Neoreaktion: Yarvin in Wien – Absturzprotokoll 08

Der Informatiker Curtis Yarvin, Gesicht der amerikanischen "Neoreaktion", ist momentan auf Einladung der ungarischen Zeitschrift The European Conservative in Wien.

Nils Wegner ist studierter Historiker, lektorierte 2015–2017 bei Antaios, IfS und Sezession und arbeitet als Übersetzer.

Wenn er am mor­gi­gen Sams­tag zusätz­lich in iden­ti­tä­rem Umfeld auf­tritt, wer­den die Erwar­tun­gen hoch sein. Die ein­la­den­de “Akti­on 451” hat ihn in den höchs­ten Tönen als geis­ti­gen Vor­rei­ter der gesam­ten rech­ten Poli­tik­land­schaft jen­seits des Gro­ßen Teichs vor­ge­stellt. Und im libe­ra­len Blät­ter­wald der öster­rei­chi­schen Haupt­stadt hat es schon ent­spre­chend gerauscht. Die­se Gele­gen­heit läßt sich der Feuil­le­ton, der Yar­vin ali­as “Men­ci­us Mold­bug” seit 15 Jah­ren immer mal wie­der als anti­de­mo­kra­ti­schen US-Gott­sei­bei­uns aus dem Hut zau­bert, natür­lich nicht entgehen.

Einen erns­ten Vor­trags­abend ist Yar­vin viel­leicht gar nicht (mehr) gewohnt. Zum Ende der ers­ten Prä­si­dent­schaft Trumps wur­de die “neo­re­ak­tio­nä­re” Blog­land­schaft der frü­hen 2010er Jah­re wie­der­ent­deckt und als Teil der auf­kom­men­den Kul­tur­in­dus­trie “dis­si­dent rech­ter” Medi­en­schaf­fen­der neu belebt. Und nicht erst seit­dem trifft man sich eher auf mon­dä­nen Insi­der­par­tys als in ver­schwö­re­ri­schen Videokonferenzen.

Erst vor einer Woche fand in den USA unter dem – zuge­ge­be­ner­ma­ßen ziem­lich lus­ti­gen – Titel “Nick Land Ack­now­led­ge­ment” eine Fei­er für die zwei­te Gali­ons­fi­gur der “Neo­re­ak­ti­on” statt: Nicho­las “Nick” Land, “Pate des Akze­le­ra­tio­nis­mus” und Urhe­ber des Begriffs der “Dunk­len Auf­klä­rung”, wur­de in San Fran­cis­co will­kom­men geheißen.

(Der an Mar­tin Heid­eg­ger und den von die­sem aus­ge­hen­den Post­struk­tu­ra­lis­ten wie Gil­les Deleu­ze geschul­te ehe­ma­li­ge bri­ti­sche Phi­lo­so­phie­do­zent lebt bereits seit fast 30 Jah­ren in Schang­hai und war mut­maß­lich zum ers­ten Mal in den Ver­ei­nig­ten Staaten.)

Und nicht irgend­wo in San Fran­cis­co: son­dern in der Vil­la von David Holz, dem Geschäfts­füh­rer der KI-Platt­form Mid­jour­ney, die auch bei Ver­tre­tern unse­res deutsch­spra­chi­gen Milieus zur Bil­der­stel­lung beliebt ist.

Aus­ge­rich­tet wur­de die Ver­an­stal­tung vom Grün­der des Online­ma­ga­zins Pal­la­di­um, das offi­zi­ell – iro­nisch? – mit dem Welt­wirt­schafts­fo­rum ver­part­nert ist und des­sen Her­aus­ge­ber­ge­sell­schaft Ame­ri­can Gover­nan­ce Foun­da­ti­on mit Geld von Peter Thiel gegrün­det wur­de. Da war es nur stan­des­ge­mäß, daß sich auf die­sem Schau­lau­fen der Cyber­bo­hè­me neben einer der diver­sen Exfrau­en von Elon Musk auch Cur­tis Yar­vin die Ehre gab.

Übri­gens das über­haupt ers­te rea­le Zusam­men­tref­fen der bei­den obers­ten “Neo­re­ak­tio­nä­re”, die online bereits seit fast 15 Jah­ren über- und mit­ein­an­der arbei­ten. Weni­ger stan­des­ge­mäß war indes, daß der für sei­ne nicht nur schrift­lich, son­dern auch münd­lich weit­läu­fig mäan­dern­den Aus­füh­run­gen berühmt-berüch­tig­te Yar­vin den für sei­ne radi­ka­len Ansich­ten außer­or­dent­lich zurück­hal­ten­den Land dort dann kaum zu Wort kom­men ließ. Aber in der “Neo­re­ak­ti­on” war und ist eben vie­les anders, auch daß der Phi­lo­soph rela­tiv kurz und prä­gnant for­mu­liert, wäh­rend der Inge­nieur gan­ze Bücher redet.

Nick Lands Rück­blick auf die “Neo­re­ak­ti­on”, wozu er dann doch zu Wort kam, hat Vice dan­kens­wer­ter­wei­se wiedergegeben:

Ich bin immer noch fest über­zeugt davon, daß [Yar­vins] Regie­rungs­mo­dell abso­lut unüber­treff­lich ist, und es wäre abso­lut phan­tas­tisch, wenn die­se Welt in einen Fli­cken­tep­pich von Mikro­staa­ten zer­schla­gen wür­de und sich neue Mög­lich­kei­ten des geo­po­li­ti­schen Expe­ri­men­tie­rens ergäben.

Sicher, Land ist immer ein Post­mar­xist geblie­ben und bis heu­te dem Kon­zept der “Deter­ri­to­ri­a­li­sie­rung” nach Deleu­ze und Guat­ta­ri ver­pflich­tet. Doch die gan­ze “Neo­re­ak­ti­on” des Cur­tis Yar­vin ist eben genau das: Idea­ler­wei­se sol­len “Staa­ten” wie Unter­neh­men orga­ni­siert sein – mit den Bür­gern als Anteils­eig­nern, die bei Unzu­frie­den­heit mit Geschäfts­füh­rer und Vor­stand jeder­zeit ein­fach den Laden wech­seln können.

So sol­len alle poli­ti­schen Bau­stel­len mit­tel- bis lang­fris­tig nach Markt­ge­setz­mä­ßig­kei­ten gere­gelt wer­den. (Yar­vin hat dazu Aber­hun­der­te Sei­ten Text ver­faßt, der Blick in sein “For­ma­lis­ti­sches Mani­fest” von 2007 ist aber völ­lig aus­rei­chend.) Das Gan­ze steht in der Tra­di­ti­on von Hans-Her­mann Hop­pe: paläo- oder rechts­li­ber­tär zwar, aber nichts­des­to­we­ni­ger libertär.

Von Volk und/oder Gemein­schaft ist dabei kei­ne Rede, ganz im Gegen­teil. “Reak­tio­när” (so man die­ses Attri­but denn posi­tiv aus­le­gen möch­te) ist dar­an also allen­falls die Form, nicht aber der Inhalt. Und iden­ti­tär – einer muß es ja mal aus­spre­chen – ist dar­an über­haupt nichts.

Dazu lie­ße sich noch viel wei­ter ins Detail gehen, ideen­ge­schicht­lich ist das Gan­ze tat­säch­lich inter­es­sant. Aber eben nicht anders: Die “Neo­re­ak­ti­on” von Cur­tis Yar­vin, Nick Land und zahl­rei­chen ande­ren Blog­gern ist seit 2014 Geschichte.

Was sich unter Trump I nach dem Zer­schel­len der Alter­na­ti­ve Right eta­blier­te, aus­ge­rech­net unter Biden in Blü­te stand und heu­te auf den Lor­bee­ren des inter­na­tio­na­len Feuil­le­tons ruht, ist kei­ne Ideo­lo­gie oder “Bewe­gung”, son­dern eine Ästhe­tik. Ein Vibe, könn­te man im der­zeit so belieb­ten Sprach­ge­brauch sagen. Doch damit ist noch nichts gewon­nen, auch wenn haupt­amt­li­che Kul­tur­kämp­fer und miß­ver­ste­hen­de “Meta­po­li­ti­ker” das nicht gern hören.

In den USA gibt es seit sechs Jah­ren eine wild­wüch­si­ge Nischen­sze­ne­rie aus Ver­la­gen und ande­ren Medi­en­pro­jek­ten, die zu fei­ern ver­steht und mit “Hes­tia” sogar eine wahn­sin­nig lus­tig benams­te eige­ne Ziga­ret­ten­mar­ke hat? Nett, aber unterm Strich auch nur eine Kon­sum­i­den­ti­tät (und über­dies durch­setzt von sexu­ell und sonst­wie Anders­ar­ti­gen). Teen­ager ver­ge­ben digi­ta­le Herz­chen für Pho­tos von alten Gemäu­ern, und der Ü50er Yar­vin insze­niert sich mit viel zu gro­ßer Motor­rad­ja­cke als jun­ger Wil­der? Unter­halt­sam, aber nicht revolutionär.

Wo mehr pas­sie­ren soll, als daß Unzu­frie­de­ne ein paar Dopa­min­schü­be ein­fah­ren, wäh­rend die Welt­ge­schich­te um sie her­um statt­fin­det, müß­te eine “Neo­re­ak­ti­on” schon ande­re Form anneh­men als “Reak­tio­nen” auf Bei­trä­ge in sozia­len Medien.

Apro­pos sozia­le Medi­en: Falls in Wien nach dem ange­kün­dig­ten Vor­trag noch eine Dis­kus­si­on statt­fin­den soll­te, wäre das der rich­ti­ge Auf­hän­ger. Denn eben­dort hat Yar­vin selbst – gemau­sert vom Trump-Ver­äch­ter zum Trump-Enthu­si­as­ten – die gesam­te his­to­ri­sche “Neo­re­ak­ti­on” rela­ti­viert und sich selbst in die­sem Zusam­men­hang als “libe­ra­ler Trot­tel und Feig­ling” bezeichnet.

Auch Nick Land konn­te rück­bli­ckend nur zutref­fend ana­ly­sie­ren: Bereits die ers­te, um so mehr die zwei­te Wahl Trumps zum US-Prä­si­den­ten habe die eli­tä­ren und anti­po­pu­lis­ti­schen The­sen der “Neo­re­ak­ti­on” eben gera­de wider­legt und nicht etwa bestätigt.

Das eröff­net eine Men­ge inter­es­san­ter Fra­gen nach dem Erbe und der Zukunft von Cur­tis Yar­vin und denen, die sich für ihn inter­es­sie­ren. Es steht zu hof­fen, daß mor­gen auch die­se Per­spek­ti­ve zur Spra­che kom­men wird. Die Erfah­rung zeigt, daß die­ser “Neo­re­ak­tio­när” erst dann rich­tig inter­es­sant wird, wenn man ihn von rechts angeht – meis­ter­lich vor­ex­er­ziert schon 2020 bei Hyper­pod­cas­tism.

––

Nils Weg­ner hat über die Denk­schu­le der Neo­re­ak­ti­on, ihre Ver­tre­ter und deren Platz in der ame­ri­ka­ni­schen Rech­ten die ein­zi­ge deutsch­spra­chi­ge Ein­füh­rung ver­faßt: Neo­re­ak­ti­on und Dunk­le Auf­klä­rung. Die rechts­li­ber­tä­re Ver­su­chung. 2., erwei­ter­te Auf­la­ge, 140 Sei­ten, 14 € – hier bestel­len.

Nils Wegner ist studierter Historiker, lektorierte 2015–2017 bei Antaios, IfS und Sezession und arbeitet als Übersetzer.

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Kommentare (45)

Resi Burgen

20. Februar 2026 23:40

Curtis Yarvin will einen Neofeudalismus der IT Tech-Giganten, die uns Menschen in ein digitales Panoptikum zwingen wollen. Leute wie Peter Thiel, Elon Musk, Curtis Yarvin usw. vertreten kein rechtes Menschenbild. Ihre digitale Welt ist menschenverachtend. Die Tech-Elite wird zukünftig auf den Menschen verzichten können, da sie ja einen Ersatz geschaffen hat: die KI und humanoide Roboter. Sie sind die neuen Schöpfer also gottgleich. 
Hier eine Auszug aus einem Artikel von The last American Vagabond übersetzt ins Deutsche von legitim.ch:
"Leider sehen wir uns als „Massen“ mit einer Situation konfrontiert, in der sowohl die „progressiven Eliten“ als auch die „Tech-Bro-Populisten“ eine Welt schaffen wollen, die von künstlicher Intelligenz regiert wird, in der Menschen mit Maschinen verschmelzen und unter der Aufsicht eines allgegenwärtigen Überwachungsstaates stehen, der durch mit einem Smart Grid verbundene Gesichtserkennungskameras überwacht wird. Ob es nun die UNO und das Weltwirtschaftsforum sind oder Donald Trump, Elon Musk und Peter Thiel – beide Seiten versprechen, eine utopische Welt zu schaffen, die der Zukunft der Menschheit zugutekommen wird."
Utopien sind zum Scheitern verurteilt. Das ist was hoffen lässt.

Le Chasseur

21. Februar 2026 09:59

"Utopien sind zum Scheitern verurteilt. Das ist was hoffen lässt."
Dieses Scheitern kann sich aber über Jahrzehnte hinziehen und Millionen von Menschenleben kosten. Da habe ich keinen Bock drauf. Deshalb sollte man die Verfechter dieser menschenverachtenden Utopien und ihre Handlanger aus dem Verkehr ziehen.
P S.: Zum Thema humanoide Roboter: https://www.telepolis.de/article/Jahr-des-Feuerpferdes-begonnen-Wenn-Tradition-auf-Robotik-trifft-11179267.html
 

Laurenz

21. Februar 2026 10:41

@Resi Burgen ... Der Aktienmarkt ist extrem gepalten, beide Seiten halten sich die Waage. Es geht um den exorbitanten, ja unglaublichen Energiebedarf der KI. Diese aufzuwendende Energie ist irre teuer. Daher stellt sich der halbe Aktienmarkt die Frage, kann man damit überhaupt Geld verdienen oder bleibt es ein Zuschuß-Luxus-Hobby. Die andere Hälfte sagt, völlig wunpe, wir bauen einfach hunderte, ja tausende Kraftwerke für den Betrieb der KI. Um, wie ich, die "höfliche" Google-KI zu nutzen, braucht man analog erworbenes Wissen im eigenen bio-organischen Rechner, dem Hirn, um mit 2 Sätzen, die Mainstream-Datenbank-Abfrage zu überwinden, um an die echte Information zu kommen. Die Investorenseite schickt Scharlatane ins Rennen, wie zB den Tichys-Autor, Dr. Peter Heller, seines Zeichens Astrophysiker.  https://www.tichyseinblick.de/kolumnen/neue-wege/merz-singularitaet/ Der promotet kleine Fusionsreaktoren, Dank KI, in 10 Jahren. Darüber befragt, lacht sich die KI tot. Astrophysik & Astronomie sind, bis auf die Sonnenforschung, keine seriösen Wissenschaften, sagt die KI. Man erhält Daten aus Licht (mit schön eingefärbten Bildern) & Radiowellen, stellt daraufhin Thesen auf, wie zB Schwarze Löcher, die man nie im Goldstandard anfassen können wird.

Laurenz

21. Februar 2026 10:43

@Resi Burgen (2) ... Der einzige Beweislage für die Astrophysik/Astronomie bleibt die popelige Mathematik. Die KI sagt, sie simuliert nur den Prozeß der perfekten Kernfusion. Es gibt aber keine Materialien, mit der man die Thermodynamik des Prozesses regeln kann. Es gibt also keine kontrollierte Kernfusion die nächsten Jahrhunderte. Energie muß weiter konventionell & verläßlich gewonnen werden. Um Leute, wie Peter Thiel, Eric Schmidt & Elon Musk richtig einzuschätzen, muß man mehr ins Detail gehen. Hatte das schon im letzten GK-Artikel versucht, wollte die Redaktion aber nicht, obwohl diese 3 Vertreter eine fundamental andere Philosophie vertreten, die post-digitale Revolution 1.0, kombiniert mit der industriellen Revolution 2.0, ein gigantischer Konflikt mit der bisherigen, informell sozialistisch organisierten Industrie. SpaceX benutzt keine teuren Verbundstoffe, sondern einfachen Edelstahl, der mit hunderten Schweißern in Starbase/Texas verbaut wird. Man simuliert nicht, man crasht. Die Daten aus den Crashs verändern permanent die Programmierung der KI-Steuerungstechnik. Die KI sagt, das ist billiger, als sich mit aufgeblähter, sozialistischer NASA-Bürokratie tot zu simulieren. Man kann hier über die Konsequenzen noch weiter schreiben, aber das reicht erst mal.

fw87

21. Februar 2026 11:04

"Idealerweise sollen “Staaten” wie Unternehmen organisiert sein – mit den Bürgern als Anteilseignern, die bei Unzufriedenheit mit Geschäftsführer und Vorstand jederzeit einfach den Laden wechseln können."
Solche Ansichten sind ein Hohn für jeden politisch interessierten Menschen. Schon von der Wortherkunft geht es in der Politik um das Gemeinschaftsleben. Natürlich spielt hier das Ökonomische auch eine zentrale Rolle, aber eben eine untergeordnete. Die Wirtschaft soll der Gemeinschaft dienen, nicht umgekehrt.
Indes ist zu befürchten, dass abstruse Theorien, wie die von Yarvin heute auf fruchtbaren Boden fallen. Erst kürzlich las ich, das fast jeder 2. Angehörige der Gen Z bereits ein Aktionär ist. 9 von 10 betreiben aktiv Vermögensaufbau durch verschiedene Geldanlagen. Bedenkt man dieses heutige "Mindset" sind Yarvins Theorien in der Tat sehr gefährlich. 

Mitleser2

21. Februar 2026 11:36

fw87: Klären Sie mich auf (als 70jähriger):
welcher Politik geht es um das "Gemeinschaftsleben"? Zumindest bei den derzeit Regierenden sehe ich das nirgendwo.
Und Aktionär zu sein, ist was ganz Schlechtes? Genauso wie Vermögensaufbau durch verschiedene Geldanlagen? Wo leben Sie, und von was?

Diogenes

21. Februar 2026 12:15

Genau das braucht unser (deutsch-bewegendes) "Wir" als politischen Willen/Übereinkommen nicht: Die "Re-aktion"!
 
Aus uns selbst, unserem Geist zu Denken/zu Handeln und über die Welt und hinaus (meta/hinter-/tiefgründig) in alle Räume muss die Aktion (die Handlung/Geschichte - nicht auf gegnerische/feindliche Aktionen (alleine und nur!) reagieren/regieren) gemeinsamer Weltanschauung (blutsmäßiges Gefühlserleben in der selbst/eigen-bestimmten Handlung (die Nationale Souveränität des Staates ist vom und das höchste(n) Interesse) Geschehen tätigen.
 
Aus uns selbst, dem dt. Geist und d. Sinnesaufnahme und -Ausführung dt. Menschen in der Welt muss sich die Handlung ableiten. – Wer nur re-agiert, also in der Reaktion ist, der ist in ständiger Defensive – genau dort, wo der politische Gegner und Feind des dt. Volkes „unsere“ Rolle vorsieht. Wollen wir tatsächlich nur Helfer sein, fremde Geschichten zu schreiben? Oder wollen wir unseren eigenen Roman schreiben? Über unseren Platz in der Welt. Über unser Leben? Nein zur ständigen Re-Aktion (eine Art „Rückwärtsgehen“, wenn man nur auf die Schritte der Anderen die eigene Handlung rechtfertigt/auslegt).

Gemeinschaftliche Weltanschauung findet vom Ausgangspunkt – der Heimat und in starken Familien – statt, und erstreckt sich von diesen Orten mit Adlerblick über den Nutzen/Zweck in den „Welt-Räumen“ für das Deutsche Volk. Die alleinige libertär-ego-zentrische Perspektive die mit dem asozialen Kapitalismus Händchen hält schadet genauso wie die gleichmarscherische „Eine-Welt“-Perspektive („wir sind alle Menschen“, ergo lasst uns alle Menschlein wie von Tollwut befallen durcheinanderwerfen (dia-bolik; Spalten; Entkernen), ganz zu Schweigen vom Materialismus beider Irrwege, welcher die Erde verschlingt.

Laurenz

21. Februar 2026 12:21

@FW87 ... Sie werfen unterschiedliche Fakten & Phänomene unsortiert dem Leser zum Fraß vor, weil Sie über die Details nichts wissen, linker Ansatz. Das Investitionsverhalten, vor allem der Normalsterblichen, im anderen Format der Reichen, ist weitestgehend von der informell sozialistischen, Keynesianischen Zentralbankpolitik bestimmt. Da Zentralbanken Schrott-Staatsanleihen kaufen, ist der Zins, den Staaten bezahlen, viel zu niedrig, bildet nicht das Kreditrisiko ab. Institutionelle Anleger (Pensionskassen, Versicherungen) werden per Gesetz gezwungen, in die überteuerten Staatsanleihen zu investieren. (Die Niederländer sind die ersten, die sich da ausklinken wollen.) Dadurch werden auch Unternehmensanleihen automatisch überteuert. Der Kleinanleger hatte sich bereits vor 1,5 Jahrzehnten deswegen aus dem Anleihemarkt verabschiedet, sieht man auch an der Stückelung der Neuemissionen. Viele Staaten nutzen hohe Inflation um ihre Schulden abzubauen. Die einzigen Werte, die Inflation abbilden, sind Immobilien, Aktien & Gold. Wer als Normalsterblicher ein Haus besitzt, ist in Immobilien bereits überinvestiert. Gold ist für unsereins nur ein existenzielle Not-Absicherung & sollte 10% des Vermögens nicht übersteigen. 

Laurenz

21. Februar 2026 12:23

@FW87 (2) ... man muß das Gold physisch (nicht im Schließfach) besitzen, weil Staaten die Neigung haben, an die Goldreserven der Bürger ran zu wollen (siehe Meloni). Die Deutschen besitzen in etwa die 3fachen Goldreserven der BuntenBank. Weil kein Normal-Bürger genügend Informationen besitzt, um Aktienwerte & ihre Perspektive zu beurteilen, streut er die Aktieninvestitionen in ETFs oder etwas teurer, Fonds. Das Ausfallrisiko bleibt da einfach begrenzt. Mit einem monatlichen Sparplan gleicht man sogar Kursbewegungen aus, man kauft x teuer & x billiger. Durch die Regularien der Finanzwelt für Devisenausländer, ist es schwierig geworden im Ausland unter 20 Mio. Euro Vermögen Konten aufzumachen. Das will keine Bank im Ausland, lohnt nicht. Aber mit einem Vermögen von 10 oder 20 Mio. kann man aber anders investieren, einen Teil klassisch, s.o. & kann mit kleineren Teilen ins Risiko gehen, wie zB Startups. Von daher ist das heutige Anlageverhalten von Kleinanlegern durchaus vernünftig & plausibel. Und ich weiß nicht, wer der Teufel sein soll, den Sie als Apokalyptiker an die Wand malen.

RMH

21. Februar 2026 12:27

"Man kann hier über die Konsequenzen noch weiter schreiben, aber das reicht erst mal."
@Laurenz, fassen Sie doch bitte Ihr Erkenntnise über KI, Energiebdarf & praktische Grenzen & Wahrscheinlichkeiten einmal in einen längeren Beitrag & bitten die Hausherren um Veröffentlichung als Gastbeitrag. N. Wegner streift die Themen ja nur & geht zu sehr von seinem politikwissenschaftlichen Blick aus.
"Erst kürzlich las ich, das fast jeder 2. Angehörige der Gen Z bereits ein Aktionär ist. 9 von 10 betreiben aktiv Vermögensaufbau durch verschiedene Geldanlagen."
@fw87, ja, dass gute alte DDR-Sparbuch muss wieder her, da gabs immerhin 3,2 % Zinsen auf die Einlagen, die mit einem international weitestgehend wertlosem Geld getätigt wurden, welches für nach wie vor wertvolle Arbeit gezahlt wurde. Dann braucht man das ganze "Gezocke" an der Börse nicht mehr, man bleibt so oder so arm, aber immerhin mit Zentralheizung & Fernwärme im Plattenbau. Die Arbeitskraft diente ganz & gar der Gemeinschaft & jeder brauchte auch nicht neidisch auf andere zu sein, mit Ausnahme des Blicks auf so ein paar blöde Bonzen, die alles, was brauchbar war, in den Rest der Welt verschacherten (im liebsten natürlich gegen sog. "Devisen" - der Markt setzt sich am Ende immer durch, Mist aber auch ...).

Laurenz

21. Februar 2026 12:46

@RMH @L. ... wie auch der geschätzte Franz Bettinger, habe ich mich jetzt viele Stunden mit der KI beschäftigt, ganz egal, ob Ökonomie, III. Reich, Raketenforschung, Christentum & Kirchengeschichte, Bibel, EDDA, Germanen oder Slawen, Römer, was auch immer. Spart quasi Monate Zeit an Recherche. Man ist aber gezwungen, mit Logik die KI zu zwingen, Daten abzufragen, die auf einer anderen Priorität stehen & diese auf Plausibilität zu prüfen. Am besten ist die KI in der Mathematik. Sie berechnet die Reaktionszeit eines Piloten/Astronauten, relativ zum Abstieg aus dem Mondorbit zum Mond in einer Sekunde. Wenn der Chef will, daß ich dazu mehr schreibe, so hat Er meine Epost-Adresse. Ich brauche dann aber Unterstützung von jemandem, der Artikel schreiben kann & der mich in der Form & Sprache korrigiert, kürzt. Denn, ich habe das noch nie gemacht.

Le Chasseur

21. Februar 2026 12:56

"Laurenz, fassen Sie doch bitte Ihr Erkenntnise über KI, Energiebdarf & praktische Grenzen & Wahrscheinlichkeiten einmal in einen längeren Beitrag & bitten die Hausherren um Veröffentlichung als Gastbeitrag"
Und dann bitte noch einen Artikel, in dem darüber diskutiert wird, was mit den ganzen Menschen passiert, die als Arbeitskräfte nicht mehr benötigt werden, wenn die Computer und Roboter übernommen haben:
https://youtu.be/mUmlv814aJo?si=jwG2eijIpLDr1jGu
 

Karl

21. Februar 2026 13:33

@RMH 
Ich konnte leider nicht mehr auf Ihren Kommentar im vorigen Strang (Reform UK/Restore Britain) reagieren. Er wurde etwas abrupt beendet. Sollten wir die EfD-Fäden (Erneuerung für Deutschland) vielleicht weiter "spinnen"? Ob AfD oder EfD bleibt zu diskutieren. Einige wesentliche Ausgangspunkte sind wenigstens schon mal unstrittig. Andere können hinzugefügt werden, wenn als wesentlich erkannt.
Inwieweit Curtis Yarvins (CY) Gedanken hier produktiv wirken können oder abzulehnen sind bleibt für mich noch offen, solange ich nicht auf dem aktuellen Diskussionsstand bin. Der Artikel von NW bezieht sich ja - soweit ich es verstehe - auf heute von CY nicht mehr vertretene Standpunkte. Würde mich deshalb freuen, wenn wir über die heutige (?) Wiener Veranstaltung eingehender informiert werden.  Die "Dunkle Aufklärung" bringt m.E. zumindest etwas frische Luft in die z.T. stickige Debattenatmosphäre.

Diogenes

21. Februar 2026 13:35

Yarvin ist das was unser "Wir" Anarchist/Separatist nennt (ein entkernter Mensch; ein wurzelloser Wanderprediger; ein Kosmopolit/Welt|w|ürger) - Einer der die Welt nicht so sieht/erkennt wie sie ist sondern ein Fehlgeleiteter der sie machen will wie sie nicht ist und der in seinem Wahn die Wirklichkeit/Natürlichkeit durch Künstlichkeit/Illusion zur effizienteren Kontrollierbarkeit anstrebt. Ein Spuk!
 
Wer die Menschenvölker und ->ihre<- Staaten/Nationsgüter (der Kulturschöpferische Ausdruck - das Unikat; dessen Einzig|art|ig|keit) zersetzen will (ob bewusst oder unbewusst (weil er keine Menschen- Rassen u. Völker erkennt/sieht, sondern aus seiner Perspektive nur "Menschen und Anteilseigner (Leibeigener?)"), nennt sich vielleicht gar noch "Illuminatus" (nicht Erleuchteter, nicht Auserwählter, sondern Prediger des Wahnsinns/Diabolischen (alles auf den Kopf stellen und in sich verkehren; ver-künstlichen!). Teufel aber auch! Mehr noch als ein christlicher Antichrist ist das der Weltfeind in Reden und Handlungsausführungen! Ein Materialist durch und durch – Einer, der das Leben auf Wiegen und Messen von Masse/Menge reduziert und nicht "das Ganze seiner Teile" sieht. Ein Nihilist/Agent des Chaos: Totale Verneinung und das-auf-den-Kopf-stellen aller irdischer Ordnung!
 
Überschätzt? Vielleicht. Etwas. Aber jene Unholde die unser "Wir" in Frage stellen überschätzt man lieber, als sie zu unterschätzen. 

brueckenbauer

21. Februar 2026 13:41

Es scheint, das Wegner die Freiwilligkeit als Basis des Zusammenlebens ablehnt. Was soll an deren Stelle treten? Ein "Gemeinschafts"-Gefühl" oder Verbundenheits-Gefühl? Gegen solche Gefühle ist gar nichts einzuwenden - nur fragt sich, ob man sie gegen die Freiwilligkeit ausspielen will. Dann landet man relativ schnell bei einer Regierung, die ihr spezielles Gemeinschafts- oder Verbundenheitsgefühl absolut setzen will - wie die SPD mit der Proklamierung Deutschlands als einer sozialdemokratischen Gesinnungs- bzw. Wertegemeinschaft. Die Kehrseite solcher anti-libertären Staatskonzepte ist halt, dass sie viele Menschen ausschließen, die in einer rechtslibertären "offenen" Gesellschaft dazugehören würden.

Waldkind

21. Februar 2026 14:21

Zur Einordnung von Yarvin und seiner Wirkzusammenhänge haben Resi Burgen und Diogenes das Wesentliche gesagt. Bei so viel  pharaonischen Phantasien, zumal wenn "akzelerationistisch" artikuliert, drängen sich die Schlagwörter Sabbatianismus /Frankismus und Coudenhove-Kalergi geradezu auf. Yarvins Familiengeschichte ist in diesem Zusammenhang sicherlich rein zufällig.
 
Interessant, wie diese gottfernen Kräfte und ihre Kreaturen nun über das Bespielen der "rechten" Klaviatur locken wollen. Es fallen leider momentan reihenweise Gutgesinnte darauf rein und fangen an mitzuheulen.
 

Laurenz

21. Februar 2026 14:35

@Le Chasseur ... "noch einen Artikel, in dem darüber diskutiert wird, was mit den ganzen Menschen passiert, die als Arbeitskräfte nicht mehr benötigt werden" ... Sie lesen unaufmerksam, was Sie verhindert, Kommentare zu durchdenken. Wenn ITler, wie Mustafa Suleyman, Chef von Microsoft AI, behaupten, in 1,5 Jahren könnten alle Bürojobs von KI ersetzt werden, zeigt sich halt die völlige Verblödung einer Blase & sei es die der ITler. Wo soll der Strom für diese Büro-Job-KI herkommen? Und wer garantiert, daß das dann billiger ist, als Menschen einzusetzen? Die KI sagt dazu, sie kann zwas bio-chemische Vorgänge im Menschen analysieren, aber sie besitzt keinerlei Intuition, was man umso mehr braucht, umso kleiner die Büros werden. Wenn das mit der KI so toll wäre, hätten Großkonzerne, wie Vodafone & die Commerzbank, schon längst ihre primitiven, kundenfeindlichen Telefon-Korrespondenten mit einer Telefon-KI getauscht.

Majestyk

21. Februar 2026 14:50

@ Le Chasseur:
"Und dann bitte noch einen Artikel, in dem darüber diskutiert wird, was mit den ganzen Menschen passiert, die als Arbeitskräfte nicht mehr benötigt werden, wenn die Computer und Roboter übernommen haben:"
Die bekommen noch eine schöne Zeit spendiert, werden dann zu einem neuralen Netzwerk verknüpft, quasi Biocomputing 3.0, dienen als Ersatzteilelager oder werden zu Soylent Green verarbeitet. Andere, die es sich leisten können, lassen sich transhumanistisch upgraden und "Fehler" in der DNS ausbügeln.
 

Gracchus

21. Februar 2026 15:06

Ich lese diesen zusammen mit dem Fiume/FIUME-Beitrag. Beide Bewegungen kenne ich nur oberflächlich, die gemeinsame Wurzel scheint aber ein amoralischer Ästhetizismus zu sein, der sich aus einem Ekel vor der Massengesellschaft, sozialdemokratische Kuhwärme eingeschlossen, speist. Man könnte den vorherigen Beitrag noch hinzunehmen, denn Marketing ist ja gewissermaßen Ästhetizismus als praktische Nutzanwendung (wenngleich dies das ästhetizistische Credo unterläuft oder erst "zum Nutzen des Nutzlosen" vervollständigt). Das moderne Denken kommt aus dem Funktionalismus nicht heraus. Auch die "alte" Reaktion hatte einen funktionalistischen Einschlag; man verteidigt den katholischen Glauben, nicht weil er wahr ist, sondern weil er für den sozialen Zusammenhalt nützlich ist. 
 
 
 

heinrichbrueck

21. Februar 2026 15:19

"Und dann bitte noch einen Artikel, in dem darüber diskutiert wird, was mit den ganzen Menschen passiert, die als Arbeitskräfte nicht mehr benötigt werden": https://www.theoccidentalobserver.net/2026/02/20/the-real-european-crisis-population/ 

Gracchus

21. Februar 2026 15:31

Die Rechte verbindet mit Begriffen wie Volk, Gemeinschaft, Identität ein substanzielles Sein. Der Funktionalismus kann aber auch diese Semantik einschirren und vor seinen Karren (putziges Bild angesichts der technischen Entwicklung) spannen. Das heißt, man kann den schönen Schein von Volk und Gemeinschaft erzeugen (inszenieren) und die Masse dies glauben lassen, damit sie besser die soziale Maschine bedient. 

Majestyk

21. Februar 2026 15:32

Autoritärem Denken kann ich nichts abgewinnen, egal aus welcher Richtung. Gilt auch für vermeintlich libertäre Techgurus, die im Grunde proprietär und damit neofeudal sind.
Ein Gemeinschaftsgefühl basiert entweder aus einem gemeinsamen Interesse frei entscheidender Menschen oder ist nichts anderes als eine Herrschaftskonstruktion zur Lenkung der Bevölkerung. Kann man mit Schafen machen, nicht aber mit mündigen Bürgern. Dafür braucht es keine Veränderung, machen Sozen und Christsozen bereits.

Majestyk

21. Februar 2026 15:47

@ Laurenz:
Einen Großteil der Bürojobs könnte man schon ersetzen, wenn man 80 Prozent aller Gesetze, Verordnungen und Vorschriften schreddert. Nehmen wir mein Spezialthema Krankenkassen. Eigentlich braucht es nur Kranke und Heiler. Der aufgeblähte Apparat der staatlich gelenkten Kassen basiert doch nur auf Mißtrauen gegenüber Ärzten und Patienten. Selbst wenn die ohne Überwachung mehr Geld verschludern würden, wäre das immer noch billiger als jener Apparat. Genau jener Apparat, schluckt Arbeitskräftepotential, welches an anderer Stelle fehlt, trägt mindestens indirekt zur katastrophalen Familienpolitik bei. 
Ansonsten gebe ich Ihnen bezüglich Energiebedarf von KI recht, auch bezüglich Recherche per KI. Meine Zahlen zur Zuwanderung neulich habe ich zwar noch gegengerechnet, aber bezüglich Zahlen, Daten, Statistiken ist KI unschlagbar. Auch bei politischen Themen wie demografischem Austausch, Deindustrialisierung, Bevormundung folgt KI nicht unbedingt linken Erzählungen.
 

Diogenes

21. Februar 2026 16:08

@Gracchus: Verarschen lassen sich diejenigen, die eh schon verarscht sind, d.h. mit der Verarschung zusammen Seite an Seite aufgewachsen sind und auch später den Bogen nicht mehr bekommen haben (also die Verarschung; die Überfremdung/Umvolkung als Normalzustand empfinden. Siehe: „Multikulti von Rechts“). Die leben im BRD-Wolkenkuckucksheim und meinen ein neuer "Patriotischer Orden" der Bundeswehr könnte urplötzlich den Schaden den ihre antideutsche Identitätsblase hinterlassen hat und hinterlässt verputzen und überstreichen. Klar. Etwas neues Mauerwerk und Farbe, und die hässliche Fassade des kapitalistischen Raubtieres, oder des marxistische-antivölkischen Welt<->würgers, ist weg!
 
 
@Majesty: Sie gehen immer noch von sich selbst aus und übertragen dieses Ich-Befinden/Erhabenheit auf den Rest des Volkes (?). Manche (die meisten) Volks- u. Zeitgenossen wollen aber eine klare Ordnung und Führung, d.h. Autorität in ihrem Leben, haben, ganz egal wie viel und oft "Freiheitlich" auf einer papier|heitlichen Verfasstheit, Grundordnung, steht. Das wahre Leben prägt die Verfasstheit und nicht die papier|liche Verfasstheit (Künstlichkeit?) das Leben und Völkerleben!

Gracchus

21. Februar 2026 16:21

Ich stimme @Laurenz in dem Punkt zu, dass offen ist, was KI letztlich leisten kann und wer sie sich wie leisten kann.
Dem laufenden Diskurs kann man die elitäre "Sorge" entnehmen, dass die natürlichen Ressourcen nicht ausreichen, damit die "Menschheit", die Masse der Menschen, noch am technischen Fortschritt partizipieren kann - also muss eine Auslese (Elite) getroffen werden. Vor diesem Hintergrund ergibt Sinn, dass der egalitär-universalistische Humanismus demoliert und durch antiegalitäre libertäre Konzepte ersetzt wird. Yarvin scheint zum Zweck der Auslese dann auf eine totale Marktlogik zu setzen, von der man vermutlich nicht wissen wird, ob sie dies leistet, weil sie nicht umsetzbar ist oder nur eine Maske der Herrschaft ist. 

Le Chasseur

21. Februar 2026 16:31

@Laurenz
"Wenn ITler, wie Mustafa Suleyman, Chef von Microsoft AI, behaupten, in 1,5 Jahren könnten alle Bürojobs von KI ersetzt werden, zeigt sich halt die völlige Verblödung einer Blase & sei es die der ITler."
Lassen wir mal dahingestellt, wie realistisch diese Prognosen sind - es scheint doch jedenfallls viele Leute zu geben, die viel Zeit und Geld darauf verwenden, den Menschen überflüssig zu machen.
@heinrichbrueck
Danke für den Link.

Gracchus

21. Februar 2026 16:52

@Majestyk: Gemeinsame Interessen - von Individuen (oder wem?) - stiften und halten keine Gemeinschaft zusammen. Ich frage mich auch, wie dies mit ihrem ethno-kulturellen Volksbegriff zusammenpasst. 
Gemeinschaft gründet sich m. E. kurz gesagt auf einem gemeinsam geteilten opferbereiten Glauben.  

Laurenz

21. Februar 2026 17:47

@Le Chasseur & Majestyk @L. ... wir bauen nicht wirklich energie sparende Lichtrechner, weil Photonen wesentlich (exorbitant) größer als Elektronen sind. Kupfer bleibt auf absehbare Zeit (Jahrhunderte) der beste Stromleiter & Wasser das einzig probate Kühlmittel, ganz im Norden geht auch Luft (free cooling). Das neue Superrechenzentrum von Microsoft verbrät 50k Tonnen Kupfer. Also fragte ich die KI nach den noch vorhandenen Kupfervorkommen. Die Erdkruste besitzt mutmaßlich noch 6,3 Milliarden Tonnen, davon bereits entdeckte & wirtschaftlich abbaubare Reserven von 1 Milliarde Tonnen. 1 Milliarde reicht gerade mal für 20k Großrechenzentren. Die Deutsche Bank & JP Morgan publizierten bereits, daß die Kupferindustrie 590k Tonnen Kupfer in 2026 short ist. Dazu verteilen sich mehr als die Hälfte aller bekannten Kupferreserven auf 5 Staaten, Chile, Peru, Australien, Kongo & Rußland. Außer Rußland sollten alle kupferreichen Staaten darauf achten, daß die Amis dort keine sozialistischen Diktatoren entdecken, was heißt Verstaatlichung der Kupferminen würde schwierig. Bei uns haben die Grünen ein Großrechenzentrum verhindert. Die Niederländer heizen damit ihre Gewächshäuser.

Franz Bettinger

21. Februar 2026 17:51

"Es war, als hätt‘ der Himmel / die Erde still geküsst...“ Das ist atemberaubend; so etwas kann keine KI über den Mond und die Nacht schreiben. Gedanken wie diese können nur von Menschen erdacht werden. (Hier: Joseph von Eichendorff, 1837)

Diogenes

21. Februar 2026 17:53

@Gracchus: Für die einen Volks- u. Zeitgenossen ist es ein Glaube, für die anderen ein Wissen. Glauben- u. Wissen-schaffen ergänzen einander. Der Geist der "Flügel" schafft, der das Flug|zeug baute, nicht wahr? Technikfeinde sind wir nicht, aber Feinde von jenen, welche Technik gegen uns wenden wollen und dabei noch Lobgesang auf KI (Keine Intelligenz, sondern Algorithmus, das Werkzeug) tätigen. Die nicht sehen/erkennen, daß sie dem Anti-Leben Diener geworden! Technik-Verblendete!
 

Le Chasseur

21. Februar 2026 18:34

@Laurenz
" Kupfer bleibt auf absehbare Zeit (Jahrhunderte) der beste Stromleiter & Wasser das einzig probate Kühlmittel, ganz im Norden geht auch Luft (free cooling)."
Das soll ja auch einer der Gründe sein, weshalb sich die Amis Grönland unter den Nagel reißen wollen - um dort kostengünstig Rechenzentren zu betreiben.

Majestyk

21. Februar 2026 18:43

@ Diogenes:
"Sie gehen immer noch von sich selbst aus und übertragen dieses Ich-Befinden/Erhabenheit auf den Rest des Volkes (...)"
Und wie halten Sie es? Woher wissen Sie so genau, was Volkes Wille ist? Wenn die meisten Menschen wie Sie behaupten, jener Autorität bedürfen, so wären diese als mündige Bürger in einer Demokratie untauglich. Das Modell der autoritären Führung kennt Deutschland historisch zur Genüge, bis zur modernen Führung per "Nudging". Wenn autoritäre Führung so toll ist, warum aufbegehren? Was Sie gerade erleben, jene Bevormundung, Enteignung, Schaffung einer lebensfeindlichen Atmossphäre, beruht auf autoritärer Führung, nur eben durch andere politische Kräfte. Wie sieht Ihre Verfaßtheit denn aus? Wie wollen Sie diese erreichen? Werden Sie doch mal konkret.
@ Gracchus:
"Gemeinschaft gründet sich m. E. kurz gesagt auf einem gemeinsam geteilten opferbereiten Glauben."
Und wer soll wem was genau opfern? Was opfern Sie?

Majestyk

21. Februar 2026 20:55

Will KI nicht klein reden, existiert ja real. In der Dimension als allein beherrschendes Zukunftsprojekt halte ich KI für eine ökonomische Blase, statt Klima nun KI. Wieder ein neues internationales Umverteilungsprojekt, so eine Art Kapitalstaubsauger zugunsten der üblichen Verdächtigen. Bestimmte Finanzmärkte sind stets hungrig. KI wird sicher viele Arbeitsbereiche verändern, aber ich denke ganz so heiß gegessen wird die Suppe dann doch nicht. 

Gracchus

21. Februar 2026 20:56

@Majestyk: "Was opfern Sie?" - jetzt Ihnen zur Beantwortung Ihrer Fragen meine Zeit. Z. B. der BRD einen Teil meines Gehalts, falls man von der BRD als Gemeinschaft sprechen kann (zweifelhaft). 
"Wer soll wem was genau opfern" - das hängt von der Gemeinschaft ab. Das Paradebeispiel ist der Krieger, der für die Gemeinschaft bereit ist, sein Leben zu geben.
Denken Sie daran, dass Opfer aus der religiösen Sphäre stammt. Opfer werden höheren Mächten dargebracht. Statt höhere Mächte können Sie es den Hl. Gruppen-Geist nennen.
Die Kirche als Gemeinschaft gründet auf dem Opfer Christi. Wo der Glaube daran schwindet, schwindet die Gemeinschaft. Vom Christentum her ergibt sich die Neuheit, dass die Gemeinschaft nicht auf der Unterdrückung des Einzelnen aufbaut; sein Opfer, damit es sich mit dem Opfer verbindet, muss freiwillig sein. 
 
 

Gracchus

21. Februar 2026 21:36

@Majestyk: Keine staatliche oder staatsähnliche Ordnung kommt ohne Autorität(en) aus. Auch der mündige Bürger muss den staatlichen Autoritäten gehorchen (es sei denn er flieht oder ihm gelingt ein Putsch).
Die These, dass viele Bürger untauglich für Demokratie sind, erscheint mir nicht allzu gewagt.
Mein Eindruck ist, dass das Bedürfnis nach mehr "Autorität", wie @Diogenes sagt, wächst. Man konnte das auch in der Corona-Parade deutlichst sehen; man kann es bei jedem the current thing sehen. 

Gracchus

21. Februar 2026 21:54

@Diogenes: "verarschen lassen" - das liegt wohl etwas komplizierter. Denken Sie an den Schleier der Maya oder die platonische Höhle. An sich lebt der Mensch also nach gewissen philosophischen Schulen im Reich der Täuschung. Sein und Schein zu unterscheiden, ist ihm allenfalls als Aufgabe, nicht als Fähigkeit in die Wiege gelegt. Die digitale Welt ist in dieser Sichtweise sogar der Schein des Scheins.
Ich meinte es ausserdem wertfrei. Ob zum Beispiel Volk substantielles Sein hat, steht ja in Frage. Ausserdem braucht ja auch das Volk Marketing und wird so zum Marketing-Produkt. Und wer sagt denn, dass der Schein nicht mehr, nicht wirklicher ist als das Sein?

Diogenes

21. Februar 2026 22:50

@M. Ich will, ich will... ist es das was Sie wollen? A kämpft gegen B. C gegen D. Was soll das sein (?). Anarchie. 
 
Was ich will spielt überhaupt keine Rolle. Es gab und gibt den einen Staat der die Gemeinschaft aller Deutschen widerspiegelnd (kein Zerrbild davon; disfunktional) ordnende und führende Kraft im Volksleben ist (nur die Vorgabe ist falsch/verfälscht. Wessen Diener bin ich?). - Nicht jeder für sich und als Einzelkämpfer, sondern alle zusammen und als Ganzes begriffen durchbrechen aller Feinde Tore! Dabei aber nicht Persönlichkeit verleugnend, gleichmachend als Aufziehpuppe, und insbesondere dessen Identität Wurzel und Halt als dessen Kraft in der Welt verneinend. Das Ganze der Teile ist mehr als dessen Zusammensetzung!

https://www.youtube.com/watch?v=LeD9rn4GgjU -> Spiegelbild unseres Seins? Verkürzen, Verschlanken, … Die grauen Herren aus der Geschichte als die neuen Libertären die den Staat vernichten wollen? Mich wundert bis Dato das die Kindergeschichte „Momo“ hier noch nicht im Lichte Neurechter als „Roman von Rechts“ gelesen wurde. Die „Zeit“ abschneiden, wie eine Wurst, und anderen zur Verfügung stellen! Eigene Lebenszeit!

Majestyk

22. Februar 2026 00:54

@ Diogenes/ Gracchus:
Sie beide kennen aber den Unterschied zwischen staatlicher Ordnung und Autoritären und autoritärer Herrschaft, oder?
@ Diogenes:
Keiner der Teilnehmer, die sich den Staat schlanker wünschen, will diesen vernichten. Gibt noch andere Farben als schwarz oder weiß.

Carsten Lucke

22. Februar 2026 01:56

@ Franz Bettinger  17.51
Ich wünschte, Sie hätten recht !
Gab "spaßeshalber" vorhin der KI einen Auftrag, Ähnliches zu formulieren (in der Art Eichendorffs, "Mondnacht"-ähnlich) - da entschuldigte sie sich zunächst für die Unmöglichkeit, da heranzureichen.
Und lieferte trotzdem das :
Der heimliche GrußEs legt sich ein Schimmer auf Felder und Au,als tränke die Erde den silbrigen Tau,der sacht aus den Wolken sich stiehlt.Der Mond, ein einsamer Wächter der Zeit,hat sein hellstes Gewand über Hügel gestreut,die der Wind nur im Schlummer befühlt.
Tja - und nun ?!! Ehrlich sein - hätte Eichendorff kaum besser gemacht.
Was für ein Desaster.
 

Laurenz

22. Februar 2026 05:04

@Le Chasseur @L. ... Bei Grönland geht es vordergründig um 2 wesentliche Aussagen Helmut Pemsels. 1. Daß fast nur Territorium Macht verleiht. 2. Daß rein merkantile Gesellschaften auf Dauer nicht überlebensfähig sind. Weder Dänemark, noch Norwegen, noch Kanada werden ihre Anrainerschaft am Nordpolarmeer militärisch-machtpolitisch durchsetzen können. In 50 Jahren wird es Kanada, als souveränen Staat deswegen nicht mehr geben, genausowenig wie die USA Hawaii an die Indigenen zurückgeben wird. ... @Majestyk ... Ihre Einschätzung zur KI ist völlig plausibel. Hier geht es um die Kosten-Nutzen-Relation. Letztere muß sich in einem vernünftigen Rahmen bewegen. Wie dieser Rahmen aussieht, werden irgendwann die ökonomischen & vor allem physikalischen Zwänge zeigen. Allein beim Militär wird die Anwendung schwierig. Um KI aufs militärische Gefechtsfeld zu bringen, bräuchte man Kraftwerke auf LKW-Größe. ... @Gracchus @Majestyk ... das Opfer ist nicht christlicher Herkunft, sondern sozialer. Frauen & Kinder zuerst, Männer opfern sich. Das Christentum baut auf der Unterdrückung aller auf, ein totalitäres Prinzip. Ohne absoluten Gehorsam im diesseits gibt es keine Erlösung im jenseits, siehe Matthäus 10:34 ff. Irgendwann in der Debatte, könnten Sie, Gracchus, die Kirche auch mal im Dorf lassen.

Diogenes

22. Februar 2026 06:23

Verbannung/Exil ist schlimmer als der Tod. Erst im Nachhinein verstand er, was er an Schätzen verloren hatte; all das Selbstverständliche, wie die eigene Sprache, der Ausdruck, war nun in der Fremde/Wildnis fort und Heimweh begann an seinem Herzen zu schmerzen. Niemals mehr würde er in heimischen Wälder, den Vorbau der Ahnen, zurückkehren. Er war nun ganz alleine in der Welt. Keine Nation stärkte im den Rücken. Kein Volk stand mit ihm, wenn der Feind angriff (das wilde Tier, der Räuber/Ausbeuter). Der Verräter dachte Zeit seines Lebens nach, ob sein Verrat es wert war gewesen war auf immer von den Seinigen getrennt zu werden. Er schätze. Gold und Silber und Edelstein, auf denen er thronte - sie sprachen nicht zu ihm; ersetzten kein Ahnenerbe. Still war es um ihn geworden. Und leise sprach er vor sich hin… Deutschland, ich vermisse dich!
 
Ist doch ein schöner Anfang für einen Roman? Im alten Hellas und Rom war Verbannung synonym mit der Erlösung der Gemeinschaft von einem Übeltäter (die sog. Todesstrafe soll keine Strafe sein, sondern Erlösung des Ganzen vom Übel).

Diogenes

22. Februar 2026 06:46

@Gracchus
 
Ihr Menschenstaat kann gar nicht funktionieren. Und das ist es doch - der Denkfehler; der Sprachfehler; die Beziehung auf "Menschen". Welche Menschen? Wer genau? Wen meinen Sie? Ich kann mit diesem abstrakten Menschheitsbegriff nichts anfangen. -Mensch hier und Mensch dort, ohne Verortung, ohne blutmäßige und kulturelle Bindung, steht da alleine ein Anti-Mensch im intellektuellen Raume unter dem Vergrößerungsglas des Diskurs.
 
Der Digitus (Finger); der Nachäffer, der gnostische Handwerker (das Werkzeug - das irre/halbe?); der ver-rückte Werkzeugmacher; sich nicht wirklich der Welt bewusst, über die Wirklichkeit seine Gardine/Schleier zieht. Von den geistig Schwachen populär „KI“ (Keine Intelligenz) genannt. Es fängt schon bei er Übernahme der Behauptung an die Gizeh Pyramiden wären Grabkammern und keine Kraftwerke/Produktionsanlagen gewesen.
 
Alles was die materialistische Wissenschaft nicht in ihr kleines Weltbild bekommt, sind Kultgegenstände… Blablabla. da muss man doch anfangen zu zweifeln. 

Mitleser2

22. Februar 2026 09:07

@Majestyk: Krankenkassen: "Der aufgeblähte Apparat der staatlich gelenkten Kassen basiert doch nur auf Mißtrauen gegenüber Ärzten und Patienten."
Mißtrauen gegenüber Ärzten, nicht Patienten. Die bekommen es (fast vollständig) bezahlt, ohne zu wissen, was der Arzt verrechnet, oder was ein Medikament kostet. Das ist  das Problem! Jeder Kassenpatient sollte mindestens eine pro-forma Rechnung bekommen. Oder besser wie bei den Privaten (außer Krankenhaus) erst mal selber zahlen müssen. Dann würde ein ganz anderes Bewusstsein über Kosten und Verschwendung entstehen. Aber das sind ja schon wieder libertäre Forderungen. 
 

Diogenes

22. Februar 2026 09:42

@M: In der Endproduktion ihrer Gedankeninduktion steht aber der (unaufhörliche) Staatsabbau und die kapitalistische Maxime der "Privatisierung" ((d.h. Verfügbarmachen von Waren/Leibeigenen für die int. Hochfinanz) Bauer Horst und Handwerker Schmidt haben davon nichts) aller Gemeinschaftskörperschaften die völkische (oder sollte ich "volksnahe" schreiben?) Organisierung/Ausprägungen zwangsläufig ausbilden (müssen. Denken Sie an die Staatsqualle!).
 
Wem wollen Sie Honig ums Maul schmieren? Denken nur ich Ihre Gedanken für Sie zu ende oder was meinen Sie? Ich überlasse keinem der das Wort Autorität als Feindbild meint ein Staatsgefüge. Wer ist der Vater? Ist er nicht auch Autorität über eigene Kind? Und muss er das nicht sein, weil das Kind naiv und neugierig, wie es in seiner Natur liegt, in Fallen geht?
 
Reife des Ent|scheiders spielt eine besondere Rolle im idealen Staat, der Auslese auch durch Wahl trifft. Meinetwegen wäre vllt. Schon viel gewonnen, wenn man das Wahlalter auf 30-40 Jahre anheben würde, so das die ganzen Naiven/Dümmlichen keinen Schaden während des Heranreifens unter den Reifen anrichten können und Zeit haben zur Besinnung auf das Wesentliche im Leben zu kommen. So wie der Lauf der Dinge ist. So wie Kinder langsam heranwachsen, aber unter Vormund ihrer Eltern stehen, weil sie Gefahren nicht einschätzen können. 

Franz Bettinger

22. Februar 2026 09:54

@Diogenes: Was Sie schreiben über den Verlust der Heimat gefällt mir gut.
  

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