“Lockdown für Ungeimpfte” – Ein Rückblick (2/2)

In Israel habe "man eindrucksvoll gesehen, dass, wenn man in die vierte Welle hineinimpft, diese sofort unterbrochen wird."

Martin Lichtmesz

Martin Lichtmesz ist freier Publizist und Übersetzer.

Mit die­sen Wor­ten dräng­te Bun­des­kanz­ler Alex­an­der Schal­len­berg vor einem Jahr die Öster­rei­cher zur Coro­na-Imp­fung. Anlaß war der frisch ver­häng­te “Lock­down für Unge­impf­te”, dem nur weni­ge Tage spä­ter die Ankün­di­gung einer all­ge­mei­nen Impf­pflicht auf den Fuß fol­gen sollte.

Nun: War­um war es denn über­haupt in Isra­el zu einer vier­ten Wel­le (Juli bis Novem­ber 2021) gekom­men, wenn schon seit Mit­te Dezem­ber 2020 in die drit­te Wel­le (Novem­ber 2020-April 2021) “hin­ein­ge­impft” wur­de und “Hin­ein­imp­fen” den “Teu­fels­kreis” unterbricht?

Wie sah es tat­säch­lich aus? Die weit­aus größ­te Wel­le in Isra­el gemes­sen an “bestä­tig­ten Fäl­len” war die fünf­te, die “Omikron”-Welle (Dezem­ber 2021 bis Mai 2022), und Juni bis Sep­tem­ber 2022 gab’s noch eine, in einer ähn­li­chen Fall-Grö­ßen­ord­nung wie die drit­te und vier­te. Die vier­ten “Boos­ter” in der fünf­ten Wel­le erwie­sen sich als weit­ge­hend unwirk­sam gegen “Omi­kron”.

Hier die Gra­fik von ourworldindata.org mit der öster­rei­chi­schen Kur­ve im Ver­gleich, die zeit­ver­setzt ähn­li­che For­men wie die israe­li­sche hat:

Die Zahl der täg­li­chen Todes­fäl­le im Sie­ben-Tage-Schnitt stieg in der fünf­ten Wel­le zeit­wei­se höher als in der drit­ten Wel­le (Novem­ber 2020-März 2021), in deren Lauf die Imp­fun­gen begon­nen hatten:

Was sich aller­dings stark redu­ziert hat­te, war die Falls­terb­lich­keit – die ihren Höhe­punkt im Mai-Juni 2021 erreich­te, also nach der ers­ten gro­ßen Impf­wel­le (seit Dezem­ber 2020) und der drit­ten Coro­na­wel­le (Novem­ber 2020-April 2021).

Die Behaup­tung von Schal­len­berg bezüg­lich Isra­el war also eine rei­ne Phantasie.

In der Tat wuß­te man spä­tes­tens im Sep­tem­ber 2021, daß Geimpf­te wei­ter­hin “posi­tiv getes­tet” wer­den, daß sie sich wei­ter­hin infi­zie­ren und ande­re anste­cken, und daß sie wei­ter­hin an Covid erkran­ken kön­nen, inklu­si­ve “schwe­rer Ver­läu­fe” und Tod.

Das ließ sich nur ver­schlei­ern, wenn man auf­hör­te, Geimpf­te zu tes­ten, was auch in gro­ßem Umfang geschah, denn immer­hin war die Aus­sicht auf Befrei­ung von der Dau­er­tes­te­rei für vie­le ein wesent­li­cher Anreiz, sich sprit­zen zu las­sen. Der deut­sche Gesund­heits­mi­nis­ter Spahn ver­riet es am 30. August in der Talk­show “Hart, aber fair”, als er äußerte:

„Wenn wir geimpf­te Men­schen auch genau­so tes­ten, wie unge­impf­te, dann hört die­se Pan­de­mie nie auf.“

Ein Zitat aus dem Arti­kel “Die Stig­ma­ti­sie­rung der Unge­impf­ten ist nicht gerecht­fer­tigt” aus der inter­na­tio­na­len Fach­zeit­schrift The Lan­cet, erschie­nen am 20. Novem­ber 2021, pünkt­lich zum Höhe­punkt der öster­rei­chi­schen Maßnahmen-Walpurgisnacht:

In den USA und in Deutsch­land haben hoch­ran­gi­ge Amts­trä­ger den Begriff “Pan­de­mie der Unge­impf­ten” ver­wen­det und damit sug­ge­riert, daß Men­schen, die geimpft wur­den, für die Epi­de­mio­lo­gie von COVID-19 nicht rele­vant sind. Die Ver­wen­dung die­ses Begriffs durch Amts­trä­ger könn­te einen Wis­sen­schaft­ler zu der Behaup­tung ver­an­lasst haben, daß “die Unge­impf­ten die Geimpf­ten mit COVID-19 bedro­hen”. Doch die­se Sicht­wei­se ist viel zu ein­fach. Es gibt immer mehr Hin­wei­se dar­auf, daß geimpf­te Per­so­nen wei­ter­hin eine wich­ti­ge Rol­le bei der Über­tra­gung spie­len.  (…) Geimpf­te Per­so­nen haben ein gerin­ge­res Risi­ko, schwer zu erkran­ken, sind aber immer noch ein wich­ti­ger Teil der Pan­de­mie. Es ist daher falsch und gefähr­lich, von einer “Pan­de­mie der Unge­impf­ten” zu sprechen.

Eine Recher­che bei Goog­le Trends ergibt, daß just in die­sem Novem­ber 2021 der Begriff “Impf­durch­bruch” (auch “Impf­ver­sa­gen” genannt) beson­ders stark “tren­de­te”.

Schau­en wir mal, was unser dama­li­ger Gesund­heits­mi­nis­ter Mück­stein zu sagen hat­te. Man kann an der Abfol­ge der Zita­te able­sen, wie sei­ne Gewiß­hei­ten lang­sam zerbröselten.

 August 2021:

“Die Impf­kam­pa­gne ist ein vol­ler Erfolg. Die aktu­ells­ten Zah­len bestä­ti­gen uns die hohe Effek­ti­vi­tät der Imp­fung von über 90 Pro­zent”, so Bun­des­kanz­ler und Gesundheitsminister.

“Unser obers­tes Ziel muss es sein, die Durch­imp­fungs­ra­te Schritt für Schritt zu erhö­hen. (…) Bit­te las­sen Sie sich imp­fen und ver­voll­stän­di­gen Sie Ihren Impf­schutz. Die­ser Auf­ruf rich­tet sich vor allem auch an die jun­gen Men­schen im Land. Die Covid-19 Schutz­imp­fung ist unser ein­zi­ger Weg aus der Pan­de­mie und sie schützt zu über 90 Pro­zent vor einer Infek­ti­on – und damit auch vor Long Covid”, so Mückstein.

“Vor allem die jun­gen Men­schen”, von denen Mück­stein als Arzt hät­te wis­sen müs­sen, daß sie von Covid kaum gefähr­det sind, und beson­ders anfäl­lig für die Neben­wir­kung der Myo­car­di­tis sind. Sie dien­ten ihm gemäß der “Her­denim­mu­ni­tät durch Massenimpfung”-Doktrin nur als sta­tis­ti­sches Füll­ma­te­ri­al, um die “Durch­imp­fungs­ra­te” zu erhöhen.

Sep­tem­ber 2021:

“Die Imp­fung ist unser sichers­ter Weg aus der Pan­de­mie. Wenn wir ohne Schlie­ßun­gen durch den Herbst und Win­ter kom­men wol­len, müs­sen wir die Durch­imp­fungs­ra­te in Öster­reich wei­ter steigern.“

Okto­ber 2021:

“Hal­ten Sie Ihren Impf­schutz auf­recht und holen Sie sich Ihre wei­te­re Impf­do­sis, ent­spre­chend den Emp­feh­lun­gen. Nur so schüt­zen Sie sich vor einem schwe­ren COVID-19-Krank­heits­ver­lauf, einer inten­siv­me­di­zi­ni­schen Behand­lung und Langzeitfolgen.“

Novem­ber 2021

“Wir wis­sen, dass die Anzahl der Impf­durch­brü­che gestie­gen ist. Die Imp­fung schützt nicht vor einer Infek­ti­on, die Imp­fung schützt vor einem schwe­ren Ver­lauf. Das ist ganz wich­tig. Sie schützt zu 90 Pro­zent vor einer Spi­tals­auf­nah­me, zu 94 Pro­zent vor einer Auf­nah­me in der Intensivstation.”

In nur drei Mona­ten wur­de aus “Die Imp­fung schützt zu über 90 Pro­zent vor einer Infek­ti­on” (was Pfi­zer & Co nie behaup­tet hat­ten) “Die Imp­fung schützt nicht vor einer Infek­ti­on, son­dern zu 90 Pro­zent vor einer Spi­tals­auf­nah­me.” Nun hat­te sich auch die “Voll­im­mu­ni­sie­rung” nach zwei “Sti­chen” in eine “Grund­im­mu­ni­sie­rung” oder “Teilim­mu­ni­sie­rung” ver­wan­delt, die man mit drit­ten, vier­ten, fünf­ten “Boos­ter-Shots” auf unab­seh­ba­re Zeit regel­mä­ßig “auf­zu­fri­schen” hatte:

“Ja, es wird auch einen vier­ten Stich geben, mut­maß­lich. Das ist bei ande­ren Imp­fun­gen auch der Fall”, so der Res­sort-Chef. “Wir wis­sen, dass der Impf­schutz nach der 3. Teil­imp­fung län­ger anhält, aber es ist nicht aus­ge­schlos­sen, dass wir in eini­gen Jah­ren eine vier­te oder fünf­te Dosis brauchen.”

Die­se neu­en Schlag­wor­te waren nötig, um das zer­fal­len­de Impf-Nar­ra­tiv zu fli­cken und der Lage anzu­pas­sen. Die Glaub­wür­dig­keit der Poli­ti­ker und ihrer “Exper­ten” wur­de dadurch nicht gera­de größer.

Dezem­ber 2021 war’s dann vor­bei mit dem Emp­feh­len und Bit­ten, nun plä­dier­te Mück­stein dafür, die Durch­imp­fungs­ra­te zu erzwin­gen:

“Wir brau­chen in Öster­reich die all­ge­mei­ne Impf­pflicht als Aus­weg aus der Pan­de­mie”, unter­strich Gesund­heits­mi­nis­ter Wolf­gang Mück­stein in sei­ner Wort­mel­dung. Er gebe zu, dass er dazu sei­ne Mei­nung geän­dert habe. (…)

Das ein­zi­ge Argu­ment, das den Imp­fern zu die­sem Zeit­punkt noch übrig­ge­blie­ben war, war das einer angeb­lich zu erwar­ten­den sta­tis­ti­schen Reduk­ti­on der Anste­ckungs­ra­ten durch mehr “mil­de­re Verläufe.”

Schal­len­berg ver­brei­te­te noch am 14. Novem­ber 2021 das Mär­chen vom “Schutz vor Infektion”:

“Wir wis­sen alle, dass das Risi­ko, dem Unge­impf­te aus­ge­setzt sind, um ein viel­fa­ches höher ist. Geimpf­te ste­cken sich um 70 Pro­zent weni­ger an und haben ein bis zu 95 Pro­zent gerin­ge­res Risi­ko für einen schwe­ren Ver­lauf. Die­se Zah­len spre­chen ein­fach für sich.”

Abge­se­hen von den frag­wür­di­gen “Zah­len”, die er hier als angeb­lich “für sich spre­chend” ins Feld führ­te, mach­te dies die “2G-Regeln” im Grun­de zum Rou­let­te­spiel: Theo­re­tisch konn­te ein infi­zier­ter Geimpf­ter Zutritt zu Orten haben, die einem nicht-infi­zier­ten Unge­impf­ten ver­wehrt waren. Man ließ also den Unge­impf­ten nur ins Restau­rant, weil man annahm, daß qua Imp­fung die Wahr­schein­lich­keit gerin­ger sei, daß er infek­ti­ös ist. Die ein­zi­ge Alter­na­ti­ve wäre unun­ter­bro­che­nes Tes­ten von Geimpf­ten und Unge­impf­ten gewesen.

Schal­len­berg fuhr fort:

“Daher sehen wir uns dazu gezwun­gen, die­sen ein­schnei­den­den und schwie­ri­gen Schritt zu set­zen, um damit die Kon­tak­te zwi­schen den Geschütz­ten in der Bevöl­ke­rung und den Unge­impf­ten, aber auch zwi­schen allen Unge­impf­ten auf ein Mini­mum zu reduzieren.”

Ange­sichts sol­cher Sät­ze dräng­te sich die gro­ße Fra­ge auf: Aus wel­chem Grund soll­ten denn die Kon­tak­te “zwi­schen den Geschütz­ten in der Bevöl­ke­rung und den Unge­impf­ten” redu­ziert wer­den? Wenn die Imp­fe wirk­lich wirk­sam war, dann hat­te weder die eine noch die ande­re Grup­pe etwas zu befürchten.

Man argu­men­tier­te zu die­sem Zeit­punkt ernst­haft, daß Geimpf­te vor dem Kon­takt mit Unge­impf­ten “geschützt” wer­den müs­sen.  Wenn ihr Impf­schutz aber so fra­gil war, wozu ihn dann über­haupt in Anspruch neh­men? Wozu ihn prak­tisch der gesam­ten Bevöl­ke­rung auf­zwin­gen, ins­be­son­de­re Kin­dern und Jugendlichen?

Ich muß jetzt mit die­ser “Ver­gan­gen­heits­be­wäl­ti­gung” ans Ende kom­men. Wie es wei­ter­ging, habe ich im Juni hier dargestellt.

Am 28. Febru­ar 2022 hat die Uni­ver­si­tät Wien (auf­grund ihrer weit­ge­hen­den Gleich­schal­tung mit dem Staats­ap­pa­rat eine Quel­le, die man mit Vor­sicht genie­ßen muß) ein Papier mit dem Titel “Hat der Lock­down für Unge­impf­te gewirkt?” veröffentlicht.

Die Unter­su­chung kam zu dem Ergeb­nis, daß erst der “Lock­down für alle” Ende Novem­ber 2021 “zu einer deut­li­chen Reduk­ti­on” geführt habe – und zwar “von Mobi­li­tät, Ein­käu­fen und Kontakten”.

Ob sich das auch in einer Reduk­ti­on der “Fall­zah­len” nie­der­ge­schla­gen hat, was ja der eigent­li­che Zweck der gan­zen Ver­an­stal­tung war, erfährt man in die­ser Stu­die nicht. Sie stellt nicht die Fra­ge, ob die Anord­nun­gen der Regie­rung epi­de­mio­lo­gisch “gewirkt” haben, son­dern ob sie befolgt wurden.

Und da sieht es erfreu­li­cher­wei­se schlecht aus für die Regie­rung. Die Stu­die kam zu dem Schluß, daß sich die Bevöl­ke­rung, Geimpf­te wie Unge­impf­te, ins­ge­samt wenig an die von ihr ver­ord­ne­ten Ein­schrän­kun­gen sozia­ler Kon­tak­te hielt:

Die Ergeb­nis­se zei­gen, dass eine gering­fü­gig nied­ri­ge­re Stei­ge­rung der Häu­fig­keit der Ein­kau­fens im Jän­ner 2022 für Unge­impf­te im Ver­gleich zu Geimpf­ten beob­ach­tet wer­den konn­te. Für die Wir­kung der Maß­nah­me hin­sicht­lich einer Reduk­ti­on der Anste­ckungs­mög­lich­kei­ten soll­ten aber die Anzahl der sozia­len Kon­tak­te noch ent­schei­den­der sein. Hier zei­gen sich aber kaum Aus­wir­kun­gen. So erhöh­ten sowohl Geimpf­te als auch Unge­impf­te ihre Kon­takt­an­zahl seit Dezem­ber 2021 wie­der, obwohl zum Zeit­punkt der Befra­gung im Jän­ner 2022 der Lock­down für Unge­impf­te wei­ter­hin in Kraft war.

Indi­rekt scheint die­se Stu­die auch die All­tags­be­ob­ach­tung zu bestä­tig­ten, daß Geimpf­te (zumin­dest die Über­zeu­gungs­tä­ter unter ihnen) para­do­xer­wei­se wesent­lich mehr Angst vor Infek­tio­nen hat­ten bzw. “gehor­sa­mer” waren als Ungeimpfte:

Unse­re Zah­len spre­chen sogar eher dafür, dass Geimpf­te, obwohl sie von den ver­schärf­ten Regeln selbst nicht betrof­fen waren, ihre Kon­tak­te stär­ker ein­schränk­ten als Ungeimpfte.

Put­zig ist das vor­sich­tig for­mu­lier­te abschlie­ßen­de Fazit, das im Grun­de nichts ande­res besagt, als daß der Staat wenig tun kann, wenn sich die Bevöl­ke­rung sei­nen “Lenkungs”-Versuchen verweigert:

Ins­ge­samt unter­strei­chen die Ergeb­nis­se die Bedeu­tung der Mit­wir­kung der Bevöl­ke­rung bei der Pan­de­mie­be­kämp­fung, ohne die staat­li­che Maß­nah­men und Geset­ze nur bedingt eine Len­kungs­wir­kung ent­fal­ten können.

Erle­digt ist das The­ma noch lan­ge nicht. Die Auf­ar­bei­tung und Bilanz des gesell­schaft­li­chen und gesund­heit­li­chen Scha­dens, den die Mas­sen­imp­fun­gen ange­rich­tet haben, steht erst ganz am Anfang. Dazu dem­nächst mehr.

Trotz­dem wur­de in Öster­reich, als wäre nichts gesche­hen, nun eine Coro­na-Imp­fung für Klein­kin­der ab sechs Mona­ten (!) zuge­las­sen. Die Ver­bre­cher von ges­tern sind unbe­hel­ligt geblie­ben, und die Ver­bre­chen wer­den wei­ter­hin begangen.

Zum Schluß noch eine per­sön­li­che Anek­do­te. Bereits im April 2021 kün­dig­te mir ein alter Freund, den ich seit 26 Jah­ren ken­ne, per SMS die Freund­schaft, weil ich mich gegen die Covid-Imp­fung und die damals lau­fen­de Impf­erpres­sung durch “3G-Regeln” aus­ge­spro­chen hat­te. Sein Haupt­ar­gu­ment war, daß er als Arzt, der nur Fach­zeit­schrif­ten lese, doch Bescheid wis­sen müs­se, wäh­rend ich neun­mal­klu­ger, den “Ver­schwö­rungs­theo­rien” ver­fal­le­ner Nichts­wis­ser ledig­lich gedan­ken­los irgend­wel­che “Coronaleugner”-Slogans “nach­plap­pern” würde.

Dies alles in einem gehäs­si­gen, bei­ßend-sar­kas­ti­schen und her­ab­las­sen­den Ton­fall, der mir bis­lang an ihm völ­lig unbe­kannt war. Das war für mich eine ziem­lich erschre­cken­de Erfah­rung, mit der ich nicht gerech­net hat­te, han­del­te es sich doch um einen Men­schen, in des­sen Ver­nunft und freund­schaft­li­che Loya­li­tät ich abso­lu­tes Ver­trau­en gesetzt hatte.

Im Novem­ber, als der Irr­sinn auf sei­nem Höhe­punkt ange­langt war und die all­ge­mei­ne Impf­pflicht ange­kün­digt wur­de, kon­tak­tier­te ich ihn erneut per E‑Mail. Sein Ton­fall änder­te sich nicht, er ging auf kaum eines mei­ner Argu­men­te und Ein­wän­de ein, son­dern stell­te psych­ia­tri­sche Dia­gno­sen, beschimpf­te mich umge­hend als “ego­is­ti­schen Nar­ziss­ten”, der “in einer Wahn­welt” lebe und wegen dem täg­lich “Men­schen ster­ben müs­sen. Ungeimpft.”

Auf mei­ne Nach­fra­ge, wie ich das denn hin­be­kä­me, daß wegen mir Men­schen ster­ben müs­sen, bekam ich kei­ne Ant­wort. Als ihm gar nichts mehr ein­fiel, griff er zu den plat­tes­ten Pro­pa­gan­da­num­mern, die damals von der Pres­se bespielt wur­den, und warf mir etwa vor, ich wür­de nun “mit Küs­sel mar­schie­ren”. Ich lud ihn ein, auf eine Demo zu kom­men, und mir dann zu zei­gen, wo denn Küs­sel sei. Ich selbst habe ihn dort noch nie gese­hen. Nur die Kro­nen­zei­tung ent­deck­te den Buh­mann immer wie­der ziel­si­cher unter zig­tau­sen­den Teilnehmern.

Er schien auch nicht zu ver­ste­hen, daß es schlicht und ein­fach Men­schen gibt, die sich vor “Coro­na” nicht gar so doll fürch­ten wie er, auch und gera­de wenn sie schon dar­an erkrankt und gene­sen waren. Ich ließ nicht locker, biß auf Gra­nit, for­der­te ein Duell im Pra­ter im Mor­gen­grau­en, und schließ­lich einig­ten wir uns, die­se Dis­kus­si­on auf unbe­stimm­te Zeit zu vertagen.

Anläß­lich mei­nes Arti­kels über die “Impf-Lüge” mel­de­te ich mich letz­te Woche nach lan­ger Pau­se wie­der bei ihm, und frag­te per SMS, ob er zur Impf­pflicht immer noch so ste­he wie vor einem Jahr. Zu mei­ner Über­ra­schung lau­te­te die Ant­wort “Nein”. Ich bohr­te nach und frag­te “War­um?” Er antwortete:

Die bis­he­ri­gen Vak­zi­ne haben nicht lang genug Schutz­wir­kung, hat­te mir mehr Schutz vor Anste­ckung erwar­tet. Auch bei mehr­fach Geimpf­ten sind hohe CT-Wer­te mög­lich, somit weni­ger Umge­bungs­schutz als erhofft. Eine Grund­im­mu­ni­sie­rung fin­de ich wei­ter­hin sinnvoll.

Ich schrieb zurück:

Dan­ke. Genau das habe ich Dir vor einem Jahr geschrie­ben, nebst eini­gen ande­ren Din­gen, die jetzt immer kla­rer gewor­den sind, wie die gro­ße Zahl der Impfschäden.

Die­ser Ant­wort wider­sprach er zumin­dest nicht, eine Ent­schul­di­gung habe ich aller­dings auch nicht bekommen.

Ergän­zung 18. 11.: Ich gehe davon aus, daß er es “ver­kürzt” gesagt hat, und mit “hohe” eigent­lich “nied­ri­ge” CT-Wer­te mein­te. ML.

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Martin Lichtmesz

Martin Lichtmesz ist freier Publizist und Übersetzer.

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Kommentare (49)

Laurenz

17. November 2022 16:24

@ML

Ihre Erfahrung mit Ihrem Kumpel haben wir Nichtimpfer ja alle mehr oder weniger gemacht. Die hier extrem zutage tretende Sommerfeld-Ignoranz hat auch mit einem Bildungshintergrund in keiner Weise zu tun.

Diese verblödete Sommerfeld-Ignoranz quer durch die Gesellschaft hat in meinen Augen damit zu tun, daß die Mehrheit der Gesellschaften Politikern diese kriminelle Energie, die zur Impfung durch nicht ordentlich zugelassene, toxische Impfstoffe, aus niederen Beweggründen führte, nicht zutraut. Aber da die meisten Bürger apolitisch sind, ist ihnen nicht klar, daß kriminelle Energie die Voraussetzung für eine erfolgreiche Politikerkarriere ist.

Aber was soll's. Die aktuelle Übersterblichkeit von 10%, welche bedeutet, daß einmal Würzburg im Jahr zu viel stirbt, trifft wohl die Geimpften, genauso wie die geimpften Paare, die keine Kinder mehr bekommen. Das stimmt insofern nicht mit den Zielen unserer selbsternannten Global-Philanthropen ein, die doch eher diejenigen mit Hirn loswerden & die Blöden heranzüchten wollten.

Old Linkerhand

17. November 2022 17:21

Das mit dem Arzt und seinen Fachzeitschriften kommt mir bekannt vor. Meine Hausärztin hatte wenigstens den Anstand, nachdem sie ihre Patienten krank-und todgespritzt hat, einen Nervenzusammenbruch zu erleiden und in Rente zu gehen. Mein lieber "Cannabisarzt" ist auch verschollen, was für mich ein echtes Problem darstellt! Er hat auch wie verrückt gespritzt, mich aber mit der üblichen Suada verschont. Der Riß ist da und von mir gibt es kein Pardon, da mache ich es wie Putin mit seinen unfähigen Generalen. Die Alten in meinen Schachverein haben mir während der Lockdowns Hausverbot erteilt. Zum Glück waren die alle maskiert, sonst wäre der Geifer in meinem Gesicht gelandet. Von ca. 10 dauergespritzten Zombies sind diesen Sommer 4 "unerwartet" verstorben und die Überlebenden sehen auch nicht mehr gut aus. Daß die Staatsganoven ihr Ding durchziehen, hat mich nicht so sehr schockiert, aber das ganz normale Menschen völlig durchdrehen, war schon harter Tobak.

DirkAhlbrecht

17. November 2022 18:14

Das man Kleinkinder im Alter ab 6 Monaten (man fasst es nicht), die als naiv im immunologischen Sinne gelten, mit dieser Brühe traktiert, ist ein Menschheitsverbrechen. Während meine Frau und ich im Freundes- und Bekanntenkreis irritiert angesehen werden, weil wir unseren Sohn (2 Jahre) bisher überhaupt noch gegen gar nichts geimpft haben (und wenn es nach mir ginge dies auch so bliebe), kommen einem (teilweise) bei diversen Geburtstagen ältere Kinder mit einem fröhlichen "Ich bin jetzt auch gegen Corona geimpft!" entgegengelaufen. Ich habe dann jedesmal einen dicken Kloß im Hals. Fürchterlich. Ihnen, lieber Herr Lichtmesz, ist für Ihre Arbeit herzlich zu danken. Kein Vergeben, kein Vergessen.

Nordlicht

17. November 2022 20:59

Kürzer mein Mail von eben: Der Satz

"Auch bei mehrfach Geimpften sind hohe CT-Werte möglich ..." ist unsinnig. Ein mit hohem CT-Wert erreichtes PCR-Positiv deutet auf eine niedrige Virenbelastung hin, der Mensch ist höchstwahrscheinlich nicht ansteckend und hat sicher keine Symptome.

ML: Ich gehe davon aus, daß er es verkürzt gesagt, also umgekehrt gemeint hat.

Wenn das PCR-Positiv-Signal mit einem niedrigen CT-Wert von zB 18 auftritt, weist das auf eine hohe Virenmenge in der Probe und also eine wahrscheinlichere Infektösität hin, die oft auch Krankheitssymptomen verbunden ist.

Laborspruch: Mit CT über 35 mache ich aus jedem nicht-infizierten gesunden einen PCR-Positiven.

Sogar in Wikipedia findet man: "Der Ct-Wert (engl. cycle threshold, kurz Ct) ist in der Molekularbiologie die Zahl der Zyklen bei einer Realtime-PCR, die nötig sind, um einen vorher definierten Grenzwert im Messsignal (z. B. einem Fluoreszenzsignal) der amplifizierten DNA zu überschreiten. "

RMH

17. November 2022 22:09

"Daß die Staatsganoven ihr Ding durchziehen, hat mich nicht so sehr schockiert, aber das ganz normale Menschen völlig durchdrehen, war schon harter Tobak."

Exakt. Und das ist die große Enttäuschung, der Verlust des Glaubens in die Mitmenschen, eben der Riss, den kein Gespräch (vgl. P-Video, siehe Debattentsrang zuvor) so einfach kitten kann.

Beim nächsten "Durchdrehen" landet man dann bestenfalls noch im Lager oder eben wahrscheinlicher an der Laterne, bei dem jederzeit mobilisierbaren Lynchmob.

Franz Bettinger

17. November 2022 22:25

Vielleicht kann mich mal einer aufklären, wie man denn die Alpha- bis Omicron-Viren (Mutationen, die doch für die verschiedenen Wellen verantwortlich gewesen sein sollen) von einander unterschieden hat. Gab es verschiedene Test-Sets? So viel ich weiß, hatte man von A bis Z doch immer nur denselben (unvalidierten) PCR-Test zur Verfügung (bei dem auch noch von anfangs 3 auf dann nur 1 Primer getestet wurde, von den utopisch hohen ct-Werten mal abgesehen). Stellt sich eigentlich niemand solche grundlegenden Fragen?

ede

17. November 2022 23:08

Ihre Beiträge können mittlerweile als verlässlichste deutschsprachige Quelle zum Ablauf des Wahns angesehen werden.

Vielen Dank dafür.

Ansonsten suche ich noch Synonyme für den Begriff "Strolche".

ede

18. November 2022 00:46

@Franz Bettinger

"Stellt sich eigentlich niemand solche grundlegenden Fragen?"

Zumindest schonmal Sie 🙂

Ohne Spaß, nach der 'zigsten selbsterkannten Lüge, Des- und Fehlinformation irgendwann mal nicht mehr.

Das ist wie bei DDR Propaganda, bei der Pläne immer überfüllt wurden.

Franz Bettinger

18. November 2022 03:28

Man merke sich: Die österreichische Regierung war die einzige auf der Welt, die beim Impfen die rote Linie der Freiwilligkeit überschritt und ein Gesetz zur Impfpflicht beschloss. (Oder hat China das auch getan?) In Schwab’s internem Wettbewerb ("Wer hat den längsten?") belegte Österreich also den 1. Platz. Was macht man mit so einer Regierung? Amnestieren (=Straffreiheit gewähren) oder amnesieren? (= Erinnerungsverlust zugestehen). 

Niemand

18. November 2022 10:17

Auch im Rückblick ist mir immer noch nicht klar, wie man so viele Politiker und Funktionseliten weltweit dazu gebracht hat, Maßnahmen zu verfechten die sowohl offensichtlich völlig untauglich zum Erreichen der vorgeblichen gesundheitlichen Ziele waren und sind als auch von abgrundtiefer Bösartigkeit und Menschenfeindlichkeit strotzen. Wer genau wollte das alles gegen jede Menschlichkeit unbedingt durchgedrückt haben? Ich sehe nicht, dass rein finanzielle Interessen als Erklärung ausreichen.

Adler und Drache

18. November 2022 10:58

Die Verwandlung von normalen Mitmenschen in wutverzerrte Karikaturen konnte wohl jeder Impfkritiker beobachten - allein dieses Phänomen war für mich, der ich zu keinem Zeitpunkt glaubte, umfassend Bescheid zu wissen, geschweige denn "die Wahrheit" zu kennen, ein Indiz dafür, dass "da was nicht stimmt". Auch sachliche Fragen und begründbare Skepsis wurden mit Tobsucht beantwortet, es war, als hätte jemand auf ein Knöpfchen gedrückt und den Menschen verwandelt. Man erkannte ihn nicht wieder. Ich dachte manchmal: "Allein unter Zombies" ...

Was mir auch auffiel: Sie waren von jeglicher Skepsis ungetrübt und unangefochten. Sie hatten auf alles Antworten, zuweilen vermutete ich, sie hätten sich das gerade so zurechtfabuliert, aber es wurde mit hundertprozentiger Sicherheit vorgetragen. Es ging nur darum, das Denksystem als einzig wahres zu erhalten und zu verteidigen (ähnlich, wie wenn man mit Zeugen Jehovas spricht). Als ich z.B. vorsichtig darauf hinwies, dass es für das Immunsystem nicht unbedingt förderlich sein dürfte, wenn ein dauerhafter aseptischer Zustand geschaffen wird, antwortete man: "Das Immunsystem ist kein Muskel, den man trainieren kann." Zwei Jahre später stellt sich der Gedanke als richtig heraus. 

Erklären kann ich es mir nicht wirklich. Ich griff auf die biblische Vorstellung der "Besessenheit" zurück, um das für mich einzuordnen.  

 

 

Laurenz

18. November 2022 11:05

@Nordlicht & Franz Bettinger

PCR-Tests

Die Debatte darüber ist eine Scheindebatte, da PCR-Tests völlig ungeeignet sind. Im Netz wurden seinerzeit Anti-Körper-Tests von Blutentnahmen angeboten, Kosten so um die 200 Euro. Auf schriftliche Anfrage antwortete mir mein Gesundheitsamt, daß Bluttests nicht anerkannt werden. Ist ja auch logisch. Mit der Anerkennung von echten Tests wäre die Impf-Folterung der Bevölkerung sofort vorbei gewesen. Das wird sich bis jetzt nicht geändert haben. Das ist auch das entscheidende Indiz, bzw. Beweismittel für diese Betrugsmasche der Pharma-Mafia. PCR-Tests funktionieren in etwa so gut, wie den Zuckerwert mit einem Schleimhautabstrich messen zu wollen.

Laurenz

18. November 2022 11:08

@Niemand

dass rein finanzielle Interessen als Erklärung ausreichen.

Weiß ich nicht, aber ich empfehle Ihnen nochmal dieses Video mit Frau Dr. Wagner, auch wenn das Zuhören am Anfang anstrengend ist. https://youtu.be/buXCWRbZkvc

Ein gebuertiger Hesse

18. November 2022 11:41

Sind eigentlich Fälle bekannt, wo ein Impf-Freund (und früher auch eigener Freund) zu einem Nichtimpfer zurückgekehrt ist - physisch, schriftlich, telefonisch, wie auch immer - und von sich heraus gesagt hat, daß er in der Sache offenbar falsch lag und den Abbruch der Beziehung zu dem anderen bereut? 

A. Kovacs

18. November 2022 11:51

Ich kann Old Linkerhand nur rechtgeben. Von vielen meiner Kollegen, nämlich den geldgierig impfenden, bin ich furchtbar enttäuscht. (Von den Standesvertretern habe ich nie Anderes erwartet.) Originalartikel haben die aber nie gelesen, sondern meist nur das Deutsche Ärzteblatt, das komplett gleichgeschaltet war und ist (Montgomery sei Dank...). Warum Herr Lichtmesz sich allerdings so abmüht mit seinem alten Freund, verstehe ich nicht. Das Verhältnis kann gar nicht repariert werden. Ich sehe es wie DirkAhlbrecht: "Kein Vergeben, kein Vergessen." Denn es ist ja jetzt schon absehbar, wie das für die Verantwortlichen laufen soll: Es wird dümpelnd austrudeln, und am Ende soll Gras drüber wachsen. Nein, ich folge hier meinem Kollegen Gunter Frank: Die Verbrechen müssen geahndet werden. Vielleicht finden sich noch Juristen, die an die Unabhängigkeit der Justiz glauben.

RMH

18. November 2022 12:24

"Auch sachliche Fragen und begründbare Skepsis wurden mit Tobsucht beantwortet, es war, als hätte jemand auf ein Knöpfchen gedrückt und den Menschen verwandelt."

@Adler u. Drache,

das Knöpfchen, welche mit Perfektion gedrückt wurde, war das Verursachen von Urängsten und die Angst um das nackte Überleben, hilfsweise die gesundheitliche Verfasstheit (Schlagwort "long covid"). Urplötzlich waren die bösen Ungeimpften an allem Schuld. Der übelste Schuldvorwurf war dabei der, dass Ungeimpfte die Krankhäuser überbelegen würden und so die Versorgung der braven, "unschuldigen" Geimpften gefährden würden, dass OPs verschoben werden mussten etc. (klar wurden OPs verschoben - die Krankenhäuser kassierten aber Kohle für das Bereithalten von Intensivbetten). Diese Narrative, dass es wegen Ungeimpften zu einer Gefährdung des Gesundheitssystems käme, sind bis heute noch am wirken, quasi die letzte Zuflucht der Impfgläubigen (Stichwort: "schützt vor schwerem Verlauf", ergo: Ungeimpfte unterstellt man zwingend schwere Verläufe und damit KH-Belegung). Ich habe es so oft gehört: "Was, Du bist ungeimpft? Dann zahl doch Deinen KH-Aufenthalt schön selber (oder verrecke am Besten zu Hause)" oder "Das man Dich überhaupt noch zur Arbeit lässt" etc. - Das "Du darfst nicht kommen, dabei sein" etc. war noch das harmloseste.

RMH

18. November 2022 13:01

Jetzt wird noch einmal Kasse gemacht, bevor die berufsbezogene Impfpflicht ausläuft:

https://www.t-online.de/nachrichten/panorama/id_100082530/impfpflicht-stadt-verhaengt-hunderte-bussgelder.html
 

 

Imagine

18. November 2022 14:07

1/2

Ein kritischer Rückblick sollte sich vor allem auf das Wesentliche richten, was im Corona-Szenario für diejenigen, die es wissen wollen, offensichtlich wurde.

Das sog. westliche System befindet sich im Zustand der Verbrecherherrschaft. Elementare Menschen- und Bürgerrechte sowie das Völkerrecht werden ignoriert. Für Macht und/oder Profit gehen die Herrschenden über Leichen.

Das Corona-Szenario wurde generalstabmäßig global inszeniert, koordiniert und durchgesetzt. Zum erheblichen Teil wurde das Netzwerk transparent. Eine zentrale Rolle spielt hierbei eine staatliche Parallelstruktur, die als „Staat im Staate“ oder als tiefer Staat“ bezeichnet wird.

Demokratie und Rechtsstaat sind nur noch Fassaden.

Dies ist die heutige Herrschaftsstruktur im US-NATO-Imperialismus. Elsässer hat wesentliche Punkte genannt [https://youtu.be/zvlojAUHp88].

Durch kritische Recherchen wissen wir heute, wie das Corona-Szenario umgesetzt wurde, welche Personen, Institutionen, Medien, Parteien etc. dort mitgespielt haben. Auch das Wissenschaftssystem ist bis auf eine Minderheit charakterfester Wissenschaftler voll in die mafiösen Strukturen eingebunden.

 

Imagine

18. November 2022 14:08

2/2

Es ist realitätsverzerrend, wenn das Corona-Szenario nur oder wesentlich unter Gesundheitsaspekten betrachtet wird. Um den Gesundheitsschutz der Bevölkerung ging es der herrschenden Politik nicht oder nur sekundär. Das Ziel war die gentechnische Behandlung möglichst der gesamten Bevölkerung.

Es gab Widerstand und dieser war durchaus effektiv. Echten Widerstand von Seiten der etablierten Parteien gab es nur in Österreich durch die FPÖ mit Herbert Kickl an der Spitze.

Inzwischen entwickelt sich eine neue Widerstandfront, welche in der Herrschaftsstruktur und dem System des US-NATO-Imperialismus den Hauptfeind sieht.

 

Gracchus

18. November 2022 14:42

Es geht weiter. Es ist eine Verschwörung. Man sehe sich die Beschlüsse der G20 zu Impfzertifikaten an. 

Auch vor diesem Hintergrund ist das Penny-Video scheußlich. Seiner Machart nach zielt es direkt auf eine emotionale Ebene und will das Denken ausschalten - ganz im Stil der insoweit wirkungsvollen Impf-Propaganda. 

Dass Leute - wie hier beschrieben und von mir selber erlebt - derart reagierten, ist dadurch erklärlich, dass man emotional überflutet und das Denken tabuisiert worden ist.  

anatol broder

18. November 2022 17:01

@ gracchus 14:42

«man [ist] emotional überflutet […] worden.»

«das denken [ist] tabuisiert worden.»

ist das eine beschwichtigung?

nom de guerre

18. November 2022 17:08

Ärzteanekdoten: Meine Mutter war kürzlich bei ihrem Hausarzt, nach ihren Worten ein freundlicher, zugewandter relativ junger Mann. Er lässt sie nach wie vor draußen im Auto warten, damit sie mit ihrem Ungeimpftsein nicht sein Wartezimmer kontaminiert. Davon, dass die "Impfung" die gemachten Versprechen nicht hält, scheint er ebenso wenig gehört zu haben wie von den mittlerweile belegten zahlreichen Nebenwirkungen. Nachdem mein Vertrauen in diesen Berufsstand noch nie hoch war, befindet es sich inzwischen auf dem Nullpunkt.

Erlebnisse mit Mitmenschen: Deren Reaktionen umfassten insgesamt alles von bloß kopfschüttelnswert, nicht nachvollziehbar (darunter zähle ich vor allem Dinge, die kognitive Dissonanzen erzeugen müssten, es aber offenbar nicht tun: eine Bekannte bezeichnete einmal im selben Gespräch Impfgegner als "Irre" – sich freilich sofort zurücknehmend, weil ihr wieder einfiel, mit wem sie sprach – und regte sich dann über ein Medikament auf, das laut einem Fernsehbericht wegen seiner Nebenwirkungen verboten gehöre; das werde es aber nicht, da die Pharmaindustrie daran verdienen wolle) bis hin zu wirklich verletzend und verstörend. Nicht zuletzt jedoch auch einige positive Überraschungen bei Leuten, von denen ich es nicht erwartet hätte. Vergessen möchte ich davon nichts. Habe schließlich einiges dabei gelernt.

Zauberer von Oz

18. November 2022 17:46

Reisen demnächst nur mit digitalen Impfzertifikat, dazu ein obligatorisches CO2-Konto mit Sammelpunkten für die Bestmenschen. Für Fleischessende, Dieselfahrende, Gasverbrennende und Zuckeressende brechen bittere Zeiten an. Ich sehe meine Zukunft im konservativen Osteuropa. Schlesien mit Riesengebirge ist doch etwas für Feinschmecker konservativer Politik.

RMH

18. November 2022 18:15

"Man sehe sich die Beschlüsse der G20 zu Impfzertifikaten an."

Da lohnt in der Tat ein Blick darauf. Reisen kann man dann jederzeit einfach wieder unterbinden.

Niemand

18. November 2022 18:21

@RMH:

Ich stimme Ihnen zu, dass es die Angst ist, welche die Erkenntnis verhindert. Allerdings mMn nicht hauptsächlich die Angst vor dem Virus oder der Krankheit, sondern die Angst davor sich eingestehen zu müssen, dass sehr, sehr böse Mächte weite Teile unserer Gesellschaft kontrollieren. Denn es hat sich schon am Anfang rasch herausgestellt, dass die Politiker nicht aus einem "Mißverständnis" heraus so handeln, oder weil ihnen bestimmte Informationen, z.B. aus einer neuen Studie, fehlen oder weil sie in guter Absicht "ein wenig über das Ziel hinausschießen".

Ein solches Eingeständnis - die rote Pille - gleicht dem Blick in den Abgrund. Psychologisch wird einem sozusagen der Boden unter den Füßen weggezogen. Wer ist schon in der Lage sich einzugestehen, dass er so umfassend betrogen wurde und das vielleicht schon sehr lange?

ChristianB

18. November 2022 21:13

neben Lichtmesz' aufklärerischen Analysen war dieser Text, den die Guardini Stiftung in der Rückschau doch mutigerweise veröffentlicht hat, einer der treffendsten. Ich würde ihn gerne mit anderen Ungeimpften teilen.

https://www.guardini.de/guardini-akut/guardini-akut-von-symbolischer-immunschwaeche/

Franz Bettinger

19. November 2022 06:39

Jeder, der sich intensiver mit dem Corona-Verbrechen beschäftigt, sollte diese Medien-Konferenz hochrangiger Experten vom 14. November 2022 in Zürich kennen (und weiterleiten), in der acht Professoren ihre Strafanzeige gegen Swissmedic (Schweizer Zulassungsbehörde für das mRNA-Gift) der Öffentlichkeit bekanntgegeben und begründet haben. Erwartbar spielt die zuständige Staats-anwaltschaft auf Zeit und verzögert die Klageannahme, womit - für uns keine Überraschung - Komplizenschaft mit den Tätern naheliegt. Besonders interessant fand ich die 4 Minuten nach 51:09, wo die exakte Studienanalyse beweist, dass die 'Impfung‘ nicht wie von der Propaganda posaunt zu 95% schadensmindernd wirkt, sondern genau das Gegenteil vorliegt, wenn man die absichtlich von Big Pharma ausgeblendeten Nebenwirkungen hinzurechnet, die im besonders gefährlichen Zeitraum von 7-14 Tagen nach Impfung auftraten. Diese unmittelbar auftretenden Impfschäden ließ BigPharma nämlich aus der statistischen Wertung fallen. Fazit: Die Impfung schadet. Sie bewirkt eine Risiko-Erhöhung von 50% im Vergl. zur Placebo-Gruppe bzgl. schwerer Erkrankungen & Todesfälle (harte Endpunkte). Ebenfalls beeindruckend ab 1:00:53. All das war den Verbrechern von Anfang an bekannt. —> https://www.youtube.com/watch?v=AJCGCe8bkis

Franz Bettinger

19. November 2022 06:42

ff

PS: Zugegeben, bei dieser Berechnung handelt es sich (ebenfalls) nur um ein relativ erhöhtes Risiko, nicht um das absolut erhöhte Risiko, das einzig relevant wäre. Eins aber wird klar: Die Impfung schadet; sie nutzt in keinem Fall. 

PS: Bei 1:12 wird nochmals dargelegt, dass es in der Schweiz (aber auch sonst wo) im Pandemie-Jahr 2020 keine Übersterblichkeit gab. Diese Tatsache wurde ja damals hier auf SiN von einigen (die heute nicht mehr dabei sind) bestritten. Im Gegenteil, 2020 war (zufällig) gar das Jahr mit der niedrigsten Sterblichkeit der letzten 10 Jahre. —> Es hat nie eine Pandemie gegeben! Es war alles Lug und Trug. 

PS: Bei 1:17 sieht man, auf welche Weise das Schweizer Bundesamt für Statistik trickst, um den massiven Anstieg (von > 300%) der Todesfälle unter den Jungen (0-65J) zu verschleiern. 

Gustav

19. November 2022 09:50

Wie von vielen zu Beginn der Pandemie vorausgesagt (die alle als „Verschwörungstheoretiker“ abgetan und verurteilt wurden), wird ein zukünftiger standardisierter Impfpass von Bemühungen um eine stärkere Standardisierung und Überwachung gegen „Desinformation“ begleitet werden – was wahrscheinlich jede Rede einschließt, die sich kritisch über die Art der Regelung äußert, die die G20-Führer durchsetzen wollen. 

Was die Art der Rede betrifft, die im Rahmen eines solchen Programms erlaubt sein wird, ist es hilfreich, sich an die Worte der neuseeländischen Premierministerin zu erinnern …

"Unless you hear it from us, it is not the truth. Dismiss anything else. We will continue to be your single source of truth." -Jacinda Ardern

"if all others accepted the lie which the Party imposed – if all records told the same tale, then the lie became truth" -1984, Orwell

Franz Bettinger

19. November 2022 11:48

Auf was @Gustav gerade hinwies, ist ein ungeheuer wichtiges Mosaik-Teil im Globalen Puzzle: "It’s truly heart-warming that even amidst ceaseless geopolitical squabbling, Moscow and the Collective West can sit down at the negotiating table, break bread, and agree to cattle-tag the entire world.“ Putin war und bleibt Globalist und WEF-Mann. Er erfüllt für Schwab eine Funktion. Das ist jetzt erneut klar geworden. Ja, da geht der Weg hin. Und es gibt nur eine Lösung: Nicht mitmachen

Imagine

19. November 2022 12:13

Selbstverständlich spielt auch noch heute Angst eine entscheidende Rolle. Die Menschen haben Angst, als Abweichler oder Dissidenten aufzufallen und ihre Existenz zu riskieren. Deshalb gehen die Massen mit der Regierungs- und Medienmeinung konform.

An den realen gesellschaftlichen Machtverhältnissen hat sich nicht viel geändert. Die Verbrecher befinden sich noch in den Machtpositionen sowie in Amt und Würden. Es gibt keinen funktionierenden Rechtsstaat mehr, der eine juristische Aufarbeitung vornimmt.

Ein Elon Musk zeigt am Beispiel Twitter, was man mit Eigentümer- und Unternehmermacht machen kann, nämlich willkürlich Existenzen zu zerstören.

Leute wie Spahn treten Journalistenfragen, z.B. zum Maskenskandal, mit unglaublicher Arroganz gegenüber.

Aber es zeigen sich auch Risse im Netzwerk der Globalverbrecher.

Zugleich wird der Widerstand größer. Eine „Wagenknecht-Partei“ würde die Opposition verstärken.

 

RMH

19. November 2022 17:45

"Ein Elon Musk zeigt am Beispiel Twitter, was man mit Eigentümer- und Unternehmermacht machen kann, nämlich willkürlich Existenzen zu zerstören."

Wie macht er das genau? In dem er Leute feuert? Jobverlust ist nicht die Verlust der Existenz, in aller Regel noch nicht mal der wirtschaftlichen.

Bitte ein bisschen weniger dick auftragen.

Imagine

20. November 2022 00:49

1/2

Bei den Impfungen ging es nie um Gesundheitsschutz vor Corona-Infektionen.

Heute wissen wir, dass nicht einmal empirisch untersucht wurde, ob und in welchen Umfang mRNA-Impfstoffe vor eigener Infektion und der anderer Menschen schützen.

Der Inhalt der mRNA-Impfstoffdosen wurde nicht von den dafür zuständigen staatlichen Behörden überprüft (Pharmakovigilanz), sondern man übernahm die Herstellerangaben.

Das Ganze war und ist ein gigantisches gentechnisches Experiment, bei dem es darum ging, möglichst die gesamte Bevölkerung dazu zu bringen, sich gentechnisch behandeln zu lassen.

Warum? Was war das Ziel der gentechnischen Zwangsbehandlungen?

Genau diese Frage wird nicht thematisiert. Es ging nicht um Gesundheitsschutz, es ging auch nicht nur um Geschäft und Profit.

Worum dann?

Darüber wurde viel spekuliert, zum Teil mit paranoiden Vorstellungen. So dass es sich z.B. um einen Genozid handelt.

Völlig unlogisch. Die herrschende Klasse bringt doch nicht ihr eigenes Personal um, nicht ihre Piloten, Ärzte usf., auf die sie angewiesen sind.

Imagine

20. November 2022 00:50

2/2

Das Ganze war und ist ein gentechnisches Massenexperiment, in dem mit unterschiedlichen Zusammensetzungen der Impfstoffe experimentiert wird und wo man Erfahrungen mit Wirkungen und Nebenwirkungen sammeln konnte. Und wo man mittels des Zertifikats alle Geimpften digital erfassen konnte.

Heute wissen wir insbesondere durch die Recherchen von Experten und durch Interviews mit diesen, welche im „Corona Ausschuss“ von Reiner Füllmich eingeladen wurden, was das mittel- und langfristige Ziel der experimentellen Geninjektionen war.

Aber dies wird nicht thematisiert, noch nicht einmal danach gefragt.

 

Kurativ

20. November 2022 17:52

Mit Impfschutz hatte das Zeug nichts zu tun. Man wollte vielleicht zeigen, wo der Hammer hängt. Um beim nächsten mal die Räume noch enger zu machen.

Auf der anderen Seite ist ja nicht auszuschließen, dass in den Laboren der USA Dinge liegen, welche Teile der Menschheit ausrotten könnten. Man weiß es nicht. Die USA lassen keine Inspektionen zu.

WHO, UN und Staaten haben einer wirklichen Pandemie mit vielen Toten in typischer Weise im Grunde genommen den Weg bereitet. Solche Strukturen bewirken das Gegenteil, was sie könnten und sollten.

anatol broder

20. November 2022 19:44

@ imagine 00:49

«das ganze war und ist ein gigantisches gentechnisches experiment, bei dem es darum ging, möglichst die gesamte bevölkerung dazu zu bringen, sich gentechnisch behandeln zu lassen.»

das experiment besteht also darin, dass die teilnehmer am experiment teilnehmen?

«völlig unlogisch.»

für jemanden, der ständig zirkelschlüsse zieht, bist du ganz schön frech. sieh mal, mir und anderen anwesenden metaphysikern ist der zirkelschluss heilig, weil nur das ding-an-sich sich selbst begründet. wenn du also nicht über gott oder ähnliches redest, dann beleidigst du mit jedem zirkelschluss neben unserer intelligenz auch unseren glauben.

ich wiederhole: deine logik deckt sich nicht mit der zermelo-fraenkel-mengenlehre. deshalb entfalten deine argumente bei strengen denkern keine wirkung, egal wie oft du kritisch oder wissenschaft erwähnst.

Imagine

20. November 2022 19:58

@ Laurenz

Es war nicht das Ziel – so meine These – mit den gentechnischen Injektionen möglichst viele Menschen zu töten. Aber es war für die Experten klar, dass das gentechnische Experimentieren Menschleben fordern würde. Das wusste man aus mRNA-Therapieversuchen z.B. bei Krebspatienten.

Das waren gewissermaßen „Kollateralschäden“.

Das gentechnische Massenexperiment war nur der erste Schritt in der Strategie zum Ziel, die gentechnische Manipulation beim Menschen möglich zu machen.

Entscheidend sind die wissenschaftlichen Ergebnisse und Erkenntnisse aus diesem Massenexperiment. Basierend darauf geht logischerweise die Entwicklung weiter.

So die Entwicklung als Biowaffen, als Möglichkeit von Geburtenkontrolle und Bevölkerungsreduktion sowie im Umgang mit „überflüssigen“, weil ökonomisch nicht profitabel nutzbaren Menschen. Die Nazis bezeichneten diese als „Ballastexistenzen“ und ermordeten diese. Es wird auch „Lösungen für das Altenproblem“ geben.

Man wird auch neue Applikationsformen entwickeln, um gentechnisches Material ohne zu spritzen in die Menschen hineinzubringen (z.B. Aerosole, Shedding).

Das Corona-Szenario war und ist nur ein Teilschritt in der Strategie.

Franz Bettinger

20. November 2022 23:21

@Imagine fragt: „Was war das Ziel der gentechnischen Zwangsbehandlungen?“ Ich meine: Es werden mehrere Ziele verfolgt:

(1) Eine Bresche zu schlagen in das hohe individuelle Menschenrecht auf körperliche Unversehrtheit. Dieses Grundrecht soll zugunsten eines angeblich höheres Gutes (Seuchenschutz der Allgemeinheit) ausgehebelt werden. —> In diesem Gefolge marschieren andere Ungeheuer:  digitaler Impf-& Gesundheits-Pass, digitale ID, social scoring. Man verliert die Kontrolle über sich selbst.

(2) Disziplinierungs- (Gehorsams-) Test.

(3) Intelligenz-Test. (Das meine ich ernst.)

(4) Med. Experiment mit einem Gift (Dosisfindung, LD 25, 50..., Mortalität, Fertilität…) (Hier gebe ich Imagine recht.) 

Franz Bettinger

20. November 2022 23:27

@Broder: Das Experiment besteht u.a. darin, möglichst viele Menschen dazu zu bringen, an diesem zur Impfung um-etikettierten Experiment teilnehmen. @Imagine hat hier keinen Zirkelschluss begangen. (Sonst tut es das manchmal, aber hier nicht.) 

Franz Bettinger

20. November 2022 23:46

Dass Piloten, Ärzte, Pfleger, Sportler und andere völlig gesunde Menschen jungen und mittleren Alters an einer SADS plötzlich und unerwartet zu Tode kommen, damit haben die Verbrecher mMn nicht gerechnet.

In der neuen Krankheits-Bezeichnung SADS = Sudden Adult Death Syndrom ist das S übrigens ein misnomer, eine Fehlbezeichnung, also irreführend, denn es handelt sich schlicht um einen plötzlichen Todesfall unbekannter Ursache bei völlig gesunden Menschen, und eben nicht um ein Syndrom: Eine Ansammlung von Symptomen (= Syndrom) fehlt ja bezeichnender Weise.

Laurenz

21. November 2022 06:31

@[email protected]

Heino wurde öfters nachgesagt, Er entstamme dem Lebensborn, wobei die Wiki was anderes sagt.

Ich habe nichts gegen gentechnische Versuche, solange die Versuchsobjekte aus denen rekrutiert werden, die dafür sind. Dann sind auch Kollateralschäden moralisch vertretbar.

Die Absicht der Gentechnik-Propagandisten, Kontrollgruppen zu eliminieren, widerspricht Ihrem medizinischen Ansatz, sondern impliziert etwas ganz anderes.

Adler und Drache

21. November 2022 09:06

Imagine

Das waren gewissermaßen „Kollateralschäden“.

 

Seh ich auch so. Der Fortschritt ging schon immer über Leichen. Das Ziel ist meiner Meinung nach die Erschließung und Verwertung des menschlichen Körpers als Bio-Fabrik. Medikamente, die nicht mehr dosiert und verabreicht werden müssen, sondern im Körper selbst generiert werden, Steigerung der Intelligenz und der Leistungsfähigkeit, Verlangsamung des Altersprozesses ... Das alles war mal Science Fiction (Subgenre Biopunk, z.B. Greg Bear "Blutmusik", "Das Darwin-Virus" & "Die Darwin-Kinder"), wurde dann von Transhumanisten wie etwa Ray Kurzweil als ernstzunehmende Aufgabe angenommen und wird nun umgesetzt.

Die Cimpfe war ein erster großer, noch sehr grober Hammer. Man hat einfach mit viel Vermutung drauflosgeschlagen, um mal zu sehen, was passiert. Nun hat man Hekatomben von Daten zu beiderlei Geschlecht, jedem Alter und jeder Rasse und kann sich an die Verfeinerung der Werkzeuge machen. 

  

FraAimerich

21. November 2022 11:56

@anatol

Metaphysiker von Rang erkennen sofort, wer nur verbeulte Klappzylinder zirkulieren läßt! 

Andrenio

21. November 2022 14:55

Wenn das das erste weltweit durchgezogene Bioexperiment war, kann ich der Versuchsanordnung keine gute Note geben.

Man versuchte nicht einmal niedrigste Standards für prospektive Studien einzuhalten. Allerdings kenne ich nicht das Niveau des Studiendesigns in Israel. Da dort grundsätzlich die Geheimhaltung strenger gehandhabt wird, könnten dort die Kohorten besser voneinander abgegrenzt worden sein.

Hinsichtlich gröberer Parameter wie Geburten- und Sterberaten, die dennoch genau erfasst werden, wird man dennoch Saft herausziehen können. Dies wäre für biologische Kriegsführung relevant, vor allem dann, wenn rassenabhängige Unterschiede auftreten.

Finanziell war diesmal die Pharma-, nicht die Rüstungsindustrie zur Absahne dran.

Imagine

21. November 2022 23:22

Die gesellschaftliche Spaltung wird immer tiefer und breiter. Immer mehr menschliche Arbeit wird durch Maschinen ersetzt. Es steigt das Heer der „überflüssigen“ Menschen, die nichts Produktives und Nützliches für die Gesellschaft leisten.

Das sind keineswegs nur die staatsalimentierten Sozialhilfeempfänger. Sondern über die Hälfte der Dienstleistungserbringer sind in unproduktiven „Bullshit-Jobs“. In der Politik, in den Medien, in der Unterhaltungsindustrie, als staatsalimentierte Künstler, in der Werbung, als Juristen, in der Obsoleszenzproduktion und –reparatur usw. usf.

Objektiv parasitieren all diese von der Gesellschaft, weil sie Kosten verursachen, ohne nützliche Leistungen für die Gesellschaft zu erbringen.

Nur unterscheidet sich ihre gesellschaftliche Lage grundlegend. Die einen sind arbeitslos, leben im Prekariat und in Armut, die anderen in privilegierten und gut- und überbezahlten Jobs. Vgl. „Moralbourgeoise“ [https://tinyurl.com/msajjj39]

Dazwischen gibt es noch die, welche gesellschaftlich nützliche Arbeit leisten, aber unterbezahlt sind, wie z.B. Müllwerker, Pflegepersonal, Polizisten, Ärzte etc.

Die Anzahl derer, deren Systemzufriedenheit und-loyalität abnimmt, nimmt ständig zu.

Das ist das Hauptproblem der herrschenden Klasse und sie entwickelt daher in ihren Thinktanks Strategien des Systemerhalts. In diesem Zusammenhang müssen Migrationspolitik und gentechnischer Transhumanismus gesehen werden.

RMH

22. November 2022 10:03

"welche gesellschaftlich nützliche Arbeit leisten, aber unterbezahlt sind, wie z.B. ..., Pflegepersonal, Polizisten, Ärzte etc."

Die unrühmliche Rolle, welche diese Berufsgruppen - Pfleger, die wegen der Impfflicht aufgegeben haben, bleiben außen vor - gerade bei der Aktion Covid spielten, lassen deren gesellschaftliche Relevanz und damit "Nützlichkeit" stark sinken. Sie wurden zu Instrumenten der Macht.

PS: Unterbezahlt ist relativ. Gemessen an der heutigen Total-Verproletarisierung sind sie als Proletarier überdurchschnittlich bezahlt. Das gilt auch und gerade für Polizisten, bei denen man den Altersversorgungsanteil mit einbeziehen muss und Pflegekräfte, bei denen man zwischen Altenpfleger (hier ist es nicht so rosig, aber auch nichts so schlecht, wie allgemein kolportiert) und Pflegern im KH unterscheiden sollte (KH Pfleger bekommen ordentliches Geld - man sehe einmal in die Tarife). Insgesamt ist "unterbezahlt", was das Netto angeht, jammern auf hohem Niveau (besonders bei Ärzten). Dass die Rente nicht adäquat bedient wird, ist eine klare Schlechtbezahlung quer über alle Berufsgruppen (ausgenommen Beamte, aber hier muss es dann auch noch einen Staatshaushalt geben, der das bezahlen kann), aber das merkt der aktuelle Proletarier ja erst in etlichen Jahren - eine der üblichen Taschenspielertricks der Politik.

Mitleser2

22. November 2022 13:28

@Imagine: Ihren Ausführungen zu Corona kann man zustimmen. Nur: wie passt das zu China, Ihrer großen Vorbildnation? Was sehen Sie im Westen, was Sie dort nicht sehen?

Laurenz

22. November 2022 16:01

@Imagine

Ein Elon Musk zeigt am Beispiel Twitter, was man mit Eigentümer- und Unternehmermacht machen kann, nämlich willkürlich Existenzen zu zerstören.

Augen auf: Auch alle anderen Digital-Schuppen stehen vor Massenentlassungen.

https://www.npr.org/2022/11/15/1136942288/amazon-plans-to-lay-off-10-thousand-employees-following-job-cuts-at-meta-twitter

MARCEL

23. November 2022 09:20

Zum letzten, persönlichen Abschnitt:

Die Geschichte eines Gesichtsverlusts (ganz oben mit dabei: K. Lauterbach, C. Drosten u.a.)

Die mangelnde Demut verstärkt eher das Glaubwürdigkeitsproblem, so entsteht Dogmatismus bzw. Fanatismus. Wissenschaftlich ist das nicht mehr, nur allzu menschlich.

"Wissenschaft ist auf den neuesten Stand gebrachter Irrtum" meinte einmal jemand.