28. April 2021

Der Prozess gegen Derek Chauvin

Martin Lichtmesz / 78 Kommentare

Hatte Derek Chauvin jemals eine Chance auf einen fairen Prozess?

Martin Lichtmesz

Martin Lichtmesz ist freier Publizist und Übersetzer.

Chauvin ist der 45jährige Polizist aus der Minneapolis, dem im massenmedial inszenierten Passionsspiel um den schwarzen Kriminellen George Floyd die Rolle des Satans zufiel. Ich habe diesen Fall und seine Hintergründe letztes Jahr ausführlich besprochen (siehe hier, hier, hier, hier.)

Chauvin wurde nun in allen drei Anklagepunkten schuldig gesprochen: unbeabsichtigter Mord zweiten Grades (second degree unintentional murder), Mord dritten Grades und Totschlag zweiten Grades. Das Strafmaß wird im Juni verkündet werden.

Wie es zustandekommt, daß ein Mensch, der für einen Todesfall verantwortlich ist, für drei unterschiedliche Tötungsdelikte schuldig gesprochen wird, weiß ich als juristisch Ungebildeter nicht, aber die Geschworenen waren der Ansicht, die Schuld Chauvins sei "beyond a reasonable doubt" ("zweifelsfrei") erwiesen. Für das Urteil "Mord dritten Grades" mußte folgendes bewiesen werden:

The Defendant caused the death of George Floyd by an intentional act that was eminently dangerous to other persons. . . The act is highly likely to cause death.

Der Angeklagte verursachte den Tod von George Floyd durch eine vorsätzliche Handlung, die für andere Personen äußerst gefährlich war. . . Die Handlung verursacht mit hoher Wahrscheinlichkeit den Tod.

Geschah die Tötung Floyds, wenn es denn eine war, nun mit oder ohne Absicht? "Mord dritten Grades" stellt auch eine besondere Ruchlosigkeit oder Niedertracht des Angeklagten in Rechung. Er wird im US-Bundesstaat Minnesota definiert als

depraved-heart murder, "without intent to effect the death of any person, caus[ing] the death of another by perpetrating an act eminently dangerous to others and evincing a depraved mind, without regard for human life".

Also ein "Mord mit verdorbenem Herzen", ein Akt, der "ohne die Absicht, den Tod einer Person herbeizuführen", den Tod einer anderen Person herbeiführt, "durch eine Handlung, die für andere Menschen äußerst gefährlich ist und einen verdorbenen Geist erkennen läßt, rücksichtslos gegenüber dem menschlichen Leben". Und so appellierte der schwarze Staatsanwalt Jerry Blackwell in seiner Schlußrede an die Geschworenen:

Nachdem Sie die Beweise gesehen und gehört haben, kennen Sie die Wahrheit. Und die Wahrheit ist, daß George Floyd tot ist, weil Mr. Chauvins Herz zu klein war.

Chauvin, eine Art "Schrödingers Mörder", wurde also auch dafür verurteilt, ein besonders menschenverachtender, herzloser und rücksichtsloser Mensch zu sein.

Zu dem Narrativ, das letztes Jahr serviert wurde, zählt als zentrales Element die Behauptung, Chauvin habe aus rassistischen Motiven heraus gehandelt, was sich weder beweisen noch widerlegen läßt. Wahrscheinlich ist das jedoch nicht: Chauvin hatte eine asiatische Ehefrau, seine beteiligten Kollegen waren asiatischer oder gemischtrassischer Herkunft, und wie bei sämtlichen "Black Lives Matter"-Stories wird ausgeblendet, daß Schwarze, die 13% der Bevölkerung stellen, für über 50% der Verbrechen in den USA verantwortlich sind und deshalb überdurchschnittlich oft mit der Polizei in Konflikt geraten.

Ebenso unwahrscheinlich ist die Vorstellung, ein Polizist würde vor laufender Kamera vorsätzlich einen Menschen ersticken, insbesondere wenn eine rassische Konstellation vorliegt. Für den nüchternen Betrachter, der sich vom Mediennarrativ nicht blenden ließ, war die Sache recht einfach: Floyd, ein vorbestrafter Krimineller, wurde verhaftet, weil er in einem Laden mit Falschgeld bezahlt hatte, und er mußte fixiert werden, weil er sich der Verhaftung widersetzte. Die Fixierung mit dem Knie im Nacken fand gemäß einer üblichen Methode statt, die auf Polizeiakademien gelehrt wird. Da Floyd angab, keine Luft zu bekommen, und sein Benehmen auf Drogeneinfluß hinwies, hatte die Polizei einen Krankenwagen gerufen.

Die einen Tag nach seinem Tod erstellte Autopsie kam zu dem Ergebnis, daß Floyd 1. an Herzversagen gestorben war, und 2. einen Drogencocktail im Blut hatte: Fentanyl in lebensgefährlicher Dosis, dazu Methamphetamin und Cannabinoide. Er hatte außerdem eine Herzerkrankung, Bluthockdruck und Sichelzellenanämie, eine unter Afroamerikanern verbreitete Erbkrankheit.

Johannes Eisleben kommentierte dies im September 2020:

Fentanyl ist ein hochpotentes synthetisches Opiat, das wie Heroin in hoher Dosierung zum Tod durch Atemstillstand führt. Floyd war bei seiner Festnahme offenbar hochgradig mit diesem Opiat intoxikiert und kam durch die stetige Anflutung des vor der Festnahme eingenommenen Fentanyls in sein Blut zuerst in einen Zustand der Agitation, dann der beginnenden Atemdepression. Normalerweise tritt bei der Opiatvergiftung die Bewusstlosigkeit vor der Atemdepression ein, doch war der Mann zusätzlich auch mit Metamphetamin vergiftet und schon lange opiatabhängig. Der wachmachende, aufputschende Effekt des Amphetamins zusammen mit der Toleranz gegen die Bewusstseinsstörung bei lang anhaltender Opiatsucht könnte erklären, warum er trotz Fentanylüberdosis noch bei Bewusstsein war und selbst artikulieren konnte, dass er unter Atemnot litt. „I can’t breathe.“ sagte Floyd nämlich schon bevor der Polizist ihn in den Haltegriff nahm. Vergleichbare Effekte habe ich bei Drogensüchtigen, die sich “Snowballs”, eine Mischung aus Heroin und Cocain mit sehr ähnlicher Wirkung wie die Mischung aus Metamphetamin und Fentanyl, injiziert hatten, als Medizinstudent in den 1990er Jahren schon in der Drogemambulanz gesehen.

Die Familie Floyds gab daraufhin eine "private" Autopsie in Auftrag, die zu dem Schluß kam, daß der sanfte Riese doch "durch Asphyxie aufgrund von Nacken- und Rückenkompression, die zu einer mangelnden Durchblutung des Gehirns führte" starb. Durchgeführt wurde sie von dem 85jährigen forensischen Pathologen Michael Baden, einem Veteranen, der bereits in die Fälle John F. Kennedy, Martin Luther King und O. J. Simpson involviert war. Im Gegensatz zur offiziellen Autopsie ist diese Untersuchung im Netz nicht zu finden.

Wer am Ergebnis der ersten Autopsie festhält, stört das nun auch gerichtlich fixierte Wahrheitssystem, und muß sich hüten, nicht selbst auf der Anklagebank zu landen, wie der Gerichtsmedizinier David Fowler, der im Laufe des Prozesses aussagte, Floyd wäre an Herzrhytmusstörungen gestorben. Auch gegen Fowler hat sich nun ein Lynchmob zusammengerottet, und er muß nun darum fürchten, daß sein guter Ruf vernichtet wird. Der Spiegel schildert diese Geschichte so:

Der Generalstaatsanwalt von Maryland, Brian Frosh, sowie Gouverneur Larry Hogan haben angekündigt, sämtliche Berichte über Todesfälle in Polizeigewahrsam prüfen zu lassen, die der ehemalige Gerichtsmediziner David Fowler während seiner Amtszeit zwischen 2002 und 2019 erstellt hat. Die Ankündigung erfolgte am Freitag, nachdem die Staatsanwaltschaft einen offenen Brief von über 400 US-Medizinern erhalten hatte, in dem diese die Arbeit des emeritierten Pathologen nach dessen Aussagen im Prozess um den Tod des Afroamerikaners George Floyd infrage stellten.

Fowler hatte im Mordprozess gegen den ehemaligen Polizisten Derek Chauvin in Minneapolis ausgesagt, dass er den Tod George Floyds bei dem Polizeieinsatz im Mai 2020 auf plötzliche Rhythmusstörungen wegen einer Herzerkrankung zurückführte und die Todesursache für eher ungeklärt halte. Damit widersprach er mehreren Sachverständigen, die zuvor ausgesagt hatten, Floyd sei wegen der Art, wie er durch die Polizei festgehalten wurde, an Sauerstoffmangel gestorben.

Im August 2020 wurde polizeiliches Bodycam-Material geleakt, das deutlich Floyds erratisches und unkooperatives Verhalten zeigte. Er äußert den Satz "I can't breathe", "Ich bekomme keine Luft", lange bevor er auf dem Boden fixiert wird. Ich empfehle hierzu, diese Einschätzung eines Polizeibeamten zu lesen:

Basierend auf den ersten dreißig Sekunden könnte ich getrost sagen, daß er Methamphetamine oder ein anderes Stimulans intus hat. Ich habe das schon tausendmal gesehen - allerdings vor allem bei Weißen, die eher zu Meth neigen als Schwarze. Floyds verstohlene Hin- und Herbewegungen, sein schnelles Sprechen, seine Weigerung, Befehle zu befolgen, und seine Beschwerden darüber, festgehalten zu werden, sind Anzeichen für zwei Dinge: Drogenkonsum und das typische Verhalten eines Verdächtigen, der entweder fliehen oder sich widersetzen will. Zweifellos haben die Beamten bemerkt, daß Floyd groß und muskulös war. Sie müssen autoritativ und selbstsicher auftreten, um die Situation unter Kontrolle zu halten und Angriffe zu entmutigen.  (...)

Als Floyd endlich seine Hände auf das Lenkrad legt, steckt der Beamte seine Waffe wieder ein. Da die Beamten wegen einer Straftat vor Ort waren und Floyd offensichtlich unter Drogen stand, beschließt der Beamte, Floyd als Sicherheitsmaßnahme Handschellen anzulegen. Das ist eine akzeptable, übliche und legale Vorgehensweise. Floyd beginnt Dinge zu sagen wie: "Bitte erschießen Sie mich nicht, Mister Officer!" und "Ich habe gerade meine Mutter verloren." Floyds Mutter ist 2018 gestorben. Schwarze sagen so etwas die ganze Zeit, ob es nun wahr ist oder nicht: "Mein Baby ist gerade gestorben." "Ich wurde gerade angeschossen." Das soll den Polizisten ablenken und Mitleid erregen. Gejammer dieser Art mitsamt der Aussage "Ich habe nichts getan" ist praktisch obligatorisch für Schwarze, die von der Polizei angehalten werden. Angesichts der herrschenden nationalen Hysterie zögern die Beamten, sich mit Schwarzen auseinanderzusetzen, egal aus welchem Grund. Und Zögern kann lebensgefährlich sein. (...)

Von Anfang bis Ende agierten die Beamten professionell und ruhig. Sie wendeten keine Gewalt an, abgesehen davon, daß sie Floyd Handschellen anlegten und versuchten, ihn durch sanfte Kontrolle mit der leeren Hand (empty-hand control) ins Auto zu bekommen. Es gab keine Schlagstockeinsätze. Es war angemessen und legal, Floyd aus dem Auto zu holen und ihn in die Bauchlage zu bringen, offenbar mit der Absicht, ihn zu fesseln.

Es mag ein übles Bild abgeben, wie Officer Derek Chauvin auf Floyds oberem Rücken und Nacken kniet. Aber was hätten die Beamten tun sollen? Hätten sie ihn nicht festgehalten, wäre er aufgestanden und hätte versucht zu fliehen. Ihn auf den Rücksitz des Wagens legen? Das hatten schon vier Beamte versucht. Einen Krankenwagen rufen? Das haben sie getan.

Im Laufe des Prozesses tauchten Details über eine Verhaftung Floyds im Mai 2019 auf, die seiner Verhaftung im Mai 2020 ähnelte: Auch diesmal stand er unter Drogeneinfluß, verhielt sich erratisch und jammerte herum. Er mußte kurz darauf hospitalisiert werden, weil sein Blutdruck durch den Drogenkonsum so hoch war, daß er in Gefahr lief, einen Herzinfarkt zu erleiden. Selbst wenn die Fixierungsmethode ihm das Atmen erschwert haben sollte, so hätte er durch sie allein nicht sterben können.

Um es also kurz zu machen: Das Schlimmste, das man Chauvin vorwerfen könnte, ist fahrlässige Tötung, aber selbst diese Anklage hat eine dünne Basis. Er hat schlicht und einfach seinen Job erledigt, nach üblichem Ermessen mit üblichen Mitteln, und dabei das gewaltige Pech gehabt, der falsche Mann am falschen Ort zu sein. Wäre der Krankenwagen nur ein paar Minuten früher gekommen, wäre Floyd vielleicht gar nicht oder zumindest nicht auf der Straße gestorben.

Chauvins viel größeres Pech war allerdings, daß ihm von außen eine Rolle aufgezwungen wurde, die eine neue Eskalationsstufe in der amerikanischen Rassenhysterie eingeläutet hat. Hier wurde die Hierarchie der Opfer und der Täter wirksam: Wäre Floyd weiß gewesen (wie Tony Timpa,von dem Sie noch nie etwas gehört haben) oder Chauvin schwarz, so wäre der Fall wohl nicht einmal in die Nachrichten gelangt.

So aber wurde der Polizist zum Dämon einer gigantischen, von hunderten Konzernen gestützten Medienkampagne, die augenblicklich in einen bizarren, bis heute andauernden religiösen Kult umschlug. Er durfte nun nicht mehr im Sinne der Anklage unschuldig sein, denn sonst wäre das gesamte Narrativ zusammengebrochen. Die Wahrheit über Floyds Tod hat sich schon lange vor dem Urteil der Geschworenen zur politischen "Wahrheit" verfestigt, und wer an dieser zweifelt, wird mit den üblichen Mitteln unter Druck gesetzt.

Wo sich ideologische Agenden, politische Macht und kulturelle Pathologien vereinigen, ist kein Platz mehr für Argumente, Fakten und Vernunft. Dies war schon zu Beginn der "Black Lives Matter"-Bewegung so, die vor neun Jahren mit dreisten Lügen über den Fall Trayvon Martin begann. Seither hat man sich zunehmend daran gewöhnt, daß die Zugkraft des unablässig wiederholten Narrativs über die Fakten triumphiert.

"Black Lives Matter" und der Floyd-Kult sind Kulminationen einer Rassenneurose, die tiefe Wúrzeln in der US-amerikanischen Geschichte hat. Sie beruht auf einer kulturellen Lebenslüge, die sämtliche sozialen Miseren der Schwarzen dem "strukturellen Rassismus" der Weißen zuschreibt, um ein irrationales, egalitäres Dogma aufrechtzuerhalten.

Deshalb wird das Verhalten der Schwarzen selbst in der Diskussion über "Rassismus" nahezu völlig ausgeblendet; der Schuldige ist immer der Weiße, dessen Rassismus so tief reicht, daß er nur durch Psychotechniken, skrupulöse Gewissensprüfung und die Übertragung politischer Macht geheilt werden kann. Als "kritische Rassentheorie" wird dies zunehmend zur Staatsideologie der USA. Ihre Hohepriester wie Ibram X. Kendi, Ta-Nesihi Coates oder Robin diAngelo sind dadurch zu Millionären geworden.

Schwarze Kriminelle müssen zu Heiligen und zu Rassismusopfern erklärt werden, damit die Wahrheit über schwarze Gewalttätigkeit und Kriminalität verdeckt wird. Dazu gehört auch die Tatsache, daß über 90% aller schwarzen Mordopfer von anderen Schwarzen getötet werden. Wenn Weiße nicht die Täter sind, scheinen schwarze Leben auch den Schwarzen selbst wenig wert zu sein. In Louisiana erschoß unlängst ein schwarzer Schütze neun (!) schwarze Kinder auf einer Geburtstagsfeier; keiner der sechzig Teilnehmer war bereit, mit der Polizei zu kooperieren.

Die zum Teil bestialische Gewalt von Schwarzen gegen Weiße (auch in Südafrika) wird dagegen fast nie Thema der Medien, schon gar nicht der internationalen.

Im Namen des "Antirassismus"  wurde durch aufpeitschende mediale Lügen ein massiver Rassenhaß erzeugt, wie er in den USA seit Jahrzehnten nicht mehr zu beobachten war. Er entlud sich letztes Jahr in landesweiten Unruhen und Randalen.

Wer sich davon ein Bild machen möchte, kann sich z.B. diese Befragungen von Schwarzen ansehen, die der Journalist Ami Horowitz in Minneapolis durchgeführt hat, wo der Prozeß stattfand, und die Stimmung hochexplosiv aufgeladen war.

Brennt doch die ganze Stadt nieder, was macht das schon aus? ...  Ehrlich gesagt, ich bin dafür, alles niederzubrennen. Es sollte nicht einmal einen Prozeß geben, er sollte einfach so verurteilt werden. ... Es sieht so aus, als wollten sie unsere Rasse zerstören, die ganze afroamerikanische Rasse... ein Genozid an allen, die nicht weiß sind... Wenn wir einen Bürgerkrieg brauchen, um Gerechtigkeit zu bekommen, dann soll es so sein. Damit alles gleich ist, wir zumindest gleiche Gerechtigkeit bekommen... Die meisten in diesem Land sind weiße Suprematisten. Ich kann keine Zahlen nennen, aber die Mehrheit... Ich möchte nicht sagen, wir sollten alle Weißen umbringen, aber vielleicht müssen sie mal den Schmerz und die Pein spüren.

Als Horowitz fragt, wie viele unbewaffnete Schwarze letztes Jahr von Cops getötet wurde, schätzen die Befragten, daß es im ganzen Land "tausende" waren (es waren achtzehn).

Angesichts dieser aufgeheizten Stimmung war klar, daß es im Falle eines Freispruchs oder auch nur eines zu milden Urteiles zu Auschreitungen kommen würde, die die Exzesse des letzten Sommers noch in den Schatten stellen würden. Deshalb standen in Minneapolis während der Gerichtsverhandlung 3000 Nationalgardisten und tausende Polizisten in Bereitschaft.

Diese Stimmung wurde von manchen Politikern noch weiter geschürt. Die schwarze Kongreßabgeordnete Maxine Waters beispielsweise flog nach Minneapolis, um dort auf die Tube zu drücken:

Wir müssen nicht nur auf der Straße bleiben, sondern auch für die Gerechtigkeit kämpfen. Aber ich bin sehr hoffnungsvoll und ich hoffe, daß wir ein Urteil bekommen, das besagt: 'Schuldig. Schuldig, schuldig'. . . . Ich weiß nicht, ob es sich um Mord ersten Grades handelt, aber soweit es mich betrifft, ist es Mord ersten Grades... Wir müssen konfrontativer werden. Wir müssen dafür sorgen, daß ihnen klar wird, daß wir es ernst meinen.

Der Mob, der tagelang das Gericht belagerte, hatte beschlossen, daß Chauvin schuldig sein mußte, und er drohte mit Gewalt, wenn ihm der Kopf des Übeltäter verweigert würde. Nicht nur der Lynchmob hatte das Urteil bereits gesprochen: Ebenso die Medien und die politische Klasse von Präsident Biden abwärts, der äußerte, er bete "für das richtige Urteil", also für einen Schuldspruch.

Damit standen aber auch die Verteidigung und ihre Zeugen unter einen enormen Druck. Einem Zeugen der Verteidigung wurde ein Schweinekopf vor die Tür gelegt und die Hauswand mit Blut bespritzt. Eine deutliche Symbolsprache, die einer Morddrohung gleichkommt. Jeder einzelne der Zeugen der Verteidigung, dessen Name und Gesicht öffentlich wurde, mußte fürchten, zur Zielscheibe von medialer Diffamierung und von anonymen Gewaltandrohungen zu werden.

Auch die Zusammensetzung der Jury war zu Ungunsten Chauvins: Sechs Schwarze und sechs Weiße, fünf von diesen Frauen. Ich kommentiere das nicht weiter, aber wer mit dem Fall OJ Simpson ein wenig vertraut ist, wird sich daran erinnern, daß die hohe Eigengruppenpräferenz von Schwarzen auch vor Gericht Konsequenzen hat. Und wer mit dem Fall Rodney King vertraut ist, wird sich daran erinnern, was passiert, wenn der Meute ein Gerichtsurteil nicht paßt.

Am Ende bekamen der Mob, die Medien und das Establishment ihr Opfer. Joe Biden unterstrich noch einmal, daß Chauvin kein "Einzelfall" ist, sondern symptomatisch für den Rassismus des Systems, der natürlich,  man muß es nicht noch dazusagen, einzig und allein der Rassismus der Weißen ist:

Es war ein Mord am hellichten Tag und er riß der ganzen Welt die Scheuklappen herunter, damit sie den systemischen Rassismus sieht, der ein Schandfleck auf der Seele unserer Nation ist; und das Knie im Nacken der Gerechtigkeit für schwarze Amerikaner; und die tiefe Angst, das Trauma, den Schmerz, die Erschöpfung, die schwarze und braune Amerikaner Tag für Tag erleben.

Auch in Bidens Welt existieren keine weißen Opfer fremdrassiger Gewalt und Kriminalität, obwohl sie in Wahrheit überproportional davon betroffen sind; und keine Rolle spielt die Gewalt, die "schwarze und braune Amerikaner" ihren eigenen Rassengenossen zufügen und die die Gewalt der Polizei bei weitem übertrifft. Der Mann mit dem nicht unpassenden Nachnamen Chauvin, verurteilt am Geburtstag Adolf Hitlers, stand nicht bloß als Polizist vor Gericht, der exzessive Gewalt angewendet hatte, sondern als Repräsentant des weißen Mannes und seines "institutionellen" oder "systemischen" Rassismus schlechthin.

Den Vogel schoß schließlich Nancy Pelolsi ab. Mit Sonnenbrille und einer schnörkelig verzierten Corona-Maske vor dem Antlitz verkündete die 81jährige Multimillionärin (Networth 120 Millionen Dollar) im Tonfall eines Gebets:

Thank you, George Floyd, for sacrificing your life for justice. Danke, George Floyd, daß du dein Leben für die Gerechtigkeit geopfert hast. Daß du dort warst, daß du nach deiner Mutter gerufen hast... das war so herzzerreißend (legt die Hand auf ihr Herz)... daß du nach deiner Mutter gerufen hast...  "Ich kann nicht atmen" (greift nach ihrer Maske und rückt sie zurecht)... aber wegen dir und wegen tausenden, Millionen Menschen auf der ganzen Welt, die sich für die Gerechtigkeit eingesetzt haben, wird dein Name immer gleichbedeutend mit Gerechtigkeit sein.

Muß man das ernsthaft kommentieren? Pelosi hat Floyd im Grunde dafür gedankt, daß er gestorben ist. Er hat sich aber nicht "geopfert", denn offensichtlich wollte er an diesem Tag nicht sterben, auch nicht für eine gute Sache. Wenn ein Mensch ermordet wird (und das war hier nicht der Fall), dann hat er sein Leben nicht "für die Gerechtigkeit geopfert", wenn sein Mörder verurteilt wurde, sondern dann wurde einfach Gerechtigkeit an dem Mörder vollstreckt. Aber wir haben es hier nicht mit einer logischen Erörterung, sondern mit einer Kirchenpredigt zu tun, mit einen Appell an die Gefühle, einer Affirmation von Glaubensgewißheiten.

Das Golgotha, auf dem sich der Junkie, Knacki, Kleinkriminelle und Gelegenheitspornodarsteller Floyd, der einmal eine schwangere Frau mit einer Schußwaffe bedroht und ausgeraubt hat, für die Gerechtigkeit geopfert hat, ist nun nach ihm benannt worden (Berlin wird bald mit einem Floyd-Platz nachziehen).

Bleichgesichter, die fortan ihren vom systemischen Rassismus befleckten Fuß auf die sakrale Stätte des George-Floyd-Square in Minneapolis setzen, werden durch ein Schild ermahnt, sich geziemend zu verhalten:

Willkommen auf dem George-Floyd-Platz. Ein geheiligter Ort für Gemeinschaft, öffentliche Trauer und Protest.

Hier nahm George Floyd seinen letzten Atemzug, unter dem Knie eines Beamten der Polizei von Minneapolis, vor den Augen dreier weiterer Polizeibeamter... Betritt ihn mit Ehrfurcht, Demut und Offenheit, als geladener Gast.

Besonders für weiße Menschen gilt ("For White people in particular"):

  • Tritt aus dem Mittelpunkt ("decenter yourself"), komme, um zu lernen, zu hören, zu trauern und um Bewegungen zu unterstützen, die dir dabei helfen, aus dem Mittelpunkt zu treten.
  • Versuche, zur Energie dieses Ortes etwas beizutragen, statt sie zu vermindern. Gib anderen weißen Menschen weiter, was du dir erarbeitet hast, damit sie BIPOC ("Black, Indigenous and People of Color") kein Leid zufügen.
  • Wenn du weiße Menschen siehst, die problematische Dinge tun,  dann sprich dich voller Mitgefühl dagegen aus, um den schwarzen Menschen und ihren Geschwistern der Farbe die Bürde abzunehmen, wenn es angemessen ist. Trachte nach Einbindung anstelle von Eskalation, um einen Moment des Lernens anstelle eines Zerwürfnisses zu errmöglichen.

Wie Pelosis Rede ist auch dies die Sprache eines religiösen Kults, der sich aus einem verdrehten Christentum ableitet. Aus seinem samtigen und gefühligen Stimmchen kann man deutlich ein gehöriges Maß an passiver Aggression heraushören. In der Rassenhierarchie dieser Religion, deren theologischer Teil die "kritische Rassentheorie" ist, hat sich der weiße Mensch dem numinosen farbigen Menschen unterzuordnen, zurückzunehmen, hinzugeben.

Ähnlich wie Johannes der Täufer über Christus (vgl. Joh. 3,30) sollen die "weißen Menschen" sagen: „Sie müssen wachsen, wir aber müssen kleiner werden.“ Und wir müssen weniger werden: Denn diesem Credo entspricht auf materieller Ebene der Bevölkerungsaustausch, der von einem wachsenden Rassenhaß auf Weiße begleitet wird. George Floyd mag der Gekreuzigte dieser Religion sein, aber der weißen Rasse wird nicht vergeben werden. Sie muß einen Zustand permanenter Buße einnehmen, der erst beendet ist, wenn sie vom Erdboden verschwunden ist.

Wird die Opferung Chauvins wenigstens eine kathartische und heilende Wirkung entfalten, wenn sie schon juristisch nicht ganz korrekt war? Etwa im Sinne Réne Girards und seiner Sündenbock-Theorie? Wer das glaubt, glaubt wohl auch an den Weihnachtsmann.

Schon 2020 war laut Time eines der gewalttätigsten Jahre in der amerikanischen Geschichte seit über zwei Jahrzehnten, mit einem enormen Anstieg an Tötungsdelikten (homicide) und Schußwaffengewalt (gun violence):

In diesem Jahr haben viele Amerikaner ein deutlich höheres Maß an Gewalt erlebt, sowohl außer- als auch innerhalb ihrer Gemeinden. Insbesondere Schußwaffengewalt und Schußwaffenkriminalität sind drastisch angestiegen. Im Jahr 2020 wurden über 19.000 Menschen bei Schießereien und Vorfällen mit Schußwaffen getötet.

Das sind Sparten, in denen Farbige besonders brillieren, was der Artikel natürlich nicht erwähnt. Die "Black Lives Matter"-Propaganda hat die Macht, praktisch jeden von der Polizei angeschossenen oder getöteten Schwarzen zum Märtyrer des Rassismus zu erklären, womit entsprechend ambitionierten "People of Color" quasi ein Freibrief für kriminelles und gewalttätiges Verhalten ausgestellt wird.

Es ist zu vermuten, daß sich weiße Polizisten immer mehr aus den farbigen Stadtteilen zurückziehen, wenn nicht gar ihren Dienst quittieren werden. Keiner von ihnen wird noch Lust haben, wie Chauvin und andere Buhmänner der laufenden Rassenpolitik und Rassenjustiz zu enden.

Deshalb ist es sehr wahrscheinlich, daß Gewalt und Kriminaliät in den Vereinigten Staaten weiterhin zunehmen werden. Der Fall Chauvin markiert den bisher wohl signifikantesten (keineswegs den ersten) Zusammenbruch des amerikanischen Rechtssystems unter der Wucht einer wahnhaften, kultartigen Ideologie.

Die USA waren einmal sehr stolz auf ihre Rechtssystem. Wir kennen es noch aus den packenden Gerichtssaalfilmen, in denen Henry Fonda, Gregory Peck oder James Stewart aufrechte Anwälte und Geschworene spielten, die unbestechlich um die Gerechtigkeit kämpften, allein ihrem Gewissen verpflichtet. Viele dieser Filme prangerten rassistische Verzerrungen der Justiz an. Sie gehören einer "weißeren" Ära mit überholten Werten an, die nun rapide zu Ende geht.

Nach siebenundfünfzig Jahren "Civil Rights Act" sind die Rassenhierarchien nicht verschwunden, sondern haben schlicht und einfach ihre Vorzeichen gewechselt.


Martin Lichtmesz

Martin Lichtmesz ist freier Publizist und Übersetzer.


Kommentare (78)

Maiordomus

28. April 2021 11:22

Wenn ich denke, dass in Europa, etwa der Schweiz, Gattinnenmörder oder Gattenmörderinnen zum Teil mit fünf bis sieben Jahren "bestraft" wurden, in der Schweiz der Büro-Amokläufer und Chefbeamte von Zürichs Baupolizei, der leichtsinnig eingebürgerte Österreicher Günther Tschanun,  mit insgesamt 5 Opfern nach 14 Jahren Haft mit neuer Identität und Pension von Fr. 2500.- monatlich als angeblich Invalider im Ferienkanton Tessin einen ruhigen Lebensabend geniessen durfte  (Invaliditätsgrund: Uneinsichtigkeit in seine Tat), muss man wohl fläckendeckend von einer paranoiden Justiz sprechen mit der Einschränkung, dass natürlich ideologische Begründungen nur bedingt oder je nachdem überhaupt nicht als paranoid anerkannt werden können. 

Niekisch

28. April 2021 11:34

Dieser hervorragend recherchierte Bericht von ML erweist schon anhand des Zitats "Nachdem Sie die Beweise gesehen und gehört haben, kennen Sie die Wahrheit. Und die Wahrheit ist, daß George Floyd tot ist, weil Mr. Chauvins Herz zu klein war." die mindere Qualität der US-amerikanischen Rechtsanwendung in Strafsachen. Wird in Deutschland auf hohem Niveau über den Ausschluss von Schuld wegen fehlender Willensfreiheit gestritten, so spielt dort das falsch pochende Herz eine entscheidende Rolle.

MARCEL

28. April 2021 12:10

Der britische Historiker Arnold Toynbee sagte am Vorabend des Wahlsieges der weißen Nasionale Party 1948: Südafrika sei das Land, das in nuce die Zukunft der europäisch geprägten Zivilisationen vorwegnehmen würde. Wie umgehen mit der "anihilation of distance" (so Toynbee)? Auf deutsch: Das gegenseitige auf die Pelle-Rücken der Kulturen/Ethnien/Völker im "globalen Dorf"?

Apartheid war der südafrikanische Versuch, das zwar unfreundlich aber mehr oder weniger zivil zu lösen....

Der Rest ist stetiges Einmünden in Zustände, wie es sie im Dreißigjährigen Krieg gegeben hat.

 

Der_Juergen

28. April 2021 12:14

Mustergültiger Text, danke.

MARCEL

28. April 2021 12:43

P.S: ("annihilation of distance")

Um Ideen von "friedlichen" Reservaten für die weiße Rasse vorzubeugen: Örtliche ANC Politiker verlangen immer lauter die Schließung der Afrikaaner-Siedlung Orania.

Manchmal fühle ich mich regelrecht an die Serie Game of Thrones erinnert: In den ersten Folgen wird viel geredet, konferiert und gemunkelt, in den letzten gibt es nur noch Blutbäder....

 

Maiordomus

28. April 2021 12:43

@Marcel. Über Apartheid hat sich noch ein europäischer Liberaler wie Wilhelm Röpke vergleichsweise verständnisvoll geäussert. Mein späterer Förderer Hans Jenny, Schweizer Kulturmedizin, hat darüber ebenfalls Bücher geschrieben mit vielen rechtfertigenden Hintergründen. Selber hörte ich an Tagungen in Graubünden Vorträge zum Beispiel über das Medizinalwesen in der damaligen Zeit in Südafrika. Es gab auch Hinweise sogar auf Masseneinwanderung aus entkolonisierten Staaten nach SA. Usw. Das System entpuppte sich aber dennoch ganz klar als Sackgasse; demütigend und nicht akzeptabel nicht zuletzt das, was man damals die "kleine Apartheid" nannte, bis hin zu den separaten Toiletten für Weisse, Colored und Blacks, was heute rührend an die Einführung von Gendertoiletten erinnert, die ich erstmals in der Universitätsbibliothek von Marburg wahrgenommen habe. Sie sehen also, wohin diese Art von "Identitätspolitik" schon früher, auch aus einer angeblich rechten Sicht, führen konnte. Selber rühmte ich als Publizist vor 50 und mehr Jahren immer wieder Portugal und Brasilien für seinen anders gearteten Weg zur damaligen Zeit. Sehr gute Artikel über Angola erschienen zum Beispiel regelmässig im "Rheinischen Merkur", den ich ebenso abonniert hatte wie "Criticon". 

Laurenz

28. April 2021 13:06

Die Konsequenz aus solch einem politischen Urteil ist doch, daß Polizisten, egal welcher Hautfarbe, einfach keinen Zugriff mehr ausüben werden. Jeder Wähler bekommt das, was er wählt.

Die politische Instrumentalisierung eines Geschehens fällt immer auf alle zurück.

Ausnahmsweise hat Der Relotius mal Recht. Einfach mal an afrikanischen Touristen-Küsten sich beim Strandspaziergang über Kilometer hinweg von sogenannten "Beach Boys" in Verkaufsgespräche verwickeln lassen (übrigens in perfektem Deutsch). So viele kranke oder verstorbene Omas, die dringend Hilfe brauchen, hat ganz Afrika nicht.

anatol broder

28. April 2021 13:18

martin lichtmesz behauptet:

«einen lebensgefährlichen drogen­cocktail im blut hatte: fentanyl, meth­amphet­amin und cannab­inoide.»

das entspricht nicht den aus­sagen aus dem an­ge­führten be­richt. der rechts­mediziner andrew baker be­ur­teilte das blut­bild sehr klar: die ge­fahr ging von einer töd­lichen dosis fent­anyl (11 ng/ml + meta­boliten) und einer geringen dosis meth­amphet­amin (19 ng/ml) aus. von den un­giftigen cannab­inoiden ist dort keine rede. warum licht­mesz die er­zählung auf diese weise er­weitert, ver­stehe ich nicht.

ML: Ich selbst habe hier gar nichts "erweitert", sondern habe diese Information aus Quellen bezogen, die ich auch verlinkt habe. Hätten Sie diese angeklickt,müßten Sie nicht viel Rätselraten. Im Bericht von Baker ist indes sehr wohl von Cannabioniden die Rede, bitte sehen Sie das nochmal nach. Jetzt könnte ich auch fragen, warum Sie die Geschichte auf diese Weise verfälschen, aber vielleicht haben Sie ganz einfach andere Informationen als ich. Wenn es Sie beruhigt, dann formuliere ich das eben präziser.

Seneca

28. April 2021 13:18

Die Einbettung in die Gross-Wetter-Lage ist stimmig, der konkrete Vorfall war allerdings schon verstörend. Das fast 10 min. Video und auch die eindeutigen Reaktionen der Kollegen von Chauvin während und nach der Tat sowie die eindeutigen Zeugenaussagen von Polizeispezialisten haben kein anderes Ergebnis zugelassen. Er hätte nicht über diese Dauer von über 9 Min durchgängig fixieren müssen und hatte längere Zeit Gelegenheit dies zu korrigieren. Es ist ein wirklich extremer Einzelfall. 

ML: Er hat ihn nur deswegen so lange fixiert, weil er auf den Krankenwagen warten mußte. Ohne die entsprechende physische Verfassung Floyds wäre dies nicht tödlich gewesen. Was diese "eindeutigen" Aussagen betrifft, stimmt das so einfach nicht, da haben sich viele aufgeregt, die nicht imstande waren, die Situation zu begreifen. Viele weitere "Reaktionen" waren bereits dem einsetzenden Druck verschuldet. Es war ja auch nicht die erste BLM-Kampagne dieser Art. Der Fall Floyd war nicht "extremer" als irgendeiner der Fälle davor.

RMH

28. April 2021 13:35

Dann schauen wir Mal, wie lange Chauvin in der Zelle sitzen wird, bis man ihn dann eines Morgens mit irgendeinem Fetzen um den Hals gebunden tot auffinden wird. 

Dieter Rose

28. April 2021 14:02

"GOttes Mühlen . . ."

hoffen ist doch erlaubt?

Gustav

28. April 2021 14:54

"Positiv" an der ganzen Sache ist für mich nur noch, das all die Annalenchen und Robertchen, eines nicht mehr ganz fernen Tages feststellen werden, das sie selbst auch zu dieser verachtenwerten Rasse gehören und man sein Weißsein gegen nichts eintauschen kann.

Ralph

28. April 2021 15:00

Marcel

Haben Sie hinsichtlich dem stetig wachsenden Druck auf Orania Quellen? Vielen Dank.

Dietrichs Bern

28. April 2021 15:01

Menschlichkeit kann keine Frage der politischen oder sonstigen Weltanschauung sein.

Minutenlang auf dem Nacken eines bereits wehrlosen Menschen zu knien, kann durch keinerlei Überlegung gerechtfertigt werden, noch dazu wenn der so fixierte äußert, keine Luft zu bekommen.

ML: Noch einmal: 1. Das war eine übliche, auf Polizeiakademien gelehrte und empfohlene Methode. Unter normalen Umständen stirbt niemand daran, und er ist laut Obduktion auch nicht an Ersticken gestorben. 2. Der Mann war zugedrogt und damit unberechenbar. Polizisten haben für Unachtsamkeiten schon mit dem Leben bezahlt. 3. Die Polizisten bekommen ununterbrochen Lügen und Gejammer von Verhafteten zu hören. Bei Sanitäterausbildungen beim Heer lernt man auch, daß so lange einer jammern kann, er in der Regel noch Luft bekommt und weniger gefährdet ist, als jene, die nicht mehr sprechen können.

Das war einfach gezielt und unnötig grausam und mit solchen Menschen sympathisiere ich nicht. Ob jetzt mehr oder weniger Jahre aus juristischem Blickwinkel gerecht sind, mögen Juristen ausdiskutieren.

ML: Hier steht zur Frage, ob es eine gezielte Tötung war oder nicht.

Seneca

28. April 2021 15:14

@ML: Sie sollten einmal den Podcast des konservativen Federalist Radio vom 8. April mit dem Polizeispezialisten Rand Petersen zum Stand des Prozesses hören. Es ergibt sich da schon ein sehr stimmiges und eindeutiges Bild in diesem EINZELFALL. Im Ergebnis zu Lasten von Chauvin allerdings. Alle anderen Aussagen zum Kontext („ no fair trial, black-on-black/white crime“ etc.) und natürlich der nicht adressierten eigentlichen Ursachen der multirassischen Alltagsunruhen teile ich. PS: so müssen 4 bewaffnete Polizisten mit einem gefesselten Schwarzen nicht 10 Minuten auf einen Krankenwagen warten...

ML: Sorry, bin Null überzeugt. Arbeiten Sie mal alle Links durch in meinem Text und kommen Sie dann wieder.

Maiordomus

28. April 2021 16:16

@Korrektur: Hans Jenny war natürlich ein Schweizer "Kulturmäzen", nicht "Kulturmedizin", der wie in Deutschland einst zum Beispiel der Hamburger Alfred Toepfer manchmal auch die "Falschen" unterstützte, mit denen nicht gleich gerechnet wurde, was bei ihm, Toepfer, zum  Teil sogar im 3. Reich möglich gemacht wurde, nebst anderen, mit denen er seine Linientreue zu unterstreichen hatte. 

MARCEL

28. April 2021 17:02

@Maiordomus

Danke für Ihre Ergänzungen bzw. Illustrationen! Tatsächlich gibt es eine links-grüne Spielart der Apartheid.

tearjerker

28. April 2021 17:15

Nun hatte Chauvin bereits einen Prozess wg. Steuerhinterziehung am Hals und die NYT munkelte, dass es hierzu bereits eine Absprache (deal) mit der Justiz gab, die bereit war, ohne Prozess Chauvin mit einem Strafmaß nahe dem schliesslich im Mordprozess getroffenen Strafmaß zu belegen. Ursprünglich hatten daran alle Interesse, da Chauvins Nebentätigkeiten den Verdacht systematischer Korruption innerhalb des Polizeiapparates hervorbrachten, was niemand öffentlich diskutiert sehen wollte. Wg. des politischen Druckes musste der Prozess dann aber stattfinden. Das ist die Rolle des schwarzen Amerikaners seit 250 Jahren. Als Konkurrent zur weissen die Mehrheit stellenden Unterschicht aufzutreten. Ansonsten brilliert man vorläufig gerade noch so in der Kriminalitätsstatistik mit blackonblack crime, während einem Ricardo, Esteban und Cezar in jedem anderen Bereich den Rang ablaufen. Black America ist auf dem absteigenden Ast. Es muss ihnen bald mal jemand sagen.

heinrichbrueck

28. April 2021 18:05

Derek (Derek Vinyard – American History X) Chauvin (Nicolas Chauvin).

Polizeiarbeit in Multikultiland: „Chauvin gab während seiner Dienstzeit zwei Mal Schüsse auf Menschen ab, bei einer weiteren Schussabgabe durch Polizisten war er Teil des Einsatzteams, ohne selbst zu schießen. Im Jahr 2006 schoss Chauvin zusammen mit fünf weiteren Kollegen auf den amerikanischen Ureinwohner Wayne Reyes, der nach Polizeidarstellung zuvor zwei Personen niedergestochen und eine Schrotflinte auf die Beamten gerichtet hatte. Reyes wurde nach dem Aussteigen aus seinem LKW, mit dem er geflüchtet war, innerhalb weniger Sekunden von insgesamt 43 Schüssen getroffen und tödlich verletzt.“ (wiki) Ergebnis: Public Safety Officer Medal of Valor (2006 – Indianer, 2008 – Afroamerikaner).

Empfehlung an die weißen Amis: Politische Rassentrennung. Dann entscheiden die Weißen, wer im Polizeidienst tätig sein darf.

Gnaeus

28. April 2021 18:27

Eine weitere Absurdität an der ganzen Geschichte ist der Umstand, dass Chauvins Kopf nun als das Antlitz des weissen Rassismus in den USA hinhalten muss. Ausgerechnet Chauvin, der mit einer Hmong verheiratet war.

Das Scheitern der Apartheid in Südafrika liegt vor allem in ihrer mangelhaften Umsetzung. Die Apartheid sollte in zwei Stufen umgesetzt werden. Auf eine kulturelle sollte eine wirtschaftliche Trennung der Rassen erfolgen. Zweitere ist aber nie erfolgt. Gescheitert ist das zum einen daran, dass viele Weisse nicht auf günstige schwarze Arbeitskräfte verzichten wollten/konnten, zum anderen, weil die den Schwarzen zugewiesenen Territorien, nicht zuletzt auch wegen der schwarzen Zuwanderung aus anderen Ländern, zu klein waren, um den Leuten wirklich eine wirtschaftliche Perspektive geben zu können. Weisse brauchen Apartheid um neben den farbigen Völkern auf Dauer koexistieren zu können. Nur muss bei der Trennung eher ein Meer zwischen den Gruppen liegen als nur ein paar Häuserblocks.

Der_Juergen

28. April 2021 19:20

Ein pikantes Detail der Geschichte ist, dass sich Chauvin und Floyd kannten; sie hatten einmal, wenn auch nur kurz, im gleichen Betrieb gearbeitet. Auch der Familienname des "Täters" ist ein erstaunlicher Zufall, ebenso wie die Tatsache, dass in einem antirassistischen US-Film (der Titel ist mir entfallen) die Hauptfigur ein weisser Rassist namens Derek ist, der sich im Knast dann vom Saulus zum Paulus mausert.

ML: "American History X"

Es ist durchaus möglich, dass es sich hier um lauter Zufälle handelt; dies ist mathematisch zwar sehr unwahrscheinlich (wie viele Prozent der männlichen Amerikaner heissen mit Vornamen Derek?), aber eben nicht gänzlich ausgeschlossen. Auf diese Fakten wurde ich schon im Juni 2020 durch eine Sendung des russischen Ultranationalisten Valeri Pjakin aufmerksam, der sie wohl seinerseits aus dem Netz hatte. Wenn es irgendwem gelungen sein sollte, all dies so perfekt zu inszenieren, muss ich widerwillig meinen Hut vor ihm ziehen.

ML: Kann mir nicht vorstellen, wie man so etwas "inszenieren" kann. Oft sind solche Zufälle einfacher als Synchronizitäten im Jung'schen Sinne erklärbar. Pjakin traue ich nicht über den Weg.

Der_Juergen

28. April 2021 19:31

@Maiordomus @Gnaeus

 

Teil 1

Sie haben beide recht. Natürlich herrschte in Südafrika unter der Apartheid Ordnung, und die Verbrechensrate betrug nur einen Bruchteil der heutigen; natürlich wanderten Heerscharen von arbeitssuchenden Schwarzen aus anderen Staaten in dieses "rassistische" Land ein, während nur eine Handvoll "Unterdrückter" aus Südafrika emigrierte.

Dennoch war das System nicht auf Dauer haltbar. Es widerspricht unserem Gerechtigkeitssinn, dass ein Schwarzer für dieselbe und gleich gut (oder schlecht) ausgeführte Arbeit nur ein Fünftel dessen erhält wie ein Weisser. Vor allem aber konnte das weiss regierte Südafrika dem stetig wachsenden Druck von aussen nicht auf Dauer standhalten. Die logische Folgerung wäre die Bildung eines rein weissen Staates auf einem Teil des südafrikanischen Territoriums gewesen - eine Lösung, die von vielen weissen Nationalisten wie z. B. Eugene Terreblanche angestrebt, aber leider nie verwirklicht wurde, obgleich dies logistisch durchaus möglich gewesen wäre.

ML: Arthur Kemp vertritt dieselbe Meinung, er findet auch, dass das Apartheidsystem moralisch unhaltbar war. Die weiße Minderheit war auf die Arbeit der schwarzen Mehrheit angewiesen.

Der_Juergen

28. April 2021 19:32

II

Ein weisser Staat,vielleicht von der dreifachen Grösse der Schweiz, hätte die gesamte weisse Bevölkerung Südafrikas aufnehmen können und wäre auch ohne schwarze Gastarbeiter sehr wohl lebensfähig gewesen. Er hätte, wie Israel, leicht eine Atombombe bauen können und wäre daraum auch militärisch unverwundbar gewesen. Damals wurde aufgrund der Feigheit der weissen Elite und der Unentschlossenheit der burischen Nationalisten eine einmalige Chance vertan. Sie wird nicht wiederkehren.

RWDS

28. April 2021 20:29

Unabhängig von der Hautfarbe des toten Kriminellen, es spricht doch Bände, wenn ein einzelner Todesfall WELTWEIT solche Wellen schlägt. Erst recht, wenn seitdem schon wieder einige Dutzend Menschen von US-Polizisten getötet wurden und deshalb niemand randaliert.

Gefühlt haben die selben Kräfte, die hinter FFF stehen das Klima 2020 ausgenutzt, um auch diesen Vorfall für die eigene Agenda zu nutzen.

Jan

28. April 2021 20:33

Was hatte Chauvin eigentlich zu seiner Verteidigung gesagt? Ich habe irgendwie nichts darüber finden können.

Auf Sehrohrtiefe

28. April 2021 20:38

Je mehr "Fakten" diskutiert werden, desto mehr verfestigen sich zwei Lager. Brotlos. Die Gerechtigkeit ging schon vor langer Zeit von Bord, als erstes. Es geht ja um "Recht" und nicht "Gerechtigkeit". Für die Opportunisten und Zuträger des Systems bricht mit diesem Urteil, das in jeder Hinsicht ein abgekartetes Spiel ist, eine neue Zeit an. Für andere, darunter mich, bleibt Floyd das Stück Unrat, das er war, egal wie man das nun verpackt.

Zu Chauvin selbst kann ich mir keine Meinung erlauben. Er hat wohl das getan, was er für seine Pflicht hielt. Ich halte ihn dafür in Ehren, was ihm auch nichts mehr nutzen wird. Der Geist jedoch bleibt. Von Waco führte die direkte Linie nach Oklahoma City. Wohin wird die direkte Linie führen, wenn Chauvin eines Morgens tot in seiner Zelle hängt? Das sollten all jene bedenken, die nun dieses Urteil bejubeln.

Schön ist der Bogen zu Südafrika als Fanal für ein zukünftiges Europa. In meiner Jugend habe ich vor Ort dafür gekämpft, die Apartheid in Gang zu halten. Ich war, bin und bleibe stolz darauf. Heute setze ich mich für Orania ein. Es ist egal, wie viele es noch sind und für wie lange; gekämpft wird bis zum letzten Mann.

MARCEL

28. April 2021 21:22

@Ralph

https://www.capetownetc.com/news/calls-for-orania-to-be-shut-down/

https://www.iol.co.za/news

Bei letzterem in der Suchfunktion einfach Orania eingeben, dann erscheint u.a. ein Bericht über den örtlichen ANC-Funktionär und sein Vorhaben, notfalls juristisch gegen die Siedlung vorzugehen.

Seneca

28. April 2021 21:27

@ML: im richtigen Moment etwas bezogen auf einen konkreten Lebenssachverhalt anzuerkennen ohne daraus die falschen politischen Schlüsse zu ziehen oder von Dritten diese ziehen zu lassen, ist in dieser causa m.E. entscheidend. Keinem konservativen Weissem fällt da ein Zacken aus der Krone. Im Gegenteil. Es geht juristisch zentral um Totschlag mit „bedingtem Vorsatz“. Dies wäre so auch vor jedem deutschen Strafgericht entschieden worden. Dafür waren die Umstände einfach zu überdeutlich. Keiner Ihrer erwähnten Links beweist hier auch etwas anderes.

ML: Dann haben Sie sich diese offenbar weder angesehen, oder sie ziehen es vor, sich in eine einmal fix gefaßte Meinung zu verbeißen. Von einer "überdeutlichkeit" eines Tötungsvorsatzes kann keine Rede sein. Es ist schlicht und einfach absurd.

Nach US-Recht wäre sogar first degree murder durch Strangulierung in Betracht gekommen. Das Urteil hätte also sogar noch harscher ausfallen können. Die US-Polizei ist nicht zuletzt auch aufgrund der US-Waffenrechte vergleichsweise verroht, da man ständig mit einem Waffenangriff rechnen muss. Dies ist natürlich ein Teil des Problems. Im gleichermaßen multirassischen U.K. gibt es diese Probleme mit überwiegend unbewaffneten Bobbies nicht. 

RMH

28. April 2021 21:42

Nach dem ganzen Zinnober kann die Polizei eigentlich nur noch gemischt-farbige Einsatzteams bilden. Wenn´s weiße Täter sind, darf jeder ran, wenn´s Schwarze sind, dann müssen die PoC-Kollegen alleine ran, zumindest wenn es zu close contact kommt. Frauen sollten auch am besten in jedem Team dabei sein - schwups hat man für jeden Einsatz einen kaum zu deckenden Personalbedarf (statt 1 oder 2, mal eben 6-8).

So zerlegt sich eine Ordnungsmacht selber.

Nicht umsonst ist auch die deutsche Polizei mittlerweile recht scharf auf das Rekrutieren im Migranten-Milieu, weil man sich davon Vorteile verspricht. Wobei diese dann sich in "ihren" Vierteln nicht mehr blicken lassen brauchen.

Ich hege den Verdacht, dass Frankreich schon auf diese Strategie umgestellt hat.

Im Ergebnis: Das Chaos schreitet voran - aber Hauptsache, man ist endlich woke ...

 

Der_Juergen

28. April 2021 22:01

@ML

Danke für Ihre Antwort. Ich habe nicht behauptet, das Ganze sei inszeniert worden, weil meine Phantasie auch nicht ausreicht, um mir vorzustellen, wie das gegangen wäre. 

Zu den "Jungschen Synchronitäten". Diese gibt es natürlich. Bekannte Beispiele sind der etliche Jahre vor dem Untergang der Titanic erschienene Roman "Der Untergang des Titan", in dem das untergegangene Schiff gespenstische Aehnlichkeit mit der Titanic aufwies, oder die Farbe braun in Hitlers Biographie. Er wurde in Braunau geboren, erhielt die deutsche Staatsbürgerschaft infolge eines Doktortitels von der Universität Braunschweig, hatte eine Freundin namens Eva Braun, und seine Sturmtruppen trugen braune Hemden.

Seneca

28. April 2021 22:44

@ML: „bedingter Vorsatz“ ist keine Absicht („intentional“) sondern eine Art bewusstes grob fahrlässiges Laufenlassen einer Tat oder eines Unterlassens, das unmittelbar zum Tod führt so wie hier geschehen. Er hat  gewusst bzw durch die Umstände und seine Ausbildung wissen müssen, dass Floyd durch die Art der Fixierung sterben könnte und hat dies billigend in Kauf genommen. Dies ist ein bedeutender Unterschied zu unmittelbarem Vorsatz („ First degree murder“).

ML: Er konnte gar nicht wissen, dass die Fixierung zum Tode führt, und sie war ja auch laut Obduktion nicht die Todesursache, sondern die Drogenüberdosis plus Herzschwäche.

Laurenz

28. April 2021 23:26

 

@Gnaeus

Rassentrennung gab es in Teilbereichen auch in den USA bis in die 60er. Vor allem bei der us amerikanischen Armee konnte so gut, wie kein Nicht-Weißer Offizier werden, ganz anders bei der SS, da hatte quasi jeder, gleich der Herkunft, außer Juden, die Chance Offizier zu werden.

Gracchus

28. April 2021 23:33

Die Eingangsfrage ist wohl eher rhetorisch. Ich habe den Prozess nur aus den Augenwinkeln verfolgt, so dass ich nicht viel dazu sagen kann; es spielt aber eh keine Rolle. Derek Chauvin hat nichts gesagt. Das kann verschiedene Gründe haben. Ob es eine gute Strategie war? Wie man aber von daher auf seine innere Gesinnung schließt? 

Gnaeus

28. April 2021 23:36

US-Polizisten sind sicher nicht immer zimperlich und wenn jemand seinen Taser mit seiner Pistole verwechselt, dann deutet das darauf hin, dass die Ausbildung nicht immer die beste ist. Trotzdem kann ich die Argumentation von Seneca nicht nachvollziehen. Es ist kaum vorstellbar, dass in den USA Festhaltemethoden gelehrt werden, von denen man ausgehen muss, dass der Fixierte sterben kann. Im Übrigen kam beim Prozess zum Vorschein, dass Chauvins Knie nicht die ganze Zeit im Nacken von Floyd war, sondern häufig auch auf der Schulter. Wenn ich mich recht erinnere, man korrigiere mich, hatte Floyd auch keine Hämatome von Chauvins Knie. Also ich würde den Selbstversuch eingehen: ich glaube keine Sekunde, dass man so ersticken kann. Wie ML erwähnt, sagte der Verstorbene schon im Stehen zig mal, er kriege keine Luft. Aber es war Chauvin, der ihn erstickt hat, natürlich! Die Hauptfrage von ML ist klar zu beantworten: Chauvin hatte keine Sekunde die Chance auf einen fairen Prozess. Es sind sehr gewichtige Zweifel angebracht, dass tatsächlich Chauvins Verhalten zum Tod von Floyd geführt hat und selbst wenn man sein Verhalten für überzogen oder unangebracht hält gilt am Ende immer noch in dubio pro reo. In den USA herrscht aber mob rule und weil es so gut funktioniert hat, wird der Mob auch keine Ruhe geben.

Ironie des Ganzen:  Schwarze werden die ersten Opfer schwarzer Krimineller, die von der Polizei aus Zurückhaltung nicht mehr aus dem Verkehr gezogen werden.

Laurenz

28. April 2021 23:46

@alle Debattierenden

Man kann ruhig die Welle, die dieser Prozeß auch international macht, dann auch in einen internationalen Vergleich stellen. Es existieren zwar Proteste gegen Chinas Umgang mit Uiguren, aber der Umgang mit Tibetanern ist quasi längst international akzeptiert. Keiner legte sich deswegen mit China an, außer vielleicht aus ökonomischen Gründen Donald Trump.

Auch Israel ist ein guter Vergleich. Sobald ein sogenannter Palästinenser ein Messer zieht, schießen die israelischen Ordnungskräfte, und international interessiert es nur sehr bedingt, wenn ein Semit einen anderen Semiten erschießt. 3 Beispiele einmal hier 

https://youtu.be/ZFDKaC9hkGc

und hier

https://youtu.be/xB0LN0BXtZo

und hier 

https://youtu.be/KdZtol1iStw

Will das gar nicht werten, aber der Umgang damit und vor allem der politische Gebrauch sind ganz unterschiedlich.

Gnaeus

28. April 2021 23:48

@Juergen Ich bin ganz klar einverstanden mit Ihnen. Man hätte auch in den 90ern, zu einem Zeitpunkt als der ursprüngliche Apartheidsgedanke schon lange pervertiert war, noch die Möglichkeit gehabt, einen rein weissen Staat zu gründen. Aber irgendwie gehört es auch etwas zur Tragik und Ironie der südafrikanischen Geschichte, dass ein Eugene Terreblanche von seinen schwarzen Arbeitern umgebracht wurde. Es gibt auch keinen Grund, warum ein rein weisser Staat wirtschaftlich nicht hätte prosperieren können. Aber selbst für Orania ist laut dort Lebenden eine der grössten Hemmschwellen in den Ort zu ziehen, dass man auf die billige schwarze Haushaltshilfe verzichten muss. Bei aller Sympathie für die Buren, vieles an ihrer schlechten Situation haben sie sich auch selber zuzuschreiben.

Gracchus

29. April 2021 02:03

Also bitte: Wenn jemand schon um Luft ringt, ist es wohl nicht förderlich, ihn in Bauchlage zu fixieren und sich auf ihn zu knien. Insoweit ist anzunehmen, dass dieses Verhalten auch ursächlich war. Hierzu müsste man den Kausalitätsmassstab kennen. Hierzulande ist alles ursächlich, was nicht hinweggedacht werden kann, ohne dass der konkrete Taterfolg entfiele. Auf Floyds Zustand kommt es dabei nicht an. In der Jury sitzen aber keine Rechtsgelehrten, die sich mit juristischen Feinheiten befassen. Worauf hat sich denn die Anklage berufen? Auf das Privatgutachten der Familie Floyd? Wenn also Floyd vorher schon seine Atemnot kundgetan hat, war Chauvin bewusst, dass Floyd sterben könnte. Das wäre dann vorsätzliche gefährliche Körperverletzung mit bewusst fahrlässiger Todesfolge (so interpretiere ich second murder degree - wie das zugleich vorsätzlicher Totschlag sein kann, ist mir allerdings ein Rätsel). So kann man es konstruieren. Man kann's womöglich auch anders konstruieren. 

Unter diesen Umständen war kein faires Verfahren möglich. Was bei einem fairen Verfahren herausgekommen wäre, ist daher einigermaßen müßig zu diskutieren. Ausserdem fehlt ja noch das Strafmaß. Da gibts ja ein erhebliches Ermessen. Was, wenn das Gericht an der unteren Grenze bleibt (falls es so etwas gibt)?

Maiordomus

29. April 2021 06:31

@Gnaeus. Sie bringen die Sache mit ganz einfachen Worten auf den Punkt. Mit dieser arroganten Einstellung ist zum Beispiel auch das alte Österreich und überhaupt das aristokratisch-monarchische Alt-Europa aus dem Geist von vor der Franz. Revolution vor die Hunde gegangen. 

Maiordomus

29. April 2021 06:44

@Lichtmesz: Dass die weisse Minderheit auf die Arbeit von Schwarzen "angewiesen" war, ist eine Binsenwahrheit; es kam aber darauf an, wie dieses "Angewiesensein" praktiziert wurde, und das war in seiner Arroganz vielfach unhaltbar, auch wenn man hier nicht schlicht verallgemeinern darf. Natürlich gab es zum Teil patriarchalische Verhältnisse wie im romantisierten Südstaatenfilm "Vom Winde verweht" mit der rührend treuen dicken schwarzen Haushaltssklavin illustriert, so wie einige Schwarze im US-Bürgerkrieg heldenhaft für ihre Herren gekämpft haben, darüber sollte man sich nicht mal lustig machen, es war ein echter ethischer Wert. Aber die mit diesem System verbundene Herrenmentalität war und blieb schlicht unentschuldbar und trug damit, vgl. Heraklits Satz von Göttern, Menschen und Sklaven als Grundlegung des Klassenkampfes, zum Niedergang einer auf Anmassung beruhenden Herrenkaste bei. Diese Ungerechtigkeit gab (gibt es wohl noch) auch in Indien, keine europ. Spezialität. 

RMH

29. April 2021 07:14

Gleichheit vor dem Gesetz war schon immer nur ein Ideal, aber an diesem war man schon mal deutlich näher dran, als heute. Wenn wirklich jeder - bis auf eine Gruppe, die von Geburt an einen etwas blasseren Teint hat - sofort die Diskriminierungskarte spielen kann und dies zugelassen wird, dann ist es mit der Gleichheit vorbei. Von der "Sicherheit" und Gefahrenabwehr, welche die Hauptaufgaben jeder Polizei sind, ganz zu schweigen.

Alle Begriffe drehen sich und damit wird eine Abwärtsspirale nach unten bewegt.

PS: Robuste Art der Polizei in den USA hin oder her - Jemanden 9 Minuten lang quasi verrecken zu lassen, ohne in der langen Zeit die sonst allseits paraten Kabelbinder und andere Fixierungen (waren ja noch Kollegen dabei) zum Einsatz zu bringen, lässt auch völlig ohne Rassenaufladung etc. die Aktion in einem sehr schlechten Licht dastehen. Mit Vorerkrankungen, Drogen etc. ist auch bei Tätern immer zu rechnen und bei jeder Wahl der Mittel einzukalkulieren. Ich lege mich fest: auch bei fairem Prozess bräuchte Chauvin ziemlich gute Anwälte und sehr gnädige Richter, um dem Knast zu entgehen. Der Artikel würde keinen mm schlechter, wenn man das zugesteht.

Volksdeutscher

29. April 2021 08:23

1.

Der Begriff "Rassentrennung" trieft nach der berüchtigten linken Sentimentalität und man könnte ihn als den ersten Schritt in Richtung physische Beseitigung der weißen Rasse begreifen. Alles, was in der Hinsicht von links kommt, ist dermaßen überzuckert, daß man dem Erbrechen nahe ist. Als ob wir und sie zusammengehören würden, als ob es eine höhere Instanz gäbe, die uns und die voneinander trenne und die nun aufgehoben und beseitigt werden müsse, um das Glück auf Erden ultimativ aufzurichten. Mein Vater, der 1956 kurzfristig nach Kanada emigrierte, erzählte, daß es dort damals noch Bänke für Neger und Bänke für Weiße gab.... Etwa sechzig Jahre sind seitdem vergangen. Und wo sind wir heute? Es wird heute offen für unsere physische Vernichtung im Internet, auf Plakaten und Flugblättern geworben (Aggressive Werbung von Benetton auf Großflächenplakaten im Jahre 1996: brauner Hengst besteigt weiße Stute).

 

Volksdeutscher

29. April 2021 08:27

2.

Wirklichkeitverweigerung, Zaghaftigkeit und Sentimentalität könnte uns am Ende um unsere Zivilisation und physische Existenz bringen. Denn anders, als es die AfD behauptet, geht es um mehr als nur Identitätsvernichtung. Es geht um physische Vernichtung durch eine in rassistischer Absicht betriebene Rassenvermischung, die gegen  nur gegen unsere weiße Physis gerichtet ist. Wer die Vererbungsgesetze kennt - und die Feinde der weißen Rasse kennen sich da bestens aus - weiß, daß für uns daraus nur die Vernichtung erblühen kann. Die alles entscheidende Frage müßte daher vor allen anderen die ethnische sein.

Volksdeutscher

29. April 2021 09:00

3.

Demjenigen, der mit eigenen Augen sehen möchte, wie dieser Krieg gegen uns Weißen und unsere Zivilisation im virtuellen Raum des Internets aussieht, sei die folgende Suche empfohlen: er gebe die folgenden Suchbegriffe auf Englisch nacheinander in die Google-Suche ein:

1. HAPPY ASIAN WOMAN

2. HAPPY BLACK WOMAN

3. HAPPY WHITE WOMAN

 

Volksdeutscher

29. April 2021 09:02

4.

Um die Spannung zu mildern, stelle ich mal vor, wie es bei mir in de Suche aussieht:

Suche 1. Ich sehe fröhliche, selbstgenügsame asiatische Frauen, die bei den allermeisten der Suchergebnisse stets alleine zu sehen sind. Kein Neger, kein Weißer, ja nicht einmal ein asiatischer Mann ist mit ihnen abgebildet.

Suche 2. Sie fällt ähnlich aus: weder ein Neger noch ein Asiat ist mit Negerinnen abgebildet. Aber ach, da endlich! Plötzlich sehe ich einen weißen Mann und klicke darauf. Der Link führt mich zu einer Seite, wo weiße Männer sich zur Schließung von Mischehen zwecks Rassenvernichtung melden können (sollen?).

Suche 3. Da finde ich weiße Frauen, die fast ausnahmslos mit Negern, Negermischlingen oder Arabern abgebildet sind. Ich will meinen Augen nicht trauen und rolle weiter nach unten. Ja, auch diese weißen Frauen sehen glücklich aus, aber ihr Glück kommt jedoch aus einer ganz anderen Richtung. Ihr Glück sei - was uns die Bilder hynotisieren wollen - daß sie von Negern umworben und angefaßt werden, mit ihnen in einem Bett liegen und ihnen womöglich die Beine sperrangelweit spreizen dürfen, um mit ihnen ausnahmslos Nachwuchs mit negroidem Aussehen zu produzieren: Das nicht zu fassende Glück weißer Frauen im 2021. Jahre des Herren!

ML: Wenn Sie nur "Happy Woman" eingeben, gibt es überwiegend happy weiße Frauen ohne Partner.

Laurenz

29. April 2021 09:15

@Gnaeus

Louis Farrakhan fordert Apartheid für die USA.

Das liegt vor allem an der alt-testamentarischen Herkunft des Apartheid-Gedankens. Man kann Louis Farrakhan quasi als Schriftgelehrten bezeichnen.

Waldgaenger aus Schwaben

29. April 2021 09:38

" ... daß ein Mensch, der für einen Todesfall verantwortlich ist, für drei unterschiedliche Tötungsdelikte schuldig gesprochen wird, weiß ich als juristisch Ungebildeter nicht,..."

Da kann ich Ihnen als ebenfalls juristisch Ungebildeter weiterhelfen. In Deutschland kann das Gericht von der Anklage abweichen. Beispiel: Anklage "Totschlag". Das Gericht kann zur Auffassung gelangen es war Mord oder es war Körperverletzung mit Todesfolge und den Angeklagten dem entsprechend verurteilen. In den USA muss die Laien-Jury zur Anklage ja oder nein sagen. Wird ein Täter nur wegen first degree murder angeklagt und die  Jury kommt zur Ansicht, das war kein first degree, (eventuell aber second degree), muss sie ihn frei sprechen und der Täter kann wegen dieser Tat nicht mehr angeklagt werden. Deswegen klagen US-Staatsanwälte oft in mehreren Punkten an, die sie dann natürlich auch plausibel begründen müssen. Wird der Angeklagte in mehreren Punkten für schuldig befunden, werden die Strafen natürlich nicht addiert. In den USA setzt in einigen Bundesstaaten der Richter das Strafmaß fest, in anderen die Jury. Hier wird es wohl der Richter sein, weil noch kein Strafmaß festgesetzt wurde.

Nach den mir bekannten Umständen zu urteilen meine ich auch, dass Derek Chauvin irgendwo zwischen Fahrlässigkeit ("der wird es schon überleben") und bedingtem Vorsatz gehandelt hat ("mir egal wenn der drauf geht").  Das genau festzustellen war Aufgabe des Gerichts und es wird noch eine Berufungsverhandlung geben.

Der_Juergen

29. April 2021 09:47

@Laurenz

Falls Sie es nicht wissen sollten: Farrakhan ist Muslim. Für einen solchen müsste Apartheid verwerflich sein, weil der Koran keine Rassenunterschiede anerkennt. (In der Praxis sah und sieht es natürlich anders aus.)

@Volksdeutscher

Es ist, wie Sie schreiben. Die Vernichtung der Weissen durch Vermischung vor allem mit Schwarzen wird immer offener und schamloser propagiert. Unter einer Diktatur des Great Reset wird diese Vermischung zweifellos zwangsweise beschleunigt werden. 

RMH

29. April 2021 10:01

@Volksdeutscher,

Sie selber und auch ihr Nachwuchs werden durch gemischtrassigen Sex und  dessen Ergebnisse bestimmt nicht persönlich bedroht. 

Bedrohlich ist die anti-weiß-rassistische Aufladung von Vorgängen, wie eben dem Prozeß gegen Chauvin. Guilty of beeing White (der Song war hier schon mehrfach Thema).

Das Paarungsverhalten der Menschen wird man hingegen nie groß ändern, im Gegenteil, der Treibstoff, "wir werden als gemischtrassiges Paar diskriminiert" wird zu Klebstoff zwischen den Paaren und führt zu mehr Kindern. Die Biologie findet immer einen Weg.

Augen auf bei der Partnerwahl und dann der Biologie freien Lauf ... 

Franz Bettinger

29. April 2021 10:46

Opioide erhöhen (1) den Atemwiderstand und führen (2) zu Atem-Depression bis hin zu Atemstillstand und Tod. Bedenkt man noch, dass Fentanyl 20-mal (Heroin 3-mal) stärker wirkt als Morphium, wird klar, warum Floyd im Stehen bereits sagte (und nicht erst als er ein Knie im Rücken hatte): „I can’t breath“. Möglicherweise wäre er auch ohne jeden Polizeikontakt in derselben Stunde gestorben. Bad timing. Nichtsdestotrotz finde ich die Fixierung-Methode der Polizei viehisch. Im Süden Thailands sind vor (10?) Jahren Dutzende Männer erstickt, weil die Polizei sie (Aufständische?) übereinander auf einen Lastwagen stapelte und so abtransportiert hat. Das Gewicht der oben liegenden Körper hat die unten Liegenden erstickt.  

ML: Ist irgendwie ein Unterschied, ob ein Mann einen anderen fixiert, oder man Körper aufeinanderstapelt, oder?

Maiordomus

29. April 2021 10:49

@ "Augen auf bei der Partnerwahl und dann der Biologie freien Lauf."

Wieder mal ein Beispiel, wie man sich bei der heute versprengten deutschen "Rechten" im Drauflosformulieren leider mit Auswirkungen auf den Ruf der "janzen Richtung" blamieren kann, so wie einst der gewiss intelligente, unterdessen in Kirchberg bei Zürich unweit von Thomas Mann begrabene Ludwig Klages, Graphologe und Verfasser des Buches "Der Geist als Widersacher der Seele". Gemäss den Memoiren seines Jugendfreundes Theodor Lessing nannte er seine Tanzstundenpartnerin "Geliebte meiner Zuchtwahl...."

 

 

links ist wo der daumen rechts ist

29. April 2021 10:59

Selbst wenn Sie in allem spitzfindig Recht behielten: Cui bono?   

ML:"Spitzfindig" ist das alles wahrlich nicht. "Cui bono" habe ich ausführlich erklärt.

Floyd der Schuft und Chauvin der Held?  

ML: Jetzt kommen wieder die albernen Strohmänner.

Oder geht es Ihnen um die Legitimation eines importierten „Rassenkampfes“?

ML: Warum sollte ich bitteschön einen "Rassenkampf" "legitimieren" wollen? Weil ich einen Rassenkampf beschreibe? Du liebe Güte.

Und könnten wir bitte prinzipiell die Genealogie des „Rassenproblems“ in Südafrika bzw. den USA und den hypermoralischen Spätfolgen einer Dekolonisation (verbunden mit einer neoliberalen Ersetzungsmigration) bei uns unterscheiden?

Den Konnex zwischen dem afrikanischen Mutterland und den USA aus Sicht eines Black American hat Keith B. Richburg in „Jenseits von Amerika“ mustergültig hergestellt – sein Fazit: Ich bin froh als Nachfahre von Sklaven in den USA aufgewachsen sein zu dürfen. 

Beim „Rassenproblem“ in den USA geht es doch in erster Linie um ein Problem innerhalb der Black Community: wer erfolgreich ist, gilt als weiß und Verräter. Punkt.

ML: Das ist eine krasse und uninformierte Verharmlosung des Problems.

Der gute Kuenehlt -Leddihn kam in seinem Amerika-Büchlein schon vor 50 Jahren zum selben Schluß.

ML: Ich fürchte, hier ist ein Update überfällig. In fünfzig Jahren hat sich enorm viel verändert, aber EKL sah das schon damals zu harmlos.

Und mal ganz allgemein gesagt: Ich schreibe mir nun schon seit fast zehn Jahren die Finger wund, um die Ursachen und die Eskalation der Rassenkonflikte in den USA zu beschreiben, mit ca. 5000 Links und Verweisen pro Artikel. Trotzdem scheinen manche, die hier mitlesen, immer noch wahrhaben zu wollen, daß Rassenunterschiede und -konflikte real sind und fatale Folgen haben können. Wer es einfach nicht sehen und wissen will, der wird es auch nicht sehen. Ich habe jedenfalls keine Geduld und keinen Respekt mehr vor solchen Apperzeptionsverweigerungen. Es scheint, als ob es eine innere Barriere gäbe, die manche Wahrheiten nicht ertragen kann, und sie darum um zwölf Ecken wegrationalisieren muß. Davon nun abgesehen, glaube ich nicht, daß Rassenkonflikte zwangsläufig so eskalieren müssen wie in den USA. Der dort kochende Rassenhaß ist in seinem Grad und seiner Intensität das Produkt der Medien und einer entsprechenden "antirassistischen" Ideologie, die "von oben" kommt.

Ich wiederhole an dieser Stelle nicht das bekannte Klonovsky-Zitat über die segensreichen Hervorbringungen der „alten weißen Männer“. 

Die für die Deutschen selbsterfüllende Prophezeiung eines „Schuldkults“ scheint dabei dem weltumspannenden schlechten Gewissen von uns Weißen zu entsprechen.

Und bitte: kein Mensch ist „ein Stück Unrat“. Eher erinnert mich die Biographie von Floyd an die nicht weniger späterer Hollywoodgrößen.

Volksdeutscher

29. April 2021 11:06

@RMH

Daß Ihnen nichts weiter zu den in meinem Kommentar beschriebenen Vorgängen einfällt, überrascht mich in Kenntnis Ihrer Kommentare nicht. Womöglich fühlen Sie sich in Ihrem Ideal der Rassenvermischung und der Aggression gegen die weiße Ziviliation angegriffen. Das zeigt aber auch, daß ich mit meiner Lageanalyse ziemlich richtig lag. Man sollte überdies die Fähigkeit besitzen, über den Tellerrand zu schauen, um von seiner Gegenwart abstrahieren zu können. Volk und Nation sind keine Privatangelegenheit. Genug von diesem liberalen Schwachsinn!

Valjean72

29. April 2021 11:17

@Der Jürgen

..., in dem das untergegangene Schiff gespenstische Aehnlichkeit mit der Titanic aufwies

Es gibt noch folgende interessante Piste: das US-amerikanische Zentralbank-System wurde nach langem Vorlauf am 23.12.1913 gegründet, einen Tag vor Weihnachten als die meisten Abgeordneten bereits zuhause bei ihren Familien waren. Immerhin noch rechtzeitig vor dem 1. WK.

Interessanterweise befanden sich auf der Titanic mehrere einflussreiche Bänker, die sich gegen das Zentralbank-System positioniert hatten. Sie alle erhielten per Einladung eine Gratisfahrt auf der Titanic und keiner überlebte.

Bei der Jungfernfahrt der Titanic wollte J.P. Morgan [Anm.: der Eigentümer der Reederei] selbstverständlich persönlich anwesend sein. Jedoch mußte er diese Reise kurzfristig (1 Tag zuvor!) aus gesundheitlichen Gründen absagen.

(Quelle: hier)

Gerhard Wischnewski hat hierzu auch einmal tiefer gehend recherchiert. Natürlich handelt es sich hier um eine weitere hanebüchene Verschwörungstheorie ...

Laurenz

29. April 2021 11:23

@Der_Juergen @Laurenz

Natürlich bezeichnet Louis Farrakhan Seinen laden als muslimisch, wird aber weltweit nicht anerkannt. Und jede Debatte über inner-muslimische Widersprüche verlieren Sie, Ihre Position steht auf verlorenem Posten.

ML: Zum wiederholten Male: Einwände gehen auch ohne "Flames" und Beleidigungen, danke.

Martin Lichtmesz

29. April 2021 11:26

Johannes Eisleben im Sept. 2020:

Fentanyl ist ein hochpotentes synthetisches Opiat, das wie Heroin in hoher Dosierung zum Tod durch Atemstillstand führt. Floyd war bei seiner Festnahme offenbar hochgradig mit diesem Opiat intoxikiert und kam durch die stetige Anflutung des vor der Festnahme eingenommenen Fentanyls in sein Blut zuerst in einen Zustand der Agitation, dann der beginnenden Atemdepression. Normalerweise tritt bei der Opiatvergiftung die Bewusstlosigkeit vor der Atemdepression ein, doch war der Mann zusätzlich auch mit Metamphetamin vergiftet und schon lange opiatabhängig. Der wachmachende, aufputschende Effekt des Amphetamins zusammen mit der Toleranz gegen die Bewusstseinsstörung bei lang anhaltender Opiatsucht könnte erklären, warum er trotz Fentanylüberdosis noch bei Bewusstsein war und selbst artikulieren konnte, dass er unter Atemnot litt. „I can’t breathe.“ sagte Floyd nämlich schon bevor der Polizist ihn in den Haltegriff nahm. Vergleichbare Effekte habe ich bei Drogensüchtigen, die sich “Snowballs”, eine Mischung aus Heroin und Cocain mit sehr ähnlicher Wirkung wie die Mischung aus Metamphetamin und Fentanyl, injiziert hatten, als Medizinstudent in den 1990er Jahren schon in der Drogemambulanz gesehen.

Der Griff, mit dem Chauvin ihn festhielt, ist ein Standardvorgehen der US-Polizei zur Festnahme und Ruhigstellung von gewalttätigen Verdächtigen...

Volksdeutscher

29. April 2021 11:30

@"ML: Wenn Sie nur "Happy Woman" eingeben, gibt es überwiegend happy weiße Frauen ohne Partner."

Das ist durchaus möglich, denn das ist eine recht neutrale Formulierung. Aber mir ging es nicht darum, den Kommentatoren vor Augen zu führen, wie glückliche Frauen welcher Rasse auch immer aussehen.

ML: Das ist schon klar, aber man könnte argumentieren, daß der Algorithmus die weiße Frau als "Norm" annimmt.

Ich wollte ihnen zeigen, wie der Rassenkrieg gegen Weiße mittels Algorythtmen geführt wird. Denn das Ergebnis zeigt allzu deutlich: im Mittelpunkt dieses Krieges steht die weiße Frau, dessen Ziel die Verdrängung und Ersetzung des weißen Mannes im Fortpflanzungsprozess ist und im Anschluß darauf die unweigerliche Vernichtung der weißen Zivilisation. Es bedarf daher einer kleinen, aber wichtigen Erweiterung des Wortes Frau. Man kann sich Gedanken darüber machen, warum es durch diese kleine Veränderung so große Unterschiede in den Suchergebnissen zwischen den einzelnen Rassen gibt, wie sie überhaupt zustandekommen und warum allesamt zu Ungunsten unserer Rasse.

Valjean72

29. April 2021 11:30

@Volksdeutscher:

die Feinde der weißen Rasse kennen sich da bestens aus - weiß, daß für uns daraus nur die Vernichtung erblühen kann. Die alles entscheidende Frage müßte daher vor allen anderen die ethnische sein.

So ist es. Allein, den "gemässigten Patrioten" ist diese Tragweite vollkommen unbekannt. Sie könnnen es sich nicht vorstellen, weil sie so etwas gar nicht denken wollen - ja, weil sie sich gar nicht erst erlauben so etwas überhaupt anzudenken. 

Als brave Bundesbürger verbieten sie sich derlei Gedankengänge, weil nicht sein kann, was nicht sein darf.

Gustav Grambauer

29. April 2021 11:32

Volksdeutscher

I

Erinnern Sie sich noch an "Turban-Dada", auf den Bühnen im Tiergarten und auf dem Augustusplatz süßliche Kirtans und Bhajans singend und damit das Publikum lauwarm einlullend?

https://www.youtube.com/channel/UC-LodlwMJeYZW1SJV8_sKMQ/videos

In der """Philosophie""" dieser Sekte (es handelt sich um Ananda Marga, auch wenn sie vermeiden, unter dieser Firma aufzutreten) werden die Liebe zur eigenen Rasse als "rasssisches (racial) Sentiment", die Liebe zur Heimat als "Geo-Sentiment" und die Liebe zur eigenen Kultur als "Socio-Sentiment" spirituell abqualifizert und mit Nachdruck verächtlich gemacht. Folgerichtig werden nur sogenannte "Revolutionäre Ehen" erlaubt respekive gesegnet, was außerhalb Indiens großteils auf den Zwang zu interrassischen, interkulturellen und interreligiösen Eheschließungen hinausläuft und wobei die Ehepartner einander zugeteilt ("arrangiert") werden. Dies wird verstanden als Schritt zur "Heilung der Krankheiten der Welt" respektive als Modell zur Durchsetzung auf der ganzen Welt, also weit über die heutige Jurisdiktion dieser Sekte hinaus. (Über die Meta-Ziele sollte man sich nicht davon täuschen lassen, daß dieses Modell ja zugleich taktisch dazu dient, die Sektenstrukturen im Ausland zu veranken und insbesondere westliche Familienvermögen in sie hineinzusaugen.)

Gustav Grambauer

29. April 2021 11:33

II

Es geht hier um Geschichtsmanagement qua """Philosophie""" (Ideologie): sie wollen alles, was sie als "Dogmen" definieren, ausrotten - und "nicht-revolutionär" zu heiraten wird in dieser """Philosophie""" als "dogmatisch" definiert. Leider nur auf Englisch:

https://anandamargaforum.wordpress.com/category/marriage/

http://societybuilding.org/about/

Sie lechzen dem Zusammenbruch der "NWO von oben" (die sie mit "Kapitalismus" identifizieren - ob dies deckungsgleich ist, darüber kann jeder selbst mal nachdenken) entgegen - und haben alles vorbereitet für die "NWO von unten", sozusagen für die Graswurzel-NWO.

Es könnte sein, daß wir uns alle im 20, 25 Jahren, überrumpelt von einer "sozio-spirituellen Revolution" aus den Slums von Kalkutta, Nairobi und Sao Paulo heraus, nach den (heutigen) Zeiten der Benetton-Aufreger-Kamagnen in den Schaufenstern unseres Wohlstands zurücksehnen werden ...

- G. G.

Volksdeutscher

29. April 2021 11:35

Das Gruseligste und Ekelerregendste bei diesem ganzen Rummel um diesen schwarzen Kriminellen waren für mich die Reaktionen von äußerlich weiß aussehenden Leuten, deren Hysterie und sentimentale symbolische Geste des Kniens nicht zu übertreffen ist. So weit ist unsere Zivilisation schon gesunken.

Gustav

29. April 2021 11:36

Der Schlüssel zur Lösung der gesellschaftlichen Probleme unseres Zeitalters besteht in der Abschaffung der weißen Rasse. Bis diese Aufgabe vollbracht ist, werden sich selbst Teilreformen als trügerisch erweisen, weil der weiße Einfluß jede Frage in der U.S.-Gesellschaft durchdringt, egal ob innen- oder außenpolitischer Art.

https://morgenwacht.wordpress.com/category/noel-ignatiev/

Die halb schwarze, halb jüdische Kolumnistin Afua Hirsch vom Guardian ist das beste Beispiel, das mir in dieser Hinsicht untergekommen ist. Sie kombiniert eine schwarze Tendenz zu psychopathischer Selbstverherrlichung mit einer jüdischen Liebe dazu, die Wirtspopulation in die Selbstzerstörung zu theoretisieren. Für Hirsch gibt es kein Schwarzenkriminalitätsproblem, und es ist rassistisch und bigott zu behaupten, daß es eines gibt.

https://morgenwacht.wordpress.com/2019/05/04/schwarzenkriminalitaet-und-ihre-juedischen-apologeten/

Volksdeutscher

29. April 2021 11:39

@ Der_Juergen

Lassen Sie uns hoffen, daß dieser "Great Reset" ausbleibt und wir diejenigen, die bis dato gesetzeswidrig importiert wurden, wieder loswerden können. Ich will keine Afrika weder in Deutschland noch sonstwo in Europa.

Laurenz

29. April 2021 11:47

@Maiordomus @ML (1)

Das, was Sie schreiben, ist historisch nur bedingt bis gar nicht haltbar, das sollten Sie eigentlich auch wissen. Die weißen Amerikaner, auch die Brasiliens, stammen aus einer europäischen Kultur, in der sie selbst weitestgehend als Leibeigene (vor allem seit den Kreuzzügen) lebten, in Rußland formal bis ca. 1860, in Britannien bis ca. 1850. Bis zu den us amerikanischen Barbareskenkriegen waren weiße Sklaven etwas ganz normales. Die Hamburger führten ab 1624 eine Sklavenkasse, um durch Korsaren gefangene Hamburger Seeleute freizukaufen. Arabische Sklavenjagden an allen europäischen Küsten (bis Britannien) waren die Regel, keine Ausnahme.

Laurenz

29. April 2021 11:48

@Maiordomus @ML (2)

In der historischen Beurteilung ergibt sich also, daß Weiße, Neger, Asiaten & Indianer mehrheitlich in einem Boot saßen. Nur die Herren unterschieden sich je nachdem. Daß die Jesuiten es in Südamerika schafften, katholisierten Indianern die Sklaverei zu ersparen, ist ein zweischneidiges Schwert. Die christianisierten Indianer bezahlten ihre Freiheit mit der Aufgabe ihrer eigenen Kultur. Und die formale Abschaffung der Sklaverei heißt doch noch lange nicht, daß wir keine nicht-tarifäre Sklaverei mehr antreffen würden. Gerade die Massen-Invasion in die weiße Welt sorgt für informelle Sklaverei, was ja auch die politische Absicht ist. Wir kommen damit zurück in neo-feudale Zeiten.

RMH

29. April 2021 11:48

@M.L.,

das ist alles schön und gut, die Frage bzw. der Vorwurf gegen Chauvin geht doch immer wieder dahin, warum er diese Prozedur fast 10 Minuten lang durchgezogen hat, obwohl noch 3 weitere Kollegen anwesend waren und man daher zeitnah zu anderen Mitteln hätte wechseln können.

ML: 1. Wie oft denn noch? Weil er solange auf den Krankenwagen wartete. 2. Weil er vermutlich auf eine Fessel wartete (siehe den verlinkten Bericht des Polizisten). Wenn Sie sich so gut auskennen, schlagen Sie halt vor, was für andere Mittel man hätte anwenden können.

Ich denke, wir tun unserem Anliegen, klar darzustellen, dass es anti-weiße Agitation und eine Instrumentalisierung des Falles Floyd gibt, keinen Gefallen, wenn wir in die Rolle des Strafverteidigers von Chauvin schlüpfen und beinhart Freispruch fordern. Selbst ein bedingt vorsätzlich handelnder Chauvin hat ein Recht auf ein faires Verfahren und hier kann ein Richter gar nicht mehr fair urteilen, da alleine schon der öffentliche  Erwartungsdrucke eine Unbefangenheit ausschließt.

Gotlandfahrer

29. April 2021 11:54

Zu dem Bild oben und auch noch zum vorigen Artikel von HB, da man all diese Rückstoß-Selbstschädigungen (US Bulle - vermutlich Enkel eines Bomberpiloten, der im Auftrag der Nazis die Frauenkirche zerlegt hat - als deutscher Nazi, herrlich) auch als "Fatal Error" der Vernunftalgorithmen auffassen kann, hier ein Schlagabtausch aus der progressivistischen Alchemistenküche:

https://www.youtube.com/watch?v=VONeEfJmv0A

Laurenz

29. April 2021 11:57

ML: So, wieder einmal genug für heute. Hüpfen Sie bitte ein bißchen in Ihrer Gummizelle auf und ab, und den nächsten sachlichen Kommentar schalte ich wieder frei.

Volksdeutscher

29. April 2021 11:59

@ML: Das ist schon klar, aber man könnte argumentieren, daß der Algorithmus die weiße Frau als "Norm" annimmt.

Darüber kann man in der Tat spekulieren, aber dise Frage lenkt nur vom Wesentlichen ab. Denn was für unsere Betrachtung wichtiger ist und sein sollte: das sind allesamt Bilder, die irgendjemand irgenwann mal zu irgendeinem Zweck gemacht hatte. Ich will damit auf Ursprung und Umstand der Entstehung der Originalphotographien hinweisen. In einer Frage formuliert: Warum kommen nun gerade diese und solche Bilder mit einschlägiger Thematik und Zusammensetzung in der Suche zusammen, wenn man seine Suche so spezifiziert, wie ich das tat? Anders formuliert: Warum sieht man weiße Frauen bei der spezifizierten Suche "HAPPY WHITE WOMAN" ausschließlich mit dunkelhäutigen Männern, während man Asiatinnen und Negerinnen ohne Männer (eigener wie fremder Rassen) sieht? Gleich wer die spezifizierte Suche eingibt, bekommt das gleiche Ergebnis wie ich. Was die Suche herauswirft, ist also von der suchenden Person unabhängig.

Nemo Obligatur

29. April 2021 12:06

" Er hat schlicht und einfach seinen Job erledigt, nach üblichem Ermessen mit üblichen Mitteln,..."

Ich glaube, das ist nicht korrekt. Die Zeit schreibt über die Aussage seines Ex-Vorgesetzten in dem Prozess:

"Chauvin hätte den Einsatz körperlicher Gewalt beenden müssen, als der auf dem Boden liegende und mit Handschellen gefesselte Floyd keinen Widerstand mehr geleistet habe. Besonders als dieser kein Lebenszeichen mehr von sich gegeben habe, hätte der Angeklagte ablassen müssen. Er habe somit Richtlinien zum Einsatz von Gewalt verletzt und es versäumt, Vorschriften zur Deeskalation und Hilfeleistung zu befolgen." 

Das heißt, Chauvin hat eben nicht seinen Job erledigt. Ich schätze, dass diese Aussage zum Urteil der Jury beigetragen hat. Wenn der Ex-Vorgesetze nicht die Wahrheit gesagt hätte, wäre es für die Verteidigung ein Leichtes gewesen, dies anhand von Ausbildungvorschriften etc. zu wiederlegen. Hat sie aber m.W. nicht.

Der interessante Teil an der Sache ist aber ohnehin nicht das Urteil gegen Chauvin, sondern welche weitreichenden politischen Konsequenzen das Tötungsdelikt hat. In diesem Sinne ist der Artikel recht lehrreich.

 

RMH

29. April 2021 12:13

@M.L.,

nur wegen der Nachfrage :Die Art der Fixierung, wie sie von Chauvin praktiziert wurde, dient eigentlich dazu, dass man dann dem auf dem Bauch Liegenden die Hände auf den Rücken fesselt und ebenso die Füße (machen dann die Kollegen). Eine derart gefesselte und auf dem Bauch liegende Person kann jeder Recht spielend amB halten, ohne dabei in den Nacken zu gehen. Selber schon ausprobiert. Wenn Chauvin 10 Minuten lang die erste Fixierung durchhalten musste, dann nur, wenn er es so wollte oder die anderen 3 Kollegen nicht geholfen haben. Im letzteren Fall hätten diese dann mit auf die Anklagebank gemusst. Welche Hautfarbe hatten die Kollegen nochmal?

ML: Das kann ich nicht beantworten, der Polizist, dessen Analyse ich verlinkt habe, sieht das so:

In the final part of the video, the officers give up trying to get Floyd into the car. They gently put him in a prone position, and discuss the use of a “hobble.” This is a piece of equipment that immobilizes the legs in a bent position and then attaches to handcuffs. The latest versions have handles so you can lift a restrained suspect off the ground, in a seated position, and put him a police car. You use these if someone is putting up so much resistance you can’t even get him into the car, or if he’s in the back seat trying to kick the windows out. Police don’t have to use these very often, so not every officer carries a hobble. It appears that one of the men goes off to get one. You keep a man face down on the ground to prepare him for hobbling.

(...)

The next part of the video has already been seen by millions; an officer kneels on Floyd’s upper back/neck area. This is an acceptable suspect-control method taught in police academies across the country. Floyd continues saying, “I can’t breathe.” The fact that he keeps saying it would not have alerted officers that anything they were doing was preventing him from breathing. He does not stop talking or crying, which suggests he is getting enough oxygen. The officers can also be heard saying, “EMS is on the way” meaning that an ambulance has been called to check Floyd out. He then says, “I’m ’bout ta die in this bitch.” He continues to be agitated and resisting, in the same delusional, stimulant-intoxicated way, just as he did from the moment the officers contacted him. He calls for his mother, even though his mother is dead.

A bystander says, “Get up and get in the car, man.” Officers are trying to determine what drugs Floyd might be on. One says, “He had a weed pipe on him.” They discuss the symptoms of PCP intoxication and mention that they had noticed Floyd’s eyes darting back and forth. An officer asks, “Roll him on his side? I’m just worried about excited delirium or whatever.”

By this time, the inevitable crowd of obnoxious blacks has gathered. People are advancing on the officers, and one says, “I ain’t scared of you, bro,” referring to an officer. They begin berating the officers, and this is the point at which George Floyd loses consciousness and dies.

Volksdeutscher

29. April 2021 12:36

@Valjean72

Wenn ich schrieb, daß die ethnische Frage die alles entscheidende ist und sein sollte, dann suchte ich damit nicht nach einer pompösen, hohlen Phrase. Unsere kulturellen, politischen und ökonomischen Erfolge sind allesamt ausschließlich auf der Grundlage unserer geistigen, seelischen und körperlichen Qualitäten und Merkmale als Deutsche, Europäer und Weiße möglich. Die Fortführung und Wiederholung kultureller, politischer und ökonomischer Erfolge steht daher von dem Prinzip des Ethnischen in Abhängigkeit. Daher muß die ethnische Frage allen anderen vorangestellt sein.

 

 

Volksdeutscher

29. April 2021 12:42

@ Gustav Grambauer

Danke für den Link. Da frage ich mich, was das für Idioten sind, die dort Beifall klatschen. Das ist doch die ultimative Verblödung durch infantile Menschentümelei und Schillersche Weltumarmung. Ekel!

Silent Reader

29. April 2021 12:51

In Deutschland gibt es die ethnischen Deutsche. Warum muss man über "Weiße" sprechen? Das ist ein amerikanisch-kolonialer Begriff. Sind Südeuropäer auch weiß? Russen? Tataren? Und Türken, Lebanesen, Iraner usw? In Europa haben wir Völker und Nationalstaaten und keine Hautfarben. Weißer Nationalismus mag für Amerikaner (Euro mutts) geeignet sein aber weniger so für Europäer. Und ich persönlich glaube, dass Europa ohne Rückkehr zum orthodoxen Christentum keine Zukunft haben kann und wird.

RMH

29. April 2021 13:15

@M.L

Die zitierte Analyse zeigt deutlich, dass da was aus dem Ruder gelaufen ist, denn man wollte ja den "Hobble" benutzen etc. Das kann und darf selbstredend ein Gericht dann auch nachträglich strafrechtlich beurteilen.

ML: Ich versteh's nicht. Was ist "aus dem Ruder gelaufen"?

Vom Vorwurf, der weiße "Chauvi" habe das nur getan, weil er einen Schwarzen vor sich hatte, sind wir aber Lichtjahre entfernt. Und das ist die Dramatik daran. Über Jahre wurden die Schwarzen darauf geradezu programmiert, sich immer nur als Opfer einer Diskriminierung zu sehen (und der weiße Mainstream ebenso). Derart Programmierte sehen dann nicht die Fakten, sondern nur Weißer "unterdrückt" Schwarzen am Boden und dann läuft der Film faktenbefreit in den Köpfen ab.

Hierin liegt eine massive Gefahr für jeden einzelnen Weißen, aber in ihrer eigenen Fehlprogrammierung sehen das nur die wenigsten.

Simplicius Teutsch

29. April 2021 13:37

Die – legitime - Verhaftungsaktion hätte auch ganz anders verlaufen können. „Take a seat!“ wurde George Flyod zunächst mehrfach aufgefordert, sich ins Polizeiauto zu setzen.

Durch die Optik der Videokameras schaut es so aus, als wäre der Tod von G. Floyd infolge und als Resultat der Verhaftung eingetreten. Gegen diese Optik ist schwer anzukommen.

Aber trotzdem: Dem Polizisten Derek Chauvin irgendeine Tötungsabsicht zu unterstellen, erscheint aus meiner Sicht völlig falsch.

Seneca

29. April 2021 13:55

@Volksdeutscher: der Hinweis auf die Algorithmus basierte Bildersuche zu „happy white/black/asian woman“ bei Google ist interessant, aber es stellt sich für mich eine technische Frage: können womöglich die Anbieter entsprechender Dating-Webseiten dies maßgeblich beeinflussen und es ist nicht der Algorithmus an sich. Die Bilder tauchen selbst bei „happy white man“ auf. Bei DuckDuckaGo tauchen die Bilder jedenfalls so gar nicht auf. 

Volksdeutscher

29. April 2021 14:33

@ Seneca

Da ich mich damit nicht wirklich auskenne, kann ich nur vermuten, daß das möglich ist, denn man kann Bildern bestimmte Begriffe zuordnen, damit Suchende leichter auf bestimmte Seiten stoßen. Aber um die von mir gestellte entscheidende Frage in Ihrem Sinne einmal anders zu formulieren: wenn die Suche tatsächlich (nur) durch Parnerschaftswebseiten beeinflußt wäre, wieso erscheinen dann nicht auch asiatische Frauen mit weißen und schwarzen Männern oder schwarze Frauen mit weißen und asiatischen Männern? Suchen schwarze und asiatische Frauen etwa keine Freundschaften? In der Suche sind weiße Frauen jedoch ausschließlich mit Negern und Negroiden zu sehen, nicht jedoch mit Asiaten -  zumindest nicht in meiner Suche.

Götz Kubitschek

29. April 2021 14:41

feierabend, dank an alle.

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