemand Ernst genommen, oder?
Was mich sehr nachdenklich stimmt: Gerade jetzt, wo die AfD sich im Steigflug befindet werden plötzlich solche Gedanken ausgesprochen. 

Eo

4. Juli 2023 12:15

 
.Ach Graccchus,die Frage ist doch wohl, wie ma zielorientiert und angemessen mit den 'Barabern' und den anderen Moslem-Bartträgern fürderhin umgehen sollte, sintemal der Kampf von deren Seite ausgesprochen perfide und dazu noch -- hier auf bislang molekularer Ebene -- eben sehr barbarisch-blutig geführt wird..
 

RMH

4. Juli 2023 12:34

"Kernfrage! Windet sich der staatstragende, bürgerliche Rechte gern drumrum, zumal, solang es noch Aussicht "auf Renditen an Börse & Co" gibt, auf die kein kluger Rechner gern verzichtet."
@FraAimerich,
macht er nicht. Der durchschnittliche Anleger hat europäische Werte nur noch sehr schwach im Portfolio und wenn, dann meist nur in breiter aufgestellten ETF oder dividendenstarken Einzeltiteln. Das ist ein Indikator, der Leuten der reinen Lehre oder all denjenigen, die meinen mit der Lektüre von Marx den Kapitalismus verstanden zu haben, meist verborgen bleibt, der aber eine Antwort auf Ihre Frage ist. Selbst wenn man nichts an der Börse anlegt oder das ganze für ein Casino für verwerfliche Spekulanten hält, sollte man die Börsen nicht unbeobachtet lassen.
Ändert aber nichts daran, dass es in Frankreich brannte und wir bei uns in die selbe Richtung marschieren. Meine Empfehlung zur Behandlung von Wirtschaftsweisen, die am Rechenschieber ausrechnen, dass wir jährlich eine weitere Zuwanderung von 1,5 Mio brauchen ist daher, diesen einen dauerhaften Sonderurlaub auf den Lavezzi- Inseln zu gewähren - noch vor jedem Migranten. 

kikl

4. Juli 2023 12:37

"Warum sollte Algerien Leute zurücknehmen, die sich auflehnen und Infrastruktur zerstören ?"
Weil die Algerische Regierung ein Angebot bekommt, dass es nicht ablehnen kann. Entweder Sie nehmen die Leute zurück oder sie werden massive Nachteile erleiden. Ein bisschen Bakschisch für die algerischen Oligarchen und das läuft wie von selbst. Man muss nur den Willen dazu haben.

Gotlandfahrer

4. Juli 2023 12:50

Wir können nicht viel wissen, aber eines schon: Da der Gewaltausbruch so sicher kommen musste, wie das Amen in der Kirche, dieser nicht nur von uns vorhergesagt, anhand unterschiedlichster Daten und der sonst ach so geschätzten Wissenschaft in Rückschau und Prognose analysiert wurde, geschieht er nicht aus heiterem Himmel. Der Grad an Organisiertheit der aktuellen Vorgänge durch „Eliten“ ist dabei zweitrangig, auch wenn zu erwarten ist, dass erneut Provokationsverstärkung stattfindet. Es ist zweitrangig, weil es ohnehin passieren musste. 
Aber, hochverehrter ML (auch heute danke ich Ihnen für den klugen und anregenden Text, dem man die Arbeit, die in ihm steckt, wie immer anmerkt), auch wenn ich Ihrer Ansicht, daß die Eliten jedoch größtenteils wirklich glauben, was sie glauben, zustimme, weise ich auf den in Ihrem Satz wichtigen Teil größtenteils hin. Daraus folgt, dass kleinere Teile es nicht tun, also wissen, dass der erreichte Zustand das Überleben der weißen Völker gefährdet.  
Aber WENN diese Teile das wissen UND dieser Zustand lange vorhersehbar war, sie also auch das gewusst haben, DANN ist der Angriff Absicht gewesen, sonst hätten sie es ansprechen können, was aber durch sie nie geschah.
Im Ergebnis: Ja, das Wirken kleiner Teile der Elite erfüllt den Tatbestand der Verschwörung.

Le Chasseur

4. Juli 2023 12:56

@FraAimerich"Die Diskursverschiebung und Methoden, die man "herbeiredet", werden dem System zu gegebener Zeit dazu dienen, seine Herrschaft in offener Diktatur zu verlängern."
Sieht der ehemalige Fremdenlegionär Thomas Gast* ähnlich: https://www.youtube.com/watch?v=pZBi-gI5bLs
*) Ärgerlich ist, dass Thomas Gast die Bezeichnungen Rechter/Rechtsextremer/Nationalist/Patriot mehr oder weniger synonym verwendet.

Gotlandfahrer

4. Juli 2023 13:00

Ein erheblicher Teil der größtenteils wirklich glauben(den) Eliten kam nicht im Zuge eines sich „unschuldig“ von allein einstellenden Gruppendenkens zu seinen Überzeugungen, sondern durch gewollte Teilnahme an einem korrumpierenden Tun. 
Es mag Teile der wirklich glaubenden Elite geben, die nicht als Profiteure, sondern Ergriffene durch „Leistung“ in ihre Rollen gelangten. Aber gerade für die gilt: Fehl am Platz, da es an unabhängigem Denkvermögen mangelt.
Was tun? Zunächst gilt, dass man sich Angriffen nicht entziehen kann, schon gar nicht in einer Welt, die keine Nischen mehr hat. Die Frage ist, wie unsere Verteidigung dem Angreifer am wenigsten nützt. Wozu wiederum geklärt sein muss, wer der Angreifer ist. Die migrantischen Gewalttäter sind nur seine Waffe. Auch die Antifa ist sein Mittel zum Zweck. Linke und Woke sind die Gefallenen von uns, die dem Terror nicht standhielten, vom Angreifer gekapert und gegen unsere, d.h. auch ihre eigenen, Interessen eingesetzt werden. Daraus ist zu schließen, dass es Ziel des Angreifers ist, dass wir auf die Gewalt mit Gewalt reagieren, so wie dies in Frankreich in kleinem Umfang nun geschieht. Es hängt von der konkreten Situation vor Ort ab, ob dies aus Gründen der Selbstverteidigung unvermeidbar ist oder nicht. 
Der Angreifer ist auch nicht der Staat, nicht einmal seine Politiker. Der Staat und seine Politiker hätten es aus sich heraus nicht fertiggebracht, auf diese Weise anzugreifen. 

Gracchus

4. Juli 2023 14:02

@Waldgaenger: Das geht mir ähnlich. Manchen scheint das Umfragehoch zu Kopf zu steigen. Auf twitter kann man auch unsinnige Forderungen lesen.

FraAimerich

4. Juli 2023 14:39

@RMH
Als ob die "Gestaltungsmacht" bei Ihnen anklopfen würde um zu erfahren, wen Sie gern auf eine einsame Insel mitnehmen würden...
 

Gustav

4. Juli 2023 15:14

In der Entscheidungsmatrix bleibt dem eingeborenen Volk nun kaum eine vernünftige Wahl: Wehrt es sich ineffektiv, so wird es langsam ausgetauscht und fragmentiert, bis es keine politische Schlagkraft mehr entwickeln kann. Sieg der Oligarchen. Wacht das Volk aus seinem Schlummer (wie gerade in Frankreich), so bietet ihm das System den Überwachungs- und Polizeistaat als Lösung an, den es dann dazu verwendet, weiteres Aufwachen zu unterbinden (wie man auf den Britischen Inseln wunderbar beobachten kann). Doppelter Sieg der Oligarchen (fragmentiertes Stammvolk und eine starke Kontrollstruktur). Greift das Volk zu irgendeinem Zeitpunkt zu den Waffen, wird es verlieren gegen Staatsgewalt und Muslime oder sein Land dabei völlig zerlegen. Doppelter Sieg der Oligarchen (dezimiertes und gedemütigtes Stammvolk und eine starke Kontrollstruktur, entweder national oder im Falle des zerstörten Landes international).

Nemo Obligatur

4. Juli 2023 15:16

@ Waldgaenger aus Schwaben
In der Tat, so etwas stimmt nachdenklich. Schäumt da wer über? Will da wer Rechnungen begleichen? Man sollte Recht nicht mit Gnadenlosigkeit verwechseln. 
 
Die Dinge im Lande müssen wieder ins Lot kommen. Die Fleißigen müssen den Lohn für Ihren Fleiß bekommen, nicht die Faulen. Den Freundlichen soll man freundlich begegnen, den Feindlichen feindlich. Im Land muss Platz sein für Verschrobene, für Eigenbrötler, Träumer und Romantiker. Es muss aber immer auch als Deutschland erkennbar sein, oder eben als Frankreich. Mehr will ich nicht. Eine Einheitsmeinung, eine Einheitspartei oder Einheitsheizung lehne ich ebenso ab wie eine ausufernde Gewalt, sei sie nun staatlich, von "Großfamilien" oder von irgendwelchen Kriminellen ausgehend. Oder richtiger: Das Gewaltmonopol liegt beim Staat. Er ist verpflichtet, es maßvoll und zurückhaltend einzusetzen, aber dort entschieden, wo es geboten ist. Und Kant natürlich; kategorischer Imperativ.

Gustav

4. Juli 2023 15:17

Der einzig mögliche Schritt aus dieser Matrix heraus wird durch groteske demütigende Gerichtsentscheidungen und Demütigungspropaganda bewusst unwahrscheinlich gemacht: ein Volk, das aufwacht, weil es ängstlich und sauer ist, dann aber seine Gefühle im Zaum hält, ruhig die Macht im Staat erringt und trotz aller himmelschreienden Ungerechtigkeit nicht den bürgertrampelnden Polizeistaat erschafft, sondern eine freundliche Remigration in Gang setzt, während es alle weiteren Demütigungen und Bedrohungen langmütig aushält, bis das Ziel erreicht ist.
M.Klonovsky, acta diurna

Pit

4. Juli 2023 15:42

an das kapital  4. Juli 2023 00:52
"Was ist das eigentlich genau "ethnische Identität" ?

Diese Frage ist leichter zu beantworten als man meint: im Gefängnis oder im Ghetto ist deine ethnische Identität irgendwie jenseits jedes Zweifels klar. Ausgesprochen leicht zu bestimmen, wer "weiß" ist, ist es auch, wenn es um historische Schuld geht. Es ist also irgendwie gar nicht so schwierig, wie man immer meint, nicht?
Ich könnte noch viele Wahrheiten zu dem Thema schreiben, darf es aber nicht, weil es kriminalisiert ist, und ich darf weder sezession noch mich selber in Schwierigkeiten bringen.(Frage an admin, WIE ! kriegt man hier Absätze hin !? )

RMH

4. Juli 2023 16:03

@RMHAls ob die "Gestaltungsmacht" bei Ihnen anklopfen würde um zu erfahren, wen Sie gern auf eine einsame Insel mitnehmen würden...
@FraAimerich,
davon bin ausgegangen, aber wenn ich auf eine einsame Insel geschickt werde, dann werde ich um die Gnade bitten, nicht mit der Dame, auf die ich angespielt habe, zusammen dorthin verbannt zu werden. Getrennte Inseln bitte, wobei mich die genanten Inseln im Mittelmeer spontan an den Roman "Der Erwählte" von Thomas Mann erinnerte, wobei das dortige Eiland nicht im Mittelmeer war.

Ein Fremder aus Elea

4. Juli 2023 18:21

Gustav,

"Wacht das Volk aus seinem Schlummer (wie gerade in Frankreich), so bietet ihm das System den Überwachungs- und Polizeistaat als Lösung an"

selbstverständlich. Die Frage stellt sich dann aber, wie gut der dem Volk gefällt, oder, allgemeiner auf das Ende der Völker hinsehend, wie gut es den Menschen gefällt, nicht mehr Volk zu sein, sondern nur noch Unternehmer oder Arbeiter ohne Anspruch auf politische Souveränität, einzig durch Interessenverbände vertreten.

Das System schafft sich selbst die Hölle, in welcher es umkommt, und zwar weil es die Entwicklung des Lebens garantieren will und mit zunehmenden Kontrollmöglichkeiten einen immer umfassenderen Begriff des zu Garantierenden entwickelt, durch welchen die einstige Hilfestellung zur totalen Überwachung ausufert.

Das passiert. Irgendwann wird die Pathologie dessen aber offenbar.

Valjean72

4. Juli 2023 19:30

@Nemo Obligatur:
"Alle raus!" ist nicht besser als "Alle rein!"
---
Wer spricht denn davon, dass "alle raus" müssen? Darum geht es nicht. Erinnern Sie sich noch an den sog. "Fall Mehmet" im Jahr 1998? Der jugendliche Straf- und Wiederholungstäter "Mehmet" wurde in die Türkei abgeschoben. Federführend hierbei war der damalige bayerische Innenminister Beckstein.
 
@Waldgänger:"Unter dem verlinkten Video mit der grauhaarigen, alten, linken Frau ... Die kann gleich mit in den Abschiebeflieger."
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Das sind doch Strohmann-Agrumente. Ausländische Straftäter sollten abgeschoben werden, ganz einfach. Und gleiches sollte mE für Straftäter mit doppelter Staatsbürgschaft gelten, denen erst vor kurzem die Bundesdeutsche (bzw. die Österreichische) hinterher geworfen wurde. 
 
Ein Alternativszenario wäre die ethno-kulturelle Segregation innerhalb der BRD: in westdeutschen Ballungszentren könnten dann weiterhin Linksliberale ihrem multikulturellem Ideal fröhnen, während sich die östlichen Bundesländer, abseits der Grossstädte, zu Refugien für jene entwicken werden, die deutsche bleiben wollen und die dies auch für ihre Kinder und Kindeskinder wünschen.

Laurenz

4. Juli 2023 20:49

@Niekisch, Nemo Obligatur, Ein Fremder aus Elea & viele andere
Bin erschüttert über Ihre politische Naivität, quer durch die Bank. Das ist fast schon desaströs. Ich hätte Ihre Beiträge nicht freigegeben. Nichts muß beim Namen genannt werden, niemand muß im Reichstag Reden schwingen & radikale Forderungen stellen. Die AfD spricht schon genügend & reichlich über das Migrationsproblem, um entsprechend positioniert beim Wähler wahrgenommen zu werden. Einzig allein entscheidend ist die Machtoption. Wie kommt man dazu, sie zu erlangen? Man braucht keine primitiven Gesetze, um Remigration zu erreichen. Das funktioniert alles hervorragend nicht-tarifär, eingehüllt in & unter Bergen von Moral. Man kehrt zB einfach den sogenannten Brain-drain um, zum Wohle benachteiligter Staaten. Sie alle haben nichts in einer Propaganda-Einheit verloren. Knallharte Abschiebungen konnten sich Isabella von Kastilien & Edward Longshanks leisten, wir doch nicht. Auch Ihre historischen Schwachheiten hier zu moralisieren, sind schlicht lächerlich. So, wie es einen Anlaß gab, in kurzer Zeit zu Mio. Nach Europa zu strömen, eschafft man einen menschenfreundlichen Anlaß den Exodus in die Gegenrichtung zu veranlassen.

Gotlandfahrer

4. Juli 2023 21:28

Mea culpa est mea gloria. 
Soviel zu gevierteilten Kommentaren ;-)
Und sowieso: In dubio pro cervisia. 

Ein Fremder aus Elea

4. Juli 2023 22:04

Laurenz,

beziehen Sie sich auf meinen Satz "Massendeportationen wird es nicht geben"?

Damit meinte ich nicht, daß es sie nicht geben kann, nur, daß es sie nicht geben wird, jedenfalls nicht im bestehenden Rahmen. Meinen Sie, Frankreich hat keine Gründe für seine gegenwärtige Politik?

Ich bin hier der allgemeinen moralischen Erforschung in keiner Weise ausgesetzt, und wenn sie auch den einen oder andern plagen mag, so glaube ich doch nicht daran, daß sie den geringsten Einfluß auf die Politik von Staaten hat. Frankreich tut nicht, was es tut, weil es sich schuldig fühlt. Das halte ich für absurd. Es tut, was es tut, weil es sich etwas bestimmtes davon verspricht, und die einfachste Weise, es weiter zu tun, besteht in mehr Einschüchterung.

Waldgaenger aus Schwaben

4. Juli 2023 22:35

@Valjean72
Im verlinkten Text steht:
Eine alte, linke Französin wirft sich weinend den Polizisten in den Weg. Sie bittet um Mitleid Verständnis für die Migrantischen  aufständischen (sic).
Die kann gleich mit in den Abschiebeflieger
Ein (ethnische) Französin soll wegen eines geringen Fehlverhaltens oder auch nur der falschen Gesinnung angeschoben werden.*) 
Der Autor gibt nicht zu erkennen, dass er bei der Frau eine zweite Staatsbürgerschaft vermutet. 
Haben Sie aber offenbar nicht gelesen. Sondern gleich losgetippt. Schreiben ohne zu lesen! Wie ich diesen Verfall der Diskussionskultur hasse. Vielleicht sollten wir da anfangen.
*) Ich weiß: Alles nur Spaß. Klar. Würde niemand ernstlich befürworten, oder?

FraAimerich

4. Juli 2023 23:08

@RMH
Die Wirtschaftsweisen sind nichts als Propagandatröten der "Gestaltungsmacht"; diese wiederum existiert nur in der Phantasie politisch Unbedarfter als neutraler "Ordnungsrahmenstifter" und "Wettbewerbsgarant". Im realexistierenden Kapitalismus dient die "Gestaltungsmacht" wesentlich Kapitalinteressen. Man muß nicht einmal Marx gelesen haben, um das zu begreifen. Es ist im Grunde so simpel, daß ich Ihnen nicht einmal die spöttische Dauerironie übel nehme, mit der Sie zuvörderst wohl sich selbst über dieses offene Geheimnis der westlichen Demokratien hinwegzutäuschen suchen.

Volksdeutscher

4. Juli 2023 23:46

@Gracchus - Sie scheinen Schwierigkeiten mit der Textauslegung zu haben. Nirgends verkündige ich eine "Rassenlehre", sondern weise darauf hin, was viele Menschen in ihrer liebgewonnenen Menschentümelei vollkommen ausblenden. Natürlich weiß ich, daß man ruhiger schläft, wenn man solche Dinge ausblendet, erst recht, wenn man nicht darüber redet, nur, man wird dadurch weder ein besserer Deutscher noch ein besserer Mensch. Von Ihnen hätte ich mehr Emphatie für deutsche und europäische Interessen erwartet. Ich gebe die Hoffnung dennoch nicht auf.

Laurenz

5. Juli 2023 00:37

@Ein Fremder aus Elea @L.
Meinen Sie, Frankreich hat keine Gründe für seine gegenwärtige Politik?
Sie interpretieren danach noch. Ich unterlasse meine Interpretation, weil die viel zu gefährlich ist & nicht durchginge. Wie ich bereits schrieb, die Gründe für die Politik Frankreichs seit dem Algerien-Krieg reduzieren sich auf einen Grund. Die Bürger Frankreichs haben diese Politik gewählt, obwohl es seit 1972 eine echte Alternative gab. Man hat den Krieg einfach aus Nordafrika nach Frankreich verlagert, da die Probleme Algeriens nur mit der Knute unterdrückt werden. Was wir in Frankreich zu Gesicht bekommen, ist das, was der Bürger absehbar wollte. Es ist vollkommen schwachsinnig, irgendwelchen Politikern Schuld zu geben. Die mach(t)en das, wofür sie gewählt wurden & gut bezhalt werden. Die Ungarn hätten das auch haben können, wollten das aber nicht & haben sich anders entschieden. Da, wo Sie leben, im Baltikum, sind die Bürger anders bescheuert, als in Frankreich. Entweder zieht man durch & schmeißt die Russen raus, oder, man läßt, wie jetzt, dem Kreml die Tür offen, die Interessen & Rechte der Russen im Baltikum militärisch wahren zu müssen.

das kapital

5. Juli 2023 07:07

Sehen Sie, Pit, da gehen Sie wie ich dachte und hergeleitet ist von falschen Voraussetzungen aus."Weiß" ist keine Ethnie, sondern eine Rasse. Bei Hunden gibt es viele Rassen, bei Menschen nur 3. Die Schwarzen, die Gelben und die Weißen. Die Roten gehören mit zu den Gelben.Ein noch so weißer Argentinier ist kein ethnischer Deutscher oder Europäer.Umgekehrt sind ja nun viele Araber Mitglieder im Club der Weißen. Nicht ethnisch, wohl aber biologisch."Kurden" wären eine nachvollziehbare Ethnie, auch wenn die über einige Länder verteilt sind. Die sind sprachlich und kulturell eigenständig gegenüber der türkischen und arabischen Kultur. Teils ist der Islam da auch ein bisschen anders vertreten. Frauen dürfen dort mehr als in vielen arabisch geprägten Regionen.Nochmal zur Definition : Die Vorstellung einer Person, zu einer ethnischen Gruppe zu gehören, einschließlich des Ausmaßes, in dem sie Gedanken, Wahrnehmungen, Gefühle und Verhaltensweisen mit der Zugehörigkeit zu dieser Gruppe verbindet. Gruppenzugehörigkeit, nicht Hautfarbe entscheidet.

Ein Fremder aus Elea

5. Juli 2023 07:47

Laurenz,

nichts für ungut, aber Sie wissen genauso gut wie ich, daß Parteien mit Programmen antreten und nicht mit einzelnen Maßnahmen. Daß die derzeitigen Umstände in Frankreich so explizit vom Wähler gewollt wurden, dürfte nicht stimmen. Stattdessen gehören sie in einen größeren Zusammenhang, welcher vom Wähler gewollt wurde. Aber was sie über Algerien sagen, stimmt, nur daß ich auch wieder nicht glaube, daß die jetzige Regelung militärischen Erwägungen folgt, nun, vielleicht indirekt, es besteht wohl Konsens darüber, daß die Migration das Verhältnis zu Algerien verbessert.

Und was das Baltikum betrifft: Litauen hat das Problem nicht, und Estland und Lettland müssen halt mit ihm umgehen, und bisher tut Estland es sehr geschickt. Das Leben ist voller Gefahren. Ein Denken, das auf völlige Sicherheit abzielt, verbessert die Sicherheit nicht. Ich mache mir einstweilen mehr Sorgen über die Explosion der Braunbärenpopulation hier, in Ostfriesland jagen Wölfe Fahrradfahrer und hier begegnen Spaziergänger Bärenjungen.

Irgendwann geht dann jeder nur noch mit der Flinte 'raus - oder mit dem Köter.

Sandstein

5. Juli 2023 08:28

Ich sehe es wie Waldgänger, nemo und Gracchus: ein Land das Leute einfach so die Staatsbürgerschaft entzieht ist mehr als gefährlich. 
..hat Sellner vor einigen Tagen noch einen richtig guten Text rausgehauen ist er jetzt wieder bei absurden Überlegungen angekommen, die in einer Studenten WG hätten entstanden sein können. 

+ Maßnahme Pull Faktoren restlos eliminieren
+ Robuste Ordnungskräfte die durchgreifen, im Verbund mit einer Justiz die knallhart reagiert 
+ Staatsbürgerschaft frühestens nach 10 Jahren Aufenthalt, Deutsch-Kenntnisse und Militärdienst, regeltes Einkommen
massiv in Bildung und Infrastruktur investieren
+ Asyl abschaffen - dafür Einwanderung nach kanadischem Vorbild mit Punktesystem
+ alle bisherigen Asylanträge nochmals prüfen, alle illegalen ausweisen 

damit ist genug zu tun, das wäre ein Mammutprojekt, aber es würde zumindest die gröbsten Lecks schließen.
..geht natürlich nur mit dem entsprechenden Mandat und ob unsere lieben Michels den Knall gehört haben vage ich zu bezweifeln. 
Dank an ML für den Text - Resignation ist doch völlig verständlich. Wer nen halbwegs analytischen Kopf hat ist doch längst in diesem Stadium angekommen.

Franz Bettinger

5. Juli 2023 11:24

Ich glaube, diese "alte, linke Französin, die sich den Polizisten auf Knien entgegenwirft und um Gnade für die Migranten fleht“, hätte ohne Kamera kein Mucks getan, also keine bühnenreife Vorstellung gegeben. Sie gehört - wie so Vieles - zur Gegen-Propaganda. 

ML: Das muß nicht immer "Propaganda" sein. Kameras verleiten im allgemeinen zu Zurschaustellung.

Franz Bettinger

5. Juli 2023 11:27

@Niekisch: Die Schuldigen benennen? Die sind doch alle bekannt bis hin zum Papst. Sie nennen sich doch selbst. Stellen sich aus. Stehen in den Zeitungen und auf den Bühnen. Sie reden und singen und schreien. Täglich. Inklusive der Vasallen und Steigbügellecker. Warum sich hier unter uns noch zusätzlich mit dem ohnehin Bekannten belasten? Ja, belasten! Es wird sie wieder geben, die Sullas und Mariusse. 

Valjean72

5. Juli 2023 11:30

@Waldgänger:
"Haben Sie aber offenbar nicht gelesen. Sondern gleich losgetippt. Schreiben ohne zu lesen! Wie ich diesen Verfall der Diskussionskultur hasse. Vielleicht sollten wir da anfangen."
---
 
Meine Herren! Ich spreche französisch und verfolge, gerade auch im Zuge der aktuellen Unruhen/Aufstände in Frankreich, französische Quellen im Original.
 
Mir war also der Kniefall dieser französischen Dame bereits vorher bekannt, ebenso kritisch-bissige Internetkommentare in diesem Zusammenhang.
 
Sie hängen sich hier an einem spontan hingeschriebenen Kommentar in den sozialen Netzwerken auf, um den Diskurs zu einer möglichen Remigrationspolitik grundsätzlich zu diskreditieren. 
 
Insofern kehren Sie mal vor Ihrer eigenen Haustür hinsichtlich des Verfalls der Diskusssionskultur.
 
 
 
 

Nemo Obligatur

5. Juli 2023 11:46

@ Franz BettingerIch glaube, diese "alte, linke Französin, die sich den Polizisten auf Knien entgegenwirft und um Gnade für die Migranten fleht“, hätte ohne Kamera kein Mucks getan
 
In der Tat ein interessanter Gedanke. Freilich durfte die bühnenreife Dame sich darauf verlassen, dass heutzutage immer irgendwer mit dem Smartphone draufhält. Inzwischen kann man sich übrigens nicht einmal mehr sicher sein, ob nicht das ganze Video schlicht am Computer entstanden ist. Ich möchte an das berühmte Video mit Jordan Peterson erinnern, der angeblich über die aktuelle Bundesregierung vom Leder zog. Das Video war jedoch eine komplette Fälschung.
 
Bewahren Sie sich Ihre Skepsis, Sie werden sie noch brauchen!

das kapital

5. Juli 2023 16:37

@ Volksdeutscher
Ich propagiere kein Deutschland mit bunten Millionen.
Trotzdem aber ist es erforderlich, die Begriffe Ethnie und Rasse sauber auseinanderzuhalten. Nennen wir mal den Charles Muhamad Huber als "Mischling". Der ist in Deutschland geboren, aufgewachsen und sozialisiert worden. Der saß sogar im Bundestag. Der ist trotz dunkler Haut ethnisch ein Deutscher. Der ist nicht "ethnisch ausgeschlossen". Die dunkle Haut ist kein Ausgrenzungskriterium. Definitiv nicht.
Gebricht es Huber an Selbstbewusstsein ? Eher nicht. Immer diese "woken" Rechten ... Ich bin ein Erzliberaler. Ich bestehe darauf. Huber teilt mit Ihnen nicht die Hautfarbe. Aber auch wenn es Sie in ihrem Weltbild noch so sehr stört: der Volksdeutsche und der Huber sind dieselbe Ethnie ! Wo er doch eine "volksdeutsche" Mutter hatte. Das ist auch keine "Rassenschande". Den Begriff wollten wir doch bitte weit hinter uns lassen in der Geschichte.
Nein, auch ich möchte keine überfremdete instabile Gesellschaft. Aber das klärt sich nicht über die Hautfarbe, sondern über eine nachvollziehbare Zuwande-rungspolitik, welche uns als ethnische Deutsche verlässlich schützt.

Vom Zaun

5. Juli 2023 20:23

Lieber Herr Lichtmesz,
Ich beziehe mich auf die Absätze, die von der Resignation nach jahrelanger Agitation sprechen: bitte verzweifeln Sie nicht, ihre Arbeit ist alles andere als umsonst und sie findet immer wieder ihren Weg aus der „rechten Blase“ in die Diskussionen von nichtrechten, jedoch offenen und an Lösungen orientierten Kreisen.
An dieser Stelle Dank für all die ernsthaften, logischen Gedankengänge, all die unverstellten, vor keiner gesellschaftlichen Diskreditierung zurückschreckenden Argumente.
Gute, analytische Arbeit ohne Hetze und ideologische Verbrämung wie die Ihre findet ihren Weg in die Gesellschaft, auch wenn es lange dauert.

ML: Vielen Dank!

RMH

6. Juli 2023 07:28

@das kapital,
danke für Ihren Beitrag am 5. Juli 2023 16:37. Sie unterscheiden vollkommen richtig. Ethnie kann in der Praxis von Völkern mit Rasse deckungsgleich sein, muss es aber schlicht rein gar nicht. Das Problem in Deutschland ist, dass die ns- basierte zivilreligiöse Lehre von den Rassen - von den Nazis "wissenschaftlich" aufgepumpt, wobei gerade das sich Berufen auf eine Wissenschaftlichkeit bereits von E. Voegelin als eines der Kernkriterien für das Vorliegen einer zivirreligiösen Bewegung erkannt wurde - immer noch nachwabert. Mal als wiederum religiös aufgeladenes Indiz des absolut Bösen im Rahmen des herrschenden Schuldkultes, mal als vermeintliches Faktum im Argumentenbesteck mancher Rechter, mit denen sie sich den Nimbus des Abgeklärten ausetzen wollen. Ein distanziert rationaler Umgang mit diesen Begriffen findet zumeist gerade nicht statt. Sie, @das kapital, haben es aber in Ihrem Beitrag jetzt einmal aus meiner Sicht zutreffend und rational nachvollziehbar dargestellt (Ihre Argumentation wird ja auch bereits von den Wortstämmen der Begriffe Rasse und Ethnie her gestützt).

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