Buchmesse: Einschüchterungen und Erklärungen

Die Leipziger Buchmesse liegt hinter uns – wir mußten einiges erleben. 

Benedikt Kaiser

Benedikt Kaiser ist Politikwissenschaftler und arbeitet als Verlagslektor.

Nein, wir sind kei­ne Jam­mer­rech­ten, wie es anti­fa­schis­ti­sche Mul­ti­pli­ka­to­ren aus der Posi­ti­on einer oft­mals unan­ge­foch­te­nen »Dis­kurs­he­ge­mo­nie« her­aus sug­ge­rie­ren. Deren Vor­ge­schich­te im Rah­men ihrer Elends­kam­pa­gne #ver­la­ge­ge­gen­rechts haben wir bereits ana­ly­siert (hier oder hier), einen Teil des Nach­spiels ebenso.

Aber es ist, gera­de für »Szene«-externe Leser, viel­leicht dann doch im Nach­gang inter­es­sant, wie so eine Mes­se, bei der zumin­dest wir über Bücher reden wol­len, dann im All­tag aus­sieht – und was durch genann­tes Milieu in ver­schie­de­nen Pres­se­be­rich­ten dar­aus gemacht wird.

Dabei ist eines offen­kun­dig: »Rech­te« Ver­la­ge bil­den kei­ne Kam­pa­gne gegen »lin­ke« Ver­la­ge. Sie stel­len aus, möch­ten infor­mie­ren, sich aus­tau­schen; ihre Autoren ste­hen vor Stän­den anders­den­ken­der Ver­la­gen mit Neu­gier, allen­falls mit der Bit­te um Rezen­si­ons­ex­em­pla­re, nicht mit der impli­zi­ten Andro­hung, zu Gewalt zu greifen.

Daß dies auch meh­re­ren links­ori­en­tier­ten Antai­os-Stand-Besu­chern auf­fiel und hier wie­der­holt, teil­wei­se auch emo­tio­nal, aus­gie­bi­ger Rede­be­darf bestand, läßt, ver­hal­ten opti­mis­tisch, auf ers­te Ver­schie­bun­gen der Maß­stä­be in der inner­lin­ken Wohl­fühl­welt schließen.

Und gleich das nächs­te Posi­ti­ve: Wir waren da, wir stell­ten unse­re Autoren und Bücher vor, wir dis­ku­tier­ten, wir kamen mit Lesern ins Gespräch, mit eini­gen kri­ti­schen zumal, und: wir blie­ben ruhig und gelas­sen, ein­zel­ne Ant­wort­ru­fe auf Anti­fa-Schrei­häl­se ausgenommen.

Beson­ders letz­te­re – nur schein­ba­re – Bana­li­tät des Ruhig-blei­bens ist kei­ne Selbst­ver­ständ­lich­keit. So man­che unse­rer Stand­gäs­te waren erstaunt, wel­che Ver­hal­tens­mus­ter anti­fa­schis­ti­scher Krei­se tag­täg­lich, Stun­de für Stun­de, zu beob­ach­ten waren, im real life wie im Netz. (Daß dies auch milieu­in­tern zu Streit führt, kann man erah­nen.)

Zu nen­nen wären, als klei­ne Aus­wahl lin­ker Dis­kurs­ori­en­tie­rung: Wüs­te Dro­hun­gen gegen – weib­li­ches wie männ­li­ches – Stand­per­so­nal, ein­deu­ti­ge Ges­ten (Kopf-ab-Andro­hung), Gewalt­fan­ta­sien (»Kubit­schek, wir krie­gen dich«), laut­star­kes Gepö­bel und anti­deut­scher Haß (»Nie wie­der Deutsch­land« usf.).

Flan­kiert wur­den die­se durch­aus übli­chen anti­fa­schis­ti­schen Agi­ta­ti­ons­for­men durch bis zu acht gleich­zei­tig am Stand befind­li­che Anti­fa-Foto­gra­fen, spe­zi­ell aus Hal­le und Leip­zig, die unse­re Besu­cher (Mit­ar­bei­ter ohne­hin) abfo­to­gra­fier­ten und, jeden­falls teil­wei­se, eben­falls ver­bal angin­gen – wenn sie nicht gera­de mit Jour­na­lis­ten einer Ham­bur­ger Wochen­zei­tung oder Mit­ar­bei­tern öffent­lich-recht­li­cher TV-Sen­der feix­ten und Infor­ma­tio­nen austauschten.

Daß die mut­maß­lich gewünsch­ten Bil­der – Anti­fas grei­fen Stand an, Stand­be­leg­schaft ver­tei­digt sich, Bil­der von sich weh­ren­den »Rech­ten« kön­nen als »rech­te Gewalt« teu­er ver­kauft wer­den – nicht zustan­de­kom­men konn­ten, dürf­te die­se »Akti­vis­ten« stö­ren. Dies ist – neben Secu­ri­ty- und Poli­zei­kräf­ten – ins­be­son­de­re jun­gen Lesern unse­res Ver­lags zu ver­dan­ken, die durch ihre dees­ka­lie­ren­de Prä­senz und ihr Ver­wei­gern der – wie­der­holt ange­bo­te­nen – Eska­la­ti­on für die nöti­ge Sicher­heit an unse­rem Stand sorg­ten und bewie­sen, daß Soli­da­ri­tät kei­nes­wegs »links« behei­ma­tet ist.

Man könn­te nun ein­zel­ne Anti­fa­schis­ten her­aus­grei­fen, um sich über osten­ta­ti­ve Bil­dungs­fer­ne und demons­tra­tiv zur Schau gestell­ten Haß zu echauf­fie­ren. Aber das wäre zu ein­fach, infan­til ohne­hin. Die Prä­senz auf einer Buch­mes­se (!), das Dis­ku­tie­ren mit Anders­den­ken­den, die Dis­kus­sio­nen auf der Lese­insel – das alles ist eben kein Spiel, wie ein Per Leo mei­nen mag, son­dern bit­te­rer Ernst.

Daß Mei­nungs­frei­heit und das Recht auf das freie Wort nur mög­lich wer­den, weil man Sicher­heits­mit­ar­bei­ter und zahl­rei­che soli­da­ri­sche Leser hat, die sich der lin­ken Droh­ku­lis­se nicht beu­gen und dafür nun, mit allen bekannt-mög­li­chen Fol­gen, in Anti­fa-Archi­ven regis­triert sind – das kann sich ein libe­ra­ler Autor, für den sich alles nur um Rhe­to­rik und Wort­akro­ba­tik dreht, nicht vorstellen.

Doch die Lage war bis­wei­len ernst, was Sicher­heits­mit­ar­bei­ter, die das Trei­ben ver­schie­de­ner Links­ex­tre­mis­ten auf dem Mes­se­ge­län­de und in sei­ner nähe­ren Umge­bung beob­ach­te­ten, bestä­ti­gen muß­ten. Man wird nicht erle­ben, daß sich gemä­ßigt lin­ke Kräf­te nun bei kon­ser­va­ti­ven und rech­ten Aus­stel­lern ent­schul­di­gen, daß sie klar machen: Nicht mit die­sen Gewalt­tä­tern! Nicht auf die­sem Niveau! Nicht mit die­sen Extremisten!

Was man aber sehr wohl erlebt: Pres­se­be­richt­erstat­tung, die einen schmun­zeln lie­ße, wäre es eben doch nur ein Spiel, das es, wie gesagt, nicht ist. Das Jüdi­sche Forum für Demo­kra­tie und gegen Anti­se­mi­tis­mus (JFDA) bei­spiels­wei­se, das bei Demons­tra­tio­nen patrio­ti­scher Bünd­nis­se regel­mä­ßig Vide­os anfer­tigt und aus­wer­tet, stellt die Rea­li­tät in einem Videobe­richt voll­stän­dig auf den Kopf.

Der Ver­such »rech­ter« Mes­se­be­su­cher etwa, lin­ke Über­grif­fe auf – ord­nungs­ge­mäß ange­mel­de­te und bestä­tig­te – Ver­an­stal­tun­gen von Antai­os, Sezes­si­on oder auch Com­pact auf der Lese­insel in Hal­le 3 zumin­dest zu doku­men­tie­ren und, sofern nötig, abzu­weh­ren, wird plötz­lich zu einem »Domi­nanz­ver­such« sti­li­siert, und der Ver­such, sich lin­ken Gewalt­tä­tern nicht in vor­aus­ei­len­dem Gehor­sam zu beu­gen (etwa durch bereit­wil­li­ge Kapi­tu­la­ti­on, vgl. Jun­ge Frei­heit), als das neue Selbst­be­wußt­sein der »extre­men Rech­ten« dargelegt.

Kron­zeu­ge für die­se eigen­wil­li­ge Deu­tung der Gescheh­nis­se ist, wie­der­mal, der umtrie­bi­ge Schrei­ber Andre­as Speit. Ab Min. 8.10 im JFDA-Video gibt Speit, als anti­fa­schis­ti­scher Dau­er­au­tor über rech­te Akteu­re wohl Fach­au­tori­tät für lin­ke Krei­se, zum Bes­ten, daß man mit »Ideo­lo­gie­pro­du­zen­ten« kei­nen gleich­be­rech­tig­ten Dia­log füh­ren könne.

Doch wer sagt eigent­lich, daß er für die­sen Dia­log a prio­ri in Fra­ge käme? Was befä­higt ihn dazu, als Exper­te aner­kannt zu wer­den? Sind es sei­ne Vor­trä­ge bei den Gewalt­tä­tern der »Auto­no­men Anti­fa« oder sei­ne regel­mä­ßi­gen Bei­trä­ge im Anti­fa-nahen Medi­um Der rech­te Rand, das der Bun­des­ver­fas­sungs­schutz­be­richt schon mal als »orga­ni­sa­ti­ons­un­ab­hän­gi­ge links­ex­tre­mis­ti­sche bzw. links­ex­tre­mis­tisch beein­fluss­te Publi­ka­ti­on« ver­mer­ken musste?

Man weiß es nicht. Was man weiß, ist – nicht zuletzt durch Recher­chen der Initia­ti­ve Ein Pro­zent und Stu­di­en des Insti­tuts für Staats­po­li­tik –, daß lin­ke Netz­wer­ke, die nicht sel­ten staat­lich ali­men­tiert wer­den, im Jour­na­lis­mus um sich grei­fen, daß sie sich die Bäl­le zuspie­len, daß sie sich vor allem aber Zitier­kar­tel­le und gegen­sei­ti­ge Bestä­ti­gungs­ri­tua­le – im Video von JFDA her­vor­ra­gend ver­an­schau­licht – gönnen.

Es ist nicht nötig, bei jedem publi­zis­ti­schen Anti­fa-Agi­ta­tor den Lebens­weg bis ins Kon­fir­man­ten­al­ter zurück nach­zu­zeich­nen, wie es im lin­ken Lager in bezug auf rech­te Kräf­te üblich ist. Nötig ist es aber doch, von Zeit zu Zeit die Fra­ge in den vir­tu­el­len Raum zu wer­fen, ob es noch ver­tret­bar ist, daß das in bun­des­deut­schen lin­ken Grup­pen gehor­te­te Spreng­stoff- und Che­mi­ka­li­enar­se­nal samt fahr­ba­rer Bom­ben­werk­stadt zu kei­nem Auf­schrei führt (allen­falls in der Qua­li­täts­pres­se der Schweiz), wäh­rend »rechts« jede noch so lächer­li­che Baga­tel­le zum Skan­da­lon erho­ben wer­den soll.

Der eigent­li­che Skan­dal, das soll­te unter Anhän­gern der Gewalt­frei­heit evi­dent sein, ist das dröh­nen­de Schwei­gen »zivil­ge­sell­schaft­li­cher« Akteu­re zum fort­dau­ern­den lin­ken Angriff auf Mei­nungs­frei­heit, der bei­spiels­wei­se im Land­kreis Saal­feld-Rudol­stadt nun womög­lich ter­ro­ris­ti­sche Züge ange­nom­men hat.

Nicht nur die­ser Vor­fall um eine Demo­kra­tie­preis-prä­mier­te Anti­fa-Initia­ti­ve mit bes­ten Kon­tak­ten in den »anti­deut­schen« Flü­gel der Links­par­tei zeigt, daß die gegen­wär­ti­ge Ver­falls­form der poli­ti­schen Lin­ken heu­te bei einem unap­pe­tit­li­chen Tief­punkt ange­langt scheint.

Längst vor­bei sind die Zei­ten, als akti­ve Sozia­lis­ten wie Jiří Peli­kán fol­gen­de Zei­len niederschrieben:

»Wir müs­sen die Frei­hei­ten der poli­ti­schen Geg­ner mit der­sel­ben Ent­schlos­sen­heit ver­tei­di­gen wie die unse­ren, wenn wir das mora­li­sche Recht bean­spru­chen wol­len, unse­re Geg­ner zu kritisieren.«

Der euro­päi­sche Poli­ti­ker und Publi­zist Peli­kán inte­grier­te die­sen ethi­schen Impe­ra­tiv in sei­ne über­aus lesens­wer­te Schrift Ein Früh­ling, der nie zu Ende geht. Erin­ne­run­gen eines Pra­ger Kom­mu­nis­ten, und zwar im Jahr 1975, als es noch Anti­fa­schis­ten wie ihn – d. h. mit Hal­tung und auf­rich­ti­gen Stand­punk­ten – gab.

Die­se Zei­ten sind, wie gesagt, vor­bei. Man muß hof­fen, daß im wei­ten hete­ro­ge­nen Feld des lin­ken Lagers end­lich Kräf­te an Ein­fluß gewin­nen, die sich an Ver­hal­tens­leh­ren eines Peli­kán erin­nern und Akteu­ren wie Speit auf­zei­gen, daß ein auf­rich­ti­ger, ergeb­nis­of­fe­ner Dia­log in einer frei­heit­li­chen Gesell­schaft immer mög­lich und not­wen­dig ist – und daß das Zustan­de­kom­men eines sol­chen nicht län­ger von Leu­ten wie ihm abhän­gig sein darf. Im Geist liegt die Freiheit.

Benedikt Kaiser

Benedikt Kaiser ist Politikwissenschaftler und arbeitet als Verlagslektor.

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Kommentare (5)

Immer noch S.J.

20. März 2018 18:50

Gelesen und jede einzelne Zeile für gut befunden. Aus den Zeilen leitet sich deshalb ab, nicht um Gesprächsinszenierungen, theaterhafte Talkshowdarbietungen und Interviews zu betteln. Sollte jemand erkennbar interessiert ein Gespräch suchen, ist das gerne willkommen. Alles andere ergibt sich aus der schier unübersehbaren Masse an vorhandenem Informationsmaterial in Wort und Schrift. Ein besonderer Dank gebührt wirklich den jungen Leuten, die bei der Messe Haltung zeigten; ein erfrischendes Bild.

RMH

21. März 2018 07:28

Meiner Meinung nach geht es nicht um direkten Dialog oder irgendwelche Podiums-Diskussionen. Was soll bspw. ein G.K. auf irgendeiner Diskussionsbühne als Quotenrechter, nur damit man der Veranstaltung das Gütesiegel "Diskursoffen" anhängen könnte?

Die Fragen und damit das Thema ist anders:
Die sollen ihre Diskussionsrunden, Buchpräsentationen und Veranstaltungen machen und "wir" machen unsere und wenn "die" dann endlich einmal einsehen, dass es hier um den friedlichen Wettbewerb unterschiedlicher Ansichten geht und das am Ende der "Kunde" bzw. der Bürger entscheidet, was er sich für eine Meinung bilden will (und die dann oftmals gar nicht im Sinne des einen oder anderen Lagers ausfällt, sondern sehr gerne eben auch einen Mittelweg oder einen Meinungsmix darstellt) und dass das Ganze nichts mit Kampf zu tun hat, dann würde endlich wieder physischer Frieden einkehren. Es geht mithin nicht um Diskussionen untereinander, es geht um elementar freiheitliche Rechte, für die ja angeblich die andere Seite auch eintreten will.

Am Ende haben die Bürger zu entscheiden und nicht die Volkspädagogen, so wurde Demokratie einstmals gedacht, bis die ganzen Meinungsmacher, Strippenzieher, Gate-Keeper, "Irgendwas mit Medien" und Spin-Doctors die Bühne betraten. Die Linke und auch das "Establishment", welches sich der Linken ein gutes Stück weit für die Erledigung der Drecksarbeit bedient, haben offenbar Angst vor dem Bürger, wenn sie sich auf diesen Wettbewerb nicht einlassen kann und will.

Der Goliath hat Muffensausen, die Hosen gestrichen voll, noch bevor David überhaupt den Platz richtig betreten konnte, geschweige denn, zur Schleuder greifen konnte.

W. Wagner

22. März 2018 08:52

@RMH Ihre Frage, was G.K. auf der Diskussionsbühne soll, nebst Ihrer Antwort klang mir erst einmal zustimmenswert, nachdem ich mir aber B. Kaisers Text mehrfach durchlas + das Video ansah, scheint mir jedoch das Dabeisein eines Kubitschek, Böckelmann, auch Stein etc. etc. bei einer solchen Veranstaltung mehr als geboten. Zwar können in einer solchen Diskussion stets nur wenige Sätze fallen, aber diese würden wieder etwas gerade rücken, ein Gleichgewicht und eine andere geistige Stimmung herstellen - dann erst wird dem Zuhörer das gelingen, was Sie (RMH) beschreiben. Der Vergleich muss möglich werden!
Aufgrund der gewaltigen Unbildung befürchte ich jedoch, dass G.K. stets eine Bücherliste ins Publikum werfen müsste. :)
Nachtrag: Zu B. Kaisers Anmerkung zur Antifa empfehle ich Sieferles interessante Erklärung in “Epochenwechsel”, ab S. 141. Ein insgesamt großartiges Buch übrigens!

starhemberg

22. März 2018 08:53

Ein guter Kommentar von Kaiser. Theoretisch. Praktisch glaube ich nicht daran. Der Gegner hat zu viel zu verlieren. Sie werden kämpfen wie jede in die Ecke gedrängte Ratte. Darauf haben wir uns einzustellen.

W. Wagner

24. März 2018 07:30

Zum Fotografieren durch die Antifa von Besuchern und dem Antaios-Team die Info einer Journalistin, die sich auskennt: Es ist verboten. Personalausweis, Presseausweis zeigen lassen und notieren und Strafanzeige erstatten. Da Polizei vor Ort war, wäre es direkt möglich gewesen. Vermutlich klingt dies einfacher als es in der konkreten Situation praktizierbar ist. Aber zumindest sollte es hier bekannt werden: Niemand darf Sie fotografieren. Und auch auf die Art des Presseausweises ist zu achten.

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